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1910 - Schülerinnen der Wilsteraner Mädchenschule

1910 Schülerinnen der Wilsteraner Mädchenschule
Offenbar verschiedene Jahrgänge der damaligen Mädchenschule Wilster haben sich mit ihrem Lehrer Fries zum Gruppenfoto aufgestellt.
Bei alten Fotografien finden sich selten Benennungen der abgebildeten Personen; im vorliegenden Fall aber hat die im Jahre 1900 geborene Anna Heutmann - sie ist in der zweiten Reihe von oben die Zweite von links - die meisten Namen ihrer Mitschülerinnen notiert (Bild 2).
Um den an Familienforschung interessierten Personen ein Aufsuchen zu ermöglichen, ist hier eine Transkription der Notizen vorgenommen worden:
Von den Personen auf dem Foto sind benannt jeweils von oben und von links nach rechts
1. Reihe: 1 Martha Stude, 2 NN, 3 Mathilde Appel, 4 Ella Heesch, 5 Erna Martens, 6 Anna Springer, 7 Else Lau, 8 NN, 9 Katharine Jakobs
2. Reihe: 1 Erna Klausen, 2 Anne Heutmann, 3 NN, 4 Emma Thiessen, 5 Mathilde Mendralla, 6 Erna Schwardt, 7 Anne Söhrens, 8 NN, 9 NN, 10 Anne Büsen
3. Reihe: 1 Agnes Schröder, 2 NN, Elsa Rau, 4 Erna Garms, 5 Anne von Osten, 6 Bertha Reumann, 7 NN, 8 Grete Sievers, 9 NN, 10 Bertha Ahrens, 11 Olga Kock
4. Reihe: 1 Helene Helbig, 2 NN, 3 NN, 4 Marie Siebke, 5 Frieda Ohrt, 6 Käthe Schulenburg, 7 Erna Schlotfeld, 8 NN Gehrts, 9 Minna Buttgereit, 10 Therese Betnarzik, 11 NN Kelting
5. Reihe: 1 Hilda Klausen, 2 Frieda Reimers, 3 Magda Schwardt, 4 Frieda Kröger, 5 Alwine Lahann, 6 Anna Hölk, 7 Grete Sievers, 8 Else Horn, 9 Ella Kock
6. Reihe: 1 Ella Thiel, 2 NN, 3 Mariechen Voss, 4 Erna Harder, 5 NN, 6 Alma Nickels, 7 Martha Engel, 8 Gesa Frauen, 9 Albertine Tobias
Lehrer Fries

Bildrechte: nicht bekannt
das Foto wurde freundlicherweise zur Verfügung gestellt von Gerd Heutmann, Nutteln

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1865 - Alte Wache an der Lange Reihe

1865 Alte Wache an der lange Reihe
Die Alte Wache hatte ihren Standort etwa in Höhe der Einmündung der „Lange Reihe“ in den „Steindamm“ - ihr Vorgänger stand an der Ecke Marquardstraße.
Im Hintergrund rechts mit der klassizistischen Fassade ist das heute noch vorhandene spätere Geschäftshaus der Firma Elektro Meyer an der Ecke Kohlmarkt / Verbindungsstraße zur Burger Straße erkennbar.
In vergangenen Jahrhunderten war die Lange Reihe nicht eine ruhige Seitenstraße wie heute, denn über sie erfolgte der Zugang zur Stadt von der Geest aus (sh. Abbildung 3, Stadtplan von 1775). Dieser verlief über die Lange Reihe, den Bischofer Deich, an der Wilsterau entlang bis zum Kasenort, von dort am Deichfuß der Stör entlang bis zur Einmündung der Bekau, an dieser entlang bis Bekdorf und weiter über Bekhof zur Geest. Mit dem Bau der Straße Steindamm wurde erst ab Mitte des 17.Jht. begonnen.

Bildrechte: Hans-Peter Mohr, Wilster
Anmerkung: Auf der Ansichtskarte ist kein Verlag vermerkt. Die alte Aufnahme ist reichlich ein halbes Jahrhundert später für eine sogenannte private Ansichtskarte genutzt worden. Sie stammt aus einem 1933 vom damaligen Heimatverein Wilstermarsch als Ehrengabe Herrn Pastor D.Dr. Wilhelm Jensen überreichten Album, welches freundlicherweise von Frau Sigrid Malz, Karlsruhe, mit Zustimmung der Nachkommen des D.Dr. Wilhelm Jensen für die Heimat-Seite mein-wilster zur Verfügung gestellt wurde.

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1912 - Automobil Horch 8/24 hp Phaeton in der Lange Reihe (SF)

ca. 1912 Mechaniker Betrieb Willi Langbehn an der Lange Reihe
Bei dem offenbar in der Straße Lange Reihe abgebildeten Automobil handelt es sich vermutlich um ein Exemplar des in der Zeit von 1911 bis 1922 in 902 Exemplaren hergestellten Horch 8/24 hp Phaeton, 1912
Mehr ist hier zu finden zu dem Automobil
Die Firma von Wilhelm Langbehn ist aus kleinsten Anfängen als Kraftfahrzeug-Reparatur Betrieb entstanden.
Ihre erste Betriebsstelle lag in der Deichstraße neben der Brücke über den Burggraben.
Danach wurde der Betrieb in die kleine parallel zum Markt vom Kohlmarkt zur Burger Straße verlaufende namenlose Querstraße (das Gebäude war das erste nach dem Eckhaus zum Kohlmarkt; es steht heute nicht mehr) verlegt,
danach in die Lange Reihe (Haus Jürgen Resag), wo vor dem Haus auch eine Tankstelle betrieben wurde.
Danach wurde das Gelände der dort seit 1909 ansässigen Firma Firma Apel & Sachau an der Straße Am Steindamm erworben und hier der Kfz.-Reparatur und Omnibus Betrieb W. Langbehn etabliert.
Willi Langbehn starb im Jahre 1940; seinen Kfz.-Reparatur Betrieb am Steindamm hatte 1936 sein Schwiegersohn, der Autoschlosser-Meister Kurt Trammnitz, übernommen.

Bildrechte (Ansichtskarte): Friedrich Schlüter
Anmerkung: Die Karte befindet sich in der Sammlung Udo Urban, Wilster

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1944 - Am 15. Juni 1944 wurde die Stadt Wilster bombardiert g Bahnhof, Klosterhof, Markt, Lange Reihe

1944 Am 15. Juni 1944 wurde die Stadt Wilster bombardiert - Bahnhof, Klosterhof, Markt, Lange Reihe.
Bei dem Terror-Angriff auf Wilster am 15. Juni 1944 durch einen anglo-amerikanischen Bomberverband richteten Bomben insbesondere in den Straßen Am Markt und der Kirche, der Op de Göten, dem Kohlmarkt, Klosterhof, Steindamm, der Lange Reihe, Johann Meyer Straße sowie im Bürgermeister Garten an Gebäuden große Schäden an und töteten 51 Menschen und verletzten Hunderte.
Bomben trafen auch den Güterbahnhof (Bild 1), Häuser an den Straßen Lange Reihe (Bild 2), Klosterhof (Bild 3) und Markt (Bild 4).

Bildrechte: nicht bekannt
Anmerkung: die Fotos wurden freundlicherweise zur Verfügung gestellt von Helmut Paukner, Wilster

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1938 - Beidenfleth an der Stör - Fähre, Windmühle, Straße Lange Reihe

1938 Beidenfleth an der Stör (hier fälschlich "Stöhr" geschrieben).
oben und Bild 2: Die Stör an der Fährstelle, der Fährprahm liegt links vor der Fährrampe.
Die Beidenflether Fähre ist heute die letzte an der Stör betriebene Fähre.
unten links: Windmühle. Die lange Zeit die Silhouette des Dorfes prägende Mühle, ein sogen. Galerie-Holländer.
Die Windmühle "Hoffnung" stand zuletzt unter Denkmalschutz; das Bauwerk brannte bei einem verheerenden Schadenfeuer am 17. April 2016 vollständig ab, nachdem sie zuvor schon lange Zeit nicht mehr betrieben wurde.
unten rechts und Bild 3: Straße Lange Reihe, welche seinerzeit nur ein schmaler Weg war.
Die Lange Reihe hat einen ganz besonderen dörflichen Charme. In geschlossener Bebauung grenzen insgesamt elf kleine eingeschossige Häuser mit ihrer Giebelseite unmittelbar an die nur auf einer Seite bebaute Straße an, welche nach der Verfüllung des seinerzeit noch vorhandenen tiefen und breiten Entwässerungsgraben angelegt wurde.

Bildrechte. Verlag Heinrich C. Otto, Kiel

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1978 - Beidenfleth - Stör, Getreidesilo, Lange Reihe, Mühle

1978 Beidenfleth - Stör, Getreidesilo, Lange Reihe, Mühle "Hoffnung"
oben (Bild 2): Blick über die Stör auf den Ort, dessen Kulisse dominiert wird von dem Getreidesilo der Firma Trede, Hochfeld.
unten: Die Straße Lange Reihe in Beidenfleth hat einen ganz besonderen pittoresken Charme. In geschlossener Bebauung grenzen insgesamt elf kleine eingeschossige Häuser mit ihrer Giebelseite unmittelbar an die nur auf einer Seite bebaute Straße an.
rechts (Bild 3): Die Windmühle "Hoffnung" stand unter Denkmalschutz und war lange Zeit nicht mehr im Betrieb. Nachdem im Jahr 2011 mit der Sanierung des einstöckigen Galerieholländers begonnen worden war, brannte das Bauwerk bei einem verheerenden Schadenfeuer am 17. April 2016 vollständig ab.

Bildrechte: Verlag E. Paske, Heide
Reg. mein-wilster. 1436 AK

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1950 - Klasse 1b der Volksschule Wilster

Die Klasse 1b der Volksschule Wilster im Jahre 1950 mit ihrem Klassenlehrer Bruno Nahser im Stadtpark
Jeweils von links nach rechts:
Obere Reihe: Sylvia Schwabe, Elke Baumann, nicht bekannt, Bodo Michelchen, Helmut Peters, Hans-Joachim Nielsen, Joachim Treptow, Uwe Andresen, Karin Suck, nicht bekannt, Uwe Mewes, Hannelore Hinz
Zweite Reihe von oben: Renate Bärwald, Helma Tiedemann, Helga Kollikowski, Peter von Holdt, Bernd Gottschalk, Ewald Wagner, Rainer Kliefoth, Friedhelm Tobias, Peter Schippmann, Gerhard Hinz, Heide Marianne Boll, Edda Machemehl
Dritte Reihe von oben: Hilke Raasch, Renate Klinkforth, Antje Hennings, Heinke Hebst, Werner Klüwer, Margit Leppin, Klaus-Peter Steffens, Ute Jonigh, Peter Sötje, Bärbel Hoppe
Untere Reihe: Waltraut Korneffel, Fritz Schmidt, Gerd Schöne, Heiner Reese, Winfried Skun, Volker Ballerstädt, Gisela Vollmert

Bildrechte: nicht bekannt

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1958 - Klasse 3c der Grundschule Wilster mit ihrem Klassenlehrer

1958 Klasse 3c der Grundschule Wilster mit ihrem Klassenlehrer Leo Genger.
Im Treppenhaus des Gebäudes der Schule im Landrecht haben sich die Schülerinnen und Schüler der damaligen Klasse 3 c aufgestellt.
Die Namen der Schüler sind bekannt - um Hinweise bei unzutreffender Schreibweise wird gebeten!

Obere Reihe: Hans Georg Lyssus (gen.: Bübchen Molter); Rolf Martens; Boie Hencke; Walter Schulz
Zweite Reihe von oben: Hubert Reese; Gunner Hansen; Manfred Rogowski; Wolfgang Kamin; Gerd Brokmann; Norbert Harbst; Harald Bürger; Volker Liepelt; Thomas Denker; Hans Joachim Kruse; Peter Büttner
Zweite Reihe von unten: Hans Joachim Rathjens; Peter Engel; Traute Lucht; Marlis Böttcher; Renate Nielsen; Sibille Cappel; Berthold Reese; Hein Maaß
Untere Reihe: Helga Schröder; Hilge Leppin; Ingrid Boysen; Johanna Mohr; Renate Ziegler; Angelika Mangels; Elisabeth Gilde; Brigitte Kirchhoff; Ute Reese; Anke Behrens; Heike Garthe

Bildrechte: nicht bekannt
Anmerkung: Das Foto mit den Namen ist als pdf-Datei unten abrufbar.

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1958 - Konfirmanden in der St. Bartholomäus Kirche - 2008 Goldene Konfirmation

1958 Die am 23. März 1958 eingesegneten Konfirmanden haben mit Pastor Gustav Schwennesen auf der Orgel-Empore der St. Bartholomäus Kirche Aufstellung genommen (Bild 1).
Jeweils von links nach rechts sind zu erkennen:
obere Reihe: Klaus Joppien, Helmut Schlotfeldt, Ingo Lamberty, Gerhard Stagat, Axel Plambeck, Carsten Tobias
zweite Reihe von oben: Hans-Georg Joppien, Dieter Lietzmann, Günther Ahrens, Hans-Joachim Neelsen, Hans Hermann Hansen, Hans Winkel, Hans-Joachim Witt, Günther Kloppenburg, Hans-Peter Stimming, Helmut Carstens
dritte Reihe von oben: Pastor Gustav Schwennesen, Renate Schichlein, Heike Sötje, Ingrid Engelhardt, Helga Tiedemann, Rosemarie Höner, Dörte Diercks, Heidemarie Zubeil, Peter von Holdt (Bergründer dieser Heimat-Seite), Uwe Martensen, Gerd Ballasch
untere Reihe: Rosemarie Kohler, Dörte Kruse, Karin Schönrock, Helga Ehlers, Urte Andersen, Elke Zimmermann, Irma Dreher, Renate Bärwald, Sieglinde Krüger
nicht auf dem Foto: Hans-Detlef Stademann

Am 14. September 2008 begingen einige der damaligen Konfirmanden in Wilster die Feier ihrer Goldenen Konfirmation (Bild 2)
Auf diesem Bild zu sehen:
Stehend: Pastorin Telse Möller-Göttsche, Helmut Schlotfeld, Hans-Detlef Stademann, Peter von Holdt, Günther Kloppenburg, Ingo Lamberty, Pastor Thomas Tharun
Sitzend: Elke Mohrdiek geb. Zimmermann, Rosemarie Reuß geb. Kohler, Renate Polinowski geb. Bärwald, Helga de Vries geb. Ehlers, Urte Bischof geb. Andersen, Dörte Urlaub geb. Kruse, Ingrid Lenkersdorf geb. Engelhardt

Der Begründer dieser Heimat-Seite hatte die Freude, seine Gedanken zur Goldenen Konfirmation im Gemeindeblatt der Kirchengemeinde Wilster darlegen zu dürfen. Der Text kann in der Datei unten nachgelesen werden (bei Interesse bitte anklicken)

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1870 - Lange Reihe

ca. 1870 Lange Reihe
Dem gewundenen Verlauf der Wilsterau folgend - diese führte durch die gesamte Stadt und bestimmte die Linienführung des Kohlmarkts und der Deichstraße - war die Straße Lange Reihe in früheren Zeiten eine der Hauptzufahrtsstraßen nach Wilster.
Die Straße führte vom Kohlmarkt zum Bischofer Deich, weiter dann an der Wilsterau entlang zum Kasenort, von dort entlang dem Deich der Stör bis zur Einmündung der Bekau, deren Deich dann folgend bis Bekdorf, von wo dann über Bekhof bald festere Wege auf der Geest bei Oldendorf erreicht wurden.
Wenn, so wie auf dem Foto ersichtlich, die schmale Straße auch nur mit Feldsteinen gepflastert war, bildete doch diese Art der Befestigung einen erheblichen Vorteil gegenüber den ansonsten unbefestigten und vielfach grundlosen Wegen und Straßen der Marsch.

Bildrechte: Hans-Peter Mohr
Das Foto stammt aus der von Robert Friedrichs verwahrten Sammlung Werner Behning
Anmerkung: Robert Friedrichs macht sich seit Jahren dadurch verdient, daß er alte Foto aus der Sammlung seines Großvaters Werner Behning als Repros alter Postkarten oder mittels des Alt-Wilster-Kalender interessierten Heimatfreunden anbietet. Wer diese oder von den Originalnegativen gezogene Fotografien erwerben möchte, den verweisen wir auf die Seite Alt-Wilster

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1870 - Lange Reihe

1870 Lange Reihe
Dem gewundenen Verlauf der Wilsterau folgend - diese führte durch die gesamte Stadt und bestimmte auch die Linienführung der Straßen Kohlmarkt, Deichstraße, Landrecht, Klosterhof, Schmiedestraße, "Hinter der Stadt" - war die Straße Lange Reihe in früheren Zeiten eine der Hauptzufahrtsstraßen nach Wilster. Insbesondere war sie der Zugang von der Geest aus.
Die Straße führte vom Kohlmarkt zum Bischofer Deich, weiter dann an der Wilsterau entlang zum Kasenort, von dort entlang dem Deich der Stör bis zur Einmündung der Bekau, deren Deich dann folgend bis Bekdorf und von dort über Bekhof zur Geest.
Wenn, so wie auf dem Foto ersichtlich, die schmale Straße auch nur mit Feldsteinen gepflastert war, bildete doch diese Art der Befestigung einen erheblichen Vorteil gegenüber den ansonsten unbefestigten und vielfach grundlosen Wegen und Straßen der Marsch. Der Bau der Straße Steindamm im Zuge der Straßenverbindung zwischen Wilster und Heiligenstedten bzw. Itzehoe war erst Mitte des 17. Jahrhunderts begonnen worden.

Bildrechte: Hans-Peter Mohr, Wilster
Anmerkung: Auf der Ansichtskarte ist kein Verlag vermerkt. Die alte Aufnahme ist reichlich ein halbes Jahrhundert später für eine sogenannte private Ansichtskarte genutzt worden. Sie stammt aus einem 1933 vom damaligen Heimatverein Wilstermarsch als Ehrengabe Herrn Pastor D.Dr. Wilhelm Jensen überreichten Album, welches freundlicherweise von Frau Sigrid Malz, Karlsruhe, mit Zustimmung der Nachkommen des D.Dr. Wilhelm Jensen für die Heimat-Seite mein-wilster zur Verfügung gestellt wurde.

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1900 - Lange Reihe in Beidenfleth an der Stör

1900 Straße Lange Reihe in Beidenfleth an der Stör
Die schmale Straße Lange Reihe in Beidenfleth hat einen ganz besonderen dörflichen Charme.
In geschlossener Bebauung grenzen nach den beiden Häusern im Vordergrund insgesamt elf kleine eingeschossige Häuser jeweils mit ihrer Giebelseite unmittelbar an die nur auf einer Seite bebaute Straße an.
Die jeweils den Häusern zugehörigen kleinen Gärten liegen jenseits der Straße und zwischen dieser und einem breiten tiefen Entwässerungsgraben, welcher heute nicht mehr vorhanden ist.

Bildrechte: Carl Kuskop, Wilster

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1932 - Lange Reihe in Beidenfleth

1932 Beidenfleth an der Stör, Straße Lange Reihe.
Die schmale Straße Lange Reihe in Beidenfleth hat einen ganz besonderen pittoresken Charme. Sie ist heute noch in gut erkennbarer Weise erhalten. In geschlossener Bebauung grenzen insgesamt elf kleine eingeschossige Häuser mit ihrer Giebelseite unmittelbar an die nur auf einer Seite bebaute Straße an. Die jeweils den Häusern zugehörigen kleinen Gärten liegen gegenüber auf der anderen Seite der Straße und grenzen an einen breiten Entwässerungsgraben, welcher heute nicht mehr vorhanden ist.

Bildrechte: Carl Kuskop, Wilster

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1958 - Beidenfleth an der Stör - Kirche St.Nicolai, Lange Reihe, Fähre, Werft

1958 Beidenfleth an der Stör - Kirche St.Nicolai, Lange Reihe, Fähre, Werft
oben links:Die Kirche St. Nicolai ist 1325 erstmals urkundlich bezeugt. Ihr frei stehender heutige Turm wurde im Jahre 1557 erbaut.
oben rechts: An der sehr schmalen Straße Lange Reihe in Beidenfleth stehen in geschlossener Bebauung insgesamt elf kleine eingeschossige Häuser mit ihrer Giebelseite unmittelbar an der nur auf einer Seite bebauten Straße .
unten links (Bild 2): Die Beidenflether Prahm-Fähre wurde seinerzeit so wie auch noch heute als Seilfähre betrieben.
unten rechts (Bild 3): Auf dem Gelände des 1922 begründeten und 1954 geschlossenen Beidenflether Standortes der Peters-Werft begründete der aus der Wewelsflether Peters Werft ausgeschiedene Paul Peters im Jahr 1955 die „Beidenflether Werft“. Nachdem die Werft in der Folge neben Reparaturaufträgen auch vier größere Frachtmotorschiffe erbaute, führten die Zahlungsschwierigkeiten eines Bestellers zu Liquiditätsproblemen der Werft, die daher bereits 1958 ihren Betrieb aufgeben mußte.

Bildrechte: Verlag Heinrich C. Otto, Kiel
Reg. mein-wilster. 1442 AK

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1962 - Beidenfleth, Straße Lange Reihe

1962 Beidenfleth an der Stör, Straße Lange Reihe
Die schmale Straße Lange Reihe in Beidenfleth hat einen ganz besonderen pittoresken Charme.
In geschlossener Bebauung grenzen insgesamt elf kleine eingeschossige Häuser mit ihrer Giebelseite unmittelbar an die nur auf einer Seite bebaute Straße an.
Die jeweils den Häusern zugehörigen kleinen Gärten liegen gegenüber auf der anderen Seite der Straße.

Bildrechte: Rudolf Horstmann, Wilster

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1986 - Spaziergang entlang der Wilsterau h - Relikt des Stadtarmes

1986 Spaziergang entlang der Wilsterau h - Relikt des Stadtarmes.
Von der Schweinsbrücke bis zum Pumpwerk an der Lange Reihe ist der ehemalige Hauptarm (der Stadtarm) der Wilsterau noch offen.
Der ehemalige durch die gesamte Stadt führende Verlauf der Wilsterau bestimmte die Linienführung der alten Straßen der Stadt, nämlich Bischofer Deich, Lange Reihe, Klosterhof, Kohlmarkt, Schmiedestraße, Deichstraße.
Heute ist die nördlich der Schweins-Brücke bestehende Teilstrecke nur noch als "Wurmfortsatz" ein Relikt des ehemaligen Stadtdurchganges der Wilsterau. An ihm lag das städtische Klärwerk, wobei die für dieses getroffene Standortentscheidung für seine Lage an einem Stillgewässer sehr unzweckmäßig war. Nach der Aufgabe des Klärwerkes ist es gelungen, das Restgewässer in das neue Bebauungsgebiet im Bereich der Wilhelm-Nagel-Allee zu integrieren; es macht den Reiz des neuen Wohnquartiers aus.
Bild 1: Blick von der Schweinsbrücke Richtung Klärwerk
Bild 2: Wilsterau westlich des Sportplatzes Brook.
Bilder 3 und 4: Tragisches "Ende" eines Gewässers beim Pumpwerk an der Langen Reihe.

Bildrechte: Udo Urban, Wilster

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HERTHA - AXEL von WILSTER - MATHILDE c

HERTHA - AXEL von WILSTER - MATHILDE
Die jetzt in Wilster beheimatete HERTHA wurde im Jahre 1966 abermals vergrößert. Auf der Johann-Brockmüller Werft in Glückstadt wurde sie auf insgesamt 33,5 Meter Länge gebracht, wonach sie eine Tragfähigkeit von 154 t hatte. Die ursprüngliche Länge des Schiffes war somit fast verdoppelt.
Aus HERTHA wurde zu diesem Zeitpunkt die „AXEL von WILSTER“.
Das Bild 1 zeigt die AXEL von WILSTER ex HERTHA im Jahr 1967 inmitten eines Päckchens weiterer Binnenmotorschiffe vor der Geesteschleuse; die Geeste war wegen eines verunglückten Fischdampfers gesperrt.
Von der Geeste ging es weiter im Verlaufe des Elbe-Weser-Schifffahrtsweges über den Hadelner Kanal zur Elbe bei Otterndorf.
- In der vorderen Reihe liegen (von links nach rechts):
"URSULA" - Wilster - (ex "VENUS") von Johannes Suhl, Wilster, Bj. 1905, Fack - Itzehoe
"ADOLPH" - Hamburg von Hermann Mink aus Drochtersen. Bj. 1901 - Hoogezand
"AXEL" - Wilster (ex "HERTHA") von Karl Hugo Hein, Wilster. Bj. 1914, Junge -Wewelsfleth
"MIGNON" von Erich Block, Wewelsfleth
"LISA II" (ex "STADENSIA") von Schiffer Braak aus Grünendeich
- In der mittleren Reihe liegen (von links nach rechts):
"BRITTA" (ex "GERTRUD", ex "BERTTHA") von Günther Raap aus Freiburg. Bj.1906, Johs. Thormählen - Elmshorn
"DORA" - Freiburg von Georg Raap aus Freiburg. Bj. 1910, Lucas Mulder - Martenshoek
- unbekannt -
"JOHANNA" - Glückstadt von J. Junge aus Glückstadt. Bj. 1908, Jacobs - Moorrege
- hintere Reihe mittig:
Die spätere "ROLF-JÖRG" von Hermann Mink aus Drochtersen
Bild 2 zeigt die ebenfalls in Wilster beheimatete URSULA von Schiffer Suhl an den Dalben.
Im Jahre 1968 wurde die AXEL von WILSTER ex HERTHA an den Mühlenbesitzer Hans Reimers in Kellinghusen verkauft, für den sie mit Setzschiffern besetzt bis 1982 fuhr. Danach wurde sie wegen mangelnder Wirtschaftlichkeit und nachteiliger Veränderungen des Fahrwassers der Stör aufgelegt. Zur damaligen Zeit wurden fast alle alten Ewer abgewrackt.
Der AXEL von WILSTER ex HERTHA blieb dieses Schicksal erspart, sie wurde privat erworben und von dem neuen Eigner fast original in ihren ursprünglichen Zustand zurück gebaut. Nach dem auf der Werft von Günter Muche an der Dove-Elbe bei Hamburg Allermöhe durchgeführten Rückbau wies sie mit 18,5 x 4,2 x 1,35 Meter nahezu wieder ihre alten Maße auf, zudem wurde sie wieder als Besan-Ewer aufgeriggt. Es versteht sich von selbst, daß gleichzeitig das Schiffsinnere zeitgemäß und wohnlich umgestaltet wurde. Genau ein dreiviertel Jahrhundert nach ihrem ersten Stapellauf wurde der wundervoll wieder hergerichtete alte Ewer wieder seinem Element übergeben. Sie wurde umbenannt in MATHILDE
Seit 1993 ist der Heimathafen der MATHILDE ex AXEL von WILSTER ex HERTHA der Museumshafen Lübeck. Wenn sie nicht gerade in den Küstengebieten von Nord- und Ostsee unterwegs ist, kann sie dort in neuer alter Pracht bewundert werden (Bilder 3 und 4)
Bild 4 zeigt den Begründer dieser Heimat-Seite vor der in Lübeck liegenden MATHILDE

Bildrechte Bilder 1 und 2: nicht bekannt
Bilder und Informationen wurden freundlicherweise zur Verfügung gestellt von Frau Liane Hein, Wilster
und Herrn Andre Konietzko, Elmshorn.
Bildrechte Bilder 3 und 4: Traute von Holdt, Tungeln

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1903 - Verwaltung und Polizei der Stadt Wilster

1903 Verwaltung und Polizei der Stadt Wilster
Das heute überall geltende engmaschige Netz vielfältiger gesetzlicher Regeln zu allen möglichen Aspekten hatte vor 100 Jahren offenbar noch nicht Einzug gehalten, denn sowohl Verwaltung als auch Polizei kamen in Wilster mit wenig Personal aus.
Auf der hinteren Freitreppe des Neuen Rathauses (Palais Doos) haben sich ohne den Bürgermeister die Angehörigen der Verwaltung und die Polizeibeamten zum Gruppenfoto aufgestellt:
vorne unten: Stadtsekretär Bockelmann
zweite Reihe von links: Lehrling Egge und Angestellter Wilstermann
dritte Reihe von links: Polizeisergeant Matthießen und Polizeisergent Nüser
obere Reihe von links: Angestellter Bockelmann, Polizeisergeant Evers, Angestellter Oesau.

Bildrechte: Ludwig Behning, Wilster

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1950 - Lehrer Kollegium der Volksschule Wilster

ca. 1950 Kollegium der Volksschule Wilster
An und auf der Freitreppe an der Rückseite des Gebäudes der Volksschule Wilster hat sich das damalige Lehrer-Kollegium der Volkschule für das Foto postiert.
Wir erkennen jeweils von links nach rechts:
obere Reihe: Hans Rudnick, Adolf Sievers (Rektor), Gerhard Kendelbacher, Richter, Bruno Nahser
mittlere Reihe: Hanert, Leo Genger, Käthe Speerforck, Erna Wiecklow, Notzke
untere Reihe: Erich Hübner, Helene Hansen, Gertrud Fuhrmeister, Gerhard Sakowski, Knop, Elke Lindschau, Karla Gundelach, Denck, Otto Zander, Johannes Hintmann (Konrektor), Emil Kramer, Heinrich Danielsen, Werner Gebühr.
Die Lehrerin Karla Gundelach und die Lehrer Heinrich Danielsen und Werner Gebühr wechselten einige Jahre später an die Mittelschule Wilster.
Das Schulgebäude wird aktuell von der Grundschule Wilster, der Wolfgang-Ratke-Schule, genutzt.

Bildrechte: nicht bekannt
das Foto wurde freundlicherweise zur Verfügung gestellt von Herrn Gerd Heutmann, Nutteln

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1951 - Reserve Mannschaft des SV Alemannia Wilster

1951 Reserve Mannschaft des SV Alemannia Wilster
In den ersten Jahren der Nachkriegszeit hatte der Fußballverein SV Alemannia Wilster - er ist einer der ältesten Fußballvereine Schleswig-Holsteins - nur zwei Herrenmannschaften. Während die als "Liga" bezeichnete I. Herrenmannschaft der Alemannia in der 16 Mannschaften umfassenden Gruppe "Bezirksliga West" ihre Spiele austrug, spielten die Reservemannschaften dieser Vereine in einer eigenen Reserverunde. Ihr Verbleib in dieser Runde war davon abhängig, ob die "Liga" ihre Klasse halten konnte.
Die Bezirksliga West im Bezirk III war nach dem Weltkrieg erst 1948 wieder begründet worden. Es nahmen 10 Vereine am Spielbetrieb teil. Qualifiziert dafür waren die jeweils fünf besten Mannschaften aus den Kreisen Dithmarschen und Steinburg. Dieses waren: MTV Marne, Heider SV, MTV Heide, SSV Lunden, TSV Büsum, 1. FC LoLa (Lockstedter Lager), TSV Lägerdorf, VfL Kellinghusen, TSV Glückstadt und der SV Alemannia Wilster.
Das Foto zeigt die Reserve der Alemannia im Jahr 1951 mit ihrem Trainer und Betreuer Gerhard Weichelt (rechts).
Von den Spielern konnten bisher folgende benannt werden:
obere Reihe: NN Hinz (2. von links), Jürgen Dethlefs (3. von links), Klaus Dethlefs (4. von links), Ernst Hamann (5. von links)
mittlere Reihe: "Nello" Bruno Carstens (links), Walter Böhmert (mittig)
untere Reihe: Heinz Kapell (links); "Fiete" Wilde (mittig), "Buur" Hans-Christian Hanßen (rechts).
Um weitere Mithilfe bei der Benennung wird gebeten

Bildrechte: Gerhard Weichelt, Wilster
Anmerkung: Das Foto wurde freundlicherweise zur Verfügung gestellt von Gerd Weichelt, Wilster

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Schiffer-Gilde Die Eintracht d Stiftungsfest 1961

Die Wilsteraner Schiffer-Gilde "Die Eintracht" feierte 1961 ihr hundertjähriges Stiftungsfest.
Bild 1 Am 14. Januar 1961 haben sich auf der Freitreppe an der Rückseite des neuen Rathauses in beeindruckend großer Anzahl die Mitglieder der Schiffergilde mit ihrem Ehrengast, Bürgermeister Willy Oxwang (mit hellem Mantel und Hut in der unteren Reihe mittig) aufgestellt. Neben dem Bürgermeister der Ältermann der Gilde, Willy Jürgens. In der Reihe darüber etwas weiter links, der Wilsteraner Marine-Maler Richard Peters (mit Bart und Mütze).
Das Stiftungsfest war verbunden mit einer Fahnenweihe der neuen Fahne der Schiffergilde.
Bild 2 Am Abend des Jubiläumstages wurde im Saal des Colosseum ein Festball veranstaltet. Die Bühne des Festsaales war mit einer von Marine-Maler Richard Peters geschaffenen Abbildung eines typischen Elb-Ewers dekoriert.
Bild 3 Neben dem Vorstand der Schiffergilde haben die Ehrengäste Bürgermeister Willy Oxwang sowie Bürgervorsteher Karl Huusfeldt mit Ehefrau einen Ehrenplatz erhalten. Der Tisch ist mit Flaggen Schleswig-Holsteins dekoriert.
Bild 4 Der Schipper-Ball war ein jährlich wiederkehrendes Ereignis im gesellschaftlichen Leben der Stadt Wilster. Er fand regelmäßig eine Woche vor dem Ball der befreundeten Segler in demselben Festlokal statt, so war eine ökonomische Verwendung der maritimen Dekoration möglich.
Hier haben die Schiffer mit ihren Damen in "Wilsteraner bunter Reihe" an der Tafel Platz genommen.

Bildrechte: nicht bekannt
Die Fotos wurden freundlicherweise zur Verfügung gestellt von Frau Liane Hein, Wilster

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1913 - Bürgermeister Garten mit Badehaus - Häuser an der Lange Reihe

1918 Bürgermeister Garten mit Badehaus
Das schon lange nicht mehr vorhandene Kleine Gartenhaus – auch Badehaus genannt - lag im hinteren Teil des Gartens (Bürgermeistergarten bzw. Rathausgarten) an einem kleinen Teich.
Während der überwiegende Teil des Gartens in klassischem französischem Stil angelegt wurde, ist der hintere Teil mehr als Landschaftsgarten konzeptioniert.
Im Hintergrund sind außerhalb des Gartens gelegene Wohnhäuser an der Straße Lange Reihe zu erkennen. Die Grenze zwischen den Hausgrundstücken und dem Bürgermeister Garten bildete seinerzeit der damals noch offene und durch die gesamte Stadt führende ursprüngliche Verlauf der Wilsterau.
Die Stadt Wilster hat 20 Jahre später (Beschluß des Magistrates v. 19.04.1933) der örtlichen Hitler-Jugend das abgebildete Kleine Gartenhaus im Bürgermeister-Garten zur Nutzung überlassen. Am „Tag der Hitler-Jugend“ am 15.10.1933 ist das Haus vom damaligen Braunschweiger Ministerpräsidenten (er war von 1919 bis 1926 an der Mittelschule Wilster als Lehrer tätig gewesen und war früh in der Nazi-Partei tätig) als „Dietrich-Klagges-Heim“ getauft worden.

Bildrechte: nicht bekannt
Quelle: Bildarchiv Foto Marburg

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1865 - Alte Wache an der Lange Reihe

ca. 1865 Alte Wache
Die Alte Wache hatte ihren Standort etwa in Höhe der Einmündung der „Lange Reihe“ in den „Steindamm“ - ihr Vorgänger stand an der Ecke Marquardstraße.
Im Hintergrund rechts mit der klassizistischen Fassade ist das heute noch vorhandene spätere Geschäftshaus der Firma Elektro Meyer an der Ecke Kohlmarkt / Verbindungsstraße zur Burger Straße erkennbar.

Bildrechte: Hans-Peter Mohr
Das Foto stammt aus der von Robert Friedrichs verwahrten Sammlung Werner Behning
Anmerkung: Robert Friedrichs macht sich seit Jahren dadurch verdient, daß er alte Foto aus der Sammlung seines Großvaters Werner Behning als Repros alter Postkarten oder mittels des Alt-Wilster-Kalender interessierten Heimatfreunden anbietet. Wer diese oder von den Originalnegativen gezogene Fotografien erwerben möchte, den verweisen wir auf die Seite Alt-Wilster

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1925 - Bischofer Deich, Haus 19

1925 Bischofer Deich, Haus 19
Es handelt sich um das damalige Wohnhaus der Familie Heutmann.
Im Hintergrund rechts ist eine große Zier-Windmühle erkennbar.
Die Straße Bischofer Deich ist eine der ältesten Straßen Wilsters, begleitet sie doch wie ursprünglich die Straßen Rumflether Deich, Landrecht, Deichstraße, Hinter der Stadt (Hans-Prox Straße), Kohlmarkt, Klosterhof und Lange Reihe den ehemaligen gewundenen Verlauf der Wilsterau, welche die Anordnung der Straßen des alten Wilster vorgab.
Aus der Stadt kommend führte in früheren Zeiten der Weg zur Geest über die Lange Reihe und am Bischofer Deich entlang, weiter der Wilsterau bis zum Kasenort folgend, von dort entlang dem Deich der Stör bis zur Einmündung der Bekau, deren Deich dann folgend bis Bekdorf, von wo aus dann über Bekhof dann bald festere Wege auf der Geest bei Oldendorf erreicht wurden.
Die Anlegung der frühen Verbindungswege auf dem flachen Deichkörper war dem Umstand gezollt, daß diese höher gelegenen Flächen in der ansonsten grundlosen Marsch am ehesten abtrockneten und so passierbar waren.
Der aufmerksame Beobachter kann heute noch die Reste des Bischofer Deiches erkennen.

Bildrechte: nicht bekannt
Das Foto wurde freundlicherweise zur Verfügung gestellt von Gerd Heutmann, Nutteln

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1944 - Am 15. Juni 1944 wurde die Stadt Wilster bombardiert c Mühle Lumpe völlig zerstört

1944 Am 15. Juni 1944 wurde die Stadt Wilster bombardiert..
Das kleine Landstädtchen Wilster wurde kurz nach 9:00 Uhr des 15. Juni 1944 Opfer eines Luftangriffs eines anglo-amerikanischen Fliegerverbandes.
Offenbar war ein Angriff auf die Schleusen des Nord- Ostsee Kanals bei Brunsbüttel vom starken Abwehrfeuer der dortigen Flak abgewiesen worden, weshalb die aus 12 viermotorigen Bombern und 6 Begleitjägern bestehende Staffel die friedliche und keinerlei militärische Ziele aufweisende Kleinstadt Wilster angriff.
In heutiger Zeit würde eine derartige Handlungsweise eine Anklage vor dem Kriegsverbrecher-Tribunal von Den Haag zur Folge haben. Nach dem II. Weltkrieg jedoch bestimmten die Sieger allein, was Unrecht war und was nicht!
Um hier keinerlei Mißverständnisse aufkommen zu lassen, die Schuld Deutschlands am II. Weltkrieg und die dabei begangenen Verbrechen sollen hier nicht relativiert werden!
Bei dem Terror-Angriff auf Wilster richteten Bomben insbesondere in den Straßen Am Markt mit der Kirche, der Op de Göten, dem Kohlmarkt, Klosterhof, Steindamm, der Lange Reihe, Johann Meyer Straße sowie im Bürgermeister Garten an Gebäuden große Schäden an und töteten 51 Menschen und verletzten Hunderte.
Der Mühlen- und Getreidehandel Betrieb von Gustav Lumpe an der Straße Lange Reihe erhielt Volltreffer und wurde völlig zerstört. Der Betrieb wurde nicht wieder aufgebaut.
Die Bilder zeigen den zerstörten Betrieb und dessen brennende Ruinen kurz nach dem Angriff; die Fotos (Bilder 1 - 3) wurden von der damaligen an der Rathausstraße gelegenen Weide Eggers aus gemacht.
Bild 4 zeigt die weitgehend abgelöschten Trümmer der Lumpe´schen Mühle.

Bildrechte: nicht bekannt
Anmerkung: die Fotos wurden freundlicherweise zur Verfügung gestellt von Helmut Paukner, Wilster

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