Alte Postkarten aus Wilster

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Verein Bürger-Schützen-Gilde, Löffel der Bürger Gilde

Ehrenlöffel der Bürger-Schützen-Gilde der Stadt Wilster
Ehrenlöffel der Bürger-Schützen-Gilde der Stadt Wilste

Eine Tradition der Bürger-Schützen-Gilde Wilster - der zweitältesten Gilde des Landes Schleswig-Holstein - ist die Dekorierung ihrer beim Vogelschießen ermittelten Könige (König, Schwanz- und Kopfkönig) mit ganz besonderen silbernen Löffeln.
Beim Ausschießen des Volkskönigs der Bürgergilde wurden versilberte Löffel als Preis ausgesetzt, während dieses beim Schießen der Gildebrüder silberne Löffel waren.
Peter J. von Holdt hatte die Ehre, u.a. zweimal die Würde des Volks-Königs und einmal beim Schießen der Gilde die des Kopf-Königs zu erringen.
Die Bürgergilde hat bis in das Jahr 1380 zurück reichende Traditionen; mehr dazu auf dem Internetangebot der Bürger-Schützen-Gilde Wilster; siehe bei den vorgeschlagenen Links

Anmerkung: Die Löffel haben ein sehr altes Dekor. Die verwendete Punze (der Stempel) Krone und Halbmond ist seit ca. 1880 als Garantiestempel für silberne Gegenstände benutzt worden; es ist das Markenzeichen der Firma Robbe & Berking

1962 Umzug der Bürger-Schützen-Gilde in der Rathausstraße

1962 Umzug der Bürger-Schützen-Gilde in der Rathausstraße der Stadt Wilster

1962 Umzug der Bürger-Schützen-Gilde (Bürgergilde) in der Rathausstraße
Der Umzug beim Fest der Wilsteraner Bürger-Schützen-Gilde passiert die Rathausstraße in Höhe des neuen Rathauses.
Im Marschblock der Gilde der Volkskönig des Jahres 1962 Peter von Holdt (mit dunkler Hose); hinter ihm "Hanne" Johannes Holm, der Gilde-König des Jahres 1961
Links an der Einmündung zur Blumenstraße das kurze Zeit danach abgebrochene Geschäftshaus von Heinrich Gosch (Rundfunk und Elektro). Im Hintergrund die im Zuge der Stadtsanierung abgebrochenen Häuser der Schmiedestraße.

Bildrechte: nicht bekannt

Mehr Informationen im Internetangebot der Bürger-Schützen-Gilde Wilster; siehe bei den vorgeschlagenen Links

1967 Einholen des Königs der Bürger-Schützen-Gilde Wilster

1967 Einholen des Königs der Bürger-Schützen-Gilde der Stadt Wilster
1967 Einholen des Königs der Bürger-Schützen-Gilde der Stadt Wilster

1967 Einholen des Königs der Bürger-Schützen-Gilde (Bürgergilde) Wilster
Beim Gilde-Fest des Jahres 1966 hatte der Kaufmann Hubert Holm, Burger Straße, mit der Armbrust den hölzernen Adler abgeschossen und war für ein Jahr der König der Bürger-Schützen-Gilde Wilster.
Am Gilde Montag des Folgejahres wird er vor seinem Hause in der Burger Straße (gegenüber ist das Bahnhofs-Hotel erkennbar) von der Gilde zum Fest eingeholt.
Der Hauptmann der Gilde begrüßt hier die von zwei Stadtsoldaten - Richard Huusmann und Helmut Wilckens - flankierten Majestäten Jochen Schwarck, Hubert Holm, Jörn Dethlefs (?). Rechts daneben Hans Wilhelm Weingardt.
Daneben die am Vortage beim Vogelschießen ermittelten Volkskönige (König, Kopf- und Schwanzkönig) Werner Busch, Dieter Röckendorf, Willi Dunker. Den "Volkskönigen" sind keine Stadtsoldaten beigeordnet - eine verbesserungsfähige Handhabung.
Bild 2: der Gilde-Schreiber Karl Huusfeldt begrüßt die Majestät.

Bildrechte: nicht bekannt (vermutlich Werner Behning, Wilster)
Die Fotos wurden freundlicherweise zur Verfügung gestellt von Ralf Steffens, Luzern, Schweiz

1959 Abordnungen der Bürger-Schützen-Gilde Wilster bei der St. Vitus Gilde in Hademarschen

1959 Abordnungen der Bürger-Schützen-Gilde Wilster bei der St. Vitus Gilde in Hademarschen
1959 Abordnungen der Bürger-Schützen-Gilde Wilster bei der St. Vitus Gilde in Hademarschen
1959 Abordnungen der Bürger-Schützen-Gilde Wilster bei der St. Vitus Gilde in Hademarschen
1959 Abordnungen der Bürger-Schützen-Gilde Wilster bei der St. Vitus Gilde in Hademarschen

1959 Abordnung der Bürger-Schützen-Gilde (Bürgergilde) Wilster in Hanerau-Hademarschen
Zur St. Vitus Gilde in Hanerau-Hademarschen bestanden in der Vergangenheit gute Kontakte, weshalb mehrfach eine Abordnung der Bürger-Schützen-Gilde Wilster auch an deren Fest-Veranstaltung teilnahm.
Bild 1: Hans Schlüter, Conrad Ramm und Hans Egge marschieren hinter den Wilsteraner Fahnenschwenkern (1956)
Bild 2: Die Wilsteraner Fahnenschwenker Uwe Goldmann, Heinz-Theodor Maaß und Albert Tiedemann zeigen ihre Kunst vor dem damaligen Feldhusens Hotel in Hademarschen (1956)
Bild 3: Mit Gastgebern haben sich (obere Reihe) aufgestellt: Albert Tiedemann (links), Hans Egge (zweiter von links), Hans Schlüter (dritter von rechts) und Hans Behrens (zweiter von rechts)(1958)
Bild 4: 325jährige Stiftungsfest der St. Vitus Gilde in Hanerau-Hademarschen (1959)
Dabei waren aus Wilster - soweit erkannt
stehend: Richard Huusmann (links), Wilhelm Holler (dritter von links), Hans Schlüter (sechster von links), Fahnenschwenker Albert Tiedemann (neunter von links)
sitzend mit weißer Hose: Hans Egge

1940 Friseursalon Schott an der Neustadt

1940 Friseursalon Schott im Haus Neustadt 17 in Wilster
1940 Friseursalon Schott im Haus Neustadt 17 in Wilster
1940 Friseursalon Schott im Haus Neustadt 17 in Wilster
1954 Bericht der Wilsterschen Zeitung über das 30-jährige Jubiläum des Friseurmeisters Friedrich Schott in Wilster

1940 Friseursalon Schott an der Neustadt.
Der Friseurmeister Friedrich Schott hatte sich im Jahre 1924 in dem Gebäude Neustadt 17 selbständig gemacht und einen eigenen Salon eingerichtet.
Bereits sein Vater, welcher Schuhmacher von Beruf war, hatte in dem Haus für seine Zwecke eine Werkstatt eingerichtet, nachdem er ein Drittel das damaligen Doppelhauses Neustadt 16 / 17 erwarb.
Im Laufe der Zeit wurde das Gebäude von der Familie Schott völlig erworben und schrittweise vergrößert und modernisiert. Zu Beginn der 1950er Jahre wurde der zeitweilig nur als Herrensalon geführte Betrieb durch die Einrichtung eines zeitgemäßen Damensalons vergrößert.
1954 konnte Friedrich Schott sein 30-jähriges Jubiläum begehen, worüber die Wilstersche Zeitung berichtete (sh. Bild 4).
Nachfolger des Betriebes von Friedrich Schott wurde dessen Sohn Günter.

Bildrechte:
Bild 1: nicht bekannt
Bild 2 bzw. 3 (Ausschnitt): Foto- Hartwigsen, Harrisleefeld bei Flensburg
Anmerkung: Die Fotos und der Zeitungsausschnitt wurden freundlicherweise zur Verfügung gestellt von Günter Schott und Ulla Diedrichsen, Wilster.

1949 - 1968 Er trug den Adler der Bürger-Schützen-Gilde - Schuster Hans Schlüter c

1949 - 1968 Er trug den Adler der Bürger-Schützen-Gilde der Stadt Wilster - Schuster Hans Schlüter
1949 - 1968 Er trug den Adler der Bürger-Schützen-Gilde der Stadt Wilster - Schuster Hans Schlüter
1949 - 1968 Er trug den Adler der Bürger-Schützen-Gilde der Stadt Wilster - Schuster Hans Schlüter
1949 - 1968 Er trug den Adler der Bürger-Schützen-Gilde der Stadt Wilster - Schuster Hans Schlüter

1949 - 1968 Er trug voller Freude und sichtbarem Stolz den Adler der Bürger-Schützen-Gilde, wann immer diese durch die Straßen der Stadt Wilster marschierte - Schuster Hans Schlüter.
Bild 1: Die Funktionsträger der Bürger-Schützen-Gilde (Bürgergilde) marschieren im Jahr 1955 am unteren Kohlmarkt vorbei an den das Gewehr präsentierenden Stadt-Soldaten - vornweg Hans Schlüter, hinter ihm mit der geschulterten Armbrust Wilhelm Köberlein (von 01.12.1930 bis 31.08.1955 Leiter der in der Deichstraße gelegenen Niederlage Wilster der Bavaria & St. Pauli Brauerei)
Bild 2: marschierende Bürger-Schützen-Gilde im Jahr 1955 vor dem Alten Rathaus in der Op de Göten; links vornweg der langjährige Gildeschreiber, Malermeister Karl Huusfeldt (er war zugleich langjähriger Bürgervorsteher in Wilster)
Bild 3: marschierende Bürger-Schützen-Gilde im Jahr 1958 vor dem Alten Rathaus in der Op de Göten. Hans Schlüter trägt den Adler für das Königsschießen der Gildebrüder - Friedrich Harms den Adler für das Ausschießen des Volks-Königs
Bild 4: Im Jahr 1961 paradieren vor dem Alten Rathaus Funktionsträger der Gilde - den Adler trägt Hans Schlüter. Vornweg Hans Behrens, dahinter Conrad Ramm, der Tambour Alfred Spiess, Hans Schlüter mit dem Adler, Hans Egge mit der Armbrust und der Fahnenschwenker Peter Huusfeldt.

Bildrechte: nicht bekannt

1983 Blick vom Rosengarten auf die Neustadt - Häuser an der Neustadt

1983 Blick vom Rosengarten auf die Neustadt - Häuser an der Neustadt in Wilster

1983 Blick vom Rosengarten auf die Neustadt - Häuser an der Neustadt
In den 1960er Jahren war im Rahmen der Flächensanierung die gesamte rechte Häuserzeile zwischen Neumarkt und Zugang zum Rosengarten ohne vernünftigen Grund beseitigt worden.
Auf der danach Jahrzehnte brach liegenden Fläche wurde 2007 das städtebaulich ansprechende Bauvorhaben des Dr. Thomas Urch realisiert, welches die Arzt Praxis und eine Diakonie-Station beherbergt.
In Bildmitte das Wohn- und Geschäftshaus des Friseurs Günter Schott; der Betrieb war von dessen Vater, dem Friseur Meister Friedrich Schott, im Mai des Jahres 1924 in dem ursprünglichen Doppelhaus Neustadt 16 / 17 begründet worden. In der Folge ist das Gebäude mehrfach umgebaut worden.

Bildrechte: Günter Schott
Anmerkung: Das Foto wurde freundlicherweise zur Verfügung gestellt von Günter Schott und Ulla Diedrichsen, Wilster.

1952 Kommers der Bürger-Schützen-Gilde (Bürgergilde) Wilster

1952 Kommers der Bürger-Schützen-Gilde (Bürgergilde) Wilster

1952 Kommers der Bürger-Schützen-Gilde (Bürgergilde) Wilster im historischen Gartenhaus "Trichter" am Colosseum.
Von den Teilnehmern der Zusammenkunft können einige noch benannt werden, so
Albert Tiedemann (Möbelhändler in der Neustadt)
Wilhelm Köberlein (Braumeister in der Deichstraße)
Hans Behrens (Blumenhändler am Kohlmarkt)
Theodor Andersen (Textilwarenhändler am Markt)
Heinrich Hülsing (Betreiber "Adler Lichtspiele" im Landrecht)
Karl-Heinz Hencke (Schreibwarenhändler in der Deichstraße)
Conrad Ramm (Kaufmann in der Burgerstraße)
Johann Carstensen (Malermeister in der Neustadt)
Karl Huusfeld (Malermeister in der Schmiedestraße; er übte die Funktion des Gildeschreibers aus.
Hans Schlüter (Schuster in der Deichstraße)

Die Wilsteraner Gilde ist im Jahre 1588 gegründet worden.
Die erste der Wilsteraner Gilden (mittelalterliche Gemeinschaften zu gegenseitigem Schutz und Hilfe) ist bereits im Jahre 1380 genannt.
Heute pflegt die wilsteraner Gilde „nur“ noch Traditionen.

1949 - 1968 Er trug den Adler der Bürger-Schützen-Gilde - Schuster Hans Schlüter a

1949 - 1968 Er trug den Adler der Bürger-Schützen-Gilde Wilster - Schuster Hans Schlüter
1949 - 1968 Er trug den Adler der Bürger-Schützen-Gilde Wilster - Schuster Hans Schlüter
1949 - 1968 Er trug den Adler der Bürger-Schützen-Gilde Wilster - Schuster Hans Schlüter
1949 - 1968 Er trug den Adler der Bürger-Schützen-Gilde Wilster - Schuster Hans Schlüter

Über 20 Jahre trug er den Adler: Hans Schlüter
Er war ein sehr liebenswerter, schlichter und bescheidener Mann, der in der Deichstraße wohnende und dort seinen kleinen Laden und seine Werkstätte betreibende Schuster Hans Schlüter.
Wohl für niemanden mehr als für ihn, war das Fest der Bürger-Schützen-Gilde (Bürgergilde) Wilster das herausragende Ereignis des Jahres.
Dann stand einmal er ganz allein im Mittelpunkt des Geschehens.
Als der Begründer Peter J. von Holdt) dieser Heimat-Seite noch ein Schuljunge war, wurde er von Hans Schlüter nach dem herausragenden Geschehen beim Gildefest gefragt. Der nach kurzer Überlegung gegebenen Antwort "Fahnenschwenken" konnte Hans Schlüter nicht zustimmen.
Für ihn, der den hölzernen Adler während des Festumzuges durch die Straßen der Stadt trug, stand die Vorbereitung für das Vogelschießen ganz eindeutig im Mittelpunkt.
Die Gildebrüder waren mit präsentiertem (Holz-) Gewehr auf dem Festplatz angetreten, die Kapelle spielte den Defiliermarsch, Hunderte Zuschauer schauten gebannt auf einen Mann - auf ihn, Hans Schlüter. In gerader Haltung den Adler präsentierend, marschierter er im Stechschritt zum Mast und pflanzte dort den Adler auf. Das war der Höhepunkt des Festes!
Bild 1: Hans Schlüter trägt den Adler vor dem Alten Rathaus (1952)
Bild 2: Hans Schlüter trägt den Adler in der Straße Op de Göten; links das ehemalige Hotel Wilstermarsch-Haus (1951)
Bild 3: Die Bürger-Schützen-Gilde marschiert über den Markt, Hans Schlüter trägt den Adler (1951)
Bild 4: Die Gilde marschiert in der Op de Göten an den Fahnenschwenkern, den Majestäten und Gilde-Beamten sowie den Stadt-Soldaten vorbei (1951)

Bildrechte: nicht bekannt

1978 Mitglieder der Bürger-Schützen-Gilde vor dem Trichter

1978 Mitglieder der Bürger-Schützen-Gilde (Bürgergilde) vor dem "Trichter", dem historischen Gartenhaus in der Stadt Wilster

1978 Mitglieder der Bürger-Schützen-Gilde (Bürgergilde) vor dem "Trichter"
Gemeinsam mit mehreren ihrer Gäste haben sich Gildebrüder der Bürger-Schützen-Gilde auf der Freitreppe des historischen "Trichter" zum Gruppenfoto aufgestellt.

Bildrechte: nicht bekannt
Das Foto wurde freundlicherweise zur Verfügung gestellt von Ralf Steffens, Luzern, Schweiz

1915 Schott-Brücke im Bereich Krumwehl / Neustadt

1915 Schott-Brücke im Bereich Krumwehl / Neustadt in der Stadt Wilster

1915 Schott-Brücke im Bereich Krumwehl / Neustadt
Ein kleiner Lastkahn liegt, auf niedrigeren Wasserstand wartend, vor der Schott-Brücke im Bereich Neustadt/Krumwehl.
Mit dem Schott bei der Brücke wurden in früheren Zeiten – bis Ende der 1960er Jahre - die Wasserstände in der Wilsterau reguliert und Spülströme für die Stadtarme aktiviert, was jedoch ab der zu Beginn der 1950er Jahre begonnenen Verrohrung des Stadtdurchganges der Wilsterau hydraulisch nicht mehr funktionieren konnte – ein wasserbaulicher Mißgriff.
Rechts ist auf dem Areal eines sehr alten und daher abgebrochenen Gebäudes ein neu erbautes Wohnhaus zu erkennen (später bis in die 1960er Jahre Haus des Händlers Garthe); die zuvor in der Ufermauer vorhanden gewesene und zum Wasser herunter führende Treppe ist beseitigt.
Hinter dem Haus rechts und dieses überragend ist das auf der anderen Straßenseite der Neustadt gelegene Haus des Gastwirtes Falk – „Radfahrers Ruh“ – erkennbar, hinter dem zentralen Baum die Gastwirtschaft „Zum goldenen Anker“, deren Wirt auch für die Bedienung des Schott zuständig war.

Interessant ist die Nachricht des Absenders der als Feldpost gelaufenen Karte, auf welcher er vom Bezug der Bürgerquartiere berichtet (sh. Bild 3) - offenbar wurden Soldaten in den Häusern der Bürger einquartiert.

Bildrechte: Friedrich Schlüter, Wilster
Reg. mein-wilster: 1037 AK

1928 Neubau der Schott-Brücke in der Neustadt

1928 Neubau der Schott-Brücke in der Neustadt in Wilster

1928 Neubau des Schotts und der Schottbrücke.
Die Brücke am Schott überquert die Wilsterau (Verlauf der ehemaligen Sielwettern) im Zuge der Straße Neustadt.
Im Hintergrund führt die Straße Krumwehl Richtung Stadtfeld, St. Margarethen, Brunsbüttel.
Das Schott diente zum Aufstau der Wilsterau, oder um den Flut- bzw. Ebbstrom wahlweise entweder durch den Hauptarm oder die Stadtarme zu leiten;
auch am Bäckerstraßenfleth war am Neumarkt ein Schott vorhanden.
Das Schott an der Schott-Brücke wurde viele Jahre lang von Albertine Krumm, Wirtin der Gaststätte „Goldener Anker“ (rechts im Anschnitt erkennbar) bedient.

Bildrechte: Werner Behning, Wilster, aus dessen Sammlung die Aufnahme stammt

1920 Fahnenschwenken der Bürger-Schützen-Gilde vor dem Alten Rathaus

1920 Fahnenschwenken der Bürger-Schützen-Gilde vor dem Alten Rathaus der Stadt Wilster

ca. 1920 Fahnenschwenken der Bürger-Schützen-Gilde (Bürgergilde) vor dem Alten Rathaus
Repro einer alten Ansichtskarte
Vor dem Alten Rathaus in der Marktstraße – der heutigen Op de Göten – zeigen beim Fest der Bürger-Gilde die Fahnenschwenker der angetretenen Gilde und zahlreichen Zuschauern ihre Künste.
Links das heute leider nicht mehr bestehende Alte Balkenhaus, davor eine Schott´sche (Schottische) Karre.
Von ihrer leichten einspännigen Kutsche (bis in die 1950 Jahre ein häufiges Fahrzeug der ländlichen Bevölkerung) genießen Personen ihren Logenplatz.

Bildrechte: Robert Friedrichs, Wilster - Sammlung Werner Behning
Anmerkung: Robert Friedrichs macht sich seit Jahren dadurch verdient, daß er alte Foto aus der Sammlung seines Großvaters Werner Behning als Repros alter Postkarten oder mittels des Alt-Wilster-Kalender interessierten Heimatfreunden anbietet. Wer diese oder Fotos von den Originalnegativen erwerben möchte, den verweise ich auf die Seite Alt-Wilster

1920 Fahnenschwenken der Bürger-Schützen-Gilde vor dem Alten Rathaus

Fahnenschwenken der Bürgergilde vor dem Alten Rathaus in der Marktstraße der Stadt Wilster

ca. 1920 Fahnenschwenken der Bürger-Schützen-Gilde (Bürgergilde) vor dem Alten Rathaus
Vor dem Alten Rathaus in der Marktstraße – der heutigen Op de Göten – zeigen beim Fest der Bürger-Gilde die Fahnenschwenker der angetretenen Gilde und zahlreichen Zuschauern ihre Künste.
Das Fahnenschwenken der Bürger-Schützen-Gilde hat eine weit über 230 Jahre alte Tradition.
Die einzelnen Darbietungen orientieren sich nach einer Vorgabe, die vom Exercitienmeister Andreas Kletten in Nürnberg im Jahre 1679 festgeschrieben wurde.
Zu dieser Tradition der Gilde findet sich mehr auf dem Internetangebot der Bürger-Schützen-Gilde Wilster; siehe bei den vorgeschlagenen Links
Links das heute leider nicht mehr bestehende Alte Balkenhaus, davor eine Schott´sche (Schottische) Karre.
Von ihrer leichten einspännigen Kutsche (bis in die 1950er Jahre ein noch häufig von der ländlichen Bevölkerung genutztes Fahrzeug) genießen Personen ihren Logenplatz.

Bildrechte: Robert Friedrichs, Wilster - Sammlung Werner Behning
Anmerkung: Robert Friedrichs macht sich seit Jahren dadurch verdient, daß er alte Foto aus der Sammlung seines Großvaters Werner Behning als Repros alter Postkarten oder mittels des Alt-Wilster-Kalender interessierten Heimatfreunden anbietet. Wer diese oder Fotos von den Originalnegativen erwerben möchte, den verweise ich auf die Seite Alt-Wilster

1955 marschierende Kinder-Gilde in der Neustadt

1955 marschierende Kinder-Gilde in der Neustadt in Wilster

1955 Die Kinder-Gilde marschiert durch die Neustadt
Ein ganz besonderer Höhepunkt in jedem Schuljahr war für die Kinder der Wilsteraner Schulen das Fest der Kinder-Gilde.
Am Vormittag wurden von den Altersgruppen verschiedene Wettspiele (Geschicklichkeitsspiele) ausgetragen; am Nachmittag marschierten die Kinder durch die Straßen der Stadt und danach wurden auf allen Sälen der Stadt Tanzveranstaltungen durchgeführt.
Hier marschieren die Kinder vom Neumarkt kommend in die Straße Neustadt. Der Trupp der Kinder wird begleitet von dem hoch angesehenen Lehrer Gerhard Sakowski, welcher später Rektor der Volksschule wurde; er läuft hier in Höhe des Einganges der Schlachterei und Wurstfabrik von Friedrich Herzog (* 12.12.1914, * 25.02.1995).
Rechts ist die Einmündung der postalisch zur Neustadt gehörenden, jedoch inoffiziell „De Slaat“ genannten kleinen Straße erkennbar.
Der Marschblock der Jungen wird angeführt von ihrem „König“ Udo Urban als Sieger des Wettkampfes, daneben Holger A. Hansen (der dieses Foto zur Verfügung stellte);
von den Jungs dahinter sind mir namentlich noch Peter Friedrich und Hans-Jürgen Hinz bekannt. Wer kennt weitere Namen?

Bildrechte: nicht bekannt

1954 Bürger-Schützen-Gilde Wilster

1954 marschierende Bürger-Schützen-Gilde Wilster
1954 Ehrenformation der Bürger-Schützen-Gilde Wilster
1954 Ehrenformation der Bürger-Schützen-Gilde Wilster
1954 Mitglieder der Bürger-Schützen-Gilde Wilster vor dem historischen Gartenhaus Trichter

ca. 1954 Fest der Bürger-Schützen-Gilde (Bürgergilde) Wilster
Das Fest der Bürger-Schützen-Gilde ist ein alljährlicher Höhepunkt im gesellschaftlichen Leben der Stadt Wilster; das Fest verläuft regelmäßig nach überkommenen Regularien.
Die Wilsteraner Gilde wurde im Jahre 1588 gegründet.
Die erste der Wilsteraner Gilden (mittelalterliche Gemeinschaften zu gegenseitigem Schutz und Hilfe) ist bereits im Jahre 1380 genannt.
Heute pflegt die Gilde „nur“ noch Traditionen und es ist ihr zu wünschen, daß sie dauerhaft Bestand hat.
Bild 1 Die in ihrer Uniform (weiße Hose, schwarzes Jacket, Zylinder mit Kokarde in den Farben des Landes Schleswig-Holstein) und mit geschultertem mit Blumen geschmückten Holzgewehr marschierende Gilde auf dem Markt. Im Vordergrund (ohne Gewehr) der Konditormeister Hans Egge (von den Wilsteranern freundlich Hans Cremeschnitt genannt); dahinter mit Degen Richard Huusmann.
Bild 2 Die Gilde-Brüder mit präsentiertem (Holz-) Gewehr vor dem Alten Rathaus. Zeiter von Links ist der Sattler-Meister Karl Stiddig (Geschäft in der oberen Deichstraße)
Bild 3 Angetretene Gilde vor der Waffenhalle an der Wende in der Deichstraße. Zweiter von links Wilhelm Ehlert (Textilgeschäft in der Schmiedestraße); daneben Willy Köberlein, von 01.12.1930 bis 31.08.1955 Leiter der in der Deichstraße gelegenen Niederlage Wilster der Bavaria & St. Pauli Brauerei; übernächster ist der Müllermeister Detlef Heinrich Martens, Eigentümer der Mühle Aurora in Rumfleth
Bild 4 Gilde-Brüder beim Verlassen des historischen Trichter am Colosseum; im Vordergrund Heinrich Hülsing (genannt: Hein Hü), Eigentümer der Adler-Lichtspiele im Landrecht.

Bildrechte: nicht bekannt

Mehr Informationen gibt es auf dem Internetangebot der Bürger-Schützen-Gilde Wilster; siehe bei den vorgeschlagenen Links

1943 Kinderspiel - Radfahren auf dem Bürgersteig

1943 Kinderspiel - Radfahren auf dem Bürgersteig der Neustadt in Wilster

1943 Kinderspiel - Radfahren auf dem Bürgersteig
Der Schüler Günter Schott radelt mit seinem Fahrrad auf dem Bürgersteig in der Straße Neustadt.
Die Bürgersteige in Wilster waren seinerzeit überwiegend mit einer Pflasterung aus diagonal verlegten roten Klinkern befestigt, die dreieckigen Anschlußsteine bestanden aus gelben Klinkern. Die Bordsteine bestanden aus Granit.
Es ist auffällig, dass an dem Kinderfahrrad offenbar keine Beleuchtung und keine Handbremse vorhanden ist.
Im Hintergrund rechts ist das Wohn- und Geschäftshaus der Schlachterei und "Wurstfabrik" von Friedrich Herzog zu erkennen. Links im Vordergrund das Wohn- und Geschäftshaus der Schmiede von Georg Stelzer; das Gebäude sowie auch die gesamte zugehörige Häuserzeile wurde Ende der 1960er Jahre im Rahmen der Stadtsanierung aus schwer nachvollziehbaren Gründen abgebrochen, die Flächen blieben vier Jahrzehnte unbebaut.

Bildrechte: Friedrich Schott, Wilster
Anmerkung: Das Foto wurde freundlicherweise zur Verfügung gestellt von Günter Schott und Ulla Diedrichsen, Wilster.

1927 Neumarkt, Schmiedestraße, Neustadt, Schott, Gaststätten

1927 Neumarkt, Schmiedestraße, Neustadt, Schott-Brücke in der Stadt Wilster
1927 Schmiedestraße, Neumarkt in der Stadt Wilster
1927 Neumarkt, Einmündung Blumenstraße in der Stadt Wilster
1927 Radfahrers Ruh und Zum Goldenen Anker in der Stadt WilsterNeustadt, Schott-Brücke Gaststätten

1927 Neumarkt, Schmiedestraße, Neustadt.
oben (Bild 2): Blick vom Neumarkt in die Schmiedestraße; rechts das sogenannte Spritzenhaus der Feuerwehr, links mit den Galerie-Bäumen davor das Kolonial- und Haushaltswaren Geschäft von Peter Nagel (später Hans Kruse), das übernächste Haus mit dem prächtigen wunderschönen Backstein-Giebel ist das Hudemann´sche Haus, welches im Jahre 1596 als Wohnhaus für den damaligen Wilsteraner Bürgermeister Hudemann errichtet wurde und heute eines der ältesten Gebäude der Stadt ist.
mittig (Bild 3): Die Einmündung der Blumenstraße in den Neumarkt. Links der Friseur Salon von Waldemar Pien, rechts das zum Bau-Geschäft von Hermann Kruse gehörige Wohnhaus.
unten (Bild 4): Die Brücke am Schott. Links die Gastwirtschaft „Zum goldenen Anker“ von Heinrich Krumm, deren Inhaber auch das hier die Wilsterau aufstauende Schott bedienten, jenseits der Brücke das stattliche Gebäude mit der Gaststätte „Radfahrers Ruh“ des Wirtes Carl Falk – die Gaststätte führte auch den Namen „Zur Aussicht“.

Bildrechte: Karl Kuskop, Wilster
Reg. mein-wilster: 0964 AK

1900 Marktplatz, angetretene Bürger-Schützen-Gilde

1900 angetretene Bürger-Schützen-Gilde auf dem Marktplatz in der Stadt Wilster

1900 angetretene Bürger-Schützen-Gilde (Bürgergilde) auf dem Marktplatz
Die Mitglieder der Bürger-Gilde haben sich, beobachtet von zahlreichen Zuschauern, auf der westlichen Seite des Marktplatzes aufgestellt. Die Mauern der Kirche sind am oberen Bildrand zu erkennen.
Die Gilden waren im Mittelalter Versicherungsgilden auf Gegenseitigkeit. Die „broderscopp des Hilgen Lichnames der schutten“ wurde bereits 1380 im alten Ratsbuch der Stadt Wilster erwähnt.
Heute pflegt die Gilde „nur“ noch Traditionen. Es ist der Gilde zu wünschen, daß sie dauerhaft Bestand hat.
"Uniform" und Ausrüstung der Gilde-Brüder besteht aus weißer Hose und schwarzem Jacket, Zylinder mit Kokarde in den Farben des Landes Schleswig-Holstein und einem mit Blumen geschmückten Holzgewehr.
Zum jährlichen Gildefest gehören unter anderem der vorbereitende Exerzierabend, der Festumzug, das Vogelschießen (entstanden aus dem mittelalterlichen Papagoyenschießen) und der Festball.
Mehr erfahren kann man auf dem Internetangebot der Bürger-Schützen-Gilde Wilster; siehe bei den vorgeschlagenen Links

Bildrechte: Carl Kuskop, Wilster
Reg. mein-wilster: 1181 AK

1968 Neustadt in Wilster - Motorräder und Motorradfahrer

1968 Neustadt in Wilster - Motorräder und Motorradfahrer

1968 Neustadt in Wilster
Mit Motorrädern posieren der Friseur Meister Friedrich Schott sowie ein älteres Paar. Augenscheinlich war die heute übliche Kluft für Motorradfahrer noch nicht in Gebrauch - Sacko und Tuchhose oder Anzug mit Hemd und Schlips wurden offenbar für auskömmlich gehalten, ganz zu Schweigen vom Verzicht auf die Verwendung eines Helmes.
Bei den Gebäuden handelt es sich um das Wohn- und Geschäftshaus der Schmiede von Georg Stelzer; das Gebäude sowie auch die gesamte zugehörige Häuserzeile wurde Ende der 1960er Jahre im Rahmen der Stadtsanierung aus schwer nachvollziehbaren Gründen abgebrochen, die Flächen blieben vier Jahrzehnte unbebaut.
Die Straßen in Wilster waren seinerzeit noch überwiegend mit einem Pflaster aus Granitsteinen befestigt. Auch die Bordsteine bestanden aus Granit, während die Bürgersteige überwiegend mit einer Pflasterung aus diagonal verlegten roten Klinkern befestigt waren, die dreieckigen Anschlußsteine bestanden aus gelben Klinkern.

Bildrechte: Familie Schott, Wilster
Anmerkung: Das Foto wurde freundlicherweise zur Verfügung gestellt von Günter Schott und Ulla Diedrichsen, Wilster.

1937 Bürger-Schützen-Gilde Wilster

1937 angetretene Gildebrüder der Bürger-Schützen-Gilde Wilster

1937 Die Mitglieder der Bürger-Schützen-Gilde (Bürgergilde) haben sich für den Fotografen vor dem Festzelt aufgestellt;
die Wilsteraner Gilde wurde im Jahre 1588 gegründet.
Die erste der Wilsteraner Gilden (mittelalterliche Gemeinschaften zu gegenseitigem Schutz und Hilfe) ist bereits im Jahre 1380 genannt.
Heute pflegt die Gilde „nur“ noch Traditionen.
Obere Reihe ganz rechts der Braumeister Wilhelm Köberlein, welcher die in der Deichstraße gelegene Niederlage Wilster der Hamburger Bavaria und St.Pauli Brauerei leitete;
Zweiter von links in der zweiten Reihe von oben ist der Tischlermeister Heinrich von Holdt

Bildrechte: nicht bekannt

Mehr Informationen auf dem Internetangebot der Bürger-Schützen-Gilde Wilster; siehe bei den vorgeschlagenen Links

1968 Traditionen der Bürger-Schützen-Gilde - Ehrungen, Auszeichnungen, Funktionen

Bürger-Schützen-Gilde der Stadt Wilster. Es wurden im Jahr 1968 für ihre Verdienste um die Gilde mit der bronzenen Gilde-Medaille ausgezeichnet: von links Hans Behrens als Rosenmeister, Hans Schlüter als Adlerträger, Uwe Goldmann als Fahnenschwenker, Peter Ramm
Bürger-Schützen-Gilde der Stadt Wilster. Es wurden 1966 zu Gilde-Beamten ernannt bzw. ausgezeichnet: von links Bruno Wilckens, Alfred Spiess, Hans Schlüter, Hans Wilhelm Weingardt, Arthur Steinhövel
Bürger-Schützen-Gilde der Stadt Wilster. Es wurden 1966 zu Gilde-Beamten ernannt bzw. ausgezeichnet: von links Bruno Wilckens, Alfred Spiess, Hans Schlüter, Hans Wilhelm Weingardt, Arthur Steinhövel
Bürger-Schützen-Gilde der Stadt Wilster. Auf dem Bild aus dem Jahre 1967 sind sitzend von links zu erkennen: Pastor Lohse aus Wewelsfleth, Gustavus Witt aus der Schweiz, Alfred Spiess, Hans Schlüter, Richard Huusmann (als Bürgermeister Wichmann), Hubert Holm, Karla Lammers (als Etatsrätin Doos), Bruno Wilckens

1968 Traditionen der Bürger-Schützen-Gilde (Bürgergilde)
Es gehört zu den guten Traditionen der Bürger-Schützen-Gilde, alljährlich herausgehobene Personen und Mitglieder auszuzeichnen, die sich um das Wohl der Gilde und das der Stadt Wilster verdient gemacht haben.
Diese Handhabung stärkt die Gemeinschaft der Gilde nach Innen und die Bereitschaft, sich für die Belange der Gilde und die der Stadt Wilster einzusetzen. Gerade letzteres zu befördern, ist heute neben der Traditionspflege eine der Hauptaufgaben der Gilde.
Daneben ist es Usus, alljährlich im Rahmen des Königs-Balles die für den Zeitraum des folgenden Jahres bestimmten Funktionsträger - die Gilde-Beamten - zu benannen.
Bild 1: Es wurden im Jahr 1968 für ihre Verdienste um die Gilde mit der bronzenen Gilde-Medaille ausgezeichnet: von links Hans Behrens als Rosenmeister, Hans Schlüter als Adlerträger, Uwe Goldmann als Fahnenschwenker, Peter Ramm
Bild 2 und 3: Es wurden 1966 zu Gilde-Beamten ernannt bzw. ausgezeichnet: von links Bruno Wilckens, Alfred Spiess, Hans Schlüter, Hans Wilhelm Weingardt, Arthur Steinhövel
Bild 4: Am Hauptmanns Frühstück nehmen neben den Funktionsträgern der Gilde die Etatsrätin Doos (hier dargestellt von Karla Lammers) und Ehrengäste teil. Auf dem Bild aus dem Jahre 1967 sind sitzend von links zu erkennen: Pastor Lohse aus Wewelsfleth, Gustavus Witt aus der Schweiz, Alfred Spiess, Hans Schlüter, Richard Huusmann (als Bürgermeister Wichmann), Hubert Holm, Karla Lammers (als Etatsrätin Doos), Bruno Wilckens

Bildrechte: nicht bekannt

1967 Traditionen der Bürger-Schützen-Gilde - Hauptmanns-Frühstück und Kommers

Hauptmanns-Frühstück der Bürger Schützen Gilde Wilster. Alfred Spiess, Hans Schlüter
Hauptmanns-Frühstück der Bürger Schützen Gilde Wilster. Bruno Wilckens hält eine launige Rede
Hauptmanns-Frühstück der Bürger Schützen Gilde Wilster im Alten Rathaus
Hauptmanns-Frühstück der Bürger Schützen Gilde Wilster im Alten Rathaus

1967 Traditionen der Bürger-Schützen-Gilde (Bürgergilde) - Hauptmanns-Frühstück und Kommers
Das Hauptmanns-Frühstück bietet neben dem Kommers Gelegenheit, in geselliger Runde Funktionsträger und Gäste der Gilde zu vereinen, gegenseitige Wertschätzung zum Ausdruck zu bringen und für die Belange der Bürger-Schützen-Gilde und die der Stadt Wilster zu werben.
Das Ambiente für die Veranstaltung fand sich häufig im Alten Rathaus oder im historischen Trichter.
Bild 1: Alfred Spiess, Hans Schlüter
Bild 2: Bruno Wilckens hält eine launige Rede
Bild 3: Der Ansprache von Albert Tiedemann lauschen von rechts Karl Huusfeldt, Bruno Wilckens, Karla Lammers (Etatsrätin Doos), Hubert Holm, Richard Huusmann (Bürgermeister Wichmann), Hans Schlüter, Alfred Spiess
Bild 4: Ein "Hoch" auf die Gilde

Bildrechte: nicht bekannt

1949 Mitglieder der Bürger-Schützen-Gilde (Bürgergilde) Wilster

1949 Fröhliche Mitglieder der Bürger-Schützen-Gilde (Bürgergilde) Wilster marschieren mit ihren Damen zum Festlokal.

1949 Fröhliche Mitglieder der Bürger-Schützen-Gilde (Bürgergilde) Wilster marschieren mit ihren Damen zum Festlokal.
Nach der bedrückenden Zeit des II. Weltkrieges und der ersten Nachkriegsjahre nahm 1949 das Gildeleben in der Marschenstadt Wilster wieder Fahrt auf.
Auf dem alten Foto ist der ausgelassen seinen Zylinder schwenkende Schreibwaren-Händler Karl-Heinz Hencke und dessen Ehefrau Leni zu erkennen. Hinter ihm der Schuster Hans Schlüter mit Ehefrau Alwine und nach diesem der Braumeister Willy Köberlein mit seiner Ehefrau Irma (allesamt damals in der Deichstraße wohnhaft).
Das Fest der Bürger-Schützen-Gilde ist seit langem alljährlicher Höhepunkt im gesellschaftlichen Leben der Stadt Wilster; das Fest verläuft regelmäßig nach überkommenen Regularien.
Die Wilsteraner Gilde wurde im Jahre 1588 gegründet.
Die erste der Wilsteraner Gilden (mittelalterliche Gemeinschaften zu gegenseitigem Schutz und Hilfe) ist bereits im Jahre 1380 genannt.
Heute pflegt die Gilde „nur“ noch Traditionen und es ist ihr zu wünschen, daß sie dauerhaft Bestand hat.

Bildrechte: nicht bekannt (vermutlich Werner Behning, Wilster)

1949 - 1968 Er trug den Adler der Bürger-Schützen-Gilde - Schuster Hans Schlüter

1949 - 1968 Er trug den Adler der Bürger-Schützen-Gilde - Schuster Hans Schlüter im Jahr 1955
1949 - 1968 Er trug den Adler der Bürger-Schützen-Gilde - Schuster Hans Schlüter im Jahr 1951
1949 - 1968 Er trug den Adler der Bürger-Schützen-Gilde - Schuster Hans Schlüter im Jahr 1964
1949 - 1968 Er trug den Adler der Bürger-Schützen-Gilde - Schuster Hans Schlüter im Jahr 1958

Über 20 Jahre trug er den Adler: Hans Schlüter
Er war ein sehr liebenswerter, schlichter und bescheidener Mann, der in der Deichstraße wohnende und dort seinen kleinen Laden und seine Werkstätte betreibende Schuster Hans Schlüter.
Wohl für niemanden mehr als für ihn, war das Fest der Bürger-Schützen-Gilde (Bürgergilde) Wilster das herausragende Ereignis des Jahres.
Dann stand einmal er ganz allein im Mittelpunkt des Geschehens.
Für ihn, der den hölzernen Adler während des Festumzuges durch die Straßen der Stadt trug, stand die Vorbereitung für das Vogelschießen ganz eindeutig im Mittelpunkt der gesamten Gildefeier.
Hans Schlüter
Bild 1: trägt den Adler durch die Straßen der Stadt
Bild 2:

 

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