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Verein Seglervereinigung Wilster Ehrennadel

Goldene Ehrennadel der Seglervereinigung Wilster e.V.
gegründet 1932
siehe dazu Seglervereinigung Wilster

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Verein Seglervereinigung Wilster - Stander

Verein Seglervereinigung Wilster SVW - Stander
Stander der Seglervereinigung Wilster e.V.
gegründet 1932
Der Stander nimmt die Farben Grün, Weiß und Rot des Standers der Seglervereinigung Glückstadt auf, in welcher viele Wilsteraner Segler bis zur Gründung der SVW Mitglied waren.

Mehr zur Seglervereinigung Wilster

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1926 - Sportboote auf der Wilsterau am Brook

ca. 1926 Sportboote auf der Wilsterau am Brook
Bevor die Seglervereinigung Wilster gegründet wurde
- sie war von Heinrich von Holdt, ihrem langjährigen Vorsitzenden, mit initiiert und am 16.01. Januar 1932 in der Gaststätte „Goldener Anker“- von Heinrich Krumm - [Bei der Schott-Brücke] gegründet worden -
waren die Wilsteraner Segler Mitglied in der Seglervereinigung Glückstadt. Hieraus erhellt auch, daß auf dem Foto die Boote am Heck als ihren Verein noch die SVG (Seglervereinigung Glückstadt) und nicht die SVW (Seglervereinigung Wilster) ausgeben.
Im Hintergrund hinter den Bäumen sind die Gebäude des Steinmetzbetriebes von Albert Stechemesser an der Straße Allee erkennbar.

Bildrechte: Friedrich Schlüter, Wilster

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Verein Seglervereinigung Wilster SVW - Flagge Deutscher Segler Bund

Verein Seglervereinigung Wilster SVW - Flagge Deutscher Segler Bund
Die am 16.01. Januar 1932 in der Gaststätte „Goldener Anker“- von Heinrich Krumm - [Bei der Schott-Brücke] erfolgte Gründung der Seglervereinigung Wilster SVW erfolgte nach den Gründungsbedingungen des Deutschen Seglerbundes (DSB). Dieser führte die vorgestellte Flagge, welche auf den Booten seiner Mitglieder am Tage direkt unter der Steuerbordsaling geheißt wurde.
Der 1912 gegründete DSB bestand neben dem Deutschen Segler Verband DSV und dem 1901 gegründeten Freie Segler-Verband (FSV) als einer von den drei großen Seglerverbänden im Deutschen Reich. Damals galt das Segeln noch als Herrensport; dem älteren Deutschen Segler-Verband konnten nur Segler beitreten, die "nicht von ihrer Hände Arbeit lebten".
Nach der Machtergreifung der Nationalsozialisten wurde von diesen bereits 1933 der von Arbeitern gegründete FSV aufgelöst. Bereits im Folgejahr wurde der Deutsche Seglerbund (DSB) liquidiert, nachdem er im Rahmen der Gleichschaltung der Seglerverbände zwangsvereinigt wurde mit dem Deutsche Segler Verband (DSV). Letzterer ist bis heute Dachverband der Segler in Deutschland.
Der wilsteraner Segler Heinrich von Holdt, einer der maßgeblichen Initiatoren für die Gründung der SVW und von 1935 bis 1951 ihr Vorsitzender, mochte sich offenbar innerlich mit der Zwangsvereinigung der Seglerverbände nicht anfreunden; wohl deshalb befand sich an Bord seiner Segeljachten stets die vorgestellte Flagge des DSB.

Anmerkung: Informationen über die in Deutschland geführten historischen und aktuellen Flaggen finden sich bei der

Deutsche Gesellschaft für Flaggenkunde e.V.

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2007 - Jubiläumsschrift der Seglervereinigung Wilster

75 Jahre Seglervereinigung Wilster
ein 119 Seiten umfassender Streifzug durch die Geschichte der Seglervereinigung Wilster, deren Geschicke in der ersten Hälfte ihres Bestehens nachhaltig von dem Wilsteraner Tischlermeister und Bootsbauer Heinrich von Holdt mit geprägt wurden.

Herausgeber: Seglervereinigung Wilster

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1932 - Mitglieder der Seglervereinigung Wilster bei einer Ausflugstour auf der Elbe

1932 Mitglieder der SVW bei einer Ausflugstour auf der Elbe
Nachdem die Seglervereinigung Wilster SVW am 16.01. Januar 1932 in der Gaststätte „Goldener Anker“- von Heinrich Krumm - [Bei der Schott-Brücke] gegründet worden war, unternahmen ihre Mitglieder viele gemeinsame Aktivitäten. So wurde u.a. mit dem Motorschiff KÄTHE eines Itzehoer Schiffers ein gemeinsamer Besuch bei den Seglerkameraden in Glückstadt unternommen, in deren Seglervereinigung viele der Wilsteraner Segler zuvor einige Jahre Mitglied gewesen waren. Der gleichfalls wie der Glückstädter Stander die Farben grün weiß rot zeigende Wilsteraner Stander erinnert hieran. Eine große Ausfertigung ihres Standers begleitete die Wilsteraner, welche sie mit der KÄTHE offenbar auf der Elbe vor Glückstadt zeigt, wo sie mit Glückstädter Segelkameraden die Herbst-Regatta auf der Elbe beobachteten.

Bildrechte: Heinrich von Holdt, Wilster

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1951 - Marktplatz, Verein für deutsche Schäferhunde

1951 Marktplatz, Verein für deutsche Schäferhunde
Eine Gruppe des „Verein für deutsche Schäferhunde (SV) e.V., Ortsgruppe Itzehoe“ hat sich mit ihren Hunden auf dem Marktplatz aufgestellt.
Der Herr im Anzug und mit Hut, neben dem Jungen mit dem Schild, ist Franz Reimers; er war Gründer der Ortsgruppe und auch ihr Vorsitzender von 1930 bis 1954.
Der zweite von links der in Bildmitte abgebildeten Personen mit weißem Hemd ist Herr Kubis, dessen Sohn gegenwärtig zweiter Vorsitzender der Ortsgruppe ist.
In der Chronik des genannten Vereins findet sich zu Anlaß und Zeitpunkt des Treffens folgender Eintrag einer Vorstandssitzung vom 24.6.1951: „Der Verein wird sich auch an einer Werbeschau in Wilster beteiligen.“
Rechts im Anschnitt ist der Turm der St. Bartholomäus Kirche erkennbar.
Auf der gegenüber liegenden Straßenseite steht noch die alte und im Jahre 1900 erbaute Turnhalle, die 1963 wegen Baufälligkeit abgebrochen wurde.
Links daneben das Geschäftshaus des Wilsteraner Photographen Carl Kuskop.

Bildrechte: nicht bekannt

Die Informationen zu Zeitpunkt und Anlaß der Aufnahme wurden freundlicherweise beigebracht von Ulrike Eckmann als derzeitige Vorsitzende des Verein für Schäferhunde (SV) e.V. Ortsgruppe Itzehoe

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1932 - Seglertreffen der Gruppe Nedderelv auf der Wilsterau

1932 Seglertreffen der Gruppe Nedderelv auf der Wilsterau am Großen Brook
Die Seglervereinigung Wilster war von Heinrich von HoIdt (er war viele Jahre ihr Vorsitzender) maßgeblich mit initiiert und am 16.01. Januar 1932 in der Gaststätte „Goldener Anker“- von Heinrich Krumm - [Bei der Schott-Brücke] gegründet worden.
Schon im seinem Gründungsjahr gelang es dem jungen Verein - Seglervereinigung Wilster SVW - aus besonderem Anlaß viele Segeljachten auswärtiger Segler zu einem Besuch der Stadt Wilster zu bewegen. Es gelang nämlich - wohl auch wegen der zeitgleichen Feier 650 Jahre Stadtrechte Wilster - das Treffen der Segler der Gruppe Niederelbe (Nedderelv) auszurichten.
In sehr großer Anzahl machten über die Toppen geflaggte Segelyachten auf der Wilsterau am Großen Brook fest.
Bild 1 zeigt auf der Wilsterau in Bischof eine Gruppe Segelyachten, welche nach Durchschleusung am Kasenort Richtung Wilster fahren.
Bilder 2 bis 4 zeigen die auf der Wilsterau am Großen Brook dicht gedrängt liegenden Segelboote, denen sogar die Berufsschiffer ihre Liegeplätze überließen.
Im Hintergrund rechts sind Häuser der Mühlenstraße erkennbar.
Im Erdgeschoß des villenartigen Hauses Mühlenstraße 5 wohnte einige Jahre der Begründer dieser Heimat-Seite mit seiner Familie.

Bildrechte:
Bild 1: nicht bekannt
Bilder 2 und 4: Ludwig Behning, Wilster
Bild 3: Carl Kuskop, Wilster

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1950 - Gemeinschaftsarbeit der Segler der SVW

1950 Gemeinschaftsarbeit der Segler der Seglervereinigung Wilster.
Kurz nach dem II. WK war die kleine Schar der Wilsteraner Segler eine verschworene Gemeinschaft, deren Mitglieder sich in vielfältiger Weise in Gemeinschaftsarbeit für die gemeinsamen Belange engagierten.
Nachdem der in der Folge des Krieges zum Erliegen gekommene Segelsport von den Mitgliedern der Seglervereinigung Wilster wieder aufgenommen worden war, konnte der Verein neben den von der Besatzungsmacht zurück erhaltenen Booten bereits im Jahr 1949 insgesamt vier weitere neue Boote unter seinem Stander registrieren. Diese waren:
"SUSEWIND", ein karweelgeplankter Kielschwerter, Eigner Detlef Kruse, Wilster. Das Boot wurde später von Heino Looft erworben, welcher es unter Beibehaltung des Namens fuhr.
"TORDALK", ein klinkergeplankter Kielschwerter, Eigner Hans Suck, Wilster
(Hans Suck war technischer Leiter der Stadtwerke Wilster; er starb leider viel zu früh. Er verunglückte am 19.7.1952 bei Einfeld auf einer Dienstfahrt nach Kiel tödlich. Er war fünf Jahre als Werkleiter der Stadtwerke tätig gewesen.
"KLEIN-ERNA", ein klinkerbeplankter Kielschwerter, Eigner Horst Götze, Wilster
(Das Boot wurde später verkauft an A. Kolb und führte dann den Namen ELREDEFLETH)
"JOHANNA", ein karweelgeplankter Kielschwerter, Eigner Albert Bergner, Lockstedt.
Die größer gewordene Flotte hatte zur Folge, dass von den Seglern am Brook in Eigenarbeit ein Winterlager für die Boote errichtet und am Kasenort eine neue Schlengelanlage im Außentief der Großen Feldwettern gebaut wurde.
Bild 1 zeigt mehrere Vereinsmitglieder beim Einrammen von Pfählen. Während Heinrich Horn (mit dem Rücken zum Betrachter) den lotrechten Stand des Pfahles prüft, arbeiten Oswald Bruhn (oben links) und ein weiterer Seglerkamerad mit dem eigenen Körpergewicht und einer Handramme, um den Pfahl in den Boden zu treiben. Rechts sichern Dieter Suck und Hobe Hein mit ihrem Körpergewicht den Sitz jeweils einer der einseitig an den Pfahl gehängten und als Standfläche dienenden Streben ab.
Bild 2: Muskelkraft war gefragt beim alljährlichen Auf- und Abslippen der Boote

Bildrechte: nicht bekannt

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Verein Seglervereinigung Wilster Regatta 1956

Plakette von der Regatta auf der Elbe
Seglervereinigung Wilster
Wettfahrt des DSV Gruppe Nedderelv am 10.06.1956
Reliefkarte von Elbe und Stör mit den Standern der Segler-Vereine der Gruppe Nedderelv

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Verein Angelsport Verein ASV Petri Heil Wilster

Angelsport Verein ASV Petri Heil Wilster
Der Verein bewirtschaftet die etwa 18 km lange Strecke der Wilsterau zwischen Nord-Ostsee-Kanal und Stör.
Bild 1: Anstecknadel des Angelsportvereins "Petri Heil" Wilster
Bild 2: Anstecknadel des Angelsportvereins "Petri Heil" Wilster für vierzigjährige Mitgliedschaft.
Bild 3: Ärmelabzeichen des Angelsportvereins "Petri Heil" Wilster

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Neu! 1923 -Bienenwirtschaftlicher Verein Wilstermarsch mit 66 organisierten Imkern

Vor einhundert Jahren gab es in der Wilstermarsch 66 Imker, welche sich im Bienenwirtschaftliche Verein für die Wilstermarsch organisiert hatten.

1923 berichtete die Dithmarscher Landeszeitung über die Mitgliederversammlung des Vereins

Wilster, 4. April 1923
Der bienenwirtschaftliche Verein für die Wilstermarsch
hat in seiner ordentlichen Mitgliederversammlung beschlossen, die Nachtragsumlage des Landesvereins gestaffelt in Höhe von 800, 1200 und 1400 Mark zu hebenund den Vereinsbeitrag um 100 Mark zu erhöhen.
Dem Verein gehörten bis Jahresschluß 62 Mitglieder mit rund 1240 Völkern an.
Neu eingetreten sind vier Imker.
Empfohlen wurde, bei Verkauf von Honig den zur Zeit der bezahlung gültigen Preis zu nehmen.
Der hohe Zuckerpreis drückt stark auf die Großimker. Für manche ist es in Zukunft unmöglich, sich den für die Einwinterung erforderlichen Honig zu beschaffen, und man muß wieder auf die Honigauffütterung der alten Zeit zurückgreifen.
In den Vorstand wurde als Kassenführer Postsekretär Rönnau gewählt.

Hinweis: Die Höhe der genannten Geldbeträge sowie die geschilderten Schwierigkeiten bei der Beschaffung von Zucker verdeutlichen die Zeit der deutschen Inflation von 1914 bis November 1923

Bemerkung: Den alten Zeitungsartikel erhielten wir freundlicherweise von Nils Paustian, Brickeln

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1920 - Nordmarkverein e.V. - Deutscher Verein für das nördliche Schleswig

1920 Nordmarkverein e.V. - Deutscher Verein für das nördliche Schleswig.
Mit den sogenannte Wehrschatzkarten, von denen etwa ein Dutzend bekannt sind, warb der deutschnationale Verein für die Zugehörigkeit Nordschleswigs zu Deutschland.
Der Verein ist 1896 gegründet worden, sein Vereinssitz befand sich in Hadersleben / Haderslev. Er vertrat das Deutschtum im lange Zeit zwischen Dänemark und Deutschland strittigen Nordschleswig bis zum Plebiscit von 1920.
Mit der Volksabstimmung am 10.Februar und 14. März 1920 wurde die Staatsgrenze zwischen Dänemark und Deutschland neu festgelegt - das ehemalige Herzogtum Schleswig wurde geteilt mit der Folge, dass die Staatsgrenze seither nördlich von Flensburg verläuft.
Die Niederlage Deutschlands im I. Weltkrieg hatte die Durchführung der Volksabstimmung von 1920 mit der Folge der heute so noch bestehenden Staatsgrenze bewirkt.
Heute verfolgen Dänemark und Deutschland gemeinsam in Europa einen guten respektvollen und friedlichen Weg des Umgangs miteinander und mit den jeweiligen Minderheiten auf ihrem Staatsgebiet.

Bildrechte: Nordmarkverein e.V. (aufgelöst)

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01 Paddelboot - das erste in Wilster gebaute Sportboot b

Das 1924 durch den Tischlerlehrling Heinrich von Holdt erbaute Paddelboot löste in Wilster ein großes Interesse am Wassersport aus.
Der Wassersportverein Wilster wurde 1926 von den Jugendlichen Heinrich von Holdt, Karl Huusfeldt, Oswald Bruhn und Willi Kuhrt gegründet; er bestand bis 1930. Zu der Zeit befand sich Heinrich von Holdt als Tischlergeselle auf seiner zünftigen Wanderschaft, die ihn durch ganz Deutschland führte.
Einige Paddler - so wie auch Wilsteraner Segler - schlossen sich der Seglervereinigung Glückstadt an. Als 1932 die Segler-Vereinigung Wilster gegründet wurde, fanden auch die Paddler mit einer eigenen Kanu-Gruppe zu diesem Verein. Das Domizil der Paddler lag an der Landrechter Brücke.
Bild 1 zeigt einen Paddler auf der Wilsterau im Jahre 1927
Bild 2 Paddler mit ihren Kanus mit Hilfsbesegelung treffen sich am 28.08.1927 zur Teilnahme an der vor Glückstadt auf der Elbe stattfindenden Segel-Regatta.
Bild 3 Kanu mit Segel bei der Segelregatta am 28.08.1927 auf der Elbe
Bild 4 Die Boote wurden immer ausgereifter; hier (1934) schaut der spätere Textil-Kaufmann Heino Looft von seinem damaligen Elternhaus aus Freunden zu, die auf der Wilsterau am Rosengarten ihr Kanu vorführen.
Die Wilsteraner Kanuten waren ab 1932 der in dem 1932 gegründeten Segler-Vereinigung Wilster als Kanu-Gruppe angeschlossen; ab 1936 als selbständige Gruppe innerhalb des Vereins. Im Jahre 1951 gründeten die Kanuten einen eigenständigen Verein; ihr Stander mit den Farben grün, weiß, rot erinnert an die lange Zeit der engen Verbundenheit mit den Seglern.
Die Kanu-Gruppe Wilster hat eine eigene Netz-Seite.

Bildrechte: nicht bekannt

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1909 - - 1973 Heinrich von Holdt, ein Bootsbauer in Wilster

1909 - 1973 Heinrich von Holdt, ein Bootsbauer in Wilster
Peter Klaus Heinrich von Holdt, zumeist Hein gerufen, war der letzte Traditionsträger des Schiffbaues in Wilster. Geboren im Jahre 1909 und mit seinen beiden älteren Schwestern aufgewachsen in seinem an der Wilsterau gelegenen Geburts- und Elternhaus, war er schon als Junge eine Wasserratte. Da nimmt es nicht Wunder, daß er bereits gleich zu Beginn seiner Tischlerlehre für sich selbst das erste jemals in Wilster gebaute Sportboot, ein Paddelboot, erstellte. Danach baute er ein ehemaliges Rettungsboot zu einem Sportsegelboot um. Mit seinen Freunden begründete er 1926 den "Wassersportverein Wilster", einen Vorgänger der gleichfalls von ihm mit gegründeten „Seglervereinigung Wilster“, deren Vorsitzender er viele Jahre lang war und die ihn im Jahr 1967 zu ihrem Ehrenmitglied machte.
Basierend auf den handwerklichen Erfahrungen und erworbenen Kenntnissen, die er bei der ihn durch ganz Deutschland führenden Wanderschaft als Tischlergeselle erworben hatte, erbaute er, zwischenzeitlich selbständiger Tischlermeister in Wilster, mehrere gediegene hölzerne Segeljachten – Jollen, Jollenkreuzer und Kielschwerter. Er setzte somit die Tradition der früher in Wilster ansässig gewesenen Werftbetriebe fort, wobei er sich als erster dem Bau von Segeljachten widmete. Daneben betrieb auch den Bau von hölzernen Hohlmasten sowie den Innenausbau von Sportbooten und Binnenschiffen der Berufsschiffer.
Weitere Informationen über Heinrich von Holdt finden sich in der unten aufrufbaren Datei (der Ladevorgang dauert wegen der Größe der Datei etwas länger).

Bild 1: Der Bootsbauer und Tischlermeister Heinrich von Holdt
Bildrechte: Richard Peters, Wilster
Bild 2: Heinrich von Holdt beim Erbauen einer Kielschwert-Segeljacht
Bildrechte: Richard Peters, Wilster
Bild 3: Heinrich von Holdt bei der Fertigung einer Optimisten-Jolle (einfaches Knickspant Boot)
Bildrechte: Gerd Heutmann, Nutteln
Bild 4: Ehrenurkunde der Seglervereinigung Wilster für Heinrich von Holdt

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1926 - Treffen der Segler auf der Wilsterau am Brook

ca. 1926 Treffen der Segler am Brook
Sportboote auf der Wilsterau am Brook
Der Anlaß des Treffens der Segler ist nicht bekannt; vermutlich steht er im Zusammenhang mit der 1926 erfolgten Gründung des "Wassersportverein Wilster", der jedoch nur wenige Jahre Bestand hatte. Neben Heinrich von Holdt gehörten Karl Huusfeld, Oswald Bruhn und Willi Kuhrt zu den Gründungsmitgliedern. Heinrich von Holdt begab sich als junger Tischlergeselle auf die damals obligatorische Wanderschaft, die ihn durch viele Regionen Deutschlands führte. Der "Wassersportverein Wilster" jedoch löste sich nach wenigen Jahren wieder auf und einige der Wilsteraner Segler schlossen sich der Seglervereinigung Glückstadt an.
Im Jahr 1932 wurde dann die heute noch bestehende Seglervereinigung Wilster gegründet. Sie war von Heinrich von Holdt, ihrem langjährigen Vorsitzenden, mit initiiert und am 16.01. Januar 1932 in der Gaststätte „Goldener Anker“- von Heinrich Krumm - [Bei der Schott-Brücke] gegründet worden.
Im Hintergrund hinter den Bäumen sind die Gebäude des Steinmetzbetriebes von Albert Stechemesser an der Straße Allee erkennbar.

Bildrechte: Friedrich Schlüter, Wilster

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1932 - Umzug zum 650ten Stadtjubiläum der Stadt Wilster - Festwagen Segler

Am 29 Mai 1932 beging die Stadt Wilster ihr 650-jähriges Stadtjubiläum mit einem Festumzug durch die Straßen der Stadt.
Durch die Straßen der festlich mit Schleswig-Holstein Flaggen geschmückten Stadt zog am 29. Mai 1932 ein beeindruckender Festumzug, an welchem sich praktisch alle Betriebe, Vereine und gesellschaftlich relevanten Gruppen Wilsters beteiligten.
Dabei war auch eine Gruppe der erst in dem Jahr gegründeten Seglervereinigung Wilster.
Die Seglervereinigung Wilster war von Heinrich von HoIdt (er war viele Jahre ihr Vorsitzender) mit initiiert und am 16.01. Januar 1932 in der Gaststätte „Goldener Anker“- von Heinrich Krumm - [Bei der Schott-Brücke] gegründet worden.
Die Segler hatten auf einem hierfür hergerichteten Bootswagen zwei offene Jollen plaziert. In den Jollen hatten Seglerinnen Platz genommen (so rechts Frieda von Holdt), die Wagen flankiert von Segler-Kameraden (so rechts Oswald Bruhn, welcher im Landrecht einen Kolonialwaren Laden betrieb).

Bildrechte: nicht bekannt

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1930 - Sportboote an ihrem Liegeplatz auf der Wilsterau am Brook

1930 Sportboote an ihrem Liegeplatz auf der Wilsterau am Brook.
Bereits bevor im Jahr 1932 die SVW Seglervereinigung Wilster gegründet wurde, waren in Wilster mehrere Segler mit eigenen Sportbooten aktiv. Ein 1926 gegründeter Wassersportverein bestand nur bis 1930; viele seiner vormaligen Mitglieder wurden danach Mitglied in der Seglervereinigung Glückstadt, deren Farben grün weiß rot die 1932 gegründete SVW in ihren Stander übernahm.
Nur einige Wilsteraner Segler hatten ihre Boote zeitweilig im Glückstädter Hafen liegen (Bild 3), die Mehrzahl der Boote lag seinerzeit in der Wilsterau am Brook (Bilder 1 und 2).
Aus diesem Grunde mußten die Boote vor den auf Stör und Elbe durchgeführten Touren zunächst über die Wilsterau (Bild 4) zur Schleuse am Kasenort verholt werden. In der Folge wurde deshalb von den Wilsteraner Seglern am Kasenort eine Schlengelanlage im Außentief der Großen Feldwettern eingerichtet.

Bildrechte: Heinrich von Holdt, Wilster

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1934 - Hafen und Segelrevier der Wilsteraner Segler am Kasenort

1934 Hafen und Segelrevier der Wilsteraner Segler am Kasenort
Bevor die Seglervereinigung Wilster im Jahr 1932 gegründet wurde, waren die Wilsteraner Segler Mitglied in der Seglervereinigung Glückstadt. Ihre Fahrzeuge allerdings lagen nicht im Glückstädter Hafen sondern zumeist in der Wilsterau am Brook in Wilster. Wegen der vor jedem Törn sich ergebenden Notwendigkeit einer Durchschleusung am Kasenort, verholten einige Segler bald ihre Boote in das Außentief der Großen Feldwettern (Bild 1).
Angesichts der gegenüber heutigen Zeiten deutlich geringeren Freizeit war es den Seglern so möglich, von dort aus zu kurzen Touren aufzubrechen. Weil die Boote über keine Hilfsmaschine verfügten und die Tiden für weiter führende Unternehmungen häufig ungünstig waren, musste manchmal das sonntägliche Unternehmen weitgehend auf die Stör begrenzt bleiben.

Bildrechte: Annemarie von Holdt, Wilster

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03 Regatta um das Blaue Band der Stör

Regatta um das Blaue Band der Stör.
Seit sieben Jahrzehnten segeln an der Stör beheimatete Segler die Regatta um das Blaue Band der Stör aus. Gehörten ursprünglich nur Boote der SVW (Seglervereinigung Wilster) und der SVI (Seglervereinigung Itzehoe) dazu, sind dieses seit vielen Jahren auch solche des SVB (Seglerverein Beidenfleth) und des NB (Neuenkirchener Bootsclub).
Allerdings war in früheren Jahren für alle in den Vereinen organisierten Segler die Teilnahme an der Regatta eine selbstverständliche Ehrensache.
Gesegelt wird in unterschiedlichen Klassen, wobei die wichtigste Wertung das "Blaue Band der Stör" (Schnellster nach gesegelter Zeit) ist sowie gegenwärtig auch das "Grüne Band der Stör" (Schnellster nach berechneter Zeit).
Die Stör ist für eine derartige Veranstaltung ein ganz besonderes und auch ideales Segelrevier. Die vielen Windungen der Stör sorgen dafür, daß der Wind nicht immer aus einer Richtung kommt und so die Segler in besonderer Weise gefordert sind.
Gestartet wird am Kasenort, von wo die etwa 15 km lange Strecke bis Wewelsfleth führt und wofür je nach Windverhältnissen und Bootstyp eine Segelzeit von 1 bis 2 Stunden benötigt wird. Nach einer Ruhepause wird die Strecke dann in umgekehrter Richtung zurück gesegelt. Die jeweilig benötigten Zeiten für beide Strecken werden addiert.
Bild 1: Im Jahr 1951 bereiten sich Segler auf der Stör am Kasenort vor der Startlinie auf den Beginn der Regatta vor. Im Vordergrund die JOHANNA von Albert Bergner. Links davon (mit zu kleinem Segel, denn der Neuanfang nach der Währungsreform hatte eine Neuanschaffung noch nicht möglich gemacht) die ANKE I von Heinrich von Holdt.
Bild 2: Zuschauer beobachten von der Kasenorter Schleuse aus den Start der Regatta.
Bilder 3 und 4: Segler auf der Regattastrecke

Bildrechte: nicht bekannt; Privatfotos

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1929 - Festumzug der Segler in der Schmiedestraße - keines der Häuser steht heute noch!

1929 Festumzug der Segler in der Schmiedestraße
Die seinerzeit in der Seglervereinigung Glückstadt organisierten Wilsteraner Segler marschieren mit ihren Gästen von der Hamburger Seglervereinigung Niederelbe – diese waren in großer Anzahl mit ihren Booten nach Wilster gekommen – einer Musikkapelle mit klingendem Spiel folgend, durch die Schmiedestraße. Die Damen und Herren der Segler sind allesamt zünftig gekleidet.
Von den abgebildeten Häusern ist heute nicht ein einziges mehr vorhanden!
Vorne links im Anschnitt knapp noch zu erkennen an der Ecke zur Op de Göten das Geschäftshaus von Uhren Mohr,
dann die Schlachterei Schlüter,
dahinter Lübbe´s Gasthof (mit der Schleswig-Holstein Flagge vor dem Eingang),
an der Ecke zum Klosterhof ein zweistöckiges Wohnhaus,
ganz hinten und bereits in der Rathausstraße das ehemalige Königliche Amtsgericht (hier war später das Amt Wilstermarsch untergebracht);
rechts das Textilgeschäft von Wilhelm Ehlert,
dahinter das Gebäude mit der späteren Leihbücherei von Poro,
dann das Haus von Maler Nikolaus Wischmann sowie ein weiteres Gebäude an der Ecke zur Rathausstraße

Bildrechte: nicht bekannt

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1929 - Segelboote in der Schleuse am Kasenort

1929 Segelboote in der Schleuse am Kasenort
Treffen der Segler mit ihren Booten in der Kammer der Schleuse der Wilsterau am Kasenort.
Die Schleuse an der Mündung der Wilsterau in die Stör war in den Jahren 1925 und 1926 gebaut worden; ihr Vorgänger lag weiter stromab.
Das geöffnete Schleusentor am Schleusen-Unterhaupt zur Stör ist links erkennbar.
Nachweislich der Stander ist eine Gruppe der Hamburger Segler-Vereinigung Niederelbe zu Gast. Die Wilsteraner Segler waren seinerzeit überwiegend Mitglieder der Seglervereinigung Glückstand; die Seglervereinigung Wilster wurde erst am 16.01. Januar 1932 in Heinrich Krumm´s Gaststätte „Goldener Anker“ [Bei der Schott-Brücke] gegründet.

Bildrechte: nicht bekannt

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1954 - Wettsegeln um das Blaue Band der Stör

1954 Wettsegeln um das Blaue Band der Stör
Mit dem Beginn der Wiederaufnahme des Segelsports nach dem II. Weltkrieg begann die Tradition des Segelns um das "Blaue Band der Stör".
Ursprünglich nahmen nur Boote der SVW (Seglervereinigung Wilster) und der SVI (Seglervereinigung Itzehoe) teil; gegenwärtig sind auch solche des SVB (Seglerverein Beidenfleth) und des NB (Neuenkirchener Bootsclub) dabei.
Die Regatta wird am Kasenort gestartet, von wo die etwa 15 km lange Strecke bis Wewelsfleth führt. Je nach Windverhältnissen und Bootstyp wird hierfür eine Segelzeit von 1 bis 2 Stunden benötigt. Nach einer Ruhepause wird die Strecke dann in umgekehrter Richtung zurück gesegelt. Die jeweilig benötigten Zeiten für beide Strecken werden addiert.
Zur Teilnahme an der Regatta im Jahr 1954 gemeldete Boote der SVW und ihre Eigner waren:
STROLCH Oswald Bruhn
JUMBO H. Holler
JAN Heinz Andresen
TORDALK Charlotte Suck
MÖVE II Heinrich Horn
WIKING Johann Meyer
ANKE Dr. Herbert Meister
KLEIN ERNA Horst Götze
SUSEWIND Detlef Kruse
KUMWEDDER Krützfeld
HASKO Heino Looft
CHRISTEL Helmut Klimaschewski
BAMBI Henri Maass
ANKE II Heinrich von Holdt

Der Bericht der Wilsterschen Zeitung über das seglerische Ereignis, die teilnehmenden Segeljachten und deren Eigner sowie über die von diesen erzielten Ergebnisse kann in der unten aufrufbaren Datei nachgelesen werden.

Bildrechte: Privatfotos
Anmerkung: Den alten Zeitungsausschnitt stellte freundlicherweise Frau Inge Suck zur Verfügung.

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Verein Militärverein Wilster Abzeichen

Verein Militärverein Wilster
Abzeichen des 1883 gegründeten Militärvereins Wilster
Militär- oder Kriegervereine entstanden in der Zeit nach der Gründung des Deutschen Reiches in der Folge des Deutsch-Französischen Krieges 1870/71 an vielen Orten in Deutschland.
Es waren pariotische Vereinigungen, in denen vaterländische Gedanken gepflegt wurden.
Ihre Mitglieder waren zumeist Veteranen, die an den Kriegen teilgenommen hatten, beispielsweise an der Schleswig-Holsteinischen Erhebung von 1848 gegen Dänemark, am Österreichisch und Preußischen Krieg 1964 gegen Dänemark oder den bereits genannten Krieg 1870/71
Wie lange der Wilsteraner Verein Bestand hatte, wurde von mir noch nicht ermittelt.
Ob möglicherweise der Kriegerverein, dessen Abzeichen (Bild 3) gleichfalls vorgestellt wird, ein Vorläufer des Militärvereins war oder für diesen nur eine andere Bezeichnung darstellt, ist nicht bekannt.

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1976 - Jubiläumsschrift 40 Jahre Kanu-Gruppe Wilster

1976 Jubiläumsschrift zum 40- jährigen Bestehen der Kanu-Gruppe Wilster
Die Kanu-Gruppe ist aus der Segler-Vereinigung Wilster hervorgegangen und am 21.02.1936 gegründet worden.
Der Beginn der Ausübung des Kanu-Sports in Wilster wurde im Jahre 1924 durch den damaligen Tischler-Lehrling Heinrich von Holdt begründet, nachdem dieser für sich selbst ein Paddelboot erbaut hatte.
Das ohne Vorkenntnisse erbaute Monstrum an Boot erweckte breites Interesse am Kanusport in Wilster. Innerhalb der nächsten beiden Jahre schafften sich die Paddler fünf weitere Boote an. Es kam 1926 zur Gründung des "Wassersportverein Wilster", der jedoch nur wenige Jahre Bestand hatte. Neben Heinrich von Holdt gehörten zu den Gründungsmitgliedern auch Karl Huusfeld, Oswald Bruhn und Willi Kuhrt.
Als jedoch am 16.01.1932 die Seglervereinigung Wilster gegründet wurde, schlossen sich auch die Wilsteraner Kanuten dem Verein an und bildeten bald in diesem eine weitgehend selbständige Gruppe.
Selbst in der schwierigen Zeit während des zweiten Weltkrieges gingen junge Paddler ihrem Sport nach, wie in dem unten aufrufbaren Report berichtet wird über eine am 14. Juni 1942 durchgeführte Tour, welche auf der Wilsterau bis zum Kattenstieg und nach Burg geführt hatte (Bei der im Bericht "Tante Miele" genannten Person handelt es sich um Frau Miele Rehder, welche seinerzeit für die Schleuse am Kattenstieg zuständig war).

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