Alte Postkarten aus Wilster

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Schleswig-Holstein - ein wunderschönes interessantes Land

1988 Schleswig-Holstein - ein wunderschönes interessantes Land

1988 Schleswig-Holstein - ein wunderschönes interessantes Land
Schleswig-Holstein ist ein wundervolles Land, welches auf engem Raum sehr unterschiedliche Landschaftsformen aufweist.
Die Nordsee und das Wattenmeer mit seinen Watten, Sänden, Prielen und Gatten, Halligen, Marschinseln, Düneninseln, Altmoräneninseln, die Trichtermündungen von Elbe und Eider, die See- und Flussmarschen hinter hohen Deichen, die Moore, die Donns, die steil aufragende sandige Geest mit dem Klev und ihren Heiden, das anschließende Hügelland mit Wäldern und Seen, die tief in das Land einschneidenden Förden, die Steilküsten und Ausgleichsküsten, die Warder, die Ostsee mit Fehmarn und seinen Dünen, Strandseen und Nehrungshaken.
Vieles mehr ist zu entdecken!

Bildrechte: Verlag Schöning & Co + Gebrüder Schmidt, Lübeck
Reg. mein-wilster: 1199 AK

1919 Wappen Schleswig-Holstein - op ewig ungedeeld

1919 Wappen Schleswig-Holstein - up ewich ungedeelt
1919 Kundgebung Schleswig-Holstein - up ewich ungedeelt

1919 Wappen Schleswig-Holstein - op ewig ungedeeld (up ewich ungedeelt).
Nach dem I. Weltkrieg war die Zusammengehörigkeit der beiden ehemaligen Herzogtümer Schleswig und Holstein wieder bedroht und führte durch das im Versailler Vertrag festgelegte Plébiscite (Volksabstimmung) zur Wiederangliederung Nordschleswigs an Dänemark, während Südschleswig bei Deutschland und somit auch bei Schleswig-Holstein blieb.
Unter Berufung auf das dem Dänischen König im Vertrag von Ripen (Ribe) von den schleswig-Holsteinischen Ständen abverlangten Schwur „Wy lawen dat Schleswigk u. Holsten bliewen ewich tosamende ungedelt“ (Wir geloben, dass Schleswig und Holstein bleiben ewig zusammen ungeteilt), warben vor der Abstimmung die deutsch gesinnten Schleswig-Holsteiner mit der Karte und einer am 25. Mai 1919 in Rendsburg durchgeführten Kundgebung für ein ungeteiltes Schleswig-Holstein.

Bildrechte: Fritz Albers, Rendsburg
Reg. mein-wilster: 1648 AK

Wilster, die Elbe und die Westküste Schleswig-Holsteins auf einer Ansichtskarte

Wilster, die Elbe und die Westküste Schleswig-Holsteins auf einer Ansichtskarte

1964 Landkarte mit Darstellung der Westküste des Landes Schleswig-Holstein auf einer Ansichtskarte.
Bis zum Jahre 1864 gehörte Schleswig-Holstein zum dänischen Gesamtstaat; nach dem Deutschen Krieg zwischen Österreich und Preußen wurde es 1866 zur preußischen Provinz Schleswig-Holstein.
Unten rechts auf der Landkarte liegt im Winkel zwischen Nord-Ostsee-Kanal, der Elbe und der Stör die Wilstermarsch mit der Stadt Wilster in ihrem Zentrum.

Bildrechte: Verlag Schönig & Co, Lübeck
Reg. mein-wilster: 0472 AK

1920 Gedenken an die Schleswig-Holsteinische Erhebung 1848

1920 Gedenken an die Schleswig-Holsteinische Erhebung 1848

1920 Schleswig-Holstein Wappen;
Gedicht von Theodor Storm
Bei ihrer Erhebung gegen Dänemark wurden die Schleswig-Holsteiner zunächst von Preußen und dem Deutschen Bund unterstützt, als diese aber ausschieden, waren die Schleswig-Holsteiner auf sich allein gestellt.
In der Schlacht von Idstedt am 24. und 25. Juli 1850 erlitten sie eine Niederlage (ca. 36.000 dänische und 26.000 schleswig-holsteinische Soldaten).
In der Folge kam Schleswig wieder unter dänische Kontrolle.
Holstein wurde durch preußische und österreichische Bundestruppen befriedet.
Der Dichter Theodor Storm brachte seine Enttäuschung über die nicht erlangte Befreiung in dem vaterländischen Gedicht "1. Januar 1851" zum Ausdruck

Bildrechte: unbekannt; Zeichnung von Max Kahlke
Reg. mein-wilster: 0335 AK

1898 Schleswig-Holsteinische Erhebung 1848.03.24. Provisorische Regierung a

1898 Schleswig-Holsteinische Erhebung - 24.03.1848 Provisorische Regierung
1898 Schleswig-Holsteinische Erhebung - 24.03.1848 Provisorische Regierung

Schleswig-Holsteinische Erhebung 1848.03.24. Provisorische Regierung
Am 23.03.1848 wurde in Kiel als Auftakt der Schleswig-Holsteinischen Erhebung gegen Dänemark eine Provisorische Regierung für die Herzogtümer Schleswig und Holstein von vorwiegend national-liberalen Kräften gebildet.
Zum Ausbruch des Bürgerkrieges kam es, nachdem unter der Führung des Prinzen von Noer im Handstreich die Festung Rendsburg – sie war die größte dänische Garnison – am 24.03.1848 übernommen worden war.
Die in leicht unterschiedlichen Aufmachungen verausgabte Karte zeigt oben links Uwe Jens Lornsen, der 1830 Landvogt auf Sylt wurde und durch seine Schrift "Über das Verfassungswerk in Schleswigholstein" den Anstoß gab für ein Bestreben für ein vereintes und von Dänemark weniger abhängiges Schleswig-Holstein.
In der Mitte die Mitglieder der Provisorischen Regierung: J. Bremer, Martin Thorsen Schmidt, W.H. Beseler, Friedrich Prinz von Schleswig-Holstein-Sonderburg-Augustenburg (er nannte sich Prinz von Noer), Th. Olshausen, Graf Reventlow.
rechts der Komponist der Melodie des Schleswig-Holstein Liedes, Carl Gottlieb Bellmann, und Matthäus Friedrich Chemnitz als Dichter des Liedertextes "Schleswig-Holstein meerumschlungen"

Bildrechte: nicht bekannt
Reg. mein-wilster: 0442 AK

1974 Elbe, Westküste Schleswig-Holstein, Verkehrswege, Kanal, Marschbahn

1974 Elbe, Westküste Schleswig-Holstein, Verkehrswege, Kanal, Marschbahn
1974 Elbe, Westküste Schleswig-Holstein, Verkehrswege, Kanal, Marschbahn

1974 Elbe, Westküste Schleswig-Holstein, Verkehrswege, Kanal, Marschbahn.
Die Karte zeigt Orte und Verkehrsverbindungen der Region. Sie ist um 1974 entstanden, denn die Querung im Zuge der B431 über das 1975 fertiggestellte Sperrwerk an der Mündung der Stör in die Elbe ist noch nicht eingezeichnet, das 1973 fertiggestellte Eider-Sperrwerk hingegen schon.
Die in den Jahren 1969 bis 1981 betriebene Fährverbindung zwischen Brunsbüttel und Cuxhaven ist gleichfalls eingezeichnet.
Gut nachzuvollziehen ist die ursprüngliche Linienführung der Marschbahn, welche von Wilster aus in westliche Richtung führte und den Nord- Ostsee Kanal bei Taterpfahl mit einer Drehbrücke querte. Seit 1920 führt die Strecke von Wilster aus in nördlicher Richtung über die Hochbrücke Hochdonn; die Strecke nach Brunsbüttel ist seither lediglich eine Stichbahn.

Bildrechte: Verlag Schöning & Co.. + Gebrüder Schmidt, Lübeck
Reg. mein-wilster: 1344 AK

1968 Mühlen in Schleswig-Holstein

Mühlen in Schleswig-Holstein
Schöpfmühle in Honigfleth
Spinnkopfmühle Fockendorf (heute im Freilicht-Museum Molfsee)
Holländer Windmühle in Beidenfleth

1968 Mühlen in Schleswig-Holstein
Als Denkmäler menschlichen Ingeniums und eines allem Leben verbundenen Handwerks vergangener Zeiten sind sie der Erhaltung wert - die Mühlen.
Unter diesem Leitsatz stellt Johannes Stüdtje Mühlen in Schleswig-Holstein vor - Wassermühlen, Windmühlen, Holländer Windmühlen, Windräder oder Windrotoren mit der dazu gehörenden historischen und rechtlichen Geschichte vor.
Vorgestellt werden dabei auch aus der Wilstermarsch
die Schöpfmühle in Honigfleth
die Spinnkopf Mühle aus Fockendorf
die Windmühle in Beidenfleth

Das im Jahre 1968 als Sonderdruck für die Schleswig-Holsteinische Landesbrandkasse hergestellte Buch
erschien bei der Westholsteinischen Verlagsanstalt Boyens & C., Heide
Keine ISBN Nummer

1963 Schleswig-Holsteinische Bauernstuben

Schleswig-Holsteinische Bauernstuben
Das Buch stellt in Text und Bild die historischen und für die einzelnen Landschaften des Landes Schleswig-Holstein typischen Bauernstuben vor.
So auch die Bauernstuben aus den Holsteinischen Elbmarschen - Wilstermarsch, Kremper Marsch, Seestermüher Marsch, Haseldorfer Marsch - und dem benachbarten Dithmarschen.
Aus der Wilstermarsch sind mehrere Beispiele im Bild vorgestellt.

Autor: Kai Detlev Sievers
Aufnahmen: Ilse Burscher
Verlag: Westholsteinische Verlagsanstalt Boyens & Co., Heide in Holstein
als Sonderdruck für die Schleswig-Holsteinische Landesbrandkasse
keine ISBN Nummer

1960 Nord- Ostsee Kanal - Hochbrücken Hochdonn, Grünenthal, Rendsburg

1960 Nord- Ostsee Kanal - Hochbrücken Hochdonn, Grünenthal, Rendsburg
1960 Nord- Ostsee Kanal - die Hochbrücke Hochdonn im Zuge der Marschbahn wird von einem Personenzug befahren
1960 Das Seebäderschiff "Wappen von Hamburg" passiert auf dem Nord- Ostsee Kanal die Hochbrücke Hochdonn

1960 Nord- Ostsee Kanal - Hochbrücken Hochdonn, Grünenthal, Rendsburg
oben links: Hochbrücke Grünenthal; die 1891/92 gebaute Brücke wurde 1986 demontiert, nachdem 1984 - 1986 in paralleler Lage nördlich der alten Bogenbrücke eine neue Fachwerkbalkenbrücke erbaut worden war. Über diese wird eine eingleisige Bahnstrecke und eine zweistreifige Straße sowie ein Fuß- und Radweg geführt.
oben rechts: die 1911 bis 1913 erbaute Hochbrücke Rendsburg ist eine reine Eisenbahnbrücke.
mittig: Segelschulschiff Gorch Fock, welches bei seinen Passagen durch den Kanal niemals unter Segeln fuhr.
unten links (Bild 2) und rechts (Bild 3): Über die 1920 fertiggestellte Hochbrücke Hochdonn verläuft seither die Trasse der Marschbahn.
Auf dem NOK passiert das Seebäderschiff „Wappen von Hamburg“ der HAPAG die Hochbrücke; es handelt sich um das 1955 in Dienst gestellte Schiff, welches zwei Nachfolgerinnen gleichen Namens hatte.

Bildrechte: Verlag Heinrich C. Otto, Kiel
Reg. mein-wilster: 1775 AK

1992 Die Anfänge des Deichbaus in Schleswig-Holstein

1992 Die Anfänge des Deichbaus in Schleswig-Holstein
Die Marschen in Schleswig-Holstein wären in ihrer heutigen Form nicht besiedelbar, wenn es den durch den Deichbau bewirkten Schutz vor Tidehochwasser und Sturmfluten nicht gäbe.
Wie für keine andere Region gilt dieses mehr als für die Wilstermarsch, von welcher ausgedehnte Flächen jeden Tag zweimal schon bei normalem Tide-Hochwasser 5,00 m hoch überflutet würden.
Das Buch stellt in sehr anschaulicher Weise Anfang und Entwicklung des Deichbaues vor.
Die ältesten Deichuntersuchungen in Schleswig-Holstein wurden 1932/33 in Büttel durchgeführt (Bilder 2 und 3)
96 Seiten
Verfasser: Hans Joachim Kühn
erschienen in der Schriftenreihe "Kleine Schleswig-Holstein-Bücher", Band 42
Herausgegeben von den Provizial-Versicherungen, Kiel
ISBN 3-8042-0561-5
Westholsteinische Verlagsanstalt Boyens & Co., Heide

1988 Windmühlen in Schleswig-Holstein in alten Ansichten

1988 Windmühlen in Schleswig-Holstein in alten Ansichten - Band 3
Das interessante und in einer mehrbändige Reihe erschienene Büchlein stellt 143 Mühlen in Schleswig-Holstein in Wort und Bild dar.
So auch
44. Wilster, Rumflether Mühle, ein Galerie-Holländer
45. Kasenort, Meiforth´s Mühle, ein Galerie-Holländer
46. Wilstermarsch, Entwässerungsmühle auf dem Hof Hein in Dwerfeld, eine Koker-Mühle
47. Wilstermarsch, Herstellung einer archimedischen Schraube
48. Wilstermarsch, Entwässerungsmühle auf dem Hof Schütt in Dwerfeld, eine Koker-Mühle
49. Wilstermarsch, Topographische Karte aus 1878/1880 mit Mühlenstandorten
50. Wilstermarsch, Koker-Mühle und Windräder
51. Wilstermarsch, Koker-Mühle und Klein-Schöpfwerk

Verfasser: Walter Heesch
Die Buchreihe ist erschienen bei: Europäische Bibliothek - Zaltbommel, Niederlande
D ISBN 90 288 4661 1 / CIP

1901 Eisenbahn-Drehbrücke Taterpfahl über den Kaiser-Wilhelm-Kanal

1901 Eisenbahn-Drehbrücke Taterpfahl über den Kaiser-Wilhelm-Kanal

1901 Eisenbahn-Drehbrücke Taterpfahl über den Kaiser-Wilhelm-Kanal (heutiger Nord-Ostsee Kanal)
Bei Taterpfahl querte die am 01.11.1878 eröffnete ursprüngliche Strecke der Marschbahn zwischen Wilster und Heide (Strecke Altona - Riepen / Ribe in Nord-Schleswig) den später erbauten Kaiser-Wilhelm-Kanal (NOK) mit einer Drehbrücke, denn hier ließen die geologischen Verhältnisse seinerzeit den Bau einer Hochbrücke nicht zu.
Die Bahnstrecke war durch den 1887 bis 1895 gebauten Nord- Ostsee Kanal zerschnitten worden, weshalb die Eisenbahn den Kanal mittels einer Drehbrücke bei Taterpfahl querte. Die Brücke wurde 1920 beseitigt nach dem Bau der Hochbrücke Hochdonn und der in diesem Zusammenhang verlegten Strecke der Marschbahn; ihr Mittelteil fand und findet heute noch Verwendung - sie ist Bestandteil der Klappbrücke bei Lindaunis, wo die Eisenbahnstrecke Flensburg-Kiel die Schlei quert.
Die Straßenverbindung über den Kanal wurde durch die noch heute bestehende Fähre Kudensee sicher gestellt.

Bildrechte: Carl Kuskop, Wilster
reg. mein-wilster: 0899 AK

1974 Lebende Volksbräuche in Schleswig-Holstein

1974 Lebende Volksbräuche in Schleswig-Holstein
von Gisela Jaaks, Fotos von Kurt Struve u.a.
erschienen in der Buchreihe der Schleswig-Holsteinischen Landesbrandkasse
in der Westholsteinischen Verlagsanstalt Boyens & Co., Heide
stellt 31 im Lande Schleswig-Holstein lebende Volksbräuche vor,
von denen in Wilster und der Wilstermarsch u. a. folgende betrieben werden:
Boßeln - Maifeuer - Ringreiten - Fahnenschwenken - Vogelschießen - Bürger Gilde -
Schützenfest - Jahrmarkt - Laterne laufen - Drachen steigen - Rummelpott laufen

Das Fahnenschwenken beim Fest der Bürger-Gilde in Wilster ist speziell angeführt.

2007 Wilster 725 Jahre Stadtrecht - Würdigung im Schleswig-Holstein Magazin

2007 Wilster 725 Jahre Stadtrecht - Würdigung im Schleswig-Holstein Magazin
In seiner Ausgabe vom Juli 2007 widmet sich das Magazin Schleswig-Holstein auf insgesamt 7 Seiten der Stadt Wilster aus Anlaß von deren 725jährigem Stadtjubiläum.

Das Magazin Schleswig-Holstein wird vom Schleswig-Holsteiner Heimatbund herausgegeben zum Preis von 27,00 Euro pro Jahr.

Hier gibt es weitere Informationen über den Schleswig-Holsteinischen Heimatbund

1898 Schleswig-Holsteinische Erhebung 1848 Herzog von Augustenburg

Christian August von Schleswig-Holstein-Sonderburg-Augustenburg (1798 - 1869), Unterstützer der Schleswig-Holsteinischen Erhebung 1848

1898 Schleswig-Holsteinische Erhebung 1848
Herzog von Augustenburg, ein Unterstützer der Loslösung von Dänemark.
Christian August von Schleswig-Holstein-Sonderburg-Augustenburg (1798 - 1869) war ab 1814 Chef der Augustenburger Linie des Hauses Oldenburg. Die Ländereien der Familie wurden als Herzogtum Schleswig-Holstein-Sonderburg-Augustenburg - kurz Herzogtum Augustenburg - bezeichnet, welches jedoch kein souveränes Territorium bildete.
Der Herzog trat für die Unabhängigkeit von Schleswig-Holstein von Dänemark ein und unterstützte die Schleswig-Holsteinische Erhebung. Sein Ziel war ein vereinigtes Schleswig-Holstein im Deutschen Bund und mit ihm selbst als Herzog. Nach dem Scheitern der Erhebung wurde er zu einem politischen Betätigungsverzicht und zum Rückzug auf ein Niederschlesien gelegenes Rittergut gezwungen.

Bildrechte: Verlagsanstalt Richter, Hamburg
Reg. mein-wilster: 1548 AK

1898 Schleswig-Holsteinische Erhebung 1848.03.24. Schleswig-Holsteinische Armee - b

1898 Schleswig-Holsteinische Erhebung 1848.03.24. Schleswig-Holsteinische Armee

1898 Schleswig-Holsteinische Erhebung 1848.03.24. Schleswig-Holsteinische Armee
Erinnerungen an die Schleswig-Holsteinische Armee.
In den Jahren von 1848 bis 1851 war Schleswig-Holstein ein eigenständiger Staat mit eigener Armee.
Zuvor und auch danach (bis 1865) gehörten Schleswig, Holstein und Lauenburg zum dänischen Gesamtstaat.
Die deutschsprachigen Schleswig-Holsteiner erhoben sich 1848 in einem Bürgerkrieg – der Schleswig-Holsteinischen Erhebung - erfolglos gegen den dänischen Gesamtstaat.
Am 25. Juli 1850 kam es bei Idstedt zur entscheidenden Niederlage der auf Druck der damaligen Europäischen Großmächte von Truppen des deutschen Bundes im Stich gelassenen Schleswig-Holsteinischen Armee.

Bildrechte: Verlag Th. Thomsen, Flensburg
Reg. mein-wilster: 0836 AK

1976 Stadtkernatlas Schleswig-Holstein

1976 Stadtkernatlas Schleswig-Holstein
In Ergänzung der ähnlich aufgemachten Reihe zur Landeskunde Schleswig-Holsteins werden wichtige und charakteristische Städte und Orte des Landes vorgestellt
von Johannes Habich unter Mitarbeit von Gerd Kaster und Claus Wächter.
Auf 216 Seiten stellt das großformatige Werk mit beeindruckenden Aunahmen und fundierten informativen Texten Städte, Orte und Dörfer des Landes Schleswig-Holstein vor.
Sehr informativ sind auch im Anhang die Ausführungen zur Stadterneuerung und deren rechtlichen Grundlagen.
Auf den Seiten 186 bis 190 wird die Stadt Wilster vorgestellt.

Karl Wachholtz Verlag Neumünster
ISBN 3 529 05303 1

1966 Topographischer Atlas Schleswig-Holstein

1966 Topographischer Atlas Schleswig-Holstein
Im Rahmen der ähnlich aufgemachten Reihe zur Landeskunde Schleswig-Holsteins wird die Topographie des Landes vorgestellt
von Christian Degn und Uwe Muuß.
Auf 226 Seiten mit 91 Kartenausschnitten stellt das großformatige Werk mit beeindruckenden Aunahmen und fundierten informativen Texten das Land Schleswig-Holstein vor.

Auf den Seiten 146 und 147 wird die Landschaft an der Stör zwischen Itzehoe und Ivenfleth vorgestellt.

Karl Wachholtz Verlag Neumünster
keine ISBN

2000 Der Kosakenwinter in Schleswig-Holstein 1813/14

Einbanddeckel

Der Kosakenwinter in Schleswig-Holstein 1813/14
Studien zu Bernadottes Feldzug in Schleswig und Holstein und zur Besetzung der Herzogtümer durch eine schwedisch-russisch-preußische Armee in den Jahren 1813/14
244 Seiten
Autor: Dieter Kienitz
Verlag Boyens & Co.
ISBN 3-8042-0865-7
Geschildert wird u.a. auch die Besetzung der Stadt Wilster und die von dieser zu tragenden Lasten der Einquartierung

1904 Die Provinz Schleswig-Holstein

1904 Die Provinz Schleswig-Holstein
in der Reihe: Landeskunde Preußens - Heft V, 2. Auflage
herausgegeben von. A. Beuermann
bearbeitet von Johannes Schmarje
Verlag von W. Spemann, Berlin § Stuttgart
155 Seiten
Das Buch bietet eine "zeitgemäße" Darstellung der Landeskunde der damaligen Preußischen Provinz Schleswig-Holstein; es enthält auch eine Abhandlung über die Elbmarschen.

1910 Denkmal für den Dichter des Schleswig-Holstein Liedes

1910 Stadt Schleswig - Denkmal für den Dichter des Schleswig-Holstein Liedes

1910 Denkmal für den Dichter des Schleswig-Holstein Liedes
Die AK zeigt das in der Stadt Schleswig zu Ehren des Dichters und Komponisten des Schleswig-Holstein Liedes, des Schleswiger Kantors Carl Gottlieb Bellmann, errichtete Denkmal und den Text des Liedes.
Der gesamte Liedertext kann in der unten aufrufbaren Datei eingesehen werden.
Das Lied wurde erstmals am 24. Juli 1844 auf dem Schleswiger Sängerfest gesungen. Es war Ausdruck des Bestrebens nach einem unabhängigen deutschen Vaterland, womit aber nicht das gesamte Deutschland, sondern die Herzogtümer Schleswig und Holstein gemeint waren.

Bildrechte: Postkarten-Vereinigung, Schleswig
Reg. mein-wilster: 0264 AK

Hier finden Sie noch weitere Informationen (als Datei)

1965 Luftbildatlas Schleswig-Holstein

1965 Luftbildatlas Schleswig-Holstein
In einem ersten Band einer Reihe ähnlicher Werke zur Landeskunde erschien das großformatige Buch mit 80 farbigen Luftaufnahmen
von Christian Degn und Uwe Muuß
Auf 185 Seiten stellt das Buch mit beeindruckenden Aunahmen und fundierten informativen Texten Landschaften und Regionen des Landes Schleswig-Holstein vor.
Auf den Seiten 124 und 125 wird die Wilstermarsch vorgestellt.

Karl Wachholtz Verlag Neumünster
keine ISBN

1900 Fest der Kinder-Gilde in Wilster

1900 Fest der Kinder-Gilde in der Stadt Wilster

1900 Fest der Kinder-Gilde in Wilster - Trommler und Pfeifer Corps
Angeführt von seinem Trommler und Pfeifer Corps zieht aus der Deichstraße kommend der Umzug der Kinder-Gilde über den Marktplatz.
Der Tag der Kinder-Gilde war der herausragende von einer engagierten Lehrerschaft organisierte und vorbereitete jährliche Festtag für die Schulkinder. Am Vormittag wurden getrennt für Jungen und Mädchen in jeweiligen Altersklassen Wettspiele veranstaltet, Majestäten wurden proklamiert und jeder Teilnehmer erhielt einen Preis. Nahezu die gesamte Bürgerschaft hatte durch kleine Sach- und Geldspenden zum Gelingen des Festes beigetragen.
Am Nachmittag bewegte sich der Umzug der Kinder durch die festlich geschmückten Straßen der Stadt. Die Kinder trugen ihre beste Kleidung, denn auf den Sälen der Stadt fanden für sie anschließend Tanzveranstaltungen statt.
Die Mädchen trugen während des Umzuges einen mit Blumen und Girlanden geschmückten Bogen, die Knaben häufig eine Flagge. Von den Häusern grüßten unzählige Schleswig-Holstein Flaggen und abertausende Blüten waren von der Bevölkerung auf dem Pflaster des Marschweges ausgebreitet worden.
Die Kinder-Gilde war das Fest der Kinder! Und alle Erwachsenen gönnten es ihnen!
Anfang der 1970er Jahre bereitete das fehlende Engagement der damaligen Lehrer Generation dem schönen uralten Brauch ein Ende.

Bildrechte: Verlag v. Carl Kuskop, Wilster
Reg. mein-wilster: 1180 AK

1901 Gastwirtschaft "Zur Fähre" in Kudensee, Eisenbahn-Drehbrücke Taterpfahl (Ex)

1901 Gastwirtschaft "Zur Fähre" in Kudensee, Eisenbahn-Drehbrücke Taterpfahl

1901 Gastwirthschaft "Zur Fähre" in Kudensee und
Eisenbahn-Drehbrücke Taterpfahl über den Kaiser-Wilhelm-Kanal (heutiger Nord-Ostsee Kanal).
So wie in fast allen Ortschaften der Wilstermarsch bestand früher auch in Kudensee ein Gasthof, dem ein Ausspann für Fuhrwerke zugeordnet war.
In Kudensee war dieses die nahe dem Kaiser-Wilhelm Kanal stehende „Gastwirthschaft“ von Johannes Hölk.
Unter dem Namen Gasthof „Zur Fähre“ wurde der Betrieb zuletzt von Fritz Kielmann geführt, welcher dort zugleich auch einen Höker-Laden für Lebensmittel und Drogerie-Artikel betrieb. Weiter gehörten eine Viehwaage und eine Landwirtschaft zu dem Betrieb.
Im Zusammenhang mit der Verbreiterung des Nord- Ostsee Kanals wurde das Anwesen im Jahre 1973 abgebrochen.
Bei Taterpfahl querte die am 01.11.1878 eröffnete ursprüngliche Strecke der Marschbahn zwischen Wilster und Heide (Strecke Altona - Riepen / Ribe in Nord-Schleswig) den später erbauten Kaiser-Wilhelm-Kanal (NOK) mit einer Drehbrücke, denn hier ließen die geologischen Verhältnisse seinerzeit den Bau einer Hochbrücke nicht zu.
Die Bahnstrecke war durch den 1887 bis 1895 gebauten Nord- Ostsee Kanal zerschnitten worden, weshalb die Eisenbahn den Kanal mittels einer Drehbrücke bei Taterpfahl querte. Die Brücke wurde 1920 beseitigt nach dem Bau der Hochbrücke Hochdonn und der in diesem Zusammenhang verlegten Strecke der Marschbahn; ihr Mittelteil fand und findet heute noch Verwendung - sie ist Bestandteil der Klappbrücke bei Lindaunis, wo die Eisenbahnstrecke Flensburg-Kiel die Schlei quert.
Die Straßenverbindung über den Kanal wurde durch die noch heute bestehende Fähre Kudensee sicher gestellt.

Bildrechte: Carl Kuskop, Wilster
Anmerkung: Die Ansichtskarte befindet sich in einer externen Sammlung

1940 Hochbrücke Hochdonn - Kaiser Wilhelm Kanal

1940 Hochbrücke Hochdonn - Kaiser Wilhelm Kanal

1940 Hochbrücke Hochdonn - Kaiser Wilhelm Kanal
Die zuvor den NOK (damaligen Kaiser-Wilhelm Kanal) bei Taterpfahl querende Strecke der Marschbahn (von HH-Altona nach Westerland) führt seit 1920 über die Hochbrücke Hochdonn.
Bedingt durch den I. Weltkrieg hatten die 1913 begonnenen Arbeiten zum Bau der Hochbrücke erst 1920 abgeschlossen werden können.
Die 2.218 m lange Stahlfachwerkbrücke weist für auf dem Kanal passierende Schiffe eine Durchfahrthöhe von 42 m auf, während die maximale Höhe 56,38 m beträgt; der Pfeilerabstand des Durchfahrtssegments beträgt 143,1 m.
Ein Plattbodenschiff mit Seitenschwerten - vermutlich eine Kuff - passiert mit einem Sportboot im Schlepp die Hochbrücke. Seinerzeit hatten auch größere Segelboote keinen Hilfmotor, weshalb sie sich bei der Passage durch den Kanal gerne von kleinen Frachtschiffen durchschleppen ließen.

Bildrechte: Verlag Ferd. Lagerbauer, Hamburg (firmierte nach dem II.WK als Ferd. Lagerbauer & Co., Hamburg)
Reg. mein-wilster: 1913 AK

 

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