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1913 - Bahnhofstraße - spätere Tagg Straße - mit dem Post Gebäude

1913 Bahnhofstraße - spätere Tagg Straße - mit dem Gebäude der Kaiserlichen Post
An der späteren Tagg-Straße – sie hieß seinerzeit Bahnhofstraße – lag gegenüber dem an der jetzigen Strecke nach Brunsbüttel gelegenen ersten Bahnhof der Stadt Wilster das Gebäude der Kaiserlichen Post (der Straßenabschnitt davor gehört heute zur Etatsrätin-Doos-Straße); das Gebäude hier rechts im Bild.
Das Gebäude der Post war entworfen und gebaut worden von dem wilsteraner Architekten und Maurermeister Claus Stockfleth, einem Ururgroßvater von Peter J. von Holdt.
Der Betrieb der Post in diesem Gebäude wurde am 26. April 1999 eingestellt. Das Gebäude wurde im Juni 2002 abgebrochen.
Auf dem Foto posieren zwei Radfahrer sowie der uniformierte Fahrer mit seinem Automobil.

Bildrechte: Verlag Carl Kuskop, Wilster

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1913 - Post-Gebäude in der früheren Bahnhof Straße - der späteren Tagg-Straße

ca. 1913 Gebäude der Post in der früheren Bahnhof Straße - der späteren Tagg-Straße
Das Gebäude der Post war gegenüber dem ersten Wilsteraner Bahnhof in der nach diesem benannten Bahnhof Straße errichtet worden.
Das Gebäude war entworfen und gebaut worden von dem wilsteraner Architekten und Maurermeister Claus Stockfleth, welcher auch längere Zeit Eigentumsanteile an dem Gebäude hatte; er war ein Ururgroßvater des Begründers dieser Heimat-Seite.
Hier posieren Bedienstete der Post mit einem Kraftwagen sowie die Landzusteller mit ihren Fahrrädern für den Fotografen.
Hinter dem Gebäude gelangte man hinten links zu dem Platz am Colosseum.
Der Betrieb der Post in diesem Gebäude wurde am 26. April 1999 eingestellt. Das Gebäude wurde im Juni 2002 abgebrochen.

Bildrechte: Robert Friedrichs, Wilster - Sammlung Werner Behning
Anmerkung: Robert Friedrichs macht sich seit Jahren dadurch verdient, daß er alte Foto aus der Sammlung seines Großvaters Werner Behning als Repros alter Postkarten oder mittels des Alt-Wilster-Kalender interessierten Heimatfreunden anbietet. Wer diese oder Fotos von den Originalnegativen erwerben möchte, den verweisen wir auf die Seite Alt-Wilster

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1910 - Bahnhof in der späteren Tagg-Straße - frühere Bahnhof Straße

1910 Bahnhof mit gepflegten Gartenanlagen in der damaligen Bahnhof Straße, der späteren Tagg-Straße.
Der erste Bahnhof der Stadt Wilster wurde 1878 an der heutigen Tagg-Straße (damals Bahnhofstraße) in Betrieb genommen;
er lag an der Bahnstrecke (sogenannte Marschbahn), die von Altona über Wilster nach Heide (und später bis Ribe in Nordschleswig) führte. Die Bahnstrecke querte bei Taterpfahl (das ist bei Averlak) den Nord-Ostsee Kanal.
Der Bahnhof Wilster wurde im Jahre 1920 nach Fertigstellung der über Hochdonn führenden Strecke Hamburg-Westerland an die heutige Bahnhofstraße verlegt; die ehemalige Bahnhofstraße erhielt den Namen Tagg Straße nach einem Wilsteraner Geschwisterpaar, welches sich durch Wohltätigkeit verdient gemacht hatte.
Im Hintergrund links ist das dem Bahnhof gegenüber liegende Gebäude des Kaiserlichen Postamtes Post zu erkennen. Das Gebäude war entworfen und gebaut worden von dem wilsteraner Architekten und Maurermeister Claus Stockfleth, einem Ururgroßvater von Peter J. von Holdt.
Der Betrieb der Post in diesem Gebäude wurde am 26. April 1999 eingestellt. Das Gebäude wurde im Juni 2002 abgebrochen.

Bildrechte: Robert Friedrichs, Wilster - Sammlung Werner Behning
Anmerkung: Robert Friedrichs macht sich seit Jahren dadurch verdient, daß er alte Foto aus der Sammlung seines Großvaters Werner Behning als Repros alter Postkarten oder mittels des Alt-Wilster-Kalender interessierten Heimatfreunden anbietet. Wer diese oder Fotos von den Originalnegativen erwerben möchte, den verweisen wir auf die Seite Alt-Wilster

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1903 - Am Bahnhof - seinerzeitige Bahnhofstraße, spätere Tagg-Straße

1903 Am Bahnhof - seinerzeitige Bahnhofstraße, spätere Tagg-Straße
Der im Jahr 1878 in Betrieb genommene erste Bahnhof der Stadt Wilster lag an der damaligen Bahnhofstraße (der heutigen Tagg-Straße); er wurde 1920 nach Fertigstellung der Bahnstrecke Hamburg - Westerland (der Marschbahn) nach seinem heutigen Standort verlegt.
Gegenüber dem Bahnhof lag auf der anderen Straßenseite das Gebäude der Post (auf der Abbildung ganz rechts). Das Gebäude war entworfen und gebaut worden von dem Wilsteraner Architekten und Maurermeister Claus Stockfleth, einem Ururgroßvater des Betreibers der Heimat-Seite mein-wilster. Das Gebäude wurde etwa einhundert Jahre später (2002) beseitigt.
Die Karte ist mit einem Wappen verziert, welches offenbar dasjenige der Stadt Wilster darstellen soll. Es weist allerdings heraldische Merkwürdigkeiten auf. Zum einen schwimmt der Fisch nach links (heraldisch vom Schildträger aus betrachtet), was falsch ist, denn der Fisch im Wilsteraner Wappen schwimmt nach rechts. Zum anderen weist der Schild im holsteinischen Nesselblatt hier eine fünfblättrige Rose auf (eine solche wurde als Wappenbild im 13ten Jahrhundert durch Vererbung von Holte (Schloß Holte bei Dinslaken) durch Erbtochter Mechtild von Holte auf die Burggrafen von Arenberg übertragen) und ist in dem hier dargestellten Zusammenhang wohl der Phantasie des Photographen entsprungen.

Bildrechte: Carl Kuskop, Wilster

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1901 - Bahnhofstraße (Tagg-Straße) mit dem Bahnhof an der Marschbahn

1901 Bahnhofstraße, spätere Tagg-Straße.
Der erste Bahnhof (das am Ende der belebten Straße im Hintergrund erkennbare Gebäude) der Stadt Wilster wurde 1878 an der heutigen Tagg-Straße (damals Bahnhofstraße) in Betrieb genommen.
Die von Altona kommende Strecke der sogenannten Marschbahn führte von Wilster weiter über Landscheide (St. Margarethen Bahnhof), querte mit einer Drehbrücke bei Taterpfahl den Nord-Ostsee Kanal und dann weiter nach Heide und bis Ribe in Nordschleswig.
Der an der heutigen Tagg Straße gelegene Bahnhof wurde nach Fertigstellung der über Hochdonn führenden Strecke Hamburg-Westerland im Jahre 1920 an die heutige Bahnhofstraße verlegt.
Die Karte ist auf einem eigens dafür vorgesehenen unbedrucktem Feld mit einem aufgeklebten Wappen verziert, welches offenbar dasjenige der Stadt Wilster darstellen soll. Das Wappen weist allerdings heraldische Merkwürdigkeiten auf. Zum einen schwimmt der Fisch nach links (heraldisch vom Schildträger aus betrachtet), was falsch ist, denn der Fisch im Wilsteraner Wappen schwimmt nach rechts. Zum anderen weist der Schild im holsteinischen Nesselblatt hier eine fünfblättrige Rose auf anstelle eines von Silber und Rot geteilten Schildchen: Die Darstellung des Wappens ist in dem hier dargestellten Zusammenhang offenbar der Phantasie des Photographen entsprungen.
Bei weiteren Ansichtskarten in ähnlicher Aufmachung wurde das Wappen direkt auf die Ansichtskarte gedruckt.

Bildrechte: Carl Kuskop, Wilster

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1948 Nachricht aus dem Sowjetischen Kriegsgefangenlager 7185 Michailowska

1948 Nachricht aus dem Sowjetischen Kriegsgefangenlager 7185 Michailowska (*1 Anm.)
Im vom nationalsozialistischen Deutschland entfesselten Weltkrieg und dem menschenvernichtenden Rassenwahn haben weltweit etwa 80 Millionen Menschen ihr Leben verloren, Städte und Dörfer wurden vernichtet, große Landstriche verwüster, Millionen Menschen unter Aufgabe von Hab und Gut aus ihrer Heimat vertrieben.
Etwa 11 Millionen Angehörige der Wehrmacht gerieten in Gefangenschaft und sehr viele von ihnen verloren insbesondere in den sowjetrussischen Kriegsgefangenen- und Arbeitslager ihr Leben.
Die vorgestellte Postkarte wurde im russischen Lager 7185 Michailowska von einem Kriegsgefangenen geschrieben.
Die Postkarte des Kriegsgefangenen Reinhold Friedrich Bullert (geboren 1901) ist gerichtet an seinen Bruder, den in Hochfeld in der Gemeinde Dammfleth wohnenden Müllermeister Johannes Bullert, welcher auf der Hochfelder Mühle beschäftigt war.
Wie jegliche Post aus dem Lager unterlag die Postkarte der Zensur; der auf ihr abgedruckte linke rautenförmige Stempel mit den Ziffern „77“ belegt, dass die Nachricht freigegeben wurde.
Diese lautet:

25.6.48
Lieber Bruder, Schwägerin und Kinder!
Freudevoll und mit Dank erhielt ich die erste Post vom 30.6.48 (*2 Anm.) von Dir. Endlich haben wir uns gefunden. Deine Zeilen zur Kenntnis genommen. Ersehe daraus, daß Du gesund bist, was ich auch von mir berichten kann. Trotz Verlustes von Hab, Gut und der Heimat ist Gesundheit doch das Beste von allem. Ich erwarte täglich Post von Elfriede. Deine Karte erhielt ich am 21.6. Berichte mir doch über unser Aller Geschwister und Angehörigen, soweit Du Verbindung mit ihr hast. Ich richte an sie, sowie an Dich nebst Familie, viele herzliche Grüße aus weiter Ferne.
Ferner grüße alle Bekannte.
Dein Bruder Reinhold

Die Familie Bullert stammt aus dem Dorf Linde (heute polnisch: Lipka); ein Ort mit Sitz einer Landgemeinde im damaligen Kreis Flatow in Pommern (im Norden der polnischen Woiwodschaft Großpolen). Die Familie hat dort eine eigene Mühle besessen; der Müllermeister Johannes Bullert fand Beschäftigung an der Hochfelder Mühle, wo er bis zu seinem Eintritt in die Rente tätig war, so wie auch einer seiner Söhne, der Mühlenbau-Ingenieur Reinhard Bullert.
Der Schreiber der Karte, Reinhold Bullert, wurde 1949 aus der russischen Kriegsgefangenschaft entlassen. Er fand seine Familie wieder in Torgau an der Elbe, wo er lebte bis zu seinem Tode im Jahr 1974.

Anmerkungen:
1) Das Sowjetrussische Kriegsgefangenenlager 7185 befand sich bei Michailowka, welches gelegen ist etwa 200 km nordwestlich von Wolgograd, dem damaligen Stalingrad.
In dem Ort war von der nationalsozialistischen Schreckensherrschaft in ihrem menschenfeindlichen Rassenwahn in der Zeit des Zweiten Weltkrieges zeitweilig ein Konzentrationslager eingerichtet worden, welches für die dorthin Deportierten die Vernichtung durch Arbeit vorsah.
Es handelt sich nicht um das gleichnamige in Transnistrien gelegene Zwangsarbeitslager, in welchem neben viel zu vielen anderen unschuldigen Menschen auch die vielfach als Anne Frank des Ostens bezeichnete Selma Merbaum, von welcher ein berührender Gedichtband überliefert ist, als 18jähriges Mädchen den Tod fand.
2) Das genannte Eingangsdatum liegt nach (!) dem Ausgangsdatum der Postkarte

Auf der Anschriftseite der Postkarte ist mit Bleistift vermerkt:
Karl Heinz Leischke Burg L.N. 7185
der Genannte ist offenbar ein im selben Lager untergebrachter Mitgefangener


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1902 - Bahnhofstraße (spätere Tagg-Straße)

1902 Bahnhofstraße (spätere Tagg-Straße)
Die heutige Tagg-Straße hieß seinerzeit Bahnhofstraße, da an ihr der erste Bahnhof der Stadt Wilster lag; der Bahnhof wurde 1920 verlegt nach der Eröffnung der Strecke nach Westerland über die Hochbrücke in Hochdonn.
Gegenüber dem alten Bahnhof stand das Gebäude der Post. Das Gebäude war entworfen und gebaut worden von dem Wilsteraner Architekten und Maurermeister Claus Stockfleth, einem Ururgroßvater von Peter J. von Holdt.
Das Gebäude wurde etwa hundert Jahre später (2002) beseitigt .

Bildrechte: Verlag v. Carl Kuskop, Photograph, Wilster

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1878 - Bahnhofstraße (heutige Tagg Straße) mit dem damaligen Bahnhof

1878 Bahnhofstraße (heutige Tagg Straße) mit dem damaligen Bahnhof
Im Vordergrund die Eckhäuser an der Einmündung der Straße in die Burger Straße.
Der erste Bahnhof (das am Ende der Straße quer zu dieser stehende Gebäude) der Stadt Wilster wurde im Jahr 1878 an der heutigen Tagg-Straße (damals Bahnhofstraße) in Betrieb genommen.
Der Bahnhof lag an der damaligen Hauptstrecke der sogenannte Marschbahn, welche von Altona über Wilster bis Hvidding in Nordschleswig führte. Sie querte bei Taterpfahl den Nord-Ostsee Kanal) und von dort weiter Richtung Heide.
Der Wilsteraner Bahnhof wurde nach Fertigstellung der über Hochdonn führenden Strecke Hamburg-Westerland im Jahre 1920 an die heutige Bahnhofstraße verlegt, die Tagg-Straße erhielt ihren heutigen Namen.

Bildrechte: Hans-Peter Mohr, Wilster
Anmerkung: Auf der Ansichtskarte ist kein Verlag vermerkt. Die alte Aufnahme ist reichlich ein halbes Jahrhundert später für eine sogenannte private Ansichtskarte genutzt worden. Sie stammt aus einem 1933 vom damaligen Heimatverein Wilstermarsch als Ehrengabe Herrn Pastor D.Dr. Wilhelm Jensen überreichten Album, welches freundlicherweise von Frau Sigrid Malz, Karlruhe, mit Zustimmung der Nachkommen des D.Dr. Wilhelm Jensen für die Heimat-Seite mein-wilster zur Verfügung gestellt wurde.

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1902 - Bahnhofstraße (spätere Tagg-Straße)

1902 Bahnhofstraße (spätere Tagg-Straße)
Bei dieser Ausfertigung der Karte handelt es sich um einen Fehldruck, bei dem versehentlich kopfstehend der Eindruck „Gruss aus Ichenhausen, Marktstrasse“ eingedruckt wurde; Ichenhausen ist ein zwischen Ulm und Augsburg gelegener Ort.
Es handelt sich hier aber um die ehemalige Bahnhofstraße in Wilster mit dem Postgebäude ganz rechts.
Die Straße erhielt nach dem Bau des Bahnhofs (1920) an der heutigen Bahnhofstraße den Namen Tagg-Straße, wobei in neuerer Zeit ein Teil der Straße in die Etatsrat-Michaelsen Straße einbezogen wurde.

Bildrechte: Verlag Mayer Neuburger, Ichenhausen

Anmerkung: Vergleiche die nachfolgende und vom Motiv identische Karte

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1878 - Bahnhofstraße (heutige Tagg Straße) mit dem damaligen Bahnhof

1878 Bahnhofstraße (heutige Tagg Straße) mit dem damaligen Bahnhof
Im Vordergrund die Eckhäuser an der Einmündung der Straße in die Burger Straße.
Der erste Bahnhof (das am Ende der Straße quer zu dieser stehende Gebäude) der Stadt Wilster wurde im Jahr 1878 an der heutigen Tagg-Straße (damals Bahnhofstraße) in Betrieb genommen.
Der Bahnhof lag an der damaligen Hauptstrecke der sogenannte Marschbahn, welche von Altona über Wilster bis Hvidding in Nordschleswig führte. Sie querte bei Taterpfahl den Nord-Ostsee Kanal) und von dort weiter Richtung Heide.
Der Wilsteraner Bahnhof wurde nach Fertigstellung der über Hochdonn führenden Strecke Hamburg-Westerland im Jahre 1920 an die heutige Bahnhofstraße verlegt, die Tagg-Straße erhielt ihren heutigen Namen.

Bildrechte: Hans-Peter Mohr, Wilster

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1905 - Tagg-Straße (damalige Bahnhofstraße mit dem Bahnhof) b

1905 Bahnhofstraße, heutige Tagg-Straße
Der erste Bahnhof (das am Ende der Straße quer zu dieser stehende Gebäude) der Stadt Wilster wurde im Jahr 1878 an der heutigen Tagg-Straße (damals Bahnhofstraße) in Betrieb genommen.
Der Bahnhof lag an der damaligen Hauptstrecke der sogenannte Marschbahn, welche von Altona über Wilster bis Hvidding in Nordschleswig führte. Sie querte bei Taterpfahl den Nord-Ostsee Kanal) und von dort weiter Richtung Heide.
Der Wilsteraner Bahnhof wurde nach Fertigstellung der über Hochdonn führenden Strecke Hamburg-Westerland im Jahre 1920 an die heutige Bahnhofstraße verlegt, die Tagg-Straße erhielt ihren heutigen Namen.

Bildrechte: M. Glückstadt & Münden, Hamburg
Anmerkung: Für die um 1920 verausgabte Karte wurde ein bereits vor 1905 aufgenommenes Foto verwendet, aus dem eine im Vordergrund stehende Gruppe Kinder heraus retuschiert wurde.

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1905 - Tagg-Straße (damalige Bahnhofstraße mit dem Bahnhof) a

1905 Bahnhofstraße - spätere Taggstraße
Im Hintergrund der im Jahr 1878 in Betrieb genommene erste Bahnhof der Stadt Wilster in der Bahnhofstraße (der heutigen Tagg-Straße).
Der Bahnhof lag an der damaligen Hauptstrecke der sogenannte Marschbahn, welche von Altona über Wilster bis Hvidding in Nordschleswig führte. Sie querte bei Taterpfahl den Nord-Ostsee Kanal und führte von dort weiter Richtung Heide.
Der Wilsteraner Bahnhof wurde nach Fertigstellung der über Hochdonn führenden Strecke Hamburg-Westerland im Jahre 1920 an die heutige Bahnhofstraße verlegt, die Tagg-Straße erhielt ihren heutigen Namen.
Die Eisenbahnstrecke Richtung Brunsbüttelkoog war danach nur noch eine Stichstrecke.
In dem Gebäude vorne links praktizierte nach dem II. WK der Zahnarzt Walter Tobias

Bildrechte: M. Glückstadt & Münden, Hamburg
Anmerkung: Es handelt sich um die kolorierte Version einer hier bereits vorgestellten schwarz-weißen Ausgabe dieser Ansichtskarte.
Die ergänzend vorgestellte und nach 1905 herausgegebene (zuvor war auf der Anschriftenseite kein weiterer Text zugelassen) Variante befindet sich in einer externen Sammlung.

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1932 - Tagg-Straße mit dem ehemaligen Bahnhofsgebäude

ca. 1932 Tagg-Straße mit dem ehemaligen Bahnhofsgebäude
Die Tagg-Straße ist die vormalige Bahnhofstraße, an welcher der 1878 in Betrieb genommene erste Bahnhof der Stadt Wilster lag, das ehemalige Empfangsgebäude ist zentral in Bildmitte erkennbar.
Mit der 1920 erfolgten Fertigstellung der Bahnstrecke Hamburg – Westerland wurde der Bahnhof an die heutige Bahnhofstraße verlegt und die zuvor entsprechend genannte Straße in Tagg-Straße umbenannt (nach den Geschwistern Tagg, welche die Stadt Wilster testamentarisch großzügig bedacht hatten).

Bildrechte: nicht bekannt; Signatur: WM


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1932 Tagg-Straße mit dem Postamt und der Genossenschafts-Meierei

1932 Tagg-Straße mit dem Postamt und der Genossenschafts-Meierei
Die Tagg-Straße (vormalige Bahnhofstraße) endete seinerzeit am Colosseum Platz, zu welchem ein Fußweg führte.
Hinten links war das letzte Gebäude dasjenige des Postamtes, welchem gegenüber sich bis 1920 der erste Bahnhof der Stadt Wilster befunden hatte.
Das Gebäude des vormaligen Kaiserlichen Postamtes war Mitte der 1890er Jahre entworfen und gebaut worden von dem wilsteraner Architekten und Maurermeister Claus Stockfleth, welcher auch längere Zeit Eigentumsanteile an dem Gebäude hatte.
Der Betrieb der Post in diesem Gebäude wurde am 26. April 1999 eingestellt. Das Gebäude wurde im Juni 2002 abgebrochen und an seinem Platz das Gebäude für die Polizeistation Wilster errichtet.
Rechts ist das Betriebs-, Verwaltungs- und Wohngebäude der 1928 gegründeten Genossenschafts-Meierei Wilstererkennbar.
Die Grundsteinlegung für den Betrieb war am 10. Mai 1928 erfolgt. Der hohe markante Schornstein der Meierei prägte sechs Jahrzehnte die Silhouette der kleinen Marschenstadt Wilster.
Der Verdrängungswettbewerb der Meiereien hatte bereits zu Beginn der 1960er Jahre die Abwanderung von Anlieferern und letztendlich die Fusion der Genossenschafts-Meierei Wilster mit der Breitenburger Milchzentrale in Itzehoe bewirkt. Für die Stadt Wilster war das keine gute Entwicklung.
Nach Vollendung der sogenannten "Nord-Tangente" liegt der zugehörige Straßenabschnitt heute im Zuge der Etatsrätin-Doss-Straße.

Bildrechte: nicht bekannt
Sammlung Werner Behning
Anmerkung: Robert Friedrichs macht sich seit Jahren dadurch verdient, daß er alte Foto aus der Sammlung seines Großvaters Werner Behning als Repros alter Postkarten oder mittels des Alt-Wilster-Kalender interessierten Heimatfreunden anbietet. Wer diese oder Fotos von den Originalnegativen erwerben möchte, den verweisen wir auf die Seite Alt-Wilster

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1901 - Bahnhofstraße - spätere Tagg Straße, erster Bahnhof Wilster an der Marschbahn

1901 Bahnhofstraße - spätere Tagg Straße - erster Bahnhof Wilster an der Marschbahn
Der erste Bahnhof der Stadt Wilster wurde 1878 an der heutigen Tagg-Straße (damals Bahnhofstraße) in Betrieb genommen (das Gebäude quer am Ende der belebten Straße);
die Bahnstrecke (sogenannte Marschbahn; sie querte bei Taterpfahl den Nord-Ostsee Kanal) führte von Altona über Wilster nach Heide (und später bis Ribe in Dänemark).
Der Bahnhof wurde nach Fertigstellung der über Hochdonn führenden Strecke Hamburg-Westerland im Jahre 1920 an die heutige Bahnhofstraße verlegt.

Bildrechte: Verlag von Carl Kuskop, Photograph, Wilster

Anmerkung: Die Ortsbezeichnung Taterpfahl verweist auf den vormals hier vorhanden gewesenen Taternpfahl oder Zigeunerpfahl. Der sogenannte Taterpfahl stand an der Dithmarscher Grenze am südlichen Ende des Averlaker Donn.
An diesem an der Amts- oder Zuständigkeitsgrenze aufgestellten Rechtszeichen mußte früher das Landfahrende Volk drei Tage rasten, bis ihm gegebenenfalls von einem Vertreter der Obrigkeit der Weiterzug gestattet wurde. Im 18ten Jahrhundert sollten die Taterpfähle die sogenannten Zigeuner abhalten, das Gebiet zu betreten und die Obrigkeit verfolgte sie allein schon wegen ihrer ethnischen Zugehörigkeit in unmenschlicher Weise.
Die Bezeichnung Tatern wurde früher in Norddeutschland und in Skandinavien für Zigeuner gebraucht - heute bezeichnet man Angehörige dieser Volksgruppe richtigerweise als Roma oder Sinti. Tatern leitete sich von Tataren her, für welche man diese Menschen zeitweilg hielt.
Hinweis: Die auf Dithmarschen-Wiki gegebene wortgleiche Erläuterung ist übernommen aus mein-wilster


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1928 - Burger Straße, Markt, Tagg Straße - vormalige Bahnhofstraße

1928 Burger Straße, Markt, Tagg Straße - vormalige Bahnhofstraße
Mehrbildkarte.
Oben links (Bild 2): Untere Burgerstraße, Blickrichtung Marktplatz; links ein Kolonialwarengeschäft (später Hubert Holm), rechts Dunkers Gasthof, welcher später als Bahnhofs Hotel von Johannes Oesau betrieben wurde.
Oben rechts (Bild 3): Blick vom Markt in die Burgerstraße.
Das Eckgebäude gehörte seinerzeit der ev.-luth. Kirchengemeinde Wilster, welches es als Archidiakonat nutzte, in welchem später auch u.a. die Gemeindeschwester ihr Domizil hatte.
Unten (Bild 4): Taggstraße. An der vormaligen Bahnhofstraße lag bis 1920 der Bahnhof der Stadt Wilster, bevor dieser nach Fertigstellung der Bahnstrecke Hamburg - Westerland nach seinem heutigen Standort verlegt wurde.
Die Straße wurde nach den Geschwistern Tagg benannt, welche sich als Wohltäter für die Stadt Wilster ausgezeichnet hatten.
An der Hauswand rechts ist großflächig der Hinweis geschrieben: Heinrich Langfeld, Holzhandlung.
Die Zufahrt zu dem Firmengelände erfolgte rechts neben dem Gebäude von der Tagg Straße aus, während die Ausfahrt mittels einer sogenannten Durchfahrt durch das an der Burger Straße gelegene Wohn- und Geschäftshaus führte.

Bildrechte: Ludwig Behning, Wilster

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1913 - St. Margarethen - Poststraße, Gasthof Haack

1913 St. Margarethen - Poststraße, Gasthof Haack
Der an der Einmündung der Poststraße in die Dorfstraße gelegene „Haack´s Gasthof“, zuvor auch "Gasthof zur Traube" genannt, ist heute das von der Gemeinde sanierte und als Gemeindezentrum genutzte "Dolling-Huus". Es ist benannt nach Otto Dolling, welcher in dem Gebäude längere Zeit einen Getreidehandel betrieben hatte und es gemeinsam mit seiner Ehefrau der Gemeinde vermachte.
Das helle Gebäude dahinter ist das Hotel "Zur Herberge" von Gustav Schröder, später genannt „Hotel zur Post“. Die Betreiberin des Gasthofes „Hotel zur Post“ war Christel Siemen, welche den St. Margarethenern als „Christel von der Post“ bekannt war, und welche ihre Gäste häufig mit ihren auf dem Klavier vorgetragenen Operettenliedern erfreute und so für ordentliche Stimmung sorgte.
Links der Poststraße ist ein breiter tiefer Wasserzug zu erkennen, welcher das Gelände der Kirche und den anliegenden Friedhof begrenzte.
Nach der Kirche hat hat das Dorf seinen Namen. Die erste Kirche des heutigen Kirchspiels St. Margarethen stand in dem vor 500 Jahren in der Elbe vor Scheelenkuhlen aufgegebenen und versunkenen Dorf Elredefleth; sie wurde etwa im Jahre 1500 abgetragen und im heutigen St. Margarethen wieder aufgebaut und am Margarethen-Tag (20. Juli) eingeweiht.

Bildrechte: Carl Kuskop, Wilster

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1900 - Heiligenstedten - Schröders Gasthof, Gasthof Stadt Itzehoe, Gasthof zur Post, Kirche

1900 Heiligenstedten.
Heiligenstedten ist der Ort, mit dem unsere Gegend erstmals urkundlich in das Licht der Geschichte tritt. In der Nähe des später so bezeichneten Ortes hatte Karl der Große 809 eine Burg bei der nachmaligen Oldenburgskuhle (olden Burg = alte Burg) errichten lassen. Wohl unmittelbar mit dem Bau der Fränkischen Burg wurde auch eine Kirche errichtet; die ersten Nachrichten von einer solchen erfahren wir erst aus dem Jahre 834. Der Kirchplatz Heiligenstedten war somit der erste in Holstein - da nimmt die Bezeichnung des Kirchdorfes (Heiligenstedten = Heilige Stätte) nicht Wunder; Standort und heutige Kirche stammen jedoch aus späterer Zeit.
Bei Heiligenstedten führte bis in das Jahr 1966 eine urtümliche hölzerne Klappbrücke über die Stör; sie wurde im genannten Jahr durch eine Stahlbeton-Klappbrücke ersetzt.
In Heiligenstedten bestanden vor einigen Jahrzehnten mindestens 6 Gasthöfe: „Stadt Itzehoe“, „Zur Post“ (Bild 3), „Zur Doppeleiche“, „Zur alten Brücke“, „Zur Linde“, „Zur Erholung“- vormals Schröders Gasthof, wovon der letztgenannte als einziger davon heute noch besteht.
Auf der Karte abgebildet sind die Gasthöfe "Stadt Itzehoe" (oben), Schröders Gasthof (links) und "Zur Post" (unten).

Bildreche: Anton Busch, Itzehoe

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1964 - St. Margarethen - Dorfstraße, Hauptstraße, Herzogstraße, Poststraße, Leuchtturm, Kirche

1964 St. Margarethen - Dorfstraße, Hauptstraße, Herzogstraße, Poststraße, Leuchtturm, Kirche
oben links (Bild 2): Blick von der Einmündung der Dorfstraße durch die Hauptstraße auf das Silogebäude der Firma Otto Behrens Lagerhäuser.
unten links (Bild 3): Poststraße mit den Gebäuden Elektrogeschäft Martin Fuhrmann, Gasthof „Hotel zur Post“ (vormals „Zur Herberge“), dahinter „Haacks Gasthof“(heutiges Dolling-Huus), in welchem längere Zeit Otto Dolling einen Getreidehandel betrieb.
Die Betreiberin des Gasthofes „Hotel zur Post“ war Christel Siemen, welche den St. Margarethenern als „Christel von der Post“ bekannt war, und welche ihre Gäste häufig mit ihren auf dem Klavier vorgetragenen Operettenliedern erfreute und so für ordentliche Stimmung sorgte.
mittig: Die erste Kirche des Kirchspiels stand in dem vor 500 Jahren in der Elbe vor Schelenkuhlen versunkenen Dorf Elredefleth; die Kirche wurde etwa im Jahre 1500 abgetragen und im heutigen Dorf St. Margarethen wieder aufgebaut und am Margarethen-Tag (20. Juli) eingeweiht. Nach der Kirche erhielt das Dorf seinen Namen.
rechts oben: Der auf dem Deich der Elbe stehende Leuchtturm Scheelenkuhlen wurde 1897 aus Ziegeln erbaut und wurde erst 1920 rot angestrichen; im Jahr 1928 erhielt er den mittleren breiten Streifen und sah so aus bis zu seiner Beseitigung im Jahr 1980.
rechts unten: Das Kaufhaus von Magda Hinz in der Herzogstraße.

Bildrechte: Ansichtskartenverlag Walter Jappe, Lübeck

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1905 - Tagg-Straße (damalige Bahnhofstraße)

1905 Tagg-Straße - damalige Bahnhofstraße
Im Hintergrund der im Jahr 1878 in Betrieb genommene erste Bahnhof der Stadt Wilster in der Bahnhofstraße (der heutigen Tagg-Straße).
Im Jahre 1920 wurde nach Fertigstellung der Bahnstrecke Hamburg - Westerland der Bahnhof nach seinem heutigen Standort verlegt.
Das dritte Gebäude von links (Doppelhaus mit Traufseite zur Straße), linker Eingang, ist das Geburtshaus von Traute Lucht, später verehelicht mit Peter J. von Holdt.
In dem Gebäude vorne links praktizierte nach dem II. WK der Zahnarzt Walter Tobias

Bildrechte: M. Glückstadt & Münden, Hamburg

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