Alte Postkarten aus Wilster

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1940 Störort und Wewelsfleth an der Stör

1940 Störort und Wewelsfleth an der Stör
1940 Straße Humsterdorf und Trinitatis Kirche in Wewelsfleth an der Stör
1940 Gehöft am Störort im seinerzeit unbedeichten Wewelsflether Außendeich

1940 Störort und Wewelsfleth an der Stör.
mitte (sh. Bild 2): Die Straße Humsterdorf (der Name eine Hommage an das gleichnamige frühere Dorf, an dessen Platz das von dem sich verlagernden Elbestrom bedrohte alte und nach seiner Aufgabe danach in der Elbe versunkene Alt-Wewelsfleth (Weuelesflethe“ im Jahre 1238 erstmals schriftlich bezeugt) etwa um 1500 verlegt wurde.
Im Hintergrund die Trinitatis Kirche.
oben und unten: Gehöfte am Störort im seinerzeit unbedeichten Wewelsflether Außendeich (die Gebäude mußten Ende der 1960er Jahre dem Bau des Sperrwerkes an der Mündung der Stör weichen).

Bildrechte: Carl Kuskop, Wilster
Reg. mein-wilster: 1261 AK

1946 Wewelsfleth - Humsterdorf, Alter Hafen, Schule

1946 Wewelsfleth - Humsterdorf, Alter Hafen, Schule
1946 Wewelsfleth - Alter Hafen
1946 Wewelsfleth - Schule

1946 Wewelsfleth - Humsterdorf, Alter Hafen, Schule
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oben und mittig unten: Blick durch die Straße Humsterdorf, deren Namen an das gleichnamige Dorf erinnert, wohin das an der Mündung der Stör gelegene und untergegangene Alt Wewelsfleth einst verlegt wurde. Das von dem sich verlagernden Elbestrom bedrohte und nach seiner Aufgabe danach in der Elbe versunkene Alt-Wewelsfleth (als "Weuelesflethe" im Jahre 1238 erstmals schriftlich bezeugt) ist etwa um 1500 planmäßig verlassen worden.
Im Hintergrund die Trinitatis Kirche.
mittig oben (Bild 2): Der Wewelsflether Hafen lag im Verlauf eines ehemaligen Priels, an dessen Einmündung in die Stör auch Werften betrieben wurden. Heute erinnert der Name der Straße "Am Hafen" noch an die seinerzeitige und heute völlig veränderte Situation.
Früher legten hier kleine Fracht-Ewer an, welche die Aufgabe der heutigen Lastwagen erfüllten, denn sie beförderten in großer Zahl über das enge in den Niederungsgebieten vorhandene Netz der schiffbaren Gewässer (u.a. Elbe, Stör, Wilsterau, Burger Au, Flethe und Kanäle) die Güter.
unten (Bild 3): Schule. 1929 wurde auf dem ehemaligen und von der Gemeinde eingetauschten ehemaligen Pastoratsland ein neues Schulgebäude errichtet. In dem Gebäude wurden seinerzeit neben 4 Klassenräumen auch 4 Wohnungen für die Lehrer eingerichtet.

Bildrechte: Carl Kuskop, Wilster
Reg. mein-wilster: 1458 AK

1966 Wewelsfleth, Werft, Kaufhaus, Siedlung

1966 Wewelsfleth, Werft, Kaufhaus, Siedlung
1966 Wewelsfleth, Peters Werft
1966 Wewelsfleth, Kaufhaus Szymanski an der Dorfstraße

1966 Wewelsfleth, Werft, Kaufhaus, Siedlung.
links: Auf der Slip-Anlage der Peters Werft liegt ein Küstenmotorschiff (Bild 2).
oben: Kaufhaus Szymanski an der Dorfstraße gegenüber der Einmündung der Straße Deichreihe und der weiterführenden Straße Humsterdorf, deren Name an das ehemalige gleichnamige Dorf erinnert (Bild 3).
Das alte und 1238 erstmals urkundlich erwähnte „Weuelesflethe“ lag in einem Bereich, der heute von der Elbe bedeckt ist; wegen der Gefahr durch den sich ständig verlagernden Strom wurde die Ansiedlung um 1500 planmäßig in den Bereich des Dorfes Humsterdorf verlegt, welches sich zum heutigen Wewelsfleth entwickelte.
unten: das in den 1960er Jahren angelegte Wohngebiet Wiesengrund.

Bildrechte: Verlag Stramm & Co., St. Michaelisdonn
Reg. mein-wilster: 1337 AK

1925 Wewelsfleth an der Stör

1925 Wewelsfleth an der Stör

1925 Wewelsfleth an der Stör
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Das nahe der Mündung der Stör in die Elbe gelegene Dorf Wewelsfleth wurde mit seinem Namen „Weuelesflethe“ im Jahre 1238 erstmals schriftlich bezeugt. Es lag an einem Fleth, der sicherlich in früher Zeit als Hafen genutzt wurde und in engem Begründungszusammenhang mit der Gründung der Siedlung stand.
Die Straßen Deichreihe und Dorfstraße sowie Am Kirchhof (früher: "In de Mürn") bilden den alten Kern des Dorfes, welches zu Beginn des 16. Jahrhunderts von seinem vorherigen Standort direkt an der Elbe an die Stelle des Dorfes Humsterdorf verlegt wurde.
Der von Sturmfluten und Verlagerung der Elbe bedrohte alte Standort ist planmäßig aufgegeben worden.
Die seinerzeit neu errichtete vorher Willihardus Kirche wurde 1503 geweiht und nach der Reformation in Trinitatis Kirche umbenannt.

Bildrechte: Carl Kuskop, Wilster

1901 Wewelsfleth - Trinitatis Kirche (SF)

1901 Wewelsfleth - Trinitatis Kirche im Winter

1901 Wewelsfleth - Trinitatis Kirche
Wewelsfleth an der Stör wurde 1238 erstmals urkundlich erwähnt.
Der Ort lag ursprünglich im heutigen Vorland der Elbe und wurde wegen der Gefahr durch den sich ständig verlagernden Strom um 1500 planmäßig verlegt.
Das Bild zeigt die nach der Reformation so bezeichnete Trinitatis Kirche (vorher Willihardus Kirche) im winterlichen Dorf.

Bildrechte: Verlag H. Kröger, Wewelsfleth - Gebr. Graetz, Leipzig
Anmerkung: Die Ansichtskarte befindet sich in der Sammlung Udo Urban, Wilster

1912 Wewelsfleth in der Totale (SF)

1912 Wewelsfleth in der Totale

1912 Totale von Wewelsfleth
Das Foto wurde offenbar vom sogenannten Pastoratsland aus aufgenommen, auf welchem 1929 ein neues und heute noch bestehendes Schulgebäude errichtet wurde, nachdem die Gemeinde das Gelände durch Tausch von der Kirche erworben hatte.
Die Trinitatis Kirche wurde 1238 erstmals urkundlich erwähnt, doch lag die Vorgängerin der heutigen Kirche damals so wie auch der zugehörige Ort im heutigen Vorland der Elbe. Das Dorf wurde wegen der Gefahr durch die sich ständig verlagernde Elbe um 1500 planmäßig verlegt.
Das nahe der Mündung der Stör in die Elbe gelegene Dorf Wewelsfleth wurde mit seinem Namen „Weuelesflethe“ im Jahre 1238 erstmals schriftlich bezeugt.

Bildrechte: Friedrich Schlüter, Wilster
Anmerkung: Die Ansichtskarte befindet sich in der Sammlung Udo Urban, Wilster

1970 Wewelsfleth an der Stör, Kirche, Schule, Fähre

1970 Wewelsfleth an der Stör - Mehrbildkarte
1970 Wewelsfleth an der Stör - Fähre

1970 Wewelsfleth an der Stör
Das Dorf wurde 1238 erstmals urkundlich erwähnt, jedoch lag der damalige Ort in einem Bereich, der heute von der Elbe bedeckt ist; wegen der Gefahr durch den sich ständig verlagernden Strom wurde die Ansiedlung um 1500 planmäßig in den Bereich des Dorfes Humsterdorf verlegt.
links oben: Straße Deichreihe
rechts oben (u. Bild 2): Bei Wewelsfleth querte eine Wagenfähre die Stör; die Fähre war bereits im Jahre 1629 eingerichtet worden. Nach dem Bau des Störsperrwerks in den Jahre 1971 bis 1974 und der Herstellung einer damit verbundenen Straßenverbindung der B 431 über die Stör verlor die Fähre ihre Bedeutung und sie wurde daher 1980 eingestellt.
zentral: Die bei der Verlegung des Ortes seinerzeit neu errichtete Willihardus Kirche wurde 1503 geweiht und nach der Reformation in Trinitatis Kirche umbenannt.
links unten (u. Bild 3): Blick auf die Flußschleife, an deren Ende die Stör in die Elbe mündet.
rechts unten: Das Gebäude der Schule Wewelsfleth wurde 1929 gebaut.

Bildrechte: Ansichtskartenverlag Walter Jappe, Lübeck
Reg. mein-wilster: 1179 AK

1927 Wewelsfleth - Frachtkähne auf der Stör

1927 Wewelsfleth - Frachtkähne auf der Stör

1927 Wewelsfleth - Frachtkähne auf der Stör.
Wewelsfleth liegt an der Stör kurz vor deren Mündung in die Elbe.
Der Ort ist mit dem Namen „Weuelesflethe“ im Jahre 1238 erstmals schriftlich genannt. Allerdings lag der Ort ursprünglich im heutigen Vorland der Elbe und wurde wegen der Gefahr durch den sich ständig verlagernden Strom um 1500 planmäßig verlegt.
Die Lage des Dorfes prädestinierte es als Wohnsitz für Schiffer und als Standort von Werften. Seit zweieinhalb Jahrhunderten sind für Wewelsfleth Schiffszimmerplätze bezeugt. Zum Zeitpunkt der Aufnahme war die Werft der Gebrüder Junge die bedeutendste von ihnen. Noch heute wird die Tradition des Wewelsflether Schiffbaues von der Peters-Werft weiter getragen.

Bildrechte: Carl Kuskop, Wilster
Reg. mein-wilster: 1435 AK

1931 Wewelsfleth - Humsterdorf, Dorfstraße, Ehrenmal

1931 Wewelsfleth - Humsterdorf, Dorfstraße, Ehrenmal
1931 Dorfstraße in Wewelsfleth mit dem Kolonialwaren Geschäft H. Kröger Söhne
1931 Wewelsfleth - Ehrenmal für die im I. Weltkrieg gefallenen aus der Gemeinde

1931 Wewelsfleth - Humsterdorf, Dorfstraße, Ehrenmal
oben: Wohnhäuser an der Straße Humsterdorf, deren Name an das ehemalige Dorf erinnert, an dessen Standort das danach in der Elbe versunkene Alt-Wewelsfleth (Weuelesflethe ) um 1500 planmäßig verlegt wurde.
mittig (Bild 2): Geschäftshaus Kolonialwaren H. Kröger Söhne an der Dorfstraße; das helle rechts davon stehende Gebäude ist die ehemalige Kirchspielsvogtei.
unten: Das an die aus der Gemeinde stammenden und namentlich aufgeführten Gefallenen des I. Weltkrieges erinnernde Ehrenmal auf der dreieckigen Fläche zwischen der Straße Humsterdorf und der heutigen Schulstraße. Das Denkmal wurde nach dem II. WK erweitert, um auch der Opfer dieses Krieges zu gedenken, wobei auch hier die Namen aufgeführt sind.
Die steinerne Stele zeigt unter einem Kreuz und zwei schlafenden Löwen im Relief in sehr ansprechender Darstellung eine Doppel-Eiche als Symbol für das Land Schleswig-Holstein sowie ein Husmannshus und einen aufgeslippten sowie einen segelnden Ewer für das Dorf.
Die Inschrift auf dem Ehrenmal lautet:
De Krieg hett se reeten vun Heimat un Herd
Se geven ehr Lewen ünner dat Swert.
Veel is hier weent de Jammer weer groot.
De Steen de schall tügen vun Leev u. vun Not,
Vun Dankborkeit seggen un trösten schall he.
Dat gifft noch een Heimat för uns u. för se.
DE GEMEEN WEWELSFLETH

Bildrechte: Carl Kuskop, Wilster
Reg. mein-wilster: 1462 AK

1905 Mühlenstraße und Kornwindmühle in Wewelsfleth a

1905 Mühlenstraße und Kornwindmühle in Wewelsfleth

1905 Mühlenstraße und Kornwindmühle in Wewelsfleth. Die links im Hintergrund erkennbare und der Straße den Namen gebende Kornwindmühle - eine Holländer Mühle ohne Galerie - in Wewelsfleth bestand bis in die 1930er Jahre. Heute trägt die frühere Mühlenstraße den Namen Humsterdorf nach dem früheren Ort, an dessen Stelle das frühere in der Elbe versunkene „Weuelesflethe“ um 1500 verlegt worden war.
In früheren Zeiten gab es in Wilster und der Wilstermarsch eine größere Anzahl Windmühlen mit Mahlgängen für das Getreide. Sie waren königlich privilegiert und ihr räumlicher Zuständigkeitsbereich amtlich festgesetzt. Die Landwirte in den zugeordneten Mahlbezirken waren Zwangsgäste. Bekannt sind in der Wilstermarsch folgende Korn Windmühlen mit Standorten in: Büttel und Brokdorf (die Mühlen standen jeweils auf dem Deich der Elbe), Kasenort (eine Graupenmühle), Krummendiek, Neumühlen, Uhrendorf, Büttel, "auf dem Stuven", Ecklak, Dammfleth, Averfleth, Rumfleth (die Mühle Aurora).

Bildrechte: Friedrich Schlüter, Wilster
Reg. mein-wilster: 1583 AK

1905 Wewelsfleth

1905 Totale von Wewelsfleth in der Wilstermarsch

1905 Totale von Wewelsfleth.
Das nahe der Mündung der Stör in die Elbe gelegene Dorf Wewelsfleth wurde mit seinem Namen „Weuelesflethe“ im Jahre 1238 erstmals schriftlich bezeugt. Es liegt an einem Fleth, der sicherlich in früher Zeit als Hafen genutzt wurde und in engem Begründungszusammenhang mit der Gründung der Siedlung steht.
Seit über zweieinhalb Jahrhunderten sind in Wewelsfleth Schiffszimmerplätze bezeugt – heute noch stellt die Peters-Werft einen bedeutenden Wirtschaftsfaktor für das Dorf dar.

Bildrechte: Friedrich Schlüter, Wilster
Reg. mein-wilster: 0522 AK

1980 Wewelsfleth, Werft, Stör-Sperrwerk, Trinitatis Kirche

1980 Wewelsfleth, Werft, Stör-Sperrwerk, Trinitatis Kirche

1980 Wewelsfleth, Werft, Stör-Sperrwerk, Trinitatis Kirche
Das nahe der Mündung der Stör in die Elbe gelegene Dorf Wewelsfleth wurde mit seinem Namen „Weuelesflethe“ im Jahre 1238 erstmals schriftlich bezeugt. Es zählt heute etwa 1.500 Einwohner.
Die Trinitatis Kirche (vorher Willihardus Kirche) erhielt ihren jetzigen Namen nach der Reformation.
Seit über zweieinhalb Jahrhunderten sind in Wewelsfleth Schiffszimmerplätze bezeugt; von ursprünglich vier Werften hat sich bis heute die Peters Werft erhalten und sich aus kleinsten Anfängen zu einer den heutigen Anforderungen gerecht werdenden leistungsfähigen Werft entwickelt. Heute noch stellt die Peters-Werft den bedeutendsten Wirtschaftsfaktor für das Dorf dar.
Nach dem Bau des Stör -Sperrwerks in den Jahren 1971 bis 1974 und der Herstellung einer damit verbundenen Straßenverbindung der B 431 über die Stör verlor die Wewelsflether Fähre ihre Bedeutung und sie wurde daher 1980 eingestellt.

Bildrechte: Verlag Stramm & Co., St. Michaelisdonn
Reg. mein-wilster: 0807 AK

1964 Wewelsfleth, Fähre über die Stör

1964 Wewelsfleth, Fähre über die Stör

1964 Wewelsfleth, Fähre über die Stör
Wewelsfleth liegt an der Stör eben oberhalb von deren Mündung in die Elbe.
Das Kirchdorf wurde 1238 erstmals mit dem Namen „Weuelesflethe“ erstmals schriftlich urkundlich erwähnt.
Seine ursprünglich im Vorland er Elbe liegende Kirche (zuerst Willihardus Kirche, heute Trinitatis Kirche) wurde 1503 an ihren jetzigen Platz verlegt. Die über die Stör führende Seil Fähre stellte 1980 ihren Betrieb ein, nachdem sie infolge der ab 1975 über das Stör-Sperrwerk führenden Straße unrentabel geworden war.

Bildrechte: Verlag Heinrich C. Otto, Kiel
Reg. mein-wilster: 0731 AK

1908 Gasthaus am alten Hafen in Wewelsfleth

1908 Gasthaus am alten Hafen in Wewelsfleth in der Wilstermarsch

1908 Gasthaus am Fleth – dem alten Hafen - in Wewelsfleth, Blickrichtung Stör.
Im Hafen liegt ein kleiner Fracht-Ewer. Diese kleinen Schiffe erfüllten seinerzeit die Aufgabe der heutigen Lastwagen, denn sie beförderten in großer Zahl über das enge in den Niederungsgebieten vorhandene Netz der schiffbaren Gewässer (u.a. Elbe, Stör, Wilsterau, Burger Au, Flethe und Kanäle) die Güter.
Das nahe der Mündung der Stör in die Elbe gelegene Dorf Wewelsfleth wurde mit seinem Namen „Weuelesflethe“ im Jahre 1238 erstmals schriftlich bezeugt.
Der Ort liegt an einem Fleth, der sicherlich seit frühester Zeit als Hafen genutzt wurde.
Seit über zweieinhalb Jahrhunderten sind in Wewelsfleth Schiffszimmerplätze bezeugt – heute noch stellt die Peters-Werft einen bedeutenden Wirtschaftsfaktor für das Dorf dar.

Bildrechte: Carl Kuskop, Wilster
Reg. mein-wilster: 0643 AK

1940 Alter Hafen in Wewelsfleth

1940 Alter Hafen in Wewelsfleth

1940 Alter Hafen in Wewelsfleth.
Im Verlauf eines ehemaligen Priels gelegener kleiner Hafen mit kleinen Segel- und Ruderbooten.
Heute erinnert der Name der Straße "Am Hafen" noch an die seinerzeitige und heute völlig veränderte Situation.
Früher legten hier kleine Fracht-Ewer an, welche die Aufgabe der heutigen Lastwagen erfüllten, denn sie beförderten in großer Zahl über das enge in den Niederungsgebieten vorhandene Netz der schiffbaren Gewässer (u.a. Elbe, Stör, Wilsterau, Burger Au, Flethe und Kanäle) die Güter.
Das nahe der Mündung der Stör in die Elbe gelegene Dorf Wewelsfleth wurde mit seinem Namen „Weuelesflethe“ im Jahre 1238 erstmals schriftlich genannt.
Seit über zweieinhalb Jahrhunderten sind in Wewelsfleth Schiffszimmerplätze bezeugt – heute noch stellt die Peters-Werft einen bedeutenden Wirtschaftsfaktor für das Dorf dar.

Bildrechte: Joost
Reg. mein-wilster: 1260 AK

1925 Wewelsfleth, vom Außendeich gesehen

Wewelsfleth, vom Außendeich gesehen

1925 Wewelsfleth, vom Außendeich gesehen
Das nahe der Mündung der Stör in die Elbe gelegene Dorf Wewelsfleth wurde mit seinem Namen „Weuelesflethe“ im Jahre 1238 erstmals schriftlich bezeugt.
Es liegt an einem Fleth, der sicherlich in früher Zeit als Hafen genutzt wurde und in engem Begründungszusammenhang mit der Gründung der Siedlung steht.
Seit über zweieinhalb Jahrhunderten sind in Wewelsfleth Schiffszimmerplätze bezeugt – heute noch stellt die Peters-Werft einen bedeutenden Wirtschaftsfaktor für das Dorf dar.

Die Ansichtskarte wurde verausgabt vom Verlag. J. J. Augustin in Glückstadt und Hamburg
um für das von ihm verlegte "Heimatbuch des Kreises Steinburg" in 3 Bänden zu werben (sh. Bild 2).
Bildrechte: Ballerstädt, Wilster
Reg. mein-wilster: 1546 AK

1921 Wewelsfleth - Pastorat, Straßen Humsterdorf, Dorfstraße, Deichreihe

1921 Wewelsfleth - Pastorat, Straßen Humsterdorf, Dorfstraße, Deichreihe
1921 Wewelsfleth - Pastorat
1921 Wewelsfleth - Ecke Dorfstraße, Deichreihe

1921 Wewelsfleth - Pastorat, Straßen Humsterdorf, Dorfstraße, Deichreihe
oben: Wewelsflether Pastorat an der heutigen Schulstraße (die Wewelsflether Schule ist 1929 auf dem ehemaligen Pastoratsland erbaut worden).
mittig: Blick durch die Straße Humsterdorf; im Hintergrund ist schwach der Turm der Trinitatis Kirche erkennbar.
unten: Bereich der Straßeneinmündung Deichreihe und Dorfstraße; rechts ist im Anschnitt der Gasthof von Arthur Mahn zu erkennen, welcher bei seinem Ausspann auch eine Viehwaage betrieb.

Bildrechte: Carl Kuskop, Wilster
Reg. mein-wilster: 1186 AK

1920 Wewelsfleth - Trinitatis Kirche, Deichstraße, Am Kirchhof

1920 Wewelsfleth - Trinitatis Kirche, Deichreihe, Am Kirchhof
1920 Wewelsfleth - Straße Deichreihe
1920 Wewelsfleth - Straße Am Kirchhof

1920 Wewelsfleth - Trinitatis Kirche, Deichreihe, Am Kirchhof
oben: Die nach Verlegung des Ortes Wewelsfleth – er lag zuvor im Bereich der Mündung der Stör, wo er gegen die damals ihr Bett verlagernde Elbe nicht gehalten werden konnte – im Jahr 1503 errichtete Trinitatis Kirche mit dem sie umgebenden Friedhof.
mittig (Bild 2): Die Straße Deichreihe mit der ihr ein markantes und anheimelndes Gepräge gebenden Baumreihe vor den Häusern.
unten (Bild 3): Die kurze Straße „Am Kirchhof“ führt von der Dorfstraße zu dem die Trinitatis Kirche umgebenden Friedhof.

Bildrechte: Carl Kuskop, Wilster
Reg. mein-wilster: 1773 AK

1906 Kornwindmühle und Gasthof Zum Goldenen Kringel

1906 Kornwindmühle und Gasthof Zum Goldenen Kringel in Wewelsfleth in der Wilstermarsch
1906 Straße Neustadt (Dorfstraße) in Wewelsfleth in der Wilstermarsch
1906 Kornwindmühle in Wewelsfleth in der Wilstermarsch

1906 Kornwindmühle und "Gasthof zum goldenen Kringel" in Wewelsfleth.
Der Ort Wewelsfleth an der Stör wurde um 1503 nach Aufgabe des danach in der Elbe versunkenen Alt-Wewelsfleth in den Bereich des Dorfes Humsterdorf planmäßig verlegt, auf welches bald der Name überging; der Straßenname Humsterdorf erinnert heute noch an das ehemalige Dorf.
Die Kornwindmühle in Wewelsfleth bestand bis in die 1930er Jahre.
Der Name des in der damaligen „Neustadt“ gelegenen „Gasthof zum goldenen Kringel“ und die Störkringelbäckerei von Carsten Mahn erinnern an die Störkringel – eine legendäre Spezialität aus Wewelsfleth, die lange Zeit eine Haupteinnahmequelle für das Dorf war.
Störkringel sind kleine gesottene und gebackene Brezeln aus Mehl, Wasser, Rübensirup und Anis.
Das Rezept für die Störkringel ist in der Datei unten aufrufbar.
Störkringel wurden in früheren Zeiten in sehr großer Zahl an mehreren Orten, jedoch insbesondere in Wewelsfleth als Schiffsproviant hergestellt. Die auf Schnüren zu jeweils 60 Stück zum sogenannten „Busch“ aufgezogen Störkringel dienten schon im siebzehnten Jahrhundert den Schiffern und Seeleuten als Dauerproviant. Sie wurden um 1800 allein in Wewelsfleth von 8 Bäckereien insbesondere für Schiffer und Walfänger aus Hamburg und von der Niederelbe gefertigt. Nach dem bekanntesten Ort ihrer Herstellung wurden sie Störkringel genannt.

Bildrechte: Carl Kuskop, Wilster
Reg. mein-wilster: 1051 AK

Hier finden Sie noch weitere Informationen (als Datei)

1952 Wewelsfleth – Schule, Fähre über die Stör, Kirche, Hafen Fleth

1952 Wewelsfleth – Schule, Fähre über die Stör, Kirche, Hafen Fleth
1952 Wewelsfleth – Fähre über die Stör
1952 Wewelsfleth - Hafen Fleth

1952 Wewelsfleth – Schule, Fähre über die Stör, Kirche, Hafen Fleth.
oben links: Das Schulgebäude in Wewelsfleth wurde 1929 auf dem ehemaligen und von der Gemeinde eingetauschten ehemaligen Pastoratsland errichtet. Das Gebäude barg seinerzeit neben 4 Klassenräumen auch 4 Wohnungen für die Lehrer.
oben rechts und Bild 2: Die Wewelsflether Fähre über die Stör bildete eine wichtige Verkehrsverbindung zwischen der Wilstermarsch und der Kremper Marsch. Die Fähre verlor ihre Bedeutung nach dem Bau des Störsperrwerks in den Jahre 1971 bis 1974 und der Herstellung einer damit verbundenen Straßenverbindung der B 431, sie wurde daher 1980 eingestellt.
unten links: Die Trinitatis Kirche wurde 1238 erstmals urkundlich erwähnt, doch lag der Vorgänger der heutigen Kirche damals wie auch der zugehörige Ort im heutigen Vorland der Elbe. Das Dorf wurde wegen der Gefahr durch die sich ständig verlagernde Elbe um 1500 planmäßig verlegt in den Bereich des bestehenden Ortes Humsterdorf.
unten rechts: Der Wewelsflether Hafen lag im Verlauf eines ehemaligen Priels, an dessen Einmündung in die Stör auch Werften betrieben wurden. Heute erinnert der Name der Straße "Am Hafen" noch an die seinerzeitige und heute völlig veränderte Situation.
Früher legten hier kleine Fracht-Ewer an, welche die Aufgabe der heutigen Lastwagen erfüllten, denn sie beförderten in großer Zahl über das enge in den Niederungsgebieten vorhandene Netz der schiffbaren Gewässer (u.a. Elbe, Stör, Wilsterau, Burger Au, Flethe und Kanäle) die Güter.
Im Hintergrund rechts an der Einmündung der Straße Am Hafen in die Dorfstraße das Gebäude der Gastwirtschaft Sternberg.

Bildrechte: Verlag Walter Jappe, Lübeck
Reg. mein-wilster: 1848 AK

1900 Wewelsfleth an der Stör

1900 Wewelsfleth an der Stör
1900 Junge-Werft in Wewelsfleth
1900 Wewelsfleth an der Stör

ca. 1900 Wewelsfleth liegt an der Stör kurz vor deren Mündung in die Elbe.
Der Ort ist mit dem Namen „Weuelesflethe“ im Jahre 1238 erstmals schriftlich genannt.
Die Lage des Dorfes prädestinierte es als Wohnsitz für Schiffer und als Standort von Werften. Seit zweieinhalb Jahrhunderten sind für Wewelsfleth Schiffszimmerplätze bezeugt. Zum Zeitpunkt der Aufnahme war die Werft der Gebrüder Junge (Bild 3) die bedeutendste von ihnen.
Noch heute wird die Tradition des Wewelsflether Schiffbaues von der Peters-Werft weiter getragen.
Die in Wewelsfleth die Stör überquerende Grundseilfähre wurde 1975 eingestellt.

Bildrechte: Carl Kuskop, Wilster
Reg. mein-wilster: 0969 AK

1909 Wewelsfleth - Deichreihe

1909 Wewelsfleth - Deichreihe

1909 Blick durch die Straße Deichreihe in Wewelsfleth. Wewelsfleth liegt an der Stör kurz vor deren Mündung in die Elbe.
Das Dorf wurde 1238 erstmals urkundlich erwähnt. Der ursprüngliche Ort lag jedoch in einem Bereich, der heute von der Elbe eingenommen wird. Zu Beginn des des 16. Jahrhunderts wurde der von der Verlagerung des Stromes bedrohte Ort aufgegeben, die Bewohner siedelten sich planmäßig im Bereich des vormaligen Dorfes Humsterdorf an, auf welches in der Folge der Name Wewelsfleth überging.
Die Straßen Deichreihe und Dorfstraße sowie Am Kirchhof (früher: "In de Mürn") bilden den alten Kern des Dorfes.
So wie auf dem Foto stellt sich auch heute noch die Deichreihe in ihrem Erscheinungsbild sehr lebenswert und ansprechend dar.

Bildrechte: Friedrich Schlüter, Wilster
Reg. mein-wilster: 1515 AK

1955 Wewelsfleth an der Stör - Werft, Ehrenmal

1955 Wewelsfleth an der Stör
1955 Wewelsfleth an der Stör - Dorfstraße
1955 Wewelsfleth an der Stör - Peters Werft

1955 Wewelsfleth an der Stör - Werft, Ehrenmal
Falsch ist die auf der Karte verwendete Schreibweise „Stöhr“ für den Namen des Flusses.
Die Straßen Deichreihe und Dorfstraße (Bild 2) sowie Am Kirchhof (früher: "In de Mürn") bilden den alten Kern des Dorfes, welches zu Beginn des 16. Jahrhunderts von seinem vorherigen Standort direkt an der Elbe an die Stelle des Dorfes Humsterdorf verlegt wurde. Der von Sturmfluten und Verlagerung der Elbe bedrohte alte Standort ist planmäßig aufgegeben worden. Die seinerzeit neu errichtete Trinitatis Kirche wurde 1503 geweiht.
Das abgebildete Ehrenmal zeigt noch nicht die für die Opfer des II. Weltkrieges vorgenommenen Erweiterungen.
Schiffszimmerer sind schon um 1800 für Wewelsfleth bezeugt; der Ort ist heute nach Standort einer Werft (Bild 3) - der Peters Werft.

Bildrechte: Karl Günther, Wewelsfleth
Reg. mein-wilster: 0980 AK

1975 Wewelsfleth an der Stör - Trinitatis Kirche, Werft, Siedlung

1975 Wewelsfleth an der Stör - Trinitatis Kirche, Werft, Siedlung Wiesenstraße
1975 Peters Werft in Wewelsfleth an der Stör
1975 Fluß-Fähre und Peters Werft in Wewelsfleth an der Stör

1975 Wewelsfleth an der Stör - Trinitatis Kirche, Werft, Siedlung.
Wewelsfleth an der Stör liegt kurz vor deren Mündung in die Elbe; der Ort wurde 1238 erstmals urkundlich erwähnt, lag jedoch damals im Bereich einer heute von der Elbe eingenommenen Fläche.
links oben und rechts unten: Seit über zweieinhalb Jahrhunderten sind in Wewelsfleth Schiffszimmerplätze bezeugt; von ursprünglich vier Werften hat sich bis heute die Peters Werft erhalten und sich aus kleinsten Anfängen zu einer den heutigen Anforderungen gerecht werdenden leistungsfähigen Werft entwickelt und stellt den bedeutendsten Wirtschaftsfaktor für das Dorf dar.
An den Dalben liegt das Binnenschiff OCEAN des Wilsteraner Schiffers Hans Ulrich.
rechts oben: Neubausiedlung an der Straße Wiesengrund.
links unten: Trinitatis Kirche; ihre Vorgängerin lag im Vorland und wurde wegen der Gefahr durch die sich verlagernde Elbe um 1500 an den heutigen Standort verlegt.
rechts unten: Die das Dorf mit der gegenüber liegenden Kremper Marsch verbindende Grundseilfähre wurde nach der 1975 erfolgten Fertigstellung des Stör-Sperrwerks eingestellt.

Bildrechte: Verlag Stramm & Co., St. Michaelisdonn

Reg. mein-wilster: 1258 AK

1939 Trinitatis Kirche zu Wewelsfleth

1939 Trinitatis Kirche zu Wewelsfleth in der Wilstermarsch

1939 Trinitatis Kirche zu Wewelsfleth
Die Wewelsflether Kirche wurde 1238 erstmals urkundlich erwähnt, doch lag die Vorgängerin der heutigen Kirche damals so wie auch der zugehörige Ort im heutigen Vorland der Elbe. Es war zu der Zeit vermutlich unbedeicht und die Gebäude lagen auf Wurten/Warften.
Das Dorf „Weuelesflethe“ wurde wegen der Gefahr durch die sich ständig verlagernde Elbe um 1500 planmäßig verlegt.
Die am neuen Standort errichtete Kirche wurde 1503 fertig. Sie führte bis zur Reformation den Namen Willihardus-Kirche (der spätere Bischof Willehard ist als Missionar der Friesen bekannt).
Nach der Reformation wurde die Kirche der Dreieinigkeit (Einheit von Gott Vater, Sohn und Heiligem Geist) geweiht, sie heißt seither Trinitatis-Kirche.
Westlich der Kirche steht ihr aus dem Jahr 1817 stammende achteckige hölzerne Glockenturm, welcher jedoch Vorgänger hatte. Wegen des in der Marsch infolge des weichen Baugrundes zu erwartenden ungleichmäßigen Setzungsverhaltens der einzelnen und zudem zu unterschiedlichen Zeiten errichteten Gebäudeteile, wurden diese zweckmäßigerweise nicht starr miteinander verbunden.
Hier findet sich mehr zu der schönen Trinitatis Kirche.

Bildrechte: nicht bekannt
Reg. mein-wilster: 1519 AK

 

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