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1904 - Vaalermoor - Doppeleiche, Sachau´s Gastwirtschaft

1904 Vaalermoor - Doppeleiche, Sachau´s Gastwirtschaft
Die kleine Gemeinde Vaalermoor gehörte bis 1970 zum Amtsbezirk Wacken (nach dessen Auflösung zum Amt Schenefeld) im Kreis Rendsburg. Mit der Gebietsreform im genannten Jahr gelangte das Amt Schenefeld – und mit ihm die Gemeinde Vaalermoor – ab dem 26.04.1970 zum Kreis Steinburg.
Vaalermoor ist aber auch aus dem Grunde eine sehr junge Gemeinde der Wilstermarsch, als die Gemeindeflächen erst weitgehend im 19ten Jahrhundert der Kolonisierung zugeführt wurden. Entwässerung und Urbarmachung der Moorflächen stellten die Siedler vor große Probleme.
Bild oben links (sh. auch Abbildung 2): In früheren Zeiten bestanden in den Dörfern der Wilstermarsch ein oder mehrere Gasthöfe. Sachau´s Gastwirtschaft bestand bereits 1891, als der Händler und Gastwirt Hans Hinrich Höft das Anwesen erbauen ließ; seine Nachfolger waren Hans Sachau ab 1899, Hans Struve ab 1921, Max Sell ab 1922; im Jahr 1939 wurde der auch unter dem Namen „Zur Laube“ bekannte Gasthof, der ab 1924 auch über einen Festsaal verfügte, aufgegeben.
Bild oben mittig (Sh. auch Abbildung 3): Mohr´s Gastwirtschaft wurde 1875 für den Höker und Gastwirt Jacob Mohr erbaut und hatte in der Folgezeit in kurzen Abfolgen verschiedene Betreiber. Die Gebäude wurden 1969 durch ein Schadenfeuer vernichtet und nicht wieder aufgebaut.
Bild links unten: Der Händler Jacob Nottelmann betrieb in dem Gebäude von 1891 bis 1919 sein Geschäft.
Bild oben rechts: Die Doppel-Eiche, als Symbol für den Zusammenhalt der Landesteile Schleswig und Holstein, wurde am 24. März 1898, dem Tag der fünfzigsten Wiederkehr des Tages der Schleswig-Holsteinischen Erhebung, gepflanzt.

Bildrechte: Carl Kuskop, Wilster

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1909 - Vaalermoor - Moorkanal, Gastwirtschaft Zur Doppeleiche

1909 Vaalermoor - Moorkanal, Gastwirtschaft "Zur Doppeleiche", Meierei
Das Vaalermoor ist die Landschaft der Wilstermarsch, die sehr spät und als letzte kolonisiert wurde. Bedingt durch das Druckwasser von der Geest und infolge der durch die höher aufgeschlickte Marsch beeinträchtigten Entwässerung waren hier in den letzten Jahrtausenden Moorböden entstanden. Bei der Urbarmachung des wüsten Gebietes waren von den Kolonisten ganz erhebliche Widrigkeiten zu überwinden. Erst im 19ten Jahrhundert war zielgerichtet mit der Urbarmachung der Böden begonnen worden.
Die Gemeinde Vaalermoor kam erst im Jahre 1970 im Zuge einer Kreisreform vom Kreis Rendsburg zum Kreis Steinburg.
Der durch die Gemeinde führende Moorkanal (obere Abbildung) entwässert das Gebiet und führt das von der benachbarten Geest kommende Druckwasser ab. Das bei der Doppeleiche am Moorkanal stehende Gebäude (sh. Bild 2) einer späteren 1922 von Markus Blöckert begründeten Gastwirtschaft „Zur Doppeleiche“ am Vaalermoor Kanal wurde im Jahre 1969 durch Feuer vernichtet und nicht wieder aufgebaut. Bei den Gebäuden war ab Mitte des vorletzten Jahrhunderts eine Kalkbrennerei betrieben worden; die Betreiber waren der Vaalermoorer Jochim Meifort sowie der in Wilster tätige Maurermeister und Architekt Claus Stockfleth (ein Ururgroßvater des Begründers der Heimatseite mein-wilster).
Die privat betriebene Meierei (Bild 3) Vaalermoor bestand nur kurze Zeit, nämlich von 1908 bis 1911.

Bildrechte: Carl Kuskop, Wilster

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1902 - Vaalermoor - Schule, Gasthöfe Mohr und Sachau

1902 Vaalermoor - Schule, Gasthöfe Mohr und "Zur Laube".
Die kleine Gemeinde Vaalermoor gehörte bis 1970 zum Amtsbezirk Wacken (nach dessen Auflösung zum Amt Schenefeld) im Kreis Rendsburg. Mit der Gebietsreform im genannten Jahr gelangte das Amt Schenefeld – und mit ihm die Gemeinde Vaalermoor – ab dem 26.04.1970 zum Kreis Steinburg. 
Vaalermoor ist aber auch aus dem Grunde eine sehr junge Gemeinde der Wilstermarsch, als die Gemeindeflächen erst weitgehend im 19ten Jahrhundert der Kolonisierung zugeführt wurden. Entwässerung und Urbarmachung der Moorflächen stellten die Siedler vor große Probleme.
oben links: Schule Vaalermoor. Seit etwa 1850 hatte in der damals abgelegenen Kolonie mehr schlecht als recht eine Schule bestanden, für welche 1895 ein Schulhaus errichtet wurde. Die Schule bestand bis 1966, wonach dann die Schüler in der Dörfergemeinschaftsschule in Vaale unterrichtet wurden.
oben rechts (Bild 2): Mohr´s Gastwirtschaft wurde 1875 für den Höker und Gastwirt Jacob Mohr erbaut und hatte in der Folgezeit in kurzen Abfolgen verschiedene Betreiber. Die Gebäude wurden 1969 durch ein Schadenfeuer vernichtet und nicht wieder aufgebaut.
unten: Der Gasthof „Zur Laube“, auch Sachau´s Gastwirtschaft genannt, bestand seit 1891, als der Händler und Gastwirt Hans Hinrich Höft das Anwesen erbauen ließ; seine Nachfolger waren Hans Sachau ab 1899, Hans Struve ab 1921, Max Sell ab 1922;
im Jahr 1939 wurde der Betrieb des ab 1924 auch über einen Festsaal verfügenden Gasthofes aufgegeben.

Bildrechte: nicht bekannt

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1918 - Beidenfleth - Kirche St. Nicolai, Standort einer Doppeleiche

1918 Beidenfleth - Kirche St. Nicolai, Standort einer Doppeleiche
Im Hintergrund überragt der Turm der Kirche St. Nicolai die an der Straße Oberes Dorf stehenden Häuser.
An der Einmündung der Straße Oberes Dorf in die Straße Unteres Dorf befand sich auf einem angrenzenden Grundstück der Standort einer Doppeleiche.
Wie an vielen Orten in Schleswig-Holstein war auch in Beidenfleth als Ausdruck patriotischer Gesinnung und in Erinnerung an die Schleswig-Holsteinische Erhebung des Jahres 1848 gegen Dänemark eine Doppeleiche gepflanzt worden als Symbol der unverbrüchlichen Zusammengehörigkeit "op ewig ungedeelt" der beiden ehemaligen Herzogtümer Schleswig und Holstein.
Leider besteht die Doppeleiche heute nicht mehr; auch die Erinnerung an die für Schleswig-Holstein so bedeutsame Erhebung des Jahres 1848 ist bei vielen Schleswig-Holsteinern verblaßt. Doch war es diese Erhebung und das damit verbundene Bekenntnis der Mehrheit der Bevölkerung zur deutschen Sprache und Kultur letztendlich Anlaß dafür, dass dieses heutige Bundesland Schleswig-Holstein ein Teil Deutschlands wurde.

Bildrechte: Carl Kuskop, Wilster

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1930 - Gehöft in Vaalermoor, Windrotor auf dem Gebäude

1930 Gehöft in Vaalermoor, Windrotor auf dem Gebäude
Hof in Vaalermoor mit einem der Energiegewinnung (Stromerzeugung) dienenden Windrotor auf dem Dach.
Vom Typ des noch nicht exakt lokalisierten Bauernhofes waren vor etwa 100 Jahren in Vaalermoor nahezu zeitgleich mehrere Gebäude errichtet worden.
Um Mithilfe bei der Lokalisierung wird gebeten!
Das Vaalermoor ist der Bereich der Wilstermarsch, der erst sehr spät und als letzter kolonisiert wurde. Geprägt von den hohen Wasserständen in Nachbarschaft des Geestrandes waren hier in den letzten Jahrtausenden Moorböden entstanden, die verbunden mit den Grundwasserverhältnissen den Kolonisten ganz erhebliche Widerstände entgegen stellten. Erst Mitte des 19ten Jahrhunderts war zielgerichtet mit der Urbarmachung der Böden begonnen worden.
Obwohl zum Landschaftsraum Wilstermarsch gehörend, kam die 1857 gebildete Gemeinde Vaalermoor erst im Jahre 1970 im Zuge einer Kreisreform vom Kreis Rendsburg zum Kreis Steinburg.

Bildrechte: nicht bekannt, sogen. Privat Ansichtskarte

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1909 - Apel & Sachau, Maschinenfabrik

1909 Apel & Sachau, Maschinenfabrik in Wilster
Die Maschinenfabrik von Apel und Sachau fertigte u.a. Heizkörper und Windräder.
Auf einem der an der Straße Am Steindamm gelegenen Betriebsgebäuden der Firma war zur Gewinnung von Energie für den Maschinenantrieb ein Windrad montiert.
Die Montage des Windrades konnte erst nach Überwindung von der Obrigkeit gesehener Befürchtungen realisiert werden; es mußte ein ausreichender Abstand zum Steindamm eingehalten werden, um das Scheuen der Kutsch-Pferde auf der Straße zu verhindern.
Sowohl der Briefkopf (Bild 1) der Firma als auch der Bauplan (Bild 2 u. 3 (Umkehrfarben)) für die Betriebsgebäude zeigen das Windrad.
Von der Firma Apel & Sachau wurden Windrotoren gebaut, die in der Wilstermarsch eine Vielzahl der ursprüngliche Schöpfmühlen ersetzten.
Auf dem Gelände der Firma etablierte sich später der Kfz.-Reparatur und Omnibus Betrieb W. Langbehn.

Hinweis: Die Bilddateien und Informationen wurden freundlicherweise bereitgestellt von Heidi und Heinz Steinbrecher, Wilster

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1926 - Wohn- und Geschäftshaus in Vaalermoor

1926 Wohn- und Geschäftshaus in Vaalermoor
Das naturräumlich zum Gebiet der Wilstermarsch gehörende Vaalermoor kam erst im Jahre 1970 im Zuge einer Kreisreform vom Kreis Rendsburg zum Kreis Steinburg gemeinsam mit 16 weiteren Gemeinden (u.a. Vaale und Wacken). Das Gebiet der heutigen Gemeinde Vaalermoor war erst ab Mitte des 19ten Jahrhunderts zielgerichtet urbar gemacht worden.
Der durch die Gemeinde führende Moorkanal entwässert die Gemeinde und führt das von der benachbarten Geest kommende Druckwasser ab.
Die Karte zeigt das Wohnhaus des Händlers W. Bolls am Moorkanal in Vaalermoor.
Bei dem Anwesen handelt sich nach der Chronik des Dorfes um das Haus 15, welches seinerzeit in rascher Folge verschiedene Eigentümer hatte. Der Händler Willi Bolls hatte es 1919 erworben und dort bis 1926 sein Geschäft betrieben.
1929 erwarb der Kolonialwarenhändler Heinrich Kuhrt das Anwesen und führte dort gemeinsam mit seiner Ehefrau bis 1972 das Geschäft. Der Laden wurde danach von Pächtern bis 1977 weiter geführt und dann aufgegeben.

Bildrechte: Photo Lorenz, Burg in Dithmarschen


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1970 - Vaalermoor, Hochbrücke Hochdonn, Denkmal, Schule

1970 Vaalermoor, Hochbrücke Hochdonn, Denkmal, Schule
Die Gemeinde Vaalermoor kam erst im Jahre 1970 im Zuge einer Kreisreform vom Kreis Rendsburg zum Kreis Steinburg gemeinsam mit 16 weiteren Gemeinden (u.a. Vaale und Wacken), obwohl sie naturräumlich zur Wilstermarsch gehört.
Links oben: Geschäftshaus von Willi Sachau;
rechts oben: die Hochdonner Hochbrücke über den knapp außerhalb des Gemeindegebietes verlaufenden Nord- Ostsee Kanal;
links unten Kriegerehrenmal;
rechts unten: Schule

Bildrechte: Verlag Heinr. C. Otto, Kiel
Reg. mein-wilster: 0543

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1915 - Vaalermoor, Gehöfte, Schöpfmühle, Gasthof, Denkmal

1915 Vaalermoor, Gehöfte, Schöpfmühle, Gasthof, Denkmal
Mehrbildkarte
oben: ländliche Szene am Vaalermoor Kanal;
mit Hilfe der Schöpfmühlen wurde das Wasser in den Kanal gefördert.
mittig: Das im Jahre 1905 neben der Schule errichtete Denkmal zur Erinnerung an den Deutsch/Französischen Krieg von 1870/71; Inschrift: Dem tapferen Heere.
unten: Das Gebäude der Gastwirtschaft am Vaalermoor Kanal wurde im Jahre 1969 durch Feuer vernichtet und nicht wieder aufgebaut.

Bildrechte: Karl Kuskop, Wilster

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Chronik Vaalermoor II - Chronik Vaalermoor Anno 1982 125 Jahre

Chronik Vaalermoor Anno 1982 125 Jahre
Ausarbeitung von Marga und Karl-Heinz Meifort
1982
herausgegeben von der Gemeinde Vaalermoor
Gut bebilderte Chronik mit interessanten Berichten - eine gelungene Ergänzung zur ersten Chronik von 1934

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1909 - Vaalermoor - am Vaalermoor Kanal, Schöpfmühle, Pferdegespann

ca. 1909 am Vaalermoor Kanal - Schöpfmühle, Pferdegespann
Die 1942 gelaufene Ansichtskarte verwendet auf ihrer Bildseite ein Motiv, welches 1909 oder kurz zuvor aufgenommen wurde. Das Motiv wurde für verschiedene Variationen und nur in ihrer Aufmachung voneinander abweichende Ansichtskarten genutzt.
Das Vaalermoor ist die als letzte kolonisierte Landschaft der Wilstermarsch. Geprägt von den hohen Wasserständen in Nachbarschaft des Geestrandes und der durch die höher aufgeschlickten Marsch verhinderten Entwässerung waren hier in den letzten Jahrtausenden Moorböden entstanden, die verbunden mit den Grundwasserverhältnissen den Kolonisten ganz erhebliche Widerstände entgegen stellten.
Erst Mitte des 19ten Jahrhunderts war zielgerichtet mit der Urbarmachung der Böden begonnen worden.

Bildrechte: Verlag Carl Kuskop, Wilster

Anmerkung: Noch 1959 wurden Ansichtskarten mit Verwendung des Fotos ausgegeben (sh. Bild 3)

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1909 - Vaalermoor, Moor Kanal, Schöpf-Mühlen, Schulhaus, Moor Weg

1909 Vaalermoor, Moor Kanal, Schöpf-Mühlen, Schulhaus, Moor Weg
Mehrbildkarte
Das Vaalermoor ist die Landschaft der Wilstermarsch, die erst sehr spät und als letzte kolonisiert wurde.
Geprägt von den hohen Wasserständen in Nachbarschaft des Geestrandes waren hier in den letzten Jahrtausenden Moorböden entstanden, die verbunden mit den Grundwasserverhältnissen den Kolonisten ganz erhebliche Widerstände entgegen stellten. Erst Mitte des 19ten Jahrhunderts war zielgerichtet mit der Urbarmachung der Böden begonnen worden.
Die Gemeinde Vaalermoor kam erst im Jahre 1970 im Zuge einer Kreisreform vom Kreis Rendsburg zum Kreis Steinburg.
Der durch die Gemeinde führende Moorkanal entwässert das Gebiet und führt das von der benachbarten Geest kommende Druckwasser ab.

Bildrechte: Karl Kuskop, Wilster

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1950 - Handtorfstich im Vaalermoor a

1950 Handtorfstich im Vaalermoor
Noch in der Zeit nach dem II. Weltkrieg wurde vielerorts bis in die 1950er Jahre Torf zum Heizen verwendet.
Einwohner aus Wilster und der Wilstermarsch stachen im Vaalermoor Torf.
Die Abbildungen zeigen Bauern aus Honigfleth beim Torfstechen im Vaalermoor.
Der Torf wurde mit dem geraden Torfspaten in Handarbeit als Soden gestochen. Es wurde eine Abtorfungstiefe bis zu 2,50 m erreicht, wobei ein Mann an einem Arbeitstag bis zu 4000 Soden stechen konnte.
Jeder Soden wurde oben von einem Helfer entgegen genommen und auf einer hölzernen Torfkarre abgelegt. Über eine mit Brettern ausgelegten Bahn wurden die Soden zum Trocknungsplatz gefahren und dort ausgelegt und gestapelt.

Bildrechte: Privatfotos Familie Dibbern, Honigfleth

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1970 - Burg, Nord-Ostsee Kanal, Wilsterau beim Vaalermoor und Stadtmoor (SF)

1970 Nord-Ostsee Kanal, Wilsterau beim Vaalermoor und Stadtmoor
Blick vom Aussichtsturm in Burg über den auf den Höhen der Geest gelegenen schönen Luftkurort Burg in Dithmarschen hinweg auf die Wilstermarsch.
Quer durch das Bild verläuft der Nord-Ostsee Kanal (früher: Kaiser Wilhelm Kanal). Davor zwischen dem Geestrand und dem Kanal das Burger Feld.
Am Kanal sind noch nicht die nach seiner letzten Verbreiterung ab 1966 angelegten und heute hoch aufgewachsenen Windschutzpflanzungen zu sehen.
Jenseits des Kanals erstreckt sich die weite ebene Wilstermarsch mit ihren von Bäumen gesäumten Gehöften und Straßen.
Links am Bildrand ist das jenseits des Kanals gelegene Entlastungsschöpfwerk Vaalermoor der Wilsterau zu erkennen. Das im Vaalermoor gelegene Stadtmoor stand lange Zeit im Eigentum der Stadt Wilster.

Bildrechte: Verlag Stramm & Co., St. Michaelisdonn
Anmerkung: Die Ansichtskarte befindet sich bei Rudolf Böckmann, Burg in Dithmarschen.

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1990 - Moorweg im Vaalermoor

1990 Moorweg im Vaalermoor
Der exakte Standort des im Hintergrund zu sehenden Gehöftes ist noch nicht ermiittelt! Um Mithilfe bei der Bestimmung wird gebeten!
Das Vaalermoor ist die Landschaft der Wilstermarsch, die erst sehr spät und als letzte kolonisiert wurde.
Geprägt von den hohen Wasserständen in Nachbarschaft des Geestrandes waren hier in den letzten Jahrtausenden Moorböden entstanden, die verbunden mit den Grundwasserverhältnissen den Kolonisten ganz erhebliche Widerstände entgegen stellten. Erst Mitte des 19ten Jahrhunderts war zielgerichtet mit der Urbarmachung der Böden begonnen worden.
Die Gemeinde Vaalermoor kam erst im Jahre 1970 im Zuge einer Kreisreform vom Kreis Rendsburg zum Kreis Steinburg.

Bildrechte: Rudolf Horstmann, Wilster

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1907 - Moorkanal in Vaalermoor, Schöpfmühle, Gehöfte, Heudiemen

1907 Moorkanal in Vaalermoor, Schöpfmühle, Gehöfte, Heudiemen
Das Vaalermoor ist die Landschaft der Wilstermarsch, die sehr spät und als letzte kolonisiert wurde. Bedingt durch das Druckwasser von der Geest bestanden Entwässerungsprobleme. Diese wurden verstärkt durch den Umstand, dass die näher an Elbe und Stör gelegene Marsch höher aufgeschlickt war. Es entstanden während der letzten Jahrtausende in dem weitgehend abflußlosen Gebiet Moorböden.
Erst im 19ten Jahrhundert war zielgerichtet mit der Urbarmachung der Böden im Raum des Vaaler Moor begonnen worden. Die Gemeinde Vaalermoor kam erst im Jahre 1970 im Zuge einer Kreisreform vom Kreis Rendsburg zum Kreis Steinburg.
Der durch die Gemeinde führende und aus dem Herrenmoor bei Kleve kommende Moorkanal entwässert das Gebiet und führt das von der benachbarten Geest kommende Druckwasser ab.
In Bildmitte sind bei dem Gehöft drei Heudieme erkennbar. Die Dieme wurden bis weit in die Hälfte des vergangenen Jahrhunderts in der Wilstermarsch als traditionelle Form der Heulagerung genutzt. Da der Bergeraum in den Gehöften vielfach nicht ausreichte, wurde das geerntete Heu zumeist zwischen Pfählen in besonderer und das Regenwasser nach außen leitender Weise unter freiem Himmel aufgeschichtet. Vielfach wurde auch ein zwischen Pfählen auf- und abschiebbares Dach als Wetterschutz verwendet oder über den oberen Bereich der Dieme eine Persenning (imprägnierte Gewebebahn) gespannt.

Bildrechte: Friedrich Schlüter, Wilster

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1904 - Heiligenstedten - Gasthof Zur Doppel-Eiche

1904 Heiligenstedten - Gasthof "Zur Doppel-Eiche".
Im kleinen Kirchdorf Heiligenstedten bestanden vor einigen Jahrzehnten mindestens 6 Gasthöfe, von denen einer der abgebildete Betrieb war; er lag auf einer Verbreiterung des Deiches der Stör.
Die Ansichtskarte zeigt das seinerzeit von dem Gastwirt Friedrich Voss betriebene Haus sowie den darin befindlichen Festsaal, welcher der größte in dem Ort war. Hier wurden neben Fest- und Tanzveranstaltungen auch Theatervorführungen durchgeführt, denn am Saal befand sich auch eine Bühne (sh.  Bild 3). 
Der zuletzt von Claus Busch betriebene Gasthof wurde ca. 1950 eingestellt.
Der Name des Lokals sollte erinnern an den unverbrüchlichen Zusammenhalt der Landesteile des Landes Schleswig-Holstein als dem Land der Doppeleiche (zwei Stämme aus einer Wurzel - ein spezifisch schleswig-holsteinisches Symbol), so wie es in der letzten Strophe des Schleswig-Holstein Liedes "Wanke nicht, mein Vaterland" heißt: "Teures Land, du Doppeleiche, unter einer Krone Dach". 

 Nach der Aufgabe der Gastwirtschaft wurden die Gebäude von einen kleinen Tiefbauunternehmen genutzt, danach wurde in ihm ein Antiquitäten Geschäft eingerichtet. 


Bildrechte: Otto Stiegler, Itzehoe

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1939 - Heiligenstedten - Gasthof Zur Doppel-Eiche

1939 Heiligenstedten - Gasthof "Zur Doppel-Eiche"
Im kleinen Kirchdorf Heiligenstedten – dem ersten, welches im heutigen Schleswig-Holstein aus dem Dunkel der Geschichte tritt - bestanden vor einigen Jahrzehnten mindestens 6 Gasthöfe:
„Stadt Itzehoe“, „Zur Erholung“, „Zur Post“, „Zur alten Brücke“, „Zur Linde“ und „Zur Doppel-Eiche“.
Innenansichten des letzteren, er lag auf einer Verbreiterung des Deiches der Stör, zeigt die Ansichtskarte.
Der seinerzeit von Claus Busch betriebene Gasthof wurde ca. 1950 eingestellt.
Der Name des Lokals sollte an den unverbrüchlichen Zusammenhalt des Landes Land Schleswig-Holstein, als dem Land der Doppeleiche (zwei Stämme aus einer Wurzel - ein spezifisch schleswig-holsteinisches Symbol), erinnern,
so wie es in der letzten Strophe des Schleswig-Holstein Liedes "Wanke nicht, mein Vaterland" heißt:
"Teures Land, du Doppeleiche, unter einer Krone Dach"
(siehe den gesamten Text in der Datei unten)

Bildrechte: Verlag Walter Jappe, Lübeck

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1898 - Schleswig-Holsteinische Erhebung 1848 Theures Land, du Doppeleiche

Schleswig-Holsteinische Erhebung 1848 - Theures Land, du Doppeleiche
Bis zum preußisch-österreichisch-dänischen Krieg von 1865 gehörten Schleswig, Holstein und Lauenburg zum dänischen Gesamtstaat.
Die deutschsprachigen Schleswig-Holsteiner hatten sich zuvor 1848 in einem Bürgerkrieg – der Schleswig-Holsteinischen Erhebung - erfolglos gegen den dänischen Gesamtstaat erhoben. Entzündet hatte sich die Erhebung an dem Sprachenstreit und der Interpretation des Vertrages von Ripen 1460 „Op ewich ungedeelt“.
Entsprechend der damals entstandenen Hymne Schleswig-Holsteins, dem Schleswig-Holstein Lied,
wo es u.a. heißt: „Ob auch wild die Brandung tose“, wird der unverbrüchliche Zusammenhalt der als Doppel-Eiche dargestellten Herzogtümer auf der Abbildung dargestellt.
Mit der Flagge Schwarz-Rot-Gold des Deutschen Bundes und der neu kreierten Flagge Blau-Weiß-Rot der Herzogtümer stellen sich Männer der drohenden und Spaltung bergenden Gefahr.
50 Jahre nach Beginn der Erhebung wurde dieses Ereignis festlich begangen; so schreibt der Absender der Karte: „… vom heutigen Jubiläumstage Schleswig-Holsteins herzliche Grüße; selbiges wird hier großartig gefeiert.“

Bildrechte: Verlagsanstalt Richter, Hamburg


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1913 - Up ewich ungedeelt - Schleswig-Holstein

1913 Schleswig-Holstein "Up ewich ungedeelt" entsprechend dem Vertrag von Ripen von 1460.
Doppeleiche, Wappen und Allegorien als Ausdruck für die Unteilbarkeit und Zusammengehörigkeit der Herzogtümer Schleswig und Holstein.
Die vom Deutschen Flotten Verein aus Anlass des 25-jährigen Regierungsjubiläums von Kaiser Wilhelm II herausgegebene Ansichtskarte zeigt vor einer Doppeleiche als Sinnbild für das „Up ewich ungedeelt“ und die immer wieder beschworene Zusammengehörigkeit der Landesteile zwei allegorische Frauengestalten als Geschwisterpaar und als Verkörperung von Schleswig-Holstein.
Die Kämpfe und Anstrengungen für die Zugehörigkeit Schleswig-Holsteins zu Deutschland waren seinerzeit vielen Menschen noch sehr präsent.

Bildrechte: Deutscher Flotten Verein

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