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Chronik Wilster

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Brennerkate in Bischof wird durch eine Feuer völlig zerstört

in der „Brennerkate“ wurde in früheren Zeiten Alkohol / Schnaps gebrannt.
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Schleswig-Holsteinische Bank und Westholsteinische Bank fusionieren

das NS-Regime erzwingt die Fusion der Schleibank, der Schleswig-Holsteinischen Bank und der Westholsteinischen Bank zur Schleswig-Holsteinischen Westbank, die sich ab 1968 nur noch Westbank nennt.
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Hans Hermann Junge, geboren 11.02.1914 in Wilster, seit 1936 zum SS-Begleitkommando "Der Führer" kommandiert und von 1940 bis 1943 bei Hitler persönlicher Diener und Ordonanz, heiratet Traudl Humps

Der SS-Offizier Junge fiel am 13.08.1944 in der Normandie;
seine Witwe Traudl Junge verbrachte als Sekretärin bis zu Hitlers Selbstmord die letzten Kriegstage im Führerbunker in Berlin
Angriff anglo-amerikanischer Bomber am 15.06.1944 auf Wilster

In Wilster werden 51 Menschen getötet und hunderte Verletzte sind zu beklagen.
Es werden 35 Wohnhäuser zerstört und über hundert Gebäude zeitweilig unbewohnbar gemacht; der Mühlenbetrieb Lumpe völlig zerstört; Bomben richten in der Kirche und dem Wilstermarschhaus große Zerstörungen an.
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Hans Prox -  im Februar stirbt an den erlittenen Drangsalierungen im Konzentrationslager Neuengamme der von den Nationalsozialisten aus politischen Gründen verfolgte und inhaftierte Wilsteraner Sozialdemokrat

In Gedenken an den Verfolgten erhält nach dem Kriege die Straße "Hinter der Stadt" den Namen "Hans Prox Straße"
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Schleswig-Holstein wird nach Auflösung des preußischen Staates 1949 Bundesland der Bundesrepublik Deutschland

Durch Verordnung der Militärregierung der britischen Besatzungsmacht entstand zum 23.08. 1946 aus der Preußischen Provinz Schleswig-Holstein das Land Schleswig-Holstein
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Volkszählung - die Stadt Wilster hat 7583 Einwohner

Fast die Hälfte ( 47,6 % ) der Einwohnerschaft sind Flüchtlinge und Vertriebene aus den deutschen Ostgebieten. Insgesamt war die Bevölkerung Schleswig-Holsteins in den Jahren 1944 - 1949 um ca. 1 Million angewachsen
Amt Wilster-Land wird zum 17.08.1948 gebildet aus den Ämtern Nortorf (Gemeinden Nortorf und Dammfleth), Aebtissinwisch (Gemeinden Aebtissinwisch, Neuendorf, Sachsenbande), Landrecht (Gemeinden Landrecht, Stördorf)

Sitz des Amtes ist die Stadt Wilster
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Wohnhäuser der Ostlandsiedlung werden in der gleichnamigen Straße gebaut

Wilster geht mit dem Heimatbund der in der Folge des II. WK heimatvertriebenen Neuteicher (heutige polnische Stadt Nowy Staw) eine Parnerschaft ein

Neuteich gehörte zum Landkreis Großes Werder, der an die Danziger Bucht angrenzt. Den Namen Nowy Staw trägt die heute polnische Stadt seit 14.02.1947
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Hollandsturmflut fordert fast 20.000 Menschenleben

Deiche an Elbe und Stör halten der Bedrohung stand.
Beginn der Arbeiten zur Verrohrung der Wilsterau im Stadtgebiet

Die auch infolge des Krieges durch mangelnde Unterhaltung völlig verwahrloste Strecke des Stadtarms der Wilsterau zwischen Lange Reihe und Rosengarten wird verfüllt
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Erste Wiederherstellung der durch Bombenterror im II. Weltkrieg erheblich beschädigten Wilsteraner St. Bartholomäus Kirche wird abgeschlossen

Die Arbeiten wurden in den Jahren 1947 - 1954 durchgeführt;
eine weitere Sanierungsmaßnahme erfolgte 1963/64
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Stadtjubiläum Wilster - Festwoche vom 03. bis 08.08.1957

Anläßlich der vor 675 Jahren erfolgten Erhebung des damaligen Dorfes Wilster zur Stadt wird ein Historienspiel aufgeführt.
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Etatsrat-Michaelsen-Straße wird gebaut

Die Straße stellt die Verbindung von Deichstraße und Landrecht zur Zingelstraße her;
die Linienführung folgt dem von der Zingelstraße zur Deichstraße/Landrecht führenden ehemaligen Fußweg („Feldweg“).
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Empfangsgebäude des Bahnhofs Wilster wird in zwei Etappen abgebrochen und durch einen Neubau ersetzt

Beim Bau des 1920 errichteten imposanten Gebäudes war eine unzureichende Gründung erfolgt, welche seine Baufälligkeit bewirkt hatte.
Der Bahnhofswirt Wieda betreibt weiterhin die Restauration im Bahnhof
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Städtischer Kindergarten bezieht ein Gebäude an der Rathausstraße

Der Kindergarten war zuvor in einem Gebäude an der Deichstraße untergebracht
Steatit Magnesia AG errichtet in einem Teil der Gebäude (Nordflügel)
der ehemaligen Lederfabrik Falk & Schütt eine Produktionsstätte

Der Betriebsstandort bestand bis Ende 1973
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Klärwerk am Bischofer Deich wird nach zweijähriger Bauzeit in Betrieb genommen; die meisten Straßen Wilsters hatten Kanalisation und die Häuser entsprechende Anschlüsse erhalten

Standort des Klärwerks an dem durch die Verrohrung des Stadtarms der Wilsterau verbliebenen nicht durchflossenen offenen Endstück war subotimal
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Schiffergilde "Die Eintracht" begeht in Wilster die Feier ihres hundertjährigen Bestehens

Die Gilde war eine im Jahre 1861 von vierzehn Wilsteraner Schiffern gegründete Versicherung auf Gegenseitigkeit;
zeitweilig hat "Die Eintracht" mehr als 100 Schiffe versichert
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