Alte Postkarten aus Wilster

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1915 Burger Straße, Bäckerei und Konditorei von Friedrich Gundelach

1915 Burger Straße, Bäckerei und Konditorei von Friedrich Gundelach in Wilster

Burger Straße, Bäckerei und Konditorei von Friedrich Gundelach
Das Geschäftshaus der Bäckerei und Konditorei von Friedrich Gundelach in der Burgerstraße, Hausnummer 45.
Es ist das Elternhaus der in den 1950er und 1960er Jahren an der damaligen Mittelschule Wilster in den Fächern Deutsch und Geschichte unterrichtenden Lehrerin Karla Gundelach. Obwohl körperlich nur eine kleine Person, erwarb sie sich hohen Respekt und Anerkennung ihrer Schüler; leider starb sie viel zu früh im Jahr 1983.

Bildrechte: Verlag L. Treichel, Altona
Reg. mein-wilster: 0409 AK

1970 Else Madré - Verabschiedung einer verdienstvollenen Lehrerin an der Realschule Wilster a

1970 Else Madré (ganz rechts) am Tage ihrer Verabschiedung anläßlich der in der Sporthalle ausgerichteten Feierstunde
1970 die Lehrerin Karla Gundelach dirigiert den Klassenchor anläßlich der Verabschiedung von Else Madré
1970 die Lehrerin Karla Gundelach dirigiert den Klassenchor anläßlich der Verabschiedung von Else Madré
1970 Das Auditorium der Realschule Wilster bei der Verabschiedung der von Else Madré in der Sporthalle Wilster

1970 Else Madré - Verabschiedung einer verdienstvollen Lehrerin an der Realschule Wilster.
Fräulein (so sagte man damals zu unverheirateten Frauen) Else Madré hatte zum 01.Oktober 1944 ihren Dienst als Lehrerin an der damaligen Mittelschule Wilster angetreten und länger als ein Viertel Jahrhundert an dieser Schule gewirkt.
Die Schulbezeichnung ist 1966 von Mittelschule in Realschule geändert worden.
Frau Else Madré war eine sehr gute und engagierte Lehrerin - sie war zudem eine sehr verständige Betreuungslehrerin bei Fertigung der für die Abschlußjahrgänge der Schüler obligatorischen Halbjahresarbeiten; so betreute sie auch den Betreiber dieser Heimat-Seite bei seiner Halbjahresarbeit im letzten Schuljahr.
Neben ihrer allgemeinen Tätigkeit als Lehrerin engagierte sie sich für viele im Zusammenhang mit der Schule stehenden Aktivitäten wie Sommerlager, Sängerwettstreit, Theatergruppe, Volkstanz, Kindergilde - da opferte sie viel Freizeit!
Bild 1: Else Madré (ganz rechts) 1970 am Tage ihrer Verabschiedung anläßlich der in der Sporthalle ausgerichteten Feierstunde.
Bilder 2 und 3: Lehrerin Karla Gundelach dirigiert den Klassenchor anläßlich der Verabschiedung von Else Madré
Bild 4 Das Auditorium der Realschule Wilster bei der Verabschiedung der von Else Madré in der Sporthalle Wilster.
Folgende Namen des seinerzeitigen Kollegiums sind bekannt: Rektor Hans Bruhn, Heike Bruhn, Reimer Fiedrich, Heimke Gebühr, Karla Gundelach, Heike Koch (Bahrs), Henning Marxen, Manfred Metschuck, Martin Sachs, Albrecht Wittkuhn.

Bildrechte: nicht bekannt; Privatfotos

1970 Else Madré - Verabschiedung einer verdienstvollen Lehrerin an der Realschule Wilster b

1970 Lehrerin Else Madré am Tage ihrer Verabschiedung mit ihrer letzten Klasse, der damaligen 5a, an der Realschule Wilster
1970 Lehrerin Else Madre mit der damaligen 5a im Eingang des Pavillon-Gebäudes der Realschule Wilster
1970 Lehrerin Else Madré am Tage ihrer Verabschiedung im Kreise des Kollegiums der Realschule Wilster
1970 Verabschiedung der Lehrerin Else Madré an der Realschule Wilster

1970 Else Madré - Verabschiedung einer verdienstvollen Lehrerin an der Realschule Wilster.
Fräulein (so sagte man damals zu unverheirateten Frauen) Else Madré hatte zum 01.Oktober 1944 ihren Dienst als Lehrerin an der damaligen Mittelschule Wilster angetreten und länger als ein Viertel Jahrhundert an dieser Schule gewirkt.
Die Schulbezeichnung ist 1966 von Mittelschule in Realschule geändert worden.
Frau Else Madré war eine sehr gute und engagierte Lehrerin - sie war zudem eine sehr verständige Betreuungslehrerin bei Fertigung der für die Abschlußjahrgänge der Schüler obligatorischen Halbjahresarbeiten; so betreute sie auch den Betreiber dieser Heimat-Seite bei seiner Halbjahresarbeit.
Neben ihrer allgemeinen Tätigkeit als Lehrerin engagierte sie sich für viele im Zusammenhang mit der Schule stehenden Aktivitäten wie Sommerlager, Sängerwettstreit, Theatergruppe, Volkstanz, Kindergilde - da opferte sie viel Freizeit!
Bild 1 zeigt Else Madré 1970 am Tage ihrer Verabschiedung mit ihrer letzten Klasse, der damaligen 5a
Bild 2 zeigt Else Madre 1970 mit der damaligen 5a im Eingang des Pavillon-Gebäudes (dieser war 1951 errichtet worden)
Bild 3 Lehrerin Else Madré am Tage ihrer Verabschiedung im Kreise des Kollegiums der Realschule Wilster
Folgende Namen sind außerdem bekannt: Rektor Hans Bruhn, Heike Bruhn, Reimer Fiedrich, Heimke Gebühr, Erich Grothmann, Karla Gundelach, Wolfgang Heimann, Heike Koch (Bahrs), Helma Langeloh, Frauke Lemmer, Gunda Marie Leuschner, Henning Marxen, Manfred Metschuck, Martin Sachs, Monika Schilski, Adolf Sievers (vormaliger Rektor der Volksschule Wilster), Erika Thiessen, Albrecht Wittkuhn.
Bild 4 1970 Verabschiedung der Lehrerin Else Madré

Bildrechte: nicht bekannt; Privatfotos

1988 Festschrift 75 Jahre Mittelschule / Realschule Wilster

1988 Festschrift 75 Jahre Mittelschule / Realschule Wilster

1988 Festschrift zum 75jährigen Jubiläum der Mittelschule / Realschule Wilster.
Herausgeber: Realschule Wilster
Ein Streifzug durch die Geschichte der im Jahre 1913 gegründeten und in die Gebäude am Stadtpark eingezogene Schule, welche bis zum Jahre 1966 die Bezeichnung Mittelschule führte.
Mit Freude, Respekt und Dankbarkeit erinnere ich mich an meine Lehrer (siehe Bild 3), insbesondere an Frau Charlotte Neumann, Frau Nelly Lüschen, "Fräulein" (so sagte man damals) Else Madré, Fräulein Karla Gundelach - eine Lehrerin wie gemalt! - und die von mir sehr verehrte Frau Bruhn, die meine Liebe zu Natur und Naturschutz weckte; an Mr. Werner Gebühr, Herrn Erich Grothmann, Herrn Dr. Kurt Pfeiffer, Herrn Dahn und Herrn Heinrich Danielsen (Hein D), welcher mir soviel Mathematik eintrichterte, daß es zum Ingenieur reichte.
Und dann die Erinnerung an die berühmten und geradezu legendären Sommerlager, z.B. in Zeltlagern in Altenteil auf Fehmarn und in St. Peter-Ording - es war eine wunderbare Schulzeit! All das wäre nicht möglich gewesen ohne das bewundernswerte Engagement der Lehrer, insbesondere von Frau Else Madré und Konrektor Werner Gebühr. Viele unserer damaligen Lehrer engagierten sich weit über den durch das Gehalt bezahlten Bereich hinaus! Sommerlager, Theatergruppe, Sängerwettstreit, Volkstanz, Kindergilde, Bundesjugendspiele, Betreuung der Halbjahresarbeiten - unsere Lehrer waren super! Klar, es gab auch damals die typischen Lehrer / Schüler Konflikte, diese ändern jedoch nichts an der Gesamtsicht.
Es gab damals gut funktionierende Klassenverbände - Mobbing war für uns in jeder Hinsicht ein Fremdwort.
Die alle Wilsteraner Schüler zusammen führenden Feste der Kinder-Gilde sind besonders unvergessen; schade nur, daß mit dem Dienstantritt der 68er Lehrer-Generation das Engagement der Lehrerschaft für diese Institution vorbei war.

1959 Lehrer an der Realschule Wilster - Mister Werner Gebühr

1959 Lehrer an der Mittelschule Wilster - Werner Gebühr (er unterrichtete in den Fächern Englisch und Sport)

1959 Lehrer an der Realschule Wilster - "Mister" Werner Gebühr
Der in den Fächern Englisch und Sport unterrichtende Lehrer Werner Gebühr - den die Schüler respektvoll "Mister" nannten - war eine Institution an der Schule. Er genoß großen Respekt und Anerkennung bei seinen Schülern, denn neben der notwendigen Durchsetzungsfähigkeit brachte er - immer - sehr viel Verständnis für die kleinen und großen Probleme seiner Schüler auf.
Auch im sportlichen Bereich war er in Leistung und Fairness ein Vorbild. Er engagierte sich überdies bei schulischen Veranstaltungen wie den legendären Sommerlagern und der Einstudierung von Schauspielen in der Theatergruppe.
Werner Gebühr war bereits im Jahre 1934 an die damalige Mittelschule Wilster (sie ist 1966 in Realschule umbenannte worden) gekommen und trat 1950 wieder in sie ein. Werner Gebühr ist am 04.04.1969 gestorben.
Im Hintergrund unterhalten sich auf der Bank die Lehrerinnen Nelly Lüschow und Charlotte Neumann mit dem Lehrer Martin Sachs.

Bildrechte: nicht bekannt

1975 Lehrer an der Realschule Wilster - "Bohni" Erich Grothmann

1975 Lehrer an der Realschule Wilster - "Bohni" Erich Grothmann
ca. 1955 Reklamefigur Bohni
1950 Lehrer Erich Grothmann mit seiner Klasse an der Brokdorfer Schule

1975 Lehrer an der Realschule Wilster - "Bohni" Erich Grothmann
Der zuvor an der Schule in Brokdorf tätige Lehrer Erich Grothmann wechselte 1951 zur Mittelschule Wilster (MSW), wo er vornehmlich in den Fächern Erdkunde und Geschichte unterrichtete. Trotz eines Handicaps durch eine Verletzung fand Erich Grothmann sich überdies bereit, aushilfweise im Fach Sport zu unterrichten.
Die Mittelschule Wilster ist 1966 in Realschule umbenannt worden.
Erich Grothmann wurde wegen seiner geringen Körpergröße von den Schülern etwas despektierlich "Bohni" genannt, nach dem Vorbild der Reklamefigur "Darbohne" der Kaffee-Firma J.J. Darboven (Bild 2).
Durchaus für einen gelegentlichen Spaß zu haben - sein jeweiliger Einmarsch in die Klassenräume ist legendär (nach Art römischer Kaiser im Kolosseum den Daumen hoch und anschließend runter zur Begrüßung) - verstand Erich Grothmann es doch, sich gegenüber seinen Schülern durchzusetzen und ihnen noch heute nachwirkendes Allgemeinwissen beizubringen.
Bild 3 zeigt den Lehrer Erich Grothmann im Jahre 1950 mit seiner Klasse an der Brokdorfer Schule.

Bildrechte: nicht bekannt

1950 Lehrer Kollegium der Volksschule Wilster

obere Reihe: Hans Rudnick, Adolf Sievers (Rektor), Gerhard Kendelbacher, Richter, Bruno Nahser. mittlere Reihe: Hanert, Leo Genger, Käthe Speerforck, Erna Wiecklow, Notzke. untere Reihe: Erich Hübner, Helene Hansen, Gertrud Fuhrmeister, Gerhard Sakowski, Knop, Elke Lindschau, Karla Gundelach, Denck, Otto Zander, Johannes Hintmann (Konrektor), Emil Kramer, Heinrich Danielsen, Werner Gebühr.

ca. 1950 Kollegium der Volksschule Wilster
An und auf der Freitreppe an der Rückseite des Gebäudes der Volksschule Wilster hat sich das damalige Lehrer-Kollegium der Volkschule für das Foto postiert.
Wir erkennen jeweils von links nach rechts:
obere Reihe: Hans Rudnick, Adolf Sievers (Rektor), Gerhard Kendelbacher, Richter, Bruno Nahser
mittlere Reihe: Hanert, Leo Genger, Käthe Speerforck, Erna Wiecklow, Notzke
untere Reihe: Erich Hübner, Helene Hansen, Gertrud Fuhrmeister, Gerhard Sakowski, Knop, Elke Lindschau, Karla Gundelach, Denck, Otto Zander, Johannes Hintmann (Konrektor), Emil Kramer, Heinrich Danielsen, Werner Gebühr.
Die Lehrerin Karla Gundelach und die Lehrer Heinrich Danielsen und Werner Gebühr wechselten einige Jahre später an die Mittelschule Wilster.
Das Schulgebäude wird aktuell von der Grundschule Wilster, der Wolfgang-Ratke-Schule, genutzt.

Bildrechte: nicht bekannt
das Foto wurde freundlicherweise zur Verfügung gestellt von Herrn Gerd Heutmann, Nutteln

1977 Realschule Wilster - vorgestellt im VDR Mitteilungsblatt

1977 Realschule Wilster - vorgestellt im VDR Mitteilungsblatt - Titelseite mit Abbildung des Neubaues der Realschule Wilster
1977 Realschule Wilster - vorgestellt im VDR Mitteilungsblatt - aus der Schulchronik
1977 Realschule Wilster - vorgestellt im VDR Mitteilungsblatt - Schüler und Lehrer

1977 Realschule Wilster - vorgestellt im VDR Mitteilungsblatt Nr. 140 v. Oktober 1977
Die vom Landesverband Schleswig-Holstein des Verbandes Deutscher Realschullehrer herausgegebene Zeitschrift "Die Realschule in Schleswig-Holstein" brachte Informationen über die Realschule Wilster.
Bild 1: Titelseite mit Abbildung des Neubaues der "Realschule Wilster"
Bild 2: Aus der Chronik der Realschule Wilster
Bild 3: Schülerzahl und Lehrkräfte (21 Lehrer unterrichteten 452 Schüler in 16 Klassen)
Die im Jahre 1913 gegründete Mittelschule Wilster war 1966 in Realschule umbenannt worden.

1938 Mittelschul-Lehrer Werner Gebühr mit seiner Klasse

ca. 1938 Mittelschullehrer Werner Gebühr mit seiner Klasse

ca. 1938 Lehrer Werner Gebühr mit seiner Klasse
Der Lehrer Werner Gebühr - ein Neffe des berühmten deutschen Schauspielers Otto Gebühr, welchem er sehr ähnlich sah - unterrichtete ab Januar 1934 an der Mittelschule Wilster. Nach einer zeitweiligen Abordnung an die Volksschule Wilster kehrte er im April 1950 in das Kollegium der Mittelschule Wilster zurück.
Die Gebäude der Mittelschule waren zum Ende des II. Weltkrieges als Lazarett genutzt worden; erst am 01. März 1946 war die Schule wieder eröffnet worden.
Der Begründer dieser Heimat-Seite erinnerte sich voller Hochachtung an seinen Lehrer Werner Gebühr. Dieser unterrichtete in den Fächern Englisch und Sport. Bei allem Respekt, den ihm die Schüler wohl ausnahmslos entgegen brachten, vermittelte er ihnen doch auch das Gefühl einer gewissen Kameradschaftlichkeit. Er hatte viel Verständnis für die kleinen Launen und Probleme der Schüler - Werner Gebühr war ein großartiger Lehrer!

Bildrechte: nicht bekannt
Das Foto wurde freundlicherweise zur Verfügung gestellt von Tobias und Sigrid Layer, Gauting

1956 Umgestaltung des Schulgartens am Pavillon der Mittelschule b

1956 Umgestaltung des Schulgartens am Pavillon der Mittelschule Wilster
1956 Freiluftklasse am Pavillon der Mittelschule Wilster
1956 Bau der Etatsrat-Michaelsen-Straße parallel zum Pavillon der Mittelschule Wilster
1956 Bau der Etatsrat-Michaelsen-Straße parallel zum Pavillon der Mittelschule Wilster

1956 Umgestaltung des Schulgartens am Pavillon der Mittelschule (MSW)
Das zwischen dem Pavillon der seinerzeitigen Mittelschule Wilster (sie wurde 1966 zur Realschule umbenannt) und dem damaligen Feldweg gelegene Gelände war von den Schülern im Rahmen der schulischen Gartenbau AG (Arbeitsgemeinschaft) als Schulgarten angelegt und gepflegt worden. Zu ihm gehörte auch eine Fläche vor der nördlichen Stirnseite des Pavillons (Bild 2).
Vor der südlichen Stirnseite des Pavillons hatten die Schüler aus Feldsteinen und Natursteinplatten eine sogenannte Freiluftklasse angelegt (Bild 2), welche bei günstiger Witterung gerne für den Unterricht in den Fächern Zeichnen, Musik oder Biologie genutzt wurde.
Der drei Klassenräume, ein Lehrerzimmer und einen kleinen Büroraum beinhaltende Pavillon war 1951 erbaut worden.
Die Gartenbau AG an der MSW wurde geleitet von dem Lehrer Heinrich Danielsen - allseits bekannt als Hein D. - welcher ansonsten das Fach Mathematik unterrichtete.
Bedingt durch den Bau der Etatsrat-Michaelsen-Straße von Deichstraße/Landrecht bis zur Zingelstraße wurden Teile des Schulgartens in Anspruch genommen. Die neue Straße folgte dem Verlaufe des vormaligen Feldweges (ein beliebter Schulweg). Hinten links ist der neu errichtete Zaun zum garten an der Villa Schütt erkennbar.

Bildrechte: nicht bekannt

1970 Realschule Wilster - vorgestellt im VDR Mitteilungsblatt

1970 Realschule Wilster - vorgestellt im VDR Mitteilungsblatt
1970 - Aus der Schulchronik, Schülerzahl und Lehrkräfte der realschule Wilster
1970 - Aus der Schulchronik der Realschule (vormaligen Mittelschule) Wilster
1970 - Lehrkräfte der Realschule (vormaligen Mittelschule) Wilster

1970 Realschule Wilster - vorgestellt im VDR Mitteilungsblatt Nr. 83 v. November 1970
Die vom Landesverband Schleswig-Holstein des Verbandes Deutscher Realschullehrer herausgegebene Zeitschrift "Die Realschule in Schleswig-Holstein" brachte Informationen über die Realschule Wilster.
Bild 1: Titelseite mit Abbildungen "neuer Pavillon" und "altes Hauptgebäude"
Bild 2: Aus der Schulchronik, Schülerzahl und Lehrkräfte
Bild 3: Aus der Chronik der Realschule Wilster
Bild 4: Schülerzahl und Lehrkräfte ( 16 Lehrer unterrichteten 350 Schüler in 13 Klassen)
Die im Jahre 1913 gegründete Mittelschule Wilster war 1966 in Realschule umbenannt worden.

Geschichten, Döntjes un Riemels op Plattdütsch - a

Geschichten, Döntjes un Riemels op Plattdütsch
Die im Jahre 1906 geborene niederdeutsche Schriftstellerin Elsa Peters war bekannt durch ihre Veröffentlichungen im Rundfunk, Tageszeitungen und Zeitschriften.
Viele ihrer Werke wurden in der Zeit zwischen 1977 und 1985 vom Dithmarscher Presse-Dienst Verlag, Heide, in Buchform als Serie herausgegeben.
Für alle, die Freude an der niederdeutschen Sprache haben, bilden die Bücher großes Lesevergnügen.
Das gesprochene Plattdeutsch - kurz Platt - gehört auch heute noch zu Wilster und zur Wilstermarsch.
Peter von Holdt, der Begründer dieser Heimat-Seite erinnerte sich noch voller Freude an den Deutsch-Unterricht in den 1960er Jahren bei der Lehrerin Karla Gundelach in der damaligen Mittelschule Wilster, wo damals auch das Erlernen von Gedichten in niederdeutscher Sprache zu den schulischen Aufgaben gehörte. So konnte Jahrzehnte später von vielen der damaligen Schüler z.B. noch das von Klaus Groth verfaßte Gedicht "Min Modersprak" frei rezitiert werden, welches wie kaum ein anderes das Wesen der plattdeutschen Sprache vermittelt. Das Gedicht "Min Modersprak" ist unten als pdf-Datei angefügt.

Elsa Peters: Wo de Wind vun Westen weiht (Bild 1); ISBN 3-88089-004-8
Leseprobe (Bild 2)
Elsa Peters: Grootvaddes Lüttenheid (Bild 3); ISBN 3-88089-023-4
Elsa Peters: Dör´t hele Johr - Plattüütsche Gedichten (Bild 4); ISBN 3-88089-050-1

Hier finden Sie noch weitere Informationen (als Datei)

1975 Lehrer Kollegium und Hausmeister der Realschule Wilster

1975 Lehrer Kollegium der Realschule Wilster
1975 Lehrer Kollegium der Realschule Wilster. 1 Manfred Metschuck; 2 „Gallus“ Hans Bruhn (Rektor), 3 Heike Bruhn, 4 Karla Gundelach, 5 Holger Grelck; 6 Dörte Wischmann; 7 „Boni“ Erich Grothmann; 8 NN Preche; 9 Heike Koch; 10 Waldtraut Feldmann; 11 NN Langenfeld; 12 Christa Mußlick; 13 Martin Sachs; 14 Sekretärin NN Brandt; 15 Klaus-Jürgen Radtke; 16 Reimer Fiedrich, 17 Henning Marxen; 18 Rosemarie Egge; 19 Helma Langelohl; 20 Albrecht Wittkuhn
1975 Heinz Büttner, Hausmeister und Werklehrer an der Realschule Wilster

1975 Lehrer Kollegium und Hausmeister der Realschule Wilster
Das Kollegium der Realschule Wilster auf dem Schulhof vor dem alten Schulgebäude (links); rechts geht der Blick in den Stadtpark.
Die Namen der Personen sind:
1 Manfred Metschuck; 2 „Gallus“ Hans Bruhn (Rektor), 3 Heike Bruhn,
4 Karla Gundelach, 5 Holger Grelck; 6 Dörte Wischmann; 7 „Bohni“ Erich Grothmann;
8 NN Prechel; 9 Heike Koch; 10 Waldtraut Feldmann; 11 NN Langenfeld;
12 Christa Mußlick; 13 Martin Sachs; 14 Sekretärin NN Brandt;
15 Klaus-Jürgen Radtke; 16 Reimer Fiedrich, 17 Henning Marxen;
18 Rosemarie Egge; 19 Helma Langeloh; 20 Albrecht Wittkuhn
Hausmeister an der Schule war seinerzeit (seit 1967) Heinz Büttner (Bild 3), welcher zugleich den Schülern Kenntnisse im Fach Werken vermittelte
Anmerkung: Sofern Korrekturen oder Ergänzungen erforderlich sind, wird um Kontaktaufnahme gebeten.

Bildrechte: nicht bekannt

1960 Mittelschullehrer Heinrich Danielsen - ein Rechenmeister a

1960 Lehrer Heinrich Danielsen wird vom Kollegium der Mittelschule Wilster in den Ruhestand verabschiedet.
1960 Lehrer Heinrich Danielsen wird vom Kollegium der Mittelschule Wilster in den Ruhestand verabschiedet.
1960 Lehrer Heinrich Danielsen wird von Klassensprechern in den Ruhestand verabschiedet
1960 Lehrer Heinrich Danielsen wird von Klassensprechern in den Ruhestand verabschiedet

1960 Mittelschullehrer Heinrich Danielsen - ein Rechenmeister.
Der Lehrer Heinrich Danielsen - von ihm wurde nur als "Hein D." gesprochen - wirkte von April 1926 bis 1960 an der Mittelschule Wilster.
Er unterrichtete nach damaliger Unterteilung in den Mathematik Fächern "bürgerlich Rechnen", Algebra und Geometrie sowie als Wahlunterricht Stenographie (Kurzschrift) und die Arbeitsgruppe Gartenbau.
Er prägte durch seinen intensiven Unterricht und seine zwar eigenwilligen, jedoch nachhaltig erfolgreichen Lehrmethoden den guten Ruf der Schule im Fach Mathematik. Er bediente sich häufig der plattdeutschen Sprache, beispielweise wenn er im Mathematikunterricht sagte "wenn een vun ju Intschenör warrn will, denn mutt he reken künn!" oder in der Gartenbau AG "ju künnt smöken, so veel bit ju dumm un dusslig ward, obers ni bi mi in de School!" Der Werdegang vieler seiner Schüler zeigt den Erfolg seines Unterrichts!
Im Jahre 1960 wurde Heinrich Danielsen vom Lehrerkollegium (Bilder 1 und 2) sowie in einer Feierstunde im D Raum des Pavillon von Schülervertretern der Klassen in den Ruhestand verabschiedet.
Bild 1: Im Lehrerzimmer, von links: NN Richter, "Mister" Werner Gebühr, "Hein D." Heinrich Danielsen, Else Madré, Karla Gundelach, Ursula Bruhn, Nelly Lüschow, Charlotte Neumann, NN
Bild 2: Im Lehrerzimmer, von links: "Schlauch" Dr. Kurt Pfeiffer, Ursula Bruhn, Nelly Lüschow, Charlotte Neumann, NN, Martin Sachs, "Bohni" Erich Grothmann
Bild 3: Schülerin Carmen Köritz überreicht einen Blumenstrauß
Bild 4: Schülerin NN und Schüler Heino Lindemann überreichen einen Blumenstrauß

Bildrechte: Mittelschule Wilster (Schul Chronik)

2016 Abbruch des Pavillon der ehemaligen Mittelschule Wilster

2016 Abbruch des Pavillon der ehemaligen Mittelschule Wilster
2016 Abbruch des Pavillon der ehemaligen Mittelschule Wilster
2016 Abbruch des Pavillon der ehemaligen Mittelschule Wilster
2016 Abbruch des Pavillon der ehemaligen Mittelschule Wilster

2016 Abbruch der Gebäude der ehemaligen Mittelschule Wilster.
Die Fotos zeigen den Abbruch des Pavillon.
Der drei Klassenräume, ein Lehrerzimmer und einen kleinen Büroraum beinhaltende Pavillon war 1951 erbaut worden.
Das zwischen dem Pavillon und dem damaligen Feldweg - heute verläuft dort die Michaelsen Straße - gelegene Gelände war von den Schülern im Rahmen der schulischen Gartenbau AG (Arbeitsgemeinschaft) als Schulgarten angelegt und gepflegt worden. Zu ihm gehörte auch eine Fläche vor der nördlichen Stirnseite des Pavillons.
Vor der südlichen Stirnseite des Pavillons hatten die Schüler aus Feldsteinen und Natursteinplatten eine sogenannte Freiluftklasse angelegt, welche bei günstiger Witterung gerne für den Unterricht in den Fächern Zeichnen, Musik oder Biologie genutzt wurde.
Im Dezember 2016 wurden die Gebäude und somit auch der Pavillon der ehemaligen Mittelschule Wilster abgebrochen.
Die Schulgebäude waren 1885 für die damalige private Knaben- und Mädchenschule errichtet worden. Die 1913 neu gegründete Mittelschule Wilster zog im gleichen Jahr in die Gebäude ein, nachdem zuvor die Knabenschule (spätere Volksschule) im Landrecht neben der dort bereits seit 1898 bestehenden Mädchenschule errichtet worden war.
Die Mittelschule führte diese Bezeichnung bis 1966, um danach als Realschule bezeichnet zu werden.
Nach dem Umzug der Mittelschule resp. Realschule in das neu gebaute Schulzentrum zog in die Gebäude am Stadtpark für mehrere Jahrzehnte die Sonderschule "Schule am Stadtpark" ein. Seit deren Auszug in 2013 war die Stadt Wilster bemüht, das ehemalige Schulareal einschließlich der Gebäude einer anderen Nutzung zuzuführen.

Bildrechte: Thorben Holler, Wilster

1981 Catharina Ahrens gestorben - von 1913 bis 1955 Lehrerin an der MSW

1955 Lehrerin Fräulein Catharina Ahrens an der Mittelschule der Stadt Wilster
1981 Norddeutsche Rundschau - Artikel zum Tod der Lehrerin Katharina Ahrens

1981 "Cile" Catharina Ahrens gestorben,
sie war vom 01. April 1913 bis 30. September 1955 Lehrerin an der Mittelschule Wilster.
Die Zeitung Norddeutsche Rundschau berichtete in ihrer Ausgabe vom 25. Mai 1981 über den Tod der weit über die Grenzen der Wilstermarsch bekannten ehemaligen Lehrerin.
Sie hatte in ihrer aktiven beruflichen Zeit an der MSW in den Fächern Deutsch, Englisch und Französisch unterrichtet.
Der Begründer dieser Heimat Seite kann sich noch gut an sie erinnern, als sie ihn und seine Klasse 1955 vertretungsweise im Fach Englisch unterrichtete.
Über den Zeitraum von 42 Jahren galt Catharina Ahrens ihren Schülern als zwar strenge, doch auch gerechte Respektsperson von hoher moralischer Integrität.
Ihre Schüler nannten sie untereinander "Cile", doch genoss sie bei ihnen allgemeine Verehrung. Allerdings ist ein Spottvers aus den 1920er Jahren überliefert, welcher lautet: "Cile Ahrens, die junge Schöne, hat noch immer keinen Mann, deshalb pfeift sie auch auf französisch, jeden blonden Jüngling an!"
Sie wurde bis in ihr hohes Alter als Fräulein Ahrens angesprochen, was seinerzeit als angebrachte Anrede für unverheiratete Frauen galt.
Von 1880 bis 1919 war es im Deutschen Reich durch den sogenannten Lehrerinnenzölibat den Lehrerinnen untersagt, zu heiraten; auf eine Missachtung folgte die Kündigung. Dieses war eine maßgebliche Ursache dafür, dass auch nach 1919 viele Lehrerinnen unverheiratet blieben. Überdies wurde 1923 der Lehrerinnenzölibat aus arbeitsmarktpolitischen Gründen wieder eingeführt, um in wirtschaftlich schwierigen Zeiten durch die sogenannte Personalabbauverordnung verheiratete Lehrerinnen entlassen zu können, um Stellen für Männer zu sichern. Die ledigen Lehrerinnen mussten sogar einen zehnprozentigen Lohnsteueraufschlag bezahlen (Ledigensteuer). Die Personalabbauverordnung galt bis 1951, weshalb es viele unverheiratete Lehrerinnen gab.
Zu Pensionierung von Frau Catharina Ahrens im Jahr 1955 war in der Wilsterschen Zeitung ein umfangreicher sie würdigender und insbesondere auch ihren schulischen Werdegang darstellender Artikel erschienen, welcher in der unten aufrufbaren Datei nachgelesen werden kann.

Anmerkung: Die alten Zeitungsartikel wurden freundlicherweise zur Verfügung gestellt von Frau Inge Effinger, geb. Suck, welche in ihrer Schulzeit von Catharina "Cile" Ahrens unterrichtet worden war.

Hier finden Sie noch weitere Informationen (als Datei)

1970 Gebäude der Realschule Wilster

1970 Gebäude der Realschule Wilster - Vorderansicht
1970 Gebäude der Realschule Wilster - rückwärtige Ansicht
1970 Gebäude der Realschule Wilster - rückwärtige Ansicht

1970 Gebäude der Realschule Wilster
Bild 1 Blick von der Etatsrat Michaelsen Straße auf die Realschule Wilster
Bild 2 Blick vom Stadtpark auf die Realschule Wilster
Bild 3 Blick von den Gärten an der Zingelstraße auf die Realschule Wilster
Die im Jahr 1913 als Mittelschule gegründete Schule führte diese Bezeichnung bis 1966, um danach als Realschule bezeichnet zu werden.
Das Gebäude war bereits im Jahre 1885 für die damalige private Knaben- und Mädchenschule gebaut worden. Bekanntlich führte die heutige Zingelstraße bis weit in das vergangene Jahrhundert den Namen Schulstraße, denn an ihrem damaligen Ende lag der Zugang zur Schule.
Nachdem in 1913 das Gebäude der Knabenschule im Landrecht unmittelbar neben der dort seit 1898 bestehenden Mädchenschule errichtet worden war - beide Schulen wurden später zur Volksschule Wilster verbunden - zog in die Gebäude am Stadtpark die neu gegründete Mittelschule Wilster ein. Die Mittelschule in Wilster ist am 03.04.1913 gegründet worden.
Nach dem Umzug der Mittelschule resp. Realschule in das neu gebaute Schulzentrum zog in die Gebäude am Stadtpark für mehrere Jahrzehnte die Sonderschule "Schule am Stadtpark" ein. Nach deren Auszug ist die Stadt Wilster gegenwärtig (2013) bemüht, das ehemalige Schulareal einschließlich der Gebäude einer anderen Nutzung zuzuführen.
Ein im Jahre 2013 von Helmut Jacobs, Wilster, verfaßter Zeitungsartikel stellt Interessantes aus der Geschichte der zu dem Zeitpunkt vor 100 Jahren gegründeten Schule vor. Der Artikel Vor 100 Jahren wurde in Wilster die Mittelschule gegründet ist in der unten aufrufbaren Datei nachzulesen.

Bildrechte: nicht bekannt

Hier finden Sie noch weitere Informationen (als Datei)

1944 Junge Mutter mit Kleinkindern in der Burger Straße

1944 Junge Mutter mit Kleinkindern in der Burger Straße in Wilster

ca. 1944 Junge Mutter mit Kleinkindern in der Burger Straße.
An einem Gebäude hinten links ist die vom damaligen nationalsozialistischen Regime eingeführte Flagge mit dem Hakenkreuz aufgezogen.
Rechts mit dem Symbol des goldenen Kringel über dem Eingang das Geschäftshaus der Bäckerei und Konditorei von Friedrich Gundelach, Burgerstraße, Hausnummer 45.

Bildrechte: nicht bekannt
Anmerkung: Das Foto wurde freundlicherweise zur Verfügung gestellt von Ralf Steffens, Luzern, Schweiz

1960 Mittelschullehrer Heinrich Danielsen - ein Rechenmeister b

1960 von links: Charlotte Neumann, Hans Joachim Seidenschnur, Heinrich Danielsen, Dr. Kurt Pfeiffer - Lehrer der Mittelschule Wilster
1960 von links, stehend: Heinrich Danielsen, NN, NN; Sitzend: Frau Gertrud Danielsen, Catharina Ahrens, NN, Karla Gundelach, Martin Sachs, Nelly Lüschow, Hans Bruhn Catharina Ahrens - Lehrer der Mittelschule Wilster
1960 von links: Hans Bruhn, Marianne Wilks, Erich Grothmann, Charlotte Neumann - Lehrer der Mittelschule Wilster
1960 von links: NN, Heinrich Danielsen, Hans Bruhn - Lehrer der Mittelschule Wilster

1960 Mittelschullehrer Heinrich Danielsen - ein Rechenmeister.
Der Lehrer Heinrich Danielsen - von ihm wurde nur als "Hein D." gesprochen - wirkte von April 1926 bis 1960 an der Mittelschule Wilster.
Er unterrichtete nach damaliger Unterteilung in den Mathematik Fächern "bürgerlich Rechnen", Algebra und Geometrie sowie als Wahlunterricht Stenographie (Kurzschrift) und die Arbeitsgruppe Gartenbau.
Er prägte durch seinen intensiven Unterricht und seine zwar eigenwilligen, jedoch nachhaltig erfolgreichen Lehrmethoden den guten Ruf der Schule im Fach Mathematik.
Neben der Erbringung schriftlicher Leistungen forderte er seinen Schülern auch die Bereitschaft und die Fähigkeit zum Kopfrechnen ab - die heute allgegenwärtigen Taschenrechner gab es seinerzeit noch nicht. So erwartete er beispielsweise beim Multiplizieren zweistelliger Dezimalzahlen in bestimmten Fällen (beide Faktoren im selben Zehnerbereich) die Lösung ohne schriftliche Hilfe und verriet dazu den Schülern kleine Tricks.
Aufgabenbeispiel: 87 x 88
Lösung: (Faktor 1) 87 + 8 (Einer des zweiten Faktors) = 95
Zwischenergebnis 95 multipliziert mit 8 (dem gemeinsamen Zehner der Faktoren) = 760
Zwischenergebnis 760 erweitert um eine Stelle = 7600
Zwischenergebnis 7600 addiert mit dem Produkt aus den Einern ( 7 x 8 ) 56 = 7656
Nach der offiziellen Verabschiedung in der Schule lud Heinrich Danielsen das Kollegium der Mittelschule zu einer privaten Feier in seine Wohnung an der Rathausstraße.
Bild 1: Charlotte Neumann, Hans Joachim Seidenschnur, Heinrich Danielsen, Dr. Kurt Pfeiffer
Bild 2: stehend: Heinrich Danielsen, NN, NN;
sitzend: Frau Gertrud Danielsen, Catharina Ahrens, NN Richter, Karla Gundelach, Martin Sachs, Nelly Lüschow, Hans Bruhn
Bild 3: Hans Bruhn, Marianne Wilks, Erich Grothmann, Charlotte Neumann
Bild 4: NN Richter, Heinrich Danielsen, Hans Bruhn

Bildrechte: Mittelschule Wilster (Schul Chronik)

1959 Festumzug der Kinder-Gilde marschiert durch Wilster

1959 Festumzug der Kinder-Gilde marschiert durch die Rathausstraße in Wilster
1959 Die Jahrgangsgruppen der Kindergilde wurden angeführt von ihren Majestäten (den Siegern der Wettspiele), so wie hier vor dem Pastorat am Markt in Wilster
1959 Eine Jahrgangsgruppe der Mädchen marschiert bei der Kindergilde durch die Rathausstraße in Wilster
1959 Eine Jahrgangsgruppe der Mädchen marschiert bei der Kindergilde über dem Marktplatz in Wilster

1959 Festumzug der Kinder-Gilde marschiert durch die Straßen der Stadt Wilster
Das Fest der Kindergilde war für die Schüler der Wilsteraner Schulen der unbestrittene Höhepunkt eines jeden Schuljahres.
Bild 1: Angeführt von einer Marschkapelle marschiert der Festumzug der Kinder-Gilde durch die Rathausstraße.
Bild 2: Die Jahrgangsgruppen wurden angeführt von ihren Majestäten (den Siegern der Wettspiele), so wie hier vor dem Pastorat am Markt.
Bilder 3 und 4: Einen besonders farbenprächtigen Anblick boten die Gruppen der Mädchen, welche zumeist zu zweit unter einem bunten Reif aus Papiergirlanden marschierten.
Ganz rechts (Bild 4) werden die Schülerinnen begleitet von Karla Gundelach, einer großartigen Lehrerin!
Die einzelnen Jahrgänge führten unabhängig von der Schulform gemeinsame Wettspiele durch und ermittelten dabei jeweils ihre mit Kronen und Schärpen inthronisierten Majestäten. Gestaffelt nach der jeweils erreichten Plazierung erhielt jedes Kind ein Geschenk.
Der nachmittägliche Festumzug der Schüler führte durch die überwiegend mit Landesflaggen festlich geschmückten Straßen, deren Belag vielfach mit unzähligen Blumen bestreut war. Danach gab es auf den Sälen der Gaststätten (u.a. Colosseum, "Holsteinisches Haus", Konzerthaus, "Krug zum grünen Kranze", "Zur Linde", "Lübbe´s Gasthaus") Tanzveranstaltungen.
Es war ein wundervolles Fest für die Kinder!

Bildrechte: nicht bekannt

1913 Neuendorf-Sachsenbande, Lehrer und Schüler der Dorfschule Averfleth

1913 Neuendorf-Sachsenbande, Lehrer und Schüler der Dorfschule Averfleth

1913 Lehrer und Schüler der Dorfschule Averfleth
Die Gemeinde Neuendorf bei Wilster unterhielt früher vier Schulen, nämlich in Averfleth, in Achterhörn, in Hackeboe und in Vorder-Neuendorf.
Die Mitte des 18ten Jahrhunderts eingerichtete Schule Averfleth war immer eine einklassige Schule, in welcher die Schüler aller Jahrgänge von einem einzigen Lehrer unterrichtet wurden.
Die Schule bestand bis zum Jahr 1972.
Das alte Foto zeigt alle Schüler der Dorfschule Averfleth im Jahr 1913. Der zu der Zeit dort tätige Lehrer Rieken unterrichtete an der Schule über einen Zeitraum von 3 Jahrzehnten, nämlich von 1897 bis 1929.
Leider sind keine der Namen der Schüler bekannt.

Bildrechte: nicht bekannt
Das Foto wurde freundlicherweise zur verfügung gestellt von Rudolf Böckmann, Burg in Dithmarschen

2016 Abbruch der Gebäude der ehemaligen Mittelschule Wilster b

2016 Abbruch der Gebäude der ehemaligen Mittelschule Wilster
2016 Abbruch der Gebäude der ehemaligen Mittelschule Wilster
2016 Abbruch der Gebäude der ehemaligen Mittelschule Wilster
2016 Abbruch der Gebäude der ehemaligen Mittelschule Wilster

2016 Abbruch der Gebäude der ehemaligen Mittelschule Wilster
Im Dezember 2016 wurden die Gebäude der ehemaligen Mittelschule Wilster abgebrochen.
Die Schulgebäude waren 1885 für die damalige private Knaben- und Mädchenschule errichtet worden. Die 1913 neu gegründete Mittelschule Wilster zog im gleichen Jahr in die Gebäude ein, nachdem zuvor die Knabenschule (spätere Volksschule) im Landrecht neben der dort bereits seit 1898 bestehenden Mädchenschule errichtet worden war.
Die Mittelschule führte diese Bezeichnung bis 1966, um danach als Realschule bezeichnet zu werden.
Nach dem Umzug der Mittelschule resp. Realschule in das neu gebaute Schulzentrum zog in die Gebäude am Stadtpark für mehrere Jahrzehnte die Sonderschule "Schule am Stadtpark" ein. Seit deren Auszug in 2013 war die Stadt Wilster bemüht, das ehemalige Schulareal einschließlich der Gebäude einer anderen Nutzung zuzuführen.
Bereits 1915 hat die Norddeutsche Rundschau den bevorstehenden Abbruch der Gebäude angekündigt und in diesem Zusammenhang nochmals die Geschichte der Mittelschule Wilster dargestellt. Dieser sehr interessante Artikel kann in der nachstehend aufrufbaren Datei nachgelesen werden.

Bildrechte: Sönke Denzau, Wilster

Hier finden Sie noch weitere Informationen (als Datei)

1957 Mittelschule Wilster – Ausflug der Klasse 6 nach Cuxhaven

1957 Mittelschule Wilster – Ausflug der Klasse 6 nach Cuxhaven. Von links nach rechts: „Dixie“ Jürgen Breiholz, Gerhard Tappe, Wolfgang Kahl, Heino Dethlefs, Thorsten Bathke, Rainer Golling, Kai-Henning Siemen, Peter Krey, Heinrich Nagel, Ulf Klimke, Heinz-Günter Stäcker, „Pusback“ Volker Ballerstädt
1957 Mittelschule Wilster – Ausflug der Klasse 6 nach Cuxhaven. Von links nach rechts: Else Rohde, Olga Jürgens, Karin Schmidt, Margrit Wiescher, Ursula Martens, Frau Nelly Lüschow (Lehrerin), Ingrid Meibom, Hannelore Neumann, Brigitte Wilschewski, Maren Harder, Ursula Piske, Angela Krohn, Waltraut Engelbrecht, Heike Schuchardt, Susanne Güsfeldt, Sieglinde Komm, Roswitha Radau

1957 Mittelschule Wilster – 1957 Ausflug der Klasse 6 nach Cuxhaven
Bild 1
Von links nach rechts: „Dixie“ Jürgen Breiholz, Gerhard Tappe, Wolfgang Kahl, Heino Dethlefs, Thorsten Bathke, Rainer Golling, Kai-Henning Siemen, Peter Krey, Heinrich Nagel, Ulf Klimke,
Heinz-Günter Stäcker, „Pusback“ Volker Ballerstädt
Bild 2
Von links nach rechts: Else Rohde, Olga Jürgens, Karin Schmidt, Margrit Wiescher, Ursula Martens, Frau Nelly Lüschow (Lehrerin),
Ingrid Meibom, Hannelore Neumann, Brigitte Wilschewski, Maren Harder, Ursula Piske, Angela Krohn, Waltraut Engelbrecht, Heike Schuchardt,
Susanne Güsfeldt, Sieglinde Komm, Roswitha Radau
Die Lehrerin Nelly Lüschow unterrichtete ab Oktober 1953 an der Mittelschule Wilster

Bildrechte: nicht bekannt
Anmerkung: Das Foto mit den Namen kann ausdruckbar unten als pdf-Datei aufgerufen werden

Hier finden Sie noch weitere Informationen (als Datei)

1959 Singewettstreit der Klassen der Mittelschule a

09.07.1959 Lehrerin Else Madré dirigiert den Schulchor der Mittelschule Wilster
09.07.1959 damalige Abschlussklasse 10A der Mittelschule Wilster beim Singewettstreit
09.07.1959 damalige Abschlussklasse 10A der Mittelschule Wilster beim Singewettstreit.1 NN; 2 Gisela Lindemann; 3 "Vossa" Annemarie Voß; 4 Karin Behrens; 5 Bärbel Hoppe; 6 Dörte Dierks; 7 "Heidi" Heidemarie Zubeil; Reimer Franzenburg; 9 Erhard Lentfer; 10 "Buschi" Werner Busch; 11 "Lie-schen" Elisabeth Nagel; 12 "Muffi" Manfred Meibohm;13 Anke Lütje; 14 Lore Schütt; 15 Christine Jähnke; 16 "Stanis" Hans Zelewski; 17 Peter von Holdt; 18 "Eule" Bernd Collmann; 19 Dieter Dietz; 20 Ewald Wagner; 21 Jochen Schröder.
09.07.1959 Schülerin Elisabeth Nagel dirigiert den Chor der Abschlussklasse 10A der Mittelschule Wilster beim Singewettstreit

1959 Singewettstreit der Klassen der Mittelschule Wilster
Neben dem Unterricht in den klassischen Lehrfächern und Arbeitsgruppen wurden den Schülern von einer überaus engagierten Lehrerschaft vielfältige weitere Aktivitäten geboten. Dazu gehörten u.a. Gartenbau, Chorsingen, Theater und Volkstanz.
Angeführt werden müssen auch das alljährliche Fest der Kindergilde der Wilsteraner Schulen sowie die Bundesjugendspiele.
Besondere Höhepunkte des Schuljahres waren die vierzehntägigen Sommerlager der beiden ältesten Jahrgänge sowie für alle Jahrgänge der Singewettstreit (Sängerwettstreit), an welchem sich alle Klassen der Mittelschule Wilster (MSW) beteiligten. In insgesamt drei Jahrgangsgruppen (Klassen 5 und 6, 7 und 8, 9 und 10) wetteiferten die Klassenchöre und ihre Dirigenten (ein Mitschüler aus der jeweiligen Klasse) miteinander.
Der Singerwettstreit im Jahr 1959 wurde bei strahlendem Sonnenschein am Tag (09. Juli) vor den Sommerferien auf dem Schulhof durchgeführt. Zuvor hatten sich die Klassen im Musikunterricht (dieses Fach wurde von den Lehrerinnen Else Madré und Karla Gundelach unterrichtet) auf den Wettstreit vorbereitet.
Die Veranstaltung wurde eingerahmt vom Auftritt des Schul-Chores unter Leitung von Else Madré (Bild 1)
Der Auftritt der Abschlußklasse 10A beim Singewettstreit (Bilder 2 und 3). Die Namen der Schüler sind:
1 NN; 2 Gisela Lindemann; 3 "Vossa" Annemarie Voß; 4 Karin Behrens; 5 Bärbel Hoppe; 6 Dörte Dierks; 7 "Heidi" Heidemarie Zubeil; Reimer Franzenburg;
9 Erhard Lentfer; 10 "Buschi" Werner Busch; 11 "Lie-schen" Elisabeth Nagel; 12 "Muffi" Manfred Meibohm;13 Anke Lütje; 14 Lore Schütt; 15 Christine Jähnke;
16 "Stanis" Hans Zelewski; 17 Peter von Holdt; 18 "Eule" Bernd Collmann; 19 Dieter Dietz; 20 Ewald Wagner; 21 Jochen Schröder.
Weitere nicht erkennbare bzw. nicht abgebildete Schüler der Klasse waren:
Ingo Breiholz; Bodo Eckhoff; Ingrid Eggert; Hartmut Ruge; Knut Siemen;
Die Schülerin "Lieschen" Elisabeth Nagel dirigiert den Klassenchor der 10A (Bild 4)

1966 Mittelschule Wilster am Stadtpark

1966 Mittelschule Wilster am Stadtpark in der Stadt Wilster

1966 Mittelschule/Realschule in Wilster
Blick vom Stadtpark aus auf die Rückseite des Hauptgebäudes der damaligen Mittelschule Wilster, welche bis 1966 diese Bezeichnung führte - danach Realschule.
Das Gebäude war bereits im Jahre 1885 für die damalige private Knaben- und Mädchenschule gebaut worden. Bekanntlich führte die heutige Zingelstraße bis weit in das vergangene Jahrhundert den Namen Schulstraße, denn an ihrem damaligen Ende lag der Zugang zur Schule.
Nachdem in 1913 das Gebäude der Knabenschule im Landrecht unmittelbar neben der dort seit 1898 bestehenden Mädchenschule errichtet worden war - beide Schulen wurden später zur Volksschule Wilster verbunden - zog in die Gebäude am Stadtpark die neu gegründete Mittelschule Wilster ein. Die Mittelschule in Wilster ist am 03.04.1913 gegründet worden.
Nach dem Umzug der Mittelschule resp. Realschule in das neu gebaute Schulzentrum zog in die Gebäude am Stadtpark für mehrere Jahrzehnte die Sonderschule "Schule am Stadtpark" ein. Nach deren Auszug ist die Stadt Wilster bemüht, das ehemalige Schulareal einschließlich der Gebäude einer anderen Nutzung zuzuführen.
Aus der auf dem Foto sehr tiefliegend erscheinenden Lage der Schulgebäude wird deutlich, daß die Flächen des Stadtparks künstlich aufgehöht worden sind.
Diese Aufhöhung ist vor etwa vierhundert Jahren im Zusammenhang mit der Einrichtung des zu der Zeit auf der Fläche angelegten Friedhofs vorgenommen worden. Die Erde hierfür wurde seinerzeit vom Wiesengelände zwischen der Wilsterau und der Rumflether Straße abgegraben, mit Kähnen zum Rosengarten und von dort mit Karren zum heutigen Stadtpark transportiert.
Bis zum Jahre 1604 lag der Friedhof des Kirchspiels Wilster um die Kirche herum; er wurde danach auf das Gelände des heutigen Stadtparks verlegt und hier bis 1859 betrieben, in Einzelfällen auch länger.
Erst im Jahre 1907 wurde der Stadtpark entsprechend hergerichtet.

Bildrechte: Stramm Verlag, St. Michaelisdonn
Anmerkung: das als Originalabzug vorliegende Foto ist ein Probeabzug für eine Ansichtskarte

 

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