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1900 - Wilsterau, Lederwerke, Straße Landrecht

1900 Wilsterau, Lederwerke, Straße Landrecht
- links oben: Blick von der Landrechter Brücke in Richtung Rumfleth.
Einer der ersten Standorte der Lederindustrie in Wilster waren die Gebäude der Lohgerberei Nicolaus Böhme rechts an der Brücke im Landrecht. Sie dienten danach der Getreide- und Kohlenhandlung W. Hansen als Wohn- und Lagergebäude.
links im Hintergrund die Lederwerke Falk & Schütt an der Rumflether Straße. Die Leder-Werke machten gemeinsam mit der Lederfabrik „Gebrüder Böhme“, der späteren Vacheleder-Fabrik "Ballin" in Landrecht, nach dem Jahre 1890 die Stadt Wilster zu einem bedeutenden Standort der Lederindustrie. Um 1900 waren die Wilsteraner Lederwerke die größten Europas. Wilsters Bevölkerung wuchs in den Jahren 1890 bis 1901 von 2716 auf 5124 Einwohner; es entstanden typische Arbeiterquartiere, so unter anderem auch in der noch heute zur Gemeinde Nortorf gehörenden Vereinsstraße. Arbeiterwohngebiete in den Landgemeinden in Landrecht, Dammfleth und Nortorf wurden eingemeindet. Eine Katastrophe für die Stadt waren die verheerenden Brände bei Böhme (1903) und Falk & Schütt (1907).Die Fabriken verloren danach rasch an Bedeutung und die Fabrik von Falk & Schütt ging Mitte der 1930er Jahre in Konkurs. Die Lederfabrikation überdauerte unter einem anderen Betreiber, wenn auch stark verkleinert, die Zeit bis nach dem II. Weltkrieg.
- rechts oben: Bahnübergang der Marschbahn an der Rumflether Straße.
Die Gebäude der Lederfabrik mit den markanten Ecktürmen wurden am 09. Dezember 1907 bei einem verheerenden Großfeuer zerstört; bei dem danach rasch wieder erfolgte Wiederaufbau der Gebäude erhielten die Gebäude bei nur noch zwei Vollgeschossen eine andere Dachform.
- unten und Bild 3: Geschäftshaus des Tabakwarengeschäfts Fr. Siebcke an der Straße Landrecht.

Bildrechte: Carl Kuskop, Wilster

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1900 - Lederwerke Falk & Schütt in Rumfleth, Wilsterau in Diekdorf

1900 Lederwerke Falk & Schütt in Rumfleth, Wilsterau in Diekdorf
Blick von Diekdorf über die Wilsterau auf die Lederwerke und die Mühle "Aurora".
Die Leder-Werke machten gemeinsam mit der Lederfabrik „Gebrüder Böhme“, der späteren Vacheleder-Fabrik "Ballin" in Landrecht, nach dem Jahre 1890 die Stadt Wilster zu einem bedeutenden Standort der Lederindustrie. Um 1900 waren die Wilsteraner Lederwerke die größten Europas. Wilsters Bevölkerung wuchs in den Jahren 1890 bis 1901 von 2716 auf 5124 Einwohner; es entstanden typische Arbeiterquartiere, so unter anderem auch in der noch heute zur Gemeinde Nortorf gehörenden Vereinsstraße. Arbeiterwohngebiete in den Landgemeinden in Landrecht, Dammfleth und Nortorf wurden eingemeindet. Eine Katastrophe für die Stadt waren die verheerenden Brände bei Böhme (1903) und Falk & Schütt (1907).Die Fabriken verloren danach rasch an Bedeutung und die Fabrik von Falk & Schütt ging Mitte der 1930er Jahre in Konkurs. Die Lederfabrikation überdauerte unter einem anderen Betreiber, wenn auch stark verkleinert, die Zeit bis nach dem II. Weltkrieg.
In den rechts befindlichen Gebäuden der ehemaligen Lederwerke waren nach dem Niedergang der Wilsteraner Lederindustrie die 1919 gegründete Firma Schleswig-Holsteinische Trocknungs- und Mahlwerke Günther & Co. untergebracht (in den links liegenden Gebäudeteilen wurde jedoch bis in die 1950er Jahre Lederfabrikation betrieben). Im Jahr 1967 zog in die Gebäude der Trocknungswerke die Möbelgroßhandlung Grünhagen ein, nachdem bereits 1960 die Firma Steatit Magnesia die links liegenden Gebäude erweitert und bezogen hatte.

Bildrechte: M. Glückstadt & Münden, Hamburg

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1930 - Vachelederwerke Ballin, Wilsterau im Landrecht

1930 Vachelederwerke Ballin, Wilsterau im Landrecht
Über die Zeitraum mehrerer Jahrzehnte war Wilster ein bedeutender Standort der Lederindustrie.
Die Lederwerke von Falk & Schütt in Rumfleth sowie die Lederwerke „Gebrüder Böhme“, später Vacheleder-Fabrik "Ballin" an der Rumflether Straße bewirkten, dass Wilsters Bevölkerung in den Jahren 1890 bis 1901 von 2716 auf 5124 Einwohner wuchs.
Die Lederwerke der Gebrüder Böhme brannten 1903 ab, wonach dann die dänischen "Vachelederwerke Ballin GmbH" im Jahr 1907 die zerstörten Gebäude modernisiert wieder aufbauen ließ und den Betrieb aufnahm.
Nach dem II. Weltkrieg und dem zuvor bereits eingetretenen Niedergang der wilsteraner Lederindustrie etablierte sich 1948 in den Gebäuden die Firma Wilhelm Krause GmbH - Fabrik für elektrische Heiz und Kochgeräte. Etwa um 1952 wurde die Fabrik verlagert und gab ihren Standort in Wilster auf.
In die Gebäude der Lederwerke zog Mitte der 1950er Jahre das zunächst in Wilster als Sack-Fabrik bezeichnete Unternehmen der Zelte- und Planenfabrik von Friedrich Spies ein. Die Firma besteht unter den Nachkommen des Begründers am Standort Wilster heute noch.

Bildrechte: Ludwig Behning, Wilster
Robert Friedrichs, Wilster - Sammlung Werner Behning
Anmerkung: Robert Friedrichs macht sich seit Jahren dadurch verdient, daß er alte Foto aus der Sammlung seines Großvaters Werner Behning als Repros alter Postkarten oder mittels des Alt-Wilster-Kalender interessierten Heimatfreunden anbietet. Wer diese oder von den Originalnegativen gezogene Fotografien erwerben möchte, den verweisen wir auf die Seite Alt-Wilster

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1902 - Rumflether Straße, Lederwerke Falk & Schütt

1902 Lederwerke Falk & Schütt an der Rumflether Straße
Um die vorletzte Jahrhundertwende hatte Wilster mit Falk & Schütt in Rumfleth sowie der Lederfabrik „Gebrüder Böhme“, später Vacheleder-Fabrik "Ballin" in Landrecht, die zu der Zeit größten Europäischen Lederfabriken in seinen Mauern. Wilsters Bevölkerung stieg in den Jahren 1890 bis 1901 von 2716 auf 5124 Einwohner.
Es entstanden typische Arbeiterquartiere, so unter anderem auch in der noch heute zur Gemeinde Nortorf gehörenden Vereinsstraße. Die Arbeiterwohngebiete in den Landgemeinden in Landrecht, Dammfleth und Nortorf wurden nach Wilster eingemeindet. Die Arbeiter mußten 60 Stunden die Woche arbeiten; 1889 kam es wegen des Lohnes und der Arbeitsbedingungen zu einem 24 Wochen dauernden Streik; Ursache war auch der zur Schau gestellte protzige Lebensstil der Inhaber.
Eine Katastrophe für die Stadt waren die verheerenden Brände bei Böhme (1903) und Falk & Schütt (1907). Die Lederwerke verloren danach rasch an Bedeutung und die Fabrik von Falk & Schütt ging Mitte der 1930er Jahre in Konkurs. Die Lederfabrikation überdauerte unter einem anderen Betreiber, wenn auch stark verkleinert in die Zeit bis nach dem II. Weltkrieg. In den Gebäuden der ehemaligen Lederwerke waren nach dem Niedergang der Wilsteraner Lederindustrie die 1919 gegründete Firma Schleswig-Holsteinische Trocknungs- und Mahlwerke Günther & Co. untergebracht (In den weiter stadtauswärts liegenden Gebäudeteilen wurde jedoch bis in die 1950er Jahre Lederfabrikation betrieben).

Bildrechte: Friedrich Schlüter, Wilster

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1909 - Wilsterau in Landrecht, Lederwerke, Mühle, Bauernhof in Diekdorf a

1909 Wilsterau in Landrecht, Lederwerke, Mühle, Bauernhof in Diekdorf
Blick von der Landrechter Brücke in Richtung Rumfleth.
Rechts im Hintergrund an der Rumflether Straße die Lederwerke Falk & Schütt, in welchen im Jahre 1907 ein Großfeuer wütete.
Rechts daneben die Mühle (ein Galerie-Holländer) von Martens.
Im Hintergrund in Bildmitte ist schwach die über die Wilsterau führende Eisenbahnbrücke der Bahnstrecke Wilster-Heide (heute nur bis Brunsbüttel) erkennbar.
Der Bauernhof links ist der Hof von Bauer Lübbe (später Stahl).
Im Vordergrund rechts der Quai vor den an der Wilsterau stehenden Speichern.

Bildrechte: C. Günther, Wilster

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1909 - Wilsterau in Landrecht, Lederwerke, Mühle, Bauernhof in Diekdorf c

1909 Wilsterau in Landrecht, Lederwerke, Mühle, Bauernhof in Diekdorf
Blick von der Landrechter Brücke in Richtung Rumfleth.
Rechts im Hintergrund an der Rumflether Straße die Lederwerke Falk & Schütt, in welchen im Jahre 1907 ein Großfeuer wütete.
Rechts daneben die Korn-Mühle (ein Galerie-Holländer) von Martens.
Im Hintergrund mittig ist schwach die über die Wilsterau führende Eisenbahnbrücke der damaligen Strecke der Marschbahn Wilster - - Heide erkennbar; die Bahnstrecke führt heute nur noch als Stichbahn nach Brunsbüttel.
Der Bauernhof links ist der Hof von Bauer Stahl.
Links im Hintergrund Häuser in Diekdorf.
Im Vordergrund rechts der Quai vor an der Wilsterau stehenden Speichern.

Bildrechte: C.M. Hencke, Wilster
Anmerkung: Die 1917 verausgabte Ansichtskarte verwendet ein um 1909 aufgenommenes Foto

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1906 - Lederwerke in Landrecht und Rumfleth, Vereinsstraße; Großfeuer bei Falk & Schütt

1906 Lederwerke in Landrecht und Rumfleth, Vereinsstraße; Großfeuer bei Falk & Schütt
Die Lederfabrik von Falk & Schütt in Rumfleth sowie die Lederfabrik „Gebrüder Böhme“, später Vacheleder-Fabrik "Ballin" in Landrecht, machten nach dem Jahr 1870 Wilster zu einem bedeutenden Standort der Lederindustrie.
Wilsters Bevölkerung wuchs in den Jahren 1890 bis 1901 von 2716 auf 5124 Einwohner;
Es entstanden typische Arbeiterquartiere, so unter anderem auch in der noch heute zur Gemeinde Nortorf gehörenden Vereinsstraße.
Arbeiterwohngebiete in den Landgemeinden in Landrecht, Dammfleth und Nortorf wurden eingemeindet.
Eine Katastrophe für die Stadt waren die verheerenden Brände bei Böhme (1903) und Falk & Schütt (1907).
Das am 09. Dezember 1907 wütende Schadensfeuer bei Falk & Schütt zeigt die ergänzend vorgestellte Ansichtskarte.

Bildrechte: Verlag Carl Kuskop, Wilster
Die ergänzend vorgestellte Ansichtskarte befindet sich in der Sammlung von Frau Ingrid Schröder, Burg in Dithmarschen


Anmerkung: In Bd. 16 der vierten Auflage von Meyers Konservationslexikon lesen wir über Wilster:
Wilster, Stadt in der preuß. Provinz Schleswig-Holstein, Kreis Steinburg, an der Wilsterau, in der fruchtbaren Wilstermarsch und an der Linie Elmshorn-Heide der Holsteinischen Marschbahn, hat eine evang. Kirche, ein schönes Rathaus, ein Amtsgericht, bedeutende Gerberei, Essig- und Tabaksfabrikation, Bierbrauerei, Branntweinbrennerei, Viehzucht und Viehmärkte und (1885) 2539 fast nur evang. Einwohner.

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1906 - Lederwerke in Landrecht und Rumfleth, Vereinsstraße (SF)

1906 Lederwerke in Landrecht und Rumfleth, Vereinsstraße
Die Lederfabrik von Falk & Schütt in Rumfleth sowie die Lederfabrik „Gebrüder Böhme“, später Vacheleder-Fabrik "Ballin" in Landrecht, machten nach dem Jahr 1870 Wilster zu einem bedeutenden Standort der Lederindustrie.
Wilsters Bevölkerung wuchs in den Jahren 1890 bis 1901 von 2716 auf 5124 Einwohner;
Es entstanden typische Arbeiterquartiere, so unter anderem auch in der noch heute zur Gemeinde Nortorf gehörenden Vereinsstraße.
Arbeiterwohngebiete in den Landgemeinden in Landrecht, Dammfleth und Nortorf wurden eingemeindet.
Eine Katastrophe für die Stadt waren die verheerenden Brände bei Böhme (1903) und Falk & Schütt (1907).

Bildrechte: Verlag Carl Kuskop, Wilster
Anmerkung: Die vorgestellte schwarz-weiß Version der Ansichtskarte befindet sich in der Sammlung Udo Urban, Wilster

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1887 - Postkarte der Lederwerke Falk & Schütt

1887 Postkarte der Lederwerke Falk & Schütt,
welche um die vorletzte Jahrhundertwende eine Zeit lang die größten in Europa waren.
Die Lederfabrik von Falk & Schütt in Rumfleth sowie die Lederfabrik „Gebrüder Böhme“, später Vacheleder-Fabrik "Ballin" in Landrecht, hatten nach dem Jahr 1870 Wilster zu einem bedeutenden Standort der Lederindustrie gemacht. Wilsters Bevölkerung wuchs in den Jahren 1890 bis 1901 von 2716 auf 5124 Einwohner; es entstanden typische Arbeiterquartiere, so unter anderem auch in der noch heute zur Gemeinde Nortorf gehörenden Vereinsstraße.
Arbeiterwohngebiete in den Landgemeinden in Landrecht, Dammfleth und Nortorf wurden eingemeindet.
Mit der offenen Karte kündigten die Lederwerke einer Spedition in Hamburg die Lieferung einer Kiste mit Leder im Wert von 1.100 Mark an mit der Bitte, diese an eine Adresse in London, Großbritannien, weiter zu befördern „via Harwich“. Ein Beleg für die internationalen Verbindungen der Wilsteraner Leder-Industrie.

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1907 - Ruinen der Lederwerke Falk & Schütt

1907 Ruinen der Lederwerke "Falk & Schütt" nach der Brandkatastrophe
Der Schreiber der Karte führt aus: "Wir liegen hier in Schutt und Asche und hausen auf der Villa! Es soll jedoch noch neu gebaut werden."
Die Lederfabrik von Falk & Schütt in Rumfleth sowie die Lederfabrik „Gebrüder Böhme“, später Vachelleder-Fabrik "Ballin" in Landrecht, hatten nach einer seit dem Jahr 1870 einsetzenden stürmischen Entwicklung Wilster zu einem bedeutenden Standort der Lederindustrie gemacht. Wilsters Bevölkerung wuchs in den Jahren 1890 bis 1901 von 2716 auf 5124 Einwohner. Es entstanden typische Arbeiterquartiere, so unter anderem auch in der noch heute zur Gemeinde Nortorf gehörenden Vereinsstraße.
Arbeiterwohngebiete in den Landgemeinden in Landrecht, Dammfleth und Nortorf wurden eingemeindet.
Eine Katastrophe für die Stadt waren die verheerenden Brände bei Böhme (1903) und Falk & Schütt (1907). Letztere war zeitweilig die größte Lederfabrik in Europa.
Die vorgestellte Ansichtskarte zeigt die Ruinen der am 09. Dezember 1907 durch ein verheerendes Schadensfeuer zerstörten Lederwerke Falk & Schütt. Die Fabrik hatte fast 500 Arbeiter beschäftigt, für diese und ihre Familien war der Verlust der Arbeit katastrophal! Sehr viele Familien waren zum Fortzug aus Wilster gezwungen.
Schon ein Jahr später ging der Betrieb nach einem Teilwiederaufbau mit jedoch nur noch 140 Arbeitern wieder in Produktion. Die Fabrik erreichte jedoch nicht annähernd wieder ihre vorherige Bedeutung, sie ging Mitte der 1930er Jahre in Konkurs. Unter einem anderen Betreiber überdauerte die Lederfabrikation stark verkleinert bis in die Zeit nach dem II. Weltkrieg.

Bildrechte: Carl Kuskop, Wilster

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1962 - Wilsterau - Häuser an der Straße Landrecht

1962 Wilsterau, Häuser an der Straße Landrecht
Blick von der Hans-Prox-Straße über die Wilsterau auf Häuser in Landrecht. Die Häuser an der Straße Landrecht und an der Deichstraße standen - so wie heute noch - vielfach mit ihren Rückseiten unmittelbar oder sehr nahe an der Wilsterau.
Die abgebildeten Gebäude gehören zu den Häusern 21 bis 25 an der Straße Landrecht.
Die Wilsterau, ein schiffbares Gewässer I. Ordnung, wurde seinerzeit noch von kleinen Frachtschiffen befahren, welche die Lederwerke und die Futtermittelfabrik an der Rumflether Straße bedienten. Daher hatte das schmale Gewässer in seiner gesamten Breite eine erhebliche Sohltiefe (ca. 2,00 Wassertiefe), weshalb anstelle natürlicher Uferböschungen das seitliche Gewässerbett von Uferverbauen - den sogenannten Vorsetzen - begrenzt war. Sehr häufig befanden sich diese Uferverbaue in einem wenig Vertrauen erweckenden Zustand.
Nach dem Ende der Frachtschifffahrt auf der Wilsterau ist die Gewässersohle zunehmend aufgeschlickt, da die Sedimente nicht mehr von den Schiffsschrauben aufgewühlt und sodann von der Strömung abgeführt werden. Hinzu kommt, dass seither ein gleichmäßigerer Wasserstand in der Wilsterau gehalten wird und nicht mehr so wie in früheren Zeiten der Ebbstrom in Verbindung mit der Schifffahrt zur Räumung des Gewässers genutzt wird.

Bildrechte: Wolfgang Bockelmann, Krefeld

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1990 - Etatsrat-Michaelsen-Straße, Landrecht, Deichstraße

1990 Etatsrat-Michaelsen-Straße, Landrecht, Deichstraße
Die Bilder zeigen die Einmündung der Etatsrat-Michaelsen-Straße in Deichstraße und Landrecht, wie sie vor dem Ausbau des Straßenverlaufs der Nordtangente genannten Verbindung vorhanden war. Im Rahmen des zur Entlastung des innerstädtischen Verkehrs in den Jahren 1992 bis 1997 vollendeten "Nordtangente" wurde die Etatsrat-Michaelsen-Straße bis zur Hans-Prox-Straße verlängert und hierfür eine Brücke über die Wilsterau gebaut, welche im Dezember 1994 eingeweiht wurde.
Bild 1: Zentral sind die seinerzeit vom Betrieb Bernd Nütz genutzten Gebäude der vormaligen Lebensmittel-Großhandlung Walter Mußfeldt zu sehen; diese Gebäude mußten im Rahmen des Brückenbaues beseitigt werden. Nach Fertigstellung der Brücke wurde auch der damalige Fußgängersteg beseitigt, welcher etwas unterhalb des Standortes der heutigen Brücke die Wilsterau überquerte; der Steg war eine beliebte fußläufige Verbindung zwischen Deichstraße und Hans-Prox-Straße.
In dem giebelständigen Gebäude betrieb lange Zeit der Fischhändler Heinrich Horn sein Ladengeschäft (Landrecht 3). In dem im Anschnitt rechts erkennbaren Gebäude (Landrecht 54) wohnte u.a. der Polizeibeamte Otto Hortian.
Bild 2: Blick vom Landrecht in die Deichstraße (rechts) und Etatsrat-Michaelsen-Straße (links). An der Ecke das vormalige Wohnhaus Mußfeld, eingerahmt vom Geschäftshaus der vormaligen Tischlerei Hans Güßfeldt (an der Deichstraße) und deren zugehörigen Werkstatt-Gebäude (an der Etatsrat-Michaelsen-Straße)
Bild 3: Gebäude der vormaligen Lebensmittel-Großhandlung Walter Mußfeldt am Übergang von Deichstraße und Landrecht in Wilster
Bild 4: Blick in die Etatsrat-Michaelsen-Straße mit ihren in den 1950er Jahren entstandenen Mehrfamilienhäusern.

Bildrechte: Ralf Steffens, Luzern (Schweiz)

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1949 - Wilsterau im Bereich Landrecht

1949 Wilsterau, Häuser an der Straße Landrecht
Blick von der Straße Hinter der Stadt (der späteren Hans-Prox-Straße) flußabwärts auf die Wilsterau.
Links sind die Rückseiten einiger an der Straße Landrecht stehender Häuser zu erkennen, während recht der Bürgersteig der Straße Hinter der Stadt und weiter im Hintergund an dieser stehende Gebäude zu erkennen sind.
Die Häuser an der Straße Landrecht standen - so wie heute noch - vielfach mit ihren Rückseiten unmittelbar oder sehr nahe an der Wilsterau.
Die Wilsterau, ein schiffbares Gewässer I. Ordnung, wurde seinerzeit noch von kleinen Frachtschiffen befahren, welche die Lederwerke und die Futtermittelfabrik an der Rumflether Straße bedienten. Daher hatte das schmale Gewässer in seiner gesamten Breite eine erhebliche Sohltiefe (ca. 2,00 Wassertiefe), weshalb anstelle natürlicher Uferböschungen das seitliche Gewässerbett von Uferverbauen - den sogenannten Vorsetzen - begrenzt war. Sehr häufig befanden sich diese Uferverbaue in einem wenig Vertrauen erweckenden Zustand.
Nach dem Ende der Frachtschifffahrt auf der Wilsterau ist die Gewässersohle bis heute zunehmend aufgeschlickt, da die Sedimente nicht mehr von den Schiffsschrauben aufgewühlt und sodann von der Strömung abgeführt werden. Hinzu kommt, dass seither ein gleichmäßigerer Wasserstand in der Wilsterau gehalten wird und nicht mehr so wie in früheren Zeiten der Ebbstrom in Verbindung mit der Schifffahrt zur Räumung des Gewässers genutzt wird.

Bildrechte: Wilhelm Steinhauer, Krempe

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Chronik Landrecht - Landrecht im Wandel der Zeit

Chronik - Landrecht im Wandel der Zeit
Eine angesichts der sehr geringen und keine 150 Personen zählenden Einwohnerzahl der kleinen Landgemeinde sehr interessante umfangreiche Chronik, die sich erlauben kann, auf die Geschichte aller im Gemeindegebiet liegenden Bauernhöfe mit vielen Details einzugehen.
Von besonderer Bedeutung ist das Kapitel über die enge Verflechtung der Geschichte und der Beziehungen zwischen der Gemeinde Landrecht und der Stadt Wilster.

von Dagmar Krause
293 Seiten
herausgegeben von der Gemeinde Landrecht, 25554 Landrecht
2017 Druck: Glückstädter Werkstätten - DwerWerk-, Itzehoe
keine ISBN

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1907 - Lederwerke von Falk & Schütt in Rumfleth, Wilsterau

1907 Lederwerke von Falk & Schütt in Rumfleth
Mit dem etwas überhöht dargestellten zeichnerischen Schaubild seiner Betriebsanlagen warb die zu Beginn des vorigen Jahrhunderts sehr erfolgreiche Wilsteraner Lederfabrik für sich und ihre Produkte.
Neben den beeindruckenden Betriebsgebäuden ist sowohl auf der Rumflether Straße lebhafter Verkehr durch Spannwerke als auch auf der im Hintergrund verlaufenden Wilsterau ein starkes Aufkommen kleiner Frachtschiffe dargestellt
"Falk & Schütt" sowie die Lederfabrik „Gebrüder Böhme“, später Vacheleder-Fabrik "Ballin" in Landrecht, hatten nach dem Jahr 1870 Wilster zu einem bedeutenden Standort der Lederindustrie gemacht.
Wilsters Bevölkerung war in den Jahren 1890 bis 1901 von 2716 auf 5124 Einwohner gewachsen (mehr also als gegenwärtig!).
Es entstanden typische Arbeiterquartiere, so unter anderem auch in der noch heute zur Gemeinde Nortorf gehörenden Vereinsstraße, deren Eingemeindung seinerzeit von Wilsters Stadtverordneten abgelehnt worden war.
Andere Arbeiterwohngebiete in den Landgemeinden in Landrecht, Dammfleth und Nortorf wurden hingegen eingemeindet.
Eine Katastrophe für die Stadt und für die beschäftigten waren die verheerenden Brände bei Böhme (1903) und bei Falk & Schütt (1907).

Bildrechte: Lederfabrik Falk & Schütt
Als Ansichtskarte vervielfältigt von Friedrich Schlüter, Wilster

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1956 - Rumfleth - Lederwerke, Mahl- und Trocknungswerke, Mühle AURORA

1956 Rumfleth - Lederwerke, Mahl- und Trocknungswerke, Windmühle AURORA
Luftbild aus nordöstlicher Richtung auf die Rumflether Mühle „Aurora“ und den ausgedehnten Gebäudekomplex der ehemaligen Lederwerke „Falk & Schütt“, wobei zu der Zeit der gesamte östliche Teil der Gebäude von den Schleswig-Holsteinischen Mahl- und Trocknungswerken „Günther & Co.“ (Futtermittelfabrik) genutzt wurde.
Quer durch das Bild verläuft die Wilsterau, von welcher ein Sticharm zur Rumflether Mühle führt; hier bestand ein Quai, an welchem kleine Frachtschiffe mit Produkten der Mühle beladen werden konnten.
Jenseits der Wilsterau ist das an die Straße Diekdorf grenzende Gelände noch weitgehend frei von den heute dort vorhandenen Wohnhäusern. Diagonal durch die Fläche verläuft dort die nach Brunsbüttel führende Bahnstrecke - die ursprüngliche Linienführung der Marschbahn.
Links unten die Wiesen, welche heute zum Bebauungsgebiet Rumflether Feld gehören.
Rechts unten am Bildrand ist die Straße Rumflether Deich erkennbar. An den älteren der links dieser Straße stehenden Häuser wird deutlich, dass diese mit ihren ursprünglichen Frontseiten nach links ausgerichtet waren, denn auf der Krone des Deiches verlief früher ein Weg (der eigentliche Rumflether Deich). Ein Rest dieses Weges ist ausgehend von dem zur Rumflether Mühle zugehörigen Wohnhaus heute noch vorhanden. Dieser Restteil des Weges ist jetzt integriert in einen Rad- und Fußweg, welcher vom heutigen Baugebiet Rumflether Feld zur Rumflether Straße führt - der Begründer dieser Heimat-Seite machte die Herstellung dieses Weges im Jahr 2008 möglich, als er der Stadt Wilster die hierfür benötigten Flächen unentgeltlich aus dem in seinem Grundeigentum stehenden Gartenland übereignete.

Bildrechte: Hamburger Aero – Lloyd GmbH, Hamburg - Flughafen

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1907 - Ruinen der Lederwerke Falk & Schütt nach der Brandkatastrophe b

1907 Ruinen der an der Rumflether Straße gelegenen Lederwerke "Falk & Schütt" nach der Brandkatastrophe
Blick von Diekdorf über die Wilsterau auf die Fabrik.
Die vorgestellte Ansichtskarte zeigt die Ruinen der am 09. Dezember 1907 durch ein verheerendes Schadensfeuer zerstörten Lederwerke Falk & Schütt.
Die Fabrik hatte fast 500 Arbeiter beschäftigt, für diese und ihre Familien war der Verlust der Arbeit katastrophal! Sehr viele Familien waren zum Fortzug aus Wilster gezwungen.
Schon ein Jahr später ging der Betrieb nach einem Teilwiederaufbau mit jedoch nur noch 140 Arbeitern wieder in Produktion. Die Fabrik erreichte jedoch nicht annähernd wieder ihre vorherige Bedeutung, sie ging Mitte der 1930er Jahre in Konkurs.

Bildrechte: Friedrich Schlüter, Wilster

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1900 - Wilsterau in Landrecht

1900 Wilsterau in Landrecht bei der Landrechter Brücke
Blick von der Straße „Hinter der Stadt“ (spätere Hans-Prox-Straße), die zu der Zeit noch unbefestigt ist und nur einen gepflasterten Gehweg aufweist, auf die Brücke in Landrecht und ganz im Hintergrund die Lederwerke an der Rumflether Straße.
Vor dem Lagerschuppen hinter der Brücke haben mehrere Ewer festgemacht, um hier Ladung zu löschen oder aufzunehmen.
Die Person rechts auf der Brücke hat über den Schultern ein sogenanntes Tracht (Tragejoch), an welchem die in dem Moment abgesetzten Eimer getragen werden; dasTragjoch wurde auch Dracht genannt.

Bildrechte: Verlag F. Schlüter, Wilster

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1901 - Lederfabrik, Vereinsstraße, Landrecht

1901 Lederfabrik, Vereinsstraße, Landrecht
Mehrbildkarte
oben links: Lederfabrik in Rumfleth; Wilster war um 1900 einer der bedeutendsten Plätze der europäischen Lederindustrie;
unten links: Blick von der ehemaligen Landrechter Brücke; einer der ersten Standorte der Lederindustrie waren die Gebäude rechts an der Brücke im Landrecht;
mittig links: auf Nortorfer Gebiet entstanden in der neu angelegten Vereinsstraße ein Arbeiterquartier für die Lederarbeiter;
oben mittig: auch in der Straße Landrecht (in Verlängerung der Deichstraße) wohnten sehr viele Arbeiter;
mittig rechts: Stückers Gastwirtschaft stand unmittelbar an der (zwischenzeitlich abgebrochenen) Brücke im Landrecht auf dem Platz, auf dem später die „Adler-Lichtspiele“ (Scheel, danach Hülsing) entstanden.

Bildrechte: Verlag Carl Kuskop, Photograph, Wilster

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1928 - Bahnhof, Bahnhofstraße, Schmiedestraße, Schule, Landrecht Adler-Lichtspiele, Mühlenstraße

1928 Bahnhof, Banhofstraße, Schmiedestraße, Schule, Landrecht Adler-Lichtspiele, Mühlenstraße
Mehrbildkarte
- links oben: Die dem Bahnsteig zugewandte Seite des 1920 errichteten Empfangsgebäudes (1959 wieder abgebrochen) des Bahnhofs von Wilster; Blick vom Bahnsteig der über Burg / Dithmarschen nach Westerland führenden Strecke.
- rechts oben: Die Schmiede Straße mit dem 1596 errichteten Hudemannsche Haus mit seinem 1927 im unteren Teil erneuerten wunderschönen Backstein-Giebel.
mittig: die 1939 abgebrochene Stadt Mühle an der Mühlenstraße; Blick über die Wilsterau von der Mühlenbrücke / Audeich.
- links unten: Das Gebäude der 1913 errichteten Knabenschule (später gemeinsam mit der vorherigen Mädchenschule Teil der Volksschule) im Landrecht.
- rechts unten. Das 1911 eröffnete Kino Adler - Lichtspiele im vormaligen Hotel von Stücker in der Straße Landrecht; rechts vor dem Gebäude quert die zur Straße "Hinter der Stadt" (jetzige Hans-Prox-Straße) führende Brücke die Wilsterau.

Bildrechte: Carl Kuskop, Wilster


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