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1895 - Dorfschule Achterhörn in Neuendorf-Sachsenbande

1895 Schulhaus im zur Landgemeinde Neuendorf bei Wilster gehörenden Ortsteil Achterhörn.
Die Gemeinde Neuendorf bei Wilster unterhielt früher vier Schulen, nämlich in Achterhörn, in Averfleth, in Hackeboe und in Vorder-Neuendorf.
Bei dem abgebildeten Gebäude handelt es sich um das in der Nacht vom 17. auf den 18. September 1916 abgebrannte Schulhaus des ehemaligen Schuldisdriktes Achterhörn. Die Schule wurde nicht wieder aufgebaut. Die Schüler wurden danach an drei Tagen der Woche in Sachsenbande beschult. In der übrigen Zeit wurden die Kinder in einem provisorisch als Schulraum eingerichteten Kuhstall von einem Lehrer der Ecklaker Schule unterrichtet. Erst 1921 wurde in Äbtissinwisch der ehemalige Gasthof "Zur Linde" als Schulhaus hergerichtet.
Zum Schul-Distrikt Achterhörn gehörten die Schulkinder aus Äbtissinwisch, Achterhörn, Stadtmoor und Obersten Wehr. Zeitweilig waren etwa 80 Kinder von einem einzigen Lehrer unterrichtet worden.
Achterhörn zieht sich am linken Ufer der Wilsterau entlang; es liegt größtenteils südlich der die Wilsterau überquerenden Schenkel-Brücke (im Zuge der Landstraße Wilster / Burg in Dithmarschen).
Zur Zeit der Aufnahmen unterrichtete der auch in dem Schulhaus wohnende Lehrer Johann Hinrich von Pein zeitweilig bis zu 80 Kinder. Nach seiner von eigener Hand gefertigten Lebensbeschreibung kam er im Jahre 1880 an die Schule, in welcher er am 02. November 1880 auch eine Wohnung bezog, und an der er bis zu seiner Pensionierung im Herbst 1904 unterrichtete. Seine Ehefrau Margaretha war eine geb. Schümann aus Großenrade; die sechs Kinder des Ehepaares von Pein wurden in dem Schulhaus geboren.
Bild 1: Lehrer Johann Hinrich von Pein mit Ehefrau und Kindern vor dem Schulhaus Achterhörn
Bild 2: Schüler der 2-klassigen Dorfschule Achterhörn vor dem Schulgebäude
Bild 3: Die jüngeren Jahrgänge der Schule Achterhörn mit Lehrer Johann Hinrich von Pein
Bild 4: Lehrer Johann Hinrich von Pein (mit langem Bart und noch längerer Tabaks-Pfeife)

Die Bilder und Informationen wurden freundlicherweise zur Verfügung gestellt von Clemens von Pein, Hamburg, einem Urenkel des Lehrers J.H. von Pein

Ergänzend wird nachfolgend ein Auszug aus der Lebensgeschichte des Lehrers Johann Hinrich von Pein vorgestellt. (bitte anklicken)


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1884 - Neuendorf-Sachsenbande, Lehrer und Schüler der Dorfschule Achterhörn

Neuendorf-Sachsenbande 1884 Lehrer und Schüler der Dorfschule Achterhörn
Die Gemeinde Neuendorf bei Wilster unterhielt früher vier Schulen, nämlich in Achterhörn, in Averfleth, in Hackeboe und in Vorder-Neuendorf.
Bei der Photographie aus dem Jahre 1884, welche den damaligen Lehrer Johann von Pein mit seiner Klasse zeigt, handelt es sich womöglich um das früheste Photo einer Klasse dieser Schule.
Zum Schul-Distrikt Achterhörn gehörten die Schulkinder aus Äbtissinwisch, Achterhörn, Stadtmoor und Obersten Wehr. Zeitweilig waren etwa 80 Kinder von einem einzigen Lehrer unterrichtet worden. Johann von Pein hatte in 1880 seine Tätigkeit an der Schule Achterhörn aufgenommen.

Bildrechte: nicht bekannt
Das Foto wurde freundlicherweise zur Verfügung gestellt von Clemens von Pein, Hamburg
- er ist ein Urenkel des damaligen Lehrers

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1904 - Neuendorf, Schulhaus in Achterhörn

1904 Neuendorf, Schulhaus in Achterhörn
Ehemaliges Schulhaus im zur Landgemeinde Neuendorf bei Wilster gehörenden Ortsteil Achterhörn.
Die Gemeinde Neuendorf unterhielt früher vier Schulen, nämlich in Achterhörn, in Averfleth, in Hackeboe und in Vorder-Neuendorf.
Bei dem abgebildeten Gebäude handelt es sich um das in der Nacht vom 17. auf den 18. September 1916 abgebrannte Schulhaus des ehemaligen Schuldistriktes Achterhörn. Die Schule wurde nicht wieder aufgebaut. Die Schüler wurden danach an drei Tagen der Woche in Sachsenbande beschult. In der übrigen Zeit wurden die Kinder in einem provisorisch als Schulraum eingerichteten Kuhstall von einem Lehrer der Ecklaker Schule unterrichtet. Erst 1921 wurde in Äbtissinwisch der ehemalige Gasthof "Zur Linde" als Schulhaus hergerichtet.
Zum Schul-Distrikt Achterhörn gehörten die Schulkinder aus Äbtissinwisch, Achterhörn, Stadtmoor und Obersten Wehr. Zeitweilig waren etwa 80 Kinder von einem einzigen Lehrer unterrichtet worden.
Achterhörn zieht sich am linken Ufer der Wilsterau entlang; es liegt größtenteils südlich der die Wilsterau überquerenden Schenkel-Brücke (im Zuge der Landstraße Wilster / Burg in Dithmarschen)

Bildrechte: nicht bekannt

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1918 - Hinter-Neuendorf und Sachsenbande, Gaststätte

1918 Hinter-Neuendorf und Sachsenbande.
Die Karte zeigt Motive aus den beiden Gemeinden Neuendorf und Sachsenbande.
Seit der Zusammenlegung der Gemeinden Neuendorf und Sachsenbande im Jahre 2003 lautet die Gemeindebezeichnung Neuendorf-Sachsenbande. Die alten Abgrenzungen zwischen den ehemaligen Gemeindegrenzen waren schwierig nachzuvollziehen. Neuendorf war ursprünglich ein zum Klosterbezirk Sachsenbande gehörendes Hochmoorgebiet, welches nach der Urbarmachung des Moores aus dem Bezirk Sachsenbande ausschied; die neue Gemeinde Neuendorf bestand aus zwei Teilen – Hinter- und Vorder-Neuendorf, zwischen denen die Vogtei Sachsenbande gelegen war.
oben links: Schulhaus – die Schule wurde 1970 aufgelöst;
oben rechts: Gedenkstein "Erinnerung an 1870 - 71 und die Fahnenweihe des Militärvereins im Amtsbezirk Äbtissinwisch 21. mai 1911";
unten links (Bild 2) H. Egges Gastwirtschaft „Zur Post“ (vormals Heekts Gasthof, späterer „Handelshof“ von Julius und Tine Behrens);
unten rechts (Bild 3): Meierei Sachsenbande – die Meierei war 1895 gebaut worden; sie wurde nach wechselvoller Geschichte zuletzt als Genossenschafts-Meierei betrieben, nach der 1972 erfolgten Fusion mit der Genossenschaftsmeierei Wilster wurde der Betrieb am Standort Sachsenbande aufgegeben.

Bildrechte: Karl Kuskop, Wilster

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1913 - Neuendorf-Sachsenbande, Lehrer und Schüler der Dorfschule Averfleth

1913 Lehrer und Schüler der Dorfschule Averfleth
Die Gemeinde Neuendorf bei Wilster unterhielt früher vier Schulen, nämlich in Averfleth, in Achterhörn, in Hackeboe und in Vorder-Neuendorf.
Die Mitte des 18ten Jahrhunderts eingerichtete Schule Averfleth war immer eine einklassige Schule, in welcher die Schüler aller Jahrgänge von einem einzigen Lehrer unterrichtet wurden.
Die Schule bestand bis zum Jahr 1972.
Das alte Foto zeigt alle Schüler der Dorfschule Averfleth im Jahr 1913. Der zu der Zeit dort tätige Lehrer Rieken unterrichtete an der Schule über einen Zeitraum von 3 Jahrzehnten, nämlich von 1897 bis 1929.
Leider sind keine der Namen der Schüler bekannt.

Bildrechte: nicht bekannt
Das Foto wurde freundlicherweise zur Verfügung gestellt von Rudolf Böckmann, Burg in Dithmarschen

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1904 - Neuendorf-Sachsenbande, Schüler der Dorfschule Achterhörn

ca. 1904 Schüler der Dorfschule Achterhörn mit ihrem Lehrer Johann Jacob Hinrich von Pein.
Die Gemeinde Neuendorf bei Wilster unterhielt früher vier Schulen, nämlich in Achterhörn, in Averfleth, in Hackeboe und in Vorder-Neuendorf.
Zeitweilig bis zu 80 Kinder zugleich wurden von dem Lehrer Johann Hinrich von Pein (links auf dem Foto) unterrichtet.
Er kam im Jahr 1880 an die Schule, in welcher er am 02. November 1880 auch eine Wohnung bezog, und an der er bis zu seiner Pensionierung im Herbst 1904 unterrichtete. Seine Ehefrau Margaretha war eine geb. Schümann aus Großenrade; die sechs Kinder des Ehepaares von Pein wurden in dem Schulhaus geboren.
Zwei der Söhne des Lehrers Johann von Pein sitzen in der ersten ersten Reihe; links Harald von Pein, rechts neben ihm sein Bruder Heinrich von Pein (letzterer fiel im I. Weltkrieg im Jahr 1918 bei Frankfurt am Main)

Von der von Johann von Pein mit eigener Hand gefertigten Lebensbeschreibung haben seine Nachkommen
ein Transcript gefertigt und nachträglich illustriert.
Die Lebensbeschreibung wurde freundlicherweise von Clemens von Pein zur Verfügung gestellt und kann unten nachgelesen werden.
Besonders interessant und berührend ist, wie hart vor 150 Jahren die Lebensverhältnisse einfacher Menschen waren, wie seinerzeit der Beruf eines Lehrers erlangt wurde und wie dessen Lebensbedingungen an einer ländlichen Schule waren.
Sehr interessant sind auch die kindlichen Wahrnehmungen aus der Zeit der Schleswig-Holsteinischen Erhebung 1848 und die Erlebnisse als in Dänischen Diensten stehender Soldat im Schleswig-Holsteinischen Krieg des Jahres 1864, der zur Loslösung des Landes von Dänemark führte.

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1888 - Johann Jacob Heinrich von Pein, Lehrer an der Schule Achterhörn

1888 Johann Jacob Heinrich von Pein, Lehrer an der Schule Achterhörn 1880 - 1904
* 26.02.1839 Elmshorn
+ 21.11.1913 Lübeck
Die Gemeinde Neuendorf unterhielt früher vier Schulen, nämlich in Achterhörn, in Averfleth, in Hackeboe und in Vorder-Neuendorf.
Zum Schul-Distrikt Achterhörn gehörten die Schulkinder aus Äbtissinwisch, Achterhörn, Stadtmoor und Obersten Wehr. Zeitweilig sind etwa 80 Kinder von einem einzigen Lehrer unterrichtet worden. Diese Aufgabe oblag in den Jahren von 1880 bis 1904 dem Lehrer Johann von Pein.
Das Foto zeigt ihn rauchend mit einer sehr langstieligen Tabak-Pfeife im Pflanzenbogen am Schulhaus.
Das Kind zu seinen Füßen ist wahrscheinlich sein am 30.08.1886 geborener Sohn Peter Theobald.

Die von Johann Jacob Heinrich von Pein selbst verfaßten Lebenserinnerungen können in der nachfolgend aufrufbaren Datei nachgelesen werden.

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1915 - Neuendorf und Sachsenbande, Gasthaus Handelshof

1915 Neuendorf bei Wilster; Gasthaus Handelshof.
Die ursprünglich aus den zwei durch den Ort Sachsenbande voneinander getrennten Ortsteile Hinter-Neuendorf und Vorder-Neuendorf bestehende Gemeinde ist seit 2003 mit dieser verbunden. Das gesamte heutige Gemeindegebiet gehörte früher zur damaligen Vogtei Sachsenbande und war ein Klosterbezirk des Klosters Neumünster.
In der Gemeinde liegt die mit NN -3,54m am tiefsten gelegene Landstelle Deutschlands.
oben: Das Schulhaus stand in Sachsenbande; die Schule wurde seit 1791 von Kindern aus dem gemeinsamen Schulbezirk Sachsenbande – Hinter-Neuendorf besucht. Im Jahr 1970 wurde die Schule geschlossen.
mittig (Bild 3): Der an der Burger Chaussee gelegene spätere Gasthof „Handelshof“ führte 1905 den Namen „Wirtschaft zur Post“ (vorher „Heeckt´s Gasthof“) und wurde zu der Zeit von Henning Egge bewirtschaftet. Seit über 80 Jahren wird bis heute die Gastwirtschaft von der Familie Behrens betrieben. Der Gasthof war einer der vielen mit einer sogenannten Durchfahrt zur Versorgung der Gespanne und Pferde versehenen Rasthöfe in der Wilstermarsch.
unten (Bild 4): Der Gedenkstein wurde vom damaligen Militärverein im Amtsbezirk Äbtissinwisch am 21. Mai 1911 zur Erinnerung an den Deutsch-Französischen Krieg der Jahre 1870-71 aufgestellt
.
Bildrechte: Carl Kuskop, Wilster

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Neuendorf-Sachsenbande 1935 Schulhaus in Sachsenbande

ca. 1935 Schule Sachsenbande
Das Schulhaus in Sachsenbande
Bis weit in die zweite Hälfte des 20. Jahrhunderts hatte Sachsenbande, so wie praktisch alle ländlichen Gemeinden der Wilstermarsch, eigene wesentliche Einrichtungen der dörflichen Infrastruktur wie: Schule, Gastwirtschaft, einen auch Hökerei genannten Kaufmannsladen; Sachsenbande hatte sogar eine Meierei (bis 1972).
Die Schule, welche 225 Jahre bestanden hatte, wurde 1970 aufgelöst; sie lag an der heute noch als Schulweg bezeichneten kleinen Straße.
Nach dem II. Weltkrieg hatte auch die kleine Landgemeinde Sachsenbande vielen Flüchtlingen eine zeitweilige oder dauerhafte neue Heimat gegeben; die Dorfschule konnte die Unterrichtung der großen Anzahl an Schülern nur durch getrennten Unterricht am Vormittag und am Nachmittag bewältigen. Zu den aus den Familien der Heimatvertriebenen stammenden Schülern gehörte auch Siegfried Reinke, der später Anke von Holdt aus Wilster heiratete, dort wohnte und für die FDP in der Ratsversammlung tätig war.

Bildrechte: nicht bekannt

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1910 - Neuendorf-Sachsenbande - Meierei

ca. 1910 Meierei in Sachsenbande
Im Jahre 1895 hatte Nikolaus Huus in Sachsenbande eine Privat-Meierei erbauen lassen.
Bauern aus den umliegenden Bauernschaften Sachsenbande, Hinter- und Vorder-Neuendorf, Stadtmoor, Achterhörn, Hackeboe, Goldbogen und Averfleth lieferten die von ihnen erzeugt Milch dort ab.
1925 gründeten die Bauern eine eigene Meierei-Genossenschaft und betrieben die von ihnen erworbene Meierei.
Die Anlieferung der Milch erfolgte in Kannen, welche die Bauern selbst auf Fuhrwerken transportierten; überwiegend bedienten sie sich jedoch der sogenannten Milchwagenfahrer, welche regelmäßig eine bestimmte Route abfuhren. Das Foto zeigt allein sechs Milchwagen-Fuhrwerke.
Nachdem der Betrieb noch 1967 durch Umbauten modernisiert worden war, konnte sich die kleine Meierei bald nicht mehr gegen die größere Konkurrenz behaupten; sie fusionierte 1971 mit der Meiereigenossenschaft Wilster, welche heute ebenfalls schon lange Geschichte ist.
Der Name Meiereistraße im heutigen Neuendorf-Sachsenbande bewahrt heute noch diesen Aspekt dörflicher Geschichte.

Bildrechte: Friedrich Schlüter, Wilster
Das Foto wurde freundlicherweise zur Verfügung gestellt von Gerd Heutmann, Nutteln

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1914 - Schüler der Dorfschule Stördorf

1914 Schüler einer Dorfschule in der Wilstermarsch.
Es handelt sich offenbar nicht um eine Schule in der Stadt Wilster, denn Mädchen und Knaben verschiedener Jahrgänge haben für das Foto Aufstellung bezogen.
In früheren Zeiten hatten viele Bauernschaften in der Wilstermarsch ihre Schule, denn der Weg zu zentralen Schulen eines größeren Einzugbereiches konnte man damals den Kindern ob der überaus schwierigen Straßen- und Wegeverhältnisse nicht zumuten.
Derartige Dorf-Schulen, in welchen zumeist die Schüler mehrerer Jahrgänge in einer Klasse unterrichtet wurden, standen außer in den geschlossenen Dörfern u.a. in Honigfleth, Diekdorf, Schotten, Nortorf, Averfleth, Sachsenbande, Äbtissinwisch, Vorder-Neuendorf.
Offenbar alle Schüler der Schule haben mit ihren Lehrern Aufstellung für das Foto bezogen. Die Mädchen allesamt mit langen Haaren und offenbar ihrem besten Kleid bekleidet, die Knaben zumeist mit einem raspelkurzen Haarschnitt und mit blank geputzten Stiefeln.Der Herr Lehrer mit gezwirbeltem Schnauzbart sehr würdevoll, wie es sich seinerzeit für eine Respektsperson geziemte.

Bildrechte: Friedrich Schlüter, Wilster

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1965 - Neuendorf - Sachsenbande

1965 Neuendorf - Sachsenbande
Bis weit in die zweite Hälfte des 20. Jahrhunderts hatten die ländlichen Gemeinden der Wilstermarsch eigene wesentliche Einrichtungen der dörflichen Infrastruktur, wie: Schule, Gastwirtschaft, einen auch Hökerei genannten Kaufmannsladen. Sachsenbande hatte sogar eine Meierei (bis 1972).
Die Schule, welche 225 Jahre bestanden hatte, wurde 1970 aufgelöst.
Nach dem II: Weltkrieg hatte auch die kleine Landgemeinde Sachsenbande vielen Flüchtlingen eine zeitweilige oder dauerhafte neue Heimat gegeben; die Dorfschule konnte die Unterrichtung große Anzahl an Schülern nur durch getrennten Unterricht am Vormittag und am Nachmittag bewältigen. Zu den aus den Familien der Heimatvertriebenen stammenden Schüler gehörte auch Siegfried Reinke, der später Anke von Holdt aus Wilster heiratete, dort wohnte und für die FDP in der Ratsversammlung tätig war.
Der Kolonialwaren Laden von Heinrich Mohr (Inhaberin war zur Zeit der Aufnahme seine Tochter Erna, verehelichte Motte) stand in der Meierei Straße.

Bildrechte: Walter Jappe, Lübeck

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1904 - Neuendorf- Sachsenbande, Gasthof Eirtschaft zur Post

1904 Neuendorf- Sachsenbande, Gasthof "Wirtschaft zur Post"
Der an der Burger Chaussee gelegene spätere Gasthof „Handelshof“ führte 1905 den Namen „Wirtschaft zur Post“ (vorher „Heeckt´s Gasthof“) und wurde zu der Zeit von Henning Egge bewirtschaftet.
Seit über 80 Jahren wird bis heute die Gastwirtschaft von der Familie Behrens betrieben.
Der Gasthof war einer der vielen mit einer sogenannten Durchfahrt zur Versorgung der Gespanne und Pferde versehenen Rasthöfe in der Wilstermarsch.
Seit der Zusammenlegung der Gemeinden Neuendorf und Sachsenbande im Jahre 2003 lautet die Gemeindebezeichnung Neuendorf-Sachsenbande. Die alten Abgrenzungen zwischen den ehemaligen Gemeindegrenzen waren schwierig nachzuvollziehen.

Bildrechte: nicht bekannt
Repro
Anmerkung: Die alte Ansichtskarte liegt lediglich als Reproduktion vor

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1931 - Volksschule Averfleth in der Gemeinde Neuendorf

1931 Volksschule Averfleth in der Gemeinde Neuendorf.
Das Foto zeigt den Lehrer Ernst Anton Karl Jebens und vermutlich seinen Vorgänger Rieken vor dem Schulgebäude Averfleth.
Der 1901 geborene Lehrer Jebens hatte nachweislich der Personal-Karte für Lehrer (sh. Bild 2) am 29.03.1922 in Ratzeburg seine Lehrerprüfung abgelegt; in Averfleth legte er am 20.02.1931 seine zweite Lehrerprüfung ab. Er war in Averfleth ab 1.10.1929 Nachfolger des langjährigen Lehrer Rieken, welcher dort von 1897 bis 1929 tätig war.
Ernst Anton Karl Jebens war bis Sommer 1932 in Averfleth tätig. Nach seiner Lehrertätigkeit in Averfleth und nachfolgend in Havighorst und Koldenbüttel wurde er im Herbst 1936 nach Wilster versetzt. Dort wohnte er mit seiner Ehefrau im Haus Rathausstraße 49.
In den Orten der Wilstermarsch bestanden in der Vergangenheit sehr viele kleine Dorfschulen. Nachdem zunächst eine gewisse Konzentration vorgenommen worden war, wurden erst zu Beginn der 1970er Jahre die kleinen Dorfschulen geschlossen. Seither wird das Gebäude in Averfleth als Wohnhaus genutzt.
Die Schule in Averfleth wurde mit dem 31. Juli 1972 geschlossen. Sie war zu dem Zeitpunkt die letzte Schule des damaligen Schulverbandes Neuendorf-Sachsenbande-Aebtissinwisch und an ihr wurden noch 28 Schüler in einer einzigen Klasse beschult.

Bildrechte: Familie Jebens
Anmerkung: Foto und Scan der Personal-Karte wurden freundlicherweise zur Verfügung gestellt von Helmut Jebens, Hamburg

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1909 - Schüler der Dorfschule Honigfleth der Gemeinde Stördorf

1909 Schüler der Dorfschule Honigfleth der Gemeinde Stördorf
In früheren Zeiten hatten viele Bauernschaften in der Wilstermarsch ihre Schule, denn der Weg zu zentralen Schulen eines größeren Einzugbereiches konnte man damals den Kindern ob der überaus schwierigen Straßen- und Wegeverhältnisse nicht zumuten.
Eine derartige Dorf-Schule, in welcher zumeist die Schüler mehrerer Jahrgänge in einer Klasse unterrichtet wurden, stand auch in Honigfleth.
Offenbar alle Schüler der Schule haben mit ihren Lehrern Aufstellung für das Foto bezogen. Die Mädchen allesamt mit langen Haaren und offenbar ihrem besten Kleid bekleidet, die Knaben zumeist mit einem raspelkurzem Haarschnitt und mit blank geputzten Stiefeln. Die Damen und Herren Lehrer sehr würdevoll, wie es sich seinerzeit für Respektspersonen geziemte.

Bildrechte: Friedr. Looff, Weinböhla-Dresden

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1948 - Volksschule Averfleth in der Gemeinde Neuendorf

1948 Brief der Volksschule Averfleth an die Kreisverwaltung des Kreises Steinburg in Itzehoe.
Die Schule in Averfleth wurde mit dem 31. Juli 1972 geschlossen. Sie war zu dem Zeitpunkt die letzte Schule des damaligen Schulverbandes Neuendorf-Sachsenbande-Aebtissinwisch und an ihr wurden noch 28 Schüler in einer einzigen Klasse beschult.
In den Orten der Wilstermarsch bestanden in der Vergangenheit sehr viele kleine Dorfschulen. Nachdem zunächst eine gewisse Konzentration vorgenommen worden war, wurden erst zu Beginn der 1970er Jahre die kleinen Dorfschulen geschlossen. Seither wird das Gebäude als Wohnhaus genutzt.
Bild 2 zeigt das Schulgebäude Averfleth im Jahr 1915 mit dem Lehrer Rieken, welcher dort von 1897 bis 1929 tätig war.
Außer den Schulen in den Kirchorten Wilster, St. Margarethen, Brokdorf, Wewelsfleth, Beidenfleth und Heiligenstedten gab es in der Wilstermarsch in der Vergangenheit solche in:
- Aebtissinwisch
- Arentsee
- Averfleth
- Büttel
- Dammfleth
- Ecklak
- Hackeboe
- Hochfeld
- Hollerwettern
- Honigfleth
- Kudensee
- Landscheide
- Nortorf
- Rumfleth (Diekdorf)
- Sachsenbande
- Schotten
- Vorderneuendorf
Die Aufzählung erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit.
Die Schulen hatten zumeist nur eine Klasse, in welcher von einem Lehrer alle Jahrgänge unterrichtet wurden.
Die Vielzahl der Schulen in der Wilstermarsch war dem Umstand geschuldet, dass die Verkehrsmöglichkeiten früher sehr beschränkt waren und den Schülern ein unzumutbar langer Fussweg erspart werden mußte.

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1988 - Festschrift 75 Jahre Mittelschule / Realschule Wilster

1988 Festschrift zum 75jährigen Jubiläum der Mittelschule / Realschule Wilster.
Herausgeber: Realschule Wilster
Ein Streifzug durch die Geschichte der im Jahre 1913 gegründeten und in die Gebäude am Stadtpark eingezogene Schule, welche bis zum Jahre 1966 die Bezeichnung Mittelschule führte.
Mit Freude, Respekt und Dankbarkeit erinnere ich mich an meine Lehrer (siehe Bild 3), insbesondere an Frau Charlotte Neumann, Frau Nelly Lüschen, "Fräulein" (so sagte man damals) Else Madré, Fräulein Karla Gundelach - eine Lehrerin wie gemalt! - und die von mir sehr verehrte Frau Bruhn, die meine Liebe zu Natur und Naturschutz weckte; an Mr. Werner Gebühr, Herrn Erich Grothmann, Herrn Dr. Kurt Pfeiffer, Herrn Dahn und Herrn Heinrich Danielsen (Hein D), welcher mir soviel Mathematik eintrichterte, daß es zum Ingenieur reichte.
Und dann die Erinnerung an die berühmten und geradezu legendären Sommerlager, z.B. in Zeltlagern in Altenteil auf Fehmarn und in St. Peter-Ording - es war eine wunderbare Schulzeit! All das wäre nicht möglich gewesen ohne das bewundernswerte Engagement der Lehrer, insbesondere von Frau Else Madré und Konrektor Werner Gebühr. Viele unserer damaligen Lehrer engagierten sich weit über den durch das Gehalt bezahlten Bereich hinaus! Sommerlager, Theatergruppe, Sängerwettstreit, Volkstanz, Kindergilde, Bundesjugendspiele, Betreuung der Halbjahresarbeiten - unsere Lehrer waren super! Klar, es gab auch damals die typischen Lehrer / Schüler Konflikte, diese ändern jedoch nichts an der Gesamtsicht.
Es gab damals gut funktionierende Klassenverbände - Mobbing war für uns in jeder Hinsicht ein Fremdwort.
Die alle Wilsteraner Schüler zusammen führenden Feste der Kinder-Gilde sind besonders unvergessen; schade nur, daß mit dem Dienstantritt der 68er Lehrer-Generation das Engagement der Lehrerschaft für diese Institution vorbei war.

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1913 - Neuendorf, Gehöft in Achterhörn

1913 Gehöft des Hofbesitzers Johann Schlüter in Achterhörn.
Es handelt sich um den Hof 333 (im Buch „Die Bauernhöfe der Wilstermarsch im Bild“).
In Achterhörn liegen die alten Hofstellen in unmittelbarer Nähe der Wilsterau, auf deren höher aufgeschlickten Uferrehnen der Baugrund besser ist als in der angrenzenden anmoorigen Marsch;
die Deiche der Wilsterau sind an den Standorten wurtartig verbreitert – vermutlich haben zuerst die Wurten bestanden, die dann mit Deichen verbunden wurden.

Bildrechte: nicht bekannt

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1925 - Hof Kunkelmoor in Sachsenbande

1925 Hof Kunkelmoor in Sachsenbande, Gemeinde Neuendorf - Sachsenbande
Es handelt sich um den ehemaligen und nach seinem früheren Eigentümer so bezeichneten Kunkelmoor-Hof (Hof 359 gemäß dem Buch „Die Bauernhöfe der Wilstermarsch im Bild“).
Fritz Kunkelmoor hatte den Hof 1918 erworben. Das Foto zeigt die Familie des Eigentümers auf der Hofstelle.
1948 übernahm der Sohn Karl Kunkelmoor das Anwesen und verkaufte 1954 an Heinz Büchler, den späteren Bürgermeister der Gemeinde Sachsenbande. Dieser ließ das Hofgebäude durch einen Neubau ersetzen.

Bildrechte: Privatfoto Familie Kunkelmoor, Sachsenbande
Anmerkung: das Foto wurde freundlicherweise zur Verfügung gestellt von Hans Heinrich Kunkelmoor, Itzehoe

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1938 - Mittelschul-Lehrer Werner Gebühr mit seiner Klasse

ca. 1938 Lehrer Werner Gebühr mit seiner Klasse
Der Lehrer Werner Gebühr - ein Neffe des berühmten deutschen Schauspielers Otto Gebühr, welchem er sehr ähnlich sah - unterrichtete ab Januar 1934 an der Mittelschule Wilster. Nach einer zeitweiligen Abordnung an die Volksschule Wilster kehrte er im April 1950 in das Kollegium der Mittelschule Wilster zurück.
Die Gebäude der Mittelschule waren zum Ende des II. Weltkrieges als Lazarett genutzt worden; erst am 01. März 1946 war die Schule wieder eröffnet worden.
Der Begründer dieser Heimat-Seite erinnerte sich voller Hochachtung an seinen Lehrer Werner Gebühr. Dieser unterrichtete in den Fächern Englisch und Sport. Bei allem Respekt, den ihm die Schüler wohl ausnahmslos entgegen brachten, vermittelte er ihnen doch auch das Gefühl einer gewissen Kameradschaftlichkeit. Er hatte viel Verständnis für die kleinen Launen und Probleme der Schüler - Werner Gebühr war ein großartiger Lehrer!

Bildrechte: nicht bekannt
Das Foto wurde freundlicherweise zur Verfügung gestellt von Tobias und Sigrid Layer, Gauting

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1962 - Festumzug der Kinder-Gilde marschiert von der Deichstraße in den Markt

ca. 1962 Der Festumzug der Kinder-Gilde marschiert von der Deichstraße in den Markt.
Links das Geschäftshaus von Blumen Moser.
Abgebildet sind die damaligen Abschlußjahrgänge (9 bzw. 10 Klasse) der Mädchen. Die Schülerin Renate Horstmann (rechts) setzt zum "Überholen" an, während hinten die Lehrerin Fräulein (so sagte man seinerzeit noch zu unverheirateten Frauen) Madré (mit Schirm) ein wachtsames Auge auf die Gruppe hat. Ganz vorne links ist die damalige Schülerin Traute Kampmeier zu erkennen - wer kennt weitere Namen?
Das Fest der Kindergilde war für die Schüler der Wilsteraner Schulen viele Jahrzehnte lang der unbestrittene Höhepunkt eines jeden Schuljahres.
Die einzelnen Jahrgänge führten unabhängig von der Schulform gemeinsame Wettspiele durch und ermittelten dabei jeweils ihre mit Kronen und Schärpen inthronisierten Majestäten. Gestaffelt nach der jeweils erreichten Plazierung erhielt jedes Kind ein Geschenk.
Der nachmittägliche Festumzug der Schüler führte durch die überwiegend mit Landesflaggen festlich geschmückten Straßen, deren Belag vielfach mit unzähligen Blumen bestreut war. Danach gab es auf den Sälen der Gaststätten (u.a. Colosseum, "Holsteinisches Haus", Konzerthaus, "Krug zum grünen Kranze", "Zur Linde", "Lübbe´s Gasthaus") Tanzveranstaltungen.
Die alle Wilsteraner Schüler zusammen führenden Feste der Kinder-Gilde sind unvergessen; sie wurden möglich durch das bewundernswerte Engagement der Lehrer. Viele der damaligen Lehrer engagierten sich weit über den durch das Gehalt bezahlten Bereich hinaus! Mit dem Dienstantritt der 68er Lehrer-Generation war das Engagement der Lehrerschaft für diese Veranstaltungen leider vorbei.

Bildrechte: Werner Behning, Wilster
Anmerkung: Robert Friedrichs macht sich seit Jahren dadurch verdient, daß er alte Foto aus der Sammlung seines Großvaters Werner Behning als Repros alter Postkarten oder mittels des Alt-Wilster-Kalender interessierten Heimatfreunden anbietet. Wer diese oder von den Originalnegativen gezogene Fotografien erwerben möchte, den verweisen wir auf die Seite Alt-Wilster

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1935 - Neuendorf-Sachsenbande. Wilsterau, Gehöft, Schöpfmühle

1935 Neuendorf - Sachsenbande, Wilsterau, Gehöft, Schöpfmühle
Bild 1: Blick von der Schenkel-Brücke in Achterhörn auf die Wilsterau
Bild 2: Schöpfmühle an der Wilsterau
Bild 3: Straßenschild

Bildrechte: nicht bekannt

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1918 - Nortorf - Schüler und Lehrer der Schule Rumfleth in Diekdorf

1918 Nortorf - Schüler und Lehrer der Schule Rumfleth in Diekdorf
Die Gemeinde Nortorf unterhielt seinerzeit drei Schulen. Neben der Nortorfer Schule (sie wurde bereits 1576 erwähnt und gilt als älteste Schule in Schleswig-Holstein) im gleichnamigen Ortsteil bestanden noch Schulen in Schotten und in Rumfleth.
Die Rumflether Schule bestand im Ortsteil Diekdorf. Ihre Gründung war 1899 erfolgt in der Folge des durch den rasanten Aufschwung der wilsteraner Lederindustrie bedingten Zuzug von Arbeitskräften. Von diesen hatten sich viele in der neu entstandenen Vereinsstraße angesiedelt. Aus heutiger Sicht kaum begreiflich, lehnten die Wilsteraner Kollegien am 16.05.1899 die von der Gemeinde Nortorf beantragte Eingemeindung der Vereinsstraße ab; Grund war die befürchtete geringe Steuerkraft der dort wohnenden Arbeiter und die befürchteten höheren Kosten bei Schul- und Armenverwaltung. In der Folge wurde das Schulgebäude in Diekdorf errichtet und noch 1899 in Betrieb genommen, wobei zwei Drittel der Schüler aus der Vereinsstraße kamen.
Die Namender Lehrkräfte und der Schüler sind leider nicht überliefert.

Bildrechte: nicht bekannt
Anmerkung: Das Foto wurde freundlicherweise zur Verfügung gestellt von Karlheinz Hornung, Dieburg, dessen Großmutter Herta Hornung geb. Breihahn als damalige Schülerin mit abgebildet ist.

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1959 - Lehrer an der Realschule Wilster - Mister Werner Gebühr

1959 Lehrer an der Realschule Wilster - "Mister" Werner Gebühr
Der in den Fächern Englisch und Sport unterrichtende Lehrer Werner Gebühr - den die Schüler respektvoll "Mister" nannten - war eine Institution an der Schule. Er genoß großen Respekt und Anerkennung bei seinen Schülern, denn neben der notwendigen Durchsetzungsfähigkeit brachte er - immer - sehr viel Verständnis für die kleinen und großen Probleme seiner Schüler auf.
Auch im sportlichen Bereich war er in Leistung und Fairness ein Vorbild. Er engagierte sich überdies bei schulischen Veranstaltungen wie den legendären Sommerlagern und der Einstudierung von Schauspielen in der Theatergruppe.
Werner Gebühr war bereits im Jahre 1934 an die damalige Mittelschule Wilster (sie ist 1966 in Realschule umbenannte worden) gekommen und trat 1950 wieder in sie ein. Werner Gebühr ist am 04.04.1969 gestorben.
Im Hintergrund unterhalten sich auf der Bank die Lehrerinnen Nelly Lüschow und Charlotte Neumann mit dem Lehrer Martin Sachs.

Bildrechte: nicht bekannt

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1896 - - 1981 Adolf Sievers - Lehrer, Rektor, Schriftsteller, Dichter und Heimatfreund

Adolf Sievers * 19.04.1896 + 10.04.1981
Lehrer, Rektor, Schriftsteller, Dichter und Heimatfreund
Nach seiner Ausbildung zum Lehrer trat Adolf Sievers 1920 seine erste Stelle an der Volksschule Wilster an, wo er bis 1939 unterrichtete. Danach wirkte er an der Mittelschule Wilster, um dann von 1943 bis 1946 an der Dorfschule in Brokdorf zu wirken. 1946 wurde er Rektor an der wieder eröffneten Volksschule Wilster, deren Gebäude einige Zeit als Lazarett genutzt worden waren. Die Funktion des Rektors dieser Schule übte er aus bis zu seiner mit dem 31.03.1962 erfolgten Pensionierung.
1946 hatte er in Wilster eine der Ersten Volkshochschulen Schleswig-Holsteins gegründet, welche er viele Jahre leitete.
Adolf Sievers engagierte sich auch schriftstellerisch.
So gab er im August 1929 im Auftrage des Heimatvereins für die Wilstermarsch den Sammelband Ut de Masch heraus. Gedruckt in der Wilsteraner Buchdruckerei Schwark bringt das Werk auf 160 Seiten für die Marschen und die dort lebenden Menschen typische „Gesichen, Geschichen un Leeder“ verschiedener Literaten.
Daneben verfaßte Adolf Sievers mehrere in plattdeutscher Sprache gehaltene Theaterstücke; von welchen die folgenden zur Aufführung gelangten:
Lena Ellerbrook: Een dramatisch Gedich in dree Akten.
Gedruckt in der Wilsteraner Buchdruckerei Schwark
De Ol (Komödie in 3 Akten)
Hampelmann (Komödie in 3 Akten)
Henneke Wulf
De Rathuusdör
Uns Hergott sin Kark
De Reformatschon in Wilster 1523
Außerdem schrieb er eine Vielzahl unveröffentlichter Werke sowie eine große Anzahl in Zeitungen verbreiteter Aufsätze und Gedichte.
Weiterhin in hochdeutscher Sprache
die Novelle "Paul Raser"; die phantastischen Geschichten "Träume" und die Kindergeschichten „Tuk! Tuk! Geschichten aus dem Geflügelhofe“
Als Besonderheit ist noch zu nennen das 1934 von Adolf Sievers verfaßte umfangreiche Buch über das Reserve Infanterie Regiment 93, in welchem er selbst gedient hatte.
Gedruckt in der Buchdruckerei von Johannes Schwarck Söhne, Wilster in Holstein
exakter Titel: R.I.R.93 - Geschichte eines Regiments im Weltkriege - Im Auftrage des Vereins ehemaliger Kameraden des Res.-Inf.-Reg. 93 zu Berlin im Reichsbund 4. Gardisten
Bearbeitet und herausgegeben von Adolf Sievers, Leutnant d.R. im R.I.R. 93
Auf 300 Seiten schildert der Autor mit sehr vielen Details chronologisch und akribisch die Geschichte des Regiments R.I.R. 93 und ehrt auf zusätzlichen 68 Seiten gegliedert nach den militärischen Strukturen und Einheiten die Gefallenen namentlich und unter jeweiliger Nennung ihres Namens, des Dienstgrades, des Geburtstages, des Todestages, der Todesart und des Sterbeorts.

Die Stadt Wilster ehrte ihn für seine Verdienste mit der Benennung des Adolf-Sievers-Weg.

Der Begründer (Peter J. von Holdt) dieser Heimat-Seite erinnerte sich gerne an Adolf Sievers, mit dem er politische Überzeugungen teilte und der wie er Mitglied war im Ortsverband Wilster der FDP.

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