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Chronik Wilster

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Die Wilstra oder Wilstera (Wilsterau) wird erstmals urkundlich erwähnt

A oder Aa oder Au oder Aue oder Ahe oder Ohe oder Ahre bezeichnet einen kleinen Fluß
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Kirchdorf Wilster als Wilstria in einer Urkunde des Klosters Neumünster genannt

Die Kirche stand auf dem noch heute so genannten und genutzten Kirchplatz auf einer künstlichen Wurt links der Wilster Au (auf der "Alten Seite"); die Siedlung wurde vom Burggraben umschlossen
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Julianenflut wütet am 17.02. ;
im Weser-Elbe Gebiet und in Ostfriesland kommen über 20.000 Menschen ums Leben

Durchgehende Deichlinien bestanden noch nicht;
Menschen siedelten auf den durch natürliche Sedimentation aufgewachsenen Uferrehnen der Flüsse und auf Warften
Siedlung an der Wilstra (Wilster Au) erstmalig urkundlich erwähnt

Mit Sicherheit existierte die auf einem höheren Uferbereich und einer aufgeschütteten Warft gelegene Siedlung bereits vorher.
Wilster bezeichnet in Niederländischer Sprache den Regenpfeifer - diese Vögel werden in der feuchten und von vielen Blänken durchzogenen Marsch sehr häufig gewesen sein; sie sind vermutlich Namensgeber für den Fluß Wilster und die Wilstermarsch.
Bau einer Brücke über die Wilsterau

Die Siedlung Wilster hat sich über die Wilster Au auf die "Neue Seite" ausgedehnt.
Bei der Brücke wird es sich um eine im Verlauf der heutigen "Op de Göten" (vormaligen Marktstraße) gelegene handeln.
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Erste Marcellusflut fordert am 16.02. an der Nordseeküste über 36.000 Menschenleben und verursacht im Elbe-Gebiet große Überschwemmungen.

Über infolge der Sturmflut eingetretene Geschehnisse in der Wilstermarsch sind keine konkreten Nachrichten überliefert
Allerkindleinsflut am 28. Dezember

Im Elbegebiet sind viele Opfer zu beklagen
Stadt Itzehoe erwirkt für sich ein Stapelrecht für alle von Schiffern aus Wilster auf der Stör transportierten Waren; auch Hamburg erwirkt für sich ein Stapelrecht

Wilster hat sich für seine größeren Nachbarn in manchen Bereichen des Handels zur Konkurrentin entwickelt
Stadt Itzehoe erwirkt für sich ein Stapelrecht für alle von Schiffern aus Wilster auf der Stör transportierten Waren; auch Hamburg erwirkt für sich ein Stapelrecht

Wilster hat sich für seine größeren Nachbarn in manchen Bereichen des Handels zur Konkurrentin entwickelt
Stadt Itzehoe erwirkt für sich ein Stapelrecht für alle von Schiffern aus Wilster auf der Stör transportierten Waren; auch Hamburg erwirkt für sich ein Stapelrecht

Wilster hat sich für seine größeren Nachbarn in manchen Bereichen des Handels zur Konkurrentin entwickelt
Wilster breitet sich über die Wilsterau aus auf die vom Bäckerstraßenfleth begrenzte "Neue Seite". Die Stadt hat 4 Ausgänge: das Nesstor oder Kehdinger Tor und das Biskopper Tor auf der "Alten Seite"; Diekdorfer Tor und Dammflether Tor auf der "Neuen Seite"

Es entstanden neue Straßen; eine führte zu einem dem Kloster Neumünster gehörenden Bauernhof - daher "Klosterhof Straße" (Klosterhof). Außerdem die Diekdorfer Straße (Schmiedestraße), die "Lange Straße" (später Bäckerstraße, heute Rathausstraße), Verlängerung der Kehdinger Straße (Deichstraße), die Haferstraße auch Achterstraße (Burgerstraße)
Luciaflut am 14. Dezember fordert an der deutschen Küste über 50.000 Menschenleben

Die Steinburg (bei der späteren Ortschaft Steinburg) wird als Sitz des Amtmannes errichtet

Der Sitz des Amtmannes gibt auch heute noch dem Landkreis seinen Namen, obwohl bereits 1640 der Sitz nach Glückstadt und danach nach Itzehoe verlegt wurde
Bürgermeister der Stadt Wilster wird urkundlich erwähnt

Am 15. bis 17. Februar fordert die als Große Manndränke bezeichnete Zweite Marcellusflut über 100.000 Tote

Zerstörung von Rungholt. Küstenlinie wird völlig verändert, Inseln und Halligen entstehen.
Das "Alte Ratsbuch" von Wilster wird angelegt

Mit dem heute noch im Stadtarchiv vorhandenen Alten Ratsbuch verfügt Wilster über ein hervorragendes und beeindruckendes Zeugnis aus alter Zeit
Papst erlaubt dem Augustiner-Orden, in der Stadt Wilster ein Kloster zu errichten

die tatsächliche Realisierung der Gründung eines Klosters in Wilster ist zweifelhaft und nicht belegt
Die "Unserer Frauen Gilde" wird im alten Ratsbuch genannt

Die Gilde hatte und unterhielt einen besonderen Marien-Altar in der Kirche
Hovedlude und Landtschwaren der Marsch schließen einen Vertrag mit dem jenseits der Elbe gelegenen Land Kehdingen

Die Bauern der Wilstermarsch saßen auf eigener Scholle und hatten als Obrigkeit nur den Landesherrn über sich
Hovedlude und Landtschwaren der Marsch schließen einen Vertrag mit dem jenseits der Elbe gelegenen Land Kehdingen

Die Bauern der Wilstermarsch saßen auf eigener Scholle und hatten als Obrigkeit nur den Landesherrn über sich

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