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Lockstedter Lager - 1915 Fußballmannschaft

1915 Fußballmannschaft in Lockstedter Lager
Seinerzeit wurden im Lockstedter Lager die Finnischen Jäger (Finnische Kriegsfreiwillige) ausgebildet, welche den Kern der Finnischen Armee stellten, welche 1917 die Unabhängigkeit des Landes gegen Russland erkämpfte. Das Lockstedter Lager war 1872 als Übungsplatz für die preussische Armee eingerichtet und seither entsprechend genutzt worden. Erst 1927 wurde die gleichnamige Gemeinde gebildet.
Es handelt sich offenbar bei der abgebildeten Fussballmannschaft um diejenige eines auswärtigen Vereins (evtl. der FC Altona 93), der im Lager ein Gastspiel durchführte.
Der Fußballverein in Lockstedter Lager, der 1. FC Lola, wurde erst 1948 gegründet, nachdem sich die Fußballer vom TSV Lockstedter Lager trennten, in welchem sie ab 1946 ihren Sport betrieben hatten. Lola steht für Lockstedter Lager; im Jahr 1956 wurde der Name Lockstedter Lager in Hohenlockstedt geändert, da der Begriff Lager durch die Zeit des Nationalsozialismus negativ besetzt war. Der Fußballclub jedoch behielt seinen Namen.

Bildrechte: Hoffmann & Treff, Lockstedter Lager

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1935 - HJ.-Lager „Elbmarschen“

1935 Das Hitlerjugend-Lager „Elbmarschen“ wurde vermutlich in der zum Truppenübungsplatz Lockstedter Lager gehörenden Dorfschaft „Hungriger Wolf“ durchgeführt.
Während der Nazi-Zeit fanden dort alljährig sogenannte Wehrertüchtigungslager statt.
Die HJ war ab 1933 nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten zur mächtigen Staatsjugend gewachsen. Mit Drill und Zwang indoktrinierte sie ideologisch, bot aber auch jugendliche Gemeinschaft, Sport und "Abenteuer". Das HJ-Organ Nordmark-Jugend formulierte es im Dezember 1936 so: Ein Junge hatte "Soldat und Träger einer Weltanschauung des Kampfes und Forderns zu sein". Er hatte unbedingten Gehorsam zu leisten, war abgehärtet, sportlich, diszipliniert und wettkampferfahren. Ein unmittelbar ins Soldatentum führendes Jugendbild. Die Jungen sollten an Idole und Ideale des Nationalsozialistischen Systems gebunden werden. Der Bannführer des HJ-Bann 183 Steinburg (später HJ Bann 85 Dithmarschen-Steinburg) war der Malermeister Karl Huusfeldt aus Wilster.

Bildrechte: Ludwig Behning; Wilster


Anmerkung: Eine Aufarbeitung der Zeit des Nationalsozialismus in Wilster und der Wilstermarsch kann und soll auf dieser Heimat-Seite nicht erfolgen, auch wenn dieses für die Region überfällig wäre.
Allerdings wird bei entsprechenden auf dieser Seite vorgestellten Objekten immer wieder auch schlaglichtartig etwas zu diesem Themenkreis gesagt werden.

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1948 Nachricht aus dem Sowjetischen Kriegsgefangenlager 7185 Michailowska

1948 Nachricht aus dem Sowjetischen Kriegsgefangenlager 7185 Michailowska (*1 Anm.)
Im vom nationalsozialistischen Deutschland entfesselten Weltkrieg und dem menschenvernichtenden Rassenwahn haben weltweit etwa 80 Millionen Menschen ihr Leben verloren, Städte und Dörfer wurden vernichtet, große Landstriche verwüster, Millionen Menschen unter Aufgabe von Hab und Gut aus ihrer Heimat vertrieben.
Etwa 11 Millionen Angehörige der Wehrmacht gerieten in Gefangenschaft und sehr viele von ihnen verloren insbesondere in den sowjetrussischen Kriegsgefangenen- und Arbeitslager ihr Leben.
Die vorgestellte Postkarte wurde im russischen Lager 7185 Michailowska von einem Kriegsgefangenen geschrieben.
Die Postkarte des Kriegsgefangenen Reinhold Friedrich Bullert (geboren 1901) ist gerichtet an seinen Bruder, den in Hochfeld in der Gemeinde Dammfleth wohnenden Müllermeister Johannes Bullert, welcher auf der Hochfelder Mühle beschäftigt war.
Wie jegliche Post aus dem Lager unterlag die Postkarte der Zensur; der auf ihr abgedruckte linke rautenförmige Stempel mit den Ziffern „77“ belegt, dass die Nachricht freigegeben wurde.
Diese lautet:

25.6.48
Lieber Bruder, Schwägerin und Kinder!
Freudevoll und mit Dank erhielt ich die erste Post vom 30.6.48 (*2 Anm.) von Dir. Endlich haben wir uns gefunden. Deine Zeilen zur Kenntnis genommen. Ersehe daraus, daß Du gesund bist, was ich auch von mir berichten kann. Trotz Verlustes von Hab, Gut und der Heimat ist Gesundheit doch das Beste von allem. Ich erwarte täglich Post von Elfriede. Deine Karte erhielt ich am 21.6. Berichte mir doch über unser Aller Geschwister und Angehörigen, soweit Du Verbindung mit ihr hast. Ich richte an sie, sowie an Dich nebst Familie, viele herzliche Grüße aus weiter Ferne.
Ferner grüße alle Bekannte.
Dein Bruder Reinhold

Die Familie Bullert stammt aus dem Dorf Linde (heute polnisch: Lipka); ein Ort mit Sitz einer Landgemeinde im damaligen Kreis Flatow in Pommern (im Norden der polnischen Woiwodschaft Großpolen). Die Familie hat dort eine eigene Mühle besessen; der Müllermeister Johannes Bullert fand Beschäftigung an der Hochfelder Mühle, wo er bis zu seinem Eintritt in die Rente tätig war, so wie auch einer seiner Söhne, der Mühlenbau-Ingenieur Reinhard Bullert.
Der Schreiber der Karte, Reinhold Bullert, wurde 1949 aus der russischen Kriegsgefangenschaft entlassen. Er fand seine Familie wieder in Torgau an der Elbe, wo er lebte bis zu seinem Tode im Jahr 1974.

Anmerkungen:
1) Das Sowjetrussische Kriegsgefangenenlager 7185 befand sich bei Michailowka, welches gelegen ist etwa 200 km nordwestlich von Wolgograd, dem damaligen Stalingrad.
In dem Ort war von der nationalsozialistischen Schreckensherrschaft in ihrem menschenfeindlichen Rassenwahn in der Zeit des Zweiten Weltkrieges zeitweilig ein Konzentrationslager eingerichtet worden, welches für die dorthin Deportierten die Vernichtung durch Arbeit vorsah.
Es handelt sich nicht um das gleichnamige in Transnistrien gelegene Zwangsarbeitslager, in welchem neben viel zu vielen anderen unschuldigen Menschen auch die vielfach als Anne Frank des Ostens bezeichnete Selma Merbaum, von welcher ein berührender Gedichtband überliefert ist, als 18jähriges Mädchen den Tod fand.
2) Das genannte Eingangsdatum liegt nach (!) dem Ausgangsdatum der Postkarte

Auf der Anschriftseite der Postkarte ist mit Bleistift vermerkt:
Karl Heinz Leischke Burg L.N. 7185
der Genannte ist offenbar ein im selben Lager untergebrachter Mitgefangener


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1951 - Güterbahnhof Wilster, Lager der Hochfelder Mühle

1951 Güterbahnhof Wilster, Lager der Hochfelder Mühle
Neben der Inanspruchnahme von Lagerkapazitäten in den Räumlichkeiten der vormaligen Lederfabrik Ballin an der Rumflether Straße hielt der Mühlenbetrieb Trede für seinen Handel mit Getreide, Kartoffeln, Zuckerrüben und Dünger auch ein großes Lagerhaus auf dem Güterbahnhof Wilster für seine Zwecke vor. Das Lager- und Betriebsgebäude hatte einen eigenen Gleisanschluß (sh. Gleisplan, Bild 2) - die Gebäude der Firma Trede sind gelb gekennzeichnet; die Gleise des Güterbahnhofs sind heute nicht mehr vorhanden.

Bildrechte: Johann Richard Peters, Wewelsfleth und Wilster; Marinemaler und Journalist

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1952 - Reklamekarte Sattlerei und Möbelhandlung Wilhelm Schuldt

ca. 1952 Reklamekarte Sattlerei Wilhelm Schuldt
Der seinerzeit in den Gebäuden Schmiedestraße 8 und 9 sein Geschäft betreibende Malermeister und Sattler Wilhelm Schuldt warb mit der Karte für seine Produkte:
Möbel- und Dekorations Geschäft,
grosses Lager in Möbelstoffen, Teppichen, Gardinen, Tapeten und Borden,
Sattlerei - großes Lager feiner Lederwaren
Reit- und Sportartikel.

Anmerkung: Wann der Betrieb eingestellt wurde, konnte noch nicht ermittelt werden; im Wilsteraner Adressbuch von 1958 ist die Firma noch aufgeführt.

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1925 - Bandreißer - ein ausgestorbener Beruf in den Elbmarschen

1925 Bandreißer - ein ausgestorbener Beruf der Elbmarschen
Unter Bandreißerei verstand man das Handwerk, bei welchem aus den Ruten von Weidengehölz Reifen hergestellt wurden, die als Ringe zur Befestigung der Dauben von Holzfässern dienten.
Insbesondere für die Fertigung von Butter- und Heringsfässern wurden derartige Fassreifen benötigt. Bei der Verwendung eiserner Bänder hätte der von Milchsäure oder Salzlake bewirkte Rost der eisernen Reifen eine Schädigung der in den Fässern zu lagernden Produkte ausgelöst.
In den Elbmarschen wurde früher das Bandreißen vornehmlich in der Haseldorfer Marsch und in der Seestermüher Marsch betrieben. Selbstverständlich gab es dieses Handwerk in geringerem Umfang auch in der Kremper Marsch und in der Wilstermarsch.
Von den Weidenbäumen wurden im Herbst die einjährigen Triebe abgeschlagen - es entstanden immer wieder hierfür genutzte Kopfweiden.
Die Weidenruten wurden geschält und gewaschen, danach wurden sie der Länge nach aufgespalten. Es entstanden durch das Reißen (spalten) Weidenholzbänder. Diese Bänder wurden in verschiedenen Längen gefertigt und zu Ringen gebogen. Die fertigen Produkte wurden den Böttchern (Faßmachern) zur Weiterverwendung geliefert.
Bild 1 bzw. 2: Frisch geerntete und gebündelte Weidenruten bei einem Gehöft in der Seestermüher Marsch
Bild 3 bzw. 4: Zugeschnittene und geweißte (geschälte) Weidenruten sowie fertige Faßbänder in Bündeln an einem Gebäude in der Haseldorfer Marsch.

Bildrechte: Theoder Voigt, Kollmar
Anmerkung: Die Aufnahmen stammen aus dem Nachlaß des vormaligen in St. Margarethen tätig gewesenen Herrn Pastor D.Dr. Wilhelm Jensen und wurden freundlicherweise von Frau Sigrid Malz, Karlruhe, mit Zustimmung der Nachkommen des D.Dr. Wilhelm Jensen für die Heimat-Seite mein-wilster zur Verfügung gestellt.

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1910 - Die holsteinischen Elbmarschen - Wilster und die Wilstermarsch

1910 Die holsteinischen Elbmarschen - Wilster und die Wilstermarsch
Der abgebildete Bericht - er stammt offenbar aus dem Werk "Die Nordmark, ein Heimatbuch" von Johannes Schmarje und Johannes Henningsen, welches 1910 im Verlag Brandstetter, Leipzig, erschien - wurde als einzelnes Blatt auf einem Flohmarkt erstanden.

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Wappen Familie Bartels

Wappen der Familie Bartels
Blasonierung: In Silber ein grüner Palmbaum über zwei gekreuzten Palmenzweigen
Helmzier: Der grüne Palmbaum
Helmdecken: Grün und silber
Die Familie tritt in den Urkunden der Holsteinischen Elbmarschen wenig hervor.
1499 wird Klawes Bartels in Wilster genannt.
Im Jahre 1613 hatte Ties Bartelt in Poßfeld in der Wilstermarsch Besitz. Um dieselbe Zeit kommt die Familie auch in der Kremper Marsch vor.
In Dithmarschen hingegen sind die Bartels mit dem Palmbaum schon in ziemlich früher Zeit ansässig gewesen, so dass vermutlich von dort ein Teil in die benachbarte Wilstermarsch eingewandert ist.
Glieder der Familie sind nach Hamburg gezogen und unterscheiden sich dort durch ihr Wappen von anderen Familien gleichen Namens.

Quelle: Die Wappen der alten Bauernfamilien in den holsteinischen Elbmarschen
1920 Max Kahlke / Walter Kahlke

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Wappen Familie Göttsche

Wappen der Familie Göttsche
Blasonierung: Gespalten in Silber und Gold. Vorn eine Hellebarde mit blauem Eisen und roten Schaft, hinten zwei rote Querbalken.
Helmzier: Drei Hellebarden
Helmdecken: Gold und silber
Die Familie Göttsche kam in den Elbmarschen nur in der Wilstermarsch vor. 1494 wird dort Peter Gotsche genannt..
1499 wohnten Johann Goske "to bischope" (Bischof), Detlef "to Hoddingflethe" (Honigfleth) und Clawes Goske "to Brocktorp" (Brokdorf".
Im Jahre 1532 war Steffen Götzken zu Wewelsfleth ansässig.
Johann Götzke war 1606 Kirchenhauptmann zu Wilster.
1613 hatte Eggert Ghotzke einen 40 Morgen (= Hektar) großen Hof zu Großwisch und Johann Ghotzke in Arentsee einen Hof von 45 Morgen.
Auch in Wewelsfleth war ein Zweig im 17.Jhdt. ansässig; 1649 war Egger Götzke dort Kirchspielsvogt.
Im 18.Jhdt. war ein Sproß der Familie Pastor zu Brokdorf, sein Bild hängt dort in der Kirche.

Quelle: Die Wappen der alten Bauernfamilien in den holsteinischen Elbmarschen
1920 Max Kahlke / Walter Kahlke

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Wappen Familie Maaß

Wappen der Familie Maaß
Blasonierung: In rot ein goldener Querbalken, begleitet von drei goldenen fünfblättrigen Rosen (2, 1).
Helmzier: roter mit goldenem Balken belegter Spitzhut, an seiner Spitze eine goldene fünfblättrige Rose
Helmdecken: rot und golden
Die Familie kommt schon früh in allen holsteinischen Elbmarschen vor.
1494 lebte Peter Maeß "in der Marsch zu Steinburg".
1499 saßen Clawes und Olde Maeß im "Kerspel tom Vlethe" (St. Margarethen).
1608 wohnte Michell Maeß in Wilster und 1613 besaß Harmen Maeß einen Hof in der Heideducht im Kirchspiel St. Margarethen.

Quelle: Die Wappen der alten Bauernfamilien in den holsteinischen Elbmarschen
1920 Max Kahlke / Walter Kahlke

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Wappen Familie Schröder

Wappen der Familie Schröder
Blasonierung: In Blau auf grünen Wellen schwimmend eine silberne Gans.
Helmzier: Auffliegende silberne Gans
Helmdecken: Blau und silber
Eine in den drei Elbmarschen weit verbreitete alte Familie, bsonders in der Kremper Marsch und der Wilstermarsch.
Im Jahre 1456 wohnte Hinrik Scroder in der Closterstrate (Klosterhof) zu Wilster.
Clawes Scroder gehörte im Jahre 1477 der Liebfrauengilde zu Itzehoe als Mitglied an.
Hinrik Scroder hatte im Jahre 1494 Besitz im Wilster Kirchspiel, ebenfalls nach dem Bederegister (eine Art Steuerliste) von 1499 Magnus, Peter, Marten und Laurens Scroder sowie im Jahre 1516 Gert Scroder.
Anno 1532 saß Claus Schroder "up dem Rundhave" (Rundhof) zu Krempe.
Hinrich Schröder zu Eklack, bei der Aue wohnhaft, war im Jahre 1571 Hauptmann der Wilstermarsch; Carsten Schroder wohnte daselbst um 1613.
In Süderau in der Kremper Marsch war 1597 Hans Schröder angesessen.
1623 hatte die Familie Besitz im Kirchspiel Wewelsfleth.

Quelle: Die Wappen der alten Bauernfamilien in den holsteinischen Elbmarschen
1920 Max Kahlke / Walter Kahlke

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1891 - und 1892 Geschichte der holsteinischen Elbmarschen

Geschichte der holsteinischen Elbmarschen
zwei Bände
Erster Band: Von der Entstehung der Marschen bis zu ihrem Übergange an die Könige von Dänemark, 1460
Zweiter Band: Von dem Übergange der Marschen an die Könige von Dänemark, 1460, bis zur Gegenwart (1892)
447 Seiten bzw. 516 Seiten plus Register

Verfasser: Prof. Dr. D. Detlefsen

Neudruck Kiel 1976; Verlag Bernd Schramm

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1920 - Die Wappen der alten Bauernfamilien in den holsteinischen Elbmarschen

1920 Die Wappen der alten Bauernfamilien in den holsteinischen Elbmarschen
von Max Kahlke und Walter Kahlke
18 Tafeln mit jeweils 4 Wappen
sowie 28 Seiten Text zur Geschichte der Familienwappen in den Marschen sowie zur Genealogie der Familien
gedruckt bei H.W. Köbner Co. G.m.b.H. in Altona
erschienen im Verlag von Riegel & Jensen (J. Harder, Buchhandlung) in Altona

Auf der Frontseite des Buches sind die
Wappen der Wilstermarsch (in Blau der golden nimbierte, silbern und golden gekleidete Christus, die rechte Hand zum Segen erhoben, in der linken die rote Weltkugel mit goldenem Kreuz haltend)
und der Kremper Marsch (in Rot ein schreitender, golden bewehrter silberner Schwan) abgebildet.
In dem Buch werden insgesamt 72 Wappen von in Wilster, der Wilstermarsch und der Kremper Marsch ansässigen bzw. ansässig gewesenen Wappen führenden Familien vorgestellt.

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1933 - Deutschland-Bildheft - Dithmarschen und Holsteinische Elbmarschen

1933 Deutschland-Bildheft Nr. 162 - Dithmarschen und Holsteinische Elbmarschen
Das von der Universum-Verlagsanstalt G.m.b.H., Berlin-Tempelhof herausgegebene Bildbändchen gehört zu einer 250 Hefte umfassenden Reihe.
In Heft Nr. 162 werden auf 44 Seiten Fotos aus der im Titel genannten Region vorgestellt, allein 16 davon aus Wilster und der Wilstermarsch.
Im Text heißt es zur Wilstermarsch:
"Die Wilstermarsch ist die niedrigste aller deutschen Marschen; liegt sie doch bis zu 3 Metern unter dem mittleren Meeresspiegel. Holländer haben das kunstvolle Entwässerungsnetz angelegt. Holländerhöfe liegen neben Sachsenhöfen und aus dem reizvollen Städtchen Wilster grüßt Sonnins mächtiger Kirchenbau herüber.
Jenseits der Stör liegt die weit höhere Krempermarsch und an ihrem Saum, bei Itzehoe, das Urkirchspiel Heiligenstedten."

Bildrechte Bild 4: nicht bekannt
H. Falk, Itzehoe, stellte dem Verlag das Foto zur Verfügung.

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1903 - St. Margarethen - Dorfstraße, Fuhrwerk, Materialtransport

1903 Dorfstraße in St. Margarethen - Fuhrwerk, Materialtransport
Mit dem Fuhrwerk angelieferte Ware wird mittels einer über der geöffneten Bodenluke angebrachten Umlenkrolle in das Lager auf dem Dachboden des Hauses Dorfstraße 15 befördert, welches gegenüber der Einmündung der Herzogstraße steht.
Das Haus wurde später stark verändert, indem es nach den Plänen des bekannten örtlichen Baumeisters Johannes Wiekhorst aufgestockt wurde.
In dem Haus wurde lange Zeit ein Kolonialwaren-Laden betrieben, zuletzt bis 2013 ein EDEKA Geschäft.

Bildrechte: Carl Kuskop, Wilster

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1914 - - 1920 Verlegung der Trasse der Marschbahn - Bau der Hochbrücke Hochdonn f

1914 - 1920 Verlegung der Trasse der Marschbahn - Bau der Hochbrücke Hochdonn.
Der Bau der als Stahlfachwerk konzipierten Hochbrücke wurde ausgeführt von der Firma Louis Eilers, Hannover - Herrenhausen.
Bild 1: Hochziehen einer Stützenwand von 30.00 kg mittels elektrischer Winden.
Bild 3: Das Absetzen der Stützenwand auf das Lager

Bildrechte: Friedrich Voigt, Burg in Dithmarschen
Reg. mein-wilster: 1341.09 AK
Reg. mein-wilster: 1341.10 AK

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1933 - Niederlassung der Bavaria & St. Pauli Brauerei

1933 Die Gebäude der Niederlassung Wilster der Hamburger Bavaria & St. Pauli Brauerei wurden in der Deichstraße errichtet – als letztes wurde das zugehörige Wohngebäude Deichstraße 72 fertiggestellt (Bild 1).
Zuvor war im Gebäude Deichstraße 71 die Bier Handlung von Albin Schrödel betrieben worden.
In dem Keller links war im II. Weltkrieg ein provisorischer Luftschutzbunker eingerichtet, in welchen alle Nachbarn aus den umliegenden Häusern flohen, wenn ein Flieger-Angriff drohte. So verbrachte auch Peter von Holdt als kleiner Junge während des Terror-Angriffs auf Wilster am 15. Juni 1944 die Zeit in diesem Keller.
In dem kleinen Gebäude links war in dem hier sichtbaren Teil eine Stallung für zwei Zug-Pferde für die Bierkutsche eingerichtet; im hinteren Teil des Gebäudes war auf einer Rampe das Lager für die leeren Bierfässer und das Leergut.
Der Wilsteraner Polizist (Wachtmeister sagte man damals) Frischkorn inspiziert die Baustelle (Bild 2).
Im Hintergrund ist das danach noch erweiterte Gebäude für das Getränkelager mit den darin befindlichen Eiskellern bereits fertig gestellt. Rechts grenzen die etwa gleich hohen Stallungen des damals noch in der Stadt liegenden Landwirtschaftlichen Betriebes von Walter Ruge (am Bartholomäus-Gang) an. Das hohe Gebäude links wurde abgebrochen, um dem Neubau des Wohnhauses, der Zufahrt und eines Betriebsgebäudes Platz zu machen. (Bild 3).
Die rückwärtige Zufahrt zum Betrieb erfolgte direkt zur Wende (Bild 4); erst etwa 1948 wurde die Ausfahrt großzügiger gestaltet und die Zufahrt im kurzen Bogen über den vorderen Teil des Stadtparks geführt.
Im Hintergrund ist die Waffenhalle sowie das Geschäftshaus der Schlachterei von Heinrich Schlüter zu sehen.

Bildrechte: Wilhelm Köberlein

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1953 - Deichstraße im Bereich der Wende

ca. 1953 Deichstraße im Bereich der Wende
Die schmalen Straßen der Stadt sind seinerzeit, so wie die Deichstraße, noch mit Granitpflaster befestigt. Die schmalen Bürgersteige sind mit Klinkern gepflastert, sehr schmal und in einigen Bereichen kaum begehbar.
Das "Waffenhalle" genannte Gebäude springt mit einer Ecke weit aus der Flucht der übrigen Häuser hervor. In der „Waffenhalle" war in früheren Zeiten eine Zollstation untergebracht und danach die gleichnamige Gaststätte von Andreas Moser; der Name rührt von einer im Gastraum ausgestellten Waffensammlung des Wirtes her. Das Gebäude wurde in den 1950er Jahren von dem benachbarten Kaufmann Hermann Kloppenburg bzw. dessen Sohn Hans Kloppenburg als Lager- und Ausstellungsraum genutzt.
In dem mittleren Gebäude wurde die Tabakwarenhandlung von Rolf und Lotti Hencke betrieben. Der Begründer (Peter J. von Holdt) dieser Heimatseite erinnerte sich noch gut an die seinerzeit gängigen Zigarettenmarken wie Golddollar, Juno, Astor, Senussi, Eckstein, Ernte 23 und Sioux (eine Viererpackung für 30 Pfennig).
Rechts daneben die Buchdruckerei und Schreibwarenhandlung von Rudolf Hencke (danach dessen Sohn Karl-Heinz Hencke). In dem Haus praktizierte auch die Hebamme Helene Eckard.
Die Deichstraße war seinerzeit kaum von Kraftfahrzeugen frequentiert (die Kaufleute Kloppenburg und Haltermann waren die einzigen Anlieger, welche jeweils einen PKW besaßen), so dass Kinder ungefährdet in der Straße Treibball spielen konnten.

Bildrechte: Werner Behning, Wilster
Anmerkung: Robert Friedrichs macht sich seit Jahren dadurch verdient, daß er alte Foto aus der Sammlung seines Großvaters Werner Behning als Repros alter Postkarten oder mittels des Alt-Wilster-Kalender interessierten Heimatfreunden anbietet. Wer diese oder von den Originalnegativen gezogene Fotografien erwerben möchte, den verweisen wir auf die Seite Alt-Wilster

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1987 - Großfeuer an der Rumflether Straße - Möbelhandlung Grünhagen zerstört b

14.10.1987 Großfeuer an der Rumflether Straße - Möbelhandlung Grünhagen zerstört.
Der seit 1967 an der Rumflether Straße bestehende Möbelmarkt Grünhagen nutzte die ehemaligen Gebäude vormaliger Wilsteraner Betriebe mit insgesamt 3.500 m² Betriebsfläche für Lager und Ausstellungsflächen.
Das Schadenfeuer wurde ausgelöst bei Reparaturarbeiten auf dem mit Teerpappe eingedeckten Dach des Gebäudes.
Der Schaden an den Gebäuden, Einrichtungen und Werten überstieg die Summe von 4 Millionen DM.
Ein weiterer Bericht der Wilsterschen Zeitung zu dem Schadenfeuer kann in der unten aufrufbaren Datei nachgelesen werden.

Bildrechte: Reiner Bullien

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1987 - Großfeuer an der Rumflether Straße - Möbelhandlung Grünhagen zerstört c

14.10.1987 Großfeuer an der Rumflether Straße - Möbelhandlung Grünhagen zerstört.
Der seit 1967 an der Rumflether Straße bestehende Möbelmarkt Grünhagen nutzte die ehemaligen Gebäude vormaliger Wilsteraner Betriebe mit insgesamt 3.500 m² Betriebsfläche für Lager und Ausstellungsflächen.
Das Schadenfeuer wurde ausgelöst bei Reparaturarbeiten auf dem mit Teerpappe eingedeckten Dach des Gebäudes.
Der Schaden an den Gebäuden, Einrichtungen und Werten überstieg die Summe von 4 Millionen DM.
Ein weiterer Bericht der Wilsterschen Zeitung zu dem Schadenfeuer kann in der unten aufrufbaren Datei nachgelesen werden.

Bildrechte: Reiner Bullien

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