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Deichstraße, Wende

Neu! 1919 Deichstraße

1919 Deichstraße,
Blickrichtung Markt.
Die Straße ist mit Kopfsteinen aus Granit gepflastert, die Bürgersteige hingegen in diagonal verlegter Klinker-Pflasterung.
Auf der Fahrbahn steht eine für Wilster damals typische einachsige „Schott´sche Karre“ (eigentlich schottische Karre).
Hinter der Karre unterquert der seinerzeit noch offene Burggraben der alten Stadtgrenze die Straße, an der sich seinerzeit Haus bei Haus Geschäft an Geschäft reiht. Dieser Zustand bestand noch bis in die 1970er Jahre.
In alten Urkunden ist der "Borchgrawen" schon für die Zeit um 1400 belegt. Das Gewässer wurde wenige Jahre nach der Aufnahme verfüllt, nachdem die Stadt Wilster zuvor vor dem Oberverwaltungsgericht mit Urteil v. 20. März 1924 des III. Senats (V.B. 23/24) des I. Bezirksausschuß zu Schleswig im Streit mit dem Preußischen Staat in der Frage obsiegte, wonach letzterer für die Unterhaltung des Burggrabens zuständig sei (sh. Anm.). Der Preußische Staat hat danach offenbar die Verfüllung des Burggrabens veranlaßt.

Bildrechte: Friedrich Schlüter, Wilster

Anmerkung: Seinerzeit hatten Rat und Verwaltung der Stadt Wilster gegenüber dem Staat Preussen vor Gericht mit der Auffassung obsiegt, dass der Burggraben als Teil der Wilsterau anzusehen sei.
"Künstliche Nebenläufe eines natürlichen Wasserlaufes, die keinem selbständigen Sonderzweck dienen, teilen die rechtliche Eigenschaft des Hauptlaufes." *)
Auf einen etwaigen vormaligen Sonderzweck konnte es nicht ankommen, denn ein solcher bestand seit Jahrhunderten nicht mehr.
Deshalb lag die Zuständigkeit für die Gewässerunterhaltung des Burggrabens gleichfalls bei der für die Wilsterau verantwortlichen Preußischen Provinz Schleswig-Holstein. Vor diesem Hintergrund war es sechs Jahrzehnte später bezüglich des Gewässerteilstücks der Wilsterau am Rosengarten sehr bemerkenswert, dass Ratsmehrheit und Verwaltung der Stadt Wilster
mit einer diametral gegensätzlichen Auffassung gegenüber Gewässer-Anliegern argumentierte, diese wären künftig für die Gewässerunterhaltung zuständig, wenn sie sich gegen die Verfüllung des offenen Gewässers aussprechen würden.
Die von einem bei einer Oberen Wasserbehörde jahrzehntelang in Wasserrechtsverfahren (u.a. Plangenehmigungs- und Planfeststellungsverfahren) tätig gewesenen Diplom Ingenieur beratenen Anlieger konnten bewirken, dass der stadtgeschichtlich bedeutsame Gewässerarm der Wilsterau am Rosengarten und Helgenland erhalten wurde.

*) Das vollständige ausführliche Urteil liegt im Wortlaut in unseren Unterlagen vor.

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1863 - Blick in die obere Deichstraße

1863 Blick in die obere Deichstraße, vom Markt aus gesehen.
Rechts oben ist auf dem Foto der auch 100 Jahre später noch vorhanden gewesene Lastenaufzug am Giebel des Hauses Deichstraße 85 zu erkennen.
Das dritte Haus (mit der Klinker-Front) von links ist das in den 1950er Jahren umgebaute Geschäftshaus (vorher Gemüsehandel Bünning) von Textil Looft, wobei zu einem späteren Zeitpunkt das folgende Haus bei einem weiteren Umbau in das Geschäftshaus einbezogen wurde.
Der Abzug stammt von einem alten schadhaften gläsernen Negativ, worin auch die Fehlstellen auf dem Abzug begründet sind.

Bildrechte: Hans-Peter Mohr, Wilster
Anmerkung: Auf der Ansichtskarte ist kein Verlag vermerkt. Die alte Aufnahme ist ein halbes Jahrhundert später für eine sogenannte private Ansichtskarte genutzt worden Sie stammt aus einem 1933 vom damaligen Heimatverein Wilstermarsch als Ehrengabe Herrn Pastor D.Dr. Wilhelm Jensen überreichten Album, welches freundlicherweise von Frau Sigrid Malz, Karlsruhe, mit Zustimmung der Nachkommen des D.Dr. Wilhelm Jensen für die Heimat-Seite mein-wilster zur Verfügung gestellt wurde.

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1863 - Deichstraße

1863 Deichstraße
Blick in die untere Deichstraße, etwa von Höhe des späteren Konzerthaus Jacobs aus in Richtung Landrecht gesehen.
Die Straße wie auch die Bürgersteige und die trennenden Gossen sind noch mit unbehauenen Kopfsteinen (Feldsteinen) gepflastert.
Das Haus in Bildmitte ist die spätere Bäckerei Ruge; in dem zweiten Haus davor war viel später (1930er) der Malerbetrieb Stegemann (nachfolgend Wulf) untergebracht - die vordere Hälfte dieses Hauses wurde 1954 durch einen Neubau ersetzt.

Bildrechte: Hans-Peter Mohr
Anmerkung: Auf der Ansichtskarte ist kein Verlag vermerkt. Die alte und von einer bereits geschädigten Glasplatte gezogenen Aufnahme ist ein gutes halbes Jahrhundert später für eine sogenannte private Ansichtskarte genutzt worden. Sie stammt aus einem 1933 vom damaligen Heimatverein Wilstermarsch als Ehrengabe Herrn Pastor D.Dr. Wilhelm Jensen überreichten Album, welches freundlicherweise von Frau Sigrid Malz, Karlsruhe, mit Zustimmung der Nachkommen des D.Dr. Wilhelm Jensen für die Heimat-Seite mein-wilster zur Verfügung gestellt wurde.

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1866 - Deichstraße und Wende

1866 Blick in die mittlere Deichstraße und auf die Wende.
Die Wende war zu dem Zeitpunkt der Vorplatz vor dem Wilsteraner Friedhof auf dem Gelände des heutigen Stadtparks. Bis zum Jahre 1604 lag der Friedhof des Kirchspiels Wilster um die Kirche herum; er wurde danach auf das Gelände des heutigen Stadtparks verlegt und hier bis 1859 für Beerdigungen genutzt und entsprechend weiter betrieben, in dem Jahr wurde der Friedhof in Bischof eingerichtet.
Ganz rechts das Gebäude der späteren Gastwirtschaft "Waffenhalle", in diesem befand sich zur Zeit der Aufnahme eine Zollstation für die in Wilster auf dem Wasserwege über die Wilsterau angelandeten Waren.
Das ganz hinten stehende Haus ist die Bäckerei von August Kühl (später Willy Kühl).
In dem kleinen Haus in Bildmitte wohnte seinerzeit der Architekt und Maurermeister Claus Stockfleth (ein Ururgroßvater des Betreibers von mein-wilster); in dem Moment der Aufnahme betritt gerade dessen Ehefrau Katharina geb. Schütt (* 25.06.1820 in Heiligenstedten) das Gebäude.
Claus Stockfleth erwarb 1906 auch das Haus Deichstraße 18 (rechts in Bildmitte, mit dem hölzernen Giebel); in diesem betrieb Peter Markus Detlef von Holdt ab 1907 seinen Handel mit Möbel und Antiquitäten.
In dem kleinen Häuschen links im Vordergrund hatte der Zigarrenmacher Peter Haase sein Geschäft. Das große Haus dahinter mußte 1933 dem Neubau der Niederlage Wilster (Verwalter Wilhelm Köberlein) der Hamburger Bavaria und St. Pauli Brauerei weichen; zuvor wurde hier die Bierhandlung von Albin Schrödel betrieben.

Anmerkung: Es handelt sich um das dreitausendste auf mein-wilster vorgestellte Objekt

Bildrechte: Hans-Peter Mohr, Wilster
Anmerkung: Auf der Ansichtskarte ist kein Verlag vermerkt. Die alte Aufnahme ist ein halbes Jahrhundert später für eine sogenannte private Ansichtskarte genutzt worden Sie stammt aus einem 1933 vom damaligen Heimatverein Wilstermarsch als Ehrengabe Herrn Pastor D.Dr. Wilhelm Jensen überreichten Album, welches freundlicherweise von Frau Sigrid Malz, Karlsruhe, mit Zustimmung der Nachkommen des D.Dr. Wilhelm Jensen für die Heimat-Seite mein-wilster zur Verfügung gestellt wurde.

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1866 - Zollstation an der Wende der Deichstraße

1866 Zollstation an der Wende der Deichstraße.
Die private Ansichtskarte zeigt ein um 1870 aufgenommenes Foto.
Die schmalen Straßen der Stadt sind seinerzeit, so wie die abgebildete Deichstraße, noch mit Granitpflaster befestigt. Die Bürgersteige sind gleichfalls mit sogenannten "Katzenköpfen" gepflastert, sie sind sehr schmal und in einigen Bereichen kaum begehbar.
Vorne rechts springt das heute noch "Waffenhalle" genannte Gebäude mit einer Ecke weit aus der Flucht der übrigen Häuser hervor. In der „Waffenhalle" war zum Zeitpunkt der Aufnahme eine Zollstation mit zugehörigem Speicher untergebracht. Die zollpflichtige Waren auf der Wilsterau antransportierenden Frachtewer machten hinter dem Gebäude fest. Hier befand sich auch ein hölzerner Ladekran.
Vor dem Gebäude haben es sich auf der vor dem Haus stehenden Bank zwei uniformierte Zöllner bequem gemacht.
Später wurde in dem Gebäude die Gaststätte "Waffenhalle" von Andreas Moser betrieben; der Name rührt von einer im Gastraum ausgestellten Waffensammlung des Wirtes her.
Das Gebäude wurde in den 1950er Jahren von dem benachbarten Kaufmann Hermann Kloppenburg bzw. dessen Sohn Hans Kloppenburg als Lager- und Ausstellungsraum genutzt.
Das Haus Deichstraße 18 (in Bildmitte das Gebäude mit dem hölzernen Giebel) wurde 1934 umgebaut zum Geschäftshaus des Tischlermeisters Peter Claus Heinrich von Holdt.
Dahinter das Haus von Maurermeister und Architekt Claus Stockfleth (ein Ururgroßvater des Betreibers von mein-wilster); in dem Moment der Aufnahme betritt gerade dessen Ehefrau Katharina geb. Schütt (* 25.06.1820 in Heiligenstedten) das Gebäude.
Links das Häuschen des Zigarrendrehers Peter Haase;
das große Haus dahinter wurde 1933 durch den Neubau der Gebäude der Niederlage Wilster der Hamburger Bavaria und St. Pauli Brauerei ersetzt.

Bildrechte: Klaus-Peter Mohr

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1872 - Wilsterau am Helgenland, Frachtewer auf dem Fluß, Rückseite Häuser der Deichstraße

1872 Wilsterau am Helgenland, Frachtewer, Rückseite der Häuser an der Deichstraße
Winterliches Bild von der zugefrorenen Wilsterau und dem im Winterlager vor der alten Zollstation (später "Waffenhalle") liegenden Frachtschiff „Holsatia“, ein Wilsterau-Ever.
Unmittelbar rechts vom Mast des Frachtewers ist auf dem Ufergrundstück ein hölzerner Kran zu erkennen.
Die zu 14 BRT vermessene "Holsatia" war 1871 auf der Wilsteraner Werft von Friedrich Bergmann auf dem Helgenland für den Schiffer Claus Maass gebaut worden.
Seinerzeit befand sich in dem Gebäude der sogenannten „Waffenhalle“ eine Zollstation. Der Name Waffenhalle für die spätere gleichnamige Gastwirtschaft in dem Gebäude rührt daher, daß der Inhaber in seinem Lokal eine Waffensammlung ausstellte.
Heute findet keine Fracht-Schifffahrt mehr auf der Wilsterau statt, das Gewässer wird nur noch von kleinen Sportbooten und auf einer Teilstrecke von dem AUKIEKER als touristische Attraktion befahren. Daneben ist die Wilsterau ein gerne besuchtes Angel-Gewässer; als solches wird die Wilsterau auf der Internetseite der Stör Angler vorgestellt.

Bildrechte: Hans-Peter Mohr
Anmerkung: Auf der Ansichtskarte ist kein Verlag vermerkt. Die alte Aufnahme ist ein halbes Jahrhundert später für eine sogenannte private Ansichtskarte genutzt worden Sie stammt aus einem 1933 vom damaligen Heimatverein Wilstermarsch als Ehrengabe Herrn Pastor D.Dr. Wilhelm Jensen überreichten Album, welches freundlicherweise von Frau Sigrid Malz, Karlsruhe, mit Zustimmung der Nachkommen des D.Dr. Wilhelm Jensen für die Heimat-Seite mein-wilster zur Verfügung gestellt wurde.

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1903 - Blick vom Kirchturm auf die Marktstraße - spätere Op de Göten

1903 Marktstraße - spätere Op de Göten
Blick vom Kirchturm auf die Marktstraße (spätere Op de Göten) und auf die rechts vom Marktplatz abgehende Deichstraße (ehemalige Kehdinger Straße), an deren Ecke das Hotel „Wilstermarsch Haus“ steht.
Links vor den Häusern ist gut erkennbar, daß die zur Wilsterau herab führende lange Rampe verengt wurde zu Gunsten eines breiteren Bürgersteiges; über die Rampe ergoß sich das Niederschlagswasser vom hoch gelegenen Marktplatz in die Wilsterau. Die Brücke beim Alten Rathaus hieß daher Op de Göten (über der Gosse); sie gab später der gesamten Straße ihren Namen.
Im Hintergrund an der Schmiedestraße steht noch das Gebäude, an dessen Stelle 1913 die Westholsteinische Bank errichtet wurde. Vorne links steht noch der Vorgängerbau von J.P.T. Andersen, der hier 1912/13 sein imposantes Geschäftshaus errichten ließ.
Im Hintergrund (ganz rechts oben) ist die Stadtmühle zu erkennen, die an der Wilsterau nahe dem später nach ihr benannten Stadtmühlenweg stand.

Bildrechte: Karl Kuskop, Wilster

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1904 - Das Helgenland, der historische Werft-Platz der Stadt Wilster

1904 Blick über das Helgenland in nordwestliche Richtung.
Das Helgenland zwischen den beiden Armen der Wilsterau bietet sich dem Betrachter als Werft-Platz dar, wie er über lange Zeiträume dort so bestanden hat.
Folgende Wilsteraner Werften sind bezeugt:
1840 bis 1910 Werft von Friedrich Bergmann, danach ab 1886 Martin Bergmann
1856 bis 1884 Werft von Hans Fack, danach Johannes Fack
Hans Fack hatte offenbar zuvor in Itzehoe im Jahr 1852 eine kleine Werft gegründet und dann den Betrieb nach Wilster verlegt. Die Familie Fack war in Holstein eine bekannte Schiffbauerfamilie. Die 5 Söhne des Hans Fack betrieben ebenfalls Werften (Johannes ab 1876 in Wilster; Ferdinand ab 1899 die bereits 1873 gegründete Werft in Burg; Hermann in Tönning; Wilhelm in Rethwisch; Johann Heinrich ab 1880 in Itzehoe)
1861 Reimer Griese
1871 Heinrich Rehder
1879 bis 1890 Werft von Theodor Engel
1885 Martin Bruhn
Während im Vordergrund die Slip-Anlagen leer sind, ist an der Spitze des Helgenlandes ein Ewer auf den dort vorhandenen Helgen der Bergmann-Werft gezogen worden. Exakt an dieser Stelle errichtete 50 Jahre später der Tischlermeister Heinrich von Holdt seinen Bootsschuppen, in welchem er als Traditionsträger des Wilsteraner Schiffbaues mehrere große hölzerne Segeljachten erbaute.
Auf dem Helgen mittig im Vordergrund ist ein hölzerner Ewer weitgehend fertig gebaut.
Rechts sind die Häuser an der Deichstraße erkennbar, während die Häuser links an der Straße "Hinter der Stadt" (spätere Hans-Prox-Straße) stehen und ihre Gärten an die Wilsterau angrenzen.
Ganz links steht direkt an der Wilsterau ein Gebäude der vormaligen Lohgerberei (ab 1873) von Jürgen Johannes Falk.

Bildrechte: Carl Kuskop, Wilster
Anmerkung: Diese Karte weist auf der Anschriftenseite keine Einteilung auf; aus dem auf der Bildseite frei gelassenen Raum für Mitteilungen läßt sich ableiten, daß die Ansichtskarte vor 1905 entstanden sein muß.

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1904 - Deichstraße und Wende a

1904 Deichstraße und Wende
Blick durch die mittlere Deichstraße Richtung Wende.
Rechts der Malereibetrieb Stegemann (später Wulf); dann das Haus von (später) Schulz/Stitterich; dann Papierwaren Hencke, dahinter Rolf Hencke´s Tabakladen; dahinter die Waffenhalle.
Das kleine Häuschen an der Wende gehörte dem Zigarrendreher Peter Haase;
am Ort des großen Gebäudes in Bildmitte wurde 1934 die Niederlassung der Bavaria- und St. Pauli Brauerei errichtet (Verwalter: Braumeister Wilhelm Köberlein)

Bildrechte: M. Glückstadt & Münden, Hamburg

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1904 - Deichstraße und Wende b

1904 Deichstraße und Wende.
Blick durch die mittlere Deichstraße Richtung Wende.
Links im Flaggen-Schmuck das "Konzerthaus" von Hinrich Feldmann. Die Gaststätte war immer im Besitz dieser Familie.
Hinrich Feldmann hatte das Haus mit dem Saal bauen lassen; er starb Ende der dreißiger Jahre. Seine mit Heinrich Jacobs verheiratete Nichte Dora Feldmann übernahm mit ihrem Ehemann danach die Gaststätte.
Rechts der Malereibetrieb Stegemann (später Wulf); dann das Haus von (später) Tischlermeister Paul Schulz / Wilma Stitterich; dann Papierwaren Rudolf Hencke, dahinter Rolf Hencke´s Tabakladen; dahinter die Waffenhalle.
Das kleine Häuschen an der Wende gehörte dem Zigarrendreher Peter Haase;
am Ort des darüber hinaus ragenden großen Gebäudes in Bildmitte wurde 1934 die Niederlassung der Bavaria- und St. Pauli Brauerei errichtet (Verwalter: Wilhelm Köberlein).

Bildrechte: M. Glückstadt & Münden, Hamburg
Anmerkung: Die Karte unterscheidet sich von den bereits vorgestellten Versionen mit identischem Motiv durch die Art des Druckes.

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1904 - Deichstraße und Wende c

1904 Deichstraße und Wende
Blick durch die mittlere Deichstraße Richtung Wende.
In den 1920er Jahren wieder verwendete Aufnahme aus der Zeit um 1904
Links im Flaggen-Schmuck das "Konzerthaus" von Hinrich Feldmann. Die Gaststätte war immer im Besitz dieser Familie. Hinrich Feldmann hatte das Haus mit dem Saal bauen lassen; er starb Ende der dreißiger Jahre. Seine mit Heinrich Jacobs verheiratete Nichte Dora Feldmann übernahm mit ihrem Ehemann danach die Gaststätte.
Rechts der Malereibetrieb Stegemann (später Wulf); dann das Haus von (später) Tischlermeister Paul Schulz / Wilma Stitterich ; dann Papierwaren Rudolf Hencke, dahinter Rolf Hencke´s Tabakladen; dahinter die Waffenhalle.
Das kleine Häuschen an der Wende gehörte dem Zigarrendreher Peter Haase;
am Ort des großen Gebäudes in Bildmitte wurde 1934 die Niederlassung der Bavaria- und St. Pauli Brauerei errichtet (Verwalter: Wilhelm Köberlein).
Ergänzend ist eine Ansichtskarte (Bild 4) beigestellt, welche den Saal im "Konzerthaus" zeigt.

Bildrechte: M. Glückstadt & Münden, Hamburg
Die ergänzend vorgestellte Ansichtkarte befindet sich in der Sammlung von Frau Ingrid Schröder, Burg in Dithmarschen.
Bildrechte Bild 4: Friedrich Schlüter, Wilster

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1904 - Wilsteraner Hafen am Rosengarten b

1904 Wilsteraner Hafen am Rosengarten
Der Hafen am Rosengarten war über Jahrhunderte hinweg Ausgangshafen für die Wilsteraner Schiffer vor ihrer Fahrt in ferne Länder – das waren z.B. um 1540 Holland, Seeland, Frankreich, Engeland, Schottland, Portugal und das „Land tho Losien“ (Andalusien) – aber auch in den Ostseeraum.
Der Hafen und die Schiffahrt sowie die Produkte der fruchtbaren Marsch begründeten die Bedeutung Wilsters und den zeitweilig hier vorhandenen relativen Wohlstand.
Der Schuppen links stand bis in die 1960er Jahre;
rechts sind die Rückfronten von Häusern an der Deichstraße erkennbar.

Bildrechte: Verlag M. Glückstadt & Münden, Hamburg

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1905 - Markt, Ecke Op de Göten / Deichstraße, Hotel Wilstermarsch Haus

1905 Markt, Ecke Op de Göten / Deichstraße, Hotel Wilstermarsch Haus
Das Hotel Wilstermarschhaus dominierte seinerzeit den Bereich der Einmündung der Deichstraße und der damaligen Marktstraße (heute „Op de Göten“) in den Marktplatz.
Auf der rechten Seite der Deichstraße im Anschnitt noch zu erkennen das „Warenhaus“ von Christian (Krischan) Haack, ein Geschäft mit bis heute erhaltenem ganz besonderem Flair.
Der Blick geht in die Deichstraße und zeigt die Häuser in ihrer Erscheinung, wie sie bis in die 1950er Jahre Bestand hatte.

Bildrechte: Verlag C. Kuskop Nachf. Inh. L. Behning, Wilster

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1905 - Markt, Ecke Op de Göten / Deichstraße, Hotel Wilstermarsch Haus (SF)

1905 Markt, Ecke Op de Göten / Deichstraße, Hotel Wilstermarsch Haus
Das Hotel Wilstermarschhaus dominierte den Bereich der Einmündung der Deichstraße und der damaligen Marktstraße (heute „Op de Göten“) in den Marktplatz. Auf der rechten Seite der Deichstraße im Anschnitt noch zu erkennen das „Warenhaus“ von Christian (Krischan) Haack, ein Geschäft mit bis heute erhaltenem ganz besonderem Flair. Der Blick geht in die Deichstraße und zeigt die Häuser in ihrer Erscheinung, wie sie bis in die 1950er Jahre Bestand hatte.

Bildrechte: Verlag C. Kuskop Nachf. Inh. L. Behning, Wilster
Anmerkung: Beide Versionen der Ansichtskarte befinden sich in der Sammlung Ingrid Schröder, Burg in Dithmarschen

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1907 - Deichstraße im Bereich der Wende, Gaststätte

1907 Deichstraße und Wende, Gaststätte Waffenhalle
Blick in die Untere Deichstraße von der Wende aus in Richtung Landrecht; links das Haus mit der beeindruckend hohen Eingangstür ist die „Waffenhalle", in welcher früher eine Zollstation untergebracht war und zum Zeitpunkt der Aufnahme die genannte Gaststätte von Andreas Moser. Dahinter folgend ist die Buchdruckerei Hencke zu erkennen;
ganz hinten links das Haus der ehemaligen Schmiede von Carl-Adolf Theodor von Holdt – der Inhaber wanderte in die USA aus, wo er sich in Bellingham im Bundesstaat Washington niederließ.
Rechts das Geschäftshaus der Schlachterei von Heinrich Dencker; danach wurde der Betrieb in drei Generationen von Mitgliedern der Familie Schlüter (Heinrich, Erwin, Heiner) geführt, etwa ab 1956 war der Betrieb einige Jahre an den Schlachtermeister Huster verpachtet, zuletzt war hier eine Filiale der am Kohlmarkt beheimateten Schlachterei von Tade Magnussen untergebracht – im Jahre 2000 ist das Geschäftshaus ersatzlos abgebrochen worden.

Bildrechte: Friedrich Schlüter, Wilster

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1907 - Deichstraße und Wende, Gaststätte Waffenhalle

1907 Deichstraße und Wende, Gaststätte Waffenhalle
Blick in die Untere Deichstraße von der Wende aus Richtung Landrecht;
links die „Waffenhalle", in welcher früher eine Zollstation untergebracht war und danach die genannte Gaststätte von Andreas Moser;
dahinter folgend ist die Buchdruckerei Hencke zu erkennen; ganz hinten links das Haus der ehemaligen Schmiede von Carl-Adolf Theodor von Holdt – der Inhaber wanderte in die USA aus, wo er sich in Bellingham im Bundesstaat Washington niederließ;
rechts das 2000 abgebrochene Geschäftshaus der vormaligen Schlachterei Schlüter

Bildrechte: Verlag Carl Kuskop, Wilster
Anmerkung: Das zum Vergleich hier gezeigte Bild rechts - ein Bildausschnitt - stammt aus dem Alt-Wilster Kalender (Blatt August 2003) von Robert Friedrichs. Es verdeutlicht, daß die bei Robert Friedrichs zu beziehenden Abzüge von der Originalplatte deutlich brillanter sind als die Ansichtskarte.

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1907 - Deichstraße und Wende, Gaststätte Waffenhalle

1907 Deichstraße und Wende, Gaststätte Waffenhalle
Blick in die Untere Deichstraße von der Wende aus Richtung Landrecht.
Links die Gaststätte „Waffenhalle"; in dem Gebäude war früher eine Zollstation untergebracht, danach die genannte Gaststätte von Andreas Moser.
Der Name der Gastwirtschaft Waffenhalle rührt von einer im Gastraum ausgestellten Waffensammlung des Wirtes her.
Das Gebäude wurde in den 1950er Jahren von dem benachbarten Kaufmann Hermann Kloppenburg bzw. dessen Sohn Hans Kloppenburg als Lager- und Ausstellungsraum genutzt.
Hinter der Waffenhalle ist links der Straße das Gebäude der Buchdruckerei von Rudolf Hencke zu erkennen; später betrieb dessen Sohn Rolf Hencke in dem Haus ein Ladengeschäft für Tabakwaren, während der Bruder Karl-Heinz Hencke in dem folgenden Haus mit seinem Vater die Druckerei und ein Schreibwarengeschäft betrieb.
Ganz im Hintergrund ist auf der linken Seite der Straße das Haus der ehemaligen Schmiede von Carl-Adolf Theodor von Holdt zu sehen – der Inhaber wanderte in die USA aus, wo er sich in Bellingham im Bundesstaat Washington niederließ.
Rechts das 2000 abgebrochene Geschäftshaus der vormaligen Schlachterei von „Heine-Meister“ Heinrich Schlüter.

Bildrechte: Carl Kuskop, Wilster

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1908 - Blick vom Kirchturm auf die Ecke Op de Göten, Deichstraße a

1908 Blick vom Kirchturm auf die Ecke Op de Göten, Deichstraße
Ein interessanter Blick vom Kirchturm auf die Marktstraße (spätere Op de Göten) und auf die rechts vom Marktplatz abgehende Deichstraße (ehemalige Kehdinger Straße).
Links vor den Häusern der Marktstraße gut erkennbar ist die lange zur Wilsterau herab führende Rampe.
Halbrechts im Hintergrund zwischen den beiden hohen Schornsteinen ist die ehemalige Stadt Mühle zu erkennen.

Bildrechte: Verlag Carl Kuskop, Wilster

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1908 - Blick vom Kirchturm auf die Ecke Op de Göten, Deichstraße b

1908 Ecke Op de Göten / Deichstraße
Blick vom Kirchturm auf die Marktstraße (spätere Op de Göten) und auf die rechts vom Marktplatz abgehende Deichstraße (ehemalige Kehdinger Straße).
Links vor den Häusern der Marktstraße gut erkennbar ist die lange zur Wilsterau herab führende Rampe. Die Brücke am Alten Rathaus führte über die Göten (Gosse), welche das vom hoch gelegenen Marktplatz abfließende Niederschlagswasser der Wilsterau zuführte – die Brücke gab später der gesamten kurzen Straße den Namen Op de Göten (Über der Gosse). Halbrechts ganz im Hintergrund ist zwischen den beiden hohen Schornsteinen die ehemalige Stadt Mühle zu erkennen.

Bildrechte: Verlag Carl Kuskop, Wilster

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1908 - Deichstraße und Landrecht

1908 Deichstraße und Landrecht
untere Deichstraße und Blick in die Straße Landrecht (diese beginnt etwa ab der auf der Straße abgestellten Karre).
Links das Geschäft (Papier-, Galanterie-, Spiel- u. Lederwaren) von Wilhelm Nagel, der auch Musiker u. Komponist war.
Dahinter die Bäckerei Wittmaack (schräg gegenüber lag die Bäckerei Köritz), hinter dieser ein schmaler Gang, welcher zu einem Steg über die Wilster-Au führt.
Die Gebäude dahinter gehören zu der bis zum Jahr 1969 bestehenden Lebensmittel-Großhandlung Musfeldt.

Bildrechte: Verlag F. Schlüter, Wilster

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