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1940 - Ecklak - Windmühle, Meierei, Schule, Denkmal, Kanal

1940 Ecklak - Windmühle, Meierei, Schule, Denkmal, Kanal
Die Gemeinde Ecklak in der Wilstermarsch ist 1867 gebildet worden.
links oben (Bild 2): Im Ortsteil Ecklak-Austrich bestand seit etwa Hälfte des vorletzten Jahrhunderts eine Kornwindmühle. Die unmittelbar an der Wilsterau stehende Mühle mußte durch Menschenkraft in den Wind gestellt werden. Erst im Jahre 1914 baute der Wilsteraner Mühlenbauer Johann Meyer die Mühle völlig um, wobei das Bauwerk eine Galerie und auch eine Windrose (auf der Abbildung nicht erkennbar) erhielt, um sich selbsttätig in den Wind zu stellen.
Um 1940 wurde der Mühlenbetrieb eingestellt; die Mühle wurde in den 1950er Jahren abgebrochen.
oben mittig und rechts sowie unten: verschiedene Szenen am Kaiser-Wilhelm Kanal verdeutlichen die Lage des an den Kanal grenzenden Gemeindgebietes.
links mittig (Bild 3): Die Meierei Ecklak wurde von 1903 bis 1972 betrieben. 
mitte mittig: Das Ehrenmal in der Gemeinde Ecklak wurde im Jahr 1921 eingeweiht; 1952 wurde es erweitert.
rechts mittig: Die dörfliche Schule Ecklak in dem 1912 errichteten Schulhaus ist 1972 im Zusammenhang mit der Gründung des Schulverbandes Wilstermarsch aufgegeben worden.

Bildrechte: Carl Kuskpp, Wilster

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Chronik Ecklak - Ecklak Geschichte und Geschichten

Ecklak Geschichte und Geschichten
Ein Dorf im Wandel
2005
Herausgegeben von der Gemeinde Ecklak
Reimer Sachau schrieb: Eine Gemeinde, die sich ein Wappen und eine Fahne gegeben hat, sollte auch ihre Geschichte und Geschichten den kommenden Generationen hinterlassen.
Dazu kann man nur bemerken, dieser Anspruch ist trefflich erfüllt!

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1908 - Ecklak - Dorfkrug "Brandt´s Gastwirtschaft"

1908 Ecklak - Dorfkrug "Brandt´s Gastwirtschaft", Meierei, Dorf Schule
Die Gemeinde Ecklak ist erst im Jahre 1867 gebildet worden.
Sie hatte bis weit in die zweite Hälfte des 20. Jahrhunderts wie alle ländlichen Gemeinden der Wilstermarsch eigene wesentliche Einrichtungen der dörflichen Infrastruktur, wie Meierei, Kornwindmühle, Schule, Gastwirtschaft, Hökerladen.
Die Meierei (Bild 2) Ecklak wurde von 1903 bis 1972 betrieben.
Die dörfliche Schule ist 1972 aufgegeben worden; im Jahr 1912 ist ein neues Schulhaus errichtet worden; die Ansichtskarte zeigt noch das zuvor genutzte Gebäude (Bild 3).
Das Gebäude für den Ecklaker Dorfkrug ist ca. 1903 für H. Brandt erbaut worden; schon 1908 wurde der Gasthof von Johannes Kruse betrieben. 1965 wurde die Gastwirtschaft aufgegeben.

Bildrechte: Karl Kuskop
Die Ansichtskarte befindet sich in der Sammlung Rudolf Böckmann, Burg in Dithmarschen

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1911 - Ecklak - Schulhaus, Weidevieh, Meierei

1911 Ecklak - Schulhaus, Weidevieh, Meierei
Oben und Bild 2: Schulhaus. Als Ersatz für das alte abgebildete Schulhaus wurde 1912 ein Neubau errichtet, welcher heute noch besteht. Allerdings wurde der Betrieb der örtlichen Schule 1972 aufgegeben, nachdem der Schulverband Wilstermarsch gegründet worden war. Bereits im Jahr 1693 war im Gebiet der erst 1867 gebildete Gemeinde Ecklak ein erstes Schulhaus gebaut worden, welches in der Folge mehrmals durch einen Neubau ersetzt wurde.
Mittig: Ganzjährige Stallhaltung für das Vieh gab es seinerzeit nicht, die Rinder hatten während der Vegetationsperiode Weidegang in der weiten durchweg baumlosen Marsch.
Unten und Bild 3: Die Meierei Ecklak wurde von 1903 bis 1972 betrieben. Die Meierei ist in der Zeit ihres Bestehens als Genossenschafts-Meiere aber auch zeitweilig als privat betriebene Meierei geführt worden.

Bildrechte: Carl Kuskop, Wilster

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1911 - Ecklak, Korn-Windmühle, Brandt´s Gastwirtschaft, Fähre in Kudensee

1911 Ecklak, Korn-Windmühle, Brandt´s Gastwirtschaft, Fähre in Kudensee.
In der erst 1867 gebildeten Wilstermarsch Gemeinde Ecklak bestand im Ortsteil Ecklak-Austrich seit etwa Hälfte des vorletzten Jahrhunderts eine Kornwindmühle. Seit 1863 befand sie sich über mehrere Generationen im Besitz der Familie Westphalen.
Die unmittelbar an der Wilsterau stehende Mühle mußte durch Menschenkraft in den Wind gestellt werden. Erst im Jahre 1914 baute der Wilsteraner Mühlenbauer Johann Meyer die Mühle völlig um, wobei das Bauwerk eine Galerie und auch eine Windrose (auf der Abbildung noch nicht vorhanden) erhielt, um sich selbsttätig in den Wind zu stellen.
Um 1940 wurde der Mühlenbetrieb eingestellt; die Mühle wurde in den 1950er Jahren abgebrochen.
Der Ecklaker Dorfkrug war 1905 für H. Brandt erbaut worden, der den Gasthof bis 1910 betrieb; nächster Wirt war Johannes Kruse. Ihm folgte 1919 bis 1937 Nikolaus Völker; danach führten die dort ab 1937 tätigen Wirtsleute Alfred und Anne Völker in dem Gebäude auch einen Hökerladen; die Gastwirtschaft wurde bis 1965 betrieben.
Die untere Abbildung zeigt eine Szene am Kaiser-Wilhelm-Kanal (Nord- Ostsee Kanal), wobei der vom Photographen in das Bild hinein kopierte kleine Schlepper von der Größenordnung her ziemlich mißlungen ist. Die Fähre Kudensee befindet sich bereits in der benachbarten gleichnamigen Gemeinde.

Bildrechte: Carl Kuskop, Wilster

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1912 - Ecklak - Meierei, Schulhaus, Dorfkrug, Brands Gastwirtschaft

1912 Ecklak - Meierei, Schulhaus, Dorfkrug "Brandt´s Gastwirtschaft"
Bis weit in die zweite Hälfte des 20. Jahrhunderts hatten die ländlichen Gemeinden der Wilstermarsch eigene wesentliche Einrichtungen der dörflichen Infrastruktur, wie Meierei, Kornwindmühle, Schule, Gastwirtschaft, Hökerladen. Das galt auch für die erst 1867 gebildete Gemeinde Ecklak.
Die Meierei (Bild 2) Ecklak wurde von 1903 bis 1972 betrieben. Die dörfliche Schule (Bild 3) ist 1972 aufgegeben worden; das Schulhaus war 1912 errichtet worden.
Der Ecklaker Dorfkrug war ca. 1903 für Heinrich Brandt erbaut worden, der den Gasthof bis etwa 1909 betrieb; nächster Wirt war Johannes Kruse. Ihm folgte 1919 bis 1937 Nikolaus Völker; danach führten die dort ab 1937 tätigen Wirtsleute Alfred und Anne Völker in dem Gebäude auch einen Hökerladen; die Gastwirtschaft wurde bis 1965 betrieben.

Bildrechte: Carl Kuskop
(der Vorname des Photographen ist auf der Karte entgegen der sonstigen Handhabung mit K geschrieben)

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1914 - Umbau der Mühle EMANUEL in Ecklak-Austrich

1914 Umbau der Mühle EMANUEL in Ecklak-Austrich
vom Erd-Holländer zum Galerie-Holländer
Im Ortsteil Ecklak-Austrich der Gemeinde Ecklak bestand seit etwa Hälfte des vorletzten Jahrhunderts eine Kornwindmühle.
Die unmittelbar an der Wilsterau stehende Mühle - ein auf einem aufgeschütteten Hügel stehender sogenannter Erd-Holländer - mußte durch Menschenkraft in den Wind gestellt werden. Erst im Jahre 1914 baute der Wilsteraner Mühlenbauer Johann Meyer die Mühle völlig um, wobei das Bauwerk eine Galerie und auch eine Windrose erhielt, um sich selbsttätig in den Wind zu stellen.
In einer atemberaubenden Aktion wurde der Hügel unter der Mühle abgetragen, das Mühlenbauwerk aufgeständert und sodann das tragende Untergeschoss errichtet.
Um 1940 wurde der Mühlenbetrieb eingestellt; die Mühle wurde in den 1950er Jahren abgebrochen.

Bildrechte: nicht bekannt
Anmerkung: Die Fotos 1 bis 3 wurden freundlicherweise zur Verfügung gestellt von dem versierten Mühlenfachmann Uwe Karstens, welcher sie auch in seinem aktuellen Buch Die Wind- und Wassermühlen in Schleswig-Holstein und Hamburg vorstellt und in welchem auch Fotos aus mein-wilster Verwendung finden.

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1923 - Kornwindmühle in Ecklak-Austrich

1923 Kornwindmühle in Ecklak-Austrich
In der erst 1867 gebildeten Wilstermarsch Gemeinde Ecklak bestand im Ortsteil Ecklak-Austrich seit etwa Hälfte des vorletzten Jahrhunderts eine Kornwindmühle. Die unmittelbar an der Wilsterau stehende Mühle mußte durch Menschenkraft in den Wind gestellt werden. Erst im Jahre 1914 baute der Wilsteraner Mühlenbauer Johann Meyer die Mühle völlig um, wobei das Bauwerk eine Galerie und auch eine Windrose erhielt, um sich selbsttätig in den Wind zu stellen.
Um 1940 wurde der Mühlenbetrieb eingestellt; die Mühle wurde in den 1950er Jahren abgebrochen.

Bildrechte: nicht bekannt

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1935 - Ecklak - Meierei, Gasthof, Windmühle, Schule, Denkmal

1935 Ecklak - Meierei, Gasthof, Windmühle, Schule, Denkmal
oben links (Bild 2): Die Meierei Ecklak wurde von 1903 bis 1972 betrieben. Die Meierei ist in der Zeit ihres Bestehens als Genossenschafts-Meiere aber auch zeitweilig als privat betriebene Meierei geführt worden.
oben rechts: Der Ecklaker Dorfkrug war ca. 1903 für Heinrich Brandt erbaut worden, der den Gasthof bis etwa 1909 betrieb; nächster Wirt war Johannes Kruse. Ihm folgte 1919 bis 1937 Nikolaus Völker; danach führten die dort ab 1937 tätigen Wirtsleute Alfred und Anne Völker in dem Gebäude auch einen Hökerladen; die Gastwirtschaft wurde bis 1965 betrieben.
mittig: Das Kriegerdenkmal 1914-18 ist im Jahr 1921 eingeweiht worden; es wurde 1952 zum Ehrenmal erweitert.
unten links (Bild 3): im Ortsteil Ecklak-Austrich bestand seit etwa Hälfte des vorletzten Jahrhunderts eine Kornwindmühle. Ab 1863 befand die Mühle sich über mehrere Generationen im Besitz der Familie Westphalen.
Die unmittelbar an der Wilsterau stehende Mühle EMANUEL mußte durch Menschenkraft in den Wind gestellt werden. Erst im Jahre 1914 baute der Wilsteraner Mühlenbauer Johann Meyer die Mühle völlig um, wobei das Bauwerk eine Galerie und auch eine Windrose (auf der Abbildung nicht erkennbar) erhielt, um sich selbsttätig in den Wind zu stellen.
Um 1940 wurde der Mühlenbetrieb eingestellt; die Mühle wurde in den 1950er Jahren abgebrochen.
unten rechts: Die dörfliche Schule ist 1972 aufgegeben worden; das Schulhaus war 1912 errichtet worden.

Bildrechte: nicht bekannt

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1925 - Bauernhaus in Ecklak

1925 Bauernhaus in Ecklak.
Es handelt sich um den Hof 438 (gem dem Buch „Die Bauernhöfe der Wilstermarsch im Bild“), welcher seinerzeit im Eigentum von Nicolaus Brandt (+ 1884, + 1951) stand und von diesem auch bewirtschaftet wurde.
Vor dem Gehöft steht die Familie des Bauern, die Ehefrau Abeline Gesche geb. Lucht (* 1888, + 1927) und die Kinder Martin, Christine, Max Wilhelm, Emma Luise, Erna Rosa sowie eine weitere Person (vermutlich eine Hausangestellte).

Bildrechte: nicht bekannt

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1903 - Dorfkrug Brandts Gastwirtschaft in Ecklak

1903 Dorfkrug "Brandt´s Gastwirtschaft" in Ecklak
Bis weit in die zweite Hälfte des 20. Jahrhunderts hatten die ländlichen Gemeinden der Wilstermarsch eigene wesentliche Einrichtungen der dörflichen Infrastruktur, wie Meierei, Kornwindmühle, Schule, Gastwirtschaft, Hökerladen. Das galt auch für die erst 1867 gebildete Gemeinde Ecklak.
Der Ecklaker Dorfkrug war ca. 1903 für Heinrich Brandt erbaut worden, der den Gasthof bis etwa 1909 betrieb; nächster Wirt war Johannes Kruse. Ihm folgte 1919 bis 1937 Nikolaus Völker; danach führten die dort ab 1937 tätigen Wirtsleute Alfred und Anne Völker in dem Gebäude auch einen Hökerladen; die Gastwirtschaft wurde bis 1965 betrieben.
Der Gasthof hatte offenbar von Beginn an einen Saal mit Bühne (sh. Bild rechts bzw. Abbildung 4), auf welcher von der örtlichen oder benachbarten Theatergruppe Stücke vorgeführt wurden.
Mehr noch als ein Tresen war seinerzeit in den Gaststuben ein Büfett bzw. Buffet das charakteristische Möbelstück (sh. Bild mittig bzw. Abbildung 3)

Bildrechte: Photograph Karl Müller, Stettin

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1912 - Schulhaus in Ecklak

1912 Schulhaus in Ecklak
Bereits im Jahr 1693 war in der alten Wilstermarsch-Gemeinde Ecklak ein erstes Schulhaus gebaut worden, welches in der Folge mehrmals durch einen Neubau ersetzt wurde.
Das abgebildete Schulhaus wurde 1912 errichtet. Es wurde auf einer Vielzahl hölzener Pfähle gegründet, welche mittels einer Ramme (hinter dem Gebäude erkennbar) in den weichen Marschboden getrieben wurden.
Als im Jahre 1972 das neu eingerichtete Schulzentrum in Wilster bezogen wurde, führte dieses zur Auflösung der Ecklaker Schule. In dem Gebäude wurde danach der gemeindliche Kindergarten untergebracht.

Bildrechte: Friedrich Schlüter, Wilster

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1925 - Gehöft Möller in Brokreihe Ecklak

1925 Gehöft Möller in Ecklak 1925 Gehöft Möller in Brokreihe Ecklak
Das Foto zeigt vermutlich den Eigentümer Wilhelm Möller mit seiner Ehefrau Martha, geb. Höyer, und den Töchtern Alma und Olga vor dem Gehöft (449a gem. dem Buch "Die Bauernhöfe der Wilstermarsch im Bild".

Bildrechte: nicht bekannt

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1937 - Ecklak - Gehöft, Meierei, Schule, Dorfkrug, Hökerei, Denkmal

1937 Ecklak - Bauernhof, Meierei, Schule, Dorfkrug, Hökerei, Denkmal
Bis weit in die zweite Hälfte des 20. Jahrhunderts hatten ländliche Gemeinden der Wilstermarsch eigene wesentliche Einrichtungen der dörflichen Infrastruktur, wie: Meierei, Schule, Gastwirtschaft, Hökerladen.
Die Meierei Ecklak wurde von 1903 bis 1972 betrieben.
Die dörfliche Schule ist ebenfalls 1972 aufgegeben worden; das Schulhaus war 1912 errichtet worden.
Das Gebäude des Dorfkruges wurde 1904 gebaut. Die dort ab 1937 tätigen Wirtsleute Alfred und Anne Völker führten in dem Gebäude auch einen Hökerladen; die Gastwirtschaft wurde bis 1965 betrieben.
Das 1952 erweiterte Ehrenmal ist im Jahr 1921 eingeweiht worden.
bei dem abgebildeten Gehöft handelt es sich um den Huusmann Hof an der Hauptstraße.

Bildrechte: Adolf Meyer, Brunsbüttel

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1965 - Ecklak - Kaufmannsladen, Schule, Fähre Kudensee

1965 Ecklak, Kaufmann, Schule, Fähre Kudensee
Bis weit in die zweite Hälfte des 20. Jahrhunderts hatten die ländlichen Gemeinden der Wilstermarsch eigene wesentliche Einrichtungen der dörflichen Infrastruktur, nämlich: Schule, Gastwirtschaft, Kaufmannsladen.
Der kleine Laden der Familie Eggers (Bild oben) in Ecklak bestand bis 1985.
Zu dem Zeitpunkt war die dörfliche Schule bereits (1972) aufgegeben worden; das untere Bild zeigt das 1912 errichtete Schulhaus.
Die Fähre überquert den Nord- Ostsee Kanal in der benachbarten Gemeinde Kudensee.

Bildrechte: Verlag Stramm & Co., St. Michaelisdonn

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Tracht der Wilstermarsch 1925 - Trachtengruppe auf der Bühne

1925 Tracht der Wilstermarsch - Trachtengruppe auf der Bühne
Eine in der Tracht der Wilstermarsch gekleidete Gruppe zeigt auf einer Bühne eine von einem Musiker begleitete Tanzvorführung.
Auf der Rückseite des Fotos sind die Namen der Beteiligten aufgeführt:
Erna Brandt, Rumfleth
Martin Brand, Ecklak
Erna Brandt, Arentsee
Max Brandt, Hackeboe
Rosa Martens, Averfleth
Otto Schmidt, Wewelsfleth(?)
Frieda Brandt, Ecklak
Walter Brandt, Wilster
Wilhelm Martens, Averfleth
Christine Brandt, Ecklak
Erna Brandt, Hackeboe
Adolf Brandt, Poßfeld
Rosa Brandt, Salat
Nikolaus Martens, Averfleth
Der Musiker hieß Looft und kam aus Bekmünde.

Wie in allen deutschen Gebieten herrschte in früheren Zeiten auch bei den Menschen in der Stadt Wilster und der Wilstermarsch hinsichtlich der Bekleidung eine bestimmte Form – die Tracht – vor, die an Sonntagen, bei geselligen Veranstaltungen und auch bei besonderen Anlässen im Jahresverlauf getragen wurde; sie hielt sich auf dem Lande länger als in der Stadt, wurde aber nach Beginn des 19ten Jahrhunderts nur noch selten getragen. In den ersten Jahrzehnten des 20.Jhts. erlebten die Trachten durch das Wirken von Heimatverbänden wie dem "Heimatverein für die Wilstermarsch" eine gewisse Renaissance.
Die Trachten wurden insbesondere bei Volksfesten vorgeführt.
Die Frauen trugen auf dem Kopf die Schrippe aus mit Brabanter Spitze verziertem feinen Leinen und darüber eine Haube aus Brokat mit langen Befestigungsbändern, dazu ein Schultertuch aus Seide mit einer silbernen Filigran-Brosche gehalten, das Mieder aus Seidenbrokat gearbeitet und vorne mit Schnüren geschlossen, weißes kragenloses Hemd mit weiten Ärmeln, der Rock handgewebt mit buntem Streifen, dazu die Schürze. Die Männer einen Zylinder, schwarze Jacke über einer farbigen Weste und einem weißen Hemd, schwarze Kniebundhose und lange weiße Gamaschen.

Bildrechte: Heinrich Ballerstädt, Wilster

Anmerkung: Die Ansichtskarte, auf welcher die Namen verzeichnet sind, befindet sich in der Sammlung Udo Urban, Wilster

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Verein Militärverein Ecklak - Aebtissinwisch

Verein Militärverein Ecklak - Aebtissinwisch
Abzeichen des Kriegerverein Ecklack - Aebtissinwisch
Militär- oder Kriegervereine entstanden in der Zeit nach der Gründung des Deutschen Reiches in der Folge des Deutsch-Französischen Krieges 1870/71 an vielen Orten in Deutschland.
Es waren pariotische Vereinigungen, in denen vaterländische Gedanken gepflegt wurden.
Ihre Mitglieder waren zumeist Veteranen, die an den Kriegen teilgenommen hatten, beispielsweise an der Schleswig-Holsteinischen Erhebung von 1848 gegen Dänemark, am Österreichisch und Preußischen Krieg 1964 gegen Dänemark oder den bereits genannten Krieg 1870/71
Wie lange der Kriegerverein für Ecklak und Aebtissinwisch Bestand hatte, konnte noch nicht ermittelt werden.
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1913 - Bauernhaus in Brokdorf Osterende

1913 Bauernhaus in Brokdorf Osterende
Es handelt sich bei dem heute nicht mehr bestehenden Bauernhaus um Hof 60 (gem. Buch "Die Bauernhöfe der Wilstermarsch im Bild").
Der Hof stand in Brokdorf, Ortsteil Osterende, und befand sich im Eigentum des ihn auch bewirtschaftenden Bauern Hans-Martin Mehlert (*1874, + 1937). Dieser hatte den Hof 1906 vom Vorbesitzer Bernhard Breide erworben.
Auf dem alten Foto steht der Hofbesitzer ganz links. Die Mädchen sind seine Töchter Margaretha (* 1903), Christine (* 1904) und Erna (* 1906) sowie der Sohn Heinrich (* 1910). Ganz rechts steht die Ehefrau (oo 1902) Martha Albertine geb. Rohwedder (* 1874), +1969), Mutter der gemeinsamen Kinder.
Der jüngere Mann ist wahrscheinlich der auf dem Hof beschäftigte Wilhelm Halmschlag, der dort von März 1913 bis Februar 1914 arbeitete und danach seinen Militärdienst antreten mußte; er ist leider 1917 im I. WK gefallen. Bei der jungen Frau handelt es sich wahrscheinlich um ein gleichfalls auf dem Hof beschäftigtes Dienstmädchen.
Das stattliche Bauernhaus besteht nicht mehr; auf dem Gelände wurde das Kernkraftwerk Brokdorf errichtet.

Bildrechte: nicht bekannt
Anmerkung: Das Foto wurde freundlicherweise zur Verfügung gestellt von Frau Ursula Mäding, Oberhausen


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1918 - Stördorf - Bauernhaus

1918 Stördorf - Bauernhaus
Der Standort des auf einer Warft nahe dem Deich der Stör stehenden Bauernhaus befindet sich auf dem Gebiet der Gemeinde Stördorf. Im Hintergrund links ist der Stördeich erkennbar.
Seinerzeit stand der Hof im Eigentum von Otto Lübbe (* 1887, + 1957) und dessen Ehefrau Katharine geb. Kühl (* 1890, + 1956).
Bei den abgebildeten Personen handelt es sich vermutlich um einen Gehilfen (links) und den Bauern (in Uniform auf dem Ackerwagen) sowie die rechts stehende Bäuerin; in der Mitte der gemeinsame Sohn Werner (* 1910, + 1964).
Der handschriftliche Eintrag "Ankunft für uns alle" auf der Bildseite der Karte läßt die Vermutung zu, dass das Foto aufgenommen wurde, als der Bauer nach seiner Dienstzeit im I. WK von Frau, Sohn und dem Bediensteten mit dem Fuhrwerk vom Bahnhof abgeholt wurde und alle zusammen wieder am Gehöft eingetroffen waren.
Es handelt sich um Hof 248 (gem. dem Buch "Die Bauernhöfe der Wilstermarsch im Bild"), vgl. Abbildung 2.
Das Bauernhaus ist vom Typ her ein Husmannshus; im Gegensatz zu den ursprünglich in der Wilstermarsch zeitgleich gleichfalls vorhandenen Barghäusern hat das Husmannshus eine Große Diele in der Hausachse, worauf die mittig angelegte Grootdör hier einen Hinweis gibt.

Bildrechte: nicht bekannt (sogen. private Ansichtskarte)

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1914 - Gehöft in Nortorf oder Ecklak

1914 Gehöft in Nortorf oder Ecklak
Wie es bei den seinerzeit seltenen Gelegenheiten photographiert zu werden üblich war, hat sich die Familie des Bauern in sonntäglicher Kleidung vor dem Gehöft aufgestellt; zum Arrangement gehörte gleichfalls das Präsentieren einer stattlichen Milchkuh. Das offenbar auf einer alten Warft stehende abgebildete Bauernhaus konnte noch nicht identifiziert werden.
Als Absenderadresse ist auf der Karte Nortorf vermerkt, andererseits weist das Gebäude Ähnlichkeiten zu dem Gehöft Voss auf (Hof 486 gem. dem Buch "Die Bauernhöfe der Wilstermarsch im Bild").
Um Mithilfe bei der identifizierung wird gebeten!

Bildrechte: nicht bekannt; sogenannte Privat-Postkarte

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