Alte Postkarten aus Wilster

Vergleichbare Objekte

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1905 Mühlenstraße und Kornwindmühle in Wewelsfleth b

1905 Wewelsfleth - Kornwindmühle

1905 Wewelsfleth - Kornwindmühle
In früheren Zeiten gab es in Wilster und der Wilstermarsch eine größere Anzahl Windmühlen mit Mahlgängen für das Getreide. Sie waren königlich privilegiert und ihr räumlicher Zuständigkeitsbereich amtlich festgesetzt. Die Landwirte in den zugeordneten Mahlbezirken waren Zwangsgäste.
Bekannt sind in der Wilstermarsch folgende Korn Windmühlen mit Standorten in: Büttel und Brokdorf (die Mühlen standen jeweils auf dem Deich der Elbe), Kasenort (eine Graupenmühle), Krummendiek, Neumühlen, Uhrendorf, Büttel, "auf dem Stuven", Ecklak, Dammfleth, Averfleth, Rumfleth (die Mühle Aurora).
Die Mühle - eine Holländer Mühle ohne Galerie - in Wewelsfleth bestand bis in die 1930er Jahre.

Bildrechte: Graphische Industrie, Berlin
Reg. mein-wilster: 1452 AK

1905 Mühlenstraße und Kornwindmühle in Wewelsfleth a

1905 Mühlenstraße und Kornwindmühle in Wewelsfleth

1905 Mühlenstraße und Kornwindmühle in Wewelsfleth. Die links im Hintergrund erkennbare und der Straße den Namen gebende Kornwindmühle - eine Holländer Mühle ohne Galerie - in Wewelsfleth bestand bis in die 1930er Jahre. Heute trägt die frühere Mühlenstraße den Namen Humsterdorf nach dem früheren Ort, an dessen Stelle das frühere in der Elbe versunkene „Weuelesflethe“ um 1500 verlegt worden war.
In früheren Zeiten gab es in Wilster und der Wilstermarsch eine größere Anzahl Windmühlen mit Mahlgängen für das Getreide. Sie waren königlich privilegiert und ihr räumlicher Zuständigkeitsbereich amtlich festgesetzt. Die Landwirte in den zugeordneten Mahlbezirken waren Zwangsgäste. Bekannt sind in der Wilstermarsch folgende Korn Windmühlen mit Standorten in: Büttel und Brokdorf (die Mühlen standen jeweils auf dem Deich der Elbe), Kasenort (eine Graupenmühle), Krummendiek, Neumühlen, Uhrendorf, Büttel, "auf dem Stuven", Ecklak, Dammfleth, Averfleth, Rumfleth (die Mühle Aurora).

Bildrechte: Friedrich Schlüter, Wilster
Reg. mein-wilster: 1583 AK

1892 Getreidemühle RENATA am Kasenort

1892 Getreidemühle RENATA am Kasenort bei der Einmündung der Wilsterau in die Stör

1892 Getreidemühle RENATA am Kasenort
Die 1883 erbauten Getreide-Mühle von H. Meifort am Kasenort war ein sogenannter Galerie-Holländer (so wie die heute noch in Rumfleth vorhandene Mühle); die ehemals königlich privilegierte Kornwindmühle wurde in den 1920er Jahren beseitigt.
Zu dem Anwesen gehörte auch eine Gastwirtschaft mit Kegelbahn – die Gastwirtschaft „Sommerlust“ wurde bis Anfang der 1950er Jahre betrieben.
In Bildmitte ein alter Mündungsarm der Wilsterau; über den Arm der Wilsterau führt eine Brücke, sie liegt in der Linienführung der heutigen Straße nach Kathen.
Die Mündung der Wilsterau wurde 1925 im Zusammenhang mit der Errichtung der neuen Schleuse verlegt.
Links im Hintergrund ist der Deich an der Stör zu erkennen.
In früheren Zeiten gab es in Wilster und der Wilstermarsch eine größere Anzahl Windmühlen mit Mahlgängen für das Getreide. Sie waren königlich privilegiert und ihr räumlicher Zuständigkeitsbereich amtlich festgesetzt. Die Landwirte in den zugeordneten Mahlbezirken waren Zwangsgäste.
Bekannt sind in der Wilstermarsch folgende Korn Windmühlen mit Standorten in:
Brokdorf (die Mühle stand auf dem Deich der Elbe), Kasenort (eine Graupenmühle), Krummendiek, Neumühlen, Uhrendorf, Büttel, "auf dem Stuven", Ecklak, Dammfleth, Averfleth, Rumfleth (die Mühle Aurora)

Bildrechte: Carl Kuskop, Wilster
Der lange Zeit einen Postkartenverlag in Wilster am Markt betreibende Carl Kuskop war seit 1892 als Photograph in Wilster aktiv.

1898 Wilsterau, Kasenort und Meiforth´sche Mühle

1898 Kasenort und Meiforth´sche Mühle RENATA
1898 Kasenort und Meiforth´sche Mühle

1898 Kasenort mit der Meiforth´schen Mühle "Renata"
Die 1883 erbaute Getreide-Mühle von H. Meifort (hier geschrieben: Maifort) am Kasenort (hier geschrieben: Kaasenort);
zu dem Anwesen gehörte eine Gastwirtschaft mit Kegelbahn – die Gastwirtschaft „Sommerlust“ wurde bis Anfang der 1950er Jahre betrieben.
In Bildmitte der alte Mündungsarm der Wilsterau; über den Arm der Wilsterau führt eine Brücke, sie liegt in der Linienführung der heutigen Straße nach Kathen.
Die Mündung der Wilsterau wurde 1925 im Zusammenhang mit der Errichtung der neuen Schleuse verlegt.
rechts im Hintergrund der Deich an der Stör.
In früheren Zeiten gab es in Wilster und der Wilstermarsch eine größere Anzahl Windmühlen mit Mahlgängen für das Getreide. Sie waren königlich privilegiert und ihr räumlicher Zuständigkeitsbereich amtlich festgesetzt. Die Landwirte in den zugeordneten Mahlbezirken waren Zwangsgäste.
Bekannt sind in der Wilstermarsch folgende Korn Windmühlen mit Standorten in:
Brokdorf (die Mühle stand auf dem Deich der Elbe), Kasenort (eine Graupenmühle), Krummendiek, Neumühlen, Uhrendorf, Büttel, "auf dem Stuven", Ecklak, Dammfleth, Averfleth, Rumfleth (die Mühle Aurora)

(bei dem abgebildeten Objekt handelt es sich um das Foto einer alten Ansichtskarte)
Bildrechte: Ferd. Schlüter, Wilster
Verlag: Knackstedt & Näther, Hamburg
Reg. mein-wilster: 0461 AK
Anmerkung: die ergänzend vorgestellte originale Ansichtskarte befindet sich in der Sammlung Udo Urban, Wilster

1995 Rumflether Mühle

1995 Rumflether Mühle AURORA in der Stadt Wilster

1995 Rumflether Mühle "Aurora"
Die im Jahre 1872 errichtete Rumflether Mühle - sie trägt den Namen „Aurora“ - ist im Kreis Steinburg eine der letzten Galerie-Holländer Windmühlen und steht unter Denkmalschutz. Bereits im Jahre 1534 war nach königlichem Privileg auf dem Standort ihr erster Vorgänger erstellt worden.
Bis zum Jahr 1976 wurde von dem Wilsterau-Ewer („Christina“) - er war der letzte noch frachtfahrende Ewer auf der Wilsterau - zum Transport der Produkte des Müllermeisters Martens ein an die Mühle heranführender Sticharm der Wilsterau angelaufen.
Die Mühle ist mit zwei Mahlgängen und einer Haferquetsche ausgerüstet.
Die Flügel sind heute mit Segeln ausgerüstet.

Bildrechte: Artcolor, Hamm; Foto: Wolfgang Steche
Reg. mein-wilster: 0369 AK

1956 Rumflether Mühle AURORA, Leder-Werke, Wilsterau, Marschbahn

1956 Rumflether Mühle AURORA, Leder-Werke, Wilsterau

1956 Rumflether Mühle AURORA, Leder-Werke, Wilsterau
Das Luftbild zeigt die in Rumfleth am Mühlen-Loch, ein Sticharm der Wilsterau, stehende Mühle AURORA. Sie ist im Kreis Steinburg eine der letzten Galerie-Holländer Windmühlen und steht heute unter Denkmalschutz.
Ein Besuch auf dem Internetportal der Rumflether Mühle gibt mehr Informationen; wem es gefällt, kann dort auch einen freundlichen Eintrag im Gästebuch hinterlassen.
Hinter der Mühle ist ein Sticharm der Wilsterau erkennbar, welcher in den Jahren 1960 bis 1976 von einem kleinen Wilsterau-Ewer (der „Christina“ ex "Melpomene"; benannt nach der Enkelin des Müllermeisters Detlef Martens) zum Transport der Produkte der Mühle angelaufen wurde.
Der große Gebäudekomplex links ist ein Teil der ehemaligen Leder-Werke, deren Betrieb zu der Zeit endgültig eingestellt wurde.
Auf der Wilsterau sind dahinter kleine Fracht-Ewer zu sehen, welche Produkte der Futter- und Trocknungswerke Günther & Co. beförderten. Dieser Betrieb war in den weiter links liegenden und vormals gleichfalls zu den Leder-Werken gehörenden Gebäuden untergebracht.
Jenseits der Wilsterau ist die Straße nach Diekdorf zu sehen sowie die Bahnstrecke (vormalige Trasse der Marschbahn) nach Brunsbüttel.

Bildrechte: Hamburger Aero - Lloyd GmbH, Hamburg - Flughafen

1996 Rumflether Mühle AURORA

ca. 1996 Rumflether Mühle Aurora
ca. 1996 Rumflether Mühle Aurora
ca. 1996 Rumflether Mühle Aurora
ca. 1996 Rumflether Mühle Aurora

ca. 1996 Rumflether Mühle "Aurora"
Die Mühle "Aurora" an der Rumflether Straße prägt in wundervoll ästhetischer Weise die Gesamtansicht der Marschenstadt Wilster.
Die Mühle - einer der letzten Galerie-Holänder im Kreis Steinburg - ist heute noch mit Leben erfüllt. Zwar wird nicht mehr Korn gemahlen, doch lädt die Familie Martens zu vielfältigen Aktivitäten und Anlässen in die vorbildlich erhaltene und sanierte Mühle ein.
Wer mehr wissen oder sogar die Mühle besuchen möchte - und ein Besuch lohnt sich - wird in der Rumflether Mühle Informationen finden.

Bildrechte: Bilder 1 - 3 Familie Martens, Wilster
Bild 4: Uwe Karstens; es stammt aus dem Postkartenbuch "Mühlen in Schleswig-Holstein und Hamburg"; ISBN 3-89743-734-1, Verlag Artcolor, Hamm

1964 Frachtewer CHRISTINA ex MELPOMENE, Rumflether Mühle

1964 Rumflether Mühle und Frachtewer CHRISTINA ex MELPOMENE

1964 Rumflether Mühle "AURORA" und der letzte Fracht-Ewer auf der Wilsterau.
Der letzte Fracht-Ewer auf der Wilsterau war die für den Müllermeister Martens fahrende CHRISTINA, welche als MELPOMENE 1895 erbaut worden war.
Im Jahr 1960 erwarb der Müllermeister Martens von der Rumflether Mühle „Aurora“ die MELPOMENE. Umgetauft auf den Namen CHRISTINA wurde der Ewer über einen Zeitraum von 15 Jahren für den Transport von Müllereiprodukten eingesetzt; er war das letzte frachtfahrende Schiff auf der Wilsterau. Geführt wurde die CHRISTINA lange Zeit von dem Wilsteraner Schiffer Heino Brandt. Das Bild zeigt die CHRISTINA an ihrem Liegeplatz in Sichtweite der Rumflether Mühle. Das kleine Frachtschiff konnte durch den erkennbaren Sticharm direkt zum Quai an der Mühle gelangen.
Gegenwärtig wird das alte Schiff als MELPOMENE von STÖCKTE im Rahmen eines sozialen Projekts als lebendiges Museumsschiff restauriert; Heimathafen Stöckte bei Winsen (Luhe).
Weitere Informationen zur MELPOMENE.
Das Wiesengelände zwischen der Wilsterau und der Rumflether Straße war um 1600 zwecks Auffüllung des Geländes für den damals neu im heutigen Stadtpark eingerichteten Friedhof abgegraben worden.
Rechts im Bild sind die im Jahr 1960 für die Steatit-Magnesia Werke (STEMAG) umgebauten ehemaligen Gebäude der Lederwerke Falk & Schütt an der Rumflether Straße erkennbar.
Im Hintergrund sind Häuser an den Straßen Rumflether Deich und Vereinsstraße zu sehen.

Bildrechte: Cramers Kunstanstalt KG., Dortmund

1965 Rumflether Mühle AURORA

1965 Rumflether Mühle AURORA in der Stadt Wilster
1965 Rumflether Mühle AURORA in der Stadt Wilster
ca. 1974 Belegschaft der Rumflether Mühle AURORA. (v.l.n.r.): der Fahrer Ewald Dittberner, Mühlenarbeiter Peter Suhl und Walter von Allwörden, Fahrer Hans Hermann Oesau, Müllermeister Hansdelf Martens, Dittberner jun.

ca. 1965 Rumflether Mühle AURORA
Bis in das Jahr 1953 hinein nutzte die Rumflether Mühle , sie trägt den schönen Namen "AURORA", die Windkraft. Dann wurde die Mühle stillgelegt, von ihren Eigentümern aus der Müller-Familie Martens jedoch weiterhin tatkräftig unterhalten.
Der Mühlenbetrieb wurde bis 1991 von dem Müllermeister Hansdelf Martens geführt, welcher die Mühle von seinem Vater Detlef Martens (+ 21.01.1963) übernommen hatte.
Die im Jahre 1981 unter Denkmalschutz gestellte Mühle prägt seit dem Jahre 1872 in wundervoll ästhetischer Weise die Gesamtansicht der Marschenstadt Wilster.
Die Mühle - einer der letzten Galerie-Holänder im Kreis Steinburg - ist auch heute noch mit Leben erfüllt. Zwar wird nicht mehr Korn gemahlen, doch lädt die Familie Martens zu vielfältigen Aktivitäten und Anlässen in die vorbildlich erhaltene und sanierte Mühle ein.
Wer mehr wissen oder sogar die Mühle besuchen möchte - und ein Besuch lohnt sich - wird in der Rumflether Mühle Informationen finden.
Bild 3 zeigt die Belegschaft der Mühle ca. 1974 anläßlich der Vorstellung ihrer Produkte bei einer Rassegeflügel-Züchterschau in Kleve.
Am Stand des Betriebes sind zu erkennen (v.l.n.r.):
der Fahrer Ewald Dittberner (dessen Sohn Horst ist heute, 2014, Mühlenwart im Verein zur Erhaltung der Rumflether Mühle), die Mühlenarbeiter Peter Suhl und Walter von Allwörden, der Fahrer Hans Hermann Oesau, Müllermeister Hansdelf Martens und ganz rechts Horst Dittberner.

Bildrechte: nicht bekannt
Die Fotos 1 und 2 wurden freundlicherweise zur Verfügung gestellt von Frau Ingrid Schröder, Burg in Dithmarschen

1976 Rumflether Mühle AURORA

1976 Rumflether Mühle AURORA in Wilster

1976 Rumflether Mühle AURORA
Die Mühle - einer der letzten Galerie-Holländer im Kreis Steinburg - ist heute noch mit Leben erfüllt. Zwar wird nicht mehr Korn gemahlen, doch lädt die Familie Martens zu vielfältigen Aktivitäten und Anlässen in die vorbildlich erhaltene und sanierte Mühle ein.
Im Jahre 1981 unter Denkmalschutz gestellt, verschönt sie seit iher Erbauung im Jahre 1872 in wundervoll ästhetischer Weise die Silhouette der Marschenstadt Wilster. Die AURORA überdauerte glücklicherweise das große Mühlensterben, welches ab 1957 mit dem Mühlenstilllegungsgesetz eintrat. Ein mit staatlichen Prämien finanzierter Anreiz zur Aufgabe der Kornwindmühlen bewirkte in der damaligen Bundesrepublik Deutschland das Verschwinden der großen Mehrzahl dieser so beeindruckenden technischen Anlagen.
In der schönen "Aurora" aber läßt sich heute noch die alte Mühlentechnik bewundern, so wie die Übertragung der Windkraft über Flügelwelle, Königswelle, Kamm- Stock- und Stirnräder bis in die Mahlgänge.
Bis in das Jahr 1953 hinein nutzte die Rumflether Mühle die Windkraft. Dann wurde die Windmühle stillgelegt, von ihren Eigentümern aus der Müller-Familie Martens jedoch weiterhin tatkräftig unterhalten. Der Mühlenbetrieb selbst wurde als Motormühle bis 1991 von dem Müllermeister Hansdelf Martens geführt, welcher die Mühle von seinem Vater Detlef Martens (* 21.01.1963) übernommen hatte.
Wer mehr wissen oder sogar die Mühle besuchen möchte - und ein Besuch lohnt sich - wird in der Rumflether Mühle Informationen finden.

Bildrechte: Landesamt Denkmalschutz Schleswig-Holstein
Quelle: Bildarchiv Foto Marburg

1963 Blick von Diekdorf über die Wilsterau auf die Windmühle AURORA und die Stemag

1963 Blick von Diekdorf über die Wilsterau auf die Windmühle AURORA und die Stemag

1963 Blick von Diekdorf über die Wilsterau auf die Windmühle AURORA und die Stemag (Steatit-Magnesia AG)
In den Jahren 1960 bis 1962 waren die an der Rumflether Straße stehenden Gebäude der vormaligen Lederwerke Falk & Schütt von der Steatit-Magnesia GmbH (Stemag) aus Porz bei Köln modernisiert und durch einen Neubau ergänzt worden.
Der Betreiber von mein-wilster wirkte seinerzeit als Maurer-Lehrling beim Bau des Neubaues mit.
Seit der Aufgabe der Produktion durch die Stemag wird das Anwesen ab etwa 1975 von der Firma Montblanc-Simplo GmbH genutzt.
Links die Windmühle AURORA - ein Galerie-Holländer - welche heute unter Denkmalschutz steht und vorbildlich erhalten ist.
Zwischen der Mühle und den Gebäuden der Stemag befindet sich ein kurzer Sticharm der Wilsterau, welcher seinerzeit von der CHRISTINA, einem im Eigentum des Müllers Delf Martens stehenden kleinen Frachtewers angefahren wurde und Produkte des Müllereibetriebes transportierte.

Bildrechte: Anita Butterbrodt, Bad Gandersheim

2013 Rumflether Mühle AURORA

2013 Rumflether Mühle AURORA
2013 Rumflether Mühle AURORA
2013 Rumflether Mühle AURORA

2013 Rumflether Mühle AURORA
Mit dem Faltblatt stellt die Familie Martens als Eigentümerin sowie der "Verein zur Erhaltung der Rumflether Mühle e.V." die schöne "Aurora" vor.
Dort heißt es u.a.:
"Unsere Windmühle „Aurora“ steht am Rande der kleinen Marschenstadt Wilster in der Wilstermarsch. An dieser Stelle standen nachweislich Mühlen seit dem Jahre 1534. Nachdem ihre Vorgängerin 1871 durch einen Blitzschlag abbrannte, wurde die heutige Mühle im Jahre 1872 wieder aufgebaut als Galerie-Holländer mit Windrose. Sie ist seitdem im Besitz der Familie Martens.
Die Müllerei wurde schon seit den 30er Jahren im hinteren Gebäude durch einen Motormahlgang unterstützt und später ganz ersetzt durch eine Motormühle. Die Windmühle konnte natürlich nur mit der nötigen Windstärke mahlen und wurde bei Bedarf auch nach Feierabend und nachts betrieben.
Unsere Mühle liegt an einem Nebenarm der Wilsterau. Im Jahre 1934 wurde dort ein Speicher gebaut, so dass per Schiff Getreide angeliefert werden konnte. Von 1964 bis Ende der 70er Jahre haben wir den Getreidebedarf sogar mit einem eigenen 50 t Schiff angeliefert.
Mit dem Aufschwung und der Entwicklung in der Wirtschaft nach dem Kriege nahm das Mühlensterben seinen Lauf. Im Jahre 1953 wurde das Mahlen mit der Windmühle ganz eingestellt."
Mehr Informationen zu dem Galerie-Holländer sind auf der Website der Rumflether Mühle zu finden, wo auch das Faltblatt herunter geladen werden kann.
Nachdem durch verheerende Schadensfeuer die Holländermühlen in Kollmar am 19. November 2003 und diejenige in Beidenfleth am 17. April 2016 vollständig abbrannten, ist die Rumflether Mühle AURORA im Kreis Steinburg die letzte ihrer Art.
Die Stadt Wilster darf sich glücklich schätzen, dass die Mühle zu den in ihren Mauern erhaltenen großartigen Bauwerken zählt - es bleibt zu wünschen, dass dieses noch sehr lange so bleibt!

1920 Rumflether Mühle AURORA

1920 Rumflether Mühle AURORA in der Stadt Wilster

1920 Rumflether Mühle AURORA
Die Mühle - einer der letzten Galerie-Holländer im Kreis Steinburg - ist heute noch mit Leben erfüllt. Zwar wird nicht mehr Korn gemahlen, doch lädt die Familie Martens zu vielfältigen Aktivitäten und Anlässen in die vorbildlich erhaltene und sanierte Mühle ein.
Im Jahre 1981 unter Denkmalschutz gestellt, verschönt sie seit ihrer Erbauung im Jahre 1872 in wundervoll ästhetischer Weise die Silhouette der Marschenstadt Wilster. Die AURORA überdauerte glücklicherweise das große Mühlensterben, welches ab 1957 mit dem Mühlenstilllegungsgesetz eintrat. Ein mit staatlichen Prämien finanzierter Anreiz zur Aufgabe der Kornwindmühlen bewirkte in der damaligen Bundesrepublik Deutschland das Verschwinden der großen Mehrzahl dieser so beeindruckenden technischen Anlagen.
In der schönen "Aurora" aber läßt sich heute noch die alte Mühlentechnik bewundern, so wie die Übertragung der Windkraft über Flügelwelle, Königswelle, Kamm- Stock- und Stirnräder bis in die Mahlgänge.
Bis in das Jahr 1953 hinein nutzte die Rumflether Mühle die Windkraft. Dann wurde die Windmühle stillgelegt, von ihren Eigentümern aus der Müller-Familie Martens jedoch weiterhin tatkräftig unterhalten. Der Mühlenbetrieb selbst wurde als Motormühle bis 1991 von dem Müllermeister Hansdelf Martens geführt, welcher die Mühle von seinem Vater Detlef Martens (+ 21.01.1963) übernommen hatte.
Wer mehr wissen oder sogar die Mühle besuchen möchte - und ein Besuch lohnt sich - wird in der Rumflether Mühle Informationen finden.

Bildrechte: vermutlich Ludwig Behning, Wilster
Anmerkung: Robert Friedrichs macht sich seit Jahren dadurch verdient, daß er alte Foto aus der Sammlung seines Großvaters Werner Behning als Repros alter Postkarten oder mittels des Alt-Wilster-Kalender interessierten Heimatfreunden anbietet. Wer diese oder von den Originalnegativen gezogene Fotografien erwerben möchte, den verweise ich auf die Seite Alt-Wilster

2005 Kornwindmühle Aurora in Rumfleth

2005 Kornwindmühle Aurora in Rumfleth
2005 Kornwindmühle Aurora in Rumfleth
2005 Kornwindmühle Aurora in Rumfleth

ca. 2005 Rumflether Mühle "Aurora"
Die Mühle - einer der letzten Galerie-Holländer im Kreis Steinburg - ist heute noch mit Leben erfüllt. Zwar wird nicht mehr Korn gemahlen, doch lädt die Familie Martens zu vielfältigen Aktivitäten und Anlässen in die vorbildlich erhaltene und sanierte Mühle ein.
Die im Jahre 1872 gebaute Mühle überdauerte glücklicherweise das große Mühlensterben, welches ab 1957 mit dem Mühlenstilllegungsgesetz eintrat. Ein mit staatlichen Prämien finanzierter Anreiz zur Aufgabe der Kornwindmühlen bewirkte in der damaligen Bundesrepublik Deutschland das Verschwinden der großen Mehrzahl dieser so beeindruckenden technischen Anlagen.
In der schönen "Aurora" aber läßt sich heute noch die alte Mühlentechnik bewundern, so wie die Übertragung der Windkraft über Flügelwelle, Königswelle, Kamm- Stock- und Stirnräder bis in die Mahlgänge.
Wer mehr wissen oder sogar die Mühle besuchen möchte - und ein Besuch lohnt sich - wird in der Rumflether Mühle Informationen finden.

Bildrechte: Postkartenverlag bildundkarten; Foto Erhard Tagge, Münsterdorf
Anmerkung: Die Ansichtskarten des Verlages
bildundkarten mit sehr charakteristischen Motiven aus vielen Orten Schleswig-Holsteins zeichnen sich fotografisch durch besondere Perspektiven und farbliche Brillanz aus.

1988 Windmühlen in Schleswig-Holstein in alten Ansichten

1988 Windmühlen in Schleswig-Holstein in alten Ansichten - Band 3
Das interessante und in einer mehrbändige Reihe erschienene Büchlein stellt 143 Mühlen in Schleswig-Holstein in Wort und Bild dar.
So auch
44. Wilster, Rumflether Mühle, ein Galerie-Holländer
45. Kasenort, Meiforth´s Mühle, ein Galerie-Holländer
46. Wilstermarsch, Entwässerungsmühle auf dem Hof Hein in Dwerfeld, eine Koker-Mühle
47. Wilstermarsch, Herstellung einer archimedischen Schraube
48. Wilstermarsch, Entwässerungsmühle auf dem Hof Schütt in Dwerfeld, eine Koker-Mühle
49. Wilstermarsch, Topographische Karte aus 1878/1880 mit Mühlenstandorten
50. Wilstermarsch, Koker-Mühle und Windräder
51. Wilstermarsch, Koker-Mühle und Klein-Schöpfwerk

Verfasser: Walter Heesch
Die Buchreihe ist erschienen bei: Europäische Bibliothek - Zaltbommel, Niederlande
D ISBN 90 288 4661 1 / CIP

1913 Getreide-Mühle RENATA am Kasenort

1913 Getreide-Mühle RENATA am Kasenort bei Wilster

1913 Getreide-Mühle "Renata" an der Wilsterau am Kasenort
Mühle in Kasenort mit der Gastwirtschaft "Sommerlust" von H. Meifort.
Die 1883 erbaute Mühle war ein sogenannter Galerie-Holländer (so wie die heute noch in Rumfleth vorhandene Mühle).
Rechts neben der Mühle ist im Hintergrund der Schornstein der hier früher existierenden Kalkbrennerei zur Herstellung von Branntkalk ( er wurde aus Muschelkalk / Muschelschill gewonnen) zu erkennen.
Hinter der Mühle verlief früher ein Mündungsarm der Wilsterau, die im Vordergrund zu erkennen ist.

Bildrechte: Verlag Carl Kuskop, Wilster

1992 Möbelmarkt Grünhagen, Rumflether Straße, Mühle AURORA, Marschbahn, Wilsterau

1992 Möbelmarkt Grünhagen, Rumflether Straße, Mühle AURORA, Marschbahn, Wilsterau
1992 Möbelmarkt Grünhagen, Rumflether Straße, Mühle AURORA, Marschbahn, Wilsterau

1992 Möbelmarkt Grünhagen, Rumflether Straße, Mühle AURORA, Marschbahn, Wilsterau
Mit der das Luftbild zeigenden Karte hat 1993 Günther Grünhagen seine Kunden aus Anlaß des 25 Geschäftsjubiläums seines Möbelmarktes eingeladen.
Der Möbelmarkt war 1967 in die Gebäude der Futtermittelfabrik (Firma Schleswig-Holsteinische Trocknungs- und Mahlwerke Günther & Co.) an der Rumflether Straße eingezogen und 1968 eröffnet worden. Die Firma ist 2010 erloschen.
Am 14 Oktober 1987 waren die Gebäude durch ein verheerendes Schadensfeuer zerstört worden, wonach dann ein Wiederaufbau erfolgte.
Vor 1919 gehörten die seinerzeitigen und danach mehrfach umgestalteten Gebäude zu den vormaligen Lederwerken Falk & Schütt.
Am Bildrand links und oben ist der Verlauf der Wilsterau erkennbar, die hier von der Eisenbahnstrecke Wilster - Brunsbüttel (die Trasse ist Teil der alten Marschbahn) mit einer Brücke gekreuzt wird.
Oberhalb des kompakten Gebäudekomplexes ist die Rumflether Mühle AURORA zu erkennen, von welcher ein Sticharm nach links zur Wilsterau führt.

Bildrechte. nicht bekannt, wahrscheinlich Möbelmarkt Grünhagen

Wilster Aufkleber

Aufkleber Wilster
Die Collage des Aufklebers zeigt:
Die im Jahre 1872 errichtete Rumflether Mühle - sie trägt den Namen „Aurora“. Die restaurierte Mühle ist im Kreis Steinburg eine der letzten Galerie-Holländer Windmühlen und steht unter Denkmalschutz.
Die Wilsteraner St. Bartholomäus-Kirche. Sie wurde von dem Hamburger Baumeister Ernst-Georg Sonnin entworfen und unter seiner Leitung gebaut; am 02. Juli 1780 wurde sie eingeweiht.
Das Ortsschild der Stadt Wilster dient seit Jahrzehnten als Beispiel in der Straßenverkehrs-Ordnung (StVO) für das Zeichen 310; es wurde dazu ausgewählt in der Zeit, als Lauritz Lauritzen (SPD) Bundesminister für Verkehr (von 07.07.1972 bis 07.05.1974) war.
Lauritz Lauritzen war seinerzeit Direktkandidat im Wahlkreis Steinburg; bei seinem Besuch in Wilster hat man ihm aus einer Laune heraus angetragen, der Stadt in der zu der Zeit überarbeiteten StVO ein "Denkmal" zu setzen. Lauritzen hat die Idee umgesetzt und das "Denkmal" steht heute noch. Ebenso dasjenige für Wilster und den Nortorfer Ortsteil Schotten, denn beide Namen stehen auf dem Zeichen 311 der StVO für den Ortsausgang!

Bildrechte und Herausgeber: nicht bekannt

1956 Hochfelder Mühle

1956 Hochfelder Mühle in Hochfeld, Gemeinde Dammfleth in der Wilstermarsch

ca. 1956 Hochfelder Mühle von Detlef Trede in Hochfeld, Gemeinde Dammfleth
Der seit 1831 im Besitz der Familie Trede stehende Betrieb war im Laufe der Zeit über die reine Windmüllerei hinaus ausgeweitet worden; er betreibt Futter- und Düngemittelhandel.
Die zentral auf dem Luftbild erkennbare Windmühle "Fortuna"trug die Jahreszahl 1897 und war von ihrem ursprünglichen Standort in Neumühlen nach Hochfeld umgesetzt worden.
Leider ist die schöne Mühle - sie war zu dem Zeitpunkt eine der wenigen im Kreis Steinburg nach vorhandenen alten Windmühlen - im Jahre 1971 abgebrannt.

Bildrechte: Heinrich Ballerstädt, Wilster

1956 Rumfleth - Lederwerke, Mahl- und Trocknungswerke, Mühle AURORA

1956 Rumfleth - Lederwerke, Mahl- und Trocknungswerke, Mühle AURORA

1956 Rumfleth - Lederwerke, Mahl- und Trocknungswerke, Mühle AURORA
Luftbild aus nordöstlicher Richtung auf die Rumflether Mühle „Aurora“ und den ausgedehnten Gebäudekomplex der ehemaligen Lederwerke „Falk & Schütt“, wobei zu der Zeit der gesamte östliche Teil der Gebäude von den Schleswig-Holsteinischen Mahl- und Trocknungswerken „Günther & Co.“ (Futtermittelfabrik) genutzt wurde.
Quer durch das Bild verläuft die Wilsterau, von welcher ein Sticharm zur Rumflether Mühle führt; hier bestand ein Quai, an welchem kleine Frachtschiffe mit Produkten der Mühle beladen werden konnten.
Jenseits der Wilsterau ist das an die Straße Diekdorf grenzende Gelände noch weitgehend frei von den heute dort vorhandenen Wohnhäusern. Diagonal durch die Fläche verläuft dort die nach Brunsbüttel führende Bahnstrecke - die ursprüngliche Linienführung der Marschbahn.
Links unten die Wiesen, welche heute zum Bebauungsgebiet Rumflether Feld gehören.
Rechts unten am Bildrand ist die Straße Rumflether Deich erkennbar. An den älteren der links dieser Straße stehenden Häuser wird deutlich, dass diese mit ihren ursprünglichen Frontseiten nach links ausgerichtet waren, denn auf der Krone des Deiches verlief früher ein Weg (der eigentliche Rumflether Deich). Ein Rest dieses Weges ist ausgehend von dem zur Rumflether Mühle zugehörigen Wohnhaus heute noch vorhanden. Dieser Restteil des Weges ist jetzt integriert in einen Rad- und Fußweg, welcher vom heutigen Baugebiet Rumflether Feld zur Rumflether Straße führt - der Begründer dieser Heimat-Seite machte die Herstellung dieses Weges im Jahr 2008 möglich, als er der Stadt Wilster die Flächen hierfür unentgeltlich aus dem in seinem Grundeigentum stehenden Gartenland übereignete.

Bildrechte: Hamburger Aero – Lloyd GmbH, Hamburg - Flughafen
Reg. mein-wilster: 1304 AK

1930 Windmühle auf dem Elbdeich in Brokdorf

1930 Windmühle auf dem Elbdeich in Brokdorf

1930 Windmühle auf dem Elbdeich in Brokdorf
Bei der Abbildung handelt es sich nicht um eine Ansichtskarte, sondern um ein Sammelbild.
In Brokdorf an der Elbe stand bis etwa 1940 in exponierter Lage oben auf der Krone des Elbdeiches eine Windmühle. Sie war in der Wilstermarsch die einzige auf dem Deich stehende Mühle.
Die schon im Jahre 1576 erwähnte Brokdorfer Mühle war im Jahre 1595 an diesen Standort auf dem Deich verlegt worden. Die alte Mühlenwurt ist noch heute im Bereich des Hauses Kirchducht 3 erkennbar.
Die Brokdorfer Korn-Windmühle war von alters her königlich privilegiert mit einem ihr zugeordneten Mahlbezirk, aus welchem alle dort wohnhaften Zwangsgäste ihr Korn mahlen lassen mußten.

Bildrechte: Verlag Ernst Lübbe, Wischhafen
Reg. mein-Wilster: 0759 SB

2008 Windmühlen an der Westküste Schleswig-Holsteins

2008 Windmühlen an der Westküste Schleswig-Holsteins

2008 Windmühlen an der Westküste Schleswig-Holsteins
Wenn heute notwendigerweise Windkraftanlagen an der Westküste Schleswig-Holsteins das Landschaftsbild nicht zu dessen Vorteil bestimmen, so finden sich an einigen Orten doch auch noch historische Mühlen. Von diesen alten technischen Bauwerken geht ein ganz besonderer den Betrachtern gefallender Charme aus.
Die Ansichtskarte stellt folgende Mühlen vor:
Rumflether Mühle "Aurora" in Wilster - 1872 errichteter Galerieholländer
Mühle "Vergißmeinnicht" in Friedrichskoog Spitze - 1860 errichteter Galerieholländer
Mühle "Aurora" in Hochdonn - 1883 errichteter Galerieholländer
Mühle "Hoffnung" in Beidenfleth - 1837 errichteter Galerieholländer
Mühle "Immanuel" in Neufeld - 1850 errichteter Kellerholländer
sowie zwei moderne Windkraftanlagen bei Marne

Bildrechte: Postkartenverlag bildundkarten; Fotos Erhard Tagge, Münsterdorf
Anmerkung: Die Ansichtskarten des Verlages bildundkarten mit sehr charakteristischen Motiven aus vielen Orten Schleswig-Holsteins zeichnen sich fotografisch durch besondere Perspektiven und farbliche Brillanz aus.

1930 Wilster - Gesamtansicht mit der Stadt Mühle

1930 Wilster - Gesamtansicht mit der Stadt Mühle

1930 Wilster - Gesamtansicht von Dammfleth aus betrachtet.
Bei der Abbildung handelt es sich nicht um eine Ansichtskarte,
sondern um ein Sammelbild aus dem 480 Bilder umfassenden Sammelband "An unserm schönen Elbstrom" des Verlages Ernst Lübbe, Wischhafen.
Nach der heute nicht mehr vorhandenen Stadt Mühle an der nach ihr benannten Mühlenstraße ist auch die Mühlen-Brücke über die Wilsterau und gleichfalls die heutige Straße Stadtmühlen Weg benannt.
Die Stadt Mühle wurde im Jahre 1939 abgebrochen.
Die Stadt Mühle war 1545 aus der Stadt heraus an den Standort einer alten Mühlenwarft an der Mühlenstraße (im Bereich des Dodenkoper Rechts) vor die Stadt verlegt worden; zuvor stand die Stadt Mühle an der Ecke Blumenstraße und Rathausstraße (vorher Lange Straße oder Bäckerstraße).
Die Stadt Mühle war eine königlich privilegierte Mühle. König Christian III. hat gemäß einer vom 10. März 1540 datierten und in Rendsburg ausgestellten Urkunde seinem Hofmeister, Amtmann zu Steinburg und Rat Johann Rantzau, Ritter, wegen des Mangels an Windmühlen in der Wilstermarsch je eine Windmühle im Kirchspiel St. Margarethen, im Kirchspiel Beidenfleth und vor Wilster zu bauen gestattet.

Bildrechte: Verlag Ernst Lübbe, Wischhafen

2006 Altes Rathaus, Windmühle Aurora, Schöpfmühle Honigfleth

2006 Altes Rathaus, Windmühle Aurora, Schöpfmühle Honigfleth

2006 Altes Rathaus, Windmühle Aurora, Schöpfmühle Honigfleth
Die Ansichtskarte stellt drei besondere Wahrzeichen der Wilstermarsch vor:
- Altes Rathaus in Wilster - ein 1585 im Stil der Renaissance errichtetes Gebäude
Das Alte Rathaus der Stadt Wilster ist eines der schönsten Renaissance-Bauten in Schleswig-Holstein! Das alte Gebäude fordert immer wieder der kleinen Stadt Wilster ganz erhebliche finanzielle Anstrengungen ab.
In ihrem Bemühen bei der Erhaltung des Bauwerkes wurde und wird die Stadt von dem "Förderverein Historische Rathäuser in Wilster e.V." tatkräftig unterstützt. Hier geht es zur Seite des Förderverein Historische Rathäuser in Wilster (<- anklicken)
- Rumflether Mühle "Aurora" in Wilster - 1872 errichteter Galerieholländer
Die Mühle - einer der letzten Galerie-Holänder im Kreis Steinburg - ist heute noch mit Leben erfüllt. Zwar wird nicht mehr Korn gemahlen, doch lädt die Familie Martens zu vielfältigen Aktivitäten und Anlässen in die vorbildlich erhaltene und sanierte Mühle ein.
Wer mehr wissen oder sogar die Mühle besuchen möchte - und ein Besuch lohnt sich - wird in der Rumflether Mühle Informationen finden.
- Schöpfmühle Honigfleth - eine 1960 von ihrem ursprünglichen Standort in Dwerfeld an einen historischen Mühlenstandort in Honigfleth versetzte Kokermühle (die für die Mühle gebräuchliche Bezeichnung "Bockmühle" ist fachlich falsch), sh. Erklärungen zur Kokermühle

Bildrechte: Postkartenverlag bildundkarten; Fotos Inge Tagge, Münsterdorf
Anmerkung: Die Ansichtskarten des Verlages bildundkarten mit sehr charakteristischen Motiven aus vielen Orten Schleswig-Holsteins zeichnen sich fotografisch durch besondere Perspektiven und farbliche Brillanz aus.

1911 Wilsterau, Mühle am Kasenort b

1911 Wilsterau, Mühle RENATA am Kasenort

1911 Wilsterau, Mühle am Kasenort.
Die 1883 erbaute Mühle RENATA war ein sogenannter Galerie-Holländer (so wie die heute noch in Rumfleth vorhandene Mühle AURORA) und bestand bis in die 1920er Jahre. Sie gehörte zum Anwesen der Gastwirtschaft "Sommerlust" von H. Meifort.
Rechts neben der Mühle sind im Hintergrund Schornsteine der hier früher existierenden Kalkbrennerei zur Herstellung von Branntkalk (er wurde aus Muschelkalk / Muschelschill gewonnen) zu erkennen.
Hinter der Mühle verlief früher ein Mündungsarm der Wilsterau, die im Vordergrund verläuft. Die von Kathen kommende Straße zum Kasenort quert über die Brücke den alten Mündungsarm.

Bildrechte: Verlag Carl Hencke, Buchdruckerei, Burgerstraße, Wilster
Reg. mein-wilster: 1601 AK
Anmerkung: Das Foto mit dem interessanten Motiv wurde mehrfach für in Farbgebung, Beschriftung und den hineingezeichneten Schwänen unterschiedlich variierende Ansichtskarten verwendet. Bei der vorgestellten Version ist die die Farbe des Himmels bearbeitet, die Wasserfläche sogar farblich metallisch glänzend.

 

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