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1962 - Marktplatz - südöstliche Seite

1962 südöstliche Seite des Marktplatz.
Das zentrale Gebäude der Volksbank war um 1905 für die Wilstermarsch Spar- und Leihkasse errichtet worden in einem umwerfenden Beispiel für architektonischen Eklektizismus. Im Jahr 1953 wurde das Gebäude modernisiert und 1969 völlig umgebaut unter Einschluß des links daneben stehenden Hauses des Organisten Heesch.
Die beiden rechten Gebäude (Café Egge und Bäckerei von Johannes Starck) wurden Anfang der 1970er Jahre in ihren Untergeschossen miteinander verbunden und in der Folge bis 2011 vom Café Egge genutzt. Bei dem aus praktischen Erwägungen vorgenommenen Umbau im Inneren der Gebäude waren leider auch dem Zeitgeist entsprechend im Untergeschoß der Häuser deren Fassaden miteinander verbunden worden, was in unharmonischer Weise die schönen Fronten der alten Häuser zerstörte. In ihren Obergeschossen blieben die sehr schön gegliederten Fassaden der Bäckerei von Johannes Starck und des Café Egge jedoch noch weitgehend unverändert erhalten.
Das zu Beginn des Jahres 2011 ausgebrannte Café Egge gehörte zu den ältesten gastronomischen Betrieben in Wilster. Danach übernahm die Volksbank Elmshorn die Gebäude, um nach deren Abbruch hier ein neues Geschäftshaus für ihre Zwecke zu errichten. Leider wurde dabei nicht die Möglichkeit genutzt, die historischen Fassaden der Häuser in geeigneter Weise wieder herzurichten. Weder Verwaltung und Rat der Stadt noch die Investorin brachten den Willen und die notwendige Sensibilität dafür auf, daß die Innenstadt von Wilster ihr schönes altes unverwechselbares Gesicht behalten konnte. Die Versuchung, vermeintlich modern sein zu wollen, hat schon zu viele andere Städte uniform gemacht!
Es ist zwar sehr zu begrüßen, dass die Baulücke am Marktplatz wieder geschlossen werden konnte mit einem durchaus ansehnlichen Gebäude. Zugleich aber ist doch zu beklagen, mit welcher Chuzpe ein wirtschaftlich leistungsfähiges Kreditinstitut es bei seiner Baumaßnahme unterließ, die stadtbildprägenden erhaltungswürdigen Hausfassaden zu bewahren!

Bildrechte: vermutlich Werner Behning, Wilster
Anmerkung: Robert Friedrichs macht sich seit Jahren dadurch verdient, daß er alte Foto aus der Sammlung seines Großvaters Werner Behning als Repros alter Postkarten oder mittels des Alt-Wilster-Kalender interessierten Heimatfreunden anbietet. Wer diese oder von den Originalnegativen gezogene Fotografien erwerben möchte, den verweisen wir auf die Seite Alt-Wilster

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1929 - Marktplatz - südöstliche Häuserzeile und Blick in den Kohlmarkt

1929 Marktplatz - südöstliche Häuserzeile und Blick in den Kohlmarkt
Kaum noch wiedererkennbar ist heute die über lange Zeit so charakterische Bebauung am Markt.
von rechts bieten sich dem Betrachter folgende Gebäude:
Im Anschnitt das Geschäftshaus JPT Andersen;
Barbier Frisier & Haarschneide-Salon von Detlef Heesch;
Fein-- und Grobbäckerei Johannes Starck;
Conditorei & Caffee Heinrich Egge;
Wilstermarsch Spar- und Leihkasse;
Haus des Organisten Heesch.
Ganz hinten der obere Kohlmarkt mit dem Geschäftshaus von Tabakwaren-Thode, der Schwan-Apotheke und dahinter das Gebäude mit der Gaststätte Marschkrug von Heinrich Schlüter (genannt "Hein Nüdlich" nach seinem Spruch:"Oh, is dat nüdlich!"), dem späteren Lokal „bei Inge“ Leppien.
In dem links an der Einmündung der Straße Kohlmarkt in den Marktplatz stehenden Eckgebäude mit dem hinter dem Baumbewuchs versteckten die Fassade krönenden Türmchen hatte der Juwelier Otto Voje sein Geschäft.

Bildrechte: Carl Kuskop, Wilster

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1907 - südöstliche Ecke des Marktplatzes und Blick in den Kohlmarkt

1907 südöstliche Ecke des Marktplatzes und Blick in die Einmündung der Straße Kohlmarkt
Das Foto auf der 1920 gelaufenen Karte stammt offenbar aus dem Jahr 1907.
Ganz rechts das Haus des Organisten Heesch, welches 1969 zugunsten eines Neubaues der Volksbank Wilster (zuvor Wilstermarsch Spar- und Leihkasse) abgebrochen wurde.
Dann das Geschäftshaus von Tabakwaren-Thode (danach Schütt). Darauf folgend das eindrucksvolle Gebäude der Schwan-Apotheke (Apotheker Fritz Erdmann, später Hans E. Plambeck), deren Privileg im Jahre 1660 erteilt wurde.
Das nächste Gebäude ist die Gaststätte "Marschkrug" von Heinrich Schlüter ("Hein Nüdlich").
In dem links an der Einmündung der Straße Kohlmarkt in den Marktplatz stehenden Eckgebäude mit dem die Fassade krönenden Türmchen hatte der Juwelier Otto Voje sein Geschäft.

Bildrechte: M. Glückstadt & Münden, Hamburg
Anmerkung: Ein Bruder des Wilsteraner Juweliers Otto Voje war gleichfalls Juwelier; dieser Mauritius H. Voje hatte sein Geschäft in Winsen gleichfalls in einem beeindruckenden Eckgebäude - Deichstraße 4 in Winsen. Das Haus wurde 2012 in sehr lobenswerter Weise restauriert. Ein Artikel der Tageszeitung "Winsener Anzeiger" vom 29.09.2012 berichtet hierüber. Der Artikel, in welchem auch ein Foto aus dieser Heimat-Seite "mein-wilster" verwendet wurde, ist in der Datei unten aufrufbar.
Es blieb leider nur ein Wunsch, daß bei der Errichtung eines Neubaues am Standort des vormaligen Café Egge am Marktplatz in Wilster mit ähnlicher Sensibilität zwecks Erhaltung des Ortsbildes vorgegangen wurde!

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1870 - südöstliche Ecke Marktplatz und Bäckerstraße - heutige Rathausstraße (SF)

1870 südöstliche Ecke Marktplatz und Bäckerstraße - heutige Rathausstraße
Die um 1914 verausgabte Ansichtskarte zeigt mit der Bezeichnung "Alt-Wilster" eine Situation, die zu genanntem Zeitpunkt bereits stark verändert war.
Auf der zweigeteilten Karte zeigt die obere Ansicht die zum Zeitpunkt der Ausgabe der Karte bereits stark veränderte Häuserzeile auf der südöstlichen Seite des Marktes mit der Einmündung des Kohlmarktes - dieser Bereich wurde offenbar zu dem Zeitpunkt als "Oberer Markt" bezeichnet.
Die untere Ansicht zeigt die schmale damalige Bäckerstraße - heutige Rathausstraße - im Bereich des Doos´schen Palais (Neues Rathaus), dessen Front noch nicht die zwischenzeitlich vorhanden gewesene neugotische Verschandelung aufweist.
Links ist die Einmündung der Blumenstraße zu erkennen.

Bildrechte: Carl Kuskop, Wilster
Die vorgestellte Ansichtskarte befindet sich in der Sammlung von Frau Ingrid Schröder, Burg in Dithmarschen

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1907 - südöstliche Ecke des Marktplatzes und Blick in die Straße Kohlmarkt.

1907 südöstliche Ecke des Marktplatzes und Blick in die Einmündung der Straße Kohlmarkt
Der hier sichtbare Abschnitt der Straße Kohlmarkt bis zum ursprünglichen kleinen dreieckigen platzartigen Kohlenmarkt hieß zeitweilig Neuenburgstraße in der fälschlichen Annahme, daß an dieser erhöhten Stelle östlich des Marktes eine neue Burg gestanden habe, deren Vorläufer man – ebenfalls wohl fälschlich – an der Zingelstraße vermutete.
Ganz rechts das Haus des Organisten Heesch, welches 1969 einem Neubau der Volksbank Wilster (zuvor Wilstermarsch Spar- und Leihkasse) zum Opfer fiel.
Dann das Geschäftshaus von Tabakwaren-Thode (danach Schütt).
Danach das eindrucksvolle Gebäude der Schwan-Apotheke (Apotheker Fritz Erdmann, später Hans E. Plambeck), deren Privileg im Jahre 1660 erteilt wurde.
Das nächste Gebäude ist die Gaststätte "Marschkrug". Der „Marschkrug“ von Heinrich Schlüter (genannt "Hein Nüdlich" nach seinem Spruch: "Oh, is dat nüdlich!"), danach Jahrzehnte lang auch unter dem Namen "Bei Inge" von Inge Leppien betrieben, war insbesondere in den 1960er Jahren eine bei jungen Leuten sehr beliebte Gaststätte, gab es doch zu der Zeit in Wilster keine Diskotheken und auch nur relativ selten Tanzveranstaltungen.
An der Stelle des folgenden Gebäudes wurde nach dessen Abbruch ein Gebäude errichtet, dessen Fassade sehr gewollt an die Fassade des Neuen Rathauses erinnert – sowohl Dachform als auch Anordnung der Fenster und der Tür sowie die Gliederung sind identisch. In ihm war nach dem II. WK bis Ende der 1960er Jahre die Städtische Sparkasse (aufgegangen in die Verbandssparkasse) untergebracht; 1968 hatten die Städtische Sparkasse und die Wilstermarsch Sparkasse fusioniert.
Das Untergeschoß wurde später umgestaltet und zunächst als Möbelausstellungsladen genutzt.
In dem links an der Einmündung der Straße Kohlmarkt in den Marktplatz stehenden Eckgebäude mit dem die Fassade krönenden Türmchen hatte der Juwelier Otto Voje sein Geschäft.

Bildrechte: M. Glückstadt & Münden, Hamburg

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1925 - südöstliche Ecke des Marktplatzes und Blick in den Kohlmarkt (SF)

1925 südöstliche Ecke des Marktplatzes und Blick in die Straße Kohlmarkt
Der hier sichtbare Abschnitt der Straße Kohlmarkt bis zum ursprünglichen kleinen dreieckigen platzartigen Kohlenmarkt hieß zeitweilig Neuenburgstraße in der fälschlichen Annahme, daß an dieser erhöhten Stelle östlich des Marktes eine neue Burg gestanden habe, deren Vorläufer man – ebenfalls wohl fälschlich – an der Zingelstraße vermutete.
Ganz rechts das Haus des Organisten Heesch, welches 1969 einem Neubau der Volksbank Wilster (zuvor Wilstermarsch Spar- und Leihkasse) zum Opfer fiel.
Dann das Geschäftshaus von Tabakwaren-Thode (danach Schütt).
Dahinter das eindrucksvolle Gebäude der Schwan-Apotheke (Apotheker Fritz Erdmann, später Hans E. Plambeck), deren Privileg im Jahre 1660 erteilt wurde.
Das nächste Gebäude ist die Gaststätte "Marschkrug". Der „Marschkrug“ von Heinrich Schlüter (genannt "Hein Nüdlich" nach seinem Spruch: "Oh, is dat nüdlich!"), danach Jahrzehnte lang auch unter dem Namen "Bei Inge" von Inge Leppien betrieben, war insbesondere in den 1960er Jahren eine bei jungen Leuten sehr beliebte Gaststätte, gab es doch zu der Zeit in Wilster keine Diskotheken und auch nur relativ selten Tanzveranstaltungen.
An der Stelle des folgenden Gebäudes wurde nach dessen Abbruch ein Gebäude errichtet, dessen Fassade sehr gewollt an die Fassade des Neuen Rathauses erinnert – sowohl Dachform als auch Anordnung der Fenster und der Tür sowie die Gliederung sind identisch. In ihm war nach dem II. WK bis Ende der 1960er Jahre die Städtische Sparkasse (aufgegangen in die Verbandssparkasse) untergebracht; 1968 hatten die Städtische Sparkasse und die Wilstermarsch Sparkasse fusioniert.
Das Untergeschoß wurde später umgestaltet und zunächst als Möbelausstellungsladen genutzt.
In dem links an der Einmündung der Straße Kohlmarkt in den Marktplatz stehenden Eckgebäude mit dem die Fassade krönenden Türmchen hatte der Juwelier Otto Voje sein Geschäft.

Bildrechte: M. Glückstadt & Münden, Hamburg
Anmerkung: Die Ansichtskarte befindet sich in der Sammlung Udo Urban, Wilster

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1875 - südöstliche Seite des Marktplatzes, Einmündung Kohlmarkt

1875 südöstliche Seite des Marktplatzes, Einmündung Kohlmarkt.
Von den abgebildeten Häusern am Markt stehen heute nur noch das ehemalige Archidiakonat hinten links im Hintergrund,
sowie das dritte Haus von rechts mit dem vormaligen Barbier Frisier & Haarschneidesalon von Detlef Heesch; in dem Gebäude hatte zeitweilg Werner Viergutz sein Geschäft (Uhren, Schmuck) und danach Erwin Tiedemann (Brillen),
sowie die mächtige dem St. Bartholomäus geweihte Kirche.

Bildrechte: Hans-Peter Mohr, Wilster
Der Abzug stammt aus einem 1933 vom damaligen Heimatverein Wilstermarsch als Ehrengabe Herrn Pastor D.Dr. Wilhelm Jensen überreichten Fotoalbum, welches freundlicherweise von Frau Sigrid Malz, Karlsruhe, mit Zustimmung der Nachkommen des D.Dr. Wilhelm Jensen für die Heimat-Seite mein-wilster zur Verfügung gestellt wurde.

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1870 - südöstliche Seite des Marktplatzes, Kohlmarkt a

1870 südöstliche Seite des Marktplatzes, Kohlmarkt
Im Hintergrund geht der Blick in die Kohlmarktstraße - den heutigen Kohlmarkt.
Die beiden Gebäude rechts gehören zur Firma J.P.T. Andersen, die aus einer Färberei erwachsen ist.
Links die Färberei & Handlung J.P.T. Andersen Söhne,
rechts an der Ecke zur damaligen Marktstraße (heutigen Op de Göten) das Hauptgebäude der Firma, welches kurz darauf einem Neubau weichen mußte, der auch nur wenige Jahrzehnte Bestand hatte.
In den Jahren 1912/13 ließ die Firma beide Häuser abbrechen und hier das noch heute bestehende imposante Gebäude errichten.

Bildrechte: Hans-Peter Mohr, Wilster
Anmerkung: Auf der Ansichtskarte ist kein Verlag vermerkt. Die alte Aufnahme ist ein halbes Jahrhundert später für eine sogenannte private Ansichtskarte genutzt worden Sie stammt aus einem 1933 vom damaligen Heimatverein Wilstermarsch als Ehrengabe Herrn Pastor D.Dr. Wilhelm Jensen überreichten Album, welches freundlicherweise von Frau Sigrid Malz, Karlsruhe, mit Zustimmung der Nachkommen des D.Dr. Wilhelm Jensen für die Heimat-Seite mein-wilster zur Verfügung gestellt wurde.

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1875 - südöstliche Seite des Marktplatzes, Einmündung Kohlmarkt b

1875 südöstliche Seite des Marktplatzes, Einmündung Kohlmarkt
Von den abgebildeten Häusern am Markt stehen heute nur noch das ehemalige Archidiakonat hinten links im Hintergrund,
sowie das dritte Haus von rechts mit dem vormaligen Barbier Frisier & Haarschneidesalon von Detlef Heesch; in dem Gebäude hatte zeitweilg Werner Viergutz sein Geschäft (Uhren, Schmuck) und danach Erwin Tiedemann (Brillen),
sowie die mächtige dem St. Bartholomäus geweihte Kirche.

Bildrechte: Hans-Peter Mohr, Wilster
Anmerkung: Auf der Ansichtskarte ist kein Verlag vermerkt. Die alte Aufnahme ist ein halbes Jahrhundert später für eine sogenannte private Ansichtskarte genutzt worden Sie stammt aus einem 1933 vom damaligen Heimatverein Wilstermarsch als Ehrengabe Herrn Pastor D.Dr. Wilhelm Jensen überreichten Album, welches freundlicherweise von Frau Sigrid Malz, Karlsruhe, mit Zustimmung der Nachkommen des D.Dr. Wilhelm Jensen für die Heimat-Seite mein-wilster zur Verfügung gestellt wurde.

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1943 - südöstliche Häuserzeile am Markt

1943 südöstliche Häuserzeile am Markt.
Blick auf die Häuser auf der östlichen Seite des Marktplatzes; die Häuser sind gegen den Platz noch mit streng geschnittenen Galerie-Bäumen abgegrenzt.
Ganz links im Anschnitt das damalige Archidiakonat der evangelischen Kirchengemeinde.
In dem schönen Klinker-Gebäude mit dem Treppengiebel praktizierte nach dem II. Weltkrieg der praktische Arzt Dr. Bruhn (danach Dr. Boie Eggers).
In dem Gebäude rechts daneben die Klempnerei von H. Wilckens; später war in dem Gebäude zeitweilig die Drogerie von Heinz Josupeit untergebracht.
Rechts daneben die Gemüsehandlung von Günter Güstrau.
An der Ecke zum Kohlmarkt das Haus von Goldschmied Voje.
Ganz rechts im Vordergrund ist das Mauerwerk der St. Bartholomäus Kirche zu erkennen. Der Kirchplatz ist mit granitenen Pollern und dazwischen gespannten Ketten gegenüber dem Markt abgegrenzt. Poller und Ketten wurden Anfang der 1960er Jahre beseitigt.

Bildrechte: Karl Kuskop, Wilster

Anmerkung: Die Ansichtskarte wurde in mehreren Auflagen herausgegeben, die sich in der Brillanz der Bildseite sowie der leicht variierten Anschriftseite unterscheiden (vg. Bild 4)

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1963 - Marktplatz und Kirche, Wappen der Stadt Wilster (SF)

1963 Mehrbildkarte - Marktplatz und Kirche, Wappen der Stadt Wilster
oben links: Kirche von der Einmündung der staße Op de Göten aus gesehen
oben rechts: nordöstliche Häuserzeile am Marktplatz
unten links: südöstliche Häuserzeile am Marktplatz
unten rechts: südwestliche Häuserzeile am Marktplatz. Der Fußgängerüberweg - Zebrastreifen - über die Op de Göten wurde wenige Jahre zuvor eingerichtet.
mittig: Wappen der Stadt Wilster

Bildrechte: Karl Kuskop, Wilster
Anmerkung: Die Ansichtskarte befindet sich in der Sammlung Udo Urban, Wilster

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1934 - Wilster - Marktplatz, Einmündung Kohlmarkt

1934 Wilster - Marktplatz, Einmündung Kohlmarkt
Blick vom Vorplatz der Kirche St. Bartholomäus auf die südöstliche Seite des Marktplatzes.
Die vor der Kirche stehenden Granitpfosten für die Ketteneinfriedung wurden um 1964 entfernt; bereits 1950 hatte man die großen Kastanien gefällt und als Ersatz Linden gepflanzt.
In Bildmitte ist hinten links die Einmündung der Straße Kohlmarkt mit dem Gebäude der Schwan Apotheke erkennbar.
Das hohe Gebäude in Bildmitte ist das um 1905 errichtete Gebäude der Wilstermarsch Spar- und Leihkasse (später Volksbank); es wurde 1953 modernisiert und 1969 völlig umgebaut unter Einschluß des links daneben stehenden Hauses des Organisten Heesch.
Die beiden Gebäude rechts davon - Café und Conditorei von Hans Egge sowie Fein- und Grobbäckerei von Johannes Starck - mit den schön gegliederten Fassaden prägten das Erscheinungsbild des Marktplatzes.
Bedauerlicherweise unterblieb die Erhaltung der dem zentralen Platz der Stadt Wilster einen besonderen Charme gebenden ausdrucksstarken Fassaden, als hier die Volksbank Elmshorn ein neues Geschäftshaus für ihre Zwecke errichten ließ. Es ist sehr zu beklagen, mit welcher Chuzpe es auch in der kleinen Stadt Wilster immer wieder versäumt wird, stadtbildprägende erhaltungswürdige Hausfassaden zu erhalten! Zu diesen Versäumnissen muss leider auch gezählt werden, dass die den Vorplatz der Kirche umschließenden Granitpoller mit den dazwischen gespannten schmiedeeisernen Ketten bereits seit langem völlig beseitigt sind.

Bildrechte: Carl Kuskop, Wilster

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1899 - Marktplatz Südostseite, Kohlmarkt Einmündung

1899 südöstliche Ecke des Marktplatzes, Einmündung der Straße Kohlmarkt.
Blick vom Markt in die Straße Kohlmarkt. Dieser hier sichtbare Abschnitt der Straße bis zum ursprünglichen kleinen dreieckigen platzartigen Kohlenmarkt hieß zeitweilig Neuenburgstraße in der fälschlichen Annahme, daß an dieser erhöhten Stelle östlich des Marktes eine neue Burg gestanden habe, deren Vorläufer man – ebenfalls wohl fälschlich – an der Zingelstraße vermutete.
In dem an der Einmündung der Straße Kohlmarkt in den Marktplatz stehenden Eckgebäude mit dem die Fassade krönenden Türmchen hatte der Juwelier Otto Voje sein Geschäft.
Auf dem Platz des rechts stehenden großen Fachwerkgebäudes wurde einige Jahre später ein Neubau der Wilstermarsch Spar- und Leihkasse errichtet, welches danach von der Volksbank übernommen wurde. Seither ist hier bereits ein weiterer Neubau errichtet worden.

Bildrechte: Carl Kuskop, Wilster

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1957 - Marktplatz, Kohlmarkt

1957 Marktplatz, Kohlmarkt
Südöstliche Ecke des Marktplatzes mit der Einmündung der Straße Kohlmarkt.
Hinten in der Straße Kohlmarkt an der dreieckigen Verbreiterung der Straße - hier war der Standort des historischen namengebenden Kohlenmarkt - die in den Gestaltungelementen der Fassade an das Neue Rathaus erinnernde „Städtische Sparkasse“.
Davor die seinerzeit bei jungen Leuten sehr beliebte Gaststätte „Marschkrug“ bzw. "bei Inge" von Inge Leppien.
Dann die schöne alte wundervoll restaurierte Fassade der „Schwan-Apotheke“ von Hans Plambeck.
Davor das Geschäftshaus von Tabakwaren-Thode (heute Schütt).
Das Gebäude neben der Volksbank mußte später dem Neubau der Bank weichen.
Links in dem Eckgebäude mit dem Türmchen das Geschäft von Juwelier Werner Viergutz.

Bildrechte: Carl Kuskop, Wilster

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1920 - Markt und Burger Straße

1920 Markt und Burger Straße.
Die Abbildungen auf der erst in der Nachkriegszeit gelaufenen 4-Bildkarte - die Zuschlagsmarke Notopfer Berlin mußte in der Zeit vom 1. Dezember 1948 bis zum 31. März 1956 verwendet werden - sind deutlich älter.
oben: Markt, südöstliche Häuserzeile und Einmündung der Straße Kohlmarkt.
zweite von oben: Westseite des Marktplatzes.
dritte von oben: westliche Ecke des Marktes und Einmündung der Zingelstraße (Bild 2).
unten: Blick von der Brücke über den Burggraben in die Burger Straße Richtung Markt (Bild 3).
Links das Gasthaus "Zur Traube". Heute verläuft nach links vor dem Gebäude auf der Trasse des ehemaligen Burggrabens ein Verbindungsgang zwischen Burger Straße und Kohlmarkt. Das ehemalige Gasthaus wird seit den 1950er Jahren als Geschäftsstelle des Deich-und Hauptsielverbandes Wilstermarsch (Oberverband der Wasser- und Bodenverbände der Wilstermarsch) genutzt.

Bildrechte: Verlag von Carl Kuskop, Wilster

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1968 - Op de Göten, Rathausstraße

1968 Op de Göten, Rathausstraße
Blick vom Turm der St. Bartholomäus Kirche in südöstliche Richtung.
Das Gebäudes der Vereins- und Westbank ist noch nicht mit der später an der Fassade vorgesetzten Waschbetonplatten verschandelt, welche glücklicherweise heute nicht mehr vorhanden sind.
Die Häuser an der oberen Schmiedestraße sind noch nicht im Rahmen der Stadtsanierung beseitigt;
auch das Gasthaus "Dithmarscher Hof" rechts neben dem Palais Doos (Neues Rathaus) ist noch vorhanden.
Im Hintergrund ist zu erkennen, dass auf den hinter der östlichen Häuserzeile der Rathausstraße angrenzenden Flächen noch keine Bebauung vorhanden ist.

Bildrechte: Verlag der Wilsterschen Zeitung
Anmerkung: Das Foto stammt aus der 1990 erschienenen Jubiläums-Ausgabe der Zeitung

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1860 - Kupferstich - Panoramablick auf den Marktplatz

1860 Kupferstich - Panoramablick vom Kirchturm auf den Marktplatz
Blick vom Turm der Kirche St. Bartholomäus in westliche Richtung auf den Marktplatz und die von ihm abgehenden Straßen.
Der Künstler hat die verschiedenen Blickwinkel zu einem Panorama zusammengefaßt.
Links mündet die damalige Marktstraße - die heutige Op de Göten - in den Marktplatz ein. Das an der Einmündung rechts stehende große Gebäude ist das Hotel und Gasthaus Wilstermarsch-Haus, welches im II. Weltkrieg durch Bomben beschädigt und bald danach abgebrochen wurde. Rechts von ihm ist die Einmündung der Deichstraße zu erahnen.
Fast exakt in Bildmitte führt zwischen dem heute von der Bäckerei Balzer genutzten Gebäude und dem heutigen Geschäftshaus der Firma Reese der Bartholomäus-Gang zum Stadtpark. Er bildete früher den Zugang von der Kirche zum ehemaligen Friedhof auf dem Gelände des heutigen Stadtparks.
Rechts mündet die damalige Schulstraße - die heutige Zingelstraße - in den Marktplatz ein.
Ganz rechts ist das Gebäude der damaligen Großen Stadtschule zu erkennen, welches im Jahre 1826 erbaut wurde; an seinem Platz hatte zuvor das Palais des Etatsrates Michaelsen gestanden. Später wurde hier nach Abbruch des an den Markt grenzenden Gebäudeteils im Jahre 1900 die Turnhalle errichtet, wobei der rückwärtige rechtwinklig an das Gebäude angrenzende Gebäudeflügel erhalten blieb. Die Turnhalle wurde 1963 wegen Baufälligkeit wieder abgebrochen.

Anmerkungen:
Es ist gegenwärtig nicht bekannt, welcher Künstler das Bild geschaffen hat und wann exakt es entstand.
Das vorgestellte Exemplar des Nachdruckes wurde freundlicherweise zur Verfügung gestellt von Ralf Steffens, Luzern-Kriens, Schweiz

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1925 - adventliche Stimmung auf dem Marktplatz in Wilster

1925 adventliche Stimmung auf dem Marktplatz
Blick vom Vorplatz der St. Bartholomäus Kirche auf die Einmündung der Deichstraße in den Marktplatz, auf welchen ein zur Advendszeit aufgestellter Tannenbaum von Schnee bestäubt ist.
Im Vordergrund rechts steht einer der aus Granitstein bestehenden Poller, welche mit ihren dazwischen gespannten schmiedeeisernen Ketten die gesamte Kirche umlaufend gegen den übrigen Marktplatz abgrenzten. Poller und Ketten wurden leider Anfang der 1960er Jahre beseitigt.
In dem links erkennbaren Fachwerk Traufenhaus wurde seinerzeit von Wilhelm Jacobs das „Wilstermarsch-Haus“ betrieben, welches das größte Hotel in Wilster war.
Bei dem Luftangriff auf Wilster am 15.Juni 1944 wurde das Wilstermarsch-Haus stark beschädigt. Das in der Folge behelfsweise für Wohnzwecke genutzte Gebäude wurde 1952 abgebrochen.
Auf der rechten Seite der Deichstraße steht das „Warenhaus“ von Christian (Krischan) Haack, ein Geschäft mit bis heute erhaltenem ganz besonderem Flair; es wird von den Wilsteranern liebevoll "Klein-Karstadt" genannt.

Bildrechte: vermutlich Werner Behning, Wilster
Anmerkung: Robert Friedrichs macht sich seit Jahren dadurch verdient, daß er alte Foto aus der Sammlung seines Großvaters Werner Behning als Repros alter Postkarten oder mittels des Alt-Wilster-Kalender interessierten Heimatfreunden anbietet. Wer diese oder von den Originalnegativen gezogene Fotografien erwerben möchte, den verweisen wir auf die Seite Alt-Wilster
Der Alt-Wilster Kalender kann allen mit der Stadt Wilster verbundenen Menschen als besonderes Geschenk zu Weihnachten und zum Jahreswechsel nur nachdrücklich empfohlen werden!

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1966 - Kirche St. Bartholomäus, Marktplatz

1966 Kirche St. Bartholomäus, Marktplatz
Marktplatz und Südseite der Wilsteraner St. Bartholomäus-Kirche;
Die rechts der im Viereck zu Stelen aufgestellten weißen Steinen zuvor vorhanden gewesene Aufpflasterung für die ehemalige Haltestelle der Omnibusse ist nicht mehr vorhanden. Der Bereich wird wie umlaufend die gesamte Fläche vor der Kirche für Kfz.-Stellplätze genutzt.
Die das eigentliche Kirchengelände optisch vom übrigen Marktplatz abtrennende und die Kirche umgebende Reihe granitener Poller - zwischen diesen waren zuvor schwere schmiedeeiserne Ketten gespannt - sind leider in den Jahren zuvor beseitigt worden.
Die Kirche wurde von dem Hamburger Baumeister Ernst-Georg Sonnin entworfen und unter seiner Leitung gebaut (daher auch von den Wilsteranern Sonnin Kirche genannt); am 02. Juli 1780 wurde sie eingeweiht.
Der schlanke Helm über dem achteckigen Turm (er ist von der Vorgänger-Kirche übernommen) ist 52 m hoch. Elegant konkav geschwungen ist der Anschluß des Turmes an das Kirchenschiff.
Am rechts im Anschnitt erkennbaren Geschäftshaus J.P.T. Andersen wurden zum Zeitpunkt der Aufnahme als Ersatz für die zuvor als Sonnenschutz vorhandenen Markisen weit vorkragende Gesimse über den Schaufenstern installiert.

Bildrechte: Cramers Kunstanstalt, Dortmund
Anmerkung: Das Foto diente als Vorlage für eine Ansichtskarte

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1920 - Marktplatz und Kirche, alter Bahnhof, Villa Schütt, Altes Rathaus

1920 Marktplatz und Kirche, alter Bahnhof, Villa Schütt, Hudemann´sches Haus, Altes Rathaus
Mehrbildkarte
Die 1921 gelaufene Ansichtskarte zeigt insgesamt 6 unterschiedliche Motive aus der Stadt Wilster, wobei die Fotos zumeist einige Jahre älter sind.
- oben links: um 1909 Pferdehandel auf dem Marktplatz vor der Kirche St. Batholomäus.
- oben mittig: um 1908 der im Jahr 1878 in Betrieb genommene erste Bahnhof der Stadt Wilster an der Bahnhofstraße (der heutigen Tagg-Straße); er wurde 1920 nach Fertigstellung der Bahnstrecke Hamburg - Westerland der Bahnhof nach seinem heutigen Standort verlegt, die Straßen in der Folge umbenannt.
- oben rechts: um 1915 Jugendstil-Villa. Am Ende der Zingelstraße hatte sich 1897 der Wilsteraner Fabrikant Marcus Schütt die repräsentative Villa errichten lassen.
unten links: um 1915, Wochenmarkt auf dem Marktplatz vor dem 1912/13 erbauten Geschäftshaus J.P.T. Andersen.
- unten mittig: um 1915 Hudemann´sches Haus an der Schmiedestraße; der überaus prächtige Backsteingiebel des aus dem Jahre 1596 stammenden Hauses ist eine besondere bauliche Kostbarkeit in der Stadt Wilster. Leider mußte der untere Teil der Giebelfront im Jahre 1927 erneuert werden, weshalb heute nur der über dem Schwebebalken befindliche Teil aus alter Zeit stammt.
- unten rechts: Das 1585 errichtete Alte Rathaus der Stadt Wilster nach seiner in den Jahren 1914/15 erfolgten Restaurierung, bei welcher es wieder in seinen ursprünglichen Renaissancestil zurück versetzt wurde, nachdem es zuvor mit Elementen des Barock verfälscht worden war. Bei der Restaurierung ist das zuvor im Untergeschoß vorhanden gewesene Fachwerkmauerwerk durch ein reines Backsteinmauerwerk ersetzt worden.

Bildrechte: Carl Kuskop, Wilster

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