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1957 - Fuhrwerk am Güterbahnhof Wilster

ca. 1957 Fuhrwerk am Güterbahnhof Wilster
Fuhrmann Willy Behrens mit seinem zweispännigen Fuhrwerk am Güterbahnhof in Wilster
Der im Hause Schmiedestraße 23 wohnhafte Fuhrunternehmer Willy Behrens gehörte mit seinem Gespann viele Jahre in den Straßen der Stadt Wilster zum Stadtbild.
Willy Behrens transportierte mit seinem zweispännigen von Pferden gezogenen Fuhrwerk fast ausschließlich sogenanntes Stückgut; erst ab Mitte der 1960er Jahre verschwanden die Fuhrwerke aus Wilsters Straßen. Obwohl das Gefährt relativ leicht war, klirrten in den angrenzenden Häusern das Geschirr in den Schränken, wenn die hölzernen mit eisernen Reifen versehenen Ackerwagenräder über das seinerzeit in Wilster vorherrschende Kopfsteinpflaster rumpelten und die Hufeisen der Pferde Funken aus dem Pflaster schlugen.
Regelmäßg transportierte der Fuhrmann Willy Behrens Waren von und zum Bahnhof und zum Güterbahnhof in Wilster. Auf dem Foto ist hinter dem Fuhrwerk die Laderampe am Güterbahnhof zu erkennen.
Die Häuser im Hintergrund stehen in der Bahnhofstraße. In dem vorderen der Häuser hatte der Wilsteraner Fotograf Heinrich Ballerstädt sein Geschäft. Das Haus wurde später von dem langjährigen Wilsteraner Ratsherrn Hans Joachim Kühl erworben und als Wohnhaus genutzt.

Bildrechte: nicht bekannt

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1988 - Schienenbus am Güterbahnhof Wilster

17.05.1988 Schienenbus am Güterbahnhof Wilster
Ein Schienenbus (sogenannter "Uerdinger Schienenbus“) der Baureihe VT 798 passiert aus Brunsbüttel kommend den Güterbahnhof in Wilster am 17.Mai 1988. Es war eine der letzten Fahrten des von den Wilsteranern liebevoll „Rosa“ genannten Gefährts, denn der Personenverkehr auf der Strecke wurde zum 27.05.1988 eingestellt.
Bild 1: links die Ladestraße des Güterbahnhofs, im Hintergrund mit dem hohen Schornstein die Gebäude der vormaligen Genossenschaftsmeierei Wilster, hinter dem Schienbus das Stellwerk Ww (Wilster West) am Bahnübergang mit der Neue Burger Straße, ganz rechts ein Haus an der Bahnhofstraße.
Bild 2: der Schienenbus kurz vor der Einfahrt in den Bahnhof Wilster (das Empfangsgebäude ist nicht zu erkennen), links Häuser an der Bahnhofstraße, im Hintergrund die im Zusammenhang mit dem Bau des Wilster Einkaufzentrums beseitigte und das Bahngelände überquerende Fußgängerbrücke.

Bildrechte: Axel Spille, Norderstedt, zuvor Schwäbisch Gmünd
welcher die nicht nur für ausgewiesene Freunde der Eisenbahn hoch interessante Seite Eisenbahnfotograf für Reisende im Internet anbietet.


Weitere Erläuterungen: Die am 01.11.1878 eröffnete ursprüngliche Teilstrecke „Wilster – St. Michaelisdonn“ der Marschbahn (Strecke von Altona nach Riepen / Ribe in Nord-Schleswig) folgte dem heute noch vorhandenen Durchgangsgleis von Wilster aus in Richtung Brunsbüttel; die Stichstrecke von Flethsee (St. Margarethen Bahnhof) nach Brunsbüttel war erst am 01.05.1893 eröffnet worden. Bei Taterpfahl wurde durch den Bau des Kaiser-Wilhelm Kanals die Strecke der Marschbahn geschnitten, weshalb hier in den Jahren 1893 bis 1895 eine Drehbrücke gebaut wurde. Bereits im Jahre 1920 wurde die Drehbrücke wieder demontiert, da der Kanal verbreitert und zuvor (von 1913 bis 1920) die Hochbrücke bei Hochdonn errichtet worden war. Die Marschbahn erhielt zwischen Wilster und St. Michaelisdonn einen neuen Verlauf, wodurch auch der Ort Burg in Dithmarschen einen Bahnanschluß erhielt.
Die Strecke von Wilster bis Flethsee mit der Zweigstrecke nach Brunsbüttelkoog war danach nur noch eine Stichbahn. An ihr gab es folgende Haltepunkte:
km 0,0 Wilster; km 1,1 Rumfleth; km 4,1 Schotten; km 5,3 Nortorf;
km 7,3 Landscheide; km 8,8 St. Margarethen; km 10,9 Kudensee; km 13,8 Ostermoor; km 14,2 Brunsbüttel Ost; km 15,6 Brunsbüttel.

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1903 - St. Margarethen - Dorfstraße, Fuhrwerk, Materialtransport

1903 Dorfstraße in St. Margarethen - Fuhrwerk, Materialtransport
Mit dem Fuhrwerk angelieferte Ware wird mittels einer über der geöffneten Bodenluke angebrachten Umlenkrolle in das Lager auf dem Dachboden des Hauses Dorfstraße 15 befördert, welches gegenüber der Einmündung der Herzogstraße steht.
Das Haus wurde später stark verändert, indem es nach den Plänen des bekannten örtlichen Baumeisters Johannes Wiekhorst aufgestockt wurde.
In dem Haus wurde lange Zeit ein Kolonialwaren-Laden betrieben, zuletzt bis 2013 ein EDEKA Geschäft.

Bildrechte: Carl Kuskop, Wilster

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1951 - Güterbahnhof Wilster, Lager der Hochfelder Mühle

1951 Güterbahnhof Wilster, Lager der Hochfelder Mühle
Neben der Inanspruchnahme von Lagerkapazitäten in den Räumlichkeiten der vormaligen Lederfabrik Ballin an der Rumflether Straße hielt der Mühlenbetrieb Trede für seinen Handel mit Getreide, Kartoffeln, Zuckerrüben und Dünger auch ein großes Lagerhaus auf dem Güterbahnhof Wilster für seine Zwecke vor. Das Lager- und Betriebsgebäude hatte einen eigenen Gleisanschluß (sh. Gleisplan, Bild 2) - die Gebäude der Firma Trede sind gelb gekennzeichnet; die Gleise des Güterbahnhofs sind heute nicht mehr vorhanden.

Bildrechte: Johann Richard Peters, Wewelsfleth und Wilster; Marinemaler und Journalist

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1955 - Pferdefuhrwerk der Stadtwerke Wilster - Abfuhr der Fäkalien

1955 Pferdefuhrwerk der Stadtwerke Wilster - Abfuhr der Fäkalien
Arbeiter der Stadtwerke Wilster fahren von der Straße Allee kommend mit ihrem von Pferden gezogenen Fuhrwerk durch die Straße Bischofer Deich.
Von den Männern sind die Namen Adolf Halmschlag und Paul Sauer bekannt.
Es handelt sich um einen Einsatz der Fäkalienabfuhr. Seinerzeit hatte die Stadt Wilster noch keine Vollkanalisation. Kläranlage und Kanalisation erhielt die Stadt erst in den 1960er Jahren.
Nur sehr wenige Haushalte verfügten damals über WC Anlagen; in diesen Fällen wurden die Abwässer in privaten Gruben gesammelt, welche in größeren zeitlichen Abständen geleert wurden.
Die Mehrzahl der Haushalte mußte sich mit einem sogenannten Plumpsklo behelfen. Dieses wurde in Wilster zumeist als "Tante Meier" bezeichnet. Der Begriff stammt aus der Franzosenzeit (1811 bis 1814) in Hamburg. Die Franzosen sagten, wenn sie zu der im Hauptzelt befindlichen Toilette gingen, sie wollten zum "tente majeure", dem Hauptzelt . Durch Verballhornung entstand daraus bei der Bevölkerung die Bezeichnung "Tante Meier“. Der Begriff wurde danach auch in den Orten an der Unterelbe verwendet.
In Wilster befand sich das Plumpsklo entweder im Wohngebäude, zumeist aber in einem außerhalb des Hauses befindlichen Anbau oder Bretterverschlag. Die mit den Fäkalien gefüllten Behälter, in Wilster ironisch als "Goldeimer" bezeichnet, wurden einmal wöchentlich von den Männern der Abfuhr gegen leere Eimer (sh. Bild 2) ausgetauscht.
Es war eine überaus notwendige, aber zugleich auch sehr schwere und zugleich wenig angenehme ehrliche Arbeit, die vollen Eimer von ihren Einsatzorten zu holen. Die verschlossenen Eimer wurden an den Trageketten eines über die Schultern ihres Trägers gelegten hölzernen Tragjoch (sh. Bild 3) befestigt; das Joch wurde auch als Dracht oder Tracht bezeichnet. Die schmalen Stiegen und Flure in den Häusern und die schmalen Gänge zwischen den Häusern erschwerten den Männern ihre Arbeit zusätzlich.
Die Fäkalieneimer wurden nach ihrer mit dem Fuhrwerk erfolgten Beförderung in Gruben entleert, welche sich an der Wilsterau (Stadtdurchgang) auf stadteigenem Gelände am Brook (nahe dem damaligen Sportplatz) befanden. Von dort wurden die Fäkalien in größeren Abständen von einem dafür eingerichteten Frachtewer abgeholt, um anderenorts als Dünger verwendet zu werden.
Auch in der benachbarten Kreisstadt Itzehoe bestand in den 1960er Jahren noch eine derartige Fäkalienabfuhr (sh. Bild 4), sie wurde durchgeführt von der Firma Friedrich Sülau.

Bildrechte Bild 1: Familie Halmschlag, Wilster
ansonsten nicht bekannt
Anmerkung: Bild 1 wurde freundlicherweise zur Verfügung gestellt von Frau Ursula Mäding, Oberhausen

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1988 Bahnhof Wilster an der Marschbahn

1988 Bahnhof Wilster an der Marschbahn
Das erste Empfangsgebäude des Bahnhof Wilster an der Strecke Hamburg-Westerland war am 01.06.1920 in Betrieb genommen worden. Der Neubau stand im Zusammenhang mit der seinerzeitigen Verlegung der Linienführung der Marschbahn auf die heutige über die Hochbrücke Hochdonn führende Strecke; schon in den Jahren 1959/60 wurde das Gebäude in zwei Etappen wieder abgebrochen. Als Ersatz war zuvor das heute noch vorhandene, jedoch als Empfangsgebäude nicht mehr genutzte Gebäude im Stil eines Bungalows errichtet worden.
Die vom neuen Bahnhof aus in Richtung Brunsbüttel führende Nebenstrecke (diese ist die vormalige Hauptstrecke der Marschbahn) hatte im Bereich des Wilsteraner Bahnhofs mehrere Gleise, denn hier lag auch der Güterbahnhof der Stadt mit den Verladerampen für Vieh.
Für Fußgänger war ein Queren der Bahnanlagen über die lange Fußgängerbrücke möglich, von welcher ein Fußweg zur Straße Steindamm führte; die Brücke wurde im Jahre 2001 beseitigt.
Bild 1: Über die Strecke Hamburg - Westerland ankommende Reisende mit dem Ziel Brunsbüttel mußten in Wilster umsteigen. Das Hinweisschild verweist auf den Bahnsteig an der gegenüber liegenden Seite des Empfangsgebäudes.
Bild 2: Gleise des Güterbahnhofs und der Nebenstrecke Richtung Brunsbüttel
Hinter dem Fahrdienstleiterstellwerk Wilster Wf im Hintergrund führt die Hauptstrecke der Marschbahn Richtung Hochbrücke Hochdonn.
Bild 3: Diesel-Lokomotive auf dem Nebengleis;
oberhalb der Lok ist die hinter dem Stellwerk - Fahrdienstleiterstellwerk Wilster Wf - abzweigende zweigleisige Hauptstrecke der Marschbahn erkennbar.
Bilder 4 und 5: Schienenbus auf der Nebenstrecke nach Brunsbüttel.
Der Schienenbus (sogenannter "Uerdinger Schienenbus“) der Baureihe VT 798 war bis zum 27.05.1988 für den Personenverkehr auf der Strecke zwischen Wilster und Brunsbüttel eingesetzt; zu genanntem Datum wurde auf der Strecke der Personenverkehr eingestellt. Seither dient die eingleisige Strecke nur noch dem Güterverkehr.
Bild 6: Die Fußgängerbrücke überquert die Gleise der Nebenstrecke nach Brunsbüttel und des Güterbahnhof. Die 2001 beseitigte Brücke ermöglichte eine kurze fußläufige Verbindung vom Steindamm zur Bahnhofstraße.
Bild 7: Stellwerk Ww (Wilster West) am beschrankten Bahnübergang an der Querung von Nebenstrecke nach Brunsbüttel und der Neue Burger Straße.
Bild 8: Haltepunkt Rumfleth an der Kreuzung mit der Rumflether Straße

Bildrechte: leider nicht bekannt, vermutlich Axel Spille, Norderstedt,
welcher die nicht nur für ausgewiesene Freunde der Eisenbahn hoch interessante Seite Eisenbahnfotograf für Reisende im Internet anbietet.
Bild Quelle: Archiv Kreis Stormarn

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1933 - Niederlassung der Hamburger Bavaria & St. Pauli Brauerei

1933 Die Gebäude der Niederlassung Wilster der Hamburger Bavaria & St. Pauli Brauerei wurden in der Deichstraße errichtet – als letztes wurde das zugehörige Wohngebäude Deichstraße 72 fertiggestellt (Bild 1).
Zuvor war im Gebäude Deichstraße 71 die Bier Handlung von Albin Schrödel betrieben worden.
Betriebsleiter in Wilster war der Braumeister Willy (Wilhelm) Köberlein; er war ein überaus freundlicher Mann, bei dem die Kinder aus der Nachbarschaft viele Freiheiten hatten, weshalb sie ihn und seine Ehefrau Irma überaus schätzten.
Herr Köberlein steht hier neben dem Polizisten mit dem Tschako. Der Wilsteraner Polizist (Wachtmeister sagte man damals) Otto Frischkorn inspiziert die Baustelle (Bild 2)
Polizist Frischkorn hatte den Spitznamen „Fiedam“ und wenn sein Tschako irgendwo auftauchte, hieß es „ Fiedam kummt!“ Dabei war er ein sehr angenehmer Vertreter seiner Zunft, der auch einmal augenzwinkernd für Ordnung sorgen konnte. Die Wache war seinerzeit im Spritzenhaus am Neumarkt untergebracht.
Das Bier wurde seinerzeit in hölzernen Fässern transportiert; mittel eines Fuhrwerk wurden die Bierfässer sowie die Kohlensäure-Flaschen zu den Gaststätten befördert.
Der Haushalt der Niederlassung wurde von Irma Köberlein geführt, die hier mit ihrer Schwiegermutter Lina Köberlein auf dem rückwärtigen Teil des Anwesens steht (Bild 3).
Hinter den aufgestapelten Fässern ist das an der Wende stehende Haus der Hutmacherin Tamara Siebeneicher zu sehen, rechts sind Bäume des Stadtparks sowie Gebäude der Schlachterei Schlüter zu erkennen.
Das Fuhrwerk der Niederlassung fährt hier über die Wende; hinter dem Gespann ein Gebäude der Schlachterei Schlüter (Bild 4).
Weil aber auch Gaststätten im Umland von Wilster zu versorgen waren, wurde bald ein dreirädriges Kraftfahrzeug der Marke „Goliath“ angeschafft.

Bildrechte: Wilhelm Köberlein

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1927 - Colonialwaren Adolf Prox

1927 Kolonialwaren Adolf Prox
Offenbar hat der Kolonialwarenhändler Adolf Prox mit seinem kleinen einspännigen Fuhrwerk die kleinen Ortschaften der Wilstermarsch bereist, um seine Waren jeweils vor Ort zum Verkauf zu bringen. Zur damaligen Zeit erforderte für die Bevölkerung auf dem Lande der Einkauf in der Stadt wegen des Fehlens von Transportmitteln ganz erhebliche zeitliche Aufwendungen.
Das Fuhrwerk steht an der Einmündung der K13 Kathen in die K12 Kasenort. Hinter dem Kopf des Fuhrmannes kann man die 1926 errichtete Schleuse Kasenort erkennen, weshalb das Foto in dem genannten Jahr oder bald darauf entstanden ist.
Der Betrieb des Adolf Prox hatte anscheinend in Wilster keinen langen Bestand, denn bereits im Adressbuch von 1928 ist er dort nicht mehr aufgeführt.

Bildrechte: nicht bekannt

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1956 - Verladung von Rindern an der Viehrampe auf dem Güterbahnhof in Wilster

1956 Verladung von Rindern an der Viehrampe auf dem Güterbahnhof in Wilster
Die Wilstermarsch ist bekannt für die Haltung des vorrangig für die Milcherzeugung gehaltenen rot-bunten Niederungsvieh. Die Marsch galt lange Zeit als eines der größten geschlossenen Viehzuchtgebiete Deutschlands.
Von der Vieh-Verladungsrampe in Wilster aus wurden in früheren Jahrzehnten (bis in die 1970er Jahre) unzählige Rinder mit der Bahn abtransportiert.
Auf den Weiden der Marsch weidet heute noch häufig das für die Wilstermarsch so charakteristische rot-bunte Vieh. Und es kann hervorgehoben werden, daß vielfach die Bauern der Wilstermarsch ihrem Vieh heute noch den Weidegang gönnen und die verbreitete ausschließliche Stall-Haltung noch nicht überall Einzug gehalten hat.
Allerdings ist die ursprüngliche Rotbunte Wilstermarsch-Rasse des Niederungsviehs heute in ihrem Bestand bedroht, nachdem durch Einkreuzungen leistungsfähigere rotbunte Rinder gezogen wurden.

Bildrechte: Heinrich Ballerstädt, Wilster

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1957 - Am Steindamm, Bahnstrecke, Güterbahnhof, Bahnhofstraße, Bahnhofsbrücke

1957 Am Steindamm, Bahnstrecke, Güterbahnhof, Bahnhofstraße, Bahnhofsbrücke
Blick aus südlicher Richtung auf den Bereich, der heute größtenteils vom WEZ Wilster Einkaufzentrum eingenommen wird.
Diesseits der im Vordergrund erkennbaren Straße Am Steindamm ist das Betriebsgelände des damaligen Kfz.-Reparatur und Omnibus-Betriebes Pott erkennbar, welcher nach 1973 von der Firma Ford Bandholz (Kfz-Reparatur und Verkauf) übernommen wurde.
Jenseits der Straße Am Steindamm steht das Anwesen (Wohnhaus und Fertigungsgebäude) des Betriebes von Horst Wolter; hier wurde in den 1950er Jahren die Produktion von Margarine betrieben.
Dahinter in Bildmitte sind die Betriebsstätten der damaligen Wilsteraner Tiefbaufirma Friedrich Dethlefs erkennbar.
Vor dem villenähnlichen Gebäude (Wohnhaus Dethlefs) rechts verläuft der Fußweg von der Straße Am Steindamm zur damaligen Fußgängerbrücke über die Bahnanlagen. Die rechts erkennbare und zum Bahnhof führende Brücke überquerte die Bahnstrecke nach Brunsbüttel sowie die Gleiskörper des Wilsteraner Güterbahnhofes; links von dem Weg ist später das WEZ Wilster Einkaufzentrum entstanden.
Jenseits des in Bildmitte von rechts nach links führenden vorderen Gleises des Güterbahnhofes (sh. auch Detail Bild 2) befinden sich beiderseits der Fussgängerbrücke Werkstätten der Wilsteraner Tiefbaufirma Robert Looft. Links davon mit den davor stehenden Güterwagen der Bahn befanden sich Lagerräume der Firmen Dietrich Mensel (landw. Produkte und Düngemittel) und Gustav Klingforth (Kohlen).
Jenseits der Ladestraße des Güterbahnhofes verlaufen insgesamt vier Gleiskörper der Eisenbahn. Einer dieser Gleiskörper führte ursprünglich im Verlauf der Marschbahn von Wilster über Heide nach Hvidding in Nordschleswig (seit der 1920 erfolgten Verlegung der Strecke der Marschbahn über die Hochbrücke Hochdonn handelte es sich nur noch um eine nach Brunsbüttel führende Stichbahn).
Am oberen Bildrand verläuft die von Alleebäumen gesäumte Bahnhofstraße, welche in dem erkennbaren Abschnitt seinerzeit noch völlig unbebaut war. Einzige Ausnahme war das rechts erkennbare Wohnhaus für Bahnbedienstete.
Bild 3 zeigt die Rückseite des Fotos mit dem Firmenstempel der Firma Pott. Der darin genannte Heinrich Pott war der ältere Bruder des 1959 den Betrieb übernehmenden Wilhelm Pott, welcher bereits 1963 verstarb.

Bildrechte: nicht bekannt
Anmerkung: Das Foto wurde freundlicherweise zur Verfügung gestellt von Helmut Pott, Wilster


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1916 - Büttel, Gasthof am Deich der Elbe - Gäste, Radfahrer, Fuhrwerk

1916 Büttel, Gasthof am Deich der Elbe - Gäste, Radfahrer, Fuhrwerk.
„Schmidt´s Gasthof“, zuvor „Möller´s Gasthof“.
Das Gebäude stand unmittelbar am Elbdeich und nahe der sogenannten Deichschleuse im Zuge des Burg Kudensee-Kanals / Bütteler Kanal. Es handelte sich bei der Schleuse um ein gedecktes Siel, bei dessen Passage die Frachtschiffe ihre Masten legen mußten.
Der Gasthof führte später den Namen „Zur Schleuse“ und wurde von Nikolaus Ewers und dessen Ehefrau betrieben.
Die bereits 1318 urkundlich bezeugte Gemeinde Büttel, in welcher 1970 noch etwa 500 Einwohner auf gut 11 km² lebten, ist heute mit unter 50 Einwohnern diesbezüglich die kleinste Gemeinde der Wilstermarsch. Das ursprünglich von Landwirtschaft und Schifffahrt geprägte Dorf am idyllischen Bütteler Kanal und dem kleinen Hafen wurde zum Zwecke der Industrieansiedlung völlig überplant und entsprechend verändert. Der Abbruch der Gebäude und die Umsiedlung der Bevölkerung erfolgte in der ersten Hälfte der 1980er Jahre.

Bildrechte: Amandus Dohrn, Büttel

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1950 - Transport von Mobilien und Waren - Gespann Marschhof Krummendiek

1950 Transport von Mobilien und Waren - Gespann Marschhof Krummendiek
Umschlag von Mobilien und Waren von einem Gespann des Marschhof Dunker in Krummendiek.
Im Güterbahnhof Itzehoe werden Gegenstände und Waren von einem Fuhrwerk des Marschhofes in Krummendiek in einen Güterwaggon der Bahn verladen.
Möglicherweise handelt es sich um Gegenstände aus dem Haushalt von zuvor auf dem Marschhof untergebracht gewesener Flüchtlinge.
Der Marschhof - Gehöfte 269 und 270 gem. dem Buch "Die Bauernhöfe der Wilstermarsch im Bild" - in Krummendiek war seinerzeit im Eigentum von Franz Dunker (* 1910, + 2001) (Hof 270) und wurde von diesem auch bewirtschaftet.

Bildrechte: Arthur Zachger, Itzehoe
Quelle: Bildarchiv des gemeinsamen Archivs des Kreises Steinburg und der Stadt Itzehoe

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1894 - Burger Straße

ca. 1894 Burgerstraße
Die Burger Straße führte in früheren Zeiten den Namen "Hafer Straße" oder "Haber Straat".
Auffällig ist, dass seinerzeit fast vor der Haustür eines jeden Hauses eine in den Bürgersteig hinein ragende Stufe vorhanden war.
Das rechts im Anschnitt erkennbare Gebäude steht an der Ecke zum Marktplatz; das viele Jahrzehnte der Kirchengemeinde Wilster gehörende Haus wurde als Archidiakonat genutzt, viele Jahre hatte in ihm die Gemeindeschwester ihr Domizil.
Das zentrale Gebäude links wird heute (2013) vom Möbelhaus Wolfsteller genutzt; seinerzeit wurde in ihm die Kolonial Waren Handlung und "Taback Fabrik" von I. H. Garms betrieben.
Kraftfahrzeuge gab es damals noch nicht - Lasten wurden mit dem Fuhrwerk oder mit hochrädrigen Handkarren transportiert, wie sie im Hintergrund vor dem Haus mit dem Reklameschild erkennbar ist. Derartige Handkarren, in Wilster Schott´sche Karren bzw. Schottische Karren genannt, fanden in Wilster noch bis in die 1960er Jahre Verwendung.

Bildrechte: vermutlich Ludwig Behning, Wilster
Robert Friedrichs, Wilster - Sammlung Werner Behning
Anmerkung: Robert Friedrichs macht sich seit Jahren dadurch verdient, daß er alte Foto aus der Sammlung seines Großvaters Werner Behning als Repros alter Postkarten oder mittels des Alt-Wilster-Kalender interessierten Heimatfreunden anbietet. Wer diese oder von den Originalnegativen gezogene Fotografien erwerben möchte, den verweisen wir auf die Seite Alt-Wilster

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1980 - Wärterstellwerk Wilster Ww

1980 Wärterstellwerk Wilster Ww
Das Wärterstellwerk Wilster Ww stand unmittelbar am Übergang der Richtung Brunsbüttel führenden Bahnstrecke mit der Neuen Burgerstraße. Von hier aus wurden auch die Schranken bedient.
Im Hintergrund links ist das Gebäude der seinerzeitigen Genossenschafts-Meierei Wilster und der dazu gehörige hohe Schornstein zu erkennen.
Zur Zeit der Aufnahme bestand am Bahnhof Wilster noch ein ausgedehntes Gleisnetz (Bild 2), welches heute deutlich reduziert ist.
Die Bahnstrecke Richtung Brunsbüttel ist Teil der ursprünglichen und am 01.11.1878 eröffneten Strecke der Marschbahn zwischen Wilster und Heide (Strecke von Altona nach Riepen / Ribe in Nord-Schleswig). Sie führte von Wilster über Flethsee (St. Margarethen Bahnhof) weiter nach St. Michaelisdonn.
Die Stichstrecke von Flethsee nach Brunsbüttel war erst am 01.05.1893 eröffnet worden.
1920 erhielt die Marschbahn zwischen Wilster und St. Michaelisdonn einen neuen Verlauf, wodurch auch der Ort Burg in Dithmarschen einen Bahnanschluß erhielt; die Strecke von Wilster bis Flethsee mit der Zweigstrecke nach Brunsbüttelkoog war fortan nur noch eine Stichbahn. Die neue Strecke der Marschbahn ist 5,820 Kilometer länger als die ursprüngliche. Um eine durchgehende Neukilometrierung der Strecke zu vermeiden, wurde bei Wilster ein ganz besonderer sogenannter Hektometerstein (Bild 3) aufgestellt. Er gab die infolge Verlegung der Marschbahn via Hochdonn eingetretene Verlängerung der Gesamtstrecke (damalige Strecke Altona – Wilster – Hvidding in Nordschleswig) an. 1981 wurde bei einer Neuvermessung die Kilometrierung aktualisiert und der Hektometerstein beseitigt.
Der Personenverkehr auf der Strecke Wilster - Brunsbüttel wurde zum 27.05.1988 eingestellt.
Bild 4 zeigt das Fahrdienstleiterstellwerk Wilster Wf östlich des Empfangsgebäudes des Bahnhofs Wilster.

Bildrechte:
Bilder 1 und 4: Ralf Petersen, Wilster,
dem an dieser Stelle herzlich für die vielen für mein-wilster zur Verfügung gestellten Fotos gedankt wird.
Bilder 2 und 3: nicht bekannt

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1920 - Fußgänger-Brücke über die Gleisanlagen am Bahnhof Wilster

1920 Fußgänger-Brücke über die Gleisanlagen am Bahnhof Wilster.
Von den abgebildeten Bahnbediensteten ist Gustav Reimers (im Vordergrund rechts) bekannt, welcher im II. Weltkrieg einen im Bahnhof Wilster liegengebliebenen Munitionszug aus der Stadt fuhr, obwohl er kein Lokführer war! Tieffliegerangriffe waren allgegenwärtig und eine Explosion des Zuges hätte viele Menschenleben in Wilster gekostet.
Das im Hintergrund sichtbare Bahnhofsgebäude ist 1920 errichtet worden. Der Neubau stand im Zusammenhang mit der seinerzeitigen Verlegung der Marschbahn auf die heutige über Hochdonn führende Strecke; schon in den Jahren 1959/60 sollte das Gebäude in zwei Etappen wieder abgebrochen worden.
Der alte (erste) Bahnhof der Stadt lag an der heutigen Taggstraße an der Strecke Wilster – Hvidding (Nordschleswig). Heute führt die alte Strecke von Wilster aus nur noch bis Brunsbüttel.
Der neue Bahnhof an der Strecke Hamburg-Westerland war am 01.06.1920 eröffnet worden. Er machte die zu ihm führende heutige Bahnhofstraße erst erforderlich.
Die vom neuen Bahnhof aus in Richtung Brunsbüttel führende Strecke hatte im Bereich des Wilsteraner Bahnhofs mehrere Gleise, denn hier lag auch der Güterbahnhof der Stadt mit den Verladerampen für Vieh.
Für Fußgänger war ein Queren der Bahnanlagen über die lange Fußgängerbrücke möglich, von welcher ein Fußweg zur Straße Steindamm führte.
Die Brücke wurde im Jahre 2001 in Zusammenhang mit der Erschließung des Gebietes für das WEZ (Wilster Einkaufzentrum) beseitigt.

Bildrechte: nicht bekannt
Das Foto wurde freundlicherweise zur Verfügung gestellt von Frau Monika Hintz, Wilster

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1937 - Weinfest in Wilster

1937 Weinfest in Wilster
In der Stadt Wilster wurde im Jahre 1937 ein Weinfest durchgeführt, über dessen nähere Ausgestaltung bisher leider keine Informationen vorliegen.
Bild 1 zeigt die per Pferde-Fuhrwerk erfolgte Anlieferung von Weinfässern - vermutlich in der Straße Klosterhof. Ganz rechts steht Walter Bauch, der langjährige Leiter des Hauptamtes der Stadtverwaltung Wilster. Vermutlich war er bezüglich des Weinfestes mit organisatorischen Fragen betraut.
Bild 2 zeigt Teilnehmer an einer der Veranstaltungen im Rahmen des Weinfestes. Die Lokalität konnte nicht bestimmt werden. Neben einem durch die Armbinde mit dem Hakenkreuz ausgewiesenen Vertreter der damals herrschenden Nazi-Partei NSDAP (ganz oben links) sind auch drei Angehörige der Schutzpolizei zugegen (zweite Reihe von oben); der rechts sitzende ist der Polizist Otto Frischkorn.
Unten in der Mitte auf dem Boden sitzend und einen Taktstock schwingend Walter Bauch.
Das Festlokal ist mit Papiergirlanden sowie Reklamefähnchen der seinerzeit weit verbreiteten Zigarettenmarke JUNO geschmückt.

Bildrechte: nicht bekannt
Anmerkung: Das Foto wurde freundlicherweise zur Verfügung gestellt von Manfred Bauch, Wilster

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1900 - Nordostecke des Markt Platzes und Einmündung der Burger Straße

1900 Nordostecke des Markt Platzes und Einmündung der Burger Straße
Die Burger Straße hatte in früheren Zeiten den Namen "Hafer Straße" oder "Haber Straat" geführt.
Auf der Ecke rechts ein damals der Kirchengemeinde Wilster gehörendes Gebäude (Archidiakonat), in dem u.a. die Gemeindeschwester ihr Domizil hatte.
Vor dem Gebäude eine Baumreihe, die sich auf der gesamten östlichen Seite des Marktplatzes bis zur Einmündung der Straße Kohlmarkt fortsetzte;
ganz links der Haarschneide-Salon von M. Wilkens.
Im vierten Haus von links (heute Möbelhaus Wolfsteller) wurde seinerzeit die Kolonial Waren Handlung und Tabak Fabrik von I.H. Garms betrieben
Kraftfahrzeuge gab es damals in Wilsters Straßenbild nicht – Lasten wurden mit dem Fuhrwerk transportiert. Kinder und Spaziergänger konnten weitgehend gefahrlos auf den Straßen flanieren.

Bildrechte: Robert Friedrichs, Wilster - Sammlung Werner Behning
Anmerkung: Robert Friedrichs macht sich seit Jahren dadurch verdient, daß er alte Foto aus der Sammlung seines Großvaters Werner Behning als Repros alter Postkarten oder mittels des Alt-Wilster-Kalender interessierten Heimatfreunden anbietet. Wer diese oder von den Originalnegativen gezogene Fotografien erwerben möchte, den verweisen wir auf die Seite Alt-Wilster

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1932 - Aufmarsch der SA in der Burger Straße

1932 marschierende SA in der Burger Straße
In unglaublich großer Anzahl ziehen Mitglieder der nationalsozialistischen Organisation von der Neue Burger Straße kommend und den Bahnübergang überquerend in die Burger Straße Richtung Marktplatz.
Es handelt sich offenbar um den von der nationalsozialistischen Organisation SA am 13. Juli 1932 in Wilster veranstalteten Propagandamarsch.
Seinerzeit durften die Mitglieder der SA in der Öffentlichkeit nicht in Uniform auftreten, weshalb die marschierenden Personen weiße Hemden tragen. Bereits 1930 war die Nazi Organisation in Wilster öffentlichkeitswirksam aufgetreten, als am 14.12.1930 von den Nationalsozialisten mit 320 Mitgliedern und weiteren 200 Teilnehmern auf dem Platz am Colosseum eine sogenannte Fahnenweihe durchgeführt wurde.
Hinter dem Bahnübergang mündet von rechts kommend die Bahnhofstraße ein. Vor dem Bahnübergang ist die nach rechts führende Zuwegung zum Güterbahnhof Wilster erkennbar - die erst in den 1950er Jahren gebaute spätere "Stichstraße" (heutiger nördlicher Teil der Straße Klosterhof) existierte noch nicht.
Links im Vordergrund ist die sogenannte Durchfahrt des Gasthofes Bahnhofshotel zu erkennen.

Anmerkung: Aus heutiger Sicht und mit dem Wissen um das von den Nationalsozialisten verübte Unrecht und der vielen in ihrer Dimension kaum begreifbaren unmenschlichen Verbrechen, ist es schwer nachzuvollziehen, weshalb sich von dieser menschenverachtenden Ideologie so viele Menschen haben vereinnahmen lassen.
In Wilster und der Wilstermarsch haben offenbar die zum Ende der Weimarer Republik in Stadt und Land auch in Folge der Weltwirtschaftskrise ganz besonders schwierigen wirtschaftlichen Verhältnisse - nämlich Verschuldung der Landwirte, enorm hohe Arbeitslosigkeit in der Arbeiterschaft, Verarmung des Bürgertums - es schon recht früh mitbewirkt, den Nationalsozialisten eine breite Anhängerschaft zu bescheren.
Bereits bei der Wahl im Jahre 1930 erreichte in Wilster die NSDAP 27,6 % der gültigen Stimmen. Nach der Machtübernahme Hitlers nach der Reichstagswahl 1933 waren dann - fast - alle Dämme gebrochen. In Wilster hatten die Nazis 53,0 % der abgegebenen Stimmen erhalten! Kaum jemand konnte sich danach dem Sog und wohl häufig genug auch dem Druck der gegenüber Andersdenkenden mit massiver Intoleranz herrschenden Partei und deren Protagonisten entziehen.

Bildrechte: nicht bekannt

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1995 - Fußgänger-Brücke über die Gleisanlagen am Bahnhof Wilster

1920 Fußgänger-Brücke über die Gleisanlagen am Bahnhof Wilster
Die Brücke ist im Zusammenhang mit der 1920 erfolgten in Inbetriebnahme des damals neuen Wilsteraner Bahnhofes gebaut worden.
Der alte (erste) Bahnhof der Stadt lag an der heutigen Taggstraße an der Strecke Wilster – Hvidding (Nordschleswig). Heute führt die alte Strecke von Wilster aus nur noch bis Brunsbüttel.
Der neue Bahnhof an der Strecke Hamburg-Westerland war am 01.06.1920 eröffnet worden. Er machte die zu ihm führende heutige Bahnhofstraße erst erforderlich.
Die vom neuen Bahnhof aus in Richtung Brunsbüttel führende Strecke hatte im Bereich des Wilsteraner Bahnhofs mehrere Gleise, denn hier lag auch der Güterbahnhof der Stadt mit den Verladerampen für Vieh.
Für Fußgänger war ein Queren der Bahnanlagen über die lange Fußgängerbrücke möglich, von welcher ein Fußweg zur Straße Steindamm führte.
Die Brücke wurde im Jahre 2001 in Zusammenhang mit der Erschließung des Gebietes für das WEZ (Wilster Einkaufzentrum) beseitigt. Bereits zuvor war die Brücke in einem maroden Zustand und durch Absperrungen und Flatterbänder deren Benutzung gesperrt. Die Wilstersche Zeitung berichtete über diesen Umstand mehrfach, so wie auch über die Bemühungen der Stadt, von der Bahn Mittel zur Ablösung der Reparaturkosten für die Übernahme der Brücke zu erhalten.

Bildrechte: Wilstersche Zeitung (WZ)
Anmerkung: Das Foto stammt aus einem Artikel der WZ v. 20.01.1995

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1978 - Luftbild von Wilster

ca. 1978 Luftbild von Wilster
Das sehr große Foto wird hier vorgestellt unter Aufteilung in seine vier Quadranten.
Sehr beeindruckend ist im zentralen Teil der Stadt Wilster am Verlauf der Straßen der ehemalige Flusslauf der Wilsterau zu erkennen, welche im engen Begründungszusammenhang mit dem Entstehen des Ortes steht.
oberer linker Quadrant Bild 1: Nördlich der Vereinsstraße im Gebiet der Gemeinde Nortorf ist das Gebiet Hoher Kamp bereits weitgehend bebaut; in den Bereichen "Am Wasserlauf" und "An der Ziegelei" gibt es diesbezüglich noch keine Aktivitäten.
Es ist nur zu erahnen, dass im Mittelalter die Wilsterau zwischen den beiden Straßenzügen Vereinsstraße und Rumflether Deich verlief, weshalb letztere Straße heute noch ihren Namen trägt.
Das gesamte Gebiet - seinerzeit als Hohler Zahn bezeichnet - südöstlich der Neue Burger Straße ist noch unbebaut.
Das 1976 eingeweihte Wilstermarsch Stadion besteht schon.
oberer rechter Quadrant Bild 2: Der Güterbahnhof mit der Ladestaße, der Viehrampe und mehreren Bahngleisen besteht noch, so wie auch die Fußgängerbrücke über die Gleisanlagen.
Das heute vom Wilster Einkaufzentrum eingenommene Firmengelände der seinerzeitigen Tiefbaufirma Friedrich Dethlefs besteht noch.
unterer linker Quadrant Bild 3: Das Helgenland und der Rosengarten sind noch unbebaut, auf letzterem ist angrenzend an die Neustadt lediglich eine Rasenfläche angelegt.
Die in das Sanierungsausweichgelände führende Straße An der Au ist gut zu erkennen. Das kleine Bebauungsgebiet "Im Winkel" ist voll bebaut, doch die große Halle der Metallbaufirma Werner von Osten besteht noch nicht.
unterer rechter Quadrant Bild 4: Das zweite der für Wilster so unpassenden Hochhäuser an der Straße Am Fleet ist bereits vorhanden.
Das Bäckerstraßenfleth ist weitgehend verfüllt, doch das Neubaugebiet auf dem Billerbekschen Land rund um die heutige Heinrich Schulz Straße besteht noch nicht.
Östlich des Altlaufes der Wilsterau ist das Klärwerk noch vorhanden.
Auf dem Gelände der vormaligen Müllkippe südlich des Friedhofes ist das erste Wohnhaus erbaut.

Aufmerksame Beobachter werden noch weitere seither eingetretene Veränderungen entdecken können.

Bildrechte: nicht bekannt
Das Foto wurde freundlicherweise zur Verfügung gestellt von Ralf Steffens, Luzern, Schweiz

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