Alte Postkarten aus Wilster

Vergleichbare Objekte

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1908 Stadtpark

1908 Stadtpark - vormaliger Friedhof - in Wilster
Stadtpark 2007 (Blick von der Wende)

1908 Stadtpark
Blick von der Wende an der Deichstraße in den Stadtpark – den zweiten Friedhof der Stadt Wilster – an dessen ehemalige Funktion noch einige aus Pietät erhaltene Grabmale erinnern. Nach dem Erwerb des Geländes durch die Stadt Wilster wurde der Stadtpark 1907 angelegt.
Bis zum Jahre 1604 lag der Friedhof des Kirchspiels Wilster um die Kirche herum; er wurde danach auf das Gelände des heutigen Stadtparks verlegt und hier bis 1859 betrieben, in Einzelfällen auch länger.
Der Weg von der Kirche zum Friedhof erfolgte durch den Bartholomäusgang, welcher in der Zeit vor 1800 als "Küvers Gang" bezeichnet wurde.

Bildrechte: Verlag v. L. Behning, Wilster
Reg. mein-wilster: 0116 AK

1930 Stadtpark

1930 Stadtpark der Stadt Wilster

1930 Stadtpark
Blick vom Weg zur Zingelstraße in den Stadtpark – den zweiten Friedhof der Stadt Wilster – an dessen ehemalige Funktion noch einige aus Pietät erhaltene Grabmale erinnern.
Bis zum Jahre 1604 lag der Friedhof der Stadt um die Kirche herum; er wurde danach auf das Gelände des heutigen Stadtparks verlegt und hier bis 1859 betrieben, in Einzelfällen auch länger.
In Bildmitte das Mausoleum der Etatsrätin Doos, Wilsters großer Wohltäterin.

Bildrechte: Carl Kuskop, Kunstverlag, Wilster i. Holst.
Reg. mein-wilster: 0243 AK

1907 Stadtpark, Eingang an der Wende

1907 Stadtpark, Eingang an der Wende an der Deichstraße in der Stadt Wilster

1907 Stadtpark, Eingang an der Wende
Blick von der Wende (hier hatten in früheren Zeiten die Fuhrwerke in der schmalen Deichstraße eine Wendemöglichkeit) in den Stadtpark.
Der Stadtpark der Stadt Wilster wurde im Jahre 1907 auf dem Gelände des ehemaligen Friedhofs angelegt, welches die Stadt Wilster von der Kirchengemeinde erworben hatte.
Das schöne Tor zum Park wurde Anfang der 1950er ersetzt.
Der Park war früher in seinen Randbereichen deutlich gelungener als heute gestaltet und er wirkte abgeschlossener und kompakter.

Bildrechte: Friedrich Schlüter, Wilster
Reg. mein-wilster: 0572 AK

1870 Zingelstraße, seinerzeitige Schulstraße

1870 Zingelstraße, seinerzeitige Schulstraße in Wilster
1775 Ausschnitt aus dem Stadtplan der Stadt Wilster

1870 Zingelstraße, seinerzeitige Schulstraße.
Unterer Bereich der Zingelstraße, die seinerzeit wegen der an ihr gelegenen Stadt-Schule noch Schulstraße hieß. Den Namen Zingel führte nur der über den Zingel - den Burggraben - führende Bereich bei der damaligen Brücke.
Der Verlauf des ehemaligen und in den 1930er Jahren verfüllten Burggraben ist an dem auf seiner Trasse angelegten und zum Stadtpark führenden Fußweg heute noch gut erkennbar.
Hier am unteren Ende der Straße führte zwischen zwei Häusern hindurch ein Zugang zu dem repräsentativen Wohnhaus der Familie Görries; dort wurde 1897 die heute noch vorhandene Villa des damaligen Lederfabrikanten Schütt errichtet.
Interessant ist auch, dass das Gebiet jenseits des „Zingel“ seinerzeit noch zur Gemeinde Landrecht gehörte.
Aus dem Stadtplan von 1775 (sh. dazu daraus den Ausschnitt Bild 2) ist die vormalige bauliche Situation gut erkennbar; ganz oben in der Mitte am Kartenrand das Wohnhaus Görries.

Bildrechte: vermutlich Hans-Peter Mohr, Wilster
Reg. mein-wilster: 1216 AK

1870 Schul-Straße - unterer Bereich der heutigen Zingelstraße

1870 Schul-Straße - heutige Zingelstraße in Wilster

1870 unterer Bereich der Zingelstraße, die seinerzeit wegen der an ihr gelegenen Stadt-Schule noch Schulstraße hieß.
Den Namen Zingel führte nur der über den Zingel - den Burggraben - führende Bereich bei der damaligen Brücke. Der Verlauf des ehemaligen und in den 1930er Jahren verfüllten Burggraben ist an dem auf seiner Trasse angelegten und zum Stadtpark führenden Fußweg heute noch gut erkennbar.
Hier am unteren Ende der Straße stand das repräsentative Wohnhaus der Familie Görries; dort wurde 1897 die heute noch vorhandene Villa des damaligen Lederfabrikanten Schütt errichtet.

Bildrechte: Hans-Peter Mohr, Wilster
Anmerkung: Auf der Ansichtskarte ist kein Verlag vermerkt. Die alte Aufnahme ist reichlich ein halbes Jahrhundert später für eine sogenannte private Ansichtskarte genutzt worden. Sie stammt aus einem 1933 vom damaligen Heimatverein Wilstermarsch als Ehrengabe Herrn Pastor D.Dr. Wilhelm Jensen überreichten Album, welches freundlicherweise von Frau Sigrid Malz, Karlruhe, mit Zustimmung der Nachkommen des D.Dr. Wilhelm Jensen für die Heimat-Seite mein-wilster zur Verfügung gestellt wurde.

1990 Villa Schütt

ca. 1990 Villa Schütt
Am unteren Ende der heutigen Zingelstraße wurde 1897 die heute noch vorhandene Villa des damaligen Lederfabrikanten Marcus Schütt errichtet.
Die Straße hieß seinerzeit wegen der an ihr gelegenen Stadt-Schule noch Schulstraße.
Den Namen Zingel führte nur der über den Zingel - den Burggraben - führende Bereich bei der damaligen Brücke. Der Verlauf des ehemaligen und in den 1930er Jahren verfüllten Burggraben ist an dem auf seiner Trasse angelegten und zum Stadtpark führenden Fußweg heute noch gut erkennbar.
Die Straße war bis in die 1950er Jahre eine Sackgasse. Nur direkt vor dem schmiedeeisernen Zaun führte nach links der sogenannt Feldweg sowohl zur Mittelschule als auch mit zwei rechtwinkligen Abbiegungen zu einer Vielzahl von Kleingärten sowie zum Schulhof der damaligen Volksschule an der Straße Landrecht. Die auf der Trasse des Feldweges verlaufende Etatsrat-Michaelsen Straße - auf dem Foto nach links verlaufend - ist erst Mitte der 1950er Jahre angelegt worden.

Bildrechte: Rudolf Horstmann, Wilster

1909 Stadtpark

1909 Stadtpark in der Stadt Wilster

1909 Stadtpark
Partie im Stadtpark, dem vormaligen zweiten Friedhof der Stadt Wilster – an dessen ehemalige Funktion noch einige aus Pietät erhaltene Grabmale erinnern.
Bis zum Jahre 1604 lag der Friedhof der Stadt um die Kirche herum; er wurde danach auf das Gelände des heutigen Stadtparks verlegt und hier bis 1859 betrieben, in Einzelfällen auch länger.
Im Hintergrund das Gebäude der damaligen Knaben-Schule (später Mittelschule, dann Schule am Stadtpark).

Bildrechte: Carl Kuskop, Wilster
Reg. mein-wilster: 0412 AK

1994 Rundblick vom Kirchturm über Wilster b

1994 Blick auf den Marktplatz und seine südwestliche Häuserzeile
1994 Blick auf den Marktplatz und seine südwestliche Häuserzeile
1994 Blick in westliche Richtung über den Stadtpark in Wilster
Blick nordwestliche Richtung Schotten; vorne der Stadtpark in Wilster

1994 Rundblick vom Kirchturm über Wilster
Die Aufnahmen wurden vom Turm der St. Bartholomäus-Kirche aus aufgenommen.
Bild 1: Blick auf den Marktplatz und seine südwestliche Häuserzeile; links geht der Blick in den zum Stadtpark führenden Bartholomäus Gang
Bild 2: Blick auf den Marktplatz und seine südwestliche Häuserzeile; im Hintergrund der Stadtpark
Bild 3: Blick in westliche Richtung über den Stadtpark; im Hintergrund ganz links die Richtug St. Margarethen führende Kreisstraße K 63 in Stadtfeld; ganz rechts das Gebäude des ehemaligen Bona Einkaufmarktes
Bild 4: Blick nordwestlich Richtung Schotten; vorne der Stadtpark; ganz rechts Gebäude des Schulzentrums.

Bildrechte: Ralf Steffens, Luzern, Schweiz

1870 Schul-Straße - heutige Zingelstraße

ca. 1870 unterer Bereich der Zingelstraße, die seinerzeit wegen der an ihr gelegenen Stadt-Schule noch Schulstraße hieß.
Den Namen Zingel führte nur der über den Zingel - den Burggraben - führende Bereich bei der damaligen Brücke. Der Verlauf des ehemaligen und in den 1930er Jahren verfüllten Burggraben ist an dem auf seiner Trasse angelegten und zum Stadtpark führenden Fußweg heute noch gut erkennbar.
Hier am unteren Ende der Straße führte zwischen zwei Häusern hindurch ein Zugang zu dem repräsentativen Wohnhaus der Familie Görries; dort wurde 1897 die heute noch vorhandene Villa des damaligen Lederfabrikanten Schütt errichtet.
Bild 3 zeigt das Gebäude vom Zugang aus in winterlichem Flair.
Viele Jahrzehnte später veröffentlichte die Wilstersche Zeitung in den 1960/70er Jahren eine Artikel-Reihe "Alt-Wilster", in welcher auch das vormalige Aussehen der Straßen in Erinnerung gerufen wurde (Bild 4).

Bild 1: Bildrechte: Robert Friedrichs, Wilster - Sammlung Werner Behning
Anmerkung: Robert Friedrichs macht sich seit Jahren dadurch verdient, daß er alte Foto aus der Sammlung seines Großvaters Werner Behning als Repros alter Postkarten oder mittels des Alt-Wilster-Kalender interessierten Heimatfreunden anbietet. Wer diese oder von den Originalnegativen gezogene Fotografien erwerben möchte, den verweise ich auf die Seite Alt-Wilster
Bildrechte Bild 3: nicht bekannt
Der Zeitungsausschnitt wurde freundlicherweise zur Verfügung gestellt von Frau Tanja Thode, Beldorf

1914 Partie im Stadtpark

1914 Partie im Stadtpark der Stadt Wilster

1914 Stadtpark.
Partie im Stadtpark, dem vormaligen zweiten Friedhof der Stadt Wilster – an dessen ehemalige Funktion lange Zeit noch einige aus Pietät erhaltene Grabmale erinnerten.
Bis zum Jahre 1604 lag der Friedhof der Stadt um die Kirche herum; er wurde danach auf das Gelände des heutigen Stadtparks verlegt und hier bis 1859 betrieben, in Einzelfällen auch länger.
Ein Teil der Rasenfläche war seinerzeit bei Einrichtung des Stadtparks als Kinderspielplatz ausgewiesen – dieser Ansatz wurde in den 1950er Jahren durch die Stadt Wilster und einen von ihr eingesetzten Parkwächter ad absurdum geführt, indem sogar mit ihren Puppenwagen die Wege befahrende kleine Mädchen aus den Park gewiesen wurden. Erst nachhaltige Proteste aus der Elternschaft machten diesem Unfug ein Ende.

Bildrechte Signatur: W.B.b.H. 3011
Reg. mein-wilster: 1596 AK

1910 Stadtpark und Wende an der Deichstraße

1910 Stadtpark und Wende an der Deichstraße in Wilster
1775 Ausschnitt aus dem Stadtgrundriss der Stadt Wilster

1910 Stadtpark und Wende an der Deichstraße.
Blick vom Stadtpark - dem vormaligen Friedhof - auf die Wende.
Bis zum Jahre 1604 lag der Friedhof des Kirchspiels Wilster um die Kirche herum; er wurde danach auf das Gelände des heutigen Stadtparks verlegt und hier bis 1859 betrieben, in Einzelfällen auch länger.
Die Fläche ist 1907 von der Stadt Wilster erworben und zum Park umgestaltet worden.
Die Wende (hier wendeten in früheren Zeiten die Fuhrwerke) an der Deichstraße war zuvor Vorplatz des Friedhofs; an ihr befand sich eine kleine Kapelle, etwa dort, wo sich links die hohe Mauer befindet. (sh. Bild 2; Ausschnitt aus dem Stadtgrundriß von 1775)
In Bildmitte die Gaststätte (mit Fremdenzimmern) "Waffenhalle" von August Moser; in diesem Gebäude war vorher eine Zollstation untergebracht.
Links davon die Kolonial- und Eisenwarenhandlung von Hermann Kloppenburg.
Rechts an der Wende die Schlachterei von (Heine-Meister) Heinrich Schlüter.
Das schöne Tor zum Park wurde Anfang der 1950er ersetzt.

Bildrechte: Carl Kuskop, Wilster
Reg. mein-wilster: 1230 AK

1898 Alter Friedhof - heutiger Stadtpark (SF)

1898 Alter Friedhof - heutiger Stadtpark

1898 Alter Friedhof - heutiger Stadtpark SF
Der heutige Stadtpark wurde im Jahre 1907 angelegt, nachdem das Gelände des hier seit 1604 vorhanden gewesenen Friedhofes in das Eigentum der Stadt Wilster gelangt war.
Zur Nutzung als Friedhof war das Gelände mit Erde aufgefüllt worden, welche nördlich der Rumflether Mühle abgegraben wurde. Der Friedhof ist am 23.09.1604 eingeweiht worden. Seinen Zugang hatte er von der Wende an der Deichstraße her, wo auch die als Totenschauer bezeichnete alte Kapelle stand.
Vor 1604 lag der Friedhof des Kirchspiels Wilster um die Kirche herum; er wurde danach auf das Gelände des heutigen Stadtparks verlegt und hier bis 1859 betrieben, in Einzelfällen auch länger.
Vier sehr alte Grabmale wurden danach vom jetzigen Stadtpark zum Friedhof in Bischof verbracht und dort in dessen Mitte um das an die Schleswig-Holsteinische Erhebung von 1848 erinnernde und heute leider nicht mehr bestehende Denkmal herum aufgestellt.
Rechts im Stadtpark steht das heute noch vorhandene Mausoleum der Etatsrätin Doos, einer ganz hervorragenden Wohltäterin der Stadt Wilster. Es sollte für die Stadt eine selbstverständliche Verpflichtung sein, Grabstätte und Umfeld in gebührender Weise zu pflegen - leider ist das nicht jederzeit so!

Bildrechte: Carl Kuskop, Wilster
Anmerkung: Die Ansichtskarte befindet sich in der Sammlung Udo Urban, Wilster

1870 Schul-Straße - heutige Zingelstraße

1870 Schul-Straße - heutige Zingelstraße in Wilster

1870 unterer Bereich der Zingelstraße, die seinerzeit wegen der an ihr gelegenen Stadt-Schule noch Schulstraße hieß.
Den Namen Zingel führte nur der über den Zingel - den Burggraben - führende Bereich bei der damaligen Brücke.
Der Verlauf des ehemaligen und 1925 verfüllten Burggraben ist an dem auf seiner Trasse angelegten und zum Stadtpark führenden Fußweg heute noch gut erkennbar.
Hier am unteren Ende der Straße führte zwischen zwei Häusern hindurch ein Zugang zu dem repräsentativen Wohnhaus der Familie Görries; dort wurde 1897 die heute noch vorhandene Villa des damaligen Lederfabrikanten Schütt errichtet.

Bildrechte: Hans-Peter Mohr, Wilster
Anmerkung: Auf der Ansichtskarte ist kein Verlag vermerkt. Die alte Aufnahme ist reichlich ein halbes Jahrhundert später für eine sogenannte private Ansichtskarte genutzt worden. Sie stammt aus einem 1933 vom damaligen Heimatverein Wilstermarsch als Ehrengabe Herrn Pastor D.Dr. Wilhelm Jensen überreichten Album, welches freundlicherweise von Frau Sigrid Malz, Karlruhe, mit Zustimmung der Nachkommen des D.Dr. Wilhelm Jensen für die Heimat-Seite mein-wilster zur Verfügung gestellt wurde.

1968 Bartholomäus-Gang, Stadtpark, Wende

1968 Blick in südwestliche Richtung vom Turm der St. Bartholomäus Kirche zu Wilster

1968 Bartholomäus-Gang, Stadtpark
Blick vom Turm der St. Bartholomäus Kirche in südwestliche Richtung.
Rechts sind Bäume und Wege des Stadtparks zu erkennen. Der Park war von 1604 bis 1859 - in Einzelfällen auch länger - der Friedhof des Kirchspiels Wilster; vorher lag der Friedhof um die Kirche herum.
Der links erkennbare Bartholomäus-Gang bildete die direkte Wegeverbindung von der Kirche zu Friedhof.
In Bildmitte links ist noch das Gebäude des Eiskellers sowie der zugehörige Turm des Elevators der früheren Niederlage Wilster der Hamburger St.Pauli & Bavaria Brauerei an der Deichstraße zu erkennen sowie das heute nicht mehr vorhandene Wohn- und Geschäftshaus der Schlachterei Schlüter (danach Schlachter Huster, dann Filiale von Tade Magnussen) an der Wende.
Davor das ehemalige Anwesen des Bauern Walter Ruge, welches zu der Zeit von der Stadt Wilster für ihren Bauhof genutzt wurde.
Oben links verläuft am Krumwehl die Chaussee - die damalige B5 - von Wilster in Richtung St. Margarethen.

Bildrechte: Verlag der Wilsterschen Zeitung
Anmerkung: Das Foto stammt aus der 1990 erschienenen Jubiläums-Ausgabe der Zeitung

1865 Schul-Straße - heutige Zingelstraße - mit vielen Personen b

1865 Schul-Straße, heutige Zingelstraße in der Stadt Wilster
1865 Wilster, Personengruppe in der Schul-Straße, heutige Zingelstraße

1865 Schulstraße, heutige Zingelstraße
Personen in der Schul-Straße - der heutigen Zingelstraße
Wilster verdankt viele Photographien aus der zweiten Hälfte des vorletzten Jahrhunderts dem damals in Wilster ansässigen Photographen Hans-Peter Mohr.
Dieser fertigte nicht nur viele Aufnahmen von Gebäuden, Straßen, und Plätzen, sondern war auch bemüht, Personen mit auf das Bild zu bringen - angesichts der damaligen Möglichkeiten der Photographie mußten die Abgebildeten hierfür einige Disziplin aufbringen.
Die abgebildete Personengruppe steht in der heutigen Zingelstraße, die seinerzeit wegen der an ihr gelegenen Stadt-Schule noch Schulstraße hieß.
Den Namen Zingel führte nur der über den Zingel - den Burggraben - führende Bereich bei der damaligen Brücke. Der Verlauf des ehemaligen und in den 1930er Jahren verfüllten Burggraben ist an dem auf seiner Trasse angelegten und zum Stadtpark führenden Fußweg heute noch gut erkennbar.
Am unteren Ende der Straße ist das repräsentative Wohnhaus der Familie Görries erkennbar; dort wurde 1897 die heute noch vorhandene Villa des damaligen Lederfabrikanten Marcus Schütt errichtet.

Foto: Hans-Peter Mohr, Wilster
Reg. mein-wilster: 1613 AK

1952 Blick vom Stadtpark auf den Kirchturm

1952 Blick vom Stadtpark auf den Turm der Kirche St. Bartholomäus in der Stadt Wilster

1952 Blick vom Stadtpark auf den Kirchturm
Die Stadt Wilster hat die Fläche des vormaligen Friedhofs und heutigen Stadtparks im Jahre 1907 von der Kirchengemeinde gekauft, um sie zum Stadtpark umzugestalten.
Ein Teil der Rasenfläche war seinerzeit als Kinderspielplatz ausgewiesen – dieser Ansatz wurde in den 1950er Jahren durch die Stadt Wilster und einen von ihr eingesetzten Parkwächter konterkariert, der sogar mit ihren Puppenwagen die Wege befahrenden kleinen Mädchen aus den Park wies. Erst nachhaltige Proteste aus der Elternschaft machten diesem Unfug ein Ende.
Vor dem den Park abgrenzenden Lattenzaun und dem Schuppen - diese gehörten dem Gastwirt und Viehhändler Karl Stücker am Markt - bestand zu Beginn der 1950er Jahre eine "Sandkiste" für Kleinkinder; diese war zunächst zunächst lediglich eine Auffüllung mit Sand, denn hier verlief der 1925 verfüllte Burggraben. Das Gewässer war bis in die 1920er Jahre offen; es wurde 1925 verfüllt. Zuvor hatte die Stadt Wilster einen Rechtsstreit gegen den Regierungspräsidenten der Provinz Schleswig-Holstein gewonnen (Urteil des III. Senats v. 20. März 1924, V.B. 23/24. I. Bezirksausschuß zu Schleswig), wonach der Burggraben als unselbständiger Bestandteil der Wilsterau deren Gewässerordnung (I. Ordnung) teilt. Offenbar finanzierte in der Folge der Staat die Verfüllung des Burggrabens.

Bildrechte: Robert Friedrichs, Wilster - Sammlung Werner Behning
Anmerkung: Robert Friedrichs macht sich seit Jahren dadurch verdient, daß er alte Foto aus der Sammlung seines Großvaters Werner Behning als Repros alter Postkarten oder mittels des Alt-Wilster-Kalender interessierten Heimatfreunden anbietet. Wer diese oder von den Originalnegativen gezogene Fotografien erwerben möchte, den verweise ich auf die Seite Alt-Wilster

1865 Personen in der Schul-Straße - der heutigen Zingelstraße

1865 Personen in der Schul-Straße - der heutigen Zingelstraße in Wilster
1865 Personen in der Schul-Straße - der heutigen Zingelstraße in Wilster

ca. 1865 Personen in der Schul-Straße - der heutigen Zingelstraße
Wilster verdankt viele Photographien aus der zweiten Hälfte des vorletzten Jahrhunderts dem damals in Wilster ansässigen Photographen Hans-Peter Mohr.
Dieser fertigte nicht nur viele Aufnahmen von Straßen und Plätzen, sondern war auch bemüht, Personen mit auf das Bild zu bringen - angesichts der damaligen Möglichkeiten der Photographie mußten die Abgebildeten hierfür einige Disziplin aufbringen.
Die abgebildete Personengruppe steht in der heutigen Zingelstraße, die seinerzeit wegen der an ihr gelegenen Stadt-Schule noch Schulstraße hieß.
Den Namen Zingel führte nur der über den Zingel - den Burggraben - führende Bereich bei der damaligen Brücke. Der Verlauf des ehemaligen und in den 1930er Jahren verfüllten Burggraben ist an dem auf seiner Trasse angelegten und zum Stadtpark führenden Fußweg heute noch gut erkennbar.
Am unteren Ende der Straße ist das repräsentative Wohnhaus der Familie Görries erkennbar; dort wurde 1897 die heute noch vorhandene Villa des damaligen Lederfabrikanten Marcus Schütt errichtet.

Foto: Hans-Peter Mohr, Wilster
Das Foto stammt aus der Sammlung Werner Behning
Anmerkung: Robert Friedrichs macht sich seit Jahren dadurch verdient, daß er alte Foto aus der Sammlung seines Großvaters Werner Behning als Repros alter Postkarten oder mittels des Alt-Wilster-Kalender interessierten Heimatfreunden anbietet. Wer diese oder von den Originalnegativen gezogene Fotografien erwerben möchte, den verweise ich auf die Seite Alt-Wilster

1935 Stadtpark und Wende an der Deichstraße

1935 Stadtpark und Wende an der Deichstraße in Wilster

ca. 1935 Blick vom Stadtpark auf die Wende (hier wendeten in früheren Zeiten die Fuhrwerke) an der Deichstraße. Zugleich war die Wende lange Zeit der Vorplatz zum Friedhof, welcher auf dem Areal des heutigen Stadtparks bestanden hatte. Der heutige Stadtpark wurde erst im Jahre 1907 angelegt, nachdem das Gelände des hier seit 1604 vorhanden gewesenen Friedhofes in das Eigentum der Stadt Wilster gelangt war.
In Bildmitte die Waffenhalle (ehemalige Gaststätte Waffenhalle von August Moser) in diesem Gebäude war früher eine Zollstation untergebracht.
Links davon die Kolonial- und Eisenwarenhandlung von Kloppenburg.
Rechts an der Wende die Schlachterei von Heinrich (Heine-Meister) Schlüter.
Das schöne Tor zum Park wurde Anfang der 1950er ersetzt.
Das rechts stehende Gebäude wurde Mitte der 1950er Jahre abgebrochen.
Das links davon stehende Geschäftshaus der ehemaligen Schlachterei Schlüter wurde im Jahre 2000 abgebrochen.

Bildrechte: Verlag Carl Kuskop, Wilster
Reg. mein-wilster: 1489 AK

1898 Villa Schütt, Markt-Straße, Marktplatz, Stadtpark

1898 Villa Schütt, Markt-Straße, Marktplatz, Stadtpark in der Stadt Wilster
1898 Villa Schütt an der Zingelstraße in der Stadt Wilster
1898 alter Friedhof (heutiger Stadtpark) der Stadt Wilster

1898 Villa Schütt, Markt-Straße, Marktplatz, Stadtpark
4-Bild Jugendstil Karte
links: Die an der Zingelstraße im Jahre 1897 errichtete Jugendstil-Villa Schütt des Wilsteraner Fabrikanten Marcus Schütt, Mitinhaber der an der Rumflether Straße gelegenen Lederwerke „Falk & Schütt“.
Um 1900 waren die Wilsteraner Lederwerke die größten in Europa.
mittig oben: Marktstraße; in der Vergangenheit hieß die heutige Straße „Op de Göten“ Marktstraße, denn im Alten Rathaus und davor fanden in früheren Zeiten die Markttage statt.
mittig unten: Blick vom Markt in die Straße Kohlmarkt. Dieser hier sichtbare Abschnitt der Straße bis zum ursprünglichen kleinen dreieckigen platzartigen Kohlenmarkt hieß zeitweilig Neuenburgstraße in der fälschlichen Annahme, daß an dieser erhöhten Stelle östlich des Marktes eine neue Burg gestanden habe, deren Vorläufer man – ebenfalls wohl fälschlich – an der Zingelstraße vermutete.
rechts: Der heutige Stadtpark wurde im Jahre 1907 angelegt, nachdem das Gelände des hier seit 1604 vorhanden gewesenen Friedhofes in das Eigentum der Stadt Wilster gelangt war.
Vor 1604 lag der Friedhof des Kirchspiels Wilster um die Kirche herum; er wurde danach auf das Gelände des heutigen Stadtparks verlegt und hier bis 1859 betrieben, in Einzelfällen auch länger.

Bildrechte: Carl Kuskop, Wilster
Reg. mein-wilster: 1034 AK

1966 Mittelschule Wilster am Stadtpark

1966 Mittelschule Wilster am Stadtpark in der Stadt Wilster

1966 Mittelschule/Realschule in Wilster
Blick vom Stadtpark aus auf die Rückseite des Hauptgebäudes der damaligen Mittelschule Wilster, welche bis 1966 diese Bezeichnung führte - danach Realschule.
Das Gebäude war bereits im Jahre 1885 für die damalige private Knaben- und Mädchenschule gebaut worden. Bekanntlich führte die heutige Zingelstraße bis weit in das vergangene Jahrhundert den Namen Schulstraße, denn an ihrem damaligen Ende lag der Zugang zur Schule.
Nachdem in 1913 das Gebäude der Knabenschule im Landrecht unmittelbar neben der dort seit 1898 bestehenden Mädchenschule errichtet worden war - beide Schulen wurden später zur Volksschule Wilster verbunden - zog in die Gebäude am Stadtpark die neu gegründete Mittelschule Wilster ein. Die Mittelschule in Wilster ist am 03.04.1913 gegründet worden.
Nach dem Umzug der Mittelschule resp. Realschule in das neu gebaute Schulzentrum zog in die Gebäude am Stadtpark für mehrere Jahrzehnte die Sonderschule "Schule am Stadtpark" ein. Nach deren Auszug ist die Stadt Wilster bemüht, das ehemalige Schulareal einschließlich der Gebäude einer anderen Nutzung zuzuführen.
Aus der auf dem Foto sehr tiefliegend erscheinenden Lage der Schulgebäude wird deutlich, daß die Flächen des Stadtparks künstlich aufgehöht worden sind.
Diese Aufhöhung ist vor etwa vierhundert Jahren im Zusammenhang mit der Einrichtung des zu der Zeit auf der Fläche angelegten Friedhofs vorgenommen worden. Die Erde hierfür wurde seinerzeit vom Wiesengelände zwischen der Wilsterau und der Rumflether Straße abgegraben, mit Kähnen zum Rosengarten und von dort mit Karren zum heutigen Stadtpark transportiert.
Bis zum Jahre 1604 lag der Friedhof des Kirchspiels Wilster um die Kirche herum; er wurde danach auf das Gelände des heutigen Stadtparks verlegt und hier bis 1859 betrieben, in Einzelfällen auch länger.
Erst im Jahre 1907 wurde der Stadtpark entsprechend hergerichtet.

Bildrechte: Stramm Verlag, St. Michaelisdonn
Anmerkung: das als Originalabzug vorliegende Foto ist ein Probeabzug für eine Ansichtskarte

1994 Colosseum, Colosseum Platz, Zingelstraße, Villa Schütt

1994 historisches Gartenhaus Trichter und Colosseum in Wilster
1994 Villa Schütt in Wilster vom Platz am Colosseum aus gesehen
1994 Blick über den Platz am Colosseum zur Kirche St. Bartholomäus
1994 Blick durch den umgestalteten Garten am Trichter zur Zingelstraße in Wilster

1994 Colosseum, Colosseum Platz, Zingelstraße, Villa Schütt
Der Bereich um den Trichter - das historische Gartenhaus des Etatsrates Michaelsen - und dem Colosseum mit angrenzendem Platz (ehemaliger Garten des Etatsrates Michaelsen, dessen Palais am Markt stand) wurde ansprechend umgestaltet und fußläufig erlebbar gemacht.
Bild 1: Trichter und Colosseum in Wilster
Bild 2: Villa Schütt vom Colosseum Platz aus gesehen
Bild 3: Blick über den Platz am Colosseum zur Kirche St. Bartholomäus
Bild 4: Blick durch den umgestalteten Garten am Trichter zur Zingelstraße; zwischen dem großen Gebäude links und dem rechts davon stehenden schmalen Haus verläuft auf der Trasse des ehemaligen Burggrabens ein Fußweg zum Stadtpark.

Bildrechte: Ralf Steffens, Luzern, Schweiz

1965 Etatsrat Michaelsen Straße

1965 Etatsrat Michaelsen Straße in der Stadt Wilster

1965 Etatsrat Michaelsen Straße
Die Michaelsen-Straße (benannt nach dem Etatsrat Michaelsen) wurde Mitte der 1950er Jahre angelegt;
sie folgt dem von der Zingelstraße zur Deichstraße/Landrecht führenden ehemaligen Fußweg („Feldweg“).
Die Häuser links wurden als erste neu errichtet.
Hinter dem zweiten Haus rechts mündet der Fußweg zum Stadtpark ab; dahinter ist der Pavillon der Mittelschule erkennbar.
Links zwischen den Bäumen ist die Spitze des Schornsteins der Meierei erkennbar.

Bildrechte: Verlag Schöning & Co., Lübeck
Reg. mein-wilster: 0238 AK

1908 Stadtpark mit Kinderspielplatz

1908 Stadtpark mit Kinderspielplatz in der Stadt Wilster
1908 Stadtpark in der Stadt Wilster

1908 Stadtpark mit Kinderspielplatz
Blick in den Stadtpark – den ehemaligen zweiten Friedhof der Stadt Wilster – an dessen ehemalige Funktion noch einige aus Pietät erhaltene Grabmale erinnern; so im Hintergrund rechts das Grabmal der Etatsrätin Doos, einer herausragenden Wohltäterin der Stadt.
Ein Teil der Rasenfläche war seinerzeit als Kinderspielplatz ausgewiesen – dieser Ansatz wurde in den 1950er Jahren durch die Stadt Wilster und einen von ihr eingesetzten Parkwächter konterkariert, der sogar mit ihren Puppenwagen die Wege befahrenden kleinen Mädchen aus den Park wies. Erst nachhaltige Proteste aus der Elternschaft machten diesem Unfug ein Ende.

Bildrechte: Ludwig Behning, Wilster
Reg. mein-wilster: 0658 AK

Die ergänzend beigestellte Ansichtskarte befindet sich in der Sammlung von Frau Ingrid Schröder, Burg in Dithmarschen

1974 Luftbild - Deichstraße, Wende, Stadtpark

1974 Luftbild - Deichstraße, Wende, Stadtpark in Wilster

1974 Luftbild - Deichstraße, Wende, Stadtpark
Unten links ist die an der Deichstraße gelegene Wende zu erkennen, rechts der Eingangsbereich zum Stadtpark.
Die Wende an der Deichstraße wurde vormals nicht nur als Wendemöglichkeit für Fuhrwerke genutzt, sondern diente auch lange Zeit als Vorplatz des Friedhofs. Nachdem bis zum Jahre 1604 der Friedhof des Kirchspiels Wilster um die Kirche herum lag, wurde er danach auf das Gelände des heutigen Stadtparks verlegt und hier bis 1859 betrieben, in Einzelfällen auch länger. Erst nach dem Erwerb des Geländes durch die Stadt Wilster wurde der Stadtpark 1907 angelegt.
Angrenzend an die Wende stehen noch das Wohn- und Geschäftshaus sowie das Schlachthaus der Schlachterei Schlüter.
Das längliche flache Gebäude oben rechts barg den Saal der Gaststätte "Konzerthaus" Jacobs.
Ganz unten ist mittig der Turm der Elevatoren zur Beschickung des Eiskellers der vormaligen Niederlassung Wilster der Bavaria und St. Pauli Brauerei erkennbar (zuletzt Getränkehandel Max Hintz).

Bildrechte: nicht bekannt

1935 Stadtpark und die Wende an der Deichstraße

1935 Stadtpark und die Wende an der Deichstraße in der Stadt Wilster

1935 Die Wende an der Deichstraße
Blick vom Stadtpark auf die Wende (hier wendeten in früheren Zeiten die Fuhrwerke) an der Deichstraße.
Zugleich war die Wende lange Zeit der Vorplatz zum Friedhof, welcher auf dem Areal des heutigen Stadtparks bestanden hatte. Der heutige Stadtpark wurde erst im Jahre 1907 angelegt, nachdem das Gelände des hier seit 1604 vorhanden gewesenen Friedhofes in das Eigentum der Stadt Wilster gelangt war.
In Bildmitte die ehemalige Gaststätte Waffenhalle von August Moser; in diesem Gebäude war früher eine Zollstation untergebracht gewesen.
Rechts an der Wende die Schlachterei von Heinrich (Heine-Meister) Schlüter. Das Fachwerkgebäude rechts wurde Mitte der 1950er Jahre beseitigt; das Geschäftshaus wurde 2000 ersatzlos abgebrochen.
In dem heute noch bestehenden kleinen Gebäude links betrieb in den beiden Jahrzehnten nach 1945 die Hutmacherin Tamara Siebeneicher einen Salon für Damenhüte; ohne Hut ging seinerzeit keine Frau außer Haus.
Das schöne Tor zum Park wurde Anfang der 1950er ersetzt.

Bildrechte: Carl Kuskop, Wilster
Reg. mein-wilster: 0942 AK

 

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