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1918 - Theatergruppe - junge Frauen auf einer Bühne (SF)

1918 Theatergruppe - junge Frauen
Die in Kostümen auf einer Bühne posierenden jungen Frauen gehörten offenkundig einer wilsteraner Theatergruppe an.
Über die Namen der abgebildeten Personen sowie über die Gruppe liegen bisher keine Erkenntnisse vor.

Bildrechte: nicht bekannt
Anmerkung: Die Karte befindet sich in der Sammlung Udo Urban, Wilster

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1918 - Theatergruppe junger Frauen in Wilster

1918 Theatergruppe - junge Frauen
Die in Kostümen auf einer Bühne posierenden jungen Frauen gehörten offenkundig einer wilsteraner Theatergruppe an.
Über die Namen der abgebildeten Personen sowie über die Gruppe liegen noch keine Erkenntnisse vor.

Bildrechte: nicht bekannt
Anmerkung:Die Fotos wurden freundlicherweise zur Verfügung gestellt von Udo Urban, Wilster

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Tracht der Wilstermarsch 1925 - Trachtengruppe auf der Bühne

1925 Tracht der Wilstermarsch - Trachtengruppe auf der Bühne
Eine in der Tracht der Wilstermarsch gekleidete Gruppe zeigt auf einer Bühne eine von einem Musiker begleitete Tanzvorführung.
Auf der Rückseite des Fotos sind die Namen der Beteiligten aufgeführt:
Erna Brandt, Rumfleth
Martin Brand, Ecklak
Erna Brandt, Arentsee
Max Brandt, Hackeboe
Rosa Martens, Averfleth
Otto Schmidt, Wewelsfleth(?)
Frieda Brandt, Ecklak
Walter Brandt, Wilster
Wilhelm Martens, Averfleth
Christine Brandt, Ecklak
Erna Brandt, Hackeboe
Adolf Brandt, Poßfeld
Rosa Brandt, Salat
Nikolaus Martens, Averfleth
Der Musiker hieß Looft und kam aus Bekmünde.

Wie in allen deutschen Gebieten herrschte in früheren Zeiten auch bei den Menschen in der Stadt Wilster und der Wilstermarsch hinsichtlich der Bekleidung eine bestimmte Form – die Tracht – vor, die an Sonntagen, bei geselligen Veranstaltungen und auch bei besonderen Anlässen im Jahresverlauf getragen wurde; sie hielt sich auf dem Lande länger als in der Stadt, wurde aber nach Beginn des 19ten Jahrhunderts nur noch selten getragen. In den ersten Jahrzehnten des 20.Jhts. erlebten die Trachten durch das Wirken von Heimatverbänden wie dem "Heimatverein für die Wilstermarsch" eine gewisse Renaissance.
Die Trachten wurden insbesondere bei Volksfesten vorgeführt.
Die Frauen trugen auf dem Kopf die Schrippe aus mit Brabanter Spitze verziertem feinen Leinen und darüber eine Haube aus Brokat mit langen Befestigungsbändern, dazu ein Schultertuch aus Seide mit einer silbernen Filigran-Brosche gehalten, das Mieder aus Seidenbrokat gearbeitet und vorne mit Schnüren geschlossen, weißes kragenloses Hemd mit weiten Ärmeln, der Rock handgewebt mit buntem Streifen, dazu die Schürze. Die Männer einen Zylinder, schwarze Jacke über einer farbigen Weste und einem weißen Hemd, schwarze Kniebundhose und lange weiße Gamaschen.

Bildrechte: Heinrich Ballerstädt, Wilster

Anmerkung: Die Ansichtskarte, auf welcher die Namen verzeichnet sind, befindet sich in der Sammlung Udo Urban, Wilster

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1913 - Jörgen von Essen - plattdeutsche Komödie Sößtig Mark Kurant

1913 Aufführung der plattdeutschen Komödie „Sößtig Mark Kurant“ in Husum
Die 1910 von Jörgen von Essen geschriebene Komödie wurde 1913 mit großem Erfolg in Husum von der dortigen Theatergruppe „Dilettantenklub Fidele Geister“ aufgeführt.
Auf dem Foto sitzt der Autor rechts neben dem Ensemble. (sh. auch Bildausschnitt Bild 3).
Der am am 18. Dezember 1861 in [Marne-] Norderwisch, Dithmarschen, als Sohn eines Kätners geborene Autor war viele Jahre Lehrer in Wilster. Zuvor war er im Zuge seiner Ausbildung Hilfslehrer in Diekhusen bei Marne, besuchte das Lehrerseminar in [Bad] Segeberg, ist danach Lehrer, ab 1891 in Wilster, er starb 1921.
Er schrieb neben der genannten Komödie weitere Theaterstücke:
„De Möller von Büttenhagen“ od. „Bummelt ward hier nicht“ 1906
„Dullen Dörper Dank“ 1914.
Die Komödie „Sößtig Mark Kurant“ wurde seinerzeit vielfach und erfolgreich an vielen Orten in Schleswig-Holstein und in Hamburg aufgeführt; in einem Zeitraum von 2 Jahren gab es über 90 Aufführungen. Die Uraufführung erfolgte am 18.09.1910 in Bad Bramstedt.
Allein in Wilster besuchten 2.750 Menschen die ersten fünf Vorstellungen.
In Husum wurde das Stück 17 mal von der dortigen Theatergruppe „Dilettantenklub Fidele Geister“ aufgeführt. In der Zeitung „Husumer Nachrichten“ vom 31.03.1913 war darüber zu lesen: „Ein wahrhaft unverwüstlicher Erfolg, der gleichweise dem famosen Volksstück, unserer Muttersprache, dem Heimatsinn unserer Bevölkerung und dem ausgezeichneten, lebenswahren Spiel zuzuschreiben ist. Bei dem sonst sehr zurückgegangenen Sinn für Theater ist es hier eine Seltenheit geworden, daß ein Stück auch nur einen einzigen Abend ein volles Haus findet.“
Bis 1921 wurde das Stück an 150 Orten insgesamt 246 mal aufgeführt.

Bildrechte: Photograph Eppler, Husum

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1939 - Junge Frauen aus der Wilstermarsch im Landjahrlager Wiesbach in Schlesien

1939 Junge Frauen aus der Wilstermarsch im Landjahrlager Wiesbach in Schlesien
In dem vorgestellten zeitgenössischen handschriftlichen Bericht, welcher in äußerst akkurater Weise in Deutscher Schrift verfaßt ist, wird über die Teilnahme aus Schleswig-Holstein stammender junger Frauen am sogenannten Landjahr berichtet. Auch junge Frauen aus der Wilstermarsch nahmen neben weiteren Teilnehmerinnen aus den Kreisen Segeberg, Pinneberg, Steinburg, Süder- und Norderdithmarschen und Eiderstedt an dem über den Zeitraum von 8 Monaten durchgeführten Landjahrlager teil.
Während die zur Zeit der Weimarer Republik eingeführte "Landhilfe" als Maßnahme gegen Jugendarbeitslosigkeit gedacht war, wurde das "Landjahr" in der Zeit des Nationalsozialistischen Regimes ab 1933 genutzt, um ausgewählte Jugendliche gezielt „nationalpolitisch zu schulen" und „weltanschaulich zu festigen".
Die Gruppe aus Schleswig-Holstein leistete ihr Landjahr im Landjahrlager Wiesbach im damaligen Landkreis Rosenberg, Regierungs Bezirk Oppeln, in Schlesien. Der Reg.-Bez. Oppeln lag östlich von Breslau.
Wiesbach war ein ehemaliger Gutsbezirk; das ehemalige und nahe der damaligen Grenze zu Polen gelegene Gutshaus diente als Unterkunft für das Landjahrlager.
Ein besonderer Aspekt im Aufenthalt der jungen Frauen im Landjahrlager Wiesbach liegt in dem Umstand, dass in diese Zeit der Überfall des Deutschen Reiches auf Polen erfolgte. In diesem Zusammenhang bekamen die jungen Frauen während ihrer zeitweiligen Ausquartierung auch Adolf Hitler, den "Führer" Nazi-Deutschlands zu Gesicht.

In der unten aufrufbaren Datei kann eine Transkription auszugsweise aus den Berichten ausgesuchter Texte nachgelesen werden.

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1907 - St. Margarethen - maritime Motive - Elbe, Leuchttürme, Buhne, Seemann

1907 St. Margarethen - maritime Motive - Elbe, Leuchttürme, Buhne, Seemann.
oben links: Leuchtturm Scheelenkuhlen.
Der im Deichbestick stehende Leuchtturm wurde 1979 durch ein neues außerhalb des Deiches stehendes Unterfeuer ersetzt.
unten rechts: Leuchtturm Brokdorf (!);
der auf dem Elbdeich stehende alte Leuchtturm wurde im Jahr 1911 beseitigt. Ein danach neu errichteter Neubau mit Gitterkonstruktion war von 1911 bis 1982 in Betrieb als Oberfeuer für das Richtfeuer Brokdorf - Hollerwettern.
oben mittig und unten links (Bilder 2 u. 3): Die Abbildungen mit den auf einer Buhne befindlichen Personen sind insofern besonders, als es sich bei dem Herrn mit der Prinz Heinrich Mütze (die Prinz-Heinrich-Mütze ist eine den Kapitäns- und Lotsenmützen nachempfundene Schirmmütze, die nach dem kaiserlich-deutschen Großadmiral Prinz Heinrich von Preußen (1862 - 1929) benannt ist) um Amandus Dohrn handelt, welcher als Photograph in Büttel aktiv war und dem die Region viele alte Fotos zu verdanken hat.
oben rechts: alter Fahrensmann;
der auch auf Ansichtskarten mit Motiven aus St. Margarethen oder Wewelsfleth dargestellte alte Fahrensmann mit Öljacke und Südwester, mit weißhaariger Schifferkrause und eine kurze Pfeife rauchend, ist handschriftlich auf dieser Karte namentlich bezeichnet mit: Fritz Langbehn.
unten mittig links: bei Niedrigwasser trocken gefallenes Watt an der Ausmündung des Außenpriels vor St. Margarethen.
unten mittig rechts: Auf den Buhnenkopf aufgelaufenes kleines Dampfschiff, welches erst beim nächsten Tidehochwasser die Möglichkeit nutzen kann, um wieder frei zu kommen.

Bildrechte: Carl Kuskop, Wilster

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1903 - Dorfkrug Brandts Gastwirtschaft in Ecklak

1903 Dorfkrug "Brandt´s Gastwirtschaft" in Ecklak
Bis weit in die zweite Hälfte des 20. Jahrhunderts hatten die ländlichen Gemeinden der Wilstermarsch eigene wesentliche Einrichtungen der dörflichen Infrastruktur, wie Meierei, Kornwindmühle, Schule, Gastwirtschaft, Hökerladen. Das galt auch für die erst 1867 gebildete Gemeinde Ecklak.
Der Ecklaker Dorfkrug war ca. 1903 für Heinrich Brandt erbaut worden, der den Gasthof bis etwa 1909 betrieb; nächster Wirt war Johannes Kruse. Ihm folgte 1919 bis 1937 Nikolaus Völker; danach führten die dort ab 1937 tätigen Wirtsleute Alfred und Anne Völker in dem Gebäude auch einen Hökerladen; die Gastwirtschaft wurde bis 1965 betrieben.
Der Gasthof hatte offenbar von Beginn an einen Saal mit Bühne (sh. Bild rechts bzw. Abbildung 4), auf welcher von der örtlichen oder benachbarten Theatergruppe Stücke vorgeführt wurden.
Mehr noch als ein Tresen war seinerzeit in den Gaststuben ein Büfett bzw. Buffet das charakteristische Möbelstück (sh. Bild mittig bzw. Abbildung 3)

Bildrechte: Photograph Karl Müller, Stettin

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1970 - Else Madré - Verabschiedung einer verdienstvollen Lehrerin an der Realschule Wilster b

1970 Else Madré - Verabschiedung einer verdienstvollen Lehrerin an der Realschule Wilster.
Fräulein (so sagte man damals zu unverheirateten Frauen) Else Madré hatte zum 01.Oktober 1944 ihren Dienst als Lehrerin an der damaligen Mittelschule Wilster angetreten und länger als ein Viertel Jahrhundert an dieser Schule gewirkt.
Die Schulbezeichnung ist 1966 von Mittelschule in Realschule geändert worden.
Frau Else Madré war eine sehr gute und engagierte Lehrerin - sie war zudem eine sehr verständige Betreuungslehrerin bei Fertigung der für die Abschlußjahrgänge der Schüler obligatorischen Halbjahresarbeiten; so betreute sie auch den Betreiber dieser Heimat-Seite bei seiner Halbjahresarbeit.
Neben ihrer allgemeinen Tätigkeit als Lehrerin engagierte sie sich für viele im Zusammenhang mit der Schule stehenden Aktivitäten wie Sommerlager, Sängerwettstreit, Theatergruppe, Volkstanz, Kindergilde - da opferte sie viel Freizeit!
Bild 1 zeigt Else Madré 1970 am Tage ihrer Verabschiedung mit ihrer letzten Klasse, der damaligen 5a
Bild 2 zeigt Else Madre 1970 mit der damaligen 5a im Eingang des Pavillon-Gebäudes (dieser war 1951 errichtet worden)
Bild 3 Lehrerin Else Madré am Tage ihrer Verabschiedung im Kreise des Kollegiums der Realschule Wilster
Folgende Namen sind außerdem bekannt: Rektor Hans Bruhn, Heike Bruhn, Reimer Fiedrich, Heimke Gebühr, Erich Grothmann, Karla Gundelach, Wolfgang Heimann, Heike Koch (Bahrs), Helma Langeloh, Frauke Lemmer, Gunda Marie Leuschner, Henning Marxen, Manfred Metschuck, Martin Sachs, Monika Schilski, Adolf Sievers (vormaliger Rektor der Volksschule Wilster), Erika Thiessen, Albrecht Wittkuhn.
Bild 4 1970 Verabschiedung der Lehrerin Else Madré

Bildrechte: nicht bekannt; Privatfotos

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1970 - Else Madré - Verabschiedung einer verdienstvollenen Lehrerin an der Realschule Wilster a

1970 Else Madré - Verabschiedung einer verdienstvollen Lehrerin an der Realschule Wilster.
Fräulein (so sagte man damals zu unverheirateten Frauen) Else Madré hatte zum 01.Oktober 1944 ihren Dienst als Lehrerin an der damaligen Mittelschule Wilster angetreten und länger als ein Viertel Jahrhundert an dieser Schule gewirkt.
Die Schulbezeichnung ist 1966 von Mittelschule in Realschule geändert worden.
Frau Else Madré war eine sehr gute und engagierte Lehrerin - sie war zudem eine sehr verständige Betreuungslehrerin bei Fertigung der für die Abschlußjahrgänge der Schüler obligatorischen Halbjahresarbeiten; so betreute sie auch den Betreiber dieser Heimat-Seite bei seiner Halbjahresarbeit im letzten Schuljahr.
Neben ihrer allgemeinen Tätigkeit als Lehrerin engagierte sie sich für viele im Zusammenhang mit der Schule stehenden Aktivitäten wie Sommerlager, Sängerwettstreit, Theatergruppe, Volkstanz, Kindergilde - da opferte sie viel Freizeit!
Bild 1: Else Madré (ganz rechts) 1970 am Tage ihrer Verabschiedung anläßlich der in der Sporthalle ausgerichteten Feierstunde.
Bilder 2 und 3: Lehrerin Karla Gundelach dirigiert den Klassenchor anläßlich der Verabschiedung von Else Madré
Bild 4 Das Auditorium der Realschule Wilster bei der Verabschiedung der von Else Madré in der Sporthalle Wilster.
Folgende Namen des seinerzeitigen Kollegiums sind bekannt: Rektor Hans Bruhn, Heike Bruhn, Reimer Fiedrich, Heimke Gebühr, Karla Gundelach, Heike Koch (Bahrs), Henning Marxen, Manfred Metschuck, Martin Sachs, Albrecht Wittkuhn.

Bildrechte: nicht bekannt; Privatfotos

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1920 - Kreuzeryachten entstehen auf der Junge Werft in Wewelsfleth (SF)

1920 Kreuzeryachten entstehen auf der Junge Werft in Wewelsfleth.
Neben Schiffen für die Berufsschifffahrt und Fischerei fertigte die sehr renommierte damalige Junge Werft auch Boote für die Freizeit-Schifffahrt.
Die Karte zeigt auf den Helligen der Junge Werft in Wewelsfleth die nahezu fertiggestellten schnittigen Kreuzer-Yachten "Gerda" und "Hanna".
Der Betrieb war 1859 in Nachbarschaft einer weiteren dort bereits seit 20 Jahren bestehenden kleinen Werft (von Harm Stelling) von den Gebrüdern Christopher und Johann Junge gegründet worden.
Die Junge-Werft erlangte nach ihrer Gründung rasch ein ganz hervorragendes Renommee hinsichtlich ihrer Konstruktionen und der Ausführung. Die Werft wurde bis 1918 von Gustav Junge (* 26.11.1861 in Wewelsfleth), Sohn des Vorbesitzers, betrieben und dann verkauft – sie wurde dann mit der benachbarten und gleichfalls verkauften und zuvor Claus Witt gehörenden Werft von dem neuen Eigentümer (Friedrich Sternemann & Co., Hamburg) zur Störwerft zusamengelegt.

Bildrechte: nicht bekannt
Anmerkung: Die Ansichtskarte befindet sich in der Sammlung Udo Urban, Wilster

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1903 - Junge-Werft in Wewelsfleth an der Stör - Segeljachten auf dem Helgen

1903 Junge-Werft in Wewelsfleth an der Stör.
Die Werft war 1859 in Nachbarschaft einer weiteren dort bereits seit 20 Jahren bestehenden kleinen Werft von dem in Burg in Dithmarschen den Schiffbau erlernt habenden 33 Jahre alten Schiffszimmerer Christopher Junge gemeinsam mit seinem Bruder Johann gegründet worden und hatte sich rasch ein hervorragendes Renommee erarbeitet. Der Bruder Johann Junge wurde später alleiniger Eigentümer der Werft.
Auf der Helling der Werft liegen hier zwei schnittige Segeljachten - eine Seltenheit in der damaligen Zeit.
Die Werft wurde bis 1918 von dem Nachfolger Gustav Junge (* 26.11.1861 in Wewelsfleth), Sohn des Vorbesitzers, betrieben und dann verkauft – sie bestand dann noch einige Zeit.
Aus dem Nachlaß des Gustav Junge werden viele Konstruktionspläne und Modelle der von der Werft gebauten Schiffe heute im Deutschen Schifffahrtsmuseum Bremerhaven verwahrt.
Von mehreren ehemaligen Wewelsflether Werften besteht heute nur noch die Peters-Werft.

Bildrechte: nicht bekannt; sogen. Private Ansichtskarte
Anmerkung: Der Umstand, dass die Ansichtskarte von keinem der in damaliger Zeit in der Region tätigen Photographen oder Verlage herausgegeben wurde, läßt die Vermutung zu, dass der damalige Werftbesitzer Gustav Junge selbst das Photo gefertigt und diese Karte geschrieben hat.

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Wilstermarschstube 1750 (Abbildung ca. 1928) Frauen in der Tracht der Wilstermarsch

Wilstermarschstube ca. 1750 - Frauen in der Tracht der Wilstermarsch
ca. 1928 Junge Frauen posieren in der Tracht der Wilstermarsch im Kieler Thaulow Museum in einer Wilstermarsch Stube.
Das Thaulow-Museum wurde 1920 Landesmuseum und bei einem Bombenangriff am 05.01.1944 zerstört.
Die Tracht der Frauen der Wilstermarsch bestand aus der auf dem Kopf getragenen Schrippe aus mit Brabanter Spitze verziertem feinen Leinen und darüber eine Haube aus Brokat mit langen Befestigungsbändern, dazu ein Schultertuch aus Seide, zumeist mit einer silbernen Filigran-Brosche gehalten, das Mieder aus Seidenbrokat gearbeitet und vorne mit Schnüren geschlossen, weißem kragenlosen Hemd mit weiten Ärmeln, der Rock handgewebt mit buntem Streifen, dazu eine Schürze.
Die Einrichtung des Zimmers (aufwendige hölzerne Paneele, Delfter Fliesen, Bilegger-Ofen, mit Drechselarbeit und Schnitzereien geziertes Mobiliar gibt Zeugnis über den Wohlstand ihrer ehemaligen Besitzer zum Zeitpunkt ihrer Entstehung im achtzehnten Jahrhundert.

Bildrechte: Handorff, Kiel
Nordschleswig-Spende, Mädchengruppe Kiel im Verein für das Deutschtum im Ausland

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1907 - Wewelsfleth - Werft Junge - Dreimast Marssegelschoner JUPITER

1907 Die Junge Werft in Wewelsfleth an der Stör.
Dreimast Marssegelschoner JUPITER auf der Helling.
Die Junge Werft war 1859 in Nachbarschaft einer weiteren dort bereits seit 20 Jahren bestehenden kleinen Werft von dem aus Burg in Dithmarschen stammenden und zu dem Zeitpunkt 33 Jahre alten Schiffszimmerer Christopher Junge gemeinsam mit seinem Bruder Johann gegründet worden und hatte sich rasch ein hervorragendes Renommee erarbeitet.
Der Bruder Johann Junge wurde später alleiniger Eigentümer der Werft.
Die Werft wurde bis 1918 von dem Nachfolger Gustav Junge (* 26.11.1861 in Wewelsfleth), Sohn des Vorbesitzers, betrieben und dann verkauft – sie bestand dann noch einige Zeit. Aus dem Nachlaß des Gustav Junge werden viele Konstruktionspläne und Modelle der von der Werft gebauten Schiffe heute im Deutschen Schifffahrtsmuseum Bremerhaven verwahrt.
Von mehreren ehemaligen Wewelsflether Werften besteht heute nur noch die Peters-Werft.

Bildrechte: Friedrich Schlüter, Wilster
Anmerkung: Die ergänzend vorgestellte Ansichtskarte befindet sich in einer externen Sammlung.

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1959 - Lehrer an der Realschule Wilster - Mister Werner Gebühr

1959 Lehrer an der Realschule Wilster - "Mister" Werner Gebühr
Der in den Fächern Englisch und Sport unterrichtende Lehrer Werner Gebühr - den die Schüler respektvoll "Mister" nannten - war eine Institution an der Schule. Er genoß großen Respekt und Anerkennung bei seinen Schülern, denn neben der notwendigen Durchsetzungsfähigkeit brachte er - immer - sehr viel Verständnis für die kleinen und großen Probleme seiner Schüler auf.
Auch im sportlichen Bereich war er in Leistung und Fairness ein Vorbild. Er engagierte sich überdies bei schulischen Veranstaltungen wie den legendären Sommerlagern und der Einstudierung von Schauspielen in der Theatergruppe.
Werner Gebühr war bereits im Jahre 1934 an die damalige Mittelschule Wilster (sie ist 1966 in Realschule umbenannte worden) gekommen und trat 1950 wieder in sie ein. Werner Gebühr ist am 04.04.1969 gestorben.
Im Hintergrund unterhalten sich auf der Bank die Lehrerinnen Nelly Lüschow und Charlotte Neumann mit dem Lehrer Martin Sachs.

Bildrechte: nicht bekannt

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1967 - Brokdorf - Kirche, Pastorat, Schule, Elbdeich, Pegelhaus

1967 Brokdorf - Kirche, Pastorat, Schule, Elbdeich, Pegelhaus.
Das Kirchdorf Brokdorf gehört zu den auf den hohen Ufersäumen von Elbe und Stör gelegenen und sehr früh gegründeten Außenkirchspielen der Wilstermarsch.
links (Bild 2): Die dem Heiligen St. Nicolaus geweihte Brokdorfer Kirche wurde im Jahre 1342 erstmals urkundlich erwähnt. Das rechts stehende helle zweigeschossige Gebäude des Pastorats stammt aus der Zeit um 1845; es wurde erbaut, nachdem das Vorgängergebäude bei einem Schadenfeuer zerstört wurde.
oben (Bild 3): Deich mit Steindeckwerk zur Deichfußsicherung, Buhne und Pegelhaus.
Ein schmaler Sandstrand vor dem Deckwerk des in großen flachen Bögen verlaufenden Deiches der Elbe östlich des Gasthauses „Strandhalle“ lockte seinerzeit trotz der schlechten Wasserqualität der Elbe Badende aus dem Ort und der Umgebung.
Im Hintergrund sind eine Buhne und ein Pegelhaus erkennbar.
unten: Das 1956 am Deich der Elbe neu errichtete Gebäude der Schule Brokdorf.

Bildrechte: Ansichtskartenverlag Walter Jappe, Lübeck

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1988 - Festschrift 75 Jahre Mittelschule / Realschule Wilster

1988 Festschrift zum 75jährigen Jubiläum der Mittelschule / Realschule Wilster
Herausgeber: Realschule Wilster
Ein Streifzug durch die Geschichte der im Jahre 1913 gegründeten und in die Gebäude am Stadtpark eingezogene Schule, welche bis zum Jahre 1966 die Bezeichnung Mittelschule führte.
Mit Freude, Respekt und Dankbarkeit erinnere ich mich an meine Lehrer (siehe Bild 3), insbesondere an Frau Charlotte Neumann, Frau Nelly Lüschen, "Fräulein" (so sagte man damals) Else Madré, Fräulein Karla Gundelach - eine Lehrerin wie gemalt! - und die von mir sehr verehrte Frau Bruhn, die meine Liebe zu Natur und Naturschutz weckte; an Mr. Werner Gebühr, Herrn Erich Grothmann, Herrn Dr. Kurt Pfeiffer, Herrn Dahn und Herrn Heinrich Danielsen (Hein D), welcher mir soviel Mathematik eintrichterte, daß es zum Ingenieur reichte.
Und dann die Erinnerung an die berühmten und geradezu legendären Sommerlager, z.B. in Zeltlagern in Altenteil auf Fehmarn und in St. Peter-Ording - es war eine wunderbare Schulzeit! All das wäre nicht möglich gewesen ohne das bewundernswerte Engagement der Lehrer, insbesondere von Frau Else Madré und Konrektor Werner Gebühr. Viele unserer damaligen Lehrer engagierten sich weit über den durch das Gehalt bezahlten Bereich hinaus! Sommerlager, Theatergruppe, Sängerwettstreit, Volkstanz, Kindergilde, Bundesjugendspiele, Betreuung der Halbjahresarbeiten - unsere Lehrer waren super! Klar, es gab auch damals die typischen Lehrer / Schüler Konflikte, diese ändern jedoch nichts an der Gesamtsicht.
Es gab damals gut funktionierende Klassenverbände - Mobbing war für uns in jeder Hinsicht ein Fremdwort.
Die alle Wilsteraner Schüler zusammen führenden Feste der Kinder-Gilde sind besonders unvergessen; schade nur, daß mit dem Dienstantritt der 68er Lehrer-Generation das Engagement der Lehrerschaft für diese Institution vorbei war.

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1912 - gebaut in Wewelsfleth - heute noch in Fahrt: Krabbenkutter FAHREWOHL

1912 gebaut in Wewelsfleth - heute noch in Fahrt: Krabbenkutter FAHREWOHL
Der hölzerne Krabbenkutter FAHREWOHL, in Wewelsfleth auf der Junge Werft für den Büsumer Fischer Wilhelm Landsmann gebaut, ist heute im Museumshafen Büsum beheimatet, er ist der älteste noch fahrtüchtige Krabbenkutter Büsums.
Die Junge Werft in Wewelsfleth war 1859 in Nachbarschaft einer weiteren dort bereits seit 20 Jahren bestehenden kleinen Werft von dem in Burg/Dithmarschen sein Handwerk gelernt habenden zu der Zeit 33 Jahre alten Schiffszimmerer Christopher Junge gemeinsam mit seinem Bruder Johann gegründet worden und hatte sich rasch ein hervorragendes Renommee erarbeitet. Der Bruder Johann Junge wurde später alleiniger Eigentümer der Werft.
Die Werft wurde bis 1918 von dem Nachfolger Gustav Junge (* 26.11.1861 in Wewelsfleth), Sohn des Vorbesitzers, betrieben und dann verkauft – sie bestand dann noch einige Zeit.
Aus dem Nachlaß des Gustav Junge werden viele Konstruktionspläne und Modelle der von der Werft gebauten Schiffe heute im Deutschen Schifffahrtsmuseum Bremerhaven verwahrt.
Im Verlaufe der Jahre wurde der kleine Giekewer von nur 9,05 m Länge und 3,50 m Breite bei einem Tiefgang von 1,00 m von verschiedenen und an unterschiedlichen Standorten beheimateten Eignern bis in das Jahr 1976 für die Fischerei genutzt; mehrfach wurden Veränderungen an dem Ewer vorgenommen. Danach ließ ihn sein neuer Eigentümer auf der Basis der vorhandenen Originalunterlagen restaurieren. 2008 wurde der Kutter vom Museumshafenverein Büsum erworben.

Bildrechte:
Gestiftet wurden die Fotos von Kai Greiser
Lithos vom Druckformdienst Carl Kruse, Norderstedt

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1907 - Wewelsfleth - Werft Junge - Schiffe auf der Helling

1907 Junge Werft in Wewelsfleth an der Stör.
Auf den Slip-Anlagen der Werft liegen hier sieben Schiffe, darunter ein in Hamburg-Finkenwerder beheimateter Fischkutter.
Die Werft war 1859 in Nachbarschaft einer weiteren dort bereits seit 20 Jahren bestehenden kleinen Werft von dem in Burg in Dithmarschen den Beruf des Schiffszimmermanns gelernt habenden und 33 Jahre alten Christopher Junge gemeinsam mit seinem Bruder Johann gegründet worden und hatte sich rasch ein hervorragendes Renommee erarbeitet.
Der Bruder Johann Junge wurde später alleiniger Eigentümer der Werft.
Die Werft wurde bis 1918 von dem Nachfolger Gustav Junge, Sohn des Vorbesitzers, betrieben und dann verkauft – sie bestand dann noch einige Zeit. Aus dem Nachlaß des Gustav Junge werden viele Konstruktionspläne und Modelle der von der Werft gebauten Schiffe heute im Deutschen Schifffahrtsmuseum Bremerhaven verwahrt.
Von mehreren ehemaligen Wewelsflether Werften besteht heute nur noch die Peters-Werft.

Bildrechte: Friedrich Schlüter, Wilster


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1903 - Die Junge Werft in Wewelsfleth an der Stör

1903 Junge Werft in Wewelsfleth an der Stör.
Die Werft war 1859 in Nachbarschaft einer weiteren dort bereits seit 20 Jahren bestehenden kleinen Werft von dem aus Burg in Dithmarschen stammenden und 33 Jahre alten Schiffszimmerer Christopher Junge gemeinsam mit seinem Bruder Johann gegründet worden und hatte sich rasch ein hervorragendes Renommee erarbeitet. Der Bruder Johann Junge wurde später alleiniger Eigentümer der Werft.
Auf den Slip-Anlagen der Werft liegen hier fünf Schiffe.
Die Werft wurde bis 1918 von dem Nachfolger Gustav Junge (* 26.11.1861 in Wewelsfleth), Sohn des Vorbesitzers, betrieben und dann verkauft – sie bestand dann noch einige Zeit.
Aus dem Nachlaß des Gustav Junge werden viele Konstruktionspläne und Modelle der von der Werft gebauten Schiffe heute im Deutschen Schifffahrtsmuseum Bremerhaven verwahrt.
Von mehreren ehemaligen Wewelsflether Werften besteht heute nur noch die Peters-Werft.

Bildrechte: Friedrich Schlüter, Wilster

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1903 - Junge-Werft in Wewelsfleth an der Stör (SF)

1903 Junge-Werft in Wewelsfleth an der Stör
Nationale Kreuzer-Yachten GERDA und HANNA.
Die Werft war 1859 in Nachbarschaft einer weiteren dort bereits seit 20 Jahren bestehenden kleinen Werft von dem in Burg in Dithmarschen den Schiffbau erlernt habenden 33 Jahre alten Schiffszimmerer Christopher Junge gemeinsam mit seinem Bruder Johann gegründet worden und hatte sich rasch ein hervorragendes Renommee erarbeitet. Der Bruder Johann Junge wurde später alleiniger Eigentümer der Werft.
Auf der Helling der Werft liegen hier zwei schnittige Segeljachten - eine Seltenheit in der damaligen Zeit.
Die Werft wurde bis 1918 von dem Nachfolger Gustav Junge (* 26.11.1861 in Wewelsfleth), Sohn des Vorbesitzers, betrieben und dann verkauft – sie bestand dann noch einige Zeit.
Aus dem Nachlaß des Gustav Junge werden viele Konstruktionspläne und Modelle der von der Werft gebauten Schiffe heute im Deutschen Schifffahrtsmuseum Bremerhaven verwahrt.
Von mehreren ehemaligen Wewelsflether Werften besteht heute nur noch die Peters-Werft.

Bildrechte: nicht bekannt; sogen. Private Ansichtskarte
Anmerkung: Die Ansichtskarte befindet sich in der Sammlung Karl Kautz, Brokdorf

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