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1986 - Spaziergang entlang der Wilsterau k - Wilsterau am Audeich

1986 Spaziergang entlang der Wilsterau - Wilsterau am Audeich
Die am „Audeich“ entlang führende Teilstrecke der Wilsterau wurde 1483 als sogenannte "Sielwettern" Ende des Mittelalters zur Verbesserung der Entwässerung der im Ecklaker und Neuendorfer Gebiet gelegenen Marschen gegraben; er lag ursprünglich außerhalb der Stadtgrenzen.
Der Bau der Sielwettern verschlechterte die Möglichkeiten für die Schiffahrt im Stadtarm der Au, weshalb Ende des 16. Jahrhunderts zum Aufstauen des Wassers das Schott (an der Schottbrücke) gebaut wurde; am Neumarkt wurde an der Abzweigung des Bäckerstraßenfleth gleichfalls ein Schott eingebaut.
Mit Hilfe der Staueinrichtungen war es auch möglich, einen Austausch des Wassers im ursprünglichen Stadtdurchgang der Wilsterau vorzunehmen und einen ausreichenden Spülstrom zu erzeugen, um so der Ablagerung von Sedimenten entgegen zu wirken. Dieser Möglichkeit beraubte man sich leider mit der ab 1951 vorgenommenen Verfüllung des Stadtarmes.
Bild 1: Einmündung der "Sielwettern" in die Wilsterau gegenüber dem Großen Brook.
Bild 2: Blick von der Mühlen-Brücke auf die Einmündung der "Sielwettern" in die Wilsterau.
Bild 3: Blick von der Mühlen-Brücke auf die Sielwettern/Wilsterau am Audeich
Bild 4: Blick von der Schott-Brücke auf die Sielwettern/Wilsterau am Audeich

Bildrechte: Udo Urban, Wilster

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1925 - Wilsterau am Audeich, Blick auf die Stadt

1925 Wilsterau am Audeich, Blick auf die Stadt und die Kirche St. Bartholomäus.
Vom Audeich (von der Schottbrücke bis zur Mühlenbrücke entlang der im Mittelalter (1483) gegrabenen Sielwettern, dem heutigen Hauptarm der Wilsterau) Blick auf Wilster und die alles überragende St. Bartholomäus Kirche.
Die Weide im Vordergrund wurde im Rahmen der Stadtsanierung als sogenanntes Sanierungsausweichgelände in einem unorganischen Konglomerat aus Hochhäusern, Einfamilienhäusern und Gewerbebetrieben bebaut – ein künftiger Sanierungsfall.
Der Blick vom Audeich aus auf die St. Bartholomäus-Kirche und ihren spitzen die Stadt überragenden Turm inmitten der sie eng umstehenden Häuser ist heute durch die in den 1970er Jahren errichteten Häuser an der Au verstellt.
Hinter der links erkennbaren Buschreihe befand sich seinerzeit der sogenannte Karpfenteich, welcher ursprünglich zur winterlichen Gewinnung von Kühleis diente für die angrenzende vormalige Brauerei Lübbe (Die Brauerei ist 1872 gegründet worden und wurde 1886 von P. Lübbe geführt, ab 1920 von den Geschwistern Lübbe).

Bildrechte: nicht bekannt (vermutlich Heinrich Ballerstädt, Wilster)

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1964 - Wilsterau am Audeich, Blick auf die Stadt Wilster

1964 Wilsterau am Audeich, Blick auf die Stadt.
Vom Audeich (von der Schottbrücke bis zur Mühlenbrücke entlang der im Mittelalter (1483) gegrabenen Sielwettern, dem heutigen Hauptarm der Wilsterau) Blick auf Wilster und die gedrängt die alles überragende Kirche umstehenden Häuser.
Die Weide im Vordergrund wurde im Rahmen der Stadtsanierung als sogenanntes Sanierungsausweichgelände in einem unorganischen Konglomerat aus Hochhäusern, Einfamilienhäusern und Gewerbebetrieben bebaut – ein künftiger Sanierungsfall.
Der Blick vom Audeich aus auf die St. Bartholomäus-Kirche und ihren spitzen die Stadt überragenden Turm inmitten der sie eng umstehenden Häuser ist heute durch die in den 1970er Jahren errichteten Häuser an der Au verstellt.

Bildrechte: Cramers Kunstanstalt, Dortmund

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1962 - Wilsterau am Audeich - Totale von Wilster, Kirche

1962 Wilsterau am Audeich, Blick auf die Stadt Wilster
Blick vom Audeich auf Wilster und die gedrängt die alles überragende Kirche umstehenden Häuser.
Eine heute so aus dieser Perspektive nicht mehr wahrnehmbare Ansicht der kleinen schönen und alten Stadt.
Die Wilsterau am Audeich (von der Schottbrücke bis zur Mühlenbrücke) ist die im Mittelalter (1483) gegrabene Sielwettern, der heutige Hauptarm der Wilsterau.
Die Abbrüche an der Böschung des jenseitigen Ufers verdeutlichen, dass seinerzeit noch Belastungen am Unterhaltungszustand des Gewässers von der damals noch auf ihm betriebenen Frachtschifffahrt ausgingen.
Jenseits des Gewässers wurde die Wiese im Vordergrund im Rahmen der Stadtsanierung als sogenanntes Sanierungsausweichgelände in einem unorganischen Konglomerat aus Hochhäusern, Einfamilienhäusern und Gewerbebetrieben bebaut – ein künftiger Sanierungsfall.

Bildrechte: Wolfgang Bockelmann, Krefeld,
welcher das Foto freundlicherweise zur Verfügung stellte.

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1912 - Fußweg am Audeich

1912 Fußweg am Audeich
Der Fußweg auf dem Audeich entlang der im Mittelalter (1483) als „Sielwettern“ künstlich gegrabenen neuen Hauptarmes der Wilsterau war immer eine beliebte Abkürzung zwischen der Schottbrücke in der Neustadt und der Mühlenbrücke an der Mühlenstraße.
Die Mühlenstraße trägt ihren Namen nach der ehemals hier vorhanden gewesenen Stadt Mühle (hier links im Hintergrund noch vorhanden).
Rechts neben dem Audeich gehörte nur ein ca. 300m breiter Geländestreifen zur Stadt Wilster bis an die Grenze mit der Gemeinde Dammfleth.

Bildrechte: C. Günther, Wilster

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1880 - Wilsterau am Audeich - Blick auf Wilster

1880 Wilsterau am Audeich - Blick auf Wilster
Vom Audeich aus bot sich seinerzeit über die Wilsterau und die angrenzenden Wiesen ein wundervoller Panoramablick auf die schöne kleine Stadt Wilster.
Der grazile spitze Turm der Bartholomäuskirche dominiert die Silhouette der Stadt.
Bei Betrachtung mit der Lupe konnten an fünf Standorten auf den Dächern von Häusern bzw. Betriebsstätten angebrachte Spinnkopf Mühlen entdeckt werden (sh. Bild 3), welche seinerzeit der Energiegewinnung dienten.
Der Wilsterau ist noch anzusehen, daß sie zu der Zeit eine für Handel und Gewerbe der kleinen Stadt bedeutender Wasserweg war.

Bildrechte: Hans-Peter Mohr, Wilster
Anmerkung: Auf der Ansichtskarte ist kein Verlag vermerkt. Die alte Aufnahme ist reichlich ein halbes Jahrhundert später für eine sogenannte private Ansichtskarte genutzt worden. Sie stammt aus einem 1933 vom damaligen Heimatverein Wilstermarsch als Ehrengabe Herrn Pastor D.Dr. Wilhelm Jensen überreichten Album, welches freundlicherweise von Frau Sigrid Malz, Karlruhe, mit Zustimmung der Nachkommen des D.Dr. Wilhelm Jensen für die Heimat-Seite mein-wilster zur Verfügung gestellt wurde.

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1944 - Wilsterau am Audeich, Blick auf die Stadt (Ex)

1944 Wilsterau am Audeich, Blick auf die Stadt
Die in der Art eines Linoldrucks gestaltete Karte zeigt vom Audeich (er führt von der Schottbrücke bis zur Mühlenbrücke entlang der im Mittelalter gegrabenen Sielwettern, dem heutigen Hauptarm der Wilsterau) einen Blick auf Wilster und die gedrängt die alles überragende Kirche umstehenden Häuser.
Die Wiese jenseits der Wilsterau wurde im Rahmen der Stadtsanierung als sogenanntes Sanierungsausweichgelände in einem unorganischen Konglomerat aus Hochhäusern, Einfamilienhäusern und Gewerbebetrieben bebaut.

Bildrechte: nicht bekannt
Anmerkung: die Ansichtskarte befindet sich in einer externen Sammlung

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1955 - Wilsterau am Audeich, Blick auf die Stadt

1955 Wilsterau am Audeich, Blick auf die Stadt
Vom Audeich (von der Schottbrücke bis zur Mühlenbrücke entlang der im Mittelalter (1483) gegrabenen Sielwettern, dem heutigen Hauptarm der Wilsterau) Blick auf Wilster und die gedrängt die alles überragende Kirche umstehenden Häuser.
Die Wiese im Vordergrund wurde im Rahmen der Stadtsanierung als sogenanntes Sanierungsausweichgelände in einem unorganischen Konglomerat aus Hochhäusern, Einfamilienhäusern und Gewerbebetrieben bebaut – ein künftiger Sanierungsfall.

Bildrechte: Werner Behning, Wilster

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1900 - Blick vom Audeich auf Wilster

1900 Blick vom Audeich auf Wilster
Der Blick vom Audeich auf die St. Bartolomäus-Kirche inmitten der sie eng umstehenden Häuser ist heute durch die in den 1970er Jahren errichteten Häuser an der Wilsterau verstellt.
Auf der Weide vor der Stadt grasen anstelle der für die Wilstermarsch typischen rotbunten Rinder ihre schwarzbunten Artgenossen; Meister Adebar (Storch) ist heute in der Marsch selten geworden.
Im Vordergrund fließt die Wilsterau, eigentlich die im Mittelalter (1483) künstlich gegrabene Sielwettern.

Bildrechte: Verlag v. Fr. Schlüter, Photograph, Wilster

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1905 - Ölgemälde: Stadt Wilster, Wilsterau, Stadt-Mühle, Meierei, Audeich

1905 Ölgemälde: Stadt Wilster, Wilsterau, Stadt-Mühle, Meierei, Audeich
Das um 1905 entstandene Ölgemälde wurde gefertigt vom damaligen in Wilster tätigen Malermeister Johannes Huusfeldt.
Es zeigt einen Blick über die Wilsterau vom Audeich bei der Mühlenbrücke auf die Stadtmühle und im Hintergrund auf die Stadt Wilster mit ihrer vom schlanken Turm der Kirche St. Bartholomäus dominierte Silhouette.
Im Vordergrund ein Lastkahn auf der Wilsterau.
Die Stadt Mühle wurde als Windmühle und als Dampfmühle betrieben. Dem Betrieb war neben einer Meierei und Fettkäserei auch eine Mästerei sowie eine Schlachterei und Wurstfabrik angegliedert. Als besonderes Produkt fertigte der Betrieb den Wilstermarsch Käse.
Die Stadt Mühle - die Straße Stadtmühlen Weg erhielt später nach ihr den Namen - wurde 1939 abgebrochen. In den Gebäuden wurde danach von 1943 bis 1952 die Konservenfabrik VITAMO betrieben.
Die Stadt Mühle war ursprünglich eine königlich privilegierte Mühle. König Christian III. hat gemäß einer vom 10. März 1540 datierten und in Rendsburg ausgestellten Urkunde seinem Hofmeister, Amtmann zu Steinburg und Rat Johann Rantzau, Ritter, wegen des Mangels an Windmühlen in der Wilstermarsch je eine Windmühle im Kirchspiel St. Margarethen, im Kirchspiel Beidenfleth und vor Wilster zu bauen gestattet. Gleichzeitig hat er verboten, neben diese Mühlen andere zu bauen, "dewile wy genanten dre molen gnediklik den wint vorgunnet hebben und de molengeste ehn nicht schollen vorbaden werden."

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1902 - Blick vom Audeich auf Wilster a

1902 Blick vom Audeich auf Wilster
Vom Audeich (er führt von der Schottbrücke bis zur Mühlenbrücke entlang der im Mittelalter gegrabenen Sielwettern, dem heutigen Hauptarm der Wilsterau), hatte man vor der Bebauung der Wiesen einen unverstellten Blick auf Wilster und die gedrängt die alles überragende Kirche umstehenden Häuser.
Die heute bebaute Fläche wurde bis zu ihrer Verwendung als sogenanntes „Sanierungsausweichgelände" landwirtschaftlich genutzt.
Die Idylle der auf Melkschemeln sitzenden und die Kühe von Hand melkenden Personen gibt nur einen schwachen Eindruck davon, wie anstrengend das täglich zweimalige Melken der Kühe war. Bis zur verbreiteten Einführung der elektrischen Melkmaschinen konnten Szenen wie diese bis weit in die 1950er Jahre in der Wilstermarsch beobachtet werden.

Bildrechte: Carl Kuskop, Wilster

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1902 - Blick vom Audeich auf Wilster b

1902 Blick vom Audeich auf Wilster
Vom Audeich (er führt von der Schottbrücke bis zur Mühlenbrücke entlang der im Mittelalter gegrabenen Sielwettern, dem heutigen Hauptarm der Wilsterau), hatte man vor der Bebauung der Wiesen einen unverstellten Blick auf Wilster und die gedrängt die alles überragende Kirche umstehenden Häuser.
Die heute bebaute Fläche wurde bis zu ihrer Verwendung als sogenanntes „Sanierungsausweichgelände" landwirtschaftlich genutzt.
Die Idylle der auf Melkschemeln sitzenden und die Kühe von Hand melkenden Personen gibt nur einen schwachen Eindruck davon, wie anstrengend das täglich zweimalige Melken der Kühe war. Bis zur verbreiteten Einführung der elektrischen Melkmaschinen konnten Szenen wie diese bis weit in die 1950er Jahre in der Wilstermarsch beobachtet werden.

Bildrechte: Carl Kuskop, Wilster

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1959 - Wilsterau am Audeich - Totale von Wilster (SF)

1959 Wilsterau am Audeich - Totale von Wilster
Herbstlicher Blick vom Audeich (von der Schottbrücke bis zur Mühlenbrücke entlang der im Mittelalter - 1483 - gegrabenen Sielwettern, dem heutigen Hauptarm der Wilsterau) auf Wilster.
Das Wiesengelände jenseits der Wilsterau wurde im Rahmen der Stadtsanierung als sogenanntes Sanierungsausweichgelände in einem unorganischen Konglomerat aus Hochhäusern, Einfamilienhäusern und Gewerbebetrieben bebaut – ein künftiger Sanierungsfall.

Bildrechte: Meyer, Wilster
Die Ansichtskarte befindet sich in der Sammlung Frau Silke Brenner, Freiburg

Hinweis: Das Wort LEONAR auf der Anschriftseite der Karte bezieht sich auf das Papier; aus [LEONAR] wurde 1964 Agfa. Ein Teil der LEONAR-Werke befand sich (durch Reklame-AK belegt: um 1923) in Hamburg-Wandsbek. (konkretisiert nach freundlichem Hinweis von Herrn Matthias Kohls, Harburg)

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1901 - Wilsterau am Audeich, Stadt Mühle bei der Mühlenstraße

1901 Wilsterau am Audeich, Stadt Mühle bei der Mühlenstraße
Blick über die Wilsterau vom Audeich (auf dem eine beliebte Wegeverbindung entlang dem hier als „Sielwettern“ im Mittelalter im Jahre 1483 künstlich gegrabenen Verlauf der Wilsterau zwischen Mühlenbrücke und Schottbrücke entlang führt) auf die Stadt Mühle und die benachbarte Meierei;
die Zufahrt zu den Gebäuden erfolgte von der heute noch so bezeichneten Mühlenstraße.
Im Vordergrund ein Lastkahn, von welchem hier Ziegelsteine ausgeladen werden.

Bildrechte: Verlag v. Carl Kuskop, Photogr. Wilster
Ottmar Zieher, München

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1960 - Wilsterau am Audeich

ca. 1960 Wilsterau am Audeich
Herbstlicher Blick vom Audeich (von der Schottbrücke bis zur Mühlenbrücke entlang der 1483 künstlich gegrabenen Sielwettern, dem heutigen Hauptarm der Wilsterau) auf Wilster.
Das Wiesengelände jenseits der Wilsterau wurde im Rahmen der Stadtsanierung als sogenanntes Sanierungsausweichgelände in einem unorganischen Konglomerat aus Hochhäusern, Einfamilienhäusern und Gewerbebetrieben bebaut – ein künftiger Sanierungsfall.

Bildrechte: Gerd Heutmann, Nutteln
der freundlicherweise das Foto zur Verfügung stellte

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1956 - Totale von Wilster, vom Audeich aus gesehen

1956 Totale von Wilster, vom Audeich aus gesehen
Das spätere Sanierungsausweichgelände gegenüber dem Audeich wird noch landwirtschaftlich genutzt.
Als der Wilsteraner Photograph Werner Behning seinerzeit das malerische Foto anfertigen wollte, hatte er zuvor seinen ehemaligen Schulfreund, den Wilsteraner Tischlermeister Heinrich von Holdt, um Mithilfe gebeten. Dieser nämlich legte das abgebildete Ruderboot - er hatte es kurz zuvor repariert - am Ufer der Wilsterau fest und trieb überdies die beiden Jungrinder zu der Gruppe der am Gewässerufer stehenden Kopfweiden. Nachdem er selber aus dem Bild gegangen war, war das Ensemble für einen gelungenen Blick auf die kleine Stadt und ihren hohen spitzen Kirchturm perfekt.

Bildrechte: Robert Friedrichs, Wilster - Sammlung Werner Behning
Anmerkung: Robert Friedrichs macht sich seit Jahren dadurch verdient, daß er alte Foto aus der Sammlung seines Großvaters Werner Behning als Repros alter Postkarten oder mittels des Alt-Wilster-Kalender interessierten Heimatfreunden anbietet. Wer diese oder von den Originalnegativen gezogene Fotografien erwerben möchte, den verweisen wir auf die Seite Alt-Wilster

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1901 - Wilsterau am Audeich, Stadt Mühle bei der Mühlenstraße

1901 Wilsterau am Audeich, Stadt Mühle bei der Mühlenstraße
Blick über die Wilsterau vom Audeich (auf diesem führt eine beliebte Wegeverbindung entlang; das Gewässer wurde zwischen Mühlenbrücke und Schottbrücke als „Sielwettern“ im Mittelalter im Jahre 1483 künstlich gegraben) auf die Stadt Mühle und die benachbarte Meierei;
die Land-Zufahrt zu den Gebäuden erfolgte von der heute noch so bezeichneten Mühlenstraße.
Im Vordergrund ein Lastkahn, von welchem Ziegel entladen werden.
Die Stadt Mühle wurde als Windmühle und als Dampfmühle von Wilhelm Wulf betrieben. Dem Betrieb war neben einer Meierei und Fettkäserei auch eine Mästerei sowie eine Schlachterei und Wurstfabrik angegliedert.
Als besonderes Produkt fertigte der Betrieb den Wilstermarsch Käse.
Um 1920 übernahm Emil Bahmert den Betrieb, aus welchem er bald darauf die Mühle an August Hennings verkaufte.
Die Stadt Mühle - die Straße Stadtmühlen Weg erhielt später nach ihr den Namen - wurde 1939 abgebrochen. In den Gebäuden wurde danach von 1943 bis 1952 die Konservenfabrik VITAMO betrieben.
Die Stadt Mühle war ursprünglich eine königlich privilegierte Mühle. König Christian III. hat gemäß einer vom 10. März 1540 datierten und in Rendsburg ausgestellten Urkunde seinem Hofmeister, Amtmann zu Steinburg und Rat Johann Rantzau, Ritter, wegen des Mangels an Windmühlen in der Wilstermarsch je eine Windmühle im Kirchspiel St. Margarethen, im Kirchspiel Beidenfleth und vor Wilster zu bauen gestattet. Gleichzeitig hat er verboten, neben diese Mühlen andere zu bauen, "dewile wy genanten dre molen gnediklik den wint vorgunnet hebben und de molengeste ehn nicht schollen vorbaden werden." Absolute Herrscher verfügten damals auch über den Wind!

Bildrechte: Verlag Carl Kuskop, Wilster

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1952 - Totale von Wilster, über die Wilsterau vom Audeich aus gesehen

1952 Totale von Wilster, vom Audeich aus gesehen.
Blick über die Wilsterau und die heute der Bebauung zugeführten und seinerzeit noch landwirtschaftlich genutzten Flächen gegenüber dem Audeich auf die kleine Stadt Wilster und ihren hohen spitzen Kirchturm.

Bildrechte: Karl Kuskop, Wilster

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1920 - Spaziergänger auf dem Audeich - von der Schott Brücke aus gesehen

1920 Audeich von der Schott Brücke aus gesehen
Menschen im Sonntagsstaat flanieren auf dem Weg, der Richtung Mühlen-Brücke auf dem Audeich entlag führt - so wie auch heute noch.
Einige Personen machen eine Kahnpartie - es gab früher in Wilster sehr viele Haushalte, die einen Ruderkahn unterhielten.
Auf dem gegenüber liegenden Ufer der Wilsterau sind die Gebäude der ehemaligen Brauerei Lübbe erkennbar. Die Gebäude wurden später im Zusammenhang mit der Stadtsanierung abgebrochen - heute erinnert vor Ort nichts mehr an sie.

Bild 1: Bildrechte: Robert Friedrichs, Wilster - Sammlung Werner Behning
Anmerkung: Robert Friedrichs macht sich seit Jahren dadurch verdient, daß er alte Foto aus der Sammlung seines Großvaters Werner Behning als Repros alter Postkarten oder mittels des Alt-Wilster-Kalender interessierten Heimatfreunden anbietet. Wer diese oder von den Originalnegativen gezogene Fotografien erwerben möchte, den verweisen wir auf die Seite Alt-Wilster

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1897 - Stadt Mühle, Audeich, Rathausstraße, Bischof, Op de Göten

1897 Stadt Mühle, Audeich, Rathausstraße, Bischof, Marktstraße (spätere Op de Göten)
Die Jugendstil-Karte zeigt
links oben: die Stadtmühle und die (alte) Meierei (vom Audeich fotografiert) an der Wilsterau.
links unten: das Diana-Bad (hier war später zeitweilig das Amtsgericht Wilster untergebracht) in der Rathausstraße.
mittig: der auf dem niedrigen Deich der Wilsterau in Bischof entlang führende Fußweg nach dem Kasenort.
rechts: die seinerzeit Marktstraße genannte "Op de Göten" mit dem Alten Rathaus und einem Blick auf die St. Bartholomäus Kirche.

Bildrechte: Carl Kuskop, Wilster

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1962 - Wilsterau am Audeich bei der Schott Brücke

1962 Wilsterau am Audeich bei der Schott Brücke.
Der Weg auf dem Audeich dient so wie seinerzeit auch heute noch eine beliebte Verbindung für Fußgänger und Radfahrer von der Neustadt/Krumwehl zur Mühlenstraße.
Zur damaligen Zeit wurde die Wilsterau noch vielfach von kleinen Fracht-Ewern befahren, welche zumeist die Futtermittelfabrik Günther Co. an der Rumflether Straße anfuhren.
Das von der Schott Brücke aus aufgenommene Foto zeigt links hinter dem am Ufer der Wilsterau stehenden und um 1908 gebauten Garten-Pavillon den hohen Kühlturm der vormaligen Brauerei Lübbe. Die 1872 gegründete Brauerei wurde 1886 von P.Lübbe geführt, nach 1920 von den Geschwistern Lübbe; ab 1926 wurde auf dem Gelände die Autofabrik Bahlke & Weimershaus betrieben.

Bildrechte: Wolfgang Bockelmann, Krefeld,
welcher das Foto freundlicherweise zur Verfügung stellte.

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1956 - Totale von Wilster vom Audeich aus gesehen

1956 Totale von Wilster, vom Audeich aus gesehen.
Das spätere Sanierungsausweichgelände gegenüber dem Audeich wird noch landwirtschaftlich genutzt.
Als der Wilsteraner Photograph Werner Behning seinerzeit das malerische Foto anfertigen wollte, hatte er zuvor seinen ehemaligen Schulfreund, den Wilsteraner Tischlermeister Heinrich von Holdt, um Mithilfe gebeten. Dieser nämlich legte das abgebildete Ruderboot - er hatte es kurz zuvor repariert - am Ufer der Wilsterau fest und trieb überdies die beiden Jungrinder zu der Gruppe der am Gewässerufer stehenden Kopfweiden. Nachdem er selber aus dem Bild gegangen war, war das Ensemble für einen gelungenen Blick auf die kleine Stadt und ihren hohen spitzen Kirchturm perfekt.

Bildrechte: Werner Behning, Wilster

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1964 - Totale von Wilster, vom Audeich aus gesehen

ca. 1964 Totale von Wilster, vom Audeich aus gesehen.
Das spätere Sanierungsausweichgelände gegenüber dem Audeich wird zu der Zeit noch landwirtschaftlich genutzt.
Der für den Fotografen gelungene Blick auf die kleine Stadt und ihren hohen spitzen Kirchturm ist so heute nicht mehr möglich, seit das jenseits der Wilsterau gelegene und zum Zeitpunkt noch unbebaute Wiesengelände in wenig überzeugender Weise als Sanierungsausweichsgelände genutzt wurde. Während im Kern des Gebietes ein unorganisches Konglomerat aus Betriebsstätten, Gewerbebetrieben und für Wilster absolut unpassende Hochhäuser entstand, wurde ein Teil des an das Gewässer angrenzenden Streifens an der Straße "Am Fleth" mit ansprechenden Einfamilienhäusern bebaut.

Bildrechte: Cramers Kunstanstalt, Dortmund
Anmerkung: das Foto diente als Grundlage für Ansichtskarten

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1902 - Wilster vom Audeich aus gesehen

1902 Wilster Totale vom Audeich aus gesehen.
Der Blick vom Audeich aus auf die St. Bartholomäus-Kirche inmitten der sie eng umstehenden Häuser ist heute durch die in den 1970er Jahren errichteten Häuser an der Au verstellt.
Auf der Weide vor der Stadt grasen hier noch die für die Wilstermarsch typischen rotbunten Rinder, die hier gerade gemolken werden.
Rechts im Hintergrund überragt das Neue Rathaus die übrigen Häuser.
Im Vordergrund fließt die Wilster Au (hier die 1483 künstlich gegrabene Sielwettern).

Bildrechte: Carl Kuskop, Wilster

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1925 - Fahnenschwenker der Bürger-Schützen-Gilde auf dem Audeich

ca. 1925 Fahnenschwenker der Bürger-Schützen-Gilde (Bürgergilde) auf dem Audeich
Der Fahnenschwenker posiert auf dem Audeich vor der Kulisse der Stadt Wilster.
Die quadratische Fahne zeigt ein geteiltes Wappen (Allianz-Wappen), wobei die eine Hälfte das Wappen der Stadt Wilster einnimmt.
Das Fahnenschwenken der Bürger-Schützen-Gilde hat eine weit über 230 Jahre alte Tradition.
Die einzelnen Darbietungen orientieren sich nach einer Vorgabe, die vom Exercitienmeister Andreas Kletten in Nürnberg im Jahre 1679 festgeschrieben wurde.
Die heute von den Fahnenschwenker verwendeten vier Flaggenfarben geben die ursprünglichen Farben der Wappen der Herzogtümer Schleswig und Holstein wieder; weiß (silber) und rot für Holstein, gelb (gold) und blau für Schleswig; dazu die Wappenbilder vom Bund, Land, Kreis Steinburg und der Stadt.
Gegenüber früheren Jahren ist die gelbe/goldene Flagge mit dem Bundesadler hinzu gekommen.
Zu dieser Tradition der Gilde mehr auf dem Internetangebot der Bürger-Schützen-Gilde Wilster; siehe bei den vorgeschlagenen Links

Bildrechte: Ludwig Behning, Wilster
Das Foto wurde freundlicherweise zur Verfügung gestellt von Frau Ingrid Schröder, Burg in Dithmarschen

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