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Nortorf, Diekdorf, Schotten, Rumfleth

1933 - Schöpfmühle an der Neufelder Wettern

1933 Schöpfmühle an der Neufelder Wettern, dem Oberlauf der Kampritter Wettern.
Noch nach der vorletzten Jahrhundertwende bestimmten Hunderte von Schöpfmühlen das Landschaftsbild der Wilstermarsch. Im Jahre 1866 hatte es in der Wilstermarsch 284 Schöpfmühlen gegeben, wovon im Jahre 1921 immer noch 107 vorhanden waren.
Bei der abgebildeten Mühle handelt es sich um eine Koker-Mühle oder auch Wipp-Mühle, die in der Wilstermarsch unzutreffend Bock-Mühle genannt wird. Sie schöpft mittels einer archimedischen Schnecke das Wasser aus dem tiefer gelegenen Sammelgraben in die höher gelegene Wettern. Die Wettern transportieren das Wasser weiter zu den Deichen an Elbe oder Stör, wo es dann über Siele bzw. Mündungsschöpfwerke in die Flüsse abgeführt wird.
Das Prinzip der archimedischen Schnecke war von dem am 28. November 1745 in Holler´s Fährhaus in Hodorf geborenen Johann Holler in die Wilstermarsch gebracht worden. Johann Holler hatte als Zimmermann in den Niederlanden gearbeitet und dort entsprechende berufliche Erfahrungen gesammelt. Im Jahre 1770 gründete er am Kohlmarkt in Wilster eine Zimmerei, wo die ersten archimedischen Schnecken für die Schöpfmühlen der Wilstermarsch hergestellt wurden. Holler war es wohl auch, der die Bauform der Koker-Mühle in der Wilstermarsch ab 1772 etablierte.
Doch bestanden bereits schon zuvor seit zweihundert Jahren vom Wind betriebene Schöpfmühlen anderer Bauart in der Wilstermarsch. Sie waren mit Schaufelrädern ausgestattet; die erste dieser Mühlen ist 1571 in Ecklak errichtet worden.
Ab den ersten Jahrzehnten des vergangenen Jahrhunderts verdrängten die Windräder der Firmen Apel & Sachau, Wilster, und Köster, Heide, viele der zuvor das Landschaftsbild der Wilstermarsch prägenden Koker-Schöpfmühlen, von denen die letzte erhalten werden konnte und heute in Honigfleth zu bewundern ist.

Bildrechte: Heinrich Ballerstädt, Wilster
Anmerkung: Die alte Aufnahme stammt aus einem vom damaligen Gemeindeverein St. Margarethen dem scheidenden langjährigen Hauptpastor D. Dr. Wilhelm Jensen (von 1910 bist 1933) anläßlich einer Abschiedsfeier am 24. September 1933 als Ehrengabe überreichten Album, welches Fotografien aus dem Kirchspiel St. Margarethen enthält.
Das Album wurde großzügigerweise von Frau Sigrid Malz, Karlruhe, mit Zustimmung der Nachkommen des D.Dr. Wilhelm Jensen für die Heimat-Seite mein-wilster zur Verfügung gestellt.

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1935 - Nortorf - Schöpfmühlen an der Dwerfelder Wettern

1935 Schöpfmühlen an der Dwerfelder Wettern
Zwei unterschiedliche Generationen an Schöpfmühlen der Wilstermarsch zeigt diese Aufnahme.
Im Vordergrund steht eine Wipp-Mühle, die in der Wilstermarsch unzutreffend Bock-Mühle genannt wird. Sie schöpft mittels einer archimedischen Schnecke das Wasser aus dem tiefer gelegenen Sammelgraben in die höher gelegene Wettern.
Mit einer entsprechenden Förderschnecke ist auch das dahinter auf der anderen Seite der Wettern stehende Windrad ausgerüstet.
Windräder ersetzten in der ersten Hälfte des vergangenen Jahrhunderts in der Wilstermarsch viele der Wipp-Mühlen, von denen die letzte erhalten werden konnte und heute in Honigfleth zu bewundern ist. Leider wurde keines der Windräder erhalten, nachdem der Antrieb aller Schöpfanlagen mit elektrischem Strom sichergestellt worden war.
Im Jahre 1886 waren bei den Wilstermarsch-Mühlengilden noch 284 Mühlen versichert gewesen; im Jahre 1921 waren es noch 107 Mühlen. Heute dominieren modernen Windkraftanlagen das Landschaftsbild.

Bildrechte: Werner Behning, Wilster

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1935 - Schöpfmühlen an der Wettern in der Wilstermarsch

ca 1935 Schöpfmühlen in der Wilstermarsch.
Bei der abgebildeten Wettern handelt es sich vermutlich um die Dwerfelder Wettern.
Über Jahrhunderte hinweg bestimmten die Wasser-Schöpfmühlen, die nach ihrer Bauart so genannten Kokermühlen - heute vielfach fälschlich Bockmühlen genannt - das Landschaftsbild der Wilstermarsch. Sie schöpften durch Windkraft getrieben mittels einer archimedischen Schnecke das Wasser aus den Entwässerungsgräben in die höher gelegenen Wettern.
Im Jahre 1866 hatte es in der Wilstermarsch 284 Schöpfmühlen gegeben, wovon im Jahre 1921 immer noch 107 vorhanden waren.
Die Mühlen wurden in der ersten Hälfte des 20ten Jahrhunderts zunächst durch die eisernen Windräder ersetzt, deren Zeit jedoch ebenfalls ab den 1950er Jahren vorbei war.

Bildrechte: Ludwig Behning, Wilster
Anmerkung: Das Foto stammt aus dem Buch Haus und Hof deutscher Bauern - I.Band: Schleswig-Holstein

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1935 - Windkraftanlage - Windrotor in Kuskoppermoor

ca. 1935 Windkraftanlage - Windrotor auf dem Hof Boll in Kuskoppermoor, Gemeinde Nortorf.
Windrotoren dienten zur Stromerzeugung oder unmittelbar zum Antrieb von Schöpfeinrichtungen für die Entwässerung der Ländereien.
Die Windräder der Firmen Apel & Sachau, Wilster, und Köster, Heide, hatten in den ersten Jahrzehnten des vergangenen Jahrhunderts viele der zuvor das Landschaftsbild der Wilstermarsch prägenden Schöpfmühlen (Koker-Mühlen und Achtkant-Mühlen), von denen eine bei Honigfleth als Baudenkmal erhalten wurde, abgelöst.
Geschöpft wurde auch bei den von Windrädern angetriebenen Schöpfmühlen weiterhin mit der bewährten Archimedischen Schnecke. Eine solche befand sich in dem rechts der abgebildeten Mühle erkennbaren Trog, welcher zum Entwässerungsgraben/Rhinschloot herunter reicht.
Die Abbildung zeigt ein von der Firma Köster, Heide, erbautes Windrad auf den Ländereien des Hofes Boll in Kuskoppermoor. Noch Ende der 1950er Jahre waren an der Kuskoppermoorer Wettern zwei derartige Windrotoren vorhanden.
Leider wurde in der Wilstermarsch nicht eines der bis weit in die 1950er Jahre vorhandenen Windräder erhalten. Dabei wurden in Wilster bei der 1909 gegründeten Maschinenfabrik Apel & Sachau diese Windrotoren sogar hergestellt.

Bildrechte. nicht bekannt

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1936 - Bauernhaus - Husmannshuus und Schöpfmühlen in Possfeld, Gemeinde Nortorf

1936 Bauernhaus - Husmannshuus und Schöpfmühlen in Possfeld, Gemeinde Nortorf.
Es handelt sich um den Hof 532 (gem. dem Buch "Die Bauernhöfe der Wilstermarsch im Bild"), welcher zum Zeitpunkt der Aufnahme im Eigentum von Heinrich Junge stand.
Der vordere Wohnteil des mächtigen Hallenfachhauses ist zum Zwecke des Windschutzes von dicht stehenden und als Galerie-Bäume beschnittenen Linden hausnah gesäumt. Derartige Windschutzgehölze waren vor vielen Bauernhäusern der Wilstermarsch gepflanzt, um die mächtigen Dächer der Gehöfte vor den stürmischen Westwinden zu schützen.
Die beiden Schöpfmühlen verdeutlichen die Abhängigkeit der tief gelegenen Wilstermarsch von einer funktionierenden Entwässerung.
Diese vom Wind angetriebenen und nach ihrer Bauform Koker-Mühlen (in der Wilstermarsch vielfach fälschlich als Bock-Mühlen bezeichnet) genannten Schöpfmühlen schöpften mittels einer archimedischen Schnecke das Wasser aus den Entwässerungsgräben in die höher gelegenen Wettern. Sie hielten die unter dem Meeresspiegel liegende Marsch trocken. Die letzte ihrer Art steht in Honigfleth.
Das Prinzip der archimedischen Schnecke war von dem am 28. November 1745 in Holler´s Fährhaus in Hodorf geborenen Johann Holler in die Wilstermarsch gebracht worden. Johann Holler hatte als Zimmermann in den Niederlanden gearbeitet und dort entsprechende berufliche Erfahrungen gesammelt. Im Jahre 1770 gründete er am Kohlmarkt in Wilster eine Zimmerei, wo die ersten archimedischen Schnecken für die Schöpfmühlen der Wilstermarsch hergestellt wurden. Holler war es wohl auch, der die Bauform der Koker-Mühle in der Wilstermarsch ab 1772 etablierte.
In der Wilstermarsch gab es bei den historischen Bauernhäusern zwei vorherrschende Typen, welche lange zeitgleich nebeneinander bestanden. Dieser Umstand ist eine in keiner anderen deutschen Landschaft so auftretende Eigentümlichkeit.
- Zum einen ein niedersächsisches Fachhallenhaus, das Huusmannshuus oder Husmanshus, mit der zentralen großen Diele in der Mitte des Hauses. Die Grotdör (Große Tür) ermöglichte es, mit voll beladenen landwirtschaftlichen Fahrzeugen - zur Zeit der Entstehung dieser Häuser waren dieses von Pferden gezogene Gespanne - in die Große Diele des Gebäudes zu fahren.
- Zum anderen das vom niederländischen Baustil beeinflußte friesische Gulfhaus, das Barghus oder Barghuus, mit seitlich angeordneter großer Diele. Der mittig des Hauses zwischen dem mächtigen Ständerwerk befindliche Bergeraum für das eingebrachte Heu und Stroh ist namensgebend für diesen Haustyp.
Beide Haustypen, Husmannshuus und Barghuus, haben in der Wilstermarsch äußerlich recht große Ähnlichkeit. Deutlich werden die Unterschiede durch die Verschiedenheit ihrer baulichen Durchbildung und die unterschiedliche Raumnutzung.

Bildrechte: Pastor Johannes Rickers, Krummendiek
Anmerkung: Das Foto stammt aus dem Buch Haus und Hof deutscher Bauern - I.Band: Schleswig-Holstein

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1937 - Bauernhaus - Husmannshuus in Schotten, Gemeinde Nortorf

1936 Bauernhaus - Husmannshuus in Schotten, Gemeinde Nortorf.
Es handelt sich um den Hof 518 (gem. dem Buch "Die Bauernhöfe der Wilstermarsch im Bild"), welcher zum Zeitpunkt der Aufnahme im Eigentum von Julius Garms stand.
Der vordere Wohnteil des als Kreuzhaus (Krüzhuus) ausgebildeten mächtigen Hallenfachhauses ist zum Zwecke des Windschutzes von dicht stehenden und als Galerie-Bäume beschnittenen Linden hausnah gesäumt. Derartige Windschutzgehölze waren vor vielen Bauernhäusern der Wilstermarsch gepflanzt, um die mächtigen Dächer der Gehöfte vor den stürmischen Westwinden zu schützen.
In der Wilstermarsch gab es bei den historischen Bauernhäusern zwei vorherrschende Typen, welche lange zeitgleich nebeneinander bestanden. Dieser Umstand ist eine in keiner anderen deutschen Landschaft so auftretende Eigentümlichkeit.
- Zum einen ein sächsisches Fachhallenhaus, das Huusmannshuus oder Husmanshus, mit der zentralen großen Diele in der Mitte des Hauses. Die Grotdör (Große Tür) ermöglichte es, mit voll beladenen landwirtschaftlichen Fahrzeugen - zur Zeit der Entstehung dieser Häuser waren dieses von Pferden gezogene Gespanne - in die Große Diele des Gebäudes zu fahren.
- Zum anderen das vom niederländischen Baustil beeinflußte friesische Gulfhaus, das Barghus oder Barghuus, mit seitlich angeordneter großer Diele. Der mittig des Hauses zwischen dem mächtigen Ständerwerk befindliche Bergeraum für das eingebrachte Heu und Stroh ist namensgebend für diesen Haustyp.
Beide Haustypen, Husmannshuus und Barghuus, haben in der Wilstermarsch äußerlich recht große Ähnlichkeit. Deutlich werden die Unterschiede durch die Verschiedenheit ihrer baulichen Durchbildung und die unterschiedliche Raumnutzung.

Bildrechte: Pastor Johannes Rickers, Krummendiek
Anmerkung: Das Foto stammt aus dem Buch Haus und Hof deutscher Bauern - I.Band: Schleswig-Holstein

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1938 - Bauernhaus in Rumfleth

1938 Bauernhaus in Rumfleth, Gemeinde Nortorf
Bei dem nur durch die Straße von der Wilsterau getrennten Bauernhof handelt es sich um den Hof von Richard Looft (Hof 496 in „Die Bauernhöfe der Wilstermarsch im Bild“).
Das Gebäude hat Anfang der 1960er Jahre eine veränderte Giebelfront erhalten.

Bildrechte: nicht bekannt

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1939 - Gehöft in Kuskoppermoor, Gemeinde Nortorf

1939 Gehöft in Kuskoppermoor, Gemeinde Nortorf
Der Bereich Kuskoppermoor war lange Zeit ein entwässerungstechnisch schwieriges Gebiet. Eine Entwässerung des Gebietes zur höher gelegenen Wilsterau war nicht möglich, zudem ist es am äußersten Ende des Einzugsgebietes der Vierstighufener Wettern gelegen, welche Vorflut zur Elbe bietet. Daher sind in dem Gebiet nur wenige Hofstellen gelegen.
Eine davon ist das Gehöft (Hof 507 gem. dem Buch \"Die Bauernhäuser der Wilstermarsch im Bild\"), welches zum Zeitpunkt der Aufnahme im Eigentum von Johannes Boll stand und heute (2013) von dessen Enkel Manfred Boll bewirtschaftet wird.
Auf dem Dachfirst der Scheune ist ein Storchennest erkennbar. Störche waren seinerzeit in der von Grünland geprägten Wilstermarsch recht häufig. Noch als der Betreiber dieser Heimat-Seite mein-wilster im Jahr 1977 die Gründung der Gruppe Wilstermarsch des NABU (vormaliger Deutscher Bund für Vogelschutz) initiierte und deren Gründungs-Vorsitzender war, konnten in der Wilstermarsch noch 34 Brutpaare dieses imposanten Vogels gezählt werden. Bereits zu dem Zeitpunkt hatte die Intensivierung der Flächenbewirtschaftung einen dramatischen Rückgang der Störche im Vergleich zu den vorherigen Bestandszahlen bewirkt. Heute ist es in der Wilstermarsch eine Besonderheit, dort Störche beobachten zu können.

Bildrechte: nicht bekannt

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1940 - Gehöft und Schöpfmühle in Schotten

ca. 1940 Gehöft und Schöpfmühle in Schotten
Das abgebildete Gebäude ist heute nicht mehr vorhanden, denn es fiel 1971 einem Schadensfeuer zum Opfer. Danach erfolgte ein Wiederaufbau modernerer zeitgemäßer Gebäude.
Die zum Hof gehörende und für die Wilstermarsch so lange Zeit typische Schöpfmühle war bereits in der Zeit vor 1950 abgebrochen worden.
Es handelt sich um den Hof Nr. 522 (gem. dem Buch "Die Bauernhäuser der Wilstermarsch im Bild"), der seinerzeit im Eigentum von Simon Göttsche stand und von diesem auch bewirtschaftet wurde.

Bildrechte: nicht bekannt
Anmerkung: Das Foto wurde freundlicherweise zur Verfügung gestellt von Johannes Göttsche, Ecklak

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1949 - Wilsterau in Rumfleth bei der Rumflether Brücke

1949 Wilsterau in Rumfleth
Blick vom rechtsseitigen Ufer der Wilsterau auf den Fluß und die Rumflether Brücke.
Die ursprünglich von einer Brücken-Interessengenossenschaft gebaute hölzerne Brücke in Rumfleth ist 1949 als Stahlbetonbrücke neu gebaut worden; die Maßnahme wurde von der Wilsteraner Tiefbau-Firma Robert Looft, Landrecht, durchgeführt.
Links der Wilsterau ist das Gehöft Auhage (Hof 495 gem. dem Buch die Bauernhöfe der Wilstermarsch im Bild) zu erkennen.
Das Gehöft im Hintergrund steht rechts der Wilsterau, denn diese verläuft unmittelbar hinter der Brücke in einer rechtwinkligen Kurve nach links.
Der hier sichtbare Abschnitt der Wilsterau verläuft in schnurgeradem Verlauf von der Brücke bis zum Goldbogen. Der kanalartige Verlauf verdeutlicht, das dieser Gewässerverlauf nicht natürlichen Ursprunges ist. Die Strecke wurde im Mittelalter künstlich gegraben, um die Entwässerungsverhältnisse für die oberhalb gelegenen und auf die Wilsterau entwässernden Flächen zu verbessern. Die begrenzenden Deiche verlaufen beiderseits unmittelbar neben dem Gewässerbett.
Ursprünglich verlief die Wilsterau in einem großen Mäander vom Goldbogen zum Dückerstieg, sodann in Bögen entlang der heutigen nach Burg führenden Landstraße bei Hackeboe und schlußendlich am Rumflether Deich (daher der Name dieser Straße) entlang wieder zurück zu ihrem alten Verlauf.
Aufmerksame Beobachter können auch heute noch nahe der Landstraße (L 135) in Hackeboe Fragmente des alten Deiches der Wilsterau im Gelände erkennen.

Bildrechte: Wilhelm Steinhauer, Krempe

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1950 - Brücke in Rumfleth über die Wilsterau

ca. 1950 Rumflether Brücke über die Wilsterau
Die ursprünglich von einer Brücken-Interessengenossenschaft gebaute hölzerne Brücke in Rumfleth ist um 1950 als Stahlbetonbrücke neu gebaut worden.
Das Foto zeigt die Brücke kurz nach dem von der Wilsteraner Tiefbau-Firma Robert Looft, Landrecht, vorgenommenen Erstellung.

Bildrechte: Heinrich Ballerstädt, Wilster

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1953 - Schöpfmühle an der Neufelder Wettern

1953 Schöpfmühle an der Neufelder Wettern
Abendstimmung in der Wilstermarsch.
Die mittels einer Archimedischen Schnecke das Wasser aus dem zur Mühle führenden Entwässerungsgraben in die Neufelder Wettern schöpfende Mühle war eine der letzten für diesen Zweck betriebenen Kokermühlen in der Wilstermarsch.
Ihr Standort befand sich in Rehweg etwas nördlich der Kreuzung der Wettern mit der damaligen Bundesstraße B5 (Chaussee von Wilster nach St. Margarethen). Im Hintergrund links ist das Bauernhaus von Reinhard Beimgraben (Hof 544 gem. dem Buch "Die Bauernhäuser der Wilstermarsch im Bild") zu erkennen.

Bildrechte: Heinrich Ballerstädt, Wilster

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1955 - Bauernhaus an der Wilsterau in Rumfleth

1955 Bauernhaus an der Wilsterau in Rumfleth.
Die im Vordergrund fließende Wilsterau verläuft in Rumfleth in zwei nahezu rechtwinkligen gegenläufigen Kurven. Unmittelbar hinter der oberhalb gelegenen Kurve überquert die Rumflether Brücke das Gewässer, welches von dort aus in schnurgerader im Mittelalter künstlich gegrabener Linienführung in Richtung Goldbogen verläuft.
Es handelt sich bei dem rechts erkennbaren Gebäude um Hof 500 (gem. dem Buch „Die Bauernhäuser der Wilstermarsch im Bild“), welcher zum Zeitpunkt der Aufnahme im Eigentum von Johannes Brandt stand und von diesem auch bewirtschaftet wurde.
Das Hofgebäude wurde 1978 von dem Tierarzt Klaus Ehlers erworben.

Bildrechte: Heinrich Ballerstädt, Wilster

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1955 - Bauernhof in Diekdorf

ca. 1955 Bauernhof in Diekdorf bei Wilster
Es handelt sich um den Görrieshof (Hof 504 in dem Buch Die Bauernhöfe der Wilstermarsch im Bild; vgl. Bild 2), welcher zum Zeitpunkt der Aufnahme von Heinrich Ramm bewirtschaftet wurde; ihm folgten sein Sohn Reimer Ramm und danach als Pächter (1977) Bernd Voß.

Bildrechte: Heinrich Ballerstädt, Wilster

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1956 - Landmaschinenhandel und -reparatur - Johannßen & Krohn in Hackeboe

ca. 1956 Firma Johannßen & Krohn in Hackeboe
Die Firma war lange Zeit in der Wilstermarsch eine Institution für den Handel mit Landmaschinen und deren Reparatur. Zeitweilig versuchte sich die Firma auch mit dem Vertrieb von Pumpen für die Schöpfwerke der Wilstermarsch.
Nachdem der Betrieb längere Zeit eine Filiale der Firma Boddien geworden war, wurde er 1996 von der neu gegründeten Firma Schröder & von Osten GmbH übernommen.
Fast unverändert stellt sich heute noch der beim Dückerstieg an der Kurve der nach Burg führenden Landstraße liegende Betrieb dem Blick des Betrachters dar.

Bildrechte: Heinrich Ballerstädt, Wilster

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1959 - Bauernhaus an der Wilsterau in Rumfleth

ca. 1959 Bauernhaus an der Wilsterau in Rumfleth
Im Vordergrund die Wilsterau, Blickrichtung stromabwärts.
Bei dem nur durch die Straße von der Wilsterau getrennten Bauernhof handelt es sich um den Hof von Richard Looft (Hof 496 in „Die Bauernhöfe der Wilstermarsch im Bild“). Das Gebäude hat Anfang der 1960er Jahre eine veränderte Giebelfront erhalten.

Bildrechte: Verlag Stramm & Co., St. Michaelisdonn
Anmerkung: Das Foto wurde für die Fertigung von Ansichtskarten aufgenommen

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1959 - Wilsterau in Rumfleth

ca. 1959 Wilsterau in Rumfleth
Schnurgerade verläuft die Wilsterau von der Rumflether Brücke bis zum Goldbogen. Der kanalartige Verlauf verdeutlicht, das dieser Gewässerverlauf nicht natürlichen Ursprunges ist.
Die Strecke wurde im Mittelalter künstlich gegraben, um die Entwässerungsverhältnisse für die oberhalb gelegenen und auf die Wilsterau entwässernden Flächen zu verbessern.
Ursprünglich verlief die Wilsterau in einem großen Mäander vom Goldbogen zum Dückerstieg, sodann in Bögen entlang der heutigen nach Burg führenden Landstraße bei Hackeboe und schlußendlich am Rumflether Deich (daher der Name dieser Straße) entlang wieder zurück zu ihrem alten Verlauf.
Aufmerksame Beobachter können auch heute noch nahe der Landstraße Fragmente des alten Deiches der Wilsterau im Gelände erkennen.

Bildrechte: Verlag Stramm & Co., St. Michaelisdonn
Anmerkung: Das Foto wurde für die Fertigung von Ansichtskarten aufgenommen

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1960 - Ziegelei in Rumfleth

ca. 1960 Ziegelei in Rumfleth
Die Ziegelei von Nikolaus Springer, später Albert Dethlefs, ist offenbar Ende des vorletzten Jahrhunderts in der Zeit um 1885 entstanden, als es in Wilster infolge der boomenden Lederindustrie zu einem erhöhten Bedarf an Ziegeln kam. Begründer waren der Viehhändler Nikolaus Springer jun. und der Maurermeister Jacob Friedrich Dethlefs.
Der Lehm für die Ziegelei wurde großflächig im Bereich des Goldbogen abgeziegelt, um dann mittels einer auf der luftseitigen Berme des Deiches der Wilsterau entlang führenden Feldbahn zur Ziegelei transportiert zu werden. Zeitweilig waren auf der Ziegelei bis zu 40 Arbeiter beschäftigt.
Nachdem noch im Jahre 1962 die Firmeninhaber zusätzliche Trocknungshallen errichten ließen, stellte die Ziegelei wenige Jahre später in 1969 ihren Betrieb ein. Der von seiner Qualität her immer problematischer werdende anstehende Lehm sowie der Konkurrenzdruck leistungsfähigerer Werke waren Ursachen für die Betriebsaufgabe.

Bildrechte: nicht bekannt
Die Bilder 2 und 3 wurden freundlicherweise zur Verfügung gestellt aus der Sammlung von Frau Ingrid Schröder, Burg in Dithmarschen

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1965 - Bauernhof an der Wilsterau in Rumfleth

1965 Bauernhof an der Wilsterau in Rumfleth
Aufnahme über die Wilsterau hinweg von dem Gehöft Wilde (Hof 499 in dem Buch "Die Bauernhöfe der Wilstermarsch im Bild"), der seinerzeit von Peter Wilde bewirtschaftet wurde.
Der Hof ist seit 1866 im Eigentum der Familie Wilde.
Die Front des Gebäudes wurde wenige Jahre nach der Aufnahme verändert (Bild 2) - Wilsteraner Maurermeister versuchten sich seinerzeit mehrfach in wenig überzeugender Weise als Architekten.

Bildrechte:
Bild 1: Bildrechte: Stramm Verlag, St. Michaelisdonn
Anmerkung: das als Originalabzug vorliegende Foto ist ein Probeabzug für eine Ansichtskarte
Bild 2: aus dem Buch "Die Bauernhöfe der Wilstermarsch im Bild"

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1965 - Wilsterau in Rumfleth

1965 Wilsterau in Rumfleth
Blick von Höhe der Rumflether Brücke flußabwärts Richtung Wilster;
im Hintergrund ist die unmittelbar am Ufer der Wilsterau entlang führende Straße Rumfleth zu erkennen. Rechts davon (außerhalb des Bildes) zweigt die Vereinsstraße von der Straße Rumfleth ab.

Bildrechte: Bildrechte: Stramm Verlag, St. Michaelisdonn
Anmerkung: das als Originalabzug vorliegende Foto ist ein Probeabzug für eine Ansichtskarte

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