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Theater, Konzerte, Musiker, Kultur

1910 - Konzertgarten am Trichter

1910 Konzertgarten am Trichter
In dem zur Gaststätte im Trichter gehörenden Garten, welcher zwischen diesem und der Zingelstraße gelegen ist, stand bis zu Beginn der 1950er Jahre ein muschelförmiger Musikpavillon, in welchem wie hier (1910) Konzerte gegeben wurden; der Konzertgarten am Trichter war daher ein beliebtes Ausflugsziel an den Wochenenden.
Im Hintergrund ist der Festplatz am Colosseum erkennbar. Auf diesem Schotter-Platz führte der SV Alemannia 1904 seine Fußballspiele aus und auf dem Platz findet regelmäßig der Wilster Jahrmarkt statt.

Bildrechte: Verlag L. Behning, Wilster
Die beiden ergänzend vorgestellten Ansichtskarten befinden sich in der Sammlung von Frau Ingrid Schröder, Burg in Dithmarschen

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1910 - Konzertgarten beim Trichter - sonntägliches Vergnügen

1910 Konzertgarten mit Musikpavillon im Garten beim Trichter
In dem zur Gaststätte im Trichter gehörenden Garten, welcher zwischen diesem und der Zingelstraße gelegen ist, stand bis zu Beginn der 1950er Jahre ein muschelförmiger Musikpavillon, in welchem Konzerte gegeben wurden; der Konzertgarten am Trichter war daher ein beliebtes Ausflugsziel an den Wochenenden.
Die Besucher sind allesamt in ihrer besten sonntäglichen Kleidung erschienen (vgl. Detail Ausschnitt Bild 2); die Damen in Kleid oder Kostüm sowie selbstverständlich mit einem Hut, die Herren im Anzug und gleichfalls mit Hut oder Mütze, die kleinen Mädchen in hellen (weißen) Kleidern sowie die Knaben im damals obligatorischen Matrosenanzug.
Die hölzerne Musik-Muschel ist Anfang der 1950er Jahre beseitigt worden, nachdem sie sich zu dem Zeitpunkt bereits in einem maroden Zustand befand.
Der Trichter ist das ehemalige Gartenhaus des Etatsrats Michaelsen, dessen Palais am Markt stand (Bereich der späteren Turnhalle) und von welchem nach dessen Abbruch überwiegende Teile beim Bau des Hauses Reichenstraße in Itzehoe Verwendung fand.

Bildrechte: Verlag L. Behning, Wilster

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1913 - Jörgen von Essen - plattdeutsche Komödie Sößtig Mark Kurant

1913 Aufführung der plattdeutschen Komödie „Sößtig Mark Kurant“ in Husum
Die 1910 von Jörgen von Essen geschriebene Komödie wurde 1913 mit großem Erfolg in Husum von der dortigen Theatergruppe „Dilettantenklub Fidele Geister“ aufgeführt.
Auf dem Foto sitzt der Autor rechts neben dem Ensemble. (sh. auch Bildausschnitt Bild 3).
Der am am 18. Dezember 1861 in [Marne-] Norderwisch, Dithmarschen, als Sohn eines Kätners geborene Autor war viele Jahre Lehrer in Wilster. Zuvor war er im Zuge seiner Ausbildung Hilfslehrer in Diekhusen bei Marne, besuchte das Lehrerseminar in [Bad] Segeberg, ist danach Lehrer, ab 1891 in Wilster, er starb 1921.
Er schrieb neben der genannten Komödie weitere Theaterstücke:
„De Möller von Büttenhagen“ od. „Bummelt ward hier nicht“ 1906
„Dullen Dörper Dank“ 1914.
Die Komödie „Sößtig Mark Kurant“ wurde seinerzeit vielfach und erfolgreich an vielen Orten in Schleswig-Holstein und in Hamburg aufgeführt; in einem Zeitraum von 2 Jahren gab es über 90 Aufführungen. Die Uraufführung erfolgte am 18.09.1910 in Bad Bramstedt.
Allein in Wilster besuchten 2.750 Menschen die ersten fünf Vorstellungen.
In Husum wurde das Stück 17 mal von der dortigen Theatergruppe „Dilettantenklub Fidele Geister“ aufgeführt. In der Zeitung „Husumer Nachrichten“ vom 31.03.1913 war darüber zu lesen: „Ein wahrhaft unverwüstlicher Erfolg, der gleichweise dem famosen Volksstück, unserer Muttersprache, dem Heimatsinn unserer Bevölkerung und dem ausgezeichneten, lebenswahren Spiel zuzuschreiben ist. Bei dem sonst sehr zurückgegangenen Sinn für Theater ist es hier eine Seltenheit geworden, daß ein Stück auch nur einen einzigen Abend ein volles Haus findet.“
Bis 1921 wurde das Stück an 150 Orten insgesamt 246 mal aufgeführt.

Bildrechte: Photograph Eppler, Husum

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1913 - Theater Aufführung „Sößtig Mark Kurant“ von Jörgen von Essen

ca. 1913 Theater - Aufführung „Sößtig Mark Kurant“ von Jörgen von Essen
Die plattdeutsche Komödie „Sößtig Mark Kurant“ ist 1911 geschrieben von Jörgen von Essen.
Der Autor wurde geboren am 18. Dezember 1861 in [Marne-] Norderwisch, Dithmarschen, als Sohn eines Kätners;
er war Hilfslehrer in Diekhusen bei Marne, besuchte das Lehrerseminar in [Bad] Segeberg, ist danach Lehrer und unterrichtet ab 1891 in Wilster; er starb 1921.
Während seiner Zeit in Wilster versuchte sich von Essen als Verfasser von Theaterstücken in niederdeutscher Sprache.
Werke nach Erscheinungsjahr:
1906 "De Möller von Büttenhagen" oder: "Bummelt ward hier nicht" Lustspill in 2 Afd.
1910 "Sößtig Mark Kurant" Plattdütsche Komedi in 5 Optög
1914 "Dullen-Dörper Dank" Plattdütsches Volksstück in 5 Optög
1921 "De Röwerhauptmann oder vör de Minschen bün 'k nich bang"; Lustspill in eenen Optog.
Die Kommödie "Sößtig Mark  Kurant" wurde sehr erfolgreich an mehreren Orten aufgeführt, die anderen Stücke fanden nur mäßigen Zuspruch.

Bildrechte: Verlag Th. Backens, Marne
Anmerkung: Die zweite der vorgestellten Ansichtskarten hat der Autor Jörgen von Essen selbst ge- und unterschrieben (vgl. Bild 4)

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1918 - Theatergruppe - junge Frauen auf einer Bühne (SF)

1918 Theatergruppe - junge Frauen
Die in Kostümen auf einer Bühne posierenden jungen Frauen gehörten offenkundig einer wilsteraner Theatergruppe an.
Über die Namen der abgebildeten Personen sowie über die Gruppe liegen bisher keine Erkenntnisse vor.

Bildrechte: nicht bekannt
Anmerkung: Die Karte befindet sich in der Sammlung Udo Urban, Wilster

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1920 - Aufführung der plattdeutschen Komödie „Sößtig Mark Kurant“

1920 Aufführung der plattdeutschen Komödie „Sößtig Mark Kurant“
Die Komödie wurde offenbar in Burg in Dithmarschen aufgeführt.
Das Bühnenstück wurde 1910 geschrieben von dem Wilsteraner Lehrer Jörgen von Essen, geb. am 18. Dezember 1861 in [Marne-] Norderwisch, Dithmarschen, als Sohn eines Kätners;
er wird Hilfslehrer in Diekhusen bei Marne, besucht das Lehrerseminar in [Bad] Segeberg, ist danach Lehrer, ab 1891 in Wilster.
Jörgen von Essen (eigentlich Jürgen Hermann von Essen) stirbt 1921.
Weitere von ihm verfasste Stücke sind:
„De Möller von Büttenhagen“ od. „Bummelt ward hier nicht“ 1906
„Dullen Dörper Dank“ 1914
"De Röwerhauptmann oder vör de Minschen bün 'k nich bang" 1921

Bildrechte: Verlag Friedrich Voigt, Burg in Dithmarschen

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1920 - Jörgen von Essen (*1861, +1921) - plattdeutsche Komödie „Sößtig Mark Kurant“

Jörgen von Essen (*1861, +1921) - Verfasser von Bühnenstücken in Plattdeutscher Sprache
1920 Aufführung der plattdeutschen Komödie „Sößtig Mark Kurant“ (wurde 1910 geschrieben) von Jörgen von Essen, geb. am 18. Dezember 1861 in [Marne-] Norderwisch, Dithmarschen, als Sohn eines Kätners;

eigentlich hieß er Jürgen Hermann von Essen.
Er war zeitweilig Hilfslehrer in Diekhusen bei Marne, besuchte von 1880 bis 1883 das Lehrerseminar in [Bad] Segeberg, war danach Lehrer, ab 1891 in Wilster, wo er am 06.01.1921 starb. In Wilster hatte er in der Burger Straße gewohnt.
Während seiner Zeit in Wilster versuchte er sich als Verfasser von Theaterstücken in niederdeutscher Sprache.
Bild 3 zeigt Jörgen von Essen im Jahr 1913
Werke nach Erscheinungsjahr:
1906 "De Möller von Büttenhagen" oder "Bummelt ward hier nicht", Lustspill in 2 Afdelungen.
1910 "Sößtig Mark Kurant" Plattdütsche Komedi in 5 Optög (liegt seit 1911 in gedruckter Form vor); es wurde am 18.09.1910 in Bad Bramstedt uraufgeführt.
Es wurde in Wilster zuletzt 1982 anläßlich der Feiern zum 700 jährigen Stadtjubiläum von der Wilsteraner Speeldeel aufgeführt.
1914 "Dullen-Dörper Dank" Plattdütsches Volksstück in 5 Optög
"Trude Bartels"; Lustspill
1921 "De Röwerhauptmann oder vör de Minschen bün 'k nich bang"; Lustspill in eenen Optog
Die Kommödie "Sößtig Mark  Kurant" wurde sehr erfolgreich an mehreren Orten aufgeführt, die anderen Stücke fanden nur mäßigen Zuspruch.

Bildrechte: Verlag Th. Backens, Marne

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1936 - Theateraufführung - Schüler der Mittelschule Wilster

ca. 1936 Theateraufführung - Schüler der Mittelschule Wilster
Offenbar im Colosseum bringen Schüler zwei Theaterstücke zur Aufführung.
Es handelt sich augenscheinlich um eine Veranstaltung der damaligen Mittelschule Wilster, denn die dort unterrichtende Lehrerin Catharina Ahrens (genannt: Ciele) ist ganz links in der zweiten Reihe neben den Schülern erkennbar.
Entsprechend den von zwei Schülern gezeigten Plakaten wurden aufgeführt
Bumbo mit dem Zauberhut (von dem Schriftsteller Hans Balzer, * 28.10.1891, + 06.10.1960)
und
Kasper wird König (von dem Hohnsteiner Puppenspieler Max Jacob, * 10.08.1888, + 08.12.1967).

Bildrechte: Werner Behning, Wilster

Anmerkung: Es wurde Mimosa Fotopapier benutzt, welches von der 1945 durch Bomben zerstörten gleichnamigen Dresdener Fabrik produziert wurde.
Die Karte wurde freundlicherweise zur Verfügung gestellt von Manfred Bauch, Wilster

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1973 - Spielmannszug der Wolfgang-Ratke-Schule vor dem Trichter

1973 Spielmannszug der Wolfgang-Ratke-Schule vor dem Trichter
Die Spielleute des 1965 gegründeten Spielmannszuges WRS haben sich mit ihren Instrumenten vor der Rückseite des historischen "Trichter" aufgestellt.
Neben den beiden Lyra Spielern links steht Holger Mikolajczyk, welcher von 1971 bis 2001 als Vorsitzender den Spielleuten vorstand.
Bereits seit Beginn der 1950er Jahre hatte in wechselnder Besetzung durch die Schüler verschiedener Jahrgänge ein Spielmannszug an der damaligen Volksschule bestanden.
Die Ausbildung der Spielleute lag lange Zeit (bis 1973) bei Richard Horstmann (1994 verstorben), welcher auch die Gründung des eigenständigen Spielmannszuges initiierte, in welchem auch nach ihrer Schulentlassung die Spielleute aktiv bleiben konnten.

Bildrechte: Verlag Stramm & Co., St. Michaelisdonn

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1978 - Doos´sche Bibliothek im Alten Rathaus

ca. 1978 Doos´sche Bibliothek im Alten Rathaus
Die der Stadt Wilster aus dem Nachlaß des Kanzleirates Johann Hinrich Doos und seine Frau Louise vermachte kostbare und heute leider nur noch in Teilen bestehende Bibliothek wurde lange Zeit im Alten Rathaus verwahrt.
Die Bibliothek soll ursprünglich etwa 5.000 Werke in 10.000 Bänden umfaßt haben, von denen heute noch etwa 2.700 vorhanden sind.
Mehr Informationen über die Bibliothek finden sich auf der Seite der Stadtbücherei Wilster

Bildrechte: Rudolf Horstmann, Wilster

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