Alte Postkarten aus Wilster

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1963 Dr. Kurt Pfeiffer, Rektor der Mittelschule Wilster - 50 Jahre MSW

1963 Mittelschul-Rektor Dr. Kurt Pfeiffer hält die Festansprache zum fünfzigjährien Bestehen der Mittelschule Wilster MSW

1963 feierte die Mittelschule Wilster ihr fünfzigjähriges Bestehen. Rektor Dr. Pfeiffer hält den Festvortrag.
Die Schule war im Jahre 1913 als erste Mittelschule im Kreis Steinburg gegründet worden. Damals mußte die Stadt Wilster alle Kosten der Schule - auch die Gehälter der Lehrer - tragen; die Eltern der Schüler mußten ein Schulgeld aufbringen.
Als die Mittelschule Wilster im Jahre 1963 ihr Jubiläum feierte, war Dr. Kurt Pfeiffer ihr Rektor. Das Foto zeigt ihn bei seinem Festvortrag.
Dr. Kurt Pfeiffer war seit Mai 1937 an der Schule tätig. Er unterrichtete Physik, Chemie und Biologie.
Im August 1957 wurde er Rektor der Schule und übte dieses Amt bis Juli 1968 aus. Seine Vorgänger waren Heinrich Schulz (1913 - 1937), Walter Hiller (1937 - 1945), Rudolf Kroll (1946 - 1956), Otto Schuldt (1956 - 1957)
Wegen seiner Körperhaltung wurde Dr. Kurt Pfeiffer von den Schülern respektvoll respektlos "Schlauch" genannt - wenn er es nicht hörte.
Die Wilstersche Zeitung berichtete ausführlich über das Jubiläum der Schule; die Artikel können in der unten aufrufbaren Datei nachgelesen werden.

Bildrechte: nicht bekannt
das Foto wurde freundlicherweise zur Verfügung gestellt von Frau Anke Reinke, Wilster

Hier finden Sie noch weitere Informationen (als Datei)

1953 Lehrer-Kollegium an der Mittelschule Wilster

1953 Lehrer-Kollegium an der Mittelschule Wilster; stehend von links nach rechts: Herr Hans Adam (ein Bruder des berühmten Ratzeburger Rudertrainers Karl Adam), Frau Charlotte Neumann, Herr Rudolf Kroll (Rektor von 1946 - 1956), Fräulein Charlotte Eckert, Herr Erich Grothmann, Herr Richter, Herr Hans Möller; sitzend von links nach rechts: Herr Gernot Rosenau, Herr Heinz Dahn, Herr Heinz Mosel, Herr Heinrich Danielsen (genannt: Hein D.), Herr Werner Gebühr (genannt: Mister), Frau Katharina Ahrens (genannt: Cile), Herr Detlef Jessen, Frau Ursula Bruhn, Fräulein Else Madré, Herr Ludwig Heider, Herr Dr. Kurt Pfeiffer (Rektor von 1957 - 1968; genannt: Schlauch).

1953 Lehrer Kollegium an der Mittelschule Wilster
Die im Jahre 1913 gegründete Mittelschule Wilster bestand 1953 bereits vier Jahrzehnte; die Schule wurde 1966 in Realschule umbenannt.
Das Foto zeigt das damalige Lehrerkollegium im Lehrerzimmer, welches im Raum C des 1951 erbauten Pavillon eingerichtet worden war.
stehend von links nach rechts: Herr Hans Adam (ein Bruder des berühmten Ratzeburger Rudertrainers Karl Adam), Frau Charlotte Neumann, Herr Rudolf Kroll (Rektor von 1946 - 1956), Fräulein Charlotte Eckert, Herr Erich Grothmann, Herr Richter, Herr Hans Möller;
sitzend von links nach rechts: Herr Gernot Rosenau, Herr Heinz Dahn, Herr Heinz Mosel, Herr Heinrich Danielsen (genannt: Hein D.), Herr Werner Gebühr (genannt: Mister), Frau Catharina Ahrens (genannt: Ciele), Herr Detlef Jessen, Frau Ursula Bruhn, Fräulein Else Madré, Herr Ludwig Heider, Herr Dr. Kurt Pfeiffer (Rektor von 1957 - 1968; genannt: Schlauch).
Nach Rudolf Kroll und vor der Amtsübernahme durch Dr. Kurt Pfeiffer übte 1956 kurze Zeit Otto Schuldt das Amt des Schulleiters aus.

Bildrechte: nicht bekannt
Anmerkung: die Bezeichnung "Fräulein" war seinerzeit für unverheiratete Frauen üblich.

1938 Mittelschul-Lehrer Werner Gebühr mit seiner Klasse

ca. 1938 Mittelschullehrer Werner Gebühr mit seiner Klasse

ca. 1938 Lehrer Werner Gebühr mit seiner Klasse
Der Lehrer Werner Gebühr - ein Neffe des berühmten deutschen Schauspielers Otto Gebühr, welchem er sehr ähnlich sah - unterrichtete ab Januar 1934 an der Mittelschule Wilster. Nach einer zeitweiligen Abordnung an die Volksschule Wilster kehrte er im April 1950 in das Kollegium der Mittelschule Wilster zurück.
Die Gebäude der Mittelschule waren zum Ende des II. Weltkrieges als Lazarett genutzt worden; erst am 01. März 1946 war die Schule wieder eröffnet worden.
Der Begründer dieser Heimat-Seite erinnerte sich voller Hochachtung an seinen Lehrer Werner Gebühr. Dieser unterrichtete in den Fächern Englisch und Sport. Bei allem Respekt, den ihm die Schüler wohl ausnahmslos entgegen brachten, vermittelte er ihnen doch auch das Gefühl einer gewissen Kameradschaftlichkeit. Er hatte viel Verständnis für die kleinen Launen und Probleme der Schüler - Werner Gebühr war ein großartiger Lehrer!

Bildrechte: nicht bekannt
Das Foto wurde freundlicherweise zur Verfügung gestellt von Tobias und Sigrid Layer, Gauting

1914 - 1. Jahresbericht der Mittelschule für Knaben u. Mädchen zu Wilster in Holstein

1914 - 1. Jahresbericht der Mittelschule für Knaben u. Mädchen zu Wilster in Holstein

1. Jahresbericht der Mittelschule für Knaben u. Mädchen zu Wilster in Holstein.
Die aus der 1903 gegründeten höheren Privatschule Wilster hervorgegangene und am 03. April 1913 eröffnete Mittelschule stellte das erste Jahr ihres Bestehens in einem umfangreichen gedruckten Bericht dar.
Der Lehrkörper der Schule bestand im ersten Jahr ihres Bestehens aus fünf Personen, nämlich:
Heinrich Schulz, Mittelschulrektor
Max Wojanski, kommissarischer Mittelschullehrer
Else Graßhoff, Mittelschullehrerin
Frida Görte, Mittelschullehrerin
Cathrine Ahrens, Mittelschullehrerin
deren jeweiliger Werdegang bis zum Eintreten in die Mittelschule in der Broschüre dargestellt ist (Abbildungen 2 bis 4).
Am Tag ihrer Eröffnung unterrichteten an der Mittelschule Wilster die fünf Lehrkräfte insgesamt 108 Schüler in 5 Klassen.

1925 Mittelschule, Mädchenschule, Knabenschule (SF)

1925 Mittelschule, Mädchenschule, Knabenschule in der Stadt Wilster

1925 Mittelschule, Mädchenschule, Knabenschule
Die Mehrbildkarte zeigt die seinerzeit in Wilster vorhandenen Schulen.
oben: die an der heutigen Etatsrat-Michaelsen-Straße und am Stadtpark gelegene Mittelschule.
Das Schulgebäude war 1885 als Privatschule für Mädchen und Knaben errichtet worden; das Gelände grenzte an den Stadtpark und hatte einen Zugang zur Zingelstraße (früher: Schul-Straße);
am 03.04.1913 wurde die Mittelschule Wilster gegründet - sie zog in das Gebäude ein.
mittig: die ehemalige Mädchen-Schule im Landrecht ging später gemeinsam mit der benachbarten Knaben-Schule in die Volksschule Wilster auf;
das Gebäude für die Mädchen-Schule wurde 1898 an der Straße Landrecht errichtet.
unten: die ehemalige Knaben-Schule im Landrecht; das Gebäude wurde 1913 in unmittelbarer Nähe zur Mädchen-Schule errichtet.

Bildrechte: Karl Kuskop, Wilster - Verlagszeichen: 13864
Die Karte befindet sich in der Sammlung von Ingrid Schröder, Burg/Dithmarschen

1931 Volksschule Averfleth in der Gemeinde Neuendorf

1931 Volksschule Averfleth in der Gemeinde Neuendorf in der Wilstermarsch
Personal-Karte des Lehrers Ernst Jebens

1931 Volksschule Averfleth in der Gemeinde Neuendorf.
Das Foto zeigt den Lehrer Ernst Anton Karl Jebens und vermutlich seinen Vorgänger Rieken vor dem Schulgebäude Averfleth.
Der 1901 geborene Lehrer Jebens hatte nachweislich der Personal-Karte für Lehrer (sh. Bild 2) am 29.03.1922 in Ratzeburg seine Lehrerprüfung abgelegt; in Averfleth legte er am 20.02.1931 seine zweite Lehrerprüfung ab. Er war in Averfleth ab 1.10.1929 Nachfolger des langjährigen Lehrer Rieken, welcher dort von 1897 bis 1929 tätig war.
Ernst Anton Karl Jebens war bis Sommer 1932 in Averfleth tätig. Nach seiner Lehrertätigkeit in Averfleth und nachfolgend in Havighorst und Koldenbüttel wurde er im Herbst 1936 nach Wilster versetzt. Dort wohnte er mit seiner Ehefrau im Haus Rathausstraße 49.
In den Orten der Wilstermarsch bestanden in der Vergangenheit sehr viele kleine Dorfschulen. Nachdem zunächst eine gewisse Konzentration vorgenommen worden war, wurden erst zu Beginn der 1970er Jahre die kleinen Dorfschulen geschlossen. Seither wird das Gebäude in Averfleth als Wohnhaus genutzt.
Die Schule in Averfleth wurde mit dem 31. Juli 1972 geschlossen. Sie war zu dem Zeitpunkt die letzte Schule des damaligen Schulverbandes Neuendorf-Sachsenbande-Aebtissinwisch und an ihr wurden noch 28 Schüler in einer einzigen Klasse beschult.

Bildrechte: Familie Jebens
Anmerkung: Foto und Scan der Personal-Karte wurden freundlicherweise zur Verfügung gestellt von Helmut Jebens, Hamburg

1956 Chronik Klasse 5b der Mittelschule Wilster

1956 Chronik Klasse 5b der Mittelschule Wilster
1956 Chronik Klasse 5b der Mittelschule Wilster - gemischte Klasse mit Lehrer Gernot Rosenau
1956 Chronik Klasse 5b der Mittelschule Wilster - Englischstunde mit Lehrerin Catharina Ahrens
1956 Chronik Klasse 5b der Mittelschule Wilster - Mädchen Klasse mit Lehrer Gerhard Krause

1956 Chronik der Klasse 5b der Mittelschule Wilster - Schuljahr 1955/56
Die Mädchen und Knaben der 5 Klasse der MSV dokumentierten mit mehreren zu einer Klassenchronik zusammengefaßten Berichten das erste Jahr ihrer Schulzeit an der Mittelschule Wilster.
Zunächst waren insgesamt 54 Kinder, davon 33 Mädchen und 21 Jungen, in einer (!) Klasse zusammen unterrichtet worden. Die ob der Enge unvermeindliche Unruhe führte dazu, dass dann zwei nach Geschlechtern getrennte Klassen gebildet wurden. Zahlreiche Abgänge - viele Heimatvertriebene zogen seinerzeit mit ihren Familien aus Wilster fort - bewirkten dann, dass zunächst wieder eine gemischte Klasse gebildet wurde.
Aktiv lieferten folgende Schüler einen Bericht:
Frauke Jürgens - Vorwort
Ellen Kelting - Der erste Schultag (Klassenlehrer Gernot Rosenau)
Heimke Ahrens - Die erste Englischstunde (Frau Catharina Ahrens (genannt: "Ciele")
Antje Jansen - Wir werden zwei Klassen
Antje Looft - Immer neue Lehrer (Klassenlehrerin Frau Annelie Daske)
Marianne Schmidt - Der neue Klassenlehrer (Herr Gerhard Krause)
Antje Jansen - Gisela Kohn kommt (neue Mitschülerin)
Anita Pufahl - Die Verlobung unserer ehemaligen Lehrerin
Gisela Kohn - Die Fahrt nach Heiligenstedten (Ausflug)
Gerlinde Thomsen - Kindergilde
Alice Göttsche - Sängerwettstreit
Gisela Kloppenburg - Wir fuhren nach Burg (Wandertag)
Marlene Stitterich - Unser Sportfest
Heidemarie Resag - Eine Stunde Schulverbot (Rektor Rudolf Kroll griff durch)
Hannelore Mittelsteiner - Der Abgang unserer Englischlehrerin (Ruhestand Frau Ahrens)
Silke Ahsbahs - Hundert weniger eins ist neunundneunzig (Theaterstück der 9. und 10. Klassen)
Margot Claussen - Ein Besuch im wandernden Museum
Karin Schaak - Blut und Liebe (Theaterstück der 9. u. 10. Klassen beim Mittelschulball)
Marlis Rollenhagen - Wie wir einen Denkzettel bekamen (Disziplinierung)
Ursula Piske - Wir packen Päckchen für die Ostzone
Ilse Lindemann - Julklapp
Renate Stimming - Antwort aus der Ostzone (Dankschreiben)
Karin Schaak - Der Tag des Baumes (Pflanzaktion)
Lisa Wilde - Unser Klassenlehrer wird versetzt (Versetzung Lehrer Gerhard Krause)
Gisela Kloppenburg - Unser Rektor verläßt die Schule (Rektor Rudolf Kroll wechselt nach Lübeck)
Hannelore Mittelsteiner - Kunterbunt nach Ostern (Neuzuschnitt der Klassen)
Gerhard Martens - Ein neuer Rektor an der MSV (Rektor Otto Schuldt)
Günther Hollstein - Alles wieder im richtigen Gleis (Bildung von neuen 6ten Klassen)
Maren Hencke - Achtgeben - länger leben (Verkehrsübungswoche)
Gisela Kloppenburg - Erfolg im Sängerwettstreit
Ernst Witt - Erfolg beim Kinderfest (König: Heiner Stitterich; Kopfkönig: Bernd-Uwe Schröder)

1913 Neuendorf-Sachsenbande, Lehrer und Schüler der Dorfschule Averfleth

1913 Neuendorf-Sachsenbande, Lehrer und Schüler der Dorfschule Averfleth

1913 Lehrer und Schüler der Dorfschule Averfleth
Die Gemeinde Neuendorf bei Wilster unterhielt früher vier Schulen, nämlich in Averfleth, in Achterhörn, in Hackeboe und in Vorder-Neuendorf.
Die Mitte des 18ten Jahrhunderts eingerichtete Schule Averfleth war immer eine einklassige Schule, in welcher die Schüler aller Jahrgänge von einem einzigen Lehrer unterrichtet wurden.
Die Schule bestand bis zum Jahr 1972.
Das alte Foto zeigt alle Schüler der Dorfschule Averfleth im Jahr 1913. Der zu der Zeit dort tätige Lehrer Rieken unterrichtete an der Schule über einen Zeitraum von 3 Jahrzehnten, nämlich von 1897 bis 1929.
Leider sind keine der Namen der Schüler bekannt.

Bildrechte: nicht bekannt
Das Foto wurde freundlicherweise zur Verfügung gestellt von Rudolf Böckmann, Burg in Dithmarschen

1908 Wilster - Lehrerin mit Schulklasse mit 78 Schülern

1908 Wilster - Lehrerin mit Schulklasse mit 78 Schülern

1908 Lehrerin mit Schulklasse mit 78 Schülern – 38 Jungen und 40 Mädchen – offenbar einer einzigen Klasse!
Alle Kinder wirken sehr ernst und diszipliniert. Die Jungs stehen links, die Mädchen rechts.
Die Knaben haben allesamt jeweils einen extremen Kurzhaarschnitt, einige von ihnen tragen einen Matrosenanzug, wie er in der Regierungszeit von Kaiser Wilhelm II. sehr populär war.
Aufgenommen wurde das Foto vermutlich in der Zeit zwischen 1905 und 1910 (die Rückseite des im Postkartenformat vorliegenden Fotos ist geteilt, was nur nach 1905 üblich war; das Foto trägt einen Stempel des Photographen, der nach 1910 einen anders gestalteten Stempel verwendete).
Offenbar haben die Schüler vor dem Gebäude der damaligen Stadtschule (Gebäude der späteren Mittelschule am Stadtpark) Aufstellung genommen, denn nur an diesem der damaligen Schulgebäude in Wilster gab es Fenster der abgebildeten Art. Wegen der großen Anzahl der Kinder vermutlich nur eines Jahrgangs ist eine dörfliche Schule der Wilstermarsch nicht zu vermuten.

Bildrechte: Friedrich Schlüter, Wilster
Anmerkung: sogen. Private Postkarte
Reg. mein-wilster: 1817 AK

1922 Schüler der Volksschule Wilster

1924 Schüler der Volksschule Wilster

1922 Schüler der Volksschule Wilster
Leider sind weder der Jahrgang noch Namen von Schülern der abgebildeten Klasse bekannt, welche nachweislich der rückseitigen Notiz in Wilster die Schule – mit Sicherheit wohl die Volksschule – besuchte.
Fast ausnahmslos tragen alle Knaben einen Matrosenanzug, der in der Zeit zwischen 1880 bis 1930 verbreitete Kleidung war; zur der einer Uniform ähnlichen Einheitsbekleidung kam fast zwingend die runde Matrosenmütze mit Mützenband hinzu.
Selbst eines der Mädchen trägt ein Matrosenkleid.

Bildrechte: nicht bekannt
Reg. mein-wilster: 1066 AK

1952 Klasse 7b der Volksschule Wilster

1952 Klasse 7b der Volksschule Wilster
1952 Klasse 7b der Volksschule Wilster. 1 "Bübi" Johannes Harder, 4 "Heiner" Heinrich Behnert, 5 Jürgen Mischke, 10 Jan Hilbert, 19 Jürgen Timm
1952 Klasse 7b der Volksschule Wilster
1952 Ausflug der Klasse 7b der Volksschule Wilster nach Friedrichsruhe im Sachsenwald

1952 die Klasse 7b der Volksschule Wilster präsentiert sich in ihrem Klassenzimmer als reine Knaben Klasse.
Auf Bild 1 bzw. 2 sind 33 Schüler zu erkennen, von denen leider nur fünf benannt werden können,
nämlich 1 "Bübi" Johannes Harder, 4 Heinrich Behnert, 5 Jürgen Mischke, 10 Jan Hilbert und 19 Jürgen Timm. Wer kann weitere Personen benennen?
Eine Ursache für die Schwierigkeit bei der Benennung ist, daß viele der Kinder aus den aus ihrer Heimat vertriebenen Familien stammen und zumeist nur wenige Jahre in Wilster wohnten und dort die Schule besuchten. Die Einwohnerzahl der kleinen Stadt Wilster war seinerzeit zeitweilig fast doppelt so hoch wie heute - und das bei halb so viel Wohnraum.
Klassenlehrer war der langjährig an der Schule tätige Lehrer Gerhard Kendelbacher, welcher vermutlich auch die vorgestellten Fotos aufgenommen hat.
Bild 3 zeigt nochmals die Klasse 7b sowie
Bild 4 die Klasse 7b anläßlich eines Ausfluges nach Friedrichsruhe im Sachsenwald

Bildrechte: nicht bekannt (vermutlich Gerhard Kendelbacher)
Die Fotos wurden freundlicherweise zur Verfügung gestellt von Jan Hilbert, Sievershütten

1914 Schüler der Dorfschule Stördorf

1914 Schüler der Dorfschule Stördorf in der Wilstermarsch
1914 Schüler der Dorfschule Stördorf in der Wilstermarsch

1914 Schüler einer Dorfschule in der Wilstermarsch.
Es handelt sich offenbar nicht um eine Schule in der Stadt Wilster, denn Mädchen und Knaben verschiedener Jahrgänge haben für das Foto Aufstellung bezogen.
In früheren Zeiten hatten viele Bauernschaften in der Wilstermarsch ihre Schule, denn der Weg zu zentralen Schulen eines größeren Einzugbereiches konnte man damals den Kindern ob der überaus schwierigen Straßen- und Wegeverhältnisse nicht zumuten.
Derartige Dorf-Schulen, in welchen zumeist die Schüler mehrerer Jahrgänge in einer Klasse unterrichtet wurden, standen außer in den geschlossenen Dörfern u.a. in Honigfleth, Diekdorf, Schotten, Nortorf, Averfleth, Sachsenbande, Äbtissinwisch, Vorder-Neuendorf.
Offenbar alle Schüler der Schule haben mit ihren Lehrern Aufstellung für das Foto bezogen. Die Mädchen allesamt mit langen Haaren und offenbar ihrem besten Kleid bekleidet, die Knaben zumeist mit einem raspelkurzen Haarschnitt und mit blank geputzten Stiefeln.Der Herr Lehrer mit gezwirbeltem Schnauzbart sehr würdevoll, wie es sich seinerzeit für eine Respektsperson geziemte.

Bildrechte: Friedrich Schlüter, Wilster

1959 Singewettstreit der Klassen der Mittelschule b

09.07.1959 Jury beim Singewettstreit der in Jahrgangsgruppen antretenden Klassenchöre
09.07.1959 Edelgard Orlowski dirigiert den Klassenchor der Abschlußklasse 10B der Mittelschule Wilster
09.07.1959 die damalige Klasse 9 beim Singewettstreit der Mittelschule Wilster
09.07.1959 die damalige Klasse 9 beim Singewettstreit der Mittelschule Wilster. 1. Gisela Kohn, 2. Gisela Kloppenburg, 3. Renate Stimming, 4. Marlene Stitterich, 5. NN, 6. Frauke Jürgens, 7. NN, 8. Jens-Peter Paulsen, 9. Hans-Holger Boje, 10. Heiner Stitterich, 11. Hans-Günter Kiene, 12. NN, 13. Helmer Constabel, 14. Ernst Witt, 15. Wolfgang Ziegler, 16. Karin Schaak, 17. Eggert Witt, 18. NN, 19. Kai Lensch, 20. Heimke Ahrens, 21. Ellen Kelting, 22. Elfriede Reese, 23. NN, 24. Renate Klingforth, 25. Maren Hencke, 26. Antje Looft, 27. Gerlinde Thomsen, 28. Ilse Lindemann (Dirigentin)

1959 Singewettstreit der Klassen der Mittelschule Wilster
Die Jury beim Singewettstreit der in Jahrgangsgruppen antretenden Klassenchöre war das gesamte Kollegium die Mittelschule (Bild 1)
abgebildet sind aus dem Kollegium: "Mister" Werner Gebühr, Nelly Lüschow, Charlotte Neumann, Martin Sachs, "Bohni" Erich Grothmann
Es verdient hervorgehoben zu werden, dass die damaligen beiden Abschlußklassen der Mittelschule Wilster ein ungemein freundschaftliches Verhältnis miteinander verband - noch heute treffen sich die ehemaligen Schüler mit großer Beteiligung bei ihren regelmäßigen gemeinsamen Klassentreffen.
Den Chor der Abschlußklasse 10B dirigierte die Schülerin Edelgard Orlowski (Bild 2).
Der Jahrgang der seinerzeitigen neunten Klasse war von der Anzahl der Schüler nicht so stark, weshalb keine Parallelklassen gebildet wurden und nur eine Klasse bestand. Die Bilder 3 und 4 zeigen die damalige neunte Klasse beim Singwettstreit.
Eine ausdruckbare Abbildung (Bild 4) mit den bisher ermittelten Namen der Schüler ist nachstehend aufrufbar;
ergänzende Namen sowie dazu notwendige Korrekturen werden gerne entgegengenommen!

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1909 Schüler der Dorfschule Honigfleth der Gemeinde Stördorf

1909 Schüler der Dorfschule Honigfleth der Gemeinde Stördorf in der Wilstermarsch
1909 Schüler der Dorfschule Honigfleth der Gemeinde Stördorf in der Wilstermarsch

1909 Schüler der Dorfschule Honigfleth der Gemeinde Stördorf
In früheren Zeiten hatten viele Bauernschaften in der Wilstermarsch ihre Schule, denn der Weg zu zentralen Schulen eines größeren Einzugbereiches konnte man damals den Kindern ob der überaus schwierigen Straßen- und Wegeverhältnisse nicht zumuten.
Eine derartige Dorf-Schule, in welcher zumeist die Schüler mehrerer Jahrgänge in einer Klasse unterrichtet wurden, stand auch in Honigfleth.
Offenbar alle Schüler der Schule haben mit ihren Lehrern Aufstellung für das Foto bezogen. Die Mädchen allesamt mit langen Haaren und offenbar ihrem besten Kleid bekleidet, die Knaben zumeist mit einem raspelkurzem Haarschnitt und mit blank geputzten Stiefeln. Die Damen und Herren Lehrer sehr würdevoll, wie es sich seinerzeit für Respektspersonen geziemte.

Bildrechte: Friedr. Looff, Weinböhla-Dresden

1912 Mittelschule, Mädchenschule, Knabenschule (SF)

1912 Mittelschule, Mädchenschule, Knabenschule in der Stadt Wilster
1912 Turnhalle und Schule am Markt in der Stadt Wilster
1912 Mädchen Schule im Landrecht in der Stadt Wilster

1912 Mittelschule, Mädchenschule, Knabenschule
Die Mehrbildkarte zeigt die seinerzeit in Wilster vorhandenen Schulen.
oben: Im Bereich der heutigen Bebauung am Markt und der Sonnin-Straße stand seinerzeit die Turnhalle (im Hintergrund vor der Silhouette des Kirchturmes) und ein weiteres Schulgebäude (rechts), in welchem nach dem II. Weltkrieg die Außenstelle Wilster des Arbeitsamtes Elmshorn untergebracht war; das Gebäude wurde 1970 ebenfalls beseitigt. Die Turnhalle ist bereits 1963 wegen Baufälligkeit abgebrochen worden; der giebelständige Anbau mit einer Wohnung im Obergeschoß blieb nur kurze Zeit länger erhalten; im Untergeschoß des Anbaues war eine öffentliche Toilette eingerichtet.
mittig: die ehemalige und im Jahre 1898 gebaute Mädchen-Schule im Landrecht; in ihrer unmittelbaren Nähe wurde 1913 das Gebäude Knaben-Schule errichtet. Beide Schulen wurden zur Volksschule Wilster verbunden.
unten: die an der heutigen Etatsrat-Michaelsen-Straße und am Stadtpark gelegene Mittelschule.
Das Schulgebäude war 1885 als Privatschule für Mädchen und Knaben errichtet worden; das Gelände grenzte an den Stadtpark und hatte einen Zugang zur Zingelstraße (früher: Schul-Straße);
am 03.04.1913 wurde die Mittelschule Wilster gegründet - sie zog in das Gebäude ein. Später wurden die Gebäude von der "Schule am Stadtpark" genutzt, welche heute im Schulzentrum untergebracht ist.

Bildrechte: Karl Kuskop, Wilster
Die Karte befindet sich bei Rudolf Böckmann, Burg in Dithmarschen

1950 Klasse und Schüler der Schule Honigfleth in der Gemeinde Stördorf

1950 Klasse und Schüler der Schule Honigfleth in der Gemeinde Stördorf in der Wilstermarsch
Alte Schule Honigfleth in der Gemeinde Stördorf
Neue Schule Honigfleth in der Gemeinde Stördorf

1950 Klasse und Schüler der Schule Honigfleth in der Gemeinde Stördorf.
An den klobigen und dicht gedrängt aufgestellten Pulten und Bänken sitzen die älteren Jahrgänge der Schule Honigfleth - leider sind weder Namen der Lehrerin noch die der Schüler bekannt.
In der Vergangenheit betrieben die Dörfer der Wilstermarsch auf ihrem Gemeindegebiet eine oder mehrere Schulen. Diese kleinen Dorfschulen waren zumeist ein- oder zweiklassig, wobei alle Jahrgänge gemeinsam von einer Lehrkraft unterrichtet wurden.
Heute besuchen die hauptschulpflichtigen Schüler aus den meisten Gemeinden das Schulzentrum Wilster (seit 1972). Die Bauernschaft Bekhof (heute zur Gemeinde Oldendorf gehörend und östlich der Bekau gelegen und nicht zum Amt Wilstermarsch zählend) und die Gemeinde Stördorf betrieben gemeinsam die Schule Honigfleth. Informationen zu dieser Schule können aus den Abbildungen 2 und 3 nachgelesen werden (sie stammen aus der Jubiläumsschrift 1972 - 1997, 25 Jahre HauptSchule Wilster)

Bildrechte: nicht bekannt

1958 Klasse 3c der Grundschule Wilster mit ihrem Klassenlehrer

1958 Klasse 3c der Grundschule Wilster mit ihrem Klassenlehrer Leo Genger

1958 Klasse 3c der Grundschule Wilster mit ihrem Klassenlehrer Leo Genger.
Im Treppenhaus des Gebäudes der Schule im Landrecht haben sich die Schülerinnen und Schüler der damaligen Klasse 3 c aufgestellt.
Die Namen der Schüler sind bekannt - um Hinweise bei unzutreffender Schreibweise wird gebeten!

Obere Reihe: Hans Georg Lyssus (gen.: Bübchen Molter); Rolf Martens; Boie Hencke; Walter Schulz
Zweite Reihe von oben: Hubert Reese; Gunner Hansen; Manfred Rogowski; Wolfgang Kamin; Gerd Brokmann; Norbert Harbst; Harald Bürger; Volker Liepelt; Thomas Denker; Hans Joachim Kruse; Peter Büttner
Zweite Reihe von unten: Hans Joachim Rathjens; Peter Engel; Traute Lucht; Marlis Böttcher; Renate Nielsen; Sibille Cappel; Berthold Reese; Hein Maaß
Untere Reihe: Helga Schröder; Hilge Leppin; Ingrid Boysen; Johanna Mohr; Renate Ziegler; Angelika Mangels; Elisabeth Gilde; Brigitte Kirchhoff; Ute Reese; Anke Behrens; Heike Garthe

Bildrechte: nicht bekannt
Anmerkung: Das Foto mit den Namen ist als pdf-Datei unten abrufbar.

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1955 Schüler der Klassen 5 bis 9 der Schule Krummendiek

1955 Schüler der Klassen 5 bis 9 der Schule Krummendiek mit ihrem Lehrer Wilhelm Aue

1955 Schüler der Klassen 5 bis 9 der Schule Krummendiek
So wie die benachbarten Gemeinden Kleve und Bekdorf zur Kirchengemeinde Krummendiek gehörten, wurden auch die Schüler aus diesen zum Schulbezirk Krummendiek gehörenden Orten in der dortigen Schule unterrichtet. Das heute noch bestehende Schulgebäude in Krummendiek war 1913 fertiggestellt worden; die Schule jedoch wurde 1968 eingestellt. Heute besuchen die Kinder aus den genannten Orten die Gemeinschaftsschule Heiligenstedten.
Das Foto zeigt im Jahr 1955 die gemeinsam unterrichteten Jahrgänge der Klassen 5 bis 9 mit ihrem Lehrer Wilhelm Aue, welcher an der Schule Krummendiek die Funktion des Hauptlehrers innehatte.

Bildrechte: nicht bekannt
Das Foto wurde freundlicherweise zur Verfügung von Martin Weyh, dessen Vater Hans Peter (auf dem Foto in der unteren Reihe rechts) die Schule besuchte.

1956 Umgestaltung des Schulgartens am Pavillon der Mittelschule a

1956 Bau der Etatsrat-Michaelsen-Straße in Wilster
1956 Bau der Etatsrat-Michaelsen-Straße im Bereich der Mittelschule Wilster
1956 Schulhof der Mittelschule Wilster
1956 Schulhof der Mittelschule Wilster

1956 Bau der Etatsrat-Michaelsen-Straße
Umgestaltung des Schulgartens am Pavillon der Mittelschule.
Bedingt durch den Bau der Etatsrat-Michaelsen-Straße von Deichstraße/Landrecht bis zur Zingelstraße wurden nicht nurTeile des Schulgartens in Anspruch genommen, sondern auch der eigentliche Schulbetrieb erfuhr eine gewissse Ablenkung (Bilder 1 und 2). Seinerzeit erfolgte der Bodentransport für den Straßenbau innerhalb des Baustellenbereiches noch durch Feldbahnen (Bild 1, links).
Es war ein Vorteil für den Schulbetrieb, dass sowohl der Schulhof als auch die Klassenfenster im Pavillon zum Stadtpark hin ausgerichtet waren (Bilder 3 und 4).
Es ist aus heutiger Sicht auffällig, dass seinerzeit die Schülerinnen durchweg Röcke oder Kleider trugen, während bei den Jungen selbst bei den älteren Jahrgängen häufig noch kurze Hosen getragen wurden.

Bildrechte: nicht bekannt

1950 Sommerlager der Mittelschule Wilster in List auf Sylt a

1950 Artikel Wilstersche Zeitung - Sommerlager der Mittelschule Wilster
1950 Sommerlager der Mittelschule Wilster auf Sylt - Linolschnitt Dünenlandschaft
1950 Sommerlager der Mittelschule Wilster auf Sylt - Linolschnitt nordfriesische Fischerboote
1950 Sommerlager der Mittelschule Wilster auf Sylt - Linolschnitt Kirche zu Keitum auf Sylt

1950 Sommerlager der Mittelschule Wilster in List auf Sylt
Ein ganz besonderes schulisches Experiment startete die Mittelschule Wilster im Sommer des Jahres 1950, als sie begleitet von nur sieben (!) überaus engagierten Lehrern und mit insgesamt 198 Schülern ein dreiwöchiges Sommerlager auf der Insel Sylt durchführte.
Mit dem Sommerlager betrat die Schule absolutes Neuland - das Sommerlager wurde danach für viele Jahre eine von den Schülern gerne wahrgenommene Einrichtung. Möglich wurde all dieses nur durch das überaus große Engagement der damaligen Lehrerschaft!
Während bei dem ersten Sommerlager der MSV nur der jüngste Jahrgang nicht dabei, wurde in den folgenden Jahren die Teilnahme auf die beiden ältesten Jahrgänge der Schule beschränkt.
Die Schüler selbst lieferten über das Sommerlager des Jahres 1950 mehrere Berichte, welche die Wilstersche Zeitung umgehend ihrer Leserschaft zur Kenntnis brachte.
Die interessanten und sowohl die Absichten der Schule als auch die Wahrnehmungen der Schüler beschreibenden Zeitungsberichte können in der unten aufrufbaren Datei nachgelesen werden.

Anmerkung: Die alten Zeitungsartikel wurden freundlicherweise zur Verfügung gestellt von Frau Inge Effinger geb. Suck, welche als Schülerin der damaligen Abschlussklasse an dem Sommerlager teilgenommem hat.

Hier finden Sie noch weitere Informationen (als Datei)

1951 Sommerlager der Mittelschule Wilster in List auf Sylt b

1951 Sommerlager der Mittelschule Wilster in List auf Sylt - Mitglieder der Geographie-Gruppe
1951 Sommerlager der Mittelschule Wilster in List auf Sylt - Mitglieder der Geographie-Gruppe
1951 Sommerlager der Mittelschule Wilster in List auf Sylt - Schülerinnen der Biologie Gruppe
1951 Sommerlager der Mittelschule Wilster in List auf Sylt - ehemalige Kaserne als Unterkunft

1951 Sommerlager der Mittelschule Wilster
Eine legendäre schulische Veranstaltung!
Das erste Sommerlager der Mittelschule Wilster wurde im Jahr 1951 in List auf der Insel Sylt durchgeführt. Initiiert worden war dieses ungewöhnlich schulische Experiment vom damaligen Schulleiter, Rektor Rudolf Kroll.
An den Sommerlagern der Mittelschule Wilster (MSW) stellten später nur die beiden ältesten Jahrgänge (neunte und zehnte Klassen) die Teilnehmer.
Beim Start dieser legendären schulischen Veranstaltung waren jedoch auch Schüler der anderen Jahrgänge dabei.
Insgesamt über 200 Schüler aus allen Jahrgängen nahmen daran teil.
Die Schüler wohnten und arbeiteten in fünf jahrgangsübergreifenden Gruppen.
Sie alle wohnten in einem Block (sh. Bild 4) der ehemaligen Kasernen in List.
Es waren eine Biologie-, eine Geographie-, eine Sport-, eine Mathematik- und eine Zeitungsgruppe gebildet worden.
Die Bilder 1 und 2 zeigen Mitglieder der Geographie-Gruppe. Ausgerüstet mit einem Theodoliten wurden die Dünen vermessen, um auf der Basis der gemessenen und errechneten Ergebnisse dann Geländemodelle zu fertigen.
Bild 3 zeigt einige Schülerinnen der Biologie-Gruppe beim Betrachten der im Wattenmeer gesammelten und zu bestimmenden Exponate.
Der gesamte pädagogische Ansatz der Sommerlager war überaus fortschrittlich, das Engagement der beteiligten Lehrkräfte und Helfer bewundernswert.

Bildrechte: nicht bekannt

1950 Sommerlager der Mittelschule Wilster in List auf Sylt b

Ansichtskarte - Landkarte von der Insel Sylt
1950 Für das Sommerlager der MSW genutzter Kasernenkomplex in List auf der Insel Sylt
1950 Anreise mit dem Dünenexpress auf der Insel Sylt - Fahrt von Westerland nach List
1950 Exkursion der Schüler der MSW mit der PALUCCA

1950 Sommerlager der Mittelschule Wilster in List auf Sylt
Ein ganz besonderes schulisches Experiment startete die Mittelschule Wilster im Sommer des Jahres 1950, als sie begleitet von nur sieben (!) überaus engagierten Lehrern und mit insgesamt 198 Schülern ein dreiwöchiges Sommerlager auf der Insel Sylt durchführte.
Mit dem Sommerlager betrat die Schule absolutes Neuland - das Sommerlager wurde danach für viele Jahre eine von den Schülern gerne wahrgenommene Einrichtung. Möglich wurde all dieses nur durch das überaus große Engagement der damaligen Lehrerschaft!
Während bei dem ersten Sommerlager der MSV nur der jüngste Jahrgang nicht dabei, wurde in folgenden Jahren die Teilnahme auf die beiden ältesten Jahrgänge der Schule beschränkt.
Die Zeitung Norddeutsche Rundschau berichtete in einem ganzseitigen Artikel über das gelungene schulische Experiment. Am Schluss des Artikels stellt der damalige Rektor der Mittelschule, Rudolf Kroll, die Beweggründe für das von ihm angeregte Projekt dar.
Der interessante Zeitungsbericht, kann in der unten aufrufbaren Datei nachgelesen werden.

Anmerkung: Die alten Zeitungsartikel wurden freundlicherweise zur Verfügung gestellt von Frau Inge Effinger geb. Suck, welche als Schülerin der damaligen Abschlussklasse an dem Sommerlager teilgenommem hat.
Bildrechte: Die Abbildungen stammen von alten Ansichtskarten; die Ansichtskarte mit der Landkarte von Sylt erschien bei Rudolf Schaper, Westerland.

Hier finden Sie noch weitere Informationen (als Datei)

1957 Mittelschule Wilster – Ausflug der Klasse 6 nach Cuxhaven

1957 Mittelschule Wilster – Ausflug der Klasse 6 nach Cuxhaven. Von links nach rechts: „Dixie“ Jürgen Breiholz, Gerhard Tappe, Wolfgang Kahl, Heino Dethlefs, Thorsten Bathke, Rainer Golling, Kai-Henning Siemen, Peter Krey, Heinrich Nagel, Ulf Klimke, Heinz-Günter Stäcker, „Pusback“ Volker Ballerstädt
1957 Mittelschule Wilster – Ausflug der Klasse 6 nach Cuxhaven. Von links nach rechts: Else Rohde, Olga Jürgens, Karin Schmidt, Margrit Wiescher, Ursula Martens, Frau Nelly Lüschow (Lehrerin), Ingrid Meibom, Hannelore Neumann, Brigitte Wilschewski, Maren Harder, Ursula Piske, Angela Krohn, Waltraut Engelbrecht, Heike Schuchardt, Susanne Güsfeldt, Sieglinde Komm, Roswitha Radau

1957 Mittelschule Wilster – 1957 Ausflug der Klasse 6 nach Cuxhaven
Bild 1
Von links nach rechts: „Dixie“ Jürgen Breiholz, Gerhard Tappe, Wolfgang Kahl, Heino Dethlefs, Thorsten Bathke, Rainer Golling, Kai-Henning Siemen, Peter Krey, Heinrich Nagel, Ulf Klimke,
Heinz-Günter Stäcker, „Pusback“ Volker Ballerstädt
Bild 2
Von links nach rechts: Else Rohde, Olga Jürgens, Karin Schmidt, Margrit Wiescher, Ursula Martens, Frau Nelly Lüschow (Lehrerin),
Ingrid Meibom, Hannelore Neumann, Brigitte Wilschewski, Maren Harder, Ursula Piske, Angela Krohn, Waltraut Engelbrecht, Heike Schuchardt,
Susanne Güsfeldt, Sieglinde Komm, Roswitha Radau
Die Lehrerin Nelly Lüschow unterrichtete ab Oktober 1953 an der Mittelschule Wilster

Bildrechte: nicht bekannt
Anmerkung: Das Foto mit den Namen kann ausdruckbar unten als pdf-Datei aufgerufen werden

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1924 Klasse VII der Volksschule Wilster mit Klassenlehrerin Helene Hansen

1924 Klasse VII der Volksschule Wilster mit Klassenlehrerin Helene Hansen

1924 Klasse VII der Volksschule Wilster mit ihrer Klassenlehrerin Helene Hansen.
Von den Schülerinnen sind folgende Namen bekannt:
Maria Peters, Elli Eckard, Liselotte Kragge, Käthe Wegner, Lilia NN, Helga Wilde, Gunda Selmering, Hanna NN, Gretchen Bahr, Liselotte Glöy, Ilse Kellermann,
Lieschen Heeckt, Anne Moltzau, Marianne Groth, Käthe Kröger, Else Gitzel, Alma Halmschlag, Martha Strate.
Es handelt sich um die VII. Klasse, was nach heutiger Zählweise der II. Klasse entspricht.
Schülerinnen und Lehrerin haben sich für das Foto vor dem 1898 im Landrecht errichteten Gebäude der Mädchenschule gruppiert. Mädchenschule und Knabenschule, deren Schulgebäude 1913 in unmittelbarer Nachbarschaft errichtet wurde, sind später zur Volksschule Wilster zusammengelegt worden.
Seinerzeit waren die vier untersten Jahrgänge der Volksschule zugleich gemeinsame Grundschule für alle drei Schulformen im damaligen Schulsystem - Volksschule - Mittelschule - Gymnasium.
Wer von den Schülern nach Absolvierung der vierten Klasse nicht an eine weiterführende Schule wechselte, erhielt nach 8 Jahren den Volksschulabschluß.

Bildrechte: nicht bekannt
Anmerkung: Das Foto wurde freundlicherweise zur Verfügung gestellt von Frau Ursula Mäding, Oberhausen

1967 Volksschule

ca. 1967 Volksschule in Wilster
Blick auf die Rückseite des im Jahre 1913 als Knaben-Schule errichteten Gebäudes der Volksschule an der Straße Landrecht.
Der Vorgänger der Schule war die am späteren Stadtpark bereits im Jahre 1885 neu gebaute private Knaben- und Mädchenschule.
Rechts ist, teilweise von Bäumen verdeckt, das 1898 errichtete Gebäude der vormaligen Mädchenschule zu erkennen. Mädchen und Knaben wurden vor einhundert Jahren getrennt von einander in unterschiedlichen Schulen unterrichtet.
Nach dem Umzug der Knabenschule in die neue Schule am Landrecht im Jahre 1914 zog in das Gebäude am Stadtpark die am 03.04.1913 neu gegründete Mittelschule Wilster ein.
Das vor dem Gebäude befindliche große freie und als Schulhof genutzte Areal war im ersten Jahrzehnt nach dem II. Weltkrieg in seiner gesamten Ausdehnung als Fläche für Kleingärten genutzt worden. Die große Zahl der aus ihrer ursprünglichen Heimat vertriebenen und nach Wilster verschlagenen Menschen - die Stadt Wilster zählte zeitweilig etwa 8.500 Menschen, dieses bei gegenüber heute ganz wesentlich geringerem Wohnraum - wurde vielfach durch Eigenversorgung sichergestellt.

Bildrechte: Stramm Verlag, St. Michaelisdonn
Anmerkung: das als Originalabzug vorliegende Foto ist ein Probeabzug für eine Ansichtskarte.

 

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