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Neu! 1955 Steindamm - Villa Dethlefs - und Villa Dethlefs in Rumfleth

1955 Villa Dethlefs am Steindamm - und Villa Dethlefs in Rumfleth
Links vor dem Gebäude der Villa am Steindamm führte seinerzeit ein Fußweg zu der Bahnhofsbrücke, welche die Gleisanlagen der nach Brunsbüttel führenden Bahnstrecke überquerte. Über sie konnten vom Steindamm aus Fußgänger auf kurzem Weg den Bahnhof Wilster erreichen.
Links des Weges befand sich der Geräte- und Lagerplatz der Tiefbaufirma Friedrich Dethlefs; auf dem Gelände wurde später das WEZ erbaut.
Das villenähnliche Gebäude Steindamm 12 hatte der seinerzeitige wilsteraner Bauunternehmer Jacob Friedrich Dethlefs mit seiner Ehefrau Cäcilie etwa im Jahr 1914 für sich errichten lassen.
Das Haus ähnelt in verblüffender Weise dem damaligen Eckhaus Steindamm 25 an der Einmündung der Johann-Meyer Straße; dieses eine spiegelbildlich nahezu identische Gestaltung aufweisende Gebäude hatte beim Bombenangriff auf Wilster am 15.  Juni 1944 einen Volltreffer erhalten und war völlig zerstört worden.
Eine vergleichende Betrachtung ist in der unten aufrufbaren Datei angestellt.
Auch das von Jacob Friedrich Dethlefs für seinen Sohn Albert  - dieser betrieb die Rumflether Ziegelei - dort errichtete und noch heute vorhandene Haus weist ähnliche architektonische Merkmale auf (sh. Bild 2)

Bildrechte: Familie Dethlefs
Anmerkung: Die Abbildung wurde freundlicherweise zur Verfügung gestellt von Katrin Ratjen, geb. Dethlefs, welche in ihrer Kindheit in dem schönen Haus wohnte

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1944 - Am 15. Juni 1944 wurde die Stadt Wilster bombardiert c Gebäude am Steindamm zerstört

1944 Am 15. Juni 1944 wurde die Stadt Wilster bombardiert - Gebäude am Steindamm und am Güterbahnhof zerstört.
Bei dem Terror-Angriff auf Wilster am 15. Juni 1944 durch einen anglo-amerikanischen Bomberverband richteten Bomben insbesondere in den Straßen Am Markt und der Kirche, der Op de Göten, dem Kohlmarkt, Klosterhof, Steindamm, der Lange Reihe, Johann Meyer Straße sowie im Bürgermeister Garten an Gebäuden große Schäden an und töteten 51 Menschen und verletzten Hunderte.
Die Bilder 1 und 2 zeigen an der Straße Am Steindamm das völlig zerstörte Haus Wolter, welches von dem Lehrer Sievers bewohnt wurde.
Bild 3 zeigt das zerstörte Eckhaus an der Einmündung der Johann-Meyer-Straße in die Straße Am Steindamm.
Bild 4 Zeigt zerstörte Wohnhäuser an der Straße Am Steindamm

Bildrechte: nicht bekannt
Anmerkung: die Fotos wurden freundlicherweise zur Verfügung gestellt von Helmut Paukner, Wilster

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1962 - Villa Schütt - Gartenseite der Jugendstil Villa

1962 Villa Schütt - Gartenseite der Jugendstil Villa
Die repräsentative Villa im Jugendstil wurde 1897 erbaut für den Wilsteraner Lederfabrikanten Marcus Schütt, Mitinhaber der in Rumfleth gelegenen Lederwerke „Falk & Schütt“.
Die weitgehend im originalen Zustand erhaltene Villa ist ein besonderes Kulturdenkmal in der Stadt Wilster.
Das Gebäude wurde am Ende der Zingelstraße - der früheren Schulstraße - auf einem Areal errichtet, auf welchem zuvor das gleichfalls sehr repräsentative Wohnhaus der Familie Görries gestanden hatte. Die Straße war früher eine Sackgasse. Heute verbindet sie die Etatsrat-Michaelsen Straße mit dem Marktplatz.

Bildrechte: Wolfgang Bockelmann, Krefeld,
welcher das Foto freundlicherweise zur Verfügung stellte.

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1914 - Villa am Steindamm

1914 Villa am Steindamm.
Das in Klinkerbauweise errichtete schöne Gebäude ist heute nicht mehr vorhanden!
Handschriftlich ist auf der alten Ansichtskarte vermerkt: Haus Stender.
Es handelt sich nicht um die baulich spiegelbildlich fast identische und heute noch vorhandene Villa Dethlefs (vgl. Bild 6), bei welcher links von dem Grundstück ab 1920 ein öffentlicher Fußweg zur Bahnhofsbrücke führte. Über diese konnten vom Steindamm aus Passanten den Bahnhof über eine die Gleisanlagen überquerende Fußgängerbrücke erreichen.
Beim Bombenangriff auf Wilster am 15. Juni 1944 erhielt das auf der Ansichtskarte abgebildete Gebäude einen Volltreffer und wurde völlig zerstört. Dieser Umstand ist belegt durch ein kurz nach dem Bombenangriff aufgenommenes Foto (Bild 5), welches ein zerstörtes Gebäude mit entsprechender Dachform zeigt. Überdies zeigt ein Ausschnitt (Bild 3) aus einer ergänzend vorgestellten Ansichtskarte (Bild 4) aus dem Jahr 1930 das Gebäude von der anderen Seite, welche eine weitgehend identische Gestaltung aufweist.

Bildrechte Ansichtskarte: Friedrich Schlüter, Wilster
Reg. mein- wilster: 0657 AK

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1912 - Villa Siemen und Windmühle DIE ERNTE in St. Margarethen

1912 Villa Siemen und Windmühle DIE ERNTE am Standort Auf dem Stuven in St. Margarethen.
Die im Vordergrund stehende und nach Plänen des St. Margarethener Baumeisters Johann Wiekhorst geplante Villa war auf dem vorherigen Standort der Mühle "Die Ernte" erbaut worden. Bauherren waren das Ehepaar Walter und Anne Siemen, welche zuvor ihre Mühle auf einen rückwärtigen Bereich des Grundstücks hatten versetzen lassen.
Die Villa erhielt im Jahr 1912 an ihrer rechten Frontseite einen Turm, welcher den repräsentativen Eindruck des Gebäudes weiter verstärkte.
Das Gewässer im Vordergrund ist der Nortorf-Neuenhafener Kanal.
Das Vergleichsfoto (Bild 2) zeigt die Villa noch vor der Errichtung des Turmes.
Die Mühle "Die Ernte" war ursprünglich eine königlich privilegierte Mühle. König Christian III. hat gemäß einer vom 10. März 1540 datierten und in Rendsburg ausgestellten Urkunde seinem Hofmeister, Amtmann zu Steinburg und Rat Johann Rantzau, Ritter, wegen des Mangels an Windmühlen in der Wilstermarsch je eine Windmühle im Kirchspiel St. Margarethen, im Kirchspiel Beidenfleth und vor Wilster zu bauen gestattet. Gleichzeitig hat er verboten, neben diese Mühlen andere zu bauen, "dewile wy genanten dre molen gnediklik den wint vorgunnet hebben und de molengeste ehn nicht schollen vorbaden werden." Absolute Herrscher verfügten damals auch über den Wind!

Bildrechte: nicht bekannt; evtl. Amandus Dohrn, Büttel
Anmerkung: Das Foto wurde freundlicherweise zur Verfügung gestellt von Tord Siemen, Wilster, einem Urenkel der Bauherren.

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1950 - - 1973 Firma Pott, Kraftfahrzeug Werkstatt und Omnibus Betrieb e Omnibusse

1950 - 1973 Omibusse der Firma Pott, Kraftfahrzeug Werkstatt und Omnibus Betrieb
Der Kfz.-Reparatur und Omnibus Betrieb Pott war in Wilster an der Straße Am Steindamm in den Jahren 1950 bis 1973 ansässig.
Sie bediente den Linien Verkehr auf der Strecke Brunsbüttelkoog - Wilster - Itzehoe. Mit ihren Reisebussen führte sie Fahrten in Deutschland und in das benachbarte Ausland durch.
Die Firma hatte zeitweilig bis zu sieben Omnibusse zugleich im Einsatz; die Fotos zeigen einige dieser Busse.
Bild 1: 1950 Bus der Marke Renault auf dem Betriebsgelände der Firma Pott Am Steindamm in Wilster.
Die Firma Pott hatte bei der Übernahme der Betriebsanlagen der vormals Am Steindamm ansässig gewesenen Firmen Trammnitz von dieser insgesamt drei Busse übernommen, nämlich zwei des Fabrikats Renault und einen von Ford.
Bild 2: 1962 neu erworbener Mercedes Reisebus O 321 HL auf dem Betriebsgelände der Firma Pott Am Steindamm in Wilster.
Bild 3: 1966 Omnibus Kässbohrer Setra S12 auf dem Betriebsgelände der Firma Pott Am Steindamm in Wilster.
Der Bus bot 47 Sitzplätze und hatte eine Motorleistung von 192 PS
Bild 4: 1971 Omnibus Reise- und Linienbus Mercedes O 302 auf dem Marktplatz in Wilster.
Dieser Bus bot 51 Sitzplätze und hatte eine Motorleistung von 192 PS.
Dieses im Auftrage der Bundespost im Jahre 1971 im Stadtverkehr Brunsbüttel eingesetzte Fahrzeug war das letzte der Firma Pott.

Bildrechte: Helmut Pott, Wilster
Anmerkung: Die Fotos und Auskünfte wurden freundlicherweise zur Verfügung gestellt von Helmut Pott, Wilster

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1957 - Am Steindamm, Bahnstrecke, Bahnhofstraße, Bahnhofsbrücke

1957 Am Steindamm, Bahnstrecke, Bahnhofstraße, Bahnhofsbrücke
Blick aus südlicher Richtung auf den Bereich, der heute größtenteils vom WEZ Wilster Einkaufzentrum eingenommen wird.
Diesseits der im Vordergrund erkennbaren Straße Am Steindamm ist das Betriebsgelände des damaligen Kfz.-Reparatur und Omnibus-Betriebes Pott erkennbar, welcher nach 1973 von der Firma Ford Bandholz (Kfz-Reparatur und Verkauf) übernommen wurde.
Jenseits der Straße Am Steindamm steht das Anwesen (Wohnhaus und Fertigungsgebäude) des Betriebes von Horst Wolter; hier wurde in den 1950er Jahren die Produktion von Margarine betrieben.
Dahinter in Bildmitte sind die Betriebsstätten der damaligen Wilsteraner Tiefbaufirma Friedrich Dethlefs erkennbar.
Vor dem villenähnlichen Gebäude (Wohnhaus Dethlefs) rechts verläuft der Fußweg von der Straße Am Steindamm zur damaligen Fußgängerbrücke über die Bahnanlagen. Die rechts erkennbare und zum Bahnhof führende Brücke überquerte die Bahnstrecke nach Brunsbüttel sowie die Gleiskörper des Wilsteraner Güterbahnhofes; links von dem Weg ist später das WEZ Wilster Einkaufzentrum entstanden.
Jenseits des in Bildmitte von rechts nach links führenden vorderen Gleises des Güterbahnhofes (sh. auch Detail Bild 2) befinden sich beiderseits der Fussgängerbrücke Werkstätten der Wilsteraner Tiefbaufirma Robert Looft. Links davon mit den davor stehenden Güterwagen der Bahn befanden sich Lagerräume der Firmen Dietrich Mensel (landw. Produkte und Düngemittel) und Gustav Klingforth (Kohlen).
Jenseits der Ladestraße des Güterbahnhofes verlaufen insgesamt vier Gleiskörper der Eisenbahn. Einer dieser Gleiskörper führte ursprünglich im Verlauf der Marschbahn von Wilster über Heide nach Hvidding in Nordschleswig (seit der 1920 erfolgten Verlegung der Strecke der Marschbahn über die Hochbrücke Hochdonn handelte es sich nur noch um eine nach Brunsbüttel führende Stichbahn).
Am oberen Bildrand verläuft die von Alleebäumen gesäumte Bahnhofstraße, welche in dem erkennbaren Abschnitt seinerzeit noch völlig unbebaut war. Einzige Ausnahme war das rechts erkennbare Wohnhaus für Bahnbedienstete.
Bild 3 zeigt die Rückseite des Fotos mit dem Firmenstempel der Firma Pott. Der darin genannte Heinrich Pott war der ältere Bruder des 1959 den Betrieb übernehmenden Wilhelm Pott, welcher bereits 1963 verstarb.

Bildrechte: nicht bekannt
Anmerkung: Das Foto wurde freundlicherweise zur Verfügung gestellt von Helmut Pott, Wilster

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1975 - Am Steindamm mit dem Areal des heutigen Wilster Einkaufzentrums WEZ

ca. 1975 Blick auf den Bereich, der heute größtenteils vom WEZ Wilster Einkaufzentrum eingenommen wird.
Bild 1: Diesseits der Straße Am Steindamm ist das Betriebsgelände der damaligen Wilsteraner Tiefbaufirma Friedrich Dethlefs erkennbar.
Vor dem villenähnlichen Gebäude etwa in Bildmitte verläuft der Fußweg von Am Steindamm zur damaligen Fußgängerbrücke über die Bahnanlagen. Die links im Anschnitt erkennbare Brücke überquerte die Bahnstrecke nach Brunsbüttel und führte zum Bahnhof.
Jenseits der Straße Am Steindamm liegt der Betrieb von Ford Bandholz (Kfz-Reparatur und Verkauf), während ganz oben rechts das Gebäude des Vulkanisier-Betriebes von Albert Ebbecke, danach Naujokat, erkennbar ist.
Oben links ist der Anfang der 1960er Jahre eingerichtete Betrieb (Kfz-Reparatur und Verkauf) von Gustav Pazewitsch zu sehen, welcher mit AUDI und NSU Fahrzeugen handelte.
Bild 2: zentral im unteren Bereich das Betriebsgelände der Firma Ford Bandholz sowie Busse der Firma von Helmut Pott; der Vater des letzteren hatte hier vom 01. April 1950 bis zu seinem Tode im Jahre 1963 eine Kfz-Reparatur Werkstatt betrieben, welche von seinem Sohn bis zum 30.09.1973 weiter geführt wurde.
Der unbefestigte Weg jenseits der Straße führte zur damaligen Fußgängerbrücke über die Bahnstrecke Wilster - Brunsbüttel; links von dem Weg ist später das WEZ Wilster Einkaufzentrum entstanden.
Bild 3: zentral das Betriebsgelände der Firma Erich Bandholz (Ford Kfz-Handel und Reparatur).
Jenseits der Straße Am Steindamm das Gelände des heutigen WEZ.
An der Straße steht noch das Anwesen des Betriebes von Horst Wolter; hier wurde in den 1950er Jahren die Produktion von Margarine betrieben.

Bildrechte: nicht bekannt
Die Fotos wurden freundlicherweise zur Verfügung gestellt von Heidi und Heinz Steinbrecher, Wilster

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2012 - Villa Schütt -Tag des offenen Denkmals am 09.September 2012 a

2012 Villa Schütt -Tag des offenen Denkmals am 09.September 2012
Am Ende der Zingelstraße hatte sich 1897 der Wilsteraner Fabrikant Marcus Schütt, Mitinhaber der in Rumfleth gelegenen Lederwerke „Falk & Schütt“ die repräsentative Jugendstil-Villa errichten lassen.
Um 1900 waren die Wilsteraner Lederwerke zeitweilig die größten Europas.
Die Arbeiter mußten 60 Stunden die Woche arbeiten; 1889 kam es wegen des Lohnes und der Arbeitsbedingungen zu einem 24 Wochen dauernden Streik; Ursache dafür war auch der zur Schau gestellte aufwendige Lebensstil der Inhaber.
Gleichwohl kann sich heute die Stadt Wilster glücklich schätzen, eine derartige Villa in ihren Mauern zu haben.
Bilder 1 - 4 zeigen Außenansichten der Villa Schütt

Bildrechte: Rüdiger Mengel, Wilster

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2012 - Villa Schütt -Tag des offenen Denkmals am 09.September 2012 b

2012 Villa Schütt -Tag des offenen Denkmals am 09.September 2012
Am Ende der Zingelstraße hatte sich 1897 der Wilsteraner Fabrikant Marcus Schütt, Mitinhaber der in Rumfleth gelegenen Lederwerke „Falk & Schütt“ die repräsentative Jugendstil-Villa errichten lassen.
Die Stadt Wilster kann sich glücklich schätzen, eine derartige Villa in ihren Mauern zu haben.
Bilder 1 - 3 zeigen Außenansichten der Villa Schütt
Bild 4 zeigt das auf Bild 3 vorgestellte Fenster von Innen.

Bildrechte: Rüdiger Mengel, Wilster

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2012 - Villa Schütt -Tag des offenen Denkmals am 09.September 2012 c

2012 Villa Schütt -Tag des offenen Denkmals am 09.September 2012
Am Ende der Zingelstraße hatte sich 1897 der Wilsteraner Fabrikant Marcus Schütt, Mitinhaber der in Rumfleth gelegenen Lederwerke „Falk & Schütt“ die repräsentative Jugendstil-Villa errichten lassen.
Die Stadt Wilster kann sich glücklich schätzen, eine derartige Villa in ihren Mauern zu haben.
Die Bilder zeigen - Beispiel großbürgerlicher Wohnkultur - Bleiglasfenster der Villa Schütt.

Bildrechte: Rüdiger Mengel, Wilster

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Neu! 1914 Richtfest für die Villa Dethlefs am Steindamm

1914 Richtfest für die Villa Dethlefs am Steindamm
Das villenähnliche und heute noch bestehende Gebäude Steindamm 12 hat der seinerzeitige wilsteraner Bauunternehmer Jacob Friedrich Dethlefs mit seiner Ehefrau Cäcilie etwa im Jahr 1914 für sich errichten lassen. Die Bauherren stehen links vor dem Eingang des Gebäudes.
In unmittelbarer Nähe des Neubaus befand sich jahrzehntelang der Geräte- und Lagerplatz des Bauunternehmens. Dieser Lagerplatz wurde später für den Bau des WEZ in Anspruch genommen.

Bildrechte: Familie Dethlefs
Anmerkung: Die Abbildung wurde freundlicherweise zur Verfügung gestellt von Katrin Ratjen, geb. Dethlefs, welche in ihrer Kindheit in dem schönen Haus wohnte
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1897 - Errichtung der Villa Schütt an der Schul-Straße - heutige Zingelstraße

1897 Errichtung der Villa Schütt (von der östlichen Seite aufgenommen) an der Zingelstraße, der damaligen Schul-Straße.
Am Ende der Zingelstraße ließ sich im Jahre 1897 der Wilsteraner Fabrikant Marcus Schütt, Mitinhaber der in Rumfleth gelegenen Lederwerke „Falk & Schütt“ die repräsentative Jugendstil-Villa errichten.
Auf dem Gelände der neuen Villa hatte zuvor das gleichfalls sehr repräsentative Wohnhaus der Familie Görries gestanden.
Um 1900 waren die Wilsteraner Lederwerke zeitweilig die größte derartigen Fabrik in Europa.
Die Arbeiter mußten 60 Stunden die Woche arbeiten; 1889 kam es wegen des Lohnes und der Arbeitsbedingungen zu einem 24 Wochen dauernden Streik; Ursache war auch der zur Schau gestellte aufwendige Lebensstil der Inhaber der Fabrik.

Bild 1: Bildrechte: Robert Friedrichs, Wilster - Sammlung Werner Behning
Anmerkung: Robert Friedrichs macht sich seit Jahren dadurch verdient, daß er alte Foto aus der Sammlung seines Großvaters Werner Behning als Repros alter Postkarten oder mittels des Alt-Wilster-Kalender interessierten Heimatfreunden anbietet. Wer diese oder von den Originalnegativen gezogene Fotografien erwerben möchte, den verweisen wir auf die Seite Alt-Wilster

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1897 - Markt , Marktstraße (Op de Göten), Villa Schütt, Kohlmarkt

1897 Markt , Marktstraße (Op de Göten), Villa Schütt, Kohlmarkt
rechts: Blick vom Kirchturm auf die westliche Häuserzeile am Markt. Die Fassaden der Häuser sind auch heute noch, einhundert Jahre später, gut erkennbar.
Mittig: die 1897 im Jugendstil erbaute Villa Schütt des damaligen Leder-Fabrikanten.
Die schönen bunten bleiverglasten Fenster der Villa zeugen auch weit über 100 Jahre später von Wohlstand und Handwerkskunst. Sie wurden 2011 restauriert
Rechts: Blick in die damalige Marktstraße (heutige „Op de Göten“) mit dem an der Ecke zur Deichstraße stehenden Hotel Wilster-Marsch-Haus; das Gebäude wurde bei dem Terror-Angriff anglo-amerikanischer Bomber während des II: Weltkrieges stark beschädigt. Im Hintergrund steht noch das Vorgängergebäude am Standort des 1909 errichteten Gebäudes der späteren „Westbank“.
Unten: Blick vom Markt in den Kohlmarkt.

Bildrechte: Carl Kuskop, Wilster

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1905 - Colosseum Platz und Villa Schütt

1905 Colosseum Platz und Villa Schütt
Das Gelände des ehemaligen Michaelsen´schen Gartens ist Garten und Festplatz am Colosseum; auf ihm findet an jedem ersten Wochenende im August der Wilster Jahrmarkt – „der größte der Westküste“ – statt.
Auf dem Schlackenplatz führte der Sportverein Alemannia von 1904 bis in die 1950er Jahre seine Fußballspiele durch – zu der Zeit war die direkt am Graben stehende Reihe der Bäume der kleinen Allee noch vorhanden.
Rechts im Bild die „Villa Schütt“ des Wilsteraner Lederfabrikanten.
Am Ende der Zingelstraße ließ sich 1897 der Wilsteraner Fabrikant Marcus Schütt, Mitinhaber der in Rumfleth gelegenen Lederwerke „Falk & Schütt“ die repräsentative Jugendstil-Villa errichten.
Um 1900 waren die Wilsteraner Lederwerke die größten Europas.
Die Arbeiter mußten 60 Stunden die Woche arbeiten; 1889 kam es wegen des Lohnes und der Arbeitsbedingungen zu einem 24 Wochen dauernden Streik; Ursache war auch der zur Schau gestellte protzige Lebensstil der Inhaber.

Bildrechte: Robert Friedrichs, Wilster - Sammlung Werner Behning
Anmerkung: Robert Friedrichs macht sich seit Jahren dadurch verdient, daß er alte Foto aus der Sammlung seines Großvaters Werner Behning als Repros alter Postkarten oder mittels des Alt-Wilster-Kalender interessierten Heimatfreunden anbietet. Wer diese oder von den Originalnegativen gezogene Fotografien erwerben möchte, den verweisen wir auf die Seite Alt-Wilster

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1910 - Am Steindamm

1910 Am Steindamm
Blick von der Grenze der Stadt Wilster mit der Gemeinde Landrecht stadteinwärts auf die nördliche Häuserzeile der Straße „Am Steindamm“.
Ganz links ist schwach die in schönem Klinkermauerwerk errichtete Villa Dethlefs erkennbar, hinter welcher nach rechts ein Weg abzweigte, der zur Fußgängerbrücke über die Bahnstrecke Wilster – Brunsbüttel und zum Bahnhof führte.

Bildrechte: Photogr. und Verlag von Friedrich Schlüter, Wilster

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1920 - Marktplatz und Kirche, alter Bahnhof, Villa Schütt, Altes Rathaus

1920 Marktplatz und Kirche, alter Bahnhof, Villa Schütt, Hudemann´sches Haus, Altes Rathaus.
Mehrbildkarte
Die 1921 gelaufene Ansichtskarte zeigt insgesamt 6 unterschiedliche Motive aus der Stadt Wilster, wobei die Fotos zumeist einige Jahre älter sind.
oben links: um 1909 Pferdehandel vor der Kirche auf dem Marktplatz.
oben mittig (Bild 2): um 1908 der im Jahr 1878 in Betrieb genommene erste Bahnhof der Stadt Wilster an der Bahnhofstraße (der heutigen Tagg-Straße); er wurde 1920 nach Fertigstellung der Bahnstrecke Hamburg - Westerland der Bahnhof nach seinem heutigen Standort verlegt, die Straßen in der Folge umbenannt.
oben rechts: um 1915 Jugendstil-Villa. Am Ende der Zingelstraße hatte sich 1897 der Wilsteraner Fabrikant Marcus Schütt die repräsentative Villa errichten lassen.
unten links: um 1915, Wochenmarkt auf dem Marktplatz vor dem 1912/13 erbauten Geschäftshaus J.P.T. Andersen.
unten mittig: um 1915 Hudemann´sches Haus an der Schmiedestraße; der überaus prächtige Backsteingiebel des aus dem Jahre 1596 stammenden Hauses ist eine besondere bauliche Kostbarkeit in der Stadt Wilster. Leider mußte der untere Teil der Giebelfront im Jahre 1927 erneuert werden, weshalb heute nur der über dem Schwebebalken befindliche Teil aus alter Zeit stammt.
unten rechts (Bild 3): Das 1585 errichtete Alte Rathaus der Stadt Wilster nach seiner in den Jahren 1914/15 erfolgten Restaurierung, bei welcher es wieder in seinen ursprünglichen Renaissancestil zurück versetzt wurde, nachdem es zuvor mit Elementen des Barock verfälscht worden war. Bei der Restaurierung ist das zuvor im Untergeschoß vorhanden gewesene Fachwerkmauerwerk durch ein reines Backsteinmauerwerk ersetzt worden.

Bildrechte: Carl Kuskop, Wilster

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1925 - Villa in St. Margarethen an der Elbe

1925 Villa St. Margarethen an der Elbe
Das Kirchdorf St. Margarethen gehört neben Beidenfleth, Wewelsfleth und Brokdorf zu den alten Außen-Kirchspielen der Wilstermarsch.
Die repräsentative Villa wurde auf dem Standort - auf dem "Stuven" - der 1540 erstmals bezeugten Korn-Windmühle in St. Margarethen gebaut. Der Turm der Villa wurde 1912 als Ergänzung zu dem Gebäude errichtet.

Bildrechte: Carl Kuskop, Wilster

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1930 - Am Steindamm, Johann-Meyer-Straße, Kohlmarkt

1930 Am Steindamm, Johann-Meyer-Straße, Kohlmarkt
Mehrbildkarte
oben: Die Straße „Am Steindamm“;
der Name der Straße bezeugt die Herstellung einer mit fester Fahrbahndecke versehenen Fahrbahn als Besonderheit, denn die Straße war in den Jahren 1852 – 1854 im Zuge des Baues der Chaussee von Itzehoe über Wilster nach Brunsbüttel fertig gestellt worden.
Die beiden Häuser rechts standen im Eigentum der Deutschen Bundesbahn;
in dem Haus rechts lebte Traute Lucht bis zu ihrer Verehelichung mit Peter J. von Holdt.
mittig: Die Johann-Meyer-Straße mit Blickrichtung Steindamm.
unten: der Kohlmarkt (Südseite) in Höhe des Verlagsgebäudes der Wilsterschen Zeitung. An der freien Fläche rechts entlang verlief früher der Burggraben zur Wilsterau (zwischen den Straßen Kohlmarkt und Klosterhof)

Bildrechte: Carl Kuskop, Kunstverlag, Wilster i. Holst.

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1932 - Bauunternehmen Jacob Friedrich Dethlefs - Am Steindamm

1932 Bauunternehmen Jacob Friedrich Dethlefs - Am Steindamm
Die Firma J. F. Dethlefs spezialisierte sich in der Nachkriegszeit auf Tiefbauarbeiten - der Begründer dieser Heimatseite hat als Bau-Ingenieur des Deich- und Hauptsielverbandes Wilstermarsch in den 1960er und 1970er Jahren mit der Firma diverse Maßnahmen des Gewässerausbaues und Schöpfwerkbaues durchgeführt.
An Hochbaumaßnahmen hat die Firma J.F. Dethlefs in der Vorkriegszeit u.a. das Altersheim am Bischofer Deich und den Bahnhof an der heutigen Bahnhofsstraße in Wilster sowie danach 1950 das Wasserwerk der Stadt Wilster in Kleve erbaut.
Das Foto zeigt von der zur Straße Am Steindamm führenden Zuwegung die alten Betriebsgebäude und den Lagerplatz der Firma. Ganz rechts ist im Hintergrund neben dem Gebäude die heute nicht mehr vorhandene Bahnhofsbrücke zu erkennen, über welche Fußgänger vom Steindamm zum Bahnhof gelangen konnten.
Heute steht das Einkaufszentrum WEZ auf dem ehemaligen Areal der Firma Dethlefs, an welche hier nur noch das alte villenähnliche Wohnhaus östlich des heutigen Parkplatzes erinnert.

Bildrechte: nicht bekannt

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1936 - - 1950 Firma W. Langbehn Inh. K. Trammnitz Am Steindamm - c

1936 - 1950 Firma W. Langbehn Inh. K. Trammnitz Am Steindamm
ca. 1948 Die Straße Am Steindamm, abgebildet auf dem unteren Bild einer Mehrbild-Ansichtskarte.
Bild 1 Ausschnitt
Bild 2 Mehrbild-Ansichtskarte (oben: Bahnhof; mittig: Ostland Siedlung; unten: Am Steindamm)
Bild 3 Teil des Betriebshofes der Firma Trammnitz
Bild 4 Wohngebäude der Familien Langbehn und Trammnitz
Der Autoschlosser-Meister Kurt Trammnitz hatte 1936 den Kfz.-Reparatur Betrieb W. Langbehn von seinem Schwiegervater übernommen; W. Langbehn starb im Jahre 1940.
Auf dem Gelände betrieb der neue Inhaber mit seinem Bruder einen Auto-Reparatur Betrieb, welcher zunächst unter dem alten Firmennamen weiter geführt wurde.
Als gesonderte Firma betrieb Kurt Trammnitz auch einen Omnibus Betrieb;
auch eine Fahrschule wurde eingerichtet
und an der Straße vor dem Betriebsgebäude eine Tankstelle.

Bildrechte: Familie Langbehn
Die Fotos wurden freundlicherweise zur Verfügung gestellt von Heidi und Heinz Steinbrecher, Wilster

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1948 - Tram Wohnwagen wurden am Steindamm in Wilster entwickelt und gebaut b

1948 Tram Wohnwagen wurden am Steindamm in Wilster entwickelt und gebaut
Noch vor der Währungsreform (20. Juni 1948) entwickelte und baute die Firma Kurt Trammnitz an der Straße Am Steindamm einen Wohnwagen.
Das eigenwillige kleine Gefährt hatte eine eiförmige Form und wurde daher auch als Trammnitz Ei bezeichnet.
Bild 1 zeigt ein Gespann (Personenwagen und Wohnwagen)
Bilder 2 und 3 das Werbe-Faltblatt der Firma Trammnitz
Bild 4 Ehepaar Kurt und Annemarie Trammnitz
Die Firma siedelte zum 01. April 1950 nach Pünstorf bei Itzehoe um, wo sie allerdings bereits im darauf folgenden Jahr in Konkurs ging.
Auf dem Gelände Am Steindamm siedelte sich die zum damaligen Zeitpunkt ihren Hauptsitz in Bergkirchen bei Bad Oeynhausen habende Firma Pott an. Diese betrieb in Wilster bis in das Jahr 1973 eine Kfz.-Reparatur Werkstatt sowie einen Omnibus Betrieb.

Bildrechte: nicht bekannt
Die Fotos und das Faltblatt wurden freundlicherweise zur Verfügung gestellt von Heidi und Heinz Steinbrecher, Wilster

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1950 - Tram Motorroller wurden am Steindamm in Wilster entwickelt und gebaut - a

1950 Tram Motorroller der Firma Trammnitz wurden in Wilster entwickelt und gebaut
Es war unmittelbar nach der Währungsreform, als bei der Firma Kurt Trammnitz GmbH in Wilster an der Straße Am Steindamm Motorroller entwickelt und gebaut wurden. Die Firma hatte die Idee der hier zunächst nur als italienische Modeerscheinung angesehenen Motoroller (Vespa, Lambretta) aufgegriffen, und einen eigenen robusten Gebrauchsroller entwickelt, gebaut und auf dem Markt gebracht. Nachdem in Wilster drei oder vier Exemplare des Gefährts gebaut worden waren, hatten die Firmeneigner in Erwartung eines raschen Aufschwunges den Firmensitz vom Steindamm in Wilster nach Pünstorf bei Itzehoe verlegt. Die Betriebsanlagen der Firma am Steindamm in Wilster wurden von der Firma Pott übernommen, welche eine Autoreparatur-Werkstatt betrieb und dort auch ein Omnibus Unternehmen begründete.
Der Firma Trammnitz war jedoch kein bleibender Erfolg vergönnt, denn sie mußte bereits 1951 Konkurs anmelden, nachdem sie etwa 100 Motorroller der Marke Tram 100 hergestellt hatte und der Verkauf hinter den Erwartungen zurück geblieben war.
Das Kraftfahr Bundesamt listet in seinem Verzeichnis der Hersteller von Kraftfahrzeugen und Kraftfahrzeuganhängern (Stand: 15. Januar 2019) unter Schlüssel Nr. (Code) 6778 die Kurt Tramnitz GmbH, Itzehoe, auf.
Hinter den von ihnen gefertigten Motorrollern hat die Belegschaft der Firma Aufstellung genommen; flankiert von den Firmeninhabern (jeweils mit Hut) Herbert Trammnitz links und Kurt Trammnitz rechts (Bilder 2 und 3).

Bildrechte: nicht bekannt; die freundlicherweise überlassenen Fotos stammen aus dem Familienalbum von Herrn Gerhard Weichelt, Wilster

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2012 - Villa Schütt -Tag des offenen Denkmals am 09.September 2012 d

2012 Villa Schütt -Tag des offenen Denkmals am 09.September 2012
Am Ende der Zingelstraße hatte sich 1897 der Wilsteraner Fabrikant Marcus Schütt, Mitinhaber der in Rumfleth gelegenen Lederwerke „Falk & Schütt“ die repräsentative Jugendstil-Villa errichten lassen.
Die Stadt Wilster kann sich glücklich schätzen, eine derartige Villa in ihren Mauern zu haben.
Die Bilder zeigen das großzügig geschnittene und mit schmückenden Malereien aufwendig gestaltete Treppenhaus.

Bildrechte: Rüdiger Mengel, Wilster

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1898 - Villa Schütt, Markt-Straße, Marktplatz, Stadtpark

1898 Villa Schütt, Markt-Straße, Marktplatz, Stadtpark
4-Bild Jugendstil Karte
links: Die an der Zingelstraße im Jahre 1897 errichtete Jugendstil-Villa Schütt des Wilsteraner Fabrikanten Marcus Schütt, Mitinhaber der an der Rumflether Straße gelegenen Lederwerke „Falk & Schütt“.
Um 1900 waren die Wilsteraner Lederwerke die größten in Europa.
mittig oben: Marktstraße; in der Vergangenheit hieß die heutige Straße „Op de Göten“ Marktstraße, denn im Alten Rathaus und davor fanden in früheren Zeiten die Markttage statt.
mittig unten: Blick vom Markt in die Straße Kohlmarkt. Dieser hier sichtbare Abschnitt der Straße bis zum ursprünglichen kleinen dreieckigen platzartigen Kohlenmarkt hieß zeitweilig Neuenburgstraße in der fälschlichen Annahme, daß an dieser erhöhten Stelle östlich des Marktes eine neue Burg gestanden habe, deren Vorläufer man – ebenfalls wohl fälschlich – an der Zingelstraße vermutete.
rechts: Der heutige Stadtpark wurde im Jahre 1907 angelegt, nachdem das Gelände des hier seit 1604 vorhanden gewesenen Friedhofes in das Eigentum der Stadt Wilster gelangt war.
Vor 1604 lag der Friedhof des Kirchspiels Wilster um die Kirche herum; er wurde danach auf das Gelände des heutigen Stadtparks verlegt und hier bis 1859 betrieben, in Einzelfällen auch länger.

Bildrechte: Carl Kuskop, Wilster

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