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1916 - unterer Kohlmarkt, Polizist mit Pickelhelm

unterer Kohlmarkt, Polizist mit Pickelhelm
Blick in den unteren Kohlmarkt in Richtung Markt.
Links das Gebäude der späteren Schlachterei Ahrens (danach Magnussen),
dann der „Krug zum grünen Kranze“ von Gustav Ahrens (später Otto Busch, dann Magda Busch, ihr folgte der Sohn Werner Busch (+ 2009));
dahinter entstand in den 1970er Jahren das Geschäftshaus der Firma Plett.
Rechts das Geschäftshaus von Elektro-Meier.
Das folgende hohe Gebäude mit dem Balkon ist etwa um 1912 errichtet worden. Interessant ist der davor stehende Polizist mit dem Pickelhelm.

Bildrechte: Carl Kuskop, Wilster


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1916 - Blick in den unteren Kohlmarkt

1916 Blick in den unteren Kohlmarkt Richtung Markt
Links das Gebäude der späteren Schlachterei Ahrens (danach Magnussen),
dann der „Krug zum grünen Kranze“ von Gustav Ahrens (später Otto Busch, dann Magda Busch und danach deren Sohn Werner Busch);
dahinter entstand in den 1970er Jahren das Geschäftshaus der Firma Plett.
Rechts das Geschäftshaus von Elektro-Meier.
Das folgende hohe Gebäude mit dem Balkon ist etwa um 1912 errichtet worden. Interessant ist der davor stehende Polizist mit dem Pickelhelm.

Bildrechte: Carl Kuskop, Wilster
Sammlung Werner Behning, Wilster
Anmerkung: Robert Friedrichs macht sich seit Jahren dadurch verdient, daß er alte Foto aus der Sammlung seines Großvaters Werner Behning als Repros alter Postkarten oder mittels des Alt-Wilster-Kalender interessierten Heimatfreunden anbietet. Wer diese oder von den Originalnegativen gezogene Fotografien erwerben möchte, den verweisen wir auf die Seite Alt-Wilster

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1933 - Niederlassung der Hamburger Bavaria & St. Pauli Brauerei

1933 Die Gebäude der Niederlassung Wilster der Hamburger Bavaria & St. Pauli Brauerei wurden in der Deichstraße errichtet – als letztes wurde das zugehörige Wohngebäude Deichstraße 72 fertiggestellt (Bild 1).
Zuvor war im Gebäude Deichstraße 71 die Bier Handlung von Albin Schrödel betrieben worden.
Betriebsleiter in Wilster war der Braumeister Willy (Wilhelm) Köberlein; er war ein überaus freundlicher Mann, bei dem die Kinder aus der Nachbarschaft viele Freiheiten hatten, weshalb sie ihn und seine Ehefrau Irma überaus schätzten.
Herr Köberlein steht hier neben dem Polizisten mit dem Tschako. Der Wilsteraner Polizist (Wachtmeister sagte man damals) Otto Frischkorn inspiziert die Baustelle (Bild 2)
Polizist Frischkorn hatte den Spitznamen „Fiedam“ und wenn sein Tschako irgendwo auftauchte, hieß es „ Fiedam kummt!“ Dabei war er ein sehr angenehmer Vertreter seiner Zunft, der auch einmal augenzwinkernd für Ordnung sorgen konnte. Die Wache war seinerzeit im Spritzenhaus am Neumarkt untergebracht.
Das Bier wurde seinerzeit in hölzernen Fässern transportiert; mittel eines Fuhrwerk wurden die Bierfässer sowie die Kohlensäure-Flaschen zu den Gaststätten befördert.
Der Haushalt der Niederlassung wurde von Irma Köberlein geführt, die hier mit ihrer Schwiegermutter Lina Köberlein auf dem rückwärtigen Teil des Anwesens steht (Bild 3).
Hinter den aufgestapelten Fässern ist das an der Wende stehende Haus der Hutmacherin Tamara Siebeneicher zu sehen, rechts sind Bäume des Stadtparks sowie Gebäude der Schlachterei Schlüter zu erkennen.
Das Fuhrwerk der Niederlassung fährt hier über die Wende; hinter dem Gespann ein Gebäude der Schlachterei Schlüter (Bild 4).
Weil aber auch Gaststätten im Umland von Wilster zu versorgen waren, wurde bald ein dreirädriges Kraftfahrzeug der Marke „Goliath“ angeschafft.

Bildrechte: Wilhelm Köberlein

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1978 - Luftbild von Wilster

ca. 1978 Luftbild von Wilster
Das sehr große Foto wird hier vorgestellt unter Aufteilung in seine vier Quadranten.
Sehr beeindruckend ist im zentralen Teil der Stadt Wilster am Verlauf der Straßen der ehemalige Flusslauf der Wilsterau zu erkennen, welche im engen Begründungszusammenhang mit dem Entstehen des Ortes steht.
oberer linker Quadrant Bild 1: Nördlich der Vereinsstraße im Gebiet der Gemeinde Nortorf ist das Gebiet Hoher Kamp bereits weitgehend bebaut; in den Bereichen "Am Wasserlauf" und "An der Ziegelei" gibt es diesbezüglich noch keine Aktivitäten.
Es ist nur zu erahnen, dass im Mittelalter die Wilsterau zwischen den beiden Straßenzügen Vereinsstraße und Rumflether Deich verlief, weshalb letztere Straße heute noch ihren Namen trägt.
Das gesamte Gebiet - seinerzeit als Hohler Zahn bezeichnet - südöstlich der Neue Burger Straße ist noch unbebaut.
Das 1976 eingeweihte Wilstermarsch Stadion besteht schon.
oberer rechter Quadrant Bild 2: Der Güterbahnhof mit der Ladestaße, der Viehrampe und mehreren Bahngleisen besteht noch, so wie auch die Fußgängerbrücke über die Gleisanlagen.
Das heute vom Wilster Einkaufzentrum eingenommene Firmengelände der seinerzeitigen Tiefbaufirma Friedrich Dethlefs besteht noch.
unterer linker Quadrant Bild 3: Das Helgenland und der Rosengarten sind noch unbebaut, auf letzterem ist angrenzend an die Neustadt lediglich eine Rasenfläche angelegt.
Die in das Sanierungsausweichgelände führende Straße An der Au ist gut zu erkennen. Das kleine Bebauungsgebiet "Im Winkel" ist voll bebaut, doch die große Halle der Metallbaufirma Werner von Osten besteht noch nicht.
unterer rechter Quadrant Bild 4: Das zweite der für Wilster so unpassenden Hochhäuser an der Straße Am Fleet ist bereits vorhanden.
Das Bäckerstraßenfleth ist weitgehend verfüllt, doch das Neubaugebiet auf dem Billerbekschen Land rund um die heutige Heinrich Schulz Straße besteht noch nicht.
Östlich des Altlaufes der Wilsterau ist das Klärwerk noch vorhanden.
Auf dem Gelände der vormaligen Müllkippe südlich des Friedhofes ist das erste Wohnhaus erbaut.

Aufmerksame Beobachter werden noch weitere seither eingetretene Veränderungen entdecken können.

Bildrechte: nicht bekannt
Das Foto wurde freundlicherweise zur Verfügung gestellt von Ralf Steffens, Luzern, Schweiz

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1870 - Schul-Straße - unterer Bereich der heutigen Zingelstraße

1870 Schulstraße - heutige Zingelstraße
unterer Bereich der Zingelstraße, die seinerzeit wegen der an ihr gelegenen Stadt-Schule noch Schulstraße hieß.
Den Namen Zingel führte nur der über den Zingel - den Burggraben - führende Bereich bei der damaligen Brücke. Der Verlauf des ehemaligen und in den 1930er Jahren verfüllten Burggraben ist an dem auf seiner Trasse angelegten und zum Stadtpark führenden Fußweg heute noch gut erkennbar.
Hier am unteren Ende der Straße stand das repräsentative Wohnhaus der Familie Görris; dort wurde 1897 die heute noch vorhandene Villa des damaligen Lederfabrikanten Schütt errichtet.

Bildrechte: Hans-Peter Mohr, Wilster
Anmerkung: Auf der Ansichtskarte ist kein Verlag vermerkt. Die alte Aufnahme ist reichlich ein halbes Jahrhundert später für eine sogenannte private Ansichtskarte genutzt worden. Sie stammt aus einem 1933 vom damaligen Heimatverein Wilstermarsch als Ehrengabe Herrn Pastor D.Dr. Wilhelm Jensen überreichten Album, welches freundlicherweise von Frau Sigrid Malz, Karlruhe, mit Zustimmung der Nachkommen des D.Dr. Wilhelm Jensen für die Heimat-Seite mein-wilster zur Verfügung gestellt wurde.

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1942 - Kohlmarkt, Marquardstraße, Mencke Stift

ca. 1942 Kohlmarkt, Marquardstraße, Mencke Stift
Mehrbildkarte
oben links: die Straße Kohlmarkt Blick stadtauswärts, hinter dem links stehenden Gebäude des Verlags Wilstersche Zeitung von Schwarck verlief in früherer Zeit der hier die Straße rechtwinklig kreuzende Burggraben;
unten links: Kohlmarkt, rechts von dem Baum verlief früher der Burggraben
oben rechts: das Krankenhaus Mencke Stift wurde 1867/70 erbaut und bis 1978 betrieben.
unten rechts: Unterer Kohlmarkt mit rechts dem Gebäude von Elekto-Meyer, später Pumpen Günther Meyer; gegenüber das Geschäftshaus der Schlachterei Ahrens (später Magnussen), dahinter der "Krug zum Grünen Kranze" von Magda Busch;
mittig: Einmündung der Marquardstraße mit dem Geschäft von Uhrmacher Janssen

Bildrechte: Verlag Carl Kuskop, Wilster

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1935 - Kohlmarkt, Wilstermarsch Haus, Neues Rathaus

1935 Kohlmarkt, Wilstermarsch Haus, Neues Rathaus
Mehrbildkarte
Datierung geschätzt, sh. das Automobil
oben links: die Straße Kohlmarkt Blick stadtauswärts, hinter dem links stehenden Gebäude des Verlags Wilstersche Zeitung von Schwarck verlief in früherer Zeit der hier die Straße rechtwinklig kreuzende Burggraben;
unten links: Kohlmarkt, rechts von dem Baum verlief früher der Burggraben
oben rechts: das Hotel "Wilstermarsch Haus" an der Ecke Op de Göten und Deichstraße; es wurde im II. WK beschädigt und in den 1950er Jahren abgebrochen.
unten rechts: Unterer Kohlmarkt mit dem Gasthof "Zur Linde" von Brandt.
mittig: Neues Rathaus

Bildrechte: Verlag Carl Kuskop, Wilster



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Schiffer-Gilde Die Eintracht Schifferball 1956 und 1957

1956 Schiffergilde "Die Eintracht"
Die Gilde war eine im Jahre 1861 von den Wilsteraner Schiffern gegründete Versicherung auf Gegenseitigkeit.
In jedem Jahr Ende des Winters veranstaltete die Gilde der Schiffer ihre Jahresversammlung und anschließend den Schiffer-Ball für ihre Mitglieder und Freunde.
Bei klingendem Spiel zogen zuvor die zahlreichen Mitglieder der Schiffer-Gilde mit einem Umzug durch die Straßen der Stadt Wilster. Vornweg trugen junge Schiffer die Vereinsfahne.
Am Abend des Tages fand dann der Schiffer-Ball in einem der damals noch zahlreichen Säle der Stadt statt; so 1956 im Gasthof "Zur Linde" von Peter Brandt am Kohlmarkt und 1957 im Gasthof "Holsteinisches Haus" von Johannes "Hanne" Holm an der Op de Göten.
Bild 1: 1956 Der Umzug der Schiffer in Höhe der damaligen Städtischen Sparkasse am Kohlmarkt. Uwe Jürgens trägt die Vereinsfahne, rechts neben ihm Heino Brandt. In der Reihe dahinter in der Mitte Wilsters Bürgermeister Willy Oxwang als Ehrengast, links daneben Willy Jürgens, der Ältermann der Schiffer-Gilde.
Bild 2: 1956 Einzug der Schiffer in das Festlokal "Zur Linde" am unteren Kohlmarkt. Zahlreiche Zuschauer säumen die Straße; darunter (an der Hauswand) Frau Hilda Lucht mit ihrem Sohn Reimer Lucht auf dem Arm (die spätere Schwiegermutter und der Schwager von Peter von Holdt, den Begründer dieser Heimat-Seite)
Bild 3: 1957 Die Fahnenträger (von rechts: Heino Brandt, Uwe Jürgens, Peter Grünberg) der Schiffergilde vor dem Festlokal "Holsteinischés Haus" von Hanne Holm an der Op de Göten.
Bild 4: 1956 Blick in den Festsaal. Neben dem Ältermann der Schiffer-Gilde, Willy Jürgens (sitzend fünfter von links), sitzt der damalige Wilsteraner Bürgermeister Willy Oxwang (sechster von links); rechts (der Herr mit Brille) von ihm der sehr beliebte Wilsteraner Polizist Otto Frischkorn (er hatte den Spitznamen „Fiedam“).

Bildrechte 1 - 3: nicht bekannt
Die Fotos wurden freundlicherweise zur Verfügung gestellt von Herrn Sönke Jürgens, Wilster
Bild 4: nicht bekannt

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1926 - Kohlmarkt

1926 unterer Kohlmarkt
Blick in den unteren Kohlmarkt Richtung Markt.
Rechts der „Gasthof zur Linde“ von Markus Brandt;
hier entstand später das heutige Verwaltungsgebäude des Amtes Wilstermarsch.
Dahinter nach der hier kaum erkennbaren Einmündung der namenlosen Querstraße das Geschäftshaus von Elektro-Meier (Rudolf, später dessen Sohn Günter).
Das folgende hohe Gebäude mit dem Türmchen ist etwa um 1912 errichtet worden.

Bildrechte: M. Glückstadt & Münden, Hamburg

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1905 - Kohlmarkt

ca. 1905 unterer Kohlmarkt
Die Straße Kohlmarkt von ihrem unteren Ende aus gesehen;
links die Gaststätte/Herberge von Gustav Ahrens, später „Krug zum grünen Kranze“ von Otto Busch.
In dem Gebäude davor wurde die Schlachterei Richard Ahrens betrieben (später Tade Magnussen).
In dem Gebäude rechts – mit dem schönen Briefkasten – hatte später der Maschinenbau- und Elektromeister Günther Meier seinen Betrieb.
Die Häuser werden überragt von dem 52 m hohen Kirchturm.

Bildrechte: Verlag von Carl Kuskop, Wilster
Sammlung Werner Behning
Anmerkung: Robert Friedrichs macht sich seit Jahren dadurch verdient, daß er alte Foto aus der Sammlung seines Großvaters Werner Behning als Repros alter Postkarten oder mittels des Alt-Wilster-Kalender interessierten Heimatfreunden anbietet. Wer diese oder von den Originalnegativen gezogene Fotografien erwerben möchte, den verweisen wir auf die Seite Alt-Wilster

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1905 - Blick in den unteren Kohlmarkt Richtung Markt

1905 unterer Kohlmarkt, Blick Richtung Markt
Repro -> Neudruck einer alten Ansichtskarte
Blick in den unteren Kohlmarkt Richtung Markt, der von dem 52 m hohen Turm der St. Bartholomäus-Kirche überragt wird.
Links die Gaststätte/Herberge von Gustav Ahrens, später „Krug zum grünen Kranze“ von Busch, in der auch eine Kegelbahn betrieben wurde.
In dem Gebäude davor wurde später die Schlachterei Richard Ahrens betrieben (später Tade Magnussen, welcher zuvor ab 1964 die Schlachterei von Osten am Klosterhof übernommen hatte).
Interessant sind an dem Ackerwagen die Ketten, an welche ein Faß eingehakt werden konnte; derartige Transporthilfen wurden an Fuhrwerken noch um 1950 verwendet.

Bildrechte: Robert Friedrichs, Wilster - Sammlung Werner Behning
Anmerkung: Robert Friedrichs macht sich seit Jahren dadurch verdient, daß er alte Foto aus der Sammlung seines Großvaters Werner Behning als Repros alter Postkarten oder mittels des Alt-Wilster-Kalender interessierten Heimatfreunden anbietet. Wer diese oder Fotos von den Originalnegativen erwerben möchte, den verweisen wir auf die Seite Alt-Wilster

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1931 - Festumzug der Kindergilde zieht über Marktplatz und Op de Göten

1931 Festumzug der Kindergilde zieht über den Marktplatz und die Op de Göten
Bild 1: Von der Straße Kohlmarkt kommend, sowie begleitet und beobachtet von zahlreichen Zuschauern, zieht der Umzug der Schüler über den Marktplatz.
Von links nach rechts sind folgende Gebääude zu erkennen: Marschkrug, Schwan Apotheke, Haus des Organisten Heesch, Wilstermarsch Spar- und Leihkasse (später Volksbank), Café Egge, Bäckerei Starck.
Bild 2: Vom Markt kommend zieht der Umzug der Kindergilde durch die Marktstraße (Op de Göten).
Rechts die Gebäude J.P.T. Andersen und Drogerie Meyer.
An der Spitze des Umzuges ein Knabe mit einer Flagge; er wird von zwei Polizisten flankiert, welche jeweils einen Tschako tragen. Der Polizist (Wachtmeister sagte man damals) links scheint Otto Frischkorn zu sein. Er hatte den Spitznamen „Fiedam“ und wenn sein Tschako irgendwo auftauchte, hieß es „ Fiedam kummt!“ Dabei war er ein sehr respektierter und angenehmer Vertreter seiner Zunft, der auch einmal augenzwinkernd für Ordnung sorgen konnte. Die Wache war seinerzeit im Spritzenhaus am Neumarkt untergebracht.
Das Fest der Kindergilde war für die Schüler der Wilsteraner Schulen ein ganz herausragendes Ereignis eines jeden Schuljahres.
Es wurden Wettspiele veranstaltet, Majestäten gekürt und jedes Kind erhielt einen Gewinn.
Am Nachmittag führte ein festlicher Umzug der Kinder durch die sich im Fahnenschmuck zeigenden Straßen der Stadt; anschließend fanden auf den Sälen der Stadt Tanzvergnügungen statt.
Der Festumzug wurde begleitet von mehreren marschierenden Musikkapellen.
Die Mädchen trugen während des Umzuges einen mit Blumen und Girlanden geschmückten Bogen, die Knaben häufig eine Flagge. Von den Häusern grüßten unzählige Schleswig-Holstein Flaggen und abertausende Blüten waren von der Bevölkerung auf dem Pflaster des Marschweges ausgebreitet worden.
Die Kinder-Gilde war das Fest der Kinder! Und alle Erwachsenen gönnten es ihnen!
Anfang der 1970er Jahre bereitete das fehlende Engagement der damaligen Lehrer Generation dem schönen uralten Brauch ein Ende.

Bildrechte: nicht bekannt
Anmerkung: Die Fotos wurden freundlicherweise zur Verfügung gestellt von Frau Ursula Mäding, Oberhausen

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1937 - Weinfest in Wilster

1937 Weinfest in Wilster
In der Stadt Wilster wurde im Jahre 1937 ein Weinfest durchgeführt, über dessen nähere Ausgestaltung bisher leider keine Informationen vorliegen.
Bild 1 zeigt die per Pferde-Fuhrwerk erfolgte Anlieferung von Weinfässern - vermutlich in der Straße Klosterhof. Ganz rechts steht Walter Bauch, der langjährige Leiter des Hauptamtes der Stadtverwaltung Wilster. Vermutlich war er bezüglich des Weinfestes mit organisatorischen Fragen betraut.
Bild 2 zeigt Teilnehmer an einer der Veranstaltungen im Rahmen des Weinfestes. Die Lokalität konnte nicht bestimmt werden. Neben einem durch die Armbinde mit dem Hakenkreuz ausgewiesenen Vertreter der damals herrschenden Nazi-Partei NSDAP (ganz oben links) sind auch drei Angehörige der Schutzpolizei zugegen (zweite Reihe von oben); der rechts sitzende ist der Polizist Otto Frischkorn.
Unten in der Mitte auf dem Boden sitzend und einen Taktstock schwingend Walter Bauch.
Das Festlokal ist mit Papiergirlanden sowie Reklamefähnchen der seinerzeit weit verbreiteten Zigarettenmarke JUNO geschmückt.

Bildrechte: nicht bekannt
Anmerkung: Das Foto wurde freundlicherweise zur Verfügung gestellt von Manfred Bauch, Wilster

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1960 - Schützenfest des Schützenvereins Wilster

1960 Schützenfest des Schützenvereins Wilster
Der 1895 gegründete Schützenverein Wilster führte traditionell seine jährliche Festveranstaltung zu einem großen Teil im öffentlichen Raum durch.
Gemeinsam marschierten die Schützen mit ihren Gästen und Abordnungen befreundeter Schützenvereine in einem Umzug durch festlich geschmückte Straßen der Stadt.
Bild 1: Funktionsträger des Schützenvereins schreiten die auf dem Marktplatz angetretene Front der Schützenbrüder ab (von links: Helmut Petersen, Horst Schulczewski, NN, Karl Huusfeldt, Ernst Kreutzfeld, Polizist Fritz Böttcher).
Bild 2: Aus der mit vielen Flaggen des Landes Schleswig-Holstein geschmückten Deichstraße kommend marschiert angeführt von einem Musikkorps (Bürgerschule Glückstadt) der Festumzug der Schützen über den Marktplatz.
Links die seinerzeit noch nicht mit einander verbundenen Gebäude des Café Egge und der Bäckerei Starck (Fein- und Grobbäckerei)
Bild 3: Funktionsträger des Schützenvereins in der Schützenhalle an der Straße Allee.
von links: "Loomi" Karl-Heinz Rathjen, Rolf Hencke, Ewald Nahser, NN, NN, Harald Schütt, NN, NN, Helmut Petersen, NN, Ernst Kreutzfeld
Bild 4: Gäste des Schützenvereins Wilster (von links: Werner Hennings (Stadtbaumeister), Karl Huusfeldt (Bürgervorsteher = Vorsitzender der Ratsversammlung), Heinz Kühn (Leiter der Stadtwerke), Helmut Petersen (Vorsitzender des Schützenvereins.

Bildrechte: nicht bekannt
Anmerkung: Die Fotos wurden freundlicherweise zur Verfügung gestellt von Ralf Petersen, Wilster

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1933 - Niederlassung der Bavaria & St. Pauli Brauerei

1933 Die Gebäude der Niederlassung Wilster der Hamburger Bavaria & St. Pauli Brauerei wurden in der Deichstraße errichtet – als letztes wurde das zugehörige Wohngebäude Deichstraße 72 fertiggestellt (Bild 1).
Zuvor war im Gebäude Deichstraße 71 die Bier Handlung von Albin Schrödel betrieben worden.
In dem Keller links war im II. Weltkrieg ein provisorischer Luftschutzbunker eingerichtet, in welchen alle Nachbarn aus den umliegenden Häusern flohen, wenn ein Flieger-Angriff drohte. So verbrachte auch Peter von Holdt als kleiner Junge während des Terror-Angriffs auf Wilster am 15. Juni 1944 die Zeit in diesem Keller.
In dem kleinen Gebäude links war in dem hier sichtbaren Teil eine Stallung für zwei Zug-Pferde für die Bierkutsche eingerichtet; im hinteren Teil des Gebäudes war auf einer Rampe das Lager für die leeren Bierfässer und das Leergut.
Der Wilsteraner Polizist (Wachtmeister sagte man damals) Frischkorn inspiziert die Baustelle (Bild 2).
Im Hintergrund ist das danach noch erweiterte Gebäude für das Getränkelager mit den darin befindlichen Eiskellern bereits fertig gestellt. Rechts grenzen die etwa gleich hohen Stallungen des damals noch in der Stadt liegenden Landwirtschaftlichen Betriebes von Walter Ruge (am Bartholomäus-Gang) an. Das hohe Gebäude links wurde abgebrochen, um dem Neubau des Wohnhauses, der Zufahrt und eines Betriebsgebäudes Platz zu machen. (Bild 3).
Die rückwärtige Zufahrt zum Betrieb erfolgte direkt zur Wende (Bild 4); erst etwa 1948 wurde die Ausfahrt großzügiger gestaltet und die Zufahrt im kurzen Bogen über den vorderen Teil des Stadtparks geführt.
Im Hintergrund ist die Waffenhalle sowie das Geschäftshaus der Schlachterei von Heinrich Schlüter zu sehen.

Bildrechte: Wilhelm Köberlein

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1870 - Zingelstraße, seinerzeitige Schulstraße

1870 Zingelstraße, seinerzeitige Schulstraße
Unterer Bereich der Zingelstraße, die seinerzeit wegen der an ihr gelegenen Stadt-Schule noch Schulstraße hieß. Den Namen Zingel führte nur der über den Zingel - den Burggraben - führende Bereich bei der damaligen Brücke. Die Bezeichnung Zingel kommt von „cingulum“ und bezeichnet den „Gürtel“ aus Mauern, Wällen und Stadtgräben, mit welchem sich im Mittelalter die Städte schützten.
Der Verlauf des ehemaligen und in den 1930er Jahren verfüllten Burggraben ist an dem auf seiner Trasse angelegten und zum Stadtpark führenden Fußweg heute noch gut erkennbar.
Hier am unteren Ende der Straße führte zwischen zwei Häusern hindurch ein Zugang zu dem repräsentativen Wohnhaus der Familie Görris; dort wurde 1897 die heute noch vorhandene Villa des damaligen Lederfabrikanten Schütt errichtet.
Interessant ist auch, dass das Gebiet jenseits des „Zingel“ seinerzeit noch zur Gemeinde Landrecht gehörte.
Aus dem Stadtplan von 1775 (sh. dazu daraus den Ausschnitt Bild 2) ist die vormalige bauliche Situation gut erkennbar; ganz oben in der Mitte am Kartenrand das Wohnhaus Görries.

Bildrechte: vermutlich Hans-Peter Mohr, Wilster

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1870 - Schul-Straße - heutige Zingelstraße

1870 Schulstraße - heutige Zingelstraße
unterer Bereich der Zingelstraße, die seinerzeit wegen der an ihr gelegenen Stadt-Schule noch Schulstraße hieß.
Den Namen Zingel führte nur der über den Zingel - den Burggraben - führende Bereich bei der damaligen Brücke.
Der Verlauf des ehemaligen und 1925 verfüllten Burggraben ist an dem auf seiner Trasse angelegten und zum Stadtpark führenden Fußweg heute noch gut erkennbar.
Hier am unteren Ende der Straße führte zwischen zwei Häusern hindurch ein Zugang zu dem repräsentativen Wohnhaus der Familie Görries; dort wurde 1897 die heute noch vorhandene Villa des damaligen Lederfabrikanten Schütt errichtet.

Bildrechte: Hans-Peter Mohr, Wilster
Anmerkung: Auf der Ansichtskarte ist kein Verlag vermerkt. Die alte Aufnahme ist reichlich ein halbes Jahrhundert später für eine sogenannte private Ansichtskarte genutzt worden. Sie stammt aus einem 1933 vom damaligen Heimatverein Wilstermarsch als Ehrengabe Herrn Pastor D.Dr. Wilhelm Jensen überreichten Album, welches freundlicherweise von Frau Sigrid Malz, Karlruhe, mit Zustimmung der Nachkommen des D.Dr. Wilhelm Jensen für die Heimat-Seite mein-wilster zur Verfügung gestellt wurde.

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JOHANNA - MAYA Kielschwert-Kreuzer erbaut 1949

JOHANNA ein 1949 erbauter Kielschwert-Kreuzer
Der Wilsteraner Tischlermeister Heinrich von Holdt erbaute im Jahre 1949 in dem zu der Zeit leer stehenden Möbelladen im Hause Deichstraße 18 eine große Segeljacht für Albert Bergner; dieser war Revierförster im Schierenwald bei Lockstedt.
Die Jacht wurde auf einem Bootswagen durch die Deichstraße zum Landrecht gezogen, wo sie in rustikaler Art zu Wasser gelassen wurde.
Zum Zwecke des Innenausbaues machte sie danach am Rosengarten hinter der Tischlerwerkstatt von Holdt fest, wo noch andere Segeljachten fertig gestellt wurden.
Der gesamte Bericht zu dem Vorgang findet sich unter: Werft im Möbelladen
Bild 1 Die Johann verläßt die enge Höhle ihrer Entstehung; viele kräftige Männer spielen die Geburtshelfer und ein Polizist hat ein waches Auge auf den Vorgang
Bild 2 Die Jacht wurde auf einem Bootswagen durch die Deichstraße zum Landrecht gezogen, wo sie in rustikaler Art zu Wasser gelassen wurde
Bild 3 Sektkuß für die JOHANNA bei ihrer Taufe. Malermeister Ferdinand Büttner (Burger Straße) unterstützt die kleine Taufpatin Johanna, Tochter des Eigners. Der kleine Junge auf dem Arm des Erbauers der JOHANNA, Tischlermeister Heinrich von Holdt, ist der Begründer dieser Heimat-Seite
Bild 4 Der Eigner Albert Bergner nimmt die JOHANNA in Besitz. Im Hintergrund ein in den 1950er Jahren abgebrochener Bauernhof (etwa Standort der heutigen Tankstelle)
22 Jahre später verkaufte der inzwischen über 71 Jahre alte Albert Bergner die JOHANNA an die damaligen Wilsteraner Seglerkameraden Jürgen und Renate Friedburg, welche sie auf den Namen MAYA umtauften und sie zunächst weiter unter dem Stander der SVW segelten.

Bildrechte: Heinz Sinn, Wilster

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Schiffer-Gilde Die Eintracht c Stiftungsfest 1961

1961 Umzug der Wilsteraner Schiffer-Gilde "Die Eintracht"
Der Ummarsch der Schiffer anläßlich des 100 jährigen Stiftungsfestes ihrer Gilde führte durch die Straßen der Stadt.
Bild 1: Umzug der Schiffer in der Hans-Prox-Straße (früher "Hinter der Stadt")
Damals grüßten bei festlichen Veranstaltungen in Wilster von vielen Häusern, vornehmlich von denen in der Innenstadt, die Schleswig-Holstein Flagge. Dieser schöne und der gesamten Stadt ein freundliches und festliches Gepräge gebende Brauch wird heute leider nur noch von sehr wenigen Hauseigentümern ausgeübt - das ist sehr schade!
Bild 2: Begleitet wurde jeder Umzug in der Stadt Wilster von einem mitmarschierenden Polizisten; hier begleitet der Polizist Hermann Thie den Umzug in der Hans-Prox-Straße. Links ist die Wilsterau erkennbar und ganz links die Rückseite des Gebäudes der "Adler-Lichtspiel" von Heinrich Hülsing.
Bild 3: Rückwärtig gesichert wurde der Umzug durch den "Lumpensammler"; der Umzug führt hier durch die Hans-Prox-Straße
Bild 4: Festumzug der Schiffer in der Rathausstraße

Bildrechte: nicht bekannt
Die Fotos wurden freundlicherweise zur Verfügung gestellt von Frau Liane Hein, Wilster

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1870 - Schul-Straße - heutige Zingelstraße

ca. 1870 Schulstraße - heutige Zingelstraße
unterer Bereich der Zingelstraße, die seinerzeit wegen der an ihr gelegenen Stadt-Schule noch Schulstraße hieß.
Den Namen Zingel führte nur der über den Zingel - den Burggraben - führende Bereich bei der damaligen Brücke. Der Verlauf des ehemaligen und in den 1930er Jahren verfüllten Burggraben ist an dem auf seiner Trasse angelegten und zum Stadtpark führenden Fußweg heute noch gut erkennbar.
Hier am unteren Ende der Straße führte zwischen zwei Häusern hindurch ein Zugang zu dem repräsentativen Wohnhaus der Familie Görris; dort wurde 1897 die heute noch vorhandene Villa des damaligen Lederfabrikanten Schütt errichtet.
Bild 3 zeigt das Gebäude vom Zugang aus in winterlichem Flair.
Viele Jahrzehnte später veröffentlichte die Wilstersche Zeitung in den 1960/70er Jahren eine Artikel-Reihe "Alt-Wilster", in welcher auch das vormalige Aussehen der Straßen in Erinnerung gerufen wurde (Bild 4).

Bild 1: Bildrechte: Robert Friedrichs, Wilster - Sammlung Werner Behning
Anmerkung: Robert Friedrichs macht sich seit Jahren dadurch verdient, daß er alte Foto aus der Sammlung seines Großvaters Werner Behning als Repros alter Postkarten oder mittels des Alt-Wilster-Kalender interessierten Heimatfreunden anbietet. Wer diese oder von den Originalnegativen gezogene Fotografien erwerben möchte, den verweisen wir auf die Seite Alt-Wilster
Bildrechte Bild 3: nicht bekannt
Der Zeitungsausschnitt wurde freundlicherweise zur Verfügung gestellt von Frau Tanja Thode, Beldorf

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