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1989 - Altes Rathaus - Saal im Erdgeschoss

1989 Altes Rathaus - Saal im Erdgeschoss
Der Saal im Erdgeschoss des 1585 im Stil der Renaissance errichteten repräsentativen Alten Rathaus wurde in der Vergangenheit in vielfältiger Weise unterschiedlich genutzt. So wurden in vergangenen Jahrhunderten in dem Raum die Markttage abgehalten; im Zeitraum zwischen den beiden Weltkriegen war hier die Stadtkasse der Stadt Wilster untergebracht.
Die Treppe führt in das Obergeschoß zu dem dort befindlichen großen Saal mit der Bibliothek und zur Gerichtsstube.
Das wunderschöne und historisch bedeutsame Gebäude verlangt der Stadt Wilster immer große Anstrengungen zu seiner Erhaltung ab. Seit 2011 wird die Stadt bei den Bemühungen um die Erhaltung ihrer baugeschichtlich bedeutsamen ehemaligen Rathäuser (Altes Rathaus und Neues Rathaus bzw. Palais Doos) tatkräftig unterstützt von Bürgern, die sich im Förderverein Historische Rathäuser in Wilster engagieren. Die Mitgliedschaft in diesem gemeinnützigen Verein kann allen Freunden der Stadt Wilster nachhaltig empfohlen werden! Ein Besuch auf der Internetpräsenz des Vereins (bitte vorstehenden Fettdruck anklicken) bringt viele hoch interessante weitere Informationen zu diesen Bauwerken.

Bildrechte: Landesamt Denkmalschutz Schleswig-Holstein
Quelle: Bildarchiv Foto Marburg

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1930 - Altes Balkenhaus und Altes Rathaus

1930 Altes Balkenhaus und Altes Rathaus an der Op de Göten (damalige Marktstraße).
Das Alte Balkenhaus an der Ecke zur Schmiedestraße bildete mit dem Alten Rathaus und dem dahinter liegenden „Alten Speicher“ ein harmonisches und das Stadtbild prägendes Ensemble. Sein Fachwerk stand in gelungener Harmonie zum „Alten Rathauses“. Besonders auffällig war seine im Untergeschoß zurückspringende Ecke.
In dem Gebäude war nach dem II. Weltkrieg und bis zur Errichtung eines Neubaues an der Straße Am Steindamm das Polizei-Revier Wilster untergebracht.
Leider versäumten in Wilsters Stadtvertreter und Verwaltung die Erhaltung des Alten Balkenhauses. Eine den Bestand erhaltende Sanierung des baugeschichtlich interessanten und das Stadtbild prägenden Gebäudes wurde nicht verfolgt. Der Begriff Bestandssanierung war weitgehend unbekannt, schon gar nicht wurde er bedacht.
Das Alte Rathaus von 1585 hingegen wurde erhalten.
Die Stadt Wilster wird in ihrem Bemühen um die Erhaltung ihrer baugeschichtlich bedeutsamen ehemaligen Rathäuser (Altes Rathaus und Neues Rathaus bzw. Palais Doos) seit 2011 tatkräftig unterstützt von Bürgern, die sich im Förderverein Historische Rathäuser in Wilster engagieren. Die Mitgliedschaft in diesem gemeinnützigen Verein kann allen Freunden der Stadt Wilster nachhaltig empfohlen werden! Ein Besuch auf der Internetpräsenz des Vereins (bitte vorstehenden Fettdruck anklicken) bringt viele hoch interessante weitere Informationen zu diesen Bauwerken.

Bildrechte: nicht bekannt
Quelle: Bildarchiv Foto Marburg

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1955 - Altes Balkenhaus und Altes Rathaus

1957 Altes Balkenhaus und Altes Rathaus
Das Alte Balkenhaus an der Ecke zur Schmiedestraße bildete mit dem Alten Rathaus und dem dahinter liegenden „Alten Speicher“ ein harmonisches und das Stadtbild prägendes Ensemble. Sein Fachwerk stand in gelungener Harmonie zum „Alten Rathauses“. Besonders auffällig war seine im Untergeschoß zurückspringende Ecke.
In dem Gebäude war nach dem II. Weltkrieg und bis zur Errichtung eines Neubaues an der Straße Am Steindamm das Polizei-Revier Wilster untergebracht.
Leider versäumten in Wilsters Stadtvertreter und Verwaltung die Erhaltung des Alten Balkenhauses. Eine den Bestand erhaltende Sanierung des baugeschichtlich interessanten und das Stadtbild prägenden Gebäudes wurde nicht verfolgt. Der Begriff Bestandssanierung war weitgehend unbekannt, schon gar nicht wurde er bedacht.
Das Alte Rathaus hingegen wurde erhalten.
Die Stadt Wilster wird in ihrem Bemühen um die Erhaltung ihrer baugeschichtlich bedeutsamen ehemaligen Rathäuser (Altes Rathaus und Neues Rathaus bzw. Palais Doos) seit 2011 tatkräftig unterstützt von Bürgern, die sich im Förderverein Historische Rathäuser in Wilster engagieren. Die Mitgliedschaft in diesem gemeinnützigen Verein kann allen Freunden der Stadt Wilster nachhaltig empfohlen werden! Ein Besuch auf der Internetpräsenz des Vereins (bitte vorstehenden Fettdruck anklicken) bringt viele hoch interessante weitere Informationen zu diesen Bauwerken.

Bildrechte: Landesamt Denkmalschutz Schleswig-Holstein
Quelle: Bildarchiv Foto Marburg

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1910 - Marktstraße - Altes Rathaus, Altes Balkenhaus, Westholsteinische Bank

1910 Marktstraße (Op de Göten) - Altes Rathaus, Altes Balkenhaus, Westholsteinische Bank
Blick von der Kreuzung mit der Wilsterau (Brücke Op de Göten) auf die Einmündung der damaligen Marktstraße in die Schmiedestraße.
Rechts das Alte Rathaus, 1585 im Stil der Renaissance errichtet, in einem Zustand des Verfalls (es wurde 1914 saniert). Professor Haupt aus Hannover konnte 1912 glücklicherweise die Städtischen Gremien davon überzeugen, daß sich die Wiederherstellung des Baudenkmals lohnen werde. Aus heutiger Sicht ist eine andere Aussage und Entscheidung unvorstellbar!
Auch heute noch erfordern die Erhaltung und Unterhaltung der wundervollen Baudenkmäler Altes Rathaus und Doos´sches Palais der Stadt Wilster immer wieder erhebliche Anstrengungen ab, welche sie vor Probleme stellen. Seit dem Jahr 2011 wird die Stadt in ihrem Bemühen von dem Förderverein Historische Rathäuser in Wilster unterstützt. Dieser Verein kann allen mit Wilster und der Wilstermarsch verbundenen Heimatfreunden nur empfohlen werden!
Neben dem Alten Rathaus das 1960 leider beseitigte Alte Balkenhaus, dessen Erhaltung unverständlicher Weise nicht bedacht wurde! Es hätte sich zumindest angeboten, dieses uralte Wilsteraner Bürgerhaus an anderer Stelle wieder aufzubauen und so für die Nachwelt zu erhalten. Statt dessen wurde es ersatzlos einer Abflachung der Kurve zur Schmiedestraße geopfert.
An der Schmiedestraße das gelungen dem historischen Bauensemble nachempfundene und erst 1909 errichtete Gebäude der Westholsteinischen Bank (es handelt sich bei der Aufnahme um eine der ersten Fotografien von dem Gebäude).
Die Fachzeitschrift DEUTSCHE BAUKUNST – Nr. 13 - 31. März 1912 - 11. Jahrgang berichtete umfassend über den Neubau. Der mit Bauzeichnungen und Fotos versehene Artikel kann in der unten aufrufbaren Datei nachgelesen werden.

Bildrechte: Carl Kuskop, Wilster

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1922 - Altes Rathaus - Saal im Obergeschoß

1922 Saal im Obergeschoß im Alten Rathaus
In dem 1585 im Stil der Renaissance errichteten repräsentativen Alten Rathaus fanden im Zeitraum der Aufnahme (1922) in dem großen Saal im Obergeschoß des Gebäudes die Sitzungen der Ratsversammlung der Stadt Wilster statt.
Hier tagte in früherer Zeit auch Hein von Holten (geboren 24.03.1694, gestorben 06.08.1785), der von 11.03.1760 bis 06.08.1785 das Amt des Bürgermeisters von Wilster ausübte.
Die Tür links führt zur Gerichtsstube.

Bildrechte: Urheberrecht ist nicht verzeichnet; mit Sicherheit aber wohl Werner Behning, Wilster, von dem ich den Abzug erhielt

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1963 - Altes Rathaus, Neues Rathaus, Op de Göten, Gehöft

1963 Altes Rathaus, Neues Rathaus, Op de Göten, Gehöft
o.l. Straße Op de Göten mit Altes Rathaus und Blick auf die Kirche.
o.m. Bürgermeister Garten und Neues Rathaus (Rückseite).
o.r. Neues Rathaus, Gasthaus „Dithmarscher Hof“.
u.l. Einmündung der Op de Göten in den Marktplatz sowie dessen westliche Häuserzeile.
u.m. Wappen (Blasonierung: Geteilt von Rot und Blau. Oben ein silbernes Nesselblatt, belegt mit einem von Silber und Rot geteilten Schildchen, unten schwimmend auf silbernen Wellen ein silberner Fisch) der Stadt Wilster.
u.r. Hof Stahl an der Straße nach Diekdorf.

Mit dem Alten Rathaus und dem Doos´schen Palais (Neues Rathaus) hat die Stadt Wilster zwei besonders großartige historische Gebäude in ihrem Eigentum. Es ist sowohl Aufgabe als auch Verdienst und Bestreben der Stadt Wilster, diese Gebäude auch für zukünftige Generationen zu erhalten! Seit dem Jahr 2011 wird die Stadt Wilster bei dieser Aufgabe tatkräftig von Bürgern unterstützt, die sich im Förderverein Historische Rathäuser in Wilster engagieren. Die Mitgliedschaft in diesem gemeinnützigen Verein kann allen Freunden der Stadt Wilster nachhaltig empfohlen werden! Ein Besuch auf der Internetpräsenz des Vereins (bitte vorstehenden Fettdruck anklicken) bringt weitere Informationen.

Bildrechte: Ferdinand Lagerbauer, Hamburg

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1989 - Bibliothek im Alten Rathaus b

1989 Bibliothek im Obergeschoß des Alten Rathaus
In dem 1585 im Renaissance-Stil errichteten repräsentativen Alte Rathaus befand sich in früheren Zeiten neben dem großen die Bibliothek aufnehmenden Saal im Obergeschoß die Gerichtsstube. Auf dem Bild 1 bzw. 2 ist rechts die prächtige Tür zur Gerichtsstube zu erkennen.
Die ohne überlebende Leibeserben gebliebene Etatsrätin Luise Charlotte Dorothea Christina Doos hatte in ihrem Testament am 15. Juni 1829 ihr Haus, das spätere Neue Rathaus nebst dem zugehörigen Garten (Bürgermeister Garten), sowie 200.000 Mark - eine für die damalige Zeit unglaublich hohe Summe - auch ihre 8.000 Bände umfassende Bibliothek ihrer Heimatstadt Wilster vermacht.
Die kostbare und heute leider nur noch in Teilen bestehende Bibliothek wird seit langer Zeit im Alten Rathaus verwahrt. Sie soll ursprünglich etwa 5.000 Werke in 10.000 Bänden umfaßt haben, von denen heute noch etwa 2.700 vorhanden sind.
Die Bibliothek ist 1967 durch die 1500 Bände umfassende Bibliothek Witt-Warstede ergänzt worden, die Gustavus F.C. Witt, Arosa in der Schweiz, der Stadt Wilster durch Vermächtnis übertragen hatte.
Hier gibt es mehr Informationen zur Bibliothek Doos
sowie zur Bibliothek Witt-Warstede

Bildrechte: Landesamt für Denkmalschutz Schleswig-Holstein
Quelle: Bildarchiv Foto Marburg

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1865 - Pastorat, Alte Wache, Altes Gasthaus, Altes Rathaus

1865 Pastorat, Alte Wache, Altes Gasthaus, Altes Rathaus
Die um 1930 verausgabte Mehrbildkarte zeigt Motive aus „Wilster vor 65 Jahren“.
oben links: Das alte Pastorat und spätere Archidiakonat an der Einmündung der Burgerstraße in den Markt.
oben rechts: Häuserzeile auf der südöstlichen Seite des Marktplatzes mit Einmündung der Straße Kohlmarkt, an welcher die „Schwan Apotheke“ zu erkennen ist.
mittig: Altes Rathaus aus dem Jahre 1585.
unten links: Die Alte Wache am Übergang der Lange Reihe und Kohlmarkt.
unten rechts: Das alte Gasthaus; das sogenannte Gasthaus (Städtisches Armenhaus und Altersheim) war im 15. Jahrhundert erbaut und ist im Jahr 1880 abgebrochen worden; es stand in der Burger Straße (etwa Hausnummern 11 und 12

Bildrechte: Hans-Peter Mohr, Wilster

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1907 - Altes Rathaus - im Zustand des Zerfalls

1907 Altes Rathaus - im Zustand des Zerfalls
Im Jahre 1907 befand sich das wunderschöne Bauwerk in einem Zustand des Zerfalls.
Das repräsentativeGebäude war 1585 im Renaissance-Stil auf der sogenannten „Neuen Seite“ der Wilsterau errichtet worden als Ersatz für den 1545 auf dem gegenüber liegenden Ufer erbauten und bald baufällig gewordenen Vorgänger.
Nachdem jedoch das ehemalige Palais Doos an die Stadt Wilster gelangte und seit 1829 als Neues Rathaus diente, war der Umgang mit dem älteren Gebäude alles andere als pfleglich und seine Nutzung unangemessen.
Es diente sogar als Gefängnis, denn in der ehemaligen Kämmmerei war Platz für zwei weibliche Gefangene geschaffen und im Saal waren sogar sechs Zellen für inhaftierte Straftäter eingerichtet worden.
Im Obergeschoß des Gebäudes war eine Wohnung eingerichtet.
Es muss als glückliche Fügung bezeichnet werden, daß praktisch im letzten Moment Professor Haupt aus Hannover die Städtischen Gremien davon überzeugen konnte, die Wiederherstellung des Baudenkmals in Angriff zu nehmen.
Heute sind die Wilsteraner mit großer Berechtigung stolz auf ihr prächtiges altes Rathaus, welches im Jahre 1585 errichtet wurde und welches als eines der schönsten Rathäuser niederdeutscher Renaissance gilt.
Die Stadt Wilster wird heute bei der Erhaltung des Bauwerkes von Bürgern unterstützt,
welche sich im Förderverein Historische Rathäuser in Wilster e.V. engagieren.

Bildrechte: nicht bekannt
Quelle: Bildarchiv Foto Marburg

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1908 - Saal im Konzerthaus an der Deichstraße

1908 Saal im "Konzerthaus" an der Deichstraße; Wappen der Stadt Wilster.
Die Gaststätte "Konzerthaus" wurde seinerzeit von H. Nottelmann betrieben. Die Gaststätte war von Beginn an immer im Eigentum der Familie Hinrich Feldmann, welcher das Haus mit dem Saal erbauen ließ. H. Feldmann starb Ende der dreißiger Jahre. Seine mit Heinrich Jacobs verheiratete Nichte Dora Feldmann übernahm mit ihrem Ehemann danach die Gaststätte.
Noch in den 1950er Jahren wurden auf der kleinen Bühne des Saales Theateraufführungen veranstaltet.
Darüber hinaus wurden unterschiedliche Veranstaltungen - u.a. Versammlungen und Tanzveranstaltungen - auf dem Saal durchgeführt. Die Gaststätte war über die Dauer vieler Jahrzehnte Versammlungslokal der Wilsteraner Sozialdemokraten.

Bildrechte: Friedrich Schlüter, Wilster

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1920 - Saal im Konzerthaus an der Deichstraße (SF)

1920 Saal im "Konzerthaus" an der Deichstraße
Die Gaststätte "Konzerthaus" wurde seinerzeit von Hinrich Feldmann betrieben. Die Gaststätte war von Beginn an immer im Besitz dieser Familie.
Hinrich Feldmann hatte das Haus mit dem Saal bauen lassen; er starb Ende der dreißiger Jahre. Seine mit Heinrich Jacobs verheiratete Nichte Dora Feldmann übernahm mit ihrem Ehemann danach die Gaststätte.
Noch in den 1950er Jahren wurden auf der kleinen Bühne des Saales Theateraufführungen veranstaltet. Darüber hinaus wurden unterschiedliche Veranstaltungen - u.a. Versammlungen und Tanzveranstaltungen - auf dem Saal durchgeführt.

Bildrechte: Friedrich Schlüter, Wilster
Die Ansichtskarte befindet sich in der Sammlung Udo Urban, Wilster

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1925 - Saal im Konzerthaus an der Deichstraße

1925 Saal im "Konzerthaus" an der Deichstraße
Die zu Zwecken der Werbung genutzte Karte wirbt mit dem Aufdruck:
Club- und Ballhaus
200 Personen passend
Gast- und Logierhaus mit Centralheizung
Telefon Nr. 176
Bes. H. Feldmann
Die Gaststätte "Konzerthaus" wurde seinerzeit von Hinrich Feldmann betrieben; die Gaststätte war von Beginn an immer im Besitz der Familie Feldmann gewesen.
Hinrich Feldmann hatte das Haus mit dem Saal bauen lassen; er starb Ende der dreißiger Jahre. Seine mit Heinrich Jacobs verheiratete Nichte Dora Feldmann übernahm mit ihrem Ehemann danach die Gaststätte.
Noch in den 1950er Jahren wurden auf der kleinen Bühne des Saales Theateraufführungen veranstaltet. Darüber hinaus wurden unterschiedliche Veranstaltungen - u.a. Versammlungen und Tanzveranstaltungen, so auch solche der Kinder Gilde Wilster - auf dem Saal durchgeführt.
Insbesondere war das Haus Versammlungsstätte des Ortsvereins Wilster der Sozialdemokraten.

Bildrechte: nicht bekannt

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1912 - Altes Rathaus - ein bauliches Kleinod im Zustand des Zerfalls

1912 Altes Rathaus - ein bauliches Kleinod im Zustand des Zerfalls
Heute sind die Wilsteraner mit großer Berechtigung stolz auf ihr prächtiges altes Rathaus, welches im Jahre 1585 errichtet wurde und welches als eines der schönsten Rathäuser niederdeutscher Renaissance gilt.
Im Jahre 1912 allerdings befand sich das wunderschöne Bauwerk in einem Zustand des Zerfalls und der Umgang mit ihm war alles andere als pfleglich.
Es diente sogar als Gefängnis, denn in der Kämmmerei war Platz für zwei weibliche Gefangene geschaffen und im Saal waren sogar sechs Zellen für inhaftierte Straftäter eingerichtet.
Offenbar posiert der Wärter mit seiner Familie vor dem Gebäude für den Photographen.
Im Obergeschoß des Alten Rathauses war seinerzeit eine Wohnung eingerichtet - so wie auch in den Jahren nach dem II.Weltkrieg für die Familie des Stadtboten Klaus Stockfleth.
Es kann als glückliche Fügung bezeichnet werden, daß damals Professor Haupt aus Hannover die Städtischen Gremien davon überzeugen konnte, die Wiederherstellung des Baudenkmals in Angriff zu nehmen.
Bild 2 zeigt das Bauwerk nach der erfolgten Sanierung, bei welcher in gelungener Weise die Vorderfront restauriert wurde.
Heute wird die Stadt Wilster bei der Erhaltung des Bauwerkes unterstützt von ihren Bürgern,
welche sich im Förderverein Historische Rathäuser in Wilster e.V. engagieren.

Bildrechte:
Bild 1: nicht bekannt
Vergleichsfoto: Ludwig Behning, Wilster
Anmerkung: Das Foto (Bild 1) wurde freundlicherweise zur Verfügung gestellt von Ralf Steffens, Luzern, Schweiz

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1959 - Altes Rathaus - beschrieben in einer Halbjahresarbeit

1959 Das Alte Rathaus
so lautete der Titel der Halbjahresarbeit, welche Joachim Treptow im Jahre 1959 als seine Abschlußarbeit an der Mittelschule Wilster schrieb.
Es war in den 1950er und 1960er Jahren eine spezielle Besonderheit der Mittelschule Wilster, jedem ihrer Abschlußschüler eine sogenannte Halbjahresarbeit abzuverlangen.
Zu einem nach eigenen Interessen gewählten Thema fertigte jeder der Schüler eine 60 bis 100 Seiten umfassende schriftliche und abschließend fest eingebundene Ausarbeitung an. Die Schüler lernten dabei, zielgerichtet, strukturiert und ausdauernd zu arbeiten. Dieses reichte von den selbst durchgeführten Recherchen an bis zur systematischen und umfassenden Abarbeitung und Darstellung des Themas; die schriftliche Darstellung wurde dabei mit Fotos, eigenen Zeichnungen und teilweise auch mit Material- und Handwerksproben illustriert.
Aus der Arbeit von Joachim Treptow erfahren wir viele bauliche Details über das Gebäude und über seine Errichtung, aber auch über seine zu verschiedenen Zeiten höchst unterschiedliche Nutzung.
Wer von den heutigen Wilsteranern weiß, daß im Untergeschoß des Alten Rathaus früher Marktage stattfanden, daß dort eine sogenannte Ratstrinkstube als Gastwirtschaftsraum eingerichtet war, daß für die Verwaltung der kleinen Stadt Gerichtsstube und Kämmerer-Stube ausreichten, daß der obere Saal für Festlichkeiten genutzt wurde.
Wem ist bekannt, daß vor etwa 100 Jahren das Gebäude als Gefängnis genutzt wurde, wobei die Kämmerer-Stube Platz für zwei weibliche Gefangene bot, während im Saal insgesamt sechs Zellen eingerichtet worden waren.

Es ist sehr erstaunlich, mit welcher Akribie seinerzeit die Schüler ihre Halbjahresarbeit gestalteten.

Bildrechte: Joachim Treptow
Die nur im Original vorliegende Halbjahresarbeit "Das Alte Rathaus" wurde freundlicherweise von Joachim Treptow zur Einsichtnahme überlassen.

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1910 - Altes Balkenhaus und Altes Rathaus

1910 Altes Balkenhaus und Altes Rathaus
Blick von der Schmiedestraße in die Markt Straße (heutige Op de Göten).
Das links stehende Alte Balkenhaus (in ihm war nach dem II. Weltkrieg das Polizei-Revier untergebracht), stand an der Ecke Schmiedestraße/Op de Göten.
Das Haus bildete mit dem Alten Rathaus und dem dahinter liegenden „Alten Speicher“ ein harmonisches und das Stadtbild prägende Ensemble; sein Fachwerk mit dem vorkragenden Obergeschoß nahm in gelungener Harmonie Elemente des „Alten Rathauses“ auf.
Leider versäumten Wilsters Stadtväter die Erhaltung dieses schönen Gebäudes, welches 1960 abgebrochen wurde.
Es hätte sich zumindest angeboten, dieses uralte Wilsteraner Bürgerhaus an anderer Stelle wieder aufzubauen und so für die Nachwelt zu erhalten. Statt dessen wurde es 1960 ersatzlos einer Abflachung der Kurve zur Schmiedestraße geopfert.
So reihte sich auch Wilster in die Reihe der Städte und Orte ein, in denen Unverstand und Gleichgültigkeit dem Stadtbild ähnliche Wunden schlug wie zuvor in den großen Städten die Bombenangriffe im II. Weltkrieg.
Das Alte Rathaus aus dem Jahre 1585 zeigt sich auf dem Foto noch in dem Zustand vor dem in den Jahren 1914 - 1919 vorgenommenen rekonstruierenden Umbau.

Bildrechte: nicht bekannt
Quelle: Bildarchiv Foto Marburg

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1951 - Altes Rathaus an der Op de Göten

1951 Die Straße „Op de Göten“ und das Alte Rathaus.
Das Alte Rathaus der Stadt Wilster ist eines der schönsten Renaissance-Bauten in Schleswig-Holstein!
Das alte Gebäude fordert immer wieder der kleinen Stadt Wilster ganz erhebliche finanzielle Anstrengungen ab.
Um die Stadt Wilster dabei zu unterstützen, ihre wundervollen historischen Rathäuser - Altes Rathaus und Neues Rathaus - für die Nachwelt zu erhalten, wurde von engagierten Bürgern im Jahr 2011 der Förderverein "Historische Rathäuser in Wilster" gegründet. Alle mit Wilster verbundenen Heimatfreunde sind herzlich aufgefordert, diesen Verein zu unterstützen. Der Jahresbeitrag ist sehr moderat! Nähere Informationen und auch ein herunterladbarer Aufnahmeantrag finden sich bei den weitergehenden Informationen zum
Förderverein "Historische Rathäuser in Wilster" (bitte anklicken!).
In dem links neben dem Alten Rathaus stehenden sogenannten Balkenhaus war nach dem II. Weltkrieg das Polizei-Revier untergebracht; das schöne Fachwerk-Gebäude bildete mit dem Alten Rathaus und dem dahinter liegenden „Alten Speicher“ ein harmonisches und stadtbildprägendes Ensemble. Leider fiel das schöne Gebäude 1960 einer Kurvenabflachung der Straße zum Opfer.
Das wunderschöne Alte Rathaus war im Jahre 1585 im Stil der Renaissance errichtet worden auf der sogenannten „Neuen Seite“ als Nachfolger seines auf dem gegenüber liegenden Ufer der Wilsterau auf der „Alten Seite“ gelegenen und wegen Baufälligkeit abgebrochenen Vorgängers.
Einer der im Alten Rathaus tätig gewesenen Bürgermeister war Heinrich von Holten (* 24.03.1694, † 06.08.1785); zunächst von 14.07.1750 bis 11.03.1760 als 2. Bürgermeister, danach ein viertel Jahrhundert lang bis zu seinem Tode am 06.08.1785 als 1. Bürgermeister - also insgesamt über 35 Jahre.
Interessant ist, daß die Ansichtskarte erst 50 Jahre nach ihrem Erscheinen postalisch verwendet wurde!

Bildrechte: Verlag Carl Kuskop, Wilster

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1951 - Altes Rathaus und Westholsteinische Bank in der Stadt Wilster

1951 Altes Rathaus und Westholsteinische Bank
Links: das in der Schmiedestraße stehende Gebäude der „Westholsteinische Bank“; es wurde auf dem Standort eines abgebrochenen Gebäudes im Jahr 1909 neu errichtet. Die Fassadengestaltung mit dem schönen Fachwerk orientierte sich an dem historischen Alten Rathaus und dem alten Balkenhaus – letzteres wurde 1960 ersatzlos abgebrochen. Rechts davon in dem kleinen Gebäude mit dem Blendgiebel das Hutgeschäft von Karl Buron.
Rechts: Das historische „Alte Rathaus“, welches im Jahre 1585 im Stil der Renaissance auf der sogenannten Neuen Seite, dem südlich der Wilsterau liegenden Quartier der Stadt Wilster, errichtet wurde. Das Gebäude gilt als eines der schönsten Renaissance-Bauten Schleswig-Holsteins.
Die Stadt Wilster muß immer wieder - so auch gegenwärtig - ganz erhebliche Anstrengungen aufbringen, um ihre wundervollen historischen Rathäuser - Altes Rathaus und Neues Rathaus - für die Nachwelt zu erhalten. Seit dem Jahre 2011 wird sie in diesem Bemühen vom Förderverein "Historische Rathäuser in Wilster" unterstützt. Alle mit Wilster verbundenen Heimatfreunde sind herzlich aufgefordert, diesen Verein zu unterstützen. Der Jahresbeitrag ist sehr moderat! Nähere Informationen und auch ein herunterladbarer Aufnahmeantrag finden sich bei den weitergehenden Informationen zum
Förderverein "Historische Rathäuser in Wilster" (bitte anklicken!).

Bildrechte: Carl Kuskop, Wilster

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1975 - Altes Rathaus, Bürgermeister Garten, Neues Rathaus, Schulzentrum, Wilsterau

1975 Mehrbildkarte - Altes Rathaus, Bürgermeister Garten, Neues Rathaus, Schulzentrum, Wilsterau
oben links: Altes Rathaus
oben mittig: Bürgermeister Garten
oben rechts: Neues Rathaus - Palais Doos
unten links: Schulzentrum
unten mittig: Schöpfmühle in Honigfleth
unten rechts: Wilsterau in Rumfleth

Bildrechte: Verlag Schöning & Co + Gebrüder Schmidt, Lübeck
Reg. mein-wilster: 1977 AK

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1922 - Altes Rathaus - Gerichtstür

1922 Gerichtstür zur Gerichtsstube im Alten Rathaus
In dem 1585 im Renaissance-Stil errichteten repräsentativen Alte Rathaus befand sich in früheren Zeiten neben dem großen Saal im Obergeschoß die Gerichtsstube.
Die abgebildete aufwendig gearbeitete prunkvolle Tür führt vom Saal zur Gerichtsstube. Wie oft mag wohl der im Jahre 1667 zum Gerichtsboten ernannte Wilsteraner Schmied (faber ferrarius) Hein von Holten (geboren etwa 1645 in Oberndorf a.d. Oste, gestorben 18.07.1716 in Wilster) diese Tür durchschritten haben?

Bildrechte: Das Foto stammt aus der Sammlung Werner Behning, Wilster, von dem ich auch den Abzug erhielt

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1922 - Altes Rathaus - Saal

1922 Saal im Alten Rathaus
In dem 1585 im Stil der Renaissance errichteten repräsentativen Alten Rathaus war zum Zeitpunkt der Aufnahme in dem großen Raum im Erdgeschoß die Stadtkasse der Stadt Wilster untergebracht.
Die Darstellungen an den Wänden zeigen eine Entwässerungsmühle (Kokermühle) sowie Szenen aus den Gewerben der Gerber und Brauer.
In vergangenen Jahrhunderten wurden in dem Raum die Markttage abgehalten.

Bildrechte: Urheberrecht ist nicht verzeichnet; vermutlich Werner Behning, Wilster, von dem ich den Abzug erhielt.

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1933 - Panorama Bild, Altes Rathaus, Kirche, Schmiedestraße, Stadtpark; Wilsterau

1933 Panorama Bild, Altes Rathaus, Kirche, Schmiedestraße, Stadtpark; Wilsterau
Mehrbildkarte
Besonders beeindruckt diese AK durch das breite Panorama Bild, welches offenbar vom Dach des Falk´schen Geschäftshauses in der Neustadt aufgenommen wurde. Das Foto ist offenbar 1933 aufgenommen worden, denn die in Bildmitte sichtbare Tischlerwerkstatt des Tischlermeisters Heinrich von Holdt an der Wilsterau gegenüber dem Rosengarten wurde 1932 errichtet, während das auf der anderen Straßenseite hier sichtbare Haus 1934 durch den Neubau der Bavaria und St. Pauli Brauerei ersetzt wurde.
oben außen: Altes Rathaus und altes Balkenhaus
oben mittig: Marktplatz mit der St. Bartholomäus Kirche
zentral: Panorama
unten links: Trichter
unten mittig: Denkmal im Stadtpark
unten rechts: Schmiedestraße mit dem Hudemann´schen Haus

Bildrechte: Carl Kuskop, Wilster

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1960 - Op de Göten, Altes Rathaus und Altes Balkenhaus, Kirche St. Bartholomäus

1960 Op de Göten, Altes Rathaus und Altes Balkenhaus, Kirche St. Bartholomäus
Blick von der Schmiedestraße durch die Op de Göten zum Markt.
Rechts vor der hölzernen Veranda des heute nicht mehr bestehenden Gasthofes "Holsteinisches Haus" von "Hanne" Johannes Holm steht eine Besuchergruppe.
Ganz links das Alte Balkenhaus (in ihm war nach dem II. Weltkrieg und bis zum Zeitpunkt der Aufnahme das Polizei-Revier Wilster untergebracht) an der Ecke Schmiedestraße/Op de Göten. Es bildete mit dem Alten Rathaus und dem dahinter liegenden „Alten Speicher“ ein harmonisches und das Stadtbild prägende Ensemble; sein Fachwerk mit dem vorkragenden Obergeschoß nahm in gelungener Harmonie Elemente des „Alten Rathauses“ auf.
Leider versäumten Wilsters Stadtväter die Erhaltung dieses schönen Gebäudes, welches kurz nach der Aufnahme 1960 abgebrochen wurde.
Es hätte sich zumindest angeboten, dieses uralte Wilsteraner Bürgerhaus an anderer Stelle wieder aufzubauen und so für die Nachwelt zu erhalten. Statt dessen wurde es 1960 ersatzlos einer Abflachung der Kurve zur Schmiedestraße geopfert.
So reihte sich auch Wilster in die Reihe der Städte und Orte ein, in denen Unverstand und Ignoranz dem Stadtbild ähnliche Wunden schlug wie zuvor die Bombenangriffe im II. Weltkrieg.
Es ist sehr zu wünschen, dass sich der in den letzten Jahren zunehmend auch in Wilster zeigende sensibler werdende Umgang mit alter Bausubstanz fortsetzt.

Bildrechte: nicht bekannt

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1966 - Gasthaus Altes Fährhaus in Wewelsfleth

1966 Gasthaus Altes Fährhaus
Die Gastwirtschaft "Altes Fährhaus" in Wewelsfleth stand direkt gegenüber der Zufahrt zur Fähre über die Stör; die Fähre wurde bekanntlich im Zusammenhang mit der über das Stör-Sperrwerk führenden Straßenverbindung der B 431 unrentabel und daher 1980 eingestellt.
Das links von dem Gebäude in dessen unmittelbarer Nachbarschaft betriebene "Neue Fährhaus" bewirkte für den historischen Betrieb eine erhebliche Konkurrenz.
Bild 1: giebelständige Straßenfront des historischen Gebäudes "Altes Fährhaus".
Bild 2: Gastraum im Alten Fährhaus
Bild 3: Der unmittelbar an der Zuwegung zur Fährstelle Wewelsfleth gelegene Biergarten auf der dem Gasthaus "Altes Fährhaus" gegenüber liegenden Seite der Straße Deichreihe.
Heute gilt das noch bestehende schöne Gebäude Deichreihe 31 als Kulturdenkmal, welches sich in seinem äußeren und inneren Erscheinungsbild sehr ansprechend darstellt.

Bildrechte: Stramm Verlag, St. Michaelisdonn

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1907 - Altes Rathaus, Wilsterau (SF)

1907 Altes Rathaus an der Marktstraße (heutige Op de Göten); Brücke (Op de Göten) über die Wilsterau.
Das Foto ähnelt sehr einer 1898 gefertigten Aufnahme.
Die Marktstraße (heutige „Op de Göten“) überquert auf einer aus Natursteinen gemauerten Gewölbebrücke die Wilsterau. Seitlich der Brücke führten begehbare Rampen zum damals noch offenen Gewässer.
Das repräsentative Alte Rathaus im Renaissance-Stil wurde 1585 auf der sogenannten „Neuen Seite“ der Wilsterau errichtet als Ersatz für seinen 1545 auf dem gegenüber liegenden Ufer ("Alte Seite") erbauten und bald baufällig gewordenen Vorgänger.
In seinem Giebel sieht man die sogenannte „Kökschen Klock“.
Im Jahre 1912 befand sich das Alte Rathaus in einem Zustand des Verfalls! Professor Haupt aus Hannover konnte glücklicherweise die Städtischen Gremien davon überzeugen, daß sich die Wiederherstellung des Baudenkmals lohnen werde. Aus heutiger Sicht ist eine andere Aussage und Entscheidung unvorstellbar!
Auch heute noch erfordern die Erhaltung und Unterhaltung der wundervollen Baudenkmäler Altes Rathaus und Doos´sches Palais der Stadt Wilster immer wieder erhebliche Anstrengungen ab, welche sie vor Probleme stellen. Seit dem Jahr 2011 wird die Stadt in ihrem Bemühen von dem Förderverein Historische Rathäuser in Wilster unterstützt. Dieser Verein kann allen mit Wilster und der Wilstermarsch verbundenen Heimatfreunden nur empfohlen werden!

Bildrechte: Friedrich Schlüter, Wilster
Anmerkung: Die Ansichtskarte befindet sich in der Sammlung Udo Urban, Wilster

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1907 - Marktstraße, Altes Rathaus , St. Bartholomäus Kirche

1907 Marktstraße, Altes Rathaus , St. Bartholomäus Kirche
Die Ansichtskarte zeigt mit dem Blick durch die heutige Op de Göten das wohl am häufigsten abgelichtete Motiv aus Wilster.
Links das Altes Rathaus an der Marktstraße (spätere Op de Göten). Es ist 1585 auf der sogenannten „Neuen Seite“ der Wilsterau im Renaissance-Stil errichtet worden als Ersatz für seinen 1545 auf dem gegenüber liegenden Ufer erbauten und bald baufällig gewordenen Vorgänger.
Links neben dem Alten Rathaus steht das 1960 leider abgebrochene Alte Balkenhaus.
In der Vergangenheit (bis 1930) hieß die Straße „Op de Göten“ Marktstraße, denn im Alten Rathaus und davor fanden früher die Markttage statt, weil der heutige Marktplatz nicht zur Verfügung stand. Göten (von Gießen, Gosse) wurde nur die zur Wilsterau in Form einer „Eselstreppe“ (im Bild rechts hinter dem Geländer) führende Rampe genannt, über die sich das vom erhöhten Kirchplatz abfließende Regenwasser in die Wilsterau ergoß. Die Brücke über die Wilsterau war demnach „op de Göten“ (über der Gosse) und gab später der gesamten Straße den Namen. Das Geländer der Brücke war an der Rampe entlang weiter Richtung Markt verlängert.
Am Markt der unglaublich spitze filigran wirkende Turm der wundervollen unter der Leitung von Ernst-Georg Sonnin in den Jahren 1775 und 1781 errichteten spätbarocke Kirche.
An der Ecke zum Markt steht noch das ehemalige Geschäftshaus der Firma. J.P.T. Andersen, welches in den Jahren 1912713 durch das heute noch bestehende markante Gebäude ersetzt wurde.

Bildrechte: Carl Kuskop, Wilster

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