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1923 Kolonialwaren und Eisenwarenhandlung H. Martens Nachfolger - Inhaber Albert Wilde

1923 Kolonialwaren und Eisenwarenhandlung H. Martens Nachfolger
Das Geschäft von H. Martens Nachf. - Inhaber Albert Wilde - firmierte im Gebäude Markt 10 und 11 in Wilster, wobei in dem Ladengeschäft außer dem Handel mit Kolonialwaren, Eisenwaren, Stoffen, Kurzwaren, Tabak, Zigarren auch eine Agentur betrieben wurde. Die Geschäftsbeziehungen der Firma reichten offenbar weit über die Wilstermarsch hinaus.
Die Firma H. Martens Nachfolger (Inhaber Albert Wilde) bestand noch in den 1930er Jahren; in das Gebäude zog später die „Wilstermarsch Sparkasse“ (spätere Verbandssparkasse, dann Sparkasse Westholstein) ein.
Abgesehen von der die Inflationszeit in Deutschland ausweisenden Frankatur ist bemerkenswert, dass auf dieser offenen Korrespondenz-Karte auch finanzielle Dinge an Geschäftspartner übermittelt wurden.
Überdies ist erstaunlich, dass die Mitteilung unterzeichnet wurde mit der Unterschrift "Martens Nachf."
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1923 - Kolonialwaren und Eisenwarenhandlung H. Martens Nachf. in Wilster

1923 Kolonialwaren und Eisenwarenhandlung H. Martens Nachf. (Inhaber A. Wilde).
Die zur Zeit der Inflation gelaufene Karte verdeutlicht das Ausmaß der Geldentwertung während der damaligen ihrem Höhepunkt zustrebenden Hyperinflation in Deutschland.
So beträgt das Porto für die Karte nachweislich der für die Frankatur verwendeten Briefmarke 100.000 Mark.
Die Relation der damaligen Mark zum Dollar wird in der Mitteilung deutlich. Dort heißt es gegenüber dem in Herford wohnenden Empfänger:
"Überwies heute an die Direktion der Discontogesellschaft 1,25 Dollar zum Briefkurs vom 21.9.(1923) z.M. 110.275.000 lt. Rechnung v. 17.9.(1923)
= M 137.843.000 "
Das Geschäft von H. Martens Nachfolger (Inhaber A. Wilde) firmierte im Haus Markt 10 und 11 in Wilster unde bestand noch in den 1930er Jahren; in das Gebäude zog später die „Wilstermarsch Sparkasse“ (spätere Verbandssparkasse, jetzt Sparkasse Westholstein) ein.

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1876 - Kolonialwaren und Eisenwarenhandlung H. Martens in Wilster

1876 Kolonialwaren und Eisenwarenhandlung H. Martens
Correspondenz-Carte
Nachdem Heinrich Stephan, der Generalpostdirektor des Norddeutschen Bundes, im Jahre 1870 die Postkarte eingeführt hatte, wurde diese gegenüber der Briefpost kostengünstigere Alternative vielfach auch für geschäftliche Korrespondenz von Wilsteraner Firmen genutzt.
Das Geschäft von H. Martens firmierte im Haus Markt 10 und 11 in Wilster, wobei in dem Ladengeschäft außer dem Handel mit Kolonialwaren, Eisenwaren, Stoffen, Kurzwaren, Tabak, Zigarren auch eine Agentur betrieben wurde. Die Geschäftsbeziehungen der Firma reichten offenbar weit über die Wilstermarsch hinaus, denn die Karte ist an die Fürstlich Schwarzenbergischen Resonanzholzfabriken in Maderhäuser bei Winterberg (heutiges Vimperk) in Böhmen adressiert. Resonanzholz wurde für die Herstellung von Musikinstrumenten verwendet. In der Mitteilung wird darum gebeten, eine Summe von sechsundzwanzig Gulden und 23 Kreuzer an Ignaz Flandorffer in Oedenburg, Ungarn, auskehren zu wollen. Bei Ignaz Flandorffer handelte es sich um eine herausragende Persönlichkeit, über welche in der unten aufrufbaren Datei mehr nachgelesen werden kann.
Die Firma H. Martens Nachfolger (Inhaber A. Wilde) bestand noch in den 1930er Jahren; in das Gebäude zog später die „Wilstermarsch Sparkasse“ (spätere Verbandssparkasse, jetzt Sparkasse Westholstein) ein.

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1928 - Kolonialwaren und Eisenhandlung A. Martens Nachf.

1928 Kolonialwaren und Eisenhandlung A. Martens Nachf. von A. Wilde.
Mit der Postkarte kündigte die Firma den Besuch ihres Vertreters bei ihren Kunden an.
Das Geschäft Martens Nachf. für Eisen, Stoffe, Kurzwaren, Kolonialwaren, Tabak, Zigarren wurde seinerzeit von Albert Wilde im Haus Markt 10 und 11 betrieben (sh. Bild 3 das Gebäude mit dem Mansarddach).
In das Gebäude zog später die „Wilstermarsch Sparkasse“ (spätere Verbandssparkasse, jetzt Sparkasse Westholstein) ein; der von der Sparkasse in den 1970er Jahren vorgesehene Abriß der schönen reich gegliederten Fassade des Hauses konnte durch die Einschaltung des Landes-Konservators verhindert werden, weshalb die Fassade des Hauses erhalten blieb.
An dieser Stelle ist den Inhabern der Firma Reese ganz nachhaltig Anerkennung entgegen zu bringen, denn sie haben 1987 bei der Modernisierung ihrer beiden benachbarten links daneben stehenden Geschäftshäuser auf die Wiederherstellung der alten ausdrucksstarken Fassaden Wert gelegt und so das unverkennbare Ensemble erhalten. Leider diente dieses vorbildliche Verhalten nicht zum Vorbild, wie der 2013 erfolgte Ersatzbau im Bereich der abgebrochenen Häuser des Café Egge schmerzlich zeigt!

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1916 - Kolonialwaren und Eisenwarenhandlung Josten an der Rathausstraße

1916 Kolonialwaren und Eisenwarenhandlung Josten
Geschäftshaus für Kolonial- und Eisenwaren von Johannes Josten in der Rathausstraße.
Das Geschäft wurde später von seinen Nachkommen weiter geführt. Zuletzt von der Witwe Rosalene Josten und deren Sohn Otto.
Es war ein tragisches Geschehen, als die Inhaberin Mitte der 1970er Jahre verstarb und der von ihr das Geschäft übernommen habende Sohn Otto Josten am selben Tage im Alter von knapp 40 Jahren ebenfalls verstarb. Seither besteht das Geschäft nicht mehr.
Es gehörte zu den zahlreichen Einzelhandelsgeschäften, welche bis vor wenigen Jahrzehnten in Wilster existierten und danach dem Konkurrenzdruck der Einkaufsmärkte und Discounter erlagen.

Bildrechte: Alphons Epperlein, Hamburg

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Wappen Familie Wilde

Wappen der Familie Wilde
Blasonierung: In Silber in Frontansicht ein wilder Mann, der die linke Hand in die Hüfte stemmt und mit der rechten eine Keule schultert.
Helmzier: Wachsend der wilde Mann, mit der Rechten eine rote Keule schulternd.
Helmdecken: Rot und silber

Quelle: Familienwappen in der Wilstermarsch
2011 Privatdruck einer von Professor Albert de Badrihaye, Otterndorf, handgearbeiteten Ausarbeitung aus dem Jahr 1933

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1965 - Bauernhof an der Wilsterau in Rumfleth

1965 Bauernhof an der Wilsterau in Rumfleth
Aufnahme über die Wilsterau hinweg von dem Gehöft Wilde (Hof 499 in dem Buch "Die Bauernhöfe der Wilstermarsch im Bild"), der seinerzeit von Peter Wilde bewirtschaftet wurde.
Der Hof ist seit 1866 im Eigentum der Familie Wilde.
Die Front des Gebäudes wurde wenige Jahre nach der Aufnahme verändert (Bild 2) - Wilsteraner Maurermeister versuchten sich seinerzeit mehrfach in wenig überzeugender Weise als Architekten.

Bildrechte:
Bild 1: Bildrechte: Stramm Verlag, St. Michaelisdonn
Anmerkung: das als Originalabzug vorliegende Foto ist ein Probeabzug für eine Ansichtskarte
Bild 2: aus dem Buch "Die Bauernhöfe der Wilstermarsch im Bild"

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1923 -Bienenwirtschaftlicher Verein Wilstermarsch mit 66 organisierten Imkern

Vor einhundert Jahren gab es in der Wilstermarsch 66 Imker, welche sich im Bienenwirtschaftliche Verein für die Wilstermarsch organisiert hatten.

1923 berichtete die Dithmarscher Landeszeitung über die Mitgliederversammlung des Vereins

Wilster, 4. April 1923
Der bienenwirtschaftliche Verein für die Wilstermarsch
hat in seiner ordentlichen Mitgliederversammlung beschlossen, die Nachtragsumlage des Landesvereins gestaffelt in Höhe von 800, 1200 und 1400 Mark zu hebenund den Vereinsbeitrag um 100 Mark zu erhöhen.
Dem Verein gehörten bis Jahresschluß 62 Mitglieder mit rund 1240 Völkern an.
Neu eingetreten sind vier Imker.
Empfohlen wurde, bei Verkauf von Honig den zur Zeit der bezahlung gültigen Preis zu nehmen.
Der hohe Zuckerpreis drückt stark auf die Großimker. Für manche ist es in Zukunft unmöglich, sich den für die Einwinterung erforderlichen Honig zu beschaffen, und man muß wieder auf die Honigauffütterung der alten Zeit zurückgreifen.
In den Vorstand wurde als Kassenführer Postsekretär Rönnau gewählt.

Hinweis: Die Höhe der genannten Geldbeträge sowie die geschilderten Schwierigkeiten bei der Beschaffung von Zucker verdeutlichen die Zeit der deutschen Inflation von 1914 bis November 1923

Bemerkung: Den alten Zeitungsartikel erhielten wir freundlicherweise von Nils Paustian, Brickeln

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1965 - Rumflether Mühle AURORA

ca. 1965 Rumflether Mühle AURORA
Bis in das Jahr 1953 hinein nutzte die Rumflether Mühle , sie trägt den schönen Namen "AURORA", die Windkraft. Dann wurde die Mühle stillgelegt, von ihren Eigentümern aus der Müller-Familie Martens jedoch weiterhin tatkräftig unterhalten.
Der Mühlenbetrieb wurde bis 1991 von dem Müllermeister Hansdelf Martens geführt, welcher die Mühle von seinem Vater Detlef Martens (+ 21.01.1963) übernommen hatte.
Die im Jahre 1981 unter Denkmalschutz gestellte Mühle prägt seit dem Jahre 1872 in wundervoll ästhetischer Weise die Gesamtansicht der Marschenstadt Wilster.
Die Mühle - einer der letzten Galerie-Holänder im Kreis Steinburg - ist auch heute noch mit Leben erfüllt. Zwar wird nicht mehr Korn gemahlen, doch lädt die Familie Martens zu vielfältigen Aktivitäten und Anlässen in die vorbildlich erhaltene und sanierte Mühle ein.
Wer mehr wissen oder sogar die Mühle besuchen möchte - und ein Besuch lohnt sich - wird in der Rumflether Mühle Informationen finden.
Bild 3 zeigt die Belegschaft der Mühle ca. 1974 anläßlich der Vorstellung ihrer Produkte bei einer Rassegeflügel-Züchterschau in Kleve.
Am Stand des Betriebes sind zu erkennen (v.l.n.r.):
der Fahrer Ewald Dittberner (dessen Sohn Horst ist heute, 2014, Mühlenwart im Verein zur Erhaltung der Rumflether Mühle), die Mühlenarbeiter Peter Suhl und Walter von Allwörden, der Fahrer Hans Hermann Oesau, Müllermeister Hansdelf Martens und ganz rechts Horst Dittberner.

Bildrechte: nicht bekannt
Die Fotos 1 und 2 wurden freundlicherweise zur Verfügung gestellt von Frau Ingrid Schröder, Burg in Dithmarschen

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1908 - Rathausstraße - Geschäftshäuser und Palais Doos

1908 Rathausstraße - Geschäftshäuser und Palais Doos
Im Vordergrund die Kolonialwaren- und Eisenwarenhandlung Johannes Josten. Das Geschäft wurde später von seinen Nachkommen weiter geführt. Zuletzt von der Witwe Rosalene Josten und deren Sohn Otto.
Es war ein tragisches Geschehen, als die Inhaberin Mitte der 1970er Jahre verstarb und der von ihr das Geschäft übernommen habende Sohn Otto Josten am selben Tage im Alter von knapp 40 Jahren ebenfalls verstarb. Seither besteht das Geschäft nicht mehr. Es gehörte zu den zahlreichen Einzelhandelsgeschäften, welche bis vor wenigen Jahrzehnten in Wilster existierten und danach dem Konkurrenzdruck der Einkaufsmärkte und Discounter erlagen.
Nach dem Haus Josten das Geschäftshaus von Heinrich Thomsen (später Jens Martensen Kolonialwaren, danach Maler Wulf).
Das als Neues Rathaus genutzte Palais Doos zeigt noch die Vorderfront nach der im Jahre 1894 durch einen gotischen Vorbau und durch Rundbögen an den Fenstern unvorteilhaften Veränderung; Das Palais wurde 1938 wieder in seinen klassizistischen Zustand versetzt – die Gartenfront war immer unverändert geblieben.
Das Gebäude war in den Jahren 1785 und 1786 für den vermögenden Etatsrat Doos erbaut worden.
Rechts neben dem Doos´schen Palais steht das heute nicht mehr vorhandene "Loofts Gasthaus", der spätere „Dithmarscher Hof“ von Hans Schwede; letzter Betreiber des später beseitigten Hauses war der Gastwirt Jan Pauls.

Bildrechte: Friedrich Schlüter, Wilster

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1950 - Aquarell: Beidenfleth an der Stör - Kunstmaler Albert Bergner

1950 Aquarell: Stör bei Beidenfleth
Die von der Stör aus gesehene Kulisse des Dorfes Beidenfleth zeigt das vom Künstler Albert Bergner (Bild 3) gefertigte Aquarell.
Der Künstler war ein enger Freund des Wilsteraner Tischlermeisters Heinrich von Holdt, dessen Familie mehrere Werke aus dem Schaffen des Albert Bergner besitzt.
Der 1897 in Wilhelmshaven geborene Künstler Albert Bergner lebte seit 1926 Schleswig-Holstein. Er war beruflich Förster und vom Jahre 1933 an für den Schierenwald bei Lockstedt zuständig.
Mit großer Leidenschaft und Intensität widmete sich Albert Bergner auf der Basis einer fundierten künstlerischen Ausbildung der Malerei. Viele seiner Werke zeigen Motive aus Wilster und der Wilstermarsch sowie von Elbe und Stör. Sein künstlerischer Nachlass umfasst mehr als 2.000 Werke.
Neben seinem Beruf als Förster und seiner Passion, der Malerei, war der ungemein kreative Albert Bergner auch als Erfinder aktiv und Inhaber mehrerer Patente.
Bis zu seinem Tode im Jahr 1977 wohnte er in Lockstedt; begraben ist er in Hohenlockstedt.
Im Jahr 1984 wurde im Haus Reichenstraße 21 in Itzehoe in einer Ausstellung ein Teil seiner Gemälde, Aquarelle und Grafiken gezeigt. Die Zeitung Norddeutsche Rundschau berichtete darüber; die Artikel sowie ein Informationsblatt zur Ausstellung können in der unten aufrufbaren Datei nachgelesen werden.

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1920 - Rumflether Mühle AURORA

1920 Rumflether Mühle AURORA
Die Mühle - einer der letzten Galerie-Holländer im Kreis Steinburg - ist heute noch mit Leben erfüllt. Zwar wird nicht mehr Korn gemahlen, doch lädt die Familie Martens zu vielfältigen Aktivitäten und Anlässen in die vorbildlich erhaltene und sanierte Mühle ein.
Im Jahre 1981 unter Denkmalschutz gestellt, verschönt sie seit ihrer Erbauung im Jahre 1872 in wundervoll ästhetischer Weise die Silhouette der Marschenstadt Wilster. Die AURORA überdauerte glücklicherweise das große Mühlensterben, welches ab 1957 mit dem Mühlenstilllegungsgesetz eintrat. Ein mit staatlichen Prämien finanzierter Anreiz zur Aufgabe der Kornwindmühlen bewirkte in der damaligen Bundesrepublik Deutschland das Verschwinden der großen Mehrzahl dieser so beeindruckenden technischen Anlagen.
In der schönen "Aurora" aber läßt sich heute noch die alte Mühlentechnik bewundern, so wie die Übertragung der Windkraft über Flügelwelle, Königswelle, Kamm- Stock- und Stirnräder bis in die Mahlgänge.
Bis in das Jahr 1953 hinein nutzte die Rumflether Mühle die Windkraft. Dann wurde die Windmühle stillgelegt, von ihren Eigentümern aus der Müller-Familie Martens jedoch weiterhin tatkräftig unterhalten. Der Mühlenbetrieb selbst wurde als Motormühle bis 1991 von dem Müllermeister Hansdelf Martens geführt, welcher die Mühle von seinem Vater Detlef Martens (+ 21.01.1963) übernommen hatte.
Wer mehr wissen oder sogar die Mühle besuchen möchte - und ein Besuch lohnt sich - wird in der Rumflether Mühle Informationen finden.

Bildrechte: vermutlich Ludwig Behning, Wilster
Anmerkung: Robert Friedrichs macht sich seit Jahren dadurch verdient, daß er alte Foto aus der Sammlung seines Großvaters Werner Behning als Repros alter Postkarten oder mittels des Alt-Wilster-Kalender interessierten Heimatfreunden anbietet. Wer diese oder von den Originalnegativen gezogene Fotografien erwerben möchte, den verweisen wir auf die Seite Alt-Wilster

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1976 - Rumflether Mühle AURORA

1976 Rumflether Mühle AURORA
Die Mühle - einer der letzten Galerie-Holländer im Kreis Steinburg - ist heute noch mit Leben erfüllt. Zwar wird nicht mehr Korn gemahlen, doch lädt die Familie Martens zu vielfältigen Aktivitäten und Anlässen in die vorbildlich erhaltene und sanierte Mühle ein.
Im Jahre 1981 unter Denkmalschutz gestellt, verschönt sie seit iher Erbauung im Jahre 1872 in wundervoll ästhetischer Weise die Silhouette der Marschenstadt Wilster. Die AURORA überdauerte glücklicherweise das große Mühlensterben, welches ab 1957 mit dem Mühlenstilllegungsgesetz eintrat. Ein mit staatlichen Prämien finanzierter Anreiz zur Aufgabe der Kornwindmühlen bewirkte in der damaligen Bundesrepublik Deutschland das Verschwinden der großen Mehrzahl dieser so beeindruckenden technischen Anlagen.
In der schönen "Aurora" aber läßt sich heute noch die alte Mühlentechnik bewundern, so wie die Übertragung der Windkraft über Flügelwelle, Königswelle, Kamm- Stock- und Stirnräder bis in die Mahlgänge.
Bis in das Jahr 1953 hinein nutzte die Rumflether Mühle die Windkraft. Dann wurde die Windmühle stillgelegt, von ihren Eigentümern aus der Müller-Familie Martens jedoch weiterhin tatkräftig unterhalten. Der Mühlenbetrieb selbst wurde als Motormühle bis 1991 von dem Müllermeister Hansdelf Martens geführt, welcher die Mühle von seinem Vater Detlef Martens (* 21.01.1963) übernommen hatte.
Wer mehr wissen oder sogar die Mühle besuchen möchte - und ein Besuch lohnt sich - wird in der Rumflether Mühle Informationen finden.

Bildrechte: Landesamt Denkmalschutz Schleswig-Holstein
Quelle: Bildarchiv Foto Marburg

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1923 - Handels- und Versicherungsvertretung Heinrich Ahsbahs

1923 Handels- und Versicherungsvertretung Heinrich Ahsbahs.
Der Firmensitz befand sich im Gebäude Taggstraße 14
Die geschäftliche Korrespondenz erfolgte vor etwa 100 Jahren vielfach noch mittels offener Postkarten.
So schrieb Heinrich Ahsbahs im Jahr 1923 eine Postkarte nach Burg an den dortigen Fuhrmann Jacob Peters, welchem er vermutlich mit der Eisenbahn (die Strecke war erst 1920 eröffnet worden) diverse Artikel gesendet hatte, und bat ihn, diese an örtliche Empfänger in Burg und Buchholz weiter zu speditieren.
Genannt sind:
P. Matthießen, Buchholz
H. Dunker, Burg
Aug. Orth, Burg
J. Ibs, Burg
A. Lindemann, Buchholz
welche allesamt dort jeweils tätige Kolonialwaren-Händler waren.

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1956 - Chronik Klasse 5b der Mittelschule Wilster

1956 Chronik der Klasse 5b der Mittelschule Wilster - Schuljahr 1955/56
Die Mädchen und Knaben der 5 Klasse der MSV dokumentierten mit mehreren zu einer Klassenchronik zusammengefaßten Berichten das erste Jahr ihrer Schulzeit an der Mittelschule Wilster.
Zunächst waren insgesamt 54 Kinder, davon 33 Mädchen und 21 Jungen, in einer (!) Klasse zusammen unterrichtet worden. Die ob der Enge unvermeindliche Unruhe führte dazu, dass dann zwei nach Geschlechtern getrennte Klassen gebildet wurden. Zahlreiche Abgänge - viele Heimatvertriebene zogen seinerzeit mit ihren Familien aus Wilster fort - bewirkten dann, dass zunächst wieder eine gemischte Klasse gebildet wurde.
Aktiv lieferten folgende Schüler einen Bericht:
Frauke Jürgens - Vorwort
Ellen Kelting - Der erste Schultag (Klassenlehrer Gernot Rosenau)
Heimke Ahrens - Die erste Englischstunde (Frau Catharina Ahrens (genannt: "Ciele")
Antje Jansen - Wir werden zwei Klassen
Antje Looft - Immer neue Lehrer (Klassenlehrerin Frau Annelie Daske)
Marianne Schmidt - Der neue Klassenlehrer (Herr Gerhard Krause)
Antje Jansen - Gisela Kohn kommt (neue Mitschülerin)
Anita Pufahl - Die Verlobung unserer ehemaligen Lehrerin
Gisela Kohn - Die Fahrt nach Heiligenstedten (Ausflug)
Gerlinde Thomsen - Kindergilde
Alice Göttsche - Sängerwettstreit
Gisela Kloppenburg - Wir fuhren nach Burg (Wandertag)
Marlene Stitterich - Unser Sportfest
Heidemarie Resag - Eine Stunde Schulverbot (Rektor Rudolf Kroll griff durch)
Hannelore Mittelsteiner - Der Abgang unserer Englischlehrerin (Ruhestand Frau Ahrens)
Silke Ahsbahs - Hundert weniger eins ist neunundneunzig (Theaterstück der 9. und 10. Klassen)
Margot Claussen - Ein Besuch im wandernden Museum
Karin Schaak - Blut und Liebe (Theaterstück der 9. u. 10. Klassen beim Mittelschulball)
Marlis Rollenhagen - Wie wir einen Denkzettel bekamen (Disziplinierung)
Ursula Piske - Wir packen Päckchen für die Ostzone
Ilse Lindemann - Julklapp
Renate Stimming - Antwort aus der Ostzone (Dankschreiben)
Karin Schaak - Der Tag des Baumes (Pflanzaktion)
Lisa Wilde - Unser Klassenlehrer wird versetzt (Versetzung Lehrer Gerhard Krause)
Gisela Kloppenburg - Unser Rektor verläßt die Schule (Rektor Rudolf Kroll wechselt nach Lübeck)
Hannelore Mittelsteiner - Kunterbunt nach Ostern (Neuzuschnitt der Klassen)
Gerhard Martens - Ein neuer Rektor an der MSV (Rektor Otto Schuldt)
Günther Hollstein - Alles wieder im richtigen Gleis (Bildung von neuen 6ten Klassen)
Maren Hencke - Achtgeben - länger leben (Verkehrsübungswoche)
Gisela Kloppenburg - Erfolg im Sängerwettstreit
Ernst Witt - Erfolg beim Kinderfest (König: Heiner Stitterich; Kopfkönig: Bernd-Uwe Schröder)

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1910 - Blick vom Stadtpark auf die Wende an der Deichstraße

ca. 1910 Blick vom Stadtpark auf die Wende (hier wendeten in früheren Zeiten die Fuhrwerke) an der Deichstraße.
Der Stadtpark war zu der Zeit ausdrücklich auch als Spielplatz für Kinder ausgewiesen - etwa 50 Jahre später ließ die Stadtverwaltung in den 1950er Jahren regelmäßig spielende Kinder von einem Parkwächter aus dem Stadtpark vertreiben.
In Bildmitte die Gaststätte (mit Fremdenzimmern) Waffenhalle von August Moser; in diesem Gebäude war vorher eine Zollstation untergebracht.
Links davon die Kolonial- und Eisenwarenhandlung von Kloppenburg.
Rechts an der Wende die Schlachterei von Heinrich (Heine-Meister) Schlüter; beide gebäude bestehen heute nicht mehr.
Das schöne Tor zum Park wurde Anfang der 1950er Jahre ersetzt.

Bildrechte: Robert Friedrichs, Wilster - Sammlung Werner Behning
Anmerkung: Robert Friedrichs macht sich seit Jahren dadurch verdient, daß er alte Foto aus der Sammlung seines Großvaters Werner Behning als Repros alter Postkarten oder mittels des Alt-Wilster-Kalender interessierten Heimatfreunden anbietet. Wer diese oder von den Originalnegativen gezogene Fotografien erwerben möchte, den verweisen wir auf die Seite Alt-Wilster

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1910 - Stadtpark und Wende an der Deichstraße

1910 Stadtpark und Wende an der Deichstraße
Blick vom Stadtpark - dem vormaligen Friedhof - auf die Wende.
Bis zum Jahre 1604 lag der Friedhof des Kirchspiels Wilster um die Kirche herum; er wurde danach auf das Gelände des heutigen Stadtparks verlegt und hier bis 1859 betrieben, in Einzelfällen auch länger.
Die Fläche ist 1907 von der Stadt Wilster erworben und zum Park umgestaltet worden.
Die Wende (hier wendeten in früheren Zeiten die Fuhrwerke) an der Deichstraße war zuvor Vorplatz des Friedhofs; an ihr befand sich eine kleine Kapelle, etwa dort, wo sich links die hohe Mauer befindet. (sh. Bild 2; Ausschnitt aus dem Stadtgrundriß von 1775)
In Bildmitte die Gaststätte (mit Fremdenzimmern) "Waffenhalle" von August Moser; in diesem Gebäude war vorher eine Zollstation untergebracht.
Links davon die Kolonial- und Eisenwarenhandlung von Hermann Kloppenburg.
Rechts an der Wende die Schlachterei von (Heine-Meister) Heinrich Schlüter.
Das schöne Tor zum Park wurde Anfang der 1950er beseitigt und durch eine einfachere Abgrenzung ersetzt.

Bildrechte: Carl Kuskop, Wilster

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1935 - Stadtpark und Wende an der Deichstraße

ca. 1935 Stadtpark und Wende an der Deichstraße
Blick vom Stadtpark auf die Wende (hier wendeten in früheren Zeiten die Fuhrwerke) an der Deichstraße. Zugleich war die Wende lange Zeit der Vorplatz zum Friedhof, welcher auf dem Areal des heutigen Stadtparks bestanden hatte. Der heutige Stadtpark wurde erst im Jahre 1907 angelegt, nachdem das Gelände des hier seit 1604 vorhanden gewesenen Friedhofes in das Eigentum der Stadt Wilster gelangt war.
In Bildmitte die Waffenhalle (ehemalige Gaststätte Waffenhalle von August Moser) in diesem Gebäude war früher eine Zollstation untergebracht.
Links davon die Kolonial- und Eisenwarenhandlung von Kloppenburg.
Rechts an der Wende die Schlachterei von Heinrich (Heine-Meister) Schlüter.
Das schöne Tor zum Park wurde Anfang der 1950er ersetzt.
Das rechts stehende Gebäude wurde Mitte der 1950er Jahre abgebrochen.
Das links davon stehende Geschäftshaus der ehemaligen Schlachterei Schlüter wurde im Jahre 2000 abgebrochen.

Bildrechte: Verlag Carl Kuskop, Wilster

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1910 - Wende an der Deichstraße, Stadtpark, Gaststätte

ca. 1910 Blick vom Stadtpark auf die Wende (hier wendeten in früheren Zeiten die Fuhrwerke) an der Deichstraße.
In Bildmitte die Gaststätte (mit Fremdenzimmern) "Waffenhalle" von August Moser; in diesem Gebäude war vorher eine Zollstation untergebracht.
Links davon die Kolonial- und Eisenwarenhandlung von Kloppenburg.
Rechts an der Wende die Schlachterei von Heinrich (Heine-Meister) Schlüter.
Das schöne Tor zum Park wurde Anfang der 1950er ersetzt.

Bildrechte: Verlag Carl Kuskop, Wilster
Anmerkung: Die ergänzend vorgestellte unkolorierte Ansichtskarte (Bild 4) befindet sich in der Sammlung Ingrid Schröder, Burg in Dithmarschen

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1865 - nördliche Ecke des Markt Platzes, Einmündung Burgerstraße

1865 nördliche Ecke des Markt Platzes, Einmündung Burgerstraße
Die Burger Straße führte in früheren Zeiten den Namen "Hafer Straße" oder "Haber Straat".
Auf der Ecke rechts ein damals der Kirchengemeinde Wilster gehörendes Gebäude (Archidiakonat).
Das Gebäude diente dem 2. Pastor, dem Archidiakon, als Wohn- und Amtshaus.
Vor der Haustür des Gebäudes steht auf dem Foto der vormalige Diakon (von 1847 bis 1849) und nachmalige Hauptpastor Wilhelm Hinrich Martens mit seiner Ehefrau und der gemeinsamen Tochter.
Wilhelm Hinrich Martens war am 08.04.1819 als Sohn des Tischlermeisters Hans Martens und dessen Ehefrau Margaretha Elsabe geb. Ehlers geboren. Er studierte ab 1838 zunächst in Jena und danach in Kiel Theologie; er wurde 1844 in Kiel examiniert und arbeitete danach bei Justizrat Tetens in Wilster als Hauslehrer. 1847 wurde er in Wilster Diakonus, 1849 Archidiakonus und 1875 Hauptpastor. Er starb am 09.05.1880 in Wilster.
Das Gebäude wurde einige Jahre später (1876/77) abgebrochen, um einem Neubau Platz zu machen. In dem neu errichteten Gebäude hatte später lange Zeit die Gemeindeschwester ihr Domizil.
Vor dem Gebäude eine Baumreihe, die sich auf der gesamten östlichen Seite des Marktplatzes bis zur Einmündung der Straße Kohlmarkt fortsetzte.

Bildrechte: Hans-Peter Mohr, Wilster
Bild 2 stammt aus der Sammlung Werner Behning
Anmerkung: Robert Friedrichs macht sich seit Jahren dadurch verdient, daß er alte Foto aus der Sammlung seines Großvaters Werner Behning als Repros alter Postkarten oder mittels des Alt-Wilster-Kalender interessierten Heimatfreunden anbietet. Wer diese oder von den Originalnegativen gezogene Fotografien erwerben möchte, den verweisen wir auf die Seite Alt-Wilster

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