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1794 - Nekrolog - 1794, den 8. Julius, Ernst Georg Sonnin, Baumeister in Hamburg

Nekrolog 1794 - Den 8. Julius, Ernst Georg Sonnin, Baumeister in Hamburg
Von den jemals in der Stadt Wilster tätig gewesenen Personen verdient es vorrangig der für die Errichtung der St. Bartholomäus Kirche verantwortlich gewesene Baumeister Ernst Georg Sonnin, hier vorgestellt zu werden.
In dem vorliegenden und 1796 erschienen Buch „Nekrolog für das Jahr 1794 - Nachrichten von dem Leben merkwürdiger in diesem Jahr verstorbener Personen, gesammelt von Friedrich Schlichtegroll“ findet sich ein 38 Seiten umfassender Eintrag über den Baumeister Ernst Georg Sonnin, welcher den Wilsteranern als Erbauer ihrer St. Bartholomäus Kirche bekannt ist.
Schlichtegroll verfaßte Nachrufe zu damals aktuell verstorbenen Persönlichkeiten; sein Bericht schildert mehr oder weniger umfangreich ihr Leben und ihr Werk nach dem damals zu ermittelnden Kenntnisstand und ist eine Fundgrube für Heimatinteressierte.
Wir erfahren über Ernst Georg Sonnin, daß dieser am 10. Juni 1713 geboren wurde in Quitzow bei Perleberg, wo sein Vater Prediger war. Ernst Georg Sonnin war der zweitälteste Sohn von insgesamt acht Geschwistern. Er kam im Alter von 12 Jahren nach dem Tode seines Vaters an das Christianeum in dem damals zu Dänemark gehörenden Altona. Er war in vielen Sprachen, so in Latein, Griechisch, Hebräisch und anderen orientalischen Sprachen sehr gut ausgebildet. In den Jahren von 1729 bis 1943 studierte er zunächst Theologie und sodann Mathematik in Halle und Jena.
In Hamburg wirkte er als Privatlehrer für Mathematik und Latein und betrieb – auch als Erfinder – eine Werkstatt für feinmechanische Gerätschaften.
Daneben erfahren wir etwas über Sonnin´s Jugend, seine Freundschaften, seinen Charakter und auch über den Umstand, daß er zeitlebens offenbar ein lausiger Geschäftsmann war.
Nachdem Sonnin zunächst wegen seiner ingenieurtechnischen Fähigkeiten häufig bei der Instandsetzung verschiedener Gebäude, insbesondere von Kirchen, eingeschaltet war, wurde er allein zuständig bei Planung und Bau eines Bierbrauhauses in Altona. Die Arbeiten zur Errichtung der Hamburger St. Michaelis Kirche (dem Michel) waren sein zweiter größerer Auftrag. Zunächst dort nur ab 1750 als Mitbaumeister tätig, avancierte er bald zum alleinigen Baumeister.
Von den in der Folge von ihm betreuten Bauwerken – er wird auch als Erbauer des Doos´schen sowie des Michaelsen´schen Palais in Wilster vermutet – und seinen weiteren Tätigkeiten soll hier insbesondere der 1775 bis 1781 erfolgte Bau der St. Barholomäus Kirche in Wilster genannt werden.
Sonnin hatte sich zuvor einen besonderen Namen damit gemacht, daß er mehrere hohe Türme, die aus ihrer senkrechten Lage gewichen und vom Einsturz bedroht waren, wieder gerade richten ließ; genannt sind für Hamburg der St. Nicolai Dom und die St. Katharinen Kirche sowie Kirchtürme in Stade und Bergedorf.
Für Wilster ist zu diesem Thema speziell angeführt:
„Zu Wilster hatte eine noch gute und dauerhafte Thurmspitze ein sehr verfallenes Mauerwerk zum Untertheil; Sonnin stützte die Thurmspitze ab, nahm das alte Mauerwerk zu 50 Fuß hoch weg, führte ein neues auf und schraubte die Thurmspitze, etwa 150 Fuß hoch, noch um 20 Fuß höher, drehete sie auch zum Theil um ihre Achse, indem er der neuen Kirche zugleich eine bessere Lage gegeben hatte.“
Ernst Georg Sonnin starb am 08.06.1794 in Hamburg; er fand seine letzte Ruhestätte im Gruftgewölbe der St. Michaeliskirche zu Hamburg.
Als Baumeister ihrer wunderschönen und dem St. Bartholomäus geweihten Kirche ehren die Wilsteraner Ernst Georg Sonnin damit, daß sie ihre Kirche vorrangig als Sonnin Kirche bezeichnen.
Bild 4: Posthumes Porträt des Baumeisters Ernst Georg Sonnin, von Johann Marcus David (1764-1815) im Jahre 1802 gemalt.

Weitere Informationen gibt es hier zu Ernst Georg Sonnin

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1794 - Baumeister Ernst Georg Sonnin - Erbauer der St. Bartholomäus Kirche

1794 Baumeister Ernst Georg Sonnin - Erbauer der St. Bartholomäus Kirche
Von den jemals in der Stadt Wilster tätig gewesenen Personen verdient es vorrangig der für die Errichtung der St. Bartholomäus Kirche verantwortlich gewesene Baumeister Ernst Georg Sonnin, hier vorgestellt zu werden.
Ernst Georg Sonnin wurde am 10. Juni 1713 in Quitzow bei Perleberg geboren. Er war der zweitälteste Sohn von insgesamt acht Geschwistern; sein Vater war Prediger. Nach dessen Tod kam er im Alter von 12 Jahren an das Christianeum in dem damals zu Dänemark gehörenden Altona.
In den Jahren von 1729 bis 1743 studierte er zunächst Theologie und sodann Mathematik in Halle und Jena.
In Hamburg wirkte er als Privatlehrer für Mathematik und Latein und betrieb – auch als Erfinder – eine Werkstatt für feinmechanische Gerätschaften.
Wegen seiner ingenieurtechnischen Fähigkeiten wurde er häufig bei der Instandsetzung verschiedener Gebäude und insbesondere von Kirchen eingeschaltet.
Die Arbeiten zur Errichtung der Hamburger St. Michaelis Kirche (dem Michel) waren sein zweiter größerer Auftrag. Zunächst dort nur ab 1750 als Mitbaumeister tätig, avancierte er bald zum alleinigen Baumeister.
Von den in der Folge von ihm betreuten Bauwerken – er wird auch als Erbauer des Palais Doos sowie des Palais Michaelsen Palais in Wilster vermutet – soll hier insbesondere der 1775 bis 1780 erfolgte Bau der St. Barholomäus Kirche in Wilster genannt werden.
Ernst Georg Sonnin starb am 08.06.1794 in Hamburg; er fand seine letzte Ruhestätte im Gruftgewölbe der St. Michaeliskirche zu Hamburg.
Als den Baumeister ihrer wunderschönen und dem St. Bartholomäus geweihten Kirche ehren die Wilsteraner Ernst Georg Sonnin damit, daß sie ihre Kirche auch als Sonnin Kirche bezeichnen.

Anmerkungen: Die vorgestellte Abbildung wurde freundlicherweise zur Verfügung gestellt von der evangelisch lutherischen Kirchengemeinde Wilster.

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1972 - St. Bartholomäus Kirche, Sonnin Straße

1972 St. Bartholomäus Kirche
Die Nordseite der Wilsteraner St. Bartholomäus-Kirche; davor der freie Platz (Bereich der heutigen Sonnin Straße) der zuvor (1963) abgebrochenen alten Turnhalle.
Der Bereich der hier neu angelegten Sonnin Straße blieb bis 1975 unbebaut.
Die Kirche wurde von dem Hamburger Baumeister Ernst-Georg Sonnin entworfen und unter seiner Leitung gebaut; am 02. Juli 1780 wurde sie eingeweiht.
Der schlanke Helm über dem achteckigen Turm (ein Relikt der Vorgänger-Kirche) ist 52 m hoch. Der Helm des Turmes hat 1967/68 anstelle der ursprünglichen blaugrauen Eindeckung mit Schiefer eine Eindeckung aus Kupfer-Platten erhalten. Elegant konkav geschwungen ist der Anschluß des Turmes an das hohe wuchtige und dennoch transparent wirkende Kirchenschiff.
Im Vordergrund rechts das Reklame-Schild des damaligen Wilsteraner Photographen Werner Behning, dem und dessen Vorgängern die Stadt Wilster viele alte Aufnahmen seines Straßenbildes verdankt.

Bildrechte: Verlag Stramm & Co., St. Michaelisdonn

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1994 - Sonnin Straße, Colosseum Platz, Markt, Kirche

1994 Sonnin Straße, Colosseum Platz, Markt, Kirche
Blick vom Dach des an der Zingelstraße stehenden ehemaligen Wohnhauses für Lehrer auf das Zentrum derStadt Wilster.
Bild 1: Im Vordergrund die schmale Zingelstraße; ganz links das Pastorat der ev.-luth. Kirchengemeinde Wilster, davor die Sonnin-Straße; zentral die Kirche St. Bartholomäus.
Bild 2: Rechts die Kirche St Bartholomäus, links davon das alte Pastorat und ganz links der Neubau des Pastorats, davor die Sonnin-Straße.
Bild 3: Links im Anschnitt der Colosseumplatz mit dem an seinem Rand angelegten alleeähnlichen Fußweg; rechts das neue und alte Pastorat der ev. luth. Kirchengemeinde Wilster.

Bildrechte: Ralf Steffens, Luzern, Schweiz

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1966 - spätere Sonnin Straße und Kirche St. Bartholomäus

1966 spätere Sonnin-Straße und Kirche St. Bartholomäus
Nachdem 1963 der Abbruch der baufälligen alten Turnhalle am Markt (sie stand im Bereich der Einmündung der heutigen Sonnin-Straße in den Markt) erfolgt war, wurde ein weitgehend unverstellter Blick vom Trichter beim Colosseum zur Kirche St. Bartholomäus möglich.
In dem hellen Gebäude rechts - es diente ursprünglich als Schulgebäude - war nach dem II. Weltkrieg die Außenstelle Wilster des Arbeitsamtes Elmshorn untergebracht. Das Gebäude wurde 1970 ebenfalls beseitigt.
Die Fläche wurde 1975 wieder einer Bebauung zugeführt.
Rechts ist der Garten der Gaststätte im "Trichter" zu sehen.
Im Anschnitt ist rechts erkennbar das Geschäftshaus und Atelier des Fotografen Werner Behning, dem Wilster viele Aufnahmen zu verdanken hat.
Links das Pastorat und der anschließende Garten, in welchem heute das Gemeindehaus steht.

Bildrechte: Werner Behning, Wilster
Anmerkung: Robert Friedrichs macht sich seit Jahren dadurch verdient, daß er alte Foto aus der Sammlung seines Großvaters Werner Behning als Repros alter Postkarten oder mittels des Alt-Wilster-Kalender interessierten Heimatfreunden anbietet. Wer diese oder von den Originalnegativen gezogene Fotografien erwerben möchte, den verweisen wir auf die Seite Alt-Wilster

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1950 - Dachkonstruktion der St. Bartholomäus Kirche

1950 Dachkonstruktion der St. Bartholomäus Kirche
Die St. Bartholomäus-Kirche in Wilster wurde von dem Hamburger Baumeister Ernst-Georg Sonnin entworfen und unter seiner Leitung in den Jahren 1775 bis 1780 errichtet.
Die Wilsteraner Kirche gilt als die größte einschiffige Hallenkirche in Schleswig-Holstein; das frei tragende Hängewerk der Dachkonstruktion ist beeindruckend.
Es ermöglicht den Verzicht von Pfeilern im Kirchenraum und schafft die Voraussetzung dafür, dass von allen Plätzen ein freier Blick zum Altar und zur Kanzel möglich ist. In dem gerne auch Sonnin-Kirche genannten Gotteshaus mit seinem von Licht durchfluteten Kirchenschiff bewirken die von Pilastern getrennten und dem Licht geöffneten hohen Fenster den Eindruck von Helligkeit und Offenheit.
In der Fachzeitschrift "Die Denkmalpflege" aus dem Jahre 1917 (19. Jahrgang, Nr. 13 und 14 v. 24.10.1917) wurde die von Sonnin gewählte Konstruktion des Daches der St. Bartholomäus Kirche gerühmt, "die Durchbildung des Dachstuhls und des Hauptgesimses machen der Tüchtigkeitt Sonnins alle Ehre"..."der das etwa 17,50m weite Kirchenschiff überspannende Dachstuhl, ein zweisäuliges Hängewerk, besteht auffallenderweise nur aus Vollbindern". Der gesamte Artikel ist mit den Abbildungen 2 - 4 wiedergegeben.

Bildrechte: nicht bekannt
Anmerkungen: Das Foto wurde freundlicherweise zur Verfügung gestellt von der evangelisch lutherischen Kirchengemeinde Wilster

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1968 - Sonnin Straße,Trichter, Colosseum, Arbeitsamt, Etatsrätin Doos Straße

1968 Sonnin Straße, Trichter, Colosseum, Arbeitsamt Nebenstelle, Etatsrätin Doos Straße
Blick vom Turm der St. Bartholomäus Kirche in nordwestliche Richtung.
Das heute nicht mehr vorhandene helle Gebäude beherbergte früher die Nebenstelle Wilster des Arbeitsamtes Elmshorn.
Die rechts daneben erkennbare Sonnin-Straße ist heute völlig umgebaut.
In Bildmitte die Gaststätte "Colosseum" mit dem historischen Trichter, dem ehemaligen Gartenhaus des Etatsrats Michaelsen, dessen Palais am Mark stand (im Bereich der heutigen Ausmündung der Sonnin-Straße).
Im Hintergrund ein Wohnblock an der Etatsrätin Doos Straße, welche heute nach rechts weitergeführt ist und an den seither gleichfalls verlängerten Klosterhof anschließt.

Bildrechte: Verlag der Wilsterschen Zeitung
Anmerkung: Das Foto stammt aus der 1990 erschienenen Jubiläums-Ausgabe der Zeitung

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1925 - Kirche St. Bartholomäus

1925 Kirche St. Bartholomäus
Die Wilsteraner Kirche wurde von dem Hamburger Baumeister Ernst-Georg Sonnin entworfen und unter seiner Leitung gebaut; am 02. Juli 1780 wurde sie eingeweiht. Sonnin war auch Baumeister der Hamburger St. Michaelis Kirche (Michel).
Der schlanke Helm über dem achteckigen Turm (ein Relikt der Vorgänger-Kirche) ist 52 m hoch: Elegant konkav geschwungen ist der Anschluß des Turmes an das hohe wuchtige und dennoch transparent wirkende Kirchenschiff.
Die ganze beschwingte Eleganz des Gotteshauses der St. Bartholomäus-Kirche (gerne auch Sonnin-Kirche genannt) wird auch innen mit seinem von Licht durchfluteten Kirchenschiff deutlich, bewirkt durch die von Pilastern getrennten und dem Licht geöffneten hohen Fenster. Die Wilsteraner Kirche gilt als die größte einschiffige Hallenkirche Schleswig-Holstein; das frei tragende Hängewerk der Dachkonstruktion ist beeindruckend.
Die vor der Kirche stehenden Granitpfosten für die Ketteneinfriedung wurden um 1970 entfernt; bereits 1950 hatte man die großen Kastanien gefällt und als Ersatz Linden gepflanzt.

Bildrechte: Robert Friedrichs, Wilster - Sammlung Werner Behning
Anmerkung: Robert Friedrichs macht sich seit Jahren dadurch verdient, daß er alte Foto aus der Sammlung seines Großvaters Werner Behning als Repros alter Postkarten oder mittels des Alt-Wilster-Kalender interessierten Heimatfreunden anbietet. Wer diese oder von den Originalnegativen gezogene Fotografien erwerben möchte, den verweisen wir auf die Seite Alt-Wilster

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1955 - Turmhelm der Kirche St. Bartholomäus zu Wilster

1955 Turmhelm der Kirche St. Bartholomäus zu Wilster
Zum Zeitpunkt der Aufnahme wurde offenbar der Wilsteraner Jahrmarkt gefeiert; Buden und Karussels umstanden das mächtige Gebäude der Kirche. Der Wilster Jahrmarkt wurde viele Jahrzehnte lang alljährlich traditionell am Freitag vor dem ersten Wochenende im August um 18:00 Uhr der Wilster Jahrmarkt eingeläutet (seit 2015 findet der Jahrmarkt in der Zeit Mitte Juli statt, um Überschneidungen mit anderen überörtlichen Festivitäten zu vermeiden).
Der Turm der von dem Hamburger Baumeister Ernst-Georg Sonnin entworfenen und unter seiner Leitung gebauten am 02. Juli 1780 eingeweihten Wilsteraner Kirche mit seinem spitzen, leicht gedrehten und etwas schiefen Helm ist 52 m hoch.
Der Sockel des achteckigen Turms stammt noch von dem Vorgängerbau der Kirche; der Turmhelm ist beim Bau der neuen Kirche nach den Plänen des Baumeisters Ernst-Georg Sonnin in einer für die damalige Zeit spektakulären Akttion angehoben worden. In einer zeitgenössischen Schrift heißt es dazu: (Der Turm der Kirche) „Zu Wilster hatte eine noch gute und dauerhafte Thurmspitze ein sehr verfallenes Mauerwerk zum Untertheil; Sonnin stützte die Thurmspitze ab, nahm das alte Mauerwerk zu 50 Fuß hoch weg, führte ein neues auf und schraubte die Thurmspitze, etwa 150 Fuß hoch, noch um 20 Fuß höher, drehete sie auch zum Theil um ihre Achse, indem er der neuen Kirche zugleich eine bessere Lage gegeben hatte.“
Der Helm des Kirchturmes war bis 1967 mit Schieferplatten eingedeckt. Er hat dann anstelle der ursprünglichen blaugrauen Eindeckung mit Schiefer eine Eindeckung aus Kupfer-Platten erhalten, welche zwischenzeitlich eine schöne grünliche Patina angesetzt hat. Ausschlaggebender Grund für diese Investition war, dass die alte Eindeckung des Turms mit Schieferplatten sehr sturmanfällig war und daher oft repariert werden mußte. Auch Wetterhahn und Kugel an der Spitze des Turmes erforderten mehrmals Reparaturen.

Bildrechte: Werner Behning, Wilster
Anmerkung: Robert Friedrichs macht sich seit Jahren dadurch verdient, daß er alte Foto aus der Sammlung seines Großvaters Werner Behning als Repros alter Postkarten oder mittels des Alt-Wilster-Kalender interessierten Heimatfreunden anbietet. Wer diese oder von den Originalnegativen gezogene Fotografien erwerben möchte, den verweisen wir auf die Seite Alt-Wilster

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2005 - Bartholomäus Kirche zu Wilster - erbaut 1775 bis 1780

2005 Bartholomäus Kirche Wilster
Die Kirche St. Bartholomäus wurde in den Jahren 1775 bis 1780 nach Plänen und unter der Aufsicht des Baumeisters Ernst Georg Sonnin errichtet.
Der schlanke Helm über dem achteckigen Turm (ein Relikt der Vorgänger-Kirche) ist 52 m hoch. Elegant konkav geschwungen ist der Anschluß des Turmes an das hohe wuchtige und dennoch transparent wirkende Kirchenschiff. Die Kirche ist durch die hohen Fenster vom Sonnenlicht hell durchflutet. Die Emporen und die Pilaster zwischen den Fenstern wirken elegant; die obere Empore ist im Bereich der Orgel unterbrochen.
Die mächtige Hallenkirche gilt vielen als die wohl gültigste Lösung des lutherisch-protestantischen Kirchenbaues - und die Wilsteraner können mit Stolz und Demut auf ihre wunderschöne Kirche schauen!
Nach dem Erbauer, welcher auch die Hamburger St. Michaelis Kirche (den „Michel“) erbaute, wird die wilsteraner Kirche auch häufig „Sonnin Kirche“ genannt.
Die Bauzeit fiel in die dreißigjährige Amtszeit des Wilsteraner Bürgermeisters Hein von Holten (geb. 24.03.1694, gest. 06.08.1785). Am 02. Juli 1780 wurde die Kirche eingeweiht.
Bild links: die Kirche St. Bartholomäus von der Straße Op de Göten aus gesehen.
Bild rechts oben: Blick durch den Innenraum der Kirche auf den Altar und die oberhalb von diesem angebrachte Kanzel, die von allen Plätzen in der Kirche gesehen werden kann
Bild rechts unten: Blick auf die Orgel , welche an der dem Turm zugewandten Seite dem Altar und der Kanzel direkt gegenüber auf der Orgel-Empore steht.
Hier gibt es spezielle Informationen zur Orgel

Bildrechte: Postkartenverlag bildundkarten; Foto Inge und Erhard Tagge, Münsterdorf
Anmerkung: Die Ansichtskarten des Verlages bildundkarten mit sehr charakteristischen Motiven aus vielen Orten Schleswig-Holsteins zeichnen sich fotografisch durch besondere Perspektiven und farbliche Brillanz aus.

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1937 - Straße Op de Göten und Marktplatz mit der Kirche

1937 Straße Op de Göten und Marktplatz mit der Kirche
Die nach dem Entwurf und unter der Bauleitung von Baumeister Ernst-Georg Sonnin in den Jahren 1775 bis 1781 erbaute St. Bartholomäus Kirche in Wilster beherrscht mit ihrer Silhouette das Bild der kleinen schönen alten Stadt.
Der Sockel ihres Turmes stammt noch von der Vorgängerkirche - der Turmhelm wurde von Sonnin in einer Bewunderung abverlangenden Aktion angehoben. In einer zeitgenössischen Schrift heißt es dazu: (Der Turm der Kirche) „Zu Wilster hatte eine noch gute und dauerhafte Thurmspitze ein sehr verfallenes Mauerwerk zum Untertheil; Sonnin stützte die Thurmspitze ab, nahm das alte Mauerwerk zu 50 Fuß hoch weg, führte ein neues auf und schraubte die Thurmspitze, etwa 150 Fuß hoch, noch um 20 Fuß höher, drehete sie auch zum Theil um ihre Achse, indem er der neuen Kirche zugleich eine bessere Lage gegeben hatte.“
Links ist im Anschnitt das im II. Weltkrieg bei dem Bombenangriff auf Wilster - so wie auch die Kirche - schwer beschädigte und heute nicht mehr vorhandene Hotel "Wilstermarsch-Haus" von Jacobs zu erkennen sowie rechts das 1912/13 errichtete Wohn-und Geschäftshaus der damaligen Firma J.P.T. Andersen Söhne.
Mitten in der Einmündung der Op de Göten in den Markt steht ein Fahrbahnteiler mit einem Wegweiser.

Bildrechte: nicht bekannt
Das Foto wurde freundlicherweise zur Verfügung gestellt von Jan Hilbert, Sievershütten

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1775 - Zeichnung -- Querschnitt der neuen Kirche

1775 "Durchschnitt (Querschnitt) nach der Breite" für die neue Kirche
Die St. Bartholomäus-Kirche zu Wilster wurde von dem Hamburger Baumeister Ernst-Georg Sonnin entworfen und unter seiner Leitung in den Jahren 1775 bis 1780 errichtet; am 02. Juli 1780 wurde sie eingeweiht.
Die abgebildete Federzeichnung aus der Hand des Ernst Georg Sonnin wurden von diesem mit Datum vom 1. Mai 1775 gefertigt (sh. Abbildung 3).
Die Wilsteraner Kirche gilt als die größte Hallenkirche Schleswig-Holstein; das frei tragende Hängewerk der Dachkonstruktion ist beeindruckend.
Es ermöglicht den Verzicht von Pfeilern im Kirchenraum und schafft die Voraussetzung dafür, dass von allen Plätzen ein freier Blick zum Altar und zur Kanzel möglich ist. In dem gerne auch Sonnin-Kirche genannten Gotteshaus mit seinem von Licht durchfluteten Kirchenschiff bewirken die von Pilastern getrennten und dem Licht geöffneten hohen Fenster den Eindruck von Helligkeit und Offenheit.
Die mächtige Hallenkirche gilt heute vielen Experten als die wohl überzeugendste Lösung des lutherisch-protestantischen Kirchenbaus.

Bildquelle: Bildarchiv Foto Marburg

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1964 - St. Bartholomäus Kirche - Kanzelaltar

1964 St. Bartholomäus Kirche - Kanzelaltar
Die Kirche St. Bartholomäus wurde in den Jahren 1775 bis 1780 nach Plänen und unter der Aufsicht des Baumeisters Ernst Georg Sonnin errichtet.
Die Kirche ist durch die hohen Fenster vom Sonnenlicht hell durchflutet.
Die mächtige Hallenkirche gilt vielen als die wohl gültigste Lösung des lutherisch-protestantischen Kirchenbaues - und die Wilsteraner können mit Stolz und Demut auf ihre wunderschöne Kirche schauen!
Nach dem Erbauer, welcher auch die Hamburger St. Michaelis Kirche (den „Michel“) erbaute, wird die Wilsteraner Kirche auch häufig „Sonnin Kirche“ genannt.
Die Bauzeit fiel in die dreißigjährige Amtszeit des Wilsteraner Bürgermeisters Hein von Holten (geb. 24.03.1694, gest. 06.08.1785). Am 02. Juli 1780 wurde die Kirche eingeweiht.
Das Foto zeigt den Altar und die oberhalb von diesem angebrachte Kanzel, die von allen Plätzen in der Kirche gesehen werden kann. Ihm gegenüber, auf der Turmseite der Kirche, befindet die Orgel auf der Orgel-Empore steht.
Über der Kanzel befinden sich die 1779 von dem Hamburger Bildhauer Ernst Strangard geschitzten lebensgroßen hölzernen Skulpturen des gekreuzigten Christus sowie der vier Evangelisten.
Bei dem Luftangriff am 15. Juni 1944 auf die Stadt Wilster war die Kirche schwer beschädigt worden, weshalb sie danach in zwei Bauabschnitten, nämlich von 1947 bis 1954, sowie von 1963 bis 1964 wieder hergestellt wurde. Bei der letzten Renovierung war u.a. der gesamte Innenputz der Kirche ersetzt worden (hieran hat der Betreiber dieser Heimat-Seite als junger Maurerlehrling mitgewirkt), die Logen beiderseits des Altars wieder hergestellt und der gesamte Innenraum nach altem Vorbild farblich neu gestaltet worden.
Das Foto zeigt den Zustand unmittelbar nach der Wiederherstellung.

Bildrechte: 1964 Landesamt für Denkmalpflege, Kiel
Quelle: Bildarchiv Foto Marburg

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1899 - St. Bartholomäus-Kirche in Wilster

1899 St. Bartholomäus-Kirche zu Wilster
Die St. Bartholomäus-Kirche in Wilster wurde von dem Hamburger Baumeister Ernst-Georg Sonnin entworfen und unter seiner Leitung in den Jahren 1775 bis 1780 errichtet.
Der schlanke und seinerzeit in einer bemerkenswerten Aktion etwa 6 Meter höher gesetzte Helm über dem achteckigen Turm (der Vorgänger-Kirche) ist 52 m hoch.
Elegant konkav geschwungen ist der Anschluß des Turmes an das hohe wuchtige und dennoch transparent wirkende Kirchenschiff.
In dem gerne auch Sonnin-Kirche genannten Gotteshaus mit seinem von Licht durchfluteten Kirchenschiff bewirken die von Pilastern getrennten und dem Licht geöffneten hohen Fenster den Eindruck von Helligkeit und Offenheit.
Die Wilsteraner Kirche gilt als die größte einschiffige Hallenkirche in Schleswig-Holstein; das frei tragende Hängewerk ihrer Dachkonstruktion ist beeindruckend.
Der Innenraum der Kirche besticht durch seine Klarheit; über dem Altar auf der Ostseite ist die Kanzel angeordnet, von welcher der Pastor alle Sitzplätze in der Kirche sehen kann, so wie auch er von allen Besuchern gesehen werden kann. Die große Orgel steht dem Altarraum mit der Kanzel direkt gegenüber.
Neben der Kanzel befand sich früher eine große Uhr – ein für eine Kirche sehr ungewöhnliches Interieur.

Bildrechte: Carl Kuskop, Wilster
Anmerkung: Neben der auf blauem Karton gedruckten Karte besteht auch eine Version auf Normalpapier; die gleichfalls vorgestellte Variante befindet sich in der Sammlung Udo Urban, Wilster

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1966 - Kirche St. Bartholomäus, Marktplatz

1966 Kirche St. Bartholomäus, Marktplatz
Marktplatz und Südseite der Wilsteraner St. Bartholomäus-Kirche;
Die rechts der im Viereck zu Stelen aufgestellten weißen Steinen zuvor vorhanden gewesene Aufpflasterung für die ehemalige Haltestelle der Omnibusse ist nicht mehr vorhanden. Der Bereich wird wie umlaufend die gesamte Fläche vor der Kirche für Kfz.-Stellplätze genutzt.
Die das eigentliche Kirchengelände optisch vom übrigen Marktplatz abtrennende und die Kirche umgebende Reihe granitener Poller - zwischen diesen waren zuvor schwere schmiedeeiserne Ketten gespannt - sind leider in den Jahren zuvor beseitigt worden.
Die Kirche wurde von dem Hamburger Baumeister Ernst-Georg Sonnin entworfen und unter seiner Leitung gebaut (daher auch von den Wilsteranern Sonnin Kirche genannt); am 02. Juli 1780 wurde sie eingeweiht.
Der schlanke Helm über dem achteckigen Turm (er ist von der Vorgänger-Kirche übernommen) ist 52 m hoch. Elegant konkav geschwungen ist der Anschluß des Turmes an das Kirchenschiff.
Am rechts im Anschnitt erkennbaren Geschäftshaus J.P.T. Andersen wurden zum Zeitpunkt der Aufnahme als Ersatz für die zuvor als Sonnenschutz vorhandenen Markisen weit vorkragende Gesimse über den Schaufenstern installiert.

Bildrechte: Cramers Kunstanstalt, Dortmund
Anmerkung: Das Foto diente als Vorlage für eine Ansichtskarte

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1907 - St. Bartholomäus Kirche, Marktplatz

1907 St. Bartholomäus Kirche, Marktplatz
Der Blick durch die unbelaubten die Kirche umstehenden Kastanienbäume läßt die ganze beschwingte Eleganz des vom Hamburger Baumeister Ernst-Georg Sonnin geplanten Gotteshauses der St. Bartholomäus-Kirche (gerne auch Sonnin-Kirche genannt) erkennen.
Der schlanke Helm über dem achteckigen Turm (er stammt noch von der Vorgänger-Kirche), der konkav geschwungene Anschluß an das Kirchenschiff mit seinen von Pilastern getrennten dem Licht geöffneten hohen Fenstern.

Bildrechte: Carl Kuskop, Ansichtskartenverlag, Wilster

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1949 - Turm der Kirche St. Bartholomäus

1949 Turm der Kirche St. Bartholomäus
Bei den im Vordergrund zu sehenden Persenningen handelt es sich womöglich um Abdeckungen damaliger Jahrmarktsbuden.
Die dahinter aufragenden im Jahr 1862 gepflanzten und seither die Kirche umsäumenden und hoch aufgewachsenen Kastanien Bäume wurden 1950 gefällt. Als Ersatz wurden Lindenbäume gepflanzt.
Der spitze, leicht gedrehte Helm des Turmes ist 52 m hoch; er stammt noch von dem 1775 wegen Baufälligkeit abgebrochenen Vorgängerbau der in den Jahren 1775 bis 1780 gebauten heutigen St. Bartholomäus Kirche.
Der Turmhelm wurde von Baumeister Ernst Georg Sonnin in einer Bewunderung abverlangenden Aktion angehoben. In einer zeitgenössischen Schrift heißt es dazu: "(Der Turm der Kirche) zu Wilster hatte eine noch gute und dauerhafte Thurmspitze ein sehr verfallenes Mauerwerk zum Untertheil; Sonnin stützte die Thurmspitze ab, nahm das alte Mauerwerk zu 50 Fuß hoch weg, führte ein neues auf und schraubte die Thurmspitze, etwa 150 Fuß hoch, noch um 20 Fuß höher, drehete sie auch zum Theil um ihre Achse, indem er der neuen Kirche zugleich eine bessere Lage gegeben hatte.“

Bildrechte: nicht bekannt
Quelle: Bildarchiv Foto Marburg

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1965 - St. Bartholomäus-Kirche, Innenraum

ca. 1965 Innenraum der St. Bartholomäus Kirche
Die ganze beschwingte Eleganz des vom Hamburger Baumeister Ernst-Georg Sonnin geplanten Gotteshauses der St. Bartholomäus-Kirche (gerne auch Sonnin-Kirche genannt) wird auch innen mit seinem von Licht durchfluteten Kirchenschiff deutlich, bewirkt durch die von Pilastern getrennten und dem Licht geöffneten hohen Fenster. Die Wilsteraner Kirche gilt als die größte einschiffige Hallenkirche Schleswig-Holstein; das frei tragende Hängewerk der Dachkonstruktion ist beeindruckend.

Bildrechte: nicht bekannt; Signatur: 52775

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1928 - Bartholomäus Kirche

1928 Bartholomäus Kirche
Die St. Bartholomäus-Kirche (gerne auch Sonnin-Kirche nach dem Baumeister Ernst-Georg Sonnin genannt) zu Wilster ist ein sehr schönes und beeindruckendes Gotteshaus.
Die es umsäumenden und 1862 gepflanzten hoch aufgewachsenen Kastanien wurden 1950 gefällt und durch Neuanpflanzungen (Linden) ersetzt.
Auch die steinernen mit schmiedeeisernen Ketten verbundenen Poller sowie die Litfaßsäule mußten ab 1960 schrittweise weichen.
Es ist wünschenswert, wenn die Abgrenzung des eigentlichen Kirchengrundstücks in seinem ursprünglichen Erscheinungsbild mit den Granitpfeiler und den dazwischen gespannten schmiedeeisernen Ketten wieder hergestellt werden könnte.

Bildrechte: Ludwig Behning, Wilster
Anmerkung: Die beiden vorgestellten Varianten der Ansichtskarte unterscheiden sich durch die Art der Beschriftung.
Reg. mein-wilster: 1522.1 AK
Reg. mein-wilster: 1522.2 AK

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1932 - St. Bartholomäus Kirche

1932 St. Bartholomäus Kirche
Unverändert bietet sich Wilsters schöne St. Bartholomäus-Kirche (gerne auch Sonnin-Kirche nach dem Baumeister Ernst-Georg Sonnin genannt) dem Betrachter.
Nur die höher aufgewachsenen Kastanien machen die Zeitdifferenz deutlich; die Bäume wurden 1950 gefällt und durch Neuanpflanzungen (Linden) ersetzt.
Auch die steinernen mit schmiedeeisernen Ketten verbundenen Poller sowie die Litfaßsäule mußten ab 1960 schrittweise weichen.

Bildrechte: Verlag Chr. Schöning, Lübeck

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