Mein-Wilster.de

Ähnliche Objekte finden

Folgende ähnliche Objekte wurden in der Datenbank gefunden

1964 - Ländliches Wohnhaus in Dammfleth - das frühere Schulgebäude

1964 Ländliches Wohnhaus in Dammfleth - vormaliges Schulgebäude
Blick vom Hof Kloppenburg in Dammfleth über die nach Wilster führende Landstraße L 136 auf ein ländliches Wohnhaus. Das Gebäude war zwischen den Jahren 1870 bis 1930 als Schule Dammfleth genutzt.
Ganz im Hintergrund links ist das an der Einmündung der Kathener Straße stehende Gebäude zu erkennen, in welchem seinerzeit der Wasserbeschaffungsverband Wilstermarsch seinen Sitz hatte.

Bildrechte: Familie Steffens, Wilster

Kommentieren Ähnliche Objekte

1925 - Hochfeld in Dammfleth - ländliches Wohnhaus

1925 ländliches Wohnhaus in Hochfeld in der Gemeinde Dammfleth
An der von Wilster nach Beidenfleth durch die Gemeinde Dammfleth führenden Landstraße L 136 sind in Hochfeld linksseitig einige kleinere ländliche Wohnhäuser gelegen. Die private Ansichtskarte zeigt eines dieser Häuser.
Bei den abgebildeten Personen handelt es sich um
den Schuhmacher Johann Jakob Sötje (* 15.06.1861; +10.06.1925), verheiratet 12.10.1890 mit Johanna Haase
und dessen Tochter Magda Helene Sötje (*03.10.1906; + 10.11.1975), verheiratet 08.12.1928 mit Franz Kelch

Bildrechte: nicht bekannt
Anmerkung: Die genealogischen Daten erhielten wir freundlicherweise von Rainer Kelch
Hinweis: Der Fotoabzug ist zwischen 1928 bis 1931 erfolgt gem. dem verwendeten SATRAP Photo Papier, auf welchem in der Zeit von 1928 bis 1931 das auf der Schriftseite abgebildete Logo verwendet wurde.

Kommentieren Ähnliche Objekte

1941 - Ländliches Wohnhaus in Neumühlen

1941 Ländliches Wohnhaus in Neumühlen
Die von Fockendorf bzw. Mückendorf nach Dodenkopp bzw. zur Landscheide führende Straße Neumühlen liegt auf der Grenze zwischen den Gemeinden Beidenfleth und Dammfleth.
Das Gebäude war das Wohnhaus zur vormaligen (seit dem 16. Jahrhundert bis 1897) dort stehenden Kornwindmühle, an welche heute noch der Name der Straße Neumühlen erinnert. Bei der alten Mühle, welche auch "Landscheider Mühle" genannt wurde, handelte es sich zunächst um eine Bockwindmühle. Sie stand auf einer Wurt auf Beidenflether Gebiet an der Stelle, wo die Grenzen der Gemeinden Beidenfleth, Wewelsfleth und Brokdorf zusammenstoßen. In den Jahren 1831 wurde die Bockmühle durch eine Holländer Mühle ersetzt und das abgebildete Wohnhaus errichtet. 1897 wurde die Mühle abgebrochen und nach Hochfeld verlegt.
Die Straße Neumühlen folgt einem ehemaligen Deich, dem Döwerdiek ( dove = alt, daher: alter Deich).

Bildrechte: nicht bekannt


Kommentieren Ähnliche Objekte

1927 - St. Margarethen, ländliches Wohnhaus

1927 St. Margarethen, ländliches Wohnhaus.
Das ländliche Wohnhaus mit dem angebauten Wirtschaftsteil wurde wahrscheinlich von einer Familie Andersen bewohnt; der genaue Standort des Gebäudes konnte noch nicht ermittelt werden.
Um Mithilfe bei der Identifizierung wird gebeten!

Bildrechte: nicht bekannt

Kommentieren Ähnliche Objekte

1928 - ländliches Wohnhaus in Bekdorf

1928 ländliches Wohnhaus in Bekdorf
Das Gebäude mit den davor stehenden Galeriebäumen und seinem sehr ansprechenden Eingangsbereich konnte bisher noch nicht exakt lokalisiert werden. Es steht möglicherweise in Bekdorf an der Hauptstraße gegenüber der Einmündung der Straße Achtern Diek.
Um Mithilfe bei der exakten Lokalisierung wird gebeten!
Das an der Bekau und am Verlauf der Marschbahn gelegene und bereits 1247 erstmals urkundlich bezeugte Bekdorf gehört mit nur ca. 100 Einwohnern und auch flächenmäßig zu den kleinsten Gemeinden der Wilstermarsch.

Bildrechte: nicht bekannt (sogen. Private Postkarte)

Kommentieren Ähnliche Objekte

1927 - Ländliches Wohnhaus in oder bei Wilster

1927 Ländliches Wohnhaus in oder bei Wilster.
Der exakte Standort konnte noch nicht ermittelt werden, um Mithilfe bei der Bestimmung wird gebeten!
Die Karte wurde geschrieben von einem H. Hass, welcher vermutlich bei der Wilster - Kreditbank e.G.m.b.H. beschäftigt war.
Ein Stempel dieses Kreditinstituts befindet sich auf der Anschriftseite der Ansichtskarte; die Kreditbank war Vorgänger der Volksbank Wilster von 1869 eG, welche 1869 als “Credit-Verein zu Wilster eG” gegründet wurde.
Spekulation: Es könnte sich eventl. um das kleine Gehöft (Hof 455 gem. dem Buch "Die Bauernhöfe der Wilstermarsch) von Nikolaus Hass in Ackenboe handeln.

Bildrechte: nicht bekannt (sogen. Private Postkarte

Kommentieren Ähnliche Objekte

1963 - Wewelsfleth an der Stör - Fähre, Kirche, Schulgebäude

1963 Wewelsfleth an der Stör - Fähre, Kirche, Schulgebäude
Wewelsfleth an der Stör liegt kurz vor deren Mündung in die Elbe; der Ort Wewelsfleth wurde 1238 erstmals urkundlich erwähnt.
Die das Dorf mit der gegenüber liegenden Kremper Marsch verbindende Grundseilfähre wurde nach der 1975 erfolgten Fertigstellung des Stör-Sperrwerks eingestellt.
Die Trinitatis Kirche (vorher Willihardus Kirche) nach der Reformation; ihre Vorgängerin lag im Vorland und wurde wegen der Gefahr durch die sich verlagernde Elbe verlegt.
Das Schulgebäude wurde 1929 auf dem ehemaligen und von der Gemeinde eingetauschten ehemaligen Pastoratsland ein neues Schulgebäude errichtet; bereits vor 1749 hatte in dem Dorf eine Schule bestanden.

Bildrechte: Verlag Stramm & Co., St. Michaelisdonn

Kommentieren Ähnliche Objekte

1973 - Schulgebäude der Gemeinde Büttel

1973 Schulgebäude der Gemeinde Büttel
kurz vor der in der Folge der Industrieansiedlung im Raum Büttel und Brunsbüttel erfolgten Räumung des Dorfes und dem Abbruch nahezu aller Gebäude. Von ursprünglich 200 Häusern wurden alle bis auf 17 abgebrochen und die Bewohner umgesiedelt.
In der Wilstermarsch Gemeinde Büttel war bereits im Jahr 1812 ein erstes Schulhaus errichtet worden; ein separates Lehrerwohnhaus wurde 1893 gebaut.
Im Jahr 1902 erfolgte auf einem Grundstück an der Kastanienallee (der späteren Bundesstraße B5) der Neubau des abgebildeten Schulgebäudes. Dieses wurde bis zum 31. Juli 1972 für diesen Zweck genutzt.
Nachdem zum 01. Dezember 1966 die Gemeinden Büttel und St. Margarethen einen gemeinsamen Schulverband gegründet hatten, wurden die Grundschüler aus diesen Orten sowie aus Kudensee und Brokdorf in St. Margarethen beschult. Der dortige Bürgermeister Werner Ibs (FDP) hatte die Weitsicht gehabt, die zentrale Lage seines Dorfes für den Erhalt einer örtlichen Grundschule zu nutzen, dafür ließ er neben dem baulich nicht ausreichenden vorhandenen alten Schulgebäude Mobilklassenräume (Container) aufstellen. Erst ab 1995 wurde ein zuvor neu gebautes Schulgebäude genutzt.

Bildrechte: Hermann Schmidt, Büttel
Anmerkung: Das Foto wurde freundlicherweise zur Verfügung gestellt von Frau Maren Hayenga, Wilster

Kommentieren Ähnliche Objekte

1994 - Wewelsfleth - Wohnhaus mit Speicher, Schulgebäude, Kirchspiels-Vogtei

1994 Wewelsfleth - Wohnhaus mit Speicher, Schulgebäude, Kirchspiels-Vogtei
Das heute etwa 1500 Einwohner beherbergende Dorf Wewelsfleth hat sich trotz aller Modernisierungen seinen authentischen Charme erhalten können.
oben links: ein Wohnhaus mit Speicher; am Giebel ist noch der Vorbau für den Flaschenzug vorhanden.
oben rechts: der schöne Speicher ist eines der ältesten Häuser im Dorf.
unten links: das Schulgebäude wurde 1929 auf dem ehemaligen und von der Gemeinde eingetauschten ehemaligen Pastoratsland errichtet.
unten rechts: die alte Kirchspiels-Vogtei
Das Wappen des Dorfes wurde erst 1984 in die Wappenrolle eingetragen. Die Blasonierung lautet: Von Silber und Blau geteilt. Oben die rote Straßenfront eines Wilstermarscher Bauernhauses mit silbernem, in drei Stufen verbrettertem, oben mit einer Hinkklaue abschließendem Giebel. Unten ein einmastiger silberner Störewer unter vollen Segeln.

Bildrechte: Geiger-Verlag, Horb am Necker

Kommentieren Ähnliche Objekte

1912 - Dorfschulen in Schotten, Rumfleth und Dammfleth

1912 Dorfschulen in Schotten, Rumfleth und Dammfleth.
oben: Schulhaus in Schotten, Gemeinde Nortorf. Die Schule Schotten wurde 1972 geschlossen, das Gebäude war in den Jahren 1905/07 errichtet worden.
Zum Distrikt der Schottener Schule (sie war eine von drei Nortorfer Schulen, nämlich Nortorf, Schotten und Rumfleth) gehörten die Ortsteile Schotten, Dwerfeldt, Salat, Rehweg, Poßfeld sowie der Dammflether Ortsteil Neufeld.
mittig: Schule der Gemeinde Dammfleth im gleichnamigen Ortsteil.
In der Gemeinde Dammfleth bestanden früher Schulen in Hochfeld (1971 geschlossen) und in Dammfleth. Letztere befand sich nahe der Stadtgrenze von Wilster. In dem Gebäude der Schule Dammfleth sind von 1870 bis 1930 die Schüler aus den Ortschaften Dammfleth, Kathen, Kasenort, Bischof, Bischofer Deich (!) und Breuel beschult worden; die Schule bestand bereits in den 1830er Jahren. Im Jahre 1930 wurde die Schule wegen des Mangels einer ausreichenden Schülerzahl geschlossen.
Das Gebäude wurde danach verkauft und Wohnzwecken zugeführt.
unten: Rumflether Schule im Ortsteil Diekdorf der Landgemeinde Nortorf. Diese Schule wurde überwiegend von Schülern aus der Vereinsstraße besucht. Der Schulbetrieb war 1899 aufgenommen worden, da die Stadt Wilster die Kinder aus der Vereinsstraße nicht in die Landrechter Schule aufnehmen wollte.
Der Schulbetrieb in Diekdorf wurde im April 1941 eingestellt.
In der Wilstermarsch bestanden in der Vergangenheit sehr viele kleine Dorfschulen. Außer den vorgenannten Schulen und denjenigen in den Kirchorten Wilster, St. Margarethen, Brokdorf, Wewelsfleth, Beidenfleth und Heiligenstedten gab es solche in:
- Aebtissinwisch
- Arentsee
- Averfleth
- Büttel
- Ecklak
- Hackeboe
- Hollerwettern
- Honigfleth
- Kudensee
- Landscheide
- Sachsenbande
- Vorderneuendorf
Die Aufzählung erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit.
Die Vielzahl der Schulen war dem Umstand geschuldet, dass die Verkehrsmöglichkeiten früher sehr beschränkt waren und den Schülern ein unzumutbar langer Fussweg erspart werden mußte.

Bildrechte: Carl Kuskop, Wilster

Kommentieren Ähnliche Objekte

1925 - Wohnhaus in Hochfeld in der Gemeinde Dammfleth

1925 Wohnhaus in Hochfeld in der Gemeinde Dammfleth
Kleines ländliches Wohnhaus gegenüber dem Standort der Hochfelder Mühle.
Bei den abgebildeten Personen handelt es sich um
den Schuhmacher Johann Jakob Sötje (* 15.06.1861; +10.06.1925), verheiratet 12.10.1890 mit Johanna Haase

und dessen Tochter
Magda Helene Sötje (*03.10.1906; + 10.11.1975), verheiratet 08.12.1928 mit Franz Kelch

Bildrechte: nicht bekannt
Anmerkung: Die genealogischen Daten erhielten wir freundlicherweise von Rainer Kelch

Kommentieren Ähnliche Objekte

1980 - Wewelsfleth - Ortskern, Kirchspielsvogtei, Schulgebäude, Stör und Peters Werft

1980 Wewelsfleth - Ortskern, Kirchspielsvogtei, Schulgebäude, Stör und Peters Werft
links oben: geschnitztes Hinweisschild "Gemeinde - Zentrum"
rechts oben (Bild 2): ehemalige Kirchspielvogtei; das 1698 erbaute Gebäude wurde 1970 von dem Schriftsteller Günter Grass erworben und im Jahre 1985 der Berliner Akademie der Künste als Stipendiaten-Haus überlassen und führt seither den Namen Alfred-Döblin-Haus (nach dem bekannten Schriftsteller). Daneben rechts das EDEKA Kaufhaus H. Szymanski.
links unten: Schulgebäude; es wurde 1929 auf dem ehemaligen und von der Gemeinde eingetauschten ehemaligen Pastoratsland errichtet.
rechts unten (Bild 3): Stör und Peters-Werft

Bildrechte: Verlag E. Paske, Heide
Der Vertrieb der Karte erfolgte durch das EDEKA Kaufhaus H. Szymanski, Wewelsfleth

Kommentieren Ähnliche Objekte

1925 - obere Schmiedestraße, Amtsgericht an der Rathausstraße

1925 Schmiedestraße, Amtsgericht an der Rathausstraße.
Eine wunderschöne Häuserzeile - leider lange schon Geschichte!
Das zwischen den Straßen Rathausstraße und Op de Göten (frühere Marktstraße) gelegene kurze Stück der heutigen Schmiedestraße führte vor über einhundert Jahren eine Zeit lang den Namen Johannisstraße.
Ganz links ist im Anschnitt an der Einmündung der heutigen Op de Göten (frühere Markt Straße) das schöne Alte Balkenhaus mit seiner vorkragenden Ecke erkennbar.
An der gegenüber liegenden Seite der Einmündung steht das Geschäftshaus des Uhrmachermeisters Johannes Mohr;
dahinter folgen die Gebäude der Schlachterei Schlüter sowie Lübbe´s Gasthaus.
In dem vormaligen Gebäude von Lübbe´s Gasthaus war von Mitte der 1950er Jahre bis Ende der 1960er Jahre das vom Ehepaar Schmidt betriebene Kino Central Theater untergebracht, welches 180 Plätze faßte.
Dahinter folgt an der Ecke zum Klosterhof ein großes Mehrfamilienhaus mit schöner reich gegliederter Fassade.
Das Gebäude des Amtsgerichts Wilster (früher Königliches Amtsgericht) lag gegenüber bereits an der Rathausstraße.
Das Amtsgericht war 1867 (nachdem Holstein preußische Provinz geworden war, nach vorheriger Loslösung von Dänemark 1864) eingerichtet worden und bestand bis 1975 (an anderem Standort an der unteren Rathausstraße, im vormaligen Diana-Bad).
In das hier abgebildete Gebäude zog im Jahre 1970 das zu dem Zeitpunkt neu gegründete Amt Wilstermarsch ein.
Das vorspringende Haus rechts ist das Textilwaren-Geschäft von Wilhelm Ehlert.
Im Anschnitt rechts ist das Gebäude der Schleswig-Holsteinischen Westbank erkennbar.
Mit Ausnahme des letztgenannten sind sämtliche auf dem Foto abgebildeten Gebäude der Stadtsanierung zum Opfer gefallen. Die Balance zwischen Bewahren und behutsamer Weiterentwicklung ist der Stadt Wilster leider nicht immer gelungen. Mahner wurden als sich dem Fortschritt verwehrende unverbesserliche Nostalgiker abqualifiziert - das Wort auswärtiger Fachleute wog mehr!
Die Situation in 2010 stellt Bild 2 dar.

Bildrechte:
Bild 1: Robert Friedrichs, Wilster - Sammlung Werner Behning
Anmerkung: Robert Friedrichs macht sich seit Jahren dadurch verdient, daß er alte Foto aus der Sammlung seines Großvaters Werner Behning als Repros alter Postkarten oder mittels des Alt-Wilster-Kalender interessierten Heimatfreunden anbietet. Wer diese oder von den Originalnegativen gezogene Fotografien erwerben möchte, den verweisen wir auf die Seite Alt-Wilster
Bild 2: Andreas Reinke, Wilster

Kommentieren Ähnliche Objekte

1958 - Wewelsfleth - Alter Hafen, Trinitatis Kirche, Schulgebäude

1958 Wewelsfleth - Alter Hafen, Trinitatis Kirche, Schulgebäude
Luftbild vom Dorfkern von Wewelsfleth an der Stör.
Im Vordergrund der heute nicht mehr vorhandene alte Hafen, an welchen jetzt nur noch der Name der Straße „Am Hafen“ erinnert.
Dahinter in Bildmitte die 1503 errichtete Trinitatis Kirche mit dem sie umgebenden Friedhof. 
Hinten links das 1929 neu gebaute und heute noch bestehende Schulgebäude, welches auf einem Grundstück errichtet wurde, das zuvor die Gemeinde durch Tausch von der Kirche erworben hatte.

Bildrechte: Deutsche Luftbild KG, Hamburg-München

Kommentieren Ähnliche Objekte

1959 - Wewelsfleth - Schulgebäude, Stör, Deichreihe

1959 Wewelsfleth - Schulgebäude, Stör, Deichreihe
oben: In Wewelsfleth hat bereits vor 1749 eine Schule bestanden; das heutige Schulgebäude wurde 1929 auf dem ehemaligen und von der Gemeinde eingetauschten ehemaligen Pastoratsland errichtet. (Bild 2)
mitte: Auf der Stör ziehen mit dem ablaufenden Wasser ein Jollenkreuzer sowie mehrere Paddelboote der nahen Mündung in die Elbe zu, während im Vordergrund von einem typischen kleinen Fischerboot ein Angler sich um einen Fang bemüht.
Im Hintergrund ist ganz links oben der auf dem zur Kremper Marsch gehörenden Ufer gelegene Anleger der Wewelsflether Fähre zu erkennen; der Fährbetrieb wurde 1980 eingestellt. (Bild 3)
unten: Das Alte Fährhaus an der Straße Deichreihe gegenüber der Zufahrt zur Fährstelle; links daneben ist im Anschnitt die Gaststätte „Neues Fährhaus“ zu erkennen.

Bildrechte: Karl Günther, Wewelsfleth

Kommentieren Ähnliche Objekte

1965 - Wewelsfleth Dorfkern, Straße Am Hafen, Trinitatis Kirche, Schulgebäude

1965 Wewelsfleth, Luftbild vom Dorfkern - Straße Am Hafen, Trinitatis Kirche, Schulgebäude.
Im Vordergrund die Straße "Am Hafen", welche jetzt nur noch an den bereits seinerzeit nicht mehr vorhandenen und verfüllten alte Hafen erinnert.
Dahinter in Bildmitte die 1503 errichtete Trinitatis Kirche mit dem sie umgebenden Friedhof.
Hinten links das 1929 neu gebaute und heute noch bestehende Schulgebäude, welches auf einem Grundstück errichtet wurde, das zuvor die Gemeinde durch Tausch von der Kirche erworben hatte.

Bildrechte: Verlag Stramm & Co., St. Michaelisdonn

Kommentieren Ähnliche Objekte

1925 - Gebäude der damaligen Schule Dammfleth

1925 Gebäude der damaligen Schule Dammfleth
In der Gemeinde Dammfleth bestanden früher Schulen in Hochfeld und in Dammfleth. Letztere befand sich nahe der Stadtgrenze von Wilster.
In dem Gebäude der Schule Dammfleth sind von 1870 bis 1930 die Schüler aus den Ortschaften Dammfleth, Kathen, Kasenort, Bischof, Bischofer Deich (!) und Breuel beschult worden; die Schule bestand jedoch bereits in den 1830er Jahren.
Im Jahre 1930 wurde die Schule wegen des Mangels einer ausreichenden Schülerzahl geschlossen. Das Gebäude wurde danach verkauft und Wohnzwecken zugeführt.

Bildrechte: nicht bekannt

Kommentieren Ähnliche Objekte

unbekannte ländliche Wohnhäuser

Die jeweils offenbar aus privater Veranlassung herausgegebenen vier Ansichtskarten zeigen jeweils ein ländliches Wohnhaus -wahrscheinlich - aus der Wilstermarsch.
Um Mithilfe bei der Lokalisierung und zeitlichen Einordnung wird gebeten!
Bild 1 Auffällig ist die Hainbuchen-Hecke auf dem zur Einfriedung aufgeschütteten Wall vor dem Grundstück; vielleicht ein Hinweis auf den Geestrand-Bereich
Bild 2 Vor dem Gebäude stehen die für frühere Zeiten in der Marsch typischen Windschutz-Bäume; die Straße ist unbefestigt.
Bild 3 Das Mansard-Dach sowie die Fensterklappen charakterisieren dieses Haus.
Bild 4 Neben dem Haus mit dem ungewöhnlichen gebogenen Mansarden-Dach steht ein weiteres gleichen Typus.

Bildrechte: jeweils nicht bekannt;
die Anschriftsseiten sind unbeschrieben

Anja Hdt
schrieb am 12.05.2020
Bild 3 könnte ein Haus aus Vaalermoor sein
Peter hat geantwortet
Danke für den Hinweis!
Eine konkrete Benennung des Standortes oder gar ein aktuelles Foto wäre hilfreich.
Selbst einen Kommentar schreiben
Ähnliche Objekte

1936 - Kornwindmühle Aurora in Neufeld in der Gemeinde Dammfleth

1936 Kornwindmühle "Aurora" in Neufeld, Gemeinde Dammfleth
Neben über einhundert Schöpfmühlen prägten noch bis in die Mitte des vergangenen Jahrhunderts mehrere Kornwindmühlen - zumeist sogenannte Galerie Holländer - Landschaft und Orte der Wilstermarsch.
So hatte die Wilstermarsch-Gemeinde Dammfleth neben der vielen noch in Erinnerung gebliebenen und 1971 abgebrannten Hochfelder Mühle "Fortuna" eine weitere Kornwindmühle aufzuweisen. Die Neufelder Mühle "Aurora" stand an der Abzweigung der Straße Neufeld von der Straße Rehweg (ehemalige Bundesstraße 5) an dem dort heute noch vorhandenen Teich (vgl. Bild 2).
Im "Heimatbuch der Gemeinde Dammfleth" befindet sich auf Seite 41 ein Foto, welches neben zwei Windturbinen auch im Hintergrund die Neufelder Mühle zeigt (Bild 4).
Erbaut worden war die Kornwindmühle in der Zeit um 1850/52. Ihr vormaliger Eigentümer Gustav Lass ist im Heimatbuch der Gemeinde Dammfleth genannt; als Erbauer der Mühle wird ein Müller namens Benthien genannt. Jedenfalls war die "Aurora" 1935 im Eigentum der Familie Peters, welche sie im genannten Jahr an den Wilsteraner Nikolaus Brandt verkaufte. Dieser übergab sie als Hochzeitsgeschenk an seinen Sohn Walter Brandt und dessen Ehefrau Else, geb. Heesch; die Hochzeit erfolgte am 25.10.1935. Der Betrieb des jungen Unternehmens stand unter keinem guten Stern, denn der Müller wurde 1939 zum Kriegsdienst eingezogen, weshalb die Mühle stillgelegt wurde.
In dem Anwesen fand ab 1941 die Familie Holm Unterkunft; Lisa Holm geb. Heesch war die Schwester von Else Brandt, geb. Heesch. Die in dem Anwesen geborenen Kinder (1938 Klaus Brandt, 1940 Gerda Brandt, 1941 Peter Holm, 1943 Horst Holm) der beiden Familien wuchsen gemeinsam auf (Bild 3).
Da der Müller und Eigentümer Walter Brandt erst 1949 nach der Kriegsgefangenschaft wieder heimkehrte, konnte der Betrieb der Mühle nur für kurze Zeit wieder aufgenommen werden. Zu schwierig waren die Zeitumstände und die aus dem jahrelangen Stillstand erwachsenen Belastungen.
Um 1962 wurde die stillgelegte Mühle verkauft und in der Folge abgebrochen. Heute steht auf dem Areal ein Einfamilienhaus.

Bildrechte:
Bild 1: Familie Brandt
Bild 2: Auszug aus google earth
Bild 3: Familie Brandt
Bild 4: Heimatbuch der Gemeinde Dammfleth
Anmerkung: Die Fotos und Informationen wurden freundlicherweise zur Verfügung gestellt von Gerda Thießen (geb. Brandt) und Horst Holm, Schwentinental

Kommentieren Ähnliche Objekte

03 - Wilsterau - Holstenau und Burger Au

Grenze von Marsch und Geest
Luftbild von Burg in Dithmarschen - Übergang zwischen den Landschaftsformen
Links am Bildrand ist die Burger Au zu erkennen; sie ist ein Nebengewässer der Wilsterau, deren ursprünglicher Oberlauf die Holstenau ist!

Auf dem Luftbild ist der harte Übergang zwischen den Landschaften Marsch und Geest erkennbar. Neben den natürlichen landschaftlichen Elementen fällt im Vordergrund der kreisrunde Wall der Bökelnburg auf, einer aus altsächsischer Zeit stammenden und um das Jahr 800 errichteten Volksburg.
Der Blick geht von der waldreichen Geest und über den Ort Burg hinweg in die weite Marschenlandschaft, die aus mächtigen eiszeitlichen Sedimentablagerungen gebildet wurde.
Steil aus der weiten und ebenen Marsch steigt der weitgehend bewaldete Klev als Rand der Geest auf. Seine Form verrät, daß er vor Jahrtausenden (etwa vor 4000 bis 5000 Jahren) von den Gezeiten des Meeres geformt wurde, welches bis zu seinem Fuß reichte.
Parallel zum Rand des Klev fließt die Burger Au, welche lange Zeit wichtigster Zufluß der Wilsterau war und in welche sie beim Kattenstieg einmündete.
Obwohl die Burger Au mit dem Helmschen Bach zuletzt wohl mehr Wasser führte als die Holstenau, ist jedoch die letztere der eigentliche Quellfluß der Wilsterau.
Nach dem Bau des Kaiser-Wilhelm-Kanal ist die Holstenau sogar in mehrere Abschnitte zerteilt worden, die heute grabenähnliche Erscheinungsbilder aufweisen.
Im Mittelalter mündete die Burger Au nicht sehr weit entfernt von der jetzigen Landstraße in die Wilsterau, bis der Hauptlauf vermutlich aus Entwässerungsgründen zum jetzigen Kattenstieg gegraben wurde. Der alte Verlauf der Burgerau in diesem Abschnitt ist auf Luftbildern aus den Flurzuschnitten noch deutlich erkennbar. Das verlassene Gewässerbett der Burger Au wurde auch nicht verfüllt, sondern bildete sich in die Form eines Entwässerungsgraben zurück.

Weshalb die Holstenau viel älter ist als die Burger Au und sie daher der Quellfluß der Wilsterau ist, wird nachfolgend dargelegt.
Der Wasserspiegel der Elbe lag während der letzten Eiszeit wegen des unter dem Eisschild und in mächtigen Gletschern gebundenen Eises ganz erheblich tiefer als heute. Vor etwa 20.000 Jahren zum Höhepunkt der Weichseleiszeit lag gegenüber heute der Meeresspiegel 100 bis 120 m tiefer.
Die durch Ablagerungen der Eiszeit gebildete Geest wurde von vielen Rinnsalen entwässert, die in dem hier betrachteten Gebiet direkt, wenn auch in vielen Windungen, in die Ur-Elbe entwässerten. Sie wuschen das bindige Material aus und schufen so weitgehend unfruchtbare (d.h. güste Flächen; daher der Begriff "Geest") und beförderten dieses in die heutige Marsch.
Zu diesen Rinnsalen gehörten beispielsweise die später so bezeichneten Gewässer Holstenau/Wilsterau, die Bekau und auch die Stör, deren in die Geest einschneidenden Bach- bzw. Flußtäler noch heute gut in der Topographie erkennbar sind.
Die Burger Au existierte noch nicht; hangparallele Gewässer bilden sich natürlicherweise nicht. Der Fuß der Geest war gut entwässert, denn zur Elbe hin bestand ein großes Gefälle!
Die Situation änderte sich mit dem Abschmelzen des Inlandeises und mit dem damit einhergehenden beständigen Anstieg des Meeresspiegels. In der Zeit vor 7.000 Jahren erfolgte der Anstieg mit etwa 2 m im Jahrhundert relativ rasch. Danach trat eine Zeit auf, in welcher sich der Anstieg des Meeresspiegels verlangsamte, zeitweilig zum Stillstand kam und sogar Rückzugsphasen auftraten. Die vorrückende Nordsee überflutete das Gebiet und führte zu beständigen Über- und Umlagerungen. Die Ablagerungen stammten von den Gletschern im Osten und höhten das weite Urstromtal der Elbe allmählich auf. Durch Sedimentation entstand Marsch- und Schwemmland. Das Entwässerungssystem der Geestabflüsse – so auch der Holstenau/Wilsterau - blieb dabei jedoch in seinen Grundzügen erhalten. Zuletzt erreichte das Meer den das Urstromtal der Elbe begrenzenden Geestrand. Sturmfluten formten ihn durch Abrasion um und bildeten das langgestreckte steil aus der Marsch aufragende Kliff – den Klev. Die ehemalige Meeresküste ist auf Luftbildern gut zu erkennen.

Die Burger Au (Walburgsau) gab es noch nicht, sie sollte erst noch entstehen.
Vor dem nach Ansteigen des Meeresspiegels durch Abrasion infolge Sturmfluten entstandenen Kliff (dem Klev genannten bis zu 40 m hohen Steilhang der Hohen Geest) bildete das Meer mit dem vom Geestrand abgetragenen Material Strandwälle bzw. Nehrungen aus. Weil sich auf den Strandwällen Dünen bildeten, bezeichnet man sie als Donn (= Düne). Diese behinderten den Abfluß der vor dem Klev gelegenen Flächen und des von der Geest kommenden Hangdruckwassers.
In dem hier betrachteten Bereich schließt der ehemalige Strandwall bei Norderdonn an den Klev und zieht sich dann über St. Michaelisdonn, Dingerdonn, Warferdonn bis Averlak und endet bei Taterphal. Östlich von Taterphal hinderte das dort aufgewachsene und bis zur Elbe reichende hohe Moor den Abfluß aus der keilförmigen Senke zwischen Donn und Klev. Es entstand vom sich in der Senke ausbildenden Kuden-See aus in nordöstlicher Richtung ein Abflußgerinne: die Burger Au bzw. Walburgsau, die in die Holstenau/Wilsterau einmündete.
Die Moore hatten sich gebildet, nachdem in Ufernähe der Flüsse durch Sedimentation das Gelände schneller als in den flußferneren Bereichen aufwuchs und somit deren Entwässerung unterbrach. Die unterschiedlich breiten sogenannten Uferrehnen bzw. breiten Uferwälle an Elbe, Stör und auch der Wilsterau sind heute am Geländerelief noch gut erkennbar. Sie wurden in historischer Zeit zuerst besiedelt. In den in ihrem Abfluß gestörten sumpfigen Senken entstanden Moore und Blänken (z.B. der Kudensee, daneben aber auch mehrere in früheren Zeiten in der Marsch vorhandene flache Seen).

Die nach Zeiten erheblicher Wassersnot der Wilstermarsch von unbekannter Hand am 22. Februar 1721 gefertigte und stark verzerrte Handzeichnung (Bild 2) verdeutlicht, daß vor etwa 300 Jahren die für das Entstehen der Burger Au maßgebliche topografische Situation noch vorhanden war.
Oben am Kartenrand ist der ausgedehnte Kudensee mit seinem Abflußgerinne Burger Au zur Wilsterau/Holstenau zu erkennen. Er füllte nahezu die gesamte Senke zwischen Klev und Hochmoor aus, denn südlich des Kudensees versperrt das ausgedehnte Hochmoor wie ein Querriegel den Abfluß. Im Bereich des Schenkeldeiches (in Höhe der heutigen Schenkel-Brücke) allerdings haben zahlreiche Rinnen das Moor zerstört und bedrohen so die tief gelegene Marsch mit dem Hochwasser des seinerzeit noch sehr großflächigen Kudensees. Der Abfluß des Sees nach Westen ist versperrt durch den Donn (ehemaliger Strandwall), welcher aus Nord-Süd Richtung kommend rechtwinklig auf das Hochmoor trifft.
Als Abflußhindernisse erzwangen Hochmoor und Donn den Abfluß des Kudensees nach Osten zur Wilsterau/Holstenau.
Die beigefügten Kartenausschnitte (Bilder 3 und 4) aus der 1659 von Caspar Dankwerth herausgegebenen "Neue Landesbeschreibung der zwei Herzogtümer Schleswig und Holstein") verdeutlichen u.a. die alte Situation der Gewässer, wie sie vor der Abtorfung der Hochmoore und dem Bau des NOK vorhanden war. Insbesondere die Darstellung der Flüsse, Höhen und Moore zeigen augenscheinlich, dass die Holstenau der ursprüngliche Oberlauf der Wilsterau war und erst nach Steigen des Meeresspiegels, der Entstehung der Donns und das Aufwachsen des Hochmoores sich das Gerinne der Burger Au in östliche Richtung entwickelte.

Im Fazit ist zu dem hier behandelten Thema festzustellen, daß die Burger Au viele Jahrtausende jünger ist als die Holstenau/Wilsterau.
Die Burger Au ist ursprünglich ein Nebenfluß der Holstenau/Wilsterau!

Bildrechte: nicht bekannt

Kommentieren Ähnliche Objekte

© 2008-2021 Peter von Holdt · Technische Realisation: Michael Reinke · Impressum ·