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1918 - Nortorf - Schüler und Lehrer der Schule Rumfleth in Diekdorf

1918 Nortorf - Schüler und Lehrer der Schule Rumfleth in Diekdorf
Die Gemeinde Nortorf unterhielt seinerzeit drei Schulen. Neben der Nortorfer Schule (sie wurde bereits 1576 erwähnt und gilt als älteste Schule in Schleswig-Holstein) im gleichnamigen Ortsteil bestanden noch Schulen in Schotten und in Rumfleth.
Die Rumflether Schule bestand im Ortsteil Diekdorf. Ihre Gründung war 1899 erfolgt in der Folge des durch den rasanten Aufschwung der wilsteraner Lederindustrie bedingten Zuzug von Arbeitskräften. Von diesen hatten sich viele in der neu entstandenen Vereinsstraße angesiedelt. Aus heutiger Sicht kaum begreiflich, lehnten die Wilsteraner Kollegien am 16.05.1899 die von der Gemeinde Nortorf beantragte Eingemeindung der Vereinsstraße ab; Grund war die befürchtete geringe Steuerkraft der dort wohnenden Arbeiter und die befürchteten höheren Kosten bei Schul- und Armenverwaltung. In der Folge wurde das Schulgebäude in Diekdorf errichtet und noch 1899 in Betrieb genommen, wobei zwei Drittel der Schüler aus der Vereinsstraße kamen.
Die Namender Lehrkräfte und der Schüler sind leider nicht überliefert.

Bildrechte: nicht bekannt
Anmerkung: Das Foto wurde freundlicherweise zur Verfügung gestellt von Karlheinz Hornung, Dieburg, dessen Großmutter Herta Hornung geb. Breihahn als damalige Schülerin mit abgebildet ist.

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1920 - Wohnhaus in Diekdorf, Gemeinde Nortorf

1920 Wohnhaus in Diekdorf, Gemeinde Nortorf.
Bei dem Gebäude handelt es sich offenbar um das unmittelbar jenseits der Stadtgrenze Wilster und des Bahnüberganges (Bahnstrecke Wilster – Brunsbüttel) in der Gemeinde Nortorf gelegene Haus.
Die Fassade des Hauses ähnelt selbst in Details sehr einigen der in den 1890er Jahren in der Vereinsstraße gebauten Häusern (vgl. Haus Zamaitat Bild 3, und bearbeitetes Bild 4), die in der Zeit entstanden, als Wilsters Bevölkerung durch die boomende Lederindustrie in den Jahren 1890 bis 1901 von 2716 auf 5124 Einwohner wuchs.
Das Gebäude wurde später von dem wilsteraner Gastwirt Egon Hoinke erworben, welcher es vermietete und das links daneben gelegene Freigelände an den Deich- und Hauptsielverband Wilstermarsch zur Nutzung als Lagerplatz verpachtete. Das Gebäude ist umgebaut worden, wobei wegen des Treppenaufganges die Haustür nach rechts verlegt wurde.

Bildrechte: Nicht bekannt

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1965 - Bauernhof in Diekdorf, Dwerfeld in der Gemeinde Nortorf

1965 Bauernhof in Diekdorf, Dwerfeld in der Gemeinde Nortorf.
Es handelt sich bei dem Bauernhaus offenbar um den Hof von Richard Sühl (Hof 501 gemäß dem Buch „Die Bauernhöfe der Wilstermarsch im Bild“, sh. Bild 2), welcher an der Straße Dwerfeld bei Diekdorf gelegen ist.

Bildrechte: Cramers Kunstanstalt KG, Dortmund

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1900 - Lederwerke Falk & Schütt in Rumfleth, Wilsterau in Diekdorf

1900 Lederwerke Falk & Schütt in Rumfleth, Wilsterau in Diekdorf
Blick von Diekdorf über die Wilsterau auf die Lederwerke und die Mühle "Aurora".
Die Leder-Werke machten gemeinsam mit der Lederfabrik „Gebrüder Böhme“, der späteren Vacheleder-Fabrik "Ballin" in Landrecht, nach dem Jahre 1890 die Stadt Wilster zu einem bedeutenden Standort der Lederindustrie. Um 1900 waren die Wilsteraner Lederwerke die größten Europas. Wilsters Bevölkerung wuchs in den Jahren 1890 bis 1901 von 2716 auf 5124 Einwohner; es entstanden typische Arbeiterquartiere, so unter anderem auch in der noch heute zur Gemeinde Nortorf gehörenden Vereinsstraße. Arbeiterwohngebiete in den Landgemeinden in Landrecht, Dammfleth und Nortorf wurden eingemeindet. Eine Katastrophe für die Stadt waren die verheerenden Brände bei Böhme (1903) und Falk & Schütt (1907).Die Fabriken verloren danach rasch an Bedeutung und die Fabrik von Falk & Schütt ging Mitte der 1930er Jahre in Konkurs. Die Lederfabrikation überdauerte unter einem anderen Betreiber, wenn auch stark verkleinert, die Zeit bis nach dem II. Weltkrieg.
In den rechts befindlichen Gebäuden der ehemaligen Lederwerke waren nach dem Niedergang der Wilsteraner Lederindustrie die 1919 gegründete Firma Schleswig-Holsteinische Trocknungs- und Mahlwerke Günther & Co. untergebracht (in den links liegenden Gebäudeteilen wurde jedoch bis in die 1950er Jahre Lederfabrikation betrieben). Im Jahr 1967 zog in die Gebäude der Trocknungswerke die Möbelgroßhandlung Grünhagen ein, nachdem bereits 1960 die Firma Steatit Magnesia die links liegenden Gebäude erweitert und bezogen hatte.

Bildrechte: M. Glückstadt & Münden, Hamburg

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1912 - Dorfschulen in Schotten, Rumfleth und Dammfleth

1912 Dorfschulen in Schotten, Rumfleth und Dammfleth.
oben: Schulhaus in Schotten, Gemeinde Nortorf. Die Schule Schotten wurde 1972 geschlossen, das Gebäude war in den Jahren 1905/07 errichtet worden.
Zum Distrikt der Schottener Schule (sie war eine von drei Nortorfer Schulen, nämlich Nortorf, Schotten und Rumfleth) gehörten die Ortsteile Schotten, Dwerfeldt, Salat, Rehweg, Poßfeld sowie der Dammflether Ortsteil Neufeld.
mittig: Schule der Gemeinde Dammfleth im gleichnamigen Ortsteil.
In der Gemeinde Dammfleth bestanden früher Schulen in Hochfeld (1971 geschlossen) und in Dammfleth. Letztere befand sich nahe der Stadtgrenze von Wilster. In dem Gebäude der Schule Dammfleth sind von 1870 bis 1930 die Schüler aus den Ortschaften Dammfleth, Kathen, Kasenort, Bischof, Bischofer Deich (!) und Breuel beschult worden; die Schule bestand bereits in den 1830er Jahren. Im Jahre 1930 wurde die Schule wegen des Mangels einer ausreichenden Schülerzahl geschlossen.
Das Gebäude wurde danach verkauft und Wohnzwecken zugeführt.
unten: Rumflether Schule im Ortsteil Diekdorf der Landgemeinde Nortorf. Diese Schule wurde überwiegend von Schülern aus der Vereinsstraße besucht. Der Schulbetrieb war 1899 aufgenommen worden, da die Stadt Wilster die Kinder aus der Vereinsstraße nicht in die Landrechter Schule aufnehmen wollte.
Der Schulbetrieb in Diekdorf wurde im April 1941 eingestellt.
In der Wilstermarsch bestanden in der Vergangenheit sehr viele kleine Dorfschulen. Außer den vorgenannten Schulen und denjenigen in den Kirchorten Wilster, St. Margarethen, Brokdorf, Wewelsfleth, Beidenfleth und Heiligenstedten gab es solche in:
- Aebtissinwisch
- Arentsee
- Averfleth
- Büttel
- Ecklak
- Hackeboe
- Hollerwettern
- Honigfleth
- Kudensee
- Landscheide
- Sachsenbande
- Vorderneuendorf
Die Aufzählung erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit.
Die Vielzahl der Schulen war dem Umstand geschuldet, dass die Verkehrsmöglichkeiten früher sehr beschränkt waren und den Schülern ein unzumutbar langer Fussweg erspart werden mußte.

Bildrechte: Carl Kuskop, Wilster

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1986 - Spaziergang entlang der Wilsterau o - bei Diekdorf und bei der Schenkel-Brücke

1986 Spaziergang entlang der Wilsterau - bei Diekdorf und bei der Schenkel-Brücke.
Auf der Strecke zwischen Diekdorf und der Schenkel-Brücke präsentiert sich die Wilsterau als idyllisches und weitgehend intaktes Gewässer.
Bild 1: Wilsterau zwischen Rumfleth und Diekdorf
Bild 2: Wilsterau unterhalb der Schenkel-Brücke bei Achterhörn
Bild 3: Wilsterau oberhalb der Schenkel-Brücke
Bild 4: Wilsterau oberhalb der Schenkel-Brücke Richtung Oberstenwehr.

Bildrechte: Bildrechte: Udo Urban, Wilster

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1914 - Wohnhaus in Diekdorf, Gemeinde Nortorf (SF)

1914 Wohnhaus in Diekdorf, Gemeinde Nortorf
Der exakte Standort des Hauses konnte noch nicht ermittelt werden.
Um Mithilfe wird gebeten!

Bildrechte: L. Treichel, Altona
Anmerkung: Die Ansichtskarte befindet sich in der Sammlung Udo Urban, Wilster

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Hof Ramm - Bargscheune in Diekdorf, Gemeinde Nortorf

Hof Ramm - Bargscheune in Diekdorf, Gemeinde Nortorf
Die Schne ghört zu Hof 504 gemäß dem Buch "Die Bauernhöfe der Wilstermarsch im Bild"
In der Wilstermarsch gab es bei den historischen Bauernhäusern zwei vorherrschende Typen. Dieser Umstand ist eine in keiner anderen deutschen Landschaft so auftretende Eigentümlichkeit.
- Zum einen ein sächsisches Fachhallenhaus, das Huusmannshuus oder Husmanshus, mit der zentralen großen Diele in der Mitte des Hauses; viele dieser Häuser hatten einen Kreuzgiebel.
- Zum anderen das vom niederländischen Baustil beeinflußte friesische Gulfhaus; das Barghus oder Barghuus, mit seitlich angeordneter großer Diele ähnelt mit seinem mächtigen Dach dem Eiderstedter Haubarg. Der mittig des Hauses zwischen dem mächtigen Ständerwerk befindliche Bergeraum für das eingebrachte Heu ist namensgebend für diesen Haustyp.
Beide Haustypen, Husmannshus und Barghus, haben äußerlich recht große Ähnlichkeit. Deutlich werden die Unterschiede durch die Verschiedenheit ihrer baulichen Durchbildung
Entsprechend der baulichen Durchbildung des Hauptgebäudes waren jedoch vielfach die dazugehörigen Scheunen nicht in gleicher Weise konstruiert. Ein Beispiel dafür ist die Bargscheune auf dem Hof Ramm.

Anmerkung: Die vorgestellten Abbildungen stammen aus
der
Buchreihe Haus und Hof deutscher Bauern - I. Band: Schleswig-Holstein 
erschienen 1940 im Verlag von Dietrich Reimer / Andrews & Steiner / Berlin
Textlich ist das Buch in seinen mehr allgemeinen Passagen von nationalsozialistischem Gedankengut geprägt, weshalb hier lediglich zeichnerische Darstellungen wiedergegeben sind.

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1959 - Schmiedestraße, Marktplatz, Kohlmarkt, Wilsterau in Diekdorf

1959 Schmiedestraße, Marktplatz, Kohlmarkt, Wilsterau in Diekdorf
oben links: Im oberen Bereich der Schmiedestraße stehen noch hinten links die 1974 im Rahmen der Flächensanierung abgebrochenen Häuser mit ihren schönen Gründerzeit-Fassaden. Um die Ecke zur Op de Göten fährt einer der zu der Zeit häufig auf Wilsteraner Straßen verkehrenden typischen und von einem Pferdegespann gezogenen Ackerwagen - ein solches Bild ist seit langem nicht mehr zu sehen.
unten links: Vor der Kirche fallen die einige Jahre zuvor neu angepflanzten Linden auf, die Bus-Haltestelle hat noch ihren Platz vor der Kirche. Im Hintergrund das schmale Haus mit der Markise das Gemüse-Geschäft von Güstrau.
oben rechts: Der Bauernhof von Stahl an der Straße nach Diekdorf; davor fließt die Wilsterau.
unten rechts: Blick stadtauswärts in den Kohlmarkt

Bildrechte: Verlag Rudolf Bedei, Wilster

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1902 - Bauernhof in Diekdorf, Dreschen des Getreides mit Dampfmaschine und Dreschmaschine

1902 Bauernhof in Diekdorf, Dreschen des Getreides
Ein Bauernhof in Diekdorf bei Wilster.
Es handelt sich um den Görrieshof (Hof 504 in dem Buch Die Bauernhöfe der Wilstermarsch im Bild).
Auf dem Giebel der rechts stehenden großen Scheune über der Einfahrt zur Diele das seinerzeit für viele Höfe der Wilstermarsch obligatorische Storchennest.
Es wird gerade die Getreide-Ernte eingebracht. Eine große Anzahl an Gehilfen hat sich bei der Dreschmaschine eingefunden; diese wird über einen langen Leder-Riemen von einer Dampfmaschine angetrieben.
Vorne posieren die Bauern.
Ein Knecht als Wasserträger mit einer Tracht (keine Kleidung, sondern ein Querholz, ausgehöhlt für die Schulter und den Hals; an jedem Ende war ein Trageseil mit Haken für die Eimer befestigt) vorne am Steg des breiten Hofgrabens. Die "Tracht" wurde auch Tragjoch oder Dracht genannt.

Bildrechte: Carl Kuskop, Wilster
Anmerkung: Im Gegensatz zu dem bekannten ursprünglichen Foto ist die hier auf der Ansichtskarte gezeigte Abbildung spiegelverkehrt.
Die ergänzend vorgestellte nicht kolorierte Version der Ansichtskarte befindet sich in der Sammlung Udo Urban, Wilster

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1909 - Wilsterau in Landrecht, Lederwerke, Mühle, Bauernhof in Diekdorf c

1909 Wilsterau in Landrecht, Lederwerke, Mühle, Bauernhof in Diekdorf
Blick von der Landrechter Brücke in Richtung Rumfleth.
Rechts im Hintergrund an der Rumflether Straße die Lederwerke Falk & Schütt, in welchen im Jahre 1907 ein Großfeuer wütete.
Rechts daneben die Korn-Mühle (ein Galerie-Holländer) von Martens.
Im Hintergrund mittig ist schwach die über die Wilsterau führende Eisenbahnbrücke der damaligen Strecke der Marschbahn Wilster - - Heide erkennbar; die Bahnstrecke führt heute nur noch als Stichbahn nach Brunsbüttel.
Der Bauernhof links ist der Hof von Bauer Stahl.
Links im Hintergrund Häuser in Diekdorf.
Im Vordergrund rechts der Quai vor an der Wilsterau stehenden Speichern.

Bildrechte: C.M. Hencke, Wilster
Anmerkung: Die 1917 verausgabte Ansichtskarte verwendet ein um 1909 aufgenommenes Foto

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1910 - Bauernhof an der Straße nach Diekdorf a

1910 Bauernhof an der Straße nach Diekdorf
Blick über die Wilsterau in Rumfleth auf den an der Straße nach Diekdorf liegenden stattlichen Bauernhof – ein Husmannshus - von Bauer Heinrich Lübbe (nach 1952 Herbert Stahl)
Der Hof ist wohl der am häufigsten fotografierte der Wilstermarsch.
Das Husmannshus mit seiner mittleren Einfahrt und der zentralen großen Diele ist neben dem Barghus mit der seitlich angeordneten großen Einfahrt der vorherrschende landwirtschaftliche Haustyp in der Wilstermarsch. Ein Husmann oder Hausmann war früher ein großer freier Bauer.

Bildrechte: Carl Kuskop, Wilster
Die ergänzend vorgestellte und den Hof um 1925 nahezu unverändert zeigende Ansichtkarte befindet sich in der Sammlung von Frau Ingrid Schröder, Burg in Dithmarschen

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1913 - Bauernhof an der Straße nach Diekdorf

1913 Bauernhof an der Straße nach Diekdorf
Blick über die Wilsterau in Rumfleth auf den an der Straße nach Diekdorf liegenden stattlichen Bauernhof – ein Husmannshus - von Bauer Stahl. Das Husmannshus mit seiner mittleren Einfahrt und der zentralen großen Diele ist neben dem Barghus mit der seitlich angeordneten großen Einfahrt der vorherrschende landwirtschaftliche Haustyp in der Wilstermarsch.
Der stattliche Hof unter seinem mächtigen Reetdach wird 2009 aufwendig und stilgerecht restauriert. Es ist sehr zu begrüßen, wenn die beeindruckenden Bauernhöfe der Wilstermarsch auch in Zeiten der Konzentrierung in der Landwirtschaft nicht aufgegeben werden, sondern von Liebhabern dieser Häuser mit großem Engagement erhalten und restauriert werden und so überkommenes Kulturgut bewahrt wird.

Bildrechte: Verlag Gebr. Lempe, Kiel

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1922 - Bauernhaus an der Straße nach Diekdorf

Bauernhaus an der Straße nach Diekdorf
Blick über die Wilsterau in Rumfleth auf den an der Straße nach Diekdorf liegenden stattlichen Bauernhof – ein Husmannshus - von Bauer Heinrich Lübbe (nach 1952 Herbert Stahl), (Hof 213 im Buch "Die Bauernhäuser der Wilstermarsch im Bild").

Das Husmannshus mit seiner mittleren Einfahrt und der zentralen großen Diele ist neben dem Barghus mit der seitlich angeordneten großen Einfahrt der vorherrschende landwirtschaftliche Haustyp in der Wilstermarsch.
Ein Husmann oder Hausmann war in früheren Zeiten ein großer freier Bauer mit eigenem Besitz.

Bildrechte: M. Glückstadt & Münden, Hamburg
Anmerkung: Die Ansichtskarte wurde freundlicherweise von Ralf Steffens, Luzern, Schweiz, für diese Heimat-Seite zur Verfügung gestellt.

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1930 - Bauernhaus an der Straße nach Diekdorf

1930 Bauernhaus an der Straße nach Diekdorf
Zwei Versionen von dem Motiv - schwarz-weiß sowie kolorierte Karte
Blick über die Wilsterau in Rumfleth auf den an der Straße nach Diekdorf liegenden stattlichen Bauernhof – ein Husmannshus - von Bauer Heinrich Lübbe (Hof 213 im Buch "Die Bauernhäuser der Wilstermarsch im Bild")
Das Husmannshus mit seiner mittleren Einfahrt und der zentralen großen Diele ist neben dem Barghus mit der seitlich angeordneten großen Einfahrt der vorherrschende landwirtschaftliche Haustyp in der Wilstermarsch.
Ein Husmann oder Hausmann war in früheren Zeiten ein großer freier Bauer mit eigenem Besitz.
Die farbige Aufnahme (Bild 3) ist älteren Ursprungs, das Foto entstand um 1910.

Bildrechte: Carl Kuskop, Kunstverlag, Wilster


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1900 - Vereinsstraße in der Gemeinde Nortorf

1900 Vereinsstraße in der Gemeinde Nortorf
Die auf dem Gebiet der Landgemeinde Nortorf auf Initiative der Lederarbeiter entstandene Vereinsstraße wurde Ende des vorletzten Jahrhunderts angelegt, gefördert vom "Bau- und Sparverein für den Kreis Steinburg". Zu der Zeit durchlebte die Leder-Industrie in Wilster eine stürmische Entwicklung und die Einwohnerzahlen stiegen sprunghaft an.
Aus heutiger Sicht kaum begreiflich lehnten die Wilsteraner Kollegien am 16.05.1899 die von der Gemeinde Nortorf beantragte Eingemeindung der Vereinsstraße ab; Grund war die befürchtete geringe Steuerkraft der dort wohnenden Arbeiter und die befürchteten höheren Kosten bei Schul- und Armenverwaltung.
Es waren junge und fruchtbare Familien, die sich in der Vereinsstraße ansiedelten; die Zahl der Kinder auf dem Foto ist beeindruckend.
Im Vordergrund sind Schienen der Feldbahn erkennbar, mit welcher seitens der Rumflether Dampf-Ziegelei der Transport von Kohlen und Steinen erfolgte.

Bildrechte: Robert Friedrichs, Wilster - Sammlung Werner Behning
Anmerkung: Robert Friedrichs macht sich seit Jahren dadurch verdient, daß er alte Foto aus der Sammlung seines Großvaters Werner Behning als Repros alter Postkarten oder mittels des Alt-Wilster-Kalender interessierten Heimatfreunden anbietet. Wer diese oder Fotos von den Originalnegativen erwerben möchte, den verweisen wir auf die Seite Alt-Wilster

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1910 - Wohnhaus zu einem Gehöft in Nortorf (SF)

Wohnhaus zu einem Gehöft in Nortorf
Das auf der Ansichtskarte abgebildete Wohnhaus gehört vermutlich zu Hof 484 (gem. dem Buch "Die Bauernhöfe der Wilstermarsch im Bild), welcher in der Gemeinde Nortorf gelegen ist.
Der im Eigentum von Jürgen Rösch (* 1882, x 1915 in Rußland) stehende und von diesem bewirtschaftete Hof war von diesem 1907 von seinem Vater Klaus Rösch (* 1853, + 1915) übernommen worden.
Die Karte ist als Geburtstagsgruß gerichtet an seine Schwester Martha, welche in Aebtissinwisch in Stellung war.
Martha Rösch (* 1890, + 1932) heiratete 1919 den Landwirt Richard Garms in Klein Kampen.

Bildrechte: nicht bekannt (sogen. Private Postkarte)
Anmerkung: Die Ansichtskarte befindet sich in der Sammlung Dirk Mehlert-Garms, Busenwurth
Ein besser aufgelöster Scan der Karte liegt leider nicht vor
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1903 - Vereinsstraße und Wilsterau in Rumfleth

1903 Vereinsstraße und Wilsterau in Rumfleth.
Das links stehende Bauernhaus (Hof 496 gem. dem Buch "Die Bauernhöfe der Wilstermarsch im Bild") stand seinerzeit im Eigentum von Henning Ehlers (dessen Nachfolger war Hermann Looft, nach ihm Richard Looft) in der Gemeinde Nortorf.
Im Hintergrund (vgl. Detailvergößerung Bild 3) sind Häuser der gleichfalls in Nortorf liegenden Vereinsstraße zu erkennen. Die auf dem Gebiet der Landgemeinde Nortorf auf Initiative der Lederarbeiter entstandene Vereinsstraße wurde Ende des vorletzten Jahrhunderts angelegt, gefördert vom "Bau- und Sparverein für den Kreis Steinburg". Zu der Zeit durchlebte die Leder-Industrie in Wilster eine stürmische Entwicklung und die Einwohnerzahlen stiegen sprunghaft an. Aus heutiger Sicht kaum begreiflich, lehnten die Wilsteraner Kollegien am 16.05.1899 die von der Gemeinde Nortorf beantragte Eingemeindung der Vereinsstraße ab; Grund war die befürchtete geringe Steuerkraft der dort wohnenden Arbeiter und die befürchteten höheren Kosten bei Schul- und Armenverwaltung.

Bildrechte: Friedrich Schlüter, Wilster

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Chronik Nortorf - Nortorf in der Wilstermarsch

Nortorf in der Wilstermarsch
von Manfred Otto Niendorf
1992
herausgegeben von der Gemeinde Nortorf

Interessante reich bebilderte Orts-Chronik

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1922 - Überschwemmung der Wilstermarsch in Nortorf (Ex)

1922 Überschwemmung der Wilstermarsch in Nortorf
Bis weit in die zweite Hälfte des vergangenen Jahrhunderts waren weite Gebiete der Wilstermarsch in niederschlagsreichen Zeiten immer wieder großflächig überschwemmt. Die auf flachen Wurten/Warften gelegenen Gehöfte ragten dann aus der Wasserfläche wie bei Sturmfluten die Halligen in der Nordsee.
Die Karte zeigt eine derartige Situation um 1922 im Bereich des früheren in der Gemeinde Nortorf gelegenen Sladensee, dessen Gebiet heute von der Straße zwischen Schotten und Nortorf durchquert wird.
An den früher vorhanden gewesenen See erinnern noch die Ortsbezeichnung für die beiden "auf dem Salat" (Slaat) gelegenen Gehöfte.
Diese für die landwirtschaftliche Nutzung der Flächen misslichen Geschehnisse änderten sich entscheidend erst ab der Mitte des vergangenen Jahrhunderts. Die zu größeren Sielverbänden zusammengefassten Entwässerungsgebiete wurden schrittweise im sogenannten "Inneren Ausbau" mit leistungsfähigen Vorflutern und Unterschöpfwerken versehen, an den Mündungen der Wettern an Stör und Elbe wurden die neu errichteten Sielbauwerke mit sehr leistungsfähigen Schöpfpumpen ausgerüstet.
Der Deich- und Hauptsielverband Wilstermarsch in Wilster betrieb diese Maßnahmen über den Zeitraum von drei Jahrzehnten mit großem Nachdruck und setzte für Planung und Bauleitung eigenes Fachpersonal ein. Die Baukosten wurden nur zu einem geringen Teil über die Beiträge der veranlagten Flächen aufgebracht, da große Summen öffentlicher Gelder von Bund und Land zur Verfügung gestellt wurden.

Bildrechte: Heinrich Ballerstädt, Wilster
Anmerkung: Die Karte befindet sich in einer externen Sammlung

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