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1901 - Viehmarkt in Wilster; Milchkuh des rotbunten Niederungs-Rindes (SF)

1901 Viehmarkt in Wilster - Milchkuh des rotbunten Niederungs-Rindes
Auf der Südseite des Marktplatzes direkt vor der Kirche findet ein Viehmarkt statt.
Die Abbildung einer Milchkuh des seinerzeit fast ausschließlich in der Wilstermarsch gehaltenen rotbunten Niederungsrindes weist auf dieses Ereignis hin. Auf die Qualität des Wilstermarsch-Rindes wird mit einem Reim hingewiesen.
Der Viehmarkt selbst ist in einer zwischen den Beinen des Tieres plazierten Miniatur dargestellt.
Das Rindvieh wurde seinerzeit durch die Straßen zum Markt getrieben - ein heute nicht mehr vorstellbares Bild.
Unter den die Kirche St. Bartholomäus umsäumenden Kastanienbäumen haben die Bauern die von ihnen angebotenen Rinder zum Verkauf und zur Begutachtung durch die Aufkäufer aufgestellt.

Bildrechte: Ludwig Behning, Wilster
Anmerkung: Die Ansichtskarte befindet sich in der Sammlung Udo Urban, Wilster

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1908 - Viehmarkt und Wochenmarkt auf dem Marktplatz

1908 Viehmarkt und Wochenmarkt auf dem Marktplatz
Es herrschte lebhafter Betrieb auf dem Marktplatz vor der Kirche, wenn die Bauern der Wilstermarsch dort ihre Produkte und auch Vieh anboten.
Das Rindvieh wurde durch die Straßen zum Markt getrieben - ein heute nicht mehr vorstellbares Bild.
In der Häuserzeile ganz rechts die Färberei J.P.T. Andersen, links davon der Friseursalon von Detlef Heesch, daneben die Bäckerei von Johannes Starck, die Konditorei von Heinrich Egge, die Wilstermarsch Spar- und Leihkasse, das Haus des Organisten Wulf und die Färberei und Wäscherei von Jacobs. In dem hellen Haus befand sich die dort heute noch betriebene Schwan-Apotheke.
Anmerkung: Seit dem Jahre 1660 wird die Schwan-Apotheke im Haus Kohlmarkt 51 nach einem mit diesem Haus verbundenen Real-Privileg betrieben.
1660 hatte der Apotheker Georg Janus vom dänischen König Friedrich III (Frederik III), Wilster gehörte damals zum dänischen Gesamtstaat (der dänische König war Herzog von Holstein und somit zugleich Deutscher Reichsfürst), das Privileg erhalten zum Betreiben einer Apotheke in Wilster.

Dahinter folgt der Gasthof "Marschkrug" von Heinrich Schlüter (genannt "Hein Nüdlich" nach seinem Spruch: "Oh, is dat nüdlich!").
Auf der gegenüber liegenden Seite an der Ecke Markt/Kohlmarkt das Geschäftshaus von Juwelier Otto Voje.

Bildrechte: Robert Friedrichs, Wilster - Sammlung Werner Behning
Anmerkung: Robert Friedrichs macht sich seit Jahren dadurch verdient, daß er alte Foto aus der Sammlung seines Großvaters Werner Behning als Repros alter Postkarten oder mittels des Alt-Wilster-Kalender interessierten Heimatfreunden anbietet. Wer diese oder von den Originalnegativen gezogene Fotografien erwerben möchte, den verweisen wir auf die Seite Alt-Wilster

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1901 - Viehmarkt auf dem Marktplatz in Wilster (SF)

1901 Viehmarkt auf dem Marktplatz in Wilster
Auf der Südseite des Marktplatzes direkt vor der Kirche findet ein Viehmarkt statt.
Das Rindvieh wurde durch die Straßen zum Markt getrieben - ein heute nicht mehr vorstellbares Bild.
Unter den die Bartholomäus-Kirche umsäumenden Kastanienbäumen haben die Bauern die von ihnen angebotenen Rinder zum Verkauf und zur Begutachtung durch die Aufkäufer aufgestellt. Es fällt auf, daß es bei den abgebildeten Personen fast ausschließlich um Männer handelt, alle mit Hut oder Mütze, mit weißem Hemd und wohl auch mit Binder.
Anläßlich des Viehmarktes kamen viele Landwirte und Viehhändler in die Stadt. Man reiste seinerzeit mit der Bahn oder mit der von Pferden gezogenen Kutsche.
Aus dem Bild wird deutlich, daß Wilster in früheren Zeiten einen großen Bedarf an Hotels und Gaststätten mit Ausspann hatte, d.h. mit Unterstell- und Versorgungsmöglichkeiten für die Pferde.
Die nach der Stadt Wilster so bezeichnete Wilstermarsch gilt noch heute als eines der wichtigsten Viehzuchtgebiete Deutschlands. In früheren Jahrzehnten - bis in die 1970er Jahre - wurde in der Wilstermarsch nahezu ausschließlich das rotbunte Niederungsrind gehalten.
Da nimmt es nicht Wunder, wenn früher Ansichtskarten aus Wilster auch den Rindern gewidmet waren, denn auf diese war zum großen Teil der Wohlstand der Wilstermarsch gegründet.
Bildrechte: Ludwig Behning, Wilster

Anmerkung: Die Ansichtskarte (Bilder 1 und 2) befindet sich in der Sammlung von Frau Silke Brenner, Freiburg
Die Ansichtskarte (Bilder 3 und 4) befindet sich in der Sammlung Udo Urban, Wilster

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1909 - Viehmarkt auf dem Marktplatz

1909 1909 Viehmarkt auf dem Marktplatz
Auf der Südseite des Marktplatzes direkt vor der Kirche findet ein Viehmarkt statt.
Anläßlich des Viehmarktes kamen viele Landwirte und Viehhändler in die Stadt. Man reiste seinerzeit mit der Bahn oder mit der von Pferden gezogenen Kutsche.
Aus dem Bild wird deutlich, daß Wilster in früheren Zeiten einen großen Bedarf an Hotels und Gaststätten mit Ausspann hatte, d.h. Unterstell- und Versorgungsmöglichkeiten für die Pferde.

Bildrechte: Carl Kuskop, Wilster

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1960 - Wochenmarkt auf dem Marktplatz

1960 Wochenmarkt auf dem Marktplatz
Viele Jahre wurde an jedem Mittwoch und Sonnabend der Wochenmarkt auf Südseite des Marktplatzes unmittelbar vor der Kirche durchgeführt. Später wurde der Wochenmarkt auf den Platz am Colosseum verlegt. Während des Jahrmarktes wurde zeitweilig ausgewichen auf den Rosengarten.
An den Ständen wurden Blumen, Gemüse, Eier, Fisch und Kleintiere verkauft, wobei insbesondere letztere vielen Kindern gefielen.
Im Hintergrund sind die Gebäude mit dem Textil-Geschäft von J.P.T. Andersen Söhne sowie dem Uren- und Schmuckwaren Geschäft von Werner Viergutz erkennbar.

Bildrechte: Werner Behning, Wilster
Anmerkung: Robert Friedrichs macht sich seit Jahren dadurch verdient, daß er alte Foto aus der Sammlung seines Großvaters Werner Behning als Repros alter Postkarten oder mittels des Alt-Wilster-Kalender interessierten Heimatfreunden anbietet. Wer diese oder von den Originalnegativen gezogene Fotografien erwerben möchte, den verweisen wir auf die Seite Alt-Wilster

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1908 - Wochenmarkt am Markt vor der Kirche

1908 Wochenmarkt vor der Kirche
Wochenmarkt im Sommerhalbjahr in Wilster auf dem Marktplatz.
Im Schatten der hohen die St. Bartholomäus-Kirche umstehenden Kastanienbäume wurde früher der Wochenmarkt abgehalten.
Angeboten wurden überwiegend ländliche Erzeugnisse, welche mit ein- oder zweispännigen Leiterwagen oder Ackerwagen in die Stadt gebracht worden waren.
Wie man auf dem Bild erkennen kann, blieben während der Marktzeit die Pferde manchmal sogar angespannt.

Bildrechte: Ludwig Behning, Wilster

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1926 - Wochenmarkt auf dem Marktplatz a

1926 Wochenmarkt vor der Kirche auf dem Marktplatz in Wilster.
Nach rechts geht der Blick in die ehemalige Markt-Straße - die heutige "Op de Göten".
Schon vor einhundert Jahren fand der Wochenmarkt an jedem Sonnabend statt; Standort war bis weit in die 1960er Jahre der Platz vor der Kirche, danach am Colosseum.
Die Waren und landwirtschaftlichen Erzeugnisse wurden damals mit Pferdewagen in die Stadt gebracht, wie auch die Landbevölkerung zumeist mit Kutschen oder mit dem Fahrrad in die Stadt kam.
Zeit für die Männer, von denen jeder eine Kopfbedeckung trägt, für ein Schwätzchen.
Die Nachricht auf der Karte enthält in spanischer Sprache ein Lob auf die Stadt Wilster:
„Wilster es una ciudad importante“ – Wilster ist eine bedeutende Stadt.
Das gilt heute noch für jeden Heimat-Freund!

Bildrechte: Carl Kuskop, Wilster

Anmerkung: Die ergänzend vorgestellte Ansichtskarte in leicht variierter Aufmachung befindet sich in der Sammlung Udo Urban, Wilster

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1926 - Wochenmarkt auf dem Platz vor der Kirche

1926 Wochenmarkt in Wilster
Das Motiv dieser als Feldpost-Karte vorgesehenen Ansichtskarte wurde bereits in den 1920er Jahren verwendet.
Schon damals fand der Wochenmarkt an jedem Sonnabend statt; Standort war bis in die 1960er Jahre der Platz vor der Kirche, danach am Colosseum.
Die Waren und landwirtschaftlichen Erzeugnisse wurden damals mit Pferdewagen in die Stadt gebracht, wie auch die Landbevölkerung zumeist mit Kutschen oder mit dem Fahrrad in die Stadt kam.
Während die Frauen den Einkauf vornahmen, hatte es für die Männer, von denen jeder eine Kopfbedeckung trägt, Zeit für ein Schwätzchen.

Bildrechte: Carl Kuskop, Wilster

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1910 - Wochenmarkt in der nordwestlichen Ecke des Marktplatzes

1910 Wochenmarkt auf dem Marktplatz
Bauern aus der Wilstermarsch bieten ihre Waren auf dem Marktplatz in Wilster an; es herrscht lebhafter Betrieb.
Als Transportfahrzeuge wurden seinerzeit fast ausschließlich von Pferde-Gespannen gezogene Ackerwagen genutzt. Während des Wochenmarktes wurden die Pferde abgespannt und in den Stallungen benachbarter Gasthöfe untergestellt - vorrangig in den am Bartholomäus-Gang gelegenen Stallungen des Gasthofes \"Zur Börse\" von Johannes Ruge am Markt.
Links steht das Geschäftshaus des Photographen Carl Kuskop, welcher auch einen Verlag für Ansichtskarten betrieb. Rechts an dem Gebäude führte ein schmaler Gang zu dem rückwärtig liegenden Atelier, welches von dem Photographen Ludwig Behning übernommen wurde und später von dessen Sohn Werner Behning.
Rechts von dem Gang steht die im Jahre 1900 erbaute und im Jahr 1963 abgebrochene Turnhalle.

Bildrechte: vermutlich Karl Kuskop, Wilster
Sammlung Werner Behning
Anmerkung: Robert Friedrichs macht sich seit Jahren dadurch verdient, daß er alte Foto aus der Sammlung seines Großvaters Werner Behning als Repros alter Postkarten oder mittels des Alt-Wilster-Kalender interessierten Heimatfreunden anbietet. Wer diese oder von den Originalnegativen gezogene Fotografien erwerben möchte, den verweisen wir auf die Seite Alt-Wilster

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1920 - Wochenmarkt auf dem Marktplatz

1920 Wochenmarkt auf dem Marktplatz
Bauern aus der Wilstermarsch bieten ihre Waren auf dem Marktplatz in Wilster an; es herrscht lebhafter Betrieb.
Als Transportfahrzeuge wurden seinerzeit fast ausschließlich von Pferde-Gespannen gezogene Ackerwagen genutzt. Während des Wochenmarktes wurden die Pferde abgespannt und in den Stallungen benachbarter Gasthöfe untergestellt - vorrangig in den am Bartholomäus-Gang gelegenen Stallungen des Gasthofes "Zur Börse" von Johannes Ruge am Markt.
Das 1912/13 an der Ecke des Marktes zur Marktstraße (der späteren Op de Göten) erbaute Geschäftshaus von J.P.T.Andersen dominiert die Häuserzeile.

Bildrechte: Robert Friedrichs, Wilster - Sammlung Werner Behning
Anmerkung: Robert Friedrichs macht sich seit Jahren dadurch verdient, daß er alte Foto aus der Sammlung seines Großvaters Werner Behning als Repros alter Postkarten oder mittels des Alt-Wilster-Kalender interessierten Heimatfreunden anbietet. Wer diese oder von den Originalnegativen gezogene Fotografien erwerben möchte, den verweisen wir auf die Seite Alt-Wilster

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1955 - Wochenmarkt auf dem Marktplatz

1955 An jedem Mittwoch und Sonnabend fand auf dem Marktplatz im Schatten der Kirche in der Zeit von 8:00 bis 12:00 ein Wochenmarkt statt, der sich eines großen Zuspruches erfreute.
Es gab Stände für Gemüse und Obst, Blumen, Fisch, Geflügel, Eier usw.
Im Hintergrund rechts ist die Drogerie von Heinz Josupeit erkennbar; die Drogerie wurde Mitte der 1960er Jahre an den Standort Ecke Burger Straße / Tagg Straße verlegt.

Bildrechte: Robert Friedrichs, Wilster - Sammlung Werner Behning
Anmerkung: Robert Friedrichs macht sich seit Jahren dadurch verdient, daß er alte Foto aus der Sammlung seines Großvaters Werner Behning als Repros alter Postkarten oder mittels des Alt-Wilster-Kalender interessierten Heimatfreunden anbietet. Wer diese oder Fotos von den Originalnegativen erwerben möchte, den verweisen wir auf die Seite Alt-Wilster

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1909 - St. Bartholomäus Kirche, Wochenmarkt

ca. 1909 Das Foto zeigt die Wilsteraner St. Bartholomäus-Kirche (gerne nach dem Erbauer Ernst-Georg Sonnin auch Sonnin-Kirche genannt);
über die Bäume ragt der 52m hohe Turm; dieser noch mit der alten Uhr; sie hatte nur einen Zeiger, um die Stunden anzuzeigen. 1911 wurden Uhrwerk und Ziffernblatt erneuert.
Unter den blühenden Kastanienbäumen bieten Händler ihre Waren an, denn es ist Wochenmarkt – er fand bis Ende der 1960er Jahre an diesem Ort vor der Kirche statt.

Bildrechte: Das Foto stammt aus der Sammlung Werner Behning, Wilster

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1920 - Marktplatz und Kirche, alter Bahnhof, Villa Schütt, Altes Rathaus

1920 Marktplatz und Kirche, alter Bahnhof, Villa Schütt, Hudemann´sches Haus, Altes Rathaus
Mehrbildkarte
Die 1921 gelaufene Ansichtskarte zeigt insgesamt 6 unterschiedliche Motive aus der Stadt Wilster, wobei die Fotos zumeist einige Jahre älter sind.
- oben links: um 1909 Pferdehandel auf dem Marktplatz vor der Kirche St. Batholomäus.
- oben mittig: um 1908 der im Jahr 1878 in Betrieb genommene erste Bahnhof der Stadt Wilster an der Bahnhofstraße (der heutigen Tagg-Straße); er wurde 1920 nach Fertigstellung der Bahnstrecke Hamburg - Westerland der Bahnhof nach seinem heutigen Standort verlegt, die Straßen in der Folge umbenannt.
- oben rechts: um 1915 Jugendstil-Villa. Am Ende der Zingelstraße hatte sich 1897 der Wilsteraner Fabrikant Marcus Schütt die repräsentative Villa errichten lassen.
unten links: um 1915, Wochenmarkt auf dem Marktplatz vor dem 1912/13 erbauten Geschäftshaus J.P.T. Andersen.
- unten mittig: um 1915 Hudemann´sches Haus an der Schmiedestraße; der überaus prächtige Backsteingiebel des aus dem Jahre 1596 stammenden Hauses ist eine besondere bauliche Kostbarkeit in der Stadt Wilster. Leider mußte der untere Teil der Giebelfront im Jahre 1927 erneuert werden, weshalb heute nur der über dem Schwebebalken befindliche Teil aus alter Zeit stammt.
- unten rechts: Das 1585 errichtete Alte Rathaus der Stadt Wilster nach seiner in den Jahren 1914/15 erfolgten Restaurierung, bei welcher es wieder in seinen ursprünglichen Renaissancestil zurück versetzt wurde, nachdem es zuvor mit Elementen des Barock verfälscht worden war. Bei der Restaurierung ist das zuvor im Untergeschoß vorhanden gewesene Fachwerkmauerwerk durch ein reines Backsteinmauerwerk ersetzt worden.

Bildrechte: Carl Kuskop, Wilster

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1899 - Marktplatz, Op de Göten (damalige Markt Straße) c

1899 Wochenmarkt auf dem Marktplatz, Blick in die Marktstraße (spätere Op de Göten).
Kolorierte Fassung einer etwas älteren Aufnahme. Der Blick geht in die Markt-Straße (die heutige Op de Göten). Rechts das Hotel Wilstermarsch-Haus an der Einmündung der Deichstraße. Ihm gegenüber steht noch das alte Geschäftshaus der Firma J.P. T. Andersen, die hier in den Jahren 1912/13 das heute noch bestehende Geschäftshaus errichten ließ.
Dahinter das Haus mit dem Erker wurde 1896 errichtet; in ihm wurde viele Jahrzehnte die Drogerie Meyer (bis in die 1970er Jahre) betrieben.
Außerhalb des Schattens der die Bartholomäus-Kirche umsäumenden Kastanienbäume haben die Bauern ihre Ackerwagen aufgestellt, auf welchen sie die angebotenen Waren ausstellen; daneben weitere Verkaufsstände. Ganz rechts eine Pferdekutsche.
Die Herren alle mit Hut oder Mütze, mit weißem Hemd und wohl auch mit Binder; die kleinen Mädchen tragen Kittelschürzen, ganz apart rechts vor dem Wiulstermarsch-Haus die Dame im weißen Kostüm.
Sehr interessant ist, daß offenkundig ein Code genutzt wurde für die handschriftliche Nachricht auf der Karte – wer macht sich daran, den Code zu knacken?

Bildrechte: Carl Kuskop, Wilster

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03 - Wilsterau - Holstenau und Burger Au

Grenze von Marsch und Geest
Luftbild von Burg in Dithmarschen - Übergang zwischen den Landschaftsformen
Links am Bildrand ist die Burger Au zu erkennen; sie ist ein Nebengewässer der Wilsterau, deren ursprünglicher Oberlauf die Holstenau ist!

Auf dem Luftbild ist der harte Übergang zwischen den Landschaften Marsch und Geest erkennbar. Neben den natürlichen landschaftlichen Elementen fällt im Vordergrund der kreisrunde Wall der Bökelnburg auf, einer aus altsächsischer Zeit stammenden und um das Jahr 800 errichteten Volksburg.
Der Blick geht von der waldreichen Geest und über den Ort Burg hinweg in die weite Marschenlandschaft, die aus mächtigen eiszeitlichen Sedimentablagerungen gebildet wurde.
Steil aus der weiten und ebenen Marsch steigt der weitgehend bewaldete Klev als Rand der Geest auf. Seine Form verrät, daß er vor Jahrtausenden (etwa vor 4000 bis 5000 Jahren) von den Gezeiten des Meeres geformt wurde, welches bis zu seinem Fuß reichte.
Parallel zum Rand des Klev fließt die Burger Au, welche lange Zeit wichtigster Zufluß der Wilsterau war und in welche sie beim Kattenstieg einmündete.
Obwohl die Burger Au mit dem Helmschen Bach zuletzt wohl mehr Wasser führte als die Holstenau, ist jedoch die letztere der eigentliche Quellfluß der Wilsterau.
Nach dem Bau des Kaiser-Wilhelm-Kanal ist die Holstenau sogar in mehrere Abschnitte zerteilt worden, die heute grabenähnliche Erscheinungsbilder aufweisen.
Im Mittelalter mündete die Burger Au nicht sehr weit entfernt von der jetzigen Landstraße in die Wilsterau, bis der Hauptlauf vermutlich aus Entwässerungsgründen zum jetzigen Kattenstieg gegraben wurde. Der alte Verlauf der Burgerau in diesem Abschnitt ist auf Luftbildern aus den Flurzuschnitten noch deutlich erkennbar. Das verlassene Gewässerbett der Burger Au wurde auch nicht verfüllt, sondern bildete sich in die Form eines Entwässerungsgraben zurück.

Weshalb die Holstenau viel älter ist als die Burger Au und sie daher der Quellfluß der Wilsterau ist, wird nachfolgend dargelegt.
Der Wasserspiegel der Elbe lag während der letzten Eiszeit wegen des unter dem Eisschild und in mächtigen Gletschern gebundenen Eises ganz erheblich tiefer als heute. Vor etwa 20.000 Jahren zum Höhepunkt der Weichseleiszeit lag gegenüber heute der Meeresspiegel 100 bis 120 m tiefer.
Die durch Ablagerungen der Eiszeit gebildete Geest wurde von vielen Rinnsalen entwässert, die in dem hier betrachteten Gebiet direkt, wenn auch in vielen Windungen, in die Ur-Elbe entwässerten. Sie wuschen das bindige Material aus und schufen so weitgehend unfruchtbare (d.h. güste Flächen; daher der Begriff "Geest") und beförderten dieses in die heutige Marsch.
Zu diesen Rinnsalen gehörten beispielsweise die später so bezeichneten Gewässer Holstenau/Wilsterau, die Bekau und auch die Stör, deren in die Geest einschneidenden Bach- bzw. Flußtäler noch heute gut in der Topographie erkennbar sind.
Die Burger Au existierte noch nicht; hangparallele Gewässer bilden sich natürlicherweise nicht. Der Fuß der Geest war gut entwässert, denn zur Elbe hin bestand ein großes Gefälle!
Die Situation änderte sich mit dem Abschmelzen des Inlandeises und mit dem damit einhergehenden beständigen Anstieg des Meeresspiegels. In der Zeit vor 7.000 Jahren erfolgte der Anstieg mit etwa 2 m im Jahrhundert relativ rasch. Danach trat eine Zeit auf, in welcher sich der Anstieg des Meeresspiegels verlangsamte, zeitweilig zum Stillstand kam und sogar Rückzugsphasen auftraten. Die vorrückende Nordsee überflutete das Gebiet und führte zu beständigen Über- und Umlagerungen. Die Ablagerungen stammten von den Gletschern im Osten und höhten das weite Urstromtal der Elbe allmählich auf. Durch Sedimentation entstand Marsch- und Schwemmland. Das Entwässerungssystem der Geestabflüsse – so auch der Holstenau/Wilsterau - blieb dabei jedoch in seinen Grundzügen erhalten. Zuletzt erreichte das Meer den das Urstromtal der Elbe begrenzenden Geestrand. Sturmfluten formten ihn durch Abrasion um und bildeten das langgestreckte steil aus der Marsch aufragende Kliff – den Klev. Die ehemalige Meeresküste ist auf Luftbildern gut zu erkennen.

Die Burger Au (Walburgsau) gab es noch nicht, sie sollte erst noch entstehen.
Vor dem nach Ansteigen des Meeresspiegels durch Abrasion infolge Sturmfluten entstandenen Kliff (dem Klev genannten bis zu 40 m hohen Steilhang der Hohen Geest) bildete das Meer mit dem vom Geestrand abgetragenen Material Strandwälle bzw. Nehrungen aus. Weil sich auf den Strandwällen Dünen bildeten, bezeichnet man sie als Donn (= Düne). Diese behinderten den Abfluß der vor dem Klev gelegenen Flächen und des von der Geest kommenden Hangdruckwassers.
In dem hier betrachteten Bereich schließt der ehemalige Strandwall bei Norderdonn an den Klev und zieht sich dann über St. Michaelisdonn, Dingerdonn, Warferdonn bis Averlak und endet bei Taterphal. Östlich von Taterphal hinderte das dort aufgewachsene und bis zur Elbe reichende hohe Moor den Abfluß aus der keilförmigen Senke zwischen Donn und Klev. Es entstand vom sich in der Senke ausbildenden Kuden-See aus in nordöstlicher Richtung ein Abflußgerinne: die Burger Au bzw. Walburgsau, die in die Holstenau/Wilsterau einmündete.
Die Moore hatten sich gebildet, nachdem in Ufernähe der Flüsse durch Sedimentation das Gelände schneller als in den flußferneren Bereichen aufwuchs und somit deren Entwässerung unterbrach. Die unterschiedlich breiten sogenannten Uferrehnen bzw. breiten Uferwälle an Elbe, Stör und auch der Wilsterau sind heute am Geländerelief noch gut erkennbar. Sie wurden in historischer Zeit zuerst besiedelt. In den in ihrem Abfluß gestörten sumpfigen Senken entstanden Moore und Blänken (z.B. der Kudensee, daneben aber auch mehrere in früheren Zeiten in der Marsch vorhandene flache Seen).

Die nach Zeiten erheblicher Wassersnot der Wilstermarsch von unbekannter Hand am 22. Februar 1721 gefertigte und stark verzerrte Handzeichnung (Bild 2) verdeutlicht, daß vor etwa 300 Jahren die für das Entstehen der Burger Au maßgebliche topografische Situation noch vorhanden war.
Oben am Kartenrand ist der ausgedehnte Kudensee mit seinem Abflußgerinne Burger Au zur Wilsterau/Holstenau zu erkennen. Er füllte nahezu die gesamte Senke zwischen Klev und Hochmoor aus, denn südlich des Kudensees versperrt das ausgedehnte Hochmoor wie ein Querriegel den Abfluß. Im Bereich des Schenkeldeiches (in Höhe der heutigen Schenkel-Brücke) allerdings haben zahlreiche Rinnen das Moor zerstört und bedrohen so die tief gelegene Marsch mit dem Hochwasser des seinerzeit noch sehr großflächigen Kudensees. Der Abfluß des Sees nach Westen ist versperrt durch den Donn (ehemaliger Strandwall), welcher aus Nord-Süd Richtung kommend rechtwinklig auf das Hochmoor trifft.
Als Abflußhindernisse erzwangen Hochmoor und Donn den Abfluß des Kudensees nach Osten zur Wilsterau/Holstenau.
Die beigefügten Kartenausschnitte (Bilder 3 und 4) aus der 1659 von Caspar Dankwerth herausgegebenen "Neue Landesbeschreibung der zwei Herzogtümer Schleswig und Holstein") verdeutlichen u.a. die alte Situation der Gewässer, wie sie vor der Abtorfung der Hochmoore und dem Bau des NOK vorhanden war. Insbesondere die Darstellung der Flüsse, Höhen und Moore zeigen augenscheinlich, dass die Holstenau der ursprüngliche Oberlauf der Wilsterau war und erst nach Steigen des Meeresspiegels, der Entstehung der Donns und das Aufwachsen des Hochmoores sich das Gerinne der Burger Au in östliche Richtung entwickelte.

Im Fazit ist zu dem hier behandelten Thema festzustellen, daß die Burger Au viele Jahrtausende jünger ist als die Holstenau/Wilsterau.
Die Burger Au ist ursprünglich ein Nebenfluß der Holstenau/Wilsterau!

Bildrechte: nicht bekannt

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1899 - Marktplatz, Op de Göten (damalige Markt Straße) a

1899 Wochenmarkt auf dem Marktplatz.
Außerhalb des Schattens der die Bartholomäus-Kirche umsäumenden Kastanienbäume haben die Bauern ihre Ackerwagen aufgestellt, auf welchen sie die angebotenen Waren ausstellen; daneben weitere Verkaufsstände. Ganz rechts eine Pferdekutsche.
Die Herren alle mit Hut oder Mütze, mit weißem Hemd und wohl auch mit Binder; die kleinen Mädchen tragen Kittelschürzen, ganz apart die Dame im weißen Kostüm vor dem Hotel \"Wilstermarsch-Haus\".
Der Vorgängerbau von J.P.T. Andersen steht noch an der Ecke Markt / Op de Göten (damalige Marktstraße)

Bildrechte: Carl Kuskop, Wilster

Anmerkung: Die ergänzend vorgestellte Variante der Karte mit veränderten Aufdruck befindet sich in einer externen Sammlung

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1899 - Marktplatz, Op de Göten (damalige Markt Straße) b

ca. 1899 Wochenmarkt auf dem Marktplatz.
Außerhalb des Schattens der die Bartholomäus-Kirche umsäumenden Kastanienbäume haben die Bauern ihre Ackerwagen aufgestellt, auf welchen sie die angebotenen Waren ausstellen; daneben weitere Verkaufsstände.
Ganz rechts eine Pferdekutsche.
Die Herren, alle mit Hut oder Mütze, mit weißem Hemd und wohl auch mit Binder; die kleinen Mädchen tragen Kittelschürzen, ganz apart die Dame im weißen Kostüm vor dem Hotel \"Wilstermarsch-Haus\".
Der Vorgängerbau von J.P.T. Andersen steht noch an der Ecke Markt / Op de Göten (damalige Marktstraße)

Bildrechte: Carl Kuskop, Wilster

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1910 - Kirche St. Bartholomäus, Marktplatz a

1910 Kirche, Marktplatz
Der Turm der Vorgängerkirche wurde beim Bau der St. Bartholomäus-Kirche (gerne auch Sonnin-Kirche nach dem Baumeister Ernst-Georg Sonnin genannt) übernommen, wobei das neue Kirchenschiff allerdings aus der klassischen Ost-West Achse heraus in die Längsachse des Marktplatzes gedreht wurde. Der Helm des alten Turmes wurde um 4,30m höher geschraubt; die Spitze des Turmes war von Anfang an etwas schief. Unter den blühenden Kastanien Verkaufsstände; hier fand über einen langen Zeiraum der Wochenmarkt statt.

Bildrechte: Verlag v. L. Behning, Wilster

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1910 - Kirche, Marktplatz b

1910 Kirche, Marktplatz
Bei der offenbar am 24.08.1923 erworbenen Ansichtskarte handelt es sich um eine nachträglich kolorierte Aufnahme aus der Zeit vor 1910.
Unter den blühenden die Kirche umsäumenden Kastanien sind Verkaufsstände erkennbar; hier fand über einen langen Zeitraum der Wilsteraner Wochenmarkt statt.
Beim Bau der St. Bartholomäus-Kirche (gerne auch Sonnin-Kirche nach dem Baumeister Ernst-Georg Sonnin genannt) war der Turmsockel der Vorgänger-Kirche übernommen worden, wobei das neue Kirchenschiff allerdings aus der klassischen Ost-West Achse heraus in die Längsachse des Marktplatzes gedreht wurde.
Der Helm des alten Turmes wurde um 4,30m höher geschraubt; die Spitze des Turmes war von Anfang an etwas schief.

Bildrechte: Die Ansichtskarte erschien im Verlag Carl Göttsche, Wilster
das Foto stammt offensichtlich von: L. Behning, Wilster

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1915 - Marktplatz, Op de Göten - Markttag in Wilster a

1915 Marktplatz, Op der Göten (damalige Marktstraße) - Markttag / Wochenmarkt in Wilster
Die Waren und landwirtschaftlichen Erzeugnisse wurden seinerzeits mit von Pferden gezogenen Ackerwagen in die Stadt gebracht.
Dieses Bild veranschaulicht die Notwendigkeit von Gaststätten mit Ausspannmöglichkeiten zur Unterbringung der Pferde während der Marktzeit, so wie sie beispielsweise die Gaststätten „“Zur Börse“ von Johannes Ruge oder der Gasthof "Zur Linde" von Peter Brandt boten.
Dominierend das 1912/13 erbaute Geschäftshaus von J.P.T. Andersen.

Bildrechte: Carl Kuskop, Wilster


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