Alte Postkarten aus Wilster

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1960 Mittelschullehrer Heinrich Danielsen - ein Rechenmeister b

1960 von links: Charlotte Neumann, Hans Joachim Seidenschnur, Heinrich Danielsen, Dr. Kurt Pfeiffer - Lehrer der Mittelschule Wilster
1960 von links, stehend: Heinrich Danielsen, NN, NN; Sitzend: Frau Gertrud Danielsen, Catharina Ahrens, NN, Karla Gundelach, Martin Sachs, Nelly Lüschow, Hans Bruhn Catharina Ahrens - Lehrer der Mittelschule Wilster
1960 von links: Hans Bruhn, Marianne Wilks, Erich Grothmann, Charlotte Neumann - Lehrer der Mittelschule Wilster
1960 von links: NN, Heinrich Danielsen, Hans Bruhn - Lehrer der Mittelschule Wilster

1960 Mittelschullehrer Heinrich Danielsen - ein Rechenmeister.
Der Lehrer Heinrich Danielsen - von ihm wurde nur als "Hein D." gesprochen - wirkte von April 1926 bis 1960 an der Mittelschule Wilster.
Er unterrichtete nach damaliger Unterteilung in den Mathematik Fächern "bürgerlich Rechnen", Algebra und Geometrie sowie als Wahlunterricht Stenographie (Kurzschrift) und die Arbeitsgruppe Gartenbau.
Er prägte durch seinen intensiven Unterricht und seine zwar eigenwilligen, jedoch nachhaltig erfolgreichen Lehrmethoden den guten Ruf der Schule im Fach Mathematik.
Neben der Erbringung schriftlicher Leistungen forderte er seinen Schülern auch die Bereitschaft und die Fähigkeit zum Kopfrechnen ab - die heute allgegenwärtigen Taschenrechner gab es seinerzeit noch nicht. So erwartete er beispielsweise beim Multiplizieren zweistelliger Dezimalzahlen in bestimmten Fällen (beide Faktoren im selben Zehnerbereich) die Lösung ohne schriftliche Hilfe und verriet dazu den Schülern kleine Tricks.
Aufgabenbeispiel: 87 x 88
Lösung: (Faktor 1) 87 + 8 (Einer des zweiten Faktors) = 95
Zwischenergebnis 95 multipliziert mit 8 (dem gemeinsamen Zehner der Faktoren) = 760
Zwischenergebnis 760 erweitert um eine Stelle = 7600
Zwischenergebnis 7600 addiert mit dem Produkt aus den Einern ( 7 x 8 ) 56 = 7656
Nach der offiziellen Verabschiedung in der Schule lud Heinrich Danielsen das Kollegium der Mittelschule zu einer privaten Feier in seine Wohnung an der Rathausstraße.
Bild 1: Charlotte Neumann, Hans Joachim Seidenschnur, Heinrich Danielsen, Dr. Kurt Pfeiffer
Bild 2: stehend: Heinrich Danielsen, NN, NN;
sitzend: Frau Gertrud Danielsen, Catharina Ahrens, NN Richter, Karla Gundelach, Martin Sachs, Nelly Lüschow, Hans Bruhn
Bild 3: Hans Bruhn, Marianne Wilks, Erich Grothmann, Charlotte Neumann
Bild 4: NN Richter, Heinrich Danielsen, Hans Bruhn

Bildrechte: Mittelschule Wilster (Schul Chronik)

1953 Lehrer-Kollegium an der Mittelschule Wilster

1953 Lehrer-Kollegium an der Mittelschule Wilster; stehend von links nach rechts: Herr Hans Adam (ein Bruder des berühmten Ratzeburger Rudertrainers Karl Adam), Frau Charlotte Neumann, Herr Rudolf Kroll (Rektor von 1946 - 1956), Fräulein Charlotte Eckert, Herr Erich Grothmann, Herr Richter, Herr Hans Möller; sitzend von links nach rechts: Herr Gernot Rosenau, Herr Heinz Dahn, Herr Heinz Mosel, Herr Heinrich Danielsen (genannt: Hein D.), Herr Werner Gebühr (genannt: Mister), Frau Katharina Ahrens (genannt: Cile), Herr Detlef Jessen, Frau Ursula Bruhn, Fräulein Else Madré, Herr Ludwig Heider, Herr Dr. Kurt Pfeiffer (Rektor von 1957 - 1968; genannt: Schlauch).

1953 Lehrer Kollegium an der Mittelschule Wilster
Die im Jahre 1913 gegründete Mittelschule Wilster bestand 1953 bereits vier Jahrzehnte; die Schule wurde 1966 in Realschule umbenannt.
Das Foto zeigt das damalige Lehrerkollegium im Lehrerzimmer, welches im Raum C des 1951 erbauten Pavillon eingerichtet worden war.
stehend von links nach rechts: Herr Hans Adam (ein Bruder des berühmten Ratzeburger Rudertrainers Karl Adam), Frau Charlotte Neumann, Herr Rudolf Kroll (Rektor von 1946 - 1956), Fräulein Charlotte Eckert, Herr Erich Grothmann, Herr Richter, Herr Hans Möller;
sitzend von links nach rechts: Herr Gernot Rosenau, Herr Heinz Dahn, Herr Heinz Mosel, Herr Heinrich Danielsen (genannt: Hein D.), Herr Werner Gebühr (genannt: Mister), Frau Catharina Ahrens (genannt: Ciele), Herr Detlef Jessen, Frau Ursula Bruhn, Fräulein Else Madré, Herr Ludwig Heider, Herr Dr. Kurt Pfeiffer (Rektor von 1957 - 1968; genannt: Schlauch).
Nach Rudolf Kroll und vor der Amtsübernahme durch Dr. Kurt Pfeiffer übte 1956 kurze Zeit Otto Schuldt das Amt des Schulleiters aus.

Bildrechte: nicht bekannt
Anmerkung: die Bezeichnung "Fräulein" war seinerzeit für unverheiratete Frauen üblich.

1988 Festschrift 75 Jahre Mittelschule / Realschule Wilster

1988 Festschrift 75 Jahre Mittelschule / Realschule Wilster

1988 Festschrift zum 75jährigen Jubiläum der Mittelschule / Realschule Wilster.
Herausgeber: Realschule Wilster
Ein Streifzug durch die Geschichte der im Jahre 1913 gegründeten und in die Gebäude am Stadtpark eingezogene Schule, welche bis zum Jahre 1966 die Bezeichnung Mittelschule führte.
Mit Freude, Respekt und Dankbarkeit erinnere ich mich an meine Lehrer (siehe Bild 3), insbesondere an Frau Charlotte Neumann, Frau Nelly Lüschen, "Fräulein" (so sagte man damals) Else Madré, Fräulein Karla Gundelach - eine Lehrerin wie gemalt! - und die von mir sehr verehrte Frau Bruhn, die meine Liebe zu Natur und Naturschutz weckte; an Mr. Werner Gebühr, Herrn Erich Grothmann, Herrn Dr. Kurt Pfeiffer, Herrn Dahn und Herrn Heinrich Danielsen (Hein D), welcher mir soviel Mathematik eintrichterte, daß es zum Ingenieur reichte.
Und dann die Erinnerung an die berühmten und geradezu legendären Sommerlager, z.B. in Zeltlagern in Altenteil auf Fehmarn und in St. Peter-Ording - es war eine wunderbare Schulzeit! All das wäre nicht möglich gewesen ohne das bewundernswerte Engagement der Lehrer, insbesondere von Frau Else Madré und Konrektor Werner Gebühr. Viele unserer damaligen Lehrer engagierten sich weit über den durch das Gehalt bezahlten Bereich hinaus! Sommerlager, Theatergruppe, Sängerwettstreit, Volkstanz, Kindergilde, Bundesjugendspiele, Betreuung der Halbjahresarbeiten - unsere Lehrer waren super! Klar, es gab auch damals die typischen Lehrer / Schüler Konflikte, diese ändern jedoch nichts an der Gesamtsicht.
Es gab damals gut funktionierende Klassenverbände - Mobbing war für uns in jeder Hinsicht ein Fremdwort.
Die alle Wilsteraner Schüler zusammen führenden Feste der Kinder-Gilde sind besonders unvergessen; schade nur, daß mit dem Dienstantritt der 68er Lehrer-Generation das Engagement der Lehrerschaft für diese Institution vorbei war.

1959 Singewettstreit der Klassen der Mittelschule b

09.07.1959 Jury beim Singewettstreit der in Jahrgangsgruppen antretenden Klassenchöre
09.07.1959 Edelgard Orlowski dirigiert den Klassenchor der Abschlußklasse 10B der Mittelschule Wilster
09.07.1959 die damalige Klasse 9 beim Singewettstreit der Mittelschule Wilster
09.07.1959 die damalige Klasse 9 beim Singewettstreit der Mittelschule Wilster. 1. Gisela Kohn, 2. Gisela Kloppenburg, 3. Renate Stimming, 4. Marlene Stitterich, 5. NN, 6. Frauke Jürgens, 7. NN, 8. Jens-Peter Paulsen, 9. Hans-Holger Boje, 10. Heiner Stitterich, 11. Hans-Günter Kiene, 12. NN, 13. Helmer Constabel, 14. Ernst Witt, 15. Wolfgang Ziegler, 16. Karin Schaak, 17. Eggert Witt, 18. NN, 19. Kai Lensch, 20. Heimke Ahrens, 21. Ellen Kelting, 22. Elfriede Reese, 23. NN, 24. Renate Klingforth, 25. Maren Hencke, 26. Antje Looft, 27. Gerlinde Thomsen, 28. Ilse Lindemann (Dirigentin)

1959 Singewettstreit der Klassen der Mittelschule Wilster
Die Jury beim Singewettstreit der in Jahrgangsgruppen antretenden Klassenchöre war das gesamte Kollegium die Mittelschule (Bild 1)
abgebildet sind aus dem Kollegium: "Mister" Werner Gebühr, Nelly Lüschow, Charlotte Neumann, Martin Sachs, "Bohni" Erich Grothmann
Es verdient hervorgehoben zu werden, dass die damaligen beiden Abschlußklassen der Mittelschule Wilster ein ungemein freundschaftliches Verhältnis miteinander verband - noch heute treffen sich die ehemaligen Schüler mit großer Beteiligung bei ihren regelmäßigen gemeinsamen Klassentreffen.
Den Chor der Abschlußklasse 10B dirigierte die Schülerin Edelgard Orlowski (Bild 2).
Der Jahrgang der seinerzeitigen neunten Klasse war von der Anzahl der Schüler nicht so stark, weshalb keine Parallelklassen gebildet wurden und nur eine Klasse bestand. Die Bilder 3 und 4 zeigen die damalige neunte Klasse beim Singwettstreit.
Eine ausdruckbare Abbildung (Bild 4) mit den bisher ermittelten Namen der Schüler ist nachstehend aufrufbar;
ergänzende Namen sowie dazu notwendige Korrekturen werden gerne entgegengenommen!

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1956 Umgestaltung des Schulgartens am Pavillon der Mittelschule b

1956 Umgestaltung des Schulgartens am Pavillon der Mittelschule Wilster
1956 Freiluftklasse am Pavillon der Mittelschule Wilster
1956 Bau der Etatsrat-Michaelsen-Straße parallel zum Pavillon der Mittelschule Wilster
1956 Bau der Etatsrat-Michaelsen-Straße parallel zum Pavillon der Mittelschule Wilster

1956 Umgestaltung des Schulgartens am Pavillon der Mittelschule (MSW)
Das zwischen dem Pavillon der seinerzeitigen Mittelschule Wilster (sie wurde 1966 zur Realschule umbenannt) und dem damaligen Feldweg gelegene Gelände war von den Schülern im Rahmen der schulischen Gartenbau AG (Arbeitsgemeinschaft) als Schulgarten angelegt und gepflegt worden. Zu ihm gehörte auch eine Fläche vor der nördlichen Stirnseite des Pavillons (Bild 2).
Vor der südlichen Stirnseite des Pavillons hatten die Schüler aus Feldsteinen und Natursteinplatten eine sogenannte Freiluftklasse angelegt (Bild 2), welche bei günstiger Witterung gerne für den Unterricht in den Fächern Zeichnen, Musik oder Biologie genutzt wurde.
Der drei Klassenräume, ein Lehrerzimmer und einen kleinen Büroraum beinhaltende Pavillon war 1951 erbaut worden.
Die Gartenbau AG an der MSW wurde geleitet von dem Lehrer Heinrich Danielsen - allseits bekannt als Hein D. - welcher ansonsten das Fach Mathematik unterrichtete.
Bedingt durch den Bau der Etatsrat-Michaelsen-Straße von Deichstraße/Landrecht bis zur Zingelstraße wurden Teile des Schulgartens in Anspruch genommen. Die neue Straße folgte dem Verlaufe des vormaligen Feldweges (ein beliebter Schulweg). Hinten links ist der neu errichtete Zaun zum garten an der Villa Schütt erkennbar.

Bildrechte: nicht bekannt

1959 Lehrer an der Realschule Wilster - Mister Werner Gebühr

1959 Lehrer an der Mittelschule Wilster - Werner Gebühr (er unterrichtete in den Fächern Englisch und Sport)

1959 Lehrer an der Realschule Wilster - "Mister" Werner Gebühr
Der in den Fächern Englisch und Sport unterrichtende Lehrer Werner Gebühr - den die Schüler respektvoll "Mister" nannten - war eine Institution an der Schule. Er genoß großen Respekt und Anerkennung bei seinen Schülern, denn neben der notwendigen Durchsetzungsfähigkeit brachte er - immer - sehr viel Verständnis für die kleinen und großen Probleme seiner Schüler auf.
Auch im sportlichen Bereich war er in Leistung und Fairness ein Vorbild. Er engagierte sich überdies bei schulischen Veranstaltungen wie den legendären Sommerlagern und der Einstudierung von Schauspielen in der Theatergruppe.
Werner Gebühr war bereits im Jahre 1934 an die damalige Mittelschule Wilster (sie ist 1966 in Realschule umbenannte worden) gekommen und trat 1950 wieder in sie ein. Werner Gebühr ist am 04.04.1969 gestorben.
Im Hintergrund unterhalten sich auf der Bank die Lehrerinnen Nelly Lüschow und Charlotte Neumann mit dem Lehrer Martin Sachs.

Bildrechte: nicht bekannt

1957 Mittelschule Wilster – Ausflug der Klasse 6 nach Cuxhaven

1957 Mittelschule Wilster – Ausflug der Klasse 6 nach Cuxhaven. Von links nach rechts: „Dixie“ Jürgen Breiholz, Gerhard Tappe, Wolfgang Kahl, Heino Dethlefs, Thorsten Bathke, Rainer Golling, Kai-Henning Siemen, Peter Krey, Heinrich Nagel, Ulf Klimke, Heinz-Günter Stäcker, „Pusback“ Volker Ballerstädt
1957 Mittelschule Wilster – Ausflug der Klasse 6 nach Cuxhaven. Von links nach rechts: Else Rohde, Olga Jürgens, Karin Schmidt, Margrit Wiescher, Ursula Martens, Frau Nelly Lüschow (Lehrerin), Ingrid Meibom, Hannelore Neumann, Brigitte Wilschewski, Maren Harder, Ursula Piske, Angela Krohn, Waltraut Engelbrecht, Heike Schuchardt, Susanne Güsfeldt, Sieglinde Komm, Roswitha Radau

1957 Mittelschule Wilster – 1957 Ausflug der Klasse 6 nach Cuxhaven
Bild 1
Von links nach rechts: „Dixie“ Jürgen Breiholz, Gerhard Tappe, Wolfgang Kahl, Heino Dethlefs, Thorsten Bathke, Rainer Golling, Kai-Henning Siemen, Peter Krey, Heinrich Nagel, Ulf Klimke,
Heinz-Günter Stäcker, „Pusback“ Volker Ballerstädt
Bild 2
Von links nach rechts: Else Rohde, Olga Jürgens, Karin Schmidt, Margrit Wiescher, Ursula Martens, Frau Nelly Lüschow (Lehrerin),
Ingrid Meibom, Hannelore Neumann, Brigitte Wilschewski, Maren Harder, Ursula Piske, Angela Krohn, Waltraut Engelbrecht, Heike Schuchardt,
Susanne Güsfeldt, Sieglinde Komm, Roswitha Radau
Die Lehrerin Nelly Lüschow unterrichtete ab Oktober 1953 an der Mittelschule Wilster

Bildrechte: nicht bekannt
Anmerkung: Das Foto mit den Namen kann ausdruckbar unten als pdf-Datei aufgerufen werden

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1950 Lehrer Kollegium der Volksschule Wilster

obere Reihe: Hans Rudnick, Adolf Sievers (Rektor), Gerhard Kendelbacher, Richter, Bruno Nahser. mittlere Reihe: Hanert, Leo Genger, Käthe Speerforck, Erna Wiecklow, Notzke. untere Reihe: Erich Hübner, Helene Hansen, Gertrud Fuhrmeister, Gerhard Sakowski, Knop, Elke Lindschau, Karla Gundelach, Denck, Otto Zander, Johannes Hintmann (Konrektor), Emil Kramer, Heinrich Danielsen, Werner Gebühr.

ca. 1950 Kollegium der Volksschule Wilster
An und auf der Freitreppe an der Rückseite des Gebäudes der Volksschule Wilster hat sich das damalige Lehrer-Kollegium der Volkschule für das Foto postiert.
Wir erkennen jeweils von links nach rechts:
obere Reihe: Hans Rudnick, Adolf Sievers (Rektor), Gerhard Kendelbacher, Richter, Bruno Nahser
mittlere Reihe: Hanert, Leo Genger, Käthe Speerforck, Erna Wiecklow, Notzke
untere Reihe: Erich Hübner, Helene Hansen, Gertrud Fuhrmeister, Gerhard Sakowski, Knop, Elke Lindschau, Karla Gundelach, Denck, Otto Zander, Johannes Hintmann (Konrektor), Emil Kramer, Heinrich Danielsen, Werner Gebühr.
Die Lehrerin Karla Gundelach und die Lehrer Heinrich Danielsen und Werner Gebühr wechselten einige Jahre später an die Mittelschule Wilster.
Das Schulgebäude wird aktuell von der Grundschule Wilster, der Wolfgang-Ratke-Schule, genutzt.

Bildrechte: nicht bekannt
das Foto wurde freundlicherweise zur Verfügung gestellt von Herrn Gerd Heutmann, Nutteln

1975 Lehrer an der Realschule Wilster - "Bohni" Erich Grothmann

1975 Lehrer an der Realschule Wilster - "Bohni" Erich Grothmann
ca. 1955 Reklamefigur Bohni
1950 Lehrer Erich Grothmann mit seiner Klasse an der Brokdorfer Schule

1975 Lehrer an der Realschule Wilster - "Bohni" Erich Grothmann
Der zuvor an der Schule in Brokdorf tätige Lehrer Erich Grothmann wechselte 1951 zur Mittelschule Wilster (MSW), wo er vornehmlich in den Fächern Erdkunde und Geschichte unterrichtete. Trotz eines Handicaps durch eine Verletzung fand Erich Grothmann sich überdies bereit, aushilfweise im Fach Sport zu unterrichten.
Die Mittelschule Wilster ist 1966 in Realschule umbenannt worden.
Erich Grothmann wurde wegen seiner geringen Körpergröße von den Schülern etwas despektierlich "Bohni" genannt, nach dem Vorbild der Reklamefigur "Darbohne" der Kaffee-Firma J.J. Darboven (Bild 2).
Durchaus für einen gelegentlichen Spaß zu haben - sein jeweiliger Einmarsch in die Klassenräume ist legendär (nach Art römischer Kaiser im Kolosseum den Daumen hoch und anschließend runter zur Begrüßung) - verstand Erich Grothmann es doch, sich gegenüber seinen Schülern durchzusetzen und ihnen noch heute nachwirkendes Allgemeinwissen beizubringen.
Bild 3 zeigt den Lehrer Erich Grothmann im Jahre 1950 mit seiner Klasse an der Brokdorfer Schule.

Bildrechte: nicht bekannt

1970 Else Madré - Verabschiedung einer verdienstvollenen Lehrerin an der Realschule Wilster a

1970 Else Madré (ganz rechts) am Tage ihrer Verabschiedung anläßlich der in der Sporthalle ausgerichteten Feierstunde
1970 die Lehrerin Karla Gundelach dirigiert den Klassenchor anläßlich der Verabschiedung von Else Madré
1970 die Lehrerin Karla Gundelach dirigiert den Klassenchor anläßlich der Verabschiedung von Else Madré
1970 Das Auditorium der Realschule Wilster bei der Verabschiedung der von Else Madré in der Sporthalle Wilster

1970 Else Madré - Verabschiedung einer verdienstvollen Lehrerin an der Realschule Wilster.
Fräulein (so sagte man damals zu unverheirateten Frauen) Else Madré hatte zum 01.Oktober 1944 ihren Dienst als Lehrerin an der damaligen Mittelschule Wilster angetreten und länger als ein Viertel Jahrhundert an dieser Schule gewirkt.
Die Schulbezeichnung ist 1966 von Mittelschule in Realschule geändert worden.
Frau Else Madré war eine sehr gute und engagierte Lehrerin - sie war zudem eine sehr verständige Betreuungslehrerin bei Fertigung der für die Abschlußjahrgänge der Schüler obligatorischen Halbjahresarbeiten; so betreute sie auch den Betreiber dieser Heimat-Seite bei seiner Halbjahresarbeit im letzten Schuljahr.
Neben ihrer allgemeinen Tätigkeit als Lehrerin engagierte sie sich für viele im Zusammenhang mit der Schule stehenden Aktivitäten wie Sommerlager, Sängerwettstreit, Theatergruppe, Volkstanz, Kindergilde - da opferte sie viel Freizeit!
Bild 1: Else Madré (ganz rechts) 1970 am Tage ihrer Verabschiedung anläßlich der in der Sporthalle ausgerichteten Feierstunde.
Bilder 2 und 3: Lehrerin Karla Gundelach dirigiert den Klassenchor anläßlich der Verabschiedung von Else Madré
Bild 4 Das Auditorium der Realschule Wilster bei der Verabschiedung der von Else Madré in der Sporthalle Wilster.
Folgende Namen des seinerzeitigen Kollegiums sind bekannt: Rektor Hans Bruhn, Heike Bruhn, Reimer Fiedrich, Heimke Gebühr, Karla Gundelach, Heike Koch (Bahrs), Henning Marxen, Manfred Metschuck, Martin Sachs, Albrecht Wittkuhn.

Bildrechte: nicht bekannt; Privatfotos

1970 Else Madré - Verabschiedung einer verdienstvollen Lehrerin an der Realschule Wilster b

1970 Lehrerin Else Madré am Tage ihrer Verabschiedung mit ihrer letzten Klasse, der damaligen 5a, an der Realschule Wilster
1970 Lehrerin Else Madre mit der damaligen 5a im Eingang des Pavillon-Gebäudes der Realschule Wilster
1970 Lehrerin Else Madré am Tage ihrer Verabschiedung im Kreise des Kollegiums der Realschule Wilster
1970 Verabschiedung der Lehrerin Else Madré an der Realschule Wilster

1970 Else Madré - Verabschiedung einer verdienstvollen Lehrerin an der Realschule Wilster.
Fräulein (so sagte man damals zu unverheirateten Frauen) Else Madré hatte zum 01.Oktober 1944 ihren Dienst als Lehrerin an der damaligen Mittelschule Wilster angetreten und länger als ein Viertel Jahrhundert an dieser Schule gewirkt.
Die Schulbezeichnung ist 1966 von Mittelschule in Realschule geändert worden.
Frau Else Madré war eine sehr gute und engagierte Lehrerin - sie war zudem eine sehr verständige Betreuungslehrerin bei Fertigung der für die Abschlußjahrgänge der Schüler obligatorischen Halbjahresarbeiten; so betreute sie auch den Betreiber dieser Heimat-Seite bei seiner Halbjahresarbeit.
Neben ihrer allgemeinen Tätigkeit als Lehrerin engagierte sie sich für viele im Zusammenhang mit der Schule stehenden Aktivitäten wie Sommerlager, Sängerwettstreit, Theatergruppe, Volkstanz, Kindergilde - da opferte sie viel Freizeit!
Bild 1 zeigt Else Madré 1970 am Tage ihrer Verabschiedung mit ihrer letzten Klasse, der damaligen 5a
Bild 2 zeigt Else Madre 1970 mit der damaligen 5a im Eingang des Pavillon-Gebäudes (dieser war 1951 errichtet worden)
Bild 3 Lehrerin Else Madré am Tage ihrer Verabschiedung im Kreise des Kollegiums der Realschule Wilster
Folgende Namen sind außerdem bekannt: Rektor Hans Bruhn, Heike Bruhn, Reimer Fiedrich, Heimke Gebühr, Erich Grothmann, Karla Gundelach, Wolfgang Heimann, Heike Koch (Bahrs), Helma Langeloh, Frauke Lemmer, Gunda Marie Leuschner, Henning Marxen, Manfred Metschuck, Martin Sachs, Monika Schilski, Adolf Sievers (vormaliger Rektor der Volksschule Wilster), Erika Thiessen, Albrecht Wittkuhn.
Bild 4 1970 Verabschiedung der Lehrerin Else Madré

Bildrechte: nicht bekannt; Privatfotos

1959 Singewettstreit der Klassen der Mittelschule a

09.07.1959 Lehrerin Else Madré dirigiert den Schulchor der Mittelschule Wilster
09.07.1959 damalige Abschlussklasse 10A der Mittelschule Wilster beim Singewettstreit
09.07.1959 damalige Abschlussklasse 10A der Mittelschule Wilster beim Singewettstreit.1 NN; 2 Gisela Lindemann; 3 "Vossa" Annemarie Voß; 4 Karin Behrens; 5 Bärbel Hoppe; 6 Dörte Dierks; 7 "Heidi" Heidemarie Zubeil; Reimer Franzenburg; 9 Erhard Lentfer; 10 "Buschi" Werner Busch; 11 "Lie-schen" Elisabeth Nagel; 12 "Muffi" Manfred Meibohm;13 Anke Lütje; 14 Lore Schütt; 15 Christine Jähnke; 16 "Stanis" Hans Zelewski; 17 Peter von Holdt; 18 "Eule" Bernd Collmann; 19 Dieter Dietz; 20 Ewald Wagner; 21 Jochen Schröder.
09.07.1959 Schülerin Elisabeth Nagel dirigiert den Chor der Abschlussklasse 10A der Mittelschule Wilster beim Singewettstreit

1959 Singewettstreit der Klassen der Mittelschule Wilster
Neben dem Unterricht in den klassischen Lehrfächern und Arbeitsgruppen wurden den Schülern von einer überaus engagierten Lehrerschaft vielfältige weitere Aktivitäten geboten. Dazu gehörten u.a. Gartenbau, Chorsingen, Theater und Volkstanz.
Angeführt werden müssen auch das alljährliche Fest der Kindergilde der Wilsteraner Schulen sowie die Bundesjugendspiele.
Besondere Höhepunkte des Schuljahres waren die vierzehntägigen Sommerlager der beiden ältesten Jahrgänge sowie für alle Jahrgänge der Singewettstreit (Sängerwettstreit), an welchem sich alle Klassen der Mittelschule Wilster (MSW) beteiligten. In insgesamt drei Jahrgangsgruppen (Klassen 5 und 6, 7 und 8, 9 und 10) wetteiferten die Klassenchöre und ihre Dirigenten (ein Mitschüler aus der jeweiligen Klasse) miteinander.
Der Singerwettstreit im Jahr 1959 wurde bei strahlendem Sonnenschein am Tag (09. Juli) vor den Sommerferien auf dem Schulhof durchgeführt. Zuvor hatten sich die Klassen im Musikunterricht (dieses Fach wurde von den Lehrerinnen Else Madré und Karla Gundelach unterrichtet) auf den Wettstreit vorbereitet.
Die Veranstaltung wurde eingerahmt vom Auftritt des Schul-Chores unter Leitung von Else Madré (Bild 1)
Der Auftritt der Abschlußklasse 10A beim Singewettstreit (Bilder 2 und 3). Die Namen der Schüler sind:
1 NN; 2 Gisela Lindemann; 3 "Vossa" Annemarie Voß; 4 Karin Behrens; 5 Bärbel Hoppe; 6 Dörte Dierks; 7 "Heidi" Heidemarie Zubeil; Reimer Franzenburg;
9 Erhard Lentfer; 10 "Buschi" Werner Busch; 11 "Lie-schen" Elisabeth Nagel; 12 "Muffi" Manfred Meibohm;13 Anke Lütje; 14 Lore Schütt; 15 Christine Jähnke;
16 "Stanis" Hans Zelewski; 17 Peter von Holdt; 18 "Eule" Bernd Collmann; 19 Dieter Dietz; 20 Ewald Wagner; 21 Jochen Schröder.
Weitere nicht erkennbare bzw. nicht abgebildete Schüler der Klasse waren:
Ingo Breiholz; Bodo Eckhoff; Ingrid Eggert; Hartmut Ruge; Knut Siemen;
Die Schülerin "Lieschen" Elisabeth Nagel dirigiert den Klassenchor der 10A (Bild 4)

1938 Mittelschul-Lehrer Werner Gebühr mit seiner Klasse

ca. 1938 Mittelschullehrer Werner Gebühr mit seiner Klasse

ca. 1938 Lehrer Werner Gebühr mit seiner Klasse
Der Lehrer Werner Gebühr - ein Neffe des berühmten deutschen Schauspielers Otto Gebühr, welchem er sehr ähnlich sah - unterrichtete ab Januar 1934 an der Mittelschule Wilster. Nach einer zeitweiligen Abordnung an die Volksschule Wilster kehrte er im April 1950 in das Kollegium der Mittelschule Wilster zurück.
Die Gebäude der Mittelschule waren zum Ende des II. Weltkrieges als Lazarett genutzt worden; erst am 01. März 1946 war die Schule wieder eröffnet worden.
Der Begründer dieser Heimat-Seite erinnerte sich voller Hochachtung an seinen Lehrer Werner Gebühr. Dieser unterrichtete in den Fächern Englisch und Sport. Bei allem Respekt, den ihm die Schüler wohl ausnahmslos entgegen brachten, vermittelte er ihnen doch auch das Gefühl einer gewissen Kameradschaftlichkeit. Er hatte viel Verständnis für die kleinen Launen und Probleme der Schüler - Werner Gebühr war ein großartiger Lehrer!

Bildrechte: nicht bekannt
Das Foto wurde freundlicherweise zur Verfügung gestellt von Tobias und Sigrid Layer, Gauting

1963 Dr. Kurt Pfeiffer, Rektor der Mittelschule Wilster - 50 Jahre MSW

1963 Mittelschul-Rektor Dr. Kurt Pfeiffer hält die Festansprache zum fünfzigjährien Bestehen der Mittelschule Wilster MSW

1963 feierte die Mittelschule Wilster ihr fünfzigjähriges Bestehen. Rektor Dr. Pfeiffer hält den Festvortrag.
Die Schule war im Jahre 1913 als erste Mittelschule im Kreis Steinburg gegründet worden. Damals mußte die Stadt Wilster alle Kosten der Schule - auch die Gehälter der Lehrer - tragen; die Eltern der Schüler mußten ein Schulgeld aufbringen.
Als die Mittelschule Wilster im Jahre 1963 ihr Jubiläum feierte, war Dr. Kurt Pfeiffer ihr Rektor. Das Foto zeigt ihn bei seinem Festvortrag.
Dr. Kurt Pfeiffer war seit Mai 1937 an der Schule tätig. Er unterrichtete Physik, Chemie und Biologie.
Im August 1957 wurde er Rektor der Schule und übte dieses Amt bis Juli 1968 aus. Seine Vorgänger waren Heinrich Schulz (1913 - 1937), Walter Hiller (1937 - 1945), Rudolf Kroll (1946 - 1956), Otto Schuldt (1956 - 1957)
Wegen seiner Körperhaltung wurde Dr. Kurt Pfeiffer von den Schülern respektvoll respektlos "Schlauch" genannt - wenn er es nicht hörte.
Die Wilstersche Zeitung berichtete ausführlich über das Jubiläum der Schule; die Artikel können in der unten aufrufbaren Datei nachgelesen werden.

Bildrechte: nicht bekannt
das Foto wurde freundlicherweise zur Verfügung gestellt von Frau Anke Reinke, Wilster

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1975 Lehrer Kollegium und Hausmeister der Realschule Wilster

1975 Lehrer Kollegium der Realschule Wilster
1975 Lehrer Kollegium der Realschule Wilster. 1 Manfred Metschuck; 2 „Gallus“ Hans Bruhn (Rektor), 3 Heike Bruhn, 4 Karla Gundelach, 5 Holger Grelck; 6 Dörte Wischmann; 7 „Boni“ Erich Grothmann; 8 NN Preche; 9 Heike Koch; 10 Waldtraut Feldmann; 11 NN Langenfeld; 12 Christa Mußlick; 13 Martin Sachs; 14 Sekretärin NN Brandt; 15 Klaus-Jürgen Radtke; 16 Reimer Fiedrich, 17 Henning Marxen; 18 Rosemarie Egge; 19 Helma Langelohl; 20 Albrecht Wittkuhn
1975 Heinz Büttner, Hausmeister und Werklehrer an der Realschule Wilster

1975 Lehrer Kollegium und Hausmeister der Realschule Wilster
Das Kollegium der Realschule Wilster auf dem Schulhof vor dem alten Schulgebäude (links); rechts geht der Blick in den Stadtpark.
Die Namen der Personen sind:
1 Manfred Metschuck; 2 „Gallus“ Hans Bruhn (Rektor), 3 Heike Bruhn,
4 Karla Gundelach, 5 Holger Grelck; 6 Dörte Wischmann; 7 „Bohni“ Erich Grothmann;
8 NN Prechel; 9 Heike Koch; 10 Waldtraut Feldmann; 11 NN Langenfeld;
12 Christa Mußlick; 13 Martin Sachs; 14 Sekretärin NN Brandt;
15 Klaus-Jürgen Radtke; 16 Reimer Fiedrich, 17 Henning Marxen;
18 Rosemarie Egge; 19 Helma Langeloh; 20 Albrecht Wittkuhn
Hausmeister an der Schule war seinerzeit (seit 1967) Heinz Büttner (Bild 3), welcher zugleich den Schülern Kenntnisse im Fach Werken vermittelte
Anmerkung: Sofern Korrekturen oder Ergänzungen erforderlich sind, wird um Kontaktaufnahme gebeten.

Bildrechte: nicht bekannt

1975 Lehrerin an der Realschule Wilster - Karla Gundelach

1975 Lehrerin an der Realschule Wilster - Karla Gundelach

1975 Lehrerin an der Realschule Wilster - Karla Gundelach
Die aus Wilster gebürtige Lehrerin Karla Gundelach - ihr Elternhaus war das der Bäckerei und Konditorei von Friedrich Gundelach in der Burgerstraße 45 - unterrichtete zunächst an der damaligen Volksschule in Wilster, bevor sie im April 1953 an die Mittelschule Wilster (diese ist 1966 in Realschule umbenannt worden) versetzt wurde.
Sie unterrichtete vornehmlich in den Fächern Deutsch, Geschichte und Musik. Ihr Unterricht war immer äußerst interessant und sie konnte sich der Aufmerksamkeit ihrer Schüler gewiß sein.
Obwohl körperlich eine zierliche Person, erwarb sie sich hohen Respekt und Anerkennung ihrer Schüler; leider starb sie viel zu früh im Jahr 1981.

Bildrechte: nicht bekannt

2016 Abbruch des Pavillon der ehemaligen Mittelschule Wilster

2016 Abbruch des Pavillon der ehemaligen Mittelschule Wilster
2016 Abbruch des Pavillon der ehemaligen Mittelschule Wilster
2016 Abbruch des Pavillon der ehemaligen Mittelschule Wilster
2016 Abbruch des Pavillon der ehemaligen Mittelschule Wilster

2016 Abbruch der Gebäude der ehemaligen Mittelschule Wilster.
Die Fotos zeigen den Abbruch des Pavillon.
Der drei Klassenräume, ein Lehrerzimmer und einen kleinen Büroraum beinhaltende Pavillon war 1951 erbaut worden.
Das zwischen dem Pavillon und dem damaligen Feldweg - heute verläuft dort die Michaelsen Straße - gelegene Gelände war von den Schülern im Rahmen der schulischen Gartenbau AG (Arbeitsgemeinschaft) als Schulgarten angelegt und gepflegt worden. Zu ihm gehörte auch eine Fläche vor der nördlichen Stirnseite des Pavillons.
Vor der südlichen Stirnseite des Pavillons hatten die Schüler aus Feldsteinen und Natursteinplatten eine sogenannte Freiluftklasse angelegt, welche bei günstiger Witterung gerne für den Unterricht in den Fächern Zeichnen, Musik oder Biologie genutzt wurde.
Im Dezember 2016 wurden die Gebäude und somit auch der Pavillon der ehemaligen Mittelschule Wilster abgebrochen.
Die Schulgebäude waren 1885 für die damalige private Knaben- und Mädchenschule errichtet worden. Die 1913 neu gegründete Mittelschule Wilster zog im gleichen Jahr in die Gebäude ein, nachdem zuvor die Knabenschule (spätere Volksschule) im Landrecht neben der dort bereits seit 1898 bestehenden Mädchenschule errichtet worden war.
Die Mittelschule führte diese Bezeichnung bis 1966, um danach als Realschule bezeichnet zu werden.
Nach dem Umzug der Mittelschule resp. Realschule in das neu gebaute Schulzentrum zog in die Gebäude am Stadtpark für mehrere Jahrzehnte die Sonderschule "Schule am Stadtpark" ein. Seit deren Auszug in 2013 war die Stadt Wilster bemüht, das ehemalige Schulareal einschließlich der Gebäude einer anderen Nutzung zuzuführen.

Bildrechte: Thorben Holler, Wilster

1914 - 1. Jahresbericht der Mittelschule für Knaben u. Mädchen zu Wilster in Holstein

1914 - 1. Jahresbericht der Mittelschule für Knaben u. Mädchen zu Wilster in Holstein

1. Jahresbericht der Mittelschule für Knaben u. Mädchen zu Wilster in Holstein.
Die aus der 1903 gegründeten höheren Privatschule Wilster hervorgegangene und am 03. April 1913 eröffnete Mittelschule stellte das erste Jahr ihres Bestehens in einem umfangreichen gedruckten Bericht dar.
Der Lehrkörper der Schule bestand im ersten Jahr ihres Bestehens aus fünf Personen, nämlich:
Heinrich Schulz, Mittelschulrektor
Max Wojanski, kommissarischer Mittelschullehrer
Else Graßhoff, Mittelschullehrerin
Frida Görte, Mittelschullehrerin
Cathrine Ahrens, Mittelschullehrerin
deren jeweiliger Werdegang bis zum Eintreten in die Mittelschule in der Broschüre dargestellt ist (Abbildungen 2 bis 4).
Am Tag ihrer Eröffnung unterrichteten an der Mittelschule Wilster die fünf Lehrkräfte insgesamt 108 Schüler in 5 Klassen.

1938 Klasse 9 der Mittelschule Wilster

1938 Klasse 9 der Mittelschule Wilster mit Klassenlehrer Dr. Kurt Pfeifer
1940 Zeugnis der Mittelschule Wilster

1938 Klasse 9 der Mittelschule Wilster
Das Foto zeigt eine 9. Klasse der Mittelschule Wilster mit ihrem Klassenlehrer Dr. Kurt Pfeifer.
Dr. Kurt Pfeiffer war seit Mai 1937 an der Schule tätig. Er unterrichtete Physik, Chemie und Biologie.
Im August 1957 wurde er Rektor der Schule und übte dieses Amt bis Juli 1968 aus. Seine Vorgänger waren Heinrich Schulz (1913 - 1937), Walter Hiller (1937 - 1945), Rudolf Kroll (1946 - 1956), Otto Schuldt (1956 - 1957).
Es ist auffällig, dass bei den Schülern die Anzahl der Mädchen mit vier gegenüber vierundzwanzig Knaben sehr unausgeglichen war. Insgesamt besuchten im Schuljahr 1938/39 insgesamt 93 Knaben und 48 Mädchen die Schule. Auffällig ist außerdem, dass alle Jungen ein weißes Hemd mit offenem Kragen, kurze Hosen und überwiegend Kniestrümpfe tragen.
Leider sind die Namen der Schüler nicht bekannt; Ausnahme ist der Schüler Karl Ernst Jebens (mittlere Reihe, 5. von links). Er verließ am 13. März 1940 die Mittelschule Wilster mit der Mittleren Reife (sh. Abbildung 2).

Bildrechte: nicht bekannt
Anmerkung: Foto und Abbildung wurden freundlicherweise zur Verfügung gestellt von Helmut Jebens, Hamburg

1952 Sommerlager der Mittelschule Wilster in Torfhaus im Harz - Lagerzeitung

1952 Sommerlager der Mittelschule Wilster in Torfhaus im Harz - Titelblatt der Lagerzeitung
1952 Sommerlager der Mittelschule Wilster in Torfhaus im Harz - Bericht in der Lagerzeitung
1952 Sommerlager der Mittelschule Wilster in Torfhaus im Harz - Bericht in der Lagerzeitung
1952 Sommerlager der Mittelschule Wilster in Torfhaus im Harz - Bericht in der Lagerzeitung

1952 Sommerlager der Mittelschule Wilster
Eine legendäre schulische Veranstaltung!
Das erste Sommerlager der Mittelschule Wilster war im Jahr 1951 in List auf der Insel Sylt durchgeführt worden. Initiiert wurde dieses ungewöhnliche schulische Experiment vom damaligen Schulleiter, Rektor Rudolf Kroll.
An den Sommerlagern der Mittelschule Wilster (MSW) stellten später nur die beiden ältesten Jahrgänge (neunte und zehnte Klassen) die Teilnehmer.
Beim Start dieser legendären schulischen Veranstaltung waren jedoch auch Schüler der anderen Jahrgänge dabei.
Die Schüler wohnten und arbeiteten in jahrgangs- und klassenübergreifenden Gruppen. Es waren eine Biologie-, eine Geographie-, eine Sport-, eine Mathematik- und eine Zeitungsgruppe gebildet worden. Der gesamte pädagogische Ansatz der Sommerlager war überaus fortschrittlich, das Engagement der beteiligten Lehrkräfte und Helfer bewundernswert. Eine besondere Schwierigkeit bestand neben der Bewältigung der logistischen Herausforderungen auch in der Finanzierung, um allen Schülern eine Teilnahme zu ermöglichen.
Neben den Berichten über die Ergebnisse in den Arbeitsgruppen hielten die Schüler auch ihre weiteren Erlebnisse und Eindrücke schriftlich fest. Letzteres erfolgte wie bereits im Vorjahr in einer als Lagerzeitung bezeichneten Sammlung. Aus dieser sind hier einige Berichte vorgestellt.
Bild 1 - Titelblatt - Siegfried Rau (für die Redaktion)
Bild 2 - Reisebericht "Wir landen im Harz" - von Christa Ehlers
Bild 3 - Berichte "Volkstanz" (von Klaus Kühl) und "Wir machen Musik" (von H.-W. Kayser)
Bild 4 - Bericht "Die Trockenrasur" (von Harald Schlemminger)
In der unten aufrufbaren Datei befindet sich ein längerer Bericht der Schülerin Anneliese Brandt zur Zimmergemeinschaft überschrieben mit "Unser Zimmer"
sowie vor dem Hintergrund der Deutschland teilenden Zonengrenze eine Prophezeiung der Schülerin Karin Ott der zur Deutschen Wiedervereinigung.

Hier finden Sie noch weitere Informationen (als Datei)

1957 Umzug der Kinder-Gilde in der Deichstraße

1957 Umzug der Kindergilde in der Deichstraße in Wilster
1957 Umzug der Kindergilde in der Deichstraße in Wilster
1957 Kindergilde in Wilster; Traute Lucht und Ingrid Boysen unter einem bunten Papier-Reif
1957 Kindergilde in Wilster; Traute Lucht unter einem bunten Papier-Reif

1957 Umzug der Kindergilde in der Deichstraße
Bild 1: Die Gruppe der etwa 14jährigen Knaben wird begleitet durch die Lehrer Gerhard Sakowski (er war viele Jahre Rektor der Volksschule Wilster) und Charlotte Neumann (unterrichtete an der Mittelschule Wilster).
König der Jahrgangsgrppe ist Jens-Peter Paulsen. Hinter ihm Horst Hölck; zwischen den beiden Lehrkräften ist Peter Hortian zu erkennen sowie hinten rechts Helmer Constabel.
Wer kennt weitere Namen?
Das Geschäft links ist das damalige Kaisers Kaffee Geschäft; rechts Textilgeschäft von Hermann Looft.
Bild 2: Gruppe der Mädchen gleichfalls vor Kaisers Kaffee Geschäft in der Deichstraße.
Bilder 3 und 4: Die jüngeren Mädchen trugen zumeist einen Reif mit einer bunten Girlande aus Papier, unter welchen sie allein oder zu zweit liefen.
Die Bilder zeigen Traute Lucht mit ihrer Freundin Ingrid Boysen.

Bildrechte:
Bilder 1 und 2: Helmut Petersen, Wilster
Bilder 3 und 4: Hilda Lucht, Wilster

1951 Sommerlager der Mittelschule Wilster in List auf Sylt a

1951 Sommerlager der Mittelschule Wilster - Bericht
1951 Sommerlager der Mittelschule Wilster - Bericht
1951 Sommerlager der Mittelschule Wilster - Bericht
1951 Sommerlager der Mittelschule Wilster - Bericht

1951 Sommerlager der Mittelschule Wilster
Eine legendäre schulische Veranstaltung!
Das erste Sommerlager der Mittelschule Wilster wurde im Jahr 1951 in List auf der Insel Sylt durchgeführt. Initiiert worden war dieses ungewöhnlich schulische Experiment vom damaligen Schulleiter, Rektor Rudolf Kroll.
An den Sommerlagern der Mittelschule Wilster (MSW) stellten später nur die beiden ältesten Jahrgänge (neunte und zehnte Klassen) die Teilnehmer.
Beim Start dieser legendären schulischen Veranstaltung waren jedoch auch Schüler der anderen Jahrgänge dabei.
Insgesamt über 200 Schüler aus allen Jahrgängen nahmen daran teil.
Die Schüler wohnten und arbeiteten in fünf jahrgangsübergreifenden Gruppen. Es waren eine Biologie-, eine Geographie-, eine Sport-, eine Mathematik- und eine Zeitungsgruppe gebildet worden. Der gesamte pädagogische Ansatz der Sommerlager war überaus fortschrittlich, das Engagement der beteiligten Lehrkräfte und Helfer bewundernswert. Eine besondere Schwierigkeit bestand neben der Bewältigung der logistischen Herausforderungen auch in der Finanzierung, um allen Schülern eine Teilnahme zu ermöglichen.
Über die Vorbereitungen und die Durchführung des Sommerlagers fertigte die Schülerin Helga Böhnke auf 110 Seiten einen handschriftlichen Bericht.
Aus dem in Buchform (Bild 1) gebundenen sehr informativen Bericht, welcher das außergewöhnliche schulische Experiment anschaulich beschreibt, stammen die vorgestellten Seiten (Abbildungen 2 bis 4) sowie dessen Eingangspassagen, welche als Leseabschrift mittels der unten aufrufbaren Datei betrachtet werden kann.

Hier finden Sie noch weitere Informationen (als Datei)

1951 Sommerlager der Mittelschule Wilster in List auf Sylt b

1951 Sommerlager der Mittelschule Wilster in List auf Sylt - Mitglieder der Geographie-Gruppe
1951 Sommerlager der Mittelschule Wilster in List auf Sylt - Mitglieder der Geographie-Gruppe
1951 Sommerlager der Mittelschule Wilster in List auf Sylt - Schülerinnen der Biologie Gruppe
1951 Sommerlager der Mittelschule Wilster in List auf Sylt - ehemalige Kaserne als Unterkunft

1951 Sommerlager der Mittelschule Wilster
Eine legendäre schulische Veranstaltung!
Das erste Sommerlager der Mittelschule Wilster wurde im Jahr 1951 in List auf der Insel Sylt durchgeführt. Initiiert worden war dieses ungewöhnlich schulische Experiment vom damaligen Schulleiter, Rektor Rudolf Kroll.
An den Sommerlagern der Mittelschule Wilster (MSW) stellten später nur die beiden ältesten Jahrgänge (neunte und zehnte Klassen) die Teilnehmer.
Beim Start dieser legendären schulischen Veranstaltung waren jedoch auch Schüler der anderen Jahrgänge dabei.
Insgesamt über 200 Schüler aus allen Jahrgängen nahmen daran teil.
Die Schüler wohnten und arbeiteten in fünf jahrgangsübergreifenden Gruppen.
Sie alle wohnten in einem Block (sh. Bild 4) der ehemaligen Kasernen in List.
Es waren eine Biologie-, eine Geographie-, eine Sport-, eine Mathematik- und eine Zeitungsgruppe gebildet worden.
Die Bilder 1 und 2 zeigen Mitglieder der Geographie-Gruppe. Ausgerüstet mit einem Theodoliten wurden die Dünen vermessen, um auf der Basis der gemessenen und errechneten Ergebnisse dann Geländemodelle zu fertigen.
Bild 3 zeigt einige Schülerinnen der Biologie-Gruppe beim Betrachten der im Wattenmeer gesammelten und zu bestimmenden Exponate.
Der gesamte pädagogische Ansatz der Sommerlager war überaus fortschrittlich, das Engagement der beteiligten Lehrkräfte und Helfer bewundernswert.

Bildrechte: nicht bekannt

1955 Schüler der Klassen 5 bis 9 der Schule Krummendiek

1955 Schüler der Klassen 5 bis 9 der Schule Krummendiek mit ihrem Lehrer Wilhelm Aue

1955 Schüler der Klassen 5 bis 9 der Schule Krummendiek
So wie die benachbarten Gemeinden Kleve und Bekdorf zur Kirchengemeinde Krummendiek gehörten, wurden auch die Schüler aus diesen zum Schulbezirk Krummendiek gehörenden Orten in der dortigen Schule unterrichtet. Das heute noch bestehende Schulgebäude in Krummendiek war 1913 fertiggestellt worden; die Schule jedoch wurde 1968 eingestellt. Heute besuchen die Kinder aus den genannten Orten die Gemeinschaftsschule Heiligenstedten.
Das Foto zeigt im Jahr 1955 die gemeinsam unterrichteten Jahrgänge der Klassen 5 bis 9 mit ihrem Lehrer Wilhelm Aue, welcher an der Schule Krummendiek die Funktion des Hauptlehrers innehatte.

Bildrechte: nicht bekannt
Das Foto wurde freundlicherweise zur Verfügung von Martin Weyh, dessen Vater Hans Peter (auf dem Foto in der unteren Reihe rechts) die Schule besuchte.

1956 Chronik Klasse 5b der Mittelschule Wilster

1956 Chronik Klasse 5b der Mittelschule Wilster
1956 Chronik Klasse 5b der Mittelschule Wilster - gemischte Klasse mit Lehrer Gernot Rosenau
1956 Chronik Klasse 5b der Mittelschule Wilster - Englischstunde mit Lehrerin Catharina Ahrens
1956 Chronik Klasse 5b der Mittelschule Wilster - Mädchen Klasse mit Lehrer Gerhard Krause

1956 Chronik der Klasse 5b der Mittelschule Wilster - Schuljahr 1955/56
Die Mädchen und Knaben der 5 Klasse der MSV dokumentierten mit mehreren zu einer Klassenchronik zusammengefaßten Berichten das erste Jahr ihrer Schulzeit an der Mittelschule Wilster.
Zunächst waren insgesamt 54 Kinder, davon 33 Mädchen und 21 Jungen, in einer (!) Klasse zusammen unterrichtet worden. Die ob der Enge unvermeindliche Unruhe führte dazu, dass dann zwei nach Geschlechtern getrennte Klassen gebildet wurden. Zahlreiche Abgänge - viele Heimatvertriebene zogen seinerzeit mit ihren Familien aus Wilster fort - bewirkten dann, dass zunächst wieder eine gemischte Klasse gebildet wurde.
Aktiv lieferten folgende Schüler einen Bericht:
Frauke Jürgens - Vorwort
Ellen Kelting - Der erste Schultag (Klassenlehrer Gernot Rosenau)
Heimke Ahrens - Die erste Englischstunde (Frau Catharina Ahrens (genannt: "Ciele")
Antje Jansen - Wir werden zwei Klassen
Antje Looft - Immer neue Lehrer (Klassenlehrerin Frau Annelie Daske)
Marianne Schmidt - Der neue Klassenlehrer (Herr Gerhard Krause)
Antje Jansen - Gisela Kohn kommt (neue Mitschülerin)
Anita Pufahl - Die Verlobung unserer ehemaligen Lehrerin
Gisela Kohn - Die Fahrt nach Heiligenstedten (Ausflug)
Gerlinde Thomsen - Kindergilde
Alice Göttsche - Sängerwettstreit
Gisela Kloppenburg - Wir fuhren nach Burg (Wandertag)
Marlene Stitterich - Unser Sportfest
Heidemarie Resag - Eine Stunde Schulverbot (Rektor Rudolf Kroll griff durch)
Hannelore Mittelsteiner - Der Abgang unserer Englischlehrerin (Ruhestand Frau Ahrens)
Silke Ahsbahs - Hundert weniger eins ist neunundneunzig (Theaterstück der 9. und 10. Klassen)
Margot Claussen - Ein Besuch im wandernden Museum
Karin Schaak - Blut und Liebe (Theaterstück der 9. u. 10. Klassen beim Mittelschulball)
Marlis Rollenhagen - Wie wir einen Denkzettel bekamen (Disziplinierung)
Ursula Piske - Wir packen Päckchen für die Ostzone
Ilse Lindemann - Julklapp
Renate Stimming - Antwort aus der Ostzone (Dankschreiben)
Karin Schaak - Der Tag des Baumes (Pflanzaktion)
Lisa Wilde - Unser Klassenlehrer wird versetzt (Versetzung Lehrer Gerhard Krause)
Gisela Kloppenburg - Unser Rektor verläßt die Schule (Rektor Rudolf Kroll wechselt nach Lübeck)
Hannelore Mittelsteiner - Kunterbunt nach Ostern (Neuzuschnitt der Klassen)
Gerhard Martens - Ein neuer Rektor an der MSV (Rektor Otto Schuldt)
Günther Hollstein - Alles wieder im richtigen Gleis (Bildung von neuen 6ten Klassen)
Maren Hencke - Achtgeben - länger leben (Verkehrsübungswoche)
Gisela Kloppenburg - Erfolg im Sängerwettstreit
Ernst Witt - Erfolg beim Kinderfest (König: Heiner Stitterich; Kopfkönig: Bernd-Uwe Schröder)

 

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