Alte Postkarten aus Wilster

Vergleichbare Objekte

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1917 Wewelsfleth, Werft an der Stör

1917 Wewelsfleth, Werft an der Stör

1917 Werft von Gustav Junge an der Stör in Wewelsfleth.
Der Betrieb war 1859 in Nachbarschaft einer weiteren dort bereits seit 20 Jahren bestehenden kleinen Werft (von Harm Stelling) von den Gebrüdern Christopher und Johann Junge gegründet worden.
Die Junge-Werft erlangte nach ihrer Gründung rasch ein ganz hervorragendes Renommee hinsichtlich ihrer Konstruktionen und der Ausführung. Die Werft wurde bis 1918 von Gustav Junge (* 26.11.1861 in Wewelsfleth) betrieben und dann verkauft – sie bestand dann noch einige Zeit.
Auf den Slip-Anlagen der Werft liegen hier im Mai 1917 Jahre vier Schiffe - die Fischkutter ALT 240 und H.F. 241 Finkenwerder, der Frachtsegler Herold und ein Neubau. Die Werft wurde also auch von in Altona oder Finkenwerder beheimateten Schiffen aufgesucht.

Bildrechte: Friedrich Schlüter, Wilster
Reg. mein-wilster: 0502 AK

1920 Kreuzeryachten entstehen auf der Junge Werft in Wewelsfleth (SF)

1920 Kreuzeryachten entstehen auf der Junge Werft in Wewelsfleth

1920 Kreuzeryachten entstehen auf der Junge Werft in Wewelsfleth.
Neben Schiffen für die Berufsschifffahrt und Fischerei fertigte die sehr renommierte damalige Junge Werft auch Boote für die Freizeit-Schifffahrt.
Die Karte zeigt auf den Helligen der Junge Werft in Wewelsfleth die nahezu fertiggestellten schnittigen Kreuzer-Yachten "Gerda" und "Hanna".
Der Betrieb war 1859 in Nachbarschaft einer weiteren dort bereits seit 20 Jahren bestehenden kleinen Werft (von Harm Stelling) von den Gebrüdern Christopher und Johann Junge gegründet worden.
Die Junge-Werft erlangte nach ihrer Gründung rasch ein ganz hervorragendes Renommee hinsichtlich ihrer Konstruktionen und der Ausführung. Die Werft wurde bis 1918 von Gustav Junge (* 26.11.1861 in Wewelsfleth), Sohn des Vorbesitzers, betrieben und dann verkauft – sie wurde dann mit der benachbarten und gleichfalls verkauften und zuvor Claus Witt gehörenden Werft von dem neuen Eigentümer (Friedrich Sternemann & Co., Hamburg) zur Störwerft zusamengelegt.

Bildrechte: nicht bekannt
Anmerkung: Die Ansichtskarte befindet sich in der Sammlung Udo Urban, Wilster

1903 Die Junge Werft in Wewelsfleth an der Stör

1903 Die Werft von Junge in Wewelsfleth

1903 Die Junge Werft in Wewelsfleth an der Stör.
Die Werft war 1859 in Nachbarschaft einer weiteren dort bereits seit 20 Jahren bestehenden kleinen Werft von dem aus Burg in Dithmarschen stammenden und 33 Jahre alten Schiffszimmerer Christopher Junge gemeinsam mit seinem Bruder Johann gegründet worden und hatte sich rasch ein hervorragendes Renommee erarbeitet. Der Bruder Johann Junge wurde später alleiniger Eigentümer der Werft.
Auf den Slip-Anlagen der Werft liegen hier fünf Schiffe.
Die Werft wurde bis 1918 von dem Nachfolger Gustav Junge (* 26.11.1861 in Wewelsfleth), Sohn des Vorbesitzers, betrieben und dann verkauft – sie bestand dann noch einige Zeit.
Aus dem Nachlaß des Gustav Junge werden viele Konstruktionspläne und Modelle der von der Werft gebauten Schiffe heute im Deutschen Schifffahrtsmuseum Bremerhaven verwahrt.
Von mehreren ehemaligen Wewelsflether Werften besteht heute nur noch die Peters-Werft.

Bildrechte: Friedrich Schlüter, Wilster
Reg. mein-wilster: 0970 AK

1916 Werft Johann Junge in Wewelsfleth an der Stör

1916 Die Werft von Johann Junge in Wewelsfleth an der Stör.

1916 Die Werft von Johann Junge in Wewelsfleth an der Stör.
Die Abbildung zeigt im April des Kriegsjahres 1916 auf dem Helgen und den Slip-Anlagen der Werft von links nach rechts folgende Schiffe:
Neubau, Boot Siemers, AUGUSTE, HANSEAT, MÖWE, KOSMOPOLIT, AUGUSTA HELGOLAND.
Die Werft war 1859 in Nachbarschaft einer weiteren dort bereits seit 20 Jahren bestehenden kleinen Werft von dem zuvor in Burg in Dithmarschen tätig gewesenen und 33 Jahre alten Schiffszimmerer Christopher Junge gemeinsam mit seinem Bruder Johann gegründet worden und hatte sich rasch ein hervorragendes Renommee erarbeitet. Der Bruder Johann Junge wurde später alleiniger Eigentümer der Werft.
Die Werft wurde bis 1918 von dem Nachfolger Gustav Junge (* 26.11.1861 in Wewelsfleth), Sohn des Vorbesitzers, betrieben und dann verkauft – sie bestand dann noch einige Zeit.
Aus dem Nachlaß des Gustav Junge werden viele Konstruktionspläne und Modelle der von der Werft gebauten Schiffe heute im Deutschen Schifffahrtsmuseum Bremerhaven verwahrt.
Von mehreren ehemaligen Wewelsflether Werften besteht heute nur noch die Peters-Werft.

Bildrechte: nicht bekannt und nicht verzeichnet
Reg. mein-wilster: 1697 AK

1907 Wewelsfleth - Werft Junge - Dreimast Marssegelschoner JUPITER

1907 Wewelsfleth - Werft Junge - Dreimast Marssegelschoner JUPITER auf der Helling
1907 Wewelsfleth - Werft Junge - Dreimast Marssegelschoner JUPITER

1907 Die Junge Werft in Wewelsfleth an der Stör.
Dreimast Marssegelschoner JUPITER auf der Helling.
Die Junge Werft war 1859 in Nachbarschaft einer weiteren dort bereits seit 20 Jahren bestehenden kleinen Werft von dem aus Burg in Dithmarschen stammenden und zu dem Zeitpunkt 33 Jahre alten Schiffszimmerer Christopher Junge gemeinsam mit seinem Bruder Johann gegründet worden und hatte sich rasch ein hervorragendes Renommee erarbeitet.
Der Bruder Johann Junge wurde später alleiniger Eigentümer der Werft.
Die Werft wurde bis 1918 von dem Nachfolger Gustav Junge (* 26.11.1861 in Wewelsfleth), Sohn des Vorbesitzers, betrieben und dann verkauft – sie bestand dann noch einige Zeit. Aus dem Nachlaß des Gustav Junge werden viele Konstruktionspläne und Modelle der von der Werft gebauten Schiffe heute im Deutschen Schifffahrtsmuseum Bremerhaven verwahrt.
Von mehreren ehemaligen Wewelsflether Werften besteht heute nur noch die Peters-Werft.

Bildrechte: Friedrich Schlüter, Wilster
Reg. mein-wilster: 1271 AK
Anmerkung: Die ergänzend vorgestellte Ansichtskarte befindet sich in einer externen Sammlung.

1907 Wewelsfleth - Werft Junge - Schiffe auf der Helling

1907 Wewelsfleth - Werft Junge - Schiffe auf der Helling
1907 Wewelsfleth - Werft Junge - Schiffe auf der Helling

ca. 1907 Die Junge Werft in Wewelsfleth an der Stör.
Auf den Slip-Anlagen der Werft liegen hier sieben Schiffe, darunter ein in Hamburg-Finkenwerder beheimateter Fischkutter.
Die Werft war 1859 in Nachbarschaft einer weiteren dort bereits seit 20 Jahren bestehenden kleinen Werft von dem in Burg in Dithmarschen den Beruf des Schiffszimmermanns gelernt habenden und 33 Jahre alten Christopher Junge gemeinsam mit seinem Bruder Johann gegründet worden und hatte sich rasch ein hervorragendes Renommee erarbeitet.
Der Bruder Johann Junge wurde später alleiniger Eigentümer der Werft.
Die Werft wurde bis 1918 von dem Nachfolger Gustav Junge, Sohn des Vorbesitzers, betrieben und dann verkauft – sie bestand dann noch einige Zeit. Aus dem Nachlaß des Gustav Junge werden viele Konstruktionspläne und Modelle der von der Werft gebauten Schiffe heute im Deutschen Schifffahrtsmuseum Bremerhaven verwahrt.
Von mehreren ehemaligen Wewelsflether Werften besteht heute nur noch die Peters-Werft.

Bildrechte: Friedrich Schlüter, Wilster
Reg. mein-wilster: 1270 AK
Reg. mein-wilster: 1397 AK

1903 Junge-Werft in Wewelsfleth an der Stör (SF)

1903 Nationale Kreuzer-Yachten GERDA und HANNA auf der Junge-Werft in Wewelsfleth an der Stör

1903 Junge-Werft in Wewelsfleth an der Stör
Nationale Kreuzer-Yachten GERDA und HANNA.
Die Werft war 1859 in Nachbarschaft einer weiteren dort bereits seit 20 Jahren bestehenden kleinen Werft von dem in Burg in Dithmarschen den Schiffbau erlernt habenden 33 Jahre alten Schiffszimmerer Christopher Junge gemeinsam mit seinem Bruder Johann gegründet worden und hatte sich rasch ein hervorragendes Renommee erarbeitet. Der Bruder Johann Junge wurde später alleiniger Eigentümer der Werft.
Auf der Helling der Werft liegen hier zwei schnittige Segeljachten - eine Seltenheit in der damaligen Zeit.
Die Werft wurde bis 1918 von dem Nachfolger Gustav Junge (* 26.11.1861 in Wewelsfleth), Sohn des Vorbesitzers, betrieben und dann verkauft – sie bestand dann noch einige Zeit.
Aus dem Nachlaß des Gustav Junge werden viele Konstruktionspläne und Modelle der von der Werft gebauten Schiffe heute im Deutschen Schifffahrtsmuseum Bremerhaven verwahrt.
Von mehreren ehemaligen Wewelsflether Werften besteht heute nur noch die Peters-Werft.

Bildrechte: nicht bekannt; sogen. Private Ansichtskarte
Anmerkung: Die Ansichtskarte befindet sich in der Sammlung Karl Kautz, Brokdorf

1903 Junge-Werft in Wewelsfleth an der Stör - Segeljachten auf dem Helgen

1903 Junge-Werft in Wewelsfleth an der Stör
1903 Segeljachten auf dem Helgen der Junge-Werft in Wewelsfleth an der Stör

1903 Junge-Werft in Wewelsfleth an der Stör.
Die Werft war 1859 in Nachbarschaft einer weiteren dort bereits seit 20 Jahren bestehenden kleinen Werft von dem in Burg in Dithmarschen den Schiffbau erlernt habenden 33 Jahre alten Schiffszimmerer Christopher Junge gemeinsam mit seinem Bruder Johann gegründet worden und hatte sich rasch ein hervorragendes Renommee erarbeitet. Der Bruder Johann Junge wurde später alleiniger Eigentümer der Werft.
Auf der Helling der Werft liegen hier zwei schnittige Segeljachten - eine Seltenheit in der damaligen Zeit.
Die Werft wurde bis 1918 von dem Nachfolger Gustav Junge (* 26.11.1861 in Wewelsfleth), Sohn des Vorbesitzers, betrieben und dann verkauft – sie bestand dann noch einige Zeit.
Aus dem Nachlaß des Gustav Junge werden viele Konstruktionspläne und Modelle der von der Werft gebauten Schiffe heute im Deutschen Schifffahrtsmuseum Bremerhaven verwahrt.
Von mehreren ehemaligen Wewelsflether Werften besteht heute nur noch die Peters-Werft.

Bildrechte: nicht bekannt; sogen. Private Ansichtskarte
Reg. mein-wilster: 1657 AK
Anmerkung: Der Umstand, dass die Ansichtskarte von keinem der in damaliger Zeit in der Region tätigen Photographen oder Verlage herausgegeben wurde, läßt die Vermutung zu, dass der damalige Werftbesitzer Gustav Junge selbst das Photo gefertigt und diese Karte geschrieben hat.

1912 gebaut in Wewelsfleth - heute noch in Fahrt: Krabbenkutter FAHREWOHL

1912 in Wewelsfleth gebaut - heute noch in Fahrt: Krabbenkutter FAHREWOHL von Büsum

1912 gebaut in Wewelsfleth - heute noch in Fahrt: Krabbenkutter FAHREWOHL
Der hölzerne Krabbenkutter FAHREWOHL, in Wewelsfleth auf der Junge Werft für den Büsumer Fischer Wilhelm Landsmann gebaut, ist heute im Museumshafen Büsum beheimatet, er ist der älteste noch fahrtüchtige Krabbenkutter Büsums.
Die Junge Werft in Wewelsfleth war 1859 in Nachbarschaft einer weiteren dort bereits seit 20 Jahren bestehenden kleinen Werft von dem in Burg/Dithmarschen sein Handwerk gelernt habenden zu der Zeit 33 Jahre alten Schiffszimmerer Christopher Junge gemeinsam mit seinem Bruder Johann gegründet worden und hatte sich rasch ein hervorragendes Renommee erarbeitet. Der Bruder Johann Junge wurde später alleiniger Eigentümer der Werft.
Die Werft wurde bis 1918 von dem Nachfolger Gustav Junge (* 26.11.1861 in Wewelsfleth), Sohn des Vorbesitzers, betrieben und dann verkauft – sie bestand dann noch einige Zeit.
Aus dem Nachlaß des Gustav Junge werden viele Konstruktionspläne und Modelle der von der Werft gebauten Schiffe heute im Deutschen Schifffahrtsmuseum Bremerhaven verwahrt.
Im Verlaufe der Jahre wurde der kleine Giekewer von nur 9,05 m Länge und 3,50 m Breite bei einem Tiefgang von 1,00 m von verschiedenen und an unterschiedlichen Standorten beheimateten Eignern bis in das Jahr 1976 für die Fischerei genutzt; mehrfach wurden Veränderungen an dem Ewer vorgenommen. Danach ließ ihn sein neuer Eigentümer auf der Basis der vorhandenen Originalunterlagen restaurieren. 2008 wurde der Kutter vom Museumshafenverein Büsum erworben.

Bildrechte:
Gestiftet wurden die Fotos von Kai Greiser
Lithos vom Druckformdienst Carl Kruse, Norderstedt
Reg. mein-wilster: 1840 AKn

1903 Wewelsfleth - Dorfstrasse, Kirchspielsvogtei, Kirche, Werft

1903 Wewelsfleth - Dorfstrasse, Kirchspielsvogtei, Kirche, Werft

1903 Wewelsfleth.
Die Chromolithografie (Farblithografie) zeigt sechs Ansichten aus dem an der Stör gelegenen Dorf.
oben links: Einmündung der Deichreihe in die Dorfstraße mit dem Gebäude der Kirchspielsvogtei und Krauses Gasthof.
Das alte Fachwerkhaus der ehemaligen Kirchspielvogtei ist im Jahr 1698 erbaut worden unter der Leitung von Kirchspielsvogt Peter Hellmann.
oben mittig: Trinitatis Kirche; die Kirche ist 1503 geweiht worden - sie hieß zunächst Willihardus-Kirche; nach der Reformation erhielt sie den Namen Trinitatis Kirche.
oben rechts: Straße Neustadt (heutige Dorfstraße), rechts die Einmündung der Straße Am Hafen.
unten links: Straße Deichreihe.
unten mittig: Schiffswerft Junge.
Werften gab es etwa ab 1760 in Wewelsfleth; die Junge Werft ist 1859 in Nachbarschaft einer weiteren dort bereits seit 20 Jahren bestehenden kleinen Werft gegründet worden von dem 33 Jahre alten Schiffszimmerer Christopher Junge gemeinsam mit seinem Bruder Johann. unten rechts: Straße Neustadt (heutige Dorfstraße).

Bildrechte: Verlag von Carl Kuskop, Wilster
Reg. mein-wilster: 1908 AK

1908 Schiffswerft in Wewelsfleth an der Stör

1908 Schiffswerft in Wewelsfleth an der Stör

1908 Schiffswerft in Wewelsfleth an der Stör.
Um 1900 bestanden in dem an der Stör gelegenen kleinen Ort drei Werften, nämlich diejenigen von Johann Junge und von Jürgen Peters sowie die Abbruchwerft Jensen & Massuthe.
Die Peters-Werft wurde im Oktober des Jahres 1906 durch ein Schadensfeuer völlig zerstört, wonach der aus Hamburg stammende Schiffsbauer Max Werner im folgenden Jahr den Betrieb erwarb. Offenbar hatte sich der neue Eigentümer finanziell übernommen, denn seine Werft ging zu Beginn des Jahres 1909 in Konkurs.
In dem Jahr verkaufte Hugo Peters den kurz zuvor von ihm erworbenen Betrieb weiter an den Schiffbauer Claus Witt, welcher die Werft bis 1919 betrieb.

Bildrechte: Friedrich Schlüter, Wilster
Reg. mein-wilster: 1347 AK

1912 Wewelsfleth, Bakenstecher-Fahrzeug MÖVE auf der Stör

1912 Wewelsfleth, Bakenstecher-Fahrzeug MÖVE auf der Stör
Dienstflagge Tonnen- und Bakenamt Bremen (1877 bis 1921)

1912 Wewelsfleth, Bakenstecher-Fahrzeug MÖVE.
Entgegen des auf der alten Ansichtskarte für den Kutter gedruckten Namens "MÖVE" könnte eine andere Schreibweise, nämlich "MÖWE", auch zutreffend sein (Dieses läßt die Betrachtung der Karte mittels einer Lupe vermuten).
Offenbar zeigt die Abbildung die Auslieferung des Neubaus der Schiffswerft Johann Junge an den Auftraggeber, das Tonnen- und Bakenamt Bremen. An Bord befinden sich neben den Schiffbauern und Seeleuten auch Personen in offiziell wirkender Kleidung.
Das genannte Amt war in der Zeit von 1877 bis 1921 eine gemeinsame Dienststelle der an die Weser angrenzenden damaligen deutschen Staaten. Diese waren das Großherzogtum Oldenburg, das Königreich Preußen und die Freie Hansestadt Bremen.
Dem Tonnen- und Bakenamt Bremen unterstand die Aufsicht und Zuständigkeit für die festen und schwimmenden Seezeichen an der Unter- und Außenweser. Seine Aufgaben wurden nach 1921 auf das Reichsverkehrsministerium verlagert. Am Tonnenhof in Bremerhaven zieren heute noch die Wappen Bremens, Oldenburgs und Preußens den Giebel des überkommenen Gebäudes der Tonnenhalle.
Das auf der Werft von Johann Junge in Wewelsfleth erbaute Bakenstecher-Fahrzeug war für Kontrollfahrten und zum Setzen kleinerer Seezeichen vorgesehen.
Die zum Setzen von Baken, Schifffahrtszeichen an Land, eingesetzten Personen wurden Bakenstecher genannt.
Auf der Abbildung führt das Schiff bereits die Dienstflagge (sh. Bild 2); diese entspricht der preußischen Dienstflagge für Staatsfahrzeuge der Seeschifffahrt, nur dass sie in der Gösch anstelle des preussischen Adlers das Bremer Wappen (gekrönter schräger Schlüssel im roten Schild) im weißen Viereck führt. Vergleichbare Dienststellen für die Schifffahrt in den damaligen Ländern Oldenburg, Hamburg, Lübeck und Mecklenburg-Schwerin führten ähnliche Dienstflaggen, bei den jeweils das eigene Landeswappen in der Gösch gezeigt wurde.

Bildrechte: nicht bekannt
Reg. mein-wilster: 1699 AK

1904 Peters Werft an der Stör

1904 Peters Werft an der Stör in Wewelsfleth in der Wilstermarsch
1904 Peters Werft an der Stör in Wewelsfleth in der Wilstermarsch

1904 Peters Werft an der Stör - Rahsegelschoner am Quai
Seit über zweieinhalb Jahrhunderten sind in Wewelsfleth Schiffszimmerplätze bezeugt.
Seinerzeit bestanden in dem an der Stör gelegenen kleinen Ort zwei Werften, nämlich die von Johann Junge und von Jürgen Peters. Hinzu kam noch die östlich der Fährstelle gelegene Abbruchwerft Jensen & Massuthe.
Jürgen Peters hatte im Jahre 1871 die damalige Werft von Hans Stelling erworben. Die Peters-Werft wurde im Oktober des Jahres 1906 durch ein Schadensfeuer völlig zerstört, wonach der aus Hamburg stammende Schiffsbauer Max Werner im folgenden Jahr den Betrieb erwarb. Offenbar hatte sich der neue Eigentümer finanziell übernommen, denn seine Werft ging zu Beginn des Jahres 1909 in Konkurs.
In dem Jahr darauf erwarb Hugo Peters, Sohn von Jürgen Peters, den Betrieb, welchen er umgehend weiter veräußerte an Claus Witt. Dieser nahm den Betrieb der Werft wieder auf bis zum Jahr 1919. In diesem Jahr verkaufte er die Werft an die Firma Friedrich Sternemann & Co. aus Hamburg. Dieses Unternehmen erwarb zu dem Zeitpunkt auch die benachbarte Werft von Gustav Junge und führte beide Werften zur Störwerft zusammen. Die Werft ging 1927 in Konkurs und der Betrieb ruhte danach bis zur Wiederbegründung im Jahr 1938.
Die Abbruchwerft Jensen & Massuthe hatte 1910 gleichfalls Hugo Peters erworben und zur Schiffswerft unter dem Namen Unterelbe-Werft ausgebaut, die er jedoch bereits ein Jahr später weiterverkaufte und in 1922 eine Werft in Beidenfleth gründete.
Von den Wewelsflether Werften hat sich bis heute die Peters Werft erhalten.

Bildrechte: Friedrich Schlüter, Wilster
Reg. mein-wilster: 1698 AK
Anmerkung: Die auf der Bildseite unbeschriebene Ansichtskarte in etwas anderer Aufmachung befindet sich in einer externen Sammlung

1903 Wewelsfleth - Gasthof Westpfalen und Peters Werft

1903 Wewelsfleth - Gasthof Westpfalen und Peters Werft
1903 Wewelsfleth - Gasthof Westpfalen am Alten Hafen
1903 Wewelsfleth - Peters Werft

1903 Wewelsfleth - Gasthof Westpfalen und Peters Werft.
Der Name des Ortes ist auf der Karte fälschlich Wefelsfleth geschrieben.
Bild 2: Die Gastwirtschaft von P. Westpfalen stand am Alten Hafen.
Bild 3: Peters Werft
Seit über zweieinhalb Jahrhunderten sind in Wewelsfleth Schiffszimmerplätze bezeugt.
Seinerzeit bestanden in dem an der Stör gelegenen kleinen Ort zwei Werften, nämlich die von Johann Junge und von Jürgen Peters. Hinzu kam noch die östlich der Fährstelle gelegene Abbruchwerft Jensen & Massuthe.
Jürgen Peters hatte im Jahre 1871 die damalige Werft von Hans Stelling erworben. Die Peters-Werft wurde im Oktober des Jahres 1906 durch ein Schadensfeuer völlig zerstört, wonach der aus Hamburg stammende Schiffsbauer Max Werner im folgenden Jahr den Betrieb erwarb. Offenbar hatte sich der neue Eigentümer finanziell übernommen, denn seine Werft ging zu Beginn des Jahres 1909 in Konkurs.
In dem Jahr darauf erwarb Hugo Peters, Sohn von Jürgen Peters, den Betrieb, welchen er umgehend weiter veräußerte an Claus Witt. Dieser nahm den Betrieb der Werft wieder auf bis zum Jahr 1919. In diesem Jahr verkaufte er die Werft an die Firma Friedrich Sternemann & Co. aus Hamburg. Dieses Unternehmen erwarb zu dem Zeitpunkt auch die benachbarte Werft von Gustav Junge und führte beide Werften zur Störwerft zusammen. Die Werft ging 1927 in Konkurs und der Betrieb ruhte danach bis zur Wiederbegründung im Jahr 1938.
Die Abbruchwerft Jensen & Massuthe hatte 1910 gleichfalls Hugo Peters erworben und zur Schiffswerft unter dem Namen Unterelbe-Werft ausgebaut, die er jedoch bereits ein Jahr später weiterverkaufte und in 1922 eine Werft in Beidenfleth gründete.
Von den Wewelsflether Werften hat sich bis heute die Peters Werft erhalten und sich aus kleinsten Anfängen zu einem den heutigen Anforderungen gerecht werdenden leistungsfähigen Betrieb entwickelt; die Peters-Werft stellt den bedeutendsten Wirtschaftsfaktor für das Dorf dar.

Bildrechte: O. Sievers, Albersdorf
Reg. mein-wilster: 1543 AK

1906 Wewelsfleth - Werften auf den Ufergrundstücken an der Stör

1906 Wewelsfleth - Werften auf den Ufergrundstücken an der Stör
1906 Wewelsfleth - Werften auf den Ufergrundstücken an der Stör
1906 Wewelsfleth - Werften auf den Ufergrundstücken an der Stör

1906 Wewelsfleth - Werften auf den Ufergrundstücken an der Stör.
In beeindruckender Weise zeigt das Panorama der Doppelkarte das Dorf Wewelsfleth als bedeutenden Werftstandort.
Eine Vielzahl von Slip-Anlagen mit aufgezogenen kleinen hölzernen Frachtschiffen sowie mit Neubauten auf dem Helgen am Ufer der Stör zeigt einen lebhaften Betrieb. Am Ufer ist eine Segeljacht vertäut – das war seinerzeit eine Besonderheit, denn die Freizeitschifferei war noch in ihren Anfängen. Im Vordergrund überquert der Prahm der Seilfähre Wewelsfleth den Fluß; hier bestand vor der Mündung der Stör in die Elbe die letzte Möglichkeit, den Fluß mit Fahrzeugen zu überqueren.
Seinerzeit bestanden in dem an der Stör gelegenen kleinen Ort zwei Werften, nämlich die von Johann Junge und von Jürgen Peters. Hinzu kam noch die östlich der Fährstelle gelegene Abbruchwerft Jensen & Massuthe.
Jürgen Peters hatte im Jahre 1871 die damalige Werft von Hans Stelling erworben. Die Peters-Werft wurde im Oktober des Jahres 1906 durch ein Schadensfeuer völlig zerstört, wonach der aus Hamburg stammende Schiffsbauer Max Werner im folgenden Jahr den Betrieb erwarb. Offenbar hatte sich der neue Eigentümer finanziell übernommen, denn seine Werft ging zu Beginn des Jahres 1909 in Konkurs.
In dem Jahr darauf erwarb Hugo Peters, Sohn von Jürgen Peters, den Betrieb, welchen er umgehend weiter veräußerte an Claus Witt. Dieser nahm den Betrieb der Werft wieder auf bis zum Jahr 1919. In diesem Jahr verkaufte er die Werft an die Firma Friedrich Sternemann & Co. aus Hamburg. Dieses Unternehmen erwarb zu dem Zeitpunkt auch die benachbarte Werft von Gustav Junge und führte beide Werften zur Störwerft zusammen. Die Werft ging 1927 in Konkurs und der Betrieb ruhte danach bis zur Wiederbegründung im Jahr 1938.
Die Abbruchwerft Jensen & Massuthe hatte 1910 gleichfalls Hugo Peters erworben und zur Schiffswerft unter dem Namen Unterelbe-Werft ausgebaut, die er jedoch bereits ein Jahr später weiterverkaufte und in 1922 eine Werft in Beidenfleth gründete.

Bildrechte: Friedrich Schlüter, Wilster
Reg. mein-wilster: 1352 AK

1904 Wewelsfleth - Werft, Trinitatis Kirche, Dorfstraße, Deichreihe

1904 Wewelsfleth - Werft, Trinitatis Kirche, Dorfstraße, Deichreihe
1904 Wewelsfleth - Straße Deichreihe
1904 Wewelsfleth - Straße Neustadt (heutige Dorfstraße) und Straße Am Hafen

1904 Wewelsfleth - Werft, Trinitatis Kirche, Dorfstraße, Deichreihe
oben links: Junge´s Schiffswerft.
Die Lage des Dorfes nahe der Mündung der Stör in die Elbe prädestinierte es als Wohnsitz für Schiffer und als Standort von Werften. Seit zweieinhalb Jahrhunderten sind für Wewelsfleth Schiffszimmerplätze bezeugt. Zum Zeitpunkt der Aufnahme war die Werft der Gebrüder Junge die bedeutendste von ihnen.
oben rechts: Blick von der Einmündung der Straße Deichreihe in die Dorfstraße.
mittig: Kirche. Das heute Trinitatis-Kirche genannte Gotteshaus wurde 1503 geweiht; sein Vorgänger stand, so wie auch der zu der Zeit Weuelesflethe genannte Ort, im heutigen Vorland der Elbe und mußte um 1500 aufgegeben werden.
unten links: Dorfmittelpunkt an der Dorfstraße.
unten mittig (Bild 2): Straße Deichreihe.
unten rechts (Bild 3): Straße Neustadt (heutige Dorfstraße), rechts die Einmündung der Straße Am Hafen.

Bildrechte: Carl Kuskop, Wilster
Reg. mein-wilster: 1890 AK

1932 Wewelsfleth, Denkmal, Werft, Pastorat, Gastwirtschaft

1932 Wewelsfleth, Denkmal, Werft, Pastorat, Gastwirtschaft

1932 Wewelsfleth, Denkmal, Werft, Pastorat, Gastwirtschaft
Mehrbildkarte
Zentral ein Krieger-Denkmal;
oben links Häuser in der Dorfstraße;
oben rechts das Pastorat;
unten links eine Schiffswerft (wohl die Junge Werft) an dem in die Stör einmündenden Priel im Deichvorland, Werften gab es etwa ab 1760 in Wewelsfleth;
unten rechts die Gastwirtschaft von Sternberg am Ortsausgang Richtung Dammducht.

Bildrechte: Carl Kuskop, Wilster
Reg. mein-wilster: 0539 AK

1921 Topp-Segel Dreimast-Schoner EMMY FRIEDRICH - gebaut in Wewelsfleth

1921 Topp-Segel Dreimast-Schoner EMMY FRIEDRICH - gebaut in Wewelsfleth
1921 Topp-Segel Dreimast-Schoner EMMY FRIEDRICH - gebaut in Wewelsfleth

1921 Topp-Segel Dreimast-Schoner „Emmy Friedrich“, erbaut auf der Werft und Maschinenfabrik Friedrich Sternemann Co. in Wewelsfleth;
die Werft gehörte zu den Vorgängerbetrieben der heutigen Peters Werft.
Nachdem der Schiffbaumeister Jürgen Peters 1871 die Werft von Hans Stelling übernommen und den Betrieb in den folgenden Jahrzehnten zu einem erfolgreichen Unternehmen entwickelt hatte, vernichtete im Jahr 1906 ein Großfeuer nahezu die gesamte Werft. Danach wurde sie mehrfach kurzzeitig von unterschiedlichen Eigentümern geführt, bis sie 1919 von dem Hamburger Unternehmen Friedrich Sternemann & Co. erworben und mit der benachbarten Junge-Werft zur Störwerft zusammengefaßt wurde. Diese bestand bis zu ihrem Konkurs im Jahr 1927; danach ruhte der Betrieb bis 1938 – er wurde erworben von Hugo Peters, welcher im benachbarten Beidenfleth seit 1922 eine Werft betrieb.
Anmerkung: Der auf der Ansichtskarte als "Neubau" vorgestellte Schoner war allerdings kein solcher.
Die Störwerft hat für ihn vielmehr den stählernen Rumpf des russischen Minenlegers HELLY verwendet, der aus der Konkursmasse der Norddeutschen Werft in Glückstadt stammte. Der Umbau zu einem 3-Mast-Gaffelschoner erfolgte 1921 auf der Störwerft unter deren technischen Leiter Gustav Junge.
Der Schoner EMMY FRIEDRICH hatte 231 BRT u. 131 NRT und folgende Abmessungen: 33,38 x 7,48 x 3,42m.
Maschine 4 Zylinder Deutz Motor 80 PS.
Das Schiff fuhr in der Folge unter folgenden Namen
1921 EMMY FRIEDRICH , Kapt. E. Friederich, Bremen
1928 MARIE SCHWINGE, Kapt. Diedrich Schwinge, Brake
1938 DANKWART, Kapt. Claus Möller, Brake
1953 wurde eine Verlängerung vorgenommen, 282 BRT, neue Maschine MAK 230 PS
Name ?, Kapt. Hermann Böhmer, Kiel
1963 Name ?, Kapt. Willy Falk, Landsbrück
1968 ANTHOULA, Reederei Klinistalis Volos, Griechenland
1978 ASTERIX, Elli Shipping Volos
1982 CLAVEL, noch in Fahrt
Keine Informationen über den weiteren Verbleib
Quelle: Mitteilung Schiffshistorisches Archiv, Flensburg
Daten aus Herbert Karting, Schiffe aus Wewelsfleth, Band 2, S. 230-233

Bildrechte: Stör-Werft Friedrich Sternemann & Co., Wewelsfleth
Reg. mein-wilster: 1846 AK

1900 Wewelsfleth an der Stör

1900 Wewelsfleth an der Stör
1900 Junge-Werft in Wewelsfleth
1900 Wewelsfleth an der Stör

ca. 1900 Wewelsfleth liegt an der Stör kurz vor deren Mündung in die Elbe.
Der Ort ist mit dem Namen „Weuelesflethe“ im Jahre 1238 erstmals schriftlich genannt.
Die Lage des Dorfes prädestinierte es als Wohnsitz für Schiffer und als Standort von Werften. Seit zweieinhalb Jahrhunderten sind für Wewelsfleth Schiffszimmerplätze bezeugt. Zum Zeitpunkt der Aufnahme war die Werft der Gebrüder Junge (Bild 3) die bedeutendste von ihnen.
Noch heute wird die Tradition des Wewelsflether Schiffbaues von der Peters-Werft weiter getragen.
Die in Wewelsfleth die Stör überquerende Grundseilfähre wurde 1975 eingestellt.

Bildrechte: Carl Kuskop, Wilster
Reg. mein-wilster: 0969 AK

1899 Wewelsfleth an der Stör, Krause´s Gasthof (SF)

1899 Wewelsfleth an der Stör
1899 Wewelsfleth an der Stör
1899 Wewelsfleth an der Stör, Krause´s Gasthof

1899 Wewelsfleth an der Stör
Die Mehrbildkarte zeigt neben den Dorfstraßen (Bild 4) auch die Kirche, die Schiffswerft Junge sowie Krause´s Gasthof (Bild 3).

Bildrechte: Carl Kuskop, Wilster
Anmerkung: Die Ansichtskarte befindet sich in der Sammlung Udo Urban, Wilster

1910 Wewelsfleth - Werft von Claus Witt

1910 Wewelsfleth - Werft von Claus Witt

1910 Wewelsfleth - Werft von Claus Witt.
Auf der vom Wohnhaus der Werft von Claus Witt wehenden Fahne ist im mittleren weißen Feld dessen Name geschrieben, nämlich "C. Witt".
Nachdem die vormalige Peters-Werft im Oktober des Jahres 1906 durch ein Schadensfeuer völlig zerstört wurde, hatte zunächst der aus Hamburg stammende Schiffsbauer Max Werner den Betrieb erworben, der jedoch zu Beginn des Jahres 1909 in Konkurs ging. In dem Jahr darauf erwarb Hugo Peters die Werft, um sie umgehend weiter zu veräußern an Claus Witt. Dieser nahm den Betrieb der Werft wieder auf und führte sie bis zum Jahr 1919.
In genanntem Jahr verkaufte Claus Witt seine Werft an die Firma Friedrich Sternemann & Co. aus Hamburg. Dieses Unternehmen erwarb zu dem Zeitpunkt auch die benachbarte Werft von Gustav Junge und führte beide Werften zur Störwerft zusammen. Die Werft ging 1927 in Konkurs und der Betrieb ruhte danach bis zur Wiederbegründung im Jahr 1938.

Bildrechte: Friedrich Schlüter, Wilster
Reg. mein-wilster: 1511 AK

1927 Wewelsfleth - Frachtkähne auf der Stör

1927 Wewelsfleth - Frachtkähne auf der Stör

1927 Wewelsfleth - Frachtkähne auf der Stör.
Wewelsfleth liegt an der Stör kurz vor deren Mündung in die Elbe.
Der Ort ist mit dem Namen „Weuelesflethe“ im Jahre 1238 erstmals schriftlich genannt. Allerdings lag der Ort ursprünglich im heutigen Vorland der Elbe und wurde wegen der Gefahr durch den sich ständig verlagernden Strom um 1500 planmäßig verlegt.
Die Lage des Dorfes prädestinierte es als Wohnsitz für Schiffer und als Standort von Werften. Seit zweieinhalb Jahrhunderten sind für Wewelsfleth Schiffszimmerplätze bezeugt. Zum Zeitpunkt der Aufnahme war die Werft der Gebrüder Junge die bedeutendste von ihnen. Noch heute wird die Tradition des Wewelsflether Schiffbaues von der Peters-Werft weiter getragen.

Bildrechte: Carl Kuskop, Wilster
Reg. mein-wilster: 1435 AK

1912 Wewelsfleth - Werft Witt, Deichreihe

1912 Wewelsfleth an der Stör - Werft Witt, Deichreihe
1912 Straße Deichreihe in Wewelsfleth, Wilstermarsch
1912 Werft Claus Witt in Wewelsfleth an der Stör

1912 Wewelsfleth - Werft von Claus Witt, Straße Deichreihe.
oben bzw. Bild 2: Straße Deichreihe
mittig bzw. Bild 3: Werft Claus Witt
Nachdem die vormalige Peters-Werft im Oktober des Jahres 1906 durch ein Schadensfeuer völlig zerstört wurde, hatte zunächst der aus Hamburg stammende Schiffsbauer Max Werner den Betrieb erworben, der jedoch zu Beginn des Jahres 1909 in Konkurs ging. In dem Jahr darauf erwarb Hugo Peters die Werft, um sie umgehend weiter zu veräußern an Claus Witt. Dieser nahm den Betrieb der Werft wieder auf und führte sie bis zum Jahr 1919.
In genanntem Jahr verkaufte Claus Witt seine Werft an die Firma Friedrich Sternemann & Co. aus Hamburg. Dieses Unternehmen erwarb zu dem Zeitpunkt auch die benachbarte Werft von Gustav Junge und führte beide Werften zur Störwerft zusammen. Die Werft ging 1927 in Konkurs und der Betrieb ruhte danach bis zur Wiederbegründung im Jahr 1938.

Bildrechte: Karl Kuskop, Wilster
Reg. mein-wilster: 1615 AK

1912 Wewelsfleth - Werft Witt, Deichreihe (Ex)

1912 Wewelsfleth - Werft von Claus Witt, Straße Deichreihe

1912 Wewelsfleth - Werft von Claus Witt, Straße Deichreihe.
oben: Straße Deichreihe
mittig: Werft Claus Witt
Nachdem die vormalige Peters-Werft im Oktober des Jahres 1906 durch ein Schadensfeuer völlig zerstört wurde, hatte zunächst der aus Hamburg stammende Schiffsbauer Max Werner den Betrieb erworben, der jedoch zu Beginn des Jahres 1909 in Konkurs ging. In dem Jahr darauf erwarb Hugo Peters die Werft, um sie umgehend weiter zu veräußern an Claus Witt. Dieser nahm den Betrieb der Werft wieder auf und führte sie bis zum Jahr 1919.
In genanntem Jahr verkaufte Claus Witt seine Werft an die Firma Friedrich Sternemann & Co. aus Hamburg. Dieses Unternehmen erwarb zu dem Zeitpunkt auch die benachbarte Werft von Gustav Junge und führte beide Werften zur Störwerft zusammen. Die Werft ging 1927 in Konkurs und der Betrieb ruhte danach bis zur Wiederbegründung im Jahr 1938.
unten: Zufahrt zur Fähre; Häuser an der Straße Deichreihe

Bildrechte: Karl Kuskop, Wilster
Anmerkung: Die vorgestellte kolorierte Version der Ansichtskarte befindet sich in einer externen Sammlung

1921 Tourenkreuzer MAVIC - erbaut auf der Störwerft Wewelsfleth

1921 Tourenkreuzer MAVIC - erbaut auf der Störwerft Wewelsfleth
Segelkutter FRITZ LEXOW

1921 Tourenkreuzer MAVIC - erbaut auf der Störwerft Wewelsfleth
Der Segelkutter MAVIC ist baugleich mit der "FRITZ LEXOW", welche als Nachbau des königlichen Dienstfahrzeugs Kutter "JUIST" heute ihren Heimathafen in der Schleuse Kasenort hat und dort als Zeugnis alter Handwerkskunst bewundert werden kann; sh. dazu auch die Beschreibung (Bild 3 - kann unten als pdf-Datei aufgerufen werden).
Die MAVIC war unter der Baunummer No. 260 als See-Tourenkreuzer mit Hilfsmotor von der damaligen Störwerft und Maschinenfabrik Friedrich Sternemann & Co. in Wewelsfleth im Jahr 1921 erbaut worden.
Die Störwerft und Maschinenfabrik Friedrich Sternemann Co. in Wewelsfleth gehörte zu den Vorgängerbetrieben der heutigen Peters Werft. Nachdem der Schiffbaumeister Jürgen Peters 1871 die Werft von Hans Stelling übernommen und den Betrieb in den folgenden Jahrzehnten zu einem erfolgreichen Unternehmen entwickelt hatte, vernichtete im Jahr 1906 ein Großfeuer nahezu die gesamte Werft. Danach wurde sie mehrfach kurzzeitig von unterschiedlichen Eigentümern geführt, bis sie 1919 von dem Hamburger Unternehmen Friedrich Sternemann & Co. erworben und mit der benachbarten Junge-Werft zur Störwerft zusammengefaßt wurde. Diese bestand bis zu ihrem Konkurs im Jahr 1927; danach ruhte der Betrieb bis 1938.

Bildrechte: Störwerft und Maschinenfabrik Friedrich Sternemann & Co., Wewelsfleth
Reg. mein-wilster: 1285 AK
Anmerkung: Die Ansichtskarte sowie das Informationsblatt wurden freundlicherweise zur Verfügung gestellt von Ingeburg und Thomas Wulff, Wilster

Hier finden Sie noch weitere Informationen (als Datei)

 

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