Alte Postkarten aus Wilster

Aktuelle Kategorie: Personen in oder aus Wilster

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1491 - 1903 Lebensbeschreibung der Magistratspersonen der Stadt Wilster

1491 - 1903 "Lebensbeschreibung" der Magistratspersonen der Stadt Wilster.
Im Jahre 1770 hat der damalige Stadtsekretär und spätere zweite Bürgermeister Johann Gottlieb Ploen aus den ihm zur Verfügung stehenden städtischen Archivalien eine umfangreiche "Lebensbeschreibung der Magistratspersonen der Stadt Wilster von 1491 - 1760" gefertigt, welche sich heute im Stadtarchiv befindet.
Der damalige Stadtsekretär J.G. Ploen versah seinen Dienst zu einer Zeit, als Hein von Holten Bürgermeister der Stadt Wilster war; die Ausführungen über seinen Vorgesetzten künden nicht nur von hohem Respekt, sondern sind auch hinsichtlich der angeführten genealogischen Daten sehr umfangreich - ein Schatz für die Familienkunde der Familie "von Holdt" (mit "von Holt", "von Holte," "von Holten" entstanden im Laufe der Zeit unterschiedliche Schreibweisen bei den Familien dieser Sippe)
Die Ausarbeitung wurde später im Jahre 1932 durch den ehemaligen Rektor der Mittelschule, Heinrich Schulz, mit den Lebensdaten der Bürgermeister der Stadt von 1785 - 1932 ergänzt.

1988 unterzog sich der seinerzeitige ehrenamtlichen Stadtarchivar Richard Huusmann der Mühe, eine maschinenschriftliche Abschrift der genannten Ausarbeitungen zu fertigen.
Eine vom Betreiber von mein-wilster formatierte digitale - und somit per Suchfunktion erschließbare - Fassung der Ausarbeitungen ist als Datei unten aufrufbar.

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1568 - 1578 Franciskus Alardus, Pastor an der Kirche St. Bartholomäus zu Wilster

1568 - 1578 Franciskus Alardus, Pastor in Wilster
1568 - 1578 Franciskus Alardus, Pastor in Wilster

1568 - 1578 Franciskus Alardus, Pastor an der Kirche St. Bartholomäus zu Wilster
Sein Bildnis (sh. Abbildung 2) hängt in der Kirche zu Wilster. Das Gemälde ist 15 Jahre nach seinem Tode auf Veranlassung seiner Nachkommen gefertigt worden.
Die obere Inschrift auf dem Gemälde lautet:
M. (Magister) Franciskus Alardus
Van Brüssel In Brabandt
Disser Karcke Pastor Is
seelich Endslope Ao. (Anno) 1578
Den 10 September
Unde hir begrave.

Franz Alard, der damaliger Gepflogenheit entsprechend später den latinisierten Namen Franciskus Alardus führte, wurde in Brüssel geboren. Er stammt aus einem adeligen Geschlecht, welches sich nach dem Landgut Alard de Cantier benannte.
In Antwerpen trat er in einen Prediger Orden ein. Nachdem er von einem Hamburger Kaufmann mit den Schriften Martin Luthers bekannt gemacht wurde, floh er im Alter von 22 Jahren nach Hamburg, wo er mit finanzieller Unterstützung des Kaufmannes lutherische Theologie studierte. Als der Gönner starb, kehrte Franciskus Alardus in seine Heimat zurück, wo ihn seine eigene Mutter der Inquisition auslieferte. Er wurde zum Tode verurteilt, konnte sich diesem Schicksal jedoch durch abenteuerliche Flucht entziehen, die ihn nach Oldenburg führte. Bei den Grafen von Oldenburg fand er als Prediger ein Unterkommen.
Als später die Lutheraner in Antwerpen freie Religionsausübung erlangten, folgte er einer Berufung zum Geistlichen dorthin. Doch scheinen die Unruhen der Bilderstürmer ihn dort bald wieder verdrängt zu haben. Um 1557 ging er nach Ostfriesland, wo er 6 Jahre lang zu Norden tätig war. Dann führte ihn sein Weg nach Holstein, wo er in Kaltenkirchen und Kellinghusen Prediger war.
Bis 1567 ist er als Pastor an der St. Cyriacus-Kirche zu Kellinghusen tätig gewesen, von wo er wieder nach Antwerpen berufen wurde. Hier ordnete er mit anderen das Kirchenwesen. Die Antwerpener Agenda und Bekenntnisschriften sind von ihm mit unterzeichnet. Außerdem verfasste er 1568 einen "Katechismus op Frage en Antwoorde gestellt".
In Antwerpen heiratete er Gertrud Bennings.
Wegen des vom Stadthalter der damaligen Spanischen Niederlande, dem Herzog Alba, dort ausgeübten brutalen Schreckensregime und der Verfolgung Evangelischer Christen kehrte er nach Itzehoe zurück. Von dort wurde er 1568 nach Wilster berufen, wo er zehn Jahre bis zu seinem Tode als Pastor tätig war.
Während seiner Wilsteraner Amtszeit wurde in Nortorf die erste Landschule des Kirchspiels Wilster eingerichtet.

Sein gleichnamiger Enkel *1600 + 1646 war kurze Zeit , nämlich von 1644 bis 1646 gleichfalls in Wilster als Pastor tätig; er starb im Alter von nur 46 Jahren in Wilster an Scharlach Fieber.

Anmerkungen: Das vorgestellte Foto wurde freundlicherweise zur Verfügung gestellt von der evangelisch lutherischen Kirchengemeinde Wilster.

1572 - 1645 Guilihelmus Alardus – ein in Wilster geborener Lyriker

1630 Guilihelmus Alardus – ein in Wilster geborener Lyriker
Wilhelm Alard – er nannte sich latinisiert Guilihelmus Alardus – auf einem aus der Zeit um 1630 stammenden Kupferstich (ca. 12,5 x 16,5 cm groß).
Guilihelmus Alardus wurde am 22.11.1572 in Wilster als Wilhelm Alard geboren. Er stammte aus einer Gelehrtenfamilie; sein Vater war Franz Alard.
Am 08.05.1645 ist er in Krempe gestorben.
Er war zu seiner Zeit ein bedeutender deutscher Lyriker, Verfasser von Predigtsammlungen und Kirchenliedkomponist.
Seine geistlichen Lieder wurden in die kirchlichen Gesangbücher aufgenommen.

Mehr über ihn findet sich in der unten abrufbaren Datei.

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1580 - 1646 Meister Jürgen Heitmann der Ältere in Wilster a

1604 Meister Jürgen Heitmann der Ältere - ein Bildschnitzer aus Wilster
In Wilster haben im 17ten Jahrhundert zwei Bildschnitzer des Namens gewirkt.
Bekannt sind der Meister Jürgen Heitmann der Ältere (1580 – 1646),
sowie sein Sohn, Jürgen Heitmann der Jüngere (1605 – 1671).
Wenn auch beide – Vater und Sohn – nicht als Künstler, sondern vielmehr als kunstfertige Handwerker in Erscheinung getreten sind, so lassen sich doch noch heute einige ihrer Werke in Kirchen der Region sowie in Museen finden.
Sie waren mit den mit ihren Namen verbundenen Werken hervorragende Repräsentanten des vor vierhundert Jahren in der Stadt Wilster blühenden Handwerks.
Noch heute lassen sich von Meister Jürgen Heitmann dem Älteren mehrere Beispiele seiner Handwerkskunst in der näheren Umgebung von Wilster bewundern. So beispielsweise in den Kirchen von Wewelsfleth (Bild 1), St. Margarethen (Bild 2) und Burg in Dithmarschen (Bild 3 und Bild 4).
In Wilster finden sich heute leider keine als solche identifizierten geschnitzten Werkstücke des Meisters mehr, jedoch wird ihm eine Arbeit an einem sehr alten und in der Mitte des Friedhofes aufgestellten Grabmal zugeschrieben.

Bildrechte:
Bilder 1 - 3: Wilhelm Johnsen, Averlak
Bild 4: Pastor Michael Marwedel, Burg in Dithmarschen

Mehr zu Jürgen Heitmann dem Älteren und seinem Werk findet sich in der unten abrufbaren Datei.

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1580 - 1646 Meister Jürgen Heitmann der Ältere schuf die Kanzel der Petri Kirche in Burg

Kanzel Petri Kirche zu Burg in Dithmarschen
Petri Kirche zu Burg in Dithmarschen
Petri Kirche zu Burg in Dithmarschen
Petri Kirche zu Burg in Dithmarschen

Meister Jürgen Heitmann der Ältere (1580 – 1646)
war Tischler und handwerklicher Bildschnitzer in Wilster.
Er ist daher nicht als Künstler, sondern vielmehr als kunstfertiger Handwerker in Erscheinung getreten. Einige seiner Werke sind heute noch in Kirchen der Region zu finden.
In Wilster finden sich heute leider keine als solche identifizierte geschnitzte Werkstücke des Meisters.
Ein Beispiel seiner handwerklichen Kunst bietet die von ihm im Jahre 1621 gefertigte Kanzel der Petri Kirche in Burg in Dithmarschen.

Bildrechte: Pastor Michael Marwedel, Burg,
welcher freundlicherweise die Fotos zur Verfügung stellte.
Hier kann man die Petri-Kirche in Burg in Dithmarschen besuchen.

1689 - 1760 Johann von Holten, Snetkermester auf Schloß Christiansborg in Kopenhagen

1689 Johann von Holten aus Wilster, Snetkermester auf Schloß Christiansborg in Kopenhagen

Johann von Holten war mehrere Jahrzehnte Hofsnetkermester am Schloß Christiansborg bei Kopenhagen.
Er wurde am 11.11.1689 in Wilster getauft, wo er auch aufwuchs.
Nach mehrjähriger Wanderschaft, die ihn bis nach Wien führte, trat er seinen Dienst am Dänischen Königsschloß Christiansborg in Kopenhagen an, wo noch heute Arbeiten von ihm zu bewundern sind.
Er war insgesamt dreimal verheiratet:
17.05.1720 mit Christina Rasmusdatter
23.04.1738 mit Dorthe Kirstine Jensdatter Sahl
13.11.1748 mit Marie Dahl
Auf ihn führen sich die dänischen Holten zurück, die sich im Slægtsamfundet Holten zusammen gefunden haben.
Über Johann von Holten gibt es viele Informationen, u.a. im Landesarchiv für Seeland etc. in København.
Im Steinburger Jahrbuch 1974; Seite 121ff, findet sich ein Bericht über ihn.
Nach seinem Tode am 05.08.1760 wurde er am 09.08.1760 in Kopenhagen auf dem Friedhof der deutschen Sankt Petri Kirke in Kopenhagen begraben. Sein heute noch bestehendes Grab mit dem großen flach im Grase liegenden Grabmal aus Kalksandstein ist vor einigen Jahren restauriert worden und wird sorgsam von seinen Nachkommen gepflegt.
Anzumerken ist noch, daß Johann von Holten ein Bruder des langjährigen (1760 - 1785) Wilsteraner Bürgermeisters Hein von Holten war.

1791 – 1869 Johann Matthias Commeter - ein Kunsthändler aus Wilster

1791 – 1869 Johann Matthias Commeter - ein Kunsthändler aus Wilster
Kunsthändler Johann Matthias Commeter und Georg Ernst Harzen bei einer Auktion
„Galerie Commeter“ an der Hermannstraße in Hamburg

1791 – 1869 Johann Matthias Commeter - ein Kunsthändler aus Wilster
Der insbesondere für das Kulturleben in Hamburg großen Einfluss ausübende Kunsthändler Johann Matthias Commeter wurde am 10.03.1791 in Wilster geboren. Die Familie Commeter war offenbar in der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts nach Wilster zugezogen; zwei Brüder Commeter besaßen um 1750 in Wilster größere Webereien.
1821 gründete Johann Matthias Commeter gemeinsam mit dem bedeutenden Hamburger Kunsthändler Georg Ernst Harzen (1790 – 1863) eine Kunsthandlung und betätigte sich wie sein Freund und Kompagnon auch als passionierter Kunstsammler. Beide verfügten als Kunsthändler und Auktionatoren über hohes internationales Ansehen (sh. Bild 2).
Schon 1824 übernahm Commeter die Geschäftsleitung des gemeinsamen Unternehmens und betrieb die Galerie in neuen Geschäftsräumen als Kunst-Handlung J. M. Commeter („Adreßbuch der Stadt Hamburg“ 1838, S. 530) am Neuen Wall 29 weiter.
Commeter und Harzen haben das Kunstleben in Hamburg bis 1847 wesentlich mitbestimmt und geprägt, sie gehörten zu den Gründern und aktivsten Mitgliedern des Kunstvereins.
Im Jahre 1846 schied Johann Matthias Commeter aus der Firma aus, welche von den Nachfolgern an die Hermannstraße verlegt wurde, wo sie heute noch als „Galerie Commeter“ besteht (Bild 3; Quelle: Wikipedia) .
Da Harzen sich in das Privatleben zurückziehen wollte, hatten beide eine Aufteilung von Vermögen und Kunstsammlung vorgenommen. In der Folge übertrug Harzen testamentarisch eine aus etwa 30.000 Werken bestehende Sammlung der Stadt Hamburg für ein noch zu errichtendes Kunst-Museum. Es bestand die Auflage, die bedeutende Sammlung solange versiegelt zu halten, bis ein Kunstmuseum als alleinige Erbin zur Verfügung stand. Als 1869 die Kunsthalle Hamburg eröffnet und damit die geforderte Voraussetzung erfüllt wurde, konnte die Schenkung der Öffentlichkeit vorgestellt werden.
Das heute in der Hamburger Kunsthalle verwahrte Kupferstichkabinett zählt mit gegenwärtig mehr als 120.000 Zeichnungen und Graphiken weltweit zu den herausragenden Sammlungen.
Johann Matthias Commeter wanderte nach Italien aus, wo er am 15.08.1869 in Neapel starb.

1794 Nekrolog - 1794, den 8. Julius, Ernst Georg Sonnin, Baumeister in Hamburg

Nekrolog 1794 - Den 8. Julius, Ernst Georg Sonnin, Baumeister in Hamburg
Von den jemals in der Stadt Wilster tätig gewesenen Personen verdient es vorrangig der für die Errichtung der St. Bartholomäus Kirche verantwortlich gewesene Baumeister Ernst Georg Sonnin, hier vorgestellt zu werden.
In dem vorliegenden und 1796 erschienen Buch „Nekrolog für das Jahr 1794 - Nachrichten von dem Leben merkwürdiger in diesem Jahr verstorbener Personen, gesammelt von Friedrich Schlichtegroll“ findet sich ein 38 Seiten umfassender Eintrag über den Baumeister Ernst Georg Sonnin, welcher den Wilsteranern als Erbauer ihrer St. Bartholomäus Kirche bekannt ist.
Schlichtegroll verfaßte Nachrufe zu damals aktuell verstorbenen Persönlichkeiten; sein Bericht schildert mehr oder weniger umfangreich ihr Leben und ihr Werk nach dem damals zu ermittelnden Kenntnisstand und ist eine Fundgrube für Heimatinteressierte.
Wir erfahren über Ernst Georg Sonnin, daß dieser am 10. Juni 1713 geboren wurde in Quitzow bei Perleberg, wo sein Vater Prediger war. Ernst Georg Sonnin war der zweitälteste Sohn von insgesamt acht Geschwistern. Er kam im Alter von 12 Jahren nach dem Tode seines Vaters an das Christianeum in dem damals zu Dänemark gehörenden Altona. Er war in vielen Sprachen, so in Latein, Griechisch, Hebräisch und anderen orientalischen Sprachen sehr gut ausgebildet. In den Jahren von 1729 bis 1943 studierte er zunächst Theologie und sodann Mathematik in Halle und Jena.
In Hamburg wirkte er als Privatlehrer für Mathematik und Latein und betrieb – auch als Erfinder – eine Werkstatt für feinmechanische Gerätschaften.
Daneben erfahren wir etwas über Sonnin´s Jugend, seine Freundschaften, seinen Charakter und auch über den Umstand, daß er zeitlebens offenbar ein lausiger Geschäftsmann war.
Nachdem Sonnin zunächst wegen seiner ingenieurtechnischen Fähigkeiten häufig bei der Instandsetzung verschiedener Gebäude, insbesondere von Kirchen, eingeschaltet war, wurde er allein zuständig bei Planung und Bau eines Bierbrauhauses in Altona. Die Arbeiten zur Errichtung der Hamburger St. Michaelis Kirche (dem Michel) waren sein zweiter größerer Auftrag. Zunächst dort nur ab 1750 als Mitbaumeister tätig, avancierte er bald zum alleinigen Baumeister.
Von den in der Folge von ihm betreuten Bauwerken – er wird auch als Erbauer des Doos´schen sowie des Michaelsen´schen Palais in Wilster vermutet – und seinen weiteren Tätigkeiten soll hier insbesondere der 1775 bis 1781 erfolgte Bau der St. Barholomäus Kirche in Wilster genannt werden.
Sonnin hatte sich zuvor einen besonderen Namen damit gemacht, daß er mehrere hohe Türme, die aus ihrer senkrechten Lage gewichen und vom Einsturz bedroht waren, wieder gerade richten ließ; genannt sind für Hamburg der St. Nicolai Dom und die St. Katharinen Kirche sowie Kirchtürme in Stade und Bergedorf.
Für Wilster ist zu diesem Thema speziell angeführt:
„Zu Wilster hatte eine noch gute und dauerhafte Thurmspitze ein sehr verfallenes Mauerwerk zum Untertheil; Sonnin stützte die Thurmspitze ab, nahm das alte Mauerwerk zu 50 Fuß hoch weg, führte ein neues auf und schraubte die Thurmspitze, etwa 150 Fuß hoch, noch um 20 Fuß höher, drehete sie auch zum Theil um ihre Achse, indem er der neuen Kirche zugleich eine bessere Lage gegeben hatte.“
Ernst Georg Sonnin starb am 08.06.1794 in Hamburg; er fand seine letzte Ruhestätte im Gruftgewölbe der St. Michaeliskirche zu Hamburg.
Als Baumeister ihrer wunderschönen und dem St. Bartholomäus geweihten Kirche ehren die Wilsteraner Ernst Georg Sonnin damit, daß sie ihre Kirche vorrangig als Sonnin Kirche bezeichnen.
Bild 4: Posthumes Porträt des Baumeisters Ernst Georg Sonnin, von Johann Marcus David (1764-1815) im Jahre 1802 gemalt.

Weitere Informationen gibt es hier zu Ernst Georg Sonnin

1794 Baumeister Ernst Georg Sonnin - Erbauer der St. Bartholomäus Kirche

1713 - 1794 Baumeister Ernst Georg Sonnin - Erbauer der St. Bartholomäus Kirche zu Wilster

1794 Baumeister Ernst Georg Sonnin - Erbauer der St. Bartholomäus Kirche
Von den jemals in der Stadt Wilster tätig gewesenen Personen verdient es vorrangig der für die Errichtung der St. Bartholomäus Kirche verantwortlich gewesene Baumeister Ernst Georg Sonnin, hier vorgestellt zu werden.
Ernst Georg Sonnin wurde am 10. Juni 1713 in Quitzow bei Perleberg geboren. Er war der zweitälteste Sohn von insgesamt acht Geschwistern; sein Vater war Prediger. Nach dessen Tod kam er im Alter von 12 Jahren an das Christianeum in dem damals zu Dänemark gehörenden Altona.
In den Jahren von 1729 bis 1743 studierte er zunächst Theologie und sodann Mathematik in Halle und Jena.
In Hamburg wirkte er als Privatlehrer für Mathematik und Latein und betrieb – auch als Erfinder – eine Werkstatt für feinmechanische Gerätschaften.
Wegen seiner ingenieurtechnischen Fähigkeiten wurde er häufig bei der Instandsetzung verschiedener Gebäude und insbesondere von Kirchen eingeschaltet.
Die Arbeiten zur Errichtung der Hamburger St. Michaelis Kirche (dem Michel) waren sein zweiter größerer Auftrag. Zunächst dort nur ab 1750 als Mitbaumeister tätig, avancierte er bald zum alleinigen Baumeister.
Von den in der Folge von ihm betreuten Bauwerken – er wird auch als Erbauer des Doos´schen sowie des Michaelsen´schen Palais in Wilster vermutet – soll hier insbesondere der 1775 bis 1781 erfolgte Bau der St. Barholomäus Kirche in Wilster genannt werden.
Ernst Georg Sonnin starb am 08.06.1794 in Hamburg; er fand seine letzte Ruhestätte im Gruftgewölbe der St. Michaeliskirche zu Hamburg.
Als den Baumeister ihrer wunderschönen und dem St. Bartholomäus geweihten Kirche ehren die Wilsteraner Ernst Georg Sonnin damit, daß sie ihre Kirche vorrangig als Sonnin Kirche bezeichnen.

Anmerkungen: Die vorgestellte Abbildung wurde freundlicherweise zur Verfügung gestellt von der evangelisch lutherischen Kirchengemeinde Wilster.

1819 – 1867 Hans Henning Peter Möller – Gastwirt und Pächter des Colosseum

Hans Henning Peter Möller - Gastwirt und Pächter des Colosseum in Wilster
Hans Henning Peter Möller - Gastwirt und Pächter des Colosseum in Wilster
Hans Henning Peter Möller - Gastwirt und Pächter des Colosseum in Wilster
Grabstein Hans Henning Peter Möller - Gastwirt und Pächter des Colosseum in Wilster

1819 – 1867 Hans Henning Peter Möller – Gastwirt und Pächter des Colosseum
In der Mitte des vorletzten Jahrhunderts hatte der am 20.10.1819 im Landrecht geborene Hans Henning Peter Möller das Colosseum in Wilster gepachtet und als Gastwirt betrieben. Wahrscheinlich hat er den Betrieb vor dem Jahr 1846 übernommen, denn auf dem in genanntem Jahr aufgenommenen Photo (eine der ersten in Wilster gefertigten Fotografien) mit den Mitgliedern der Liedertafel Wilster ist auch er abgebildet (der zweite von links in der unteren Reihe; sh. 1846 Sänger der Liedertafel Wilster)
Offenbar unterhielt der Gastwirt Hans Henning Peter Möller seine Gäste nicht nur mit Speisen und Getränken sondern auch mit allerlei eigenen künstlerischen Darbietungen, denn es existieren zwei alte Aufnahmen, auf der er sich mit seiner Klampfe (Gitarre) abbilden ließ (Bilder 2 und 3). Bei diesen Aufnahmen handelt es sich um Atelier-Aufnahmen, welche nachweislich der Rückseiten der seit 1865 am Rosengarten in Wilster ansässige Photograph Hans Peter Mohr fertigte.
Die überlieferte Porträtaufnahme (Bild 1) hingegen wurde offenbar von dem Photographen Hinrich Mehlert gefertigt, welcher im Jahre 1859 kurzzeitig in Wilster tätig war (Wohnung am Neumarkt); der Abzug (nachweislich der Rückseite) allerdings wurde später gefertigt (nach 1876), nachdem Hinrich Mehlert in der Breite Straße in Itzehoe sich angesiedelt hatte.
Der Gastwirt Hans Henning Peter Möller ist kurz vor seinem 48ten Geburtstag bereits am 03.09.1867 gestorben; er wurde in Wilster beerdigt (sh. Grabstein, Bild 4). Seine Ehefrau Katharina Elise Möller geb. Schult (*14.12.1832 in Neuenbrook, + 31.12.1895 Westdorf/St. Michaelisdonn), führte danach den Betrieb allein weiter.
Die gemeinsame Tochter Elise (*1856, + 1894) heiratete 1875 Johannes Plagmann, den Rektor der Mädchenschule im Landrecht.

Anmerkung: Fotos und Informationen wurden freundlicherweise zur Verfügung gestellt von Frau Silke Brenner, Freiburg

1819 – 1892 Peter Otto Eduard Trechmann, ein in Wilster geborener Reeder

Steamer WILSTER der Reederei Trechmann S. S. Co. der Brüder Trechmann aus West Hartlepool, Großbritannien
die ex WILSTER als AMAZON (ca. 1925)
die ex WILSTER als CARITAS I

1819 – 1892 Peter Otto Eduard Trechmann, ein in Wilster geborener Reeder
Unter britischer Flagge fahrende Steamer mit dem Namen WILSTER waren Schiffe der im nordenglischen Hartlepool beheimateten Reederei Trechmann S. S. Co. der Brüder Trechmann.
Der Gründer der Reederei war der 1819 in Wilster geborene Peter Otto Eduard Trechmann (seinen dritten Vornamen wandelte er in Großbritannien in Edward), welcher sich als junger Mann im Jahre 1843 mit seiner aus Hamburg gebürtigen Ehefrau Emma, geb. Kramer, in der damals stark prosperierenden englischen Hafenstadt West Hartlepool niedergelassen hatte und dessen Nachkommen die britische Staatsangehörigkeit erwarben.
Das Ehepaar hatte acht Söhne und zwei Töchter.
Otto Trechmann war ein sehr erfolgreicher Geschäftsmann, der 1848 nicht nur einen gut florierenden Handel mit Portland-Zement begründete, sondern auch eine Reederei mit zahlreichen Schiffen aufbaute. Zwei seiner in Hartlepool geborenen Söhne übernahmen später die gut etablierte Reederei.
Die emotionale Verbindung des Otto Trechmann zu seiner Geburtsstadt Wilster ist dadurch belegt, dass regelmäßig ein Schiff mit diesem Namen unter seiner Reedereiflagge (schwarz, weiß, rot mit den Buchstaben O.T. im weißen Feld) auf den Weltmeeren fuhr. Die erste belegte WILSTER wurde 1871 erbaut.
Ein weiteres Schiff mit dem Namen WILSTER ist 1898 vom Stapel gelaufen – es strandete vor der Küste von Rockport, Massachusetts, am 28. Feb. 1902 während eines heftigen Sturmes.
Nach dem Verkauf der gestrandeten WILSTER ließ sich die Reederei Trechmann Steam Ship Co.Ltd., West Hartlepool, ein Schiff gleichen Namens erbauen, welches 1903 in Hartlepool vom Stapel lief und abgeliefert wurde.
Die Familie Trechmann genoss hohes Ansehen und erlangte ganz erheblichen Wohlstand. 1869 wurde Otto Trechmann zum Konsul des Norddeutschen Bundes und in der Folge 1872 zum Konsul des Deutschen Reichs ernannt.
Otto Trechmann starb 1892 – seine Söhne ehrten ihn mit der Benennung eines ihrer Schiffe mit seinem Namen und führten die Tradition des Namens WILSTER bei ihren Schiffen fort.
Die abgebildete etwa 97,5 m lange und 14 m breite WILSTER hatte eine sehr wechselvolle Geschichte, nachdem sie nach 1918 diverse andere Eigner hatte. So führte sie die Namen SCARPA, AMAZON, NERAIDA, ANNA S., TAKIS, FREDERIC und fuhr zuletzt als CARITAS I als Lazarettschiff für das internationale "Rote Kreuz". Als dieses kollidierte sie am 01.Januar 1947 vor der Hafenstadt Vlissingen auf Walcheren mit dem Niederländischen Frachter JAN STEEN, zerbrach dabei in zwei Teile und sank am folgenden Tag.

1827 - 1910 Hans-Peter Mohr, der erste Photograph in Wilster

1827 - 1910 Hans-Peter Mohr, erster Photograph in Wilster
1827 - 1910 Hans-Peter Mohr, erster Photograph in Wilster bei der Drechselei
1876 Rosengarten mit Rückseite von Häusern an der Deichstraße

1827 - 1910 Hans-Peter Mohr, erster Photograph in Wilster
Dem in Wilster wohnhaft gewesenen Photographen Hans-Peter Mohr (Bild 1) verdankt die Stadt viele frühe Aufnahmen ihres damaligen Straßenbildes.
Der zunächst in Wilster den Handwerksberuf eines Malers ausübende Hans-Peter Mohr hatte aus eigenem Antrieb im Alter von 35 Jahren in einem mehrwöchigen Kursus die grundlegenden Fertigkeiten des Fotografierens bei dem in Meldorf tätigen Photographen Claus Claussen erworben.
Danach richtete H-P. Mohr sein Atelier in seinem am Rosengarten in Wilster stehenden Haus ein (Bild 3). In dem Schaufenster sind ausgestellte Aufnahmen des Photographen erkennbar. Es ist ein eigenartiger Zufall, das der Betreiber dieser Heimat-Seite in dem gegenüber auf der anderen Seite der Wilsterau gelegenen Haus geboren wurde; genau genommen hinter den Fenstern des rechts neben dem die Wilsterau mit einem Steg überquerenden und heute noch vorhandenen Fußgängerweges stehenden Hauses.
Offenbar wegen nachlassender Sehkraft konnte Hans-Peter Mohr ab Mitte der 1880er Jahre den Beruf des Photographen nicht mehr ausüben. Er widmete sich von da an der zuvor schon von ihm als Freizeitbeschäftigung nachgegangenen Drechslerei (Bild 2); das Foto wurde gefertigt von seinem wilsteraner Berufskollegen Friedrich Schlüter.
Am 26. Juli 1910 ist Hans-Peter Mohr in Wilster gestorben.

Bildrechte:
Bild 1 und 3: Hans Peter Mohr, Wilster
Bild 2: Friedrich Schlüter, Wilster

1829 - 1904 Johann Meyer - ein in Wilster geborener Dichter

Der in Wilster geborene Dichter Johann Meyer (1829 - 1904)
das in der Neustadt in Wilster stehende Geburtshaus des Dichters Johann Meyer
Der Dichter Johann Meyer und die Kulisse seiner Geburtsstadt Wilster, welcher er ein Gedicht widmete
Johann Meyer Denkmal im Stadtpark in Wilster

1829 - 1904 Johann Meyer - ein in Wilster geborener Dichter
Der vorwiegend in niederdeutscher Mundart (Bild 3) seine Werke verfassende Dichter Johann (Hinrich Otto) Meyer (Bild 1) wurde am 05.01.1829 in Wilster geboren; sein Geburtshaus (das Wohn-Gebäude der späteren Dampfbrauerei Gebrüder Lübbe) stand in der Neustadt (Bild 2).
Wilster ehrte Johann Meyer mit dem im Stadtpark errichteten und an seinem 80. Geburtstag (1909) eingeweihten Denkmal (Bild 4) sowie mit der Benennung der Johann-Meyer-Straße.
Meyer schrieb Gedichte und Bühnenstücke; er zählte zu seiner Zeit zu den bekanntesten Autoren in Norddeutschland

Bildrechte: Verlag von Carl Kuskop, Photograph, Wilster
Hinweis: Hier gibt es mehr zu Johann Meyer und seinem Werk

Biografisches findet sich in der nachfolgend aufrufbaren Datei.

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1835 - 1903 Alfred Tetens – Wasserschout in Hamburg

Alfred Friedrich Tetens – Wasserschout der Freien und Hansestadt Hamburg
Der am 1. Juli 1835 in Wilster geborene und dort 1850 konfirmierte Alfred Friedrich Tetens schlug bereits in sehr jungen Jahren die Laufbahn eines Seemannes ein. Im Alter von fünfzehn Jahren begann er als Schiffsjunge, wurde Matrose, dann Steuermann und Kapitän und war zuletzt Wasserschout eines hohen Senats der Freien und Hansestadt Hamburg.
Alfred Tetens war das siebente Kind eines Justizrates und Senatoren in dänischen Diensten – seinerzeit waren Holstein und damit auch Wilster Teil des dänischen Gesamtstaates.
Völlig losgelöst von den ansonsten in der Familie gepflegten beruflichen Traditionen hatte Alfred Tetens früh auf kindliche Weise eine Liebe zur Seefahrt entwickelt. Als Junge schon ließ er seine Spielzeugboote am Hafen in Wilster fahren.
Zielgerichtet durchlief er alle Stationen eines Seemannes. Er fuhr als Hamburger Kapitän jahrelang auf Segelschiffen zur See und war Mitte der 1860er Jahre im Auftrage des Hamburger Kaufmanns Johann Cesar VI. Godeffroy an der Erforschung etlicher Inselgruppen der Südseeregionen der mikronesischen Inselwelt beteiligt. Tetens bekleidete später ab dem 01. Juni 1970 das Amt des Wasserschouts in Hamburg; er war 1891 auch Mitbegründer der Deutschen Seemannsmission in Hamburg.
Am 13. Januar 1903 ist Alfred Tetens in Hamburg gestorben.
Über das Leben von Alfred Tetens berichtet das nach seinen persönlichen Aufzeichnungen geschriebene 392 Seiten umfassende Buch „Vom Schiffsjungen zum Wasserschout“, welches im Jahre 1889 im damaligen Verlag G.W. Niemeyer Nachfolger erschien.

Nachfolgend finden Sie mehr über die Funktionen des Wasserschout

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1851 – 1919 Johannes Carl Plagmann, Rektor der Mädchenschule in Wilster

1909 Johannes Carl Plagmann (1851 – 1919) Rektor der Mädchenschule in Wilster
1914 Johannes Carl Plagmann (1851 – 1919) Rektor der Mädchenschule in Wilster
Grabstein Familie Plagmann auf dem Friedhof in Wilster
Detail Grabstein Familie Plagmann auf dem Friedhof in Wilster

1851 – 1919 Johannes Carl Plagmann, Rektor der Mädchenschule in Wilster
Der am 19.07.1851 in Lilienthal in der Probstei geborene Lehrer Johannes Carl Plagmann hatte sich am 08.10.1875 in Wilster mit Elise Möller (09.10.1856), Tochter des Gastwirtes am Colosseum Hans Henning Peter Möller verheiratet.
Bild 1 zeigt Johannes Plagmann (sitzend) etwa im Jahre 1909 mit der links hinter ihm stehenden ältesten Tochter Henny (* 24.08.1876 Wilster, + 21.121942 Wilster), der Schwiegertochter Christine geb. Dethlefsen (22.08.1888 Tondern) und dem mit dieser verheirateten Sohn Hans Plagmann (19.07.1882 Wilster) sowie der jüngsten Tochter Klara (* 08.05.1884 Wilster); die Ehefrau Elise war bereits am 16.09.1894 in Wilster verstorben.
Bild 2 zeigt Johannes Plagmann etwa im Jahr 1913 mit seinen Enkeln Johannes (* 1910, + 1914) und Christian (*1912)
Johannes Carl Plagmann unterrichtete offenbar auch an der 1885 in Wilster am Stadtpark errichteten Privatschule für Jungen und Mädchen (das Gebäude wurde später von der Mittelschule Wilster und zuletzt von der „Schule am Stadtpark“ genutzt).
Als 1898 an der Straße Landrecht die Mädchenschule (diese wurde später mit der 1913 in ihrer Nachbarschaft errichteten Knabenschule zur Volksschule Wilster zusammengelegt) errichtet wurde, war Johannes Carl Plagmann ihr Rektor. Er starb am 24.08.1919 in Wilster.
Sein in die Denkmalliste des Landes Schleswig-Holstein aufgenommener Grabstein steht noch heute auf dem Friedhof in Wilster (Bilder 3 und 4); es handelt sich um eine wiederverwendete Stele aus der Zeit des 18ten Jahrhunderts.

Bildrechte:
Bilder 1 und 2: Friedrich Schlüter, Wilster
Bilder 3 und 4: Silke Brenner, Freiburg
Anmerkung: Fotos und Informationen wurden freundlicherweise zur Verfügung gestellt von Frau Silke Brenner, Freiburg

1868 - 1953 Carl Kuskop Photograph in Wilster, Atelier am Markt

ca. 1900 Foto Atelier Carl Kuskop
Dem Photographen Carl Kuskop (1868 - 1953) verdankt Wilster sehr viele Abbildungen aus alter Zeit.
Carl Kuskop (Bild 3) schmückte viele der von ihm gefertigten Lichtbilder auf deren Rückseite mit der Abbildung seines Ateliers.
Er hatte sein Atelier am Markt 14, wo nach ihm auch seine Nachfolger Ludwig Behning (1878 - 1951) und dessen Sohn Werner Behning (1909 - 1995) ihren Beruf ausübten; in dem Gebäude wird auch die von dem Enkel des letztgenannten angelegte umfangreiche Foto-Sammlung betreut - ein wahrer Schatz zur jüngeren Geschichte der Stadt Wilster (sh. dazu die Kalender Alt-Wilster sowie das Buch Spiegelbilder einer alten Stadt).
Wer von den Originalnegativen gezogene Fotografien erwerben möchte, den verweise ich auf die Seite Alt-Wilster
Neben dem ersten in Wilster ansässigen Photographen Hans-Peter Mohr (1827 - 1910), er hatte sein Atelier am Rosengarten, sind noch folgende in Wilster tätig und ansässig gewesene Fotografen (von diesen sind auf dieser Heimat-Seite ebenfalls Bildwerke vorgestellt) bekannt:
Friedrich Schlüter, Wilster, Schmiedestraße 28
Heinrich Ballerstädt, Wilster, Schmiedestraße 28, später Bahnhofstraße
C. Günther, Wilster
Otto Schmidt, Wilster
G. Mehlert, Wilster, Neumarkt / Blumenstraße; danach Filiale von Hinrich Mehlert, Itzehoe

Bildrechte: Carl Kuskop

1870 - 1954 Wilhelm Nagel, ein Musiker, Dirigent und Komponist aus Wilster

ca. 1954 Musiker, Dirigent und Komponist Wilhelm Nagel aus Wilster
Der am 19. März 1870 in Averfleth geborene und in Wilster lebende Musiker und Komponist "Wilhelm Nagel" (er starb 06.05.1954) leitete zu seiner Zeit alle Chöre in Wilster und wirkte in mehreren Kapellen mit.
Er wurde über die Landesgrenzen hinaus bekannt als Leiter vieler Chor-Konzerte sowie als Komponist zahlreicher Musikstücke.
Mit seiner Ehefrau betrieb er ein Geschäft für Galanterie-Waren in der unteren Deichstraße (sh. dort die Ansichts-Karte von 1910).
Weil Wilhelm Nagel sich große Verdienste um die Musik-Kultur in Wilster erworben hat, benannte die Stadt Wilster vor einigen Jahren eine Straße nach ihm!
An seinem Geburtshaus in Averfleth ist eine Gedenktafel für ihn angebracht.
Schon als junger Mann war Wilhelm Nagel in seiner Heimatstadt Wilster sehr bekannt. Es genügte die Anschrift "W. Nagel, Musiker, Wilster", um an ihn bzw. seine Ehefrau gerichtete Post sicher zuzustellen. So schrieb er selbst im Jahre 1895 von einem Besuch der ZAUBERFLÖTE in Kiel mit dieser Anschrift an seine Ehefrau "Liebes Lottchen, wir sitzen hier in guter Laune bei einem Glas Bier. Die herzlichsten Grüße Dein Wilhelm, nebst Bruder Heinrich" (Bild 3 und 4)

Bildrechte: nicht bekannt

1879 - Johannes Bockelmann - 27 Jahre Leiter der Stadtwerke Wilster

1969 Ingenieur Johannes Bockelmann, von 1919 bis 1946 leiter der Stadtwerke Wilster

1879 - Johannes Bockelmann - 27 Jahre Leiter der Stadtwerke Wilster
Der am 05. Dezember 1879 in Krempe geborene Johannes Bockelmann - seine Eltern stammen aus Wilster und hatten dort auch geheiratet - war in der Zeit von 01. Juni 1919 bis August 1946 Leiter der Stadtwerke Wilster.
Johannes Bockelmann hatte in Itzehoe eine Lehre als Maschinenbauer absolviert und nach seiner anschließenden Militärzeit sich der Elektrotechnik zugewandt, welche sich seinerzeit rasant entwickelte. Nachdem er zunächst als Maschinist in Elekrizitätswerken in Neumünster und Itzehoe tätig gewesen war, studierte er an der Ingenieurschule Ilmenau in Thüringen.
Nach Durchlaufen verschiedener beruflicher Stationen wurde er 1919 Leiter der Stadtwerke Wilster, welche seinerzeit noch als Städtische Betriebswerke bezeichnet wurden. Johannes Bockelmann war 27 Jahre ihr Leiter und in seine Zeit fiel die Umstellung von Gleichstrom (110 V) auf 220 V bzw. 380 V Drehstrom.
Die Wilstersche Zeitung würdigte ihn anläßlich seines neunzigsten Geburtstages mit einem Artikel in der Ausgabe vom 4. Dezember 1969 (sh. Abbildung 2). Der Artikel kann in einer besser lesbaren Version mit der unten aufrufbaren Datei betrachtet werden.

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1882 – 1960 D.Dr. Wilhelm Jensen - Pastor, Historiker und Heimatchronist

1882 – 1960 D.Dr. Wilhelm Jensen - Pastor, Historiker und Heimatchronist

1882 – 1960 D.Dr. Wilhelm Jensen - Pastor, Historiker und Heimatchronist
Im Zeitraum von 1910 bis 1933 hat der in St. Margarethen als Seelsorger tätig gewesene Pastor Dr. Wilhelm Jensen neben der Wahrnehmung seiner kirchlichen Aufgaben sich auch in ganz herausragender Weise um die Heimatpflege in der Wilstermarsch sowie als Historiker und Chronist verdient gemacht.
So war er Initiator und Förderer des 1919 gegründeten „Heimatverein Wilstermarsch“, welcher mit Heimatfesten an verschiedenen Orten der Wilstermarsch, mit der Vorstellung der alten Tracht der Wilstermarsch, mit diversen Veröffentlichungen zur Geschichte und Geschichten der Wilstermarsch wirkte.
Ganz herausragend ist die im wesentlichen von ihm gefertigte und unter seiner Anleitung entstandene großartige und umfangreiche (alte) „St. Margarethen Kirchspielschronik“.
Er initiierte auch die Erstellung des Buches „Die Wappen der alten Bauernfamilien in den holsteinischen Elbmarschen“ und des Bildbandes "Die Familienwappen in der Wilstermarsch", wozu er selbst umfangreiche genealogische Recherchen beisteuerte.
Überdies engagierte er sich in maßgeblicher Weise an der Arbeit zur Herausgabe des dreibändigen "Heimatbuch des Kreises Steinburg", welches 1925 erschien.
Wilhelm Jensen wurde am 13. September 1882 zu Beken (Bækken) in Nordschleswig geboren; er starb am 6. März 1960 an seinem letzten langjährigen Wohnsitz in Hamburg Wandsbek.
Einiges mehr über Wilhelm Jensen kann in der unten aufrufbaren Datei nachgelesen werden.

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1890 - 1964 Wilhelm Köberlein, 25 Jahre Verwalter der Bavaria & St.Pauli Brauerei Niederlage Wilster

Wilhelm Köberlein (1890 - 1964 ) als Luftschutzwart in Wilster im II. Weltkrieg
Wilhelm Köberlein (1890 - 1964 ) - Ordensspange
1924 Dreischrauben Turbinen-Dampfer DEUTSCHLAND der HAPAG , ausgerüstet mit einer Bord-Brauerei
1928 Malzfabrik Wismar

1890 - 1964 Wilhelm Köberlein - Braumeister und 25 Jahre Verwalter der Niederlage Wilster der Hamburger Bavaria & St.Pauli Brauerei.
Der von seinen Freunden und guten Bekannten Willy genannte Wilhelm Köberlein war in Wilster und darüber hinaus eine allseits geschätzte Persönlichkeit.
Geboren am 27.08.1890 in Mannheim als Sohn eines Brauers, schlug er ebenfalls diesen Berufsweg ein und wurde im Jahre 1923 Braumeister.
Zuvor im I. Weltkrieg zum Militärdienst gezogen, hatte er in Flandern an den entsetzlichen Nahkämpfen in den furchtbaren Schlachten - bei Antwerpen, an der Yser, an der Somme, bei Ypern, der Flandernschlacht und der Durchbruchschlacht - teilnehmen müssen und war dabei mehrfach verwundet worden; Bild 2 zeigt seine Ordensspange.
Es zeichnet seine Persönlichkeit aus, dass er trotz dieser traumatischen Erfahrungen immer und überall gegenüber jedermann zuvorkommend und freundlich war. Die Wilsteraner mochten ihn ausnahmslos und die Kinder seiner Nachbarschaft in Wilster liebten ihn sehr!
Seit 1924 war er verheiratet mit seiner aus Elmshorn stammenden Ehefrau Irma geb. Prange.
Seine erste selbständige Tätigkeit als Braumeister führte ihn auf den Schnelldampfer DEUTSCHLAND (Bild 3) der Hamburg-Amerika-Linie (HAPAG), mit welchem er allein 1924 sieben Fahrten von Hamburg nach den Vereinigten Staaten unternahm. In den USA war die Zeit der Prohibition (1920 bis 1933) und auf der 191,20m langen DEUTSCHLAND war eine komplette Brauerei eingerichtet worden, um während der Fahrt auf dem Passagier-Dampfer Bier zu brauen zu können. Wenn im Zielhafen in den USA die Übersee Passagiere das Schiff verlassen hatten, kamen durstige Amerikaner an Bord, um das Deutsche Bier zu genießen.
Nach dieser interessanten beruflichen Episode war Wilhelm Köberlein als Expedient der Malzfabrik Wismar (Bild 4) tätig. In Wismar wurde auch das einzige Kind des Ehepaares Köberlein geboren, welches jedoch leider am Tag der Geburt verstarb.
Nachdem die Hamburger Bavaria St.Pauli Brauerei im Jahr 1930 das Anwesen der Bierhandlung Albin Schrödel an der Deichstraße 71 in Wilster erworben hatte, übernahm Wilhelm Köberlein dort das Amt des Verwalters. 1933 wurden nach Abbruch der alten Gebäude Neubauten für die Wilsteraner Niederlassung der Brauerei errichtet.
In dem vom nationalsozialistischen Regime angezettelten II. Weltkrieg nicht mehr zum Militär eingezogen, verrichtete Wilhelm Köberlein in Wilster die Aufgaben eines Luftschutzwartes (Bild 1). Der Keller im Wohngebäude des Hauses Deichstraße 71 war als behelfsmäßiger Luftschutzraum eingerichtet worden. Nicht nur bei dem verheerenden Bombenangriff auf Wilster am 15.06.1944 geleitete Wilhelm Köberlein vom Alarm überraschte Passanten und seine Nachbarn in den Luftschutzkeller. Mit dabei war auch der Betreiber dieser Heimat-Seite, der als Kleinkind von seiner Mutter getragen im Keller Zuflucht suchte.
Trotz seiner auf Kommunikation mit den Wilsteranern und den Wirten in Stadt und Land ausgerichteten Aufgaben, hat Wilhelm Köberlein es in der Nazi-Zeit vermeiden können, in der NSDAP oder einer dieser nahe stehenden Organisationen mitzuwirken. Eine von der Besatzungsmacht ausgestellte Bescheinigung vom 09.10.1948 kam zu dem Ergebnis: Keinerlei Bindungen zur NSDAP
Wilhelm Köberlein war ein gegen jedermann freundlicher und hilfsbereiter Mensch mit Anstand und einem lauteren Charakter.
Nach fast 25jähriger Tätigkeit in Wilster ging Wilhelm Köberlein zum 01.09.1955 in den Ruhestand, um seinen Lebensabend gemeinsam mit seiner Ehefrau im benachbarten Burg zu verleben. Am 09.02.1964 ist er verstorben; seine Ehefrau Irma überlebte ihn 20 Jahre. Beide fanden in Wilster ihre Letzte Ruhe.

1890 -1998 Wilstersche Zeitung - gegründet von Johann-Peter Adolf Schwarck

Johann-Peter Adolf Schwarck, Gründer und Herausgeber der Wilsterschen Zeitung, deren erste Ausgabe am 02.April 1890 erschien
1900 Druckerei der Wilsterschen Zeitung
1913 Druckerei der Wilsterschen Zeitung
1925 Druckerei der Wilsterschen Zeitung

1890 -1998 Wilstersche Zeitung
Die Wilstersche Zeitung - kurz WZ genannt - war über einen Zeitraum von fast 110 Jahren im wahrsten Sinne des Wortes eine Heimatzeitung.
Gegründet wurde sie von Johann-Peter Adolf Schwarck, der am 02. April 1890 die erste Ausgabe der Zeitung herausgab. Sie erschien zunächst nur am Mittwoch und am Sonnabend einer jeden Woche.
100 Jahre später - längst schon werktäglich erscheinend - wurde die Zeitung immer noch von Angehörigen der Familie Schwarck herausgegeben. Das sollte noch einige Jahre andauern, bis die Eigentümer die Zeitung Ende 1998 an den Schleswig-Holsteinischen Zeitungsverlag verkauften, der sie weiterhin als eine seiner Regionalausgaben herausgibt.
Bild 1: Johann-Peter Adolf Schwarck, Gründer und Herausgeber der Wilsterschen Zeitung - Erstausgabe 02.04.1890
Bild 2: 1900 Druckerei der Wilsterschen Zeitung
Bild 3: 1913 Druckerei der Wilsterschen Zeitung
Bild 4: 1925 Druckerei der Wilsterschen Zeitung; der neben der Druckmaschine abgebildete Johann Schwarck führte zu der Zeit (ab 1924) gemeinsam mit seinem älteren Bruder Peter den Zeitungsverlag der WZ.

Bildrechte: Familie Schwarck, Wilster
Anmerkung: Die Fotos wurden freundlicherweise zur verfügung gestellt von Kai Schwarck, Wilster

1896 - 1981 Adolf Sievers - Lehrer, Rektor, Schriftsteller, Dichter und Heimatfreund

Adolf Sievers * 19.04.1896 + 10.04.1981
Sammelband "Ut de Masch"
Drama "Lena Ellerbrook"
Geschichte des Regiments R.I.R. 93

Adolf Sievers * 19.04.1896 + 10.04.1981
Lehrer, Rektor, Schriftsteller, Dichter und Heimatfreund
Nach seiner Ausbildung zum Lehrer trat Adolf Sievers 1920 seine erste Stelle an der Volksschule Wilster an, wo er bis 1939 unterrichtete. Danach wirkte er an der Mittelschule Wilster, um dann von 1943 bis 1946 an der Dorfschule in Brokdorf zu wirken. 1946 wurde er Rektor an der wieder eröffneten Volksschule Wilster, deren Gebäude einige Zeit als Lazarett genutzt worden waren. Die Funktion des Rektors dieser Schule übte er aus bis zu seiner mit dem 31.03.1962 erfolgten Pensionierung.
1946 hatte er in Wilster eine der Ersten Volkshochschulen Schleswig-Holsteins gegründet, welche er viele Jahre leitete.
Adolf Sievers engagierte sich auch schriftstellerisch.
So gab er im August 1929 im Auftrage des Heimatvereins für die Wilstermarsch den Sammelband Ut de Masch heraus. Gedruckt in der Wilsteraner Buchdruckerei Schwark bringt das Werk auf 160 Seiten für die Marschen und die dort lebenden Menschen typische „Gesichen, Geschichen un Leeder“ verschiedener Literaten.
Daneben verfaßte Adolf Sievers mehrere in plattdeutscher Sprache gehaltene Theaterstücke; von welchen die folgenden zur Aufführung gelangten:
Lena Ellerbrook: Een dramatisch Gedich in dree Akten.
Gedruckt in der Wilsteraner Buchdruckerei Schwark
De Ol (Komödie in 3 Akten)
Hampelmann (Komödie in 3 Akten)
Henneke Wulf
De Rathuusdör
Uns Hergott sin Kark
De Reformatschon in Wilster 1523
Außerdem schrieb er eine Vielzahl unveröffentlichter Werke sowie eine große Anzahl in Zeitungen verbreiteter Aufsätze und Gedichte.
Weiterhin in hochdeutscher Sprache
die Novelle "Paul Raser"; die phantastischen Geschichten "Träume" und die Kindergeschichten „Tuk! Tuk! Geschichten aus dem Geflügelhofe“
Als Besonderheit ist noch zu nennen das 1934 von Adolf Sievers verfaßte umfangreiche Buch über das Reserve Infanterie Regiment 93, in welchem er selbst gedient hatte.
Gedruckt in der Buchdruckerei von Johannes Schwarck Söhne, Wilster in Holstein
exakter Titel: R.I.R.93 - Geschichte eines Regiments im Weltkriege - Im Auftrage des Vereins ehemaliger Kameraden des Res.-Inf.-Reg. 93 zu Berlin im Reichsbund 4. Gardisten
Bearbeitet und herausgegeben von Adolf Sievers, Leutnant d.R. im R.I.R. 93
Auf 300 Seiten schildert der Autor mit sehr vielen Details chronologisch und akribisch die Geschichte des Regiments R.I.R. 93 und ehrt auf zusätzlichen 68 Seiten gegliedert nach den militärischen Strukturen und Einheiten die Gefallenen namentlich und unter jeweiliger Nennung ihres Namens, des Dienstgrades, des Geburtstages, des Todestages, der Todesart und des Sterbeorts.

Die Stadt Wilster ehrte ihn für seine Verdienste mit der Benennung des Adolf-Sievers-Weg.

Der Betreiber dieser Heimat-Seite erinnert sich gerne an Adolf Sievers, mit dem er politische Überzeugungen teilte und der wie er Mitglied war im Ortsverband Wilster der FDP.

1899 - 1983 Erich Behrendt - ein renommierter Maler und Graphiker

Selbstbildnis (Altersbild) Erich Behrendt, geb. 13.11.1899 in Wehlau, Ostpreußen; gest. 03.11.1983 in Langlau, Franken, lebte von 1945 bis 1951 in Wilster
Wilster Jahrmarkt, ca. 1947, auf der nordwestlichen Seite des Marktplatzes
Wilster Jahrmarkt, ca. 1947, auf der nordwestlichen Seite des Marktplatzes
Wilster vom Audeich aus gesehen

Erich Behrendt (* 13.11.1899 in Wehlau, Ostpreußen,† 03.11.1983 in Langlau, Franken).
Der Künstler war ein bekannter deutscher Maler und Graphiker, welcher ab 1918 die Kunstakademie Königsberg besucht hatte. Er lebte von 1945 bis 1951 in Wilster, wohin es ihn als Heimatvertriebenen verschlagen hatte. Hier traf er seinen 12 Jährigen Sohn wieder; die Ehefrau Charlotte war auf der Flucht aus Ostpreußen gestorben.
Während seines Aufenthaltes in Wilster entstanden aus seiner Hand diverse Werke, insbesondere Tuschezeichnungen, mit Motiven aus Wilster und der Wilstermarsch.
Bild 1 Selbstbildnis (Altersbild)
Bild 2 Wilster Jahrmarkt, ca. 1947, auf der nordwestlichen Seite des Marktplatzes
Bild 3 Wilster Jahrmarkt, ca. 1947, auf der nordwestlichen Seite des Marktplatzes
Bild 4 Wilster vom Audeich aus gesehen
In einigen Haushalten in Wilster und der Wilstermarsch werden noch weitere Werke von ihm vorhanden sein, denn seinen Lebensunterhalt in Wilster verbesserte er durch den Eintausch von Zeichnungen gegen Nahrungsmittel. Ab 1948 arbeitete er an der Volkshochschule in Wilster. 1949 heiratete er seine zweite Frau, die Malerin Irene geb. Fröhlich. Er stellte seine Bilder aus in Itzehoe und im Landeshaus in Kiel.

Weitere Informationen über Erich Behrendt finden sich in der unten aufrufbaren Datei.

Anmerkung: Viele Informationen über Erich Behrendt erhielt ich freundlicherweise von Frau Silke Brenner, Freiburg, in deren Besitz sich auch das mit Bild 3 vorgestellte Werk befindet.

Hier finden Sie noch weitere Informationen (als Datei)

1900 - 1925 Friedrich Schlüter - ein Photograph in Wilster

1900 - 1925 Friedrich Schlüter - ein Photograph in Wilster
1912 Schmiedestraße in Wilster mit dem Geschäftshaus des Fotografen Friedrich Schlüter
1912 Reklameschild des Fotografen Friedrich Schlüter am Haus schmiedestraße 28 in Wilster
1900 Neumarkt in Wilster mit dem Geschäftshaus des Fotografen Friedrich Schlüter

1900 - 1925 Friedrich Schlüter - ein Photograph in Wilster.
In dem genannten Zeitraum (aus welchem von ihm gefertigte Bildwerke bekannt sind), war in Wilster der Fotograf Friedrich Schlüter tätig, dessen Lebensdaten leider bisher nicht bekannt sind.
Seinem Schaffen verdanken die Stadt Wilster und die Orte der Wilstermarsch sehr viele Ortsbilder, von welchen diverse auf dieser Heimat-Seite vorgestellt sind. Überdies fertigte Friedrich Schlüter sehr viele Atelieraufnahmen von Personen.
Von seiner Person selbst ist bisher nur das vorgestellte Foto (Bild 1) bekannt, welches ihn im höheren Lebensalter zeigt.
Sein Atelier hatte er zeitweilig (nach 1912) im Haus Schmiedestraße 28 (Bild 2) sowie zuvor etwa ab 1900 am Neumarkt in dem an der Einmündung der Blumenstraße stehenden Eckgebäude (Bild 4).
Im wilsteraner Adressbuch von 1928 ist seine Wohnung im Haus Mühlenstraße 14 genannt; vermutlich war er zu dem Zeitpunkt nicht mehr beruflich tätig.

1909 - 1973 Heinrich von Holdt, ein Bootsbauer in Wilster

1969 Heinrich von Holdt, ein Bootsbauer aus Wilster
1962 Der Bootsbauer Heinrich von Holdt beim Beplanken einer Segeljacht
1968 Der Bootsbauer Heinrich von Holdt beim Bau einer Optimisten-Jolle
1967 Urkunde der Seglervereinigung Wilster für ihr Ehrenmitglied Heinrich von Holdt

1909 - 1973 Heinrich von Holdt, ein Bootsbauer in Wilster
Peter Klaus Heinrich von Holdt, zumeist Hein gerufen, war der letzte Traditionsträger des Schiffbaues in Wilster. Geboren im Jahre 1909 und mit seinen beiden älteren Schwestern aufgewachsen in seinem an der Wilsterau gelegenen Geburts- und Elternhaus, war er schon als Junge eine Wasserratte. Da nimmt es nicht Wunder, daß er bereits gleich zu Beginn seiner Tischlerlehre für sich selbst das erste jemals in Wilster gebaute Sportboot, ein Paddelboot, erstellte. Danach baute er ein ehemaliges Rettungsboot zu einem Sportsegelboot um. Mit seinen Freunden begründete er 1926 den "Wassersportverein Wilster", einen Vorgänger der gleichfalls von ihm mit gegründeten „Seglervereinigung Wilster“, deren Vorsitzender er viele Jahre lang war und die ihn im Jahr 1967 zu ihrem Ehrenmitglied machte.
Basierend auf den handwerklichen Erfahrungen und erworbenen Kenntnissen, die er bei der ihn durch ganz Deutschland führenden Wanderschaft als Tischlergeselle erworben hatte, erbaute er, zwischenzeitlich selbständiger Tischlermeister in Wilster, mehrere gediegene hölzerne Segeljachten – Jollen, Jollenkreuzer und Kielschwerter. Er setzte somit die Tradition der früher in Wilster ansässig gewesenen Werftbetriebe fort, wobei er sich als erster dem Bau von Segeljachten widmete. Daneben betrieb auch den Bau von hölzernen Hohlmasten sowie den Innenausbau von Sportbooten und Binnenschiffen der Berufsschiffer.
Weitere Informationen über Heinrich von Holdt finden sich in der unten aufrufbaren Datei (der Ladevorgang dauert wegen der Größe der Datei etwas länger).

Bild 1: Der Bootsbauer und Tischlermeister Heinrich von Holdt
Bildrechte: Richard Peters, Wilster
Bild 2: Heinrich von Holdt beim Erbauen einer Kielschwert-Segeljacht
Bildrechte: Richard Peters, Wilster
Bild 3: Heinrich von Holdt bei der Fertigung einer Optimisten-Jolle (einfaches Knickspant Boot)
Bildrechte: Gerd Heutmann, Nutteln
Bild 4: Ehrenurkunde der Seglervereinigung Wilster für Heinrich von Holdt

Hier finden Sie noch weitere Informationen (als Datei)

1920 Jörgen von Essen - plattdeutsche Komödie „Sößtig Mark Kurant“

1920 Aufführung der plattdeutschen Komödie „Sößtig Mark Kurant“
1913 Jörgen von Essen (eigentlich Jürgen Hermann von Essen), Wilster, Autor

1920 Aufführung der plattdeutschen Komödie „Sößtig Mark Kurant“ (wurde 1911 geschrieben) von Jörgen von Essen, geb. am 18. Dezember 1861 in [Marne-] Norderwisch, Dithmarschen, als Sohn eines Kätners;
eigentlich hieß er Jürgen Hermann von Essen.
Er war zeitweilig Hilfslehrer in Diekhusen bei Marne, besuchte von 1880 bis 1883 das Lehrerseminar in [Bad] Segeberg, war danach Lehrer, ab 1891 in Wilster, wo er am 06.01.1921 starb. In Wilster hatte er in der Burger Straße gewohnt.
Während seiner Zeit in Wilster versuchte er sich als Verfasser von Theaterstücken in niederdeutscher Sprache.
Bild 3 zeigt Jörgen von Essen im Jahr 1913
Werke nach Erscheinungsjahr:
1906 "De Möller von Büttenhagen" oder "Bummelt ward hier nicht", Lustspill in 2 Afdelungen.
1910 "Sößtig Mark Kurant" Plattdütsche Komedi in 5 Optög (liegt seit 1911 in gedruckter Form vor); es wurde am 18.09.1910 in Bad Bramstedt uraufgeführt.
Es wurde in Wilster zuletzt 1982 anläßlich der Feiern zum 700 jährigen Stadtjubiläum von der Wilsteraner Speeldeel aufgeführt.
1914 "Dullen-Dörper Dank" Plattdütsches Volksstück in 5 Optög
"Trude Bartels"; Lustspill
1921 "De Röwerhauptmann oder vör de Minschen bün 'k nich bang"; Lustspill in eenen Optog

Bildrechte: Verlag Th. Backens, Marne

1923 Amandus Dohrn - Photograph, Musiker, Kunstmaler und -zeichner, Dichter

Amandus Dohrn - Photograph, Musiker, Kunstmaler und -zeichner, Dichter
1910 Haus des Photographen Amandus Dohrn an der Deichstraße in Büttel (Elbe)
1913 Haus des Photographen Amandus Dohrn an der Deichstraße in Büttel (Elbe)

Amandus Dohrn - Photograph, Musiker, Kunstmaler und -zeichner, Dichter.
Der in Büttel an der Elbe wohnhaft gewesene Amandus Dohrn war ein ungemein vielfältig künstlerisch begabter Mensch.
In der Rückschau hat er sich um seine Heimat besonders verdient gemacht durch die Vielzahl von ihm gefertigter photographischer Aufnahmen von Land und Leuten, wovon einige auch auf dieser Heimat-Seite vorgestellt sind. Ein besonderer Schwerpunkt seiner Arbeit war die Zusammenarbeit mit Pastor D.Dr. Wilhelm Jensen in St. Margarethen, mit welchem er in der Heimatarbeit eng zusammen wirkte.
Leider sind seine Lebensdaten nicht bekannt; er starb im Jahr 1923. Mit seiner Ehefrau Marie, mit welcher er seit dem 26.Oktober 1900 verheiratet war, hatte er die gemeinsame Tochter Anna. Diese heiratete den zunächst in Büttel sein Geschäft weiter führenden und dann in Wilster tätigen Photographen Heinrich Ballerstädt. Dieser fertigte auch die hier vorgestellte Aufnahme (Bild 1) von Amandus Dohrn.
Amandus Dohrn wohnte in einem aus dem Jahre 1649 stammenden alten Strohdachhaus in der Deichstraße in Büttel an der Elbe. Die vorgestellten und um 1910 entstandenen Fotos des Hauses (Bilder 2 und 3) hat er selbst gefertigt.

Bildrechte:
Bild 1: Heinrich Ballerstädt, Wilster
Bild 2 u. 3 : Amandus Dohrn, Büttel an der Elbe

1932 Der Kaufmann Christian Haack war eine Institution in Wilster

1932 Christian Haack auf dem Marktplatz
Der Kaufmann Christian Haack war eine Institution in Wilster, so wie auch heute noch sein am Markt an der Einmündung der Deichstraße gelegenes Geschäft.
Das heute von seinen Nachfolgern geführte Geschäft, von den Wilsteranern "Krischan Haack" oder liebevoll "Klein Karstadt" genannt, hat sich ein ganz besonderes Flair erhalten. Wer einmal hier eingekauft hat, wird erstaunt von dem auf engen Raum untergebrachten und ungemein vielfältigen Angebot gewesen sein. Um so mehr wird es ihn verwundert haben, daß in dem vermeintlichen Durcheinander der Inhaber mit sicherer Hand das Gewünschte hervor zauberte. Schon vor Jahrzehnten waren wir uns als Jugendliche sicher, hier kann man vom Hufnagel bis zum Büstenhalterbügel alles bekommen.
Das Foto zeigt Christian Haack den Marktplatz überquerend.

Bildrechte: Robert Friedrichs, Wilster - Sammlung Werner Behning
Anmerkung: Robert Friedrichs macht sich seit Jahren dadurch verdient, daß er alte Foto aus der Sammlung seines Großvaters Werner Behning als Repros alter Postkarten oder mittels des Alt-Wilster-Kalender interessierten Heimatfreunden anbietet. Wer diese oder von den Originalnegativen gezogene Fotografien erwerben möchte, den verweise ich auf die Seite Alt-Wilster

1965 Walter Bauch - Leiter des Hauptamtes der Stadt Wilster

1965 Walter Bauch, büroleitender Beamter der Stadt Wilster, an seinem Arbeitsplatz
1953 Walter Bauch, Standesbeamter der Stadt Wilster bei einer Eheschließung
1965 Walter Bauch, Standesbeamter der Stadt Wilster bei einer Eheschließung
1923 Walter Bauch, viele Jahrzehnte Beamter in der Stadtverwaltung Wilster

1900 - 1978 Walter Bauch - Leiter des Hauptamtes der Stadt Wilster
Der am 03.02.1900 geborene und am 21.12.1978 verstorbene Walter Bauch war eine sehr bekannte und hoch anerkannte Persönlichkeit in Wilster.
Vielen alten Wilsteranern ist er insbesondere als langjähriger Leiter des Hauptamtes der Stadt Wilster und somit als büroleitender Beamter der Stadtverwaltung in guter Erinnerung.
Bild 1 zeigt Walter Bauch 1965 kurz vor seinem Ruhestand an seinem Schreibtisch im Neuen Rathaus.
Bild 2 und 3: Als Standesbeamter hat er - so wie im Jahr 1953 - so manche Ehe geschlossen, nachdem er nach dem II. Weltkrieg als zweiter Standesbeamter in Schleswig-Holstein die entsprechende Legitimation erhalten hatte.
Seine letzte Amtshandlung als Standesbeamter nahm er 1965 im Jahr seines Ruhestandes vor bei der Eheschließung von Antje Jansen und Volker Darger. Die Braut war als Schülerin während der Dauer mehrerer Tanzkurse die Tanzpartnerin des Betreibers dieser Heimat-Seite; wie dieser besuchte sowohl sie als auch ihr späterer Bräutigam die Mittelschule Wilster.
Bild 4: zeigt Walter Bauch als jungen Mann im Jahr 1923.
Als junger Mann ist Walter Bauch als Fußballspieler im Sportverein Alemannia Wilster von 1904 aktiv gewesen. Nach Beendigung seiner sportlichen Aktivitäten in den Mannschaften der Alemannia engagierte er sich im Vorstand des Vereins. So übte er in den Jahren 1921 bis 1928 das Amt des 1. Schriftführers und nachfolgend von 1929 bis 1933 das des 1. Vorsitzenden aus, bis er nach der Machtergreifung der Nazis und der folgenden sogenannten Gleichschaltung durch den wilsteraner NSDAP Ortsguppenleiter Dr. Herzog abgelöst wurde.
Ab 1965 in der Zeit seines beruflichen Ruhestandes hat sich Walter Bauch in ganz herausragender Weise um die Ordnung und Aufarbeitung des wilsteraner Stadtarchivs verdient gemacht.

Bildrechte: nicht bekannt
Anmerkung: Die Fotos wurden freundlicherweise zur Verfügung gestellt von Manfred Bauch, Wilster

2010 Dr. phil. Stephan A. Reinke - ein herausragender Kirchenmusiker aus Wilster

2010 Dr. phil. Stephan A. Reinke - ein herausragender Kirchenmusiker aus Wilster
Der in Wilster aufgewachsene und wohnhafte Kirchenmusiker Dr. phil. Stephan A. Reinke hat als Kirchenmusiker in der Gemeinsamen Arbeitsstelle für gottesdienstliche Fragen der EKD zu dem Thema
Musik im Kasualgottesdienst
eine Studie im Auftrag der EKD publiziert.
290 Seiten
erschienen bei Vandenhoeck & Ruprecht
ISBN 978-3-525-60127-3

Wer kennt das Thema nicht. Immer dann, wenn sich Menschen an der musikalischen Gestaltung einer kirchlichen Amtshandlung (Kasualie) beteiligen wollen und dem kirchlichen Verantwortungsträger der geäußerte Wunsch "unpassend" erscheint, treten Probleme auf. Was nun aber als "seltsam" im Rahmen einer Kasualie gilt, dürfte umstritten sein, die Einstufung einer bestimmten Musik ist in hohem Maße subjektiv.
Stephan A. Reinke beleuchtet die gegenwärtige Situation in den Gemeinden und bietet Lösungsmöglichkeiten für die konkrete Praxis.

Hier geht es zur Web Seite von Dr. phil Stephan A. Reinke

2010 Thekla von Holdt - eine Betriebsrätin im Kampf gegen Heuschrecken

Thekla von Holdt - Betriebsratsvorsitzende

2010 Thekla von Holdt - eine Betriebsrätin im Kampf gegen Heuschrecken.
Thekla Janina von Holdt wurde in der St. Bartholomäus Kirche in Wilster, dem Heimatort ihrer Eltern, getauft.
Geleitet von einem klaren und lebensfreundlichen Wertesystem steht sie mit der Übernahme von Verantwortung für die Gemeinschaft in der Tradition ihrer Familie.
Erhebliche bundesweite Beachtung fand im Jahr 2007 der beispiellose Einsatz der jungen Betriebsratsvorsitzenden Thekla von Holdt in ihrem Kampf gemeinsam mit dem Management des Oldenburger Foto-Finishers CeWe Color gegen die Übernahmeversuche internationaler Hedge-Fonds.
So nimmt es nicht Wunder, dass dieser Einsatz der couragierten Betriebsrätin in dem Buch
"Eine soziale Elite - die Betriebsräte"
bei der Vorstellung von zwanzig Portraits entsprechend gewürdigt wird.
Das von Andreas Drinkuth verfaßte und 168 Seiten umfassende Buch
erschien 2010 bei der Schüren Verlag GmbH
ISBN 978-3-89472-230-2

2011 Kathja von Holdt – eine engagierte Polizistin in Berlin

2013 Kathja von Holdt bei einem Empfang bei Bundespräsident Gauck
2011 Masterarbeit „Berlin wird Fahrradstadt – Auswirkungen auf die polizeiliche Verkehrssicherheitsarbeit“
2011 Masterarbeit „Berlin wird Fahrradstadt – Auswirkungen auf die polizeiliche Verkehrssicherheitsarbeit“
2011 Die Deutsche Hochschule der Polizei in Münster verleiht Kathja von Holdt den Hochschulgrad Master of Arts (M.A.)

2011 Kathja von Holdt – eine engagierte Polizistin in Berlin
Kathja Christina von Holdt verbrachte ihre frühe Kindheit in Wilster, dem Heimatort ihrer Eltern; sie wurde in der St. Bartholomäus Kirche zu Wilster getauft und an der Grundschule in Wilster eingeschult.
Sehr früh – nicht zuletzt beeinflußt durch die Geschehnisse bei den gegen die Errichtung des Kernkraftwerkes Brokdorf gerichteten Demonstrationen, an welchen sie mit ihren Eltern teilnahm - entwickelte sie den Wunsch, später einmal Polizeibeamtin zu werden.
Bereits als Siebzehnjährige begann sie in Berlin ihre Ausbildung zur Polizistin. Mit großem Engagement, Disziplin und der Bereitschaft zur ständigen Weiterbildung, stieg sie vom mittleren Dienst über den gehobenen Dienst bis in den höheren Dienst auf, um heute in der Funktion einer Polizeirätin in Berlin tätig zu sein. Gegenwärtig (2012) ist sie zuständig für den Polizeiabschnitt 66 Berlin-Köpenick.
An der Deutschen Hochschule der Polizei in Münster hat sie im Jahr 2011 den Masterstudiengang „Öffentliche Verwaltung – Polizeimanagement“ abgeschlossen. Ihre Masterarbeit fertigte sie zum Thema „Berlin wird Fahrradstadt – Auswirkungen auf die polizeiliche Verkehrssicherheitsarbeit“ (Bilder 2 und 3).

2013 am 26. Mai Kommunalwahl in Schleswig-Holstein

1974 Peter von Holdt - Kreistagskandidat der FDP
2013 Maurice Siebert - Kreistagskandidat der FDP

Die Kommunalwahlen in Schleswig-Holstein 2013 finden statt am Sonntag, dem 26. Mai 2013

Ich hoffe, dass viele Wahlberechtigte in Wilster und den Orten der Wilstermarsch ihr Wahlrecht ausüben und ihre Stimme den Bewerbern demokratischer Parteien geben. Wenn nur jeder zweite Wahlberechtigte zur Wahl geht, ist das kein Armutszeugnis für die Demokratie, sondern eines der sich Verantwortung verweigernden Wahlberechtigten!
Vor fast 39 Jahren kandidierte ich, der Betreiber dieser Heimat-Seite mein-wilster, als junger Mann für den Kreistag des Kreises Steinburg (Bild 1).
Ich war, bin und bleibe Zeit meines Lebens ein Liberaler, der seine politische Heimat in der FDP hat.
Aktuell kandidiert mit Maurice Siebert (Bild 2) wiederum ein junger Mann für die Liberalen im Wahlbezirk Wilster für den Kreistag.
Wenn die Stimmen der Wahlberechtigten bewirken, dass in den Kommunalparlamenten eine Vielzahl an unterschiedlichen politischen Ausrichtungen vertreten sind, spiegelt das Wesen und Grundsatz von Demokratie wider.
Auch deshalb begleiten Maurice Siebert meine besten Wünsche!

Peter von Holdt

 

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