Alte Postkarten aus Wilster

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1962 Fracht-Ewer auf der Wilsterau in Rumfleth bei den Trocknungs- und Mahlwerken Günther & Co.

1962 Fracht-Ewer auf der Wilsterau in Rumfleth

1962 Fracht-Ewer auf der Wilsterau in Rumfleth bei der Futtermittel Fabrik an der Rumflether Straße.
In den Richtung des Bahnüberganges gelegenen Gebäuden der ehemaligen Lederwerke waren nach dem Niedergang der Wilsteraner Lederindustrie die 1919 gegründete Firma Schleswig-Holsteinische Trocknungs- und Mahlwerke Günther & Co. untergebracht. Bis etwa 1966 befuhren die Ewer Wilsteraner und anderer Schiffer des Niederelbe-Reviers die Wilsterau, um die Produkte der genannten Firma zu transportieren.
Nach Beendigung des Betriebes zog 1967 die Möbelgroßhandlung Grünhagen in die Gebäude der Trocknungswerke ein.
Bereits vorher waren 1960 die weiter stadtauswärts liegenden Gebäudeteile, in welchen noch bis in die 1950er Jahre Lederfabrikation betrieben wurde, von der Steatit Magnesia AG (STEMAG) aus Köln-Porz für ihre Zwecke als Produktionsstätte umgestaltet worden.
Vor der Mühle AURORA im Hintergrund ist das 1960 an den alten Baukörper der Leder-Werke angebaute neue Betriebsgebäude zu erkennen.
Das kleine Wohnhaus davor diente als Werkwohnung für den Betriebsleiter der STEMAG.

Bildrechte: Wolfgang Bockelmann, Krefeld,
welcher das Foto freundlicherweise zur Verfügung stellte.

1900 Lederwerke Falk & Schütt in Rumfleth, Wilsterau in Diekdorf

1900 Lederwerke Falk & Schütt in Rumfleth, Wilsterau in Diekdorf

1900 Lederwerke Falk & Schütt in Rumfleth, Wilsterau in Diekdorf.
Blick von Diekdorf über die Wilsterau auf die Lederwerke und die Mühle "Aurora".
Die Leder-Werke machten gemeinsam mit der Lederfabrik „Gebrüder Böhme“, der späteren Vacheleder-Fabrik "Ballin" in Landrecht, nach dem Jahre 1890 die Stadt Wilster zu einem bedeutenden Standort der Lederindustrie. Um 1900 waren die Wilsteraner Lederwerke die größten Europas. Wilsters Bevölkerung wuchs in den Jahren 1890 bis 1901 von 2716 auf 5124 Einwohner; es entstanden typische Arbeiterquartiere, so unter anderem auch in der noch heute zur Gemeinde Nortorf gehörenden Vereinsstraße. Arbeiterwohngebiete in den Landgemeinden in Landrecht, Dammfleth und Nortorf wurden eingemeindet. Eine Katastrophe für die Stadt waren die verheerenden Brände bei Böhme (1903) und Falk & Schütt (1907).Die Fabriken verloren danach rasch an Bedeutung und die Fabrik von Falk & Schütt ging Mitte der 1930er Jahre in Konkurs. Die Lederfabrikation überdauerte unter einem anderen Betreiber, wenn auch stark verkleinert, die Zeit bis nach dem II. Weltkrieg.
In den rechts befindlichen Gebäuden der ehemaligen Lederwerke waren nach dem Niedergang der Wilsteraner Lederindustrie die 1919 gegründete Firma Schleswig-Holsteinische Trocknungs- und Mahlwerke Günther & Co. untergebracht (in den links liegenden Gebäudeteilen wurde jedoch bis in die 1950er Jahre Lederfabrikation betrieben). Im Jahr 1967 zog in die Gebäude der Trocknungswerke die Möbelgroßhandlung Grünhagen ein, nachdem bereits 1960 die Firma Steatit Magnesia die links liegenden Gebäude erweitert und bezogen hatte.

Bildrechte: M. Glückstadt & Münden, Hamburg.
Reg. mein-wilster: 1127 AK

1936 Transportbrücke über die Rumflether Straße

1936 (geschätzt) Bau einer Transportbrücke über die Rumflether Straße
1941 Rumflether Straße mit der sie überspannenden Transportbrücke der Futtermittelwerke Günther & Co. in der Stadt Wilster
1941 Rumflether Straße mit der sie überspannenden Transportbrücke der Futtermittelwerke Günther & Co. in der Stadt Wilster

1936 (geschätzt) Bau einer Transportbrücke über die Rumflether Straße.
Die gedeckte Transportbrücke gehörte zu den Betriebsanlagen der Futtermittelfabrik Günther & Co. (eigentlich: Firma Schleswig-Holsteinische Trocknungs- und Mahlwerke Günther & Co.), deren Betriebsgebäude an der Rumflether Straße ursprünglich Teil der vormaligen Lederwerke Falk & Schütt waren.
Die Bilder 2 und 3 (Detailvergrößerung) zeigen die Rumflether Straße mit der über diese führenden Transportbrücke im Jahr 1941.
Die 1919 gegründete Futtermittelfabrik hatte im Bereich des Bahnübergangs auch jenseits der Bahnstrecke Lagerräume. Diese wurden mit einer über die Rumflether Straße führenden gedeckten Transportbrücke mit den Betriebsgebäuden auf der anderen Straßenseite verbunden. Ein Nebengleis der Marschbahn führte unmittelbar an die Gebäude der Futtermittelwerke heran. Das ergänzende Bild 4 zeigt 1926 die Situation am Bahnübergang mit den Betriebsgleisen vor Errichtung der Transportbrücke. Die mit der Eisenbahn zu befördernden Produkte des Futtermittelfabrik wurden mittels eines in der Transportbrücke verlaufenden Förderbands zu der Be-/Entladerampe transportiert.
Nach Aufgabe der Betriebsstätte in Wilster zog 1967 die Möbelgroßhandlung Grünhagen in die Gebäude der Trocknungswerke ein.

Bildrechte:
Bild 1: nicht bekannt
Bild 2 bzw. 3: Werner Behning, Wilster
Bild 4: Schleswig-Holsteinische Trocknungs- und Mahlwerke Günther & Co. (Firmenpostkarte)
Anmerkung: Das Foto (Bild 1) wurde freundlicherweise zur Verfügung gestellt von Hans-hermann Lindemann, Wilster

1933 Hackeboe, Vereinsstraße, Rumflether Straße - Repro AK

1933 Hackeboe, Vereinsstraße, Rumflether Straße - Repro AK
1933 Hackeboe - Neue Burger Straße am Stadtausgang von Wilster
1933 damalige Horst-Wessel-Straße (vormalige und heutige Vereinsstraße) in Nortorf in der Wilstermarsch
1933 Rumflether Straße in Wilster

1933 Hackeboe, Vereinsstraße, Rumflether Straße - Repro AK
Bild 2: Hackeboe - Neue Burger Straße am Stadtausgang von Wilster; von links die Einmündung der Vereinsstraße (seinerzeit Horst-Wessel-Straße) mit dem Kolonialwarengeschäft des Kaufmannes Schöne.
Hinten rechts grenzt die Gemeinde Landrecht an die nach Burg führende Landstraße.
Bild 3: Horst-Wessel-Straße (vormalige und heutige Vereinsstraße), Blick von Rumfleth aus.
Bild 4: Rumflether Straße. Rechts die Gebäude der Lederwerke Falk & Schütt.
Im Hintergrund vor dem Bahnübergang rechts die 1919 gegründete Futtermittelfabrik Günther & Co. (eigentlich: Firma Schleswig-Holsteinische Trocknungs- und Mahlwerke Günther & Co.)
Die Futtermittelfabrik war im Bereich des Bahnübergangs mit einer über die Rumflether Straße führenden gedeckten Transportbrücke mit den Lagergebäuden auf der anderen Straßenseite verbunden.
Im Jahre 1967 zog in die Gebäude der Trocknungswerke die Möbelgroßhandlung Grünhagen ein.

Bildrechte: nicht bekannt

1902 Rumflether Straße, Lederwerke Falk & Schütt

1902 Lederwerke Falk & Schütt an der Rumflether Straße in der Stadt Wilster

1902 Lederwerke Falk & Schütt an der Rumflether Straße.
Um die vorletzte Jahrhundertwende hatte Wilster mit Falk & Schütt in Rumfleth sowie der Lederfabrik „Gebrüder Böhme“, später Vacheleder-Fabrik "Ballin" in Landrecht, die zu der Zeit größten Europäischen Lederfabriken in seinen Mauern. Wilsters Bevölkerung stieg in den Jahren 1890 bis 1901 von 2716 auf 5124 Einwohner.
Es entstanden typische Arbeiterquartiere, so unter anderem auch in der noch heute zur Gemeinde Nortorf gehörenden Vereinsstraße. Die Arbeiterwohngebiete in den Landgemeinden in Landrecht, Dammfleth und Nortorf wurden nach Wilster eingemeindet. Die Arbeiter mußten 60 Stunden die Woche arbeiten; 1889 kam es wegen des Lohnes und der Arbeitsbedingungen zu einem 24 Wochen dauernden Streik; Ursache war auch der zur Schau gestellte protzige Lebensstil der Inhaber.
Eine Katastrophe für die Stadt waren die verheerenden Brände bei Böhme (1903) und Falk & Schütt (1907). Die Lederwerke verloren danach rasch an Bedeutung und die Fabrik von Falk & Schütt ging Mitte der 1930er Jahre in Konkurs. Die Lederfabrikation überdauerte unter einem anderen Betreiber, wenn auch stark verkleinert in die Zeit bis nach dem II. Weltkrieg. In den Gebäuden der ehemaligen Lederwerke waren nach dem Niedergang der Wilsteraner Lederindustrie die 1919 gegründete Firma Schleswig-Holsteinische Trocknungs- und Mahlwerke Günther & Co. untergebracht (In den weiter stadtauswärts liegenden Gebäudeteilen wurde jedoch bis in die 1950er Jahre Lederfabrikation betrieben).

Bildrechte: Friedrich Schlüter, Wilster
Reg. mein-wilster: 1090 AK

1920 Frachtschiffe auf der Wilsterau bei den Trocknungs- und Mahlwerken

1920 Frachtschiffe auf der Wilsterau bei den Trocknungs- und Mahlwerken

1920 Frachtschiffe auf der Wilsterau bei den Trocknungs- und Mahlwerken Günther & Co. in Rumfleth.
In den südlich gelegenen Teil der Gebäuden der ehemaligen Lederwerke Falk & Schütt waren nach dem Niedergang der Wilsteraner Lederindustrie die 1919 gegründete Firma Schleswig-Holsteinische Trocknungs- und Mahlwerke Günther & Co. untergebracht – sie wurde auch als Dörr-Fabrik bezeichnet.
Die Leder-Fabrik von Falk & Schütt ging Mitte der 1930er Jahre in Konkurs; in den weiter stadtauswärts liegenden Gebäudeteilen wurde jedoch bis weit in die 1950er Jahre unter einem anderen Betreiber Lederfabrikation betrieben.
Die Futtermittel-Fabrik Günther& Co. war im Bereich des Bahnübergangs mit einer über die Rumflether Straße führenden gedeckten Transportbrücke mit den Lagergebäuden auf der anderen Straßenseite verbunden. Der Betrieb bestand bis Mitte der 1960er Jahre.
Bis zuletzt wurde eine große Menge der Ausgangs-als auch der Fertigungsprodukte auf dem Wasserwege über die Wilsterau transportiert. Noch zu Beginn der 1960er Jahre lagen häufig mehrere Binnenschiffe zugleich am Quai der Fabrik.

Bild 1: Bildrechte: vermutlich Ludwig Behning
Sammlung Werner Behning
Anmerkung: Robert Friedrichs macht sich seit Jahren dadurch verdient, daß er alte Foto aus der Sammlung seines Großvaters Werner Behning als Repros alter Postkarten oder mittels des Alt-Wilster-Kalender interessierten Heimatfreunden anbietet. Wer diese oder von den Originalnegativen gezogene Fotografien erwerben möchte, den verweise ich auf die Seite Alt-Wilster

1941 Lederfabrik Falk & Schütt und Futtermittelfabrik Günther & Co. in der Rumflether Straße

1941 Rumflether Straße
vorne rechts die Lederfabrik Falk & Schütt;
die Fabrik von Falk & Schütt ging Mitte der 1930er Jahre in Konkurs. Die Lederfabrikation überdauerte unter einem anderen Betreiber, wenn auch stark verkleinert, die Zeit bis nach dem II. Weltkrieg bis weit in die 1950er Jahre.
Im Hintergrund rechts die 1919 gegründete Futtermittelfabrik Günther & Co. (eigentlich: Firma Schleswig-Holsteinische Trocknungs- und Mahlwerke Günther & Co.)
Die Futtermittelfabrik war im Bereich des Bahnübergangs mit einer über die Rumflether Straße führenden gedeckten Transportbrücke mit den Lagergebäuden auf der anderen Straßenseite verbunden.
Im Jahre 1967 zog in die Gebäude der Trocknungswerke die Möbelgroßhandlung Grünhagen ein.

Bildrechte: Robert Friedrichs, Wilster - Sammlung Werner Behning
Anmerkung: Robert Friedrichs macht sich seit Jahren dadurch verdient, daß er alte Foto aus der Sammlung seines Großvaters Werner Behning als Repros alter Postkarten oder mittels des Alt-Wilster-Kalender interessierten Heimatfreunden anbietet. Wer diese oder von den Originalnegativen gezogene Fotografien erwerben möchte, den verweise ich auf die Seite Alt-Wilster

1992 Möbelmarkt Grünhagen, Rumflether Straße, Mühle AURORA, Marschbahn, Wilsterau

1992 Möbelmarkt Grünhagen, Rumflether Straße, Mühle AURORA, Marschbahn, Wilsterau
1992 Möbelmarkt Grünhagen, Rumflether Straße, Mühle AURORA, Marschbahn, Wilsterau

1992 Möbelmarkt Grünhagen, Rumflether Straße, Mühle AURORA, Marschbahn, Wilsterau
Mit der das Luftbild zeigenden Karte hat 1993 Günther Grünhagen seine Kunden aus Anlaß des 25 Geschäftsjubiläums seines Möbelmarktes eingeladen.
Der Möbelmarkt war 1967 in die Gebäude der Futtermittelfabrik (Firma Schleswig-Holsteinische Trocknungs- und Mahlwerke Günther & Co.) an der Rumflether Straße eingezogen und 1968 eröffnet worden. Die Firma ist 2010 erloschen.
Am 14 Oktober 1987 waren die Gebäude durch ein verheerendes Schadensfeuer zerstört worden, wonach dann ein Wiederaufbau erfolgte.
Vor 1919 gehörten die seinerzeitigen und danach mehrfach umgestalteten Gebäude zu den vormaligen Lederwerken Falk & Schütt.
Am Bildrand links und oben ist der Verlauf der Wilsterau erkennbar, die hier von der Eisenbahnstrecke Wilster - Brunsbüttel (die Trasse ist Teil der alten Marschbahn) mit einer Brücke gekreuzt wird.
Oberhalb des kompakten Gebäudekomplexes ist die Rumflether Mühle AURORA zu erkennen, von welcher ein Sticharm nach links zur Wilsterau führt.

Bildrechte. nicht bekannt, wahrscheinlich Möbelmarkt Grünhagen

1987 Großfeuer an der Rumflether Straße - Möbelhandlung Grünhagen zerstört a

14.10.1987 Großfeuer in Wilster - Möbelhandlung Grünhagen zerstört
14.10.1987 Großfeuer in Wilster - Möbelhandlung Grünhagen zerstört
14.10.1987 Großfeuer in Wilster - Möbelhandlung Grünhagen zerstört
14.10.1987 Großfeuer in Wilster - Möbelhandlung Grünhagen zerstört

14.10.1987 Großfeuer an der Rumflether Straße - Möbelhandlung Grünhagen zerstört
Der Möbelmarkt Grünhagen an der Rumflether Straße war in den Gebäuden untergebracht, welche zunächst von den Lederwerken Falk & Schütt genutzt und auch errichtet worden waren. Danach wurden sie von der Firma Schleswig-Holsteinische Trocknungs- und Mahlwerke Günther & Co. genutzt, bis dann 1967 der Möbelmarkt Grünhagen die Gebäude nutzte.
Die Firma Grünhagen richtete dort auf 3.500 m² Lager und Ausstellungsflächen ein.
Der Inhaber Günther Grünhagen war ein sehr aktiver Mensch, der sich auch außerhalb seiner Firma engagierte. So führte er mehrere Jahre (bis 1995) als Vorsitzender die Ortsgruppe Wilstermarsch im "Deutschen Bund für Vogelschutz" (heute NABU-Gruppe Wilstermarsch). Die Gruppe ist 1977 vom Betreiber (Peter J. von Holdt) dieser Heimatseite mein-wilster gegründet worden.
Das Schadenfeuer wurde ausgelöst bei vom Firmeninhaber persönlich durchgeführten Reparaturarbeiten auf dem mit Teerpappe eingedeckten Dach des Gebäudes. Beim Flämmen zum Verschweißen von Dachpappe gerieten die Dachbahnen und die Unterkonstruktion in Brand. Das Feuer breitete sich rasch aus und bedingte einen Großeinsatz der Feuerwehr.
Insgesamt 240 Feuerwehrleute, welche mit insgesamt 22 Fahrzeugen angerückt waren, bekämpften über 5 Stunden lang den Brand.
Neben der Freiwilligen Feuerwehr Wilster kamen auch die Wehren aus der Kreisstadt Itzehoe sowie aus den Landgemeinden Brokdorf, Dammfleth, Landrecht, Nortorf, Sachsenbande sowie die Ölwehr aus Glückstadt zum Einsatz.
Löschwasser wurde hauptsächlich aus der unmittelbar neben den Gebäuden fließenden Wilsterau entnommen.
Der Schaden an den Gebäuden, Einrichtungen und Werten überstieg die Summe von 4 Millionen DM.
Ein Bericht der Wilsterschen Zeitung zu dem Schadenfeuer kann in der unten aufrufbaren Datei nachgelesen werden.

Bildrechte: Reiner Bullien

Hier finden Sie noch weitere Informationen (als Datei)

1956 Rumfleth - Lederwerke, Mahl- und Trocknungswerke, Mühle AURORA

1956 Rumfleth - Lederwerke, Mahl- und Trocknungswerke, Mühle AURORA

1956 Rumfleth - Lederwerke, Mahl- und Trocknungswerke, Mühle AURORA
Luftbild aus nordöstlicher Richtung auf die Rumflether Mühle „Aurora“ und den ausgedehnten Gebäudekomplex der ehemaligen Lederwerke „Falk & Schütt“, wobei zu der Zeit der gesamte östliche Teil der Gebäude von den Schleswig-Holsteinischen Mahl- und Trocknungswerken „Günther & Co.“ (Futtermittelfabrik) genutzt wurde.
Quer durch das Bild verläuft die Wilsterau, von welcher ein Sticharm zur Rumflether Mühle führt; hier bestand ein Quai, an welchem kleine Frachtschiffe mit Produkten der Mühle beladen werden konnten.
Jenseits der Wilsterau ist das an die Straße Diekdorf grenzende Gelände noch weitgehend frei von den heute dort vorhandenen Wohnhäusern. Diagonal durch die Fläche verläuft dort die nach Brunsbüttel führende Bahnstrecke - die ursprüngliche Linienführung der Marschbahn.
Links unten die Wiesen, welche heute zum Bebauungsgebiet Rumflether Feld gehören.
Rechts unten am Bildrand ist die Straße Rumflether Deich erkennbar. An den älteren der links dieser Straße stehenden Häuser wird deutlich, dass diese mit ihren ursprünglichen Frontseiten nach links ausgerichtet waren, denn auf der Krone des Deiches verlief früher ein Weg (der eigentliche Rumflether Deich). Ein Rest dieses Weges ist ausgehend von dem zur Rumflether Mühle zugehörigen Wohnhaus heute noch vorhanden. Dieser Restteil des Weges ist jetzt integriert in einen Rad- und Fußweg, welcher vom heutigen Baugebiet Rumflether Feld zur Rumflether Straße führt - der Begründer dieser Heimat-Seite machte die Herstellung dieses Weges im Jahr 2008 möglich, als er der Stadt Wilster die Flächen hierfür unentgeltlich aus dem in seinem Grundeigentum stehenden Gartenland übereignete.

Bildrechte: Hamburger Aero – Lloyd GmbH, Hamburg - Flughafen
Reg. mein-wilster: 1304 AK

1967 Luftbilder aus südlicher Richtung auf die Innenstadt und auf Rumfleth

1967 Luftbilder aus südlicher Richtung auf die Innenstadt Wilster und auf Rumfleth

1967 Luftbilder aus südlicher Richtung auf die Innenstadt und auf Rumfleth
oben: Im Bereich der 1962 abgebrochenen baufälligen Turnhalle am Markt ist die Sonnin-Straße angelegt; die übrige Fläche ist noch unbebaut.
Auf dem Platz am Colosseum stehen noch die Fußball Tore, der den Platz gegen das Wiesengelände zuvor abgrenzende Graben ist verfüllt.
unten: Im Areal der ehemaligen Lederwerke Falk & Schütt sind ergänzende Gebäude für die Steatit-Magnesia AG (STEMAG) bereits errichtet; der Betrieb bestand hier von 1960 bis 1973. Danach zog die Firma MONTBLANC in die Gebäude ein und danach deren Tochtergesellschaft SURPRO.
Über die Rumflether Straße führt noch eine geschlossene Transportbrücke zur Verbindung der beidseitig der Straße an der Bahnstrecke vorhandenen Betriebsgebäude der Kraftfutter Werke Günther & Co., die hier bis 1965 tätig war. Danach nahm in den Gebäuden ab 1967 der Möbelmarkt Grünhagen Quartier.
Links ist der zur Rumflether Mühle "Aurora" des Müllermeisters Hansdelf Martens führende schiffbare Nebenarm der Wilsterau erkennbar.
Rechts ist das hinter den großen Hausgärten der an der Rumflether Straße gelegenen Häuser angrenzende Wiesengelände des heutigen Bebauungsgebietes Rumflether Feld zu sehen.

Bildrechte: Verlag Stramm & Co., St. Michaelisdonn
Reg. mein-wilster: 0914 AK

1987 Großfeuer an der Rumflether Straße - Möbelhandlung Grünhagen zerstört e

14.10.1987 Großfeuer an der Rumflether Straße in Wilster - Möbelhandlung Grünhagen zerstört
14.10.1987 Großfeuer an der Rumflether Straße in Wilster - Möbelhandlung Grünhagen zerstört
14.10.1987 Großfeuer an der Rumflether Straße in Wilster - Möbelhandlung Grünhagen zerstört
14.10.1987 Großfeuer an der Rumflether Straße in Wilster - Möbelhandlung Grünhagen zerstört

14.10.1987 Großfeuer an der Rumflether Straße - Möbelhandlung Grünhagen zerstört.
Der seit 1967 an der Rumflether Straße bestehende Möbelmarkt Grünhagen nutzte die ehemaligen Gebäude vormaliger Wilsteraner Betriebe mit insgesamt 3.500 m² Betriebsfläche für Lager und Ausstellungsflächen.
Das Schadenfeuer wurde ausgelöst bei Reparaturarbeiten auf dem mit Teerpappe eingedeckten Dach des Gebäudes.
Der Schaden an den Gebäuden, Einrichtungen und Werten überstieg die Summe von 4 Millionen DM.

Bildrechte: Reiner Bullien

1987 Großfeuer an der Rumflether Straße - Möbelhandlung Grünhagen zerstört b

14.10.1987 Großfeuer in Wilster - Möbelhandlung Grünhagen zerstört
14.10.1987 Großfeuer in Wilster - Möbelhandlung Grünhagen zerstört
14.10.1987 Großfeuer in Wilster - Möbelhandlung Grünhagen zerstört
14.10.1987 Großfeuer in Wilster - Möbelhandlung Grünhagen zerstört

14.10.1987 Großfeuer an der Rumflether Straße - Möbelhandlung Grünhagen zerstört.
Der seit 1967 an der Rumflether Straße bestehende Möbelmarkt Grünhagen nutzte die ehemaligen Gebäude vormaliger Wilsteraner Betriebe mit insgesamt 3.500 m² Betriebsfläche für Lager und Ausstellungsflächen.
Das Schadenfeuer wurde ausgelöst bei Reparaturarbeiten auf dem mit Teerpappe eingedeckten Dach des Gebäudes.
Der Schaden an den Gebäuden, Einrichtungen und Werten überstieg die Summe von 4 Millionen DM.
Ein weiterer Bericht der Wilsterschen Zeitung zu dem Schadenfeuer kann in der unten aufrufbaren Datei nachgelesen werden.

Bildrechte: Reiner Bullien

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1987 Großfeuer an der Rumflether Straße - Möbelhandlung Grünhagen zerstört c

14.10.1987 Großfeuer an der Rumflether Straße in Wilster - Möbelhandlung Grünhagen zerstört

14.10.1987 Großfeuer an der Rumflether Straße - Möbelhandlung Grünhagen zerstört.
Der seit 1967 an der Rumflether Straße bestehende Möbelmarkt Grünhagen nutzte die ehemaligen Gebäude vormaliger Wilsteraner Betriebe mit insgesamt 3.500 m² Betriebsfläche für Lager und Ausstellungsflächen.
Das Schadenfeuer wurde ausgelöst bei Reparaturarbeiten auf dem mit Teerpappe eingedeckten Dach des Gebäudes.
Der Schaden an den Gebäuden, Einrichtungen und Werten überstieg die Summe von 4 Millionen DM.
Ein weiterer Bericht der Wilsterschen Zeitung zu dem Schadenfeuer kann in der unten aufrufbaren Datei nachgelesen werden.

Bildrechte: Reiner Bullien

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1987 Großfeuer an der Rumflether Straße - Möbelhandlung Grünhagen zerstört d

14.10.1987 Großfeuer an der Rumflether Straße in Wilster - Möbelhandlung Grünhagen zerstört
14.10.1987 Großfeuer an der Rumflether Straße in Wilster - Möbelhandlung Grünhagen zerstört
14.10.1987 Großfeuer an der Rumflether Straße in Wilster - Möbelhandlung Grünhagen zerstört
14.10.1987 Großfeuer an der Rumflether Straße in Wilster - Möbelhandlung Grünhagen zerstört

14.10.1987 Großfeuer an der Rumflether Straße - Möbelhandlung Grünhagen zerstört.
Der seit 1967 an der Rumflether Straße bestehende Möbelmarkt Grünhagen nutzte die ehemaligen Gebäude vormaliger Wilsteraner Betriebe mit insgesamt 3.500 m² Betriebsfläche für Lager und Ausstellungsflächen.
Das Schadenfeuer wurde ausgelöst bei Reparaturarbeiten auf dem mit Teerpappe eingedeckten Dach des Gebäudes.
Der Schaden an den Gebäuden, Einrichtungen und Werten überstieg die Summe von 4 Millionen DM.
Ein weiterer Bericht der Wilsterschen Zeitung zu dem Schadenfeuer kann in der unten aufrufbaren Datei nachgelesen werden.

Bildrechte: Reiner Bullien

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1900 Wilsterau, Lederwerke, Straße Landrecht

1900 Wilsterau, Lederwerke, Straße Landrecht in der Stadt Wilster
1900 Wilsterau, Blick von der Landrechter Brücke
1900 Tabakwarengeschäft Fr. Siebcke an der Straße Landrecht in der Stadt Wilster

1900 Wilsterau, Lederwerke, Straße Landrecht.
links oben: Blick von der Landrechter Brücke in Richtung Rumfleth.
Einer der ersten Standorte der Lederindustrie in Wilster waren die Gebäude rechts an der Brücke im Landrecht. Sie dienten danach der Getreide- und Kohlenhandlung W. Hansen als Wohn- und Lagergebäude.
links im Hintergrund die Lederwerke Falk & Schütt an der Rumflether Straße. Die Leder-Werke machten gemeinsam mit der Lederfabrik „Gebrüder Böhme“, der späteren Vacheleder-Fabrik "Ballin" in Landrecht, nach dem Jahre 1890 die Stadt Wilster zu einem bedeutenden Standort der Lederindustrie. Um 1900 waren die Wilsteraner Lederwerke die größten Europas. Wilsters Bevölkerung wuchs in den Jahren 1890 bis 1901 von 2716 auf 5124 Einwohner; es entstanden typische Arbeiterquartiere, so unter anderem auch in der noch heute zur Gemeinde Nortorf gehörenden Vereinsstraße. Arbeiterwohngebiete in den Landgemeinden in Landrecht, Dammfleth und Nortorf wurden eingemeindet. Eine Katastrophe für die Stadt waren die verheerenden Brände bei Böhme (1903) und Falk & Schütt (1907).Die Fabriken verloren danach rasch an Bedeutung und die Fabrik von Falk & Schütt ging Mitte der 1930er Jahre in Konkurs. Die Lederfabrikation überdauerte unter einem anderen Betreiber, wenn auch stark verkleinert, die Zeit bis nach dem II. Weltkrieg.
rechts oben: Bahnübergang der Marschbahn an der Rumflether Straße.
Die Gebäude der Lederfabrik mit den markanten Ecktürmen wurden am 09. Dezember 1907 bei einem verheerenden Großfeuer zerstört; bei dem danach rasch wieder erfolgte Wiederaufbau der Gebäude erhielten die Gebäude bei nur noch zwei Vollgeschossen eine andere Dachform.
Unten und Bild 3: Geschäftshaus des Tabakwarengeschäfts Fr. Siebcke an der Straße Landrecht.

Bildrechte: Carl Kuskop, Wilster
Reg. mein-wilster: 1638 AK

1930 Vachelederwerke Ballin, Wilsterau im Landrecht

1930 Vachelederwerke Ballin an der Rumflether Straße in Wilster

1930 Vachelederwerke Ballin, Wilsterau im Landrecht
Über die Zeitraum mehrerer Jahrzehnte war Wilster ein bedeutender Standort der Lederindustrie.
Die Lederwerke von Falk & Schütt in Rumfleth sowie die Lederwerke „Gebrüder Böhme“, später Vacheleder-Fabrik "Ballin" an der Rumflether Straße bewirkten, dass Wilsters Bevölkerung in den Jahren 1890 bis 1901 von 2716 auf 5124 Einwohner wuchs.
Die Lederwerke der Gebrüder Böhme brannten 1903 ab, wonach dann die dänischen "Vachelederwerke Ballin GmbH" im Jahr 1907 die zerstörten Gebäude modernisiert wieder aufbauen ließ und den Betrieb aufnahm.
Nach dem II. Weltkrieg und dem zuvor bereits eingetretenen Niedergang der wilsteraner Lederindustrie etablierte sich 1948 in den Gebäuden die Firma Wilhelm Krause GmbH - Fabrik für elektrische Heiz und Kochgeräte. Etwa um 1952 wurde die Fabrik verlagert und gab ihren Standort in Wilster auf.
In die Gebäude der Lederwerke zog Mitte der 1950er Jahre das zunächst in Wilster als Sack-Fabrik bezeichnete Unternehmen der Zelte- und Planenfabrik von Friedrich Spies ein. Die Firma besteht unter den Nachkommen des Begründers am Standort Wilster heute noch.

Bildrechte: Ludwig Behning, Wilster
Robert Friedrichs, Wilster - Sammlung Werner Behning
Anmerkung: Robert Friedrichs macht sich seit Jahren dadurch verdient, daß er alte Foto aus der Sammlung seines Großvaters Werner Behning als Repros alter Postkarten oder mittels des Alt-Wilster-Kalender interessierten Heimatfreunden anbietet. Wer diese oder von den Originalnegativen gezogene Fotografien erwerben möchte, den verweise ich auf die Seite Alt-Wilster

1989 Bahnübergang und ehemaliger Haltepunkt Bekdorf

1989 Bahnübergang und ehemaliger Haltepunkt Bekdorf im Verlauf der Marschbahn

1989 Bahnübergang und ehemaliger Haltepunkt Bekdorf
Ein Personenzug mit der Diesellok DB 218 169 - 1 passiert bei km 71,2 der Strecke der Marschbahn den mit Halbschranken und Warnlicht gesicherten Bahnübergang der Landesstraße 137.
Im Zusammenhang mit dem Ausbau der Bundesstraße 5, deren Linienführung im Bereich Bekdorf seither parallel zur Bahnstrecke verläuft, wurde der höhengleiche Bahnübergang entbehrlich; die L 137 wird heute mit einer Brücke über den Bahnkörper geführt.

Bildrechte: Michael Höltge, Uhldingen-Mühlhofen

1988 Schienbus auf der Strecke Wilster - Brunsbüttel

ca. 1980 Schienenbus im Bahnhof Wilster
ca. 1985 Schienenbus am Haltepunkt Rumfleth in Wilster
ca. 1985 Schienbus am Haltepunkt Kudensee
1983 Schienenbus im Bahnhof Wilster

1988 Schienbus auf der Strecke Wilster - Brunsbüttel
Der Schienenbus (sogenannter "Uerdinger Schienenbus“) der Baureihe VT 798 war bis zum 27.05.1988 für den Personenverkehr auf der Strecke zwischen Wilster und Brunsbüttel eingesetzt; zu genanntem Datum wurde auf der Strecke der Personenverkehr eingestellt. Seither dient die eingleisige Strecke nur noch dem Güterverkehr.
Bild 1 und 4: Schienenbus im Bahnhof Wilster. Vom Vorplatz des Bahnhof führte seinerzeit über eine die Gleisanlagen überspannende Fußgängerbrücke eine fußläufige Verbindung zur Straße Steindamm.
Bild 2: Schienenbus am Haltepunkt Rumfleth (zeitweilig als Wilster-West sowie von den Wilsteranern etwas despektierlich Wild-West bezeichnet). Im Hintergrund rechts ist der heute nicht mehr vorhandene hohe Schlot der ehemaligen Genossenschaftsmeierei Wilster erkennbar. Links des Gleiskörpers die Hallen der Baustoffhandlung Langfeld.
Bild 3: Schienenbus am Haltepunkt Kudensee

Bildrechte: Axel Spille, Schwäbisch Gmünd
welcher die nicht nur für ausgewiesene Freunde der Eisenbahn hoch interessante Seite Eisenbahnfotograf für Reisende im Internet anbietet.

Weitere Erläuterungen: Die am 01.11.1878 eröffnete ursprüngliche Teilstrecke „Wilster – St. Michaelisdonn“ der Marschbahn (Strecke von Altona nach Riepen / Ribe in Nord-Schleswig) folgte dem heute noch vorhandenen Durchgangsgleis von Wilster aus in Richtung Brunsbüttel; die Stichstrecke von Flethsee (St. Margarethen Bahnhof) nach Brunsbüttel war erst am 01.05.1893 eröffnet worden. Bei Taterpfahl wurde durch den Bau des Kaiser-Wilhelm Kanals die Strecke der Marschbahn geschnitten, weshalb hier in den Jahren 1893 bis 1895 eine Drehbrücke gebaut wurde. Bereits im Jahre 1920 wurde die Drehbrücke wieder demontiert, da der Kanal verbreitert und zuvor (von 1913 bis 1920) die Hochbrücke bei Hochdonn errichtet worden war. Die Marschbahn erhielt zwischen Wilster und St. Michaelisdonn einen neuen Verlauf, wodurch auch der Ort Burg in Dithmarschen einen Bahnanschluß erhielt.
Die Strecke von Wilster bis Flethsee mit der Zweigstrecke nach Brunsbüttelkoog war danach nur noch eine Stichbahn. An ihr gab es folgende Haltepunkte:
km 0,0 Wilster; km 1,1 Rumfleth; km 4,1 Schotten; km 5,3 Nortorf;
km 7,3 Landscheide; km 8,8 St. Margarethen; km 10,9 Kudensee; km 13,8 Ostermoor; km 14,2 Brunsbüttel Ost; km 15,6 Brunsbüttel.

1956 Rumflether Mühle AURORA, Leder-Werke, Wilsterau, Marschbahn

1956 Rumflether Mühle AURORA, Leder-Werke, Wilsterau

1956 Rumflether Mühle AURORA, Leder-Werke, Wilsterau
Das Luftbild zeigt die in Rumfleth am Mühlen-Loch, ein Sticharm der Wilsterau, stehende Mühle AURORA. Sie ist im Kreis Steinburg eine der letzten Galerie-Holländer Windmühlen und steht heute unter Denkmalschutz.
Ein Besuch auf dem Internetportal der Rumflether Mühle gibt mehr Informationen; wem es gefällt, kann dort auch einen freundlichen Eintrag im Gästebuch hinterlassen.
Hinter der Mühle ist ein Sticharm der Wilsterau erkennbar, welcher in den Jahren 1960 bis 1976 von einem kleinen Wilsterau-Ewer (der „Christina“ ex "Melpomene"; benannt nach der Enkelin des Müllermeisters Detlef Martens) zum Transport der Produkte der Mühle angelaufen wurde.
Der große Gebäudekomplex links ist ein Teil der ehemaligen Leder-Werke, deren Betrieb zu der Zeit endgültig eingestellt wurde.
Auf der Wilsterau sind dahinter kleine Fracht-Ewer zu sehen, welche Produkte der Futter- und Trocknungswerke Günther & Co. beförderten. Dieser Betrieb war in den weiter links liegenden und vormals gleichfalls zu den Leder-Werken gehörenden Gebäuden untergebracht.
Jenseits der Wilsterau ist die Straße nach Diekdorf zu sehen sowie die Bahnstrecke (vormalige Trasse der Marschbahn) nach Brunsbüttel.

Bildrechte: Hamburger Aero - Lloyd GmbH, Hamburg - Flughafen

1909 Wilsterau in Landrecht, Lederwerke, Mühle, Bauernhof in Diekdorf a

1909 Wilsterau in Landrecht, Lederwerke und Mühle in Rumfleth
Wilsterau in Landrecht 2007

1909 Wilsterau in Landrecht, Lederwerke, Mühle, Bauernhof in Diekdorf
Blick von der Landrechter Brücke in Richtung Rumfleth.
Rechts im Hintergrund an der Rumflether Straße die Lederwerke Falk & Schütt, in welchen im Jahre 1907 ein Großfeuer wütete.
Rechts daneben die Mühle (ein Galerie-Holländer) von Martens.
Im Hintergrund in Bildmitte ist schwach die über die Wilsterau führende Eisenbahnbrücke der Bahnstrecke Wilster-Heide (heute nur bis Brunsbüttel) erkennbar.
Der Bauernhof links ist der Hof von Bauer Lübbe (später Stahl).
Im Vordergrund rechts der Quai vor den an der Wilsterau stehenden Speichern.

Bildrechte: C. Günther, Wilster
Reg. mein-wilster: 0373 AK

1907 Lederwerke von Falk & Schütt in Rumfleth, Wilsterau

1907 Lederwerke von Falk & Schütt an der Rumflether Straße in der Stadt Wilster

1907 Lederwerke von Falk & Schütt in Rumfleth.
Mit dem etwas überhöht dargestellten zeichnerischen Schaubild seiner Betriebsanlagen warb die zu Beginn des vorigen Jahrhunderts sehr erfolgreiche Wilsteraner Lederfabrik für sich und ihre Produkte.
Neben den beeindruckenden Betriebsgebäuden ist sowohl auf der Rumflether Straße lebhafter Verkehr durch Spannwerke als auch auf der im Hintergrund verlaufenden Wilsterau ein starkes Aufkommen kleiner Frachtschiffe dargestellt
"Falk & Schütt" sowie die Lederfabrik „Gebrüder Böhme“, später Vacheleder-Fabrik "Ballin" in Landrecht, hatten nach dem Jahr 1870 Wilster zu einem bedeutenden Standort der Lederindustrie gemacht.
Wilsters Bevölkerung war in den Jahren 1890 bis 1901 von 2716 auf 5124 Einwohner gewachsen (mehr also als gegenwärtig!).
Es entstanden typische Arbeiterquartiere, so unter anderem auch in der noch heute zur Gemeinde Nortorf gehörenden Vereinsstraße, deren Eingemeindung seinerzeit von Wilsters Stadtverordneten abgelehnt worden war.
Andere Arbeiterwohngebiete in den Landgemeinden in Landrecht, Dammfleth und Nortorf wurden hingegen eingemeindet.
Eine Katastrophe für die Stadt und für die beschäftigten waren die verheerenden Brände bei Böhme (1903) und bei Falk & Schütt (1907).

Bildrechte: Lederfabrik Falk & Schütt
Als Ansichtskarte vervielfältigt von Friedrich Schlüter, Wilster
Reg. mein-wilster: 1573 AK

1948 Wilhelm Krause GmbH - Fabrik für elektrische Heiz und Kochgeräte

1948 Wilhelm Krause GmbH - Fabrik für elektrische Heiz und Kochgeräte
ca. 1930 Gebäude der Lederfabrik Ballin - später genutzt von der Wilhelm Krause GmbH - Fabrik für elektrische Heiz und Kochgeräte in Wilster

1948 Wilhelm Krause GmbH - Fabrik für elektrische Heiz und Kochgeräte
Die Fabrikationsstätten der Firma waren in der ehemaligen Ballin´schen Lederfabrik an der Rumflether Straße 2 untergebracht (sh. Bild 2).
Etwa um 1952 wurde die Fabrik verlagert und gab ihren Standort in Wilster auf.
In die Gebäude der Lederwerke zog Mitte der 1950er Jahre das zunächst in Wilster als Sack-Fabrik bezeichnete Unternehmen der Zelte- und Planenfabrik von Friedrich Spies ein. Die Firma besteht unter den Nachkommen des Begründers am Standort Wilster heute noch.

Bildrechte: Ludwig Behning, Wilster

1968 Luftbild - Gebäude an Rumflether Straße und Landrecht

1968 Luftbild - Gebäude an Rumflether Straße und Landrecht in der Stadt Wilster

1968 Luftbild - Gebäude an Rumflether Straße und Landrecht
Rechts unten das Gebäude des Kinos "Adler Lichtspiele",
darüber das Gehöft Peemöller - Heinrich-Friedrich Peemöler ("Hein Pee") verkaufte zu der Zeit das Gebäude sowie die dahinter gelegenen zugehörigen Flächen an den Schulverband Wilstermarsch, welcher darauf die Gemeinschaftsschule errichten ließ.
Unten links das Anwesen der Firma Richard Sötje (Tankstelle und Mietwagen Betrieb) .
Zwischen dem Gebäude der Firma Sötje und dem Kino verlief die Zuwegung zu der hier die Wilsterau überquerenden Landrechter Brücke.
Jenseits der Rumflether Straße der umfangreiche Gebäudekompex einer vormaligen Lederfabrik; nachdem die Lederfabrik der Gebrüder Böhme hier 1903 abgebrannt war, bauten die Vachelederwerke Ballin GmbH die Fabrikationsstätte modernisiert wieder auf. Der hinten rechts erkennbare Stumpf des ursprünglich deutlich höheren Fabrik-Schlotes wurde erst um 1970 beseitigt.
In die Gebäude der Lederwerke zog Mitte der 1950er Jahre das zunächst in Wilster als Sack-Fabrik bezeichnete Unternehmen der Zelte- und Planenfabrik von Friedrich Spies ein. Die Firma besteht unter den Nachkommen des Begründers am Standort Wilster heute noch.
In dem Bungalow links der Zufahrt waren die Büroräume der Sachfabrik untergebracht, die Eigentümer der Fabrik wohnten in dem Bungalow rechts der Einfahrt.
In dem linken Bungalow wohnte während seiner Amtszeit in Wilster Bürgermeister Armin March, bis er wegen mehrerer ihm im privaten Bereich unterlaufener gravierender Eskapaden sein Amt in Wilster verlor.
Die am oberen Bildrand erkennbare Baracke diente während des II.Weltkrieges als Unterkunft für Kriegsgefangene, welche tagsüber in wilsteraner Betrieben zur Arbeit verpflichtet waren. Nach dem Kriege diente die Baracke als Unterkunft für Heimatvertriebene.

Bildrechte: nicht bekannt

1933 „West-Holsteinische Bank“ in der Schmiedestraße

1933 „West-Holsteinische Bank“ in der Schmiedestraße in der Stadt Wilster

1933 „West-Holsteinische Bank“
Das zentrale Gebäude ist die in der Schmiedestraße gelegene „West-Holsteinische Bank“.
Das Gebäude wurde auf dem Standort eines abgebrochenen Gebäudes im Jahr 1909 neu errichtet, die Fassadengestaltung mit dem schönen Fachwerk orientierte sich an dem historischen Alten Rathaus und dem alten Balkenhaus – letzteres wurde 1960 ersatzlos abgebrochen;
die „Westbank“ erhielt Ende der 1950er Jahre eine Verkleidung aus Waschbetonplatten – ein optischer und architektonischer Mißgriff.
Das kleine Gebäude rechts daneben - es erhielt später einen Treppen-Giebel - beherbergte nach dem II. WK das Hutgeschäft Buron.
Rechts im Anschnitt ist das neben dem Alten Rathaus stehende Alte Balkenhaus erkennbar, welches in den 1960er Jahren leider abgebrochen wurde.

Bildrechte: Verlag Chr. Schöning, Lübeck
Reg. mein-wilster: 0422 AK

 

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