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1950 - Strandhalle am Deich der Elbe in Brokdorf

1950 Strandhalle am Deich der Elbe in Brokdorf
Am Sandstrand der Elbe vor Stücker´s Strandhalle herrschte im Sommer lebhafter Badebetrieb mit Blick auf die Schifffahrt auf dem mächtigen Strom. Von der über den Deich der Elbe ragenden Veranda von Stücker´s Strandhalle konnte man beides gut beobachten. Bei der späteren Erhöhung und Verbreiterung des Deiches wurde zur Ermöglichung des Blickes auf den Strom das Gebäude entsprechend aufgestockt – nur findet vor der Strandhalle heute kein Badebetrieb mehr statt.

Bildrechte: Carl Kuskop, Wilster

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1966 - Brokdorf - Elbdeich, Leuchtturm, Kirche, Strandhalle, Denkmal

1966 Brokdorf - Elbdeich, Leuchtturm, Kirche, Strandhalle, Denkmal
oben links (Bild 29: Am Ufer der Elbe vor Stückers Lokal Strandhalle verlief der Deich im Bogen, wodurch eine kleine etwas geschützte Bucht bestand, in der ein kleiner Sandstrand vorhanden war. Die örtliche Situation im abgebildeten Bereich ist gegenwärtig in Folge der vorgenommenen Deichverstärkungsmaßnahmen völlig verändert.
oben mitte: Das Richtfeuer in Brokdorf ist 1889 eingerichtet worden; der 1911 in Eisengitterkonstruktion erbaute Turm für das Oberfeuer war bis 1982 in Betrieb.
oben rechts: die dem Heiligen St. Nicolaus geweihte Brokdorfer Kirche wurde im Jahre 1342 erstmals urkundlich erwähnt; das Gebäude stammt aus dem Jahr 1763.
unten links (Bild 3): Das Restaurant Strandhalle von Stücker ermöglichte von seinem Obergeschoss aus einen Blick über den Deich auf die Elbe.
unten rechts: Ehrenmal an der Kirche für die Opfer der Weltkriege

Bildrechte: Verlag Walter Jappe, Lübeck

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1995 - Restaurant und Hotel „Elbblick – Strandhalle“ in Brokdorf

1985 Restaurant und Hotel „Elbblick – Strandhalle“ in Brokdorf
Der Betrieb wurde zu der Zeit von der Familie Sell geführt.
Das später mehrfach erweiterte und aufgestockte Anwesen war 1909 an der Stelle eines zuvor abgebrannten Gebäudes für die Wirtsleute Catharina und Wilhelm Stücker errichtet worden.
Am Ufer der Elbe vor Stücker´s Strandhalle, wo der Deich im Bogen verlief und eine kleine etwas geschützte Bucht vorhanden war, bestand sogar vor der Erhöhung des Deiches ein kleiner Sandstrand; die örtliche Situation ist seit der Mitte der 1980er Jahre vorgenommenen Deichverstärkung völlig verändert.

Bildrechte: Verlag Jos. Grobbel KG, Fredeburg (Sauerland)

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1965 - Brokdorf - Restaurant Strandhalle

1965 Brokdorf - Restaurant Strandhalle
Das abgebildete Gasthaus ist 1909 am Ort seines zuvor abgebrannten Vorgängergebäudes errichtet worden, welches bereits ab 1843 mit einer Schankkonzession verbunden war. Bis zum Jahre 1968 von der Familie Stücker betrieben bzw. verpachtet, wurde es danach vom Ehepaar Sell übernommen.
Im Laufe der Jahre wurde das Gebäude immer weiter modernisiert und wuchs dabei auch den Erhöhungen des Elbdeiches folgend in die Höhe, um den Besuchern des Restaurant den ungehinderten Blick auf die Elbe zu ermöglichen. Von dort hat man einen Blick über den mächtigen Strom – von Stadersand bis in die Elbmündung.

Bildrechte: Verlag Stramm & Co., St. Michaelisdonn

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1965 - Brokdorf - Baden in der Elbe Stücker´s Strandhalle

1965 Badeleben bei Stücker´s Strandhalle
Vor einem halben Jahrhundert stellte sich das Dorf Brokdorf noch als beschaulicher Ort dar.
Der übersteigerte Baurausch der letzten Jahrzehnte, welcher durch die Steuereinnahmen vom Kernkraftwerk Brokdorf ausgelöst wurde, hatte noch nicht Einzug gehalten.
Das Kirchdorf Brokdorf gehört zu den auf den hohen Ufersäumen von Elbe und Stör sehr früh gegründeten Außenkirchspielen der Wilstermarsch.
Die dem Heiligen St. Nicolaus geweihte Brokdorfer Kirche wurde im Jahre 1342 erstmals urkundlich erwähnt.
Am Sandstrand der Elbe vor Stücker´s Strandhalle herrschte im Sommer lebhafter Badebetrieb mit Blick auf die Schifffahrt auf dem mächtigen Strom.
Das Oberfeuer (Leuchtturm) des der Schifffahrt auf der Elbe dienenden Richtfeuers Brokdorf war noch das Wahrzeichen des Ortes; es war bis 1982 im Dienst. Heute beherrscht das Atomkraftwerk Brokdorf die Kulisse des Dorfes.

Bildrechte: Verlag Walter Jappe, Lübeck

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1959 - Stücker´s Strandhalle am Deich der Elbe bei Brokdorf

1959 "Stücker´s Strandhalle" am Deich der Elbe bei Brokdorf
In den Jahren nach dem II. Weltkrieg gönnte sich kaum jemand eine große Urlaubsreise. Wenn die Witterungsverhältnisse es zuließen, war es ein besonderes Vergnügen der Wilsteraner, sich – zumeist mit dem Fahrrad – nach Brokdorf zu begeben, um sich dort am Badestrand vor Stücker´s Strandhalle zu vergnügen.
Heute ist die örtliche Situation im abgebildeten Bereich in Folge der vorgenommenen Deichverstärkungsmaßnahme völlig verändert; auch der Baukörper des Restaurants wurde erheblich verändert und in Anpassung an die Deicherhöhung aufgestockt.
Links oben ist die nach Kleinarentsee führende Straße „Dörferdeich“ zu erkennen; bei dem Namen handelt es sich um eine Verballhornung des Wortes Doverdeich, denn „dove“ ist ein früher gebrauchtes Wort für „alt“ – die Straße ist auf einem alten Deich angelegt worden. Die alten und zuerst auf den höheren Uferrehnen der Elbe und Stör gegründeten Kirchdörfer haben sich in früher Zeit auch gegen Überflutungen aus den benachbarten Bereichen schützen müssen - so auch Brokdorf mit dem erheblich vor 1600 gebauten Querdeich "Döwerdiek", der Schutz gegenüber den tiefer gelegenen Flächen bei Arentsee bot.

Bildrechte: Deutsche Luftbild KG, Hamburg-München

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1952 - Brokdorf - Stücker´s Strandhalle, Badevergnügen

1952 Brokdorf - Stücker´s Strandhalle, Badevergnügen
In den ersten Jahrzehnten nach dem II. Weltkrieg waren die Ansprüche der Menschen an Erholung und Freizeitvergnügen zumeist noch bescheiden.
Viele Einwohner und besonders viele Jugendliche aus der Stadt Wilster fuhren häufig – zumeist mit dem Fahrrad – nach Brokdorf, um dort in der Elbe zu baden.
Am Ufer der Elbe vor Stücker´s Strandhalle, wo der Deich im Bogen verlief und eine kleine etwas geschützte Bucht vorhanden war, bestand sogar ein kleiner Sandstrand.

Bildrechte: Carl Kuskop, Wilster

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1960 - Brokdorf an der Elbe - Kirche St. Nicolaus, Strandhalle, Schule

1960 Brokdorf an der Elbe - Kirche St. Nicolaus, Strandhalle, Schule.
links: die dem Heiligen St. Nicolaus geweihte Brokdorfer Kirche wurde im Jahre 1342 erstmals urkundlich erwähnt; das Gebäude stammt aus dem Jahr 1763.
rechts oben (Bild 2): Das mit seinem Obergeschoß und der darin untergebrachten Gaststube über den Deich der Elbe hinaus ragende Gasthaus „Strandhalle“ wurde seinerzeit von Wilhelm Stücker betrieben. Das Gebäude wurde seither mehrfach verändert, auch um damit den Deichverstärkungen und -Erhöhungen zu folgen.
rechts unten (Bild 3): das 1956 am Deich der Elbe neu errichtete Gebäude der Schule Brokdorf.

Bildrechte: Ansichtskartenverlag Walter Jappe, Lübeck

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1939 - Brokdorf – Strandhalle Stücker, Deich, Elbe, Strand.

1939 Brokdorf – Strandhalle Stücker, Deich, Elbe, Strand
Viele Einwohner und besonders viele Jugendliche aus der Stadt Wilster fuhren früher häufig – zumeist mit dem Fahrrad – nach Brokdorf, um dort in der Elbe zu baden. Am Ufer der Elbe vor Stücker´s Strandhalle, wo der Deich im Bogen verlief und eine kleine etwas geschützte Bucht vorhanden war, bestand sogar ein kleiner Sandstrand.
Heute ist die örtliche Situation im abgebildeten Bereich in Folge der vorgenommenen Deichverstärkungsmaßnahme völlig verändert; auch der Baukörper des Restaurants wurde erheblich verändert und in Anpassung an die Deicherhöhung aufgestockt.

Bildrechte: Carl Kuskop, Wilster

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1911 - Brokdorf (Elbe), Gasthöfe Zur schönen Aussicht, Elbblick Strandhalle, Schenkwirtschaft Mehlert

1911 Brokdorf an der Elbe - Kirche, Gasthöfe "Zur schönen Aussicht", "Elbblick-Strandhalle" und Schenkwirtschaft Mehlert.
Mehrbildkarte
oben links: Kirche St. Nicolaus in der Kirchducht; die Kirche wurde im Jahre 1342 erstmals urkundlich erwähnt.
oben rechts (Bild 2): Das 1910 nach einem im Jahr zuvor durch einen Großbrand schwer beschädigte und neu erbaute Gebäude der Gaststätte „Strandhalle“ von Wilhelm Stücker. Das danach mehrfach erweiterte und modernisierte Gebäude wird heute noch als Gasthaus betrieben.
unten links (Bild 3): Gastwirtschaft „Zur schönen Aussicht“ in der Kirchducht.
Das teilweise in den Elbdeich hinein gebaute Gebäude wurde zu der Zeit und ab 1907 von Emil Buhmann betrieben (Vorgänger waren Hinrich Westfalen ab 1876, Heinrich Karstens ab 1894; Nachfolger waren Peter Kählert ab 1911, Heinrich Jochims und Jacob Rickers ab 1919, NN Ide ab 1921, Johannes Karstens ab 1922).
Am 30. Dezember 1924 brannte bei einem Schadensfeuer das Gebäude ab, es wurde danach nicht wieder aufgebaut.
unten rechts: Blick in die Straße Dörferdeich (umgeformt aus: Dover Deich = alter Deich) mit dem an der Einmündung in die Dorfstraße stehenden Gebäude der Schenkwirtschaft von Nicolaus Mehlert; das Gebäude brannte im Jahre 1979 ab.

Bildrechte: Carl Kuskop, Wilster

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1933 - Strandhalle in Brokdorf

1933 Strandhalle am Elbdeich in Brokdorf
Das mit seinem Obergeschoß und der darin untergebrachten Gaststube über den Deich der Elbe hinaus ragende Gasthaus „Strandhalle“ wurde seinerzeit von Wilhelm Stücker betrieben.
Das Gebäude wurde seither mehrfach verändert, auch um damit den Deichverstärkungen und -Erhöhungen zu folgen.
Vor dem Gebäude wehen zwei Flaggen. Die Schleswig-Holstein Flagge durfte in der Zeit der nationalsozialistischen Diktatur nur gezeigt werden, wenn zugleich auch die Flagge mit dem Hakenkreuz aufgezogen wurde.

Bildrechte: Verlag Arthur Zachger, Itzehoe

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1968 - Restaurant Elbblick in Brokdorf

1968 Restaurant Elbblick in Brokdorf.
Das mit seinem Obergeschoß und der darin untergebrachten Gaststube über den Deich der Elbe hinaus ragende Gasthaus war in dem Jahr von Werner Sell von Wilhelm Stücker übernommen worden.
Im Laufe der Jahre wurde das Gebäude immer wieder modernisiert und erweiter. Es wuchs dabei auch den Erhöhungen des Elbdeiches folgend in die Höhe, um den Besuchern des Restaurant den ungehinderten Blick auf die Elbe zu ermöglichen. Von dort hat man einen Blick über den mächtigen Strom – von Stadersand bis in die Elbmündung.
Das ursprüngliche Gasthaus ist 1909 am Ort seines zuvor abgebrannten Vorgängergebäudes errichtet worden, welches bereits ab 1843 mit einer Schankkonzession verbunden war.
Bis zum Jahre 1968 von der Familie Stücker betrieben bzw. verpachtet, wurde es danach vom Ehepaar Sell übernommen.

Bildrechte: Joachim Eicke Verlag

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Ansichtskarte Gastzimmer Zum Wilster Krug im Restaurant Fischborn in Hamburg

Gastzimmer "Zum Wilster Krug" im Restaurant Fischborn in Hamburg
In Hamburg gab es in früheren Zeiten – um 1910 – in Wiezels Hotel bei den Landungsbrücken das Restaurant Fischborn (wohl ein Familienname) mit mehreren unterschiedlich ausgestatteten Räumen.
Da gab es beispielsweise ein Ratsherren Zimmer, ein Englisches Zimmer, ein Biedermeier Zimmer. Ein Raum führte den Namen „Zum Wilster Krug“, dessen Ausstattung an die alten Wilstermarsch-Stuben erinnert.

Aufdruck auf der Rückseite: Meinen verehrten Gästen gewidmet

Bildrechte: unbekannt

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1933 - Badevergnügen am Ufer der Elbe bei Brokdorf (SF)

1933 Badevergnügen am Ufer der Elbe bei Brokdorf
Möglichkeiten und auch Anspruch der Bevölkerung der Wilstermarsch nach Bademöglichkeiten waren seinerzeit sehr bescheiden.
In früheren Jahrzehnten - bis in der 1960er Jahre - fanden sich insbesondere an sommerlichen Wochenenden viele Menschen zum Baden in der Elbe am Elbedeich in Brokdorf ein.
Das mit seinem Obergeschoß und der darin untergebrachten Gaststube über den Deich der Elbe hinaus ragende Gasthaus „Strandhalle“ wurde von Wilhelm Stücker betrieben.
Auch heute noch ist das Restaurant Elbblick Brokdorf - Hotel Sell ein beliebtes Ausflugsziel, welches in beide Richtungen einen phantastischen Ausblick auf den mächtigen Strom bietet.
Der bei Brokdorf schar an der Elbe liegende Deich hatte bereits seinerzeit eine massive Steischüttung zur Böschungs- und Deichfußsicherung.
Das kleine Gebäude auf der Deichberme diente vermutlich als saisonal installierte Umkleidemöglichkeit für die Damen.
Ganz im Hintergrund rechts ist das Pegelhaus zu erkennen.

Bildrechte: Carl Kuskop, Wilster
Anmerkung: Die vorgestellte Ansichtskarte befindet sich in der Sammlung Karl Kautz, Brokdorf.
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1970 - Brokdorf (Elbe) - Kirche St. Nikolaus, Leuchtturm, Elbe, Bäckerei

1970 Brokdorf - Kirche St. Nikolaus, Leuchtturm, Elbe, Bäckerei.
Das etwa 1000 Einwohner zählende Brokdorf an der Elbe ist bekannt durch das in der Gemeinde stehende und seit 1886 im kommerziellen Betrieb befindliche Kernkraftwerk sowie insbesondere durch die speziell in den 1970er und 1980er Jahren durchgeführten Demonstrationen der Anti-Atomkraftbewegung.
Seine durch das Kernkraftwerk bedingten überproportional hohen Steuereinnahmen haben dazu geführt, dass der Ort sich seiner Größe nicht entsprechende, gleichwohl aber beeindruckende Sportanlagen (Freibad, Großraum-Sporthalle, Eissporthalle) geleistet hat.
links oben: Kirche St. Nikolaus
rechts oben: Leuchtturm - Oberfeuer des Richtfeuers Brokdorf.
links unten: Deich an der Elbe bei dem Restaurant Strandhalle.
unten rechts: Wohn- und Geschäftshaus der Bäckerei Werner Averhoff

Bildrechte: Verlag Walter Jappe, Lübeck

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1933 - Brokdorf - Elbdeich, Gebäude in der Hafenducht

1933 Brokdorf - Elbdeich, Gebäude in der Hafenducht
oben: Elbdeich vor dem Restaurant Strandhalle
mittig und Bild 2: Gebäude in der Hafenducht.
Bei dem am luftseitigen Deichfuß stehenden Gebäude handelt es sich um das Haus Hafenducht 3, in welchem lange Zeit die Postannahmestelle der Gemeinde und auch eine Hökerei (Kaufmannsladen) untergebracht waren. Knapp ein Jahrhundert später präsentiert sich heute das unter Denkmalschutz stehende und bereits 1624 errichtete alte Gebäude in einem kaum veränderten und vorbildlich restaurierten Zustand.
unten und Bild 3: Elbdeich vor der Hafenducht.
Mit der Bezeichnung "Bad Brokdorf" wurde seinerzeit für die in der Elbe bestehenden Bademöglichkeiten am Fuß des auf seiner Außenböschung mit schwerem Deckwerk befestigten Deiches geworben.

Bildrechte: Carl Kuskop, Wilster

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Zündholz-Schachtel Etikett - Werbung Gasthäuser in Hochdonn

Zündholz-Schachtel Etikett - Werbung Gasthäuser in Hochdonn.
Zündholzschachteln, auch Streichholzschachtel genannt, wurden in der Vergangenheit gerne als Werbeträger genutzt, denn ihr Nutzer schaute sie sich entsprechend der enthaltenen Anzahl der Hölzchen häufig an. Seit der Gebrauch von Einwegfeuerzeugen zugenommen hat, ist der Gebrauch von Zündhölzern stark rückläufig.
Insbesondere Gaststätten nutzten die Zündholzschachteln, um mit einem darauf angebrachten Schildchen auf ihren Betrieb hinzuweisen.
Vorgestellt ist hier das
Etikett einer Reklame Zündholz-Schachtel der Gaststätten "Dithmarscher Hof" und "Strandhalle Klein Westerland" in der Gemeinde Hochdonn. Der zu letzterer gehörende Campingplatz liegt mit einem Teil seiner Flächen in einer westlich des Nord- Ostsee Kanals belegenen Exklave der Gemeinde Holstenniendorf. Die Exklave liegt zwischen dem NOK und einem Reststück der bei dessen Bau in ihrem ursprünglichen natürlichen Verlauf mehrfach zerschnittenen Holstenau; der kleine Fluss markierte seit jeher die Grenze zwischen den Dithmarschern und den Holsaten.
Die beiden Gasthäuser wurden seinerzeit von Trudel und Helmit Blaas betrieben.
oben: Dithmarscher Hof in der Ortschaft Hochdonn.
Das seinerzeit auch als Tanzlokal betriebene und an der Hauptstraße gelegene Gasthaus besteht 2020 unter den Namen "Kiek in" bzw. "Claudios Treff" (Bild 2).
Die gleichfalls noch bestehende "Strandhalle Klein Westerland" (Bild 3) liegt an der entsprechend genannten Badebucht an einer Ausbuchtung des NOK; die auch heute noch zum NOK offene Ausbuchtung ist ursprünglich als Schiffswendestelle eingerichtet worden (sh. Bild 4).
Heute gilt Klein Westerland als Geheimtipp für Campingfreunde, welche den Schiffsverkehr auf der vielbefahrenen Wasserstraße Nord- Ostsee Kanal beobachten möchten.

neuere Vergleichbilder
Bildrechte: Jürgen Kunde, Burg in Dithmarschen
Luftbild: Google Maps

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1965 - Trichter Gaststätte - Restaurant Garten

1965 Trichter Gaststätte - Restaurant Garten
Der idyllische Garten am "Trichter" war insbesondere an sommerlichen Wochenenden gut besucht, ganz besonders jedoch an den Tagen des Wilster Jahrmarkt.
Zum Zeitpunkt der Aufnahme war der Wirt Heinrich Helms Betreiber des Colosseum und des "Trichter".
Das wegen seiner äußeren Form Trichter genannte Gebäude ist 1777 im Stil des Rokoko als Gartenhaus innerhalb eines weitläufigen Gartens errichtet worden; der in französischem Stil angelegte Garten umfaßte auch weitgehend den Colosseum-Platz und gehörte zu dem am Markt gelegenen Palais (es wurde 1826 abgebrochen und stand im Bereich der späteren Turnhalle) des 1797 gestorbenen Etatsrats Michaelsen.

Bildrechte: Robert Friedrichs, Itzehoe - Sammlung Werner Behning
Anmerkung: Robert Friedrichs macht sich seit Jahren dadurch verdient, daß er alte Foto aus der Sammlung seines Großvaters Werner Behning als Repros alter Postkarten oder mittels des Alt-Wilster-Kalender interessierten Heimatfreunden anbietet. Wer diese oder Fotos von den Originalnegativen erwerben möchte, den verweisen wir auf die Seite Alt-Wilster

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1980 - Herrenhaus Julianka in Heiligenstedten

1980 Hotel-Restaurant mit Schwimmbad und Sauna im ehemaligen Herrenhaus Julianka in Heiligenstedten.
Bei Julianka steigen die Erhebungen der Geest aus der Wilstermarsch auf. Der Ortsteil Julianka der Gemeinde Heiligenstedten ist benannt nach dem ehemaligen Gut „Julianca“, welches aus einem Meier-Hof des vormaligen Zistersienserinnen-Klosters Itzehoe hervorgegangen war; es war 1819 so nach der Prinzessin Juliane von Hessen (Äbtissin des Klosters von 1810 bis 1860) genannt worden und führte zuvor den Namen Büttel. Die Flächen des Gutes sind 1935 aufgesiedelt worden, wobei insgesamt sieben unterschiedlich große Neusiedlerstellen geschaffen wurden.
Das Herrenhaus war nach dem I. Weltkrieg neu erbaut worden, nachdem das mit Reeth gedeckte Vorgängergebäude abgebrannt war.
In der Zeit der nationalsozialistischen Diktatur richtete der Obergau Schleswig-Holstein des BDM (Bund Deutscher Mädel) ab April 1936 in dem ehemaligen Herrenhaus eine Schule für BDM-Führerinnen ein; bereits kurz nach Ausbruch des von den Nazis angezettelten II. Weltkrieges wurde das Gebäude zeitweilig als Lazarett genutzt. Nach 1945 erlebte das schöne Gebäude eine sehr wechselvolle Geschichte. Es diente zunächst als Unterkunft für Flüchtlinge, wurde dann als Kreiskinderheim genutzt, danach für Wohnungen und einen Gewerbebetrieb.
1972 wurde das ehemalge Herrenhaus von einem Gastronomen erworben, der es renovieren ließ und in ihm ein Hotel-Restaurant betrieb; 1983 wurde es durch ein Schadensfeuer zerstört.

Bildrechte: Es handelt sich um eine vom damaligen Betreiber des Hotel-Restaurants JULIANKA aufgelegte Werbekarte
Reg. mein-wilster 1834 WK

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1976 - Sturmflut am 03. Januar - Situation am Deich der Elbe bei Brokdorf a

1976 Sturmflut am 03. Januar - Situation am Deich der Elbe bei Brokdorf
Der sogenannte Capella Orkan - so benannt nach dem bei Borkum mit 11 Mann Besatzung gesunkenen Rostocker Küstenmotorschiff CAPELLA - war im Bereich der Deutschen Bucht einer der stärksten Orkane des 20. Jahrhunderts. Die durch ihn ausgelöste Sturmflut führte im Elbegebiet zu Hochtidewasserständen, welche die Extremwerte der Sturmflut von 1962 teilweise deutlich überschritten.
Am Deich der Elbe bei Brokdorf kam es durch streckenweise Abrutschung der binnenseitigen Deichböschung zu einer gefährlichen Situation.
Bild 1: Unmengen an Treibsel werden auf die Deichböschung und teilweise durch überlaufende Brecher über die Deichkrone gespült.
Bild 2: Brecher und Gischt
Bild 3: Sturmflutscheitel am Pegelhaus Brokdorf
Bild 4: auflaufende Brecher am Deich der Elbe bei der Strandhalle in Brokdorf.
1991 wurde der Brokdorf und die Wilstermarsch schützende Deich an der Elbe verstärkt auf die bestickhöhe NN + 8,40 m.

Bildrechte: Karl Kautz, Brokdorf

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