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1912 Mühlenbetrieb Steffens in Kleve

1912 Mühlenbetrieb Steffens in Kleve
Die Windmühle ist 1880 in Kleve errichtet worden. Sie stand zuvor in Dellstedt in Dithmarschen, wurde dort abgebaut und im Aufrage des Müllers Hans Ruge in Kleve am Geestkamp wieder aufgebaut.
Nach zwei weiteren Vorbesitzern erwarb 1903 Fritz Steffens den Mühlenbetrieb, um ihn bereits im Folgejahr an seinen Sohn Johannes Fritz Steffens abzugeben.
Das Foto zeigt Johannes Steffens mit seiner Ehefrau Margaretha geb. Claußen, vier iher sechs Kinder sowie ein Dienstmädchen.
Auf der Galerie der Mühle sind drei weitere Personen zu erkennen; ein Kutscher sitzt auf dem Kutschbock des mit Getreidesäcken vollbeladenen Gespanns vor dem Wohnhaus.
Leider ist im I. Weltkrieg bereits im Jahr 1915 der Müller Johannes Steffens bei Kampfhandlungen gefallen, wonach seine Witwe den Müllereibetrieb gemeinsam mit einem Hilfsmann bis 1925 weiter führte, um ihn dann zu verpachten.
Im Jahr 1930 wurde der Betrieb aufgegeben.
Die Mühle verfiel in der Folge. In den 1940er Jahren war das Oberteil mit den Flügeln bereits demontiert und der Mühlenstumpf wurde von der Wehrmacht als Spähturm für mit dem Ziel Hamburg aus England anfliegende Bomberstaffeln genutzt.

Bildrechte: nicht bekannt
Das alte Foto wurde freundlicherweise zur Verfügung gestellt von Dieter Schröder, Kleve

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1913 - Kleve - Herrenhaus Gut Kleve, Ansicht des Dorfes

1913 Kleve - Herrenhaus Gut Kleve, Ansicht des Dorfes
oben: Herrenhaus Gut Kleve
Das heute so bezeichnete Gut Kleve war ursprünglich eine Schäferei, welche zum Gut Krummendiek gehörte und ab 1745 verpachtet wurde.
Das heute bestehende Herrenhaus wurde 1902 errichtet. Nachdem 1913 der Hamburger Fabrikant Emil Dralle (Erzeugnisse: Seifen, Parfüm und Kosmetikartikel) den Hof erwarb und zusätzliche Gebäude errichten ließ, erhielt das Anwesen die Bezeichnung „Gut Kleve“.
Seit 1927 befindet sich das Gut im Besitz der Familie Groth, welche den Betrieb im Verlaufe der Zeit auch touristischen Nutzungen zuführte. Bis 2015 wurde das Anwesen als Hotel Restaurant betrieben.
mittig: Blick auf Gebäude am Geestkamp.
Der hohe Schornstein gehörte zur Meierei Kleve.
Die heute nicht mehr vorhandene Getreide-Windmühle stand an der erhöht auf dem Geestrand verlaufenden Straße Geestkamp.
Die ursprünglich in Dellstedt, Dithmarschen, stehende Mühle war 1880 dort abgebaut und in Kleve wieder aufgebaut worden.
Nachdem die Mühle 1903 von Fritz Steffens erworben wurde, blieb sie im Besitz von dessen Familie, bis sie Anfang der 1930er Jahre aufgegeben wurde.
unten: Gewässer/Graben (vermutlich Burggraben/Mühlengraben am Gut Krummendiek)

Bildrechte: Carl Kuskop, Wilster

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1925 - Kleve - Gut Kleve, Gut Krummendiek, Getreide Windmühle

1925 Kleve - Gut Kleve, Gut Krummendiek, Getreide Windmühle
Der auf den aus der Marsch aufsteigenden Höhen des ehemaligen Kliffs (Klev) liegende und entsprechend seiner Lage benannte Ort wurde 1480 erstmals urkundlich erwähnt; er ist seit 1864 eine selbständige Gemeinde.
Sowohl auf der Geest als auch in der Marsch liegen Flächen der Gemeinde.
Das heute so bezeichnete Gut Kleve (sh. die oberen Abbildungen sowie links unten) war ursprünglich eine Schäferei, welche zum Gut Krummendiek gehörte und ab 1745 verpachtet wurde. Die bei den Gutsgebäuden gelegenen und heute noch bestehenden Teiche waren in der Folge des Betriebes einer dort betriebenen Ziegelei entstanden. Das heute bestehende Herrenhaus wurde 1902 errichtet. Nachdem 1913 der Hamburger Fabrikant Emil Dralle (Erzeugnisse: Seifen, Parfüm und Kosmetikartikel) den Hof erwarb und zusätzliche Gebäude errichten ließ, erhielt das Anwesen die Bezeichnung „Gut Kleve“. Seit 1927 befindet sich das Gut im Besitz der Familie Groth, welche den Betrieb im Verlaufe der Zeit auch touristischen Nutzungen zuführte. Bis 2015 wurde das Anwesen als Hotel Restaurant betrieben.
Der Vorgänger des Gutes Krummendiek (sh. Bild 2) bestand seit dem 13. Jahrhundert in der benachbarten Gemeinde Krummendiek und wurde im 30jährigen Krieg von den Schweden zerstört. Die Gutsherren hatten auch Besitzungen im Bereich der heutigen Gemeinde Kleve und wohnten nach der Zerstörung des Gutes auf dem zugehörigen Meierhof. Nach dem 1745 erfolgten Abbruch des Gebäudes wurde hier auf der sogenannten Olen Wurt ein neuer Herrensitz im Stile einer Burg errichtet. Das Bild unten rechts auf der Karte zeigt Zugang und Toranlage des Herrensitzes, welcher sich seit 1899 sich im Besitz der Familie Holst befindet.
Die heute nicht mehr vorhandene Getreide-Windmühle (vgl. Bild 3) - ein Galerie-Holländer - stand an der erhöht auf dem Geestrand verlaufenden Straße Geestkamp.
Die ursprünglich in Dellstedt, Dithmarschen, stehende Mühle war 1880 dort abgebaut und in Kleve wieder aufgebaut worden. Nachdem die Mühle 1903 von Fritz Steffens erworben wurde, blieb sie im Besitz von dessen Familie, bis sie Anfang der 1930er Jahre aufgegeben wurde.

Bildrechte: Carl Kuskop, Wilster

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1977 - Blick von Moorhusen nach Kleve

1977 Blick von Moorhusen nach Kleve
Von dem in der flachen Moormarsch gelegenen Moorhusen geht der Blick auf das am Rand der Geest (von „güst“ = leer, öde) gelegene Kleve.
Die aus der flachen ebenen Marsch aufsteigende Geest bei Kleve bildet die Begrenzung des Urstromtales der Elbe und somit auch des Landschaftsraumes der Wilstermarsch.
Das Wort Klev führt sich zurück auf Kliff bzw. Klift = Klippe und bezeichnet einen Steilhang.
Bild 1: Einmündung der Hauptstraße Moorhusen in die Hauptstraße in Kleve. In dem bereich verläuft die Grenze zwischen den beiden Gemeinden.
In dem langgestreckten Gebäude, welches an der etwas höher gelegenen Straße Geestkamp gelegen ist, wurde der Spar Markt von Lisa Haack betrieben.
Bild 2: Blick über die vor dem Fuß der Geest gelegene Moormarsch auf den Ort Kleve.
Bild 3: Winter 1977/78 Blick von Moorhusen nach Kleve
Bild 4: Winter 1977/78 Blick von Moorhusen nach Kleve. In dem Bungalow rechts war die örtliche Filiale der Verbandssparkasse Wilster untergebracht; Filialleiter war Herbert Sievers. Der Bungalow war 1971 auf dem Grundstück des bei einem Schadenfeuer abgebrannten Bauernhauses Clausen errichtet worden.
Das links davon stehende Gebäude ist das Gasthaus Klever Hof, welches seinerzeit von Werner Hell betrieben wurde.

Bildrechte: Familie Weyh, Moorhusen

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1965 - Kleve

1965 Kleve
Die aus den Ortsteilen Rahde und Kleve bestehende Gemeinde Kleve liegt 6 Kilometer nordöstlich von Wilster auf dem dort die Wilstermarsch landschaftlich begrenzenden Kliff der Geest.
Das Wort Kleve führt sich zurück auf Kliff bzw. Klift = Klippe und bezeichnet einen Steilhang.
Der eigentliche Ort entstand vor gut einem Jahrhundert, als sich zunehmend Katen und Höfe in der Umgebung der Güter Kleve und Krummendiek ansiedelten.
Seit 1864 ist Kleve als Gemeinde selbstständig.

Bildrechte: Verlag Stramm & Co., St. Michaelisdonn

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1972 - Kleve - Ortschaft am Übergang von Marsch und Geest

1972 Kleve - Ortschaft am Übergang von Marsch und Geest.
Das Luftbild zeigt die Straßen Geestkamp und Hauptstraße, welche beide beide parallel verlaufen auf dem für den Ort namengebenden Kleve - dem aus der Marsch aufsteigenden Geestrand.
Zentral sind die gebäude der damaligen Meierei Kleve sowie in deren unmittelbarer Nachbarschaft der Torso der Windmühle; die Erdholländer Mühle war bis 1953 in Betrieb.
Unterhalb der Straßen sind die für die Marsch typischen schmalen und von Grüppen entwässerten Beete zu erkennen, während die Flächen oberhalb bereits auf der Geest gelegen sind.
Das Wort Kleve führt sich zurück auf Kliff bzw. Klift = Klippe und bezeichnet einen Steilhang.
Der Kleve oder Klev bildet hier die Begrenzung des Urstromtales der Elbe, welches nach der letzten Eiszeit und dem danach steigenden Meeresspiegel mit Sedimenten aufgefüllt wurde. In der Zeit vor 7.000 Jahren erfolgte der Anstieg mit etwa 2 m im Jahrhundert relativ rasch. Danach trat eine Zeit auf, in welcher sich der Anstieg des Meeresspiegels verlangsamte, zeitweilig zum Stillstand kam und sogar Rückzugsphasen auftraten. Die vorrückende Nordsee überflutete das Gebiet und führte zu beständigen Über- und Umlagerungen. Die Ablagerungen stammten von den Gletschern im Osten und höhten das weite Urstromtal der Elbe allmählich auf. Durch Sedimentation entstand Marsch- und Schwemmland. Zuletzt erreichte das Meer den das Urstromtal der Elbe begrenzenden Geestrand. Sturmfluten formten ihn durch Abrasion um und bildeten das langgestreckte aus der Marsch aufragende Kliff – den Klev. Die ehemalige Meeresküste ist auf Luftbildern gut zu erkennen.

Bildrechte: Dieter Schröder, Kleve

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1911 - Postkarte Getreidehandlung und Mühlenbetrieb Gustav Lumpe

1911 Postkarte Getreidehandlung und Motor-Mühlenbetrieb Gustav Lumpe an der Straße Lange Reihe.
Die Mühle hatte im Ortsnetz von Wilster die Fernsprechnummer 2 .
Mit der Postkarte offerierte die Firma Lumpe einem in Friedrichstadt ansässigen Geschäftskunden verschiedene Produkte.
Bei dem im II. Weltkrieg am 15. Juni 1944 erfolgten Bombenangriff eines anglo-amerikanischen Bombergeschwaders auf die Stadt Wilster wurde der Mühlenbetrieb Lumpe wurde völlig zerstört und danach nicht wieder aufgebaut.

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1927 - Kellinghusen - Fahrzeuge Gütertransportgesellschaft Wilster, Mühlenbetrieb Volkery

1927 Kellinghusen - Fahrzeuge Gütertransportgesellschaft Wilster, Mühlenbetrieb Volkery aus Wilster
Offenbar anläßlich der Feiern zur Begehung des Jubiläums 50 Jahre Stadtrechte Kellinghusen - der Flecken war 1877 zur Stadt erhoben worden - war eine große Delegation aus Wilster in die Nachbarstadt gefahren.
In Kellinghusen Am Markt vor dem Hotel "Stadt Hamburg" (Wirt: A.F. Fiedler) haben mit vielen Gästen beladene Fahrzeuge der Firmen
- Gütertransportgesellschaft Wilster
- Mühlenbetrieb Heinrich Volkery
Aufstellung bezogen.
Es konnte noch nicht ermittelt, ob es sich bei der Gütertransportgesellschaft Wilster um einen Zusammenschluß örtlicher Fuhrunternehmer handelt. Im Adressbuch 1926 sind folgende aufgeführt:
August Engelke-Stock, Deichstraße 31
Heinrich Klingforth, Rumfletherstraße 20
Johannes Münster, Burgerstraße 9
Bernhard Schelig, Hinter der Stadt 38 (heutige Hans-Prox-Straße)
Klaus Schwarck, Schulstraße 14 (heutige Zingelstraße)
In dem auf dem abgebildeten Fahrzeug der Gütertransportgesellschaft als Adresse genannten Haus Schmiedestraße 24 wohnte seinerzeit der Kaufmann Johannes Rademann.

Bildrechte: Johannes Claudius Weyh, Wilster
Das Foto wurde freundlicherweise zur Verfügung gestellt von Martin Weyh

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1910 - Kleve - Gut Kleve

1910 Kleve - Gut Kleve.
Der auf den aus der Marsch aufsteigenden Höhen des ehemaligen Kliffs (Klev) liegende Ort wurde 1480 erstmals urkundlich erwähnt, er ist seit 1864 eine selbständige Gemeinde. Sowohl auf der Geest als auch in der Marsch liegen Flächen der Gemeinde.
Das heute so bezeichnete Gut Kleve war ursprünglich eine Schäferei, welche zum Gut Krummendiek gehörte und ab 1745 verpachtet wurde.
Die bei den Gutsgebäuden gelegenen und heute noch bestehenden Teiche waren in der Folge des Betriebes einer dort betriebenen Ziegelei entstanden.
Das heute bestehende Herrenhaus wurde 1902 errichtet. Nachdem 1913 der Hamburger Fabrikant Emil Dralle (Erzeugnisse: Seifen, Parfüm und Kosmetikartikel) den Hof erwarb und zusätzliche Gebäude errichten ließ, erhielt das Anwesen die Bezeichnung „Gut Kleve“.
Seit 1927 befindet sich das Gut im Besitz der Familie Groth, welche den Betrieb im Verlaufe der Zeit auch touristischen Nutzungen zuführte. Bis 2015 wurde das Anwesen als Hotel Restaurant betrieben.

Bildrechte: Carl Kuskop, Wilster

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1969 - Kleve - Winter im März - Chaos auf den Straßen

1969 Kleve - Winter im März - Chaos auf den Straßen
Ein heftiger Temperatursturz hatte Mitte März des Jahres 1969 den Winter nach Norddeutschland zurück gebracht.
Eisiger kräftiger Wind aus Nordost bewirkte den Rückgang der Temperaturen auf bis zu minus 15 Grad (örtlich noch kälter). Innerhalb weniger Stunden fiel großräumig bis zu 40 cm Neuschnee (in St. Peter Ording sogar 80 cm Schnee), welcher vom Wind örtlich zu meterhohen Schneeverwehungen zusammengetrieben wurde. Es kam zu Zugausfällen und Straßen wurden blockiert.
Die beiden vorgestellten Fotos vermitteln einen Eindruck von der Situation.
Bild 1 zeigt die Hauptstraße in Kleve am Ortsausgang in Blickrichtung Krummendiek. Das Gebäude rechts ist das der damaligen Schmiede von Theodor Herzberg.
Bild 2 zeigt in Kleve die Straße Sandkuhle in Richtung Huje.
Bild 3 zeigt den Blick vom Geestkamp über die an den Fuß des Klev angrenzende Marsch in Moorhusen; In Bildmitte ist der Milchtankwagen der damaligen Privatmeierei Kleve zu erkennen.

Bildrechte: Dieter Schröder, Kleve

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1961 - - 1979 private Meierei Schröder in Kleve a

1961 - 1979 private Meierei Schröder in Kleve
Vor einigen Jahrzehnten gab es noch in vielen Orten der Wilstermarsch Meiereien. Neben genossenschaftlichen Betrieben gab es auch private Unternehmen. In der Folge der Konzentrierung im Molkereisektor sind nach und nach alle kleinen Meiereien zur Betriebsaufgabe gezwungen worden. Heute gibt es in der gesamten Wilstermarsch keine einzige Meierei mehr.
Zuvor gab es Meiereien in Beidenfleth, Brokdorf, Büttel, Ecklak, Kleve, Nortorf, Sachsenbande, St. Margarethen, Wewelsfleth, Vaalermoor und in der Stadt Wilster, wobei es dort vor der 1927 erfolgten Gründung der Genossenschaftsmeierei drei derartige Betriebe gab.
Daneben erfolgte zu der Zeit auf vielen Höfen die Verarbeitung der Milch in Eigenregie.
In der mit ihrem Gemeindegebiet sowohl in der Marsch als auch auf der Geest gelegenen Gemeinde Kleve bestand seit dem Jahr 1895 eine Privat-Meierei. An den Betrieb, der am Geestkamp gelegen war, erinnert heute noch der von diesem abzweigende Meiereiweg.
Nachdem die Meierei seit 1925 von Willi Hamann geführt worden war, übernahm nach dessen Tod der Enkel Dieter Schröder im Jahr 1961 den Betrieb; der zu dem Zeitpunkt erst 24 Jahre alte Meierist hatte kurz zuvor seine Meisterprüfung abgelegt.
Der die Meierei bis zur 1979 erfolgten Betriebsaufgabe führende junge Inhaber erwarb sich mit seinen vielfach prämierten Produkten ein ganz ausgezeichnetes Renommee.
Die vorgestellten Fotos zeigen zu Beginn der 1960er Jahre die Anlieferung von Milch bei der am Geestkamp gelegenen Meierei.
Zulieferer waren Bauern in Kleve, Moorhusen, Krummendiek, Bekhof und Rahde.
Bild 1: Hugo Holst, Eigentümer von Gut Krummendek, bei der Anlieferung der Milch.
Bild 2: Anlieferung von Milch; im Hintergrund der flügellose Torso der Klever Mühle, welche 1953 ihren Betrieb einstellte.
Bild 3: Anlieferung mit dem Milch-Tanker an der überdachten Rampe.
Bild 4: Milchtransporter auf der Straße Geestkamp

Bildrechte: Dieter Schröder, Kleve

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1940 - Kleve - Wald, Gut Kleve, Gasthaus Klever Hof, Gemischtwarenhandlung am Geestkamp

1940 Kleve, Gemeinde am Rande der Wilstermarsch
oben links: Waldpartie auf der Geest bei Kleve
oben rechts: Gemischtwarenhandlung Robert Haack an der Straße Geestkamp.
mittig und unten rechts: Gut Kleve, Gutshaus (Bild 3) und Teiche.
Das heute so bezeichnete Gut Kleve war ursprünglich eine Schäferei, welche zum Gut Krummendiek gehörte und ab 1745 verpachtet wurde. Die bei den Gutsgebäuden gelegenen und heute noch bestehenden Teiche waren in der Folge des Betriebes einer dort betriebenen Ziegelei entstanden.
unten links (Bild 2): Das Gasthaus Klever Hof liegt am Übergang von der Marsch zur Geest. Wie alle damaligen Landgasthöfe verfügte der „Klever Hof“ seinerzeit auch über eine sogenannte Durchfahrt mit Ausspann für die mit ihren Fuhrwerken anreisenden Gäste.
Anmerkung. Die Schreiberin der Karte war vermutlich im Klever Hof beschäftigt. Sie schreibt u.a.: "Auf dieser Karte kannst Du Klever Hof mit Durchfahrt deutlich erkennen. Nebenbei die wunderbare Ansicht des Gutes und Teil des großen Waldes dicht bei uns."

Bildrechte: Carl Kuskop, Wilster

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1915 - Gut Kleve - Teiche und Herrenhaus

1915 Gut Kleve - Teiche und Herrenhaus.
Die Gemeinde Kleve hat sowohl auf der Geest als auch in der Marsch liegende Flächen.
Das heute so bezeichnete Gut Kleve war ursprünglich eine Schäferei, welche zum Gut Krummendiek gehörte und ab 1745 verpachtet wurde.
Die bei den Gutsgebäuden gelegenen und heute noch bestehenden Teiche waren in der Folge des Betriebes einer dort betriebenen Ziegelei entstanden.
Das heute bestehende Herrenhaus wurde 1902 errichtet.
Nachdem 1913 der Hamburger Fabrikant Emil Dralle (Erzeugnisse: Seifen, Parfüm und Kosmetikartikel) den Hof erwarb und zusätzliche Gebäude errichten ließ, erhielt das Anwesen die Bezeichnung „Gut Kleve“.
Seit 1927 befindet sich das Gut im Besitz der Familie Groth, welche den Betrieb im Verlaufe der Zeit auch touristischen Nutzungen zuführte. Bis 2015 wurde das Anwesen als Hotel Restaurant betrieben.

Bildrechte: Carl Kuskop, Wilster

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1915 - Teichanlage Gut Kleve

1915 Teichanlage Gut Kleve.
Die Flächen der Gemeinde Kleve liegen sowohl auf der Geest als auch in der Marsch. Der auf den aus der Marsch aufsteigenden Höhen des ehemaligen Kliffs (Klev) liegende Ort wurde 1480 erstmals urkundlich erwähnt, er ist seit 1864 eine selbständige Gemeinde.
Das heute so bezeichnete Gut Kleve war ursprünglich eine Schäferei, welche zum Gut Krummendiek gehörte und ab 1745 verpachtet wurde.
Die bei den Gutsgebäuden gelegenen und heute noch bestehenden Teiche waren in der Folge des Abbaues von Ton für eine dort betriebenen Ziegelei entstanden.
Das heute bestehende Herrenhaus wurde 1902 errichtet. Nachdem 1913 der Hamburger Fabrikant Emil Dralle (Erzeugnisse: Seifen, Parfüm und Kosmetikartikel) den Hof erwarb und zusätzliche Gebäude errichten ließ, erhielt das Anwesen die Bezeichnung „Gut Kleve“.
Seit 1927 befindet sich das Gut im Besitz der Familie Groth, welche den Betrieb im Verlaufe der Zeit auch touristischen Nutzungen zuführte. Bis 2015 wurde das Anwesen als Hotel Restaurant betrieben.

Bildrechte: Carl Kuskop, Wilster

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1955 - Kleve - Geestkamp, Hauptstraße, Gutshaus Kleve

1955 Kleve - Geestkamp, Hauptstraße, Gutshaus Kleve
Der auf den aus der Marsch aufsteigenden Höhen des ehemaligen Kliffs (Klev) liegende Ort wurde 1480 erstmals urkundlich erwähnt, er ist seit 1864 eine selbständige Gemeinde.
oben links (Bild 2): Bäckerei und Kolonialwaren Geschäft von Hans Hamann an der Straße Geestkamp.
Bäcker Hamann fuhr seinerzeit regelmäßig mit seinem von Pferden gezogenen Fuhrwerk durch die Straßen der Stadt Wilster, um dort seine Waren zu verkaufen. Nach Hans Hamann übernahm der Bäcker Johannes Lucht für einige Jahre den Betrieb.
oben rechts (Bild 3): Die im Zuge der L 327 gelegene Hauptstraße; rechts erhöht die vormalige Ortsdurchfahrt Geestkamp.
unten links: Gehöfte in der Marsch am Fuße der Geest.
unten rechts: Wohnhaus „Gut Kleve“

Bildrechte: Ansichtskartenverlag Walter Jappe, Lübeck

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1961 - - 1979 private Meierei Schröder in Kleve f

1961 - 1979 private Meierei Schröder in Kleve
Die Fotos zeigen in den 1970er Jahren den Milchtankwagen der Meierei Kleve vor dem am Geestkamp gelegenen Betriebsgebäude und an der überdachten Rampe der Meierei .
In der mit ihrem Gemeindegebiet sowohl in der Marsch als auch auf der Geest gelegenen Gemeinde Kleve bestand seit dem Jahr 1895 eine Privat-Meierei.
Die Meierei wurde seit 1961 von Molkereimeister Dieter Schröder gemeinsam mit seiner Ehefrau betrieben, wobei beide von einer teilzeitbeschäftigten Hilfskraft unterstützt wurden.
Die Anlieferung der Milch erfolgte mittels eines betriebseigenen Milchtransporters durch den Milchwagenfahrer, welcher turnusmäßig die zuliefernden landwirtschaftlichen Betriebe aufsuchte.
Die erzeugten Molkereiprodukte - Trinkmilch, Buttermilch, Schlagsahne, Butter und Quark - wurden von Einzelhändlern in den umliegenden Orten angekauft.
Magermilch ging zurück an die milchliefernden landwirtschaftlichen Betriebe und wurde bei der Kälberaufzucht verwendet.

Bildrechte: Dieter Schröder, Kleve

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1979 - Pension Gut Kleve

1979 Pension „Gut Kleve“.
Der sowohl in der Marsch, jedoch überwiegend auf den aufsteigenden Höhen des ehemaligen Kliffs (Klev) liegende und entsprechend seiner Lage benannte Ort Kleve wurde 1480 erstmals urkundlich erwähnt; er ist seit 1864 eine selbständige Gemeinde.
Das heute so bezeichnete Gut Kleve war ursprünglich eine Schäferei, welche zum Gut Krummendiek gehörte und ab 1745 verpachtet wurde.
links oben und rechts unten: Teiche. Die bei den Gutsgebäuden gelegenen und heute noch bestehenden Teiche (sh. Bild 3) waren in der Folge des Betriebes einer dort betriebenen Ziegelei entstanden.
rechts oben und links unten: Herrenhaus. Das heute bestehende Herrenhaus (sh. Bild 2) wurde 1902 errichtet. Nachdem 1913 der Hamburger Fabrikant Emil Dralle (Erzeugnisse: Seifen, Parfüm und Kosmetikartikel) den Hof erwarb und zusätzliche Gebäude errichten ließ, erhielt das Anwesen die Bezeichnung „Gut Kleve“.
Seit 1927 befindet sich das Gut im Besitz der Familie Groth, welche den Betrieb im Verlaufe der Zeit auch touristischen Nutzungen zuführte. Bis 2015 wurde das Anwesen als Hotel Restaurant betrieben.

Bildrechte: Stramm Verlag, St. Michaelisdonn

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1966 - Kleve - an der Grenze zwischen Marsch und Geest (SF)

1966 Kleve - an der Grenze zwischen Marsch und Geest
oben: Wohn- und Wirtschaftsgebäude des Gutes Kleve
unten links: Gastwirtschaft "Klever Hof"
unten rechts: Kolonialwarengeschäft
Die Gemeinde Kleve liegt etwa 6 km nordöstlich von Wilster auf dem dort die Wilstermarsch landschaftlich begrenzenden Abhang der Geest (von „güst“ = leer, öde) zur Marsch.
Das Wort Kleve führt sich zurück auf Kliff = Klippe und bezeichnet einen Steilhang; so führt die Gemeinde in ihrem Siegel auch die Abbildung eines Kliffs.
Das Klever Kliff ist eine am Rande des Urstromtales der Elbe gelegene Abbruchkante, die sich an der während der vorletzten Eiszeit entstandenen Hohen Geest ausbildete.

Bildrechte: Verlag Walter Jappe, Lübeck
Anmerkung: Die Ansichtskarte befindet sich bei Rudolf Böckmann, Burg in Dithmarschen

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1953 - Kinderfest der Schule Krummendiek - Umzug in Kleve

1953 Kinderfest der Schule Krummendiek - Umzug in Kleve
Auf den Dörfern erhielt sich dieser für die Kinder so schöne Brauch deutlich länger als in der Stadt Wilster, wo ab Ende der 1960er Jahre eine diesbezüglich zunehmend weniger engagierte Lehrerschaft den Lehrkörper stellte.
Die festlich gekleideten Schüler zogen mit ihren Bögen aus Papiergirlanden nach den vormittäglichen Wettspielen (u.a. Topfschlagen und Vogelpicken) in einem Umzug durch das Dorf; hier offenbar über den Geestkamp in Kleve.
Da in der Schule Krummendiek die Kinder aus Krummendiek und Bekdorf sowie aus Kleve beschult wurden, wurde der Umzug in dem Dorf veranstaltet, in welchem sich der Gasthof befand, auf dessen Saal das anschließende Tanzvergnügen durchgeführt wurde. In Kleve war dieses der "Klever Hof", in Krummendiek die Gaststätte "Zum alten Schloßberg".
Die Knaben trugen seinerzeit allesamt kurze Hosen, die Mädchen Kleider. Bei den Mädchen war die Kurzhaarfrisur in der Minderheit.

Bildrechte: Familie Weyh, Moorhusen
Das Foto wurde freundlicherweise zur Verfügung gestellt von Martin Weyh

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1950 - Wilsteraner Wasserwerk in Kleve

1950 Wilsteraner Wasserwerk in Kleve
Vor etwa einhundert Jahren - nämlich im Jahre 1915 - war es eine Großtat der Wilsteraner Stadtväter gewesen, für eine funktionierende Versorgung der Stadt Wilster und ihrer Einwohner mit qualitativ hochwertigem Trinkwasser zu sorgen.
Auf der Geest in der etwa 7 km entfernten Gemeinde Kleve hatten sie ein Wasserwerk errichten lassen, welches 35 cbm / Stunde förderte und über eine Fernleitung die Stadt Wilster versorgte.
Bedingt durch den vermehrten Verbrauch, nicht zuletzt bedingt durch die nach dem II. Weltkrieg durch Flucht und Vertreibung erfolgte Verdoppelung der Bevölkerung der kleinen Stadt, war nach 1945 eine höhere Leistungsfähigkeit erforderlich geworden.
Tatkräftig stellten sich Rat und Verwaltung dem Problem, so daß bereits am 07. Mai 1950 das auf eine Förderung von 100 cbm/ Stunde ausgelegte neue Wasserwerk in Kleve seiner Bestimmung übergeben werden konnte.
Die Bauarbeiten wurden von der in Wilster Am Steindamm ansässigen Baufirma J.F. Dethlefs durchgeführt.
Auf der Ausschnittsvergrößerung (Bild 2) erkennen wir jeweils von links
obere Reihe: Oxwang (Bürgermeister), Richter (Stadtrat = StR), Prass (StR), Klemer (StR), Sabrautzki (StR), Musfeld (Bürgervorsteher),
Bunge (StR), Voss (StRätin), Schwardt (StR)
unter Reihe: Thiel (StR), Suck (Werkleiter), Goldmann (StR), Albers (StRätin), Frauen (StR), Bradka (StRätin), Dethlefs (Bauunternehmer), Lange (StR),
von Holdt (StR), Ahsbahs (StR), Glodnick (StR), Hennings (Stadtbaumeister), Oehlers (Rohr-Monteur), Körner (Elektriker)
Bild 4 zeigt die Lage des Wasserwerks am Geesthang in Kleve im Jahr 1954.

Bildrechte:
Bild 1 und 2 (Ausschnitt): nicht bekannt
das Foto wurde freundlicherweise zur Verfügung gestellt von Gerd Heutmann, Nutteln.
Bild 3: Heinrich Ballerstädt, Wilster
Bild 4: Familie Bockelmann, Krefeld

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