Alte Postkarten aus Wilster

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1925 Häuser an der Dorfstraße in Wewelsfleth, Kirchspielvogtei

1925 Häuser an der Dorfstraße in Wewelsfleth, Kirchspielvogtei

ca. 1925 Häuser an der Dorfstraße in Wewelsfleth, Kirchspielvogtei
Das alte Fachwerkhaus (zweites von links) ist die ehemalige Kirchspielvogtei Wewelsfleth und wurde unter der Leitung von Vogt Peter Hellmann – ein Vorfahr des Betreibers von mein-wilster – im Jahre 1698 erbaut.
Das alte Haus wurde 1970 von dem Schriftsteller Günter Grass erworben und im Jahre 1985 der Berliner Akademie der Künste als Stipendiaten-Haus überlassen
Alfred-Döblin-Haus (nach dem bekannten Schriftsteller).

Bildrechte: Karl Kuskop, Wilster

1925 Haustür der Kirchspielvogtei Wewelsfleth

1925 Haustür der 1698 erbauten Kirchspielvogtei Wewelsfleth

1925 Haustür der Kirchspielvogtei Wewelsfleth
Das Haus ist die ehemalige 1698 unter der Leitung von Vogt Peter Hellmann erbaute Kirchspielvogtei Wewelsfleth.
Das alte Haus wurde 1970 von dem Schriftsteller Günter Grass erworben, ansprechend restauriert und im Jahre 1985 der Berliner Akademie der Künste als Stipendiaten-Haus überlassen und führt seither den Namen Alfred-Döblin-Haus (nach dem bekannten Schriftsteller).

Bildrechte: Heinrich Ballerstädt, Wilster

1975 ehemalige Kirchspielvogtei in Wewelsfleth.

ca. 1975 Ehemalige Kirchspielvogtei in Wewelsfleth

ca. 1975 Ehemalige Kirchspielvogtei in Wewelsfleth.
Das alte Fachwerkhaus ist die ehemalige Kirchspielvogtei Wewelsfleth und wurde unter der Leitung von Vogt Peter Hellmann – ein Vorfahr des Betreibers von mein-wilster – im Jahre 1698 erbaut.
Das Haus wurde von dem Schriftsteller Günter Grass erworben und im Jahre 1985 der Berliner Akademie der Künste als Stipendiaten-Haus überlassen und führt seither den Namen Alfred-Döblin-Haus (nach dem bekannten Schriftsteller).
Im Hintergrund ist die 1503 errichtete Wewelsflether Trinitatis Kirche zu erkennen.

Bildrechte: Rudolf Horstmann, Wilster

1957 Uralte Bauwerke - Kirchspielskrug, Kirchspielsvogtei, Geschäftshaus

1957 Uralte Bauwerke in Wewelsfleth - Kirchspielskrug, Kirchspielsvogtei, Geschäftshaus

1957 Uralte Bauwerke an der Dorfstraße - Kirchspielskrug, Kirchspielsvogtei, Geschäftshaus
Ein wundervolles und die Ortsmitte von Wewelsfleth sehr lange Zeit prägendes Ensemble waren die drei alten giebelständigen Häuser an der Dorfstraße gegenüber der Einmündung der Deichreihe.
Von den alten Häusern steht heute leider nur noch das mittlere Gebäude, vor welchem auf dem Foto ein PKW Opel P1 (von 1957 bis 1960 produziert) parkt. Das Haus ist die ehemalige 1698 unter der Leitung von Vogt Peter Hellmann erbaute Kirchspielvogtei Wewelsfleth. Das alte Haus wurde 1970 von dem Schriftsteller Günter Grass erworben und im Jahre 1985 der Berliner Akademie der Künste als Stipendiaten-Haus überlassen und führt seither den Namen Alfred-Döblin-Haus (nach dem bekannten Schriftsteller).
In dem rechts davon stehenden und gleichfalls Jahrhunderte alte Haus betrieb Karl Goos einen Gemischtwarenladen. Das Gebäude fiel im Frühjahr 1970 dem Abriß zum Opfer, um einem danach dort errichteten Neubau des Geschäftsnachfolgers Szymanski zu weichen.
Das links des Alfred-Döblin-Haus stehende sehr interessante Gebäude war der ehemalige Kirchspielskrug. Das zuletzt von dem Wirt Zeidler genutzte Haus brannte am 28. Januar 1973 ab.
Interessant ist auch der rechts stehende Wegweiser mit der Aufschrift "Brunsbüttelkoog". Er erinnert an den Umstand, wonach das 1948 zur Stadt erhobene Brunsbüttelkoog den Namen Brunsbüttel erst führt seit dem Zusammenschluß mit anderen zuvor selbständigen Gemeinden, zu denen auch der alte Kirchort Brunsbüttel (Dorf) als Namensgeberin gehörte.

Bildrechte: Max Wittfoth, Wewelsfleth
Reg. mein-wilster: 1537 AK

1990 Ehemalige Kirchspielvogtei in Wewelsfleth

1990 Alfred Döblin Haus - ehemalige Kirchspielvogtei in Wewelsfleth in der Wilstermarsch

1990 Ehemalige Kirchspielvogtei in Wewelsfleth.
Das alte Fachwerkhaus aus dem Jahre 1698 ist die ehemalige Kirchspielvogtei Wewelsfleth und wurde als zweigeschossiges Giebelhaus erbaut unter der Leitung von Vogt Peter Hellmann – ein Vorfahr des Betreibers von mein-wilster.
Das Haus diente ab 1859 als Wohnhaus der Schiffbauerfamilie Junge, welche in Wewelsfleth eine Werft betrieb.
1970 kaufte der Schriftsteller Günter Grass das Gebäude, in welchem er lebte und arbeitete. Er überließ es im Jahre 1985 der Berliner Akademie der Künste als Stipendiaten-Haus für Alfred Döblin Stipentiaten (benannt nach dem bekannten Schriftsteller).
Im Hintergrund ist die 1503 errichtete Wewelsflether Trinitatis Kirche zu erkennen.

Bildrechte: Rudolf Horstmann, Wilster

1928 Wewelsfleth Neustadt - Rezept für Störkringel

1928 Wewelsfleth Neustadt (heutige Dorfstraße)

1928 Wewelsfleth Neustadt.
Als Neustadt wurde seinerzeit in Wewelsfleth die heutige obere Dorfstraße bezeichnet.
In dem Haus im Hintergrund links mit dem Schild bestand seinerzeit der „Gasthof zum goldenen Kringel“ , welcher zusmmen mit der Störkringelbäckerei von Carsten Mahn erinnert an die Störkringel – eine legendäre Spezialität aus Wewelsfleth - die lange Zeit eine Haupteinnahmequelle für das Dorf waren und die als Schiffsproviant weit Verbreitung fand.
Störkringel sind kleine gesottene und gebackene Brezeln aus Mehl, Wasser, Rübensirup und Anis.
Das Rezept für Störkringel kann in der unten aufrufbaren Datei nachgelesen werden.

Bildrechte: Carl Kuskop, Wilster
Reg. mein-wilster: 1475 AK
Herausgeber der Karte war der Heimatverein der Wilstermarsch.

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1981 Wewelsfleth an der Stör - Sperrwerk, Kirche, Kirchspielsvogtei

1981 Wewelsfleth an der Stör - Sperrwerk, Kirche, Kirchspielsvogtei

1981 Wewelsfleth an der Stör kurz vor deren Mündung in die Elbe.
Die Mündung des Flusses wurde mit dem 1975 eingeweihten Sperrwerk gegen Sturmfluten gesichert. Die Deiche entlang der Stör wurden entsprechend abgestuft, da Sturmfluten nicht mehr in voller Höhe in die Stör einlaufen können.
Die Vorgängerin der 1503 errichteten Wewelsflether Trinitatis Kirche (vorher Willihardus Kirche) lag noch im Vorland der Elbe.
Die 1871 gegründete Peters Werft hat als einzige der ehemals am Ort vorhandenen 4 Werften heute noch Bestand; sie stellt bis zu 140 m lange Schiffe her.
Das alte Fachwerkhaus ist die ehemalige Kirchspielvogtei und wurde unter der Leitung von Vogt Peter Hellmann – ein Vorfahr des Betreibers von mein-wilster – im Jahre 1698 erbaut. Das Haus wurde von dem Schriftsteller Günter Grass erworben und im Jahre 1985 der Berliner Akademie der Künste als Stipendiaten-Haus überlassen und führt seither den Namen Alfred-Döblin-Haus (nach dem bekannten Schriftsteller).

Bildrechte: Stramm Verlag, St. Michaelisdonn
Reg. mein-wilster: 0887 AK

1926 Wewelsfleth - Neustadt, heutige Dorfstraße

1926 Wewelsfleth - Neustadt, heutige Dorfstraße
1926 Wewelsfleth - Neustadt, heutige Dorfstraße
1926 Wewelsfleth - Kirchspielvogtei - heutiges Alfred-Döblin-Haus

1926 Wewelsfleth - Neustadt, heutige Dorfstraße
Interessant und einen Heimatfreund besonders ansprechend ist der handschriftliche plattdeutsche Spruch auf der Rückseite der Karte. Er lautet:
To Hus en gode Pip Tobak
mit de Frünn en Mund vull Snack,
is beter, as manck stolte Nam
un tru de sülwe Klör to warn.
So lang ick noch en Hand kann rögen,
will ich noch för de Heimat plögen.
Links (Bild 2): Blick durch die infolge ihrer geschlossenen Bebauung kleinstädtisch wirkende Straße "Neustadt", welche heute den Namen Dorfstraße führt.
Charakteristisch für viele der giebelständigen Gebäude der damaligen Zeit sind die gestuft verbretterten und leicht nach vorne geneigten Giebeldreiecke. Die alten Häuser waren von ihren seinerzeitigen Erbauern ganz bewusst so augebildet worden. Der nach vorne geneigte Giebel hat den Vorteil, dass sowohl der Hauseingang als auch das Mauerwerk besser vor Einflüssen der Witterung geschützt sind. Das war angesichts der damaligen Konservierungsmöglichkeiten ein wichtiger Umstand. Das Giebeldreieck selbst war zumeist lediglich mehrstufig verbrettert. Der nach vorne geneigte Giebel hatte überdies den Vorteil, dass bei Vorhandensein von im Giebeldreieck angeordneten Bodenluken die mittels Rollen bzw. Flaschenzug aufzuziehenden Lasten von der Hauswand frei waren.
Rechts (Bild 3): Das alte Fachwerkhaus ist die ehemalige Kirchspielvogtei und wurde unter der Leitung von Vogt Peter Hellmann – ein Vorfahr des Begründers von mein-wilster – im Jahre 1698 erbaut.
Das interessante alte Haus wurde Anfang der 1970er Jahre von dem Schriftsteller Günter Grass erworben und im Jahre 1985 der Berliner Akademie der Künste als Stipendiaten-Haus überlassen und führt seither den Namen Alfred-Döblin-Haus (nach dem bekannten Schriftsteller).

Bildrechte: Carl Kuskop, Wilster
Reg. mein-wilster: 1756 AK

1936 Wewelsfleth - Gasthaus, Kirche, Arzt-Praxis, Kornmühle

1936 Wewelsfleth - Gasthaus, Kirche, Arzt-Praxis, Kornmühle
1936 Wewelsfleth - Gebäude einer Arztpraxis an der Mühlenstraße (heutige Straße Humsterdorf)
1936 Wewelsfleth - Kornmühle an der Mühlenstraße (heutige Straße Humsterdorf)

1936 Wewelsfleth - Gasthaus, Kirche, Arzt-Praxis, Kornmühle.
oben links: Gasthaus "Zur guten Hoffnung" an der Dorfstraße; das sehr interessante Gebäude, in welchem auch ein Festsaal betrieben wurde, besteht heute leider nicht mehr, denn es brannte am 28. Januar 1973 vollständig ab.
Das dahinter erkennbare alte Fachwerkhaus ist die ehemalige Kirchspielvogtei Wewelsfleth. Das Gebäude wurde 1970 von dem Schriftsteller Günter Grass erworben und im Jahre 1985 der Berliner Akademie der Künste als Stipendiaten-Haus überlassen und führt seither den Namen Alfred-Döblin-Haus.
oben rechts:: Trinitatis Kirche.
Die Kirche ist 1503 fertiggestellt worden; sie führte bis zur Reformation den Namen Willihardus-Kirche (nach Willehard, dem Missionar der Friesen). Nach der Reformation wurde die Kirche der Dreieinigkeit (Einheit von Gott Vater, Sohn und Heiligem Geist) geweiht und trägt seither ihren heutigen Namen.
unten links (Bild 2): Gebäude einer Arzpraxis an der damaligen Mühlenstraße, der heutigen Straße Humsterdorf. In dem Haus wird auch heute noch eine Praxis betrieben.
Auf der Netzseite der Arztpraxis Wewelsfleth heißt es dazu:
„Arztsitz seit langer Zeit. Sanitätsrat Göttsche zog noch mit Pferd und Wagen über die Lande. Anschließende Praxisinhaber waren Dr. med. Pohlenz und Dr. med. Baade. Im Jahre 1991 übernahm der Allgemeinarzt Tino Reimers die Praxis, seit 1995 besteht eine Gemeinschaftspraxis mit dem Allgemeinmediziner Holger Jürchott. Von 2007 bis zu ihrem Ausscheiden in den Ruhestand 2014 verstärkte die Allgemeinärztin Katharina Boerma das Ärzteteam.“
unten rechts (Bild 3): Kornwindmühle an der damaligen Mühlenstraße (heute Straße Humsterdorf). Die Mühle, eine sogenannte Holländermühle, bestand bis in die 1930er Jahre. Heute erinnert im benachbarten Baugebiet der Straßenname Mühlenweide an den alten Mühlenstandort.

Bildrechte: nicht bekannt
Reg. mein-wilster: 1709 AK

1961 Wewelsfleth, Fährbetrieb und Schifffahrt auf der Stör, Trinitatis Kirche, Dorfstraße

1961 Wewelsfleth, Fährbetrieb und Schifffahrt auf der Stör, Trinitatis Kirche, Dorfstraße
1961 Fähre über die Stör in Wewelsfleth
1961 Wewelsfleth, Dorfstraße mit dem Gasthaus Zur guten Hoffnung und der ehemaligen Kirchspiels Vogtei (heute Alfred-Döblin-Haus)

1961 Wewelsfleth, Fährbetrieb und Schifffahrt auf der Stör, Trinitatis Kirche, Dorfstraße.
oben links (Bild 2): Die Wewelsflether Fähre bildete viereinhalb Jahrhunderte lang eine wichtige Verkehrsverbindung zwischen der Wilstermarsch und der Kremper Marsch. Nach dem Bau des Störsperrwerks in den Jahre 1971 bis 1974 und der Herstellung einer damit verbundenen Straßenverbindung der B 431 über die Stör verlor die Fähre ihre Bedeutung und sie wurde daher 1980 eingestellt.
oben rechts: Auf der Stör herrschte noch lebhafter Schiffsverkehr durch zahlreiche Binnenschiffe; seit etwa 1980 und dem Niedergang der Binnenschifffahrt ist dieser Anblick nur noch Geschichte. Heute befahren oberhalb von Wewelsfleth fast nur noch Sportboote den Fluß. Wewelsfleth hingegen wird jedoch heute noch infolge der Aktivitäten der Peters Werft von der Berufsschifffahrt frequentiert.
unten links. Die Trinitatis Kirche ist 1503 fertiggestellt worden; sie führte bis zur Reformation den Namen Willihardus-Kirche (nach Willehard, dem Missionar der Friesen).
unten rechts (Bild 3): Dorfstraße. Im Vordergrund das Gasthaus "Zur guten Hoffnung"; das Gebäude brannte am 28. Januar 1973 vollständig ab und wurde nicht wieder aufgebaut.
Das dahinter erkennbare alte Fachwerkhaus ist die ehemalige Kirchspielvogtei Wewelsfleth. Das Gebäude wurde 1970 von dem Schriftsteller Günter Grass erworben und im Jahre 1985 der Berliner Akademie der Künste als Stipendiaten-Haus überlassen und führt seither den Namen Alfred-Döblin-Haus.

Bildrechte: Verlag Heinrich C. Otto, Kiel
Reg. mein-wilster: 1789 AK

1964 Wewelsfleth an der Stör b

1964 Wewelsfleth - Dorfstraße, Trinitatis Kirche, Fähre über die Stör, Schulgebäude
1964 Wewelsfleth - Fähre über die Stör
1964 Wewelsfleth - Schulgebäude

1964 Wewelsfleth.
Das schöne Dorf liegt an der Stör kurz vor deren Mündung in die Elbe und wurde 1238 erstmals urkundlich erwähnt.
Oben links: Dorfstraße mit dem Gasthaus "Zur guten Hoffnung", welches 1973 abbrannte, und dem Gebäude der ehemaligen Kirchspielvogtei Wewelsfleth, welches 1970 von dem Schriftsteller Günter Grass erworben und im Jahre 1985 der Berliner Akademie der Künste als Stipendiaten-Haus überlassen wurde; es führt seither den Namen Alfred-Döblin-Haus.
oben mittig: Die nach der Reformation Trinitatis Kirche (vorher Willihardus Kirche) genannte Kirche wurde 1503 fertiggestellt; ihre Vorgängerin lag im Vorland und wurde wegen der Gefahr durch die sich verlagernde Elbe verlegt.
oben rechts (Bild 2): Die den Ort mit der gegenüber liegenden Kremper Marsch verbindende Grundseilfähre verlor nach der 1975 erfolgten Fertigstellung des Stör-Sperrwerks ihre Bedeutung und wurde 1980 eingestellt.
unten links: Die Stör unterhalb von Wewelsfleth.
unten rechts (Bild 3): Das 1929 erbaute Schulhaus.

Bildrechte: Verlag Walter Jappe, Lübeck
Reg. mein-wilster: 1790 AK

1980 Wewelsfleth - Ortskern, Kirchspielsvogtei, Schulgebäude, Stör und Peters Werft

1980 Wewelsfleth - Ortskern, Kirchspielsvogtei, Schulgebäude, Stör und Peters Werft
1980 Wewelsfleth - 1698 erbautes gebäude der früheren Kirchspielsvogtei; heute Alfred-Döblin-Haus
1980 Wewelsfleth - Stör und Peters Werft

1980 Wewelsfleth - Ortskern, Kirchspielsvogtei, Schulgebäude, Stör und Peters Werft
links oben: geschnitztes Hinweisschild "Gemeinde - Zentrum"
rechts oben (Bild 2): ehemalige Kirchspielvogtei; das 1698 erbaute Gebäude wurde 1970 von dem Schriftsteller Günter Grass erworben und im Jahre 1985 der Berliner Akademie der Künste als Stipendiaten-Haus überlassen und führt seither den Namen Alfred-Döblin-Haus (nach dem bekannten Schriftsteller). Daneben rechts das EDEKA Kaufhaus H. Szymanski.
links unten: Schulgebäude; es wurde 1929 auf dem ehemaligen und von der Gemeinde eingetauschten ehemaligen Pastoratsland errichtet.
rechts unten (Bild 3): Stör und Peters-Werft

Bildrechte: Verlag E. Paske, Heide
Der Vertrieb der Karte erfolgte durch das EDEKA Kaufhaus H. Szymanski, Wewelsfleth
Reg. mein-wilster: 1831 AK

1929 Schankwirtschaft, Bäckerei und Café von Carsten Mahn

1929 Schankwirtschaft, Bäckerei und Café von Carsten Mahn in Wewelsfleth in der Wilstermarsch

1929 Schankwirtschaft, Bäckerei und Café von Carsten Mahn in Wewelsfleth.
Charakteristisch für viele Gebäude in Wewelsfleth der damaligen Zeit ist das gestuft verbretterte und leicht nach vorne geneigte Giebeldreieck des Hauses. Die alten Häuser waren von ihren seinerzeitigen Erbauern häufig ganz bewusst mit nach vorn geneigten Giebeln ausgestattet worden. Dieses hat den Vorteil, dass sowohl der Hauseingang als auch das Mauerwerk besser vor der Witterung geschützt sind. Das war angesichts der damaligen Konservierungsmöglichkeiten ein wichtiger Umstand. Das Giebeldreieck selbst war zumeist lediglich mehrstufig verbrettert. Der nach vorne geneigte Giebel hatte überdies den Vorteil, dass bei Vorhandensein von im Giebeldreieck angeordneten Bodenluken die mittels Rollen bzw. Flaschenzug aufzuziehenden Lasten von der Hauswand frei waren.
Auf der dem Betrieb von Carsten Mahn gegenüber liegenden Straßenseite befand sich der Gasthof Wiebensohn. Über ein amüsantes Geschehnis zwischen den beiden benachbarten Wirte berichtet in plattdeutscher Sprache ein schönes Gedicht, welches mit der Datei unten aufgerufen werden kann.
Die Störkringelbäckerei von Carsten Mahn erinnern an die Störkringel – eine legendäre Spezialität aus Wewelsfleth, die lange Zeit eine Haupteinnahmequelle für das Dorf war. Störkringel sind kleine gesottene und gebackene Brezeln aus Mehl, Wasser, Rübensirup und Anis. Die auf Schnüren zu jeweils 60 Stück zum sogenannten „Busch“ aufgezogen Störkringel dienten schon im siebzehnten Jahrhundert den Schiffern und Seeleuten als Dauerproviant. Sie wurden um 1800 allein in Wewelsfleth von 8 Bäckereien insbesondere für Schiffer und Walfänger aus Hamburg und von der Niederelbe gefertigt. Nach dem bekanntesten Ort ihrer Herstellung wurden sie Störkringel genannt.

Bildrechte: nicht bekannt; sogen. Private Postkarte

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1910 Wewelsfleth - Neustadt (heutige Dorfstraße)

1910 Wewelsfleth - Neustadt (heutige Dorfstraße)

1910 Wewelsfleth, Straße Neustadt, die heutige Dorfstraße.
Blick Richtung Dorfmitte.
Vorne links der Gasthof von Carl Wiebensohn sowie rechts das Café „Zum Goldenen Kringel“ und die Bäckerei von Carsten Mahn.
Über ein amüsantes Geschehnis, welches sich vor langer Zeit zwischen den beiden benachbarten Wirte zugetragen hat, berichtet in plattdeutscher Sprache ein schönes Gedicht - Een Brand to twee för foftein Penn - welches in der Datei unten aufgerufen werden kann.
Charakteristisch für viele Gebäude in Wewelsfleth der damaligen Zeit ist das gestuft verbretterte und leicht nach vorne geneigte Giebeldreieck des Hauses. Die alten Häuser waren von ihren seinerzeitigen Erbauern ganz bewusst mit nach vorn geneigten Giebeln ausgestattet worden. Dieses hat den Vorteil, dass sowohl der Hauseingang als auch das Mauerwerk besser vor der Witterung geschützt sind. Das war angesichts der damaligen Konservierungsmöglichkeiten ein wichtiger Umstand. Das Giebeldreieck selbst war zumeist lediglich mehrstufig verbrettert. Der nach vorne geneigte Giebel hatte überdies den Vorteil, dass bei Vorhandensein von im Giebeldreieck angeordneten Bodenluken die mittels Rollen bzw. Flaschenzug aufzuziehenden Lasten von der Hauswand frei waren.

Bildrechte: Carl Kuskop, Wilster
Reg. mein-wilster: 1763 AK

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1906 Kornwindmühle und Gasthof Zum Goldenen Kringel

1906 Kornwindmühle und Gasthof Zum Goldenen Kringel in Wewelsfleth in der Wilstermarsch
1906 Straße Neustadt (Dorfstraße) in Wewelsfleth in der Wilstermarsch
1906 Kornwindmühle in Wewelsfleth in der Wilstermarsch

1906 Kornwindmühle und "Gasthof zum goldenen Kringel" in Wewelsfleth.
Der Ort Wewelsfleth an der Stör wurde um 1503 nach Aufgabe des danach in der Elbe versunkenen Alt-Wewelsfleth in den Bereich des Dorfes Humsterdorf planmäßig verlegt, auf welches bald der Name überging; der Straßenname Humsterdorf erinnert heute noch an das ehemalige Dorf.
Die Kornwindmühle in Wewelsfleth bestand bis in die 1930er Jahre.
Der Name des in der damaligen „Neustadt“ gelegenen „Gasthof zum goldenen Kringel“ und die Störkringelbäckerei von Carsten Mahn erinnern an die Störkringel – eine legendäre Spezialität aus Wewelsfleth, die lange Zeit eine Haupteinnahmequelle für das Dorf war.
Störkringel sind kleine gesottene und gebackene Brezeln aus Mehl, Wasser, Rübensirup und Anis.
Das Rezept für die Störkringel ist in der Datei unten aufrufbar.
Störkringel wurden in früheren Zeiten in sehr großer Zahl an mehreren Orten, jedoch insbesondere in Wewelsfleth als Schiffsproviant hergestellt. Die auf Schnüren zu jeweils 60 Stück zum sogenannten „Busch“ aufgezogen Störkringel dienten schon im siebzehnten Jahrhundert den Schiffern und Seeleuten als Dauerproviant. Sie wurden um 1800 allein in Wewelsfleth von 8 Bäckereien insbesondere für Schiffer und Walfänger aus Hamburg und von der Niederelbe gefertigt. Nach dem bekanntesten Ort ihrer Herstellung wurden sie Störkringel genannt.

Bildrechte: Carl Kuskop, Wilster
Reg. mein-wilster: 1051 AK

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1903 Wewelsfleth - Neustadt (Ex)

1903 Wewelsfleth - Straße Neustadt (heutige Dorfstraße) in Wewelsfleth in der Wilstermarsch

1903 Wewelsfleth - Neustadt
Blick durch die seinerzeit infolge ihrer geschlossenen Bebauung städtisch wirkende Straße "Neustadt", welche heute den Namen Dorfstraße führt.
An der Straße lag der „Gasthof zum goldenen Kringel“ und die Störkringelbäckerei von Carsten Mahn.
Störkringel - kleine gesottene und gebackene Brezeln aus Mehl, Wasser, Rübensirup und Anis - waren eine legendäre Spezialität aus Wewelsfleth und bildeten lange Zeit eine Haupteinnahmequelle für das Dorf.
Sie wurden in früheren Zeiten in sehr großer Zahl an mehreren Orten, jedoch insbesondere in Wewelsfleth als Schiffsproviant hergestellt. Die auf Schnüren zu jeweils 60 Stück zum sogenannten „Busch“ aufgezogenen Störkringel dienten schon im siebzehnten Jahrhundert den Schiffern und Seeleuten als Dauerproviant. Sie wurden um 1800 allein in Wewelsfleth von 8 Bäckereien insbesondere für die Schiffer und Walfänger aus Hamburg und von der Niederelbe gefertigt. Nach dem bekanntesten Ort ihrer Herstellung wurden sie Störkringel genannt.

Bildrechte: H. Kröger, Wewelsfleth - Gebr. Grätz, Leipzig
Anmerkung: Die Ansichtskarte befindet sich in einer externen Sammlung

1928 Wewelsfleth - Trinitatis Kirche, Kirchspielkrug, Neustadt

1928 Wewelsfleth - Trinitatis Kirche, Kirchspielkrug, Neustadt
1928 Trinitatis Kirche zu Wewelsfleth in der Wilstermarsch
1928 Straße Neustadt - heutige Dorfstraße

1928 Wewelsfleth - Trinitatis Kirche, Kirchspielkrug, Neustadt.
Mehrbildkarte
oben und Bild 2: Trinitatis Kirche. Das Kirchengebäude ist 1503 fertiggestellt worden. Der Standort der Vorgängerin der 1238 erstmals urkundlich erwähnten Wewelsflether Kirche lag im heutigen Vorland der Elbe im Bereich der Störmündung, so wie auch der zu der Zeit Weuelesflethe genannte Ort. Dieser war zu der Zeit vermutlich unbedeicht und die Gebäude lagen auf Wurten/Warften. Das Dorf wurde um 1500 wegen der Bedrohung durch die sich ständig verlagernde Elbe planmäßig an seinen heutigen Standort verlegt. Die Kirche führte bis zur Reformation den Namen Willihardus-Kirche (nach Willehard, dem Missionar der Friesen). Nach der Reformation wurde die Kirche der Dreieinigkeit (Einheit von Gott Vater, Sohn und Heiligem Geist) geweiht, sie heißt seither Trinitatis Kirche.
mittig und Bild 2: In dem hellen giebelständigen uralten Gebäude wurde der Kirchspielskrug betrieben - die Wirtschaft "Zur guten Hoffnung" von R. Schlüter. Das Haus besteht heute leider nicht mehr, denn das hoch interessante ausdrucksvolle Gebäude brannte am 28. Januar 1973 ab. Rechts daneben ist im Anschnitt das heutige "Döblin- Haus", das Gebäude der früheren Kirchspielsvogtei, zu erkennen.
unten: Blick durch die seinerzeit infolge ihrer geschlossenen Bebauung städtisch wirkende Straße "Neustadt", welche heute den Namen Dorfstraße führt. An der Straße lag u.a. der „Gasthof zum goldenen Kringel“ und die Störkringelbäckerei von Carsten Mahn.

Bildrechte: Verlag Carl Kuskop, Wilster

1907 Wewelsfleth - Stör, Frachtewer, Werft, Trinitatis Kirche, Neustadt

1907 Wewelsfleth - Stör, Frachtewer, Werft, Trinitatis Kirche, Neustadt
1907 Wewelsfleth - Alter Fahrensmann
Wewelsfleth - Einmündung der Straße Am Hafen in die Dorfstraße (damalige Neustadt)

1907 Wewelsfleth - Stör, Frachtewer, Werft, Trinitatis Kirche, Straße Neustadt
Die Abbildungen verdeutlichen sehr anschaulich den Umstand, dass Wewelsfleth von jeher ein maritim geprägter Ort war, an welchem Schiffer und Fischer ansässig waren, Schiffsproviant (die bekannten Stör-Kringel) gefertigt wurde und sich der Standort mehrerer Werften befand.
oben links: Fracht-Ewer auf der Stör vor der Kulisse des Dorfes.
oben mittig: Fischkutter auf der Slipanlage der Werft von Claus Witt.
oben rechts u. Bild 2: Alter Fahrensmann mit Öljacke und Südwester, mit weißhaariger Schifferkrause und eine kurze Pfeife rauchend;
der auch auf Ansichtskarten mit Motiven aus St. Margarethen oder Brokdorf dargestellte alte Seebär ist handschriftlich auf einer dieser Karten namentlich bezeichnet als: Fritz Langbehn.
unten links: Blick durch die seinerzeit infolge ihrer geschlossenen Bebauung städtisch wirkende Straße "Neustadt", welche heute den Namen Dorfstraße führt. An der Straße lag u.a. der „Gasthof zum goldenen Kringel“ und die Störkringelbäckerei von Carsten Mahn.
unten mittig: Trinitatis Kirche (1238 erstmals urkundlich erwähnt).
unten rechts u. Bild 3: Straße Neustadt (heutige Dorfstraße), rechts die Einmündung der Straße Am Hafen.

Bildrechte: Carl Kuskop, Wilster
Reg. mein-wilster: 1673 AK

1903 Wewelsfleth - Dorfstrasse, Kirchspielsvogtei, Kirche, Werft

1903 Wewelsfleth - Dorfstrasse, Kirchspielsvogtei, Kirche, Werft

1903 Wewelsfleth.
Die Chromolithografie (Farblithografie) zeigt sechs Ansichten aus dem an der Stör gelegenen Dorf.
oben links: Einmündung der Deichreihe in die Dorfstraße mit dem Gebäude der Kirchspielsvogtei und Krauses Gasthof.
Das alte Fachwerkhaus der ehemaligen Kirchspielvogtei ist im Jahr 1698 erbaut worden unter der Leitung von Kirchspielsvogt Peter Hellmann.
oben mittig: Trinitatis Kirche; die Kirche ist 1503 geweiht worden - sie hieß zunächst Willihardus-Kirche; nach der Reformation erhielt sie den Namen Trinitatis Kirche.
oben rechts: Straße Neustadt (heutige Dorfstraße), rechts die Einmündung der Straße Am Hafen.
unten links: Straße Deichreihe.
unten mittig: Schiffswerft Junge.
Werften gab es etwa ab 1760 in Wewelsfleth; die Junge Werft ist 1859 in Nachbarschaft einer weiteren dort bereits seit 20 Jahren bestehenden kleinen Werft gegründet worden von dem 33 Jahre alten Schiffszimmerer Christopher Junge gemeinsam mit seinem Bruder Johann. unten rechts: Straße Neustadt (heutige Dorfstraße).

Bildrechte: Verlag von Carl Kuskop, Wilster
Reg. mein-wilster: 1908 AK

1914 Wewelsfleth - Kirche, Gastwirtschaft Sternberg, Dorfstraße, alter Hafen

1914 Wewelsfleth - Trinitatis Kirche, Gastwirtschaft Sternberg, Dorfstraße, alter Hafen
1914 Gastwirtschaft Sternberg in Wewelsfleth
1914 Wewelsfleth, Durfstraße

1914 Wewelsfleth - Trinitatis Kirche, Gastwirtschaft Sternberg, Dorfstraße, alter Hafen.
oben links: Im Jahre 1238 wurde die Wewelsflether Kirche erstmals urkundlich erwähnt, doch lag die Vorgängerin der heutigen Kirche damals im heutigen Vorland der Elbe, so wie auch der zu der Zeit Weuelesflethe genannte Ort. Dieser war zu der Zeit vermutlich unbedeicht und die Gebäude lagen auf Wurten/Warften. Das Dorf wurde um 1500 wegen der Gefahr durch die sich ständig verlagernde Elbe planmäßig an seinen heutigen Standort verlegt.Die am neuen Standort errichtete Kirche wurde 1503 fertig Seit der Reformation wird sie Trinitatis Kirche genannt.
oben rechts (Bild 2): Gastwirtschaft Sternberg an der Einmündung der Straße Am Hafen in die Dorfstraße.
unten links (Bild 3): Blick durch die seinerzeit infolge ihrer geschlossenen Bebauung städtisch wirkende Straße "Neustadt", welche heute den Namen Dorfstraße führt. An der Straße lag u.a. der „Gasthof zum goldenen Kringel“ und die Störkringelbäckerei von Carsten Mahn.
unten rechts: Der damalige Wewelsflether Hafen lag nicht unmittelbar an der Stör, sondern im Verlauf eines ehemaligen Priels, an dessen Einmündung in die Stör auch Werften betrieben wurden.

Bildrechte: Carl Kuskop, Wilster
Reg. mein-wilster: 1592 AK

1905 Wewelsfleth - Dorfstraße, Gasthaus Zur guten Hoffnung

1905 Dorfstraße in Wewelsfleth in der Wilstermarsch
1905 Dorfstraße in Wewelsfleth in der Wilstermarsch

1905 Wewelsfleth - Dorfstraße
Blick von der Einmündung der Straße Deichreihe in die Dorfstraße.
Ganz rechts das Gasthaus "Zur guten Hoffnung". Das sehr interessante Gebäude, in welchem neben der Gastwirtschaft auch ein Festsaal mit Bühne betrieben wurde, besteht heute leider nicht mehr; das Haus brannte am 28. Januar 1973 vollständig ab. Zum Zeitpunkt der Aufnahme wurde in dem schönen das Ortsbild prägenden Gebäude die Gastwirtschaft "Zur guten Hoffnung" von Marcus Dunkel betrieben, welcher zugleich auch den Beruf des Viehhändlers ausübte.

Bildrechte: Carl Kuskop, Wilster
Reg. mein-wilster: 1731 AK

1925 Störkringel - eine Spezialität von der Stör

1925 Fertigung von Störkringel in der Backstube des Bäckermeisters Carsten Mahn in Wewelsfleth
1925 Fertigung von Störkringel in der Backstube des Bäckermeisters Carsten Mahn in Wewelsfleth

1925 Störkringel - eine Spezialität von der Stör
Störkringel sind kleine gesottene und gebackene Brezeln aus Mehl, Wasser, Rübensirup und Anis.
Das Rezept für die Störkringel ist in der Datei unten aufrufbar.
Störkringel wurden in früheren Zeiten in sehr großer Zahl an mehreren Orten, jedoch insbesondere in Wewelsfleth als Schiffsproviant hergestellt. Die auf Schnüren zu jeweils 60 Stück zum sogenannten „Busch“ aufgezogen Störkringel dienten schon im siebzehnten Jahrhundert den Schiffern und Seeleuten als Dauerproviant. Sie wurden um 1800 allein in Wewelsfleth von 8 Bäckereien insbesondere für Schiffer und Walfänger aus Hamburg und von der Niederelbe gefertigt. Nach dem bekanntesten Ort ihrer Herstellung wurden sie Störkringel genannt. Die Störkringel waren eine wichtige Einnahmequelle für die an der Stör gelegenen Orte.
Besonders bekannt war die in der damaligen „Neustadt“ in Wewelsfleth gelegenen Störkringelbäckerei von Carsten Mahn. Der Bäckerei war der „Gasthof zum goldenen Kringel“ angeschlossen.
Die Fotos zeigen die Herstellung der Störkringel in der Backstube des Bäckermeisters Carsten Mahn.

Bildrechte: nicht bekannt

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1903 Wewelsfleth, Straße Neustadt, Gaststätten Mahn und Wiebensohn

1903 Wewelsfleth, Straße Neustadt mit den Gaststätten Mahn und Wiebensohn
1903 Wewelsfleth, Straße Neustadt - Gaststätten Mahn und Wiebensohn
1903 Wewelsfleth - Stellmacherei

1903 Wewelsfleth, Straße Neustadt - Gaststätten Mahn und Wiebensohn
Als „Neustadt“ wurde seinerzeit in Wewelsfleth die heutige obere Dorfstraße bezeichnet. An der Straße befanden sich viele Geschäfte und Gaststätten, z.b. unten links das Cafe´und die Bäckerei von Carsten Mahn, auf der gegenüberliegenden Straßenseite die Gaststätte von Carl Wiebensohn.
In dem kleinen Ort befanden sich seinerzeit mehrere Bäckereien, die sich schwerpunktmäßig der Fertigung von Störkringeln widmeten.
Störkringel sind kleine gesottene und gebackene Brezeln aus Mehl, Wasser, Rübensirup und Anis. Die auf Schnüren zu jeweils 60 Stück zum sogenannten „Busch“ aufgezogen Störkringel dienten schon im siebzehnten Jahrhundert den Schiffern und Seeleuten als Dauerproviant. Sie wurden um 1800 allein in Wewelsfleth von 8 Bäckereien insbesondere für Schiffer und Walfänger aus Hamburg und von der Niederelbe gefertigt. Nach dem bekanntesten Ort ihrer Herstellung wurden sie Störkringel genannt.
Das Rezept für die Störkringel kann in der unten aufrufbaren Datei eingesehen werden.

Bildrechte: Henry Wegener, Hamburg-Lokstedt
Reg. mein-wilster: 1762 AK

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1926 Wewelsfleth - Pastorat, Dorfstraße (Neustadt), Kriegerdenkmal

1926 Wewelsfleth - Pastorat, Dorfstraße (Neustadt), Kriegerdenkmal
1926 Pastorat in Wewelsfleth in der Wilstermarsch
1926 Dorfstraße in Wewelsfleth in der Wilstermarsch

1926 Wewelsfleth - Pastorat, Dorfstraße (Neustadt), Kriegerdenkmal.
oben (bild 2): Pastorat der evangelisch-lutherischen Kirchengemeinde mit dem großzügigen als Garten angelegten Hausgrundstück an der Schulstraße.
mittig (Bild 3): Blick von der Einmündung der Straße Deichreihe in die Dorfstraße, deren hier zu sehender Abschnitt zuvor als Neustadt bezeichnet wurde; die enge Bebauung zeigte durchaus einen kleinstädtischen Charakter.
unten: Das an die aus der Gemeinde stammenden und namentlich aufgeführten Gefallenen des I. Weltkrieges erinnernde Ehrenmal steht auf der dreieckigen Fläche zwischen der Straße Humsterdorf und der heutigen Schulstraße. Das Denkmal wurde nach dem II. WK erweitert, um auch der Opfer dieses Krieges zu gedenken, wobei auch hier die Namen der gefallenen Gemeindemitglieder aufgeführt sind.
Die steinerne Stele zeigt unter einem Kreuz und zwei schlafenden Löwen im Relief in sehr ansprechender Darstellung eine Doppel-Eiche als Symbol für das Land Schleswig-Holstein sowie ein Husmannshus und einen aufgeslippten sowie einen segelnden Ewer für das Dorf.

Bildrechte: Carl Kuskop, Wilster
Reg. mein-wilster: 1844 AK

1937 Wewelsfleth - Gasthof Fährhaus, Fähre über die Stör

1937 Wewelsfleth - Gasthof Fährhaus, Fähre über die Stör
1937 Frachtewer auf der Stör bei Wewelsfleth
1937 Fähre über die Stör bei Wewelsfleth

1937 Wewelsfleth - Gasthof Fährhaus, Fähre über die Stör
Mehrbildkarte
oben links: Schenkwirtschaft „Fährhaus“ in Wewelsfleth gegenüber der Zufahrt zur Fähre über die Stör; links daneben das spätere „Neue Fährhaus“.
oben rechts: Frachtewer auf der Stör (Bild 2).
mittig: die Fähre über die Stör (Bild 3);
die Fähre wurde bekanntlich im Zusammenhang mit der über das Stör-Sperrwerk führenden Straßenverbindung der B 431 unrentabel und daher 1980 eingestellt.
unten links: Dorfstraße mit der Kirchspielvogtei.
unten rechts: „Gasthof zum goldenen Kringel“ in der Neustadt

Bildrechte: Carl Kuskop, Wilster
Reg. mein-wilster: 1300 AK

 

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