Alte Postkarten aus Wilster

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1900 Wilsterau in Rumfleth

1900 Wilsterau in Rumfleth bei Wilster

1900 Wilsterau in Rumfleth.
Blick von der Rumflether Brücke auf die im Mittelalter künstlich gegrabene schnurgerade Gewässerstrecke der Wilsterau in Richtung Goldbogen.
Die Wilsterau hatte vor der Verlegung ihren alten ursprünglichen Verlauf im großen Bogen entlang dem Rumflether Deich zur Burger Chaussee und von dort wieder zum Goldbogen.
Die links hinter den Bäumen erkennbaren Gehöfte gehören bereits zur Gemeinde Nortorf.
Auf dem Audeich rechts führte ein trockener Fußweg zum Goldbogen und weiter bis nach Averfleth; der rechts am Fuße des Deiches vorhandene Fahrweg war unbefestigt und von den Fuhrwerken zerfahren und daher für Fußgänger schwer passierbar.
Anmerkung: Die auf blauem Papier gedruckten Ansichtskarten firmierten seinerzeit wegen der so erzeugten farblichen Stimmung unter der Bezeichnung "Mondscheinkarte"; hinzu kam, dass die Photographen durch Retusche zumeist einen Vollmond in das Bild plazierten.

Bildrechte: Carl Kuskop, Wilster
Reg. mein-wilster: 1313 AK

1902 Wilsterau in Rumfleth c

1902 Partie an der Wilsterau in Rumfleth
1902 Partie an der Wilsterau in Rumfleth

1902 Partie an der Wilsterau in Rumfleth.
Die von der Rumflether Brücke in Richtung Goldbogen führende schnurgrade Strecke der Wilsterau ist im späten Mittelalter künstlich gegraben worden. Die Wilsterau hatte zuvor ihren alten Verlauf im großen Bogen entlang dem Rumflether Deich zur Burger Chaussee und von dort wieder zum Goldbogen.
Eine adrette junge Frau im weißen Kleid und mit Sonnenschirm ergeht sich auf dem Audeich rechts, auf welchem ein trockener Fußweg zum Goldbogen und weiter bis nach Averfleth führte; der rechts am Fuße des Deiches vorhandene Fahrweg war unbefestigt und von den Fuhrwerken zerfahren und daher für Fußgänger schwer passierbar.

Bildrechte: Carl Kuskop, Wilster
Reg. mein-wilster: 1788 AK

1902 Wilsterau in Rumfleth b

1902 Partie an der Wilsterau in Rumfleth
1902 Wilsterau in Rumfleth

1902 Partie an der Wilsterau in Rumfleth.
Eine adrette junge Frau im weißen Kleid und mit Sonnenschirm ergeht sich auf dem Deich.
Die im Mittelalter gegrabene schnurgrade Strecke der Wilsterau von der Rumflether Brücke (nach Diekdorf) Richtung Goldbogen; auf dem Audeich rechts führte ein trockener Fußweg zum Goldbogen und weiter bis nach Averfleth; der rechts am Fuße des Deiches vorhandene Fahrweg war unbefestigt und von den Fuhrwerken zerfahren und daher für Fußgänger schwer passierbar.
Die Wilsterau hatte ihren alten Verlauf im großen Bogen entlang dem Rumflether Deich zur Burger Chaussee und von dort wieder zum Goldbogen.

Bildrechte: Verlag von Carl Kuskop, Photograph, Wilster
Reg. mein-wilster: 0249 AK
Die ergänzend vorgestellte und aus dem Jahre 1899 stammende Ansichtskarte (Bild 3) zeigt das gegenüber liegende Ufer der Wilsterau; diese Karte befindet sich in der Sammlung von Frau Ingrid Schröder, Burg in Dithmarschen

1902 Wilsterau in Rumfleth a

1902 Wilsterau in Rumfleth bei Wilster

1902 Die Wilsterau in Rumfleth.
Blick von der Rumflether Brücke auf die im Mittelalter künstlich gegrabene schnurgerade Gewässerstrecke in Richtung Goldbogen.
Die links hinter den Bäumen erkennbaren Gehöfte gehören so wie dieser Abschnitt der Wilsterau bereits zur Gemeinde Nortorf.
Die rechts erkennbare, zum Zeitpunkt der Aufnahme noch unbefestigte Straße führt Richtung Goldbogen, vorbei an der hier ehemals betriebenen Ziegelei von Dethlefs, welche im Jahre 1969 ihren Betrieb einstellte.

Bildrechte: Knackstedt & Näther, Hamburg
Reg. mein-wilster: 0629 AK

1901 Rumflether Brücke über die Wilsterau (SF)

1900 Rumflether Brücke über die Wilsterau

1901 Rumflether Brücke über die Wilsterau
Blick in Richtung Goldbogen, auf die im Mittelalter künstlich gegrabene schnurgerade Gewässerstrecke. Der ehemalige Verlauf der Wilsterau verlief ursprünglich in einem großen Mäander (Reste der alten Bedeichung sind an der Burger Chaussee noch erkennbar) zum Goldbogen.
Links führt die Straße nach Diekdorf und weiter nach Schotten, rechts Richtung Goldbogen, vorbei an der hier ehemals betriebenen Ziegelei von Dethlefs (bis 1969 betrieben).
Das Gehöft links gehörte dem Bauern Richard Wilde.

Bildrechte: Friedrich Schlüter, Wilster
Anmerkung: Die vorgestellte Karte befindet sich in der Sammlung von Frau Ingrid Schröder, Burg in Dithmarschen

1908 Bauernhaus an der Wilsterau in Rumfleth a

1908 Bauernhaus an der Wilsterau in Rumfleth bei Wilster

1908 Wilsterau in Rumfleth, Gemeinde Nortorf.
Schnurgerade verläuft die Wilsterau von der Rumflether Brücke bis zum Goldbogen.
Das Gehöft im Vordergrund gehörte dem Landwirt Johannes Thumann (Hof 498 gem. dem Buch "Die Bauernhöfe der Wilstermarsch im Bild"); das Hofgegebäude wurde 1911 durch einen die überkommene Bauweise nicht aufnehmenden Neubau ersetzt. Im Hintergrund rechts zwischen den Bäumen der Hof des Landwirtes Jürgen Holm.
Der kanalartige Verlauf der Wilsterau verdeutlicht, das dieser Gewässerverlauf nicht natürlichen Ursprunges ist. Die Strecke wurde im Mittelalter künstlich gegraben, um die Entwässerungsverhältnisse für die oberhalb gelegenen und auf die Wilsterau entwässernden Flächen zu verbessern. Ursprünglich verlief die Wilsterau in einem großen Mäander vom Goldbogen zum Dückerstieg, sodann in Bögen entlang der heutigen nach Burg führenden Landstraße bei Hackeboe und schlußendlich am Rumflether Deich (daher der Name dieser Straße) entlang wieder zurück zu ihrem alten Verlauf.

Bildrechte: Verlag Carl Kuskop (hier fälschlich geschrieben: Karl Kuskow)
Reg. mein-wilster: 1695 AK

1959 Wilsterau in Rumfleth

ca. 1959 Wilsterau in Rumfleth

ca. 1959 Wilsterau in Rumfleth
Schnurgerade verläuft die Wilsterau von der Rumflether Brücke bis zum Goldbogen. Der kanalartige Verlauf verdeutlicht, das dieser Gewässerverlauf nicht natürlichen Ursprunges ist.
Die Strecke wurde im Mittelalter künstlich gegraben, um die Entwässerungsverhältnisse für die oberhalb gelegenen und auf die Wilsterau entwässernden Flächen zu verbessern.
Ursprünglich verlief die Wilsterau in einem großen Mäander vom Goldbogen zum Dückerstieg, sodann in Bögen entlang der heutigen nach Burg führenden Landstraße bei Hackeboe und schlußendlich am Rumflether Deich (daher der Name dieser Straße) entlang wieder zurück zu ihrem alten Verlauf.
Aufmerksame Beobachter können auch heute noch nahe der Landstraße Fragmente des alten Deiches der Wilsterau im Gelände erkennen.

Bildrechte: Verlag Stramm & Co., St. Michaelisdonn
Anmerkung: Das Foto wurde für die Fertigung von Ansichtskarten aufgenommen

1900 Schlittschuhlaufen auf der Wilsterau bei der Rumflether Brücke

1900 Schlittschuhlaufen auf der Wilsterau bei der Rumflether Brücke
1900 Schlittschuhlaufen auf der Wilsterau bei der Rumflether Brücke

1900 Die Wilsterau bei der Brücke in Rumfleth
Blick in Richtung Goldbogen, auf die wohl im Mittelalter künstlich gegrabene schnurgerade Gewässerstrecke.
Links führt die Straße nach Diekdorf und weiter nach Schotten, rechts Richtung Goldbogen, vorbei an der hier ehemals betriebenen Ziegelei von Dethlefs (etwa bis 1970 betrieben).
Das Schlittschuh-Laufen war im Winter auf den vielen zugefrorenen Gewässern der Marsch ein beliebtes Vergnügen.
Das Gehöft links gehörte dem Bauern Richard Wilde.
Die schöne Aufnahme wurde noch Jahrzehnte später für neu aufgelegte Ansichtskarten verwendet (Bilder 3 und 4)

Bildrechte: Verlag v. Carl Kuskop, Wilster
Reg. mein-wilster: 0195 AK
Reg. mein-wilster: 0691 AK

1908 Wilsterau in Rumfleth

1908 Gehöft an der Wilsterau in Rumfleth
1910 Gehöft an der Wilsterau in Rumfleth

1908 Die Wilsterau in Rumfleth,
Blick etwa aus Höhe der Vereinsstraße flußaufwärts.
Der im Hintergrund erkennbare Bogen der Wilsterau ist offenbar im Mittelalter künstlich gegraben worden; nach einer weiteren rechtwinkligen Kurve an der Rumflether Brücke führt das Gewässer schnurgerade bis zum Goldbogen.
Der ehemalige Verlauf der Wilsterau verlief ursprünglich in einem großen Mäander (Reste der alten Bedeichung sind an der Burger Chaussee noch erkennbar) zum Goldbogen.

Bildrechte: Verlag v. L. Behning, Wilster
Reg. mein-wilster: 0193 AK

Die ergänzend vorgestellte Ansichtskarte zeigt am selben Weg an der Wilsterau ein etwas oberhalb gelegenes weiteres Bauernhaus. Die Karte befindet sich in der Sammlung von Frau ingrid Schröder, Burg in Dithmarschen
Bildrechte: Karl Kuskop, Wilster

1967 Wilsterau in Rumfleth

1967 Wilsterau in Rumfleth in der gemeinde Nortorf bei Wilster

1967 Wilsterau in Rumfleth
oben links: die im Mittelalter gegrabene schnurgrade Strecke der Wilsterau von der Rumflether Brücke (führt nach Diekdorf) Richtung Goldbogen; am Deich rechts entlang führte in den ersten Jahrzehnten nach dem II. WK eine Feldbahn vom Goldbogen (hier wurde Lehm abgeziegelt) zur Ziegelei Dethlefs; der Betrieb der Ziegelei wurde 1969 eingestellt.
unten links: Blick über die Wiesen und Weiden zur Burger Chaussee.
rechts: Blick von der S-förmigen Kurve an der Rumflether Brücke Richtung Vereinsstraße, in welcher ab 1895 Arbeiterquartiere entstanden waren. An der Straße liegt der Bauernhof von Looft (sh. 496 im Buch "Die Bauernhöfe der Wilstermarsch im Bild")

Bildrechte: Verlag Stramm & Co., St. Michaelisdonn
Reg. mein-wilster: 0248 AK

1912 Wilsterau in Rumfleth (SF)

1912 Wilsterau in Rumfleth

1912 Wilsterau in Rumfleth
Deich der Wilsterau unterhalb der Rumflether Brücke, welche im Hintergrund zwischen den Bäumen erkennbar ist.
Der schmale Weg links führt unmittelbar parallel an der im Mittelalter künstlich gegrabenen schnurgeraden Strecke der Wilsterau entlang bis zum Goldbogen.

Bildrechte: Carl Kuskop, Wilster
Die vorgestellte Ansichtskarte befindet sich in der Sammlung von Frau Ingrid Schröder, Burg in Dithmarschen

1908 Bauernhaus in Rumfleth an der Wilsterau

1908 Bauernhöfe an der Wilsterau in Rumfleth, Gemeinde Nortorf

1908 Bauernhöfe an der Wilsterau in Rumfleth
Die Wilsterau führt hier als im Mittelalter gegrabene schnurgrade Strecke von der Rumflether Brücke (nach Diekdorf) Richtung Goldbogen; die ursprüngliche Linienführung des Gewässers verlief entlang der der heutigen Chaussee Richtung Dückerstieg und von dort zum Goldbogen - auf Luftbildern ist der Verlauf heute noch erkennbar.
Das Gehöft im Vordergrund gehörte dem Landwirt Johannes Thumann; das Hofgegebäude wurde 1911 durch einen die überkommene Bauweise nicht aufnehmenden Neubau ersetzt.
Im Hintergrund der Hof des Landwirtes Jürgen Holm.

Bildrechte: Carl Kuskop, Wilster
Reg. mein-wilster: 1716 AK

1949 Wilsterau in Rumfleth bei der Rumflether Brücke

1949 Wilsterau in Rumfleth bei der Rumflether Brücke

1949 Wilsterau in Rumfleth
Blick vom rechtsseitigen Ufer der Wilsterau auf den Fluß und die Rumflether Brücke.
Die ursprünglich von einer Brücken-Interessengenossenschaft gebaute hölzerne Brücke in Rumfleth ist 1949 als Stahlbetonbrücke neu gebaut worden; die Maßnahme wurde von der Wilsteraner Tiefbau-Firma Robert Looft, Landrecht, durchgeführt.
Links der Wilsterau ist das Gehöft Auhage (Hof 495 gem. dem Buch die Bauernhöfe der Wilstermarsch im Bild) zu erkennen.
Das Gehöft im Hintergrund steht rechts der Wilsterau, denn diese verläuft unmittelbar hinter der Brücke in einer rechtwinkligen Kurve nach links.
Der hier sichtbare Abschnitt der Wilsterau verläuft in schnurgeradem Verlauf von der Brücke bis zum Goldbogen. Der kanalartige Verlauf verdeutlicht, das dieser Gewässerverlauf nicht natürlichen Ursprunges ist. Die Strecke wurde im Mittelalter künstlich gegraben, um die Entwässerungsverhältnisse für die oberhalb gelegenen und auf die Wilsterau entwässernden Flächen zu verbessern. Die begrenzenden Deiche verlaufen beiderseits unmittelbar neben dem Gewässerbett.
Ursprünglich verlief die Wilsterau in einem großen Mäander vom Goldbogen zum Dückerstieg, sodann in Bögen entlang der heutigen nach Burg führenden Landstraße bei Hackeboe und schlußendlich am Rumflether Deich (daher der Name dieser Straße) entlang wieder zurück zu ihrem alten Verlauf.
Aufmerksame Beobachter können auch heute noch nahe der Landstraße (L 135) in Hackeboe Fragmente des alten Deiches der Wilsterau im Gelände erkennen.

Bildrechte: Wilhelm Steinhauer, Krempe

1965 Rumflether Straße, Rumflether Deich (Ex)

1965 Straßen Rumflether Straße und Rumflether Deich in der Stadt Wilster
1965 Straße Rumflether Deich in der Stadt Wilster
1965 Rumflether Straße in der Stadt Wilster
2013 Rumflether Straße in der Stadt Wilster

1965 Rumflether Straße, Rumflether Deich
oben (Bild 3 und 4): Rumflether Straße; Blick stadtauswärts.
In dem Gebäude rechts im Vordergrund betrieb seinerzeit das Ehepaar Alfred und Sylvia Wolfgramm einen kleinen Kolonialwaren-Laden, einen sogenannten Tante Emma Laden, den es so heute nicht mehr gibt.
Im Hintergrund steigt die Straße leicht an - das ist der Bereich, in welchem der ursprüngliche Deich (er führte an der jetzigen Straße Rumflether Deich entlang) der Wilsterau die Straße quert.
Das ganz hinten rechts stehende und zur Rumflether Mühle gehörende Wohnhaus der Familie Martens ist gut erkennbar, ebenso das davor stehende und mit seinen zwei Giebeln sehr markante Haus der Familie Falkenberg.
unten: Rumflether Deich. Zum Zeitpunkt der Aufnahme war die Straße noch nicht durchgehend bebaut; vorwiegend die Bebauung auf der nördlichen Straßenseite erfolgte erst in den 1960er Jahren.
Die Straße Rumfletherdeich verläuft parallel zu dem heute in der Örtlichkeit für Aussenstehende kaum noch erkennbaren und mit Häusern bestandenen Rumflether Deich der Wilsterau. Hier verlief bis in das späte Mittelalter die Wilsterau, bis der schnurgerade Verlauf des Gewässers von der Rumflether Brücke bis zum Goldbogen gegraben wurde. Ursprünglich verlief die Wilsterau in einem großen Mäander vom Goldbogen zum Dückerstieg, sodann in Bögen entlang der heutigen nach Burg führenden Landstraße bei Hackeboe - aufmerksame Beobachter können auch heute noch nahe der Landstraße Fragmente des alten Deiches der Wilsterau im Gelände erkennen - und schlußendlich am Rumflether Deich (daher der Name dieser Straße) entlang wieder zurück zu ihrem alten Verlauf.

Anmerkung: Die Ansichtskarte befindet sich in einer externen Sammlung
Bildrechte Vergleichsfoto Bild 4: Helmut Hoyer, Wilster

1913 Wilsterau in Rumfleth

1913 Wilsterau in Rumfleth in der Gemeinde Nortorf bei Wilster
gegenwärtiger und ursprünglicher verlauf der Wilsterau oberhalb der Stadt Wilster

1913 Wilsterau in Rumfleth
Der schnurgerade Verlauf der Wilsterau von der Rumflether Brücke bis zum Goldbogen wurde im Mittelalter zur Verbesserung der Schiffbarkeit und der Entwässerung künstlich gegraben; unmittelbar an das Gewässerbett grenzen beidseitig die Deiche der Wilsterau an.
Der ehemalige ursprüngliche Verlauf der Wilsterau führte in Mäandern von Diekdorf über Dückerstieg zum Goldbogen und kann heute noch auf Luftbildern erkannt werden. Im Gelände selbst kann man an der nach Burg führenden Chaussee (L 135) in Hackeboe Reste des ehemaligen Deiches erkennen.
Bild 2 (Auszug aus der von Deichbaumeister Könecke und dem Vermessungstechniker Häbry gefertigten "Historischen Karte der Wilstermarsch") zeigt den ursprünglichen und den geänderten Verlauf der Wilsterau.

Bildrechte: Verlag Gebrüder Lempe, Kiel
Die Karte erschien in der vom Verlag aufgelegten
Serie "Auf heimatlicher Erde II" als Nr. 6
Reg. mein-wilster: 1139 AK

1910 Wilsterau in Rumfleth

1910 Wilsterau in Rumfleth
Schnurgerade verläuft die Wilsterau von der Rumflether Brücke bis zum Goldbogen. Der kanalartige Verlauf verdeutlicht, das dieser Gewässerverlauf nicht natürlichen Ursprunges ist.
Die Strecke wurde im Mittelalter künstlich gegraben, um die Entwässerungsverhältnisse für die oberhalb gelegenen und auf die Wilsterau entwässernden Flächen zu verbessern.
Ursprünglich verlief die Wilsterau in einem großen Mäander vom Goldbogen zum Dückerstieg, sodann in Bögen entlang der heutigen nach Burg führenden Landstraße bei Hackeboe und schlußendlich am Rumflether Deich (daher der Name dieser Straße) entlang wieder zurück zu ihrem alten Verlauf.
Aufmerksame Beobachter können auch heute noch nahe der Landstraße Fragmente des alten Deiches der Wilsterau im Gelände erkennen. Besonders augenfällig wird der alte Verlauf des Gewässers beim Betrachten aktueller Luftbilder, wie z.B. in Google-maps (siehe Bild 2)

Bildrechte: Robert Friedrichs, Wilster - Sammlung Werner Behning
Anmerkung: Robert Friedrichs macht sich seit Jahren dadurch verdient, daß er alte Foto aus der Sammlung seines Großvaters Werner Behning als Repros alter Postkarten oder mittels des Alt-Wilster-Kalender interessierten Heimatfreunden anbietet. Wer diese oder von den Originalnegativen gezogene Fotografien erwerben möchte, den verweise ich auf die Seite Alt-Wilster

1898 Brücke über die Wilsterau in Rumfleth - Fischer mit Senknetz

1898 Hölzerne Brücke über die Wilsterau in Rumfleth
1898 Hölzerne Brücke über die Wilsterau in Rumfleth
1898 Fischer mit Senknetz auf der Brücke über die Wilsterau in Rumfleth

1898 Hölzerne Brücke über die Wilsterau in Rumfleth. Die alte Holzbrücke führte seinerzeit in Rumfleth (kurz vor der damaligen Ziegelei) über den Fluß.
Das Bauwerk wurde im Jahre 1949 durch eine Stahlbeton-Brücke ersetzt.
Hinter der Brücke verläuft die Wilsterau in ihrem im Mittelalter künstlich gegrabenen schnurgeraden Verlauf in Richtung Goldbogen.
Links der Brücke führt die Straße nach Diekdorf und weiter nach Schotten, rechts Richtung Goldbogen.
Eine der Personen auf der Brücke versucht, mit einem Senknetz Fische aus der Wilsterau zu fischen, eine früher an dem Gewässer häufig zu beobachtende Methode.

Bildrechte: Friedrich Schlüter
Reg. mein-wilster: 1552 AK

1925 Brücke über die Wilsterau in Rumfleth, Gemeinde Nortorf

1925 Brücke über die Wilsterau in Rumfleth, Gemeinde Nortorf in der Wilstermarsch

1925 Brücke über die Wilsterau in Rumfleth
Blick vom rechtsseitigen Ufer der Wilsterau auf den Fluß und die Rumflether Brücke.
Die ursprünglich von einer Brücken-Interessengenossenschaft gebaute hölzerne Brücke in Rumfleth wurde 1949/50 als Stahlbetonbrücke neu gebaut die Maßnahme wurde von der Wilsteraner Tiefbau-Firma Robert Looft, Landrecht, durchgeführt.
Links der Wilsterau ist das Gehöft Auhage (Hof 495 gem. dem Buch die Bauernhöfe der Wilstermarsch im Bild) zu erkennen. Der zuvor im Eigentum von Marcus Nagel stehende und von diesem bewirtschaftete Hof ist 1918 von Heinrich Auhage erworben worden und steht heute noch im Eigentum von dessen Nachkommen. Das Gebäude ist heute noch weitgehend in seiner alten Form bewahrt.
Der hier sichtbare Abschnitt der Wilsterau verläuft jenseits der Brücke in schnurgeradem Verlauf bis zum Goldbogen. Der kanalartige Verlauf verdeutlicht, das dieser Gewässerverlauf nicht natürlichen Ursprunges ist. Die Strecke wurde im Mittelalter künstlich gegraben, um die Entwässerungsverhältnisse für die oberhalb gelegenen und auf die Wilsterau entwässernden Flächen zu verbessern. Die begrenzenden Deiche verlaufen beiderseits unmittelbar neben dem Gewässerbett.
Ursprünglich verlief die Wilsterau in einem großen Mäander vom Goldbogen zum Dückerstieg, sodann in Bögen entlang der heutigen nach Burg führenden Landstraße bei Hackeboe und schlußendlich am Rumflether Deich (daher der Name dieser Straße) entlang wieder zurück zu ihrem alten Verlauf.
Aufmerksame Beobachter können auch heute noch nahe der Landstraße (L 135) in Hackeboe Fragmente des alten Deiches der Wilsterau im Gelände erkennen.

Bildrechte: nicht bekannt (vermutlich Heinrich Ballerstädt, Wilster)

1900 Wilsterau in Rumfleth

1900 Wilsterau in Rumfleth

1900 Wilsterau in Rumfleth
Eine typische Jugendstil Ansichtskarte
o.l. die im Mittelalter gegrabene schnurgrade Strecke der Wilsterau von Rumfleth aus Richtung Goldbogen.
Die als Wasserweg (schiffbares gewässer I. Ordnung) gut ausgebaute Wilsterau verdeutlicht, daß in früheren Jahrhunderten der Verkehr auf dem Gewässer bis nach Burg in Dithmarschen und in die Burger Au und Holsten Au für die Region eine ganz erhebliche Bedeutung hatte.
o.r. die alte hölzerne Rumflether Brücke (nach Diekdorf);
l.u. die Schöpfmühlen prägten lange Zeit das Landschaftbild der Wilstermarsch, sie wurden im letzten Jahrhunderts durch moderne Schöpfwerke ersetzt.

Bildrechte: Verlag Carl Kuskop, Wilster
Reg. mein-wilster: 0390 AK

1898 Brücke über die Wilsterau in Rumfleth - Fischen mit einem Senknetz

1898 Brücke über die Wilsterau in Rumfleth - Fischen mit einem Senknetz
1898 Ansichtskarte - Brücke über die Wilsterau in Rumfleth - Fischen mit einem Senknetz

1898 Brücke über die Wilsterau in Rumfleth - Fischen mit einem Senknetz.
Die alte Holzbrücke führte seinerzeit in Rumfleth (kurz vor der damaligen Ziegelei) über den Fluß. Sie stand im Eigentum einer sogenannten Brücken-Interessenschaft, welche mit dem auf der rechten Seite erkennbaren Schlagbaum die Benutzung durch unbefugte Dritte verhindern konnten. Über diesen Umstand gab für den Zeitraum mehrerer Jahrzehnte vielmalige streitige Auseinandersetzungen.
Das zu dem Zeitpunkt bereits lange für den öffentlichen Verkehr freigegebene Brückenbauwerk wurde im Jahre 1949 durch eine Stahlbeton-Brücke ersetzt.
Hinter der Brücke verläuft die Wilsterau in ihrem im Mittelalter künstlich gegrabenen schnurgeraden Verlauf in Richtung Goldbogen.
Links der Brücke führt die Straße nach Diekdorf und weiter nach Schotten, rechts Richtung Goldbogen.
Eine der Personen auf der Brücke versucht, mit einem Senknetz Fische aus der Wilsterau zu fischen, eine früher an dem Gewässer häufig zu beobachtende Methode.

Bildrechte: Friedrich Schlüter
Anmerkung: Das Photo wurde auch als Bildmotiv für eine von dem Photographen verlegte Ansichtskarte verwendet (vgl. Abbildungen 2 u. 3)

1904 Bauernhöfe in Rumfleth rechts der Wilsterau

1904 Bauernhöfe in Rumfleth rechts der Wilsterau
1904 Bauernhöfe in Rumfleth rechts der Wilsterau

ca. 1904 Bauernhöfe in Rumfleth rechts der Wilsterau.
Die Wilsterau führt hier als im Mittelalter gegrabene schnurgrade Strecke von der Rumflether Brücke (nach Diekdorf) Richtung Goldbogen; die ursprüngliche Linienführung des Gewässers verlief entlang der der heutigen Chaussee Richtung Dückerstieg und von dort zum Goldbogen - auf Luftbildern ist der Verlauf heute noch erkennbar.
Das Gehöft im Vordergrund gehörte dem Landwirt Johannes Thumann; das Hofgegebäude wurde 1911 durch einen die überkommene Bauweise nicht aufnehmenden Neubau ersetzt. Im Hintergrund der Hof des Landwirtes Jürgen Holm.
In der Wilstermarsch gab es bei den Bauernhöfen zwei vorherrschende Typen.
Zum einen das Huusmannshuus oder Husmanshus mit der zentralen großen Diele in der Mitte des Hauses, viele dieser Häuser hatten einen Kreuzgiebel.
Das vom niederländischen Baustil beeinflußte Barghus oder Barghuus mit seitlich angeordneter großer Diele ähnelt mit seinem mächtigen Dach dem Eiderstedter Haubarg.

Bildrechte: Friedrich Schlüter, Wilster
Anmerkung: Die Ansichtskarten mit identischem Motiv unterscheiden sich durch den unterschiedlichen Aufdruck - u.a.: Partie bzw. Parthie
Reg. mein-wilster: 1284 AK
Reg. mein-wilster: 1851 AK

1918 Bauernhaus an der Wilsterau in Rumfleth

1918 Bauernhaus an der Wilsterau in Rumfleth

1918 Bauernhaus an der Wilsterau in Rumfleth.
Es handelt sich bei dem Gebäude um Hof 500 (gem. dem Buch „Die Bauernhäuser der Wilstermarsch im Bild“), welcher zum Zeitpunkt der Aufnahme im Eigentum von Johannes Brandt stand und von diesem auch bewirtschaftet wurde.
Das Hofgebäude wurde 1978 von dem Tierarzt Klaus Ehlers erworben.
Die im Vordergrund fließende Wilsterau verläuft rechts in zwei gegenläufigen Kurven, wobei unmittelbar hinter der zweiten die Rumflether Brücke das Gewässer überquert, welches von dort aus in schnurgerader im Mittelalter künstlich gegrabener Linienführung in Richtung Goldbogen verläuft.

Bildrechte: Friedrich Schlüter, Wilster
Reg. mein-wilster: 1637 AK

1925 Wilsterau bei Bischof - Gemeinde Landrecht

1925 Wilsterau bei Bischof und Kathen, Gemeinden Landrecht und Stördorf in der Wilstermarsch

1925 Wilsterau bei Bischof, Gemeinde Landrecht
Zwischen ihren niedrigen Deichen windet sich die Wilsterau in Richtung ihrer Mündung am Kasenort.
Der auf der Bischofer Seite am Fuß des niedrigen Deiches verlaufende unbefestigte Fahrweg (links im Vordergrund) war unbefestigt, weshalb parallel zu ihm auf der Deichkrone sich bald ein trockener Geh- und Radweg herausbildete.
Rechts der Wilsterau verlief in Kathen in der Gemeinde Stördorf ein mit Klinkern befestigter Fahrweg von Dammfleth zum Kasenort.
Das links im Schmuck der zum Windschutz angepflanzten Bäume stehende Gehöft mit dem zweistöckigen Wohnteil ist der im Jahre 1764 erbaute Hof Heesch (232 in "Die Bauernhöfe der Wilstermarsch im Bild")

Bildrechte: Heinrich Ballerstädt, Wilster

1911 Averfleth, Dampf-Schöpfwerk, Gasthof Dukunder, Schule

1911 Averfleth, Dampf-Schöpfwerk, Gasthof Dukunder, Schule

1911 Averfleth, Dampf-Schöpfwerk, "Gasthof Duckunder", Nortorfer Schule.
Das linksseitig der Wilsterau gelegene Averfleth gehört zur Gemeide Neuendorf-Sachsenbande im Übergangsbereich der alten Marsch zu dem erst spät besiedelten hohen Moor, welches seit einer Ewigkeit die Wilstermarsch von Dithmarschen trennte.
Uralte Deiche – der Moordeich und der Borlboom - schützten die Niederungslandschaft vor Abflüssen aus dem Moor.
Bei Averfleth ersetzte recht früh (vor 1910) ein auf die Wilsterau entwässerndes Dampf-Schöpfwerk zuvor in Gebrauch befindliche Entwässerungs-Mühlen.
Wie in so vielen bäuerlichen Ortschaften bestanden auch in Averfleth eine Dorf-Schule und eine Gastwirtschaft.
Das rechtseitig der Wilsterau gelegene Dukunder gehört zur Gemeinde Nortorf.
Die Gebäude standen wegen der hier etwas tragfähigeren Bodenverhältnisse nahe der Wilsterau auf deren ehemaliger Uferrehne.
Die Schule in Averfleth bestand bis 1972.
Die Gastwirtschaft „Zum Duckunder“ wurde bis 1974 betrieben.
Der auch für den Ortsteil verwendete Name Duckunder (manchmal auch: Dukunder) verweist offenbar auf eine dort vorhanden gewesene frühe Brücke über die Wilsterau, so wie wohl auch eine solche bei der Örtlichkeit Dückerstieg vorhanden gewesen war (dort verlief vom Goldbogen kommend früher die Wilsterau); vgl. lat. ducere = führen; eine Überführung (Brücke) oder Unterführung (Düker).
Die ergänzend beigestellte Luftaufnahme (Bild 3) zeigt die Standorte von Duckunder und Dückerstieg (orange Kreise) und läßt auch den ursprünglichen Verlauf der Wilsterau vom Goldbogen zum Dückerstieg erkennen.

Bildrechte: Carl Kuskop, Wilster
Reg. mein-wilster: 0669 AK
Luftbild: google maps

1965 Wilsterau in Rumfleth

Wilsterau in Rumfleth

1965 Wilsterau in Rumfleth
Blick von Höhe der Rumflether Brücke flußabwärts Richtung Wilster;
im Hintergrund ist die unmittelbar am Ufer der Wilsterau entlang führende Straße Rumfleth zu erkennen. Rechts davon (außerhalb des Bildes) zweigt die Vereinsstraße von der Straße Rumfleth ab.

Bildrechte: Bildrechte: Stramm Verlag, St. Michaelisdonn
Anmerkung: das als Originalabzug vorliegende Foto ist ein Probeabzug für eine Ansichtskarte

 

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