Alte Postkarten aus Wilster

Vergleichbare Objekte

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1898 Gasthaus Zur guten Hoffnung in Wewelsfleth (SF)

1898 Gasthaus Zur guten Hoffnung in Wewelsfleth
1898 Gasthaus Zur guten Hoffnung in Wewelsfleth
1898 Gasthaus Zur guten Hoffnung in Wewelsfleth

1898 Gasthaus "Zur guten Hoffnung" in Wewelsfleth
Das im Vordergrund stehende sehr interessante Gebäude, in welchem eine Gastwirtschaft mit Festsaal betrieben wurde, besteht heute leider nicht mehr; das Haus brannte am 28. Januar 1973 vollständig ab.
In ihm wurde zur Zeit der Aufnahme die Gastwirtschaft "Zur guten Hoffnung" von Marcus Dunkel betrieben, welcher zugleich auch den Beruf des Viehhändlers ausübte.
In der Folge wechselten die Eigentümer; nach dem Gastwirt Möller, welcher um 1930 nach Kanada auswanderte, betrieb über den Zeitraum mehrerer Jahrzehnte Reinhard Schlüter das Gasthaus. Letzter Eigentümer war Hans Zeidler.
Der Gasthof verfügte über einen Salon mit einer Bühne (sh. Bild 4).
Der Name des Ortes ist auf der Ansichtskarte fälschlich Wefelsfleth und nicht Wewelsfleth geschrieben.

Bildrechte: Otto Sievers, Horst in Holstein
Anmerkung: Die Ansichtskarte befindet sich in der Sammlung Udo Urban, Wilster

1914 Soldaten vor dem Wilstermarschhaus

1914 Soldaten vor dem Wilstermarschhaus in der Stadt Wilster
Soldaten der 3. Kompanie des Landsturm Infanterie Ersatz Bataillons Dillenburg

1914 Soldaten vor dem Wilstermarschhaus
Vor dem Hotel Wilstermarsch-Haus an der Ecke Deichstraße / Op de Göten sind mit Pickelhauben behelmte Soldaten mit einer Militär-Kapelle angetreten.
Rechts im Anschnitt das auch heute noch bestehende Geschäft von Christian Haack.
Zahlreiche Bürger haben sich eingefunden, um die Soldaten zu verabschieden;
damals herrschte in großen Teilen der Bevölkerung zu Beginn des I. Weltkrieges eine heute kaum noch nachvollziehbare Euphorie.
Die Soldaten tragen noch preußische Pickelhauben, für welche im Verlaufe des Jahres 1916 Stahlhelme aus Chromnickelstahl eingeführt wurden.
Es handelt sich vermutlich um Soldaten der 3. Kompanie des Landsturm Infanterie Ersatz Bataillons Dillenburg (s.h. ergänzend vorgestellte Karte, welche aus Wilster zum Versand kam. Die Karte ist jedoch nicht in Wilster oder einem der Orte der Wilstermarsch aufgenommen worden, denn einen Fährpächter Claus Wieck, wie er auf dem abgebildeten Reklameschild ablesbar ist, hat es dort offenbar nicht gegeben.)

Bildrechte: Friedrich Schlüter, Wilster
Reg. mein-wilster: 0538 AK
Anmerkung: Die ergänzend vorgestellte Ansichtskarte befindet sich in einer externen Sammlung

1905 Wewelsfleth - Dorfstraße, Gasthaus Zur guten Hoffnung

1905 Dorfstraße in Wewelsfleth in der Wilstermarsch
1905 Dorfstraße in Wewelsfleth in der Wilstermarsch

1905 Wewelsfleth - Dorfstraße
Blick von der Einmündung der Straße Deichreihe in die Dorfstraße.
Ganz rechts das Gasthaus "Zur guten Hoffnung". Das sehr interessante Gebäude, in welchem neben der Gastwirtschaft auch ein Festsaal mit Bühne betrieben wurde, besteht heute leider nicht mehr; das Haus brannte am 28. Januar 1973 vollständig ab. Zum Zeitpunkt der Aufnahme wurde in dem schönen das Ortsbild prägenden Gebäude die Gastwirtschaft "Zur guten Hoffnung" von Marcus Dunkel betrieben, welcher zugleich auch den Beruf des Viehhändlers ausübte.

Bildrechte: Carl Kuskop, Wilster
Reg. mein-wilster: 1731 AK

1920 Saal im Konzerthaus an der Deichstraße (SF)

1920 Saal im Konzerthaus an der Deichstraße in der Stadt Wilster

1920 Saal im "Konzerthaus" an der Deichstraße
Die Gaststätte "Konzerthaus" wurde seinerzeit von Hinrich Feldmann betrieben. Die Gaststätte war von Beginn an immer im Besitz dieser Familie.
Hinrich Feldmann hatte das Haus mit dem Saal bauen lassen; er starb Ende der dreißiger Jahre. Seine mit Heinrich Jacobs verheiratete Nichte Dora Feldmann übernahm mit ihrem Ehemann danach die Gaststätte.
Noch in den 1950er Jahren wurden auf der kleinen Bühne des Saales Theateraufführungen veranstaltet. Darüber hinaus wurden unterschiedliche Veranstaltungen - u.a. Versammlungen und Tanzveranstaltungen - auf dem Saal durchgeführt.

Bildrechte: Friedrich Schlüter, Wilster
Die Ansichtskarte befindet sich in der Sammlung Udo Urban, Wilster

1924 Gasthaus Zur guten Hoffnung in Wewelsfleth

Gasthaus Zur guten Hoffnung in Wewelsfleth in der Wilstermarsch

1924 Gasthaus "Zur guten Hoffnung" in Wewelsfleth. Das sehr interessante Gebäude, in welchem eine Gastwirtschaft mit Festsaal und Bühne betrieben wurde, besteht heute leider nicht mehr; das Haus brannte am 28. Januar 1973 vollständig ab.
In dem schönen das Ortsbild prägenden Gebäude wurde zur Zeit der Aufnahme die Gastwirtschaft "Zur guten Hoffnung" von Marcus Dunkel betrieben, welcher zugleich auch den Beruf des Viehhändlers ausübte. Das Foto verdeutlicht dieses, denn neben dem Inhaber und dessen Personal haben Gehilfen mit drei Pferden und sogar einem Kalb für den Photographen Aufstellung genommen.
Nach Marcus Dunkel wechselten in der Folge die Wirte; auf den Gastwirt Möller, welcher um 1930 nach Kanada auswanderte, betrieb über den Zeitraum mehrerer Jahrzehnte Reinhard Schlüter das Gasthaus. Letzter Wirt war Hans Zeidler.

Bildrechte: Carl Kuskop, Wilster
Reg. mein-wilster: 1674 AK

1929 Beidenfleth - Windmühle Hoffnung, Grünanlage, Mahlstedtplatz (Ex)

1929 Beidenfleth an der Stör - Windmühle Hoffnung, Grünanlage, Mahlstedtplatz

1929 Beidenfleth - Windmühle Hoffnung, Mahlstedtplatz
oben: Die Windmühle „Hoffnung“ in der etwa 900 Einwohner zählenden Gemeinde Beidenfleth an der Stör prägte die Silhouette des Dorfes; sie wurde im Jahre 1813 errichtet und stand an der Straße Groß Kampen in erhöhter Lage auf einer Verbreiterung des Stör Deiches. Die seit langer zeit nicht mehr in Funktion befindliche Mühle brannte bei einem Schadenfeuer am 17. April 2016 vollständig ab.
mittig. Grünanlage
unten: An der Straße Oberes Dorf und der Zufahrt zur Beidenflether Fähre stand am Mahlstedtplatz der Gasthof Egge. Die Gastwirtschaft besteht heute noch und führt gegenwärtig den Namen „Gasthof Frauen“.
Der Saal dient nach wie vor als Veranstaltungsort für Feiern und Versammlungen der örtlichen Vereine sowie für private Feste.

Bildrechte: Carl Kuskop, Wilster
Anmerkung: Die Ansichtskarte befindet sich in einer externen Sammlung

1908 Saal im Konzerthaus an der Deichstraße

1908 Saal im Konzerthaus an der Deichstraße in der Stadt Wilster
1908 Saal im Konzerthaus an der Deichstraße in der Stadt Wilster

1908 Saal im "Konzerthaus" an der Deichstraße; Wappen der Stadt Wilster.
Die Gaststätte "Konzerthaus" wurde seinerzeit von H. Nottelmann betrieben. Die Gaststätte war von Beginn an immer im Eigentum der Familie Hinrich Feldmann, welcher das Haus mit dem Saal erbauen ließ. H. Feldmann starb Ende der dreißiger Jahre. Seine mit Heinrich Jacobs verheiratete Nichte Dora Feldmann übernahm mit ihrem Ehemann danach die Gaststätte.
Noch in den 1950er Jahren wurden auf der kleinen Bühne des Saales Theateraufführungen veranstaltet.
Darüber hinaus wurden unterschiedliche Veranstaltungen - u.a. Versammlungen und Tanzveranstaltungen - auf dem Saal durchgeführt. Die Gaststätte war über die Dauer vieler Jahrzehnte Versammlungslokal der Wilsteraner Sozialdemokraten.

Bildrechte: Friedrich Schlüter, Wilster
Reg. mein-wilster: 1836 AK

1925 Saal im Konzerthaus an der Deichstraße

1925 Saal im Konzerthaus an der Deichstraße in der Stadt Wilster

1925 Saal im "Konzerthaus" an der Deichstraße
Die zu Zwecken der Werbung genutzte Karte wirbt mit dem Aufdruck:
Club- und Ballhaus
200 Personen passend
Gast- und Logierhaus mit Centralheizung
Telefon Nr. 176
Bes. H. Feldmann
Die Gaststätte "Konzerthaus" wurde seinerzeit von Hinrich Feldmann betrieben; die Gaststätte war von Beginn an immer im Besitz der Familie Feldmann gewesen.
Hinrich Feldmann hatte das Haus mit dem Saal bauen lassen; er starb Ende der dreißiger Jahre. Seine mit Heinrich Jacobs verheiratete Nichte Dora Feldmann übernahm mit ihrem Ehemann danach die Gaststätte.
Noch in den 1950er Jahren wurden auf der kleinen Bühne des Saales Theateraufführungen veranstaltet. Darüber hinaus wurden unterschiedliche Veranstaltungen - u.a. Versammlungen und Tanzveranstaltungen, so auch solche der Kinder Gilde Wilster - auf dem Saal durchgeführt.
Insbesondere war das Haus Versammlungsstätte des Ortsvereins Wilster der Sozialdemokraten.

Bildrechte: nicht bekannt
Reg. mein-wilster: 1444 AK

1928 Wewelsfleth - Trinitatis Kirche, Kirchspielkrug, Neustadt

1928 Wewelsfleth - Trinitatis Kirche, Kirchspielkrug, Neustadt
1928 Trinitatis Kirche zu Wewelsfleth in der Wilstermarsch
1928 Straße Neustadt - heutige Dorfstraße

1928 Wewelsfleth - Trinitatis Kirche, Kirchspielkrug, Neustadt.
Mehrbildkarte
oben und Bild 2: Trinitatis Kirche. Das Kirchengebäude ist 1503 fertiggestellt worden. Der Standort der Vorgängerin der 1238 erstmals urkundlich erwähnten Wewelsflether Kirche lag im heutigen Vorland der Elbe im Bereich der Störmündung, so wie auch der zu der Zeit Weuelesflethe genannte Ort. Dieser war zu der Zeit vermutlich unbedeicht und die Gebäude lagen auf Wurten/Warften. Das Dorf wurde um 1500 wegen der Bedrohung durch die sich ständig verlagernde Elbe planmäßig an seinen heutigen Standort verlegt. Die Kirche führte bis zur Reformation den Namen Willihardus-Kirche (nach Willehard, dem Missionar der Friesen). Nach der Reformation wurde die Kirche der Dreieinigkeit (Einheit von Gott Vater, Sohn und Heiligem Geist) geweiht, sie heißt seither Trinitatis Kirche.
mittig und Bild 2: In dem hellen giebelständigen uralten Gebäude wurde der Kirchspielskrug betrieben - die Wirtschaft "Zur guten Hoffnung" von R. Schlüter. Das Haus besteht heute leider nicht mehr, denn das hoch interessante ausdrucksvolle Gebäude brannte am 28. Januar 1973 ab. Rechts daneben ist im Anschnitt das heutige "Döblin- Haus", das Gebäude der früheren Kirchspielsvogtei, zu erkennen.
unten: Blick durch die seinerzeit infolge ihrer geschlossenen Bebauung städtisch wirkende Straße "Neustadt", welche heute den Namen Dorfstraße führt. An der Straße lag u.a. der „Gasthof zum goldenen Kringel“ und die Störkringelbäckerei von Carsten Mahn.

Bildrechte: Verlag Carl Kuskop, Wilster

1921 Wewelsfleth - Dorfstraße

1921 Wewelsfleth - Dorfstraße
1921 Wewelsfleth - Dorfstraße
1921 Wewelsfleth - Dorfstraße

1921 Wewelsfleth - Dorfstraße
Häuser an der Dorfstraße in Wewelsfleth.
oben (Bild 2): Das alte Fachwerkhaus (zweites von links) ist die ehemalige Kirchspielvogtei Wewelsfleth und wurde unter der Leitung von Vogt Peter Hellmann im Jahre 1698 erbaut. Das alte Haus wurde 1970 von dem Schriftsteller Günter Grass erworben und im Jahre 1985 der Berliner Akademie der Künste als Stipendiaten-Haus überlassen und führt seither den Namen Alfred-Döblin-Haus (nach dem bekannten Schriftsteller).
Das im Vordergrund stehende sehr interessante Gebäude, in welchem eine Gastwirtschaft betrieben wurde, besteht heute leider nicht mehr; das Gebäude brannte am 28. Januar 1973 ab.
mittig und unten (Bild 3): Der zuvor den Namen Neustadt tragende Abschnitt der heutigen Dorfstraße vermittelte mit seiner engen Bebauung durchaus einen kleinstädtischen Charakter.
In dem Haus im Vordergrund links bestand seinerzeit der „Gasthof zum goldenen Kringel“ , welcher zusammen mit der Störkringelbäckerei von Carsten Mahn erinnert an die Störkringel – eine legendäre Spezialität aus Wewelsfleth - die lange Zeit eine Haupteinnahmequelle für das Dorf waren und die als Schiffsproviant weit Verbreitung fanden.
Auf der gegenüber liegenden Straßenseite steht der Gasthof Wiebensohn.
Über ein amüsantes Geschehnis zwischen den beiden benachbarten Wirte berichtet in plattdeutscher Sprache ein schönes Gedicht, welches mit der Datei unten aufgerufen werden kann.

Bildrechte: Carl Kuskop, Wilster
Reg. mein-wilster: 1532 AK

Hier finden Sie noch weitere Informationen (als Datei)

1903 Wewelsfleth - Neustadt (Ex)

1903 Wewelsfleth - Straße Neustadt (heutige Dorfstraße) in Wewelsfleth in der Wilstermarsch

1903 Wewelsfleth - Neustadt
Blick durch die seinerzeit infolge ihrer geschlossenen Bebauung städtisch wirkende Straße "Neustadt", welche heute den Namen Dorfstraße führt.
An der Straße lag der „Gasthof zum goldenen Kringel“ und die Störkringelbäckerei von Carsten Mahn.
Störkringel - kleine gesottene und gebackene Brezeln aus Mehl, Wasser, Rübensirup und Anis - waren eine legendäre Spezialität aus Wewelsfleth und bildeten lange Zeit eine Haupteinnahmequelle für das Dorf.
Sie wurden in früheren Zeiten in sehr großer Zahl an mehreren Orten, jedoch insbesondere in Wewelsfleth als Schiffsproviant hergestellt. Die auf Schnüren zu jeweils 60 Stück zum sogenannten „Busch“ aufgezogenen Störkringel dienten schon im siebzehnten Jahrhundert den Schiffern und Seeleuten als Dauerproviant. Sie wurden um 1800 allein in Wewelsfleth von 8 Bäckereien insbesondere für die Schiffer und Walfänger aus Hamburg und von der Niederelbe gefertigt. Nach dem bekanntesten Ort ihrer Herstellung wurden sie Störkringel genannt.

Bildrechte: H. Kröger, Wewelsfleth - Gebr. Grätz, Leipzig
Anmerkung: Die Ansichtskarte befindet sich in einer externen Sammlung

1911 Wewelsfleth - Straße Humsterdorf

1911 Wewelsfleth - Straße Humsterdorf
1911 Wewelsfleth - Straße Humsterdorf

1911 Wewelsfleth.
Bei der abgebildeten Straße handelt es sich vermutlich um die Straße Humsterdorf mit Blick auf den Ortsausgang des Dorfes.
Der breite Wassergraben zwischen Straße und Hausgrundstücken mit den zur Ermöglichung des Wasserschöpfens in ihn hinein gebauten kleinen Stegen erinnert daran, dass vor einhundert Jahren in den Dörfern der Marsch ganz überwiegend das Brauchwasser und Trinkwasser aus offenen Gewässern und aus Zisternen gewonnen wurde. Wenn auch grundsätzlich in allen Teilen der Wilstermarsch das Grundwasser hoch ansteht, ist dieses jedoch für den menschlichen Verzehr nicht geeignet. Erst 1944 wurde in Beidenfleth der Wasserbeschaffungsverband Unteres Störgebiet als Verband der Wassergenossenschaften Bahrenfleth, Beidenfleth und Wewelsfleth gegründet, welcher die ländliche Bevölkerung mit gutem Trinkwasser versorgt.

Bildrechte: Friedrich Schlüter, Wilster
Reg. mein-wilster: 1564 AK
Anmerkung: Die ergänzend vorgestellte und gleichfalls von Friedrich Schlüter, Wilster, verausgabte Ansichtskarte zeigt die Straße von einem veränderten Standort. Die Karte befindet sich in einer externen Sammlung.

Musiker - The Sunny Boys - eine Musik-Band aus Wilster b

ca. 1963 Band Die Flotten Jungs - Schlagzeuger "Hoscha" Horst Diedrichsen

Musiker - The Sunny Boys - eine Musik-Band aus Wilster
In den 1950er und 1960er Jahren spielten bei vielen Veranstaltungen in Wilster und der weiteren Umgebung die Band "The Sunny Boys" zum Tanz auf. Das Repertoire der Band deckte praktisch die gesamte Palette der von den Besuchern gewünschten Tanzmusik ab.
Diskotheken gab es noch nicht und bei den zahlreichen Tanzveranstaltungen, insbesondere bei den von Vereinen und Verbänden veranstalteten Bällen, fand die "von Hand gemachte" Musik ein breites und begeistertes und zufriedenes Publikum. So spielte die Band auch bei der FUBAMA - der Preismaskerade des Fußballvereins Alemannia Wilster - zum Tanz auf. Diese Veranstaltung hatte seinerzeit noch nicht die heutige Ausdehnung, doch das tat der auf dem Saal des Colosseum begrenzten Veranstaltung keinen Abbruch, denn die Stimmung war allemal beeindruckend.
Das Bild zeigt den Schlagzeuger "Hoscha" Horst Diedrichsen der Band "The Sunny Boys" bei ihrem Auftritt anlässlich der FUBAMA.

Bildrechte: nicht bekannt
Anmerkung: Das Foto wurde freundlicherweise zur Verfügung gestellt von Ulla Diedrichsen, Wilster.

1929 Wewelsfleth - Gasthof und Schlachterei Mahn

1929 Wewelsfleth - Gasthof und Schlachterei Mahn
1929 Wewelsfleth - Gasthof und Schlachterei Mahn
1929 Wewelsfleth - Reklameschild Gasthof und Schlachterei Mahn

1929 Wewelsfleth - Gasthof und Schlachterei Mahn.
Das heute nicht mehr vorhandene Gebäude des Gasthof Mahn stand an der Einmündung der Straße Deichreihe in die Dorfstraße (sh. Bild 2).
Der Gasthof verfügte einen großen Festsaal (Bild mittig) und eine Bundeskegelbahn (Bild unten), eine sogenannte Doppelbahn.
Betrieben wurde der Gasthof von dem Gastwirt und Schlachtermeister Arthur Mahn.
Nachweislich des links an dem Gebäude befestigten Reklameschild (sh. Detailvergrößerung Bild 3) befand sich bei der als Ausspann genutzten sogenannten Durchfahrt auch eine Viehwaage.
Auf der Anschriftseite der Karte wird für den Besuch der Gaststätte geworben mit den Worten: Ausflugsort Wewelsfleth, herrlich gelegen an Störmündung und Elbe – Vereinen bestens empfohlen.
Der Betrieb ging 1932 in Konkurs; im Rahmen der vom Amtsgericht Wilster angesetzten Zwangsversteigerung erwarb der Kaufmann William Böttger, Glückstadt, den Grundbesitz.

Bildrechte: Verlag Carl Kuskop, Wilster
Reg. mein-wilster: 1849 AK

1900 Heiligenstedten - Schröders Gasthof (Ex)

1900 Heiligenstedten - Schröders Gasthof

1900 Heiligenstedten - Schröders Gasthof
In Heiligenstedten bestanden bis vor einigen Jahrzehnten mindestens 6 Gasthöfe: „Stadt Itzehoe“, „Zur Post“, „Zur Doppeleiche“, „Zur alten Brücke“, „Zur Linde“, „Zur Erholung“- vormals Schröders Gasthof, wovon der letztgenannte als einziger davon heute noch besteht.
Er wurde viele Jahrzehnte lang von den Familien Ohland und Sommer betrieben.
Das traditionsreiche Haus wurde vor einigen Jahren grundlegend umgestaltet und renoviert.

Bildrechte: Otto Stiegler, Itzehoe
Anmerkung: Dei Ansichtskarte befindet sich in einer externen Sammlung

1930 St. Margarethen (Elbe) - Dorfstraße

1930 St. Margarethen (Elbe) - Dorfstraße

1930 St. Margarethen (Elbe) - Dorfstraße
Bei der Abbildung handelt es sich nicht um eine Ansichtskarte,
sondern um ein Sammelbild aus dem 480 Bilder umfassenden Sammelband "An unserm schönen Elbstrom" des Verlages Ernst Lübbe, Wischhafen.
Die Dorfstraße folgt in weiten Strecken dem Fuß des Deiches an der Elbe.
Ganz rechts der „Gasthof zum Landhause“ von Johannes Vollmert, in welchem sich ein Festsaal befand, auf welchem u.a. das alljährliche Kinderfest mit Vogelschießen und nachfolgendem Tanz gefeiert wurde. Nach dem II. Weltkrieg diente der Saal in dem Gebäude dem Turnverein St. Margarethen als Turnhalle. Im Jahre 1978 mußte das Gebäude einem Neubau weichen.
Das links stehende Gebäude besteht heute noch, hat allerdings nicht mehr das prägende Reethdach.

Bildrechte: Verlag Ernst Lübbe, Wischhafen

1962 Unteres Dorf in Beidenfleth, Windmühle Hoffnung (Ex)

1962 Unteres Dorf in Beidenfleth, Windmühle Hoffnung

1962 Unteres Dorf in Beidenfleth, Windmühle Hoffnung
Blick durch die Straße Unteres Dorf in Beidenfleth;
im Hintergrund die Windmühle Hoffnung
Die Windmühle „Hoffnung“ in der etwa 900 Einwohner zählenden Gemeinde Beidenfleth an der Stör prägte die Silhouette des Dorfes; sie wurde im Jahre 1813 errichtet und stand an der Straße Groß Kampen in erhöhter Lage auf einer Verbreiterung des Stör Deiches.
Nachdem im Jahr 2011 mit der schrittweisen Sanierung des einstöckigen Galerieholländers begonnen worden war, brannte das Bauwerk bei einem verheerenden Schadenfeuer am 17. April 2016 vollständig ab.
Die mit drei Mahlwerken ausgerüstete Mühle stand unter Denkmalschutz, war aber nicht mehr im Betrieb und lange Zeit in einem nicht befriedigenden Zustand.

Bildrechte: Heinrich C. Otto, Kiel
Anmerkung: Die Ansichtskarte befindet sich in einer externen Sammlung

1912 Brokdorf - Deichmühle, Gasthof Zur Linde, Meierei (Ex)

1912 Brokdorf - Deichmühle, Gasthof Zur Linde, Meierei
1912 Gasthof Zur Linde in Brokdorf in der Wilstermarsch
1912 Meierei in Brokdorf in der Wilstermarsch

1912 Brokdorf - Deichmühle, Gasthof Zur Linde, Meierei
oben: Die auf dem Deich der Elbe stehende Mühle (ein Erd Holländer) wurde im Jahre 1940 beseitigt.
Das im Jahre 1912 in Dienst gestellte Luftschiff LZ 13 "HANSA" machte am 30.07.1912 seine erste Fahrt. Der Zeppelin überflog mehrfach Schleswig-Holstein und wurde am 25.08.1912 über Brokdorf gesichtet.
mittig (Bild 2): Gasthof "Zur Linde"; der später unter dem Namen „Zum Elbstrand“ geführte Betrieb bestand bereits vor 1900 und war im Jahr 1894 von Hinrich von Osten erworben worden, der ihn mit seiner Ehefrau Maria geb. Haß betrieb. In der Folge übernahm eine der Töchter des Wirtspaares, nämlich Magda von Osten mit ihrem Ehemann Alfred Kelm den mit einem Festsaal und Clubräumen ausgestatteten Betrieb.
Zuletzt war das modernisierte Anwesen verpachtet an Jutta Thölke.
Bei einem Schadenfeuer in der Nacht vom 18./19. Dezember 1987 brannte das Gebäude ab und wurde danach nicht wieder aufgebaut.
unten: Die 1904 erbaute Meierei in Brokdorf wurde zeitweilig als Genossenschaftsmeierei und zeitweilig als Privatmeierei betrieben. Im Jahre 1962 wurde der Betrieb stillgelegt; in das Gebäude zog danach der Feinoptikerbetrieb Reichmann ein..

Bildrechte: Carl Kuskop, Wilster
Anmerkung: Die Ansichtskarte befindet sich in einer externen Sammlung

1903 Aebtissinwisch - Gasthof zur Linde

1903 Aebtissinwisch - Gasthof zur Linde

1903 Aebtissinwisch, "Gasthof zur Linde"
Äbtissinwisch gehörte bis zum Jahre 1889 zum Verwaltungsbereich des Klosters (zuerst ein Zisterzienserinnen Nonnen-Kloster) Itzehoe, weshalb die ursprünglich Wisch (Wiese) genannte Gegend auch ihren Namen hat, nämlich „Wiese der Äbtissin“.
Die Gegend wurde 1541 als d´Wißke erstmals urkundlich erwähnt.
Die Gemeinde ist nördlich des die alte Marsch vom Hohen Moor abgrenzenden Schenkeldeiches gelegen; wo dieser an den Deich der Wilsterau anschließt, endete noch im späten Mittelalter der Deich der Wilsterau. Die kleine und nie mehr als 10 Hofstellen und einige Katenstellen aufweisende Gemeinde betrieb bis 1969 eine Dorfschule.
Es ist ein kaum noch zu erklärender Anachronismus, wenn es heute noch in der Wilstermarsch Gemeinden mit deutlich weniger als 1.000 Einwohnern gibt - sogar solche mit weniger als 100 Einwohnern, wie beispielsweise Aebtissinwisch.
Der Gasthof „Zur Linde“ wurde vor 100 Jahren von Heinrich Lass betrieben. Noch in den 1950er Jahren fanden in dem schon lange nicht mehr bestehenden Gasthof regelmäßig sogenannte „Kaffee-Gesellschaften“ bzw. „Kaffee-Bälle“ statt, bei denen von den Besuchern bei Musik und Gesprächen Kaffee und Kuchen genossen und so manches Tänzchen gewagt wurde. Derartige Veranstaltungen wurden seinerzeit in fast allen ländlichen Gasthöfen durchgeführt.

Bildrechte: F. Stammerjohann, Burg in Dithmarschen

1906 Saal im Colosseum

1906 Festsaal im Colosseum in der Stadt Wilster

1906 Festsaal im Colosseum.
Zu genannter Zeit wurde die Gaststätte von August Ballerstädt betrieben, jedoch erschien die Postkarte zu einem späteren Zeitpunkt nach seinem Tode, denn als Betreiberin wird die Witwe Ballerstädt genannt (Elisabeth und August Ballerstädt waren von 1905 bis 1926 Pächter des Colosseum).
Im Colosseum wurden nicht nur Theaterstücke und Konzerte aufgeführt, es fanden auch Tanzveranstaltungen, Bälle, Maskeraden und in früherer Zeit auch die beliebten Kaffee-Gesellschaften (ein gemütliches Beisammensein) statt, für letztere sind offenbar die Tische eingedeckt.
Daneben wurden hier auch große Versammlungen zu allen möglichen Anlässen durchgeführt.
Sehr interessant ist die aufwendige Bemalung der gewölbten Decke des Festsaales.

Bildrechte: Verlag v. L. Behning, Wilster
Reg. mein-wilster: 1381 AK
Anmerkung: Die Ansichtskarte wurde freundlicherweise von Ralf Steffens, Luzern, Schweiz, für diese Heimat-Seite zur Verfügung gestellt.

1903 Aebtissinwisch - Gasthof zur Linde

1903 Aebtissinwisch - Gasthof zur Linde
1903 Aebtissinwisch - Gasthof zur Linde

1903 Aebtissinwisch, "Gasthof zur Linde".
Äbtissinwisch gehörte bis zum Jahre 1889 zum Verwaltungsbereich des Klosters (zuerst ein Zisterzienserinnen Nonnen-Kloster) Itzehoe, weshalb die ursprünglich Wisch (Wiese) genannte Gegend auch ihren Namen hat, nämlich „Wiese der Äbtissin“. Die Gegend wurde 1541 als d´Wißke erstmals urkundlich erwähnt.
Die Gemeinde ist nördlich des die alte Marsch vom Hohen Moor abgrenzenden Schenkeldeiches gelegen; wo dieser an den Deich der Wilsterau anschließt, endete noch im späten Mittelalter der Deich der Wilsterau. Die kleine und nie mehr als 10 Hofstellen und einige Katenstellen aufweisende Gemeinde betrieb bis 1969 eine Dorfschule. Es ist ein kaum noch zu erklärender Anachronismus, wenn es heute noch in der Wilstermarsch Gemeinden mit deutlich weniger als 1.000 Einwohnern gibt - sogar solche mit weniger als 100 Einwohnern, wie beispielsweise Aebtissinwisch.
Der Gasthof „Zur Linde“ wurde vor 100 Jahren von Heinrich Lass betrieben.
Noch in den 1950er Jahren fanden in dem heute schon lange nicht mehr bestehenden Gasthof regelmäßig sogenannte „Kaffee-Gesellschaften“ bzw. „Kaffee-Bälle“ statt, bei denen von den Besuchern bei Musik und Gesprächen Kaffee und Kuchen genossen und so manches Tänzchen gewagt wurde. Derartige Veranstaltungen wurden seinerzeit in fast allen ländlichen Gasthöfen durchgeführt.

Bildrechte: F. Stammerjohann, Burg in Dithmarschen
Reg. mein-wilster: 1666 AK

1908 Aebtissinwisch - Gasthof zur Linde

1908 Aebtissinwisch - Gasthof zur Linde - Wilstermarsch

1908 Aebtissinwisch, "Gasthof zur Linde"
Äbtissinwisch gehörte bis zum Jahre 1889 zum Verwaltungsbereich des Klosters (zuerst ein Zisterzienserinnen Nonnen-Kloster) Itzehoe, weshalb die ursprünglich Wisch (Wiese) genannte Gegend auch ihren Namen hat, nämlich „Wiese der Äbtissin“.
Die Gegend wurde 1541 als d´Wißke erstmals urkundlich erwähnt.
Die Gemeinde ist nördlich des die alte Marsch vom Hohen Moor abgrenzenden Schenkeldeiches gelegen; wo dieser an den Deich der Wilsterau anschließt, endete noch im späten Mittelalter der Deich der Wilsterau. Die kleine und nie mehr als 10 Hofstellen und einige Katenstellen aufweisende Gemeinde betrieb bis 1969 eine Dorfschule.
Es ist ein kaum noch zu erklärender Anachronismus, wenn es heute noch in der Wilstermarsch Gemeinden mit deutlich weniger als 1.000 Einwohnern gibt - sogar solche mit weniger als 100 Einwohnern, wie beispielsweise Aebtissinwisch.
Der Gasthof „Zur Linde“ wurde vor 100 Jahren von Heinrich Lass betrieben. Noch in den 1950er Jahren fanden in dem schon lange nicht mehr bestehenden Gasthof regelmäßig sogenannte „Kaffee-Gesellschaften“ bzw. „Kaffee-Bälle“ statt, bei denen von den Besuchern bei Musik und Gesprächen Kaffee und Kuchen genossen und so manches Tänzchen gewagt wurde. Derartige Veranstaltungen wurden seinerzeit in fast allen ländlichen Gasthöfen durchgeführt.

Bildrechte: F. Stammerjohann, Burg in Dithmarschen
Reg. mein-wilster: 0989 AK

1907 Kindervergnügen in St. Margarethen,

1907 Kindervergnügen mit Vogelschießen in St. Margarethen in der Wilstermarsch

1907 Kindervergnügen in St. Margarethen
In der Dorfstraße vor dem „Gasthof zum Landhause“ von Johannes Vollmert haben sich festlich gekleidete Mädchen und Jungen zu einem von einer Musikkapelle angeführten Umzug aufgestellt. Auffällig ist, daß die Mädchen allesamt weiße Kleider tragen und alle Knaben einen Strohhut.
Offenbar wurde das alljährliche Kinderfest mit Vogelschießen und nachfolgendem Tanz auf dem Saal der Gaststätte gefeiert.
Nach dem II. Weltkrieg diente der Saal in dem Gebäude dem Turnverein St. Margarethen als Turnhalle. Im Jahre 1978 mußte das Gebäude einem Neubau weichen.

Bildrechte: Emil Sander, Brunsbüttelkoog und St. Margarethen
Reg. mein-wilster: 0986 AK

1911 Beidenfleth - Deichreihe, Unteres Dorf, Groß Kampen, Reimers Gasthof

1911 Beidenfleth - Deichreihe, Unteres Dorf, Groß Kampen, Reimers Gasthof

1911 Beidenfleth - Deichreihe, Unteres Dorf, Groß Kampen, "Reimers Gasthof"
Zahlreiche Kinder haben sich eingefunden, als der Photograph die Aufnahme vom der Straßenkreuzung macht, welche heute noch in der Örtlichkeit gut nachempfunden werden kann.
Das Gebäude links, in welchem seinerzeit "Reimers Gasthof" betrieben wurde, besteht allerdings heute nicht mehr.

Bildrechte: Carl Kuskop, Wilster

1918 Stördorf, Bauernhof

1918 Bauernhof in Stördorf in der Wilstermarsch
1918 Bauernhof in Stördorf in der Wilstermarsch

1918 Bauernhof in Stördorf.
Auf dem ehemaligen hohen Ufersaum der Stör in unmittelbarer Nähe des Deiches stehen heute noch besonders schöne Gehöfte, deren Ursprung weit zurückliegt und sehr frühe Siedlungsplätze in der Marsch markieren.
Neben dem Barghus mit der seitlich angeordneten großen Einfahrt ist das Husmannshus mit seiner mittleren Einfahrt und der zentralen großen Diele der vorherrschende landwirtschaftliche Haustyp in der Wilstermarsch.
Leider wurden in den ersten Jahrzehnten nach dem II. WK sehr viele landwirtschaftliche Gebäude in der Wilster-Marsch unvorteilhaft verändert.
Sehr schöne Beispiele weitgehend in ihrem äußeren Zustand wohltuend in ihrem ursprünglichen Zustand erhaltener Höfe findet man noch heute in Stördorf.
Bei dem abgebildeten Gehöft handelt es sich vermutlich um den Hof von Heinz Reimers (Hof 241 in dem Buch die Bauernhöfe der Wilstermarsch im Bild)
Nachweislich der in 1918 gelaufenen und zusätzlich vorgestellten Ansichtskarte handelt es sich um eine retouschierte Fassung der ursprünglichen Abbildung

Bildrechte: Carl Kuskop, Wilster
Reg. mein-wilster: 0424 AK
Die zusätzlich vorgestellte Karte befindet sich in der Sammlung Ingrid Schröder, Burg in Dithmarschen

 

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