Alte Postkarten aus Wilster

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1982 Alter Leuchtturm Hollerwettern an der Elbe

1982 Alter Leuchtturm Hollerwettern an der Elbe

ca. 1982 Alter Leuchtturm Hollerwettern an der Elbe
In Hollerwettern (Gemeinde Wewelsfleth) am Elbdeich steht das ehemalige Unterfeuer des Brokdorfer Leuchtturmes;
das für die Schifffahrt auf der Elbe eingerichtete Richtfeuer Brokdorf bestand aus dem höheren Oberfeuer in Brokdorf und dem niedrigeren Unterfeuer in Hollerwettern.
Wenn das gelbe Licht beider Türme sich für den Schiffer übereinander – also „Feuer in Linie“ – befand, steuerte er den richtigen Kurs im Fahrwasser.
Das Richtfeuer Brokdorf wurde 1889 errichtet; das Oberfeuer als runder Eisenturm, das Unterfeuer als hölzernes Leuchthaus; 1911 wurden beide Anlagen durch Neubauten ersetzt, die bis 1982 im Dienst waren.

Bildrechte: Rudolf Horstmann, Wilster

2010 Leuchturm Hollerwettern auf einem Informationsbrief

2010 Leuchturm Hollerwettern in der Wilstermarsch auf einem Informationsbrief

2010 Leuchturm Hollerwettern auf einem Informationsbrief
der Briefmarken- und Münzenfreunde der Geest e.V. - Harsefeld.
Bei der Gestaltung ihres Briefkuverts schaute der Verein über die Elbe und verwendete eine Abbildung des "Leuchtfeuer Hollerwettern".
In Hollerwettern (Gemeinde Wewelsfleth) am Elbdeich steht das ehemalige Unterfeuer des Brokdorfer Leuchtturmes;
das für die Schifffahrt auf der Elbe eingerichtete Richtfeuer Brokdorf bestand aus dem höheren Oberfeuer in Brokdorf und dem niedrigeren Unterfeuer in Hollerwettern.
Wenn das gelbe Licht beider Türme sich für den Schiffer übereinander – also „Feuer in Linie“ – befand, steuerte er den richtigen Kurs im Fahrwasser.
Das Richtfeuer Brokdorf wurde 1889 errichtet; das Oberfeuer als runder Eisenturm, das Unterfeuer als hölzernes Leuchthaus; 1911 wurden beide Anlagen durch Neubauten ersetzt, die bis 1982 im Dienst waren.

1932 maritime Motive an der Elbe bei Brokdorf und St. Margarethen (SF)

1932 Brokdorf an der Elbe - maritime Motive aus älterer Zeit
Die Elbe bei St. Margarethen
Richtfeuer Brokdorf

1932 maritime Motive an der Elbe bei Brokdorf und St. Margarethen
Die 1932 gelaufene Ansichtskarte zeigt z.T. viele Jahre ältere maritime Motive.
oben: Lotsenhaus (um 1900) auf der Bösch im unbedeichten Vorland vor St. Margarethen.
Seit dem 13. Jahrhundert gab es auf der Elbe Lotsen. Diese waren zunächst Fischer, die mit den schwierigen und sich ständig verändernden Fahrwasserverhältnissen vertraut waren; mit der Zeit entwickelte aus dem Gelegenheitsgewerbe ein eigener Berufsstand. Ab 1656 gab es ein geregeltes Lotswesen auf der Elbe. Die Lotsen organisierten sich in Bruderschaften; so in die 1745 gebildete Elbelotsenbrüderschaft, welche die Abfolge des Einsatzes der Lotsen regelte. Ab 1749 wurden die Lotsenboote besetzt von einer Lotsen-Station bei St. Margarethen; sie war in einem Wirtshaus eingerichtet worden, welches sich auf einer im Vorland gelegenen uralten Wurt befand. Die seit alters her bewohnte Wurt wurde Bösch genannt nach einer am gegenüber liegenden Rand des Fahrwassers gelegenen Sandbank - der Bösch bzw- dem Bösch-Rücken. Die Lotsen nannten sich entsprechend: Bösch-Lotsen.
Das Gebäude brannte am nebligen Morgen des 05. November 1902 ab und wurde nicht wieder aufgebaut. Die Lotsenstation, welche bie zu 80 Lotsen Quartier bieten konnte, war bereits 1895 nach Brunsbüttelkoog verlegt worden, wonach das Gebäude nur noch als Gastwirtschaft genutzt wurde. Die Warft selbst besteht heute noch, sie liegt unmittelbar am Bütteler Außenpriel im Außendeich von St. Margarethen (vgl. Bild 3).
mittig:
- Dreimast-Toppsegel-Schoner, Spaziergänger auf dem Deich, Stack, Peilbake
- alter Fahrensmann; der auch auf Ansichtskarten mit Motiven aus St. Margarethen oder Wewelsfleth dargestellte alte Fahrensmann mit Öljacke und Südwester, mit weißhaariger Schifferkrause und eine kurze Pfeife rauchend, ist handschriftlich auf einer dieser Karten namentlich bezeichnet mit: Fritz Langbehn.
- Leuchtturm Brokdorf (Oberfeuer des Richtfeuers Brokdorf), Stack, Schiffe
unten: Leuchtturm Hollerwettern; am Elbdeich stehendes Unterfeuer des Brokdorfer Leuchtturmes.
Das für die Schifffahrt auf der Elbe eingerichtete Richtfeuer Brokdorf bestand aus dem höheren Oberfeuer in Brokdorf und dem niedrigeren Unterfeuer in Hollerwettern.
Wenn das gelbe Licht beider Türme sich für den Schiffer übereinander – also „Feuer in Linie“ – befand, steuerte er den richtigen Kurs im Fahrwasser (vgl. Bild 4).
Das Richtfeuer in Brokdorf wurde 1889 errichtet; das Oberfeuer als runder Eisenturm, das Unterfeuer als hölzernes Leuchthaus.
1911 wurden beide Anlagen durch Neubauten ersetzt, die bis 1982 im Dienst waren.

Bildrechte: Carl Kuskop, Wilster
Anmerkung: Die Ansichtskarte befindet sich in der Sammlung Karl Kautz, Brokdorf

1930 Leuchtturm - Oberfeuer Brokdorf

1930 Leuchtturm - Oberfeuer Brokdorf

1930 Leuchtturm - Oberfeuer Brokdorf
Bei der Abbildung handelt es sich nicht um eine Ansichtskarte,
sondern um ein Sammelbild aus dem 480 Bilder umfassenden Sammelband "An unserm schönen Elbstrom" des Verlages Ernst Lübbe, Wischhafen.
Das Richtfeuer in Brokdorf ist 1889 eingerichtet worden; das Oberfeuer zunächst als runder Eisenturm, das Unterfeuer auf dem Deich als hölzernes Leuchthaus.
1911 wurden beide Anlagen durch Neubauten ersetzt; der Turm für das Oberfeuer war ein Neubau mit Gitterkonstruktion, der von 1911 bis 1982 in Betrieb war.

Bildrechte: Verlag Ernst Lübbe, Wischhafen

1916 Brokdorf - Kirche, Leuchtturm, Segelschiffe auf der Elbe (Ex)

1916 Brokdorf - Kirche, Leuchtturm, Segelschiffe auf der Elbe

1916 Brokdorf - Kirche, Leuchtturm, Segelschiffe auf der Elbe
mittig: Das 1911 als Turm in Gitterkonstruktion gebaute Oberfeuer des Richtfeuers Brokdorf – der Turm war bis 1982 in Betrieb. Das Richtfeuer in Brokdorf ist 1889 eingerichtet worden; das Oberfeuer zunächst als runder Eisenturm, das Unterfeuer als hölzernes Leuchthaus. 1911 wurden beide Anlagen durch Neubauten ersetzt.
links ein für das Revier auf Elbe, Stör und Wilsterau so typischen Frachtewer;
rechts ein Dreimasttoppsegelschoner.

Bildrechte: Carl Kuskop, Wilster
Anmerkung: Die Ansichtskarte befindet sich in einer externen Sammlung.

1960 Brokdorf an der Elbe - Kirche St. Nicolaus, Schule, Leuchtturm

1960 Brokdorf an der Elbe - Kirche St. Nicolaus, Schule, Leuchtturm
1960 Schule in Brokdorf (Elbe)
1960 Leuchtturm in Brokdorf (Elbe)

1960 Brokdorf an der Elbe - Kirche St. Nicolaus, Schule, Leuchtturm.
links: die dem Heiligen St. Nicolaus geweihte Brokdorfer Kirche wurde im Jahre 1342 erstmals urkundlich erwähnt; das Gebäude stammt aus dem Jahr 1763.
rechts oben: das 1956 am Deich der Elbe neu errichtete Gebäude der Schule Brokdorf.
rechts unten: Das Richtfeuer in Brokdorf ist 1889 eingerichtet worden; das Oberfeuer zunächst als runder Eisenturm, das Unterfeuer als hölzernes Leuchthaus. 1911 wurden beide Anlagen durch Neubauten ersetzt; der Turm für das Oberfeuer war ein Neubau mit Gitterkonstruktion, der von 1911 bis 1982 in Betrieb war.

Bildrechte: Verlag Heinrich C. Otto, Kiel
Reg. mein-wilster: 1192 AK

1961 Brokdorf an der Elbe, Leuchtturm, Kirche, Pastorat, Meierei

1961 Brokdorf an der Elbe, Leuchtturm, Kirche, Pastorat, Meierei
1961 Brokdorf an der Elbe, Kirche St. Nicolaus und Pastorat
1961 Brokdorf, Meierei

1961 Brokdorf an der Elbe, Leuchtturm, Kirche, Pastorat, Meierei
Mehrbildkarte
oben links: Oberfeuer des Richtfeuers Hollerwettern. Das Richtfeuer in Brokdorf ist 1889 eingerichtet worden; das Oberfeuer zunächst als runder Eisenturm, das Unterfeuer als hölzernes Leuchthaus. 1911 wurden beide Anlagen durch Neubauten ersetzt; der Turm für das Oberfeuer war ein Neubau mit Gitterkonstruktion, der von 1911 bis 1982 in Betrieb war.
oben rechts (sh. Bild 2): Die dem Heiligen St. Nicolaus geweihten Brokdorfer Kirche in der Straße Kirchducht; die Kirche wurde im Jahre 1342 erstmals urkundlich erwähnt. Daneben das Pastorat.
unten links: Partie am Deich der Elbe.
unten rechts (sh. Bild 3): Die 1904 erbaute Meierei in Brokdorf wurde zeitweilig als Genossenschaftsmeierei und zeitweilig als Privatmeierei betrieben. Im Jahre 1962 wurde der Betrieb stillgelegt.

Bildrechte: Ansichtskartenverlag Walter Jappe, Lübeck
Reg. mein-wilster: 1365 AK

1916 Brokdorf - Kirche, Leuchtturm, Ortskern mit „Buhmann´s Gasthof“

1916 Brokdorf - Kirche, Leuchtturm, Ortskern
1916 Leuchtturm in Gittermastkonstruktion des Oberfeuers Brokdorf
Ortspartie mit „Buhmann´s Gasthof“ in Brokdorf an der Elbe

1916 Brokdorf - Kirche, Leuchtturm, Ortskern
Das Kirchdorf Brokdorf gehört zu den auf den hohen Ufersäumen von Elbe und Stör gelegenen und sehr früh gegründeten Außenkirchspielen der Wilstermarsch.
Die als Feldpost im I. Weltkrieg gelaufene Karte zeigt verschiedene Örtlichkeiten des Dorfes.
oben rechts: Die dem Heiligen St. Nicolaus geweihte Brokdorfer Kirche wurde im Jahre 1342 erstmals urkundlich erwähnt.
unten links (Bild 3): Das 1911 als Turm in Gitterkonstruktion gebaute Oberfeuer des Richtfeuers Brokdorf – der Turm war bis 1982 in Betrieb. Das Richtfeuer in Brokdorf ist 1889 eingerichtet worden; das Oberfeuer zunächst als runder Eisenturm, das Unterfeuer als hölzernes Leuchthaus. 1911 wurden beide Anlagen durch Neubauten ersetzt.
In den Miniaturen ein der für das Revier auf Elbe, Stör und Wilsterau so typischen Frachtewer (links) sowie ein Dreimasttoppsegelschoner (rechts).
Rechts unten (Bild 4): Ortspartie mit „Buhmann´s Gasthof“

Bildrechte: Carl Kuskop, Wilster
Reg. mein-wilster: 1091 AK

1989 Richtfeuer Hollerwettern St. Margarethen

1989 Leuchtfeuer Hollerwettern St.Margarethen - Unterfeuer Hollerwettern
1989 Leuchtfeuer Hollerwettern St.Margarethen - Oberfeuer St. Margarethen

1989 Leuchtfeuer Hollerwettern St. Margarethen
Die Richtfeuerlinie der beiden rot-weißen Leuchttürme Unterfeuer Hollerwettern (Bild 1) und Oberfeuer St. Margarethen (Bild 2) dient der Stromabwärts fahrenden Schifffahrt auf der Elbe.
Der 22 m hohe Turm des Unterfeuers Hollerwettern ist seit 1982 in Betrieb;
der 37 m hohe Turm des Oberfeuers St. Margarethen ist seit 1983 in Betrieb.
Anmerkung: Das Unterfeuer Hollerwettern ist zugleich auch Unterfeuer der Richtfeuerlinie Hollerwettern Brokdorf, welche der Stromauf fahrenden Schifffahrt dient!

Bildrechte: nicht bekannt; die Fotos wurden erworben von Anke Mielitz, Berlin, welcher im Zweifel das copyright zusteht

1989 Richtfeuer Hollerwettern Brokdorf

1989 Leuchtfeuer Hollerwettern Brokdorf - Unterfeuer Hollerwettern
1989 Leuchtfeuer Hollerwettern Brokdorf - Oberfeuer Brokdorf

1989 Leuchtfeuer Hollerwettern Brokdorf an der Elbe
Die Richtfeuerlinie der beiden rot-weißen Leuchttürme Unterfeuer Hollerwettern (Bild 1) und Oberfeuer Brokdorf (Bild 2) dient der Stromabwärts fahrenden Schifffahrt auf der Elbe.
Der 22 m hohe Turm des Unterfeuers Hollerwettern ist seit 1982 in Betrieb;
der 45 m hohe Turm des Oberfeuers Brokdorf ist seit 1982 in Betrieb.

Bildrechte: nicht bekannt; die Fotos wurden erworben von Anke Mielitz, Berlin, welcher im Zweifel das copyright zusteht

1911 Brokdorf an der Elbe - maritime Szenen (SF)

1911 Brokdorf an der Elbe - maritime Szenen

1912 Brokdorf an der Elbe.
Die alte Ansichtskarte zeigt verschiedene maritime Szenen auf und an der Elbe bei Brokdorf.
oben links: Das zu der Zeit größte Schiff der Welt, der Dampfer IMPERATOR der HAPAG, auf der Elbe auf Reede liegend. Der auf der Hamburger Vulkanwerft gebaute Dampfer IMPERATOR der HAPAG war bei seinem Stapellauf am 23. Mai 1912 mit 52.117 BRT das damals größte Schiff der Welt und Flaggschiff der nach ihm benannten Schiffsklasse.
oben mittig: Der 18 m hohe Leuchtturm Hollerwettern wurde als Unterfeuer zum Oberfeuer Brokdorf im Jahre 1911 in Betrieb genommen.
Nach Inbetriebnahme eines Neubaus im Jahr 1982 verlor das Gebäude seine Funktion; es wird seither als Wohnhaus genutzt.
rechts: Das Richtfeuer in Brokdorf ist 1889 eingerichtet worden; das Oberfeuer zunächst als runder Eisenturm, das Unterfeuer als hölzernes Leuchthaus. 1911 wurden beide Anlagen durch Neubauten ersetzt; der Turm für das Oberfeuer war ein Neubau mit Gitterkonstruktion, der von 1911 bis 1982 in Betrieb war.
links: Windmühle auf dem Deich der Elbe bei Brokdorf. Sie stand bis in das Jahr 1940 auf der Krone des Deiches, danach wurde sie beseitigt. Aus Gründen der Sicherheit der Landesschutzdeiche ist es heute unvorstellbar, daß ein derartiges Bauwerk auf einem Deich geduldet wurde. Das zur Mühle zugehörige Wohnhaus sowie das übrige Betriebsgelände mit der Dampfmühle lag im Schutz des Deiches.
linke Miniatur: ein alter Fahrensmann;
der auch auf Ansichtskarten mit Motiven aus St. Margarethen oder Wewelsfleth dargestellte alte Fahrensmann mit Öljacke und Südwester, mit weißhaariger Schifferkrause und eine kurze Pfeife rauchend, ist handschriftlich auf einer dieser Karten namentlich bezeichnet als: Fritz Langbehn.
rechte Miniatur: ein Toppsegelschoner.

Bildrechte: Carl Kuskop, Wilster
Anmerkung: Die Ansichtskarte befindet sich in der Sammlung Udo Urban, Wilster

1966 Brokdorf - Elbdeich, Leuchtturm, Kirche, Lebensmittelgeschäft, Denkmal

1966 Brokdorf - Elbdeich, Leuchtturm, Kirche, lebensmittelgeschäft, Denkmal
1966 Wohn- und Geschäftshaus Willi Köhnke, Lebensmittel und Feinkost in Brokdorf
1966 Ehrenmal in Brokdorf für die Opfer der Weltkriege

1966 Brokdorf - Elbdeich, Leuchtturm, Kirche, Lebensmittelgeschäft, Denkmal
oben links: Am Ufer der Elbe vor Stückers Strandhalle, wo der Deich im Bogen verlief und eine kleine etwas geschützte Bucht vorhanden war, bestand ein kleiner Sandstrand, der zum Baden einlud. Heute ist die örtliche Situation im abgebildeten Bereich in Folge der vorgenommenen Deichverstärkungsmaßnahme völlig verändert.
oben mittig: Das Richtfeuer in Brokdorf ist 1889 eingerichtet worden; das Oberfeuer zunächst als runder Eisenturm, das Unterfeuer als hölzernes Leuchthaus. 1911 wurden beide Anlagen durch Neubauten ersetzt; der Turm für das Oberfeuer war ein Neubau mit Gitterkonstruktion, der von 1911 bis 1982 in Betrieb war.
oben rechts: Die dem Heiligen St. Nicolaus geweihte Brokdorfer Kirche wurde im Jahre 1342 erstmals urkundlich erwähnt; das Gebäude stammt aus dem Jahr 1763.
unten links: (Bild 3) Wohn- und Geschäftshaus Willi Köhnke, Lebensmittel und Feinkost; das Geschäft wurde 1986 aufgegeben.
Willi Köhnke war Gründungsvorsitzender des 1948 gegründeten Brokdorfer Sportverein.
Die vielen kleinen Einzelhandelsgeschäfte in den Dörfern der Wilstermarsch sind heute fast ausnahmslos verschwunden; die Konzentrierung auf Verbrauchermärkte und die bessere Mobilität der Kunden bewirkte diesen eine Verarmung der dörflichen Infrastruktur beinhaltenden Prozess.
unten rechts: Ehrenmal für die Opfer der Weltkriege.

Bildrechte: Ansichtskartenverlag Walter Jappe, Lübeck
Reg. mein-wilster: 1228 AK

1912 Brokdorf - Dampfer IMPERATOR auf der Elbe

1912 Maritimes auf der Elbe bei Brokdorf
1912 Dampfer IMPERATOR auf der Elbe vor der Wilstermarsch

1913 Brokdorf an der Elbe - Dampfer IMPERATOR
Die alte Ansichtskarte zeigt verschiedene maritime Szenen.
Unten das zu der Zeit größte Schiff der Welt, der Dampfer IMPERATOR der HAPAG, auf der Elbe auf Reede liegend. Der auf der Hamburger Vulkanwerft gebaute Dampfer IMPERATOR der HAPAG war bei seinem Stapellauf am 23. Mai 1912 mit 52.117 BRT das damals größte Schiff der Welt und Flaggschiff der nach ihm benannten Schiffsklasse.
Die ergänzend vorgestellte Ansichtskarte zeigt die IMPERATOR gleichfalls auf der Elbe vor der Wilstermarsch; der über dem Dampfer schwebende Zeppelin ist vom Photographen in das Foto hinein kopiert worden.
Es verdient an dieser Stelle Erwähnung, daß 1914 für das noch größere Schwesterschiff der zur Sippe des Betreibers dieser Heimat-Seite gehörende Kapitän John Peter Marx von Holdt als Commodore vorgesehen war; mehr dazu findet sich in der unten aufrufbaren Datei!

Links oben ein Toppsegelschoner und eine Richt-Bake am Ufer der Elbe;
oben mittig ein alter Fahrensmann;
der auch auf Ansichtskarten mit Motiven aus St. Margarethen oder Wewelsfleth dargestellte alte Fahrensmann mit Öljacke und Südwester, mit weißhaariger Schifferkrause und eine kurze Pfeife rauchend, ist handschriftlich auf einer dieser Karten namentlich bezeichnet mit: Fritz Langbehn.
rechts oben der Leuchtturm Brokdorf (Brokdorfer Oberfeuer) und ein auf ein Stack (Buhne) aufgelaufener Havarist.
Das Richtfeuer in Brokdorf wurde 1889 errichtet; das Oberfeuer als runder Eisenturm, das Unterfeuer als hölzernes Leuchthaus. 1911 wurden beide Anlagen durch Neubauten ersetzt, die bis 1982 im Dienst waren.

Bildrechte: Carl Kuskop, Wilster
Reg. mein-wilster: 1011 AK
Anmerkung: die ergänzend vorgestellte Ansichtskarte befindet sich in einer externen Sammlung.

Hier finden Sie noch weitere Informationen (als Datei)

1978 Brokdorf - Leuchtturm, Elbstrand, Gasthof Zum Elbstrand

1978 Brokdorf - Leuchtturm, Elbstrand, Gasthof Zum Elbstrand
1978 Brokdorf - Leuchtturm, Oberfeuer des Richtfeuers Brokdorf
1778Brokdorf - Gasthof Zum Elbstrand

1978 Brokdorf - Leuchtturm, Elbstrand, Gasthof Zum Elbstrand
links (Bild 2): Das 1911 als Turm in Gitterkonstruktion erbaute Oberfeuer des Richtfeuers Brokdorf – der Turm war bis 1982 in Betrieb.
Das Richtfeuer in Brokdorf war 1889 eingerichtet worden; das Oberfeuer zunächst als runder Eisenturm, das Unterfeuer als hölzernes Leuchthaus. 1911 wurden beide Anlagen durch Neubauten ersetzt.
rechts oben: Im Bereich von Stücker´s Hotel bot ein im Schutz einer Buhne und dem hier in einem Bogen verlaufenden Deich der Elbe gelegener kleiner Sandstrand einen Hauch von Urlaub.
Besonders in den ersten Jahrzehnten nach dem II. Weltkrieg war es ein besonderes Vergnügen der Wilsteraner, sich – zumeist mit dem Fahrrad – bei geeigneter Witterung an den Elbstrand zu begeben. Häufig genug war am Deich kaum ein freies Plätzchen zu erhaschen.
Die örtliche Situation ist seit der Mitte der 1980er Jahre vorgenommenen Deichverstärkung völlig verändert; allerdings hatte bereits zuvor das anspruchsvoller werdende Freizeitverhalten dem Badespaß an dieser Stelle weitgehend ein Ende bereitet.
rechts unten (Bild 3): Der Gasthof „Zum Elbstrand“ bestand bereits vor 1900 und war im Jahr 1894 von Hinrich von Osten erworben worden, der ihn mit seiner Ehefrau Maria geb. Haß betrieb. In der Folge übernahm eine der Töchter des Wirtspaares, nämlich Magda von Osten mit ihrem Ehemann Alfred Kelm den mit einem Festsaal und Clubräumen ausgestatteten Betrieb.
Zuletzt war das modernisierte Anwesen verpachtet an Jutta Thölke.
Bei einem Schadenfeuer in der Nacht vom 18./19. Dezember 1987 brannte das Gebäude ab und wurde danach nicht wieder aufgebaut.

Bildrechte: Ansichtskartenverlag Walter Jappe, Lübeck
Reg. mein-wilster: 1760 AK

1913 maritime Szenen an der Elbe zwischen Brokdorf und St. Margarethen (SF)

1913 maritime Szenen an der Elbe zwischen Brokdorf und St. Margarethen

1913 maritime Szenen an der Elbe zwischen Brokdorf und St. Margarethen
Die alte Ansichtskarte zeigt verschiedene maritime Szenen auf und an der Elbe bei Brokdorf und St. Margarethen.
Von den drei abgebildeten Leuchttürmen steht nur noch das Gebäude des Leuchtfeuers Hollerwettern (ehemaliges Unterfeuer des Brokdorfer Leuchtturmes; 1982 verlor das Gebäude seine ursprüngliche Funktion und wird seither als Wohnhaus genutzt),
der Leuchtturm Scheelenkuhlen besteht seit 1980 nicht mehr; er wurde abgebrochen, nachdem sein Feuer am 03.07.1979 gelöscht wurde, denn Strombaumaßnahmen und damit einhergehende Veränderungen des Fahrwassers der Elbe hatten ihn unbrauchbar gemacht. Seit 1977 ist für ihn die Richtfeuerlinie Scheelenkuhlen in Betrieb genommen,
das Oberfeuer (ein Mast in Gitterkonstruktion) des Brokdorfer Richtfeuers war von 1911 bis 1982 in Betrieb, danach erfolgte ein Neubau.

Bildrechte: Carl Kuskop, Wilster
Anmerkung: die Ansichtskarte befindet sich bei Rudolf Böckmann, Burg in Dithmarschen

1989 Richtfeuer Osterende (in Brokdorf)

1989 Leuchtfeuer Osterende Unterfeuer
1989 Leuchtfeuer Osterende Oberfeuer

1989 Leuchtfeuer Osterende (in Brokdorf) an der Elbe
Die Richtfeuerlinie der beiden schwarz-weißen Leuchttürme Unterfeuer Osterende (Bild 1) und Oberfeuer Osterende (Bild 2) dient der Stromauf fahrenden Schifffahrt auf der Elbe.
Der 21 m hohe Turm des Unterfeuers Osterende ist seit 1984 in Betrieb;
der 38 m hohe Turm des Oberfeuers ist seit 1983 in Betrieb.

Bildrechte: nicht bekannt; die Fotos wurden erworben von Anke Mielitz, Berlin, welcher im Zweifel das copyright zusteht

1968 Brokdorf - Elbe, Strand, Leuchtfeuer

1968 Brokdorf - Elbe, Strand, Leuchtfeuer
1968 Brokdorf - Elbe, aufgespülter Strand hinter dem Parallelwerk
1968 Brokdorf - Elbe, aufgespülter Strand hinter dem Parallelwerk

1968 Brokdorf - Elbe, Strand, Leuchtfeuer.
links: Das Richtfeuer in Brokdorf ist 1889 eingerichtet worden; der 1911 in Eisengitterkonstruktion erbaute Turm für das Oberfeuer war bis 1982 in Betrieb.
rechts: Im Zusammenhang mit dem Ausbau des Fahrwassers der Elbe war zur Stärkung der Tidekraft der Fahrrinne in größerem Abstand zum Deichfuß ein steinernes Parallelwerk errichtet worden. Die Fläche zwischen dem Parallelwerk und dem Deich wurde ab Sommer 1964 auf größerer Länge vor der Kirch-Ducht mit Sand aufgespült.
Durch rautenförmig angeordnete Sandfangzäune und Anpflanzungen wurde der Sandflug auf den Deich und das Dorf verhindert.

Bildrechte:Verlag Stramm & Co., St. Michaelisdonn
Reg. mein-wilster: 1742 AK

1966 Brokdorf - Elbdeich, Leuchtturm, Kirche, Strandhalle, Denkmal

1966 Brokdorf - Elbdeich, Leuchtturm, Kirche, Strandhalle, Denkmal
1966 Brokdorf an der Elbe - Elbe-Deich bei der Strandhalle
1966 Brokdorf an der Elbe - Restaurant Strandhalle hinter dem Elbe-Deich

1966 Brokdorf - Elbdeich, Leuchtturm, Kirche, Strandhalle, Denkmal
oben links (Bild 29: Am Ufer der Elbe vor Stückers Lokal Strandhalle verlief der Deich im Bogen, wodurch eine kleine etwas geschützte Bucht bestand, in der ein kleiner Sandstrand vorhanden war. Die örtliche Situation im abgebildeten Bereich ist gegenwärtig in Folge der vorgenommenen Deichverstärkungsmaßnahmen völlig verändert.
oben mitte: Das Richtfeuer in Brokdorf ist 1889 eingerichtet worden; der 1911 in Eisengitterkonstruktion erbaute Turm für das Oberfeuer war bis 1982 in Betrieb.
oben rechts: die dem Heiligen St. Nicolaus geweihte Brokdorfer Kirche wurde im Jahre 1342 erstmals urkundlich erwähnt; das Gebäude stammt aus dem Jahr 1763.
unten links (Bild 3): Das Restaurant Strandhalle von Stücker ermöglichte von seinem Obergeschoss aus einen Blick über den Deich auf die Elbe.
unten rechts: Ehrenmal an der Kirche für die Opfer der Weltkriege

Bildrechte: Verlag Walter Jappe, Lübeck
Reg. mein-wilster: 1440 AK

1907 St. Margarethen - maritime Motive - Elbe, Leuchttürme, Buhne, Seemann

1907 St. Margarethen - maritime Motive - Elbe, Leuchttürme, Buhne, Seemann
1907 St. Margarethen - Photograph Amandus Dorn (mit Mütze) aus Büttel mit weiteren Personen auf einer Buhne an der Elbe
1907 St. Margarethen - Photograph Amandus Dorn (mit Fernglas) aus Büttel mit weiteren Personen auf einer Buhne an der Elbe

1907 St. Margarethen - maritime Motive - Elbe, Leuchttürme, Buhne, Seemann.
oben links: Leuchtturm Scheelenkuhlen.
Der im Deichbestick stehende Leuchtturm wurde 1979 durch ein neues außerhalb des Deiches stehendes Unterfeuer ersetzt.
unten rechts: Leuchtturm Brokdorf (!);
der auf dem Elbdeich stehende alte Leuchtturm wurde im Jahr 1911 beseitigt. Ein danach neu errichteter Neubau mit Gitterkonstruktion war von 1911 bis 1982 in Betrieb als Oberfeuer für das Richtfeuer Brokdorf - Hollerwettern.
oben mittig und unten links (Bilder 2 u. 3): Die Abbildungen mit den auf einer Buhne befindlichen Personen sind insofern besonders, als es sich bei dem Herrn mit der Prinz Heinrich Mütze (die Prinz-Heinrich-Mütze ist eine den Kapitäns- und Lotsenmützen nachempfundene Schirmmütze, die nach dem kaiserlich-deutschen Großadmiral Prinz Heinrich von Preußen (1862 - 1929) benannt ist) um Amandus Dohrn handelt, welcher als Photograph in Büttel aktiv war und dem die Region viele alte Fotos zu verdanken hat.
oben rechts: alter Fahrensmann;
der auch auf Ansichtskarten mit Motiven aus St. Margarethen oder Wewelsfleth dargestellte alte Fahrensmann mit Öljacke und Südwester, mit weißhaariger Schifferkrause und eine kurze Pfeife rauchend, ist handschriftlich auf dieser Karte namentlich bezeichnet mit: Fritz Langbehn.
unten mittig links: bei Niedrigwasser trocken gefallenes Watt an der Ausmündung des Außenpriels vor St. Margarethen.
unten mittig rechts: Auf den Buhnenkopf aufgelaufenes kleines Dampfschiff, welches erst beim nächsten Tidehochwasser die Möglichkeit nutzen kann, um wieder frei zu kommen.

Bildrechte: Carl Kuskop, Wilster
Reg. mein-wilster: 1918 AK

1989 Richtfeuer Scheelenkuhlen an der Elbe

1989 Leuchtfeuer Scheelenkuhlen Unterfeuer
1989 Leuchtfeuer Scheelenkuhlen Oberfeuer

1989 Leuchtfeuer Scheelenkuhlen an der Elbe
Die Richtfeuerlinie der beiden rot-weißen Leuchttürme Unterfeuer Scheelenkuhlen (Bild 1) und Oberfeuer Scheelenkuhlen (Bild 2) dient der Stromauf fahrenden Schifffahrt auf der Elbe.
Der 23 m hohe Turm des Unterfeuers Scheelenkuhlen ist seit 1975 in Betrieb;
der 47 m hohe Turm des Oberfeuers

Bildrechte: nicht bekannt; die Fotos wurden erworben von Anke Mielitz, Berlin, welcher im Zweifel das copyright zusteht.

2007 Leuchtturm Hollerwettern

ca. 2007 Abendstimmung auf der Elbe; ehemaliger Leuchtturm Hollerwettern
ca. 2007 ehemaliger Leuchtturm Hollerwettern

ca. 2007 ehemaliger Leuchtturm Hollerwettern
Der 18 m hohe Leuchtturm Hollerwettern wurde als Unterfeuer zum Oberfeuer Brokdorf im Jahre 1911 in Betrieb genommen.
Nach Inbetriebnahme eines Neubaus im Jahr 1982 verlor das Gebäude seine Funktion; es wird seither als Wohnhaus genutzt.
Die Ansichtskarte (Bild 1) zeigt eine Abendstimmung auf der Elbe; im Vordergrund ein Pegelhäuschen
sowie den ehemaligen Leuchtturm Hollerwettern von binnendeichs aus gesehen.
Die Ansichtskarte (Bild 3) zeigt oben den Leuchtturm Hollerwettern von außendeichs aus gesehen,
dazu für die Deichbeweidung eingesetzte Schafe, welche durch ihren Verbiß die Grasnarbe kurz und dicht halten sowie als sogenannte "Trippelwalzen" die Deichoberfläche verdichten.
Außerdem zeigt die Karte auf dem Foto unten eine Galerie der zur Stromerzeugung eingesetzten Windgeneratoren/Windkraftwerke.

Bildrechte
(Karte 1): Postkartenverlag bildundkarten; Fotos: Janina Bade und Erhard Tagge, Münsterdorf
Reg. mein-wilster: 5029 AKn
(Karte 2): Postkartenverlag bildundkarten; Inge und Erhard Tagge, Münsterdorf
Reg. mein-wilster: 5027 AKn
Anmerkung: Die Ansichtskarten des Verlages bildundkarten mit sehr charakteristischen Motiven aus vielen Orten Schleswig-Holsteins zeichnen sich fotografisch durch besondere Perspektiven und farbliche Brillanz aus.

1959 Leuchtturm Hollerwettern

1959 Leuchtturm Hollerwettern

1959 Leuchtturm Hollerwettern
Der 18 m hohe Leuchtturm Hollerwettern wurde als Unterfeuer zum Oberfeuer Brokdorf im Jahre 1911 in Betrieb genommen.
Nach Inbetriebnahme eines Neubaus im Jahr 1982 verlor das Gebäude seine Funktion; es wird seither als Wohnhaus genutzt.

Bildrechte Foto: H.H. Staack
Reg. mein-wilster: 5010 AKn
Anmerkung: Die Ansichtskarte wurde freundlicherweise vom Verlag LEUCHTFEUERCARDS zur Verfügung gestellt; ihrer Vorstellung auf der Heimatseite mein-wilster wurde zugestimmt.
Die abgebildete Ansichtskarte gehört als No. 40 zu einer umfangreichen Serie, mit welcher Leuchtfeuer vorgestellt werden.
Das neben Ansichtskarten herausgegebene und seit 1992 erscheinende Magazin LEUCHTFEUER von Klaus Kern in Rüsselsheim kann allen Leuchtturm Fans, Interessierten zum Thema Leuchttürme, Feuerschiffe und andere Seezeichen, Sammlern und Liebhabern der “Wegweiser der Meere” vorbehaltlos empfohlen werden. Hier finden sich nähere Informationen zum Leuchtfeuer-Magazin

1965 Brokdorf - Baden in der Elbe Stücker´s Strandhalle

1965 Brokdorf - Baden in der Elbe vor Stücker´s Strandhalle

1965 Badeleben bei Stücker´s Strandhalle
Vor einem halben Jahrhundert stellte sich das Dorf Brokdorf noch als beschaulicher Ort dar.
Der übersteigerte Baurausch der letzten Jahrzehnte, welcher durch die Steuereinnahmen vom Kernkraftwerk Brokdorf ausgelöst wurde, hatte noch nicht Einzug gehalten.
Das Kirchdorf Brokdorf gehört zu den auf den hohen Ufersäumen von Elbe und Stör sehr früh gegründeten Außenkirchspielen der Wilstermarsch.
Die dem Heiligen St. Nicolaus geweihte Brokdorfer Kirche wurde im Jahre 1342 erstmals urkundlich erwähnt.
Am Sandstrand der Elbe vor Stücker´s Strandhalle herrschte im Sommer lebhafter Badebetrieb mit Blick auf die Schifffahrt auf dem mächtigen Strom.
Das Oberfeuer (Leuchtturm) des der Schifffahrt auf der Elbe dienenden Richtfeuers Brokdorf war noch das Wahrzeichen des Ortes; es war bis 1982 im Dienst. Heute beherrscht das Atomkraftwerk Brokdorf die Kulisse des Dorfes.

Bildrechte: Verlag Walter Jappe, Lübeck
Reg. mein-wilster: 0672 AK

1952 Brokdorf – Kirche, Schule, Meierei, Deich, Elbe, Leuchtturm

1952 Brokdorf – Kirche, Schule, Meierei, Deich, Leuchtturm
1952 - Kirche St. Nicolaus zu Brokdorf, altes Schulgebäude
1952 Brokdorf an der Elbe - Meierei bzw. Molkerei

1952 Brokdorf – Kirche, Schule, Meierei, Deich, Elbe, Leuchtturm.
oben links und Bild 2: Die Kirche St. Nicolaus zu Brokdorf wurde im Jahre 1342 erstmals urkundlich erwähnt; das Gebäude stammt aus dem Jahr 1763.
Das alte Schulgebäude wurde bis 1956 genutzt, als ein am Deich erbauter Neubau bezogen wurde.
oben rechts und Bild 3: Die 1904 erbaute Meierei in Brokdorf wurde zeitweilig als Genossenschaftsmeierei und zeitweilig als Privatmeierei betrieben. Im Jahre 1962 wurde der Betrieb stillgelegt.
unten links: Im Bereich von Stücker´s Hotel in Brokdorf bot ein im Schutz einer Buhne und des hier in einem Bogen verlaufenden Deich der Elbe gelegener kleiner Sandstrand bescheidenes Badevergnügen.
unten rechts: Das Richtfeuer in Brokdorf ist 1889 eingerichtet worden; der 1911 in Eisengitterkonstruktion erbaute Turm für das Oberfeuer war bis 1982 in Betrieb.

Bildrechte: Walter Jappe, Lübeck
Reg. mein-wilster: 1744 AK

1925 Blick vom Brokdorfer Leuchturm auf das Dorf, den Deich und die Elbe

1925 Blick vom Brokdorfer Leuchturm auf das Dorf, den Deich und die Elbe

1925 Blick vom Brokdorfer Leuchturm auf das Dorf, den Deich und die Elbe.
Der Leuchtturm war das Oberfeuer für das Brokdorfer Richtfeuer; der 1911 errichtete Turm mit Gitterkonstruktion war bis 1982 in Betrieb.
Der Ort Brokdorf wurde 1220 erstmals urkundlich erwähnt; seine dem Heiligen St. Nicolaus geweihte Kirche ist im Jahre 1342 erstmals urkundlich genannt, erwähnt, doch bereits 1283 wurde das Dorf als Kirchort bezeichnet.
Bis in das Jahr 1940 stand auf dem Elbdeich bei Brokdorf eine Korn-Windmühle (ein sogenannter Erd Holländer). Sie war ursprünglich eine königlich privilegierte Mühle, der ein konkret bestimmter Mahlbezirk zugewiesen war; eine erste Brokdorfer Mühle ist 1595 erwähnt.
Das der auf dem Deich stehenden Mühle zugehörige Wohnhaus sowie das übrige Betriebsgelände mit der Dampfmühle lag im Schutz des Deiches.
Jenseits des mächtigen Stroms der Elbe ist das niedersächsische Ufer mit dem seinerzeit sehr breiten Vorland bei Krummendeich zu erkennen.

Bildrechte: Heinrich Ballerstädt, Wilster

 

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