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1903 - Marktstraße (spätere Op de Göten), Altes Rathaus, Kirche

1903 Marktstraße (spätere Op de Göten), Altes Rathaus, Kirche.
In der Vergangenheit (bis 1930) hieß die Straße „Op de Göten“ Marktstraße, denn im Alten Rathaus und davor fanden früher die Markttage statt, weil der heutige Marktplatz nicht zur Verfügung stand. Bis zum Jahre 1604 lag der Friedhof der Stadt um die Kirche herum; er wurde danach auf das Gelände des heutigen Stadtparks verlegt.
Göten (von Gießen, Gosse) wurde nur die zur Wilsterau in Form einer „Eselstreppe“ (im Bild rechts) führende Rampe genannt, über die sich das vom erhöhten Kirchplatz abfließende Regenwasser in die Wilsterau ergoß. Die Brücke über die Wilsterau war demnach „op de Göten“ (über der Gosse) und gab später der gesamten Straße den Namen. Das Geländer der Brücke war an der Rampe entlang weiter Richtung Markt verlängert.
Links neben dem Alten Rathaus steht das 1960 leider abgebrochene Alte Balkenhaus.
Offenbar wurde zum Zeitpunkt der Aufnahme der Bürgersteig ausgebessert, denn vor dem Alten Rathaus liegen mehrere Kantsteine.
Interessant ist auch die Eimer an einer Tracht bzw. Dracht (ein über die Schultern gelegtes Trageholz bzw. Tragjoch) tragende Passantin.
Die in den Jahren 1775 bis 1780 erbaute Kirche St. Bartholomäus ist noch von hohen Bäumen umsäumt.
Die Karte ist mit einem Wappen verziert, welches offenbar dasjenige der Stadt Wilster darstellen soll. Es weist allerdings heraldische Merkwürdigkeiten auf. Zum einen schwimmt der Fisch nach links (heraldisch vom Schildträger aus betrachtet), was falsch ist, denn der Fisch im Wilsteraner Wappen schwimmt nach rechts. Zum anderen weist der Schild im holsteinischen Nesselblatt hier eine fünfblättrige Rose auf und ist in dem hier dargestellten Zusammenhang wohl der Phantasie des Photographen entsprungen.

Bildrechte: Carl Kuskop, Wilster

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1880 - Marktstraße - spätere Op de Göten

1880 Marktstraße
Die heutige Straße Op de Göten führte früher den Namen Marktstraße, denn vor und im (!!!) Alten Rathaus fanden in früheren Zeiten die Markttage statt.
Sehr gut ist zu erkennen, wie das Gelände vom Kirchplatz zum ehemaligen Verlauf der die Straße vor dem Alten Rathaus unterquerenden Wilsterau abfällt. Vom Kirchplatz floß das Niederschlagswasser über eine Rampe ab in die Wilsterau - es ergoß sich hierhin, weshalb man sich auf der Brücke "über der Gosse", also "op de Göten" befand. Den Namen erhielt später die gesamte zuvor Marktstraße genannte Straße.
Das rechts erkennbare "Wilstermarsch Haus" war das größte Hotel in Wilster.
Vorne links an der Ecke zum Marktplatz steht noch das Vorgängergebäude des Textil Geschäfts von J.P.T. Andersen, der hier 1912/13 das noch heute das Häuserensemble dominierende große Geschäftshaus errichten ließ.
An der von den Einmündungen der Deichstraße und der Marktstraße (Op de Göten) in den Markt gebildeten Ecke stand vermutlich das erste Rathaus der Stadt Wilster. Vor ihm stand der Kaaks - der Schandpfahl - an welchen vom Niedergericht der Stadt verurteilte Deliquenten angekettet wurden.

Bildrechte: Hans-Peter Mohr, Wilster
Anmerkung: Auf der Ansichtskarte ist kein Verlag vermerkt. Die alte Aufnahme ist ein halbes Jahrhundert später für eine sogenannte private Ansichtskarte genutzt worden. Sie stammt aus einem 1933 vom damaligen Heimatverein Wilstermarsch als Ehrengabe Herrn Pastor D.Dr. Wilhelm Jensen überreichten Album, welches freundlicherweise von Frau Sigrid Malz, Karlsruhe, mit Zustimmung der Nachkommen des D.Dr. Wilhelm Jensen für die Heimat-Seite mein-wilster zur Verfügung gestellt wurde.

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1880 - Marktstraße - spätere Op de Göten a

1880 Marktstraße
Die heutige Straße Op de Göten führte früher den Namen Marktstraße, denn vor und im (!!!) Alten Rathaus fanden in früheren Zeiten die Markttage statt.
Sehr gut ist zu erkennen, wie das Gelände vom Kirchplatz zum ehemaligen Verlauf der die Straße vor dem Alten Rathaus unterquerenden Wilsterau abfällt. Vom Kirchplatz floß das Niederschlagswasser über eine Rampe ab in die Wilsterau - es ergoß sich hierhin, weshalb man sich auf der Brücke "über der Gosse", also "op de Göten" befand. Den Namen erhielt später die gesamte zuvor Marktstraße genannte Straße.
Das rechts erkennbare "Wilstermarsch Haus" war das größte Hotel in Wilster.
Vorne links an der Ecke zum Marktplatz steht noch das Vorgängergebäude des Textil Geschäfts von J.P.T. Andersen, der hier 1912/13 das noch heute das Häuserensemble dominierende große Geschäftshaus errichten ließ.
An der von den Einmündungen der Deichstraße und der Marktstraße (Op de Göten) in den Markt gebildeten Ecke stand vermutlich das erste Rathaus der Stadt Wilster. Vor ihm stand der Kaaks - der Schandpfahl - an welchen vom Niedergericht der Stadt verurteilte Deliquenten angekettet wurden.

Bildrechte: Hans Peter Mohr
Bild 1: Robert Friedrichs, Wilster - Sammlung Werner Behning
Anmerkung: Robert Friedrichs macht sich seit Jahren dadurch verdient, daß er alte Foto aus der Sammlung seines Großvaters Werner Behning als Repros alter Postkarten oder mittels des Alt-Wilster-Kalender interessierten Heimatfreunden anbietet. Wer diese oder von den Originalnegativen gezogene Fotografien erwerben möchte, den verweisen wir auf die Seite Alt-Wilster
Bild 2: Der Abzug stammt aus einem 1933 vom damaligen Heimatverein Wilstermarsch als Ehrengabe Herrn Pastor D.Dr. Wilhelm Jensen überreichten Fotoalbum, welches freundlicherweise von Frau Sigrid Malz, Karlsruhe, mit Zustimmung der Nachkommen des D.Dr. Wilhelm Jensen für die Heimat-Seite mein-wilster zur Verfügung gestellt wurde.

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1903 - Marktstraße (spätere Op de Göten), Markt, Kirche St. Bartholomäus

1903 Marktstraße (spätere Op de Göten).
Die Straße ‚Op de Göten“ hieß früher Marktstraße, denn mit Op de Göten wurde seinerzeit nur der Bereich auf der Brücke über den Stadtarm der Wilsterau bezeichnet, wo sich das vom Marktplatz abfließende Regenwasser in die Au ergoß.
Vorne links das Alte Rathaus mit dem davor stehenden Alten Balkenhaus (es wurde leider 1960 beseitigt);
in Bildmitte die von hohen Kastanienbäumen umstandene Kirche St. Bartholomäus.
An der Ecke der Einmündung zum Marktplatz steht hinten rechts noch der Vorgängerbau des 1912/13 erbauten Geschäftshauses von J.P.T. Andersen; davor das 1896 mit einer aufwendigen Klinker-Fassade errichtete Gebäude der "Adler" Drogerie Meyer.
Davor das Gebäude des Gasthauses "Holsteinisches Haus", vor welchem vom hoch gelegenen Markt eine Rampe (eine sogen. Eselstreppe) zur Wilsterau herunter führte. Die Rampe ist offenbar kurz vor dem Zeitpunkt der photographischen Aufnahme zugunsten einer breiteren Fahrbahn für die Marktstraße in ihrer Breite verringert worden.
Rechts von der Personengruppe ist das Geländer der Brücke über die Wilsterau zu erkennen, welche hier die Straße unterquert und seinerzeit mit ihrem Stadtarm noch die gesamte Stadt durchfloß. Der Verlauf des Flusses gab von Beginn der Entwicklung der Stadt Wilster an, die heute noch vorhandene Linienführung der Straßen Lange Reihe, Kohlmarkt und Klosterhof, Schmiedestraße, Deichstraße, Landrecht und „Hinter der Stadt“ (heutige Hans-Prox Straße) vor.
Vorne ganz rechts das Geschäftshaus des Uhrmachers Mohr, an dessen Platz heute das von den Wilsteranern "Roter Elefant" genannte Gebäude steht.

Bildrechte: Carl Kuskop, Wilster

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1907 - Marktstraße, Altes Rathaus , St. Bartholomäus Kirche

1907 Marktstraße, Altes Rathaus , St. Bartholomäus Kirche
Die Ansichtskarte zeigt mit dem Blick durch die heutige Op de Göten das wohl am häufigsten abgelichtete Motiv aus Wilster.
Links das Altes Rathaus an der Marktstraße (spätere Op de Göten). Es ist 1585 auf der sogenannten „Neuen Seite“ der Wilsterau im Renaissance-Stil errichtet worden als Ersatz für seinen 1545 auf dem gegenüber liegenden Ufer erbauten und bald baufällig gewordenen Vorgänger.
Links neben dem Alten Rathaus steht das 1960 leider abgebrochene Alte Balkenhaus.
In der Vergangenheit (bis 1930) hieß die Straße „Op de Göten“ Marktstraße, denn im Alten Rathaus und davor fanden früher die Markttage statt, weil der heutige Marktplatz nicht zur Verfügung stand. Göten (von Gießen, Gosse) wurde nur die zur Wilsterau in Form einer „Eselstreppe“ (im Bild rechts hinter dem Geländer) führende Rampe genannt, über die sich das vom erhöhten Kirchplatz abfließende Regenwasser in die Wilsterau ergoß. Die Brücke über die Wilsterau war demnach „op de Göten“ (über der Gosse) und gab später der gesamten Straße den Namen. Das Geländer der Brücke war an der Rampe entlang weiter Richtung Markt verlängert.
Am Markt der unglaublich spitze filigran wirkende Turm der wundervollen unter der Leitung von Ernst-Georg Sonnin in den Jahren 1775 und 1781 errichteten spätbarocke Kirche.
An der Ecke zum Markt steht noch das ehemalige Geschäftshaus der Firma. J.P.T. Andersen, welches in den Jahren 1912713 durch das heute noch bestehende markante Gebäude ersetzt wurde.

Bildrechte: Carl Kuskop, Wilster

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3 - Burger Au und Wilsterau - Holstenau

Grenze von Marsch und Geest
Luftbild von Burg in Dithmarschen - Übergang zwischen den Landschaftsformen
Links am Bildrand ist die Burger Au zu erkennen; sie ist ein Nebengewässer der Wilsterau, deren ursprünglicher Oberlauf die Holstenau ist!

Auf dem Luftbild ist der harte Übergang zwischen den Landschaften Marsch und Geest erkennbar. Neben den natürlichen landschaftlichen Elementen fällt im Vordergrund der kreisrunde Wall der Bökelnburg auf, einer aus altsächsischer Zeit stammenden und um das Jahr 800 errichteten Volksburg.
Der Blick geht von der waldreichen Geest und über den Ort Burg hinweg in die weite Marschenlandschaft, die aus mächtigen eiszeitlichen Sedimentablagerungen gebildet wurde.
Steil aus der weiten und ebenen Marsch steigt der weitgehend bewaldete Klev als Rand der Geest auf. Seine Form verrät, daß er vor Jahrtausenden (etwa vor 4000 bis 5000 Jahren) von den Gezeiten des Meeres geformt wurde, welches bis zu seinem Fuß reichte.
Parallel zum Rand des Klev fließt die Burger Au, welche lange Zeit wichtigster Zufluß der Wilsterau war und in welche sie beim Kattenstieg einmündete.
Obwohl die Burger Au mit dem Helmschen Bach zuletzt wohl mehr Wasser führte als die Holstenau, ist jedoch die letztere der eigentliche Quellfluß der Wilsterau.
Nach dem Bau des Kaiser-Wilhelm-Kanal ist die Holstenau sogar in mehrere Abschnitte zerteilt worden, die heute grabenähnliche Erscheinungsbilder aufweisen.
Im Mittelalter mündete die Burger Au nicht sehr weit entfernt von der jetzigen Landstraße in die Wilsterau, bis der Hauptlauf vermutlich aus Entwässerungsgründen zum jetzigen Kattenstieg gegraben wurde. Der alte Verlauf der Burgerau in diesem Abschnitt ist auf Luftbildern aus den Flurzuschnitten noch deutlich erkennbar. Das verlassene Gewässerbett der Burger Au wurde auch nicht verfüllt, sondern bildete sich in die Form eines Entwässerungsgraben zurück.

Weshalb die Holstenau viel älter ist als die Burger Au und sie daher der Quellfluß der Wilsterau ist, wird nachfolgend dargelegt.
Der Wasserspiegel der Elbe lag während der letzten Eiszeit wegen des unter dem Eisschild und in mächtigen Gletschern gebundenen Eises ganz erheblich tiefer als heute. Vor etwa 20.000 Jahren zum Höhepunkt der Weichseleiszeit lag gegenüber heute der Meeresspiegel 100 bis 120 m tiefer.
Die durch Ablagerungen der Eiszeit gebildete Geest wurde von vielen Rinnsalen entwässert, die in dem hier betrachteten Gebiet direkt, wenn auch in vielen Windungen, in die Ur-Elbe entwässerten. Sie wuschen das bindige Material aus und schufen so weitgehend unfruchtbare (d.h. güste Flächen; daher der Begriff "Geest") und beförderten dieses in die heutige Marsch.
Zu diesen Rinnsalen gehörten beispielsweise die später so bezeichneten Gewässer Holstenau/Wilsterau, die Bekau und auch die Stör, deren in die Geest einschneidenden Bach- bzw. Flußtäler noch heute gut in der Topographie erkennbar sind.
Die Burger Au existierte noch nicht; hangparallele Gewässer bilden sich natürlicherweise nicht. Der Fuß der Geest war gut entwässert, denn zur Elbe hin bestand ein großes Gefälle!
Die Situation änderte sich mit dem Abschmelzen des Inlandeises und mit dem damit einhergehenden beständigen Anstieg des Meeresspiegels. In der Zeit vor 7.000 Jahren erfolgte der Anstieg mit etwa 2 m im Jahrhundert relativ rasch. Danach trat eine Zeit auf, in welcher sich der Anstieg des Meeresspiegels verlangsamte, zeitweilig zum Stillstand kam und sogar Rückzugsphasen auftraten. Die vorrückende Nordsee überflutete das Gebiet und führte zu beständigen Über- und Umlagerungen. Die Ablagerungen stammten von den Gletschern im Osten und höhten das weite Urstromtal der Elbe allmählich auf. Durch Sedimentation entstand Marsch- und Schwemmland. Das Entwässerungssystem der Geestabflüsse – so auch der Holstenau/Wilsterau - blieb dabei jedoch in seinen Grundzügen erhalten. Zuletzt erreichte das Meer den das Urstromtal der Elbe begrenzenden Geestrand. Sturmfluten formten ihn durch Abrasion um und bildeten das langgestreckte steil aus der Marsch aufragende Kliff – den Klev. Die ehemalige Meeresküste ist auf Luftbildern gut zu erkennen.

Die Burger Au (Walburgsau) gab es noch nicht, sie sollte erst noch entstehen.
Vor dem nach Ansteigen des Meeresspiegels durch Abrasion infolge Sturmfluten entstandenen Kliff (dem Klev genannten bis zu 40 m hohen Steilhang der Hohen Geest) bildete das Meer mit dem vom Geestrand abgetragenen Material Strandwälle bzw. Nehrungen aus. Weil sich auf den Strandwällen Dünen bildeten, bezeichnet man sie als Donn (= Düne). Diese behinderten den Abfluß der vor dem Klev gelegenen Flächen und des von der Geest kommenden Hangdruckwassers.
In dem hier betrachteten Bereich schließt der ehemalige Strandwall bei Norderdonn an den Klev und zieht sich dann über St. Michaelisdonn, Dingerdonn, Warferdonn bis Averlak und endet bei Taterphal. Östlich von Taterphal hinderte das dort aufgewachsene und bis zur Elbe reichende hohe Moor den Abfluß aus der keilförmigen Senke zwischen Donn und Klev. Es entstand vom sich in der Senke ausbildenden Kuden-See aus in nordöstlicher Richtung ein Abflußgerinne: die Burger Au bzw. Walburgsau, die in die Holstenau/Wilsterau einmündete.
Die Moore hatten sich gebildet, nachdem in Ufernähe der Flüsse durch Sedimentation das Gelände schneller als in den flußferneren Bereichen aufwuchs und somit deren Entwässerung unterbrach. Die unterschiedlich breiten sogenannten Uferrehnen bzw. breiten Uferwälle an Elbe, Stör und auch der Wilsterau sind heute am Geländerelief noch gut erkennbar. Sie wurden in historischer Zeit zuerst besiedelt. In den in ihrem Abfluß gestörten sumpfigen Senken entstanden Moore und Blänken (z.B. der Kudensee, daneben aber auch mehrere in früheren Zeiten in der Marsch vorhandene flache Seen).

Die nach Zeiten erheblicher Wassersnot der Wilstermarsch von unbekannter Hand am 22. Februar 1721 gefertigte und stark verzerrte Handzeichnung (Bild 2) verdeutlicht, daß vor etwa 300 Jahren die für das Entstehen der Burger Au maßgebliche topografische Situation noch vorhanden war.
Oben am Kartenrand ist der ausgedehnte Kudensee mit seinem Abflußgerinne Burger Au zur Wilsterau/Holstenau zu erkennen. Er füllte nahezu die gesamte Senke zwischen Klev und Hochmoor aus, denn südlich des Kudensees versperrt das ausgedehnte Hochmoor wie ein Querriegel den Abfluß. Im Bereich des Schenkeldeiches (in Höhe der heutigen Schenkel-Brücke) allerdings haben zahlreiche Rinnen das Moor zerstört und bedrohen so die tief gelegene Marsch mit dem Hochwasser des seinerzeit noch sehr großflächigen Kudensees. Der Abfluß des Sees nach Westen ist versperrt durch den Donn (ehemaliger Strandwall), welcher aus Nord-Süd Richtung kommend rechtwinklig auf das Hochmoor trifft.
Als Abflußhindernisse erzwangen Hochmoor und Donn den Abfluß des Kudensees nach Osten zur Wilsterau/Holstenau.
Die beigefügten Kartenausschnitte (Bilder 3 und 4) aus der 1659 von Caspar Dankwerth herausgegebenen "Neue Landesbeschreibung der zwei Herzogtümer Schleswig und Holstein") verdeutlichen u.a. die alte Situation der Gewässer, wie sie vor der Abtorfung der Hochmoore und dem Bau des NOK vorhanden war. Insbesondere die Darstellung der Flüsse, Höhen und Moore zeigen augenscheinlich, dass die Holstenau der ursprüngliche Oberlauf der Wilsterau war und erst nach Steigen des Meeresspiegels, der Entstehung der Donns und das Aufwachsen des Hochmoores sich das Gerinne der Burger Au in östliche Richtung entwickelte.

Im Fazit ist zu dem hier behandelten Thema festzustellen, daß die Burger Au viele Jahrtausende jünger ist als die Holstenau/Wilsterau. Die Burger Au ist ursprünglich ein Nebenfluß der Holstenau/Wilsterau!

Bildrechte: nicht bekannt

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1864 - Marktstraße spätere Op de Göten, Kirche St. Bartholomäus a

1864 Marktstraße spätere Op de Göten, Kirche St. Bartholomäus
Die heutige Straße Op de Göten führte früher den Namen Marktstraße, denn vor und im (!!!) Alten Rathaus fanden in früheren Zeiten die Markttage statt, denn der Platz um die Kirche herum wurde als Friedhof genutzt.
Das Geländer der über den Stadtarm der Wilsterau (den hier ursprünglichen Verlauf dieses den Begründungszusammenhang der Stadt und ihren Namen [Wilstera] erklärenden Flusses) führenden Brücke ist gut zu erkennen. Das Gewässer wurde leider ca. 1953 verfüllt.
Vor dem Gasthaus (das große Gebäude rechts) „Holsteinisches Haus“ führte eine breite rampenartige Treppe herunter zur Wilsterau. Über diese Rampe floß das Niederschlagswasser vom hoch liegenden Marktplatz ab - es ergoß sich hierhin, weshalb man sich auf der Brücke "über der Gosse", also "op de Göten" befand. Den Namen erhielt später die gesamte zuvor Marktstraße genannte Straße.

Bildrechte: Hans-Peter Mohr, Wilster
Anmerkung: Auf der Ansichtskarte ist kein Verlag vermerkt. Die alte Aufnahme ist ein halbes Jahrhundert später für eine sogenannte private Ansichtskarte genutzt worden. Sie stammt aus einem 1933 vom damaligen Heimatverein Wilstermarsch als Ehrengabe Herrn Pastor D.Dr. Wilhelm Jensen überreichten Album, welches freundlicherweise von Frau Sigrid Malz, Karlsruhe, mit Zustimmung der Nachkommen des D.Dr. Wilhelm Jensen für die Heimat-Seite mein-wilster zur Verfügung gestellt wurde.

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1900 - Marktstraße (spätere Op de Göten), Altes Rathaus, Markt, Kirche a

1900 Marktstraße (spätere Op de Göten), Altes Rathaus, Markt, Kirche
In der Vergangenheit hieß die Straße „Op de Göten“ Marktstraße, denn im Alten Rathaus und davor fanden die Markttage statt, weil bis zum Jahre 1604 der Friedhof der Stadt um die Kirche herum lag; dieser wurde danach auf das Gelände des heutigen Stadtparks verlegt (bis 1859, in Einzelfällen auch länger).
Göten (von Gießen) wurde nur die zur Wilsterau in Form einer „Eselstreppe“ (im Bild rechts) führende Rampe genannt, über die sich das vom erhöhten Kirchplatz abfließende Regenwasser in die Wilsterau ergoß. Die Brücke über die Wilsterau war demnach „op de Göten“ (über der Gosse) und gab später der gesamten Straße den Namen.
Das Geländer der Brücke war an der Rampe entlang weiter Richtung Markt verlängert.

Bildrechte: M. Glückstadt & Münden, Hamburg

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1902 - Marktstraße (spätere Op de Göten), Altes Rathaus, Markt, Kirche

1902 Marktstraße (spätere Op de Göten), Altes Rathaus, Markt, Kirche
In der Vergangenheit hieß die Straße „Op de Göten“ Marktstraße, denn im Alten Rathaus und davor fanden die Markttage statt, weil bis zum Jahre 1604 der Friedhof der Stadt um die Kirche herum lag; dieser wurde danach auf das Gelände des heutigen Stadtparks verlegt (bis 1859, in Einzelfällen auch länger).
Göten (von Gießen) wurde nur die zur Wilsterau in Form einer „Eselstreppe“ (im Bild rechts) führende Rampe genannt, über die sich das vom erhöhten Kirchplatz abfließende Regenwasser in die Wilsterau ergoß. Die Brücke über die Wilsterau war demnach „op de Göten“ (über der Gosse) und gab später der gesamten Straße den Namen.
Das Geländer der Brücke war an der Rampe entlang weiter Richtung Markt verlängert.
Links neben dem Alten Rathaus steht noch das 1960 leider abgebrochene Alte Balkenhaus. Ihm gegenüber steht das 1983 abgebrochene Geschäftshaus von Uhren-Mohr.

Bildrechte: Carl Kuskop, Wilster

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1914 - Marktstraße - die spätere Op de Göten b

1914 Marktstraße - die spätere "Op de Göten".
In der Vergangenheit hieß die Straße „Op de Göten“ Marktstraße, denn im Alten Rathaus und davor fanden in früherer Zeit die Markttage statt. Der Platz um die Kirche war dafür nicht nutzbar, weil bis zum Jahre 1604 der Friedhof der Stadt um die Kirche herum lag; der Friedhof wurde danach auf das Gelände des heutigen Stadtparks verlegt (bis 1859, in Einzelfällen auch länger).
Links das Alte Rathaus. Das repräsentative Gebäude im Renaissance-Stil war 1585 auf der sogenannten „Neuen Seite“ der Wilsterau errichtet worden als Ersatz für seinen 1545 auf dem gegenüber liegenden Ufer ("Alte Seite") erbauten und bald baufällig gewordenen Vorgänger.
Im Hintergrund auf dem Marktplatz steht die seinerzeit noch von hohen Kastanienbäumen umsäumte Wilsteraner Kirche St. Bartholomäus. Die einschiffige große Hallenkirche ist nach Plänen des Hamburger Baumeisters Ernst Georg Sonnin erbaut worden; 1780 wurde sie eingeweiht.
Rechts hinter dem Geländer am Bürgersteig ist die von der Straßenebene zur Wilsterau herunter führende Treppe erkennbar; im Untergeschoß des Gasthauses „Holsteinisches Haus“ befinden sich Fenster (vgl. Detail Vergrößerung Bild 2).
Auf der Straße ergehen sich mehrere Passanten sowie ein Lastenträger, der mit einer Tracht (keine Kleidung, sondern ein Querholz, ausgehöhlt für die Schulter und den Hals; an jedem Ende war ein Trageseil mit Haken befestigt) zwei große Kübel trägt.

Bildrechte: Carl Kuskop, Wilster

Anmerkung: Die 1939 gelaufene Ansichtskarte zeigt ein Foto, welches bereits 1914 für eine anders gestaltete Karte verwendet wurde.
Gerichtet ist die 1939 gelaufene Ansichtskarte an einen Lehrer, welcher an einer seinerzeit als "Horst-Wessel-Schule" bezeichneten Schule in Neuss tätig war. Der aktuelle Internet Auftritt dieser jetzt den Namen Erasmus Gymnasium Grevenbroich führenden Schule stellt anschaulich dar, wie zur Zeit der Nationalsozialistischen Diktatur in Deutschland die Nazis unmittelbar nach der sogenannten Machtergreifung alle Bereiche des öffentlichen Lebens mit ihrer Ideologie überzogen.

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1900 - Marktstraße (spätere Op de Göten), Altes Rathaus, Markt, Kirche c

1900 Marktstraße (spätere Op de Göten), Altes Rathaus, Markt, Kirche
In der Vergangenheit hieß die Straße „Op de Göten“ Marktstraße, denn im Alten Rathaus und davor fanden in früheren Zeiten die Markttage statt, weil bis zum Jahre 1604 der Friedhof der Stadt um die Kirche herum lag; dieser wurde danach auf das Gelände des heutigen Stadtparks verlegt (bis 1859, in Einzelfällen auch länger.
Göten (von Gießen) wurde nur die zur Wilsterau führende Rampe (im Bild rechts) genannt, über die sich das vom erhöhten Kirchplatz abfließende Regenwasser ergoß - die Brücke über die Wilsterau war daher op de Göten (über der Gosse).

Bildrechte: Verlag von Karl Kuskop, Wilster

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1864 - Kirche St. Bartholomäus, Op de Göten (damalige Marktstraße)

1864 Marktstraße (spätere Op de Göten), Kirche St. Bartholomäus
Die heutige Straße Op de Göten führte früher den Namen Marktstraße, denn vor und im (!!!) Alten Rathaus fanden in früheren Zeiten die Markttage statt, denn der Platz um die Kirche herum wurde als Friedhof genutzt.
Das Geländer der über den Stadtarm der Wilsterau (den hier ursprünglichen Verlauf dieses den Begründungszusammenhang der Stadt und ihren Namen [Wilstera] erklärenden Flusses) führenden Brücke ist gut zu erkennen. Das Gewässer wurde leider ca. 1953 verfüllt.
Vor dem Gasthaus (das große Gebäude rechts) „Holsteinisches Haus“ (es war später langjähriges Vereinslokal des SV Alemannia 04) führte eine breite rampenartige Treppe herunter zur Wilsterau. Über diese Rampe floß das Niederschlagswasser vom hoch liegenden Marktplatz ab - es ergoß sich hierhin, weshalb man sich auf der Brücke "über der Gosse", also "op de Göten" befand. Den Namen erhielt später die gesamte zuvor Marktstraße genannte Straße.

Ein Jahrhundert später veröffentlichte die Wilstersche Zeitung in den 1960/70er Jahren eine Artikel-Reihe "Alt-Wilster", in welcher auch das vormalige Aussehen der Straßen, Plätze und Gebäude in Erinnerung gerufen wurde (Bild 2).

Bildrechte: Hans Peter Mohr
Bild 1: Robert Friedrichs, Wilster - Sammlung Werner Behning
Anmerkung: Robert Friedrichs macht sich seit Jahren dadurch verdient, daß er alte Foto aus der Sammlung seines Großvaters Werner Behning als Repros alter Postkarten oder mittels des Alt-Wilster-Kalender interessierten Heimatfreunden anbietet. Wer diese oder von den Originalnegativen gezogene Fotografien erwerben möchte, den verweisen wir auf die Seite Alt-Wilster
Bild 2: Der Abzug stammt aus einem 1933 vom damaligen Heimatverein Wilstermarsch als Ehrengabe Herrn Pastor D.Dr. Wilhelm Jensen überreichten Fotoalbum, welches freundlicherweise von Frau Sigrid Malz, Karlsruhe, mit Zustimmung der Nachkommen des D.Dr. Wilhelm Jensen für die Heimat-Seite mein-wilster zur Verfügung gestellt wurde.
Der Zeitungsausschnitt wurde freundlicherweise zur Verfügung gestellt von Frau Tanja Thode, Beldorf

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1929 - Blick vom Markt in die Marktstraße - heutige Op de Göten

1929 Blick vom Markt in die Marktstraße - heutige Op de Göten
Die heutige Straße Op de Göten führte früher den Namen Marktstraße, denn vor und im (!!!) Alten Rathaus fanden in früheren Zeiten die Markttage statt.
Sehr gut ist zu erkennen, wie das Gelände vom Kirchplatz zum ehemaligen Verlauf der die Straße vor dem Alten Rathaus unterquerenden Wilsterau abfällt. Vom Kirchplatz floß das Niederschlagswasser über eine Rampe ab in die Wilsterau - es ergoß sich hierhin, weshalb man sich auf der Brücke "über der Gosse", also "op de Göten" befand. Den Namen erhielt die gesamte zuvor Marktstraße genannte Straße.
Das rechts erkennbare "Wilstermarsch Haus" war das größte Hotel in Wilster.
Vorne links an der Ecke zum Marktplatz steht das 1912/13 errichte imposante Gebäude des Textil Geschäfts von J.P.T. Andersen.
Beide Gebäude sind im II. Weltkrieg beim Bombenangriff auf Wilster in Mitleidenschaft gezogen. Das "Wilstermarsch Haus" wurde Mitte der 1950er Jahre abgebrochen.
Hinter dem Gebäude von Andersen ist der Erker des 1896 errichteten Gebäudes der "Adler Drogerie" Meyer erkennbar. Die Firmeninhaberin war eine Schwester des benachbarten Kaufmannes Theodor Andersen.

Bildrechte: Ludwig Behning, Wilster
Das Foto stammt aus der im Eigentum von Robert Friedrichs, Wilster, befindlichen Sammlung Werner Behning
Anmerkung: Robert Friedrichs macht sich seit Jahren dadurch verdient, daß er alte Foto aus der Sammlung seines Großvaters Werner Behning als Repros alter Postkarten oder mittels des Alt-Wilster-Kalender interessierten Heimatfreunden anbietet. Wer diese oder von den Originalnegativen gezogene Fotografien erwerben möchte, den verweisen wir auf die Seite Alt-Wilster

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1902 - Marktstraße (spätere Op de Göten) (Ex)

1902 Marktstraße (spätere Op de Göten)
Die Straße ‚Op de Göten“ hieß früher Marktstraße, denn mit Op de Göten wurde seinerzeit nur der Bereich auf der Brücke über den Stadtarm der Wilsterau bezeichnet, wo sich das vom Marktplatz abfließende Regenwasser in die Au ergoß.
Vorne links das Alte Rathaus mit dem davor stehenden Alten Balkenhaus (es wurde leider 1960 beseitigt); in Bildmitte die St. Bartholomäuskirche.
An der Ecke der Einmündung zum Marktplatz steht hinten rechts noch der Vorgängerbau des 1912/13 erbauten Geschäftshauses von J.P.T. Andersen; davor das 1896 mit einer aufwendigen Klinker-Fassade errichteten Gebäude der "Adler" Drogerie Meyer.
Davor das Gebäude des Gasthauses "Holsteinisches Haus", vor welchem eine vom hoch gelegenen Markt eine Rampe zur Wilsterau herunter führte.
Rechts von der Personengruppe ist das Geländer der Brücke über die Wilsterau zu erkennen, welche hier die Straße unterquert und seinerzeit mit ihrem Stadtarm noch die gesamte Stadt durchfloß. Der Verlauf des Flusses gab von Beginn der Entwicklung der Stadt Wilster an die heute noch vorhandene Linienführung der Straßen Lange Reihe, Kohlmarkt und Klosterhof, Deichstraße und Schmiedestraße vor.
Vorne ganz rechts das Geschäftshaus des Uhrmachers Mohr, an dessen Platz heute das von den Wilsteranern "Roter Elefant" genannte Gebäude steht.

Bildrechte: Carl Kuskop, Wilster
Anmerkung: Die Ansichtskarte befindet sich in einer externen Sammlung

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1900 - Marktstraße (spätere Op de Göten), Altes Rathaus, Markt, Kirche b (SF)

1900 Marktstraße (heutige Op de Göten), Altes Rathaus, Markt, Kirche
In der Vergangenheit hieß die Straße „Op de Göten“ Marktstraße, denn im Alten Rathaus und davor fanden in früheren Zeiten die Markttage statt, weil bis zum Jahre 1604 der Friedhof der Stadt um die Kirche herum lag; dieser wurde danach auf das Gelände des heutigen Stadtparks verlegt (bis 1859, in Einzelfällen auch länger.
Göten (von Gießen) wurde nur die zur Wilsterau führende Rampe (im Bild rechts) genannt, über die sich das vom erhöhten Kirchplatz abfließende Regenwasser ergoß - die Brücke über die Wilsterau war daher op de Göten (über der Gosse).

Bildrechte: M. Glückstadt & Münden, Hamburg
Anmerkung: Die gegenüber der vom Verlag Karl Kuskop herausgegebenen und in Beschriftung und Bildausschnitt leicht abweichende Variante der Ansichtskarte befindet sich in der Sammlung Udo Urban, Wilster

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1900 - Marktstraße (spätere Op de Göten) mit dem Wilster-Marsch-Haus (SF)

1900 Marktstraße (spätere Op de Göten) mit dem Wilster-Marsch-Haus
Blick von Am Markt in die Marktstraße.
Vor dem Hotel Wilster-Marsch-Haus an der Einmündung der Deichstraße in den Marktplatz stehen mehrere Gendarmen mit Pickelhaube und Säbel.
Auf der Marktstraße (der späteren Op de Göten) haben es sich vor dem seitlichen Eingang des Hotels einige Gäste auf Stühlen bequem gemacht.
Links ist im Anschnitt das einige Jahre später für einen Neubau abgerissene Haus von J.P.T. Andersen erkennbar.
Gut erkennbar ist das Gefälle vom Markt zur Wilsterau, die hinten beim Alten Rathaus die Straße unterquert.
Ganz im Hintergrund bereits Häuser in der Schmiedestraße; das für die Westbank errichtete Gebäude mit der dem Alten Rathaus nachempfundenen Fachwerk-Fassade steht noch nicht.

Bildrechte: M. Glückstadt & Münden, Hamburg
Anmerkung: Die beiden in ihrer Aufmachung gegenüber der bereits vorgestellten Ansichtskarte mit identischem Motiv leicht veränderten Varianten befindet sich in der Sammlung Udo Urban, Wilster

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1900 - Marktstraße (spätere Op de Göten) mit dem Wilster-Marsch-Haus b (SF)

1900 Marktstraße (spätere Op de Göten) mit dem Wilster-Marsch-Haus
Blick von Am Markt in die Marktstraße.
Vor dem Hotel Wilster-Marsch-Haus an der Einmündung der Deichstraße in den Marktplatz stehen mehrere Gendarmen mit Pickelhaube und Säbel.
Auf der Marktstraße (der späteren Op de Göten) haben es sich vor dem seitlichen Eingang des Hotels einige Gäste auf Stühlen bequem gemacht.
Links im Anschnitt das wenige Jahre später für einen Neubau abgerissene Haus von J.P.T. Andersen.
Gut erkennbar ist das Gefälle vom Markt zur Wilsterau, die hinten beim Alten Rathaus die Straße unterquert.
Ganz im Hintergrund bereits Häuser in der Schmiedestraße; das für die Westbank errichtete Gebäude mit der dem Alten Rathaus nachempfundenen Fachwerk-Fassade steht noch nicht.

Bildrechte: M. Glückstadt & Münden, Hamburg
Anmerkung:Die etwa drei Jahre nach der schwarz-weiß Version verausgabte kolorierte Fassung der Ansichtskarte befindet sich in der Sammlung Ingrid Schröder, Burg in Dithmarschen

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1900 - Blick vom Kirchturm auf die Marktstraße (spätere Op de Göten), Wilsterau

1900 Blick vom Kirchturm auf die Marktstraße (spätere Op de Göten) und die Wilsterau. Hinten die Einmündung der Marktstraße in die Schmiedestraße.
Rechts im Vordergrund ist das an der Ecke zur Deichstraße (ehemalige Kehdinger Straße) stehende Hotel „Wilstermarsch Haus“ zu erkennen.
Vor dem 1585 im Renaissance-Stil erbauten Alten Rathaus ist die Brücke über die Wilsterau zu erkennen, bei der sich das über eine lange vom Marktplatz herab führende Rampe das Niederschlagswasser vom hoch gelegenen Marktplatz in die Wilsterau ergoß. Die Brücke hieß daher Op de Göten (Über der Gosse); sie gab später der gesamten Straße ihren Namen.
Vor der Brücke befährt ein Kahnfahrer den schmalen Wasserlauf (sh. Ausschnittsvergrößerung Bild 2).
Im Hintergrund an der Schmiedestraße steht noch das Gebäude, an dessen Stelle 1913 die Westholsteinische Bank errichtet wurde.
Vorne links ist das Dach des Vorgängerbaues der Färberei von J.P.T. Andersen zu erkennen, der hier 1912/13 sein imposantes Geschäftshaus errichten ließ. Dahinter ist der Turmgiebel des 1896 errichteten prächtigen Gebäude der Drogerie Meyer mit seiner aufwendigen Klinker-Fassade zu erkennen; der Turmgiebel ist heute leider beseitigt.

Bildrechte: Knackstedt & Näther, Hamburg

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1864 - Marktstraße spätere Op de Göten, Kirche St. Bartholomäus b

1865 Marktstraße - jetzige Op de Göten, Kirche St. Bartholomäus
Es handelt sich um eine nach 1905 gefertigte Privat-Ansichtskarte unter Verwendung einer um 1865 entstandenen Aufnahme!
Die heutige Straße Op de Göten führte früher den Namen Marktstraße, denn vor und im (!!!) Alten Rathaus fanden in früheren Zeiten die Markttage statt, denn der Platz um die Kirche herum wurde als Friedhof genutzt.
Das Geländer der über den Stadtarm der Wilsterau (den hier ursprünglichen Verlauf dieses den Begründungszusammenhang der Stadt und ihren Namen [Wilstera] erklärenden Flusses) führenden Brücke ist gut zu erkennen. Das Gewässer wurde leider ca. 1953 verfüllt.
Links das 1585 erbaute "Alte Rathaus",
am Markt die in den Jahren den Jahren 1775 bis 1780 errichtete Kirche St. Bartholomäus.
Vor dem Gasthaus (das große Gebäude rechts) „Holsteinisches Haus“ (es war später langjähriges Vereinslokal des SV Alemannia 04) führte eine breite rampenartige Treppe herunter zur Wilsterau. Über diese Rampe floß das Niederschlagswasser vom hoch liegenden Marktplatz ab - es ergoß sich hierhin, weshalb man sich auf der Brücke "über der Gosse", also "op de Göten" befand. Den Namen erhielt später die gesamte zuvor Marktstraße genannte Straße.

Bildrechte: Hans-Peter Mohr, Wilster

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1907 - Marktstraße, Altes Rathaus ,St. Bartholomäus Kirche b

1907 Altes Rathaus an der Marktstraße (spätere Op de Göten).
Im Vordergrund steht links der Straße das 1585 auf der sogenannten „Neuen Seite“ der Wilsterau im Renaissance-Stil errichtete Alte Rathaus. Es war Ersatz für seinen 1545 auf dem gegenüber liegenden Ufer erbauten und bald baufällig gewordenen Vorgänger. Links neben dem Alten Rathaus steht das 1960 leider abgebrochene Alte Balkenhaus.
In der Vergangenheit (bis 1930) führte die Straße „Op de Göten“ den Namen Marktstraße, denn im Alten Rathaus und davor fanden früher die Markttage statt, weil der heutige Marktplatz nicht zur Verfügung stand. Göten (von Gießen, Gosse) wurde nur die zur Wilsterau in Form einer „Eselstreppe“ (im Bild rechts hinter dem Geländer) führende Rampe genannt, über die sich das vom erhöhten Kirchplatz abfließende Regenwasser in die Wilsterau ergoß. Die Brücke über die Wilsterau war demnach „op de Göten“ (über der Gosse) und gab später der gesamten Straße den Namen. Das Geländer der Brücke war an der Rampe entlang weiter Richtung Markt verlängert.
Am Markt ist die in den Jahren 1775 bis 1780 erbaute Kirche St. Bartholomäus von hohen Kastanienbäumen umstanden.
An der Ecke zum Markt steht noch das Vorgängergebäude des heute noch vorhandenen und 1912/13 erbauten Geschäftshaus von J.P.T.Andersen.
Davor mit dem über zwei Geschosse reichenden Erker das 1896 erbaute Gebäude der "Adler Drogerie" Meyer.
Vor der damaligen Gaststätte "Holsteinisches Haus von Johannes "Hanne" Holm ist die lange Zeit davor vorhanden gewesene hölzerne Veranda noch nicht erbaut.
Ganz vorne rechts ist im Anschnitt das 1983 abgebrochene Wohn- und Geschäftshaus des Goldschmiedes Johannes Mohr zu erkennen.

Bildrechte: Carl Kuskop, Wilster

Anmerkung: Es handelt sich um die kolorierte Version einer hier gleichfalls vorgestellten schwarzweißen Ausgabe dieser Ansichtskarte

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1900 - Marktstraße (spätere Op de Göten) mit dem Wilster-Marsch-Haus a

1900 Marktstraße (spätere Op de Göten) mit dem Wilster-Marsch-Haus
Blick von Am Markt in die Marktstraße.
Vor dem Hotel Wilster-Marsch-Haus an der Einmündung der Deichstraße in den Marktplatz stehen mehrere Gendarmen mit Pickelhaube und Säbel.
Auf der Marktstraße (der späteren Op de Göten) haben es sich vor dem seitlichen Eingang des Hotels einige Gäste auf Stühlen bequem gemacht.
Links im Anschnitt das wenige Jahre später für einen Neubau abgerissene Haus von J.P.T. Andersen.
Gut erkennbar ist das Gefälle vom Markt zur Wilsterau, die hinten beim Alten Rathaus die Straße unterquert.
Ganz im Hintergrund bereits Häuser in der Schmiedestraße; das für die Westbank errichtete Gebäude mit der dem Alten Rathaus nachempfundenen Fachwerk-Fassade steht noch nicht.

Bildrechte: M. Glückstadt & Münden, Hamburg

Anmerkung: Eine kolorierte Fassung der Ansichtskarte wurde etwa drei Jahre später aufgelegt

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1899 - Marktstraße (spätere Op de Göten), Altes Rathaus, Markt, Kirche St. Bartholomäus

1899 Marktstraße (spätere Op de Göten), Altes Rathaus, Markt, Kirche
Die Straße Op de Göten hieß früher Marktstraße.
Vor und auch im Alten Rathaus (in dem großen Raum im Erdgeschoß) wurden nämlich in früherer Zeit die Markttage durchgeführt.
Parallel zur Straße führte vor der dem Alten Rathaus gegenüber liegenden Häuserzeile jenseits der Brücke - vor dem Gasthof "Holsteinisches Haus" - eine breite flache Rampe zur Wilsterau herunter. Über diese Rampe flossen die Niederschläge von dem hoch gelegenen Platz an der Kirche ab. Die Brücke über die Wilsterau am Alten Rathaus lag daher über der Gosse, weshalb sie auch Op de Göten (Über der Gosse) hieß; später erhielt die gesamte Straße diesen Namen.

Bildrechte: Friedrich Schlüter, Wilster

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1900 - Blick vom Kirchturm auf die Marktstraße (spätere Op de Göten) (Ex)

1900 Blick vom Kirchturm auf die Marktstraße (spätere Op de Göten)
Rechts ist das Dach des an der Ecke zur Deichstraße (ehemalige Kehdinger Straße) stehenden Hotel „Wilstermarsch Haus“ zu erkennen.
Links vor den Häusern der Marktstraße gut erkennbar ist die lange zur Wilsterau herab führende Rampe, über die sich das Niederschlagswasser vom hoch gelegenen Marktplatz in die Wilsterau ergoß. Die Brücke hieß daher Op de Göten; sie gab später der gesamten Straße ihren Namen.
Im Hintergrund an der Schmiedestraße steht noch das Gebäude, an dessen Stelle 1913 die Westholsteinische Bank errichtet wurde.
Vorne links steht noch der Vorgängerbau von J.P.T. Andersen, der hier 1912/13 sein imposantes Geschäftshaus errichten ließ. Dahinter das 1896 errichtete prächtige Gebäude der Drogerie Meyer mit seiner aufwendigen Klinker-Fassade und dem Turm-Giebel

Bildrechte: Knackstedt & Näther, Hamburg
Anmerkung: Die Ansichtskarte befindet sich in einer externen Sammlung.

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1905 - Blick vom Kirchturm auf die Marktstraße (spätere Op de Göten)

1900 Blick vom Kirchturm auf die Marktstraße (spätere Op de Göten)
und auf die rechts vom Marktplatz abgehende Deichstraße (ehemalige Kehdinger Straße), an deren Ecke das Hotel „Wilstermarsch Haus“ steht.
Links vor den Häusern der Marktstraße gut erkennbar ist die lange zur Wilsterau herab führende Rampe, über die sich das Niederschlagswasser vom hoch gelegenen Marktplatz in die Wilsterau ergoß. Die Brücke hieß daher Op de Göten; sie gab später der gesamten Straße ihren Namen.
Im Hintergrund an der Schmiedestraße steht noch das Gebäude, an dessen Stelle 1913 die Westholsteinische Bank errichtet wurde.
Vorne links steht noch der Vorgängerbau von J.P.T. Andersen, der hier 1912/13 sein imposantes Geschäftshaus errichten ließ.

Bildrechte: Karl Kuskop, Wilster

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1914 - Marktstraße - die spätere Op de Göten a

1914 Marktstraße - die spätere "Op de Göten"
In der Vergangenheit hieß die Straße „Op de Göten“ Marktstraße, denn im Alten Rathaus und davor fanden in früherer Zeit die Markttage statt.
Der Platz um die Kirche war dafür nicht nutzbar, weil bis zum Jahre 1604 der Friedhof der Stadt um die Kirche herum lag; der Friedhof wurde danach auf das Gelände des heutigen Stadtparks verlegt (bis 1859, in Einzelfällen auch länger.
Auf der Straße ist ein Lastenträger unterwegs, der mit einer Tracht (keine Kleidung, sondern ein Querholz, ausgehöhlt für die Schulter und den Hals; an jedem Ende war ein Trageseil mit Haken befestigt) zwei große Kübel trägt. Die "Tracht" wurde auch bezeichnet als Dracht oder Tragjoch.

Bildrechte: Carl Kuskop, Wilster

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