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Chronik Wilster

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Errichtung des Glaseramt in der Stadt Wilster

Im Mittelalter organisierten sich die städtischen Handwerksmeister in Zünften – den Ämtern – zur Wahrung gemeinsamer Interessen
Niedersächsisch-Dänischer Krieg (1625 – 1628); insbesondere die Wilstermarsch und die benachbarte Kremper Marsch sind besonders betroffen

In der Folge des Krieges wurde die Bevölkerung Wilsters und der Wilstermarsch durchgehend protestantisch.
Stadt Wilster vergrößert ihr Gebiet durch Ankauf des Gebietes "Kleiner Schweinebrook"

Das Gebiet - auch als Hudemannsches Land bezeichnet - lag in Bischof. Der Festplatz am Rosengarten wurde verlegt auf den Kleinen Schweinebrook.
Hexenprozess
Die in der Tier-Heilkunde bewanderte Ehefrau Sile Lakemanns wird u.a. von Jürgen Heitmann der Hexerei beschuldigt und vom Gericht zur Wasserprobe verurteilt

Der bekannte Bilderschnitzer Jürgen Heitmann tritt in dem Prozess gegen die Beklagte auf.
Die unglückliche Frau ist bei der Tortur ertrunken.
Im Dreißigjährigen Krieg Eroberung Holsteins durch Truppen der Katholischen Liga unter Wallenstein und Tilly; die Stadt Wilster wird im September besetzt

Die Festung Krempe kapitulierte am 14. November; nur die Festung Glückstadt - sie konnte von der Elbe aus versorgt werden - hielt sich; die Allerheiligenflut von 1628 zwang zur Aufgabe der Belagerung. Die Kampfhandlungen endeten mit dem Frieden von Lübeck am 22.05.1629
Errichtung des Gerberamt

Im Mittelalter organisierten sich die städtischen Handwerksmeister in Zünften – den Ämtern – zur Wahrung gemeinsamer Interessen
Dänische Amtsverwaltung läßt die unbefestigte Straße von Wilster bis zu dem befestigten Bekhof an der Bekau in einen Steindamm umbauen. Von dort führt die Straße weiter nach Itzehoe.

Die Straße "Am Steindamm" in Wilster erhielt danach ihren bis heute geltenden Namen.
Der Bau der Chaussee nach Itzehoe erfolgte erst im Jahre 1853
Errichtung des Leineweberamt

Im Mittelalter organisierten sich die städtischen Handwerksmeister in Zünften – den Ämtern – zur Wahrung gemeinsamer Interessen
Folgende Objekte haben einen Zusammenhang mit diesem Beitrag
Im Zuge des dreißigjährigen Krieges besetzen die auf protestantischer Seite stehenden Schweden Wilster

Der Rat der Stadt flieht nach Glückstadt. Die gesamte jütische Halbinsel bis Skagen wird von den Schweden besetzt.
Errichtung des Braueramt

Bier - weil keimfrei - war in früheren Zeiten eine beliebte Grundlage für die Zubereitung von Speisen, z.B. Biersuppe
Errichtung des Böttcheramt

Im Mittelalter organisierten sich die städtischen Handwerksmeister in Zünften – den Ämtern – zur Wahrung gemeinsamer Interessen
Wilster wird besetzt;
im Verlauf des Krieges zwischen Dänemark und Schweden besetzen schwedische Truppen im August Wilster

Im zweiten Nordischen Krieg gewinnen die Schweden die Oberhoheit u.a. über Schonen und Halland
Privilegierung der Schwan-Apotheke

Der Apotheker Georg Janus erhielt von König Friedrich III das Privileg zur Errichtung einer Apotheke in der Stadt Wilster. Auf der Basis eines mit dem Haus verbundenen Real-Privileg  wird seither die Schwan Apotheke betrieben.
Folgende Objekte haben einen Zusammenhang mit diesem Beitrag
Regelung des Wasserstandes mittels des Schott an der Schott-Brücke wird zwischen Stadt und Wassergenossenschaften endgültig festgelegt

Es galt dabei, die Belange der Entwässerung (niedriger Wasserstand) und der Schifffahrt (höherer Wasserstand) gegeneinander abzuwägen.
Hexenprozess;
die fünfzehn Jahre alte Stincke Ritzers wird der Hexerei, zwei weitere Frauen - Trine Evers und Trinke Kuhlemann - der Anstiftung zur Hexerei beschuldigt

Trienke Evers wird nach einem durch Folter erzwungenen Geständnis 1676 auf dem Marktplatz öffentlich verbrannt;
Trinke Kuhlemann und Stincke Ritzers werden ausgewiesen
3 Schiffe und 8 Lastkähne sind in der Stadt Wilster beheimatet

Die Schifffahrt erstreckte sich vorrangig auf das Gebiet der Niederelbe, aber auch Küstenschifffahrt wurde betrieben. Auf Wilsterau und ihrem Holstenau genannten Oberlauf erfolgten die Fahrten bis nach Schafstedt.
Pest wütet landesweit und fordert in Wilster "nur" 25 Opfer

Abgelegene Lage der Stadt Wilster und der Wilstermarsch hat geholfen, Infektionen zu verhindern
Weihnachtsflut vom 24. Dezember ist die schwerste bis dahin bekannte Sturmflut und verheert die gesamte Nordseeküste

Die Marschen einschließlich der Wilstermarsch werden bis an den Geestrand überflutet; etwa 12.000 Tote sind zu beklagen.
Folgende Objekte haben einen Zusammenhang mit diesem Beitrag
Verheerende Viehseuche grassiert in den Elbmarschen

Ursächlich sind offenbar die lange andauernden Überflutungen infolge der vergangenen Sturmfluten
Truppen des schwedischen Generals Steenbock plündern die Wilstermarsch

Der Große Nordische Krieg dauerte von 1700 bis 1720; die Stadt Altona wurde 1713 durch schwedische Truppen niedergebrannt; Holstein und Dithmarschen wurden schwere Kriegskontributionen auferlegt.

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