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1929 - Ut de Masch

Ut de Masch (aus der Marsch)
Herausgegeben von Adolf Sievers im August 1929 im Auftrage des Heimatvereins für die Wilstermarsch.
Gedruckt in der Wilsteraner Buchdruckerei Schwark bringt der Sammelband zumeist in plattdeutscher Sprache auf 160 Seiten für die Marschen und die dort lebenden Menschen typische „Gesichen, Geschichen un Leeder“ verschiedener Literaten.

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1896 - - 1981 Adolf Sievers - Lehrer, Rektor, Schriftsteller, Dichter und Heimatfreund

Adolf Sievers * 19.04.1896 + 10.04.1981
Lehrer, Rektor, Schriftsteller, Dichter und Heimatfreund

Nach seiner Ausbildung zum Lehrer trat Adolf Sievers 1920 seine erste Stelle an der Volksschule Wilster an, wo er bis 1939 unterrichtete. Danach wirkte er an der Mittelschule Wilster, um dann von 1943 bis 1946 an der Dorfschule in Brokdorf zu wirken. 1946 wurde er Rektor an der wieder eröffneten Volksschule Wilster, deren Gebäude einige Zeit als Lazarett genutzt worden waren. Die Funktion des Rektors dieser Schule übte er aus bis zu seiner mit dem 31.03.1962 erfolgten Pensionierung.
1946 hatte er in Wilster eine der Ersten Volkshochschulen Schleswig-Holsteins gegründet, welche er viele Jahre leitete.
Adolf Sievers engagierte sich auch schriftstellerisch.
So gab er im August 1929 im Auftrage des Heimatvereins für die Wilstermarsch den Sammelband Ut de Masch heraus. Gedruckt in der Wilsteraner Buchdruckerei Schwark bringt das Werk auf 160 Seiten für die Marschen und die dort lebenden Menschen typische „Gesichen, Geschichen un Leeder“ verschiedener Literaten.
Daneben verfaßte Adolf Sievers mehrere in plattdeutscher Sprache gehaltene Theaterstücke; von welchen die folgenden zur Aufführung gelangten:
Lena Ellerbrook: Een dramatisch Gedich in dree Akten.
Gedruckt in der Wilsteraner Buchdruckerei Schwark
De Ol (Komödie in 3 Akten)
Hampelmann (Komödie in 3 Akten)
Henneke Wulf
De Rathuusdör
Uns Hergott sin Kark
De Reformatschon in Wilster 1523
Außerdem schrieb er eine Vielzahl unveröffentlichter Werke sowie eine große Anzahl in Zeitungen verbreiteter Aufsätze und Gedichte.
Weiterhin in hochdeutscher Sprache
die Novelle "Paul Raser"; die phantastischen Geschichten "Träume" und die Kindergeschichten „Tuk! Tuk! Geschichten aus dem Geflügelhofe“
Als Besonderheit ist noch zu nennen das 1934 von Adolf Sievers verfaßte umfangreiche Buch über das Reserve Infanterie Regiment 93, in welchem er selbst gedient hatte.
Gedruckt in der Buchdruckerei von Johannes Schwarck Söhne, Wilster in Holstein
exakter Titel: R.I.R.93 - Geschichte eines Regiments im Weltkriege - Im Auftrage des Vereins ehemaliger Kameraden des Res.-Inf.-Reg. 93 zu Berlin im Reichsbund 4. Gardisten
Bearbeitet und herausgegeben von Adolf Sievers, Leutnant d.R. im R.I.R. 93
Auf 300 Seiten schildert der Autor mit sehr vielen Details chronologisch und akribisch die Geschichte des Regiments R.I.R. 93 und ehrt auf zusätzlichen 68 Seiten gegliedert nach den militärischen Strukturen und Einheiten die Gefallenen namentlich und unter jeweiliger Nennung ihres Namens, des Dienstgrades, des Geburtstages, des Todestages, der Todesart und des Sterbeorts.

Die Stadt Wilster ehrte ihn für seine Verdienste mit der Benennung des Adolf-Sievers-Weg.

Der Begründer (Peter J. von Holdt) dieser Heimat-Seite erinnerte sich gerne an Adolf Sievers, mit dem er politische Überzeugungen teilte und der, wie er selbst, Mitglied war im Ortsverband Wilster der FDP.

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1950 - - 1973 Firma Pott, Kraftfahrzeug Werkstatt und Omnibus Betrieb i Stadtverkehr Brunsbüttel

1950 - 1973 Omibusse der Firma Pott, Kraftfahrzeug Werkstatt und Omnibus Betrieb
Der Kfz.-Reparatur und Omnibus Betrieb der Firma Pott war in Wilster an der Straße Am Steindamm in den Jahren 1950 bis 1973 ansässig.
Sie bediente den Linien Verkehr auf der Strecke Brunsbüttelkoog - Wilster - Itzehoe. Mit ihren Reisebussen führte sie Fahrten in Deutschland und in das benachbarte Ausland durch.
Die Firma hatte zeitweilig bis zu sieben Omnibusse zugleich im Einsatz.
Die Busse wiesen zunächst auf beiden Seiten den Schriftzug "Ut de Masch" (Aus der Marsch) auf, welcher später durch die Firmenbezeichnung "Pott" abgelöst wurde.
Im Jahre 1968 wurde mit positiven Erwartungen der Stadtverkehr Brunsbüttel eröffnet - das Foto zeigt den entsprechend mit Girlanden geschmückten Omnibus vor der Eröffnungsfahrt auf dem Firmengelände Am Steindamm in Wilster. Da das Fahrgastaufkommen in Brunsbüttel deutlich hinter den Erwartungen blieb, wurde nach etwa einem Jahr die Bedienung des Stadtverkehrs Brunsbüttel eingestellt.

Bildrechte: Helmut Pott, Wilster
Anmerkung: Das Foto und Auskünfte wurden freundlicherweise zur Verfügung gestellt von Helmut Pott, Wilster

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1950 - - 1973 Firma Pott, Kraftfahrzeug Werkstatt und Omnibus Betrieb g Sattelschlepper Omnibus

1950 - 1973 Omibusse der Firma Pott, Kraftfahrzeug Werkstatt und Omnibus Betrieb
Der Kfz.-Reparatur und Omnibus Betrieb der Firma Pott war in Wilster an der Straße Am Steindamm in den Jahren 1950 bis 1973 ansässig.
Sie bediente den Linien Verkehr auf der Strecke Brunsbüttelkoog - Wilster - Itzehoe. Mit ihren Reisebussen führte sie Fahrten in Deutschland und in das benachbarte Ausland durch.
Die Firma hatte zeitweilig bis zu sieben Omnibusse zugleich im Einsatz; die Fotos zeigen im Jahr 1950 ihren Büssing Sattelschlepper Bus. Dieser wies auf beiden Seiten den Schriftzug "Ut de Masch" (Aus der Marsch) auf, welcher später durch die Firmenbezeichnung "Pott" abgelöst wurde.
Die Fotos zeigen 1953 den Sattelschlepper Omnibus auf der Straße Am Steindamm in Wilster vor dem dortigen Firmensitz der Firma Pott.
Links neben der Litfass-Säule führte der Weg zum Bahnhof über die damalige die Bahngleise überquerende Fußgängerbrücke.

Bildrechte: Helmut Pott, Wilster
Anmerkung: Die Fotos und Auskünfte wurden freundlicherweise zur Verfügung gestellt von Helmut Pott, Wilster

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1904 - Der Hafen von Büttel (Elbe) und Buhmanns Gastwirtschaft

1904 Der Hafen von Büttel (Elbe) und Buhmanns Gastwirtschaft
Von dem Stolz der Einwohner auf ihren schönen Ort kündet der Reim:
Büttel an de Elv, hest Du dar mal vun hört,
To mern in de Masch gelegen,
De stattlichen Höw un de saubern Hüs
Vertellt Di vun Riekdom un Segen,
Und denn inn Mai, wol lacht
In Fröhjahrspracht
Die an de smuck Allee
Mit Blöm as Lichter so witt as Snee.

Heute kündet der Reim von einem verschwundenen Dorf.
Der alte historische Ort hat - so wie Buhmann´s Gastwirtschaft - zwischenzeitlich aufgehört zu existieren, nachdem seit Mitte der 1970er wegen der Industrieansiedlung von ursprünglich 200 Häusern alle bis auf 17 abgebrochen und die Bewohner umgesiedelt wurden.
Der kleine beschauliche Bütteler Hafen im Zuge des Burg Kudensee-Kanals hatte einen Zugang zur Elbe. Kleine Frachtkähne konnten in früheren Zeiten von dort über den genannten Kanal, die Burger Au und die Holstenau/Wilsterau bis nach Wilster fahren und am Kasenort in die Stör gelangen. Das ist seit langer Zeit nicht mehr möglich.

Bildrechte: Verlag Henry Wegener, Hamburg-Lokstedt

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1906 - Büttel Deichstraße

1906 Deichstraße in Büttel.
Blick vom hohen Deich der Elbe auf die landseitig an seinem Fuß verlaufende Deichstraße mit Wohnhäusern und Gärten.
Die Deichstraße verläuft heute noch am Fuß des seither ertüchtigten Deiches, doch von den idyllisch in den zugehörigen Gärten gelegenen Häusern ist keines mehr vorhanden, nachdem ab Mitte der 1970er Jahre wegen der beabsichtigten Industrieansiedlung von ursprünglich 200 Häusern alle, bis auf 17 Gebäude, abgebrochen und die Bewohner umgesiedelt wurden.
Die frühere Situation ist heute in der Örtlichkeit kaum noch wiedererkennbar.
Das ergänzend vorgestellte und gegenüber der alten Ansichtskarte etwa 3 Jahrzehnte jüngere Foto zeigt in einem nahezu identischen Bildausschnitt nur geringe Veränderungen.
Der Reim auf der Karte kündet vom Stolz der Einwohner auf ihren schönen Ort:
Büttel an de Elv, hest Du dar mal vun hört,
Tomern in de Masch gelegen,
De stattlichen Höf' un de saubern Hüs
Vertellt Di vun Riekdom un Segen,


Bildrechte: Amandus Dohrn, Büttel

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