Alte Postkarten aus Wilster

Vergleichbare Objekte

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1932 Gastwirtschaft und Kino Adler Lichtspiele

1932 Gastwirtschaft Zum Adler und Kino Adler Lichtspiele an der Straße Landrecht in der Stadt Wilster

1932 Gastwirtschaft "Zum Adler" und Kino "Adler Lichtspiele"
Bis 1911 war in dem Gebäude Landrecht 28 von Albert Stücker die Gaststätte und das Hotel "Zum Adler" betrieben worden. In genanntem Jahr wurde offenbar der Hotelbetrieb eingestellt und neben der Gaststätte das Kino "Adler Lichtspiele" mit 270 Sitzplätzen eingerichtet und bis 1931 von Albert Stücker betrieben.
Später wurden die „Adler-Lichtspiele“ und die zugehörige Gaststätte jeweils viele Jahre von Wilhelm Scheel (von 1931 bis 1954), nach ihm 1955 kurzzeitig von seiner Witwe Paula Scheel geführt. Die Kapazität war im Jahr 1940 durch Einrichtung des sogenannten Balkons auf 360 Sitzplätze erhöht worden.
Ab 1956 betrieb Heinrich Hülsing das Kino und die angeschlossenen Gastwirtschaft.
Nach dem Ruhestand von Heinrich Hülsing ("Hein Hü") Anfang der 1980er Jahre existierte das Kino unter verschiedenen Betreibern mehr schlecht als recht bis 1985.
Rechts von dem Gebäude querte die zur Straße "Hinter der Stadt" (jetzige Hans-Prox-Straße) führende Brücke die Wilsterau.
Außer den Adler-Lichtspielen hat es in Wilster etwa von 1950 bis 1956 das Wanderkino "Capri Lichtspiele" gegeben. Dessen Standort in Wilster war regelmäßig der Saal im Colosseum, wo etwa 650 Sitzplätze zur Verfügung standen. Das von Erika Brandt betriebene Wanderkino hatte mehrere Standorte in Schleswig Holstein

Bildrechte: Kurt Eggert, Wilster
Reg. mein-wilster: 1814 AK

1901 Lederfabrik, Vereinsstraße, Landrecht

1901 Lederfabrik in der Stadt Wilster, Vereinsstraße, Landrecht
Ehemalige Adler-Lichtspiele 2007 in der Stadt Wilster

1901 Lederfabrik, Vereinsstraße, Landrecht
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oben links: Lederfabrik in Rumfleth; Wilster war um 1900 einer der bedeutendsten Plätze der europäischen Lederindustrie;
unten links: Blick von der ehemaligen Landrechter Brücke; einer der ersten Standorte der Lederindustrie waren die Gebäude rechts an der Brücke im Landrecht;
mittig links: auf Nortorfer Gebiet entstanden in der neu angelegten Vereinsstraße ein Arbeiterquartier für die Lederarbeiter;
oben mittig: auch in der Straße Landrecht (in Verlängerung der Deichstraße) wohnten sehr viele Arbeiter;
mittig rechts: Stückers Gastwirtschaft stand unmittelbar an der (zwischenzeitlich abgebrochenen) Brücke im Landrecht auf dem Platz, auf dem später die „Adler-Lichtspiele“ (Scheel, danach Hülsing) entstanden.

Bildrechte: Verlag Carl Kuskop, Photograph, Wilster
Reg. mein-wilster: 0241 AK

1928 Bahnhof Straße, Schmiedestraße, Schule, Landrecht Kino Adler-Lichtspiele, Mühlenstraße

1928 Bahnhof Straße, Schmiedestraße, Schule, Landrecht Kino Adler-Lichtspiele, Mühlenstraße in der Stadt Wilster

1928 Bahnhof Straße, Schmiedestraße, Schule, Landrecht Kino Adler-Lichtspiele, Mühlenstraße
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links oben: Die dem Bahnsteig zugewandte Seite des 1920 errichteten Empfangsgebäudes (1959 wieder abgebrochen) des Bahnhofs von Wilster; Blick vom Bahnsteig der über Burg / Dithmarschen nach Westerland führenden Strecke.
rechts oben: Die Schmiede Straße mit dem 1596 errichteten Hudemannsche Haus mit seinem 1927 im unteren Teil erneuerten wunderschönen Backstein-Giebel.
links unten: Das Gebäude der 1913 errichteten Knabenschule (später gemeinsam mit der vorherigen Mädchenschule Teil der Volksschule) im Landrecht.
rechts unten. Das 1911 eröffnete Kino Adler - Lichtspiele im vormaligen Hotel von Stücker in der Straße Landrecht; rechts vor dem Gebäude quert die zur Straße "Hinter der Stadt" (jetzige Hans-Prox-Straße) führende Brücke die Wilsterau.
mittig: die 1939 abgebrochene Stadt Mühle an der Mühlenstraße; Blick über die Wilsterau von der Mühlenbrücke / Audeich.

Bildrechte: Carl Kuskop, Wilster
Reg. mein-wilster: 0401 AK

1933 Hackeboe, Vereinsstraße, Rumflether Straße - Repro AK

1933 Hackeboe, Vereinsstraße, Rumflether Straße - Repro AK
1933 Hackeboe - Neue Burger Straße am Stadtausgang von Wilster
1933 damalige Horst-Wessel-Straße (vormalige und heutige Vereinsstraße) in Nortorf in der Wilstermarsch
1933 Rumflether Straße in Wilster

1933 Hackeboe, Vereinsstraße, Rumflether Straße - Repro AK
Bild 2: Hackeboe - Neue Burger Straße am Stadtausgang von Wilster; von links die Einmündung der Vereinsstraße (seinerzeit Horst-Wessel-Straße) mit dem Kolonialwarengeschäft des Kaufmannes Schöne.
Hinten rechts grenzt die Gemeinde Landrecht an die nach Burg führende Landstraße.
Bild 3: Horst-Wessel-Straße (vormalige und heutige Vereinsstraße), Blick von Rumfleth aus.
Bild 4: Rumflether Straße. Rechts die Gebäude der Lederwerke Falk & Schütt.
Im Hintergrund vor dem Bahnübergang rechts die 1919 gegründete Futtermittelfabrik Günther & Co. (eigentlich: Firma Schleswig-Holsteinische Trocknungs- und Mahlwerke Günther & Co.)
Die Futtermittelfabrik war im Bereich des Bahnübergangs mit einer über die Rumflether Straße führenden gedeckten Transportbrücke mit den Lagergebäuden auf der anderen Straßenseite verbunden.
Im Jahre 1967 zog in die Gebäude der Trocknungswerke die Möbelgroßhandlung Grünhagen ein.

Bildrechte: nicht bekannt

1909 Wilsterau in Landrecht

1909 Wilsterau in Landrecht in der Stadt Wilster
2007 Wilsterau in Landrecht

1909 Partie an der Wilsterau in Landrecht.
Aufgenommen etwa in Höhe der Haackstraße (gegenüber dem ehemaligen Kino Adler-LichtspieIe von Scheel, später Hülsing) mit Blick die Au abwärts in Richtung Neustadt.
Links die Hinterfronten und die Hausgärten der Gebäude an der Straße Landrecht.
Rechts grenzen die Gärten der Häuser an der Hans-Prox-Straße (damals hieß die Straße „Hinter der Stadt“) an die Wilster Au. Auch hier ist hinten ein Speicher erkennbar.

Bildrechte: C. Günther, Wilster
Reg. mein-wilster: 0221 AK

1909 Hafenbetrieb auf der Wilsterau an der Rumflether Straße (Ex)

1909 Hafenbetrieb auf der Wilsterau an der Rumflether Straße

1909 Hafenbetrieb auf der Wilsterau an der Rumflether Straße
Vier Fracht-Ewer liegen am Quai der Getreide- und Kohlenhandlung W. Hansen an der Wilsterau unmittelbar oberhalb der Landrechter Brücke. Massengüter wurden seinerzeit nahezu ausschließlich mit unzähligen kleinen Frachtschiffen über die schiffbaren Gewässer (Wilsterau, Burger Au, Bütteler Kanal, Stör, Elbe) der Region befördert.
Hinten rechts ist das damalige Hotel von Stücker an der Straße Landrecht zu erkennen, in welchem wenige Jahre später (1911) das Kino Adler - Lichtspiele eröffnet wurde. Vor dem Gebäude quert die zur Straße "Hinter der Stadt" (jetzige Hans-Prox-Straße) führende Brücke die Wilsterau; die Brücke besteht heute nicht mehr.

Bildrechte: Friedrich Schlüter, Wilster
Anmerkung: Die Ansichtskarte befindet sich in einer externen Sammlung

1900 Wilsterau, Lederwerke, Straße Landrecht

1900 Wilsterau, Lederwerke, Straße Landrecht in der Stadt Wilster
1900 Wilsterau, Blick von der Landrechter Brücke
1900 Tabakwarengeschäft Fr. Siebcke an der Straße Landrecht in der Stadt Wilster

1900 Wilsterau, Lederwerke, Straße Landrecht.
links oben: Blick von der Landrechter Brücke in Richtung Rumfleth.
Einer der ersten Standorte der Lederindustrie in Wilster waren die Gebäude rechts an der Brücke im Landrecht. Sie dienten danach der Getreide- und Kohlenhandlung W. Hansen als Wohn- und Lagergebäude.
links im Hintergrund die Lederwerke Falk & Schütt an der Rumflether Straße. Die Leder-Werke machten gemeinsam mit der Lederfabrik „Gebrüder Böhme“, der späteren Vacheleder-Fabrik "Ballin" in Landrecht, nach dem Jahre 1890 die Stadt Wilster zu einem bedeutenden Standort der Lederindustrie. Um 1900 waren die Wilsteraner Lederwerke die größten Europas. Wilsters Bevölkerung wuchs in den Jahren 1890 bis 1901 von 2716 auf 5124 Einwohner; es entstanden typische Arbeiterquartiere, so unter anderem auch in der noch heute zur Gemeinde Nortorf gehörenden Vereinsstraße. Arbeiterwohngebiete in den Landgemeinden in Landrecht, Dammfleth und Nortorf wurden eingemeindet. Eine Katastrophe für die Stadt waren die verheerenden Brände bei Böhme (1903) und Falk & Schütt (1907).Die Fabriken verloren danach rasch an Bedeutung und die Fabrik von Falk & Schütt ging Mitte der 1930er Jahre in Konkurs. Die Lederfabrikation überdauerte unter einem anderen Betreiber, wenn auch stark verkleinert, die Zeit bis nach dem II. Weltkrieg.
rechts oben: Bahnübergang der Marschbahn an der Rumflether Straße.
Die Gebäude der Lederfabrik mit den markanten Ecktürmen wurden am 09. Dezember 1907 bei einem verheerenden Großfeuer zerstört; bei dem danach rasch wieder erfolgte Wiederaufbau der Gebäude erhielten die Gebäude bei nur noch zwei Vollgeschossen eine andere Dachform.
Unten und Bild 3: Geschäftshaus des Tabakwarengeschäfts Fr. Siebcke an der Straße Landrecht.

Bildrechte: Carl Kuskop, Wilster
Reg. mein-wilster: 1638 AK

1936 Transportbrücke über die Rumflether Straße

1936 (geschätzt) Bau einer Transportbrücke über die Rumflether Straße
1941 Rumflether Straße mit der sie überspannenden Transportbrücke der Futtermittelwerke Günther & Co. in der Stadt Wilster
1941 Rumflether Straße mit der sie überspannenden Transportbrücke der Futtermittelwerke Günther & Co. in der Stadt Wilster

1936 (geschätzt) Bau einer Transportbrücke über die Rumflether Straße.
Die gedeckte Transportbrücke gehörte zu den Betriebsanlagen der Futtermittelfabrik Günther & Co. (eigentlich: Firma Schleswig-Holsteinische Trocknungs- und Mahlwerke Günther & Co.), deren Betriebsgebäude an der Rumflether Straße ursprünglich Teil der vormaligen Lederwerke Falk & Schütt waren.
Die Bilder 2 und 3 (Detailvergrößerung) zeigen die Rumflether Straße mit der über diese führenden Transportbrücke im Jahr 1941.
Die 1919 gegründete Futtermittelfabrik hatte im Bereich des Bahnübergangs auch jenseits der Bahnstrecke Lagerräume. Diese wurden mit einer über die Rumflether Straße führenden gedeckten Transportbrücke mit den Betriebsgebäuden auf der anderen Straßenseite verbunden. Ein Nebengleis der Marschbahn führte unmittelbar an die Gebäude der Futtermittelwerke heran. Das ergänzende Bild 4 zeigt 1926 die Situation am Bahnübergang mit den Betriebsgleisen vor Errichtung der Transportbrücke. Die mit der Eisenbahn zu befördernden Produkte des Futtermittelfabrik wurden mittels eines in der Transportbrücke verlaufenden Förderbands zu der Be-/Entladerampe transportiert.
Nach Aufgabe der Betriebsstätte in Wilster zog 1967 die Möbelgroßhandlung Grünhagen in die Gebäude der Trocknungswerke ein.

Bildrechte:
Bild 1: nicht bekannt
Bild 2 bzw. 3: Werner Behning, Wilster
Bild 4: Schleswig-Holsteinische Trocknungs- und Mahlwerke Günther & Co. (Firmenpostkarte)
Anmerkung: Das Foto (Bild 1) wurde freundlicherweise zur Verfügung gestellt von Hans-hermann Lindemann, Wilster

1992 Möbelmarkt Grünhagen, Rumflether Straße, Mühle AURORA, Marschbahn, Wilsterau

1992 Möbelmarkt Grünhagen, Rumflether Straße, Mühle AURORA, Marschbahn, Wilsterau
1992 Möbelmarkt Grünhagen, Rumflether Straße, Mühle AURORA, Marschbahn, Wilsterau

1992 Möbelmarkt Grünhagen, Rumflether Straße, Mühle AURORA, Marschbahn, Wilsterau
Mit der das Luftbild zeigenden Karte hat 1993 Günther Grünhagen seine Kunden aus Anlaß des 25 Geschäftsjubiläums seines Möbelmarktes eingeladen.
Der Möbelmarkt war 1967 in die Gebäude der Futtermittelfabrik (Firma Schleswig-Holsteinische Trocknungs- und Mahlwerke Günther & Co.) an der Rumflether Straße eingezogen und 1968 eröffnet worden. Die Firma ist 2010 erloschen.
Am 14 Oktober 1987 waren die Gebäude durch ein verheerendes Schadensfeuer zerstört worden, wonach dann ein Wiederaufbau erfolgte.
Vor 1919 gehörten die seinerzeitigen und danach mehrfach umgestalteten Gebäude zu den vormaligen Lederwerken Falk & Schütt.
Am Bildrand links und oben ist der Verlauf der Wilsterau erkennbar, die hier von der Eisenbahnstrecke Wilster - Brunsbüttel (die Trasse ist Teil der alten Marschbahn) mit einer Brücke gekreuzt wird.
Oberhalb des kompakten Gebäudekomplexes ist die Rumflether Mühle AURORA zu erkennen, von welcher ein Sticharm nach links zur Wilsterau führt.

Bildrechte. nicht bekannt, wahrscheinlich Möbelmarkt Grünhagen

1956 Rumflether Mühle AURORA, Leder-Werke, Wilsterau, Marschbahn

1956 Rumflether Mühle AURORA, Leder-Werke, Wilsterau

1956 Rumflether Mühle AURORA, Leder-Werke, Wilsterau
Das Luftbild zeigt die in Rumfleth am Mühlen-Loch, ein Sticharm der Wilsterau, stehende Mühle AURORA. Sie ist im Kreis Steinburg eine der letzten Galerie-Holländer Windmühlen und steht heute unter Denkmalschutz.
Ein Besuch auf dem Internetportal der Rumflether Mühle gibt mehr Informationen; wem es gefällt, kann dort auch einen freundlichen Eintrag im Gästebuch hinterlassen.
Hinter der Mühle ist ein Sticharm der Wilsterau erkennbar, welcher in den Jahren 1960 bis 1976 von einem kleinen Wilsterau-Ewer (der „Christina“ ex "Melpomene"; benannt nach der Enkelin des Müllermeisters Detlef Martens) zum Transport der Produkte der Mühle angelaufen wurde.
Der große Gebäudekomplex links ist ein Teil der ehemaligen Leder-Werke, deren Betrieb zu der Zeit endgültig eingestellt wurde.
Auf der Wilsterau sind dahinter kleine Fracht-Ewer zu sehen, welche Produkte der Futter- und Trocknungswerke Günther & Co. beförderten. Dieser Betrieb war in den weiter links liegenden und vormals gleichfalls zu den Leder-Werken gehörenden Gebäuden untergebracht.
Jenseits der Wilsterau ist die Straße nach Diekdorf zu sehen sowie die Bahnstrecke (vormalige Trasse der Marschbahn) nach Brunsbüttel.

Bildrechte: Hamburger Aero - Lloyd GmbH, Hamburg - Flughafen

1957 Flethsee - St. Margarethen Bahnhof

1957 Flethsee - St. Margarethen Bahnhof
1957 Flethsee - St. Margarethen Bahnhof
1957 Flethsee - St. Margarethen Bahnhof

1957 Flethsee in der Gemeinde Landscheide.
Flethsee wurde früher auch als "St. Margarethen Bahnhof" bezeichnet, da der hier an der Marschbahn gelegene Bahnhof nach der Kirchspielgemeinde benannt war. Heute ist der Bahnhof nicht mehr vorhanden.
Die Abbildungen zeigen Gebäude an der heute noch als "Am Bahnhof" bezeichneten Straße.
oben links: Geschäftshaus Th. Witt.
oben rechts (Bild 2): "Gasthof zur Börse";
die Gastwirtschaft führte später zeitweilig den Namen "Zum Paßop", wonach sie dann wieder unter dem Namen "Zur Börse" bis in die 1980er Jahre betrieben wurde.
unten links (Bild 3): Empfangsgebäude des Bahnhofs St. margarethen
unten rechts: Straße "Am Bahnhof".

Bildrechte: Verlag Heinrich C. Otto, Kiel
Reg. mein-wilster: 1914 AK

1968 Luftbild - Rumflether Straße und Landrecht

1968 Luftbild - Rumflether Straße und Landrecht in der Stadt Wilster

1968 Luftbild - Gebäude an Rumflether Straße und Landrecht
Rechts unten das Gebäude des Kinos "Adler Lichtspiele",
darüber das Gehöft Peemöller - Heinrich-Friedrich Peemöler ("Hein Pee") verkaufte zu der Zeit das Gebäude sowie die dahinter gelegenen zugehörigen Flächen an den Schulverband Wilstermarsch, welcher darauf die Gemeinschaftsschule errichten ließ.
Unten links das Anwesen der Firma Richard Sötje (Tankstelle und Mietwagen Betrieb) .
Zwischen dem Gebäude der Firma Sötje und dem Kino verlief die Zuwegung zu der hier die Wilsterau überquerenden Landrechter Brücke.
Jenseits der Rumflether Straße der umfangreiche Gebäudekompex einer vormaligen Lederfabrik; nachdem die Lederfabrik der Gebrüder Böhme hier 1903 abgebrannt war, bauten die Vachelederwerke Ballin GmbH die Fabrikationsstätte modernisiert wieder auf. Der hinten rechts erkennbare Stumpf des ursprünglich deutlich höheren Fabrik-Schlotes wurde erst um 1970 beseitigt.
In die Gebäude der Lederwerke zog Mitte der 1950er Jahre das zunächst in Wilster als Sack-Fabrik bezeichnete Unternehmen der Zelte- und Planenfabrik von Friedrich Spies ein. Die Firma besteht unter den Nachkommen des Begründers am Standort Wilster heute noch.
In dem links nahe der Rumflether Straße stehenden Bungalow wohnte während seiner Amtszeit in Wilster Bürgermeister Armin March, bis dieser wegen mehrerer ihm im privaten Bereich unterlaufener gravierender Eskapaden sein Amt in Wilster verlor.
Die am oberen Bildrand erkennbare Baracke diente während des II.Weltkrieges als Unterkunft für Kriegsgefangene, welche tagsüber in wilsteraner Betrieben zur Arbeit verpflichtet waren. Nach dem Kriege diente die Baracke als Unterkunft für Heimatvertriebene.

Bildrechte: nicht bekannt
Reg. mein-wilster: 1273 AK
Anmerkung: die Karte wurde freundlicherweise zur Verfügung gestellt von Klaus und Anita Butterbrodt, Bad Gandersheim

1968 Luftbild - Gebäude an Rumflether Straße und Landrecht

1968 Luftbild - Gebäude an Rumflether Straße und Landrecht in der Stadt Wilster

1968 Luftbild - Gebäude an Rumflether Straße und Landrecht
Rechts unten das Gebäude des Kinos "Adler Lichtspiele",
darüber das Gehöft Peemöller - Heinrich-Friedrich Peemöler ("Hein Pee") verkaufte zu der Zeit das Gebäude sowie die dahinter gelegenen zugehörigen Flächen an den Schulverband Wilstermarsch, welcher darauf die Gemeinschaftsschule errichten ließ.
Unten links das Anwesen der Firma Richard Sötje (Tankstelle und Mietwagen Betrieb) .
Zwischen dem Gebäude der Firma Sötje und dem Kino verlief die Zuwegung zu der hier die Wilsterau überquerenden Landrechter Brücke.
Jenseits der Rumflether Straße der umfangreiche Gebäudekompex einer vormaligen Lederfabrik; nachdem die Lederfabrik der Gebrüder Böhme hier 1903 abgebrannt war, bauten die Vachelederwerke Ballin GmbH die Fabrikationsstätte modernisiert wieder auf. Der hinten rechts erkennbare Stumpf des ursprünglich deutlich höheren Fabrik-Schlotes wurde erst um 1970 beseitigt.
In die Gebäude der Lederwerke zog Mitte der 1950er Jahre das zunächst in Wilster als Sack-Fabrik bezeichnete Unternehmen der Zelte- und Planenfabrik von Friedrich Spies ein. Die Firma besteht unter den Nachkommen des Begründers am Standort Wilster heute noch.
In dem Bungalow links der Zufahrt waren die Büroräume der Sachfabrik untergebracht, die Eigentümer der Fabrik wohnten in dem Bungalow rechts der Einfahrt.
In dem linken Bungalow wohnte während seiner Amtszeit in Wilster Bürgermeister Armin March, bis er wegen mehrerer ihm im privaten Bereich unterlaufener gravierender Eskapaden sein Amt in Wilster verlor.
Die am oberen Bildrand erkennbare Baracke diente während des II.Weltkrieges als Unterkunft für Kriegsgefangene, welche tagsüber in wilsteraner Betrieben zur Arbeit verpflichtet waren. Nach dem Kriege diente die Baracke als Unterkunft für Heimatvertriebene.

Bildrechte: nicht bekannt

1941 Lederfabrik Falk & Schütt und Futtermittelfabrik Günther & Co. in der Rumflether Straße

1941 Rumflether Straße
vorne rechts die Lederfabrik Falk & Schütt;
die Fabrik von Falk & Schütt ging Mitte der 1930er Jahre in Konkurs. Die Lederfabrikation überdauerte unter einem anderen Betreiber, wenn auch stark verkleinert, die Zeit bis nach dem II. Weltkrieg bis weit in die 1950er Jahre.
Im Hintergrund rechts die 1919 gegründete Futtermittelfabrik Günther & Co. (eigentlich: Firma Schleswig-Holsteinische Trocknungs- und Mahlwerke Günther & Co.)
Die Futtermittelfabrik war im Bereich des Bahnübergangs mit einer über die Rumflether Straße führenden gedeckten Transportbrücke mit den Lagergebäuden auf der anderen Straßenseite verbunden.
Im Jahre 1967 zog in die Gebäude der Trocknungswerke die Möbelgroßhandlung Grünhagen ein.

Bildrechte: Robert Friedrichs, Wilster - Sammlung Werner Behning
Anmerkung: Robert Friedrichs macht sich seit Jahren dadurch verdient, daß er alte Foto aus der Sammlung seines Großvaters Werner Behning als Repros alter Postkarten oder mittels des Alt-Wilster-Kalender interessierten Heimatfreunden anbietet. Wer diese oder von den Originalnegativen gezogene Fotografien erwerben möchte, den verweise ich auf die Seite Alt-Wilster

1920 Frachtschiffe auf der Wilsterau bei den Trocknungs- und Mahlwerken

1920 Frachtschiffe auf der Wilsterau bei den Trocknungs- und Mahlwerken

1920 Frachtschiffe auf der Wilsterau bei den Trocknungs- und Mahlwerken Günther & Co. in Rumfleth.
In den südlich gelegenen Teil der Gebäuden der ehemaligen Lederwerke Falk & Schütt waren nach dem Niedergang der Wilsteraner Lederindustrie die 1919 gegründete Firma Schleswig-Holsteinische Trocknungs- und Mahlwerke Günther & Co. untergebracht – sie wurde auch als Dörr-Fabrik bezeichnet.
Die Leder-Fabrik von Falk & Schütt ging Mitte der 1930er Jahre in Konkurs; in den weiter stadtauswärts liegenden Gebäudeteilen wurde jedoch bis weit in die 1950er Jahre unter einem anderen Betreiber Lederfabrikation betrieben.
Die Futtermittel-Fabrik Günther& Co. war im Bereich des Bahnübergangs mit einer über die Rumflether Straße führenden gedeckten Transportbrücke mit den Lagergebäuden auf der anderen Straßenseite verbunden. Der Betrieb bestand bis Mitte der 1960er Jahre.
Bis zuletzt wurde eine große Menge der Ausgangs-als auch der Fertigungsprodukte auf dem Wasserwege über die Wilsterau transportiert. Noch zu Beginn der 1960er Jahre lagen häufig mehrere Binnenschiffe zugleich am Quai der Fabrik.

Bild 1: Bildrechte: vermutlich Ludwig Behning
Sammlung Werner Behning
Anmerkung: Robert Friedrichs macht sich seit Jahren dadurch verdient, daß er alte Foto aus der Sammlung seines Großvaters Werner Behning als Repros alter Postkarten oder mittels des Alt-Wilster-Kalender interessierten Heimatfreunden anbietet. Wer diese oder von den Originalnegativen gezogene Fotografien erwerben möchte, den verweise ich auf die Seite Alt-Wilster

1964 Frachtewer CHRISTINA ex MELPOMENE, Rumflether Mühle

1964 Rumflether Mühle und Frachtewer CHRISTINA ex MELPOMENE

1964 Rumflether Mühle "AURORA" und der letzte Fracht-Ewer auf der Wilsterau.
Der letzte Fracht-Ewer auf der Wilsterau war die für den Müllermeister Martens fahrende CHRISTINA, welche als MELPOMENE 1895 erbaut worden war.
Im Jahr 1960 erwarb der Müllermeister Martens von der Rumflether Mühle „Aurora“ die MELPOMENE. Umgetauft auf den Namen CHRISTINA wurde der Ewer über einen Zeitraum von 15 Jahren für den Transport von Müllereiprodukten eingesetzt; er war das letzte frachtfahrende Schiff auf der Wilsterau. Geführt wurde die CHRISTINA lange Zeit von dem Wilsteraner Schiffer Heino Brandt. Das Bild zeigt die CHRISTINA an ihrem Liegeplatz in Sichtweite der Rumflether Mühle. Das kleine Frachtschiff konnte durch den erkennbaren Sticharm direkt zum Quai an der Mühle gelangen.
Gegenwärtig wird das alte Schiff als MELPOMENE von STÖCKTE im Rahmen eines sozialen Projekts als lebendiges Museumsschiff restauriert; Heimathafen Stöckte bei Winsen (Luhe).
Weitere Informationen zur MELPOMENE.
Das Wiesengelände zwischen der Wilsterau und der Rumflether Straße war um 1600 zwecks Auffüllung des Geländes für den damals neu im heutigen Stadtpark eingerichteten Friedhof abgegraben worden.
Rechts im Bild sind die im Jahr 1960 für die Steatit-Magnesia Werke (STEMAG) umgebauten ehemaligen Gebäude der Lederwerke Falk & Schütt an der Rumflether Straße erkennbar.
Im Hintergrund sind Häuser an den Straßen Rumflether Deich und Vereinsstraße zu sehen.

Bildrechte: Cramers Kunstanstalt KG., Dortmund

1902 Rumflether Straße, Lederwerke Falk & Schütt

1902 Lederwerke Falk & Schütt an der Rumflether Straße in der Stadt Wilster

1902 Lederwerke Falk & Schütt an der Rumflether Straße.
Um die vorletzte Jahrhundertwende hatte Wilster mit Falk & Schütt in Rumfleth sowie der Lederfabrik „Gebrüder Böhme“, später Vacheleder-Fabrik "Ballin" in Landrecht, die zu der Zeit größten Europäischen Lederfabriken in seinen Mauern. Wilsters Bevölkerung stieg in den Jahren 1890 bis 1901 von 2716 auf 5124 Einwohner.
Es entstanden typische Arbeiterquartiere, so unter anderem auch in der noch heute zur Gemeinde Nortorf gehörenden Vereinsstraße. Die Arbeiterwohngebiete in den Landgemeinden in Landrecht, Dammfleth und Nortorf wurden nach Wilster eingemeindet. Die Arbeiter mußten 60 Stunden die Woche arbeiten; 1889 kam es wegen des Lohnes und der Arbeitsbedingungen zu einem 24 Wochen dauernden Streik; Ursache war auch der zur Schau gestellte protzige Lebensstil der Inhaber.
Eine Katastrophe für die Stadt waren die verheerenden Brände bei Böhme (1903) und Falk & Schütt (1907). Die Lederwerke verloren danach rasch an Bedeutung und die Fabrik von Falk & Schütt ging Mitte der 1930er Jahre in Konkurs. Die Lederfabrikation überdauerte unter einem anderen Betreiber, wenn auch stark verkleinert in die Zeit bis nach dem II. Weltkrieg. In den Gebäuden der ehemaligen Lederwerke waren nach dem Niedergang der Wilsteraner Lederindustrie die 1919 gegründete Firma Schleswig-Holsteinische Trocknungs- und Mahlwerke Günther & Co. untergebracht (In den weiter stadtauswärts liegenden Gebäudeteilen wurde jedoch bis in die 1950er Jahre Lederfabrikation betrieben).

Bildrechte: Friedrich Schlüter, Wilster
Reg. mein-wilster: 1090 AK

1935 Kohlmarkt, Wilstermarsch Haus, Neues Rathaus

1935 Kohlmarkt, Wilstermarsch Haus, Neues Rathaus in der Stadt Wilster

1935 Kohlmarkt, Wilstermarsch Haus, Neues Rathaus
Mehrbildkarte
Datierung geschätzt, sh. das Automobil
oben links: die Straße Kohlmarkt Blick stadtauswärts, hinter dem links stehenden Gebäude des Verlags Wilstersche Zeitung von Schwarck verlief in früherer Zeit der hier die Straße rechtwinklig kreuzende Burggraben;
unten links: Kohlmarkt, rechts von dem Baum verlief früher der Burggraben
oben rechts: das Hotel "Wilstermarsch Haus" an der Ecke Op de Göten und Deichstraße; es wurde im II. WK beschädigt und in den 1950er Jahren abgebrochen.
unten rechts: Unterer Kohlmarkt mit dem Gasthof "Zur Linde" von Brandt.
mittig: Neues Rathaus

Bildrechte: Verlag Carl Kuskop, Wilster
Reg. mein-wilster: 0305 AK


1975 Trichter, Hafen am Brook, Op de Göten, Helgenland, Stadtpark

1975 Trichter, Hafen am Brook, Op de Göten, Helgenland, Stadtpark in Wilster

1975 Mehrbildkarte
links oben: Trichter Gaststätte mit angebautem Küchen- und Sanitätstrakt;
links mittig: Hafen am Großen Brook mit Frachtewer;
links unten: Blick vom Bürgermeistergarten zur Kirche;
oben mittig: Op de Göten;
unten mittig: Hof Stahl im Landrecht;
oben rechts: Bürgermeistergarten und Rückseite Neues Rathaus;
rechts mittig: Blick von der Schottbrücke auf den Zusammenfluß von Haupt- und Stadtarm der Wilsterau, an der Spitze des Helgenlandes der Bootsschuppen von Heinrich von Holdt;
unten rechts: Ehrenmal (von 1929) im Stadtpark.

Bildrechte: Verlag Ferd. Lagerbauer & Co., Hamburg
Reg. mein-wilster: 0014 AK

1919 Rosengarten, Kohlmarkt, Markt, Burger Straße, Denkmal 1870/71 (SF)

Rosengarten, Kohlmarkt, Markt, Burger Straße, Denkmal 1870/71 in Wilster

1919 Rosengarten, Kohlmarkt, Markt, Burger Straße, Denkmal 1870/71
Mehrbildkarte
oben links: Blick über den Rosengarten zur Kirche
oben mittig: Blick vom Kirchturm auf den Markt
oben rechts: Fracht-Ewer am Hafen am Rosengarten
unten links: Kohlmarkt Straße
unten mittig: Denkmal vor der (alten) Friedhofskapelle; Erinnerung an den dDeutsch-Französischen Krieg 1870/71
unten rechts: Burger Straße

Bildrechte: Ludwig Behning, Wilster
Anmerkung: Die Ansichtskarte befindet sich in der Sammlung Ingrid Schröder, Burg in Dithmarschen

1965 Wilsterau, Rathaus, Kirche, Kasenort, Rumfleth

1965 Wilsterau, Rathaus, Kirche, Kasenort, Rumfleth

1965 Wilsterau, Rathaus, Kirche, Kasenort, Rumfleth
Mehrbildkarte
oben links: Totale vom Audeich gesehen;
oben mittig: Wilsterau zwischen Deichstraße und Helgenland;
oben rechts Totale vom Audeich gesehen;
mitte links: Neues Rathaus;
mitte mittig: St. Bartholomäus Kirche;
mitte rechts: Op de Göten mit dem Alten Rathaus;
unten links: Sportboothafen im Außentief der Feldwettern am Kasenort;
mitte mittig: Innenansicht der Kirche;
unten rechts: Last-Ewer auf der Wilsterau bei der Rumflether Mühle

Bildrechte: Cramers Kunstanstalt, Dortmund
Reg. mein-wilster: 0540 AK

1960 Rathausstraße, Burgerstraße, Neumarkt, Markt, Deichstraße, Kohlmarkt

1960 Rathausstraße, Burgerstraße, Neumarkt, Markt, Deichstraße, Kohlmarkt

1960 Rathausstraße, Burgerstraße, Neumarkt, Markt, Deichstraße, Kohlmarkt
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oben links: Rathausstraße stadteinwärts gesehen; vor dem Rathaus steht noch das Gebäude der Gastwirtschaft "Dithmarscher Hof"
oben mittig: Die Wilsterau am Großen Brook mit dem Liegeplatz für die Ewer der Wilsteraner Schiffer.
oben rechts: Burger Straße stadtauswärts gesehen; links das Geschäftshaus der Schreibwarenhandlung Hencke /später Bedei), rechts die Bäckerei Gundelach
mitte links: Neumarkt mit Einmündung der Schmiedestraße, auf dem Platz der kleinen Grünfläche im Vordergrund stand bis in die 1950er Jahre ein Wohnhaus.
mitte mittig: Marktplatz mit der St. Bartholomäus Kirche
mitte rechts: Deichstraße stadtauswärts gesehen; im Vordergrund das Textil-Geschäft Mangels.
unten links: Einmündung der Straße Op de Göten in den Markt mit der noch völlig intakten westlichen Häuserzeile.
unten mittig: Stadtpark mit dem Ehrenmal von der Wende an der Deichstarße aus gesehen.
unten rechts: Kohlmarkt stadtauswärts gesehen; ganz am Ende der Straße ist der Gasthof "Zur Linde" erkennbar.

Bildrechte: Buchdruckerei Johann Schwarck Söhne
Reg. mein-wilster: 0465 AK

1942 Kohlmarkt, Marquardstraße, Mencke Stift

1942 Kohlmarkt, Marquardstraße, Mencke Stift in der Stadt Wilster

ca. 1942 Kohlmarkt, Marquardstraße, Mencke Stift
Mehrbildkarte
oben links: die Straße Kohlmarkt Blick stadtauswärts, hinter dem links stehenden Gebäude des Verlags Wilstersche Zeitung von Schwarck verlief in früherer Zeit der hier die Straße rechtwinklig kreuzende Burggraben;
unten links: Kohlmarkt, rechts von dem Baum verlief früher der Burggraben
oben rechts: das Krankenhaus Mencke Stift wurde 1867/70 erbaut und bis 1978 betrieben.
unten rechts: Unterer Kohlmarkt mit rechts dem Gebäude von Elekto-Meyer, später Pumpen Günther Meyer; gegenüber das Geschäftshaus der Schlachterei Ahrens (später Magnussen), dahinter der "Krug zum Grünen Kranze" von Magda Busch;
mittig: Einmündung der Marquardstraße mit dem Geschäft von Uhrmacher Janssen

Bildrechte: Verlag Carl Kuskop, Wilster
Reg. mein-wilster: 0289 AK

1949 Wilsterau im Bereich Landrecht

1949 Wilsterau im Bereich Landrecht

1949 Wilsterau, Häuser an der Straße Landrecht
Blick von der Straße Hinter der Stadt (der späteren Hans-Prox-Straße) flußabwärts auf die Wilsterau.
Links sind die Rückseiten einiger an der Straße Landrecht stehender Häuser zu erkennen, während recht der Bürgersteig der Straße Hinter der Stadt und weiter im Hintergund an dieser stehende Gebäude zu erkennen sind.
Die Häuser an der Straße Landrecht standen - so wie heute noch - vielfach mit ihren Rückseiten unmittelbar oder sehr nahe an der Wilsterau.
Die Wilsterau, ein schiffbares Gewässer I. Ordnung, wurde seinerzeit noch von kleinen Frachtschiffen befahren, welche die Lederwerke und die Futtermittelfabrik an der Rumflether Straße bedienten. Daher hatte das schmale Gewässer in seiner gesamten Breite eine erhebliche Sohltiefe (ca. 2,00 Wassertiefe), weshalb anstelle natürlicher Uferböschungen das seitliche Gewässerbett von Uferverbauen - den sogenannten Vorsetzen - begrenzt war. Sehr häufig befanden sich diese Uferverbaue in einem wenig Vertrauen erweckenden Zustand.
Nach dem Ende der Frachtschifffahrt auf der Wilsterau ist die Gewässersohle bis heute zunehmend aufgeschlickt, da die Sedimente nicht mehr von den Schiffsschrauben aufgewühlt und sodann von der Strömung abgeführt werden. Hinzu kommt, dass seither ein gleichmäßigerer Wasserstand in der Wilsterau gehalten wird und nicht mehr so wie in früheren Zeiten der Ebbstrom in Verbindung mit der Schifffahrt zur Räumung des Gewässers genutzt wird.

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1918 Kleve - Gasthof, Gutshaus, Meierei, Windmühle

1918 Kleve - Gasthof, Gutshaus, Meierei, Windmühle
1918 Meierei in Kleve am Rande der Wilstermarsch
1918 Windmühle in Kleve am Rande der Wilstermarsch

1918 Kleve - Gasthof, Gutshaus, Meierei, Windmühle
oben links: Gasthaus „Klever Hof“.
oben mittig: Herrenhaus Gut Kleve.
oben rechts: Meierei am Geestkamp.
Das Gebäude der Meierei war 1895 für Dietrich Stender erbaut worden.
In der nach 1918 eingetretenen Folge einer Episode mit wechselnden Besitzern/Betreibern, stand ab 1925 die Meierei im Eigentum von Willi Hamann, der sie bis zu seinem Tod (1957) betrieb. Seine Witwe führte die Meierei bis 1961, wonach dann der zu dem Zeitpunkt seine Meisterprüfung als Meierist bestanden habende Enkel Dieter Schröder diese übernahm und erfolgreich bis zur 1979 erfolgten Stillegung führte.
unten links: vermutlich Eingang zum Gartenweg.
unten mittig: Die Windmühle stand an der erhöht auf dem Geestrand verlaufenden Straße Geestkamp.
Die ursprünglich in Delstedt, Dithmarschen, stehende Mühle war 1880 dort abgebaut und in Kleve wieder aufgebaut worden. Nachdem die Mühle 1903 von Fritz Steffens erworben wurde, blieb sie im Besitz von dessen Familie, bis ihr Betrieb Anfang der 1930er Jahre aufgegeben wurde. Der flügellose Torso stand noch bis in die 1950er Jahre.
unten rechts: Zufahrt und Torhaus Gut Krummendiek.

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