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1935 - Beidenfleth an der Stör

1935 Beidenfleth an der Stör
- oben links und Bild 2: Das Gasthaus Beidenflether Fährhaus steht unmittelbar neben der von der Straße „An der Fähre“ zum Wasser der Stör herabführenden Rampe der Beidenflether Fähre.
Das heute noch äußerlich kaum veränderte und weiterhin als Gaststätte betriebene Fährhaus wurde seinerzeit von Adolf Ralfs, dem Fährmann und Betreiber der Beidenflether Fähre, sowie dessen Tochter Else geführt (die Ehefrau Christine war 1923 tödlich verunglückt). 1935 übernahm der in dem Jahr mit Else geb. Ralfs verheiratete Alfred Wiegleb neben der Fähre auch die Gaststätte. Alfred Wiegleb (genannt Quittje = hochdeutsch sprechender Fremder) war als Olympia-Segler 1928 mit seinem Schären-Kreuzer „Quisque“ ein bekannter Regatta Segler. Das Ehepaar Wiegleb betrieb das Fährhaus bis 1966 und die Fähre bis 1968.
- oben rechts und Bild 3: Blick vom Deich der Stör auf den Einmündungsbereich der Straße "Oberes Dorf" in die Straße "Uhrendorf".
Der Deich und die Straße "Uhrendorf" werden hier unterquert von der Altenfelder Wettern, welche kurz dahinter in die Stör mündet.
Die schönen Häuser jenseits der Straße haben heute noch weitgehend ihren Charme erhalten.
In dem rechts stehenden Gebäude wird gegenwärtig das Café Uhrendorf betrieben.
- mittig und Bild 4: Das Foto von dem auf der Stör an dem Ort vorbeiziehenden kleinen Besan-Ewer  wurde bereits 1907 für Ansichtskarten verwendet.
- unten links und Bild 5: Auch dieses Foto wurde bereits deutlich früher, 1911, für Postkarten verwendet.
Es zeigt den Einmündungsbereich Deichreihe, Unteres Dorf, Groß Kampen mit "Reimers Gasthof" an der Ecke der Straßen Unteres Dorf und Deichreihe; von rechts mündet die Straße Groß Kampen ein.
Zahlreiche Kinder haben sich eingefunden, als der Photograph die Aufnahme von der Straßenkreuzung macht, welche heute noch in der Örtlichkeit gut nachempfunden werden kann. Das Gebäude links, in welchem seinerzeit "Reimers Gasthof" betrieben wurde, besteht allerdings heute nicht mehr.
- unten rechts und Bild 6: Straße Oberes Dorf.

Bildrechte: Karl Kuskop, Wilster

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1904 - Beidenfleth an der Stör, Altenfelder Wettern, Straße Uhrendorf

1904 Beidenfleth an der Stör, Altenfelder Wettern, Straße Uhrendorf
Der Ort Beidenfleth ist rechts der Stör auf deren dort relativ hohen Ufersaum gelegen.
Im Vordergrund quert die Straße Uhrendorf die Altenfelder Wettern, welche das Gebiet Dodenkopp und Beidenflether Riep entwässert. Nach rechts führt die Straße zur Beidenflether Fähre. Diese Fähre – eine Grundseilfähre – ist als einzige der früher unterhalb von Itzehoe an der Stör vorhanden gewesenen Fähren heute noch in Betrieb.
Das Wohnhaus im Vordergrund war lange Zeit Altenteilerhaus für den im Ortsteil Beidenflether Uhrendorf gelegenen Hof (Hof 108, entsprechend dem Buch „Die Bauernhöfe der Wilstermarsch im Bild“) von Rudolf Witt.

Bildrechte: Albrecht Schaack, Beidenfleth; Gebr. Graetz, Leipzig

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1956 - Bauernhof in Beidenflether Uhrendorf a

1956 Bauernhof in Beidenfleth, Ortsteil Beidenflether Uhrendorf
Es handelt sich um Hof 113 (gem. dem Buch "Die Bauernhöfe der Wilstermarsch im Bild"), der im Eigentum von Marx Hein stand und von diesem bewirtschaftet wurde.
Das alte Hofgebäude ist Anfang der 1970er Jahre bei einem verheerenden Schadensfeuer abgebrannt.
Das Foto zeigt die beiden lange Zeit in der Wilstermarsch vorherrschenden und nebeneinander existierenden Hausformen. So etwas gab es in keiner anderen deutschen Landschaft. Das Hauptgebäude ist ein Huusmannshuus mit mittiger Großer Diele, die Scheune hingegen eine Bargscheune mit seitlich angeordneter Tür und mittig angelegtem Barg (Berge-Raum für Ernteprodukte).
Im Vordergrund verläuft die Straße Uhrendorf zwischen Beidenfleth und Wewelsfleth.

Bildrechte: Johannes Weyh, Moorhusen

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Haustür eines Husmannshuus in Beidenflether Uhrendorf (1937)

1937 Haustür eines Husmannshuus in Beidenflether Uhrendorf
Die wohlhabenden Wilstermarschbauern legten neben einer gediegenen Gestaltung der Wohnräume - der sogenannten Wilstermarschstuben - auch Wert auf eine ansprechende Gestaltung der Haustüren im Wohnteil ihrer Gehöfte. Die Haustür befand sich grundsätzlich im Vörhuus (Vorderhaus), in welchem sich der Wohnteil befand.
Das vorgestellte Beispiel zeigt die Haustür des Hofes 110 (gem. dem Buch "Die Bauernhäuser der Wilstermarsch im Bild") in Beidenflether Uhrendorf. Zum Zeitpunkt der Aufnahme stand der Hof im Eigentum des Bauern Carl Egge; dieser hatte den bereits schon zuvor im Eigentum seines Vaters Jacob Egge stehenden Hof zunächst gepachtet und im Jahr 1935 erworben.

Bildrechte: Gustav Wolf, Münster
Anmerkung:
Das Foto stammt aus dem Buch Haus und Hof deutscher Bauern - I.Band: Schleswig-Holstein

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1956 - Bauernhof in Beidenflether Uhrendorf

ca. 1956 Bauernhof in Beidenfleth, Ortsteil Beidenflether Uhrendorf
Es handelt sich offenbar um den Hof 113 nach dem Buch "Die Bauernhöfe der Wilstermarsch im Bild" (vgl. Bild 2), der im Eigentum von Marx Hein stand und von diesem bewirtschaftet wurde.
Das alte Hofgebäude ist Anfang der 1970er Jahre bei einem verheerenden Schadensfeuer abgebrannt.

Bildrechte: Heinrich Ballerstädt, Wilster

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1936 - Bauernhaus - Husmannshuus und Scheune in Beidenflether Uhrendorf

1937 Bauernhof - ein sehr altes Husmannshuus und Scheune in Beidenflether Uhrendorf.
Es handelt sich um den Hof 109 (gem. dem Buch "Die Bauernhöfe der Wilstermarsch im Bild"), welcher zum Zeitpunkt der Aufnahme im Eigentum von Hermann Starck stand, der ihn von seinem 1932 verstorbenen Vater Karsten Stark übernommen hatte.
In der Wilstermarsch gab es bei den historischen Bauernhäusern zwei vorherrschende Typen, welche lange zeitgleich nebeneinander bestanden. Dieser Umstand ist eine in keiner anderen deutschen Landschaft so auftretende Eigentümlichkeit.
- Zum einen ein sächsisches Fachhallenhaus, das Huusmannshuus oder Husmanshus, mit der zentralen großen Diele in der Mitte des Hauses.
- Zum anderen das vom niederländischen Baustil beeinflußte friesische Gulfhaus, das Barghus oder Barghuus, mit seitlich angeordneter großer Diele. Der mittig des Hauses zwischen dem mächtigen Ständerwerk befindliche Bergeraum für das eingebrachte Heu und Stroh ist namensgebend für diesen Haustyp.
Beide Haustypen, Husmannshuus und Barghuus, haben in der Wilstermarsch äußerlich recht große Ähnlichkeit. Deutlich werden die Unterschiede durch die Verschiedenheit ihrer baulichen Durchbildung und die unterschiedliche Raumnutzung.
Bei den Scheunen setzte sich vielfach die Bauform der Bargscheune durch, die dann bei den Gehöften vielfach in unmittelbarer Nachbarschaft eines Husmannshuus stand.

Bildrechte: Pastor Johannes Rickers, Krummendiek
Anmerkung: Die Fotos stammen aus dem Buch Haus und Hof deutscher Bauern - I.Band: Schleswig-Holstein

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1958 - Beidenfleth, Wagen-Fähre über die Stör, Beidenflether Fährhaus

1958 Beidenfleth - Wagen-Fähre über die Stör, Beidenflether Fährhaus
Die Beidenflether Fähre ist heute die letzte an der Stör noch betriebene Fähre. Früher bot unterhalb von Itzehoe neben mehreren Kahn-Fähren auch die Wagen-Fähre in Wewelsfleth Gelegenheit zur Überquerung des Flusses.
Die Beidenflether Fähre „ELSE“ ist eine Grundseilfähre. Bis 1936 wurde der Fährprahm durch Menschenkraft über die Stör gezogen; danach wurde ein Motor eingesetzt. Im Jahre 2007 nahm eine neu erbaute Fähre den Betrieb auf.
Das Gasthaus Beidenflether Fährhaus wurde zur Zeit der Aufnahme von Alfred Wiegleb (genannt Quittje = hochdeutsch sprechender Fremder) betrieben (bis etwa 1966), der 1928 als Olympia-Segler mit seinem Schären-Kreuzer „Quisque“ ein bekannter Regatta Segler war.

Bildrechte: Deutsche Luftbild K.G. Hamburg - Flughafen

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1958 - Beidenflether Fährhaus, Wagen-Fähre über die Stör

1958 Beidenfleth - Wagen-Fähre über die Stör, Beidenflether Fährhaus
Die Beidenflether Fähre ist heute die letzte an der Stör noch betriebene Fähre.
Früher bot unterhalb von Itzehoe neben mehreren Kahn-Fähren auch die Wagen-Fähre in Wewelsfleth Gelegenheit zur Überquerung des Flusses.
Die Beidenflether Fähre „ELSE“ ist eine Grundseilfähre. Bis 1936 wurde der Fährprahm durch Menschenkraft über die Stör gezogen; danach wurde ein Motor eingesetzt. Im Jahre 2007 nahm eine neu erbaute Fähre den Betrieb auf. Das Gasthaus Beidenflether Fährhaus wurde zur Zeit der Aufnahme von Alfred Wiegleb (genannt Quittje = hochdeutsch sprechender Fremder) betrieben (bis etwa 1966), der 1928 als Olympia-Segler mit seinem Schären-Kreuzer „Quisque“ ein bekannter Regatta Segler war.

Bildrechte: Deutsche Luftbild K.G. Hamburg - Flughafen


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1933 - Bauernhof in Beidenfleth-Uhrendorf

1933 Bauernhof in Beidenfleth, Ortsteil Beidenflether Uhrendorf
Es handelt sich um den Hof 113 nach dem Buch "Die Bauernhöfe der Wilstermarsch im Bild" (Bild 2), der im Eigentum von Marx Hein stand und von diesem bewirtschaftet wurde.
Das alte schöne Hofgebäude ist um 1970 bei einem verheerenden Schadensfeuer abgebrannt. An seiner Stelle steht heute ein Bungalow.

Bildrechte: Carl Kuskop, Wilster

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1937 - Bauernhäuser - Husmannshüüs - in Beidenflether Uhrendorf

1937 Bauernhäuser - Husmannshüüs - in Beidenflether Uhrendorf
Bild 1: Blick vom Stördeich auf das Husmannshuus Peter Witt (Hof 108 gemäß dem Buch "Die Bauernhöfe der Wilstermarsch im Bild").
Bild 2: Rückseite Husmannshuus Hein (Hof 113 gem. vorgen. Buch)
In der Wilstermarsch gab es bei den historischen Bauernhäusern zwei vorherrschende Typen, welche lange zeitgleich nebeneinander bestanden.
- Zum einen ein sächsisches Fachhallenhaus, das Huusmannshuus oder Husmanshus, mit der zentralen großen Diele in der Mitte des Hauses.
- Zum anderen das friesische Gulfhaus, das Barghus oder Barghuus, mit seitlich angeordneter großer Diele.

Bildrechte: Pastor Johannes Rickers, Krummendiek
Anmerkung: Die Fotos stammen aus dem Buch Haus und Hof deutscher Bauern - I.Band: Schleswig-Holstein

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1937 - Beidenfleth - Kirche, Mühle HOFFNUNG, Beidenflether Fährhaus

1937 Beidenfleth - Kirche, Mühle HOFFNUNG, Beidenflether Fährhaus
- oben: Einmündung der Straße „Oberes Dorf“ in die Straße „Unteres Dorf“. Im Hintergrund die Kirche St. Nicolai. Die Kirche ist 1325 erstmals urkundlich bezeugt, ihr frei stehender heutige Turm wurde im Jahre 1557 erbaut.
- mittig: Biergarten am Gasthof Beidenflether Fährhaus.
- unten: Straße Uhrendorf, im Hintergrund der Turm der Kirche St. Nicolai sowie die Mühle „Hoffnung“ ein Galerie-Holländer, welcher unter Denkmalschutz stand.

Bildrechte: Carl Kuskop, Wilster

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1916 - Beidenfleth an der Stör

1916 Beidenfleth an der Stör
- oben: an der der Straße Oberes Dorf die vom Friedhof – der hier noch völlig zu Recht den alten Namen Kirchhof trägt - umgebene St. Nicolai Kirche mit ihrem 1557 erbauten Turm.
- mittig: die Straße Unteres Dorf mit der die Altenfelder Wettern überquerenden Brücke; nach links führt die Straße weiter nach Beidenflether Uhrendorf.
 - unten: Gasthof an der Straße Oberes Dorf und der Zufahrt zur Beidenflether Fähre; links neben dem Gebäude sind die Wangen der Beidenflether Fähr-Stöpe (Schaart) zu erkennen.

Bildrechte: Verlag Carl Kuskop, Wilster


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1955 - Stör und Niederelbe - Segelrevier der SVW a Stör bei Beidenfleth

1955 Stör und Niederelbe - Segelrevier der SVW
In den ersten Nachkriegsjahrzehnten waren die Stör und die Elbe zwischen Cuxhaven und Stade das bevorzugte Revier der Wilsteraner Segler. Nur selten einmal führte ein Törn nach Helgoland oder nach der Passage des Nord-Ostsee-Kanals eine Urlaubstour auf die Ostsee in die dänische Inselwelt.
Fast so selten wie weit entfernte Ziele wurde das Dorf Beidenfleth angesteuert, denn es lag auch für Tagestouren viel zu nah am Heimathafen Kasenort der Wilsteraner Segler. Der schöne Ort wurde nur bei der Passage vom Wasser aus betrachtet (sh. Fotos). Vielfach hingegen wurde für die Übernachtung Wewelsfleth angesteuert, wo im Neuen Fährhaus manche gemütliche Runde zusammen traf.
Bild 1: Die am Langen Rack zuvor zu unterquerende Hochspannungsleitung mit ihren tief durchhängenden Seilen bot bei erstmalig mitsegelnden Gästen eine vergnügliche Gelegenheit für deren Stör-Taufe. Der die Höhe von Mast des Bootes einerseits und die Höhe der die Stör überspannenden Hochspannungsseile andererseits nicht einschätzen könnende Quittje wurde mit ernster und besorgt klingender Stimme aufgefordert, sich achtern am Boot bei den Stagen zu postieren, um diese bei Aufforderung zwecks Senkung des Mastes nach unten zu ziehen. Nur sei es angesichts der gegenwärtigen Höhe des Wasserspiegels möglich, die Leitung zu passieren. Es ging immer gut! Freilich unter großem Gelächter!
Bild 2: In Beidenfleth bestand auf dem Gelände des 1922 begründeten und 1954 geschlossenen Beidenflether Standortes der Peters-Werft die von dem aus der Wewelsflether Peters Werft ausgeschiedenen Paul Peters im Jahr 1955 gegründete „Beidenflether Werft“. Nachdem die Werft in der Folge neben Reparaturaufträgen auch vier größere Frachtmotorschiffe erbaute, führten die Zahlungsschwierigkeiten eines Bestellers zu Liquiditätsproblemen der Werft, die daher bereits 1958 ihren Betrieb aufgeben mußte.
Bild 3: Der 1557 erbaute Turm der Kirche St. Nicolai zu Beidenfleth sowie die Windmühle \"Hoffnung\" bestimmen die Kulisse des Dorfes.
Bild 4: Beidenflether Fähhaus und Beidenflether Fähre

Bildrechte: Familie Suck
Anmerkung: Die Fotos wurden freundlicherweise zur Verfügung gestellt von Frau Inge Effinger, geb. Suck.

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1965 - Beidenfleth, Wagen-Fähre über die Stör, Beidenflether Fährhaus

1965 Beidenfleth, Wagen-Fähre über die Stör, Beidenflether Fährhaus.
Die Beidenflether Fähre ist heute die letzte an der Stör noch betriebene Fähre, sie ist eine Grundseilfähre.
Bis 1936 wurde der Fährprahm durch Menschenkraft über die Stör gezogen; danach wurde ein Motor eingesetzt. Im Jahre 2007 nahm eine neu erbaute Fähre, die ELSE, den Betrieb auf.
Das Gasthaus Beidenflether Fährhaus war seinerzeit wie auch heute ein gut frequentiertes und bekanntes Speise- und Ausflugslokal.

Bildrechte: nicht bekannt. Signatur: E.V.2

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1961 - Beidenflether Fährhaus, Fähre über die Stör (SF)

1961 Beidenflether Fährhaus, Fähre über die Stör
Die Beidenflether Fähre – eine Grundseilfähre – ist heute als einzige der vor hundert Jahren unterhalb von Itzehoe an der Stör vorhanden gewesenen sechs Fähren (4 Kahn Fähren und 2 Prahm Fähren) noch in Betrieb.
Während die Kahnfähren bereits vor dem II. Weltkrieg ihren Betrieb einstellten, wurde 1980 die Wewelsflether Fähre eingestellt, da über das in den Jahren zuvor gebaute Stör-Sperrwerk im Zuge der B431 eine Straßenbrücke geführt worden ist.
Die Fährbetrieb in Beidenfleth geriet gleichfalls in wirtschaftliche Schwierigkeiten; das bewundernswerte Engagement der kleinen Gemeinde Beidenfleth und eines eigens gegründeten Förderverein Störfähre ELSE e.V. bewirkte die Erhaltung des Fährbetriebes und in 2006 die Indienststellung eines Neubaues namens "Else". Ihre 1940 gebaute Vorgängerin wurde außer Dienst gestellt.
Die Fähre "ELSE" verbindet die Wilstermarsch Gemeinde Beidenfleth mit Bahrenfleth in der Kremper Marsch.
Ein Video zeigt die Fähre ELSE im Betrieb
Das Beidenflether Fährhaus ist heute noch ein beliebtes Restaurant und Ausflugslokal.

Bildrechte: Werner Behning, Wilster
Anmerkung: Die Ansichtskarte befindet sich in der Sammlung Udo Urban, Wilster

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1931 - Gastwirtschaft Zur Fähre in Beidenfleth

1931 Gastwirtschaft Zur Fähre in Beidenfleth
Das Gasthaus Beidenflether Fährhaus steht unmittelbar neben der von der Straße „An der Fähre“ zum Wasser der Stör herabführenden Rampe der Beidenflether Fähre. Das heute noch äußerlich kaum veränderte und weiterhin als Gaststätte betriebene Fährhaus wurde seinerzeit von Adolf Ralfs, dem Fährmann und Betreiber der Beidenflether Fähre, sowie dessen Tochter Else geführt (die Ehefrau Christine war 1923 tödlich verunglückt).
1935 übernahm der in dem Jahr mit Else geb. Ralfs verheiratete Alfred Wiegleb neben der Fähre auch die Gaststätte. Alfred Wiegleb (genannt Quittje = hochdeutsch sprechender Fremder) war als Olympia-Segler 1928 mit seinem Schären-Kreuzer „Quisque“ ein bekannter Regatta Segler.
Das Ehepaar Wiegleb betrieb das Fährhaus bis 1966 und die Fähre bis 1968.
Die Fähre in Beidenfleth ist heute die letzte an der Stör. Früher bot unterhalb von Itzehoe neben mehreren Kahn-Fähren auch die Wagen-Fähre in Wewelsfleth Gelegenheit zur Überquerung des Flusses. Die Beidenflether Fähre „ELSE“ ist eine Grundseilfähre. Bis 1936 wurde der Fährprahm durch Menschenkraft über die Stör gezogen; danach wurde ein Motor eingesetzt. Im Jahre 2007 nahm eine neu erbaute Fähre den Betrieb auf.
Im Hintergrund rechts ist der zur Hochfelder Mühle des Betriebes Trede gehörende Getreidespeicher zu erkennen, er steht dort, wo sich gegenwärtig der zu genanntem Müllereibetrieb gehörige Hochsilo befindet.

Bildrechte: Carl Kuskop

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1956 - Bauernhof in Wewelsfleth Uhrendorf

1956 Bauernhof in Wewelsfleth, Ortsteil Uhrendorf
Es handelt sich um den Hof 3 nach dem Buch "Die Bauernhöfe der Wilstermarsch im Bild" (vgl. Bild 3), der zur Zeit der Aufnahme von Rudolf Hein als Eigentümer bewirtschaftet wurde; nach ihm diente der alte und bereits 1697 erbaute Hof nicht mehr landwirtschaftlichen Zwecken.

Bildrechte: Heinrich Ballerstädt, Wilster

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1956 - Bauernhof in Wewelsflether Uhrendorf

1956 Bauernhof in Wewelsfleth, Ortsteil Uhrendorf
Es handelt sich um den Hof 4 nach dem Buch "Die Bauernhöfe der Wilstermarsch im Bild" (vgl. Bild 2), der zur Zeit der Aufnahme von Michel Magens bewirtschaftet wurde.

Bildrechte: Heinrich Ballerstädt, Wilster

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1956 - Bauernhof in Wewelsflether Uhrendorf

1956 Bauernhof in Wewelsfleth, Ortsteil Uhrendorf
Es handelt sich um den Hof 5 nach dem Buch "Die Bauernhöfe der Wilstermarsch im Bild" (vgl. Bild 2), der zur Zeit der Aufnahme von Heinrich Krey, Sohn des Eigentümers Jacob Krey, bewirtschaftet wurde.

Bildrechte: Heinrich Ballerstädt, Wilster

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1930 - Kahnfähre Uhrendorf an der Stör

1930 Kahnfähre Uhrendorf an der Stör.
Unterhalb der Klappbrücke Heiligenstedten bestanden früher an der Stör bis zu deren Mündung in die Elbe mehrere Fähren, welche den Personen- und Warenverkehr von einem Ufer der Stör zum anderen Ufer ermöglichten.
Neben den Wagenfähren in Wewelsfleth und in Beidenfleth existierten insgesamt vier Kahnfähren. Eine dieser Fähren war die Uhrendorfer Fähre;
sie verkehrte zwischen Uhrendorf und Uhrendorfer Deich (Kremper Marsch) und wurde lange Zeit von Johannes Borchert bis 1937 betrieben. Das Gast- und Fährhaus lag zwischen Beidenfleth und Wewelsfleth im Außendeich auf einer Warft auf der Uhrendorfer Seite der Stör. Das Gebäude wurde bei der Sturmflut 1962 so stark beschädigt, dass es in der Folge abgebrochen wurde.
Die Uhrendorfer Fähre hatte bereits seit dem 16ten Jahrhundert bestanden, die Fährgerechtigkeit lag bei der Kirche Neuenkirchen.
Bild 1 zeigt einen Blick vom Uhrendorfer Fährhaus auf die Fährstelle, die Fährkähne und das jenseitige Ufer.
Bild 2 zeigt einen Blick vom linksseitigem Ufer bei Neuenkirchen auf das im Uhrendorfer Außendeich gelegene Fährhaus.
Bild 3 zeigt das nach der Sturmflut 1962 stark geschädigte Fährhaus und die verwüstete Wurt.
Weitere Kahnfähren an der Stör waren
- die Stördorf und Hodorf verbindende Hollers Fähre. Sie querte die Stör oberhalb deren gegenüber dem Kasenort gelegenen Hodorfer Mäander.
- die zwischen Groß Kampen und Hodorf verkehrende Fähre von Nikolaus von Holdt, welche die Stör am Langen Rack unterhalb des Hodorfer Mäanders querte.
- zwischen Störort und Ivenfleth die Störorter Fähre des Stördorfer Fährhauses (Betreiber u.a. E. Breckwoldt) an der Mündung der Stör.

Bildrechte nicht bekannt

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