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Stör - Fluss, Landschaft, Objekte

1965 - /1967 Bau der Hochbrücke über die Stör bei Heiligenstedten b

1965/1967 Bau der Hochbrücke über die Stör bei Heiligenstedten.
Baumaßnahmen für Gründung und Pfeiler.
Der seinerzeit im Zuge der Ortsumgehung Itzehoe der Bundesstraße 5 erbaute zweispurige Straßenbrücke war leider nur eine relativ kurze Nutzungsdauer beschieden.
Schäden an der Spannbetonkonstruktion bewirkten schon eineinhalb Jahrzehnte nach der Fertigstellung des Brückenbauwerks erste Instandsetzungsarbeiten und führten letzlich zu einer Herabsetzung der Nutzungsdauer.
Mit dem Ausbau der Autobahn 23 wurde eine vierspurige Querung der Stör erforderlich. Parallel zur bestehenden Brücke wurde eine weitere gebaut und nach deren Inbetriebnahme die alte nicht sanierungsfähige Brücke in den Jahren 2011/12 abgebrochen und in der Folge ein Ersatzbau errichtet.

Bildrechte: nicht bekannt
Anmerkung: Die Fotos wurden freundlicherweise übermittel von Klaus Michelewitz, Itzehoe.

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1965 - /1967 Bau der Hochbrücke über die Stör bei Heiligenstedten c

1965/1967 Bau der Hochbrücke über die Stör bei Heiligenstedten.
Baumaßnahmen für Pfeiler und Widerlager.
Der zweispurigen Straßenbrücke war leider nur eine relativ kurze Nutzungsdauer beschieden.
Mit dem Ausbau der Autobahn 23 wurde eine vierspurige Querung der Stör erforderlich. Parallel zur bestehenden Brücke wurde eine weitere gebaut und nach deren Inbetriebnahme die alte nicht sanierungsfähige Brücke in den Jahren 2011/12 abgebrochen und in der Folge ein Ersatzbau errichtet.

Bildrechte: nicht bekannt
Anmerkung: Die Fotos wurden freundlicherweise übermittel von Klaus Michelewitz, Itzehoe.

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1965 - /1967 Bau der Hochbrücke über die Stör bei Heiligenstedten d

1965/1967 Bau der Hochbrücke über die Stör bei Heiligenstedten.
Baumaßnahmen für Pfeiler, Durchlaufträger und Strombrücke.
Der zweispurigen Straßenbrücke war leider nur eine relativ kurze Nutzungsdauer beschieden.
Mit dem Ausbau der Autobahn 23 wurde eine vierspurige Querung der Stör erforderlich. Parallel zur bestehenden Brücke wurde eine weitere gebaut und nach deren Inbetriebnahme die alte nicht sanierungsfähige Brücke in den Jahren 2011/12 abgebrochen und in der Folge ein Ersatzbau errichtet.

Bildrechte: nicht bekannt
Anmerkung: Die Fotos wurden freundlicherweise übermittel von Klaus Michelewitz, Itzehoe.

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1965 - /1967 Bau der Hochbrücke über die Stör bei Heiligenstedten e

1965/1967 Bau der Hochbrücke über die Stör bei Heiligenstedten.
Baumaßnahmen für Pfeiler und Durchlaufträger.
Der zweispurigen Straßenbrücke war leider nur eine relativ kurze Nutzungsdauer beschieden.
Mit dem Ausbau der Autobahn 23 wurde eine vierspurige Querung der Stör erforderlich. Parallel zur bestehenden Brücke wurde eine weitere gebaut und nach deren Inbetriebnahme die alte nicht sanierungsfähige Brücke in den Jahren 2011/12 abgebrochen und in der Folge ein Ersatzbau errichtet.

Bildrechte: nicht bekannt
Anmerkung: Die Fotos wurden freundlicherweise übermittel von Klaus Michelewitz, Itzehoe.

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1965 - Abendstimmung an der Stör bei der Schleuse Kasenort

1965 Abendstimmung an der Stör bei der Schleuse Kasenort
Blick vom Unterhaupt der Kasenorter Schleuse flußabwärts auf die Stör und ihre fast geschlossene mächtige Windung, die Hodorfer Mäanderschleife. Es herrscht Niedrigwasser; die Ebbe hat die schlickigen Uferbereiche frei gelegt.
Im Vordergrund die Mündung der Wilsterau mit den Dalben für die Schifffahrt.
Mit dem 1926 erfolgten Neubau der Schleuse am Kasenort war die Mündung der Wilsterau in die Stör etwas flußaufwärts verlegt worden.
Die neue erstellte Schleuse hat im Bereich ihrer Tore eine Durchfahrtsbreite von 7,00 m.
Das Binnenhaupt der Schleuse war seit dem Niedergang der Schifffahrt Mitte der 1960er mehrere Jahrzehnte lang funktionsuntüchtig und wurde erst in letzter Zeit in Folge des vorbildlichen Wirkens eines Fördervereins wieder hergestellt.
Die am Deich der Stör entlang laufende Straße - gleichzeitig Deichverteidigungsweg - überbrückt im Bereich der Schleuse die Wilsterau mit einer Klapp-Brücke.
Das Bild verdeutlicht, weshalb die frühe sächsische Bevökerung der Marschen den Fluß als Store (das heißt: die Große) bezeichnete.

Bildrechte: Heinz Oest, Lichtbildfreunde Itzehoe

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1965 - Hafen der Segler am Kasenort an der Stör

1965 Hafen der Segler am Kasenort an der Stör
Blick vom Deich der Stör auf den Hafen der Seglervereinigung Wilster;
dahinter die große Mäanderschleife der Stör.
Von den im Hafen liegenden Segeljachten hat der Tischlermeister Peter Klaus Heinrich von Holdt die ersten vier gebaut;
von links: „Johanna“, „Anke III“, „Anke II“ und „Anke I“;
"Anke I" war ein Kielschiff, „Anke II“ ein Jollenkreuzer, "Johanna" und "Anke III" Kielschwerter.
Die „Johanna“ war im Möbelladen in der Deichstraße entstanden, die übrigen im Bootshaus mit eigener Slip-Anlage auf dem Helgenland.
Zu dem Bau der "Johanna" siehe auch den Bericht über die Werft im Möbelladen

Bildrechte: Cramers Kunstanstalt KG, Dortmund

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1965 - Heiligenstedten - Klappbrücke über die Stör

1965 Hölzerne Klapp-Brücke über die Stör bei Heiligenstedten
Bei Heiligenstedten führte bis in das Jahr 1966 eine hölzerne Klappbrücke über die Stör; sie wurde durch eine Stahlbeton-Klappbrücke ersetzt.
Bei der alten Brücke wurde für die Durchfahrt der Schiffe – wenn dieses die Öffnung der Brücke erforderlich machte – ein Brückengeld sowohl von Fracht- als auch von Sportschiffen erhoben. Die Bezahlung erfolgte während der Passage mittels eines an einem langen Stock befestigten Beutels (einem kirchlichen Klingelbeutel nicht unähnlich).
Auch wer die Brücke benutzte, um ans andere Ufer zu gelangen, mußte ein Entgelt leisten; dieses war danach gestaffelt, ob es sich um Kinder oder Erwachsene handelte - für mitgeführte Fahrzeuge vom Fahrrad bis zur Kutsche oder Lkw sowie für Vieh war ein Zuschlag zu zahlen.

Bildrechte:
Bild 1: Rudolf Horstmann, Wilster
Bild 2: nicht bekannt

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1965 - Mündung der Stör in die Elbe am Störort Wewelsfleth

1965 Mündung der Stör in die Elbe am Störort
Am Störort liegt in einsamer Lage im Winkel zwischen Stör und Elbe das äußere von drei Gehöften, welche dort nahe des Flusses im Außendeich auf Warften standen.
Bei dem in den 1970er Jahren erfolgten Bau des Störsperrwerkes wurde die Mündungssituation der Stör in die Elbe ganz erheblich verändert.
Die im unbedeichten Wewelsflether Außendeichsland nahe der Stör auf Warften stehenden drei Gebäude wurden beseitigt, für die Stör wurde ein neues Bett gegraben, die Deichlinie wurde verlegt.
Die ursprüngliche weltabgeschiedene Situation ist seither Geschichte.
Das Foto wurde vom gegenüber liegenden (linken) Ufer der Stör bei Ivenfleth aufgenommen.

Bildrechte: Heinz Oest, Lichtbildfreunde Itzehoe

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1965 - Seilfähre über die Stör in Wewelsfleth

1965 Seilfähre über die Stör in Wewelsfleth
Über den Zeitraum von viereinhalb Jahrhunderten bildete die Wewelsflether Fähre eine wichtige Verkehrsverbindung zwischen der Wilstermarsch und der Kremper Marsch. Bereits im Jahre 1629 war die Wewelsflether Fähre eingerichtet worden – daneben bestanden im Bereich der Gemeinde Fußgänger-Fähren in Uhrendorf und Störort. Nach dem Bau des Störsperrwerks in den Jahre 1971 bis 1974 und der Herstellung einer damit verbundenen Straßenverbindung der B 431 über die Stör verlor die Fähre ihre Bedeutung und sie wurde daher 1980 eingestellt.
Die Wewelsflether Wagenfähre war eine Seilfähre; an dem durch das Gewässer verlaufenden Seil wurde der Fährprahm zunächst mit Muskelkraft, später (ab 1928) jedoch mittels eines Motors über den Fluß gezogen. Der Fährmann mußte ein Signal geben, wenn das Seil straff gezogen wurde, denn sonst bestand für die die Fährstelle passierenden Schiffe auf der Stör ein großes Gefahrenrisiko. Wenn die Fähre in Fahrt ging, zeigte sie dieses durch einen aufgezogenen schwarzen Ball an. Anstelle des Balles wurde zuvor ein aufrecht bzw. quer gestellter Zeiger verwendet, um den Betrieb der Fähre anzuzeigen (vgl. Bild 2). In der Dunkelheit zeigte die Fähre in Fahrt ein grünes Rundumlicht über einem weißen Rundumlicht.
Wegen des starken Ebb- bzw. Flutstromes der Stör hatten die Schiffe "Vorfahrt" und gaben ihrerseits rechtzeitig Signal mit dem Signalhorn.

Bildrechte: nicht bekannt

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1965 - Wewelsfleth, Werft, Fähre über die Stör

1965 Wewelsfleth, Werft, Fähre über die Stör
Das nahe der Mündung der Stör in die Elbe gelegene Dorf Wewelsfleth wurde mit seinem Namen „Weuelesflethe“ im Jahre 1238 erstmals schriftlich genannt.
Seit über zweieinhalb Jahrhunderten sind in Wewelsfleth Schiffszimmerplätze bezeugt; von ursprünglich vier Werften hat sich bis heute die Peters Werft erhalten und sich aus kleinsten Anfängen zu einer den heutigen Anforderungen gerecht werdenden leistungsfähigen Werft entwickelt.
Heute noch stellt die Peters-Werft den bedeutendsten Wirtschaftsfaktor für das Dorf dar.
In Wewelsfleth bestand von Alters her zwischen Beidenfleth und der Stör-Mündung die letzte Gelegenheit, daß Wagen mit einer Seil-Fähre die Stör überqueren konnten.
Nach dem Bau des Störsperrwerks in den Jahren 1971 bis 1974 und der Herstellung einer damit verbundenen Straßenverbindung der B 431 über die Stör verlor die Wewelsflether Fähre ihre Bedeutung und ihr Betrieb wurde daher 1980 eingestellt.

Bildrechte: Verlag Stramm & Co., St. Michaelisdonn
Anmerkung: Das Luftbild wurde von genanntem Verlag für Ansichtskarten verwendet, wobei davon sowohl eine farbige als auch eine schwarz-weiße Version vorliegt.

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1966 - Heiligenstedten - Klappbrücke über die Stör bei Kollision zerstört

1966 Heiligenstedten - Klappbrücke über die Stör bei Schiffskollision zerstört.
Die bei Heiligenstedten über die Stör führende urtümliche hölzerne Klappbrücke wurde im August 1966 bei einer Kollision durch den Rammstoß des Kümo JAN TIEDEMANN zerstört.
Bereits einige Jahre zuvor hatte im Juli 1958 das Kümo STADT RENDSBURG bei einer Kollision die Brücke schwer beschädigt. Die sich seinerzeit in dem Windenhäuschen (sh. Bild 4) der Brücke aufhaltende Brückenwärterin hatte sich in letzter Not fluchtartig in Sicherheit bringen können, nachdem sie den Kollisionskurs der Schiffes wahrgenommen hatte.
Die Brücke wurde nach der zweiten Kollision durch eine Stahlbeton-Klappbrücke ersetzt, nachdem zeitweilig ein Rollsteg als Behelf zumindest den Fußgängerverkehr ermöglicht hatte. Die neue Brücke konnte bereits im Dezemmber 1967 in Betrieb genommen werden.
Bild 1: Gesamtansicht der beschädigten Brücke
Am Ufer links das Gasthaus "Stadt Itzehoe" sowie rechts die Kirche St. Marien zu Heiligenstedten.
Bild 2: Blick auf die zerstörte Brücke
Bild 3: Zerstörung hinter dem Leitwerk
Bei der alten Brücke wurde für die Durchfahrt der Schiffe – wenn dieses die Öffnung der Brücke erforderlich machte – ein Brückengeld sowohl von Fracht- als auch von Sportschiffen erhoben. Die Bezahlung erfolgte während der Passage mittels eines an einem langen Stock befestigten Beutels (einem kirchlichen Klingelbeutel nicht unähnlich).
Auch wer die Brücke benutzte, um ans andere Ufer zu gelangen, mußte ein Entgelt leisten; dieses war danach gestaffelt, ob es sich um Kinder oder Erwachsene handelte - für mitgeführte Fahrzeuge vom Fahrrad bis zur Kutsche oder Lkw sowie für Vieh war ein Zuschlag zu zahlen.

Bildrechte: nicht bekannt
Quelle: Historisches Bildarchiv der Bundeswasserstraßen

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1967 - Hochwasser am Kasenort - Liegeplatz der Segler

1967 Hochwasser am Kasenort - Liegeplatz der Segler
Vor der Inbetriebnahme des in den Jahren 1971 bis 1974 gebauten Sperrwerkes an der Mündung der Stör in die Elbe, kam es schon bei mittleren Sturmfluten zu Überflutungen der Außendeichsländereien an der Stör.
Das Foto zeigt eine Überflutung der am Kasenort zwischen der Ausmündung der Wilsterau und dem Außentief der Großen Feldwettern gelegenen Außendeichsfläche.
Im Außentief der Großen Feldwettern befand sich seinerzeit der Sportboothafen der Seglervereinigung Wilster.
Am Schlengel liegen die Segeljachten ANKE III (links) und SUSEWIND (rechts) der Eigner Heinrich von Holdt und Heino Looft. Von der Deichrampe aus betrachtet eine am Geschehen interessierte Gruppe die Szene.

Bildrechte: nicht bekannt

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1967 - Überflutung im Wewelsflether Außendeich - Adolph Bermpohl Orkan

1967 Überflutung im Wewelsflether Außendeich - Adolph Bermpohl Orkan
Am 23. Februar 1967 fegte über mehrere Stunden ein Orkan über die Deutsche Bucht mit bis daher hier nicht vorgekommener und seither auch nie wieder eingetretener Stärke.
Der in seiner Stärke bis dahin beispiellose Orkan sorgte an der gesamten deutschen Nordseeküste für den Ausfall des Tideniedrigwassers. Statt zu fallen, stiegen die Wasserstände an den Pegeln nach (!) dem Mittagshochwasser noch weiter an. Im Bereich der Wilstermarsch wurde der Wewelsflether Außendeich überflutet (sh. Foto)
Der insofern günstige Zeitpunkt verhinderte das Eintreten einer Sturmflut mit katastrophalen Folgen. Doch der Orkan holte sich seine Opfer, denn er bewirkte, dass vor Helgoland der Seenotrettungskreuzer "Adolph Bermpohl" verunglückte und seine vier Mann Besatzung leider den Tod fand - er wird daher als Adolph-Bermpohl-Orkan bezeichnet.

Bildrechte: nicht bekannt

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1968 - Heiligenstedten - Klappbrücke über die Stör

1968 Heiligenstedten - Klappbrücke über die Stör.
Nachdem die bei Heiligenstedten über die Stör führende urtümliche hölzerne Klappbrücke im August 1966 bei einer Kollision durch den Rammstoß des Kümo JAN TIEDEMANN zerstört worden war, konnte bereits im Dezember 1967 die neue Brücke in Betrieb genommen werden. Zur damaligen Zeit hinderten noch nicht die Mitwirkung aller möglichen Institutionen in den Genehmigungsverfahren sowie die Ausschöpfung von Klageverfahren die möglichst rasche Umsetzung im Interesse der Allgemeinheit notwendiger baulicher Projekte.
Nachdem bei der alten Brücke noch von allen Benutzern ein Brückengeld erhoben worden war, gehörte dessen Zahlung bei dem neuen Bauwerk zur Vergangenheit.
Heute erinnert ein bei der Brücke aufgestelltes Schild an die in früheren Zeiten für die Nutzung zu zahlenden Tarife (sh. Bild 4).

Bildrechte: nicht bekannt
Quelle: Historisches Bildarchiv der Bundeswasserstraßen
Bild 4: Wolfgang Lakeit

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1968 - Schleuse Kasenort, Binnenschiff CHRISTINA, Verholen der Schlengel

1968 Schleuse Kasenort, Binnenschiff CHRISTINA, Verholen der Schlengel.
Alljährlich zweimal, nämlich zu Beginn und zum Ende der Segelsaison, mußten die im Sommer im Seglerhafen im Außentief der Großen Feldwettern liegenden Pontons der Schlengelanlage durch die Schleuse Kasenort verholt werden. Die Arbeit wurde im freiwilligen Arbeitseinsatz von den Segelkameraden der Seglervereinung Wilster SVW geleistet.
Das Foto zeigt die Segler mit den Pontons vor dem Unterhaupt der Schleuse, in welche gerade von der Stör kommend das Binnenschiff CHRISTINA (ex MELPOMENE) einläuft.

Bildrechte: Heino Looft, Wilster

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1970 - Mündung der Stör in die Elbe - vor dem Bau des Sperrwerkes

1970 Mündung der Stör in die Elbe am Störort
Das Foto wurde von dem der Wilstermarsch gegenüber liegenden (linken) Ufer der Stör bei Ivenfleth aufgenommen.
Hier bei dem in der Krempermarsch gelegenen Ivenfleth wurde im Jahre 1230 ein Zisterzienser Nonnen-Kloster angelegt (bereits 1260 aufgegeben und nach Itzehoe verlegt).
Am Störort liegt in einsamer Lage das äußere von drei Gehöften, die im Winkel zwischen Stör und Elbe auf Warften nahe der Stör standen; in ihm bestand früher zeitweilig eine Zollstation.
Die ursprüngliche weltabgeschiedene Situation des unbedeichten Wewelsflether Außendeichs ist schon lange Geschichte, nachdem bei dem in den 1970er Jahren erfolgten Bau des Störsperrwerkes die Mündungssituation der Stör in die Elbe ganz erheblich verändert wurde.
Die auf Warften stehenden drei Gebäude wurden beseitigt, für die Stör wurde ein neues Bett gegraben, die Deichlinie wurde verlegt.

Bildrechte: nicht bekannt

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1970 - Wilsteraner Wassersportler auf dem Uhrendorfer Rack der Stör

1970 Wilsteraner Wassersportler auf dem Uhrendorfer Rack der Stör
Im Vordergrund der Paddler Hans-Joachim Plett, seit 1967 Mitglied der aus der Seglervereinigung Wilster SVW hervorgegangenen Kanugruppe Wilster.
Von achtern kommt der Kielschwert-Kreuzer "ANKE III" des wilsteraner Seglers Heinrich von Holdt auf.
Anzumerken ist, dass Hans-Peter Plett, der Vater des Kanuten, bei Tischlermeister Heinrich von Holdt das Tischlerhandwerk erlernt hat.

Bildrechte: nicht bekannt
Das Foto wurde freundlicherweise zur Verfügung gestellt von Hans-Joachim Plett, Ottenbüttel

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1971 - - 1974 Bau Sturmflutsperrwerk Stör und Abdeichung des Störmündungsgebietes

1971 bis 1974 Sturmflutsperrwerk Stör und Abdeichung des Störmündungsgebietes.
Vom Sommer 1971 bis zur Inbetriebnahme 1974 wurde entsprechend dem Generalplan 1963 für die Elbmarschen das Sperrwerk an der Mündung der Stör in die Elbe erbaut.
Wie es in der Örtlichkeit mit einiger Phantasie heute noch nachvollziehbar ist, wurde die Mündung der Stör bei der Maßnahme verlegt. Das Bauwerk wurde im Trocknen errichtet. Drei im zuvor unbedeichten Vorland auf Warften stehende alte Gehöfte mußten zuvor weichen. Ein ganz besonderes und einen eigenartigen und sich dem heutigen Besucher nicht mehr erschließender Reiz und einen herben Charme aufweisendes Fleckchen Erde ging verloren.
Erst nachdem das im Trockenen errichtete technische Bauwerk funktionsfähig war, konnte der alte Flußlauf im Bereich der neuen Deichlinie verspült und der Anschlußdeich hergestellt werden (Bilder 2 und 3).
Die aus Gründen des Sturmflutschutzes unerläßliche Maßnahme führte zu einer ganz erheblichen Verkürzung der Hauptdeichlinie, denn die etwa 80 km langen Stördeiche wurden in die zweite Deichlinie verwiesen. Seither beträgt die Länge der dem Schutz der Wilstermarsch dienenden Hauptdeichlinie (Strecke zwischen der Störmündung und dem Holstenreck) nur noch 17 km.
Das Sperrwerk besitzt 4 Segmentschütze und Sperrtore für die beiden Durchfahrten, außerdem eine Klappbrücke für den Straßenverkehr.
Schon bald nach seiner Fertigstellung konnte das Sperrwerk eindrucksvoll seine Funktionsfähigkeit nachweisen (Bild 4), als bei der Sturmflut am 03. Januar 1976 an nahezu allen Pegeln der deutschen Nordseeküste die höchsten bis dahin aufgetretenen Wasserstände verzeichnet wurden.

Bildrechte: nicht bekannt
Quelle: BAW - Historisches Bildarchiv der Bundeswasserstraßen

Anzumerken ist noch, dass auch angesichts der katastrophalen Sturmflut vom 17. Februar 1962 in den unmittelbar danach geführten Fachgesprächen das Marschenbauamt Itzehoe noch die Ansicht vertreten hatte, "dass die Stör ein viel zu großes Einzugsgebiet besäße, um durch ein Sperrwerk gegen Überflutungen durch Nordsee und Elbe abgeriegelt werden zu können."

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1972 - Bau Sturmflutsperrwerk Stör

1972 Sturmflutsperrwerk Stör und die Abdeichung des Störmündungsgebietes.
Vom Sommer 1971 bis zur Inbetriebnahme 1974 wurde entsprechend dem Generalplan 1963 für die Elbmarschen das Sperrwerk an der Mündung der Stör in die Elbe erbaut.
Wie das Luftbild zeigt - und wie es in der Örtlichkeit noch heute nachvollziehbar ist - wurde die Mündung der Stör bei der Maßnahme verlegt. Das Bauwerk wurde im Schutz von Baudeichen im Trockenen errichtet, die Mündungsstrecke der Stör anschließend verlegt.
Die drei im Baubereich im zuvor unbedeichten Vorland auf Warften stehenden alte Gehöfte mußten weichen.
Ein ganz besonderes vom Verkehr abgelegenes Fleckchen Erde mit seinem eigenartigen herben Charme und sich dem heutigen Besucher nicht mehr erschließenden Reiz ging verloren.
Die aus Gründen des Sturmflutschutzes überaus sinnvolle Maßnahme führte zu einer ganz erheblichen Verkürzung der Hauptdeichlinie, denn die etwa 80 km langen Stördeiche wurden in die zweite Deichlinie verwiesen, der Sturmflutschutz an der Stör somit ganz erheblich verbessert.

Bildrechte: nicht bekannt

Anzumerken ist noch, dass auch angesichts der katastrophalen Sturmflut vom 17. Februar 1962 in den unmittelbar danach geführten Fachgesprächen das Marschenbauamt Itzehoe noch die Ansicht vertreten hatte, "dass die Stör ein viel zu großes Einzugsgebiet besäße, um durch ein Sperrwerk gegen Überflutungen durch Nordsee und Elbe abgeriegelt werden zu können."

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1977 - Stör zwischen Heiligenstedten und Groß Kampen

1977 Stör zwischen Heiligenstedten und Groß Kampen
In großen Schleifen windet sich die Stör durch die ebenen Marschen. Bei Kasenort (die Schleuse Kasenort liegt rechts knapp außerhalb des Bildes) bildet sie sogar mit der Hodorfer Schleife einen nahezu geschlossenen beeindruckenden Mäander.
Links des Flusses erstreckt sich die Kremper Marsch, rechts des Flusses die Wilstermarsch.
Im Vordergrund ist die 1967 in Betrieb genommene Klappbrücke bei Heiligenstedten zu erkennen.
Etwa in Bildmitte ist am rechten Ufer der Stör das Mündungsschöfwerk der von rechts kommenden Bekau zu erkennen.
Am oberen Bildrand erstreckt sich die Elbe; jenseits des breiten Stromes ist das Niedersächsische Ufer auszumachen.

Bildrechte: Foto Kaack, Itzehoe

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