Alte Postkarten aus Wilster

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1974 Luftbild - Kohlmarkt, Gasthof Zur Linde

1974 Luftbild - Kohlmarkt, Gasthof "Zur Linde" in Wilster

1974 Luftbild - Kohlmarkt, Gasthof "Zur Linde"
Quer verläuft die namenlose Verbindungsstraße zwischen Kohlmarkt und Burger Straße.
An der Einmündung zum Kohlmarkt mit den Fachwerkgiebeln das Geschäftshaus von Elektro-Meier (Rudolf, später dessen Sohn Günter).
In Bildmitte der am unteren Kohlmarkt stehende Gasthof „Zur Linde“ von Brandt (zunächst Markus, nach ihm sein Sohn Peter) war eine Versammlungsstätte für Vereine und Gesellschaften.
Ältere Wilsteraner werden sich noch an das sehr sympathische Pächter Ehepaar Alfred (Alli) und Annelene Pech erinnern, welche das Haus bis 1974 führten und danach die Gastwirtschaft „Poßfelder Hof“ in Poßfeld erwarben.
Auf dem Gelände des abgebrochenen Anwesens entstand später das Dienstgebäude „Amt Wilstermarsch“ (es ist 1970 aus den Ämtern Wilster-Land, St. Margarethen und Wewelsfleth gebildet worden).
Seit dem 01.07.2005 bilden das Amt Wilstermarsch und die Stadt Wilster eine Verwaltungsgemeinschaft. Die Stadt Wilster und die 14 amtsangehörigen Gemeinden der Wilstermarsch werden seit Mitte 2006 in dem entsprechend erweiterten Dienstgebäude unter einem Dach verwaltet; die Verwaltungsgemeinschaft ist zum 01.07.2005 begründet worden.

Bildrechte: nicht bekannt

1899 Gasthof Zur Linde am Kohlmarkt

1899 Gasthof Zur Linde am Kohlmarkt in der Stadt Wilster

1899 Gasthof "Zur Linde" am Kohlmarkt
Der Gasthof „Zur Linde“ von Markus Brandt (Nachfolger: Peter Brandt, Alfred Pech) war eine Versammlungsstätte für Vereine und Gesellschaften.
Auf dem Saal im Obergeschoß fanden regelmäßig Tanzveranstaltungen statt.
Auf dem Gelände des abgebrochenen Anwesens entstand später das Dienstgebäude „Amt Wilstermarsch“ (dieses ist 1970 aus den Ämtern Wilster-Land, St. Margarethen und Wewelsfleth gebildet worden), in welchem nach seiner baulichen Erweiterung ab 2006 in Verwaltungsgemeinschaft auch die Stadt Wilster verwaltet wird; die Verwaltungsgemeinschaft ist zum 01.07.2005 begründet worden.
Rechts eine bäuerliche Szene; damals (bis in die 1960er Jahre) wurden die Kühe noch von Hand gemolken.

Bildrechte: Photogr. u. Verlag Fr. Schlüter, Wilster
Reg. mein-wilster: 0252 AK

1939 Gasthof Zur Linde

1939 Gasthof Zur Linde am Kohlmarkt in der Stadt Wilster

1939 Der Gasthof „Zur Linde“ von Markus Brandt (Nachfolger: Peter Brandt, Alfred Pech)
war eine Versammlungsstätte für Vereine und Gesellschaften.
Auf dem Saal im Obergeschoß fanden regelmäßig Tanzveranstaltungen statt (hier lernte der Begründer dieser Heimat-Seite, Peter J. von Holdt am 31.12.1964 seine spätere Frau Traute geb. Lucht kennen).
Auf dem Gelände des abgebrochenen Anwesens entstand später das Dienstgebäude „Amt Wilstermarsch“ (dieses ist 1970 aus den Ämtern Wilster-Land, St. Margarethen und Wewelsfleth gebildet worden).

Bildrechte: Verlag Walter Jappe, Lübeck
Reg. mein-wilster: 0167 AK

1940 Kohlmarkt

1940 Straße Kohlmarkt in der Stadt Wilster

1940 Die Straße Kohlmarkt
Blick vom mittleren Kohlmarkt stadtauswärts.
Der Standort des Fotografen ist die vormalige Brücke über den Burggraben).
Im rechten Teil des links im Vordergrund erkennbaren Gebäudes wurde seinerzeit das Friseur-Geschäft von Schwardt betrieben, welches später von der Friseurmeisterin Erna Cappel übernommen wurde.
Ganz hinten ist der Gasthof „Zur Linde“ von Markus Brandt (Nachfolger: Peter Brandt, Alfred Pech) zu erkennen. Auf dem Gelände des abgebrochenen Anwesens steht heute das Dienstgebäude „Amt Wilstermarsch“ (vorher Amt Wilster-Land), in welchem nach seiner baulichen Erweiterung ab 2007 in Verwaltungsgemeinschaft auch die Stadt Wilster verwaltet wird; die Verwaltungsgemeinschaft ist zum 01.07.2005 begründet worden.

Bildrechte: Verlag Hans Andres, Hamburg
Reg. mein-wilster: 1007 AK

1955 Kirche, Neues Rathaus, Gasthof Zur Linde (SF)

1955 Kirche, Neues Rathaus, Gasthof Zur Linde
1955 Gastzimmer im Gasthof Zur Linde in der Stadt Wilster
1955 Clubzimmer im Gasthof Zur Linde in der Stadt Wilsterim Gasthof

1955 Mehrbildkarte - Kirche, Neues Rathaus, Gasthof "Zur Linde"
Der Gasthof „Zur Linde“ von Peter Brandt (langjährige Nachfolger waren Annelene und Alfred Pech) war eine Versammlungsstätte für Vereine und Gesellschaften.
Auf dem Gelände des abgebrochenen Anwesens steht heute das Verwaltungsgebäude „Amt Wilstermarsch“.

Bildrechte: Walter Jappe, Lübeck
Anmerkung: Die Ansichtskarte befindet sich in der Sammlung Udo Urban, Wilster

1934 Kohlmarkt - Gasthof Zur Linde

1934 Gasthof Zur Linde am Kohlmarkt in der Stadt Wilster

1934 Gasthof "Zur Linde" am Kohlmarkt
Der Gasthof "Zur Linde" stand am Kohlmarkt in dem Bereich, der heute von den Verwaltungsgebäuden des Amtes Wilstermarsch eingenommen wird.
Der Blick geht zu der Einmündung der damaligen namenlosen Verbindungsstraße zwischen Burger Straße und Kohlmarkt in letztere.
Der Gasthof wurde zunächst von Markus Brandt, danach von dessen Sohn Peter Brandt betrieben; beide waren nicht nur Gastwirte, sondern auch Pferdezüchter.
Peter Brandt hielt lange Zeit in Wilster auch den für Sterbefälle gebrauchten Leichenwagen vor – bis zu Beginn der 1950er Jahre eine von Pferden gezogene schwarze Kutsche, danach ein Kraftfahrzeug.
Ältere Wilsteraner werden sich noch gerne an das nach Peter Brandt den Gasthof übernehmende sympathische Pächter Ehepaar Alfred (Alli) und Annelene Pech erinnern, die das Haus bis 1974 führten und danach die Gastwirtschaft „Poßfelder Hof“ in Poßfeld erwarben.

Bildrechte. nicht bekannt; Signatur: WM
Reg. mein-wilster: 1171 AK

1906 Gasthof Zur Linde am Kohlmarkt

1906 Gasthof Zur Linde am Kohlmarkt in der Stadt Wilster

1906 Gasthof "Zur Linde" am Kohlmarkt
Der Gasthof „Zur Linde“ von Markus Brandt stand am unteren Kohlmarkt in dem Bereich, der heute von den Verwaltungsgebäuden des Amtes Wilstermarsch eingenommen wird.
Markus Brandt war nicht nur Gastwirt, sondern auch Pferdezüchter. Er steht neben den beiden Pferden links. In der Mitte steht sein Sohn Peter Brandt, der den Gasthof in den 1920er Jahren übernahm; auf dem Pferd rechts sitzt der Sohn Georg Brandt.
Rechts steht ein Bediensteter – damals nannte man diese Hausknecht.
Ältere Wilsteraner werden sich noch an das sehr sympathische Pächter Ehepaar Alfred (Alli) und Annelene Pech erinnern, die das Haus bis 1974 führten und danach die Gastwirtschaft „Poßfelder Hof“ in Poßfeld erwarben

Bildrechte: Friedrich Schlüter, Wilster
Reg. mein-wilster: 0868 AK

1933 Gasthof "Zur Linde" am Kohlmarkt

1933 Gasthof "Zur Linde" am Kohlmarkt

1933 Gasthof "Zur Linde" am Kohlmarkt
Der Gasthof "Zur Linde" stand am Kohlmarkt in dem Bereich, der heute von den Verwaltungsgebäuden des Amtes Wilstermarsch eingenommen wird.
Der Blick geht zu der Einmündung der damaligen namenlosen Verbindungsstraße zwischen Burger Straße und Kohlmarkt in letztere.
Der Gasthof wurde zunächst von Markus Brandt, danach von dessen Sohn Peter Brandt betrieben; beide waren nicht nur Gastwirte, sondern auch Pferdezüchter.
Peter Brandt hielt lange Zeit in Wilster auch den für Sterbefälle gebrauchten Leichenwagen vor – bis zu Beginn der 1950er Jahre eine von Pferden gezogene schwarze Kutsche, danach ein Kraftfahrzeug.
Ältere Wilsteraner werden sich noch gerne an das nach Peter Brandt den Gasthof übernehmende sympathische Pächter Ehepaar Alfred (Alli) und Annelene Pech erinnern, die das Haus bis 1974 führten und danach die Gastwirtschaft „Poßfelder Hof“ in Poßfeld erwarben.

Bildrechte. nicht bekannt
Anmerkung: Die an dem Fahnenmast vor dem Gebäude aufgezogene Hakenkreuzflagge ist hier nicht unkenntlich gemacht, da das Foto hier ein zeitgeschichtliches Dokument im Rahmen der Berichterstattung über Vorgänge des Zeitgeschehens und der regionalen Geschichte ist.

1915 Soldaten vor dem Gasthof "Zur Linde" am Kohlmarkt

1915 Soldaten vor dem Gasthof "Zur Linde" am Kohlmarkt

1915 Soldaten vor dem Gasthof "Zur Linde" am Kohlmarkt.
Auf der Bank vor dem Gebäude haben es sich offenbar seinerzeit in Wilster einquartierte Soldaten bequem gemacht. Auf dem First des Gebäudes ist eine Funkantenne errichtet.
Der Gasthof "Zur Linde" stand am Kohlmarkt in dem Bereich, der heute von den Verwaltungsgebäuden des Amtes Wilstermarsch eingenommen wird.
Links die Einmündung der damaligen namenlosen Verbindungsstraße zwischen Burger Straße und Kohlmarkt.
Der Gasthof wurde zunächst von Markus Brandt, danach von dessen Sohn Peter Brandt betrieben; beide waren nicht nur Gastwirte, sondern auch Pferdezüchter. Möglicherweise handelt es sich bei den beiden Knaben, welche in der von einem Pony gezogenen Kutsche sitzen, um Söhne der damaligen Wirtsleute.
Peter Brandt hielt lange Zeit in Wilster auch den für Sterbefälle gebrauchten Leichenwagen vor – bis zu Beginn der 1950er Jahre eine von Pferden gezogene schwarze Kutsche, danach ein Kraftfahrzeug.
Ältere Wilsteraner werden sich noch gerne an das nach Peter Brandt den Gasthof übernehmende sympathische Pächter Ehepaar Alfred (Alli) und Annelene Pech erinnern, die das Haus bis 1974 führten und danach die Gastwirtschaft „Poßfelder Hof“ in Poßfeld erwarben.

Bildrechte: nicht bekannt
Anmerkung: Das Foto wurde freundlicherweise zur Verfügung gestellt von Ralf Steffens, Luzern, Schweiz

1955 Schaf-Auktion beim Gasthof Zur Linde

1955 Schaf-Auktion beim Gasthof Zur Linde in der Stadt Wilster
1950er Jahre - Veranstaltung des Schafzuchtverein in Südwestholstein
1950er Jahre - Veranstaltung des Schafzuchtverein in Südwestholstein
2017 Bauernblatt - Bericht 100 Jahre Schafzuchtverein in Südwestholstein

1955 Schaf-Auktion beim "Gasthof Zur Linde" von Peter Brandt
Der Gasthof wurde zunächst von Markus Brandt, danach von dessen Sohn Peter Brandt betrieben; beide waren nicht nur Gastwirte, sondern auch Pferdezüchter.
Peter Brandt hielt lange Zeit in Wilster auch den für Sterbefälle gebrauchten Leichenwagen vor – bis zu Beginn der 1950er Jahre eine von Pferden gezogene schwarze Kutsche, danach ein Kraftfahrzeug.
Der nach Peter Brandt von dem Ehepaar Alfred und Annelene Pech betriebene Gasthof am Standort Kohlmarkt 25 besteht heute nicht mehr; auf dem Areal steht heute das Dienstgebäude "Amt Wilstermarsch und Stadt Wilster".
Von der Straße Kohlmarkt her führte seinerzeit eine sogenannte Durchfahrt durch das seinerzeitige Gebäude zum rückwärtigen Hof, welcher jedoch bequemer von der kleinen Querstraße zwischen Kohlmarkt und Burgerstraße zu erreichen war. Den hinteren Abschluss des Hofplatzes bildete das hinten erkennbare landwirtschaftliche Gebäude, welches seinerzeit vom Ehepaar Uwe und Amanda Ehlers bewohnt wurde.
Bis weit in die 1950er Jahre hatte die Schafzucht auch für Bauern der Wilstermarsch sowie einige private Tierhalter eine nicht unerhebliche Bedeutung.
Schon 1914 hieß es im "Landwirthschaftliches Wochenblatt für Schleswig-Holstein": "Eine lohnende Nebeneinnahmequelle haben die Landwirte in der Wilstermarsch mit ihrer Schafzucht. Das Wilstermarschschaf ist seit undenklichen Zeiten dort einheimisch."
So ist es nicht erstaunlich, dass der 1917 gegründete "Schafzuchtverein in Südwestholstein" für die Wilstermarsch einen eigenen Körbezirk einrichtete.
Die ergänzend vorgestellten Fotos (Bild 2 und 3) zeigen an Orten der Kremper Marsch durchgeführte Veranstaltungen des "Schafzuchtverein in Südwestholstein".
Der Verein beging im Jahr 2017 mit einer Jubiläumsschau und Auktion in Kollmar sein einhundertjährigen Bestehen; das Bauernblatt berichtete (Bild 4).
Mehr über die Schafzucht in der Region kann in dem unten aufrufbaren Bericht (verfasst von Janine Bruser vom Landesverband Schleswig-Holsteinischer Schaf- und Ziegenzüchter e.V.) über die Jubiläumsschau nachgelesen werden. Dort ist auch das nach 1920 relativ schnell erfolgende Verschwinden des mehr zum Milchtyp tendierenden Wilstermarschschaf beschrieben.

Hier finden Sie noch weitere Informationen (als Datei)

1957 Tanzkurs der Tanzschule Zeppelin

1957 Tanzkurs der Tanzschule Zeppelin für Kinder und Schüler auf dem Saal des Gasthofes Zur Linde in Wilster
1957 Abschlussball der Tanzschule Zeppelin auf dem Saal des Gasthofes Zur Linde in Wilster
1957 Anita Pufahl und Peter von Holdt beim Abschlussball der Tanzschule Zeppelin auf dem Saal des Gasthofes Zur Linde in Wilster
1957 Peter von Holdt und Frauke Bauer beim Abschlussball der Tanzschule Zeppelin auf dem Saal des Gasthofes Zur Linde in Wilster

1957 Tanzkurs der Tanzschule Zeppelin
In den 1950er Jahren führte die seinerzet in Brunsbüttel wohnhafte Tanzlehrerin Zeppelin in Wilster mehrfach Tanzkurze für Schüler, Heranwachsende und Erwachsene durch.
Erlernt - mehr oder weniger - wurden Tänze wie Langsamer Walzer, Wiener Walzer, Foxtrott, Marsch, Tango, Cha-Cha und Rumba.
Die Kurse fanden allwöchentlich auf dem Saal des Gasthofes "Zur Linde" an der Straße Kohlmarkt (Standort des heutigen Verwaltungsgebäudes Amt Wilstermarsch) statt.
Bild 1 zeigt die Teilnehmer des Kurses für Schüler anläßlich des Abschlussballes im Jahr 1957.
Die meisten Namen der Teilnehmer sind bekannt; um Mithilfe bei den notwendigen Ergänzungen und Korrekturen zu den Namen wird gebeten!
Eine Bilddatei mit Durchnummerierung und Namenszuordnung für die abgebildeten Personen kann in der unten aufrufbaren Datei eingesehen werden.

Bild 2 zeigt den Einmarsch der Tanzschüler
von links
Rainer Golling mit NN Kroll (Tochter des Rektors der Mittelschule Wilster)
Carsten Köritz mit (verdeckt) Antje Looft
Rainer (?) Kliefoth mit (verdeckt) Elisabeth Nagel
Bernd Gottschalk mit NN
Peter von Holdt mit Antje Jansen
NN mit (verdeckt) Bärbel Hoppe
Fritz Schmidt mit (verdeckt) Marlene Stitterich
Bild 3 Die Tanzschüler Anita Pufahl und Peter von Holdt
Bild 4 Tanzschüler Frauke Bauer und Peter von Holdt

Bildrechte: nicht bekannt

Hier finden Sie noch weitere Informationen (als Datei)

1926 Kohlmarkt

1926 Kohlmarkt in der Stadt Wilster

1926 unterer Kohlmarkt
Blick in den unteren Kohlmarkt Richtung Markt.
Rechts der „Gasthof zur Linde“ von Markus Brandt;
hier entstand später das heutige Verwaltungsgebäude des Amtes Wilstermarsch.
Dahinter nach der hier kaum erkennbaren Einmündung der namenlosen Querstraße das Geschäftshaus von Elektro-Meier (Rudolf, später dessen Sohn Günter).
Das folgende hohe Gebäude mit dem Türmchen ist etwa um 1912 errichtet worden.

Bildrechte: M. Glückstadt & Münden, Hamburg
Reg. mein-wilster: 0411 AK

1903 Aebtissinwisch - Gasthof zur Linde

1903 Aebtissinwisch - Gasthof zur Linde

1903 Aebtissinwisch, "Gasthof zur Linde"
Äbtissinwisch gehörte bis zum Jahre 1889 zum Verwaltungsbereich des Klosters (zuerst ein Zisterzienserinnen Nonnen-Kloster) Itzehoe, weshalb die ursprünglich Wisch (Wiese) genannte Gegend auch ihren Namen hat, nämlich „Wiese der Äbtissin“.
Die Gegend wurde 1541 als d´Wißke erstmals urkundlich erwähnt.
Die Gemeinde ist nördlich des die alte Marsch vom Hohen Moor abgrenzenden Schenkeldeiches gelegen; wo dieser an den Deich der Wilsterau anschließt, endete noch im späten Mittelalter der Deich der Wilsterau. Die kleine und nie mehr als 10 Hofstellen und einige Katenstellen aufweisende Gemeinde betrieb bis 1969 eine Dorfschule.
Es ist ein kaum noch zu erklärender Anachronismus, wenn es heute noch in der Wilstermarsch Gemeinden mit deutlich weniger als 1.000 Einwohnern gibt - sogar solche mit weniger als 100 Einwohnern, wie beispielsweise Aebtissinwisch.
Der Gasthof „Zur Linde“ wurde vor 100 Jahren von Heinrich Lass betrieben. Noch in den 1950er Jahren fanden in dem schon lange nicht mehr bestehenden Gasthof regelmäßig sogenannte „Kaffee-Gesellschaften“ bzw. „Kaffee-Bälle“ statt, bei denen von den Besuchern bei Musik und Gesprächen Kaffee und Kuchen genossen und so manches Tänzchen gewagt wurde. Derartige Veranstaltungen wurden seinerzeit in fast allen ländlichen Gasthöfen durchgeführt.

Bildrechte: F. Stammerjohann, Burg in Dithmarschen

1962 Kohlmarkt - Gasthof Zur Linde

1962 Kohlmarkt in Wilster

1962 Kohlmarkt - Gasthof Zur Linde
Blick von der Ausmündung des schmalen vom Klosterhof kommenden Verbindungsweges in den Kohlmarkt stadtauswärts.
Links das Wohn- und Geschäftshaus der Textilwaren Handlung von Heinrich Helms.
Das zwiebelförmige Ziertürmchen auf dem Gebäude im Hintergrund ist schon lange beseitigt, so wie auch der Gasthof "Zur Linde" ganz hinten, auf dessen Areal heute das Gebäude der heutigen Amt Wilstermarsch steht.

Bildrechte: Wolfgang Bockelmann, Krefeld

1908 Aebtissinwisch - Gasthof zur Linde

1908 Aebtissinwisch - Gasthof zur Linde - Wilstermarsch

1908 Aebtissinwisch, "Gasthof zur Linde"
Äbtissinwisch gehörte bis zum Jahre 1889 zum Verwaltungsbereich des Klosters (zuerst ein Zisterzienserinnen Nonnen-Kloster) Itzehoe, weshalb die ursprünglich Wisch (Wiese) genannte Gegend auch ihren Namen hat, nämlich „Wiese der Äbtissin“.
Die Gegend wurde 1541 als d´Wißke erstmals urkundlich erwähnt.
Die Gemeinde ist nördlich des die alte Marsch vom Hohen Moor abgrenzenden Schenkeldeiches gelegen; wo dieser an den Deich der Wilsterau anschließt, endete noch im späten Mittelalter der Deich der Wilsterau. Die kleine und nie mehr als 10 Hofstellen und einige Katenstellen aufweisende Gemeinde betrieb bis 1969 eine Dorfschule.
Es ist ein kaum noch zu erklärender Anachronismus, wenn es heute noch in der Wilstermarsch Gemeinden mit deutlich weniger als 1.000 Einwohnern gibt - sogar solche mit weniger als 100 Einwohnern, wie beispielsweise Aebtissinwisch.
Der Gasthof „Zur Linde“ wurde vor 100 Jahren von Heinrich Lass betrieben. Noch in den 1950er Jahren fanden in dem schon lange nicht mehr bestehenden Gasthof regelmäßig sogenannte „Kaffee-Gesellschaften“ bzw. „Kaffee-Bälle“ statt, bei denen von den Besuchern bei Musik und Gesprächen Kaffee und Kuchen genossen und so manches Tänzchen gewagt wurde. Derartige Veranstaltungen wurden seinerzeit in fast allen ländlichen Gasthöfen durchgeführt.

Bildrechte: F. Stammerjohann, Burg in Dithmarschen
Reg. mein-wilster: 0989 AK

1903 Aebtissinwisch - Gasthof zur Linde

1903 Aebtissinwisch - Gasthof zur Linde
1903 Aebtissinwisch - Gasthof zur Linde

1903 Aebtissinwisch, "Gasthof zur Linde".
Äbtissinwisch gehörte bis zum Jahre 1889 zum Verwaltungsbereich des Klosters (zuerst ein Zisterzienserinnen Nonnen-Kloster) Itzehoe, weshalb die ursprünglich Wisch (Wiese) genannte Gegend auch ihren Namen hat, nämlich „Wiese der Äbtissin“. Die Gegend wurde 1541 als d´Wißke erstmals urkundlich erwähnt.
Die Gemeinde ist nördlich des die alte Marsch vom Hohen Moor abgrenzenden Schenkeldeiches gelegen; wo dieser an den Deich der Wilsterau anschließt, endete noch im späten Mittelalter der Deich der Wilsterau. Die kleine und nie mehr als 10 Hofstellen und einige Katenstellen aufweisende Gemeinde betrieb bis 1969 eine Dorfschule. Es ist ein kaum noch zu erklärender Anachronismus, wenn es heute noch in der Wilstermarsch Gemeinden mit deutlich weniger als 1.000 Einwohnern gibt - sogar solche mit weniger als 100 Einwohnern, wie beispielsweise Aebtissinwisch.
Der Gasthof „Zur Linde“ wurde vor 100 Jahren von Heinrich Lass betrieben.
Noch in den 1950er Jahren fanden in dem heute schon lange nicht mehr bestehenden Gasthof regelmäßig sogenannte „Kaffee-Gesellschaften“ bzw. „Kaffee-Bälle“ statt, bei denen von den Besuchern bei Musik und Gesprächen Kaffee und Kuchen genossen und so manches Tänzchen gewagt wurde. Derartige Veranstaltungen wurden seinerzeit in fast allen ländlichen Gasthöfen durchgeführt.

Bildrechte: F. Stammerjohann, Burg in Dithmarschen
Reg. mein-wilster: 1666 AK

Schiffer-Gilde Die Eintracht Schifferball 1956 und 1957

1956 Schiffer-Gilde Die Eintracht in Wilster
1956 Schiffer-Gilde Die Eintracht in Wilster
1957 Schiffer-Gilde Die Eintracht in Wilster
1956 Schiffer-Gilde Die Eintracht in Wilster

Die Schiffergilde "Die Eintracht" war eine im Jahre 1861 von den Wilsteraner Schiffern gegründete Versicherung auf Gegenseitigkeit.
Die Gilde der Schiffer veranstaltete in jedem Jahr Ende des Winters ihren Schiffer-Ball für ihre Mitglieder und Freunde.
Bei klingendem Spiel zogen zuvor die zahlreichen Mitglieder der Schiffer-Gilde mit einem Umzug durch die Straßen der Stadt Wilster. Vornweg trugen junge Schiffer die Vereinsfahne.
Am Abend des Tages fand dann der Schiffer-Ball in einem der damals noch zahlreichen Säle der Stadt statt; so 1956 im Gasthof "Zur Linde" von Peter Brandt am Kohlmarkt und 1957 im Gasthof "Holsteinisches Haus" von Johannes "Hanne" Holm an der Op de Göten.
Bild 1 1956 Der Umzug der Schiffer in Höhe der damaligen Städtischen Sparkasse am Kohlmarkt. Uwe Jürgens trägt die Vereinsfahne, rechts neben ihm Heino Brandt. In der Reihe dahinter in der Mitte Wilsters Bürgermeister Willy Oxwang als Ehrengast, links daneben Willy Jürgens, der Ältermann der Schiffer-Gilde.
Bild 2 1956 Einzug der Schiffer in das Festlokal "Zur Linde" am unteren Kohlmarkt. Zahlreiche Zuschauer säumen die Straße; darunter (an der Hauswand) Frau Hilda Lucht mit ihrem Sohn Reimer Lucht auf dem Arm (die spätere Schwiegermutter und der Schwager von Peter von Holdt, den Begründer dieser Heimat-Seite)
Bild 3 1957 Die Fahnenträger (von rechts: Heino Brandt, Uwe Jürgens, Peter Grünberg) der Schiffergilde vor dem Festlokal "Holsteinischés Haus" von Hanne Holm an der Op de Göten.
Bild 4 1956 Blick in den Festsaal. Neben dem Ältermann der Schiffer-Gilde, Willy Jürgens (sitzend fünfter von links), sitzt der damalige Wilsteraner Bürgermeister Willy Oxwang (sechster von links); rechts (der Herr mit Brille) von ihm der sehr beliebte Wilsteraner Polizist Otto Frischkorn (er hatte den Spitznamen „Fiedam“).

Bildrechte 1 - 3: nicht bekannt
Die Fotos wurden freundlicherweise zur Verfügung gestellt von Herrn Sönke Jürgens, Wilster
Bild 4: nicht bekannt

1900 Poßfeld in der Gemeinde Nortorf - Gasthof Zur Erholung

1900 Poßfeld in der Gemeinde Nortorf in der Wilstermarsch - Gasthof Zur Erholung
1900 Poßfeld in der Gemeinde Nortorf in der Wilstermarsch - Gasthof Zur Erholung
1900 Poßfeld in der Gemeinde Nortorf in der Wilstermarsch - landwirtschaftliches Nebengebäude beim Gasthof Zur Erholung

1900 Poßfeld in der Gemeinde Nortorf - Gasthof Zur Erholung
Gastwirtschaft „Zur Erholung“ von Peter Rohwedder (Gebäude 539a in dem Buch „Die Bauernhöfe der Wilstermarsch im Bild“.)
Bereits vor 1780 hatte hier eine Gaststätte bestanden, die wie alle ländlichen Gasthöfe in der Wilstermarsch über einen Ausspann verfügte. 1890 hieß der Wirt Peter Springer und dieser betrieb bereits schon einen Tanz- und Festsaal sowie eine Kegelbahn, die noch bis in die Zeit der 1940er Jahre benutzt wurde.
Ab den 1920er Jahren gehörte das Lokal der Familie Evers, zunächst Simon Evers und danach dessen Sohn Gustav. Letzterer war auch als landwirtschaftlicher Lohnunternehmer tätig; zu dem Anwesen gehörte immer schon eine kleine Landwirtschaft.
Gustav Evers verkaufte die Gastwirtschaft 1974 an Alfred (Alli) und Annelene Pech, welche zuvor den Gasthof „Zur Linde“ am Kohlmarkt in Wilster geführt hatten; das neue Wirtspaar benannte die Gastwirtschaft in „Poßfelder Hof“ um.
Nach 1985 wurde der Betrieb eingestellt.

Bildrechte: nicht bekannt
Reg. mein-wilster: 1929 AK

1954 Tanzschule der Schwestern Buttgereit

1954 Die Tanzschule der Schwestern Emma und Minna Buttgereit
war in den 1950/1970er Jahren eine ganz besondere Institution in Wilster;
hier wurden zumeist auf dem Saal des Colosseum so manchem kurz behosten Jungen die ersten Tanzschritte beigebracht – manchmal hat´s sogar geholfen; bei den Mädchen war der Erfolg zumeist dauerhafter.
Wer von den damaligen Teilnehmern erinnert sich nicht an „Hacke, Spitze, ein – zwei – drei“ und "Wand zwei - drei, Mitte zwei - drei"; dabei herrschte ein durchaus rauer – jedoch nicht unfreundlicher Ton, und er bewirkte Disziplin.

Bildrechte: nicht bekannt
Das Foto wurde zur Verfügung gestellt von Holger A. Hansen, Mülheim a. d. Ruhr (er ist der fröhliche Junge, dritter von rechts)

1910 Poßfeld in der Gemeinde Nortorf, Gastwirtschaft Zur Erholung

1910 Poßfeld in der Gemeinde Nortorf, Gastwirtschaft Zur Erholung
Poßfeld in der Gemeinde Nortorf, Gastwirtschaft Possfelder Hof

1910 Gastwirtschaft „Zur Erholung“ von Peter Rohwedder in Poßfeld, Gemeinde Nortorf.
Gebäude 539a in dem Buch „Die Bauernhöfe der Wilstermarsch im Bild“.
Bereits vor 1780 hatte hier eine Gaststätte bestanden, die wie alle ländlichen Gasthöfe in der Wilstermarsch über einen Ausspann verfügte.
1890 hieß der Wirt Peter Springer und dieser betrieb bereits schon einen Tanz- und Festsaal sowie eine Kegelbahn, die noch bis in die Zeit der 1940er Jahre benutzt wurde.
Ab den 1920er Jahren gehörte das Lokal der Familie Evers, zunächst Simon Evers und danach dessen Sohn Gustav. Letzterer war auch als landwirtschaftlicher Lohnunternehmer tätig; zu dem Anwesen gehörte immer schon eine kleine Landwirtschaft.
Gustav Evers verkaufte die Gastwirtschaft 1974 an Alfred (Alli) und Annelene Pech, welche zuvor den Gasthof „Zur Linde“ am Kohlmarkt in Wilster geführt hatten; das neue Wirtspaar benannte die Gastwirtschaft in „Poßfelder Hof“ um.
Nach 1985 wurde der Betrieb eingestellt; Annelene Pech hatte den Betrieb noch einige Zeit weiter geführt, nachdem ihr Ehemann Alfred viel zu früh bereits 1982 verstorben war.

Bildrechte: Verlag Friedrich Halberstadt, Itzehoe
Reg. mein-wilster: 0506 AK

1903 Dorfkrug Brandts Gastwirtschaft in Ecklak

1903 Dorfkrug Brandts Gastwirtschaft in Ecklak in der Wilstermarsch
1903 Bühne im Dorfkrug Brandts Gastwirtschaft in Ecklak in der Wilstermarsch
1903 Buffet im Dorfkrug Brandts Gastwirtschaft in Ecklak in der Wilstermarsch

1903 Dorfkrug "Brandt´s Gastwirtschaft" in Ecklak
Bis weit in die zweite Hälfte des 20. Jahrhunderts hatten die ländlichen Gemeinden der Wilstermarsch eigene wesentliche Einrichtungen der dörflichen Infrastruktur, wie Meierei, Kornwindmühle, Schule, Gastwirtschaft, Hökerladen. Das galt auch für die erst 1867 gebildete Gemeinde Ecklak.
Der Ecklaker Dorfkrug war ca. 1903 für Heinrich Brandt erbaut worden, der den Gasthof bis etwa 1909 betrieb; nächster Wirt war Johannes Kruse. Ihm folgte 1919 bis 1937 Nikolaus Völker; danach führten die dort ab 1937 tätigen Wirtsleute Alfred und Anne Völker in dem Gebäude auch einen Hökerladen; die Gastwirtschaft wurde bis 1965 betrieben.
Der Gasthof hatte offenbar von Beginn an einen Saal mit Bühne (sh. Bild rechts bzw. Abbildung 4), auf welcher von der örtlichen oder benachbarten Theatergruppe Stücke vorgeführt wurden.
Mehr noch als ein Tresen war seinerzeit in den Gaststuben ein Büfett bzw. Buffet das charakteristische Möbelstück (sh. Bild mittig bzw. Abbildung 3)

Bildrechte: Photograph Karl Müller, Stettin
Reg. mein-wilster: 1036 AK

1912 Brokdorf - Deichmühle, Gasthof Zur Linde, Meierei (Ex)

1912 Brokdorf - Deichmühle, Gasthof Zur Linde, Meierei
1912 Gasthof Zur Linde in Brokdorf in der Wilstermarsch
1912 Meierei in Brokdorf in der Wilstermarsch

1912 Brokdorf - Deichmühle, Gasthof Zur Linde, Meierei
oben: Die auf dem Deich der Elbe stehende Mühle (ein Erd Holländer) wurde im Jahre 1940 beseitigt.
Das im Jahre 1912 in Dienst gestellte Luftschiff LZ 13 "HANSA" machte am 30.07.1912 seine erste Fahrt. Der Zeppelin überflog mehrfach Schleswig-Holstein und wurde am 25.08.1912 über Brokdorf gesichtet.
mittig (Bild 2): Gasthof "Zur Linde"; der später unter dem Namen „Zum Elbstrand“ geführte Betrieb bestand bereits vor 1900 und war im Jahr 1894 von Hinrich von Osten erworben worden, der ihn mit seiner Ehefrau Maria geb. Haß betrieb. In der Folge übernahm eine der Töchter des Wirtspaares, nämlich Magda von Osten mit ihrem Ehemann Alfred Kelm den mit einem Festsaal und Clubräumen ausgestatteten Betrieb.
Zuletzt war das modernisierte Anwesen verpachtet an Jutta Thölke.
Bei einem Schadenfeuer in der Nacht vom 18./19. Dezember 1987 brannte das Gebäude ab und wurde danach nicht wieder aufgebaut.
unten: Die 1904 erbaute Meierei in Brokdorf wurde zeitweilig als Genossenschaftsmeierei und zeitweilig als Privatmeierei betrieben. Im Jahre 1962 wurde der Betrieb stillgelegt; in das Gebäude zog danach der Feinoptikerbetrieb Reichmann ein..

Bildrechte: Carl Kuskop, Wilster
Anmerkung: Die Ansichtskarte befindet sich in einer externen Sammlung

1928 Kohlmarkt

1928 Straße Kohlmarkt in der Stadt Wilster

1928 Kohlmarkt - Mehrbildkarte
oben (Bild 2): Das obere Teilstück der Straße Kohlmarkt mit dem eigentlichen platzartigen ehemaligen Kohlenmarkt;
frontal das Gebäude der „Städtische Sparkasse“; deren bald darauf neu errichtetes Gebäude - es entstand an dem Standort des Gebäudes ganz links - in seiner Front die Stilelemente des neuen Rathauses fast 1 : 1 kopierte,
rechts die Schmiede Fick (später Fock)
mittig: links das Verlagshaus der „Wilsterschen Zeitung“ von Schwarck, rechts die Gaststätte "Neue Börse" von Alwin Springer (danach Elfriede Schober), dahinter kreuzte der Burggraben die Straße
unten: rechts mit den Linden-Bäumen davor die Gaststätte „Zur Linde“ von Peter Brand (danach u.a. Alfred Pech).

Bildrechte: Verlag L. Behning, Wilster
Reg. mein-wilster: 0178 AK

1939 Heiligenstedten - Gasthof Zur Doppel-Eiche

1939 Heiligenstedten - Gasthof Zur Doppeleiche

1939 Heiligenstedten - Gasthof "Zur Doppel-Eiche"
Im kleinen Kirchdorf Heiligenstedten – dem ersten, welches im heutigen Schleswig-Holstein aus dem Dunkel der Geschichte tritt - bestanden vor einigen Jahrzehnten mindestens 6 Gasthöfe:
„Stadt Itzehoe“, „Zur Erholung“, „Zur Post“, „Zur alten Brücke“, „Zur Linde“ und „Zur Doppel-Eiche“.
Innenansichten des letzteren, er lag auf einer Verbreiterung des Deiches der Stör, zeigt die Ansichtskarte.
Der seinerzeit von Claus Busch betriebene Gasthof wurde ca. 1950 eingestellt.
Der Name des Lokals sollte an den unverbrüchlichen Zusammenhalt des Landes Land Schleswig-Holstein, als dem Land der Doppeleiche (zwei Stämme aus einer Wurzel - ein spezifisch schleswig-holsteinisches Symbol), erinnern,
so wie es in der letzten Strophe des Schleswig-Holstein Liedes "Wanke nicht, mein Vaterland" heißt:
"Teures Land, du Doppeleiche, unter einer Krone Dach"
(siehe den gesamten Text in der Datei unten)

Bildrechte: Verlag Walter Jappe, Lübeck
Reg. mein-wilster: 0839 AK

Hier finden Sie noch weitere Informationen (als Datei)

1966 Gasthof Zur Linde in Kudensee

ca. 1966 Gasthof Zur Linde in Kudensee in der Wilstermarsch

ca. 1966 Gasthof "Zur Linde" in Kudensee
Der im Mittelpunkt des dörflichen Lebens stehende Gasthof wurde über einen Zeitraum von vier Jahrzehnten von dem Ehepaar Louise und Peter Scheel bis 1969 betrieben, wobei vornehmlich die Ehefrau den Krug führte und der Ehemann die nebenan bestehende Kohlenhandlung.
Danach führten nacheinander mehrere Wirte die zuletzt Aalkrug henannte Gaststätte, bis deren Betrieb 1986 eingestellt wurde. In dem Gebäude wurden danach Wohnungen eingerichtet.

Bildrechte: Verlag Stramm & Co., St. Michaelisdonn
Anmerkung: Das Foto wurde für die Fertigung von Ansichtskarten aufgenommen

 

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