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1965 - Kudensee - Bütteler Kanal, Geschäftshaus, Fähre am NOK, Gasthof Scheel

ca. 1965 Kudensee
oben links und unten rechts: Bütteler Kanal
oben rechts: Geschäftshaus Konopka
mittig: Ehrenmal
unten links: Fähre über den NOK
unten rechts: Gasthof Peter Scheel; Bütteler Kanal.
Der an der alten Grenze zwischen den Landschaften Dithmarschen und Wilstermarsch gelegene Ort Kudensee trägt seinen Namen nach dem benachbarten Kuden See, von welchem der Kudenseer Kanal (Lütte Kanal oder Bütteler Kanal) nach Büttel an der Elbe führte.
Der um 1765 gegrabene Bütteler Kanal (Bild 2) bildete eine Verbindung von der Elbe zur Burger Au (Wallburgs-Au), welche vor dem Bau des NOK in die Wilsterau mündete. Der Kudenseer Kanal ist heute nur noch eine der Entwässerung dienende Idylle. Bis in die 1930er Jahre verkehrten auf ihm zumeist mit Torf für Hamburg beladene Lastkähne.
Bei Kudensee quert eine Fähre den Nord- Ostsee Kanal (Bild 3).
Das Kolonialwaren bzw. Gemischtwarengeschäft von Dora Konopka (oben rechts) bestand bis 1970; im selben Jahr ging auch das Ehepaar Scheel, Betreiber der Gastwirtschaft Scheel (unten rechts) in den Ruhestand.

Bildrechte: Werner Behning, Wilster

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1940 - Kudensee - Kudenseer Kanal, Fähre, Kaiser-Wilhelm Kanal, Gasthaus, Denkmal

1940 Kudensee - Kudenseer-Kanal (Lütten Kanol), Kaiser-Wilhelm Kanal (NOK), Fähre, Gasthaus, Denkmal
Die kleine Gemeinde Kudensee ist am Nord- Ostsee-Kanal (NOK; zuvor Kaiser-Wilhelm Kanal) gelegen; durch das Gemeindegebiet verläuft der Burg-Kudenseer Kanal (auch Bütteler Kanal genannt). Der kleine Kanal (daher örtlich auch als „Lütten Kanol“ bezeichnet) war 1765 zur Verbesserung der Vorflut für die um den Kudensee gelegenen Niederungen gebaut worden und diente lange Zeit auch der Torfschifffahrt als Transportweg, auf welchem der vom damaligen Hochmoor abgebaute Torf nach Büttel an der Elbe befördert wurde, von wo er weiter zumeist nach Hamburg umgeschlagen wurde.
Der Burg-Kudenseer Kanal schuf eine Verbindung von der Elbe bei Büttel zur Burger Au (Walburgs-Au); man konnte auf ihm von Büttel über den Kudenseer Kanal, den Kudensee, die Burger Au, die Holstenau und die Wilsterau bis zur Stör fahren. Mit dem Bau des Nord- Ostsee Kanals wurde er durchtrennt, konnte aber bei Kudensee von diesem mittels einer Schleuse erreicht werden, deren Relikte erst im Rahmen der in den vergangenen Jahren vorgenommenen Verbreiterung des NOK beseitigt wurden. Die Weiterfahrt in die Burger Au war seinerzeit über die Schleuse am Kattenstieg möglich oder auf der diesem gegenüber liegenden Seite über eine weitere Schleuse in die Wilsterau. Seit den 1930er Jahren hat er keine wirtschaftliche Bedeutung mehr.
oben links: die Hochbrücke Hochdonn ist weit außerhalb des Kudenseer Gemeindegebiets gelegen; die Abbildung mit dem den NOK unterhalb der Eisenbahn-Hochbrücke befahrenden Frachter soll offenbar auf die Lage des Ortes Kudensees an dem NOK aufmerksam machen.
oben rechts (und Bild 2): Unmittelbar am Burg-Kudenseer Kanal befand sich ein Gasthof, welcher viele Jahrzehnte im Mittelpunkt des dörflichen Lebens der Gemeinde stand. Zunächst als Hanssen´s Gasthof „Zur Erholung“ geführt, wurde er seit den 1920er Jahren über einen Zeitraum von vier Jahrzehnten von dem Ehepaar Louise und Peter Scheel bis 1969 betrieben. Danach führten nacheinander verschiedene Wirte die Gaststätte, bis deren Betrieb 1986 eingestellt wurde. In dem Gebäude wurden danach Wohnungen eingerichtet.
mittig: Blick von der Brücke im Verlauf der Dörpstroot auf den Burg-Kudenseer Kanal; die Straßen beiderseits des kleinen Kanals heißen treffend "Am Lütten Kanol".
unten links: Kriegerdenkmal 1914 -18 an der Dörpstroot. Das Denkmal wurde nach dem II. Weltkrieg erweitert und nennt seither aus beiden Weltkriegen die Namen der aus der Gemeinde stammenden Gefallenen, sh. mehr dazu in der Liste der Ehrenmale im Kreis Steinburg
unten rechts (und Bild 3): Die Fähre Kudensee war seinerzeit eine Kettenfähre, deren Kette für die Passage von Schiffen auf dem NOK bis auf dessen Sohle abgesenkt werden mußte.

Bildrechte: Verlag Carl Kuskop, Wilster

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1955 - Kudensee und der Kuden See, Scheel´s Gasthof Zur Linde

1955 Kudensee und der Kuden See, Scheel´s Gasthof Zur Linde
Mehrbildkarte mit vier Ansichten
In vielen Orten der Wilstermarsch bestanden in früherer Zeit Gastwirtschaften als zentrale Einrichtungen des Dorflebens; fast alle bestehen heute nicht mehr, so wie Scheel´s Gasthof "Zur Linde" am Kudenseer Kanal – er bestand bis 1985.
Die Brücke über den Kudenseer Kanal wurde 1985 umgestaltet.
Der Gefallenen der Weltkriege wurde und wird in allen Dörfern durch Denkmale gedacht.
Der Kuden See liegt bereits auf Dithmarscher Gebiet, von ihm aus bestand eine heute durch den Nord- Ostsee-Kanal unterbrochene Verbindung über den Bütteler Kanal zur Elbe.

Bildrechte: Carl Kuskop, Wilster

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1937 - Kudensee - Gasthof Zur Linde, Büttel-Kudenseer Kanal (SF)

1937 Kudensee - Gasthof Zur Linde, Büttel-Kudenseer Kanal (Lütte Kanol bzw. Kleiner Kanal)
Der an der alten Grenze zwischen den Landschaften Dithmarschen und Wilstermarsch gelegene Ort Kudensee trägt seinen Namen nach dem benachbarten und bereits auf Dithmarscher Gebiet gelegenen Kuden See.
oben bzw. Bild 2: Gasthof "Zur Linde" in Kudensee.
Der im Mittelpunkt des dörflichen Lebens stehende Gasthof wurde über einen Zeitraum von vier Jahrzehnten von dem Ehepaar Louise und Peter Scheel bis 1969 betrieben. Danach führten nacheinander verschiedene Wirte die Gaststätte, bis deren Betrieb 1986 eingestellt wurde. In dem Gebäude wurden danach Wohnungen eingerichtet.
unten bzw. Bild 3: Kudenseer Kanal (Lütte Kanol oder Bütteler Kanal), der vor dem Bau des Kaiser-Wilhelm Kanals (heute Nord- Ostsee Kanal) und der dadurch bewirkten Zerschneidung vom Kudensee über den Ort Kudensee nach Büttel an der Elbe führte.
Der um 1765 gegrabene Kanal bildete eine Verbindung von der Elbe über den Kudensee zur Burger Au (Wallburgs-Au), welche ursprünglich in die Wilsterau mündete.
Der Kudenseer Kanal ist heute nur noch eine der Entwässerung dienende Idylle. Bis in die 1930er Jahre verkehrten auf ihm zumeist mit Torf für Hamburg beladene Lastkähne. Der Nord- Ostsee-Kanal konnte mittels einer Schleuse erreicht werden, deren Relikte erst im Rahmen der in den vergangenen Jahren vorgenommenen Kanalverbreiterungen beseitigt wurden.

Bildrechte: nicht bekannt
Anmerkung: Die Ansichtskarte befindet sich bei Ulrich Drenkhahn, Krempe

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1940 - Kudensee am Büttel-Kudensee-Kanal, Gasthof

1940 Kudensee am Büttel-Kudensee-Kanal
oben: "Lütten Kanol" - Der 1765 gegrabene Büttel- Kudensee Kanal diente in früheren Zeiten neben seiner Entwässerungsfunktion auch der kleinen Frachtschifffahrt (insbesondere wurde Torf befördert) als Verbindung zwischen der Elbe und dem Kudensee. Vom Kudensee war die Weiterfahrt über Burger Au, Holstenau und Wilsterau zur Stör möglich.
Der Büttel- Kudensee Kanal wird heute örtlich zur sprachlichen Unterscheidung von dem in den Jahren 1887 bis 1895 gebauten Kaiser-Wilhelm-Kanal (Nord- Ostsee Kanal, NOK) auch als „Kleiner Kanal“ bzw. „Lütten Kanol“ bezeichnet.
Durch den Bau des NOK und acht Jahrzehnte später durch den Bau der neuen Linienführung der Bundesstraße 5 wurde der Kudenseer Kanal durchschnitten.
mitte: Der Gasthof „Zur Fähre“ von Johannes Hölck stand nahe der Fährstelle über den NOK; das Gebäude wurde im Zusammenhang mit der Verbreiterung des Nord- Ostsee Kanals im Jahre 1973 abgebrochen.
Zur Zeit der Aufnahme war M. Stücker Inhaber des Gasthofes.
unten: An der Brücke der Dörpstroot Landstraße L276 über den Lütten Kanol befand sich für Einkäufe für den täglichen Bedarf ein kleiner Höker-Laden, wie es sie früher zu mehreren in den Dörfern der Wilstermarsch gab.

Bildrechte: Carl Kuskop, Wilster
Reg. mein-wilster 1441 AK

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1942 - Kudensee am Nord- Ostsee-Kanal

1942 Kudensee am Nord- Ostsee-Kanal.
Die Lage des Ortes am Nord-Ostsee-Kanal dokumentiert die zentrale Abbildung mit der Hochseejacht.
oben links: Schulhaus in Kudensee (Bild 2). So wie alle Ortschaften der Wilstermarsch verfügte früher auch Kudensee über eine eigene Schule. Das Schulhaus verlor seine Funktion nach der Auflösung der Landschulen im Jahre 1972; das Gebäude wurde danach von der Freiwilligen Feuerwehr Kudensee genutzt und ist heute Gemeinschaftshaus.
oben rechts: Auch in Kudensee erinnert, so wie in allen Orten der Wilstermarsch, ein Denkmal an die Opfer der Weltkriege.
unten links: Zur dörflichen Infrastruktur gehörte früher auch ein sogenannter Höker-Laden wie die bis 1967 betriebene Bäckerei Kock (Bild 3).
unten rechts: Der Bütteler bzw. Kudenseer Kanal mit dem bei der Brücke befindlichen Gasthof "Zur Linde", der bis 1985 von Luise und Peter Scheel betrieben wurde. Die Brücke über den Kudenseer Kanal wurde 1985 umgestaltet.

Bildrechte: Carl Kuskop, Wilster

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1913 - Büttel - Gasthof Buhmann, Bütteler Kanal, Lastkahn

1913 Büttel - Gasthof Buhmann, Bütteler Kanal, Lastkahn
Der an der Elbe gelegene Ort Büttel war über Jahrhunderte eine von der Schifffahrt und von der Landwirtschaft geprägte Siedlung.
Das Ortszentrum bildete der Hafen am Bütteler Kanal. Unmittelbar am Hafen des Bütteler Kanals vor dessen Zugang zur Elbe lagen die Häuser der Schiffer und der diese versorgenden Wirte und Händler.
Die Flächen der Gemeinde wurden in den 1970er Jahren zum Zwecke der Industrieansiedlung völlig überplant und entsprechend verändert. Die Umsiedlung der Bevölkerung erfolgte in der ersten Hälfte der 1980er Jahre, fast alle Häuser wurden beseitigt. Heute erinnert nichts mehr an die einstige Idylle der alten Schiffersiedlung.
- oben: Der Gasthof Buhmann stand auf dem alten Deich der Elbe, wo der Zugang von der Hauptstraße zur Deichstöpe die Deichstraße querte und sich vor dem Gebäude verzweigte Richtung dem neuen Deich in den Außendeich sowie Binnendeichs als Deichverteidigungsweg.
- mittig (Bild 2): Blick von der Deichschleuse auf den Kanal mit der in ihm liegenden Lühe-Jolle REBECCA und den auf der westlichen Seite an der Straße „Kanal West“ stehenden Häusern Schmidt, Ramm, Cornels, Tietjens und Schwardt.
Der Bütteler Kanal hatte durch ein gedecktes Siel Zugang zur Elbe. Kleine Frachtkähne konnten in früheren Zeiten auch von dort über den genannten Kanal, den Kudensee, die Burger Au und die Holstenau / Wilsterau bis nach Wilster fahren und am Kasenort in die Stör gelangen.
Ganz im Hintergrund rechts ist die 1902 erbaute Brücke im Zuge der von Wilster nach Brunsbüttel führenden Chaussee zu erkennen.
- unten (Bild 3): Blick vom Siel auf den östlichen Abschnitt der Straße Deichstraße; ganz rechts ist die Böschung des Elbdeiches zu erkennen.

Bildrechte: Carl Kuskop, Wilster

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1930 - Bütteler Kanal bei Kudensee

1930 Bütteler Kanal bei Kudensee
Der an der alten Grenze zwischen den Landschaften Dithmarschen und Wilstermarsch gelegene Ort Kudensee trägt seinen Namen nach dem benachbarten Kuden See, von welchem der Kudenseer Kanal (auch Lütte Kanal oder Bütteler Kanal oder Burger Kanal genannt) nach Büttel an der Elbe führt. Bis in die 1930er Jahre verkehrten auf ihm zumeist mit Torf für Hamburg beladene Lastkähne.
Der um 1765 gegrabene Kanal schuf eine Verbindung von der Elbe zur Burger Au (Walburgs-Au); man konnte danach von Büttel über den Kudenseer Kanal, den Kudensee, die Burger Au, die Holstenau und die Wilsterau bis zur Stör fahren.
Nach dem Bau des Nord- Ostsee Kanals konnte dieser mittels einer Schleuse erreicht werden, deren Relikte erst im Rahmen der in den vergangenen Jahren vorgenommenen Verbreiterung des NOK beseitigt wurden. Die Weiterfahrt in die Burger Au war seinerzeit über die Schleuse am Kattenstieg möglich oder auf der dieser gegenüber liegenden Seite über eine weitere Schleuse in die Wilsterau.

Bildrechte: Verlag Ernst Lübbe, Wischhafen

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1935 - Deichstraße, Schuster Scheel

ca. 1935 Deichstraße 76
In dem Haus Deichstraße 76 - das heute noch fast unveränderte Gebäude steht unmittelbar am ehemaligen Burggraben - betrieb der Schuhmachermeister Johannes Scheel bis etwa 1950 seine Werkstatt und sein kleines Ladengeschäft.
Johannes Scheel ist hier im Eingang seines Geschäftes stehend abgebildet.

Bildrechte: nicht bekannt
Die Abbildung wurde freundlicherweise zur Verfügung gestellt von Herrn Reinhard Sötje

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1909 - Kudensee am Bütteler Kanal

ca. 1909 Kudensee - Bütteler oder Kudenseer Kanal
Der an der alten Grenze zwischen den Landschaften Dithmarschen und Wilstermarsch gelegene Ort Kudensee trägt seinen Namen nach dem benachbarten Kuden See, von welchem der Kudenseer Kanal (Lütte Kanal oder Bütteler Kanal) nach Büttel an der Elbe führt.
Der um 1765 gegrabene Kanal bildete eine Verbindung von der Elbe zur Burger Au (Wallburgs-Au), welche vor dem Bau des NOK in die Wilsterau mündete.
Der Kudenseer Kanal ist heute nur noch eine der Entwässerung dienende Idylle. Bis in die 1930er Jahre verkehrten auf ihm zumeist mit Torf für Hamburg beladene Lastkähne. Der Nord- Ostsee-Kanal konnte mittels einer Schleuse erreicht werden, deren Relikte erst im Rahmen der in den vergangenen Jahren vorgenommenen Kanalverbreiterungen beseitigt wurden.
Die Weiterfahrt in die Burger Au war seinerzeit über die Schleuse am Kattenstieg möglich und auf der dieser gegenüberliegenden Seite über eine weitere Schleuse in die Wilsterau.

Bildrechte: Carl Kuskop, Wilster


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1933 - Kudensee und Kudenseer Kanal

1933 Kudensee und Kudenseer Kanal
Der an der alten Grenze zwischen den Landschaften Dithmarschen und Wilstermarsch gelegene Ort Kudensee trägt seinen Namen nach dem benachbarten Kuden See, von welchem der Kudenseer Kanal (Lütte Kanal oder Bütteler Kanal) nach Büttel an der Elbe führt.
Heute trennt der 1895 in Betrieb genommene Nord-Ostsee Kanal die Ortschaft Kudensee und das Gewässer Kudensee.
Der um 1765 gegrabene Kudenseer Kanal bildete eine Verbindung von der Elbe zur Burger Au (Wallburgs-Au), welche vor dem Bau des NOK in die Wilsterau mündete. In der Mitte des 19. Jahrhunderts wurden alljährlich 1500 bis 2000 Ladungen aus dem damaligen Hochmoor am Kudensee über den Kudenseer Kanal zur Elbe verfrachtet. Die flachen Kudenseer Torfkähne fassten jeweils etwa 20.000 Soden Torf.
Bis in die 1930er Jahre verkehrten auf ihm zumeist mit Torf für Hamburg beladene Lastkähne. Der Nord- Ostsee-Kanal konnte mittels einer Schleuse erreicht werden, deren Relikte erst im Rahmen der in den vergangenen Jahren vorgenommenen Kanalverbreiterungen beseitigt wurden.
Der Kudenseer Kanal ist heute nur noch eine der Entwässerung dienende Idylle.

Bildrechte: Heinrich Ballerstädt, Wilster
Anmerkung: Die alte Aufnahme stammt aus einem vom damaligen Gemeindeverein St. Margarethen dem scheidenden langjährigen Hauptpastor D. Dr. Wilhelm Jensen (von 1910 bist 1933) anläßlich einer Abschiedsfeier am 24. September 1933 als Ehrengabe überreichten Album, welches Fotografien aus dem Kirchspiel St. Margarethen enthält.
Das Album wurde großzügigerweise von Frau Sigrid Malz, Karlruhe, mit Zustimmung der Nachkommen des D.Dr. Wilhelm Jensen für die Heimat-Seite mein-wilster zur Verfügung gestellt.

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1901 - Gastwirtschaft "Zur Fähre" in Kudensee, Eisenbahn-Drehbrücke Taterpfahl (Ex)

1901 Gastwirthschaft "Zur Fähre" in Kudensee und
Eisenbahn-Drehbrücke Taterpfahl über den Kaiser-Wilhelm-Kanal (Nord-Ostsee Kanal).
So wie in fast allen Ortschaften der Wilstermarsch bestand früher auch in Kudensee ein Gasthof, dem ein Ausspann für Fuhrwerke zugeordnet war.
In Kudensee war dieses die nahe dem Kaiser-Wilhelm Kanal stehende „Gastwirthschaft“ von Johannes Hölk.
Unter dem Namen Gasthof „Zur Fähre“ wurde der Betrieb zuletzt von Fritz Kielmann geführt, welcher dort zugleich auch einen Höker-Laden für Lebensmittel und Drogerie-Artikel betrieb. Weiter gehörten eine Viehwaage und eine Landwirtschaft zu dem Betrieb.
Im Zusammenhang mit der Verbreiterung des Nord- Ostsee Kanals wurde das Anwesen im Jahre 1973 abgebrochen.
Bei Taterpfahl querte die am 01.11.1878 eröffnete ursprüngliche Strecke der Marschbahn zwischen Wilster und Heide (Strecke Altona - Riepen / Ribe in Nord-Schleswig) den später erbauten Kaiser-Wilhelm-Kanal (NOK) mit einer Drehbrücke, denn hier ließen die geologischen Verhältnisse seinerzeit den Bau einer Hochbrücke nicht zu.
Die Bahnstrecke war durch den 1887 bis 1895 gebauten Nord- Ostsee Kanal zerschnitten worden, weshalb die Eisenbahn den Kanal mittels einer Drehbrücke bei Taterpfahl querte. Die Brücke wurde 1920 beseitigt nach dem Bau der Hochbrücke Hochdonn und der in diesem Zusammenhang verlegten Linienführung der Marschbahn auf der Strecke zwischen Wilster und St. Michaelisdonn. Das Mittelteil der Brücke fand und findet heute noch Verwendung - es ist Bestandteil der Klappbrücke bei Lindaunis, wo die Eisenbahnstrecke Flensburg-Kiel die Schlei quert.
Die Straßenverbindung über den Kanal wurde durch die noch heute bestehende Fähre Kudensee sicher gestellt.

Bildrechte: Carl Kuskop, Wilster
Anmerkung: Die Ansichtskarte befindet sich in einer externen Sammlung

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1931 - Kudensee

1931 Kudensee.
Der kleine Ort hat seinen Namen nach dem gleichnamigen und auf dithmarscher Gebiet liegenden und heute noch fast 40 Hektar großen Kudensee; dieser ist der letzte große Flachwassersee in den Elbmarschen. Durch den Bau des Nord- Ostsee Kanal (Kaiser Wilhelm Kanal) in den Jahren von 1887 bis 1895 wurde im nordwestlichen Bereich des Gemeindegebietes ein breiter Geländestreifen in Anspruch genommen, kleine Exklaven liegen jenseits des Kanals.
oben links (Bild 2): Kaufhaus Sievers, welches bis 1985 bestand; ihm war eine Fahrradhandlung angeschlossen.
oben rechts: Das Schulhaus der Gemeinde verlor seine Funktion nach der Auflösung der Landschulen im Jahre 1972; das Gebäude wurde danach von der Freiwilligen Feuerwehr Kudensee genutzt und ist heute Gemeinschaftshaus.
unten links (Bild 3): ein sogenannter Höker-Laden (Dörpstroot 25) mit der bis 1967 betriebene Bäckerei Kock.
unten rechts: Der Bütteler bzw. Kudenseer Kanal mit dem bei der Brücke befindlichen Gasthof "Zur Linde", der bis 1985 von Luise und Peter Scheel betrieben wurde. Die Brücke über den Kudenseer Kanal wurde 1985 umgestaltet.
mittig: Schlepper und Küstenmotorschiff auf dem Nord- Ostsee Kanal.

Bildrechte: Karl Kuskop, Wilster

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1912 - Kudensee - Kudenseer Kanal, Gasthof an der Fähre über den NOK (Ex)

1912 Kudensee - Kudenseer Kanal, Gasthof an der Fähre über den NOK
oben (sh. Bild 2): Der Gasthof von Johannes Hölk in Kudensee stand nahe dem Kaiser-Wilhelm Kanal (jetziger Nord- Ostsee Kanal) bei der Fähre über diesen..
Im Zusammenhang mit der Verbreiterung des Nord- Ostsee Kanals wurde das Anwesen im Jahre 1973 abgebrochen.
unten (sh. Bild 3): Der um 1765 gegrabene Kudenseer Kanal bildete eine Verbindung von der Elbe zur Burger Au (Wallburgs-Au), diese ist neben der Holstenau ein Quellfluß der Wilsterau. Der Kanal ist heute nur noch eine der Entwässerung dienende Idylle.
Bis in die 1930er Jahre verkehrten auf ihm zumeist mit Torf für Hamburg beladene Lastkähne.
Der Kudenseer Kanal wird in der Örtlichkeit "Kleiner Kanal" genannt, um ihn im Sprachgebrauch vom Nord- Ostsee Kanal zu unterscheiden.

Bildrechte: Kunstanstalt H. Sonn, Hamburg
Anmerkung: Die Ansichtskarte befindet sich in einer externen Sammlung

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1915 - Büttel und Bütteler Kanal

1915 Büttel und Bütteler Kanal.
Blick vom Elbdeich auf den Bütteler Kanal und die an seinem linken Ufer stehenden Gebäude.
Büttel war lange Zeit eine Schiffer-Siedlung, wobei die Wohnhäuser der Schiffer am Kanal standen und die Schiffe direkt davor einen Liegeplatz hatten. An den jeweiligen Liegeplätzen waren zum Wasser herab führende Treppen angelegt worden; an der Böschung des Kanals befinden sich in dem kurzen Abschnitt allein vier derartige Treppen.
Ganz im Hintergrund links ist die 1902 erbaute Brücke im Zuge der von Wilster nach Brunsbüttel führenden Chaussee zu erkennen.
Der Bütteler Kanal, dessen im Bereich der Ortschaft liegende Bereich als Hafen genutzt wurde, hatte über die Deichschleuse Zugang zur Elbe. Über den Burg-Kudensee-Kanal fuhren bis in die 1930er Jahre sehr viele mit Torf für Hamburg beladene Lastkähne; der Torf stammte aus der Abtorfung des ehemaligen Grenzmoores (die vom Kudensee ausgehende sogenannte "Seebank" reichte ursprünglich bis zur Elbe und galt aus Verteidigungsgründen als auch aus Gründen des Sturmflutschutzes lange Zeit als unantastbar) zwischen Dithmarschen und Steinburg.
Der alte historische Ort Büttel hat zwischenzeitlich aufgehört zu existieren, nachdem wegen der Industrieansiedlung seit Mitte der 1970er Jahre bis auf 17 von ursprünglich 200 Häusern alle abgebrochen und die Bewohner umgesiedelt wurden.

Bildrechte: Carl Kuskop, Wilster

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1902 - Bau der Chaussee Brücke über den Bütteler Kanal

1902 Bau der Chaussee Brücke über den Bütteler Kanal
Im Jahre 1902 wurde im Zuge der von Wilster nach Brunsbüttelkoog führenden Chaussee eine neue und in Stahlfachwerk ausgeführte Straßenbrücke über den Bütteler Kanal.
Der Bütteler Kanal - auch als Burg- Kudenseer Kanal bezeichnet wurde 1765 gebaut. Er diente der Entwässerung des Kudensees und der sehr tief gelegenen Niederungsflächen vor der Geest. In Zusammenhang mit der Abtorfung des Hochmoores wurde er auch als Transportweg für die Torfkähne genutzt, welche ihre Fracht am Bütteler Hafen umschlugen, von wo aus sie zumeist weiter nach Hamburg transportiert wurde. Der Umschlagsplatz in Büttel lag nahe dem Gasthof Rusch in unmittelbarer Nähe der Brücke.

Bildrechte: nicht bekannt

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1920 - Partie am Bütteler Kanal

1920 Partie am Bütteler Kanal
Das künstlich gegrabene Gewässer führt je nach Örtlichkeit unterschiedliche Bezeichnungen.
Der kleine Kanal (daher örtlich in der Gemeinde Kudensee auch als „Lütten Kanol“ bezeichnet) ist 1765 zur Verbesserung der Vorflut für die um den Kudensee gelegenen Niederungen gebaut worden und diente lange Zeit auch der Torfschifffahrt als Transportweg, auf welchem der vom damaligen Hochmoor abgebaute Torf nach Büttel an der Elbe befördert wurde, von wo er weiter zumeist nach Hamburg umgeschlagen wurde.
Als Burg-Kudenseer Kanal schuf er eine Verbindung von der Elbe bei Büttel zur Burger Au (Walburgs-Au); man konnte auf ihm von Büttel über den Kudenseer Kanal, den Kudensee, die Burger Au, die Holstenau und die Wilsterau bis zur Stör fahren. Mit dem Bau des Nord- Ostsee Kanals wurde er durchtrennt, konnte aber bei Kudensee von diesem mittels einer Schleuse erreicht werden, deren Relikte erst im Rahmen der in den vergangenen Jahren vorgenommenen Verbreiterung des NOK beseitigt wurden. Die Weiterfahrt in die Burger Au war seinerzeit über die Schleuse am Kattenstieg möglich oder auf der diesem gegenüber liegenden Seite über eine weitere Schleuse in die Wilsterau.
Seit den 1930er Jahren hat der kleine Kanal für die Schifffahrt keine Bedeutung mehr und dient ausschließlich der Entwässerung.

Bildrechte: Amandus Dohrn, Büttel

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1903 - Büttel, Siedlung und Hafen am Bütteler Kanal

1903 Büttel - Siedlung und Hafen am Bütteler Kanal
Das unmittelbar hinter dem Deich der Elbe gelegene Dorf Büttel war seinerzeit eine typische Schiffer-Siedlung.
Das Ortszentrum bildete der Hafen am Bütteler Kanal; unmittelbar vor dessen Zugang zur Elbe lagen die Häuser der Schiffer und der diese versorgenden Wirte und Händler
Der kleine Bütteler Hafen im Zuge des Burg Kudensee-Kanals hatte nicht nur einen Zugang zur Elbe. Kleine Frachtkähne konnten in früheren Zeiten von dort über den genannten Kanal, den Kudensee, die Burger Au und die Holstenau / Wilsterau bis nach Wilster fahren und am Kasenort in die Stör gelangen. Das ist seit langem nicht mehr möglich.
Wohl gibt es noch die Gemeinde Büttel an der Elbe, jedoch der alte historische Ort hat aufgehört zu existieren. Die Flächen der Gemeinde sind in den 1970er Jahren zum Zwecke der Industrieansiedlung völlig überplant und entsprechend verändert worden.
Die Umsiedlung der Bevölkerung erfolgte in der ersten Hälfte der 1980er Jahre, fast alle Häuser wurden beseitigt. Von ursprünglich etwa 200 Häusern wurden bis auf 17 alle abgebrochen und die Bewohner umgesiedelt.
Heute erinnert nichts mehr an die einstige Idylle der Schiffersiedlung.

Bildrechte: Karl Kuskop, Wilster

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1910 - Lösch- und Landeplatz am Bütteler Kanal in Büttel

1910 Lösch- und Landeplatz am Bütteler Kanal in Büttel
Im Vordergrund der schiffbare Bütteler Kanal mit einem kleinen seine Ladung löschenden Frachtewer. Der Kanal konnte mittels einer Deichschleuse von der Elbe aus erreicht werden. Der 1765 erbaute Kanal diente der Entwässerung der Flächen am Kudensee, mit welchem er verbunden war. Gleichzeitig ermöglichte der Kanal Schifffahrt bis in die Burger Au und von dort weiter über Holstenau/Wilsterau und Stör zurück in die Elbe.
Der Lösch und Landeplatz in Büttel lag in der Nähe der Straßenbrücke (rechts im Bild), welche im Zuge der Landstraße von Wilster nach Brunsbüttel hier den Kanal überquert.
Im Hintergrund ist das 1901 begründete Gasthaus Rusch erkennbar, zu welchem der Löschplatz gehörte.
Links im Hintergrund die 1902 errichteten Gebäude der Bütteler Genossenschaftsmeierei.

Bildrechte: nicht bekannt; vermutlich Amandus Dohrn, Büttel

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1910 - Kudensee - Gasthof Zur Erheiterung

1910 Kudensee - Gasthof "Zur Erheiterung"
Die Gemeinde Kudensee hat ihren Namen nach dem auf Dithmarscher Gebiet gelegenen Kudensee, an dessen Rand sind einstmals lag.
Als „Uth dem Kudensee“ wurde der Ort 1454 erstmals urkundlich genannt.
Seit dem Bau des Nord-Ostsee-Kanals ist der Ort von dem gegenüber früheren Zeiten durch Entwässerungsmaßnahmen erheblich verkleinerten See getrennt.
Der 1765 zur Entwässerung des Sees gebaute Bütteler Kanal bzw. Burg-Kudenseer Kanal führt durch das Gemeindegebiet zur Elbe bei Büttel. Über ihn wurden erhebliche Mengen des aus den anliegenden Mooren abgebauten Torfs abtransportiert.
Der Gasthof „Zur Erheiterung“ von Witt lag direkt am Bütteler Kanal.

Bildrechte: Carl Kuskop, Wilster

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